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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In diesem Video aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beschäftigt sich Christopher Kramp mit Lukas 24:35-53. Er beleuchtet die Begegnung der Jünger mit dem auferstandenen Jesus, die Bedeutung seiner Auferstehung für das Verständnis der Heiligen Schrift und die Aufgabe, die er seinen Nachfolgern mitgibt. Das Video betont die Notwendigkeit, die Bibel zu verstehen und die Kraft des Heiligen Geistes für die Verkündigung des Evangeliums.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 111. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort. Es ist so kostbar. Danke für die vielen großartigen Wahrheiten, die direkt unser Herz erreichen. Herr, vergib uns, dass wir oft zu träge sind, so langsam im Verstehen, was du uns sagen möchtest. Und gib, dass wir neuen Mut fassen, neuen Schwung mitnehmen aus deinem Wort und im Alltag nach deinem Wort zu leben und mit deinen Worten nachzudenken und aus jedem Wort zu leben. Das ist deine Mutter vorgeht. Herr, Dank für die Kraft, die du uns schenkst. Sprich doch heute durch dein Wort zu uns und halte alle störenden fern, dass wir uns gut konzentrieren können auf das, was du uns sagen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:25] Wir sind in Lukas 24. Die beiden Jünger, einer von ihnen heißt Kleopas, die von Jerusalem nach Emmaus gehen, haben ohne es gemerkt zu haben, mit Jesus gesprochen, der sich ihnen zugesellt hat, ohne sich als Jesus offenbaren und ihnen anhand des Alten Testaments den gesamten Lösungsplan noch einmal vor Augen geführt hat und gezeigt hat, dass der Messias natürlich leiden und sterben musste, bevor er einmal in Herrlichkeit regieren muss. Und als sie ihn dann zu sich nach Hause einladen, merken sie beim Brotbrechen, dass es Jesus ist.

[2:05] Und jetzt wissen sie, dass das, was sie vorher nur als ein verwirrendes Gerücht abgetan haben, dass es wahr ist, dass Jesus auferstanden ist. Und jetzt beginnt es ihm langsam zu dämmern, dass die Erlösung, die sie gehofft haben, tatsächlich stattgefunden hat. Ganz anders, als sie gedacht haben, aber wirklich wäre das, was sie gehofft hatten, gar keine Lösung gewesen wäre. Und obwohl es schon später haben, das machen sie auf der Stelle, erklären, kehren zurück nach Jerusalem, um den anderen Jüngern diese frohe Botschaft zu verkünden. Und als sie ankommt, stellen sie fest, auf die haben bereits Jesus gesehen oder zumindest davon gehört. Simon hat deutlich bezeugt, dass er Jesus gesehen hat.

[2:42] Vers 35: Und sie selbst erzählten, was auf dem Weg geschehen war und wie sie von ihnen am Brotbrechen erkannt worden war. Während sie aber davon redeten, trat Jesus selbst in ihre Mitte und er spricht zu ihnen: Friede sei mit euch.

[2:59] Jetzt sehen sie alle, aber bestürzt und voll Furcht meinten sie, einen Geist zu sehen, so wie damals auf dem, als sie auf dem Meer auf dem See Genezareth gegen die Wellen kämpften und jetzt auf dem Wasser ging und sie dachten, sie ein Geist. Manche Sachen haben sie wirklich nur sehr langsam gelernt. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken und warum steigen Zweifel auf in euren Herzen? Ja, man kann sogar eine direkten gegen was dir so noch zweifeln, das ist möglich. Seht an meinen Händen und meinen Füßen, dass ich es bin. Rührt mich an und schaut, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich es habe.

[3:41] Jesus ist als Mensch auferstanden, als verherrlichter Mensch, aber als Mensch immer noch mit Fleisch und Knochen. Und er hat gegessen, wie wir dann im Johannesevangelium sehen können. Und indem er das sagte, zeigte ihnen die Hände und die Füße. Da sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr das zu essen hier? Da reichen sie am Stück gebratenen Fisch und etwas warme Honig. Und ein Name ist und Asus vorhin auch hier sehen wir, er hat gegessen. Man konnte ihn anfassen, er war ein Auferstandener Mensch. Und es zeigt uns auch, dass auch wir in der Auferstehung echte Menschen sein werden, verherrlicht mit einem herrlichen Körper, aber echte Menschen.

[4:25] Er aber sagte ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war. Das alles erfüllt werden muss, was im Gesetz Moses und in den Propheten und den Psalmen von mir geschrieben steht. Genau das, was er auch den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus gezeigt hatte, dass alles sich erfüllen muss. Interessanterweise spricht davon dem Gesetz Mose, von den Propheten und dem Psalmen, und das weist auf die dreifache Aufteilung oder die drei Teilungen der hebräischen Bibel hin, des Alten Testaments. Denn dort gibt es die Tora, das sind die fünf Bücher Mose, da gibt es den Navi, das sind die Propheten, und jetzt die Ketuvim, das sind die Schriften. Und die Schriften beginnen dann dieser dritte Teil in der Tora, in der hebräischen Bibel, beginnt das mit den Psalmen. Jesus kannte also selbstverständlich die das Alte Testament. Und wir sehen hier, das ist alles Testament auch schon die Struktur hatte, wieso heute noch ähm in den britischen Bibeln der Fall ist.

[5:26] Der öffnete ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verstanden. Das, was er für die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus getan hat, das macht er für alle Jünger, denn Jesus wünscht sich, dass jeder Jünger von ihm, jeder, der ihm nachfolgt, auch die Bibel versteht. Jesus möchte, dass wir nicht einfach nur aus Begeisterung Jesus nachfolgen oder weil wir ihn so toll finden, sondern dass wir sehen, wie er die Bibel erfüllt und wie das Wort Gottes mit dem lebendigen Wort Gottes in völliger Übereinstimmung ist. Jeder, der Jesus nachfolgt, wird von Jesus dazu geführt, die Bibel zu verstehen. Wenn wir die Bibel nicht verstehen wollen, wenn wir uns nicht dafür interessieren, was ein Wort sagt, dann sind wir auch keinen echten Nachfolge Jesu. Jesus öffnet jedem seiner Nachfolger das Wort, damit wir in der Schrift den Lösungsplan verstehen, in der Schrift den Charakter Jesu verstehen, damit, wenn wir mal emotional in einem Auf oder Ab uns befinden, uns an der Bibel immer festhalten können und wissen können, dass Gottes Wort wahr ist und unsere Erlösung eine Realität.

[6:31] Und sprach zu ihnen: So steht es geschrieben, und so musste der Christus leiden und am dritten Tag aus den Toten auferstehen. Und in seinem Namen soll Buße und Vergebung der Sünden verkündigt werden und der allen Völkern, beginnend in Jerusalem. Das ist der Plan. Wir haben diesen Plan im ältesten Menschen schon gesehen, schon bei Jesaja und anderen, die deutlich gemacht haben, dass die Heiden, die Inseln auf die Leere Gottes warten und dass Gerettete gesandt werden sollen zu den fernen Ländern, die noch nichts von der Herrlichkeit Gottes gehört haben. Ihr aber seid Zeugen hiervon. Mit anderen Worten, die Apostel, sie sind es, die alles gesehen haben. Sie haben das Leben Jesu gesehen, sie haben den Tod Jesu gesehen, sie haben seine Auferstehung bezeugt. Sie können all das berichten in der ganzen Welt. Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters. Ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe. Das wird dann beschrieben in dem Nachfolgebuch von Lukas, in der Apostelgeschichte, wo die Jünger tatsächlich dann zusammen bleiben in Jerusalem. Wir werden es dann noch gemeinsam lesen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden mit Kraft aus der Höhe, um genau das zu tun, nämlich dieses Evangelium von Jesus, von seinem Leben, von seinem Sterben, von seinem Tod, seine Auferstehung in der ganzen Welt zu predigen. Wir brauchen die Kraft des Heiligen Geistes, um dieses Evangelium von Jerusalem ausgehend in der ganzen Welt zu verkündigen.

[7:57] Er führte sie aber hinaus in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und erst geschah, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben in den Himmel. Und sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude. Sehen wir, dass Jesus Gott ist. Als er geboren worden ist, haben die Weißen aus dem Morgenland sich vor ihm niedergeworfen, haben ihn angebetet. Die Engel, so sagt uns Hebräer 1, beten ihn an. Als Jesus den Sturm gestillt hat, haben seine Jünger angebetet und hier nach seiner bei seinem Himmelfahrt beten sie ihn an.

[8:37] Sie kehrt nach Josef zurück mit großer Freude. Vorbei war die Trauer, vorbei war die Enttäuschung. Jetzt wussten sie, was wirklich das Alte Testament sagt. Jetzt wussten sie, was alle Propheten vorher gesagt haben. Jetzt wussten sie, dass sie Erlösung nicht die Erlösung von den Römern ist, sondern die Erlösung von der Sünde, eine Befreiung zu einem ewigen Leben, nicht nur zu einem etwas größeren Territorium des Königreichs Israel.

[9:02] Und sie wussten, dass sie jetzt eine Lebensaufgabe hatten. Sie hätten verstanden, wozu Gott sie wirklich berufen hat. Hätten verstanden, wozu Jesus sie ausgebildet hat. Sie haben plötzlich gesehen, wie all die Dinge, die Jesus gesagt hat und ihr getan hat, plötzlich Sinn ergaben. Und nun konnten sie versuchen, all das sich wieder ins in Erinnerung zu rufen. Da der Geist würde ihn dabei helfen, damit sie jetzt den Menschen die frohe Botschaft von Jesus weitergeben konnten. Und sie waren alle Zeit im Tempel und priesen und lobten Gott. Amen. Sie waren nicht nur im Obergemach, wie man vielleicht meinen könnte, sie waren auch schon in den Tagen vor der Ausgießung des Heiligen Geistes im Tempel. Sie lobten Gott, sie priesen Gott und zeigen damit, was für einen Geist in ihnen wirkte, so dass, als der Heilige Geist sie für die Mission ausstattete, die Menschen bereits wussten, dass dies nicht die furchtsamen Jünger sind, die sie noch davor gewesen waren, sondern dass sie eine Freude erlebt haben, die Freude, dass Jesus sich offenbart hat, die Freude, dass Jesus lebt und jetzt im Himmel für sie eintritt.

[10:03] Wollen wir auch diese Freude heute in unserem Leben haben. Wir sind mit dem Buch, dem Evangelium Lukas, am Ende gekommen. Wir haben gesehen, dass Lukas noch einmal einige Punkte macht, einige Betonungen vornimmt, die wir bei Matthäus und Markus nicht gesehen haben und doch einiges auch wiederholt, um es uns ganz deutlich vor Augen zu führen. Es bleibt uns noch ein Evangelium zu studieren, dass wir kein anderes und besonderer Weise das Wesen, den Charakter Jesu vor Augen führt in vielen besonderen Gesprächen und Momenten, das Evangelium von Johannes.

[10:42] Wir wollen heute dankbar sein, dass Jesus sich auch uns offenbart und von fröhlich sein und ihnen nur preisen. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir bei dir den Sinn unseres Lebens finden, dass wir bei dir die Aufgabe unseres Lebens finden, dass wir bei dir Freude und Frieden finden, dass alle unsere Sorgen, Nöte, Probleme, unsere Trauer, unsere Enttäuschung beiseite. Dank dir von ganzem Herzen. Wir möchten ein Licht sein für andere, um anderen zu zeigen, was dein Wort über Jesus sagt und was es über uns sagt. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass Jesus jeden Tag und sein Wort öffnen kann und dass wir mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, dass wir Kraft in Form empfangen von der Höhe, um dort, wo wir sind, ein Zeuge zu sein und von dort ausgehend überall bis ans Ende der Welt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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