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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ von Christopher Kramp wird die Geschichte der Sünderin aus Lukas 7 beleuchtet, die ihre Vergebung durch ihre große Liebe zu Jesus zeigt. Weiterhin wird das Gleichnis vom Sämann aus Lukas 8 erklärt, das verdeutlicht, wie das Wort Gottes in verschiedenen Herzen aufgenommen wird und welche Hindernisse dem Wachstum entgegenstehen können.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1072. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir zu dir kommen können, wie wir sind.

[1:01] Und Herr, wir möchten dir Recht geben. Du hast Recht in deinem Gesetz, du hast Recht mit deinem Wort. Du hast Recht, wenn du sagst, dass unser Herz trügerisch und bösartig ist. Du hast Recht, dass wir Menschen schwach sind. Und du hast Recht, wenn du sagst, dass du der Einzige bist, der uns retten kann. Hey, wir wollen dir Recht geben und dir danke sagen, dass du jetzt in unser Leben hinein sprechen möchtest durch dein Wort. Erfüll uns mit deinem Heiligen Geist und hab Dank dafür. Amen.

[1:42] Wir sind in Lukas Kapitel 7. Lukas berichtet hier die Geschichte der Sünderin, die im Haus des Pharisäers, als Jesus dort eingeladen war, zu Jesus kommt und mit dem kostbaren Salböl seine Füße küsst und mit dem Haar die Tränen, mit denen sie seine Füße benetzt hat, abtrocknet. Der Pharisäer fragt sich, warum Jesus das zulässt. Der müsste doch wissen, dass es sich um eine Sünderin handelt.

[2:09] Vers 40 lesen wir weiter. Der antwortete Jesus und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er sprach: Meister, sprich. Ein Mann, ein Gläubiger, hatte zwei Schuldner. Der eine war 500 Denare schuldig, der andere 50. Mit anderen Worten, die 500 Denare, das könnte man vielleicht umrechnen in unsere heutige Kaufkraft, vielleicht so 40.000 Euro, eine enorme Summe. Der andere nur 4.000, in Anführungsstrichen. Dass sie aber nichts hatten, um zu bezahlen, schenkt er es beiden. Sage mir, welcher von ihnen wird ihm nun am meisten lieben? Simon aber antwortete und sprach: Ich vermute, der, dem er am meisten geschenkt hat. Und er sprach zu ihm: Du hast richtig geurteilt.

[2:55] Und indem er sich zu der Frau wandte, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen und du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben. Silber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet. Du hast mir keinen Kuss gegeben. Sie aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht aufgehört, meine Füße zu küssen. Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt. Sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben worden, darum hat sie viel Liebe erwiesen. Wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.

[3:33] Was Jesus uns vergeben hat, desto mehr werden wir ihn lieben. Und deswegen, wenn wir immer das Evangelium vor Augen haben müssen, wenn unsere Beziehung zu Gott wachsen soll. Denn nur, wenn wir verstehen, was Jesus mir vergeben hat, dann wächst meine Liebe, weil ich immer mehr sehe, was ist alles in meinem Leben zu verändern gibt, was ich alles verkehrt gemacht habe, wieso ich eigentlich bin und wie groß sein Opfer eigentlich ist.

[4:16] Er sprach zu ihr: Deine Sünden sind vergeben. Da fingen die Tischgenossen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, dass er sogar Sünden vergibt? Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden.

[4:36] Egal, wer wir sind, egal, wie viel wir gesündigt haben, wenn wir glauben, dass Jesus uns vergeben kann und wenn wir das Ganze annehmen, egal, was andere dazu sagen, dann werden wir Vergebung bekommen. Und wenn wir viel gesündigt haben, denn wir viel Vergebung bekommen. Und wenn wir mehr gesündigt haben als alle Menschen auf dieser Welt, dann werden wir mehr Vergebung bekommen als alle Menschen auf dieser Welt, weil Jesus dich und mich lieb hat.

[5:06] Und es geschah danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog, wobei das Evangelium vom Reich Gottes verkündigte und die Zwölf waren mit ihm und auch etliche Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren. Maria genannt Magdalena, von der sieben Dämonen ausgefahren waren, und Johanna, die Frau des Husars, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihm dienten mit ihrer Habe. Also Jesus war nicht nur jemand, der mit 12 Männern umherzog, sondern da gab es ja viele Jünger. Die 12 waren seine engsten Mitarbeiter, seine Apostel, aber es gab auch etliche Frauen, die auch mit ihrem Besitz Jesus unterstützt haben und auch Teil seiner Bewegung waren. Und die Lukas hier ja ein besonderer Weise einmal hervorhebt, damit wir sehen, dass nicht nur Männer, sondern auch Frauen in Jesu Kreis von Jesus gewesen sind und für die Verkündigung des Evangeliums sich eingesetzt haben.

[6:01] Als eine große Menge zusammenkam und sie aus den Städten zu ihm gezogen, sprach er in einem Gleichnis: Der Seemann ging aus, um seinen Samen zu säen. Wir haben hier das berühmte Gleichnis des Sämanns. Lukas gibt nicht viele dieser Gleichnisse, aber dieses Gleichnis, weil es so entscheidend ist auch für das Verständnis überhaupt der Bibel, gibt auch Lukas. Und als das säte, fiel etliches an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen es auf. Und anderes fiel auf den Felsen und als es aufwuchs, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Und anderes fiel mit unter die Dornen, und die Dornen, die mit ihm aufwuchsen, erstickten es. Ein anderes fiel auf das gute Erdreich und wuchs auf und brachte hundertfältig Frucht.

[6:44] Und als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören! Dann fragten ihn seine Jünger: Was bedeutet wohl dieses Gleichnis? Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen. Den anderen aber in Gleichnissen, damit sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht verstehen.

[7:00] Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes. Jesus sät den Samen in unser aller Herzen. Er konfrontiert uns mit dem Wort Gottes. Die am Weg sind, sind die, welche hören. Danach kommt der Teufel und nimmt es das Wort von ihren Herzen weg, damit sie nicht zum Glauben gelangen und gerettet werden. Wenn unser Herz festgetrampelt ist wie ein Weg, dann hören wir vielleicht das Wort Gottes, aber es bringt nicht ein. Und der Same nimmt das wieder weg. Die aber auf dem Felsen sind, sind die, welche das Wort, wenn sie es hören, mit Freuden aufnehmen, aber sie haben keine Wurzeln. Sie glauben nur eine Zeit lang und zur Zeit der Versuchung fallen sie ab.

[7:44] Wenn in unserem Herzen Felsen der Sünde zurückbleiben und wird zwar prinzipiell offen sind, aber nicht wirklich unser Herz ganz gereinigt wird, dann werden wir auf eine Zeit lang begeistert sein vom Evangelium, aber sobald es Schwierigkeiten gibt, sobald wir versucht werden, fallen wir wieder von Gott ab. Was aber unter die Dornen fiel, das sind die, welche gehört haben, aber sie gehen hin und werden von Sorgen und Reichtum und Vergnügen und dem Leben zerstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife. Hier sind Menschen, wo vielleicht keine Steine mehr im Herzen sind, aber es sie erlauben anderen Dingen wie Sorgen oder wie Reichtum, Vergnügung auch zu wachsen und dem Evangelium Platz wegzunehmen.

[8:26] Und ich möchte mir vor dem den Sorgen und dem Reichtum, den Dingen, die in dieser Welt sind, nicht Platz zu geben in meinem Herzen, damit sie das Evangelium nicht ersticken. Geht es dir auch so? Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du das Wort Gottes auch heute in unser Herz hineinsäst. Wir möchten unser Herz wirklich umgraben, wird es offen machen und alles und ich bitten, dass du alles hinwegnimmst, was dem Wachstum des Reiches Gottes in unserem Herzen entgegenstehen könnte. Mach uns zu echten Christen, die dein Wort lieben, deinen Charakter widerspiegeln. Das bitten wir im Namen Jesus. Amen.


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