In dieser Predigt wird das Thema des Siegels Gottes und des Malzeichens des Tieres anhand von biblischen Texten aus Daniel und Offenbarung beleuchtet. Der Sprecher erklärt die Bedeutung von Bündnissen, sowohl des alten als auch des neuen Bundes, und wie diese mit dem Siegel und dem Malzeichen zusammenhängen. Es wird auf die Rolle von Anbetung, Gottes Gesetz und menschlichen Gesetzen eingegangen, um die Unterschiede zwischen denen, die Gott ehren, und denen, die sich dem Tier unterwerfen, zu verdeutlichen. Die Predigt betont die Wichtigkeit eines veränderten Herzens und der Heiligung als Voraussetzung für das Siegel Gottes.
J.O.S.U.A. – 14. Das Siegel Gottes und das Malzeichen des Tieres
Eugene Prewitt · J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14 ·Themen: Altes Testament, Bibel, Bibelstudium, Jesus, Mission, Neues Testament, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14
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Transkript
[0:00] Ein paar Jahre zuvor haben meine Frau und ich eine neue Gemeinde in Arkansas gegründet. Es kamen recht viele Leute zu unseren Bibelstunden und die Leute liebten die adventistischen Bibelstunden. Man muss gar nicht ein großartiger Präsentator sein, ein Bibelstundenhalter, denn wenn man sagt, zum Beispiel, ein Tier steht für einen Staat, eine Nation, dann sieht man das direkt in der Bibel. Oder Wasser steht für Völker, oder eine Frau stellt eine Gemeinde dar. Und die Leute lieben solche Bibelstunden, adventistische. Aber in unserem Studium von Daniel und Offenbarung kamen wir irgendwann zu dem Thema Malzeichen des Tieres. Und ihr wisst sicher, dass es keinen Vers in der Bibel gibt, der sagt, das Malzeichen des Tieres ist… Aber die Person, die die Bibelstunden gehalten hat, hat da einen Weg gefunden, diesen Mangel auszufüllen, denn er hatte eine Menge Zitate von der römisch-katholischen Kirche. Und die Kirche selbst sagt ganz deutlich, dass das Zeichen ihrer Autorität ist, die Veränderung vom Sabbat auf den Sonntag. Allerdings fühlte sich das nicht mehr so ganz wie eine Bibelstunde an. Wenn wir sagen, diese Macht ist das Tier, warum sollten wir dann glauben, was es sagt? Ich möchte damit sagen, dass unsere Bibelstudenten damals, die dazugehört haben, dass ihnen die Bibelstunde nicht gefallen hat über das Malzeichen. Denn sie hatten die Vorstellung, das hat irgendwie mit Barcodes zu tun oder einem Computerchip. Und sie haben die katholischen Zitate gelesen und das hat ihre Meinung nicht geändert. Wird Gott die Welt auf die Probe stellen bei diesem Thema Malzeichen des Tieres? Denkt mal kurz darüber nach.
[3:10] Wenn Gott eine Prüfung aufstellt, dann möchte er nicht zwischen denen trennen, die einen hohen IQ haben und denen, die weniger hoch haben. Er möchte auch nicht trennen zwischen denen, die alles glauben, was man ihnen sagt, und denen, die immer skeptisch sind. Sondern er möchte trennen zwischen denen, die dem Wort Gottes glauben und denen, die Menschenworten glauben. Wenn er also dann eine Prüfung aufstellt über dieses Malzeichen des Tieres, wenn das zu einem Test wird, dann sollte doch das Wort Gottes darüber ganz klare Aussagen machen. Ich möchte heute Vormittag sechs Predigten halten. Ich habe zehn Minuten für jeden. Und wenn ich fertig bin, dann hoffe ich, dass ihr in der Lage seid, anderen Menschen das Malzeichen des Tieres und das Siegel Gottes zu erklären, und dass ihr es mit der Bibel begründen könnt. Und ich lade euch ein, dass ihr Notizen macht. Ich bin gar kein Prediger, ich bin ein Lehrer. Ein Prediger macht das so, er hat ein oder zwei Hauptgedanken und die wiederholt er immer wieder. Aber als Lehrer habe ich kein Problem damit, euch 50 Punkte zu geben, und ihr müsst die aufschreiben. Also, wenn ihr keine Notizen macht, und wenn ihr Englisch könnt, hier findet ihr das wieder. Wenn ihr kein Englisch könnt, dann sind die Notizen da immer noch drin, trotzdem. Denn das gibt es auch auf Deutsch. Aber eure Notizen sind natürlich kostenlos. Und es hilft euch, dass ihr das besser im Kopf behaltet.
[5:48] Die erste Predigt handelt von den Bündnissen. Predigt Nummer zwei, Geschichten aus dem Buch Daniel. Predigt drei ist ein Überblick der Prophezeiung aus Daniel und Offenbarung. Predigt vier handelt von Bildern, mit denen das Malzeichen des Tieres und das Siegel Gottes verglichen wird. Predigt Nummer fünf handelt davon, was hat das Malzeichen des Tieres zu tun mit Anbetung. Und Predigt Nummer sechs handelt davon, was hat der Sabbat zu tun mit dem Siegel Gottes. Bei diesem Punkt sind viele Adventisten ein bisschen verwirrt. Ich erkläre das. Wir sagen, der Sabbat sei das Siegel Gottes. Aber wir sagen auch, dass niemand das Siegel Gottes erhalten wird, wenn sein Charakter noch befleckt oder mit Makeln behaftet ist. Wir reden also über das Siegel als etwas, was man eigentlich erst am Ende eines langen Prozesses empfängt. Aber andererseits reden wir vom Siegel, als wäre es einfach nur Sabbat halten. Und manchmal sagen wir beide Punkte gleichzeitig, in derselben Predigt. Und dann erwarten wir, dass die Zuschauer das verstehen und nicht verwirrt sind. Ich möchte euch nicht verwirren. Aber das ist jetzt die sechste Predigt. Erstmal geht es jetzt um die Bündnisse. Sag mir auf, 5. Mose 5. Das ist die Wiederholung der Zehn Gebote. Die erste Kapitelhälfte. Und wir gehen jetzt zu Vers 27. Die Menschen hatten ja damals den Donner und die Blitze auf dem Berg Sinai gesehen. Und diesen furchterregenden Klang der Posaunen. Und sie wollten nichts weiter hören. Vers 27. Sie sagen zu Moses: Tritt du hinzu und höre alles, was der Herr, unser Gott, sagen wird. Und du sagst, was der Herr, unser Gott, dir sagen wird. Und du sollst alles zu uns reden, was der Herr, unser Gott, zu dir reden wird. Und wir wollen hören und es tun. Was denkt ihr über diesen Vers? Habt ihr auch schon mal Gott versprochen, ihm zu dienen und zu gehorchen? Ich glaube, ja. Zumindest, wenn ihr getauft worden seid. Die Menschen haben gesagt: Lieber Gott, was immer du sagst, werden wir tun. Was hat Gott von diesen Versprechen gehalten? Schaut euch Vers 28 an. Und der Herr hörte die Stimme eurer Worte, als ihr zu mir redetet. Und der Herr sagte zu mir: Ich habe die Stimme der Worte dieses Volkes gehört, die sie zu dir geredet haben. Es ist alles gut, was sie geredet haben. Gott gefällt es, wenn wir ihm versprechen, ihm zu gehorchen. Wir sollten einen Bund mit Gott eingehen, dass wir seinen Willen tun. Zumindest, wenn wir sagen, wir werden es tun, sagen wir das Richtige. Aber es gibt trotzdem ein Problem. Schauen wir uns den nächsten Vers an. Möchte doch dieses ihr Herz in ihnen sein, mich alle Zeit zu fürchten und alle meine Gebote zu halten. Wenn du ein neues Herz hast, dann kannst du die Gebote kontinuierlich halten. Aber wenn dein Herz unverändert ist, dann kannst du sie ab und zu halten. Einige Sabbate hältst du gut, andere nicht so. Meistens bist du ehrlich, aber manchmal lügst du auch. Ich will damit sagen, auch wenn unser Herz unbekehrt ist, können wir eine gewisse Zeit lang, manche Zeiten auch gehorchen. Aber wenn man Beständigkeit haben möchte, dann sagt Gott, dann brauchst du ein neues Herz. Die zweite Hälfte von Vers 29. Dass es mit ihnen gut sein könnte, und mit ihren Kindern für immer. Was du hier anschaust, ist eine Geschichte über das alte Kovenant. Du wirst dieses Wort in der Bibel nie finden. Aber in einigen Orten spricht die Bibel über ein altes Kovenant. Es gibt so einige Stellen, da wird von einem Bund gesprochen und da wird auch das Wort alt benutzt. Und immer wird auf diese Geschichte Bezug genommen. Das war eine Geschichte, wo das Volk gehorsam versprochen hat, ohne ein neues Herz. Für einige von uns haben wir versprochen, zu gehorchen. Aber wir haben eigentlich gar keine Bekehrung erlebt. Also einige haben ihre adventistische Erfahrung mit einem alten Kovenant begonnen.
[12:56] Schlagen wir Hebräer 8 auf. Hebräer 8 hat das neue Kovenant ausführlich erklärt. Wir schauen uns Vers 6 an. Es spricht von Jesus. Es sagt, dass er jetzt einen besseren Dienst erlangt. Er ist auch Mittler eines besseren Kovenants. Er ist auch Mittler eines besseren Bundes. Wie könnte dann ein Bund noch besser sein, als ein Bund, den Gott gemacht hat? Das Ende des Verses sagt es, der aufgrund besserer Verheißungen gestiftet wurde. Nun, wenn Gott etwas verspricht, dann kann es nicht mehr besser werden. Gott kann nicht lügen. Und wenn er etwas sagt, dann hat das Wort die Macht, dass das Wahrheit wird. Also was ist damit gemeint, eine noch bessere Verheißung? Schauen wir Vers 8 an. Es spricht von Jesus. Es spricht von dem, den sie nicht haben. Er findet Tadel bei ihnen. Der Tadel richtet sich auf sie. Sie haben ein Versprechen abgegeben, das sie nicht halten konnten. Erinnert ihr euch, was das Problem mit ihrem Versprechen war? Es war an sich gut zu sagen: Ich möchte gehorchen. Aber das richtige Herz hat gefehlt. Und deswegen konnten sie das nicht beständig tun. Denn Tadel spricht zu ihnen, Vers 8: Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, da werde ich in Bezug auf das Haus Israel und auf das Haus Juda einen neuen Bund vollziehen. Nicht nach dem Bund, den ich mit ihren Vätern machte, an dem Tag, als ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen. Denn sie blieben nicht in meinem Bund. Denken wir darüber nach. Wusste Gott schon vorher, dass sie nicht in dem Bund bleiben würden? Ja. Er hat ja gesagt: Ich wünschte, denn dann könnten sie mir ständig gehorchen. Er hat das Problem mit ihrem Gehorsam schon vorausgesehen. Aber hier wird ja nachträglich geschrieben, und da sagt Gott: Sie sind in meinem Bund nicht geblieben. Und der letzte Teil des Verses? Und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr, Vers 9. Der alte Bund ist nicht in der Lage, uns in der Harmonie mit Gott zu erhalten. Aber was ist der neue Bund? Löst er das Problem des alten Bundes? Lesen wir Vers 10. Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel errichten werde, nach jenen Tagen, in denen ich meine Gesetze in ihren Sinn gebe, werde ich sie auch auf ihre Herzen schreiben. Und ich werde ihnen zum Gott und sie werden mir zum Volk sein. Könnt ihr hier sehen, dass der neue Bund das Problem des alten Bundes perfekt löst? Der alte Bund hatte mangelhafte Verheißungen. Die Menschen brachten es nicht fertig, um sich zu gehorchen. Aber Gott sagt jetzt: Ich werde mein Gesetz in ihr Herz geben. Das löst einen Teil des Problems, aber nicht alles. Denn selbst wenn ich heute anfange zu gehorchen und ich nie in meinem ganzen Leben lang mehr ungehorsam bin, kann ich trotzdem nicht so in den Himmel kommen. Stellt euch vor, ihr seid in einem Gerichtsprozess mit einem Richter. Ihr seht dort einen Angeklagten des Mordes angeklagt. Und er gibt zu vor dem Richter: Ich war es. Aber er sagt: Ich war jetzt seit vier Monaten im Gefängnis. Und während dieser vier Monate habe ich niemanden umgebracht. Das heißt, vier Monate lang habe ich diese Sünde nicht begangen, war ich unschuldig. Ganz offensichtlich habe ich mich verändert. Also lass mich bitte frei. Was würde der Richter machen? Gehorsam kann für ungehorsam niemals sühnen. Das geht nicht. Also selbst wenn Gott das Gesetz in mein Herz schreibt, bin ich immer noch schuldig.
[19:22] Lesen wir Vers 12. Hebrews 9,12. 8,12, sorry. 8,12. Und ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken. Das heißt, der neue Bund löst alle Probleme des alten Bundes vollkommen. Er sorgt für Vergebung, wenn wir versagen. Und er sorgt auch für ein verändertes Herz. So dass wir in unserer Rebellion gegen Gott nicht ständig weitermachen. Wenn ihr diese Bündnisse nicht versteht, dann werden wir auch niemals verstehen, was ist das Siegel Gottes und das Malzeichen des Tieres. Alter Bund: Ich will gehorchen, aber ich kann es nicht. Der neue Bund: Ich will gehorchen, weil Gott mein Herz verändert hat. Und er hat meine Sünden vergeben. Jesus hat meine Sünden auf sich genommen. Gott sei Dank.
[20:52] Jetzt kommt Predigt Nummer 2. Die muss ich kürzen, denn ich bin über die Zeit gegangen. Schlag bei mir auf, Offenbarung 14. Und da fällt etwas auf in der zweiten Engelsbotschaft. Offenbarung 14, Vers 11. Das ist die dritte Engelsbotschaft. Da steht: Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten und wenn jemand das Malzeichen seines Namens annimmt. Das möchte ich euch gerne klar machen. Die Leute, die das Malzeichen des Tieres erhalten, sie beten das Tier auch an. Sie beten das Tier auch an. Diejenigen, die das Malzeichen erhalten, beten das Tier an. Und das findet man oft in der Offenbarung. In Kapitel 13, wo die Geschichte der Menschheit am Ende der Zeit erzählt wird, da gibt es sogar ein Gesetz, das gebietet, das Tier anzubeten. Und wer diesem Gesetz nicht gehorcht, wird am Ende mit dem Tod bedroht. Also diejenigen, die das Malzeichen bekommen, sind auch diejenigen, die das Tier anbeten.
[22:36] Zurück zu den Geschichten. Nächste Predigt, jetzt kommen die Geschichten. Es war einmal vor langer Zeit in einem weit entfernten Land. Da war ein König, der ein Bild errichtete. Und er verlangte von jedem, dass er davor niederfällt. Aber drei Männer wollten das nicht tun. Warum nicht? Weil es zehn Gebote gibt. Und das zweite sagt: Du darfst nicht vor irgendeinem geschnitzten oder gegossenen Bild dich niedergehen. Nein, du darfst es nicht anbeten. Und deswegen haben sie sich nicht gebeugt. Aber wenn sie nicht beugen, dann sollten sie getötet werden. Also haben wir in Daniel 3 eine Geschichte, da gibt es einen Todesbefehl über diejenigen, die die zehn Gebote halten. Es sind diejenigen, die die zehn Gebote halten, die nicht sterben. Sondern sie werden ganz, ganz nah zu Jesus geführt. Auf eine Art und Weise, mit der sie nie gerechnet hätten. Aber die Leute, die den Auftrag haben, sie zu exekutieren, die sterben. Als der Apostel Johannes ein Bild, ein Gleichnis suchte für die Endzeit, hat er diese Geschichte gewählt. Also der Herr hat diese Geschichte gewählt, denn sie veranschaulicht die letzte Zeit. Es wird ein Gesetz geben, das uns zwingen möchte, Gottes Gesetz zu brechen. Woher weiß ich jetzt, dass dieses Gesetz fordern wird, dass wir Gottes Gebot brechen? Ganz einfach. Weil einfach gesagt wird, dass die Treuen diesem Gesetz nicht gehorchen werden. Wenn jemand ein gläubiger, frommer Mensch ist, gehorcht er normalerweise einem Gesetz? Natürlich. Jedes Gesetz. Außer es widerspricht Gottes Gesetz. Denn Paulus hat ja gesagt, dass wir uns den Staatsmächten unterstellen. Deutschland steht über dir. Aber Gott ist immer noch höher als Deutschland. Also zahlen wir Steuern und wir zahlen den Zehnten. Aber wenn uns das Geld nicht reicht für beides, was machen wir dann? Ihr könnt darüber nachdenken. Also ich möchte damit sagen, es ist offensichtlich, dass einige Menschen unter Druck gesetzt werden, dass sie Gottes Gesetz übertreten. Und deswegen können wir sehen, die Geschichte aus Daniel 3 ist eine Illustration für die letzte Zeit. Und dann etwa 70 Jahre später, Daniel ist vermutlich etwa 88 Jahre alt. Ist hier irgendjemand 88 oder darüber? Ich habe niemanden gesehen, aber wenn man so Bilder von dieser Geschichte von Daniel sieht, dann sieht er immer aus wie etwa 50. Der König erlässt ein Gesetz, das beinhaltet, dass die Leute, die Daniel hassen, die Leute, die Daniel hassen, können nichts an seinem Charakter als Makel feststellen. Aber ihnen fällt auf, er ist so gewissenhaft, dass sie ihn kriegen können, wenn sie das mit dem Gesetz Gottes verknüpfen. So können sie ihm eine Falle stellen. Das sagen sie in Daniel 6. Und so wird diese Falle aufgestellt. Und Daniel tatsächlich wird gefangen. Denn Gebet ist ein Teil der Anbetung. Und Daniel möchte zu niemandem beten, allein der Gott des Himmels. Denn es gibt zehn Gebote. Und das erste sagt: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Und das zweite sagt: Du sollst keine anderen Götter anbeten. Wir stellen also fest, es geht um das Thema Anbetung im Gesetz Gottes. Diese zwei Geschichten helfen uns, das Thema Malzeichen des Tieres einzuordnen. Und das ist jetzt fast das Ende der zweiten Predigt.
[28:44] Gehen wir noch mal zur Offenbarung 14. Und da schauen wir mal Vers 7 und 12 an. In dem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und die Wasserquellen. Könnt ihr feststellen in der ersten Botschaft, dass es um Anbetung geht? Denn es geht ja auch darum, dass wir Gott als Schöpfer ehren sollen. Und jetzt Vers 12. Hier ist das Ausharren der Heiligen. Hier sind die, die die Gebote Gottes bewahren und den Glauben Jesu. Diejenigen, die also das Malzeichen des Tieres verweigern, sind diejenigen, die Gottes Gebote halten. Und sie ehren ihn als Schöpfer. Wenn wir jetzt nur hier stoppen würden, hätten wir schon eine Menge in der Hand, um zu sagen, was ist das Malzeichen des Tieres. Wir könnten sagen, da gibt es ein zukünftiges Gesetz, das verlangen wird, dass wir Gott ungehorsam sind. Wir könnten sagen, diejenigen, die das Gesetz übertreten werden, werden dagegen Gottes Gesetz halten. Sie sind auch die Menschen, die Gott als Schöpfer ehren. Und dass diejenigen, die das Malzeichen des Tieres annehmen und sein Gesetz halten, das ist einfach aus dem Vergleich, aus dem Kontrast kann man das sagen, verehren Gott nicht als Schöpfer. Also wenn wir nur das hätten, könnt ihr erkennen, dass euch das schon viel an die Hand geben würde.
[31:10] Also es kommen noch vier Predigten. Das waren jetzt die ersten zwei. Predigt Nummer drei gibt uns einen Überblick über Daniel und die Offenbarung. In Daniel 7, wenn wir zu dem vierten römischen Königreich kommen, Weltreich, erfahren wir einige Eigenheiten dieses Reiches. Es verfolgt das Volk Gottes. Das lesen wir in Daniel 7, 25. Und nicht nur verfolgt es das Volk Gottes, sondern es hat auch im Sinn, Zeiten und Gesetze zu ändern. Das erinnert uns an etwas, was wir gerade besprochen haben. Ein Gesetz, das Leute unter Druck setzt, damit sie Gott ungehorsam sind. Aber wir sind ja in Daniel 7. Es geht um das Tier-gegen-Gottes-Gesetz. Wenn wir jetzt zu Kapitel 8 gehen, vielleicht sollten wir das aufschlagen, Daniel 8, Daniel 8, Vers 9. Da geht es auch wieder um die römische Macht. Es steht 9. Ich glaube, ich habe das falsche Vers in meinen Noten geschrieben. Ich werde euch einfach sagen, was ich suche, und wenn ihr es findet, ist es gut für euch. Ich erzähle es euch einfach aus dem Kopf. Vielleicht findet ihr die Stelle. Die römische Macht hat die Wahrheit zu Boden geworfen. Und jetzt lesen wir Vers 23. Kapitel 8, Vers 23. Und er wird ein König aufstehen, mit frechem Angesicht und Ränke kundig. Und seine Macht wird stark sein, aber nicht durch seine eigene Macht. Und er wird erstaunliches Verderben anrichten und gelingen haben und handeln. Und er wird starke und das Volk der Heiligen verderben. Das erinnert uns an Daniel 7, wo diese Tiermacht gegen Gottes Volk kämpft. Lesen wir Vers 25. Und durch seine Klugheit wird der Trug in seiner Hand gelingen. Dann heißt das natürlich, dass er ein Betrüger ist und Irrtum verbreitet. Also in Kapitel 7 geht es um das Tier gegen Gottes Gesetz und sein Volk. Aber in Kapitel 8 ist es das Tier gegen die Wahrheit und Gottes Volk.
[34:58] Jetzt gehen wir zu Kapitel 11. Das ist das Kapitel, das wir in den Evangelisationen immer auslassen. Dafür gibt es gute Gründe. Habt ihr Daniel 11? Schaut euch Vers 28 an. Und er wird mit großem Reichtum in sein Land zurückkehren. Und sein Herz wird gegen den Heiligen Bund gerichtet sein. Hier haben wir in Kapitel 11 die römische Macht gegen den Heiligen Bund. Erinnert ihr euch an den Heiligen Bund? Dass Gott sein Gesetz auf unser Herz schreibt? Dass er unsere Sünden vergibt? Das gefällt dem Tier nicht. Denn er hat ja versucht, Gottes Gesetz zu ändern. Und er denkt, dass er derjenige ist, der vergeben kann. Also ist die römische Macht gegen den Heiligen Bund. Schaut euch Vers 30 an. Denn Schiffe aus Chittim werden gegen ihn kommen. Und er wird verzagen und umkehren. Und er wird gegen den Heiligen Bund ergrimmen. Und handeln und wird umkehren und sein Augenmerk auf diejenigen richten, die den Heiligen Bund verlassen. In Kapitel 7 geht es um das Tier gegen Gottes Gesetz und Gottes Volk. In Kapitel 8 geht es um das Tier gegen die Wahrheit und das Volk Gottes. Aber in Kapitel 11 ist es das Tier gegen den Bund und Gottes Volk. Schaut euch Vers 32 an. Und diejenigen, die gottlos handeln gegen den Bund, wird er durch Schmeichelei zum Abfall verleiten. Aber das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und handeln. Obwohl das Tier Gottes Volk bekämpft, tun sie trotzdem noch große Taten. Ihr erinnert euch an Offenbarung 12, wo die Frau in der Wüste beschrieben wird oder die Frau, sie geht dann in die Wüste, sie kommt wieder heraus und dann am Ende wird der Drache zornig auf ihre Kinder. Was sind ihre Kinder? Sie werden beschrieben, dass sie Gottes Gebote halten. Und sie haben auch das Zeugnis Jesus. In Daniel 7 haben wir also das Tier gegen Gottes Gesetz und sein Volk. In Kapitel 8 das Tier gegen Gottes Volk und die Wahrheit. In Kapitel 11 gegen den Bund und Gottes Volk. Und in Offenbarung 12 das gibt ein schönes Gesamtbild. Das erklärt jetzt, warum das Tier gegen das Gesetz und das Volk ist. Weil nämlich dieses Volk die Gebote, das Gesetz hält. Könnt ihr mir bis dorthin folgen?
[39:00] Der nächste Schritt ist jetzt Offenbarung 13 und 14 und das haben wir schon ein bisschen angeschaut. Da ist wieder das Tier gegen die, die die Gebote halten und gegen Gottes Volk. Geschwister, das ist das Thema von Daniel und Offenbarung. Das Tier gegen das Gesetz Gottes und gegen Gottes Volk. Es ist nicht das einzige Thema. Wir haben noch nicht Daniel 11, 22 behandelt. Denn in diesem Vers kommt Jesus vor. Und als er einen Namen für sich selbst ausgesucht hat, wisst ihr welchen? Er nennt sich in diesem Vers der Fürst des Bundes. Wir haben auch Daniel 9 nicht betrachtet. Aber als Jesus dort auftaucht und er seinen Dienst beschreibt, wisst ihr, wie er ihn beschreibt? Er fördert den Bund unter seinem Volk. Ich möchte damit sagen, diese Frage der Bündnisse ist das große Thema in Daniel und Offenbarung. Gott möchte sein Gesetz auf das Herz schreiben. Das Tier stellt sich dagegen durch Gesetze und Druck. Und das, darum geht es beim Malzeichen des Tieres.
[40:46] Drei Predigten haben wir noch. Es geht um die Bilder oder Gleichnisse. Warum hat die Bibel gerade diese Symbolik verwendet von einem Siegel und einem Malzeichen? Ich möchte einen Vers betrachten, der mich persönlich sehr ermutigt hat. Ich möchte euch etwas bekennen. Ich habe diesen Vers gelernt von der Reformbewegung der siebenten Tagsadventisten. Gibt es irgendwelche Mitglieder von dieser Bewegung hier heute? Ich gehöre nicht zu ihnen. Aber falls jemand hier wäre, würde ich mich gerne bei euch bedanken, dass ihr mir das beigebracht habt, den Vers. Und jeder von uns sollte eigentlich offen dafür sein, wenn uns irgendjemand etwas aus der Bibel erklären kann. Habt ihr jetzt 5. Mose 6? Und ihr sollt den Herrn, deinen Gott, lieben mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen auf deinem Herzen sein. Ist das nicht wunderschön, dass Gott möchte, dass wir ihn von ganzem Herzen lieben? Und er möchte, dass dieses Herz angefüllt ist von seinen Worten? Erinnert ihr das vielleicht an den Neuen Bund? Ich meine, wir haben einen Teil des Neuen Bundes ausgelassen. Nämlich dort, wo es heißt, wo Gott sagt, aber es ist ganz offensichtlich, wenn Gott sein Gesetz in unser Herz legt, dann wünscht er sich eine klare Liebesbeziehung. Und deswegen sagt er hier: Liebt mich mit eurem ganzen Sein und mögen meine Worte in eurem Herzen sein. Aber wenn er das sagt, das ist ein Zitat aus 5. Mose 6. Und direkt davor kommt ja 5. Mose 5. Was für Worte möchte er in unserem Herzen haben? Das sind die 10 Gebote. Er möchte, dass sie in unserem Herzen stehen. Das ist der Neue Bund. Vers 5 und 6 sind die Realität. Vers 7: Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Wenn Gottes Gesetz in unserem Herzen ist, dann spricht der Mund der Fülle des Herzens. Und wo immer man hingeht, wird man über Gehorsam sprechen und das fördern. Könnt ihr feststellen hier, dass wahre Erziehung und Ausbildung ein Teil von dem ist, was Gott erwartet von uns? Wenn ich in Gemeinden unterwegs bin, sehe ich etwas sehr Trauriges. Ich sehe Eltern, die mit ihren Kindern zur Gemeinde kommen und dann lassen sie ihre Kinder laufen und konzentrieren sich ganz auf die Predigt und die Kinder tun, was sie wollen. Habt ihr das auch schon mal gesehen? Das passt nicht gerade gut zu dem, was wir gerade in 5. Mose 6 gelesen haben.
[45:24] 5. Mose 6 geht davon aus, dass wir schon ganz früh unsere Kinder unterrichten im Gesetz Gottes. Und im 4. Gebot werden Kinder sogar ausdrücklich erwähnt. Denn wenn sie noch in deinem Haus sich befinden, sollten sie den Sabbat ehren. Ich möchte das deutlich sagen. Wenn du einen Sohn hast, der 25 ist und er will den Sabbat nicht halten, dann sollte er entweder jetzt damit beginnen oder er sollte ausziehen. Das ist das 4. Gebot. Wenn er in deinem Haus sich befindet, dann sollte dein Haus ein Ort sein, wo der Sabbat gehalten wird. Wenn er 11 Jahre alt ist, sollte er nicht ausziehen, sondern du solltest dafür sorgen, dass er den Sabbat hält. Versteht ihr, was ich sage? Man kann nicht dafür sorgen, dass er es in seinem Herzen hält, aber das Gebot schreibt vor, dass du nicht zulässt, dass er an diesem Tag arbeitet. Aber das ist jetzt eigentlich nicht das Thema der Predigt. Wir sprechen ja von den Symbolen.
[46:48] Gehen wir jetzt zu Vers 8. 5. Mose 6, 8. Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden. Wenn hier von Zeichen die Rede ist, das ist ein Symbol. Und dann heißt es weiter: Sie sollen zu Stirnbändern sein zwischen deinen Augen. Ich möchte es ganz einfach sagen. Die Realität ist, dass wir Gott mit unserem ganzen Herzen lieben. Er schreibt sein Gesetz in unser Herz. Wir geben es unseren Kindern weiter, lehren sie. Das Bild sagt jetzt aus, das Gesetz stellt es da als etwas, das zwischen unseren Augen ist oder an unserer Hand. Versteht ihr? Wenn ihr diese einfache Aussage versteht, dann wird euch das schon enorm helfen im Verständnis vom Siegel Gottes und Malzeichen. Zwischen den Augen ist ein Symbol für den Neuen Bund, dass Gott sein Gesetz in das Herz schreibt. Auf der Hand ist ein Symbol für den Neuen Bund, für dein Gehorsam. Wir gehorchen, weil das Gesetz in unserem Herzen ist.
[48:22] Schauen wir auf Jesaja 8. Jesaja 8, Vers 16. I'm getting behind on my sermons. Jesaja 8, Vers 16. Binde das Zeugnis zu, versiegle das Gesetz unter meinen Jüngern. Ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert, aber als wir 5. Mose 6 gelesen haben, da stand, binde diese Worte als etwas an deine Hand. Da war das Wort Binde da. Jetzt sind wir bei Jesaja und wir finden denselben Gedanken, dass wir das Zeugnis oder das Gesetz binden sollten unter seinen Jüngern. Welches Wort wird hier gebraucht? Versiegle das Gesetz unter meinen Jüngern. Binde das Zeugnis zu. Merkt ihr, wie die Puzzleteile zusammenkommen? Ich möchte euch etwas fragen. Was kommt zuerst? Dass du ein Diener Gottes bist oder dass du mit dem Siegel zugebunden wirst? Was kommt zuerst? Du bist ein Diener Gottes. Du bist ein Diener Gottes und dann bist du versiegelt. Kannst du das sehen? Ich weiß, dass du das sehen kannst, selbst wenn du deine Hand nicht aufhebst. Wenn du das in Vers 16 siehst, soll es dich an unsere heutige Textlesung erinnern. Wenn Gott davor steht, die sieben letzten Plagen auszuschütten, dann sagt jemand: Stopp, warte! Warte, bis wir die Diener Gottes versiegelt haben an ihrer Stirn. Also, was passiert zuerst? Sind sie erst Diener oder werden sie erst versiegelt? Natürlich sind sie zuerst Diener Gottes, denn die Diener Gottes sind ja noch nicht versiegelt worden. Und hier in Ezechiel 9 finden wir denselben Gedanken. Da wird dieses Zeichen bei denen angebracht, die jammern und klagen über die Sünden in der Gemeinde. Sie sind bereits Diener und dann werden sie versiegelt. Aber womit werden sie versiegelt? Es ist Gottes Gesetz. Denn die Symbolik ist ja, es ist etwas an der Hand oder zwischen den Augen. Aber in der Realität ist es das Gesetz im Herzen.
[51:50] Lesen wir Matthäus 7. Matthäus 7, 21. Und das ist für mich, ja, eine der Bibelstellen, wo ich dir am meisten Angst machen kann. Matthäus 7, 21. Nicht jeder, der zu mir sagt, wird in den Himmel eingehen. Ja. Vers 22. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan. Und dann werde ich ihnen erklären: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter. Iniquity. Das griechische Wort ist anomos. Es bedeutet Unrecht, das griechische Wort für Übeltäter heißt eigentlich anomos und das heißt das Gegenteil von Gesetz, ungesetzlich. Was können wir hier erkennen? Wenn Jesus wiederkommt, dann werden diejenigen, die das Malzeichen haben, sich für Diener Jesu halten. Ist das nicht schrecklich? Und warum glauben sie, dass sie Jesus dienen? Weil sie seine Macht erlebt haben. Sie haben die Macht seines Namens erlebt, die Wunder gewirkt hat. Und deswegen sind sie ganz sicher, dass sie mit Jesus zusammen sind. Aber sie brechen gleichzeitig Gottes Gesetz. Und er leugnet sie, er kennt sie nicht. Wenn wir das zusammen nehmen mit dem, was wir schon wissen, dann ist es offensichtlich, dass die letzte Frage sich drehen wird um den Sabbat und das Sonntagsgesetz. Wir haben dabei gar keinen einzigen Vers über den Sabbat gesprochen. Aber das wissen wir jetzt schon. Es wird mal ein Gesetz kommen, das uns unter Druck setzt, damit wir Gottes Gebot übertreten, die zehn Gebote. Und die Menschen, die dem Gesetz nachgeben, werden glauben, dass sie Jesus dienen. Denn sie nennen ihn Herr. Es werden keine Mörder sein, oder Ehebrecher. Es gibt nur ein Gesetz, nur eines der zehn Gebote, das man durch ein menschliches Gesetz erzwingen könnte, so wie wir das in Offenbarung 13 sehen können. Denken wir das mal kurz durch. Könnte es sein, dass ein menschliches Gesetz erlassen wird, das heißt: Du sollst deine Eltern nicht ehren? Das wäre ein bisschen lächerlich. Oder was wäre mit einem Gesetz, das sagt, wir werden jeden umbringen, der nicht begehrt? Lächerlich. Oder ein Gesetz, das sagt, jeder, der nicht die Ehe bricht, wird umgebracht. Oder nur, wenn du ein Dieb bist, darfst du kaufen und verkaufen. Versteht ihr, was ich sagen möchte? Also wenn es ein Gesetz sein wird, das uns gebietet, Gottes Gebote zu übertreten, dann macht es überhaupt nicht viel Sinn, zu meinen, dass es hier um ein wirkliches Bild geht, vor dem sich jeder beugen soll. Aber in der Geschichte gibt es viele Beispiele für Gesetze, die Menschen gezwungen haben, den Sabbat zu brechen. Könnt ihr mir so weit folgen?
[57:12] Ich möchte euch noch einen Punkt in diesem Sermon zeigen. Jeremia 3, Vers 3. Ihr erinnert euch, wie Babylon in der Offenbarung dargestellt wird. Eine Hure sitzt auf einem Tier mit sieben Köpfen. Und auf ihrer Stirn steht was. Babylon, die Große. Und noch ein paar andere Dinge. Aber wie sieht die Stirn einer Hure aus? Das ist eine komische Frage, aber der Vers wird euch gleich helfen, das zu verstehen. Jeremia 3, Vers 3. Und die Regenschauer wurden zurückgehalten. Und es ist kein Spätregen gewesen. Aber du hattest die Stirn eines Hurenweibes. Du weigertest dich, dich zu schämen. Eine Prostituierte hat zu tun mit ihrem Verhalten. Aber sie schämen sich dafür nicht, dass sie an der Straßenecke stehen. Hätte ich mehr Zeit, könnte ich euch eine Geschichte darüber erzählen. Aber was bedeutet es, die Stirn eines Hurenweibes zu haben? Das ist eine Illustration für Menschen, die sich nicht schämen über ihre Sünde. Einige von uns, die den Sabbat halten, bereiten sich darauf vor, das Malzeichen des Tieres zu erhalten. Wie bereiten wir uns darauf vor? Wir weigern uns, uns zu schämen unserer Sünden. Keiner weiß, wie wir unsere Gedanken sehen. Keiner weiß, wie wir die Grenzen des Sabbats brechen. Nur unsere Familien wissen, wie wir unsere Stimme verlieren. Aber wir schämen uns nicht. Wenn du dich nicht deiner Sünden schämst, dann wird auf deinem Herzen oder auf deiner Stirn mal nicht das Siegel Gottes stehen, sondern dann bist du auf dem Weg zum Malzeichen des Tieres. Und wenn dann starker Druck auf dich kommen wird, dann wirst du dich beugen und umknicken wie ein Schilfrohr. Jetzt ist die Zeit, wo wir für Gott knien sollten und unsere Sünden bekennen und uns dafür schämen.
[1:00:36] Redig Nummer 5. Ich möchte Zeit sparen. Ich erzähle euch nur einen Teil. Ihr könnt das später nachschlagen. Als Satan zu Jesus kam, da hat er Anbetung gefordert. Ich rede jetzt über Matthäus 4. Aber er hat es auf eigenartige Weise gemacht. Er hat Jesus eine Bezahlung dafür angeboten, dass er ihn anbetet. Er wollte ihm den ganzen Planeten geben. Jetzt denkt mal drüber nach. Wenn du zu mir kämst und ich würde dir 50 Euro anbieten, damit du vor mir niederfällst, hätte ich dann das Gefühl, du würdest mich wirklich anbeten? Das wäre für mich keine Anbetung. Das wäre eigentlich nur lächerlich. Aber dem Teufel reicht das. Dem Teufel reicht es, wenn wir ihn anbeten, obwohl wir es gar nicht wollen. Man kann sich vor einem Buddha beugen. Das ist für ihn gut genug. Er kann den Leuten sagen, wenn er nicht vor mir niederfällt, bekommt er nichts zu essen. Und wenn sie dann so verzweifelt sind, dass sie es machen, dann reicht ihm das. Der Teufel ist ganz verzweifelt auf der Suche nach Anbetung. Dann muss es nicht an beiden Stellen sein, Hand und Stirn. Beides ist für ihn okay. Es muss gar nicht von Herzen kommen. Und so sind auch die menschlichen Gesetze. Als Nebuchadnezzar dieses Gesetz erließ, dass man sich vor dem Bild beugt, hat er nicht versucht, im Herzen zu lesen der Menschen, ob sie das wirklich ehrlich meinen. Diese Ehrlichkeit war ihm unwichtig. Er wollte einfach nur die Unterordnung. Versteht ihr? Aber in der Geschichte, wo David als König ausgewählt wird, in 1. Samuel 16, da sagt Gott etwas durch Samuel. Er sagt, Gott sieht nicht so wie der Mensch. Der Mensch sieht das, was außen sichtbar ist. Aber Gott sieht das Herz. Das Siegel Gottes also, das muss auf der Stirn sein. Wenn du es nur an der Hand hättest, das wäre nicht annehmbar. Wenn du es nur im Geist und in der Wahrheit anbetest, dann musst du es im Geist und in der Wahrheit tun. Was Jesus zu Satan sagte, er weigerte sich, niederzufallen und sagte: Du sollst Gott allein anbeten und nur ihm dienen. Wir müssen Gott und die Wahrheit geistlich anbeten. Das ist die Frage. Geht es um Anbetung, das ist die Frage. Die Frage ist, ob wir Menschen ehren, indem wir uns ihnen unterstellen oder Gott ehren durch ein verändertes Herz.
[1:04:46] Schlagen wir Matthäus 15 auf. Matthäus 15, Vers 7. Vers 8. Matthäus 15, Vers 8. Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen. Sie ehren mich mit ihren Lippen. Aber ihr Herz ist weit weg von mir. Ist Gott so eine Verehrung für Gott annehmbar? Nein. Der Teufel ist glücklich, wenn Menschen mit einem unbekehrten Herzen Gott lob singen. Der Teufel ist glücklich, wenn Menschen mit einem unbekehrten Herzen Gott lob singen. Gott akzeptiert diese Art Anbetung nicht. Vers 9. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als leeren Menschen Gebote lehren. Das alles zusammenfasst. Es gibt eine vergebliche Anbetung. Eine Anbetung, die sich an Jesus richtet, aber er nimmt sie nicht an. Warum? Weil sie gesetzlos ist. Es ist eine Anbetung, die sich nicht den Zehn Geboten unterordnet. Stattdessen befindet sie sich in Übereinstimmung mit menschlichen Lehren. Die Verse, die wir jetzt betrachtet haben, sind völlig ausreichend, um die Frage nach dem Malzeichen des Tieres und dem Siegel Gottes zu beantworten. Und wir haben nicht mal einen Vers aufgeschlagen über den Sabbat. Bevor ich jetzt hier hochkam, um zu predigen, hat Bruder Kromp mich gefragt, ob ich 70 Minuten für den Sabbat brauche. Er hat mich gefragt, ob ich 70 oder 75 Minuten brauche. Ich sagte 70 Minuten. Christopher, ich verabschiede mich. Jetzt tue ich Buße. Aber wir müssen auf das letzte Sermon schauen. Es geht um den Sabbat, den Siegel und die Heilung. Es geht um den Sabbat, den Siegel und die Heilung. Wir möchten die Frage beantworten, ist der Sabbat das Siegel oder ist Heiligung das Siegel? Wir möchten das klar und nicht verwirrend zum Ausdruck bringen.
[1:07:54] Schau dir Exodus 31 an. Exodus 31, Vers 16. Und die Kinder Israel sollen den Sabbat halten, um den Sabbat zu feiern bei ihren Geschlechtern als einen ewigen Bund. Er ist ein Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel auf ewig. Denn in sechs Tagen hat der Herr die Himmel und die Erde gemacht. Wofür ist der Sabbat ein Zeichen? Dass Gott die Erde in sechs Tagen geschaffen hat. Der Sabbat ehrt Gott als Schöpfer. In der ersten Engelsbotschaft ehren die Treuen Gott auch als Schöpfer. Halten Sie die Gebote. Und wenn jemand die erste und dritte Botschaft einhält, dann muss er ein Sabbathalter sein. Denn gerade der Sabbat ist ja das Gebot, das Gott als Schöpfer ehrt. Könnt ihr das deutlich sehen? Aber in der Offenbarung gibt es dann den Druck, und der Druck wird ausgeübt in Form des Malzeichen des Tieres.
[1:09:44] Schauen wir Ezechiel 20 auf. Ezechiel 20, Vers 12. Vers 12. Und auch meine Sabbate gab ich ihnen, damit sie zum Denkzeichen wären zwischen mir und ihnen, damit sie wissen möchten, wofür der Sabbat ein Zeichen ist. Er ist ein Symbol für Heiligung. Das möchte ich erklären. Ist der Sabbat heilig? Ja. Aber was ist, wenn wir ihn nicht heilig halten? Wenn wir einfach unsere Alltagsarbeit am Sabbat machen? Ist er immer noch heilig? Das ist eine schwierige Frage. Denn in einem Sinn ist der Sabbat heilig, denn dazu ist er bestimmt. Andererseits müssen wir ihn heilig halten, weil es sich so gehört. Es ist heilig, er ist heilig, und deswegen sollen wir ihn heilig halten. Versteht ihr den Gedanken? Genauso ist es mit dir. Als du getauft wurdest, hast du dich selbst ausgesondert, damit du Gott zur Verfügung stehst. Und als getaufte Person bist du heilig, aber nur in einem Sinn. Du bist für einen heiligen Zweck ausgesondert. Und wenn du das verstehst, wird es dir helfen bei vielen Aussagen in der Bibel. Denn als Paulus an die Korinther schreibt, zählt er alle ihre Sünden auf, und das sind furchtbare Sünden. Und einige sind sogar daran gestorben, dass sie das Abendmahl falsch gehalten haben. Aber bei der Einführung zum Brief schreibt er an die Heiligen in Christ Jesus. Nein, das ist nicht, was er sagt. Er sagt an die Heiligen, ich glaube an die Heiligen. Die Heiligen, ja. In welchem Sinn sind sie geheiligt? Ihr Ziel ist es, heilig zu sein. Das sollten sie sein, so sollten sie leben entsprechend. Der Sabbat zeigt uns, wie wir ein heiliges Volk sein sollten. Wir halten den Sabbat heilig, weil er heilig ist. Und auch wir sollten ein heiliges Leben führen, weil wir heilig sind. Und in dem Sinne ist der Sabbat ein Zeichen für Heiligung.
[1:13:18] Hört genau zu. Das Siegel Gottes ist das Werk der Heiligung. Es ist dieser Vorgang, dass Gottes Gesetz ins Herz geschrieben wird. Das geschieht durch den Heiligen Geist. Und deswegen sagt Paulus, den Geist versiegelt. Denn er ist derjenige, der das Gesetz auf unser Herz schreibt. Der Sabbat ist nicht das Siegel Gottes. Aber der Sabbat ist das Zeichen für das Siegel Gottes. Genauso wie die Beschneidung das Zeichen war für Gerechtigkeit und Glauben. Der Sabbat ist das Zeichen für das Siegel Gottes. Es ist eine Veranschaulichung. Es zeigt uns, wie das Siegel Gottes ist. Und wenn der Teufel sich gegen den Bund stellt, und gegen den Erlösungsplan, gegen die Vorstellung, dass Gott alles geschaffen hat, dann will er die Menschen zwingen, das Sabbatgebot zu brechen. Wenn wir uns dem Druck beugen, dann verhindern wir, dass der Heilige Geist das Sabbatgebot auf unsere Herzen schreiben kann.
[1:14:56] Ich möchte das ein bisschen erklären. Kennt ihr John Bunyan? Er schrieb dieses Buch Pilgerreise. Er hat den siebenten Tag Sabbat abgelehnt. Aber er hat nicht einfach nur das irgendwie zur Seite geschoben, sondern er hat ein komplettes Buch dagegen geschrieben. Und wisst ihr, warum er ihn abgelehnt hat? Das war sein Hauptargument. Als er im Gefängnis war, wurden überall um ihn herum Gesetze geschrieben. Und Gott hat sein Gesetz auf die Herzen dieser Menschen geschrieben. Und John Bunyan sah das. Und er beobachtete, die hörten auf zu fluchen. Sie wurden ehrlich, respektvoll. Aber sie haben den Sabbat nicht gehalten. Und John Bunyan hat darüber nachgedacht. Wenn Gott das Gesetz aufs Herz schreibt, sie fangen dann trotzdem nicht an, den Sabbat zu halten, dann kann der Sabbat nicht Teil des Gesetzes sein, das aufs Herz geschrieben wird. Versteht ihr John Bunyan? Vielleicht solltet ihr dann den Sonntag halten. Aber Augenblick. Das war sein Problem. Das Gesetz Gottes wird nicht in einem Moment auf das Herz geschrieben. Sondern nach und nach. So, wie wir uns dem unterstellen. Du ehrst deinen Vater und die Mutter, aber in ein paar Jahren ehrst du sie vielleicht noch mehr. Nämlich, wenn du mehr darüber erfährst und verstehst, was Gott erwartet. Das Gesetz wird nach und nach geschrieben. Das Schreiben des Gesetzes, das ist die Heiligung. Das ist der Prozess der Versiegelung. Und wenn das getan ist, sind wir mit dem Gottessiegel versiegelt. Aber während es geschieht, sind wir Diener. Wenn das vollendet ist, sind wir versiegelt. Und wenn wir versiegelt sind, dann verspricht Gott, dass wir nie wieder fallen werden. Und Gott macht keine falschen Versprechungen. Er macht also erst dann die Verheißung, wenn das Schreiben vollendet ist. Sein erster Schritt ist, dass du dich nicht mehr über deine Sünden schämen sollst. Und der letzte Schritt ist, dass er dich enorm unter Druck setzt. Und wenn wir nicht diesen Prozess der Heiligung erlebt haben, werden wir das Malzeichen des Tieres empfangen. Werden wir das Malzeichen des Tieres empfangen. Aber wenn das Gesetz auf unser Herz geschrieben worden ist, werden wir versiegelt und wir werden unbeugsam bleiben. Und wenn es auch ein Todesbefehl gibt, wir werden nicht sterben. Aber diejenigen, die uns mit dem Tod bedrohen, das ist eine sehr ernste Zeit. Lass Gott sein Gesetz in dein Herz schreiben. Wir wollen zum Gebet niederknien.
[1:19:00] Unser Vater im Himmel, wir wissen, dass wir so weit von deinen Maßstäben entfernt sind. Wir versprechen dir zu gehorchen. Aber wenn du nicht dein Gesetz auf unser Herz schreibst, schaffen wir es nicht. Bitte vollende, was du in uns begonnen hast. Ich bitte es im Namen Jesu. Amen.
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