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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Lukas 5:29-6:14 ein und beleuchtet Jesu Interaktion mit Zöllnern und Pharisäern. Er erklärt, warum Jesus mit Sündern isst und trinkt, und vergleicht seine Botschaft mit neuem Wein in neuen Schläuchen. Weiterhin wird die Heilung eines Mannes mit verdorrter Hand am Sabbat thematisiert und die Bedeutung des Gebets für Jesu Entscheidung, seine zwölf Apostel auszuwählen, hervorgehoben.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1068. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wie dankbar sind wir dir, dass wir dich nicht erst gnädig stimmen müssen, dass wir nicht erst überzeugen müssen, dann hast du bereitwillig, gerne und segnen möchtest, uns gerne vergeben möchtest, dass du uns so sehr liebst, dass du es dir so sehr wünschst, dass sie mit dir zusammen leben. Herr, Dank für diesen Lichtstrahl, der unser Herz erhält, der alles zum Leuchten bringt in unserem Leben. Dank, dass du es gut mit uns meinst. Ja, ich möchte dich einladen, jetzt in unser Leben. Wenn ich einladen, dass du unser Gedanken lenkst, dass wir dein Wort verstehen. Sprichst du zu uns, denn Heiligen Geist, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:32] Wir sind in Lukas Kapitel 5. Jesus hat gerade den Levi, den Matthäus Levi an seiner Zollstätte aufgesucht und ihn aufgefordert, das Zöllner da sein, das lukrativ sein kann und da konnte man viel Geld machen, weil es eine große, wichtige, wichtige Handelsstraße war, die Leute durchgehen diesen Beruf aufzugeben und Missionar zu werden. Wir lesen weiter ab Vers 29 und das springen wir in ein paar Monate, wohl in eine, in etwas, in einen anderen Zeitpunkt. So wie er auch dann eine Geschichte, die uns auch schon bei Matthäus und Markus überliefert worden ist.

[2:15] Und Levi bereitete ihm ein großes Mahl in seinem Haus, und es saß eine große Schar von Zöllnern und anderen, die es mit ihnen hielten, bitte, und die Schriftgelehrten unter ihnen und die Pharisäer fragten seine Jünger und sprachen: "Warum esst und trinkt ihr mit den Zöllnern und Sündern?" Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern zur Buße."

[2:44] Jesus kann denen helfen, die erkennen, dass sie Hilfe brauchen. Die Pharisäer und Schriftgelehrten hielten sich für gerecht und für heilig und so ging das Evangelium buchstäblich ihnen vorbei, ohne dass es ihnen etwas nützt. Aber die Zöllner und Sünder, die zum Teil viel Schlimmes getan hatten, die waren offen für Jesus, offen für Veränderung, offen für Vergebung und Wiederherstellung, Reinigung und ja, und Heiligung. Und Jesus hat ihnen das geschenkt und wir dürfen dieses Geschenk annehmen.

[3:19] Sie sprachen zu ihm: "Warum fasten die Jünger des Johannes so oft und verrichten Gebete, ebenso auch die der Pharisäer? Die deinen aber essen und trinken." Und er sprach zu ihnen: "Könnt ihr die Hochzeitsgäste etwas fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen genommen sein wird, dann werden sie fasten."

[3:39] Jeden Tag, er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: "Niemand setzt einen Lappen von einem neuen Kleid auf ein altes Kleid, denn sonst zerreißt er auch das neue und der Lappen vom neuen passt nicht zu dem alten. Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche, denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen und er wird verschüttet und die Schläuche verderben. Sondern neuer Wein soll in neue Schläuche gefüllt werden, so bleiben beide miteinander erhalten." Und niemand, der alten trinkt, will zugleich nur in, denn er spricht: "Der alte ist besser."

[4:12] Jesus zeigte, dass er seine Botschaft, die Botschaft des neuen Bundes, nicht mit den menschlichen Traditionen, den althergekommenen Ideen der Pharisäer und Schriftgelehrten einfach so verbinden konnte. Diese menschlichen Gewohnheiten, die sie so hatten, die vertrugen sich nicht mit dem Prinzipien, die eigentlich schon uralt waren, aber die jetzt als völlig neue Botschaft für die allermeisten Menschen erschienen. Es sollte eine Erweckung und eine Veränderung, eine Reformation stattfinden. Das konnte nicht in den eingetragenen Trampelpfaden der Tradition erfolgen. Es musste ein neuer Weg beschritten werden.

[4:47] Es geschah aber, dass er am zweiten Sabbat nach dem ersten durch die Kornfelder ging, um seine Jünger streiften Ehrenamt, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie. Da sagten etliche von den Pharisäern zu ihnen: "Warum tut ihr, was am Sabbat nicht zu tun erlaubt ist?"

[5:02] Und Jesus antwortete ihnen und sprach: "Habt ihr nicht einmal gelesen, was David tat, als er und seine Gefährten hungrig waren? Wie er in das Haus Gottes hineinging und die Schaubrote nahm und aß und auch seinen Gefährten davon gab, welche doch niemand essen darf, also die Priester?" Interessant, wie Jesus den Schriftgelehrten gesagt hat, sie nicht einmal gelesen. Sie kannten die Stelle, aber sie sahen nicht die geistliche Anwendung in ihre Situation. Sie kannten zwar die Bibelstelle, aber sahen nicht den geistliche Bedeutung, die ihr eigenes Denken korrigiert hätte.

[5:33] Was nützt es uns, wenn wir die Bibelgeschichten kennen, aber nicht merken, wie die Prinzipien dieser Bibelgeschichten uns zur Umkehr bringen würden? Wir müssen die geistlichen Lehren aus den biblischen Geschichten auch oft auf uns selbst anwenden, statt andere Menschen immer zu kritisieren.

[5:51] Oder sprach zu ihnen: "Der Sohn des Menschen ist Herr auch über den Sabbat." Es geschah aber auch an einem anderen Sabbat, dass er in eine Synagoge ging und lehrte, und dort war ein Mensch, dessen rechte Hand verdorrt war. Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer lauerten ihm auf, ob er am Sabbat teilen würde, um einen Grund zur Anklage gegen ihn zu finden. Es ist immer wieder ein Thema gewesen, deshalb hat und wie man mit dem Sabbat umzugehen hat. Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: "Steh auf und stelle dich in die Mitte." Da stand der auf und stellte sich dorthin.

[6:28] Das sprach nun Jesus zu ihnen: "Ich will euch etwas fragen: Davon am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, das Leben retten oder verderben?" Ohnedem er sie alle ringsumher ansah, sprach er zu dem Menschen: "Steige deine Hand aus!" Der aber tat es, und seine Hand wurde wiederhergestellt und war gesund wie die andere.

[6:47] Sie wurden mit Unverstand erfüllt und besprachen sich miteinander, was sie Jesus antun können. Normalerweise haben Menschen, wenn sie die Wunder Jesu gesehen haben, waren sie außer sich, waren begeistert, haben Gott gelobt und gepriesen. Aber diese Menschen, die mit einem Vorverständnis kamen, mit einem Vorurteil gegen Jesus, die wurden mit Unverstand. Wenn wir bereits unsere Meinung gebildet haben und nicht mehr bereit sind, uns von Gott korrigieren zu lassen, dann wird jedes Wunder, jede Kraftwirkung Gottes und noch mehr dazu führen, dass wir gegen Gott rebellieren, weil wir immer mehr mit Unverstand erfüllt werden.

[7:24] Wir müssen aufpassen, dass wir nicht unsere eigene Meinung über Gottes Wirken stellen.

[7:30] Es geschah aber in jenen Tagen, dass er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott. Jesus hat seine ganze Nacht durch gebetet. Er wusste, was am nächsten Morgen geschehen würde, hätte Auswirkungen für die gesamte Weltgeschichte. Er wollte Menschen auswählen, die als seine Stellvertreter seine Botschaft einmal die ganze Welt tragen würden. Die ganze Nacht gebetet.

[7:55] Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich, und er wählte aus ihnen zwölf, die auch Apostel nannte: Simon, den er auch Petrus nannte, und dessen Bruder Andreas, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus.

[8:12] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte gib, dass, wenn wir mit der Kraft deines Wortes und deines Wirkens konfrontiert werden, dass wir offen sind, auch selbst korrigiert zu werden, offen sind und unsere Meinung zu ändern, wenn du es so in deinem Wort offenbarst, dass wir nicht mit Unverstand erfüllt werden und irgendwann gegen dich kämpfen. Hätte bitte nicht darum von ganzem Herzen ab. Danke, dass du das tun wirst. In deinem Namen, der Jesus, beten wir. Amen.


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