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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Lukas 9:34-9:57 ein und beleuchtet verschiedene Aspekte von Jesu Wirken und Lehre. Es wird die Bedeutung von Jesu Worten hervorgehoben, die Heilung eines besessenen Jungen thematisiert und die Reaktion der Jünger auf Ablehnung und die Frage nach Größe im Reich Gottes diskutiert. Die Predigt ermutigt dazu, Jesu Worte ernst zu nehmen und sich auf seine Mission der Rettung zu konzentrieren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1076. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns lieb hast, dass du für uns da bist, dass wir dein Wort haben. Wir möchten heute an diesem Tag dir nachfolgen, wir möchten unser Leben in deiner Hand liegen und in unserem gesamten Alltag deiner Führung und Leitung vertrauen. Sprich du jetzt durch dein Wort und offenbare uns, was du uns sagen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:08] Wir sind in Lukas Kapitel 9 und sind gerade bei der Geschichte der Verklärung von Jesus. Und Mose und Elia sind anwesend. Petrus und die anderen beiden Jünger, die dabei sind, sind schlussendlich aufgewacht und sehen diese herrliche Szene. Und Petrus ist so begeistert und er sagt einfach: "Es ist gut, dass wir hier sind. Lass uns Hütten bauen für dich und für Mose und für Elia." Und die Schrift sagt uns, er wusste gar nicht genau, was er da sagte.

[1:40] Wir sind weiter in Vers 34. Während er aber dies redete, kam eine Wolke und überschattete sie. Sie fürchteten sich aber, als jene in die Wolke hineinkamen. Und eine Stimme kam aus der Wolke, die sprach: "Dieses ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören." Heute gibt es viele Stimmen, die um unsere Aufmerksamkeit ringen, aber Gott sagt uns, auf wen wir hören sollen. Wir sollen auf Jesus hören, denn Jesus ist sein geliebter Sohn. Und während die Stimme kam, fand es sich, dass Jesus allein war. Und sie flogen und sagten in jenen Tagen niemand etwas von dem, was sie gesehen hatten.

[2:15] In den parallel Berichten haben wir noch mehr Details über das, was sie dann auf dem Weg hinab besprochen haben. Hier nur kurz zusammengefasst: Es begab sich aber am folgenden Tag, als sie den Berg hinunterstiegen, dass ihm eine große Menge entgegen kam. Und siehe, ein Mann aus der Volksmenge rief und sprach: "Meister, ich bitte dich, sieh doch meinen Sohn an, denn er ist mein einziger."

[2:49] Nur ein Kind zu haben, bedeutet natürlich, dass dieses eine Kind die ganze Hoffnung war der Familie, der ganze Stolz, alle die ganze Liebe, die man dort in dieses Kind hineingelegt hat. Kann man sich natürlich vorstellen, und es war enorm wichtig, dass dieses eine Kind dann auch einen im Alter versorgen konnte. Und sie ein Geist ergreift ihn und plötzlich schreit er und zerrt ihn hin und her, dass er schäumt und will kaum von dem weichen, ohne ihn zu misshandeln. Und ich habe deine Jünger gebeten, ihn auszutreiben, aber sie konnten das nicht.

[3:20] Antwortete Jesus und sprach: "Oh, du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht! Wie lange soll ich bei euch sein und euch ertragen? Bring deinen Sohn hierher!" Und auch während er auf ihn zu kam, warf der Dämon ihn nieder und zerrte ihn. Aber Jesus befahl dem unreinen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.

[3:40] Es erstaunten aber alle über die große Macht Gottes. Als ich nun alle verwunderten über alles, was Jesus tat, sprach er zu seinen Jüngern: "Lasst diese Worte in eure Ohren bringen. Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert werden."

[3:59] Die Menschen sind begeistert über die Kraft Gottes, die sich zeigt in den Wundern, und sie sehen, wie Gott Menschen heilt und befreit von dämonischer Besessenheit und wir Familien wiederherstellt und ihnen Hoffnung gibt. Aber Jesus hat noch ein anderes Anliegen. Obwohl alle begeistert sind von seinen Wundern, möchte er, dass sie verstehen, dass er für sie sterben wird.

[4:21] Und er hat schon oder weiß natürlich, dass auch für selbst seine Jünger es schwer ist, das zu begreifen. Die erste Ankündigung seines Leidens ist dann ihm vorbeigegangen, ohne dass sie es verstanden hätten. Und so bittet er sie in günstig, wirklich hinzuhören.

[4:34] Lass diese Worte in eure Ohren bringen. Kann sein, dass Jesus heute auch Dinge hat, die er uns sagen wollte, dass wir über bestimmte Aspekte seines Wesens und seines Wirkens total begeistert sind, aber er auch Dinge sagen möchte, die uns vielleicht unangenehm sind, die unser Denken völlig auf den Kopf stellen würden. Ja, er bittet, dass wir bereit sind, seine Worte wirklich in unser Herz hineinzulassen.

[5:01] Sie haben das Wort nicht verstanden und es war vor ihnen verborgen, so dass sie es nicht begriffen. Und sie fürchteten sich, wegen dieses Wortes zu fragen. Sie haben es nicht verstanden und leider haben sie sich nicht getraut, ihn zu fragen, was es bedeutet.

[5:18] Kann es sein, dass wir manchmal bestimmte Stellen in der Bibel nicht gut verstehen, aber statt Jesus einfach zu fragen: "Herr, was bedeutet das?", gehen wir drüber und denken, na ja, vielleicht, wenn wir später irgendwann besser verstehen. Lasst uns immer Jesus fragen, wenn du etwas nicht verstanden hast. Er wird uns keinen Vorwurf machen, wenn wir aufrichtig sein wollen.

[5:39] Es ist schließlich aber der Gedanke bei ihnen: Wer wohl der größte unter ihnen sei? Da nun Jesus die Gedanken ihres Herzens sah, nahm er ein Kind und stellte es neben sich und er sprach zu ihnen: "Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer der geringste ist unter euch allen, der wird groß sein."

[6:04] Vielleicht schleicht sich dieser Gedanke auch in unserem Herzen ein, auch in unseren Familien, unseren Gemeinden. Jeder von uns möchte den anderen übertrumpfen. Und Jesus versucht seinen Jüngern deutlich zu machen, dass es im Reich Gottes nicht um weltliches Ansehen, nicht um vermeintliche Größe geht, sondern um echtes, kindliches Vertrauen.

[6:27] Nicht der, der sich selbst erhöht, ist der größte, sondern der, der sich selbst erniedrigt. Deswegen ist Jesus der König aller Könige, der Herr aller Herren, weil er wie kein anderer sich bereit war, sich völlig zu erniedrigen.

[6:42] Jesus, aber Johannes, aber antwortete und sprach: "Meister, wir sahen jemand, der in deinem Namen die Dämonen Austrieb, und wir werden es ihm, weil er dir nicht mehr mit uns nachfolgt." Halt, nicht mit uns nachfolgt. Und diese sprach zu ihm: "Wird ihm nicht, denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns."

[7:00] Johannes hatte den Eindruck, dass alles genau so im Werk Gottes vonstatten gehen muss, sowie er es gelernt hat, so wie er es verstanden hat, so wie er es begreifen kann. Aber Gottes Werk ist größer, als dass ein Mensch es übersehen kann. Gottes Werk ist größer, als dass ein Mensch es kontrollieren kann. Und wir dürfen, obwohl wir immer nach Einigkeit und nach Harmonie und gemeinschaftlichem Zusammenarbeiten streben sollten, niemals zu dem Punkt kommen, dass wir alles kontrollieren wollen und Menschen, die anders handeln, als wir es vielleicht für richtig halten, ihn einfach das verbieten, für Jesus zu arbeiten oder 1000 Wege, von denen wir nicht wissen.

[7:37] Das war im alten Testament so, als zur Zeit von Mose die 70 Ältesten den Heiligen Geist empfangen sollten in besonderer Weise und dann zwei nicht zur Stift zu kamen, sondern eben lagerweise sagten. Und Josua das ganze verhindern wollte, aber Mose sich gefreut hat, dass Menschen mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, auch wenn sie jetzt nicht genau in der Art und Weise mit den anderen am Zelt standen, so wie es eigentlich gedacht war.

[8:08] Es geschah aber, als ich die Tage seiner Wiederaufnahme den Himmel erfüllten und er sein Angesicht entschlossen nach Jerusalem richtete, um dorthin zu reisen. Da sandte Boten vor sich her. Diese kamen auf ihrer Reise in ein samariterdorf und wollten ihm die Herberge bereiten. Jesus wusste jetzt, kommt das Ende. Er hat sich fester zu entschlossen, nach Jerusalem zu gehen und er wusste, was ihn dort erwarten würde. Er hat es in der Prophetie eindeutig verstanden. Gott hat es ihm immer und immer wieder offenbart. Er wollte seinen Jüngern erklären, aber die haben sich verstanden. Aber er konnte nicht warten, bis seine Jünger es verstehen würden.

[8:41] Die Prophezeiung aus deiner neuen musste sich erfüllen. Aber nahm aber mein Name ihn nicht auf, weil die Hose Lem sein Reiseziel war.

[8:52] Als aber seine Jünger Jakobus und Johannes des sahen, sagten sie: "Herr, willst du, dass wir sprechen, das Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren soll, wie es auch Elia getan hat?" Die Samariter wollten Jesus nicht aufnehmen, weil er nach Jerusalem gegen die, die Juden, die Samariter.

[9:08] Aber die Juden hasst auch dieser Marita. Und hier haben wir ein interessantes Beispiel dafür, wie Menschen sich darüber aufregen können, dass ihr geliebter Herr und Meister wegen fremden Hass abgelehnt wird, obwohl sie selbst in ihrem Herzen auch diesen fremden Hass zumindest teilweise noch gehabt haben. Und sie wollen jetzt wie Elia Feuer vom Himmel fallen lassen. Aber Elia tat dies nicht aus fremden Hass.

[9:34] Es kann sein, dass wir manchmal unsere eigenen niederen Motive mit biblischen Geschichten und biblischen Ereignissen bedecken und schmücken wollen. Aber Jesus sieht den Unterschied und er möchte, dass wir aus reinem Herzen das sagen und das tun, was wir sagen und tun.

[9:57] Er wandte sich um und ermahnte sie ernstlich und sprach: "Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu retten." Und sie zogen in ein anderes Dorf.

[10:11] Jesus war nicht gekommen, um Menschen jetzt an diesem Zeitpunkt zu verurteilen. Das bedeutet nicht, dass Jesus niemals verurteilen wird. Das bedeutet nicht, dass Jesus nicht auf Feuer vom Himmel fallen lassen wird. Jesus selbst, Gott selbst wird Feuer vom Himmel fallen lassen und die Ungläubigen werden vernichtet werden, aber nicht aus fremden Hass, nicht aus beleidigtem Ehrgefühl, weil man nicht die Ehre empfangen hat, die man eigentlich haben möchte, sondern weil dann am Ende jeder Hoffnung, dass diese Menschen sich damit bekehren werden, dahin ist und sie es eine Gnade und ein Akt der Liebe ist, wenn sie von Gott vernichtet werden.

[10:48] Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu retten. Und sie zogen in ein anderes Dorf. Jesus war gekommen auf die Erde, um zu diesem Zeitpunkt das Evangelium zu erklären, darzustellen, die Menschen einzuladen, die Gnade Gottes anzunehmen.

[11:04] Es geschah aber, als ihre Reise fortsetzte, dass sprach einer auf dem Weg zu ihm her: "Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst."

[11:11] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte schenke du uns ein Herz, in dem wirklich dein Heiliger Geist wohnen kann. Gib, dass wir nicht ein falsches Denken und falsches Fühlen mit biblischen Geschichten und biblischen Ideen schmücken und entschuldigen wollen, sondern dass wir uns von ganzem Herzen wirklich bekehren und deine Mission auf dieser Erde verstehen. Dass wir verstehen, dass du dir wünschst und wie wir Menschen für dich gewinnen können. Dass wir nicht elitär denken, dass wir uns nicht allein auf uns konzentrieren, dass wir nicht uns selbst für den Maßstab halten, so dass wir anerkennen, dass du tausend Wege hast, von denen wir nichts wissen. Das ganze Wunsch darin besteht, Menschen zu retten. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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