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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus Lukas 5:4-5:28 beleuchtet Christopher Kramp die Kraft und Macht Jesu Christi durch drei zentrale Ereignisse: die wunderbare Fischfang, die Heilung eines Aussätzigen und die Heilung eines Gelähmten. Er erklärt, wie diese Wunder nicht nur physische Heilung, sondern auch die Vergebung von Sünden und die Berufung zum Dienst symbolisieren. Die Botschaft ermutigt dazu, auf Gottes Wort zu vertrauen, seine Kraft anzunehmen und sich von ihm heilen zu lassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1067. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten Danke sagen, dass du heute an diesem Tag, mit all den Dingen, die er mit sich bringen wird oder vielleicht auch schon gebracht hat, sprichst, dass Jesus Teil unseres Alltags sein darf. Wir möchten dich bitten, den Heiligen Geist in unserem Alltag zu wirken, dass wir alles, was wir uns heute vorgenommen haben, im gemeinsamen absolvieren. Herr, komm in unser Herz und sprich jetzt durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:17] Wir sind in Lukas Kapitel 5. Jesus predigt zu einer Volksmenge, die ihn so sehr bedrängt, dass er sich auf ein Boot am See Genezareth zurückziehen muss. Dazu bittet er Simon Petrus, ihm dieses Boot zur Verfügung zu stellen und von dort, vom Boot aus auf dem See, lehrt er das Volk. Was für ein Bild! Der König des Universums, der auf dem Boot sitzend, den Menschen die Prinzipien des Reiches Gottes erklärt. Vers 4: „Als aber das Reden aufgehört hatte, sprach Jesus zu Simon: Fahre hinaus auf die Tiefe und lasst eure Netze zu einem Fang hinunter.“ Und Simon antwortete und sprach zu ihm: „Meister, wir haben die ganze Nacht hindurch gearbeitet und nichts gefangen. Aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.“ Nach allen Regeln der fischereikunst war das unsinnig. Am hellichten Tag etwas zu erwarten, wenn schon in der Nacht nichts gefangen werden konnte. Aber Petrus sah mehr als nur die theoretischen Unmöglichkeiten. Er sah Jesus und dessen Wort: „Auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.“ Auch wenn uns manchmal Dinge unmöglich erscheinen oder unrealistisch, lass uns doch Gottes Wort folgen. Er hat sich dafür verbürgt, es ist seine Verantwortung, es ist sein Wort. „Und als sie das getan hatten, fingen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz begann zu reißen. Da winkten sie den Gefährten dem anderen Schiff, waren, dass sie kommen und ihnen helfen sollten. Und sie kamen und füllten beide Schiffe so, dass sie zu sinken begannen.“ Der Erfolg ist so groß, dass die Schiffe es kaum tragen können. Als aber Simon Petrus das sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: „Herr, gehe von mir hinweg, denn ich bin ein sündiger Mensch.“ Die Offenbarung der Kraft und der Macht Jesu zeigt uns, wie unwürdig wir sind. Kein Mensch, der Jesus immer besser kennenlernt, wird davon nicht immer begeistert sein. Wenn man Jesus wirklich ist, fällt man zu seinen Füßen.

[3:22] Er hätte sagen können: „Geh weg“, aber er blieb fest. Der Schrecken überkam ihn und alle, die dabei waren, wegen des Fischfangs, den sie gemacht hatten. Glücklicherweise auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Teilhaber waren, also die mit ihm gemeinsam ein Fischunternehmen gehabt haben. Und Jesus sprach zu Simon: „Fürchte dich nicht! Von nun an sollst du Menschen fangen.“ Gott kann die Menschen rufen, ihre eigene Unwürdigkeit erkennen, dann kann er die Menschen in den Dienst senden, die ihre eigene Sündhaftigkeit erkannt haben und ihre dringende Notwendigkeit, Jesus als Erlöser zu haben. Und Jesus bittet ihn, nachdem Petrus schon seit vielen Monaten, seit weit über einem Jahr mit Jesus immer wieder Dinge erlebt hat, jetzt einen Glaubensschritt zu gehen, einen weiteren Glaubensschritt, nämlich sein Beruf an den Nagel zu hängen und Vollzeit, Vollzeit Missionar für Jesus zu dienen. „Und sie brachten die Schiffe ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.“ Weil sie Jesus schon kannten, weil sie Erfahrungen mit ihm gemacht haben, sind sie jetzt auch bereit, alles aufzugeben.

[4:41] Und es begab sich, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voller Aussatz. Und als Jesus viele sah, fiel er auf sein Angesicht, bat ihn und sprach: „Herr, wenn du willst, so kannst du mich reinigen.“ Da streckte er die Hand aus, rührte ihn an und sprach: „Ich will, sei gereinigt!“ Und zugleich wich der Aussatz von ihm. Jesus kann nicht nur uns retten, er will uns auch retten. Das ist niemals vergessen, dass Jesus dich und mich retten möchte. Das ist ein Wunsch, er möchte dich retten, er möchte dir vergeben, er möchte dich reinigen von aller Ungerechtigkeit, von aller Sünde, von aller Schuld. Gott sei Dank dafür. „Oder befahl ihm: Es niemand zu sagen. Gehe vielmehr hin, zeige dich den Priestern und opfere für deine Reinigung, wie Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis.“ Aber die Nachricht von ihm breitete sich desto mehr aus, und große Volksmengen kamen zusammen, um ihn zu hören und durch ihn von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Er behielt sich zurückgezogen an einsamen Orten auf und betete.

[5:45] Jesus hat nicht groß Werbung für sich selbst gemacht. Er hat das Gesetz ausgelebt, er das Evangelium geprägt, hat geheilt. Die Menschen kamen zu ihm, weil sie hier jemand fanden, der wirklich ihre Nöte, ja, ihren Nöten abgeholfen hat.

[6:01] Und es begab sich an einem Tag, dass er lehrte, und da saßen Pharisäer da und Gesetzeslehrer, die aus allen Dörfern von Galiläa und Judäa und von Jerusalem gekommen waren. Die Kraft des Herrn war da, um sie zu heilen. „Und siehe, Männer trugen auf einer Liegematte einen Menschen, der gelähmt war, und dieses versuchten ihn hineinzubringen und vor ihn zu legen.“ Da gab es Menschen, die merkten: Hier ist Gottes Kraft, hier können Menschen geheilt werden. Und sie nutzten diese Gelegenheit. Da waren andere Menschen, wie diese Pharisäer, die saßen nur da, um Fehler zu finden. Da war die Kraft Gottes genommen. Wenn wir einen Gottesdienst gehen, dann wird das Wort Gottes aufschlagen. Wenn wir geistliche Gespräche führen, merken wir, dass die Kraft Gottes anwesend ist, um uns zu heilen. Nutzen wir die Gelegenheit oder lassen wir die Gelegenheit verstreichen?

[6:53] Oder sie wegen der Menge keine Möglichkeit fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn mit der Liegematte durch die Ziegel hinunter in die Mitte vor Jesus. Und als er ihren Glauben sah, sprach er zu ihm: „Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.“ Es war nicht nur der Glaube des Mannes, das war der Glaube seiner Freundin, die alle zusammengearbeitet hat, um diesen Menschen zu Jesus zu bringen. Und wenn Menschen sie zu bringen, es ist oft erforderlich, dass Menschen zusammenarbeiten, dass sie gemeinsam dafür beten und wirken, dass ein Mensch zu Jesus gebracht wird.

[7:28] Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an, sich Gedanken zu machen und dachten: „Wer ist dieser, der solche Lästerungen ausspricht? Der kann Sünden vergeben, als du Gott allein?“ Jesus zeigte damit natürlich, dass er Gott ist. Aber sie hielten es für Gotteslästerung. Dabei Jesus ihre Gedanken erkannte, antwortete und sprach zu ihnen: „Was denkt ihr in euren Herzen? Mit anderen Worten, er hat ihnen quasi indirekt deutlich gemacht: Ich kenne eure Gedanken, ich bin nicht nur ein Mensch, ich bin auch Gott. Ich weiß, was ihr denkt.“

[7:55] Was ist leichter zu sagen: „Deine Sünden sind dir vergeben“ oder zu sagen: „Steh auf und geh umher“? Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat auf Erden, Sünden zu vergeben, sprach er zu dem Gelähmten: „Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim.“ Da war die Kraft Gottes zur Heilung, aber nicht nur zur Heilung von körperlichen Krankheiten. Die Heilung körperlicher Krankheiten ist ein Zeichen, ein Symbol, eine Illustration der Kraft Gottes und von der Sünde und von Schuld zu heilen. Er kann uns die Krankheit wegnehmen und uns wieder zum Laufen bringen, die Muskeln schenken, sofort damit wir laufen können. Dieser Mann musste nicht in die Reha. Und wenn wir gesündigt haben, kann Gott uns diese Sünde vergeben und uns die Kraft schenken, ihm gehorsam zu sein. Das ist Evangelium. Und das möchte er dir und mir jeden Tag schenken.

[8:54] Und sofort stand er auf vor ihren Augen, nahm sein Lager, ging heim und pries Gott. Da gerieten sie alle außer sich, staunten und sie priesen Gott und wurden voll Furcht und sprachen: „Wir haben heute Unglaubliches gesehen.“

[9:08] Danach ging er hinaus und sah einen Zöllner namens Levi an der Zollstätte sitzen und sprach zu ihm: „Folge mir nach.“ Das ist der, der im Matthäusevangelium von sich selbst als Matthäus bezeichnet worden ist. „Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach.“

[9:20] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, Dank für die Kraft Gottes, die sich nicht nur in der Heilung von Gelähmten zeigt, sondern die uns dadurch illustriert, dass wir alle von der Sünde geheilt werden können. Und Herr, wenn wir das heute verstehen und wir sehen, dass die Kraft Gottes in unserem Leben anwesend ist, dann lass uns diese Kraft auch benutzen. Dann schenke uns den Mut und die Bereitschaft, diese Kraft doch in unser Leben anzunehmen, damit sie nicht an uns vorbei geht, ohne dass wir selbst davon profitiert haben. Herr, wir brauchen Vergebung und Wiederherstellung. Wir danken dir, dass du sie uns schenkst. Im Namen Jesu. Amen.


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