In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf die Bedeutung von Glauben und Handeln ein, basierend auf Lukas 6:42-7:14. Er erklärt, wie wichtig es ist, zuerst an sich selbst zu arbeiten, bevor man andere beurteilt, und wie wahrer Glaube sich in Taten zeigt. Anhand der Beispiele des Hauptmanns und der Witwe von Nain wird die Kraft von Gottes Wort und Jesu Mitgefühl verdeutlicht.
Gott auf (m)einer Seite: Lukas 6:42-7:14
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1070. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen zu dir, weil wir hungrig sind, hungrig und durstig nach Gerechtigkeit, weil wir traurig sind über uns selbst und weil wir arm sind an geistlichen Gedanken. Willkommen zu dir, weil du versprochen hast, uns zu füllen, satt zu machen, reich zu machen. Wir möchten aus deinem Wort lernen, deinem Heiligen Geist erfüllt werden, heute an diesem Tag. Und wir danken dir für die Kraft des Evangeliums, dass wir ein Licht in unseren Alltag scheint. Ich bitte dich, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst, im Namen Jesu. Amen.
[1:32] Wir sind in Lukas, Kapitel 6, in der Bergpredigt, und wir lesen weiter ab Vers 42. Es ging gerade auch darum, nicht zu richten und nicht nur den Splitter im Auge des anderen zu sehen, sondern vor allem auch den eigenen Balken. Das heißt, weiter und wir lesen in Vers 42: „Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, halt! Ich will den Splitter herausziehen, der deinem Auge ist, während du doch den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, dem Auge deines Bruders.“
[2:12] Die Bibel, Jesus sagt nicht, dass wir einfach jemanden, der das der gefährlich entsperrt im Auge hat, in einfach so laufen lassen sollen, im Sinne von: Mir doch egal. Also, wir können dem erst helfen, wenn wir selbst erlebt haben, wie gefährlich es ist, dort am Auge zu operieren. Erst wenn wir selbst den Balken entfernt haben, haben wir das Mitgefühl und sehen wir auch, haben wir auch das Taktgefühl und die Kenntnis, um dem anderen zu helfen. Es ist die Erfahrung im Umgang mit der eigenen Sünde, die Erfahrung, die wir mit Jesus gemacht haben, die Erfahrung der Buße und Bekehrung, die uns hilft, anderen Menschen wirklich zu helfen, auch zu Jesus zu finden und ihre Sünden zu überwinden.
[3:02] Denn es gibt keinen guten Baum, der schlechte Frucht bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Frucht bringt. Denn jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt. Denn von Dornen sammelt man keine Feigen und vom Dornbusch liest man keine Trauben. Der gute Mensch springt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor. Und wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund. Und deswegen hat Jesus versucht, das Herz zu erreichen, und er möchte uns ein neues Herz schenken. Denn wenn unser Herz neu ist, unsere Gedanken bei seiner werden, unsere Worte seine, wenn unsere Handlung neu sein.
[3:38] Was nennt mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich sage? Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut, ich will euch sagen, wie er gleich ist. Das hier finden wir auch in Matthäus, wo er sagt, dass am Ende der Zeit viele zu ihm sagen werden: Herr, Herr, aber doch werden sie Übertreter des Gesetzes sein. Wenn wir wirklich Jesus als einen Herrn, als unseren Herrn haben wollen, dann müssen wir auch folgen. Ich muss ihm folgen, und du, lieber Freund, liebe Freundin, auch du musst ihm folgen.
[4:10] Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut, ich will euch zeigen, wie man gleich ist. Erst eine Menschen gleich, denn Haus baut und dazu tief grub und den Grund auf den Felsen legte. Das Haus auf dem Felsen ist nicht auf einem Felsen irgendwo, der so an der Klippe hängt, sondern es bedeutet tief zu graben, so lange, bis wir so festen Grund haben, dass wir Jesus tatsächlich selbst entdeckt haben.
[4:41] Als nur die Überschwemmung ist, als ein Überschwemmung entstand, da brandete der Strom gegen dieses Haus, und er konnte es nicht erschüttern, weil es auf den Felsen gegründet war. Wer aber hört und nicht tut, der ist eine Menschen gleich, der ein Haus auf das Erdreich baute, ohne den Grund zu legen, und der Strom dran hatte gegen das selbe, und der stürzte sofort ein. Oder Zusammenbruch dieses Hauses war gewaltig.
[5:02] Es reicht nicht, wenn wir wissen, was Jesus gesagt hat, wenn wir es nicht tun. Können wir in der Endzeit nicht bestehen. Die einzige Möglichkeit, in der Endzeit bestehen zu können, sind wir das, was Jesus uns sagt, im Glauben auch tun.
[5:19] Nachdem er aber von den obersten von, nachdem er aber vor den Ohren des Volkes alle seine Reden beendet hatte, ging er hinein nach Kapernaum. Und dann Knecht eines Hauptmanns, den jeder schätzte, lag krank und war am Sterben. Als er aber von Jesus hörte, sandte er Älteste der Juden zu ihm mit der Bitte: „Er möge kommen und seinen Knecht retten.“ Als diese zu Jesus kamen, baten sie ihn eindringlich und sprachen: „Er ist es wert, dass du ihm dies gewährst, denn er hat unser Volk lieb und er hat uns jetzt die Kugel gebaut.“
[5:47] Hier sehen wir das Denken, die denken, dass man sich die Kunst Gottes verdienen kann, dass man eine Erlösung, eine Vergebung, eine Heilung irgendwie, dass man etwas vorweisen muss, damit man...
[6:02] ...von Gott gerettet zu werden. Dagegen Jesus mit ihnen hin. Und als er schon nicht mehr fern von dem Haus war, schickte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: „Herr, bemühe dich nicht, denn ich bin nicht wert, dass unter mein Dach kommst.“ Die Juden, die ihn hier fördern wollten, die dachten, die hatten diese Vorstellung, dass er es verdient hat, dass er genügend Verdienste angesammelt hat, um jetzt göttliche Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Aber der Mann selbst war in seiner geistlichen Erkenntnis viel weiter. Er wusste, es gibt nichts vor Gott zu rühmen. „Ich bin nicht wert.“
[6:36] Aber darum hielt auch ich mich selbst nicht für würdig, zu dir zu kommen, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Vorgesetzten steht und habe Kriegsrechte unter mir. Und wenn ich zu diesem sage: Geh hin, so geht er. Und zu einem anderen: Komm her, so kommt er. Und zu einem Knecht: Tu das, so tut es dieser.
[6:58] Hauptmann, er war in Römer, er kannte längst nicht so viele biblische Geschichten vermutlich wie die meisten anderen hier. Aber er kannte seine eigene Unwürdigkeit. Er wusste, dass er nichts vorzuweisen hat. Aber er wusste auch, dass Gottes Wort allein die Kraft hat und Gottes Wort gar nicht erst irgendeinen menschlichen Verdienst braucht, sondern Gottes Wort mit Autorität all das tun kann, was Gott möchte.
[7:24] Als Jesus das hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu der Menge, die nachfolgt: „Ich sage euch, einen so großen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden.“ Ein römischer Hauptmann, einer von denen, die eigentlich dafür verantwortlich waren, dass die, dass das Judäa eine besetzte Region war. Die Römer, die mit viel Grausamkeit diese Region unter Kontrolle zwangen und den Menschen die Steuern abpressten. So ein Römer, ein Hauptmann, ein Militär, der noch andere Militärs befehligte, hatte diesen Glauben.
[8:00] Und als die Abgesandten in das Haus zurückkamen, fanden sie den kranken Knecht gesund. Ist Teil und mein Glaube so groß, dass wir sagen können: Ich bin es zwar nicht wert, ich habe nichts, was ich bringen kann, aber dein Wort, Jesus, dein Wort ist stark genug. Dein Wort reicht aus. Es braucht nicht irgendwelche Verdienste von mir. Es braucht nur dein Wort. Du willst und du kannst, und dein Wort kann gesund machen, dein Wort kann heilen.
[8:29] Lasst uns Gott um diesen Glauben bitten. Und es begab sich am folgenden Tag, dass er in eine Stadt namens Nain ging, und mit ihm zogen viele seiner Jünger und eine große Volksmenge. Wie er sich aber dem Stadttor näherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. Mit anderen Worten, sie war jetzt völlig alleine. Sie hatte niemand, der sich um sie kümmert. Sie hatte keinen Mann, der sie versorgte, und auch keinen Sohn, der für sie arbeiten würde.
[8:55] Und als der Herr sie sah, erbarmte er sich über sie und sprach: „Er weine nicht.“ Jesus hat Erbarmen mit den Schicksalsschlägen, mit uns, wenn wir Schicksalsschläge erleiden. Es sieht, dass das Leben nicht immer fair ist. Es sieht, dass wir Dinge erleben, die ungerecht sind. Und Erbarmen, und er trat hinzu, rührte den Sarg an. Die Träger standen still. Und er sprach: „Junger Mann, ich sage dir, steh auf.“
[9:27] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, schenk du uns den Glauben, den der Hauptmann gehabt hat, dass wir nicht auf eigene Verdienste schauen, denn wir haben keine. So auf die Kraft deines Wortes, das auch in unserem Leben und im Leben unserer Freunde, unserer Familienangehörigen genau das bewirken kann, wozu du es gesandt hast. Wenn wir Glauben haben, stellen wir uns diesen Glauben, den biblischen Glauben, der durch die Liebe wirksam wird. Es bitten wir im Namen Jesu.
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