In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour 2018 Q1 zum Thema Haushalterschaft werden die Kennzeichen eines treuen Haushalters beleuchtet. Anhand biblischer Beispiele wie Abraham und Sarah wird die Bedeutung von Treue und Loyalität zu Gott hervorgehoben. Es wird erklärt, wie ein ungeteiltes Herz und das Vertrauen auf Gottes Verheißungen zur Gerechtigkeit führen und wie das Blut Jesu Christi uns von einem bösen Gewissen befreit.
Haushalterschaft (CSH 2018 Q1): 6. Kennzeichen eines Haushalters
Ronny Schreiber · Cannstatt Study Hour 2018 Q1: Haushalterschaft – Motive des HerzensPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Cannstatt Study Hour
Wir laden verschiedene Sprecher ein um mit uns gemeinsam die Studienhefte der Sabbat Schule des aktuellen Quartals zu studieren. Neue Folgen wöchentlich!
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
- Cannstatt Study Hour 2017 Q4: Der Römerbrief (Reformations-Spezial)
- Cannstatt Study Hour 2018 Q1: Haushalterschaft – Motive des Herzens
- Cannstatt Study Hour 2018 Q3: Die Apostelgeschichte
- Cannstatt Study Hour 2018 Q4: Einheit in Christus
- Cannstatt Study Hour 2019 Q1: Die Offenbarung
- Cannstatt Study Hour 2019 Q2: Familien Zeiten
- Cannstatt Study Hour - Spezial 2019 Q4: Esra & Nehemia
- Cannstatt Study Hour 2020 Q2: Wie legen wir die Bibel aus?
Weitere Aufnahmen
Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q1: Haushalterschaft – Motive des Herzens
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir sind im ersten Quartal 2018 und wir studieren gemeinsam das Thema Haushalterschaft. Diese Woche wollen wir uns Lektion Nummer 6 angucken: Die Kennzeichen eines Haushalters. Nun, in der Bibel heißt es hier in unserem Merkvers 1. Korinther 4, wir lesen Vers 1 und 2: „So soll man uns betrachten, als Diener des Christus und Haushalter der Geheimnisse Gottes. Im Übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt, dass er treu erfunden wird.“ Nun, wir hatten uns ja letzte Woche schon über das Geheimnis oder die Geheimnisse Gottes ausgetauscht, was es ist. Aber hier heißt es: „Im Übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt, dass er treu erfunden wird.“ Und darüber wollen wir uns heute Gedanken machen: über die Kennzeichen eines Haushalters. Wie soll ein Haushalter eigentlich sein? Und bevor wir anfangen, dieses Thema zu studieren, lasst uns gemeinsam den Heiligen Geist bitten, dass er uns führt und unser Lehrer ist.
[1:21] Unser lieber Vater im Himmel, voller Dankbarkeit treten wir vor dich und möchten dich loben und preisen, weil du uns Großes offenbaren möchtest. Du hast uns deine Bibel gegeben, damit wir sie studieren können, damit wir dich darin näher kennenlernen. Und heute, wenn wir uns Gedanken machen wollen um die Kennzeichen eines Haushalters, wollen wir dich bitten, dass dein Heiliger Geist auch hierin unser Lehrer ist, dass du uns führst und leitest, damit wir erkennen, was einen guten Haushalter ausmacht. Und wir danken dir schon jetzt dafür. Im Namen Jesu, Amen.
[1:52] Nun, gemeinsam wollen wir beginnen mit unserem ersten Text, den wir in Hebräer 11 finden. Hebräer 11, die berühmte Textstelle über Abraham. Hebräer 11, wir lesen Vers 8 bis 12. „Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte, und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde. Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf, wie in einem Fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. Dann erwartete er auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. Durch Glauben erhielt auch Sarah selbst die Kraft, schwanger zu werden, und sie gebar, obwohl sie über das geeignete Alter hinaus war, weil sie den für treu achtete, der es verheißen hatte. Darum sind auch von einem einzigen, der doch erstorben war, Nachkommen hervorgebracht worden, so zahlreich wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Ufer des Meeres, der nicht zu zählen ist.“
[3:06] Abraham und Sarah werden hier als Glaubensvorbilder dargestellt, weil sie treu waren. Sie waren treu, weil sie wussten, dass dem, dem sie vertrauen, auch treu ist. Sie wussten, dass Gott treu ist. Gott würde nicht untreu sein. Gott würde zu dem stehen, was er verheißen hatte. Und da Gott ihnen Dinge verheißen hatte, sind sie selber in aller Treue losgelaufen und haben diese Verheißung für sich in Anspruch genommen. Weil Gott nicht lügen kann, darum muss es wahr sein. Und so glaubte der Abraham, Christus, und auch die Sarah glaubte, und so wurden die Verheißungen in ihrem Leben auch erfüllt. Sie waren treu. Und das soll auch die erste Erkenntnis für uns sein: Treu zu sein zu Gott ist ein Kennzeichen, das einen guten Haushalter ausmacht. Treue. Also in dem Fall hier auch, wir sehen es hier in diesem Fall: Glauben. Sie glauben ihm und sie taten es, weil sie davon überzeugt waren, dass Gott, der die Verheißung gegeben hat, auch in der Lage ist, diese Dinge umzusetzen.
[4:11] Und dann lesen wir Verse 17 bis 19. Also wir bleiben im Hebräer 11 und lesen Verse 17 bis 19. „Durch Glauben brachte Abraham den Isaak da, als er geprüft wurde, und opferte den Eingeborenen er, der die Verheißung empfangen hatte, zu dem gesagt worden war: ‚In Isaak soll dir ein Nachkomme berufen werden.‘ Er zählte darauf, dass Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuerwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt.“
[4:45] Nun, Abraham glaubte an diese Treue Gottes. Gott hatte eine Verheißung gegeben: „Ich werde es so machen.“ Und dann sagte Gott zu Abraham: „Opfere deinen Sohn.“ Die Verheißung lag ja auf diesem Sohn, aus ihm heraus werde ich die Völker erwecken. Über diesen Sohn sagte Gott dann: „Er soll geopfert werden.“ Und Abraham, er hat diesen Sohn genommen und hat an die Treue Gottes geglaubt. Und weil er an die Treue Gottes glauben konnte, hat er selbst auch treu gehandelt. Er ist los um diesen Isaak, so wie Paulus es hier beschreibt, er hat ihn geopfert. Er wurde geopfert. Nun, Isaak ist ja nicht tatsächlich geopfert worden, aber in Abrahams Herzen schon. Und das rechnete der Herr ihm als Gerechtigkeit an.
[5:33] Nun, Abraham hat daran geglaubt, wenn Gott diese Verheißung gibt, wird er sie auch umsetzen. Und Paulus bezeugt hier, dass Abraham geglaubt hat, dass wenn er Isaak opfert, dann wird Gott ihn ins Leben zurückrufen. Denn irgendwie müssen ja aus ihm die Völker entstehen. Irgendwie muss ja die Verheißung, der Segen, den Gott gegeben hat, den Abraham verheißen, das muss ja irgendwie umgesetzt werden. Und wenn Isaak tot ist, naja, dann muss er ihn halt wieder erwecken. Interessant, oder? Was für ein Glauben Abraham hatte. Wenn er dann stirbt, dann muss er halt wieder lebendig gemacht werden. Das war Abrahams Glaube. So stark, so treu seinem Herrn. Wenn der Herr sagt: „Tue ich es, denn der Herr wird es schon richtig machen.“ Daran können wir etwas lernen. Wir können sozusagen eine Scheibe von Abraham abschneiden. Weil Gott gesagt hat, wird er es auch tun. Und wenn es über den Tod hinausgeht. Für Gott gibt es keine Grenzen.
[6:23] Wir lesen gemeinsam Römer 4, die Verse 18 bis 22. Römer 4, 18 bis 22. „Er hat da, wo nichts zu hoffen war, auf Hoffnung hingeglaubt, dass er ein Vater vieler Völker werde, gemäß der Zusage: ‚So soll dein Same sein.‘ Und er wurde nicht schwach im Glauben und zog nicht seinen Leib in Betracht, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war. Auch nicht den erstorbenen Mutterleib der Sarah. Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, dass er das, was er verheißen hat, auch zu tun vermag. Darum wurde es ihm auch als Gerechtigkeit angerechnet.“
[7:11] Und der Glaube, diese Treue, die sowohl Abraham als auch Sarah bewiesen hatten, wurde ihm schlussendlich als Gerechtigkeit angerechnet. Es wurde als gerechtfertigt angenommen. Nun, der Glaube von Abraham und der Glaube von Sarah war gerechtfertigt. Ja, der war wirklich gerechtfertigt, denn der, auf den sie glaubten, der war treu. Und was haben sie da geglaubt? Sie haben etwas Unmögliches für möglich gehalten durch Gott. Ein Schritt, den ein Mensch nicht gehen kann. Sarahs Mutterleib war schon erstorben. Abraham war fast hundertjährig. Wie sollen da noch Nachkommen gezeugt werden? Und dennoch haben die beiden sich auf das Wort Gottes verlassen. Die Bibel sagt, es wurde ihnen zur Gerechtigkeit gerechnet. Möchtest du, dass dir etwas zur Gerechtigkeit gerechnet wird? Dann verlass dich auf eine Verheißung der Bibel. Schau, was Gott dir verheißen hat und sei treu. Lauf den Weg und verlass dich darauf, denn wird es dir zur Gerechtigkeit gerechnet werden. Denn genau das wurden auch Abraham und Sarah angerechnet. Etwas, was Gott getan hatte. Sie waren nur treu. Sie haben nur darauf geglaubt und darauf gehofft, dass Gott das schon auf seine Art und Weise umsetzen wird. Und so können auch wir Gerechtigkeit erlangen.
[8:33] Wir gehen gemeinsam in Offenbarung 2, Vers 10. Offenbarung 2, Vers 10. „Fürchte nichts von dem, was du erleiden wirst. Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben.“
[9:00] Nun, an dieser Stelle hier schreibt die Bibel, dass wir vom Teufel versucht werden. Wenn wir aber als treue Haushalte erfunden werden, werden wir am Ende die Krone des Lebens bekommen. Nun, vom Teufel versucht, ja, wir leben auf dieser Welt. Gott hat uns Dinge mitgegeben, über die wir haushalten sollen. Wir sollen treue Haushalte der Geheimnisse Gottes sein. Der Satan ist unser Widersacher. Er versucht, das zu verhindern in uns. Nun, ist unsere Treue zu Gott so groß, dass wir in der Lage sind, den Anfechtungen Satans entgegenzutreten mit dem Wort Gottes, mit den Verheißungen, die Gott gegeben hat? Satan versucht, dein Leben kaputt zu machen, und du findest eine Verheißung Gottes in der Bibel, und du berufst dich darauf. Sagst: „Weil das da steht, wird Gott sich um mich kümmern. Weil das da steht, muss ich mir keine Sorgen machen.“ Das wird dir jetzt zur Gerechtigkeit gerechnet. Und solltest du sogar dein Leben verlieren, wie damals hier unter Diokletian in der Offenbarung 2, Vers 10, die große Christenverfolgung, da sind Menschen gestorben. Aber sie haben die Krone des Lebens bekommen, weil sie als treu erfunden wurden. Sie haben sich, obwohl es ihr Leben gekostet hat, auf die Verheißung Gottes berufen. Gott ist treu. Er wird ausführen, was er in mir begonnen hat. Er wird mich in sein ewiges Reich retten. Und das hat er getan. Gott hat die Menschen gerettet. Der Sieg wurde errungen. Und wie wurde der Sieg errungen von diesen Menschen? Durch Treue, indem sie Gott treu waren.
[10:33] Ein guter Haushalter muss treu sein. Das ist das Erste, was wir gemeinsam lernen in diesem Thema. Der zweite Punkt ist die Loyalität. In unserem Thema, wenn wir die Lektion aufschlagen, am Montag sprechen wir über Loyalität. Und wir schauen uns diese Loyalität mal an. Wir gehen gemeinsam in Matthäus 6, und hier Vers 24. Matthäus 6, Vers 24. „Christus sagt: ‚Niemand kann zwei Herren dienen. Denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.‘“
[11:17] Nun, Mammon ist ein altes Wort. Das sind natürlich die Wirtschaftsgüter oder Finanzen, das Geld, der Handel. Ihr könnt nicht Gott dienen und gleichzeitig dem Mammon. Christus sagt, es geht nicht. Es ist einfach nicht möglich. Wäre das auch nur eine Spur möglich, hätte Christus bestimmt nicht so ausgedrückt. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Man kann nicht ein Knecht zweier Herren sein. Ich muss immer einen haben, dem ich mich unterordne. In dem Fall, wenn ich mich dem Mammon unterordne, bin ich nicht mehr Gott untergeordnet. Ich kann nur mich einem Herrn anschließen, denn es wird irgendwann dazu kommen, zwangsläufig, dass ich einen Herrn für den anderen verraten muss. Ich muss mich für irgendwas entscheiden. Und dann ist die Frage: Welcher ist denn der Herr meines Lebens? Welcher steht denn über all den Dingen in meinem Leben?
[12:14] Nun, manchmal führt es dazu, wenn wir in solchen Konflikten sind, wenn wir sozusagen zwei Herren dienen, dass wir irgendwann in einen Konflikt hineinkommen, in dem unser Gewissen uns sagt: „Achtung, hier ist was falsch.“ Ich versuche also zum Beispiel dem Mammon zu dienen und ich versuche gleichzeitig ein guter Christ zu sein. Und irgendwie plötzlich werde ich, und das wird jeder feststellen, irgendwann kommt man in eine Situation hinein, da sagt das Gewissen: „Stopp, hier stimmt was nicht.“ Und das Gewissen mahnt uns und führt uns zurück zu Gott, zumindest wir müssen uns dahin führen. Das Gewissen, das hilft mir, Gott Dinge zu unterstellen. Also zum Beispiel meinen Beruf, meine Finanzen, selbst meine Familie, meine Freunde, mein Ego, die Gaben, die er mir gegeben hat, all diese Dinge, alles, was ich von ihm bekommen habe, das Gott zu unterstellen. Dann ist er der Herr über all die Güter. Er ist dann auch der Herr über den Mammon. Er ist dann auch der Herr über mein Leben, meine Worte, über das, was ich tue. Er ist dann auch der Herr über meinen Freundeskreis. Er ist der Herr über diese Dinge, die ich ihm unterstelle.
[13:13] Ich kann aber nicht all diese Dinge dem Mammon unterordnen zum Beispiel oder meiner Familie unterordnen oder was auch immer. Sobald ich Gott irgendwo unterordne, bin ich kein Jünger Christi mehr. Ich bin kein Nachfolger Christi mehr, denn Gott muss über allem stehen und alles andere ordne ich ihm unter. Wenn ich das gemacht habe, wenn ich sogar den Mammon, Gott untergeordnet habe, dann kann ich in Anfechtung loyal bleiben. Wenn ich alles Gott untergeordnet habe und jetzt werde ich angefochten, ich verliere meinen Arbeitsplatz oder verschiedene Dinge passieren, ich werde vielleicht ausgestoßen aus einer Familie, auch meines Glaubens willen zum Beispiel. Wenn ich das aber alles Gott untergeordnet habe, kann ich jetzt loyal bleiben. Ich muss meinen Herrn nicht verraten, muss keine zwei Wege gehen.
[14:05] Das ist ja schon mal passiert, nicht wahr? Wenn wir gemeinsam den ersten Könige aufschlagen, 1. Könige 18, Vers 21, diese berühmte Szene mit Elia auf dem Berg Karmel. 1. Könige 18 und hier Vers 21. Dort lesen wir 18, Vers 21. „Da trat Elia vor das ganze Volk und sprach: ‚Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der Herr Gott, so folgt ihm nach. Ist es aber Baal, so folgt ihm.‘ Und das Volk erwiderte kein Wort.“
[14:45] Nun, Elia in einer Situation, in der Israel total abgefallen war, tritt Elia vor das Volk und sagt: „Entscheidet euch, was ihr tun wollt.“ Denn das Volk gehörte ja irgendwie zu Gott. Sie nannten sich alle: „Wir sind Gottes Volk.“ Aber sie dienten Baal oder verschiedenen Göttern, die sie hatten. Also sie dienten dem Mammon oder ihrem Ego oder was auch immer als Symbol. Sie dienten Baal, aber sie bezeugten, dass sie Christen sind, symbolisch. Also sie gehörten zu Gott, aber sie machten Baals Dienst. Und Elia sagt: „Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?“ Also, wenn ihr Baal folgen wollt, ist Baal euer Gott, dann folgt ihm nach. Ist aber der Herr euer Gott, dann folgt ihm nach. Denn wenn du auf beiden Seiten hängst, kriegst du gar nichts hin. Wenn du also dich bekennst, zum Beispiel ein Christ zu sein, also Christus untergeordnet zu sein, aber mit deinem alten Leben hängst du irgendwie immer noch verbunden zusammen und du möchtest noch dich um andere Dinge kümmern, also du möchtest vielleicht noch wirtschaftlich erfolgreich, deine verschiedenen anderen Dinge, die du aus deiner eigenen Kraft versuchst zu machen und deswegen Zeiten wegnimmst, die eigentlich Gott gehören, dann wirst du ständig ein schlechtes Gewissen haben. Du wirst nie erfolgreich sein in dem, was du tust, weil du immer ein schlechtes Gewissen hast: „Eigentlich bin ich Christ und ich sollte das nicht machen, aber ich mache es irgendwie.“ Damit machen wir uns selbst ziemlich kaputt. Israel versuchte hier, zwei Herren zu dienen und sie hinkten auf beiden Seiten. Sie konnten weder dem einen ganz dienen, noch dem anderen ganz dienen und Elia erzählt: „Entscheidet euch. Es macht keinen Sinn für euch, halbe Gottesdiener zu sein. Entweder ihr folgt Gott ganz, oder ihr geht zurück und folgt dem Baal, dem Mammon oder was auch immer ihr habt.“
[16:26] Naja, das Resultat davon, von diesem Gehinke, dass die beiden irgendwie so halb dienten, waren Gräuel und Götzendienst im ganzen Land von einem Volk, das behauptete, sie gehören zum lebendigen Gott und damit waren sie ein furchtbares Beispiel für alle Völker außenrum, denen sie eigentlich das Evangelium weitergeben sollten.
[16:47] Wir bleiben am ersten Könige, gehen ein paar Kapitel vor ins Kapitel 8 und lesen dort Vers 61. 1. Könige 8, Vers 61. „Euer Herz aber sei ungeteilt mit dem Herrn, unserem Gott, dass ihr in seine Satzung wandelt und seine Gebote bewahrt, wie an diesen Tagen.“
[17:04] Gott möchte gerne, dass unser Herz ungeteilt ist, dass wir eben nicht auf beiden Seiten hinken. Also die Frage ist: Wer hat den ersten Platz in unserem Herzen? Wenn es Gott ist, dann wird alles andere automatisch ihm unterstellt und wir werden nach und nach in seine Gebote wandeln. Wir werden die Liebe im Herzen haben zu ihm und wir werden diese Liebe auch nach außen strahlen. Gott möchte gerne, dass unser Herz ungeteilt bei ihm ist. Dann wird sich alles andere automatisch einstellen. Auch die Heiligung in uns wird Fortschritte machen. All diese Dinge, Teile werden sich verändern in uns, wenn unser Herz ungeteilt Gott gehört.
[17:52] Also wie die Bibel sagt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere zufallen.“ Trachtet zuerst, unterstellt euch zuerst Gott und dem Ziel, sein Reich aufzubauen, es zu verkündigen, es zu verbreiten. Dann wird euch alles andere zufallen. Das wird unser erstes Ziel sein. Durch diese Loyalität, dass wir Gott nach ganz oben stellen, alles andere unterordnen, werden wir auch den anderen Prinzipien Gottes treu sein, die wir von ihm bekommen. Also Prinzipien Treue, im Großen wie im Kleinen. Und das wird die Welt sehen. Prinzipien in unserem Leben, die auf Prinzipien der Bibel aufgebaut sind. Denn die wird Gott in unser Herz hineinschreiben, wenn er an erster Stelle steht.
[18:39] Wir gehen mal in das Buch der Chroniken, und zwar in die erste Chronik. 1. Buch der Chroniken, Kapitel 28 und lesen dort Vers 9. 1. Chronik 28, Vers 9. „Hier spricht jetzt David zu Salomo und er sagt: ‚Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm von ganzem Herzen, nur mit williger Seele. Denn der Herr erforscht alle Herzen und erkennt alles Trachten der Gedanken. Wenn du ihn suchst, so wird er sich von dir finden lassen. Wenn du ihn aber verlässt, so wird er dich verwerfen auf ewig.‘“
[19:15] Und David gibt hier einen guten Rat an seinen Sohn Salomo, an diesen weisen König. Und er sagt: „Sei ungeteilten Herzens bei Gott.“ Also gib Gott dein ganzes Herz. So wissen wir es ja auch aus der Bibel, das geschrieben steht: „Wenn ihr mich sucht von ganzem Herzen, dann will ich mich von euch finden lassen.“ Wenn ich wirklich mein ganzes Herz Christus unterstelle, dann werde ich sehen, dass Gott wirkt. Dann werde ich ihn finden, dann werde ich ihn erkennen. Aber ich muss dazu ihn von ganzem Herzen suchen, nicht von einem Teil meines Herzens. Die meisten Menschen finden Christus deswegen nicht, weil sie ihre Sachen machen und so nebenbei immer mal gucken: „Ist da was dran vielleicht? Gibt es diesen Christus?“ Aber nie sagen: „Ich will das jetzt mal wissen und mich ganz unterstellen und sagen, ich vertraue seinen Verheißungen. Ich will ihm nachgehen. Wenn es ihn gibt, will ich ihn finden.“ Denn wer das macht, der wird Gott finden. Wer sich ganz auf Gott verlässt, denn Gott ist immer treu.
[20:11] Der Herr erforscht unsere Herzen und der Herr ist, wie die Bibel sagt, ein eifersüchtiger Gott. Also er möchte nicht, er möchte sich unsere Herzen nicht mit irgendwas teilen. Es geht nicht, dass ich Gott im Herzen habe und noch irgendetwas anderes dazu und die beiden gleichwertig sind. Mein ganzes Herz muss Gott gehören. Alles, was da drin ist, muss mit den Prinzipien Gottes übereinstimmen. Dann werde ich auch ein ruhiges und ein reines Gewissen haben. Ansonsten wird mein Gewissen mich ständig ermahnen.
[20:37] Wenn ich mich Christus unterstellt habe, mein Gewissen also auf Christus eingestellt habe und jetzt plötzlich Dinge mache, die gar nichts mit meinem Christsein zu tun haben, dann wird mein Gewissen jedes Mal sagen: „Moment, da stimmt was nicht, da stimmt was nicht.“ Über dieses Gewissen wollen wir jetzt mal sprechen, wenn wir in Hebräer 10 einen Text von Paulus lesen. Hebräer 10, wir lesen die Verse 19 bis 23. „Da wir nun, ihr Brüder, Kraft des Blutes Jesu, Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns eingeweiht hat, als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch. Und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben, so lasst uns hintreten mit wahrhaftigen Herzen, in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen, los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser.“
[21:40] Große Worte, die Paulus hier verwendet. Er sagt, wir haben nun Freimütigkeit, wir können nun endlich zum Thron Gottes hindurchgehen. Wir können endlich vorrücken bis an den Thron Gottes. Warum? Weil Jesus Christus uns den Weg gebahnt hat. Wir sind durch den Vorhang, kommen wir zu ihm. Und er sagt: „Das heißt durch sein Leib.“ Durch den Leib Jesu Christi, der für uns geopfert wurde, können wir bis zum Thron Gottes kommen. Paulus sagt dann hier, etwas Interessantes, dass er sagt in Vers 22: „durch Besprengung der Herzen, los vom bösen Gewissen.“
[22:13] Besprengung der Herzen, los vom bösen Gewissen. Nun, was ist das böse Gewissen? Von was für einer Besprengung spricht denn Paulus hier? Wir hatten also eine Schwierigkeit mit unserem Gewissen. Und es kann ja sein, dass du und ich das auch haben. Unser Gewissen uns plagt, weil irgendwas in unserem Leben nicht stimmt. Nun, wie überwinden wir? Naja, er sagt hier: „So lasst uns hintreten mit wahrhaftigen Herzen, in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen, los vom bösen Gewissen.“ Durch Besprengung der Herzen, los vom bösen Gewissen.
[22:47] Nun, was passiert denn in mir? Und das wollen wir uns mal angucken gemeinsam. Worauf sich Paulus hier bezieht, wenn er sagt: „Besprengung mit irgendwas?“ 2. Mose 24, Vers 7 und 8. 2. Mose 24, Vers 7 und 8. Damals gab es auch so eine Besprengung in Israel. Es war damals am Sinai, als Mose zum Volk kam und dort die Gesetze Gottes ausgelegt hat. Das war dieser berühmte Bund, den Gott jetzt schließt. Und dort lesen wir, was Mose damals machte. 2. Mose 24, Vers 7 und 8. „Darauf nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Und sie sprachen: ‚Alles, was der Herr gesagt hat, das wollen wir tun und darauf hören.‘ Dann nahm Mose das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: ‚Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat, aufgrund all dieser Worte.‘“
[24:01] Nun, nachdem Gott also damals sein Gesetz verlesen lassen hat, Mose brachte dieses Wort zum Volk. Danach wurde das Volk, jeder, der es annehmen wollte, jeder, der in diesen Bund eintreten wollte, wurde mit Blut dieses Opfertieres, dieses Stieres, den sie vorher geopfert hatten, besprengt. Also, wenn ich zu dem Bund gehen möchte, wenn ich also das Gesetz Gottes gehört habe und sage: „Ich möchte das tun“, dann wurde das Blut des Opfertieres genommen und es wurde auf die Leute gesprengt. Nun, wenn ich sage: „Ich möchte Christus folgen, ich möchte das tun, was das Gesetz Gottes sagt, ich möchte Gott vertrauen“, dann ist das der Weg Gottes, wie er diesen Bund mit mir macht. Er benutzt das Blut seines Sohnes, Jesu Christi, und besprengt mich damit. Die Herzen besprengt mit Blut. Und davon sprach Paulus ja gerade, als er sagte: „Unsere Herzen sollen besprengt sein, los vom bösen Gewissen.“
[24:59] Nun, ich bin ein sündiger Mensch und wenn ich vor Gott kommen will, kann ich das nicht. Warum nicht? Weil ich böse Taten habe. Und das ist das Problem, das wir Menschen alle haben. Und du wirst es heute auch wissen, dass wenn du, der du Christus schon nachfolgst, der dein Leben schon Christus gegeben hast und du machst irgendwelche bösen Dinge oder hast böse Gedanken oder sprichst böse Worte, dann weißt du, dass dein Gewissen sagt: „Du kannst nicht zu Gott kommen, du bist ein sündiger Mensch.“ Und es hält uns manchmal davon ab, vor den Thron Gottes zu kommen. Aber Paulus sagt jetzt: Wir sind durch die Besprengung der Herzen, sind wir frei von dem bösen Gewissen. Denn warum? Nun, Christus ist für dich gestorben, als du noch Sünder warst. Er ist für deine Sünde gestorben. Deshalb hast du jetzt Freimütigkeit, zum Throne Gottes zu kommen, obwohl du ein Sünder bist. Als Sünder, dein Gewissen sagt dir: „Ich habe schlecht gehandelt, schlecht gedacht, schlechte Worte benutzt und ich traue mich jetzt nicht, vor Gott zu kommen. Vielleicht versuche ich morgen mit ihm zu reden.“ Nein, durch das Blut Jesu Christi kannst du sofort dahin kommen. Denn Gott weiß ja, Gott möchte dir helfen, aber er kann dir helfen, wenn du in seine Gegenwart kommst. Und um dahin zu kommen, musst du frei sein davon. Wenn das Gewissen sagt: „Du kannst nicht“, dann sagt dein Gewissen: „Durch das Blut Jesu Christi kann ich.“ Komm zum Thron Gottes, bitte um Vergebung für die Schuld und bitte den Herrn, dein Herz zu erneuern. So funktioniert Heiligung.
[26:40] Durch das Blut Jesu Christi können wir auch als sündige Menschen zum Thron Gottes kommen. Deswegen konnten auch die Fischer, die Zöllner, die Zeloten zum Thron Gottes kommen. Sogar die Prostituierten konnten zum Thron Gottes kommen, weil das Blut sie besprengt hatte. Und dort würden sie Herzensveränderung erfahren. Die Hilfe, die wir an Gottes Thron finden, die ist jeden Tag zu jeder Zeit verfügbar. Lasst euch nicht von eurem Gewissen sagen: „Du kannst nicht, du darfst nicht. Erst bessere dein Leben und dann geh zum Thron Gottes.“ Das geht nicht. Geh erst zum Thron Gottes. Die Folge davon wird eine Besserung deines Lebens sein. Wenn du erst versuchst, dein Leben zu bessern und dann zu Gott kommen willst, dann wirst du nie zu Gott kommen. Geh zu Gott. Durch die Besprengung des Blutes von Jesus Christus hast du Freimütigkeit, dahin zu gehen. Und dort wird dein Leben verändert werden. Die Sünde wird verzehrt werden, denn die Sünde kann vor Gott nicht bestehen. Zwingst du jetzt deinen alten Menschen vor den Thron Gottes, wird die Sünde ausgebrannt im Herzen.
[27:41] Wir lesen mal Römer 2, Vers 15. Wir lesen Vers 14 und 15, ist der Zusammenhang. Römer 2, Vers 14 und 15. „Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen.“
[28:24] Nun, mit Hilfe dieses Gewissens, das Gott jedem Menschen gegeben hat, auch den Heiden, nicht nur den Christen, passiert in ihnen etwas. Ihr Gewissen wird sich verurteilen oder rechtfertigen für die Dinge, die sie tun. Und dieses Gewissen hilft Gott, uns auf den richtigen Weg zu bringen. Er kann dieses Gewissen benutzen, um uns zu helfen, das Richtige zu tun, aber er kann auch jedem Menschen durch dieses Gewissen ein gerechtes Urteil sprechen. Denn wir werden nur für das verurteilt, was wir wissen, nicht für das, was wir nicht wissen. Unser Gewissen wird uns helfen, Entscheidungen zu treffen, richtige oder eben, wenn wir uns dagegen lehnen, auch falsche.
[29:00] Was wir immer tun müssen, egal was unser Gewissen sagt, ist immer vor den Thron Gottes zu kommen. Denn unser Gewissen könnte auch als Opfer der Sünde falsche Dinge uns eingeben. Dass wir also falsch handeln und sagen: „Ich mache es aus Gewissensgründen.“ Auch unser Gewissen müssen wir reinigen im Blute Jesu Christi, immer vor den Thron Gottes kommen. Aber unser Gewissen wird uns helfen, Dinge richtig zu verstehen und die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden. Unser Gewissen wird auch geschärft in der Gegenwart Gottes. Es wird plötzlich das tun, wofür es gegeben ist.
[29:34] Wir lesen mal gemeinsam 1. Timotheus 4, Vers 1 und 2. 1. Timotheus 4, Vers 1 und 2. „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden. Durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebranntmarkt sind.“
[30:04] Nun, er spricht hier davon, dass Menschen, also in dem Fall Lügenredner, welche die Heuchelei verüben, in ihrem eigenen Gewissen gebranntmarkt sind. Nun, das heißt, sie wissen schon, dass sie auf dem falschen Wege sind. Sie wissen, dass das, was sie tun, falsch ist. Sie sind gebranntmarkt. Nun, was machen wir denn, wenn wir gebranntmarkt sind? Vielleicht ist dein Gewissen gebranntmarkt. Vielleicht weißt du, dass das, was du tust, eigentlich falsch ist. Also, wenn unsere Gebete plötzlich zu frommen Floskeln werden. Wenn wir keine echten Gebete mehr zu Jesus Christus bringen, sondern nur noch so immer jeden Tag die gleichen einander gereihten Dinge. Was ist dann? Was ist, wenn unser Leben Heuchelei geworden ist? Wenn wir das Gute sagen, aber das Schlechte tun?
[30:51] Nun, lasst uns in Hebräer 9 lesen, was dann zu tun ist. Hebräer 9, Vers 13 und 14. Hebräer 9, Vers 13 und 14. „Denn wenn das Blut von Stieren und Böcken und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten heiligt zur Reinigung des Fleisches, wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt.“
[31:33] Nun, ist es vielleicht so, dass heute bei dem einen oder anderen oft tote Werke gebracht werden, anstelle einer lebendigen Beziehung. Dass unsere Gebete Floskeln sind, dass unser Leben Heuchelei ist, dass wir viele tote Werke, viele Dinge, die wir einfach so als Ritual annehmen, jeden Sabbat in den Gottesdienst gehen, vor jeder Mahlzeit beten, morgens und abends unsere Gebete zu Gott bringen, vielleicht unsere Sabbat-Lektion machen, aber das immer nur einfach tun, weil wir es tun müssen, in der Hoffnung: „Naja, wenn wir das tun, dann werden wir gute Christen, dann werden wir verändert werden.“ Unser Gewissen ist gebranntmarkt. Wir wissen, dass die Dinge, die wir tun, eigentlich wir tun das nur noch aus Ritual heraus, nicht aus einer lebendigen Beziehung. Wir tun das nicht, weil wir Christus lieben. Unser Gewissen ist gebranntmarkt.
[32:25] Nun, was tun? Naja, der Text hier hat gesagt, wir sollen Christus, unser makelloses Opfer, mit Christus sollen wir, mit diesem Lamm sollen wir zum Thron Gottes kommen. Und er wird Vers 14: „euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt.“ Wenn ich also zu Gottes Thron komme und sage: „Ich möchte meine Schuld bekennen, ich möchte, dass mein Herz rein gewaschen wird durch das Blut des Lammes, durch Jesus Christus, damit ich verändert werde“, dann wird Gott das tun. Die toten Werke werden rausgewaschen aus meinem Gewissen und ich werde in Zukunft dem lebendigen Gott dienen. Ich werde also eine Beziehung zu Gott haben und nicht nur in toten Ritualen.
[33:06] Das mag fromm aussehen, so etwas. Zum Beispiel die Pharisäer waren unglaublich gut darin, so tote Rituale zu haben. Also viele Dinge, viele Gesetze, die sie selbst auch aufgelegt haben und die sie sich gehalten haben, das sah von außen vielleicht ganz gut aus. Aber Christus hat gesagt: „Ihr seid wie Gräber. Von außen ganz schön, aber innen drin voller Unrat.“ Und so ist es vielleicht auch manchmal in unserem Leben. Das ist unser geistliches Leben eigentlich von außen, sieht es ganz gut aus, was wir machen. Aber innen drin wissen wir eigentlich, ist mein Gebetsleben, sind nur noch Floskeln, meine ganzen Rituale, die ich so halte. Ich denke dabei gar nicht mehr an Gott. In meinem täglichen Leben habe ich Gott vielleicht schon fast vergessen. Ich mache all diese Dinge noch, weil ich irgendwie vielleicht in der Gemeinde aufgewachsen bin und das schon so lange mache. Dann ist es an der Zeit, zu Gottes Thron zu kommen und zu sagen: „Bitte wasche meinen Gewissen rein von toten Werken. Ich möchte eine lebendige Beziehung zu dir haben.“ Und das möchte Gott gerne tun, er liebt dieses Gebet.
[34:08] Wir gehen mal in den ersten Mose 4 und lesen dort Vers 3 bis 5. 1. Mose 4, Vers 3 bis 5. Da heißt es: „Und es geschah nach geraumer Zeit, dass Kain dem Herrn ein Opfer darbrachte von den Früchten des Erdbodens. Und auch Abel brachte ein Opfer dar von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Und der Herr sah Abel und sein Opfer an, aber Kain und sein Opfer sah er nicht an. Da wurde Kain sehr wütend und sein Angesicht senkte sich.“
[34:44] Nun, Kain und Abel, also die Kinder des ersten Menschenpaares, was war das Problem mit Kain und Abel? Beide hatten ein Opfer gebracht. Kain hat sein Opfer gebracht, Abel hat sein Opfer gebracht. Kain brachte Früchte des Feldes. Abel brachte dieses Lamm. Gott blickte auf beide Opfer und er hat nur das Opfer von Abel angenommen. Das Opfer von Kain hat er verworfen. Die Symbolik ist interessant, die wir darin sehen. Abel brachte ein Opferlamm. Dieses Lamm ist natürlich ein Symbol darauf, dass das Opferlamm eines Tages für uns sterben würde. Also das Opferlamm ist ein Symbol für Jesus Christus, für den Kreuz des Todes Jesu. Auf der anderen Seite war Kain da. Er brachte Früchte des Feldes, also Früchte der Erde. Dieses Opfer konnte nicht angenommen werden bei Gott. Das Opfer von Abel konnte angenommen werden, wird dadurch symbolisiert, dass der Rauch aufsteigt von dem Opfer Abels, aber der Rauch nicht aufsteigt von dem Opfer Cains.
[35:49] Nun, Kain brachte Opfer der Erde, also irgendwelche Früchte, mit denen er sozusagen Gott dienen wollte. Es war vielleicht nur ein Ritual, was er gemacht hat, aber es war ja auch wirklich etwas, was er erarbeitet hatte. Kain hatte ja auch gearbeitet, gemacht, hatte sich um diese Früchte gekümmert, hat sie ranwachsen, hat sie gezüchtet, hat sie nachher auch geerntet und hat versucht, diese Dinge zu opfern. Aber diese Rauchsäule ist ein Sinnbild für das Gebet. Es heißt doch in der Bibel: „Lass mein Gebet gelten wie Räucherwerk vor dir.“ Diese Rauchsäule, dieses Gebet von Kain konnte nicht angenommen werden. Es blieb da unten auf dem Erdboden. Kain wurde sehr zornig darüber.
[36:41] Auf der anderen Seite war Abel. Abel hatte ja auch geopfert. Es war ein Lamm. Er hätte sich genau wie Kain auch darum gekümmert, dieses Lamm aufgezogen und er hätte dieses Lamm dargebracht. Dieses Lamm zu opfern war eine Anweisung Gottes gewesen, denn es deutete auf Jesus Christus hin. Durch dieses Lamm, das annehmbar war bei Gott, stieg der Rauch des Opfers Abels auf. Also das Gebet Abels ging zum Throne Gottes. Wodurch? Durch das Opferlamm. Und das soll bei uns auch so sein. Denn Jesus Christus sagt, dass er der einzige Weg ist zum Vater. Wenn ich meine Gebete vor den Thron Gottes bringen will, wie mache ich es? Durch das Opferlamm. Wenn mein Gebet aufsteigen soll zum Throne Gottes, muss ich das Lamm opfern.
[37:24] Durch all meine Werke und all die Dinge, die ich vielleicht erreiche und mache und all diese Talente, die ich habe und all die Dinge, die irgendwie besonders gut sind in mir und an mir, kann ich Gott nichts geben. Ich kann die besten Früchte bringen, die ich habe. Ich kann die meiste Zeit reinbringen und ich kann das versuchen, als Opfer vor Gott geltend zu machen. Gott kann es nicht annehmen, denn ich bin ein sündiger Mensch. Wenn ich ein Gebet zu Gott bringen möchte, dann nicht dadurch, weil ich so gute Werke getan habe, nicht dadurch, weil ich so ein guter Mensch bin. Die einzige Möglichkeit, für Gott etwas anzunehmen, ist über das Opferlamm, über Jesus Christus. Und denkt mal daran, wie gut die Früchte vor der Sintflut waren. Ich kann mir vorstellen, keiner hat wirklich die besten Früchte gebracht. So könnte ich auch heute sagen: „Naja, ich habe eine besonders gute Verbindung zu Gott, denn ich habe so viele gute Taten. Ich bin so ein guter Mensch. Und was habe ich den Menschen geholfen? Was habe ich für Geld gespendet? Was habe ich meine Zeit geopfert?“ Aber das kann alles nicht angenommen werden bei Gott, und wenn es noch die besten Früchte sind, wie damals die Früchte vor der Sintflut. Das kann nicht angenommen werden. Meine viele Geduld mit den Menschen, der Langmut, den ich habe. Ich bin so ein friedenstiftender Mensch. Ich habe so viel Liebe im Herzen. Das kann nicht angenommen werden bei Gott. Das sind alles Früchte, die ich irgendwo mal gebracht habe.
[38:40] Was angenommen werden kann bei Gott, ist das Opfertier, das Lamm. Und das hat Abel absolut richtig gemacht. Abel hat das Lamm geopfert, und durch das Lamm stieg der Rauch auf.
[38:52] Wir gehen gemeinsam in 1. Johannes 5 und lesen Vers 2 bis 5. 1. Johannes 5, Vers 2 bis 5. „Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten. Und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt. Und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?“
[39:39] Und es gab Anweisungen, was wir tun sollen. Also durch Gehorsam würden wir die Welt überwinden. Nun, durch Gehorsam. Abel war gehorsam, indem er das Lamm opferte, genau wie Gott es gesagt hatte. Und dadurch wurde sein Gebet angenommen. Wenn ich jetzt gehorsam bin, denn dadurch erkennen wir einander, indem wir Gottes Gebote halten. Aber Gottes Gebote sind jetzt nicht nur die 10 Gebote. Gottes Gebote sind all die Dinge, die Gott uns geboten hat. Also all das, was Gott uns gesagt hat. Auch zum Beispiel, wie wir zu seinem Thron kommen sollen, durch das Lamm Jesu Christi. Wir sollen das Blut Jesu auf unsere Herzen sprengen, dass wir rein sind und dann können wir vor Gott kommen. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater, außer den über Jesus Christus. Wenn Gott uns das so gesagt hat, wir sollen das tun und er hat uns gerufen, als wir Sünder waren, dann müssen wir genauso als Sünder vor den Thron Gottes kommen. Nicht durch deine schönen Werke, durch all die tollen Dinge, die du erreicht hast in deinem Leben, sondern nur durch das Blut Jesu Christi, das dein Herz reinigt, um vor den Thron Gottes zu kommen.
[40:43] Es gibt keinen anderen Weg als diesen, unseren Erlöser. Beruf dich auf Jesus Christus, wenn du vor Gott kommst. Beruf dich nicht auf irgendwas in deinem Leben. Nichts kann angenommen werden von Gott.
[40:56] Wir gehen gemeinsam ins Alte Testament, 1. Samuel 15, Vers 22. 1. Samuel 15, Vers 22. „Samuel aber sprach zu Saul: ‚Hat der Herr dasselbe Wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, dass man der Stimme des Herrn gehorcht? Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Folgsamkeit besser als das Fett von Widdern.‘“
[41:28] Nun, dem Herrn ging es damals überhaupt nicht um dieses Opfertier. Das Opfertier, das war nur dafür da, um den Menschen zum Thron Gottes zu bringen. Gott wollte eine Beziehung zu den Menschen haben, aber der Mensch konnte nur zum Thron Gottes kommen durch dieses Opfertier. Das Opfertier heute, also wenn ich zu Gott kommen möchte, muss ich das geopferte Lamm Jesus Christus vor Gott gelten machen. Ich muss sagen: „Ich komme durch Jesus Christus zu dir, weil Christus für meine Schuld gestorben ist. Deswegen kann ich rein vor dir stehen und deswegen möchte ich zu dir kommen.“
[42:03] Und was passiert dann in mir, wenn ich durch das Blut des Sohnes zum Vater komme? Die Gegenwart des Vaters wird mein Leben verändern. Herzensveränderung wird kommen. Sein Gesetz wird in mein Herz hineingeschrieben. Nun, das ist die Liebe zu Gott, bis wir seine Gebote erhalten. Seine Gebote sind nicht schwer. Dadurch, dass ich eine Beziehung zu Gott habe, eine Beziehung aufbaue, Liebe habe zu ihm, werden seine Gebote in mein Herz hineingeschrieben. Und so auch damals. Gott hatte nicht kein Wohlgefallen an den ganzen Schlachtopfern. Diese Schlachtopfer sollten nur der Weg sein. Gott hatte keine Freude daran, wenn wir die Tiere schlachten, die er gemacht hat. Gott mag keinen Tod. Er ist ein Gott der Lebenden, nicht ein Gott der Toten. Aber diese Tiere waren notwendig, um uns den Weg zu bahnen. Dieses Opfer war nicht das, was Gott Freude machte. Dieses Opfer, alles hat Gott gemacht. Er hat die Früchte gemacht. Er hat die Lämmer gemacht. Er hat alles getan. Er hat die Menschen gemacht, das ganze Universum gemacht. Dieses Opfer, daran hat er kein Wohlgefallen. Er hat Wohlgefallen, wenn wir Dinge aus Barmherzigkeit tun, wenn wir Dinge aus Liebe tun. Das sind Opfer, die ihm Wohlgefallen. Und er mahnt hier in dieser Bibelstelle zum Gehorsam. Wir sollen auf ihn hören. Er hat den Weg zum Heil uns gegeben und dem sollen wir genau folgen, dann kann er uns auch annehmen. Und er will uns annehmen. Er will dich unbedingt retten, und wenn du noch so viele Sünden an dir hast. Aber der Weg ist immer der gleiche: Durch Jesus Christus zum Vater.
[43:26] Wir gehen gemeinsam in Lukas 16 und lesen mal dieses Gleichnis von dem untreuen Verwalter. Zumindest zwei Verse daraus. Lukas 16, Vers 10 und 11. Lukas 16, Vers 10 und 11. „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu. Und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu wart, wer wird euch das Wahre anvertrauen?“
[43:52] Nun, Christus sagt, wenn ihr im Kleinen treu seid, dann seid ihr es auch im Großen. Aber wenn ihr es im Kleinen nicht seid, wie sollt ihr treu sein im Großen? Also Gott möchte uns viel anvertrauen. Er hat viel Segen dieser Welt zu geben, und er möchte diesen Segen gerne über dich geben. Denn er sagte zu Abraham: „Ich will dich segnen, damit du ein Segen wirst für alle Völker, für alle Nationen.“ Nun, bist du aber schon der geistliche Nachkomme Abrahams. Also möchte Gott auch dich segnen, damit du zum Segen für andere werden kannst.
[44:26] Wenn Gott uns viel Segen gibt, läuft die Gefahr, dass er uns damit umbringt, weil ich diese Dinge für mich selbst einsetze, anstatt sie anderen weiterzugeben. Also ich hofiere mich selbst, anstatt gut zu anderen zu sein. Deswegen gibt Gott uns erstmal ein bisschen, damit wir lernen, das treu zu verwalten, damit wir lernen, dadurch treu zu sein. Will Gott zum Beispiel dir viel Geld geben, damit du ein Segen für andere bist, wird er dich erst darin unterrichten, mit wenig treu zu sein. Und dann wird er dir das viele geben. Wenn er dich zu einem großen Prediger machen will, dann wird er dich erst in kleinen Gruppen einsetzen, vielleicht von Haus zu Haus zum Nächsten, über hier und da, dass du hier und da Zeugnis gibst, bis er dir immer mehr und mehr Publikum offenbart, dass du zu mehr und mehr Leuten sprechen kannst. Wenn du klein treu bist, wird dir Großes anvertraut werden.
[45:16] Und hier auch, wenn wir dem Mammon zum Beispiel nicht treu sind, wie sollen wir das Ewige verwalten? Wenn wir nicht mal in dem Geld, in den Finanzen oder was auch immer treu sind, wie das Ewige? Nun, Gott prüft seine Menschen. Prüfen ist die Bibel reinigt. Er hilft dir zum Beispiel, Dinge in deinem Leben aufgeben zu können. Also er führt dich einen Weg. Der Weg mag dir hart vorkommen, aber auf diesem Weg lernst du etwas. Lernst du eine neue Sichtweise, lernst du Dinge der Veränderung in deinem Leben. Wenn Gott was mit dir vorhat, dann schult er dich auch, damit du es tragen kannst. Diese Zeit der Schule, diese Zeit der Lehre kommt uns manchmal ein bisschen hart vor und manchmal ein bisschen, macht uns manchmal ein bisschen traurig. Aber wir müssen vertrauen, dass Gott uns nur ausbildet, wenn er uns auch irgendwo gebrauchen will. Deswegen müssen wir im Kleinen treu sein, in der kleinen Ausbildung. Gott setzt damit Prinzipien in unser Herz hinein, die wir auch später nicht vergessen werden, wenn wir denn die Verheißung bekommen, die Gott für uns hat.
[46:15] Letzter Bibelvers, den ich mit euch betrachten will, in Matthäus 5, Vers 15 und 16. Matthäus 5, Vers 15 und 16. Hier sagt Christus: „Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, so leuchtet es allen, die im Haus sind. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
[46:48] Nun, auch euer Licht soll leuchten. Gott gibt euch ja Dinge, er vertraut euch Güter an, weil er euch vertrauenswürdig hält, weil er glaubt, ihr könnt das in rechter Weise verwalten. Man gibt ja nur einem Knecht, dem man auch vertraut. Gott vertraut euch, gibt euch also Dinge. Jetzt diese Dinge sollt ihr nicht für euch behalten und verstecken, unter einen Scheffel stellen, sondern man setzt das Licht auf einen Leuchter, damit es allen Leuten leuchtet. Die Menschen sollen in euch sehen, die Prinzipien Gottes. Wenn die Menschen die Prinzipien Gottes in euch sehen, was wird passieren? Vers 16. „So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
[47:22] Ihr rühmt euren Vater im Himmel mit eurem guten Verhalten als Haushalter. Wenn ihr mit euren Gaben, mit den Dingen, die Gott euch gegeben hat, in rechter Weise umgeht, wird Gott euch versorgen. Er kümmert sich um euch und gibt euch alles, was ihr zum Leben nötig habt. Gleichzeitig leuchtet ihr und gebt Gott die Ehre. Ihr zeigt den Menschen, wie der Charakter Gottes ist. Denn ihr selbst nennt euch Christen, also Nachfolger Christi. Also zeigt ihr den Menschen, wer Christus ist und Christus sagt: „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ Also ihr zeigt den Menschen auf dieser Welt, wie der Charakter Gottes ist. Und dadurch verherrlicht ihr Gott. Und Gott versorgt euch natürlich, weil ihr seine Arbeiter seid. Er gibt euch das, was ihr zum Leben braucht. Und Gott ist nicht untreu. Jeder, der arbeitet, der bekommt auch seinen Lohn.
[48:23] Und abschließend möchte ich noch mit einem Zitat von Schwester Weide, Testimonies for the Church, im sechsten Band, Seite 190. Da schreibt sie: „Wir sollen treue, vertrauenswürdige Untertanen des Reiches Christi sein, damit diejenigen, die weltlich gesinnt sind, eine wahre Darstellung der Reichtümer, der Güte, der Gnade, Sanftheit und Höflichkeit der Bürger des Reiches Gottes erleben.“
[48:46] Wir sollen so gesinnt sein. Wir sollen vertrauenswürdig untertan sein. Wir sollen treu sein. Wir sollen loyal sein. Wir sollen gute Knechte sein, damit diejenigen, die aus der Welt kommen, in uns sehen können, wie wunderbar die Bürger des Reiches Gottes sind. Damit auch sie gerne Bürger dieses Reiches sein wollen. Damit auch sie ihr Leben Christus geben und sagen: „Bitte verändere mich auch.“ Damit auch sie vor den Thron Gottes kommen durch das Blut des Lammes und sagen: „Bitte ändere mein Herz auch zu deinem Charakter hin.“ Denn so werden die Menschen gerettet. Das verherrlicht Gott. Das gibt ihm die Ehre und das macht ihm Freude. Denn er möchte die Menschen retten und dafür hat er dich als seinen Verwalter eingesetzt. Du sollst die Güter, die Gott dir gibt, treu verwalten, damit Menschen gerettet werden können. Lass uns treue Verwalter sein. Lass uns die Kennzeichen dieser guten Verwalter haben, die wir schon in Abraham sehen konnten oder in Sarah, in Daniel, in Josef, in verschiedenen Verwaltern.
[49:40] Lass uns gemeinsam beten. Unser lieber Vater im Himmel, wir sind dir dankbar dafür, dass wir dein Wort studieren dürfen und dass du uns als Knecht in diese Welt hinaussendest. Du vertraust uns Dinge an, Herr, und wir möchten in unserem Leben auch die Kennzeichen von treuen Verwaltern aufweisen, damit die Welt, die uns sieht, dich kennenlernt. Wir möchten dich bitten, dass du deine Prinzipien in unser Herz hineinschreibst, damit wir ein Segen sind für diese Welt, wie du es verheißen hast. Und wir danken dir dafür. Im Namen Jesu. Amen.
[50:14] Vielen Dank, dass wir gemeinsam studieren durften und dass wir uns über die Haushalterschaft austauschen konnten. Ich wünsche euch Gottes Segen, wenn ihr über die Kennzeichen des Haushaltes jetzt am kommenden Sabbat sprecht, wenn ihr euch austauscht, dass Gott euch da reichlich Segen möge und dass er euch voranbringt, euch die gute Lehre weitergibt, damit in eurem Herzen auch viel Veränderung geschieht, damit ihr leuchtet in dieser Welt und viele Menschen von euch geführt werden zum ewigen Leben. Amen.
[50:51] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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