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In dieser Folge von „Gott mit uns“ wird die tiefgreifende Liebesgeschichte zwischen Gott und der Menschheit beleuchtet, die mit einem „Stich ins Herz“ beginnt. Es wird erklärt, wie Gott trotz menschlicher Untreue und Sünde an seinem Bund festhält und welche Eigenschaften er als idealer Partner besitzt. Die Serie thematisiert die Bedeutung von Vertrauen, Freiheit und die göttliche Bereitschaft, Opfer zu bringen, um die Beziehung zur Menschheit wiederherzustellen.

In dieser Folge von „Gott mit uns“ tauchen wir tief in die Liebesgeschichte zwischen Gott und der Menschheit ein. Wir beleuchten, wie Gott von Anfang an eine enge Beziehung zu uns aufbauen wollte und wie der Sündenfall diese Beziehung erschütterte. Der Sprecher, Christopher Kramp, erklärt anhand biblischer Beispiele, wie Gott trotz menschlicher Fehler und Brüche an seinem Bund festhält und wie Glaube und Vertrauen die Grundlage für eine wiederhergestellte Beziehung bilden.


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Serie: Gott mit uns / Gottes Liebesgeschichte

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu Gott mit uns, einer Serie über die spannendste und großartigste Liebesgeschichte aller Zeiten. Schön, dass Sie eingeschaltet haben zu unserer zweiten Folge: Ein Stich ins Herz. Haben Sie jemals einen Menschen geliebt und dann gesehen, wie dieser Mensch einen anderen mehr mochte als Sie? Dieses Gefühl, dass man alles für einen Menschen gegeben hat und der einen dann betrügt, vielleicht oder einen Seitensprung, einen Seitenblick vielleicht nur wagt, das bringt einem diesen Stich ins Herz.

[1:06] Heute in dieser zweiten Folge wollen wir uns Gedanken machen, was ist passiert aus dieser Liebesgeschichte, die so wunderbar begann, so himmlisch, als Gott Adam schuf, ihm in die Augen schaute mit dem Ziel, dass der Mensch Adam und alle Menschen nach ihm Gott ähnlich sind. Als ein Symbol dafür hatte er Eva geschaffen, um dem Menschen zu zeigen, diese Beziehung zwischen Mann und Frau ist ein Gleichnis für die Beziehung, die Gott mit jedem einzelnen Menschen eingehen möchte. Wir haben das sehr ausführlich betrachtet. Wir haben über diesen Bund gesprochen, den Gott mit jedem Einzelnen von uns eingehen möchte, wo sein Gesetz, seine Liebe in unser Herz geschrieben werden soll und wir ihn direkt erkennen können in einer tiefen, innigen, persönlichen Beziehung.

[1:53] Das Wort Bund bedeutet natürlich auch einen Vertrag und an dieser Stelle wollen wir weitermachen und uns Gedanken machen: Ist Gott zu seinem Wort gestanden? Hat er seinen Vertrag eingehalten? Kann er seinen Vertrag einhalten, sein Versprechen mit uns einen Bund zu haben? Diese Frage wird schon ganz am Anfang der Bibel sehr deutlich und wirklich beeindruckend beantwortet. In 1. Mose 1 und dort Vers 3 stehen diese einfachen und doch wirklich kräftigen Worte: „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.“ Lange bevor Gott den Menschen geschaffen hat und dann noch später den Ehebund, hat er deutlich gemacht, dass was immer er sagt, er in der Lage ist auch auszuführen.

[2:39] Ja, weiter noch in Titus 1 und dort Vers 2 geht der Paulus sogar so weit zu sagen: „Aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, dass Gott, der nicht lügen kann, vor ewigen Zeiten verheißen hat.“ Paulus geht so weit zu sagen, Gott kann nicht einmal lügen. Wenn Gott uns also einen Bund anbietet, wenn er uns sagt: „Ich möchte mit dir eine Beziehung haben“, dann dürfen wir wissen und sicher sein, er wird diesen Bund niemals brechen. Er kann ihn gar nicht brechen. Wäre das nicht eine interessante Sache, einen Ehepartner zu heiraten, von dem wir wissen, er kann uns gar nicht aufgeben, er kann uns gar nicht betrügen, er kann uns gar nicht belügen? Es ist gegen sein Wesen, seine Natur.

[3:25] Gott ist ein sicherer Partner, einer, der uns felsenfest zusichern kann, dass er immer an unserer Seite stehen möchte und wird, wenn wir das so wünschen. Und Gott ist auch jemand, der alle Eigenschaften hat, die man sich von dem Ehepartner meistens nur wünscht. So oft hört man, dass der eine Ehepartner zum anderen sagt: „Warum hast du dir nicht mehr Zeit für mich genommen? Du bist immer nur beschäftigt mit deinem Hobby und mit deiner Arbeit oder mit was auch immer.“

[4:01] Ist es nicht interessant, dass wir lesen in der Bibel, dass als Gott den Menschen schuf, Adam und Eva, gleich am nächsten Tag, er sich einen ganzen Tag Zeit nahm für sie. Dieser Gott, der das ganze Universum regiert und organisiert und auch eine ganze Menge von Dingen zu tun hat, nahm sich einen ganzen Tag frei, um Zeit zu verbringen mit seinen Geschöpfen. Und dieser Tag, an dem er sich frei genommen hat, den nannte man dann später Sabbat, der Tag, an dem man ruht, an dem man Zeit hat füreinander. Und das wäre ein eigenes Thema für sich. Ich ermutige Sie, dieses Thema mal selbst ein wenig weiter zu studieren. Da steckt nämlich noch sehr, sehr viel mehr drin, was man da studieren kann.

[4:45] Wir wollen heute aber mit dieser Liebesgeschichte bleiben und sehen, welche Eigenschaften Gott hat. Eine andere Eigenschaft, die ein guter Liebhaber, ein guter Ehepartner haben sollte, ist, dass er auch teilt und Anteil nimmt. Dass er nicht alles für sich behält, sondern auch Aufgaben und Verantwortung übergibt. Und Gott hat abgegeben. Er hat nicht alles für sich beansprucht. Zum Beispiel das Recht, den Tieren Namen zu geben, hat er den Menschen gegeben. Er hat zwar den Himmel benannt und er hat die Sonne benannt und den Mond benannt und so weiter, aber die Namensgebung hat er abgegeben.

[5:25] Ich denke, es ist ein gutes Prinzip auch in der Ehe und der Partnerschaft, dass wir Dinge gemeinsam tun. Dass wir nicht glauben, nur weil wir vielleicht etwas besser können, dass wir alles zu tun haben. Gott konnte sicherlich die Dinge besser als Adam, aber trotzdem hat er einiges abgegeben, um Harmonie zu haben, um das Gefühl dem Adam zu geben: „Du bist mir wichtig, ich vertraue dir.“ Und keine andere Sache hat mehr das Vertrauen von Adam und von Eva inspiriert, als die Tatsache, dass Gott ihnen zutraute, sich freiwillig für ihn zu entscheiden.

[5:52] Sehen Sie, echte Liebe wächst nur auf dem Boden der Freiheit. Nur wenn meine Frau weiß, dass ich mich rein theoretisch auch für jemand anderen hätte entscheiden können, nur dann weiß sie wirklich, dass ich sie liebe, weil ich mich wissentlich für sie entschieden habe, weil ich die Optionen kannte. Und so hat Gott auch dem Menschen eine Wahl gelassen.

[6:21] In 1. Mose 2, Vers 16 und 17 sehen wir, dass er ein Mittel fand, um dem Menschen deutlich zu machen: Du hast die Wahl. Da heißt es: „Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben.“ Du hast die Wahl. Gott hat diesen Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen dorthin gepflanzt, damit der Mensch wählen konnte: Ja, ich möchte bei Gott sein, oder ich möchte nicht bei Gott sein.

[6:56] Gott hat ihm deutlich gemacht, dass er als der Schöpfer der Einzige ist, der Leben garantieren kann. Wenn der Mensch sich also gegen Gott entscheidet, dann wird das Leben aufhören müssen. Aber der Mensch kann sich entscheiden. Er ist nicht gezwungen, bei Gott zu sein, er kann auch wissentlich sagen: „Nein, ich möchte nicht mit Gott zusammenleben, ich möchte lieber sterben, als mit ihm zusammenleben.“ Denn Gott konnte den Menschen ja nicht fragen, ob er geschaffen werden möchte. Und so kann der Mensch jetzt diese Entscheidung selbst wählen.

[7:31] Und Gott hat diese Entscheidung auch so dargestellt und so den Menschen einfach gemacht, dass es nicht schwer war, Gott zu lieben. Er hat ihm, dem Menschen, all die Liebe offenbart im Garten Eden mit all den wunderbaren Dingen, die dort zur Verfügung standen. Aber leider ist Gottes Herz nicht vor diesem Stich verschont geblieben.

[7:55] Nur einige Verse weiter im dritten Kapitel von 1. Mose lesen wir folgenden Bericht: „Aber die Schlange, ein Bild hier für den Satan, der die Schlange benutzte, um die Menschen zu verführen. Die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott daher gemacht hatte, und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass sie von keinem Baum im Garten essen dürfte?“ Mit anderen Worten: Kannst du Gott wirklich vertrauen?

[8:22] Misstrauen zwischen Partnern ist der erste Schritt, um die Beziehung zu zerbrechen. Und genau diese Methode wendet Satan an, nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen, wo Zweifel an der Integrität und Vertrauenswürdigkeit des anderen oftmals die Beziehung von innen heraus auffressen. Er wendet diese Methode auch an, um unsere Beziehung zu Gott aufzuweichen und schließlich zu zerstören. „Kannst du Gott wirklich vertrauen? Ist er wirklich so liebevoll, wie du sagst? Ist er vielleicht nicht ganz anders?“

[8:54] Und Eva hat versucht, ihn, Gott, zunächst zu verteidigen. Aber dann in Vers 4 lesen wir folgendes: „Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Mit anderen Worten: Gott meint nicht das, was er sagt. Du kannst ihm nicht vertrauen. Sondern Gott weiß: An dem Tag, der er davon isst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist. Gott hält dir etwas vor, er führt dich hinters Licht und du solltest mir besser vertrauen als ihm.“

[9:25] Das Vertrauen zu Gott war vergiftet und der Zweifel an Gottes Auffälligkeit hat Eva in den Ruin getrieben. Sie hat daran gezweifelt jetzt, ob Gott wirklich treu zum Bund steht. Kann sie Gott vertrauen? Was passiert, wenn ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich meiner Frau wirklich vertrauen kann?

[9:45] Die Folge bei Adam und Eva war, dass sie gesündigt haben. Sie haben Gottes Gesetz übertreten, denn die Bibel definiert Sünde folgendermaßen. In 1. Johannes 3, Vers 4 heißt es: „Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ Wenn Sie die letzte Folge gesehen haben, wissen Sie, was das Gesetz ist. Das Gesetz ist Ausdruck der Liebe Gottes, denn wir hatten gesehen, damals in Römer 13, dass es heißt: „Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.“ Demzufolge ist also Gesetzlosigkeit das Gegenteil von Liebe.

[10:26] Sünde ist ein Direktangriff auf die Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch. Und so wie die Wegnahme von Liebe den Bund zwischen zwei Menschen zerstört, so zerstört auch die Sünde den Bund, das Einssein mit Gott. So sagt uns Jesaja 59, Vers 2: „Sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört.“ Der Bund wird durch Sünde gebrochen, getrennt von Gott.

[10:59] Und jeder, der schon einmal in seinem Leben eine Trennung erlebt hat, weiß, was das für Schmerzen sind. Wie hat Gott gefühlt, als Eva, die er so sehr liebte, und Adam, den er so sehr liebte, als sie dieser Schlange mehr vertraut haben als ihm? Wie fühlen wir, wenn wir eine lange Zeit mit einem Menschen zusammengelebt haben und dann rennt er oder sie weg mit diesem Menschen, den sie vielleicht gerade erst kennengelernt haben, der längst nicht das investiert hat in die Beziehung, was man selbst investiert hat? Wie fühlt man sich da? Es gibt einem einen Stich ins Herz.

[11:57] Gott hat diesen Stich im Herzen gespürt. In 1. Mose 3, Vers 6 sehen wir, wie Eva durch diese Verführung Satans gar nicht mehr richtig erkennen konnte, was oben und unten, was richtig und falsch ist. Das heißt in Vers 6: „Die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass da eine Lust für die Augen, ein begehrenswerter Baum wäre.“

[12:15] Könnte es sein, dass genau das auch oftmals unsere zwischenmenschlichen Beziehungen der Punkt ist? Dass wenn wir uns von unserem Ehepartner gedanklich entfernen, wir plötzlich woanders begehrenswerte Dinge sehen und Lust bekommen. Ist nicht genau das, das was so viele Beziehungen zerstört hat? Genau dasselbe Prinzip war präsent, als Satan Eva verführte zum geistlichen Seitensprung.

[12:38] Sie sagte, der Baum wäre begehrenswert, weil er weise macht. Und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß. Es waren drei Dinge, die wir sehen: Sie hatte gesehen, der Baum war gut zu essen, er war eine Lust für die Augen, und sie wollte weise werden. Drei Dinge. Und diese drei Dinge werden uns auch genannt in 1. Johannes 2, Vers 16. Dort heißt es: „Denn alles, was in der Welt ist: die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, der Stolz, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.“

[13:18] Eva hatte genau diese drei Dinge erlebt. Sie hatte Fleischeslust, sie wollte diese Frucht essen, weil sie lecker ist. Sie hatte Augenlust, sie sah, dass sie gut aussah. Und sie hatte Hochmut des Lebens. Sie wollte weise werden, so weise wie Gott, ohne dabei mit Gott in Beziehung zu leben. Und diese drei Dinge haben zur Sünde geführt.

[13:42] Und schauen wir mal, was der Johannes ein Vers vorher sagt, in 1. Johannes 2, Vers 15. Dort heißt es: „Hab nicht lieb die Welt, doch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt, also diese drei Dinge: Fleischeslust, Augenlust und Hochmut des Lebens, lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.“ Was bedeutet das? Als Eva diese drei Dinge lieb hatte: Fleischeslust, Augenlust und Hochmut des Lebens, da hatte sie sich bereits entfernt von der Liebe zu Gott. Die Liebe des Vaters, die Liebe Gottes war nicht in ihr, und deswegen hat sie das andere begehrt.

[14:14] Könnte es sein, dass so oft Menschen etwas anderes außerhalb der Ehe begehren, weil sie vorher die Liebe zu ihrem Ehepartner verloren haben? Könnte es sein, dass wir so oft in Sünde fallen oder uns von Gott trennen, weil wir vorher die Liebe zu Gott verloren haben? Denn Liebe führt zur Erfüllung des Gesetzes. Und als dann die Liebe verloren war, die Sünde begangen war, kam etwas Neues in die Beziehung zwischen Menschen und Gott hinein, die jetzt getrennt war: Furcht.

[14:51] Als Gott den Menschen aufsucht, statt jetzt, wie sonst gewohnt, Gemeinschaft mit ihm zu haben, verstecken sie sich hinter Bäumen und fürchten sich. Und das ist der größte Beweis, dass sie die Liebe zu Gott verloren hatten. Denn in 1. Johannes 4, Vers 18 heißt es: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun. Wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.“

[15:22] Und ist es nicht so, dass die meisten Menschen, wenn sie überhaupt an Gott glauben, in der einen oder anderen Form so eine gewisse Furcht vor Gott haben, so ein Gefühl, dass er sie am liebsten bestrafen würde, dass sie irgendetwas tun müssen, um ihm milde zu stimmen? Aber genau dort ist eigentlich das Problem. Dieses falsche Verständnis führt dazu, dass wir immer wieder in die Irre gehen und diese enge Beziehung zu Gott nicht erleben können. Furcht zerstört die Beziehung, oder besser ausgedrückt, Furcht ist dann die Folge einer zerstörten Beziehung durch die Sünde.

[15:57] Und nun war die Beziehung völlig verändert. Das wird auch deutlich, wenn wir 1. Mose 3, Vers 12 lesen. Wir hätten ja gesehen, dass Gott Eva geschaffen hatte, dass die Beziehung zwischen Adam und Eva, Mann und Frau, ein Symbol sein sollte für die Beziehung zwischen Mensch und Gott. Und wir sehen in diesem Vers, dass auch nach der Sünde letztendlich dasselbe gilt. Denn es heißt hier in 1. Mose 3, Vers 12: „Da antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir, Gott, zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum und ich aß.“

[16:34] Nach dem Sündenfall war die Beziehung zwischen Mann und Frau gestört, in demselben Maße wie die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen gestört war. Adam schiebt die Schuld auf zwei Personen: auf seine Frau und auf Gott. Das, was vorher eine Einheit war, ein Fleisch und ein Geist, ist jetzt getrennt. „Die Frau, du Gott, ihr seid schuld, nicht ich.“

[16:59] Und dieses Phänomen, das kennen wir wahrscheinlich aus unserem Leben auch, dass wir die Schuld auf andere schieben, obwohl wir, wenn wir ganz ehrlich sind, zu uns wissen, dass wir selbst die Sünde getan haben. Ein Ausdruck dafür, dass die Liebe Gottes nicht wirklich unser Herz regiert. Das Herz von Adam hatte sich verändert. Sein Denken, das eigentlich ähnlich zu dem Denken Gottes sein sollte, es sollte die gleiche Gesinnung wie Jesus dort sein, war jetzt völlig anders.

[17:35] Das Herz wurde, wie es Jeremia 17, Vers 9 ausdrückt: „Überaus trügerisch und bösartig.“ Und das ist der Grund, warum wir bis heute mit Gedanken oft zu kämpfen haben, die überaus trügerisch und bösartig sind. Denn wir alle sind durch die Sünde, die wir begangen haben, Sünder. Wir alle sind durch den Fall Adams in einem gefallenen Körper, der Tendenzen zum Bösen hat, Tendenzen zur Sünde. Und wir alle haben uns genauso wie Adam dafür entschieden und sind gefallen. Unser Denken ist nicht mehr darauf ausgerichtet, eine Beziehung zu Gott zu haben, um uns selbst nicht mal wirklich in der Lage, eine harmonische Beziehung zwischenmenschlich zu haben.

[18:31] Wir betrügen uns buchstäblich selbst. Der Jeremia ruft aus: „Wer kann es ergründen?“ Liebe Freunde, liebe Freundinnen, vielleicht haben Sie noch nicht darüber nachgedacht, aber es gibt niemand auf Erden, zumindest, der unser Denken wirklich versteht.

[18:49] Und so musste Gott einen neuen Plan erfinden. Einen Plan, wie es vielleicht möglich ist, trotz dieses geistlichen Seitensprungs der Sünde, trotzdem die Ehe noch zu retten. Trotzdem um seine Beziehung zu kämpfen. Und 2. Korinther 4, Vers 6 lesen wir: „Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, der sagt: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.“

[19:15] Er möchte diese Erkenntnis, von der wir letztes Mal gesprochen haben, diese tiefe Beziehung zurückbringen in die Finsternis hinein, so wie Gott in die Finsternis sprach: „Es werde Licht.“ So musste der Bund um einen Aspekt erweitert werden. Denn wenn Gott wieder einen Bund mit den Menschen eingehen möchte, dann muss ja genau das weggenommen werden, was den Bund hindert, was den Bund auflöst. Und wir haben gerade gelernt, das eine, was den Bund auflöst, was die Beziehung zwischen Gott und Mensch trennt, ist die Sünde. Die Sünde muss weggenommen werden.

[19:51] Denn das Prinzip ist ganz einfach: Entweder Bund oder Sünde. Sünde trennt. Und deswegen sagt die Bibel in Römer 11, Vers 27: Gott fasst einen Plan, wie er diese Liebesgeschichte doch noch zu einem Happy End bringen kann. Er möchte das, was trennt, diesen Stich hinwegnehmen, die Sünden wegnehmen.

[20:25] Und so lesen wir jetzt in Hebräer 8, das wir letztes Mal schon angesprochen haben, die volle Definition des Bundes in unserer Zeit. In Vers 10 heißt es: „Sondern da ist der Bund, das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze, also seine Liebe, in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.“

[20:49] Vers 11: „Es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Er kenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen.“ Das haben wir angesprochen, diese enge, tiefe Beziehung. Aber wie ist das möglich?

[20:58] Vers 12: „Denn ich werde mich gnädig, ich werde gnädig gegen ihre Ungerechtigkeiten sein und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.“ Gott möchte die Sünde hinwegnehmen. Und so gibt er ein Versprechen, eine Verheißung, die Hoffnung Adam und Eva wieder gegeben hat.

[21:17] Im 1. Mose 3, Vers 15 zeigt er ihnen in einer kurzen Aussage, quasi wie in einer Nussschale, den ganzen Plan, den er hat, der Jahrtausende füllen wird. Dort heißt es: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir, der Schlange, und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“

[21:36] Wahrscheinlich haben Adam und Eva gar nicht wirklich völlig verstanden, was dort Gott gemeint hat. Aber eins wurde klar: Sie, die sich gegen Gott entschieden hatten und auf die Seite Satans sich geschlagen hatten, sie bekommen die Verheißung, dass Gott etwas tun würde, sodass Adam und Eva und all die Menschen nach ihnen wieder die Feinde Satans sein könnten. Und da es im großen Kampf in diesem Universum nur zwei Seiten gibt: Gut und Böse, Gott und Satan, bedeutet das, wenn wir die Feinde des Feindes sind, wir eigentlich wieder Freunde werden können.

[22:12] 1. Mose 3, Vers 15 ist eigentlich eine Freundschaftseinladung Gottes. Er hat: „Ich möchte euch wieder zu Freunden machen. Es wird etwas kosten, aber es wird möglich sein. Ich möchte, dass ihr wieder meine Freunde werdet. Ich möchte euch wieder zurücknehmen.“

[22:30] Gott hat die Idee einer Liebesbeziehung zu uns nicht aufgegeben. Ich weiß nicht, ob Sie sich noch erinnern können, als Sie 14 oder 15 gewesen sind, als Sie in der Schule gewesen sind und frisch verliebt waren in dieses junge Mädchen oder diesen Burschen dort und Sie dann gesagt haben: „Wir gehen jetzt miteinander.“ Das ist ein Ausdruck, den man vor allem in der Jugendzeit oftmals gebraucht: „Wir gehen miteinander.“ Und ob Sie es glauben oder nicht, Gott möchte mit Ihnen gehen.

[23:02] Das ist das, was die Bibel sagt. 1. Mose 5, Vers 24: „Und Henoch wandelte mit Gott.“ Das ist ein altdeutscher Begriff für: Er ging mit Gott. Wenn man Henoch gefragt hat: „Mit wem gehst du?“, hat Henoch gesagt: „Ich gehe mit Gott.“ Das gleiche wird übrigens auch von Noah gesagt.

[23:23] Noah, der in 1. Mose 6 uns berichtet wird, lebte zu einer Zeit, wo kaum jemand mehr Gott mochte. Aber Noah liebte Gott auch dann, als alle anderen Gott gehasst haben. Die Zeit war so, dass die Bibel sagt in 1. Mose 6, Vers 5: „Als aber der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens alle Zeit nur Böse, da gab es diesen einen Noah.“ Wie es heißt in Vers 8: „Er fand Gnade in den Augen des Herrn.“ Und es heißt dann: „Er war ein gerechter Mann, er war untadelig.“ Und seinen Zeitgenossen Noah wandelte mit Gott. Auf Deutsch: Noah ging mit Gott.

[24:03] So sehen wir das durch alle Zeit, durch alle Jahrhunderte, dass es immer wieder Menschen gab, die diese Liebesgeschichte aufgegriffen haben, dieses Angebot, diese Freundschaftseinladung Gottes angenommen haben, gesagt haben: „Ja, wir möchten mit Gott gehen.“ Nicht alle haben es angenommen, es war immer eine freie Entscheidung, aber wir sehen durch alle Zeitalter Menschen, die diese Liebe zu Gott erfahren haben und erlebt haben.

[24:31] Einer von ihnen war Abraham. Und Abraham stellt eine Besonderheit in der Bibel dar, denn er war jemand, der diesen Bund mit Gott ganz neu erlebt hat. In 1. Mose 15 und dort Vers 6 heißt es von ihm: „Und Abraham glaubte dem Herrn, und das rechnet er ihm als Gerechtigkeit an.“ Wo Eva gezweifelt hatte und die Beziehung in die Brüche ging, hat Abraham geglaubt und eine Beziehung, die eigentlich schwierig war, wurde wieder heil.

[25:07] So sehen wir das: Glaube bewirkt eigentlich das Gegenteil von Sünde. Sünde trennt unsere Beziehung zu Gott, Glaube bringt sie wieder zusammen. Wenn es heißt, an jenem Tag, als er Gott glaubte, als er einer erstaunlichen Vorhersage Gottes Glauben geschenkt hat, da heißt es: „An jenem Tag machte der Herr einen Bund mit Abraham und sprach: Deinen Samen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom Ägyptens bis an den großen Strom, den Euphrat.“

[25:30] Was war diese Vorhersage, die Gott ihm gegeben hatte? Er hat ihm gesagt: „Du wirst einen Sohn haben.“ Aber das war nicht alles, was Gott gesagt hat. Er hat gesagt: „Du wirst viele Nachkommen haben.“ Das Problem war, dass Abraham eine Frau hatte, die unfruchtbar war. Sie konnte keine Kinder bekommen. Und hier finden wir Abraham, wie er von Gott gesagt bekommt: „Du wirst Nachkommen haben wie Sand am Meer, wie Sterne am Himmel.“ Und Abraham glaubte.

[26:02] Und auch hier ist es wieder der Fall, dass die Beziehung zwischen Gott und zwischen Mann und Frau ein Hinweis, ein Gleichnis ist auf die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk. Denn auch wir sind so unfruchtbar, so schwach, dass wir aus eigener Kraft nichts tun können. Und wir sehen, wie Abraham, der zunächst glaubte, selbst in diesen Fehler verfiel, vielleicht irgendwie nachhelfen zu können.

[26:39] Im nächsten Kapitel, 1. Mose 16, tut er auf Vorschlag seiner Frau eine zweite Frau nehmen. Gottes Plan des Bundes sozusagen verbessern. Das Ganze endet mit einem furchtbaren Rückschlag. Es gibt Streit und Zank zwischen den Frauen. Am Ende wird zwar ein Sohn geboren, der aber später weggeschickt werden muss. Der Versuch, das Richtige in eigener Kraft zu tun, gegen Gottes Wort, scheitert immer.

[27:12] Und so erleben wir es ganz oft, dass wir auch in unserem Leben zwar wissen, was Gott von uns möchte vielleicht, aber wir es aus eigener Kraft tun wollen, aus eigener Kraft den Bund erfüllen wollen und aber jedes Mal gnadenlos scheitern. Und so muss im allernächsten Kapitel, in 1. Mose 17, dieser Bund, den Gott angedacht hat, erneuert werden. Und diesmal möchte Gott sicher gehen, dass Abraham versteht, was dieser Bund wirklich bedeutet.

[27:37] Er gibt ein Zeichen, wiederum ein äußeres Zeichen. Wir sehen, Gott hat eine Freude daran, Dinge, die vielleicht theoretischer Natur sind oder theologischer Art, mit praktischen Dingen zu beschreiben. Er sagt im Vers 7: „Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir, von Geschlecht zu Geschlecht, als einen ewigen Bund, dein Gott zu sein und deines Samens nach dir.“ Genau das, was wir schon gelesen haben: Ich möchte dein Gott sein, du sollst mein Geschöpf sein.

[28:06] Vers 9: „Und Gott sprach weiter zu Abraham: So bewahre du nun meinen Bund, du und dein Samen nach dir, von Geschlecht zu Geschlecht.“ Und jetzt kommt das Zeichen dieses Bundes: „Und ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden. Das soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.“

[28:30] Gott wollte dem Abraham etwas zeigen. Um diesen Bund wirklich leben zu können, um wirklich mit Gott eine intensive Beziehung haben zu können, muss etwas weggeschnitten werden. Und um das äußerlich zu illustrieren, hat er Abraham und all seine Nachkommen angewiesen, die Beschneidung vorzunehmen, die für einen langen Zeitraum Gültigkeit hatte für das Volk Gottes.

[28:54] Wofür war das Ganze gedacht? Paulus erklärt uns in Römer 4, Vers 11: „Er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er schon im unbeschnittenen Zustand hatte.“ Es war also nichts, was ihn wirklich heilig machte, sondern es war nur ein Zeichen einer Herzenseinstellung, die er schon hatte, damit er ein Vater aller unbeschnittenen Gläubigen sei, damit auch ihnen die Gerechtigkeit angerechnet werde.

[29:18] All die Zeichen, die in der Bibel oft erwähnt werden, weisen immer zurück auf eine Herzenseinstellung. So sagt es schon im Alten Testament in 5. Mose 30, Vers 6, Gott dem Volk Israel: „Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz seiner Nachkommen beschneiden, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen, von ganzer Seele, damit du lebst.“

[29:40] Hier sehen wir, dass Gott etwas tun muss, damit wir wieder im Bund leben können, denn der Bund Gottes besteht ja darin, dass wir ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, dass wir an nichts anderes denken können, als an ihn, dass wir verliebt sind in ihn. Aber dazu muss etwas weggeschnitten werden aus unserem Herzen, und das wird Gott tun.

[30:03] Es heißt ganz ehrlich: Er wird es tun, wir müssen es ihm erlauben. Und als äußeres Zeichen soll diese Beschneidung, die auch wehtat, dem Abram lehren: Es muss etwas aus deinem Herzen weggeschnitten werden. Es müssen manche Gedanken der Selbsterhöhung, der Unabhängigkeit oder der Selbstrechtfertigung, was auch immer, das muss weggeschnitten werden, und das mag schmerzhaft sein, aber es ist notwendig. Denn wenn ich Gott das wegschneiden darf, dann wirst du in der Lage sein, mich wieder von ganzem Herzen, von ganzer Seele zu lieben.

[30:32] Gott hat diesem Abram, den er auch seinen Freunden hatte, sie in einer besonderen Beziehung hatte, einige der tiefsten Geheimnisse anvertraut, die er jemals Menschen anvertraut hat. Ist es nicht so, je mehr wir einen Menschen mögen, je mehr Vertrauen wir zu ihm haben, je mehr wir ihn lieben, desto mehr offenbaren wir von uns selbst? Ich kann meiner Frau die tiefsten Geheimnisse meines Herzens offenbaren, Dinge, die ich keinem anderen Menschen sagen würde.

[31:04] Und so hat auch Gott Dinge in seinem Herzen, die er mit sich trägt, die er offenbaren möchte. Eine dieser Dinge war die Frage, wie soll die Sünde weggenommen werden. Gott wusste, es wird ein Opfer geben müssen, jemand wird die Sünde auf sich nehmen müssen, jemand wird den Tod sterben müssen, denn eigentlich die Sünder sterben müssten. Und Gott hatte entschieden, dass es sein eigener Sohn sein würde: Jesus.

[31:36] Was für eine Qual diese Vorstellung, dass der eigene Sohn sterben muss. Und so hat Gott etwas auf dem Herzen und er möchte es seinem Freund Abraham mitteilen. Aber wie teilt man das mit? Wie kann man ihm das begreiflich machen, was dort in dem Herzen Gottes ist? Gott entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg, der viele zunächst irritiert.

[31:59] Er fordert Abraham auf, dessen Sohn aufzubrennen. Er geht zu ihm und sagt: „Nimm deinen Sohn, den du lieb hast, und geh zu einem Berg, den ich dir zeigen werde, und opfere ihn dort zum Brandopfer.“ Die erstaunliche Geschichte besagt, dass Abraham tatsächlich gegangen ist, voller Vertrauen, dass Gott, der in der Lage ist, das, was nicht ist, so aus dem Nichts Dinge zu rufen, dass er in der Lage ist, auch aus dem Menschen, die gestorben sind, wieder zum Leben zu erwecken.

[32:33] Und er geht und erlebt diese Gefühle selbst, was es bedeutet, seinen eigenen Sohn opfern zu müssen. Und kurz bevor Abraham, nachdem er seinen Sohn gebunden hat, ihn auf den Altar gelegt hat, kurz bevor er das Messer nimmt und dann kurz bevor er zustechen möchte, ruft Gott aus dem Himmel und sagt: „Stopp! Jetzt hast du verstanden. Jetzt hast du erlebt, was ich erlebe. Jetzt hast du in deinen Gedanken zumindest ansatzweise gesehen, wie es mir geht.“

[33:04] Gott möchte sich mitteilen. Und Abraham hat verstanden, was Gott bereit ist aufzugeben, was Gott bereit ist zu opfern, um wieder eine Liebesbeziehung zu uns Menschen zu haben. Johannes 3, Vers 16 drückt es so aus, in dem berühmten Vers: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, der das Gegenteil von Sünde tut, der sich wieder zu diesem Bund hinwendet, so wie Abraham geglaubt hat und es ihm als Gerechtigkeit angerechnet wurde, der Bund mit ihm konnte geschlossen werden, sodass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

[33:50] Und in Römer 8, Vers 32, ein weiterer Vers, der ganz offensichtlich inspiriert ist von dieser Geschichte von Abraham und Isaak, da heißt es: „Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“

[34:12] Ja, Gott hat einen Stich im Herzen gehabt, als Adam und Eva gesündigt haben. Ja, Gott hat jedes Mal einen Stich im Herzen, wenn wir geistlichen Seitensprung betreiben und sündigen, dem Satan mehr glauben als Gott. Aber das ist nicht das Ende der Liebesgeschichte. Gott kämpft um jeden Einzelnen von uns und er war bereit, für uns wirklich zu kämpfen, alles zu geben, selbst einen Stich ins Herz zu erleben, damit wir wieder ihm vertrauen können, damit unser Herz geändert wird, unser Herz beschnitten wird und wir ihn wieder lieben können, dass er in uns diese Feindschaft zu Satan schenken kann.

[34:53] Er möchte uns all das schenken. Er hat diesen Plan zur Wiederherstellung der Beziehung nicht nur ausgedacht, sondern auch umgesetzt. Wir werden in den nächsten Folgen mehr sehen, wie dieser Plan sich entfaltet hat und diese Liebesgeschichte noch einige völlig unerwartete Wendungen genommen hat. Seien Sie gespannt darauf.

[35:16] Aber möchten Sie heute diesen Plan zur Wiederherstellung der Beziehung zu Gott annehmen und Gott vertrauen, dass er weiß, was er tut und dass er alles in seiner Macht Stehende tun wird, um uns zu retten? Dann lade ich Sie ein, mit mir gemeinsam ein kurzes Gebet zu sprechen.

[35:30] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass trotz der Sünde, die wir getan haben, du uns nicht aufgibst, dass der Bund mit uns dir zu kostbar ist, als dass du ihn leichtfertig abtun würdest, sondern dass du bereit bist, sogar ein gewaltiges Opfer zu bringen, nur um wieder mit uns, die wir doch eigentlich nur Staub sind, eine tiefe und liebevolle Gemeinschaft zu haben. Hab Dank, dass du uns durch die Geschichte immer wieder, durch Gleichnisse, durch Geschichten, durch äußere Zeichen, das illustriert hast, dass wir es besser begreifen können. Hab Dank, dass du mit uns gehen möchtest, dass du unser Freund sein möchtest und dass wir voller Vertrauen auf dich schauen dürfen, dass wir im Glauben das annehmen können, dass du nur das Beste für uns möchtest. Und wir loben und preisen deinen Namen, Jesus, dass du dieses Opfer für uns gebracht hast. In deinem Namen beten wir. Amen.

[36:33] Damit möchten wir uns ganz herzlich verabschieden für heute und Sie einladen zur nächsten Folge von Gott mit uns, wenn wir sehen werden, wie diese Liebesgeschichte, dieser Plan, den Gott sich ausgedacht hat, für einige Turbulenzen gesorgt hat, Jahrhunderte später. Seien Sie gespannt auf eine äußerst interessante Folge und bis dahin wünsche ich dir Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes und in der Beziehung zu ihm. Gott segne dich.

[37:25] Die Sendung ist Teil einer Videovortragsreihe und als DVD-Set erhältlich.
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[37:55] Copyright WDR 2021


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