In diesem Video geht Christopher Kramp auf Lukas 20,41-21,23 ein. Er beleuchtet die göttliche Weisheit Jesu im Umgang mit Fangfragen und die tiefere Bedeutung seiner Abstammung. Weiterhin thematisiert er die Warnung vor falschen Führern, die Bedeutung von Opferbereitschaft und die prophetischen Aussagen Jesu über die Zerstörung des Tempels und die Zeichen der Endzeit. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Vertrauen in Gottes Führung, auch in schwierigen Zeiten.
Gott auf (m)einer Seite: Lukas 20:41-21:23
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1094. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten danke sagen, dass du uns in deinem Wort zeigst, wie Jesus auch mit schwierigen Situationen umgegangen ist, wie er damit umgegangen ist, wenn Menschen ihn in die Enge treiben wollten, wenn sie ihn lächerlich machen wollten. Schenk du uns heute auch für den Alltag die Weisheit, die wir brauchen, um Menschen, die uns unangenehme Fragen stellen, die uns vielleicht schaden wollen, mit deinem Geist, mit deiner Liebe zu antworten. Erfüll uns jetzt mit deinem Heiligen Geist. Gib, dass wir lernen von dir und hat Dank dafür. Im Namen Jesu. Amen.
[1:14] Wir sind in Lukas Kapitel 20. Während Jesus in Jerusalem im Tempel lehrt, kommen immer wieder Pharisäer, Sadduzäer, Schriftgelehrte und stellen ihm Fangfragen. Und wir müssen erkennen, dass Jesus mit göttlicher Weisheit ihre Fragen auf den Punkt beantwortet und die Zeit, wo ihre eigenen Irrtümer sind, so dass sie sich gar nicht mehr trauen, irgendetwas zu fragen.
[1:39] In Vers 41 lesen wir weiter: Er aber sprach zu ihnen: „Wieso sagen sie, dass der Christus Davids Sohn sei? Und doch sagt David selbst im Buch der Psalmen: ‚Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Füße hinlege als Schemel für deine Füße.‘“ Das ist aus Psalm 110. Die Bibel macht ja deutlich, dass der Messias der Sohn Davids ist, aber gleichzeitig macht die Liebe deutlich, dass es den Messias schon gab, als David von dem sprach. David nennt ihn also Herr. Wie kann er dann sein Sohn sein? Das ist natürlich eine brillante Frage, denn sie weist auf dieses große Geheimnis hin, dass Jesus gleichzeitig Gott und Mensch ist. Dass er als Gott Schöpfer von David ist, Herr von David, deswegen wird er auch Wurzel Davids genannt. Aber gleichzeitig er Mensch geworden ist und sich in das Geschlechtsregister Davids einordnen lassen, dass er ein Sohn Davids, ein Spross Davids. Die Offenbarung sagt, er wird der die Wurzel und Spross Davids genannt.
[3:03] „Also das ganze Volk zuhörte, sprach er zu seinen Jüngern: Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gern im Talar einhergehen und die Begrüßungen auf den Märkten lieben und die ersten Sitze in den Synagogen und die obersten Plätze bei den Mahlzeiten. Sie fressen die Häuser der Witwen und sprechen zum Schein lange Gebete. Diese werden dann umso schwereres Gericht empfangen.“ In Matthäus 23 ist diese Rede noch sehr viel ausführlicher wiedergegeben. Jesus warnt vor den falschen Führern des Volkes, die den Anspruch erheben, Gottes Wort korrekt auszulegen, aber durch ihr Verhalten zeigen, dass sie nicht von Gott geführt werden.
[3:41] Als aber aufblickte, sah er, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten. Es war aber auch eine arme Witwe, die legte dort zwei Scherflein. Das war nicht besonders viel. Und Jesus sprach: „Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle.“ Gott schaut nicht auf den absoluten Betrag. Gott schaut auf das, was wir tun können und tun. Er sieht die Intentionen, er sieht die Motivation, er sieht das Opfer. Übrigens, vielleicht haben wir wirklich nur wenig Zeit, aber diese wenige Zeit, die wir haben, die benutzen wir für Gott. Vielleicht haben wir nur wenig Kraft, weniger als andere, aber diese wenige Kraft, die wir haben, benutzen wir für Gott. Vielleicht haben wir nur wenig Gaben, nur wenig Intelligenz, nur wenig Fähigkeiten, aber das, was wir haben, benutzen wir für Gott. Gott hat größere Freude an jemandem, der nur wenig hat und alles einsetzt, als an jemandem, der mit Gaben und Fähigkeiten, mit Kraft und sozialem Einfluss in Fülle ausgestattet ist und hier ein wenig, da ein wenig für Gott einsetzt. Gott sieht, was wir tun könnten und was wir wirklich tun.
[4:50] Denn diese alle haben von ihrem Überfluss zu den Opfergaben für Gott beigetragen. Sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles eingelegt, was sie zum Lebensunterhalt hatte.
[5:00] Und als etliche von dem Tempel sagten, dass er mit schönen Steinen und reichen Geschenken geschmückt sei, sprach Jesus: „Was ihr da seht, es werden Tage kommen, wo kein Stein auf dem anderen bleiben wird, der nicht abgebrochen wird.“ Sie fragten ihn aber und sprachen: „Meister, wann wird denn dies geschehen und was wird das Zeichen sein, wann es geschehen soll?“
[5:22] Der Tempel war etwas, worauf alle in Jerusalem stolz waren. Das war die Touristenattraktion fast im römischen Reich, eines der größten Bauwerke überhaupt, ein Stolz für die ganze jüdische Nation. Aber Jesus zeigt, dass egal, worauf wir in unserem Leben stolz sind, egal, was wir für besonders großartig halten, am Ende wird alles Vergehen. Auf diesen Tempel würde zerstört werden. Für die Jünger war das eine Katastrophe. Für sie war das etwas, was sie mit dem Ende der Welt in Verbindung gebracht haben.
[5:55] „Hütet euch, dass ihr nicht verführt werdet, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: ‚Ich bin es!‘ und: ‚Die Zeit ist nahe!‘ Lauft ihnen nun nicht nach! Nicht alle, die sagen, jetzt ist bald Wiederkunft. Es gibt auch Irrlehrer, die mit der baldigen Weltende argumentieren. Wenn ihr aber von Kriegen und Unruhen hören werdet, so erschreckt nicht, denn dies muss zuvor geschehen, aber das Ende kommt nicht sobald. Nicht jeder Krieg, nicht jede Unruhe, nicht jeder Aufstand, nicht jedes Kriegsgericht ist ein Hinweis darauf, dass jetzt die Wiederkunft kommt.“
[6:30] Dann sprach er zu ihnen: „Ein heidnisches Volk wird sich gegen das andere erheben, oder ein Königreich gegen das andere. Und es wird hier und dort große Erdbeben geben, Hunger und Seuchen und Schrecken. Und große Zeichen vom Himmel werden sich einstellen überall. Auf der ganzen Welt gibt es diese Dinge, und sie werden immer mehr zunehmen.“ In Matthäus heißt es ja, dass sie wie Wehen sein werden. Und ich glaube ganz persönlich, dass es sich hierbei um reale Dinge handelt, um reale Kriege, nicht nur initiierte Kriege, um echte Seuchen, um echte Hungersnöte, um echte Erdbeben. Das sind die Zeichen der Zeit, die Jesus selbst genannt hat.
[7:25] „Vor diesem allem aber werden sie Hand anlegen und euch verfolgen und in Synagogen und Gefängnisse übergeben und vor Könige und Fürsten führen um meines Namens willen. Das wird euch aber Gelegenheit zum Zeugnis geben.“ Wenn wir verfolgt werden, ist das vielleicht Satans Versuch, unser Zeugnis einzuschränken. In Wirklichkeit wird es das Podest sein, das Podium, das uns eine noch größere Bühne verschafft für das ewige Evangelium einzutreten.
[7:51] „So nehmt euch nun zu Herzen, dass ihr eure Verteidigung nicht voll überlegen solltet, denn ich will euch Weisheit und Fähigkeit zu reden geben, der alle eure Widersacher nicht werden widersprechen noch widerstehen können.“ Wenn wir denken, mit menschlichen Mitteln und uns vorzubereiten auf die letzte Krise, wenn wir denken, uns vorzubereiten auf all die Gegenargumente, die es gibt, dann haben wir nur menschliche Kraft. Aber wenn wir auf Gott vertrauen, dann werden wir feststellen, dass Gott uns eine Weisheit geben wird, die man in einer menschlichen Schule nicht lernen kann.
[8:18] Ja, die Vorbereitung, die wir heute machen können, wir können heute Gottes Wort lesen, wir können heute uns mit für Gott interessieren, heute mit ihm zusammen leben, heute von ihm erzählen. Und dann werden wir Erfahrung machen, dass er heute durchspricht. Dass auch wenn wir heute in einer Situation sind, wo wir uns nicht vorbereiten konnten, er durch uns das Evangelium predigt. Hast du schon diese Erfahrung gemacht, dass Gott deine Worte in die Hand genommen hat und deine Worte gelenkt hat und dir geholfen hat, auch wenn du nicht gut vorbereitet warst?
[8:45] Dieser Erfahrung soll ich soll dir helfen. Ich habe diese Erfahrung schon gemacht. Ich bin dankbar dafür von Gott von ganzem Herzen. Und sie, diese Erfahrung hilft uns darauf zu vertrauen, dass wir auch in der Endzeit darauf vertrauen dürfen, dass Gott uns die richtigen Worte eingeben wird.
[9:04] „Ihr werdet aber auch von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden ausgeliefert werden und man wird endlich von euch töten, und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen. Doch kein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen. Gewinnt eure Seelen durch euer standhaftes Ausharren.“ Jesus sagt Matthäus 24: „Wer aber ausharrt bis ans Ende, wird gerettet werden.“ Wir müssen standhaftes Ausharren haben, wir müssen geduldig bleiben, an Jesus festhalten.
[9:31] Offenbarung 14, 12 sagt: „Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.“ Gott kümmert sich um uns. Nicht ein Haar wird verloren gehen, wenn wir fest bleiben, dann werden wir gerettet werden.
[9:47] Wenn ihr aber von Kriegszeiten belagert wird, dann erkennt, dass seine Verwüstung da ist. Die Römer kamen tatsächlich im Jahre 66 und belagerten die Stadt. Und alle, die Jesu Worte ernst nahmen, wussten, jetzt die Verwüstung, oder dann fliege auf die Berge.
[10:04] Wer auf dem Land ist, der gehe nicht hinein. Sie, denn das sind Tage der Rache, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht.
[10:17] Hat sich zurückgezogen aus Gründen, die bis heute niemand genau verstehen kann. Die Juden dachten schon in Jerusalem an dem sie dann auch ihnen noch nachgingen und noch ein Sieg über ihn errangen. Dass die Sieger sind aber die Christen in der Stadt wussten, wir müssen fliehen. Und sie flohen. Sie flohen nach Pella, die andere Seite des Jordan. Dann und waren dann mit Sicherheit als einige Jahre später Titus, also erst Vespasian und dann Titus mit ihren Armeen kam und Jerusalem schließlich belagert wurde und zerstört wurde.
[10:49] „Wehe aber den schwangeren und den stillenden jeden Tagen, denn es wird große Not im Land sein und Zorn über dieses Volk.“ Genau das hat sich ereignet im Jahre 70 nach Christus.
[10:59] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du auch die kleinsten Bemühungen, die wir für dich tun, wenn wir nicht viel haben, nicht viel können, nicht viel vorzuweisen haben, dass du es mit Freude siehst, wenn wir das bisschen, was wir haben, in deiner Hand nehmen. Danke, Herr, dass du es segnest und dass du keine großen Dinge von uns erwartest, sondern nur das, was wir tun können, mit deiner Hilfe. Danke, dass wir wissen dürfen, dass du zu unseren kleinen, schwachen Bemühungen deine unfassbare, unendliche Kraft hinzufügst, so dass wir mit dir zusammenarbeiten dürfen, oder obwohl wir so wenig sind, mit dir zusammen tatsächlich etwas bewirken können, auch im Leben von anderen Menschen. Aber danke im Namen Jesu.
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