In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Lukas 22:13-39 ein und beleuchtet die Bedeutung des Abendmahls sowie die Lehren Jesu über Dienst und Demut im Reich Gottes. Er erklärt, wie Jesus seine Jünger auf bevorstehende Prüfungen vorbereitet und betont die Fürbitte Jesu für seine Nachfolger, selbst wenn sie schwach sind. Die Botschaft ermutigt dazu, sich auf Gott zu verlassen und nicht auf eigene Stärke.
Gott auf (m)einer Seite: Lukas 22:13-22:39
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1096. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:42] Lieber Vater im Himmel, wir möchten Danke sagen, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist, dass er uns so lieb hat. Ja, das können wir eigentlich gar nicht in Worte richtig fassen, nicht richtig begreifen. Wir können es glauben und dir folgen. Hey, wir möchten dich bitten, dass du heute unser Herz anrührst, wenn wir die letzten Stunden im Leben von Jesus nachdenken. Möchte dich bitten, dass du zu uns sprichst, dass unser Herz neu geschaffen wird durch die Kraft deines Heiligen Geistes. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:31] Wir sind in Lukas 22. Jesus hat Petrus und Johannes beauftragt, das Passahmahl vorzubereiten.
[1:39] Wir lesen weiterhin Vers 13: „Sie gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte, und sie bereiteten das Passah. Und als die Stunde kam, setzte er sich zu Tisch und die 12 Apostel mit ihm. Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leider.“ Jesus hatte sich sehr darauf gefreut, ein letztes Mal Zeit mit seinen Jüngern zu verbringen. Es ging nicht einfach nur um dieses Abendmahl, das er jetzt hier eingesetzt hat, um eine theologische, abstrakte Sache, die jetzt einfach eingeführt werden musste. Es ging ihm darum, bevor er leiden würde, noch einmal wirklich schöne geistliche Gemeinschaft mit seinen Jüngern zu haben. Er hat sich darauf gefreut. Das ist eigentlich ein ganz entscheidender Punkt, auch wenn wir über das Abendmahl nachdenken. Das Abendmahl darf nicht einfach nur eine äußere, rituelle Handlung sein. Freust du dich von Herzen darauf, mit Jesus besondere Zeit zu verbringen?
[2:54] „Denn ich sage euch: Ich werde künftig nicht mehr davon essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes.“ Und der Name den Kelch dankte und sprach: „Nehmt diesen und teilt ihn unter euch, denn ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes gekommen ist.“ Oder nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: „Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis.“ Das gleiche nahm auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“ Jesus starb für dich und für mich, damit wir den neuen Bund erleben können, damit uns unsere Sünden wirklich vergeben werden, so dass Gott nicht mehr an sie gedenkt. Dass wir eine direkte Beziehung mit Gott selbst haben können, so dass wir nicht mal jemand anders brauchen, der uns sagt, wie Gott ist und was Gott von uns möchte. Und dass das Gesetz Gottes in unser Herz geschrieben wird und unseren Sinn gelegt wird, so dass wir tatsächlich sein Volk sind und er unser Gott ist.
[10:02] „Wenn ich sage euch, auch dies muss noch erfüllt werden, was geschrieben steht: Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden.“ Zitat aus Jesaja 53. Damit wollte er seine Jünger noch einmal daran erinnern, dass der Messias doch sterben sollte, dass er ihre Schuld auf sich nehmen würde. Denn was von mir geschrieben steht, das geht in Erfüllung. Man konnte diese diese Verse ignorieren, man konnte sich einfach über sich hingehen lassen. Dieses wollte er ihm deutlich machen: Genau das, was dort steht, wird jetzt passieren.
[10:31] Sie sprachen: „Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter.“ Er aber sprach zu ihnen: „Das ist genug.“ Oder ging hinaus und begab sich nach seiner Gewohnheit auf den Ölberg. Es folgt ihm aber auch seine Jünger.
[10:44] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus für uns betet, auch wenn wir manchmal nachlässig sind im Gebet, auch wenn wir das Gebet mal vergessen haben. Jesus betet für uns, und er – das können wir gar nicht ermessen, was das bedeutet. Wir wollen heute unser Leben ihm in seiner Hand geben. Wir wollen nicht auf uns selbst vertrauen, nicht selbstsicher sein wie Petrus war, nicht groß von uns denken, sondern erkennen, wie schwach wir sind, erkennen, wie sehr wir dich brauchen. Oder Dank, dass du uns dafür keinen Vorwurf machst, sondern dass du uns gerne in deiner Hand nimmst, dass du uns gerne aufhilfst und uns mit deiner Stärke begleitest, mit deiner Kleidergerechtigkeit. Danke dafür im Namen Jesu. Amen.
Lizenz
Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.