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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt, gehalten von Christopher Kramp, wird der biblische Text aus Lukas 18:14-43 ausgelegt. Es geht um die Bedeutung von Demut und kindlichem Glauben im Reich Gottes, die Herausforderungen des Reichtums auf dem Weg zu Gott und die Heilung durch Glauben. Die Botschaft betont, dass Gottes Möglichkeiten dort beginnen, wo menschliche Grenzen erreicht sind.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1090. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du jeden Tag zu uns sprichst, dass du uns jeden Tag begleitest, dass du uns vorbereiten möchtest auf das Kommen von Jesus in den Wolken des Himmels. Wir möchten nicht nur an Essen, Trinken und Heiraten denken, wir möchten uns über geistliche Dinge Gedanken machen, die Ewigkeit vor Augen haben und im Licht der Ewigkeit unseren Alltag mit Essen, Trinken, Heiraten, mit allem, was dazu gehört, im Licht der Ewigkeit leben, erfüllt mit dem Heiligen Geist als Zeuge für dich und die Kraft deines Evangeliums. Danke, dass du uns die Pastell. Wir haben dich lieb. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst und dass wir so verstehen, wie du es gemeint hast.

[1:40] Wir sind in Lukas Kapitel 18. Jesus hat ein Gleichnis gesprochen über einen Pharisäer, der sich für besonders gerecht hielt und Gott dafür dankte, was für ein toller Pharisäer er doch sei, und einen Zöllner, der von ferne anbetete und sich nicht einmal getraut hat, hochzuschauen, sondern nur auf die Brust geschlagen hat und gesagt hat: "Herr, sei mir Sünder gnädig." Wir lesen weiterhin Vers 14: "Ich sage euch, dieser, der Zöllner, der gesagt hat: Herr, sei mir Sünder gnädig, ging gerechtfertigt in sein Haus hinab im Gegensatz zu jenem." Wer betet: "Herr, sei mir Sünder gnädig", der bekommt Vergebung, auch wenn andere auf ihn mit Verachtung gab schon. Aber wer zu Gott kommt und sagt: "Gott, ich danke dir, weil ich mache das und ich mache das und ich mache das und ich bin so toll und ich bin besser als die anderen, ich bin nicht so wie der und nicht so wie der und nicht so wie der", und deshalb die ganze Bibel aufsagen könnten, dabei, wenn wir uns selbst erhöhen, können wir keine Vergebung erlangen. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden. Wird sich aber selbst erniedrigt, der wird dann dieses Prinzip, wenn wir immer und immer wieder, wir haben schon im Lukas-Evangelium schon angetroffen, findest du die ganze Bibel hindurch. Es ist das Prinzip des Himmels: Wer dient, wird erhöht. Wer sich selbst erhöht, so wie Luzifer, der zu Satan wurde, der wird erniedrigt werden.

[3:13] Sie brachten aber auch kleine Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Als es aber die Jünger sahen, tadelten sie sie. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes." Wahrlich, ich sage euch, wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird gar nicht hineinkommen. Kinder haben ein echtes, unverbrechliches Vertrauen. Und so ein Vertrauen, sein kindlichen Glauben brauchen wir. So wie Kinder tatsächlich darauf vertrauen, dass, wenn man ihnen etwas sagt, das auch so ist. So ein Glauben brauchen wir, dass wir Gott beim Wort nehmen.

[3:48] Und das fragte ein Oberster und sprach: "Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?" Diese Geschichte kennen wir aus dem Matthäus- und dem Markusevangelium. Da sprach Jesus zu ihm: "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein." Wir müssen uns entscheiden, ob wir Jesus nur als einen guten Menschen, einen guten Lehrer, einen sozialen Revolutionär sehen wollen, oder als den, den er wirklich ist, nämlich Gottes Sohn. "Gott, du kennst die Gebote: Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis reden, du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren." Er aber sprach: "Das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an." Als Jesus dies hörte, sprach er zu ihm: "Eins fehlte noch: Verkaufe alles, was du hast, und verteile es an die Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben. Und komm, folge mir nach." Jesus hat eine Reihe von Geboten aufgezählt, sieben oder sechs, das achte, das neunte und das fünfte. Alle diese Gebote, die das Miteinander von Menschen im Fokus haben. Aber ein Gebot hat er nicht aufgezählt: das zehnte Gebot, du sollst nicht begehren. Und genau hier war wohl offensichtlich das Problem dieses Obersten.

[5:12] Jesu Worte: "Verkaufe alles, was du hast", waren genau das notwendige Mittel gegen sein Problem. Als er aber dies hörte, wurde er ganz traurig, denn er war sehr reich. Ist aber Jesus ihn so sah, dass er ganz traurig geworden war, sprach er: "Wie schwer werden die Reichen ins Reich Gottes kommen! Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt." Das waren die Worte. Hörte er dann überhaupt: "Er kann dann überhaupt errettet werden?" Er aber sprach: "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich."

[5:51] Da sprach Petrus: "Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt." Was werden wir er aber sprach zu ihnen: "Wahrlich, ich sage euch, es ist niemand, der Haus oder Eltern oder Brüder oder Frau oder Kinder verlassen hat, um das Reich Gottes willen, der nicht vielfältig wieder empfinge in dieser Zeit und in der zukünftigen Weltzeit das ewige Leben." Schon in diesem Leben, denn er reich gesegnet mehr als wir uns vorstellen können, wenn wir alles für Gott geben, während bekommen wir mehr als wir wahrscheinlich vor jemals gehabt haben, vielleicht auf eine andere Art und Weise, als wir uns das vorstellen, vielleicht auch eine andere Art und Weise als die Welt berechnet, aber ganz real.

[6:39] Er nahm aber die Zwölf zu sich und sprach zu ihnen: "Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles erfüllen werden, was durch die Propheten über den Sohn des Menschen geschrieben ist. Denn er wird den Heiden ausgeliefert und verspottet und misshandelt und angespuckt werden. Sie werden ihn geisseln und töten, und am dritten Tag wird er wieder auferstehen." Zum dritten Mal versucht Jesus seine Jünger dafür zu sensibilisieren, dass er sterben wird, dass all ihre Hoffnung, die sie haben auf einen militärischen Sieg über die Römer, sich in Luft auflösen werden. Und sie verstanden nichts davon. Dieses Wort war ihnen zu geheimnisvoll und sie begriffen das Gesagte nicht. Das lag nicht daran, dass Jesus in Zeichen gesprochen hätte oder in unverständlichen Sätzen. Er hat ganz deutlich, eindeutig gesagt, was passieren würde. Es war ihr falsches Konzept in dem Kopf, das all das, was unmöglich macht, zu verstehen, was dieses eigentlich sagen will. Wenn wir falsche Ideen in unserem Kopf haben, dann kann es auch passieren, dass wir Gottes Wort verlesen. Und Gottes Wort ist super einfach und klar und deutlich, aber wir verstehen das nicht.

[7:53] Lass uns Gott bitten, dass er uns zeigt, wo wir falsche Ideen, falsche Konzepte in unserem Kopf haben, die sozusagen wie ein Brett vor seinem Kopf uns daran hindern, zu sehen, was Gott uns wirklich Wichtiges zu sagen hat.

[8:08] Es geschah aber, als er sich Jerusalem näherte, da saß ein Blinder am Weg und bettelte. Und als er die Menge vorüberziehen hörte, erkundigte er sich, was das sein. Da verkündeten sie ihm, dass Jesus der Nazarener vorübergehe. Oder rief und sprach: "Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich über mich!" Und die vorangegangen geboten ihm, mehr solch Schweigen. Er aber rief noch viel mehr: "Sohn Davids, erbarme dich über mich!" Vielleicht gibt es Menschen, die dir verbieten wollen, sich an Jesus zu wenden. Du hast gesehen, dass oder du hast gehört, du hast mitbekommen, dass Jesus dir helfen kann in der Not, in der du steckst, in den Problemen, die du hast. Und Menschen wollen es dir verbieten. Dann sei so wie dieser, dieser Blinde, der noch viel mehr weiter rief: "Sohn Davids, erbarme dich über mich!" Da blieb Jesus stehen und befahl, dass er zu ihm gebracht werde. Und als er angekommen war, fragte er ihn und sprach: "Was willst du, dass ich dir tun soll?" Er sprach: "Herr, dass ich sehen werde." Und Jesus sprach zu ihm: "Sei sehend, dein Glaube hat dich gerettet." Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Das ganze Volk, das dies sah, lobte Gott.

[9:16] Lasst uns Jesus persönlich bitten, uns zu helfen. Und was immer Jesus sonst zu tun hat, er nimmt sich Zeit für dich und mich, damit wir sehen werden, damit wir geheilt werden, damit wir Vergebung unserer Sünden bekommen. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu Jesus kommen dürfen und dass niemand uns zurückweisen kann, dass niemand uns aufhalten kann, dass niemand uns verbieten kann, Jesus zu bitten, uns nahe zu sein. Danke für die Kraft deines Evangeliums, danke für die Wunder, die in unserem Leben getan hast. Und vergib uns, dass wir sie so oft selbstverständlich nehmen und den nicht wirklich von Herzen danken. Herr, wir wollen wie dieser ehemals Blinde von Herzen dich loben und preisen und dir nachfolgen. Heute an diesem Tag bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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