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In dieser Predigt des J.O.S.U.A. BW-Camp Meetings 2015 spricht Hartmut Wischnat über die Botschaft der drei Engel aus Offenbarung 14. Er beleuchtet die Aktualität dieser Botschaft für unsere Zeit und betont die Notwendigkeit, sie nicht nur zu hören, sondern auch persönlich anzuwenden. Das Video thematisiert die Rolle des Volkes Gottes in der Endzeit und die Bedeutung von Einheit und gemeinsamer Verkündigung des ewigen Evangeliums.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14

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Transkript

[0:00] Meine lieben Geschwister, es ist schön euch zu sehen und es war schön auch viele schon persönlich zu begrüßen. Unser Herr hat uns hierher gerufen und ihr seid hierher gekommen, um eine Botschaft zu hören. Und wenn ihr die Tage über hier bleibt, wie ich glaube, dann werdet ihr nach Hause fahren und es wird etwas geschehen sein mit jedem Einzelnen von uns und miteinander. Was genau, weiß unser Herr, aber wir verlassen uns auf ihn, dass er wirkt während dieser Tage.

[0:56] Zuerst einmal, nicht jeder kommt hier aus der Gegend. Ich wurde gebeten, ein, zwei Sätze zu meiner Person zu sagen, weil wir keine extra Vorstellung machen. Wie eben schon die charmante Moderatorin gesagt hat, ich bin verantwortlich für Gemeindeaufbau und Heimatmission und Sabbatschule und so ein paar andere Dinge in der baden-württembergischen Vereinigung und wir sind sehr dankbar dafür, dass Gott es so geführt hat, dass diese Veranstaltung so stattfinden kann und vor allem mit so vielen Menschen aus verschiedenen Gegenden, die mitarbeiten und an einer Sache arbeiten.

[1:33] Wir beschäftigen uns während dieser Tage mit dem aktuellsten Thema, das diese Erde überhaupt jemals gesehen hat. Das aktuellste, womit wir uns überhaupt beschäftigen können. Aktueller als ein Vulkanausbruch in Japan, aktueller als die vielleicht eingeführte Maut, aktueller als alles, was wir in Zeitungen lesen. Eine Botschaft, die der uns gegeben hat, der unsere Zeit heute schon gesehen hat, bis vor es Menschen gab. Eine Botschaft, die zu 100 Prozent zuverlässig ist und bevor wir irgendwelche Worte verlieren, aus menschlichem Mund, wo wir darüber studieren, nachdenken, möchte ich diese Worte unseres Gottes miteinander lesen aus Offenbarung 14. Und ich möchte mit euch alle zwölf Verse lesen.

[2:32] Es ist mehr als eine gute Tradition, wenn wir das Volk des Buches sind, wenn wir es aufschlagen. Gerade bei den jetzigen Temperaturen ist es sehr angenehm, wenn die Blätter dann die Luft bewegen und ich freue mich darüber, dass wir alle mitmachen. Wir haben es gehört, vielleicht kann man etwas das Licht hochdrehen, dass wir die Bibel nicht nur zum Luft machen, sondern auch zum Lesen gebrauchen können.

[3:04] Und ich sah und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144.000. Sie trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben. Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, wie die Stimme vieler Wasser und wie die Stimme eines starken Donners. Und ich hörte die Stimme von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten. Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten. Und niemand konnte das Lied lernen, als nur die 144.000, die erkauft worden sind von der Erde. Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm. Und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden, denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes.

[4:10] Und ich sah einen anderen Engel mitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen. Und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat. Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zornes. Und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht. Und wer das Mahlzeichen seines Namens annimmt. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.

[5:48] Es gibt keine Botschaft, die so ernst ist. Und ich gebe zu, wenn jemand diesen Text das erste Mal liest, dann kann man nicht einfach so durchlesen und sagen, naja, das war nett. Es wird augenblicklich deutlich, dass es hier eine Botschaft ist, die durch Mark und Bein geht. Nicht wegen von Ewigkeit zu Ewigkeit allein. Aber Gott macht hier deutlich, es ist ernst. Es ist kein Spiel. Es geht hier nicht um etwas, wo du leichtfertig drüber hinweg gehen kannst. Und es ist eine Botschaft, die nicht nur für die ist, denen sie gefällt.

[6:34] Das Generalthema dieser Tage hier ist die Botschaft der drei Engel, wie wir sie eben gelesen haben. Und jede dieser drei Botschaften und was damit zusammenhängt, wird während dieser Tage auch ausgeführt werden von verschiedenen Sprechern, die gekommen sind zu uns. Und wir werden Einblicke erhalten, die so denke ich, durch die Führung des Heiligen Geistes weit über das hinausgehen, was wir bisher darüber gehört und gedacht haben. Denn es ist so, dass diese Botschaft auf verschiedene Weise dargeboten wurde, und wird manchmal nur als Hammer und manchmal abgeschwächt. Aber wir wollen versuchen, mit Gottes Hilfe während dieser Tage die Botschaft so sprechen zu lassen, wie Gott sie uns gegeben hat. Wir denken darüber nach und wir wenden es auf uns heute an.

[7:31] Wir sind davon überzeugt, dass dies die letzte Warnung Gottes an die Menschheit ist. Die Botschaft für unsere Zeit, bis unser Herr Jesus Christus wie in einer Wolke erscheint und die Geschichte des rebellierenden Planeten zu einem Ende bringt, um die Menschen zu holen, die sich von ihm haben retten lassen, die ihm vertrauen und die ihm folgen. Und er kommt wieder, um eine neue Erde und einen neuen Himmel zu machen. Und er kommt wieder, und vielleicht ist das das Wesentliche, um eine Ewigkeit mit ihnen zu leben und bei ihnen zu wohnen. Darum geht es in dieser Botschaft. Diese Botschaft begleitet die letzten und bewegendsten Ereignisse dieser Weltgeschichte.

[8:32] Also alles, was geschieht auf der Welt, kann und muss eigentlich im Zusammenhang und im Rahmen dieses hier skizzierten Bildes gesehen werden. Was Gott sagt, was geschieht eigentlich um uns herum und ist es nicht so, dass nicht nur in Medien, Zeitungen, sondern die Menschen um uns herum, sie stellen sich Fragen. Und warum gibt es so viel Verschwörungstheorien? Weil man Antworten hinter den Kulissen sucht. Die Menschen spüren, dass das, was vor unseren Augen ist, nicht das Letzte ist, nicht das, worum es eigentlich geht. Und so suchen sie nach Antworten. Und wir haben hier im Wort Gottes in der Offenbarung die einzige wahre Antwort. Ein Blick hinter die Kulissen. Was wird gespielt? Und diese Botschaft hat ihre Relevanz bis heute, bis Jesus wiederkommt. Und die Beschäftigung mit dieser Botschaft ist keine Option. Ja, ich habe mich damit beschäftigt, wenn du magst, kannst du es ja auch mal machen. Das ist nicht Gottes Plan. Jeder aus dem Volk Gottes wird sie verkündigen.

[9:47] Ja, es ist nicht nur so, dass jeder auf der Welt sie hören wird. Es ist so, dass jeder, der zum Volk Gottes gehört, sie verkündigen wird oder schon verkündigt. Jeder wird sehen, jeder Mensch auf der Erde wird sehen, wie der große Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Christus und seinem Volk und zwischen Satan und seinen Mächten und seinen Engeln der Finsternis, wie dieser Kampf zu einem Höhepunkt kommt und dann zu einem Ende, zu einem guten Ende. Und jeder, das ist ganz dick unterstrichen, jeder Mensch wird eine Entscheidung treffen, die über sein ewiges Schicksal entscheidet. Meine Lieben, das ist eine Beschreibung dieser Zeit und das sind Ereignisse, wie wir sie noch nie in der Geschichte der Welt hatten.

[10:42] Es ist eine Zeit, in der der Heilige Geist in nie zuvor gesehener Weise alle Menschen zur Erkenntnis führt. Zur Erkenntnis, dass Christus auf der einen Seite ist und sein Gegenspieler Satan auf der anderen. Gab es das schon einmal? Es gibt so viele christliche Gruppen und Einzelpersonen, die darauf warten, dass ein Pfingsten sich wiederholt. Und viele rechtgläubige Christen gehen deshalb in der Annahme voran, dass sie sagen, hier erlebe ich sowas, wie ich das mir bei Pfingsten vorstelle, also ist das jetzt auch für diese Zeit richtig. Aber wir sollten beachten, dass das Wirken des Heiligen Geistes in dieser Zeit, bevor Christus wiederkommt, keine Wiederholung von Pfingsten ist. Was ja für die Gründung der Gemeinde ausschlaggebend war, sondern viel mehr. Ein weltweites Werk des Heiligen Geistes an jedem einzelnen Menschenherzen.

[11:48] Niemand bleibt neutral. Kein Lehrer bestimmt über das Schicksal seiner Schüler. Kein Pfarrer, kein Prediger, keine Eltern bestimmen, was aus ihren Kindern wird. Keine Gelehrten entscheiden, was klug und weise ist. Jeder entscheidet selbst. Das bewirkt unser Herr Jesus Christus durch seinen Geist.

[12:21] Es ist Gottes Plan, dass sein Volk in diesem Werk eine zentrale Rolle spielt. Nach Gottes Plan sind, ist sein Volk nicht Menschen, die zuschauen, sich einen Wohnwagen kaufen, um bei einer vermutlichen Verfolgung sich zu verstecken, sondern dass auch gläubige Menschen, die zu Gottes Volk gehören, bereit sind, sich in dieser Zeit von Gott führen zu lassen. Nicht durch ihre Angst, wie sie vorbeugen können für diese Zeit. Es gibt keinen Ort auf der Welt und unter der Erde, wo man sich verstecken kann heutzutage. Es gibt einen Ort, bei dem jeder Mensch sicher ist, bei Jesus Christus.

[13:14] Es ist Gottes Plan, dass sein Volk nicht zuschaut, wie die letzten Ereignisse geschehen und abhakt. Jawohl, unser Herr kommt bald. Es ist Gottes Plan, dass sein Volk der Dreh- und Angelpunkt ist in der Frage, hat Gott recht? Hat Jesus Christus recht, dass sein Gesetz gut ist, dass es Frieden, Freude und Leben schenkt? Ist es richtig, dass das Gesetz Gottes Freiheit schenkt? Ist es möglich, dass Menschen danach leben können? Gibt es diese Menschen, die nicht durch Gewalt auf der einen Seite oder durch Schmeicheleien und Vorteile dazu bewegt werden können, nicht Christus, sondern jemand anderem zu folgen? Gibt es diese Menschen? Wir hören fast die Frage Satans, ja, wo sind die, die jetzt noch geduldig sind, die jetzt noch treu mit ihrem Herrn wandeln, inmitten einer verdorbenen Welt? Wo sind die, die Gottes Gebote halten, das geht doch gar nicht und die den Glauben Jesu bewahren? Und wir hören die Antwort in Vers 12.

[14:28] Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind, liebe diese Worte, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Nachdem Kapitel 12 die Verfolgung angedeutet wird und Kapitel 13 noch deutlicher gemacht wird, kommt in Kapitel 14. Es gibt diese Menschen, man könnte fast verzweifeln und denken, es ist aus. Wo gibt es denn Menschen, die zu Gott halten und wo Gott sich zu ihnen bekennt, vor den Menschen und vor dem Universum und hier steht, es gibt sie, hier sind sie.

[15:11] Wenn wir über diese Botschaft nachdenken werden, dann müssen wir zuerst über uns selbst nachdenken. Das ist ein Schritt, den manch einer vielleicht noch nie gegangen ist. Ich bin wie viele andere von euch in einem adventistischen Elternhaus aufgewachsen, das ist ein Privileg. Nicht erst ohne Gott zu versuchen, Freude im Leben zu haben und dann die wahre Freude zu erkennen, sondern von Kindheit an das Wahre zu kennen und nicht alle möglichen Dinge erst ausprobieren zu müssen. Das ist ein Privileg. Aber wenn man aufgewachsen ist, in dieser wunderbaren Nähe, kann es sein, dass man damit zufrieden war, zu sagen, Babylon ist gefallen, das bin nicht ich, ich bin nicht Babylon, keine Angst und den Schöpfer anbeten, diese Botschaft ist doch klar, mein Leben lang gehe ich Sabbats in den Gottesdienst, ich glaube nicht an die Evolution, dann ist doch alles klar und je fundamentalistischer ich das vertrete, umso sicherer bin ich mir, dass ich richtig stehe.

[16:25] Meine Lieben, vielleicht ist es gut, wenn wir diese drei Engelsbotschaft auch zuerst an uns selbst anwenden. Bete ich den Schöpfer an? Wie mache ich das? Fürchte ich Gott? Was ist das? Kann ich Antwort geben, wenn jemand sagt, ja, soll ich Angst vor ihm haben und dann nicht nur die Antwort geben, ja, es ist Ehrfurcht, da steckt mehr dahinter. Darüber werden wir nachdenken an diesen Tagen. Wie ist es mit Babylon? Welche Merkmale hat Babylon? Ich werde ja jetzt hier kein großes Thema halten, aber ich darf es anreißen. Welche Eigenschaften hat Babylon, wenn wir uns die Bibel anschauen? Babylon ist der Stolz, ich kann es ohne Gott, es ist Rebellion gegen Gottes Plan und gegen Gottes Willen und es gibt diese Kennzeichen und muss nicht erst die Rebellion in mir fallen? Ich will diese diese wichtige Botschaft nicht schmälern, aber ich möchte, dass wir darüber nachdenken, dass zuerst einmal meine Rebellion fallen muss, bevor ich diese Botschaft weitergeben kann.

[17:39] Denn die Menschen, die diese Botschaft weitergeben, werden hier auf bestimmte Weise beschrieben. Es sind nicht irgendwelche Menschen, die einer Glaubensgemeinschaft den Adventisten angehören, es sind Menschen mit ganz speziellen Eigenschaften. Wir können nicht hinausgehen, diese Botschaft verkündigen, ohne dass der Heilige Geist in uns wohnt. Wir können das nicht erleben, ohne dass Jesus Christus in uns lebt, ohne dass wir täglich sagen: Herr Jesus Christus, du hast es versprochen und ich nehme dein Geschenk an, gieße deinen Heiligen Geist heute über mich aus, fülle mich aus, lebe du dein Leben in meinem Leben, sodass ich siegreich sein kann, aus deiner Gnade, durch dein Wirken. Breche in mir die Rebellion gegen deine Pläne, die doch besser sind. Breche diesen Stolz, dass ich so viele Menschen schon zu Christus geführt habe. Breche meinen Stolz, meinen babylonischen Stolz, dass ich denke, ich bin besser, weil ich in einer anderen Kirche sitze.

[19:00] Wer nun ist dieser andere Engel? Ein anderer Engel flog dort. Mit Vers 6 beginnt ja eine neue Szene hier im 14. Kapitel Offenbarung. Wir haben dort die 144.000 und dann haben wir ab Vers 6 eine Szene, wo diese Botschaften verkündigt werden. Das ist aber zeitlich eigentlich umgekehrt. Die Szene ab Vers 6 ist vor dem, was vorher beschrieben wurde. Als Antwort auf die unausgesprochene Frage, wer wird standhaft bleiben, wenn niemand kaufen und verkaufen kann und alle getötet werden sollen, die nicht das Tier und sein Bild anbeten und sein Mahlzeichen annehmen. Hier ist Johannes die Schar der 144.000 gezeigt worden. Sie waren bereit, lieber zu sterben, als Gottes Gebote zu übertreten und dann in Offenbarung 14 ab Vers 6 wird die Antwort gegeben auf die Frage, wie erlangen sie denn oder wie erlangten sie den Sieg?

[20:13] Ich sah einen anderen Engel fliegen mitten durch den Himmel. Es gibt natürlich unterschiedliche Möglichkeiten, diesen Engel auszulegen, aber es gibt nur eine, die der Bibel auch wirklich gerecht wird. Dieser Engel stellt Gottes Volk in der Endzeit dar. Dieses Volk, das noch einmal das lautere, reine, unveränderliche Evangelium in der ganzen Welt verkündigt. So hat Jesus es vorausgesagt in Matthäus 24 Vers 14 und es wird gepredigt werden, dies Evangelium vom Reich und der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker und dann wird das Ende kommen. Hier hat Jesus es gesagt, es ist dieses Evangelium, es bleibt, es gibt nur dieses eine ewige. Es gibt nur ein Evangelium, das Menschen errettet.

[21:09] Paulus schreibt an die Galater in Kapitel 1: Mich wundert, dass ihr euch sobald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem anderen Evangelium, obwohl es doch kein anderes gibt, nur dass etliche da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel auch euch würde ein Evangelium predigen, anders als wir euch gepredigt haben, der sei verflucht. Das ewige Evangelium, wie die Bibel es lehrt, wird so lange bleiben, wie Menschen gerettet werden müssen. Es wird niemals ein anderes geben.

[21:55] Wo kommen diese Menschen her, die diese Botschaft leben und verkündigen? Wo kommen sie her? Die Verkündigung geschieht nicht nur durch Worte, sondern durch das Leben. Ist es eine Kirche, die bestimmt, wer zu diesem Volk gehört, eine Gemeinde oder ist es ein Teil der Gemeinde? Die Offenbarung gibt uns die Antwort. Sie spricht in Kapitel 12 von einer Frau. Diese Frau ist eine reine Frau. Sie wird auf eine Weise beschrieben, die ziemlich viele Gemeinsamkeiten hat mit denen in Offenbarung 14, die das Evangelium verkündigen. Und diese Frau, sie ist untadelig. Die 144.000 auf dem Berg Zion erfüllen diese Prophezeiung aus Sacharja 3. Der Zeit wegen lese ich es jetzt nicht vor, aber wer will, kann es sich aufschreiben. Sacharja 3, 12 bis 15. Ach, ich lese es doch. Ich will in dir übrig lassen ein armes und geringes Volk. Die werden auf den Herrn Namen trauen und diese übrig gebliebenen in Israel werden nichts Böses tun, noch Lüge reden und man wird in ihrem Munde keine betrügerische Zunge finden. Jauchze, du Tochter Zion, frohlocke Israel. Der Herr, der König Israels ist bei dir, dass du vor keinem Unheil nicht mehr fürchten musst. Diese Menschen waren willig, das Leben treu zu bleiben.

[23:39] Die drei Engelsbotschaften zeigen ein Stück weit schon eine zukünftige Herrlichkeit mit den 144.000 zuvor. Ein symbolischer Engel erscheint hoch oben im Himmel, wie die wahre Kirche, die wahre Gemeinde in Offenbarung 12, Vers 1. Wie sie erscheint der Engel im Himmel, aber er ist ein Symbol für eine Gruppe von Menschen hier auf der Erde.

[24:16] Ich finde es erstaunlich, wie in der Offenbarung Frauen beschrieben werden. Nicht im Allgemeinen, sondern ganz speziell. Wir haben in Offenbarung 12 diese reine Frau und wenn wir das Kapitel lesen, sehen wir, dass es die Gemeinde, das Volk Gottes schon im Alten Testament war, denn sie sollte ja den Heiland zur Welt bringen und die Gemeinde im Neuen Testament, weil sie danach verfolgt wurde. Diese Frau hat Eigenschaften, diese Gemeinde, sie ist treu, sie ist rein und sie wird verfolgt, aber die Erde hilft ihr und sie ist sicher. Und auch hier wird am Schluss gesagt: Der Zorn des Drachen ist gegen die übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben. Moment, da ist eine Frau im Alten Testament. Wir wissen, dass die jüdischen Nationen, dass die nicht alle so hundert Prozent Jesus angenommen haben. Wir wissen, dass die neu gegründete, neutestamentische Gemeinde, sie fängt ja an, wenn wir die sieben Sendschreiben lesen, fängt rein an, aber es kommt Unreinheit hinein. Falsche Lehren kommen hinein mit der Zeit, sie bleibt nicht rein. Und dann geschieht etwas. Im Kapitel 13 wird uns beschrieben, wie Satan durch seine Mächte versucht, Menschen auf seine Seite zu ziehen und man fragt sich, wer bleibt übrig. Im Kapitel 14 haben wir jetzt gelesen. Wo ist die Frau? Wir stellen uns ja jetzt die Frage, wo kommen die her, die dieses Evangelium verkündigen? Wer wird durch diesen Engel symbolisiert? Ist es die Frau? Ist es die Kirche? Sind es die, die sich jetzt in Stuttgart gerade treffen? Ist es die Ökumene? Ist es die Mutter? Ich sage jetzt nicht, welche Mutter der Kirchen. Schauen wir mal, was mit der Frau wird.

[26:31] Das ist jetzt nicht unbedingt theologisch hundertprozentig, aber sehr interessant und ich glaube, dass es biblisch korrekt ist. Die Frau aus Kapitel 12 erscheint nicht mehr. Kapitel 13 nicht. Furchtbare Zeit wird beschrieben. Kapitel 14, Kapitel 15, Kapitel 16. Ah, Kapitel 17 kommt wieder die Frau zurück. Hey, aber sie sieht anders aus. Hat die sich aber verändert?

[27:13] Eine Frau auf einem scharlachroten Tier, voller Namen der Lästerung, sieben Köpfe und zehn Hörner und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von von Gräueln und der Unreinheit ihrer Unzucht und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde. Und ich sah die Frau berauscht vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah. Meine Lieben, wir lesen diese Texte nicht zum ersten Mal, aber ist euch schon mal aufgegangen, dass hier von einer Frau die Rede ist, in Kapitel 12 und dass im Kapitel 17 von einer Frau die Rede ist und habt ihr auch oft oder meistens oder bis heute gedacht, das wären völlig unterschiedliche Frauen?

[28:14] Die reine Frau wird verfolgt und ab einem bestimmten Zeitpunkt gibt es in dieser Frau eine Gruppe, die nicht abfällt, die treu bleibt den Geboten Gottes, treu bleibt im Glauben an Jesus Christus und ihm folgt, aber die Frau verändert sich. Nur diese eine Gruppe, die bleibt bei Gott und diese Gruppe findet sich nicht mehr in der Frau in Kapitel 17 wieder. Wir haben sie längst verlassen oder bekommen jetzt den letzten Ruf, aus ihr hinaus zu gehen und diese Gruppe, diese Gruppe verkündigt dieses ewige Evangelium.

[29:12] Möchtest du dazugehören? Klar, wenn ich fragen würde, würde jetzt jeder Ja sagen und das meinen wir auch alle ernst. Meine Lieben, wie kann man dazugehören? Sie folgen Jesus Christus. Sie lassen den Heiligen Geist an sich wirken und zwar täglich. Sie kommen in Schwachheit zu ihm und sagen: Herr Jesus, gebrauche mich. Herr Jesus, ich habe Fehler, aber gebrauche mich. Vergib mir meine Sünden und gieße deinen Heiligen Geist in mich. Wohne du in mir.

[29:50] Meine Lieben, wir sind hier zusammen, nicht um wieder ein weiteres Mal einen Text so zu lesen, wie wir es bisher gemacht haben. Wir haben im Vorfeld gebetet und lasst uns während dieser Tage jeder für sich oder vielleicht auch in Gruppen dafür beten, dass Jesus Christus durch seinen Geist hier ein Wunder geschehen ist. Das Wunder, dass Menschen, die noch nie so zusammengearbeitet haben, anfangen im Schulterschluss mit einer gemeinsamen Botschaft, die nicht sich eine Gruppe oder eine Vereinigung oder ein Prediger oder irgendjemand ausgedacht hat, sondern die direkt von unserem Herrn Jesus Christus kommt. Menschen, die vereinigt gemeinsam eine Botschaft in Macht verkündigen. Jeder, wo er kann, wo er steht und auf die Weise, wie Gott es ihm gezeigt hat, aber nicht in der Weise, dass der eine den anderen piekst oder sagt, ich mache es besser als der, sondern in einer Weise, die diesem Bild gerecht wird, wie wir es in Offenbarung 14 lesen. Es ist eine laute Stimme, keine Dissonanz, ja, aber geht da lieber nicht hin, bei uns ist es besser.

[31:02] Wir haben, ich bringe jetzt keine Beispiele, ihr kennt sie alle, wir möchten gerne ein Ziel mit diesem Kongress, mit diesem Campmeeting erreichen und darüber möchten wir mit euch jetzt ein paar Minuten sprechen. Ich möchte jetzt den Christopher nach vorne bitten, es ist nämlich ein Eingreifen Gottes, dass dieses Campmeeting jetzt stattfindet, so wie es stattfindet. Ich gebe dir einfach das Wort, beginne einfach und ich löse dich dann ab.

[31:39] Ihr Lieben, vor genau 175 Jahren, da brauche ich die erste Folie, vor 175 Jahren geschah etwas, das wir vielleicht schon mal gehört haben, aber das wir wahrscheinlich trotz unserer Adventgeschichtskenntnisse nie so wirklich ganz richtig verstanden haben als Adventgemeinde. Zu dem Zeitpunkt war die Miller-Bewegung schon neun Jahre alt. Der William Miller war seit neun Jahren umhergezogen von Dorf zu Dorf, von Kleinstadt zu Kleinstadt, um die Dinge zu verkündigen, die er bereits wusste, die er seit 1818 in der Bibel entdeckt hatte und er hatte ganz guten Erfolg. In jeder Kleinstadt, wo er gewesen ist, gab es Menschen, die begeistert waren. Es gab Erweckung, Reformation und er zog in eine andere Kleinstadt und die Erweckung, die ging dann wieder so zurück. Er war fast ein bisschen frustriert. Neun Jahre lang hat er im Wesentlichen als Alleinkämpfer gewirkt, doch im Jahre 1840 hat sich das Ganze auf den Kopf gestellt. Er fand Menschen, die ihm geholfen haben mit verschiedenen Gaben und Fähigkeiten, zum Beispiel hier den Joshua Himes, einen unglaublich guten Strategen, der ihn mal gefragt hat: Glaubst du, was du predigst? Und der Miller hat gesagt: Natürlich glaube ich das. Und dann fragte ihn: Warum bist du immer nur in den Kleinstädten unterwegs? Warum bist du nicht in Boston, in Philadelphia, in Washington D.C.? Und William Miller hat gar nicht so groß gedacht. Ihm wäre das nie in den Sinn gekommen. Und dann gab es andere Leute, die große Gaben und Fähigkeiten hatten, wie den Josiah Litsch oder den Charles Fitch und den Joseph Bates und viele andere. Und im Jahre 1840 kamen die alle zusammen. Jeder hatte einzeln so für sich gewirkt. Der Bates, der war ein großer Reformer in der Sklavenfrage und der Fitch war ein großer Heiligkeitsprediger. Und jetzt kamen sie zusammen, brachten ihre verschiedenen Gaben und Fähigkeiten an einen Tisch. Und die Folge war das, was wir als die eigentliche Miller-Bewegung kennen.

[33:45] Nächste Folie. Und sie sind dann in die großen Städte gegangen. Sie haben sich große Ziele gesetzt und haben angefangen, ihre Botschaft ganz systematisch zu verbreiten. Hier haben wir eine Ausgabe der ersten "Signs of the Times". Damals noch mit einem Engel. Ja, dass es mal eine Drei-Engels-Botschaft wurde, das hat noch keiner geahnt. Und man hat versucht, diese Prophezeiung jetzt ganz systematisch in die Welt zu tragen. Und das hat sehr schnell Früchte getragen. Man kam sehr bald auf die Idee, man müsste sich mal gemeinsam treffen. All diese verschiedenen Leute. Und so hat man für den Herbst 1840 eine gemeinsame Konferenz, eine General Conference, da kommt die Idee von der Generalkonferenz, gemeinsam einberufen. Da seht ihr die offizielle Einladung damals in den "Signs of the Times", da unten die ganzen Leute, die unterschrieben haben, der William Miller, der Henry Danner Ward, ach und wie sie alle heißen. Und da habt ihr das Bild von Boston, war damals noch eine ganz ganz schöne Stadt, vor 175 Jahren. Und das ist der offizielle Bericht, den man dann angefertigt hat. Man ist nicht nur zusammengekommen und hat gesagt, naja, wir finden die Botschaft von Miller gut, wir beten für ihn. Man ist zusammengekommen, hat gemeinsam die Botschaft studiert. Miller war übrigens gar nicht da, der war krank. Wahrscheinlich eine Fügung Gottes, dass es keine One-Man-Show wurde. Und man hat gemeinsam Pläne geschmiedet. Man hat Pläne geschmiedet, wie man zum Beispiel die Zeitschriften in jeder großen Stadt verteilen kann. Man hat Agenten gewählt in den einzelnen Gebieten. Man hat sich überlegt, wie man zum Beispiel Adventsbibliotheken in den Städten einrichten kann. Man hat so viele verschiedene praktische Dinge zusammengetragen. Und das war das Geheimnis, warum diese Miller-Bewegung in vier Jahren plötzlich die gesamte Vereinigten Staaten von Amerika erreicht hat. Man ist dann sehr bald auf die Idee gekommen, Camp-Meetings zu veranstalten. Und Camp-Meeting hieß damals wirklich noch Zeltversammlung. Nicht wie heute mit großer Halle und mit allen Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Das hieß, nicht 500 Leute wie bei uns oder 1.500 wie bei Muse & Mission, sondern 10.000 Leute über ein ganzes Wochenende, ein langes Wochenende im Wald mit Pferden, ohne Kühlschrank und solche Dinge. Und dazu hat man riesige Zelte gebaut. Man hat das größte Zelt in Auftrag gegeben, das es überhaupt nur gab. Allein deswegen sind die Reporter aus den Städten in den Wald gefahren, um dieses Zelt zu sehen. Und die Leute sind zu 10.000 gekommen. Als man das damals geplant hat, auf so einer Generalkonferenz, da gab es Leute, die gesagt haben: Oh, wird das nicht zu viel, werden wir uns nicht übernehmen, werden wir nicht alle Burnout kriegen, wenn wir da jetzt drei Camp-Meetings organisieren? Wer soll das machen? In jenem Jahr 1842 fanden über 30 Camp-Meetings im Sommer statt. Im nächsten Jahr 40 und einem Jahr darauf über 50. Und hier habt ihr ein Bild, wie das durch die ganzen USA, hier ein Bild von Neuengland, sich verbreitet hat wie ein Waldfeuer. Und das ist der Grund, warum 1844, so sagen die Historiker, jedes Schulkind den Namen William Miller kannte. Warum selbst die weltlichen Zigarettenfirmen mit Millers Slogans geworben haben, weil er so bekannt geworden ist. Und ich glaube, wir haben nichts zu befürchten für die Zukunft. Es sei denn, wir vergessen, wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat.

[37:11] Und das bringt uns zu der Idee von heute. Hartmut. Ja, man muss ja nicht immer die gleichen Fehler noch mal machen, sondern man kann ja auch lernen von guten Dingen, die geschehen sind. Vor einigen Jahren schon habe ich gemerkt, da ist irgendwas faul in Deutschland und nicht nur hier. Nämlich es gibt dort Ministries und verschiedene Gruppen, die machen so etwas. Ich war selbst mal Teil einer Gruppe und ich habe gemerkt, da gibt es so einen Widerstand. Ja, da war irgend so ein Administrator und irgendeine Vereinigung oder sowas, der hat uns nicht so das erlaubt, was wir wollten und so. Und da haben wir gedacht, oh, der ist böse auf uns, der will uns nicht. Und dann habe ich gemerkt später, als ich selber Prediger war, ja, Moment mal, das muss man auch von der anderen Seite sehen. Und ich habe mich immer gefragt, warum? Wie kommt es, dass da Leute sind, die glauben die ganze Adventbotschaft und sie machen eine gute Arbeit. Sie führen Menschen zu Christus und sie haben eine Opferbereitschaft und ein Engagement für die Sache. Und warum machen die das alleine? Warum schätzt man das nicht? Warum gibt es da keine Anerkennung für und warum vereint man nicht seine Bemühungen? Und dann habe ich festgestellt und jetzt kommt gleich eine Entschuldigung im Namen von vielen Administratoren, die hoffentlich meiner Meinung sind.

[38:43] Ich habe festgestellt, dass manch ein Ministry, manch eine Gruppe oder Einzelperson, die die beste Absicht hat, durch nicht Vorschuss Vertrauen, sondern Vorschuss Skepsis in eine Ecke gedrängt wurde, wo sie selber gar nicht landen wollten. Und wo diese Skepsis dann erhärtet wurde durch Beispiele von, wie man falsch miteinander umgeht und so weiter. Und ich möchte an dieser Stelle mich entschuldigen, erst mal von meiner Seite, aber im Namen aller, die meiner Meinung sind. Ich möchte mich entschuldigen, wenn ich oder jemand dazu beigetragen hat, um es Menschen, die für Gott arbeiten wollen, schwer zu machen. Durch Dinge, die weitergetratscht wurden, die vielleicht gar nicht stimmten, die man gar nicht überprüft hat. Aber ich möchte auch gerne erleben, dass vielleicht auf der anderen Seite jemand ist, von einem Ministry oder von irgendeiner Initiative, wir brauchen keine Scheinwerfer mehr, Gott bescheint uns, der vielleicht sagt: Ich stelle fest, ich habe hier einen Geist erlebt und ich habe festgestellt, wir haben die gleiche Botschaft und wir wollen sie wirklich mit ganzem Ernst verkündigen. Ich möchte mich auch entschuldigen, denn ich habe auch manche Skepsis gegenüber manchen Prediger oder Vereinigungsvorsteher geschürt, aber das macht jetzt nicht meine Rede, sondern das macht Gottes Geist und das ist der Grund, warum es dieses Campmeeting gibt.

[40:19] Wir möchten gerne Gottes Geist Raum geben, wir möchten gerne Gott erlauben, dass er an jedem wirkt. Wir werden während dieses Wochenende, während dieser Tage nicht nur hören und sitzen und sagen Hurra und dazu nicken, bis wir eingenickt sind, sondern wir werden miteinander ins Gespräch kommen und Pläne schmieden und praktisch werden. Was heißt das jetzt für uns? Gibt es Möglichkeiten? Gibt es Wege? Wer ist willig? Welche Möglichkeiten gibt es? Ich höre jetzt mal auf, mach du mal weiter.

[40:51] Es gibt eine wichtige Sache, die wir euch wirklich ans Herz legen. Wir glauben ganz fest, dass all das, was der Hartmut gerade gesagt hat, nur dann wirklich Realität werden kann, wenn diese Einheit zwischen Geschwistern, Vereinigung, Verband, Division und so weiter und Ministries, dass diese Einigkeit nur dann entstehen kann, wenn wir alle die gemeinsame Botschaft selbst verstehen, leben und weitergeben. Und deswegen haben wir die dreifache Engelsbotschaft wirklich in den Mittelpunkt stellen wollen und wir möchten euch wirklich einladen, das auch mit uns zu tun. Ihr habt die großartige Gelegenheit, dass ihr jeden Tag schon wisst, was eigentlich gepredigt wird. Ihr müsst nur ins Programm schauen, ich kann es euch zusammenfassen. Morgen kommt die erste Engelsbotschaft, am Freitag die zweite Engelsbotschaft und am Sabbat die dritte Engelsbotschaft. Ihr könnt also in eurer Morgenandacht schon mal selbst studieren und mal sehen, ob ihr auf die gleichen Ergebnisse kommt, wie unsere Sprecher dann. Wenn ihr im Programmheft geblättert habt, dann habt ihr gesehen, dass es dort einige sehr wertvolle Zitate zur dreifachen Engelsbotschaft gibt. Lest sie mal durch, lest sie zweimal, dreimal, lasst sie sagen. Aber wir wollen nicht nur über die Botschaft sprechen, wir wollen auch ganz praktisch werden in den Breakouts und da kann Hartmut vielleicht noch ganz kurz was dazu sagen.

[42:03] Ja, wir sehen, dass es gut ist, wenn Menschen sich vernetzen, Menschen, die an Gott glauben. Und Ellen White hat eine Vision bekommen, die wurde auch schon erwähnt, diese Beehive-Vision, wie ein Bienenstock, die wurde gezeigt, die Gegend von San Francisco, wie dort die Menschen durcheinander laufen, also nicht nur durcheinander, sondern auch mit Ziel und wie durch diese gemeinsame Übergabe von meiner Zeit, meinem Geld, was ich habe, für eine Sache, wie Gott wirksam werden konnte. Und jeder hat auf seine Weise mitgewirkt. Und ich bin davon überzeugt, wenn engagierte Leute, wie jetzt während dieser Tage, die ich jetzt vor mir sehe, wenn die Sonne nicht so blenden würde, ich bin davon überzeugt, dass hier in diesem Saal ein Potenzial ist, an Möglichkeiten. Wir möchten gerne, dass wir uns vernetzen. Das heißt, dass wir darüber sprechen, was liegt uns, was liegt mir besonders am Herzen, was hat mir Gott mir gezeigt, welches Material ich erstellen soll und wie können wir unsere Anstrengungen vereinen und zwar nicht unter Leitung eines Menschen, sondern unter der Leitung von unserem Herrn Jesus Christus selbst. So ist das jetzt ein Anfang hier und in den Breakouts denkt nicht, ach Breakout, das klingt so ein bisschen wie Workshop oder sowas, ach ich höre mir lieber die nächste Botschaft an. Diese Breakouts führen dazu, dass die Botschaften, die verkündigt werden, in unser Leben übertragen werden. Wenn du das willst, komm zu den Breakouts. Nicht nur Ministries, sondern jedes Gemeindeglied, jeder Prediger, jedes Vereinigungsmitglied, jeder.

[43:41] Eine letzte Sache, die wir noch euch mitgeben möchten. Vielleicht habt ihr euch gefragt, warum heißt das jetzt ausgerechnet J.O.S.U.A.? Ist das nur, damit das als Akronym passt mit Jesu Offenbarung stärkt unsere Adventbotschaft? Nein, es gibt noch einen anderen Grund. Joshua, das Buch Joshua ist ein interessantes Buch. Die Geschichte des Volkes Israel zur Zeit von Joshua ist die, dass wahrscheinlich es die einzige Generation war, wo nicht ein paar Glaubenshelden treu zur Wahrheit standen, sondern das gesamte Volk. Und das findet ihr sonst im Alten Testament so gut wie nie. Ich glaube, das ist eine besondere Generation gewesen, die deswegen auch Kanaan erobert hat und deswegen möchten wir auch gemeinsam etwas entwickeln. Und zu diesem Zweck haben wir eine gemeinsame Erklärung vorbereitet. Die Esslinger Erklärung zum ewigen Evangelium. Die ist zwar schon etwas vorformuliert, um grundsätzliche Ideen zu haben, aber euer Input ist gefragt. Dort ganz hinten rechts in der Ecke. Ich sehe es nicht, aber ich weiß, es müsste dort sein. Dort liegen einige Exemplare aus. Ihr könnt euch das durchlesen, den bisherigen Wortlaut. Ihr könnt eigene Ergänzungsvorschläge machen. Ihr könnt noch sprachlich oder inhaltlich einige Änderungen vorschlagen und dann bis das ungefähr bis zum Freitag. Und dann werden wir das noch einmal sichten und dann gemeinsam am Sabbat hier als eine gemeinsame Erklärung, als ein gemeinsames Statement verabschieden. Als Zeichen für unsere Vereinigung, für Deutschland, für die ganze Welt. Wir wollen gemeinsam wie das Volk zur Zeit von Josef zusammenarbeiten.

[45:11] Und in dem Sinne kann ich mich nur anschließen an dem, was Hartmut gesagt hat. Ich denke, jeder Einzelne von uns, egal ob von einem Ministry, als Laienglied in der Gemeinde oder als Prediger, hat das erlebt, dass wir missgünstig anderen gegenüber gewesen sind, dass wir falsche Gedanken gehabt haben. Und ich möchte mich entschuldigen ganz genauso für da, wo das passiert ist. Und ich denke, wenn wir diesen Geist haben und das in die nächsten Tage mitnehmen, dann kann Gott wirklich Großes tun.

[45:34] Ein letztes Wort dazu. Ein Beispiel, eine Erfahrung. Dass der Christopher und ich jetzt hier vorne stehen, ist auch keine Selbstverständlichkeit. Der Christopher arbeitet in einer Gemeinde und es gibt Menschen, die finden diese Arbeit nicht gut. Ist ja klar, wenn irgendein Prediger das Evangelium verkündigt, finden manche das nicht gut. Und das Erste, was ich hörte, kam aus solchen Quellen, da musst du aufpassen, dass sich das nicht verselbstständigt und dass was weiß ich, dass daraus werden kann. Aber als wir uns kennenlernten und als ich sagte, ich höre nicht auf Gerüchte, ich möchte mir die Gemeinde anschauen, und ich war da. Und ich habe Christopher kennengelernt und ich habe die Geschwister kennengelernt. Da habe ich gemerkt, es gibt immer Menschen, die etwas schlecht reden. Und wir haben uns auf eine Weise kennengelernt und jetzt auf einer intensiven Ebene zusammengearbeitet, dass ich das bekennen möchte, dass der Christopher in seiner Arbeit, das ist kein Lob an dich, jetzt denk nichts Falsches, ich lobe dich doch nicht. Sondern ich möchte Gott danken, dass er dazu geführt hat, dass ich und auch meine Kollegen erkannt haben, dass Christopher von Gott geführt wird. Und das ist nur ein Beispiel, schon zu Ende. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass Gott manchmal uns einen kleinen Anstoß geben muss, damit wir erkennen, dass wir Brüder und Schwestern sind.


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