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In dieser Predigt beleuchtet Nicola Taubert die tiefere Bedeutung der biblischen Geschichte von Naaman und dem Geist der Weissagung. Sie erklärt, wie die Welt dringend Heilung braucht, die nicht durch menschliche Konzepte, sondern durch Gottes Plan gefunden wird. Taubert betont die Wichtigkeit des Geistes der Weissagung als Mittel Gottes zur Heilung und zur Offenbarung seines Willens. Die Predigt fordert dazu auf, sich auf Gott zu verlassen und die Identitätskrise der heutigen Zeit zu überwinden, um die Botschaft der Wiederherstellung zu leben.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:00] Guten Morgen und Gottes Segen uns allen, die wir hier versammelt sind. Es ist heute im Oktober, genau fünf Jahre her, dass ich mich verabschiedete von Cannstatt und jetzt bin ich in Wangen wieder da und ich habe große Freude. Es sind mittlerweile mehr Gesichter, die ich nicht kenne und das zeigt, dass der Geist Gutes getan hat und ich freue mich über jedes Gesicht, das ich nicht kenne. Gott kennt uns und er weiß, was wir brauchen und etwas, was wir vor allem brauchen, ihr Lieben, ist Heilung. Die Welt hat von allem genug, sie hat keinen Mangel, auch wenn wir immer in den Nachrichten hören, dass es dort Mangel gibt, dort Mangel, da gibt es zu wenig das und zu wenig das. Ich glaube, die Welt hat keinen Mangel, das ist eine Umverteilungsfrage, aber woran die Welt wirklich Mangel hat, ist Heilung. Die Welt braucht dringend Heilung.

[0:56] Wir haben Oktober, nicht den 22., sondern den 24. und eigentlich hatte ich mich, als ich gefragt wurde, ob ich bereit wäre, eine Predigt zu erhalten und vielleicht noch den Nachmittag, da habe ich mir euer Thema angeschaut, No Limit, und mich hat es wirklich gejuckt, zu dem Thema was zu sagen, denn das ist einer meiner Lieblingsthemen. Zu sehen, was die Bedeutung des Evangeliums ist, das ist grenzenlos ist und dass wir selber die Grenzen, aber ich habe gedacht, nein und habe dann gebetet und Gott hat mir gezeigt, in den letzten drei Tagen, dass ich über diese Heilung sprechen soll und über die Geschichte, die hinter Naamans Geschichte ist, das heißt auch ihr, die ihr gute Bibelkenner seid, seid nicht enttäuscht, es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte Naamans und auf die möchte ich mich heute konzentrieren. Es geht darum, welche Rolle der Geist der Weissagung spielt in der Heilung der Gemeinden und in der Heilung dieser Welt. Man könnte es auch Missionsauftrag nennen, aber das ist so technisch. Es geht darum, wie Menschen Heilung erfahren.

[2:05] Ich komme gerade zurück von der Evangelisation hinter Frankfurt, zwischen Frankfurt und Kassel und ich bin noch ganz, nicht im Rausch, aber in Freude, denn die Gemeinde, die mich einlud, hat 18 Gemeindeglieder, 1, 8, nicht 80, 18 und sie hat Großes gewagt, sie hat eine Evangelisation veranstaltet, sie wollte nach draußen, sie wollte nicht einfach nur für sich das Wort, sie wollte sich nach draußen richten, so wie ihr das jetzt macht, ihr Jugendlichen und das ist das Beste, was ihr momentan tun könnt, denn ich kann euch versichern, diese Welt hat einen Hunger, den wir kaum begreifen als Adventvolk, weil wir so wenig draußen sind bei den Menschen. Wir denken, die Leute sind abgegessen und sie sind satt, sie sind nicht, sie sind hungrig und diese 18-köpfige Gemeinde hat eine Veranstaltung durchgeführt, die außerhalb war, in den Räumlichkeiten, teilweise in der Stadthalle und teilweise haben sie die Räume benutzt, der Baptisten Gemeinde, dort im Ort und wir hatten jeden Abend 300 Leute, davon waren 50, mindestens 50 Prozent Leute, die die Leute noch nie gesehen haben, die Gemeindeglieder und ich war selber erstaunt und ich bin einiges gewohnt, ich meine jetzt ist noch ein paar Monate her, ich bereite mich jetzt gerade wieder auf Kenia, auf Afrika vor, da ist es kein Problem, 300 Leute vor sich sitzen zu haben und wir haben dieses Denken, dass wir oft uns selber dispositionieren, uns selber hypnotisieren mit dem Glauben, dass wir in Deutschland in einem Land sind, wo die Menschen überfüttert sind. Ja, sie sind überfüttert mit schlechten, aber was sie nicht übermäßig haben, ist tiefe innere Heilung und die kommt nur aus dem Wort Gottes. Das heißt, das Wort Gottes muss zu den Menschen, egal wie und auf intelligente Weise und es hat sich bestätigt, was ich lange schon dachte. Geschwister, es ist Zeit, über die Zeichen der Zeit draußen zu sprechen und es kann sein, dass wir so lange schon als Gemeinde über die Zeichen der Zeit sprechen, selber für uns, für uns das so selbstverständlich geworden ist, dass wir denken, naja, es interessiert sowieso keinen, es ist nicht wahr. Wir hatten dieses Thema Zeichen der Zeit, der Sturm beginnt und wenn wir aufzeigen, was passiert und das in einen Kontext legen, des prophetischen Wortes, in den Kontext des Geistes der Weissagung, nenne ich ihn jetzt mal bewusst so, dann werden wir staunen, wie Gott die Menschen herzufügt. Aber dafür erfordert es eine Gemeinde, die betet, die auf den Knien ist und die nicht ihren Vertrauen havert, haben wir es in der Sabbatschule gehört und gelesen in Jeremia. Verflucht ist der Mensch, der sein Vertrauen auf Fleisch setzt, auf Menschen setzt und wir haben uns in der Vergangenheit zu sehr verlassen auf Methoden, auf Mittel, auf Gelder, die wir glauben, die das irgendwie machen, auf Technologie, auf Menschen, auf was auch immer und zu wenig verlassen uns auf die einfache Verheißung Gottes. Deswegen bin ich so froh, dieses Lied fast als Sturm gesungen zu haben. Ich habe schon lange nicht mehr, nicht nur so ein Lied gehabt, sondern auch noch so gesungen. Da kann man nicht schlafen, da muss man aufwachen. Traut den Verheißungen des lebendigen Wortes. Und darum soll es uns heute gehen.

[5:34] Ich wurde gebeten, ob ich bereit wäre, heute Nachmittag, kurze Eigenwerbung, noch bereit wäre, eine kurze Stunde zu halten. Obwohl ihr so ein volles Programm habt, ich traue mich fast nicht, ihr habt um 6 Uhr wieder Programm. Aber ich kann euch sagen, jetzt ist der Hunger, jetzt ist die Zeit zu essen. Denn es kommt der Zeitpunkt, Geschwister, wo wir nicht mehr essen können, wo wir so beschäftigt sein werden mit den Geschwindigkeiten, Ereignisse, die um uns her geschehen, dass wir so zu tun haben mit unserem eigenen Seelenheil und mit dem Seelenheil anderer, dass wir kaum dazukommen, wirklich noch mehr Nahrung aufzunehmen. Da werden wir aus dem Leben, was wir in uns aufgenommen haben, das ist das Gleichnis von den zehn Jungfrauen. Als es dann soweit ist, war was drin. Ja, die Lampe war aus. Ja, aber es war was drin, es war schon was eingelagert, es war Proviant da. Und jetzt ist die Zeit, wo wir essen, wo wir aufnehmen, so viel es geht, so tief es geht. Also, auch ich weiß, dass die meisten von uns Naaman kennen, aber heute soll es uns nicht um den vordergründigen Naaman gehen, sondern um die Geschichte hinter der Geschichte von Naaman. Auch wenn zwei, drei, ich sehe, vor einem halben Jahr diese Botschaft schon gehört haben. Aber ich fühle mich trotzdem gut, weil ich gebetet habe und Gott gesagt hat, mach das. Und ich denke, es wird uns allen zum Segen, so hoffe ich.

[6:52] Naaman. Ich bin ganz neu, trotz vieler Jahre Bibelstudium in Afrika, durch das Studium des Wortes Gottes aus einer neuen Perspektive, nämlich aus der Perspektive, was jetzt die Welt am dringendsten braucht. Und zwar Menschen, die das Wort noch nicht kennen oder mal oberflächlich gehört haben. An dieser Frage, was jetzt die Welt am dringendsten braucht, bin ich wieder durch den Geist an diese wunderbare Erlebnisse dieses Mannes Naaman gestoßen worden, aber diesmal aus einer ganz anderen Perspektive. Dinge hat Gott mir eröffnet, die ich Jahre nie gesehen habe in dem Text. Und ich sage euch jetzt schon am Anfang, in der Geschichte Naamans steckt die komplette letzte Phase der Adventgeschichte. Komplett. Jedes Detail. Und das begeistert. Und wir müssen das Wort Gottes immer wieder neu, von allen Perspektiven neu studieren, sodass das, wie Jesus sagte, aus dem Alten Neues hervorbringt.

[7:57] Naaman war ein Mann, der nicht nur, und das wusste er damals nicht, er war ein Mann, ohne zu wissen, eine typologische Rolle spielte für eine ganze Generation. Für eine Generation, die ein Problem hat. Und dieses Problem vertuscht, umgeht, davon ablenkt. Und dieses Problem, das er hat, beschreibt die Bibel als eine Krankheit, als Aussatz. Das wissen wir alle. Und wir wissen auch als gute Bibelstudenten, dass Aussatz in der Bibel ein Symbol ist für Sünde. Und das ist das Problem, das diese Welt hat. Diese Welt hat nicht das Problem, dass es zu wenig Essen gibt und zu viel Krieg und all die Dinge. Ja, aber das ist Peripherie. Das ist alles symptomatisch. Das Problem, das diese Welt hat und vor allem diese Generation hat, ist Sünde. Das ist das Problem. Und viele wissen es nicht, viele wissen es. Und wie Naaman es wusste, hat er es aber geschafft, sich in seinem Leben damit zu arrangieren, mit seinem Problem. Das heißt, er war gefragt, er war erfolgreich, er gehörte nicht zur Mittelschicht oder zu irgendjemand, der so durchs Leben sich kämpft, er gehörte zu den Top-Köpfen in seinem Umfeld, in seiner Heimat. Er gehörte zu der Top-Spitze. Wir würden das vielleicht vergleichen heute mit dem obersten General der Vereinten Nationen oder den Vereinigten Staaten oder von einem Präsidenten oder was. Die Bibel sagt uns ganz klar und schauen wir uns kurz die Geschichte ganz kurz an, um die Geschichte zu begreifen, die hinter der Geschichte steckt. Einige wenige Verse, da viele den Text sowieso kennen, ist es umso mehr erforderlich, aufmerksam zu sein. Denn die Fehler passieren nicht da, wo wir etwas Neues lesen, sondern die Fehler passieren da, wo wir die Geschichten kennen. Und es heißt hier, Naaman, der Feldhauptmann des Königs von Aram, war ein trefflicher Mann vor seinem Herrn und er war wertgehalten, denn durch ihn gab der Herr den Aramäern Sieg. Und er war ein gewaltiger Mann, jedoch aussätzig. Aber die Kriegsleute der Aramäer waren ausgezogen und hatten ein junges Mädchen weggeführt aus dem Lande Israel, die war im Dienst der Frau Naamans. Ein Mann mit einem gewaltigen Problem, aber er hat es gelernt, sich damit zu arrangieren, denn es war bekannt, es gibt eigentlich kein Mittel gegen Aussatz. Eigentlich ist es ein Wunder, hätte er in Israel gelebt, hätte er sogar isoliert werden müssen von der Gesellschaft. Aber in Aram waren die Verhältnisse anders, so durfte er Teil der Gesellschaft bleiben, er durfte eine wichtige Schlüsselfigur spielen, in dem gelingende Aramäer die Feinde sich untertan zu machen. Und nochmal, ich betone, und hier steht er für eine ganze Generation von Menschen, die Erfolg haben mögen, so wie er, die vielleicht in der Gesellschaft an der Spitze stehen, von dem, was sie repräsentieren, die gefragt und geehrt sind von der Gesellschaft, wo Leute, wenn sie ihn sehen auf der Straße, wirklich, ja, ihnen die Wertachtung gaben, die eigentlich jemand mit Aussatz gar nicht mehr im alten Orient hatte. Und all das hat darüber hinweg getäuscht, über das Problem und er hat sich damit arrangiert, so wie eine ganze Generation heute sich arrangiert mit den Problemen, die aus der Sünde kommen.

[12:01] Das ist ein Kernproblem in unserer Gesellschaft, ihr Lieben, dass eine ganze Generation vor unseren Augen sich arrangieren muss mit dem Problem der Sünde, weil sie keine Antworten hat. Nicht, weil sie grundsätzlich böse sind und sich damit nicht mehr auseinandersetzen wollen, das ist nicht der Punkt. Vielleicht einige, aber die Mehrheit heute in dieser Welt haben keine Antworten auf das Problem Aussatz. Sie haben schlicht keine Antworten. Aber Gott, wie schon in der Kindergeschichte gesagt wurde, Gott ist der Gott, nicht nur der Israeliten, sondern er ist der Gott alles Fleisches, sagt die Bibel. Er ist der Schöpfer, alles was sich bewegt und ich brauche da jetzt nicht viel darüber reden, ihr kennt selber Bücher, wie das Buch Hiob, wo wir uns drei Kapitel lang auseinandersetzen können, damit im Buch Hiob, wie Gott sich um das letzte Detail seiner Schöpfung kümmert und er fragt Hiob, als Hiob sich anmaßt, unzufrieden zu sein und die Gerechtigkeit Gottes ein Stück weit nicht hinterfragt, aber verzweifelt ist, warum Gott nicht handelt und Dinge zulässt, dreieinhalb Kapitel Gott ihn Fragen stellt. Die Fragen, wer kümmert sich um all das und durch die Sünde und durch die Rebellion in dieser Welt von Menschen, von Männern und Frauen, von Jugendlichen und von Kindern sind wir an dem Punkt gekommen, dass immer mehr Menschen Gott weniger verstehen, aber darin liegt das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist und den du gesandt hast, erkennen. Das ist keine Nebensache, Gott zu kennen.

[13:54] Warum, fragen sich viele und so hat er es gut geschafft, bis der Punkt kam in seinem Leben, dass dieses junge Mädchen in sein Leben kommt, ja eigentlich schon war, ohne dass er es wusste und diese kleinen wenigen Details in der Bibel, in der Geschichte, die wir alle gut kennen. Ich verspreche euch, es ist so aktuell, so aktuell, wie diese Welt Heilung findet und wie die Gemeinde Gottes, sein Volk heilt durch und durch, denn der Teufel schläft nicht, keinen Tag auch nicht am Sabbat, manchmal erst recht nicht am Sabbat. Das werdet ihr sicher auch schon erlebt haben.

[14:47] Dieses junge Mädchen war, sagt uns die Bibel, im Dienste der Frau Nahamans. Wie geht es weiter? Schauen wir kurz den nächsten Vers an. Die sprach zu ihrer Herren, ach, hört ihr das Leid? Hört ihr das, bevor wir nur die Inhalte hören, was sie sagt? Hört ihr das Leid dieses Mädchens? Ach, dass mein Herr wäre bei den Propheten in Samaria. Da ist nicht nur jemand, die eine Information hat, die einfach kalt und rein kognitiv eine Information vermittelt, sondern dieses Mädchen leidet mit ihren Dienstherren. Das zeichnet, sagt etwas über den Charakter dieses Mädchens aus. Dieses Mädchen, bevor wir weiterlesen, es gibt so gut wie keine Information über dieses Mädchen hier in dieser Bibel. Ja, es wird noch nicht mal ihren Namen genannt. Ich meine, das wäre doch das Wenigste gewesen, dass Gott hätte zulassen können, dass die inspirierten Schreiber wenigstens noch ihren Namen nennen, um ihr wenigstens ein Stück weit Attribut zu zollen, dass sie wichtig war in der Geschichte. Sie wurde ja immerhin zu einer Schlüsselperson in der Erzählung im Alten Testament.

[16:06] Ich sage das aus einem Grund, ihr Lieben. Die Menschen, die Geschwister, die Männer, die Frauen, die Jugendlichen und auch die Kinder, die das schon verstehen, die leiden über die Sünden, die in dieser Welt sind und mitleiden über diese verlorene Generation. Es sind genau die Leute, die vielleicht noch nicht mal in dieser Welt mit Namen genannt werden. Es sind vielleicht Menschen, die niemals, niemals, solange die Erde stehen wird, bis zu ihrer Erneuerung, niemals erwähnt werden in all diesen wichtigen, wichtigen Büchern und Quellen, Medienquellen, die wir sagen könnten, oh schau mal, da ist jemand, der hat das gemacht und der steht in dem Buch. Who is who? Da stehen alle wichtigen Leute drin. Who is who? Aber das ist alt. Wer geht in die Bibliothek und schaut nach, wer die wichtigsten Leute waren und was sie geleistet haben. Heute geht man ins YouTube. Alle wichtigen Menschen sind hier versammelt. Alle, die was Wichtiges geleistet haben, sei es von Häusern springen, so tief tauchen, dass man eigentlich kaum noch die Chance hat, hochzukommen, man nennt das Abnoe-Tauchen oder ja, jetzt habe ich was ganz Verrücktes kurz zufällig gesehen, keine Sorge, ich suche die Sachen nicht, manchmal in meinen Recherchen stoße ich auf Dinge. Jetzt gibt es was ganz Neues und wenn ihr glaubt, es gibt nichts Neues, jetzt haben sie schon alles ausgereizt mit allen möglichen verrückten Sachen, es gibt was Neues. Das heißt, man macht Seilbahnen, an die man sich hängt, Seilbahnen von Häusern, die 200 Meter sind, die dann nach unten schießen, in so einem Gefälle, 45 Grad und dann hängt man sich vom Haus oben an die Seilbahn dran. Das Problem ist, das kann nicht jeder machen. Das können nur die Leute machen, die ein Fallschirm auf dem Rücken haben und die lassen sich dann runtersausen, mehrere hundert Meter, also an der Länge, nicht in die, und dann lassen sie los, die Seilbahn los, dieses Ding im Griff und dann hoffentlich geht der Fallschirm auf. Und dann flippen sie aus unten, der Fallschirm ging auf. Das ist die Aufregung. Heute, wenn man bekannt sein möchte und in der Welt jemand gelten will, brauchst du genau 400 Euro und ein bisschen Wahnsinn im Kopf. 400 Euro für eine Kamera, die du befestigst auf deinem Helm und dann ein bisschen Wahnsinn und dann kannst du jemand werden, der schnell über Nacht berühmt wird. Eine Million Klicks. Das ist wichtig.

[18:42] Nein, ich provoziere natürlich. Der Punkt ist tatsächlich der, dieses Mädchen, keinen Namen, völlig unbekannt und das Einzige, was die Bibel über dieses Mädchen sagt und das ist die, ihr wisst es, je weniger über einen Menschen gesagt wird, desto, helft mir, desto wichtiger ist was? Nein, dass was gesagt wird, wird umso wichtiger. Wenn ich über eine Person eine Stunde erzählen kann, was diese Person doch so qualitativ aufzeichnet, dann bin ich sicher, dann schalten die meisten nach einigen Minuten ab. Aber wenn über eine Person nur eine Sache gesagt wird zu ihrer Identität, nur eine einzige, dann ist genau diese Sache wichtig. Und wisst ihr, was die einzige Information ist über das Mädchen? Die einzige, dass sie Israelitin ist. Das ist die einzige Information. Was möchtest du, dass die Leute auf dieser Welt von dir alles noch erwarten dürfen? Lass es damit genügen, wenn das nur wahr wird, dass in deinem Leben die Menschheit dich kennenlernt, dass du ein Israelit bist, im biblischen Sinn, ein Israelit. Wie hat Jesus Nicodemus angesprochen in Nathanael, als er kam? Er sagte, da ist ein, hat er gesagt, ein Israelit? Hat er das gesagt? Nein, was hat er gesagt? Ein wahrer Israelit, ein echter Israelit. Und ich höre die Worte von Paulus, der sagt, nicht der ist ein Jude, der beschnitten ist, sondern der, der ein Kind der Verheißung ist. Das heißt, ich übersetze es kurz, Habakuk, ein Prophet, der auch apokalyptische Botschaften hatte, auch für unsere Zeit, der sagt, der Gerechte wird aber aus Glauben leben, aus der Verheißung, das, was wir gesungen haben, trauen den Verheißungen. Das macht ein Israelit aus. Aus der Verheißung zu leben, es umzusetzen, wenn die Welt nur das von mir erfährt auf diesem Planeten, dass ich diesen Planeten verlassen kann und man von mir nur weiß, das war ein Israelit, das war ein geistlicher Israelit, ist das mir genug, mehr will ich nicht.

[21:07] Dieses Mädchen wird in der Bibel nur bekannt gemacht, dass sie eine Israelitin war. Und sie war eine echte Israelitin, eine wahrhaftige, denn sie dachte nicht nur daran, an ihr Wohl als Knechtin, als Sklavin, sie dachte an das Wohl dessen, der eigentlich ihr Herr war. Und das war nicht irgendjemand, Naaman war wer, nur um das klarzustellen für diejenigen, die die Geschichte gar nicht gehört haben, kann ja auch sein, Naaman war wer, außer, dass er Feldhauptmann war. Was war so seine Gesinnung in seinem Leben? Er war sicher gut, zuverlässig, das sagt die Bibel. Er war General, beruflich, weit hochgekommen. Ein Sünder, wie alle anderen in Aram. Er war einer der führenden Köpfe in der Religion, die sich Gott, den wahren Gott teilte mit anderen Göttern. Sie haben nicht gar nicht an Gott geglaubt, an den Schöpfergott, die Aramäer. Aber sie haben auch viele andere Götter gehabt, da in Syrien. Und jetzt heißt es hier, dieses Mädchen leidet mit und sagt, ach, wäre doch er beim Propheten in Samaria, der könnte ihm vom Aussatz helfen.

[22:40] Erste wichtige Botschaft, die uns jetzt die Plattform ebnet für die Geschichte hinter der Geschichte. Die Lösung für Sünde, die Lösung für das wirkliche Problem, das wir heute haben in der Generation, liegt in keinem psychologischen Konzept, in keiner komplexen Heilversprechen. Die Lösung liegt schlicht und einfach beim Geist der Weissagung. Die Lösung liegt in der Gabe der Prophetie. Denn Gott hat sich erwählt, dass er nach der Sünden, der Trennung zwischen Mensch und ihm selbst, sagt die Bibel ganz klar, dass er sich erwählt hat, auf die Art und Weise mit uns zu kommunizieren. Nämlich durch Propheten, Amos 3, Vers 7, der Herr tut nichts, er offenbare es denn seinen Knechten, den Propheten, nichts.

[23:46] Und ihr Lieben, gerade jetzt, während wir hier sprechen, ich will das nicht ausbauen, erstens nimmt es Zeit, zweitens ist es sehr kontrovers, was ich hier sagen müsste, und es ist nicht unbedingt der angemessene Platz dafür, aber während wir hier sitzen, ist der Geist der Weissagung unter Beschuss wie noch nie zuvor. Und wer die Generalkonferenz verfolgt hat, der weiß, dass wir seit Jahren an einer Neudefinition arbeiten, die so ist, dass es den Menschen passt, denen es lästig ist, eine Gabe zu haben, eine Gabe, die wie Jeremia nicht immer nur sagt, es ist alles gut, es ist alles friedlich, sondern eine Gabe, die wie Jeremia sagt, du hast genau zwei Optionen, entweder du gehst den Weg oder du gehst den Weg, aber es gibt keinen Weg zwischendrin. Diese Gabe passt nicht mehr in unsere Zeit, sie muss weg. Und wir stehen ungeheuer unter Druck als Volk, als Gottes Endzeitvolk, stehen wir so unter Druck. Es ist höchste Zeit, dass wir uns neu besinnen auf die Gabe der Weissagung. Welche Bedeutung sie hat, nicht nur für die Gemeinde, sondern für die ganze Welt, denn das ist, was Naaman an seinem Leib jetzt mitteilt, was jetzt passiert.

[25:10] Sie sagt hier nach Samaria, da ging Naaman hinein zu seinem Herrn und sagte es ihm an und sprach, so und so hat das Mädchen aus dem Lande Israel geredet. Nun, der König war klug, der wusste sofort, was zu tun ist, denn dieser General, wurde uns gerade gesagt, im ersten Vers, war für ihn so strategisch wichtig, der konnte diesen General nicht mal ersetzen durch jemand anderes, deswegen hat er auch keinen Krankenstand bekommen, der durfte nicht krank feiern. Der brauchte den, die Bibel sagt, es war der Schlüssel für den Sieg und den Erfolg, den militärischen in Aram. Und da sprach der König von Aram, Vers 5, also, du darfst gehen, zieh los, aber warte, geh nicht einfach so, ich gebe dir einen Brief mit für den König in Israel.

[26:03] Und die Bibel sagt uns hier, er zog hin. Und in dem Brief steht, die Bibel lässt nicht den ganzen Brief uns vorlesen, ein kleiner Ausschnitt aus dem Brief, aber der langt. Und in dem Brief steht jetzt, ich habe meinen Knecht, Vers 6, Naaman, zu dir geschickt. Stellt euch vor, was jetzt passiert, ihr werdet gleich sehen, welche Dimension das hat und welche Bedeutung auf die Generation, in der wir uns jetzt befinden. Es wird gleich immer klarer, dass diese Geschichte vor unseren Augen sich erfüllt. Stellt euch vor, ihr seid der König von Israel. Und ein Heide, ein, nicht gottloser, aber jemand, der viele Götter hat, wir würden jetzt mal sagen, Heide, allein das Wort ist ja heute schon schwierig zu erwähnen. Er kommt zu euch, ihr seid König. Und der schickt euch eine Person, die welches Anliegen hat, gesund zu werden, vom Aussatz. Wir wissen ja alles jetzt als Adventisten und Bibelstudenten, was das alles bedeutet. Wir denken ja immer gleichzeitig auf zwei Ebenen, Gehirnebenen. Die eine Gehirnebene ist die Geschichte Naaman, die andere Gehirnebene ist die Geschichte hier, unsere. Ich habe meinen Knecht Naaman zu dir geschickt, damit du seinen Aussatz heilst.

[27:32] Ich bin mir ganz sicher, dass der Heilige Geist die Feder geführt hat von diesem König. Das kann nicht einfach nur menschlich gewesen sein, denn jetzt kommt die große Probe. Das war die Chance. Gott spielt dieses ganze Volk in die Hand des Königs von Israel. Und ich frage mich, nur mal nebenbei, ich habe da jetzt keine Antwort dafür, ich frage mich, wie oft in den letzten 160 Jahren hat wohl Gott Situationen in dieser Welt hervorgebracht, die uns diese Welt in die Hand gespielt hätten, sodass die Welt sich in einem großen, nicht die ganze Welt, ich kenne die Bibel auch, ich weiß, dass Jesus sagt, wird der Menschen so ein Glauben finden, wenn er auf Erden findet. Ich kenne den Text, aber das ist ja keine programmatische Prophezeiung. Gott ist ein Gott, der sich geräumt lässt über die Sünde. Das zeigt er mit Nineveh, absoluter tiefster Götzendienst. Und er sagt, in 40 Tagen mache ich diese Stadt platt. Wurde sie platt gemacht? Nein. Warum? Weil sie sich bekehrt haben. So versteht mich bitte, wenn ich sage, wenn ich frage. Ich will nicht wissen, wie oft in den letzten 160 Jahren Gott es so gedreht und Situationen geschaffen hat, dass wir durch eine offene Tür hätten gehen können und sich Tausende, Hunderttausende, ja vielleicht sogar Millionen bekehrt hätten, aber es nicht passierte. Aus welchem Grund? Lest mal mit mir weiter.

[29:06] Der König, übrigens, wer war in Israel der König? Wen repräsentierte er? Wen repräsentierte nach 2. Samuel, Kapitel 8, nach diesem Text, wen repräsentierte der König in Israel? Nach außen. Ihr dürft ruhig reden. Gott, natürlich. Gott selbst. Der König sollte Gott repräsentieren, seine Gerechtigkeit, wie ein menschlicher König sein Volk führt. Er sollte ein Jesus-Typus werden, Saul, und er war es am Anfang. Er war ein Jesus-Typus. Er hatte alles. Und jetzt kommt und Gott spielt in die Hände Israels, spielt er ihn, diesen Mann, als ein Paradebeispiel, das gelten sollte für alle Aramäer und für alle Nationen, die um Israel herum sich platzierten. Ja, bis ans Ende der Welt sollte jetzt etwas deutlich werden. Die Chance.

[30:24] Stellt euch kurz in die Schuhe von dem König. Da kommt jemand und sagt, ich habe ihn zu dir geschickt, damit du seinen Aussatz heilst. Was wäre denn das Erste, was du tun würdest? Wenn du klug bist und wenn du aus Gerechtigkeit lebst, wenn du der Gerechte aus Glauben lebst, anhand der Verheißungen, was würdest du tun? Es ist schneller gesagt, als es dann praktisch zu tun. Wir werden gleich noch in der Anwendung sehen, auf unsere Generation. Man kann leicht reden. Aber was hätte, sagt mir, was hätte der König tun sollen? Was hätte er jetzt tun sollen? Er hätte, das Erste, was er hätte tun sollen, wäre gewesen, nicht an sich zu denken. Aber genau das macht er.

[31:15] Und jetzt schlagt die Bibel auf, es ist unglaublich, was jetzt passiert. Vers 7, zählt mal mit bitte, je nach Übersetzung. Und als der König von Israel den Brief las, zerreißt er seine Kleider, aber nicht vor Freude, dass da jemand kommt und endlich, endlich kann er zeigen, dass es einen lebendigen Gott in Israel gibt. Juhu! Und er zerreißt die Kleider vor Freude. Dieser König sagt, bin ich, zählt mal mit, ich habe sie unterstrichen, bin ich denn Gott, das ich töten und lebendig machen kann? Dass er zu mir, dritte Mal, dass er zu mir schickt, ich solle den Mann von seinem Aussatz befreien. Hat das irgendjemand gesagt, dass er ihn befreien soll? Niemand. Er hat sich an den König gewandt, weil er wusste, als König von Aram, er wusste, das ist der, der die Verantwortung hat über Israel, an den muss ich mich wenden. Der hat eigentlich rein, sagen wir mal, administrativ alles richtig gemacht. Merkt und seht, wie er mit mir Streit sucht, wie oft. In einem Satz zählt er wie oft sich auf. Habe ich eins, zwei, drei, vier, fünf Mal gezählt, fünf Mal. Ich, ich, ich, ich, ich, das ist die Botschaft von Vers 7. Und das ist die Krankheit, die schlimmer ist als Aussatz. Das ist nämlich die Ursprung, der Ursprung aller Krankheiten, aller Sünden, sagt uns die Bibel. Der Ursprung aller Sünden, sei es von Tabak, Alkohol, Ehebruch, Zorn, Streit, egal was es ist, das uns ständig irgendwo vielleicht, je nachdem wie wir gelagert sind mit unseren Stärken und Schwächen, umringt, umgarnt. All das hat seine Ursprung im Ich, jetzt zählt gerade Ich.

[33:29] Und das erinnert mich an Laodizea. Denn genau vier oder sind es fünf Mal, bitte zählt zu Hause, vier oder fünf Mal schlüpft Jesus in die Rolle von Laodizea und spricht in der Ich, in der ersten Form und nimmt jetzt die Worte und sagt, du weißt nicht, dass du, also wenn ihr das Ich nehmt, du denkst, du bist reich und ich bin und dann werdet ihr es sehen, genau das Gleiche. Laodizea hat ein Identitätsproblem. Wie der König ein Identitätsproblem hatte. Der König war nicht dumm, der hatte nicht zu wenig IQ, der war auch, er war in führender Position, er hätte niemand fragen müssen über sich. Da gab es keine Stelle mehr, wo er einen Antrag hätte stellen müssen oder einen Ausschuss einberufen müssen. Er hat alle Möglichkeiten gehabt, diesem Mann zu helfen. Aber er hat ein Identitätsproblem.

[34:22] Springe ich ganz sanft auf die jetzige Zeit. Haben wir nicht auch ein Identitätsproblem? Ja oder nein? Lasst uns doch ganz ehrlich sein. Und eine Generalkonferenz nach der anderen zeigt uns, dass wir immer tiefer in eine Identitätskrise kommen. Und je mehr sich die Nationen sicher sind und eins sind, dass der Weg, den die Adventbotschaft geht, der falsche Weg ist und ein fanatischer, engstirniger, kaputter Weg ist, desto größer wird der Test über unsere Identität. Und die Frage, wer bin ich denn überhaupt? Warum bin ich denn überhaupt Adventist? Das ist so aktuell. Und während wir jetzt noch über die Ordination gesprochen haben, liebe Freunde, zieht euch ganz warm an. Ganz warm. Denn in der nächsten Generalkonferenz sollten wir sie noch erleben. Werden wir vielleicht über die Ordination von Homosexuellen sprechen? Denn das ist jetzt der nächste Schritt, der nächste Punkt, der aufkam. Ich habe es schwarz auf weiß. Momentan geben in Deutschland Prediger ihre Predigerlizenz zurück und sagen, ich will nicht mehr ordiniert sein. Ich kann das nicht mehr mittragen, diese Ungerechtigkeit gegenüber Frauen, ich gebe meine Predigerlizenz ab. Ich habe sie jetzt erst gelesen. Die ersten zwei Prediger in Deutschland haben es gemacht. Ganze Felder, Holland, Niederlande, ganze Felder beschließen in den höchsten Gremien, wir können die Ordination nicht mehr biblisch sehen, wir schaffen die Ordination komplett ab. Warum machen sie das? Um nicht deutlich zu machen, dass sie gegen die Generalkonferenz handeln. Deswegen schafft man die Ordination ab. Jetzt gibt es weder Mann- noch Frau-Ordinierung. So haben wir das gelöst.

[36:12] Während die Welt stirbt und verhungert und verdurstet an Wahrheit und glaubt mir, ich war selber erstaunt, ich war erstaunt, 300 Leute waren in den Zellen abends. Gut, die Hälfte war Adventisten, aber auch die haben es gebraucht. Während das geschieht und die Welt ruft nach Antworten über das Sündenproblem, über Lepra, über Aussatz, während die Welt im Aussatz ist und eine Lösung sucht und Antworten sucht, Geschwister, während das geschieht, durchleben wir unsere Identitätskrise und haben es mit wem zu tun? Mit wem beschäftigen wir uns gerade am meisten? Zumindest in den Regionen, in denen wir uns befinden. Das ist nicht weltweit so, noch nicht. Wir beschäftigen uns mit ich, ich, wir, ich, ich werde ungerecht behandelt, ich werde ungerecht behandelt. Ich sage euch, ich habe so viele Frauen gesprochen, gottesfürchtige Frauen und von denen habe ich keine einzige gesagt, sie fühlt sich ungerecht befertigt behandelt. So viele gottesfürchtige Frauen, die gesagt haben, ich weiß gar nicht, was ihr da macht, lasst doch mal als Frauen sprechen, ihr als Männer sprecht die ganze Zeit für uns, wie wir uns fühlen, lasst uns doch mal sprechen. Wir beschäftigen uns jetzt mit uns, während die Welt verhungert an Antworten, wie man mit Aussatz umgeht. Stattdessen kreieren wir Aussatz, im Lager selber, um mal mit biblischen Worten zu sprechen. Seht ihr, was der Mann für ein Problem hat? Er hat eine Identitätskrise.

[37:48] Geschwister, ich weiß, das kann man alles immer so umdrehen und auslegen, wie man es braucht, ich sage es aber, und wenn es aufgenommen wird, ist mir auch recht, dann kann man das nachprüfen, was ich gesagt habe. Was hier steht, ist ein endzeitliches Ereignis, vorgeschattet. Gott schickt in unserer Zeit ungläubige Menschen vor unsere Tür, die nach Heilung suchen und die Leitung Israels sagt, das ist eine Bedrohung. Die wollen Streit mit mir. Könnt ihr mir folgen? Nein, wahrscheinlich nicht. Der Punkt ist, ich übersetze es in unsere Sprache, was die Welt braucht, ist, dass wir einfach ihnen so nahe kommen, dass sie merken, wir sind welche von ihnen. Bis der Unterschied so aufgelöst ist, dass man gar nicht mehr weiß, wer ist eigentlich noch gläubig und wer nicht gläubig. So nahe kommt man sich und doch kommt man sich nicht nahe, weil es hier nicht um den Menschen geht, um den Verloren, wenn man so nahe jemanden kommt, dann geht es nicht mehr um den Menschen, dann geht es um mich. Denn ich ertrage die Spannung nicht. Ich kann die Spannung nicht ertragen, dass vielleicht, wenn ich die Wahrheit sage und auf den Geist der Weissagung verweise oder sonstige Hilfeangebote gebe, die Gott geplant hat, dass ich dann als verrückt, extrem, engstirnig, weltfremd und was es alles gibt, betrachtet werde. Wir ertragen diese Spannung nicht, durch die Christus ging. Wir ertragen die Spannung nicht, durch die Jeremia als Prophet ging. Und es hat sein Leben gekostet. Aber das war wahrscheinlich für Jeremia noch die Erlösung, dass man ihn getötet hat. Denn schlimmer als ein physischer Tod war für Jeremia, dass sie zu seinem Volk geht, in seiner Heimatstadt und sein Volk Pläne schmiedet, wie sie ihn umbringen. Durch das ging alles Jesus Christus. Das ist schlimmer als physisch sterben, wenn du Menschen retten willst und sich schlagen, dich verdrehen, dich mobben, planen, wie sie dich töten. Und ich kann mir gut vorstellen, die Klagelieder Jeremias, da soll mal einer sagen, ja, der hat hier gegen Gott gesprochen. Der soll erstmal selber da durchgehen, durch was Jeremia ging.

[40:16] Der Vers 7 ist so klar. Gott schickt einen Ungläubigen als Beispiel für viele, die das Problem hatten, überall, nicht nur in Aram. Und der Dickkönig von Israel sagt, der sucht Streit, weil er eine Identitätskrise hat und sich zu sehr mit sich beschäftigt. Und das wiederholt sich vor unseren Augen. Vor unseren Augen. Gott ist bereit, uns die Welt in die Hand zu geben. Oder habe ich die Bibel falsch verstanden? Helft mir bitte, korrigiert mich, falls ich etwas sage, was nicht in der Bibel steht. Ich setze jetzt manche Texte voraus, die ich die Zeit nicht habe, durchzugehen. Aber steht da nicht in Offenbarung 14, dass da Engel durch den ganzen Erdkreis fliegen und eine Botschaft an jede Nation, jede Sprache, an jedes Geschlecht, Mann, Frau, egal was es heute ist, an jeden richtet, an jeden. Steht das nicht in der Bibel? Dass die ganze Welt was wird? Erleuchtet. Das ist vor uns. Leider noch nicht hinter uns. Obwohl das Licht jetzt schon scheint in der Finsternis. Ja, welches Licht denn? Bitte helft mir. Welches Licht? Dass wir umso fester haben, dass wir darauf achten, als auf ein Licht, dass das scheint an einem finsteren Ort. Bis der Taganbrecher und der Morgenstern aufgeht in unserem Herzen. Die Prophetie, der Geist der Weissagung, der seit 6000 Jahren ungefähr das Mittel ist, von Gott erwählt. Das Problem Aussatz und Sünde auf dieser Welt zu klären. Dass es das erwählte Mittel ist, der Geist der Prophetie.

[41:56] Und vor zwei Tagen haben wir den 22. Oktober gedacht. Wichtig, Adventististische Identität hängt aber nicht an einem Datum. Die Adventististische Identität hängt daran, ob ich den Heilsplan Gottes verstehe. Und der Heilsplan Gottes ist nicht für mich. Er ist für mich und für jeden anderen Erdenbürger. Und vor allem für die, die in unseren Augen die sind, die man besser nicht begegnet.

[42:26] Wenn wir weitergehen, Vers 8. Ich überspringe jetzt einige Inhalte, die ihr sowieso kennt, die Geschichte. Ich möchte ja hinter den Vorhang schauen. Jetzt hört der Prophet davon. Elisa hört davon. Und bitte haltet jetzt im Kopf, der Elisa ist nicht nur Elisa. Elisa steht in diesem Abschnitt der Schrift als ein Typus für den Geist der Weissagung in der letzten Zeit. Das ist nämlich kein Unterschied. Entweder jemand hat den Geist der Weissagung oder er hat ihn nicht. Man kann nicht ein wenig inspiriert sein. Das gibt es nicht. Genauso wenig wie Etta Linnemann, eine ehemalige protestantische Theologin, die sagte, man kann nicht nur ein wenig schwanger sein. Entweder man ist schwanger oder man ist nicht schwanger. Man kann aber nicht ein wenig schwanger sein. Man ist entweder inspiriert oder man ist es nicht. Man kann nicht ein wenig von Gott inspiriert sein, weil Gott ist ein Gott der Ganzheit. Er gibt sich nicht in Portionen. Das ist das Thema No Limit. Aber da wollen wir jetzt das aussparen. Der Punkt ist tatsächlich, jetzt der Geist der Weissagung, der Prophet, denkt mit, auf zwei Ebenen, damals und heute. Er erfährt davon, von dieser Gelegenheit und er fragt zu Recht den König, denen die Verantwortung tragen. Und das sind nicht nur Präsidenten von Unionen, von Konferenzen und von GKL-Konferenzen. Leiter ist jeder, den Gott gerufen hat. Und wenn es nur eine Sabbatschulleiterin oder Leiter ist, nur eine Kindersabbatschultante, Führungspersönlichkeit. Und wenn ich nur Vater oder Mutter bin, bin ich Führungspersönlichkeit und habe hier eine Botschaft an mich.

[44:20] Der Geist der Weissagung spricht diese Frage, warum hast du deine Kleider zerrissen? Er bringt es auf den Punkt und sagt, du hast ein Problem mit deiner Identität. Lass ihn doch zu mir kommen. Und das hätte er gleich tun sollen. Niemand hat gesagt, dass er ihn heilen soll. Aber er hätte die Pflicht gehabt, diesen Mann weiterzuleiten an die Stelle, die es lösen kann. Und welche Stelle ist es, die es lösen kann? Der Geist der Prophetie hat eine Lösung. Es ist genau das, was dieses Mädchen macht. Das kleine Mädchen, die Israelitin. Was macht sie? Kann sie den heilen, ihren Chef? Nein. Was macht sie? Sie sagt, ach, hier hängt ihr ganzes Herz rein. Und sagt, wenn du doch nur bei den Propheten in Samaria wärst, der könnte dir helfen. Sie macht genau das, was der König versagt zu tun. Sie hat was gemacht, dieses Mädchen. Was hat sie getan? Sie hat, um in Bildern zu sprechen, auf was gezeigt? Auf den Geist der Prophetie. Hat gesagt, da ist Lösung. Sie hat nicht gesagt, es könnte sein. Ist euch das aufgefallen? Ist euch aufgefallen, dass das Mädchen nicht sagt, höchstwahrscheinlich wirst du dort Hilfe bekommen. Etwa 80 Prozent Wahrscheinlichkeitsrechnung. Sie hat den Propheten nie selbst gesehen. Das Mädchen ist mir nicht bekannt. Wie alt war sie? Vielleicht elf oder zwölf? Wie lange war sie schon in Gefangenschaft? Also die Bibel, es gibt hier keine Information, dass sie dem Propheten jemals selbst begegnet ist und ein Heilungswunder von dem Propheten gesehen hat. Wird uns nicht berichtet. Das heißt, sie steht in derselben Situation wie wir. Gott hat sich offenbar in dieser letzten Zeit durch den Geist der Weissagung und keiner der hier sitzt von uns hat jemals den in Realität in Wirkung gesehen, den Geist der Weissagung. Wir wissen es durch Bücher, durch Zeugnisse, durch Aufzeichnungen. Ja, die letzten Zeugen sind gestorben. Der letzte ist vor knapp anderthalb Jahren gestorben, der noch knapp, der noch Ellen White kannte. Der Bruder, ein unglaublicher Mann Gottes, der wirklich viel geleistet hat für die Gemeinschaft, kommt gerade nicht auf seinen Namen. Wunderbare Dinge, die er publiziert hat und hat ganze Generationen mitgeholfen von Predigern in der Ausbildung, dass sie gefestigt wurden. Er ist vor einigen Jahren gestorben. Es gibt niemanden mehr, der Augenzeuge ist, wie der Geist der Weissagung in Aktion wirkt. Das Mädchen hat es nicht gewusst. Was macht sie? Sie lebt aus Glauben. Sie lebt aus Vertrauen. Denn sie kennt Gott, ihr Lieben. Sie kennt Gott. Sie weiß, dass Gott ein Arzt ist. Sie weiß, dass Gott Heilung möchte. Es wurde zwar noch nicht geschrieben, 2. Petrus 3, aber sie wusste das, was Petrus schreibt in 2. Petrus 3, Vers 8. Wo Petrus sagt, Gott verzieht nicht die Verheißung, wie es manche für euch für einen Verzug halten, wo es um die Wiederkunft geht. Sondern er hat Geduld mit euch, nicht mit der Welt übrigens, Geduld mit euch, dass niemand verloren gehe. Und das wusste sie. So ist Gott. Gott möchte, dass niemand verloren geht.

[47:48] Weil Gott nicht den Wert der Menschen sieht, wie sie sind, sondern wie sie sein können in seinen Augen. Und dann sagt er, lass ihn doch zu mir kommen. Jetzt halte das fest. Markiert das. Ich habe in meiner Bibel das Fakt markiert. Lass, er soll erkennen, dass ein Prophet in Israel ist. Frage an euch. Wenn Menschen Adventisten kennen, warum kennen uns Menschen, wenn sie uns überhaupt kennen? Und das ist in Deutschland das überhaupt nicht unberechtigte Wort. Wenn sie uns hier in Deutschland kennen oder in der Umgebung, Zentraleuropa, was ist meistens der Grund? Geht in die Publikationen, sucht in Google Adventisten und irgendwas, ihr werdet immer die gleichen Dinge sehen, wofür wir bekannt sind. Was ja zum Teil nicht alles schlecht ist, das sage ich ja nicht. Was sind es? Dass wir den Sabbat halten und dass wir kein Schweinefleisch essen. Das denkst du. Wobei das nicht falsch ist, was du sagst. Aber das habe ich selten gelesen. Ganz selten sprechen sie auch über Ellen White. Aber wenn sie darüber sprechen, sprechen sie mit einem ganz negativen Nachgeschmack. Ganz negativ. Das zeigt mir, dass die Menschen den Geist der Weissagung nicht kennen und nicht wissen, dass es der Arm Gottes ist, der Dinge tut unter seinem Volk, der Geist der Weissagung. Er soll erkennen, dass ein Prophet in Israel ist. Geschwister, warum hat der König das nicht gesagt? Warum hat der König nicht gesagt, du ich kann dir nicht helfen, es tut mir leid. Aber es gibt einen Propheten in Israel, der kann dir helfen. Warum hat er das nicht gesagt? Gib nur eine Antwort, ohne zu spekulieren. Er hatte selbst ein Problem mit dem Geist der Weissagung, sonst hätte er nämlich darauf verwiesen, hätte Erfahrung gemacht, wie es in seinem Leben Licht und hell wird, durch die Ratschläge des Geistes der Weissagung, durch die Propheten, die gewirkt haben, gesagt haben, hier geht den Weg, korrigiert euch hier. Er gehörte zu denen, die in Rebellion waren gegen Gott. Und der Geist der Weissagung, auch Elisa, hat kein Blatt vor den Mund genommen. Er hat mit seinen Fingern auf die Wunde drauf geklebt, drückt, danke, das ist das Wort, und das tut weh. Ah, nicht so fest, oh nein, nicht, nimm den Finger weg, das tut weh. Gib mir Salbe. Nette Worte sind die Salbe. Sag, dass alles gut ist, dass Gott mich liebt, dass Gott für uns Frieden vorbereitet hat und die neue Erde. Wir werden mit den Schafen und mit den Löwen gleichzeitig grasen. Und mit den Löwen, meine ich. Noch sind wir nicht dort.

[50:44] An mich hat das erinnert an einen Text. Ich will hier nichts reininterpretieren, aber mich hat das plötzlich hat das mich erinnert an was? An Lukas 18, 16. Was war das Problem? Die Jünger schlüpfen, ohne dass sie es merken, ruckzuck in die Rolle des Königs von Israel. Das sind Jesus' Predigt, er ist unter den Menschen. Und die Herzen der Kinder gewinnt er, weil sie ohne falsch sind, auch wenn sie schlechte Sachen manchmal tun, aber die Kinder wollen eigentlich das Beste. Meistens sind es wir. Und die Kinder wollen zu ihm und krabbeln an ihn hoch und wollen und so stelle ich mir das vor und wollen irgendwie in Berührung mit Jesus kommen. Was machen die Jünger? Sie sagen, geht weg. Das ist was für Erwachsene, geht weg. Und Jesus sagt, warum hindert ihr die Kinder zu mir zu kommen? Das ist genau was der König von Israel macht. Er hindert nicht die Kinder im Buchstäblichen, er hindert die verlorenen Kinder des Volkes, der Aramäer und der anderen Nationen, hindert Israel Gott daran, ihnen Heil zu geben.

[51:54] Hört mir nochmal zu. Es ist nicht so, dass man selbst Götzendienst und selber ungehorsam ist, selber gegen Gott rebelliert. Nein! Ich halte andere davon ab, dass sie zu ihm kommen. Durch mein Beispiel, durch meine Identitätskrise, durch mein Ego. Ich, ich, ich, ich. Statt dass ich sage, weißt du, ich kann dir nicht helfen. Aber da gibt es jemand, der kann dir helfen. Schau mal, ich gebe dir ein Buch, ich komme noch gleich drauf. Ich werde es schnell machen, ihr merkt schon, ich spreche sehr schnell schon. Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht.

[52:35] Frage, ihr Lieben. Könnte es sein, dass jemand, der hier sitzt, unter uns, ich rede jetzt nicht von verantwortlichen Leitungsgremien, ich rede von uns, gibt es die Möglichkeit, dass jemand, der hier sitzt, in seinem Leben, in seinem Umfeld, Menschen daran gehindert hat, dass Gott sie erreichen kann? Das ist die Frage, die praktische Frage. Indem ich einfach den Geist der Weissagung so tief vergrabe, wie es nur geht. Bloß nicht darüber reden, dass es eine Gabe gibt und dass diese Gabe helfen kann und Weisheit hat.

[53:14] Dann geht es weiter, Vers 9 und 10. So kam Naaman nun mit den Rossen und Wagen und hielt vor der Tür am Hause Elisas. Jetzt kommt der Showdown. Da sandte Elisa einen Boten zu ihm. Bitte, ich kenne die Geschichte, ich weiß es. Ich möchte, dass ihr jetzt die Geschichte erkennt, hinter Naaman, für uns heute. Wir haben den Geist der Weissagung, wir haben einen Menschen, der repräsentativ steht für Menschen, die in Aussatz sind, Sündenprobleme haben, die geheilt werden wollen, aber nicht wissen wie, weil sie alles versucht haben und es funktioniert nicht. Wir haben eine Person, eine Israelitin, die wie wir hoffentlich geistliche Israeliten sind, nach Offenbarung 14. Was haben wir noch? Die Szene ist fast gebaut. Sie verweist auf ihn, die Verantwortung in Israel blockt und sagt, statt zu sagen, okay, wir haben diese Gabe und jetzt haben wir die Bühne parat. Und jetzt steht er direkt vor der Tür und Elisa ist sehr weise. Gott hat ihm nämlich gezeigt, wer da kommt. Bevor er kam, hat er schon gewusst, wer kommt und Gott hat ihm auch sein Problem offenbart, diesem Hauptmann sein Problem. Und er kommt und er geht nicht selber raus. Und das hat einen Grund. Er kennt die Erwartungen dieses heidnischen, kranken Mannes. Er lässt ihm nur durch den Boden sagen, tu das, tu es nicht einmal, tu es siebenmal. Ich sage jetzt bewusst, tu das, weil es können ja viele Dinge sein, die man ihm sagen würde. Dieses Wasser, dass er in das Wasser steigt, ist ja nur repräsentativ für das, was Gott sagt. Gott hätte ja noch nicht mal Wasser gebraucht, ja oder nein? Hätte er dort eine Heilung vollbringen können ohne Wasser? Ja, klar. Jesus hat es x-mal gemacht. Hätte er es siebenmal gebraucht? Nein. Die ganze Botschaft ist, der Geist der Prophetie weist einem sündenkranken Menschen darauf hin, was er zu tun hat, um gesund zu werden. Und zwar nicht nur am Fleisch, sondern hier drin, gesund zu werden. Und die ganze Geschichte kulminiert sich auf einen Moment zu. Nämlich die Frage, ich gehe das jetzt anders an, diese ganze Geschichte, weil ihr die Geschichte schon kennt. Die eine Frage ist die Kulmination. Wie wird der Mann reagieren? Nimmt das an oder nimmt das nicht an? Jetzt, Elisa kennt sein Problem, er schickt ihm den Boten raus. Das hat er für uns gemacht, für die nachfolgenden Generationen und für Naaman hat er das getan. Warum? Weil er wusste, wir werden heute die Geschichte studieren in der Zukunft. Und wir, keiner von uns, hat jemals einen Propheten leibhaftig gesehen, der zu uns kommt und sagt, tu das, mach das, tu das. Wir haben keinen gesehen. Mir ist nicht bekannt, dass momentan ein lebender Prophet unter uns ist, auch wenn es viele beanspruchen. Ich habe schon jemanden selber gehabt, in einem Bezirk. Ich war eine Woche im Bezirk, er stellte sich vor bei mir und sagte, ich bin so und so. Und er sagte, Gott hat mir die prophetische Gabe gegeben und ich habe ungefähr schon fünf Bücher geschrieben. Ich habe sie an die Generalkantons geschickt, sie sollen das prüfen, weil es einige Dinge gibt, die geändert werden müssen. Und Gott benutzt mich. Und er sagte wortwörtlich, dass er die prophetische Gabe hat und dass er der Elia ist, der kommen soll. Ich sage euch, was passierte. Ich habe das entschärft erst mal. Ich wollte nicht so, nach einer Woche, dem Zuseher vor die Kinnlade. Ich habe für ihn gebetet, wir haben manchmal Bibel studiert, habe versucht, ihn auch in Predigten zu erreichen. Gott hat die Sache geklärt. Denn nach einiger Zeit bekam er einen Schlaganfall und konnte nicht mehr sprechen. Ich bin nicht froh darüber. Ich bin nicht froh darüber, dass der Bruder das erlebt hat. Aber Gott hat ihn demütigen müssen. Hoffentlich hat der Schlaganfall dazu geführt, dass er jetzt still ist und nachdenkt und wartet auf die Wiederkunft und guckt, dass er selig wird mit Furcht und Zittern. Das hat Gott zugelassen.

[57:39] Er sendet ihn den Boten und jetzt kommt die Probe aufs Exempel, Vers 10. Geh hin und wasche dich sieben mal im Jordan. Übrigens, das Wasser im Jordan steht auch typologisch für etwas, symbolisch in der Bibel. Es ist der Geist Gottes. Die Bibel sagt ganz klar, dass das Wasser, das eigentlich vom Lebensstrom kommt, ja der Jordan war nicht am Anfang im Garten Eden, das wissen wir, das waren fünf andere Ströme. Aber der Jordan wurde zu dem Fluss im Alten Testament, der symbolisch auch bei Johannes dem Täufer dafür galt, dass Menschen nicht nur umkehren und Buße tun, sondern dass sie sich eintauchen in den Geist Gottes und der Geist Gottes sie komplett umschließt. Das ist die eigentliche Bedeutung von Taufe. Dass der Geist Gottes mich umgibt von allen Seiten und ich darin sterbe und der Geist mich wieder lebendig macht. Das war dieser Gedanke. Er sollte sich siebenmal, jetzt, ich verkürze hier, denn ihr kennt die Geschichte. Ich gehe davon aus, dass hier niemand ist, der noch nie was von der Amang gehört hat, oder? Sehe ich das richtig? Okay, wunderbar. Dann sage ich es für dich. Der Prophet, der Geist der Prophetie weist ihn jetzt genau an, was er tun soll. Exakt, da gibt es kein Missverständnis. Oh, habe ich den falsch verstanden? Ganz einfach, man braucht kein Abitur, man braucht keinen Universitätsabschluss, um diese Aussage zu verstehen. Siebenmal in den Jordan, das ist alles. Siebenmal in den Jordan. Und er geht zum Jordan, ihr wisst es, was jetzt passiert.

[59:14] Er sagt, wasch dein Fleisch, wasch dich und du wirst, dein Fleisch wird heil, hört bitte, und du wirst rein werden. Hört ihr das? Dein Fleisch wird heil, ist was? Helft mir. Körperliche Genesung. Und du wirst rein werden. Das ist, was 1.Johannes 1, Vers 9 sagt. Wenn wir unsere Sünde bekennen, wenn wir Gott vertrauen und aus Glauben leben, der Gerechte wird aus Glauben leben, dann werden wir nicht nur Vergebung bekommen, sondern wir werden was werden? Gereinigt von aller Ungerechtigkeit, was nichts anderes ist als die Gesetzlosigkeit. Gereinigt. Heute Nachmittag übrigens, für die, die überlegen, soll ich kommen, ist volles Programm heute. Ich habe Verständnis, wenn ihr heute Abend Programm habt und nicht kommt. Macht mir keinen Abbruch. Aber falls ihr kommt, werden wir darüber sprechen, über die Reinigung des Tempels. Jetzt. Was das bedeutet, dass Gott seinen Tempel reinigt, im Himmel, wie auch auf Erden. Und welche Rolle spielt der Geist der Weissagung dabei? Das ist mein Fokus heute, der Geist der Weissagung. Und ein bisschen Gesundheit. Und du wirst rein werden. Die Elberfeld-Übersetzung, ich habe es dazu geschrieben, die sagt, dein Leib wird wieder gesund. Schlachter sagt, dein Fleisch wird, und das ist mir viel wichtiger, denn das sagt das hebräische Wort aus, wiederhergestellt. Und darum geht es, ihr Lieben, im Erlösungsplan. Es geht nicht darum, ich nehme es jetzt vorweg, es geht nicht darum, dass die Leute zehn Jahre länger leben. Und dass wir ihnen eine adventistische Studie nach der anderen um die Ohren geben und sagen, wir sind die ältesten Menschen auf Erden. Wir haben die meisten 100-Jährigen, habe ich auch benutzt in der Organisation, dürft ihr ruhig benutzen, ist ja wahr. Aber der Punkt ist, das ist nicht der Plan Gottes. Der Plan Gottes ist nicht, dass Menschen acht Jahre ihr Leben verlängern. Das kann Gott auch ohne Gesundheitsratschläge. Er hat zu Petrus gesagt, wenn ich will, dass er bleibt, bis ich wiederkomme, was geht es dich an? Er hat gesagt, ich kann das machen, dass er bleibt, solange ich will. Gott ist ewig, er kann jedem geben, wie er will. Worum es geht, ihr Lieben, ist Wiederherstellung. Das ist der Plan, der Heilsplan Gottes. Wiederherstellung des Wesensgottes im Menschen. Wenn das nicht wiederhergestellt wird, pfeif auf die acht Jahre Gesundheit, lebenslänger. Denn dann wirst du deinen schlimmen Einfluss und dein Ego nur acht Jahre verlängern. Besser ist es, früher zu sterben als Egoist, als später. Tut mir leid, aber es ist die Wahrheit. Es ist besser, früher zu sterben, wenn man Egoist ist, als länger, denn man macht sich dieses Leben zu erlohnt anderen. Es geht um die Wiederherstellung. Die Schlachter ist die einzige deutsche Übersetzung, die das Wort benutzt. Wiederherstellung. Das sollte mit dem Mann passieren. Das sollte mit ihm passieren. Und das hätte der israelitische König wissen können. Denn er war kein Analphabet in den Sachen des Willen Gottes.

[1:02:26] Wie geht es weiter? 2. Könige 5,11 Da wurde Naaman zornig. Jetzt merken wir, nicht nur der König hat ein Ego-Problem, sondern auch der Naaman hat ein Ego-Problem. Hört mal, schon wieder kommt das Ich. Daran erkennt ihr das meistens, wie oft jemand Ich sagt. Oder mir, mein, ich, mich und so weiter. Er sagt, er ging weg zornig und sprach, siehe, ich dachte. Jetzt, was bedeutet das? Ich dachte. Was ist wichtig? Meine Gedanken sind wichtig. Er wird sicher zu mir herauskommen und jetzt ist er aber so ehrlich und das rechne ich ihm an. Er ist so ehrlich, dass er auf den Tisch legt, was sein Problem ist. Er sagt, ich dachte, er wird zu mir herauskommen, zu mir hinzutreten, denn ich bin ja in Klammer der wichtigste General der größten militärischen Macht im ganzen Nahen Osten. Klammer zu. Da kommt nicht mal ein Empfangskomitee, nichts, kein Teppich, nicht mal irgendwie jemand, der ein Uniform hat, da kommt ein Diener, der einen Staubsack an hat, oder irgend so ein Kleid an, das wie ein Sack aussieht. Kein Uniform, kein Gold, nichts, kein nichts, einfach nur ein Diener, der sagt, hallo, mein Name ist so und so, der Prophet hat mich geschickt, ich soll dir das folgende sagen, geh mal in den Jordan und wasch dich siebenmal. Der Naaman, oder Naeman, wie ihn viele nennen, der flippt aus, Entschuldigung das Wort, aber das Wort Zornig ist nicht einfach nur Wut, schlagt es nach im Wörterbuch. An einer Übersetzung sagt er sogar, er war brennend im Zorn. Nicht nur zornig, brennend im Zorn, der stand in Flammen innerlich. Sieh, ich dachte, und jetzt hört zu, was er dachte, und das ist der Grund, warum Naaman nicht hinauskam. Und wenn wir das nicht verstehen, wissen wir auch nicht, auf was die Welt wartet und was wir ihnen zu geben haben jetzt.

[1:04:31] Und hinzutreten, und jetzt hört, und den Namen des Herrn, seines Gottes anrufen, und jetzt füge ich hinzu, ich dachte noch, er wird mit seiner Hand über die Stelle fahren. Luther, also Entschuldigung, ich habe eine Luther und das ist meine Bibel, mit der ich normal arbeite, aber an dem Text könnte die Luther einfach mal ins Regal stellen. Denn die Lutherbibel sagt, ich dachte, du wirst deinen Namen, deines Gottes anrufen, zum Heiligtum, deine Hände zum Heiligtum ausstrecken. Steht nirgends in der Bibel hier drin. Völlig interpretativ. Was hier wirklich steht, ist, dass was seine Erwartung war, ist, ich dachte, du wirst den Namen deines Gottes anrufen und du wirst mit seiner Hand, wird er über die Stelle fahren, sagt Luther, ja, die meisten, Elberfelder sagt, schwingen, jetzt hört zu, die Hände über meine Stellen, meine wunde Stellen schwingen, und das hat mir zu nachdenken gegeben, schwingen? Dann guck dich noch genauer, was steht da wirklich? Könnt ihr nachgucken? Was steht wirklich im Grundtext? Und mich vom Aussatz befreien. Was dort wirklich wortwörtlich steht, ist, ich dachte, er wird seine Hand nehmen, seinen Gott anrufen und wird seine Hand über meine Stellen schwingen.

[1:05:59] Was hat er erwartet? Sagt mir es. Dass er im Namen Gottes, seines Gottes, so wie viele andere Götter in den Ländern, dass der Gott die Schwingungen jetzt, wir sind hier mitten in der Esoterik, die uns seit Jahrzehnten das Heilen abnehmen als Gemeinde, schwingen, was hat der Mann erwartet? Sagt mir es. Genau, das hat er erwartet. Er hat Magie erwartet, Wunderheilungen, das einfach Schwingungen, der Elisa, den kennt jeder, der muss eine besondere Gabe haben, der muss nur so schwingen, jetzt geht er über die Arme und die Beine und schwingt zu seinen Händen, dann entsteht eine bestimmte Aura, eine bestimmte Schwingung, und ich bin heil. Wunderheilung. Der Naaman hat eine Wunderheilung erwartet und das ist der Grund, warum Naaman noch nicht mal vor die Tür tritt. Gott hat ihm das offenbart, wer dort kommt. Er wusste, dass in dem Land, von dem er kommt, er wusste, dass dort alle so, wenn sie nicht weiter wissen, zu Wunderheilern gehen, die dann ihre Hände schwingen über die anderen oder ein Pendel oder sonst irgendwas, Hauptsache es schwingt was, Hauptsache es bewegt sich. Gott ist aber kein Automat.

[1:07:21] Er hat ganz klare Bedingungen, wann er heilt und wann er nicht heilt. Und jetzt ratet mal bitte, was hier die Bedingung ist. Wir müssen das verstehen, denn wir als letzte Generation, könnten wir zumindest sein, müssen ja wissen, was Gott uns hier mitteilen will durch diese Geschichte. Was macht Elisa? Keine Anstalten, der kommt nicht mal mit einem Fuß, nicht mal mit einem halben kommt er durch die Tür. Das ist genau das, was bei uns geschieht. Wir haben den Geist der Prophetie wirksam unter uns, keiner hat ihn je gesehen, aber wir haben die Möglichkeit, wie der Knecht zu sagen, du, der Geist der Weissagung, der Geist der Prophetie hat das und das gesagt, tu es. Tu es und du wirst heil. Es könnte sein, mal sehen und so weiter.

[1:08:13] Bitte zeigt mir einen Text in der Bibel, wo Heilung auf Konditionen gegeben wird. Ihr findet nicht einen Text. Gott sagt immer, tu das und du wirst heil. Tu das, du wirst gesund. Tu das und du wirst Segen haben, Segen und Fluch. Tu das, Bedingung, Erfüllung, Bedingung, Erfüllung. Zeigt mir einen Text, wo Gott sagt, wenn du das tust, wirst du mit größter Wahrscheinlichkeit heil werden. Niemals. Ihr findet nicht einen einzigen Text in 66 Büchern. Nicht einen und wenn ihr einen findet, sagt, schreibt mir das. Dann komme ich nochmal und halte dieselbe Predigt. Nein, ich kann euch sagen, den Text gibt es nicht.

[1:08:51] Er wollte Wunderheilung. Frage an euch, ihr Lieben. Kann es sein, dass heute viele auch das genauso erwarten? Da gibt es irgendwas, ja komm, gehen wir mal hin, bisschen schwingen. Irgendwas, dieses Schwingen steht für alle möglichen Therapien. Er war so sauer. Hört mal, was hier die Geist der Weissagung, die Gabe der Prophetie in unserer Zeit sagt. Habe hier die Quelle angegeben, Kanzelzahn 26. Viele erwarten, dass Gott sie vor Krankheit bewahren wird, weil sie ihn darum bitten. Wie der Naaman. Aber Gott hat ihr Gebet nicht beachtet. Warum? Denn ihr Glaube ist nicht durch Werke vollkommen geworden. Das sich zu wagen zu predigen heute, das geht nicht. Tut mir leid. Es ist nicht meine Aussage. Ich stelle mich einfach wie das Mädchen und sage, guck mal, da ist jemand, der hat das gesagt.

[1:09:56] Gehorsam, durch Werke vollkommen geworden. Es geht nicht darum, dass wir glauben, sondern wir stehen vor der Wiederkunft. Es geht darum, dass es wiederhergestellt wird, dass unser Glaube nicht Glaube ist, sondern ein Glaube, der so steht, dass ihn nichts mehr bewegen kann. Und dieser Glaube kann nur so sein, wenn wir Erfahrungen machen mit Gott. Wenn wir gehorsam sind. Das ist die ganze Botschaft bei Naaman. Gehorsam, nicht Wasser, nicht 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 ist der entscheidende Punkt. Der Punkt ist, werden wir seiner Stimme vertrauen, die noch nicht mal durch ein Gewitter vom Himmel kommt. Ich meine, da kann dann jeder vertrauen. Sondern die kommt durch wen? Noch nicht mal durch den Propheten, sondern durch einen Diener. Der sieht aus wie ein Kamelreiter oder ein Treiber im Orient. Einfach nur ein helles Gewand an.

[1:10:52] Und dann heißt es hier, ich lese weiter: Gott wird kein Wunder wirken, um diejenigen vor Krankheit zu bewahren, welche sich nicht um ihre Gesundheit kümmern, sondern fortwährend die Gesetze der Gesundheit übertreten und keine Anstrengungen unternehmen, um Krankheiten vorzubeugen. Wie viele Gebete wird er hören? Nicht eins.

[1:11:16] Geschwister, warum sage ich das? Ich habe vorhin euch gesagt am Anfang der Predigt, könnte es sein, dass Gott uns die Welt zu Füßen gelegt hat, um Tausende, vielleicht Millionen Menschen die Wahrheit über Gott zu zeigen. Wie er wirklich ist. Nicht wer wir sind, wie er ist. Ein starker Gott, der heilen kann, der Arzt ist. Wie gesagt, ich bin gekommen nicht für die Gesunden, sondern für die Kranken. Er hat sich als Arzt vorgestellt, Jesus. Haben wir das? Haben wir Konzepte, intellektuelle Konzepte vermittelt? Oder haben wir in den letzten 150 Jahren fast, oder ein bisschen mehr, haben wir dort wirklich Gott vermittelt als Arzt, der heilen kann und der auch Aussatz heilen kann, der eine Antwort hat für Lepra, für Aussatz, für die schlimmsten Sünden, die es auf dieser Welt gibt, eine Antwort hat? Das ist die Frage.

[1:12:13] Dann noch ein, kurz drangehängt, es ist alles ein Absatz. Wenn wir, Achtung, beachte die Kondition, wenn wir von unserer Seite aus alles tun, um gesund zu sein, bitte betrachtet es nicht nur auf Essen oder Trinken, gesund zu sein meint ganz. Hier gesund zu sein, seelisch gesund zu sein, emotional gesund zu sein, psychisch gesund zu sein, geistlich gesund zu sein, das gehört alles hier mit rein. Wie war das bei einer Amann, die Verheißung? Dein Fleisch wird gesund und er wird rein werden. Wenn wir alles tun von unserer Seite aus, um gesund zu sein, dann dürfen wir erwarten, dass segensreiche Folgen daraus resultieren. Dann können wir Gott im Glauben bitten, unsere Bemühungen, um die Bewahrung unserer Gesundheit zu segnen. Er, nicht wir, er wird dann unser Gebet erhören, wenn wir seinen Namen, wenn sein Name dadurch geehrt wird. Ist nicht wunderbar? Hat Gott die Lösung für diese kranke Welt oder hat er sie nicht? Er hat sie.

[1:13:21] Und wie oft sind wir in die Rolle geschlüpft der Jünger und des Königs von Israel, der andere daran gehindert hat, weil wir selber nicht daran glauben, dass Gott ein besonderes Programm für diese Welt hat. Und dieses Programm, ich habe immer Schwierigkeiten es Programm zu nennen, aber sagen wir mal Programm, Heilungsprogramm. Ein besonderes Heilungsprogramm. Aber alle sollten verstehen, ich bin immer noch hier in Kanzel Sandals, im selben Abschnitt, aber alle sollten verstehen, dass wir ein Werk zu tun haben. Gott wird nicht in wunderbarer Weise zur Erhaltung der Gesundheit der Personen wirken, die durch ihre sorglose Unachtsamkeit gegenüber den Gesundheitsgesetzen auf dem sicheren Weg sind, sich selbst krank zu machen.

[1:14:05] Also was ist die Botschaft? Die Botschaft ist, Gott ist kein Wundertäter. Gott ist kein Magier. Gott ist kein Automat, in dem man ein Gebet reinschmeißt und Bekehrung und Buße versprechen. Ich werde Buße tun und jetzt kommt die Heilung. Das ist nicht Gott. Und dieses Bild zurechtzurücken, hat Gott den Geist der Weissagung in diese Welt geschickt. Um Gott zu offenbaren, wie er wirklich ist. Uns ihn zu zeigen, wie er ist.

[1:14:37] Und wie geht es weiter? Wir müssen hier zur Landung langsam anfliegen. Uns sind nicht die Flüsse, sagt der Beschwerte sich, von Damaskus, Abana und Papa besser. Was ist die Aussage, ihr Lieben? Helft mir schnell. Was ist die Aussage? Sind unsere Flüsse nicht besser als alle Wasser in Israel? Egal was es ist, aber wir haben die bessere Alternative. Hört mal zu. Er sagt, wir haben eine bessere Alternative.

[1:15:14] Die Welt ist so im Sumpf, geistlich, seelisch und körperlich, weil es eine Alternative gibt. Weil es Alternativmedizin gibt. Und wenn ihr das Wort studiert im Wortebuch, woher Alternativ kommt, Latein haben wir hier in Latein. Woher kommt das? Alternativ. Ja, anders als die Natur. Ja, wer hat denn die Naturgesetze geschaffen? Gott. Zu was? Zum Erhalt und zur Heilung unseres Lebens. Alternativ heißt anders als die Natur. Anders als die Naturgesetze. Und die Naturgesetze greifen immer Hand in Hand mit dem Wirken Gottes. Immer. Es geht nicht gekoppelt, abgekoppelt.

[1:16:01] Die Natur kann nicht heilen ohne Gott. Es ist unmöglich. Die Natur hat keine heilende Kraft. Ich wiederhole. Eine Karotte kann dich nicht heilen. Es gibt ein ganzes Thema darüber. Erwald sagt, es gibt nur eine Sache, die heilen kann, das ist der Geist Gottes. Nur der kann heilen. Keine gesunde Nahrung kann heilen. Sie ist ein Mittel, mit dem Gott zusammenwirkt, um unseren Gehorsam zu prüfen. Es ist die siebenmal untertauchen, das ist die Karotte. Es ist nicht, dass die Heilung daraus kommt, es ist der Test, ob wir das Gute wählen oder das, was wir selbst wählen.

[1:16:46] Ich würde euch gerne heute Nachmittag dazu was sagen, was Sie rausgefunden haben. In der Serie Zeichen der Zeit habe ich ein Thema über, was gerade im Gesundheitssektor passiert. Und die haben eine Studie gemacht mit Ratten, die Armen, immer müssen die ranhalten. Sie haben Fastfood den Ratten gegeben. Und wisst ihr, was sie rausgefunden haben? Die Ratten, die wurden nicht nur dicker, sondern sie haben sich so verändert, dass wenn sie Nahrung bekommen haben, zuerst immer auf das schädlichste Essen gingen. Alle Ratten sind zuerst auf das schädlichste von allen Essen gegangen und dann haben sie vielleicht von den anderen probiert.

[1:17:29] Der Punkt ist, worum es geht, ist weder die Karotte noch der Apfel oder das Wasser. Das sind Naturgesetze, die Gott geschaffen hat und jetzt durch sein heilendes, schöpferisches Wirken mit den Dingen, die er geschaffen hat, testet er uns, ob wir bereit sind, den guten Weg zu wählen. Sprich, ob wir bereit sind, uns, wie viel mal unterzutauchen? Siebenmal, ist ja Zufall. Glaubt ihr, dass das Zufall ist?

[1:18:03] Jetzt wird ja überredet, hätten sie was Großes geboten. Weiß nicht was, Hauttransplantation. Neues Errungenschaft, die Schweizer können die komplette Haut transplantieren. Kannste Aussatz wegkriegen. Die letzten Laser-Ultraschallbestrahlungen. Letzte, letzte, neueste wissenschaftliche Erkenntnis. Jeder hätte mitgemacht, der hätte sich freiwillig sofort die Brust frei gemacht und hätte sich drunter gelegt, sofort. Wollte er aber nicht. Warum? Sagt es mir. Es war zu einfach. Zu einfach. Das kann nicht sein. Ich meine, wir haben auch Flüsse. Das kann doch nicht sein, dass ich solche Anstrengungen mache. Geht nicht.

[1:18:48] Also, er wird doch überredet und zum Glück lässt er sich überreden. Die Bibel sagt uns, er war brennend im Zorn. Er hatte alle Voraussetzungen, nach Hause zu fahren. Zu sagen, ihr tickt ja nicht mehr richtig. Aber das war dem Elisa nicht egal, aber er hat die Konditionen genannt. Auch der Knecht hat die Konditionen genannt. Tu es und du wirst rein. Und jetzt geht er und er taucht unter. Die Bibel sagt siebenmal. Wie lange brauche ich, um siebenmal zu sagen? Zwei Sekunden. Und wir blättern weiter und sagen, ja, er hat es halt gemacht. Wir blenden aber aus, was in ihm vorging, in diesem Mann. Der war brennend im Zorn. Der hatte innere Widerstände dagegen und trotzdem hat er es gemacht.

[1:19:32] Und dann geht er in das Wasser und er taucht siebenmal unter. Nicht fünfmal, nicht sechsmal, auch nicht achtmal. Siebenmal, so wie Gott es angeordnet hat. Und das ist kein Zufall, ihr Lieben. Gott hat durch den Geist der Weissagung in dieser letzten Generation ein Heilungsprogramm gegeben. Wenn wir dem folgen, ist die Versprechen, dass wir gesund werden.

[1:20:01] Bitte kommt jetzt nicht mit den ganzen Sachen, ich bin nicht Gott. Zu sagen, ja Moment, da gibt es aber Leute, die haben einen Rollstuhl, die haben das und das und das, will zu sagen, das ist nicht meine Botschaft. Die Botschaft ist das hier. Er taucht siebenmal unter und wir haben genau das vom Geist der Weissagung bekommen. Ernährung, Exercise, komm zählt mit, Wasseranwendung, Enthaltsamkeit, Bewegung, haben wir schon, Exercise, frische Luft, Sonne, Ruhe, geht nicht auf, sind ja acht. Schade, hätte so gut gepasst für eine Predigt.

[1:20:55] Wie viele Heilungsprinzipien hat New Start? Wie viele? Sieben. Das Vertrauen brauchst du beim Wasser, bei der Luft, bei der Ernährung, genauso wie du dich untertauchst. Wie oft musst du dir vertrauen, Gott? Siebenmal vertrauen. Was ist es, was heilt? Das Vertrauen in Gott, der bedingungslose Gehorsam Gottes gegenüber. Das andere ist der Weg, den Gott sich erwählt hat, ja. Aber was wirklich heilt, ist nicht das Sieben, nicht das Fünf, es ist Vertrauen in Gottes Kraft. Und das ist, was Gott uns gegeben hat für diese letzte Zeit.

[1:21:46] Wir haben es schwarz auf weiß und die Welt hat Antworten darauf. Selbst bei Krankheiten, die psychischer, seelischer Natur sind, werden geheilt durch das, was wir heute New Start nennen. Und wir haben es unterschätzt, wir haben es jahrzehntelang geheim gehalten vor der Welt. Und jetzt wird es bekannt überall in der ganzen Welt.

[1:22:06] Schaut, was hier steht. Wie der Mann Gottes geboten hatte. Merkt euch das. Er tauchte unter siebenmal so, wie der Mann Gottes es geboten hatte. Er übertrag es auf unsere Zeit, die letzte Generation. Was würde geschehen, wenn die Menschen in unserem Umfeld genau das tun, was der Geist der Weissagung befohlen hat? Lasst uns ausprobieren, wir werden staunen.

[1:22:31] Und dann heißt es, sein Fleisch wurde heil, wie das Fleisch eines jungen Knaben und er wurde rein. Und das ist, was die Welt braucht. Reine Menschen im Herzen, in Gedanken, im Wesen gereinigt zu werden. Das ist, was wir brauchen.

[1:22:51] Schaut, in Propheten und Könige kommentiert Ellenwhite das so. Nur durch das Befolgen der genauen Anweisung des Propheten konnte der Arman geheilt werden. Durch was? Durch Gehorsam. Gehorsam ist die Salbe Gileads für diese sündenkranke Welt. Das war jetzt freizitiert von Propheten und Königen. Der Gehorsam, das Gefolgen der Gebote Gottes, ist die Salbe Gileads für eine sündenkranke Welt.

[1:23:26] Bereit wie der Gehorsam sagt, sie allein konnte zu der erwünschten Genehmigungsergebnis führen. Es war nicht das Wasser, nicht die Qualität des Wassers. Nicht die Qualität der Personen, die Autoritäten, wie viel Doktortitel hatte denn der gehabt, der mir das sagt? Es war allein der Gehorsam gegenüber Gottes Wort. Allein meint, allein.

[1:23:49] Und jetzt haltet euch zum Schluss fest. Warum habe ich das heute angesprochen, dieses Thema? Nicht nur, weil wir den 22. Oktober hatten, sondern weil es dringend nötig ist, Geschwister, dass wir uns zurückbekehren zum Geist der Prophetie. Es ist das Licht, das den Weg hell macht für uns und es ist das Licht, das über die Erde leuchten wird und alle, den ganzen Erdkreis erleuchten wird, ist der Geist der Prophetie. Und das wird sich wiederholen, global.

[1:24:21] Er kehrt jetzt um zu dem Mann Gottes mit all seinen Leuten, keine Sorge, ich mache nicht die ganze Geschichte, das ist jetzt der Schluss, Vers 15. Er kehrte um mit all seinen Leuten und als er hinkam, trat er vor ihnen und sprach. Und haltet euch fest, was da ein Zeugnis aus diesen heidnischen Götzendiener kommt. Er sagt, siehe, nun weiß ich, dass kein Gott ist auf der ganzen Erde, nur in Israel.

[1:24:48] Und das ist das Bekenntnis, was Gott vorbereitet hat für tausende Menschen dort draußen, die sagen, jetzt wissen wir es selber. Jetzt wissen wir es. Es gibt keinen anderen Gott als der Gott Israels. Das ist das Ziel von jedem Programm, das Gott uns gegeben hat. Das Ziel ist nicht acht bis zehn Jahre Lebensverlängerung und wenn wir heute die Gesundheitsbotschaft predigen ohne diesen Punkt, haben wir schlimmere Sachen verursacht, als wir machen könnten, wenn wir den Mund halten. Weil das machen die Esoteriker auch, die predigen auch Karotten. Aber was sie nicht predigen, ist Gehorsam. Und das ist das Problem.

[1:25:31] Dass es das Heilung gibt, Vertrauen, denn der gerechte, sagt Habakuk, in der letzten Generation wird seines Glaubens leben. Anders übersetzt, das Leben, das wahre Leben, kommt aus was? Aus dem Glauben. An wen? An Gott. Wodurch? Durch sein erwähltes Mittel, nämlich durch seine Boten und seine Knechte. Prophetisch inspiriert wohlbemerkt. Nicht jeder Knecht und jeder Bote ist gleich Geisterweissagung.

[1:25:57] Und ihr werdet euch wahrscheinlich nur noch wundern, dass die Realität prüft und beweist, was ich heute versucht habe zu sagen mit einer Aman. Die Realität beweist es. Mittlerweile kennt fast jeder diese Studie und diesen Film Gabel statt Skalpell. Aber was wenige kennen, ist das, was er in der bekanntesten Medizinerzeitschrift schrieb, nämlich New England Journal 2003, bevor es den Film gab, schrieb er Folgendes.

[1:26:27] Ihr müsst wissen, ein Mann, der ein angesehener Wissenschaftler ist, riskiert seine Reputation und er riskiert, gut, er war sowieso schon im Pensionsalter, aber er riskiert seinen Namen. Er riskiert als Wissenschaftler seinen Namen, wenn er einen Nichtwissenschaftler zitiert in einer wissenschaftlichen Zeitung und er sagt Folgendes. Ich kenne niemanden, der in Sachen Gesundheit genauer lag als Alan White.

[1:26:55] Der nennt es in der Medizinerzeitschrift und wir knallfen uns manchmal die Zunge zusammen, überhaupt nur den Namen zu erwähnen. Wir haben Angst, den Namen zu erwähnen, weil nämlich dieser Name könnte sein, dass die Menschen denken, wir sind Fanatiker, wir sind Sektiere. Deswegen wird Gott die Steine rufen lassen, wenn es wir nicht tun. Wenn wir nicht zeigen, wenn wir nicht wie die Israelitin, das Mädchen sagen, da gibt es einen Propheten. Wenn wir es nicht tun, wird der andere benutzen. Und worauf werden sie zeigen? Auf die Prophetin des Herrn.

[1:27:29] Und er sagt, betrachtet man ihren Hintergrund, ist sie wirklich eine beeindruckende Frau. Ich bin überzeugt, dass nahezu 100 Prozent ihrer Aussagen heute wissenschaftliche Erkenntnisse, die in den letzten beiden Jahrzehnten gewonnen wurden, bestätigt werden. Wie viele Jahrzehnte? Zwei, jetzt denkt mit mir mit. Das hat er 2003 geschrieben. Nehmt den Mann mal ernst. Das würde bedeuten, seit 1983 etwa, ja oder nein, seit 1983, sagt er, gibt es Erkenntnisse, die heute ganz klar belegen, dass diese Frau Erkenntnisse hat, die nicht auf ihren Mist gewachsen sind.

[1:28:11] Und jetzt zeige ich, ich kann es nicht zeigen, heute Nachmittag vielleicht, wenn ihr kommt. Ich zeige euch eine Skala. Ich habe über die Zeichen der Zeit, mein erstes Thema war Zeichen der Zeit, der Sturm beginnt. Und ich habe gesucht, dachte, ich möchte irgendwie Aktualität haben von dem Thema. Und ich suchte im ganzen Internet, überall suchte ich nach dem, was Jesus sagte mit den Wehen. Er sagte nämlich, daran erkennt ihr, es ist noch nicht das Ende, aber daran erkennt ihr, dass das Ende beginnt. Und ich suchte im ganzen Internet nach einem Wehendiagramm. Und ich fand eins von einer Ausbildungsschule in Amerika für, wie nennt man die Frauen, die helfen, Hebammen. Und ich fand ein Wehendiagramm. Und das Wehendiagramm habe ich drüber gelegt, über alle statistischen Erhebungen, über Katastrophen, Erdbeben, über die Ausgaben von Versicherungssummen bei Schäden usw. durch Katastrophen.

[1:29:06] Ich habe die übereinander gelegt und den Leuten gezeigt, sie sollen mir sagen, was sie sehen. Das Wehendiagramm ging genau an derselben Stelle hoch, wie in der Zeit, wo die Kurve exponentiell in die Höhe geht, und jetzt ratet, in welchem Jahr das war, wo das so nach oben schießt, die Katastrophen und die Ausgaben für die Versicherungsanstalten für Katastrophen. Sagt mir, welches Jahr? 82!

[1:29:31] Und da musste ich mich hinsetzen. Ich dachte, der Mann sagt, ohne dass er inspiriert ist, seit 20 Jahren, verweist die Wissenschaft auf wen, ich interpretiere es jetzt, auf wen verweist die Wissenschaft seit 20 Jahren? Genau genommen, auf wen? Auf den Geist der Prophetie. Und ich frage mich, wann es Zeit wird, dass wir das endlich machen. Seit 20 Jahren geht die Kurve nach oben, dass die Zeichen sind, Jesus kommt bald. Und die Welt darf nicht erfahren, wo die Heilung liegt.

[1:29:59] Und er sagt, haltet euch fest, jetzt fängt er an zu predigen. Er sagt, was mir klar wurde, was mich tief besorgt macht, ist, warum diese Botschaft von Alan White und anderen aus dem Blickfeld weg in die Regale geschafft wurden. Habt ihr das gehört? Er sagt, es macht ihn besorgt, dass das, was er sieht, was immer realer wird, immer klarer und die Welt, was sie noch gelacht hat über uns vor Jahrzehnten, die Welt langsam aufwacht und sagen könnte, Mensch, haben das die Adventisten nicht immer gesagt? Haben sie aber nicht. Das ist das Problem, sie können nicht mal einen Aha-Effekt haben. Sie kriegen ihren Aha-Effekt durch einen unchristlichen Arzt. Nicht durch uns.

[1:30:39] Geschwister, es ist höchste Zeit, aufzustehen und aufzuhören, sich zu schämen für das Evangelium. Paulus sagt, ich schäme mich des Evangeliums nicht. Nicht hochmütig sein, nicht glauben, die Adventisten sind die Einzigen und die Besten, nein. Wir haben mehr Verantwortung als die anderen.

[1:30:57] Ich habe mit so vielen Christen gesprochen am Abend bei den Vorträgen, so viele Juden, Moslems, Lutheraner, die kamen und haben mit mir gesprochen. Und gottesfürchtige Leute. Ich habe mit einer Frau gesprochen, die über 80 war, die seit 50 Jahren eine bekehrte Lutheranerin ist. Und sie hat gesehen, was jetzt die Lutheranerkirche macht. Dass sie vorbereiten für alles mögliche, was ich jetzt nicht erwähnen will. Und sie sagt, es ist Zeit, in meinem Alter, nach 50 Jahren, darüber nachzudenken, wohin ich gehe. Sagte sie mir.

[1:31:32] Und dann sagt er folgendes, ach, wunderbar. Es ist mir völlig klar, sagt Campbell, dass jetzt die Zeit gekommen ist. Er sagt mit anderen Worten, was? Jetzt ist die Zeit, diese Erkenntnisse wieder in den Vordergrund zu rücken, auf jede erdenkliche Weise, die uns möglich ist. Was sagt er dazu? Ist das nicht wunderbar? Er nimmt uns die Predigt ab. Lass ihn doch zu mir kommen.

[1:32:05] Die Welt wartet darauf, Geschwister. Und es gibt eine große Lüge, mit der möchte ich hier heute Morgen aufräumen, sonst seid ihr nicht bereit, wenn ihr da bleibt, das nächste Thema. Nämlich, welche Rolle spielt der Geist der Weisung in der Vorbereitung auf die Wiederkunft? Ich glaube, dass Jesus bald kommt. Eine der großen Lügen ist, dass wir den Leuten präsentieren, dass Adventisten zehn Jahre länger werden.

[1:32:28] Ich sage es laut und deutlich heute Morgen, auch durch diese Studien von National Geographic, die sagen, wir haben die meisten 100-Jährigen. Es ist eine Lüge, dass die Adventisten älter werden. Die Wahrheit ist, gehorsame Adventisten werden älter. Und das ist der feine Unterschied. Die Leute, die heute über 100 sind, haben sich an die Richtlinien ausgerichtet vom Geist der Weisung, sonst könnten sie heute nicht statistisch erfasst werden. Habt ihr mich verstanden? Ein Adventist wird nicht älter als die Bevölkerung, das ist eine Lüge. Gehorsame Adventisten, die den Geist der Weisung gehorchen, die werden nachweislich älter. Und das ist die ganze Wahrheit der Geschichte. Nicht, dass wir uns da täuschen.

[1:33:17] Lasst uns das zusammenfassen und vielleicht zusammenfassen mit einem wunderbar tollen Zitat aus dieser Quelle. Die andere in medizinischen Zeitschriften studieren. Es gibt viele Wege, Heilung zu praktizieren. Wie viele? Viele, unzählbar. Doch es gibt nur einen Weg, den der Himmel gut heißt. Wie viele Wege? Eine. Das war die Botschaft Jeremias, deswegen muss der sterben. Jeremias hat gesagt, entweder ihr bekehrt euch und ihr liebt den Herrn und haltet sein Wort, oder ihr werdet verloren gehen und ihr werdet das Gericht empfangen.

[1:33:59] Diese Botschaft ist so unpopulär, wie es nie hätte sein können, jetzt ist so unpopulär. In Zeiten der Komedien, in Zeiten des Weltethos, in Zeiten der Vereinten Nationen, die jetzt die ganzen Religionen zusammenlegen unter dem Papsttum. Es gibt keine Botschaft, Geschwister, die unpopulärer ist, als zu sagen, es gibt nur einen Weg. Macht euch gefasst, in den nächsten Jahren müsst ihr durch Sachen durch, durch die andere Generation durchmusten im Alten Testament. Wir werden geprüft bis aufs Feuer. Ob wir glauben, was wir wirklich glauben, oder ob wir nur darüber reden unter uns, oder ob wir wirklich glauben, dass es nur einen Weg gibt.

[1:34:37] Sie sagt, es gibt nur einen Weg, der den Himmel gut heißt. Gottes Heilmittel sind die einfachen Hilfsmittel der Natur. Und jetzt habt ihr die Lösung, was diese Geschichte für die Endzeit bedeutet. Die Geschichte hinter Nahmann ist, Gott hat eine wunderbare Wahrheit für uns. Wir müssen aufwachen, wir müssen ganz neu dem Geist der Weissagung Vertrauen schenken. Nicht mein Verstand, nicht sagen, die Welt interessiert es nicht. Ach, die lachen mich aus. Nein, die lachen nicht mehr, denen ist das Lachen vergangen.

[1:35:06] Denn mittlerweile sind ein Viertel der Weltbevölkerung übergewichtig. Und Wissenschaftler beweisen, dass Übergewichtigkeit dazu führt, dass man nicht mehr klar denken kann. Das ist, was der Satan vorhat. Dass wir nicht mehr entscheiden können, nicht, dass wir mehr wiegen. Das interessiert niemand, dass wir mehr wiegen oder weniger. Es geht darum, dass wir durch Mehrgewicht nicht mehr klar denken können. Und das will Gott.

[1:35:31] Ich will hier niemandem zu nahe treten, aber ich sage es einfach, weil es die Wahrheit ist. Ja, machen wir einen Schluss, wir kommen ja noch darauf. Was sollen wir hierzu sagen? Hätte der Paulus gesagt, ist Gott für uns? Eigentlich wollte ich etwas anderes sagen, aber ihr kennt den Römer-Acht-Text gut. Ich wollte sagen, wenn Gott für uns ist, ist es höchste Zeit, dass wir für Gott sind. Denn das bedarf Beweise, dass wir für Gott sind. Und darauf wartet die Welt, dass sie sieht, wir sind Gotteskinder. Beweise, nicht reden, nicht so viele Worte, Beweise.

[1:36:16] Und wir beweisen unsere Gotteskindschaft durch nichts besser, so wie jedes Kind seine Kindschaft zu seinen Eltern nicht besser beweisen kann, als dass es seine Eltern liebt und tut, was die Eltern sagen. Vor allem dann, wenn sie gottesfürchtig sind. Geschwister, ich würde gerne mit den Worten schließen, mit denen die Elisa sagte, lasst die Leute wissen, dass es einen Propheten gibt in Israel. Schämt euch nicht für die Wahrheit.

[1:36:52] Erhebt euer Haupt, nicht stolz, habe ich nicht gesagt. Erhebt euer Haupt, dass ihr zu einem Gott gehören dürft, der so weise ist, der für alle Probleme eine Antwort hat. Die Welt wartet auf Heilung, aber nicht Heilung alternativ, sondern Heilung nach Gottes Plan. Und wisst ihr, wo die Heilung beginnt in dieser Welt? Hier in diesem Raum. Hier in diesem Raum beginnt die Heilung.

[1:37:24] Und Gott ist bereit, jedem, der sich heute für Heilung entscheidet, das ganze Paket, nicht fünfmal, nicht achtmal, siebenmal, genau wie es der Mann Gottes gesagt hat, genau wie es der Geist der Weissagung sagt, prüf dich selbst, sagt die Bibel, ich kann dich nicht prüfen, es steht mir auch nicht zu. Prüf dich selbst, sagt Paulus, ob ihr im Glauben steht, wenn nicht, so werdet ihr ja unecht. Lasst uns nicht unecht sein vor dieser Welt, lasst uns echt sein. Denn die Menschen haben es verdient, aber vor allem hat es Jesus verdient, der alles, was er getan hat, echt war. Echter Tod, echtes Leid, echte Freude, echte Auferstehung, alles war echt. Und wir müssen echt sein. Echt.

[1:38:06] Aber es beginnt mit meiner Prüfung. Bin ich, stehe ich im Glauben? Lebe ich aus Glauben? Lebe ich im Gehorsam? Wenn nicht, dann lasst uns heute im Gebet jetzt zum Schluss gleich das im Gebet vor Gott bringen, nach dem Lied, das wir jetzt gleich singen werden. Amen.

[1:38:26] Vater, danke, dass du uns jetzt hörst. Wie wunderbar ist das zusammengefasst in einem Satz, in einem Gebetsruf. Zeig mir den Weg. Herr, wir haben oft geirrt im Finstern, manchmal wieder besseres Wissen. Herr, es ist Zeit, dass du kommst. Die Welt liegt in wirklich schlimmen Zuständen. Und die Zustände breiten sich immer mehr aus hinein in dein Volk. Es ist Zeit, dass du kommst und dass du einem jeden seinen Lohn gibst, wie er es wollte.

[1:39:03] Ich bitte dich, Herr, für uns alle, die wir hier stehen. Du hast zu uns gesprochen und du hast uns deinen Weg gezeigt, wie es Heilung geben kann. Nicht nur für die Welt, die sündenkrank ist, sondern auch für uns, dein Volk. Denn auch uns hat der Aussatz sich breit gemacht in vielen Bereichen unseres Lebens. Ich möchte dich bitten, dass du uns heilst, da wo Heilung nötig ist. Heilung in unseren Seelen, Heilung unserer Körper, Heilung unserer Gemeinden, Familien, Ehen, in unserer Beziehung zu unseren Kindern und ihre zu uns.

[1:39:51] Herr, wir legen alles jetzt in deine Hände. Wir vertrauen darauf, dass wir mit Mut vorwärts gehen in diese Welt und dass wir den Menschen den Weg zeigen. Du hast nicht umsonst dieses Licht geschenkt, das die Finsternis erhält, deinen Geist der Prophetie. Hilf, dass wir selber diesem Geist vertrauen. Denn nur so können wir mit Überzeugung den anderen mitteilen, es gibt eine Lösung. Israel hat einen Propheten. Und auch heute wird dein Volk noch durch den Geist der Weissagung gelenkt und geleitet.

[1:40:26] Ich danke dir für diese Gabe, Herr, die so kostbar ist, die uns ermahnt und wenn es nötig ist, uns auch korrigiert, aber die uns auch Freude und Frieden vermittelt, weil wir sehen, dass die Zeit da ist, unser Haupt zu erheben, weil du bald kommst. Mach uns bereit, dich zu empfangen und gib uns die Kraft, die wir brauchen für unser Leben persönlich und auch für die Menschen, die in unserem Umfeld auf uns warten, die heilsame Lehre zu hören. Lob und Ehre seid ihr jetzt und immer da. Amen.


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