Gott auf (m)einer Seite: Lukas 3:27-4:21
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1065. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, Herr, wir danken dir für die Botschaft des Evangeliums, nach dem Ruf zur Buße und Umkehr. Herr, du kennst uns zu Herzen, du weißt, was ich alles verändern muss, dass wir so, dass wir echte Früchte der Buße in unserem Alltag, in unserem Beruf zeigen. Herr, gibt, dass sich unser Leben durch dein Evangelium wirklich so ändert, dass Menschen sehen, dass du uns verändert hast. Sprich auch heute durch dein Wort und uns bitten wir im Namen Jesu.
[1:18] Wir sind gerade in Lukas Kapitel 3 bei dem Geschlechtsregister Jesu, das, wie viele davon ausgehen, hier Lukas 3, seit die Linie Marias offenbart. Und wir sind gerade mittendrin in den Generationen, die so in der Zeit zwischen den Testamenten gewesen sein müssen, oder dann Anfang Ende des Alten Testaments. Wir kommen in Vers 27, es heißt, dass Johanna, der Sohn des Sefro, Babel, das ist, wie alt ist das, der Sohn Melchis, des Adis, des Cosam, des Elmo, des Er, des Josef, des Elisa, des Sorium, des Mattat, des Levi, des Simeon, des Juda, des Josef, des Jonas, des Matata, des Nathan, des David. Hier sehen wir, dass diese Linie letztendlich dann tatsächlich genetisch, der Messias kam nicht über seine Wogen und nicht über die ganzen Könige, die das diese Linie geht zu Josef, die wenn Matthäus 1 ganz deutlich sehen. Und diese Linie geht nur bis Josef, und dann ist Josef sozusagen zwar juristisch verantwortlich für den kleinen Jesus gewesen, aber war nicht sein leiblicher Vater. Die genetische Linie führt letztlich hier ganz deutlich über einen anderen Sohn von David, über Nathan, des Isai, des Obed, des Boas, des Salmon, des Amminadab, des Aram, des Hezron, des Perez, des Juda, des Jakob, des Isaak, des Abraham, des Terach, des Nahor, des Serug, des Peleg, des Eber, des Schalach, des Arpachschad, des Sem, des Noah, des Lamech, des Methusala, des Henoch, des Jered, des Mahalalel, des Kenan, des Enos, Adam Gottes. Anders als Johannes, als erste, als Matthäus 1, geht dieses Geschlecht dann nicht nur bis Adam zurück, sondern bis zu einem Jahr, bis zu Gott, der Adam geschaffen hat.
[3:21] Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde vom Geist in die Wüste geführt und 40 Tage vom Teufel versucht. Hier sehen wir, dass auch während der 40 Tage es schon Versuchungen gegeben hat. Die letzten drei, die berühmten, die auch von Matthäus aufgeschrieben worden sind, sind nur sozusagen dann die finale, die überwältigend starke, also die nicht überwältigt, aber die besonders starke Versuchung dann am Ende. Und er aß nichts in diesen Tagen und zuletzt, als sie zu Ende waren, war er hungrig. Und der Teufel sprach zu ihm: "Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Stein, dass er Brot wäre." Und Jesus antwortete ihm und sprach: "Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort Gottes." Dafür würde der Teufel ihn auf einen hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick. Obwohl Lukas sonst oft chronologisch vorgeht, als Matthäus, hat in diesem Fall Matthäus die tatsächliche chronologische Reihenfolge, während Matthäus ähm einfach nur die Versuchung hier aufzählen, ohne sie in der richtigen chronologischen Reihenfolge. Zusammen sind diese Versuchung hier, die ist natürlich die dritte gewesen. Und der Teufel sprach zu ihm: "Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben, denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du nun von mir anbetest, so soll dir alles gehören." Nun, der Teufel hat hier nur eine Halbwahrheit gesagt, denn tatsächlich hat er zwar die Kontrolle über all diese Königreiche und aber trotzdem, weil ich da eigentliche Eigentümer war, nicht der, der alles geschaffen hatte. Jesus war ja zugekommen, um als der eigentliche Eigentümer all das wieder zurück zu erobern. Und Jesus antwortete: "Wenn du nun von mir anbetest, so soll dir alles gehören." Und Jesus antwortete und sprach: "Weiche von dir, Satan, denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen." Und er führte nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinnen des Tempels und sprach zu ihm: "Wenn du der Sohn Gottes bist, so stürze dich von hier nach der, denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt." Und jetzt ist, antwortete und sprach zu ihm: "Es ist gesagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen." Oder nachdem der Teufel alles versuchen vollendet hatte, welcher von ihm eine Zeit lang, Jesus hat für uns all das erlebt. Er hat dem Satan die Stirn geboten, hat den Satan besiegt und zwar mit dem Wort Gottes. Jedes Mal hat er insbesondere aus dem Buch 5. Mose zitiert und hat damit jeder Versuchung einen Riegel vorgeschoben und zeigt uns damit, dass selbst wenn es um schlecht geht, dann sind wir in schwierigsten Umständen, dass wenn uns große Reichtümer angeboten werden, wir immer Gott treu sein können, wenn wir uns auf sein Wort berufen. Das eigene Kraft macht, die ausreichen, aber Gottes Kraft in seinem Wort ist immer ausreichend und in Versuchungen Satans widerstehen zu können.
[6:30] Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes zurück nach Galiläa, und das Gerücht von ihm verbreitete sich durch die ganze umliegende Gegend. Und er lehrte in ihren Synagogen und wurde von allen gepriesen. Wie auch schon Matthäus und Markus wird ja ein ganz wesentlicher Teil seines Dienstes übersprungen. Der erste im Evangelium von Johannes etwas mehr ausgeführt wird, es ist ungefähr mehr als ein Jahr zwischen der Versuchung in der Wüste und seinem beständigen Wirken dann in Galiläa. Aber auch hier machen wir diesen Sprung, der auch in Matthäus und Markus gemacht wird, einfach mit und werden dann in Johannes sehen, was ich noch in dieser Zwischenzeit, vor allem auch in Judäa, ereignet hat. Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. Jesus ging gewohnheitsmäßig am Sabbat in den Gottesdienst, um sich aktiv daran zu beteiligen, nicht einfach nur um zu konsumieren. Und es wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gegeben, und als er die Buchrolle aufgerollt hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben steht: "Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat." Es ist Jesaja 61, Vers 1. In unseren heutigen Bibeln den Armen frohe Botschaft zu verkünden. Er hat nicht gesandt, zu heilen die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehen werden, zerschlagenen Feuer zu setzen, um zu verkündigen, dass angenehme Jahr des Herrn. Das ist so ein Motto-Text gewesen für das gesamte Leben und Wirken von Jesus, weil hier die Mission des Messias das Seiten genau beschrieben wird. Und er wollte die Buchrolle zusammen und gab sie dem Diener wieder und setzte sich. Und das bedeutet, dass er jetzt etwas leer, jetzt eine Predigt hält, denn Predigten wurden damals immer im Sitzen gehalten. Und alle Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Er aber fing an, ihnen zu sagen: "Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren." Jesus hat gezeigt, wie in seinem Leben sich biblische Prophetie erfüllt hat. Er hat die Prophetie mit dem Evangelium verknüpft und als gute Botschaft den Armen gepredigt. Und genau das sollen wir auch tun. Wir sollen die erfüllende Prophetie mit Jesus verknüpfen und so eine frohe Botschaft einem jeden predigen, der ein zerbrochenes Herz hat, der zerschlagen ist, der in Gefangenschaft ist, denn das Evangelium kann uns sehen machen, wieder heil machen und befreien. Lasst uns Gott dafür danken, lieber Vater im Himmel, Dank für die Kraft eines Evangeliums, das uns frei macht von aller Gebundenheit, das uns geistlich wieder sehend macht, wenn wir blind geworden sind. Habt Dank, dass sich im Leben von Jesus die biblische Prophetie erfüllt und dass wir im Glanz des Lebens, des Lichtes seines Lebens erkennen können, was die Prophetie wirklich sagen möchte. Herr, gibt, dass sich Gottes Wort auch in unserem Leben heute erfüllt vor unseren Augen. Nimmt das, was hier steht, auch in unserem Leben wahr wird. Schenkt uns auch die Kraft, der Versuchung zu widerstehen durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu.
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