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In dieser Predigt von Daniel Pel, basierend auf Offenbarung 14,6-14, wird das Thema „Feuer und Schwefel und die Gerechtigkeit aus Glauben“ beleuchtet. Es wird erklärt, dass das verzehrende Feuer Gottes dazu dient, die Sünde endgültig auszulöschen, und dass die Auswirkungen der Bestrafung ewig sind, nicht die Strafe selbst. Die Predigt thematisiert auch die Versuchung der Weltlichkeit, die drei Hauptkategorien der Sünde (Fleischeslust, Augenlust, Hochmut des Lebens) und wie die Liebe zu Gott die Motivation ist, die Sünde zu überwinden. Abschließend wird die Bedeutung der Perspektive der Ewigkeit und der Liebe Gottes hervorgehoben.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14

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Transkript

[0:00] Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich wünsche euch einen schönen Nachmittag, allen. Schönen Nachmittag. Danke. Danke schön. Ich möchte diese Gelegenheit ergreifen, weil es das letzte Mal ist, dass ich hier oben auf dem Podium bin, um all den Organisatoren dieser Konferenz zu danken. Es ist für mich und meine Familie wirklich ein ganz großer Segen gewesen, dabei sein zu können. Und ich bin wirklich sehr inspiriert worden, nicht nur durch die Vorträge, sondern auch durch die Gemeinschaft untereinander und die Gespräche, die geführt wurden. Also danke, dass ihr hier wirklich ein Ereignis geschaffen habt, an das wir uns gerne erinnern werden.

[1:11] Ich verabrede mich gerne mit Menschen, wenn ich unterwegs bin. Ich sage dann gewöhnlich, wenn wir uns auf dieser Erde nicht mehr treffen, dann lasst uns dort oben beim Baum des Lebens treffen. Und ich habe diese Einladung schon in vielen unterschiedlichen Ländern gegeben. Ich möchte euch beim Baum des Lebens um zwei Uhr treffen. Möchtet ihr mich dort treffen? Durch Gottes Gnade werden wir dort sein. Amen.

[1:45] Heute Nachmittag werde ich eine Feuer- und Schwefel-Predigt halten. Und das ist kein Spaß. Das ist das Thema, was mir gestellt wurde. Feuer und Schwefel und die Gerechtigkeit aus Glauben. Ich muss zugeben, als ich zum ersten Mal dieses Thema, was mir gestellt wurde, gehört habe, habe ich gedacht, ich weiß gar nicht, wie ich dieses Thema anpacken soll. Ich habe eine Predigt geschrieben. Ich war nicht so richtig glücklich damit. Und dann habe ich die ganze Predigt nochmal geschrieben. Und als ich mir die Predigt dann anguckte, hatte ich das Gefühl, dass jetzt mich der Heilige Geist wirklich führte, als ich sie nochmal geschrieben habe. Und seitdem ich hierher gekommen bin, habe ich mich tatsächlich darauf gefreut, dass ich diese ganz bestimmte Botschaft predigen würde. Denn ich glaube, dass Gott, wenn wir eventuell zu solchen Ereignissen, wie diesem hier, arbeiten wollen, um uns zu einem tieferen Engagement zu Jesus zu führen.

[3:07] Denn es gibt viele unter uns, die vielleicht einen Fuß in der Wahrheit hatten, aber einen anderen Fuß in der Welt. Tatsächlich habe ich mir einen Begriff ausgedacht, um zu beschreiben, was dort eigentlich passiert. Das ist die Nur-für-den-Fall-Theologie. Und ich erkläre gleich, was ich damit meine. Wir haben einen Fuß in der Gemeinde, einen Fuß in der Wahrheit. Aber gleichzeitig wollen wir aus der Welt das Beste herausholen, nur für den Fall, dass das dort nicht wahr ist. Und wir leben also entsprechend dieser Nur-für-den-Fall-Theologie. Oder wir befinden uns in der Welt. Aber in der Bibel wird der Himmel so wunderschön beschrieben. Also nur für den Fall, dass das wahr ist, tue ich meinen Fuß auch noch auf diese Seite. Und ich möchte nicht naiv sein heute Nachmittag und nicht denken, dass es doch einige gibt, die mit diesem Dilemma zu kämpfen haben. Wir durchleben unsere christliche Erfahrung mit einer Nur-für-den-Fall-Theologie. Und wir versuchen gleichzeitig das Beste von Gott zu bekommen und gleichzeitig das Beste auch aus der Welt. Was wir allerdings erleben, ist, dass wir das Beste von Gott niemals bekommen, weil unser Herz geteilt ist. Und wenn man wirklich die Welt gut nennen will, dann bekommt man das Beste aus der Welt auch nicht wirklich.

[5:11] Heute Nachmittag wollen wir uns also die Bibel anschauen und Gott erlauben, dass es unseren Herzen spricht, so dass wir alle, jeder von uns, diese Nur-für-den-Fall-Theologie endlich ganz zur Seite legen. Denn in der Bibel ist einfach kein Raum für diese Nur-für-den-Fall-Theologie. Denkt doch einmal einen Moment über den Apostel Paulus nach. Ist er nicht umhergereist und hat das Evangelium verkündigt? Wurde er geschlagen und aus der Stadt verjagt? Hat er das getan, nur für den Fall, dass vielleicht doch da ein Himmel war, den man erreichen könnte? Hat er sich schlagen lassen und ins Gefängnis werfen lassen, nur für den Fall, dass Jesus lebendig sein könnte? Es gab sogar einen Punkt, wo er gesteinigt wurde. Er hat alle diese Dinge ertragen, weil er wusste, das hier ist Realität, das ist wirklich Wahrheit, Jesus lebt.

[6:34] Liebt ihr nicht diese Energie, diese Begeisterung von Paulus? Wenn ich die Geschichten lese in der Apostelgeschichte, dann werde ich wirklich inspiriert. Dieser Mann war wirklich unberührbar. Wenn man zu ihm sagte, wir werden dich schlagen, dann hat er gesagt, diese Leiden dieser Welt sind überhaupt nicht zu vergleichen mit dem, was mich erwartet. Wenn sie sagten, wir werden dich umbringen, dann hat er gesagt, sterben bedeutet Christus. Dann sagte er, ja gut, wir lassen dich am Leben. Dann sagte er, Leben ist Christus. Dann sagte er, okay, wir werden dich ins Gefängnis schmeißen. Dann sagte er, ich werde singen, um die Wächter zu bewegen. Wir sehen hier eine Person, die geführt wird vom Heiligen Geist, inspiriert wird vom Heiligen Geist und bevollmächtigt wird durch den Heiligen Geist. Ich glaube, dass Gott den Menschen nicht anschaut, die Person, und er kann das Gleiche für uns heute tun.

[7:58] Wir wollen also zu Beginn gemeinsam beten. Und dann werden wir hineintauchen in dieses heiße Thema. Feuer und Schwefel und die Gerechtigkeit aus Glauben. Unser Vater im Himmel, ich möchte dir danken für diese Gelegenheit, dass wir uns hier versammeln können mit deinem Volk, dass wir dein Wort öffnen können. Und ich bete, dass du uns in ganz persönlicher Weise zu uns sprichst. Möge dein Wort lebendig werden. Mögen wir kristallklar deinen Willen erkennen können. Ich bete, dass alle Ablenkungen von uns genommen werden. Und ich bete darum, dass der Heilige Geist, derselbe Heilige Geist, der diejenigen, die die Bibel geschrieben haben, und die dort alles berichtet haben, was wir dort lesen, derselbe Heilige Geist, der uns heute Nachmittag lehrt, was wir zu tun haben. Und all das beten wir im Namen Jesu. Amen.

[9:19] Schlag bitte auf, Offenbarung 14 in eurer Bibel. Und der Text, den wir uns heute Nachmittag anschauen wollen, ist Vers 10, Offenbarung 14 Vers 10. Dieser Text ist ein Teil der dritten Engelsbotschaft. Tatsächlich fangen wir an, in Vers 9 zu lesen, um den Zusammenhang zu haben. Und ein dritter Engel folgte ihm, der sprach mit lauter Stimme, wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt. So wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist, in dem Kelch seines Zornes. Und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

[10:18] Und die Frage lautet, was ist der Zweck dieses Feuer und Brimstöhnen? Was ist der Zweck dieses Feuer und Brimstöhnen? Und ich möchte gleich eine ganz fundamentale Frage stellen in Bezug auf Vers 10. Und die Frage lautet, was ist der Zweck dieses Feuer und Brimstöhnen? Und ich möchte schon das Ergebnis vorne wegnehmen und euch sagen, was ich für eine Frage habe. Und ich glaube, was das Ziel der Zweck dieses Feuers ist, und dann werden wir das im Detail studieren. Ich glaube, dass der einzige Zweck dieses Sees aus Feuer und Schwefel, der ist, die Sünde für alle Ewigkeit auszulöschen. Denn die Sünde muss vollständig entfernt werden. Es wird kein Schmerz, keine Leiden mehr geben. Und Gott sei Dank wird es keine Sünde mehr geben.

[11:46] Und die Bibel sagt uns, in Hebräer 12 und Vers 29, es sagt, unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Und Gottes Feuer soll die Sünde vernichten, entfernen für alle Ewigkeit.

[12:21] Wir müssen natürlich auch über diesen Ausdruck des ewigen Feuers sprechen. Denn wir alle wissen, dass dieser Ausdruck oft missverstanden worden ist. Viele haben gelehrt, aufgrund dieses Ausdrucks hier oder anderer Passagen in der Welt, dass es ein ewiges Feuer gibt, eine Hölle, die ewig brennt. Und auf den ersten Blick könnte man denken, dass der Zerstörung oder das Zerstören für immer stattfindet. Und auf den ersten Blick könnte es vielleicht so scheinen, als wenn die Qual hier, als wenn diese Bestrafung eine Strafe ist, die ewig andauert. Aber wenn wir uns diesen Abschnitt und auch andere Abschnitte anschauen, näher anschauen, dann sehen wir, dass es hier darum geht, dass das Resultat der Bestrafung ewig ist, aber nicht die Strafe selbst ewig andauert.

[13:23] Wenn wir uns Vers 11 anschauen, dann heißt es, und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die, die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Mahlzeichen seines Namens annimmt. Dieser Ausdruck von Ewigkeit zu Ewigkeit, dieser Ausdruck von Ewigkeit zu Ewigkeit, kommt von dem griechischen Wort Aion. Und dieses griechische Wort bedeutet Zeitalter oder Lebensspanne. Der Begriff ewig kann in der Schrift also einfach bedeuten, bis zum Ende eines Zeitalters.

[14:19] Wir gehen in das biblische Buch vor der Offenbarung, nämlich Judas, und schauen uns dort den Vers 7 an. Wir wollen uns also zunächst anschauen, was dieses ewige Feuer nicht bedeutet, um uns dann anzuschauen, was bedeutet es denn eigentlich. Nun, es gibt nur wirklich ein Versum, Vers 7, den wir hier anschauen, und es sagt folgendes. Sodom und Gomorrah und die Städte um sie herum, in einer ähnlichen Art und Weise wie diese, haben sich zu sexueller Immoralität übergeben und sind nach seltsamen Fleschen gegangen, und werden als Beispiel für das Verurteilen des ewigen Feuers gesetzt. Die Unzucht bis zum äußersten Trieben und anderem Fleisch nachgingen, nun als warnendes Beispiel darstellen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben.

[15:20] Eine simple Frage, die wir hier stellen können. Brennt es immer noch in Sodom und Gomorrah heute? Ganz offensichtlich nicht. Also die Folge, die Auswirkung der Bestrafung ist eine ewige, aber die Bestrafung dauert nicht eine Ewigkeit. Und das ist eine wichtige Unterscheidung, denn viele Menschen, die ihren Glauben verlassen haben, Christen, die zu Atheisten wurden, sind aus dem Grund gegangen, weil sie einfach diesen Gedanken nicht verstehen konnten, dass Gott ein Gott ist, der Menschen für ewig und ewig und ewig bestraft. Und natürlich ist das nicht eine Eigenschaft des Charakters Gottes.

[16:23] Gott löst das Problem der Sünde ein für allemal. Und die Auswirkung davon wird ewig sein, aber die Bestrafung wird ewig andauern. Es gibt noch etliche andere Verse, die wir uns betrachten könnten, aber ich wollte nicht, dass das der Hauptteil unserer Botschaft heute Nachmittag ist. Denn ich glaube, dass die meisten hier Siebenten-Tags-Adventisten sind. Und deswegen kennen wir diese Lehre der Schrift einer Hölle, aber nicht dieser ewigen Hölle. Und wenn hier jemand ist, der kein Siebentags-Adventist ist, dann soll er sich jemanden suchen und dieses Thema wirklich studieren, denn das ist ein wichtiges Thema. Denn ich habe festgestellt, dass dies ein Thema ist, wenn es erst mal verstanden worden ist, dass man viel besser die Liebe Gottes verstehen kann.

[17:38] Gott behandelt das Problem der Sünde, aber er löst dieses Problem auf eine sehr gerechte Weise. Er ist gerecht. Er ist ein guter Richter. Und deswegen wollen wir die Frage stellen, wenn also dieser Feuer und Schwefel keine ewige Bestrafung ist, sondern natürlich, und darüber gibt es keinen Zweifel, eine Bestrafung ist, und es sich mit dem Problem der Sünde befasst, dann was ist es dann eigentlich? Worum dreht es sich hier?

[18:19] Schlagt eure Bibeln bitte auf. Wir gehen hier vom letzten Buch des Neuen Testamentes zum letzten Buch des Alten Testamentes. Und wir fangen an zu lesen in Vers 1. Aber bevor wir hier lesen, möchte ich Folgendes sagen. Es gibt am Ende zwei verschiedene Gruppen von Menschen. Diejenigen, die das verzehrende Feuer Gottes erleben, bevor er wiederkommt, und ich hoffe, dass jeder von uns zu dieser Gruppe gehören wird. Und die zweite Gruppe sind diejenigen, die das verzehrende Feuer Gottes erleben werden, beziehungsweise bei der Wiederkunft Jesu und nach dem Tausendjahren. Und ich hoffe, dass niemand von uns zu dieser Gruppe gehören wird. Aber ich möchte das noch mit anderen Worten ausdrücken. Jeder Einzelne wird das verzehrende Feuer Gottes erleben.

[19:42] Wir müssen Gott als das verzehrende Feuer heute erleben. Was bedeutet das? Wir schauen uns Malachi 3 an. Ab Vers 1. Vers 2. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen. Er wird die Söhne Levi reinigen und sie läutern wie das Gold und das Silber. Dann werden sie dem Herrn Opfergaben darbringen in Gerechtigkeit. Auf welche Zeitperiode bezieht sich das? Denkt nach, antwortet nicht zu schnell. Auf welche Zeitperiode bezieht sich das? Es spricht hier über das Kommen, das Kommen des Herrn. Aber schaut euch Vers 1 noch einmal an. Er wird plötzlich wohin kommen? Wohin kommt er? Zu seinem Tempel, nicht wahr?

[21:44] Wir haben hier also zu tun mit der Zeitperiode, so wie ich das verstehe, und der Geist der Weissagung stimmt damit überein, wo Jesus in das Allerheiligste vom himmlischen Tempel sich begibt. Und dort ist für Jesus jetzt eine sehr wichtige Aufgabe zu tun, bevor er als König der Könige und Herr aller Herren wiederkommt. In Vers 3 heißt es, er wird sitzen und schmelzen und als jemand auftreten, der reinigt. Er wird die Söhne Levi, also das Volk Gottes, reinigen und läutern wie das Gold und das Silber. Gott ist ein verzehrendes Feuer. Er möchte ein Werk tun, in dem er uns läutert in diesen letzten Tagen.

[22:43] Es gab eine junge Frau, die diesen Text gelesen hat, den wir gerade in Malachi 3 gelesen haben. Und sie fragte sich, was das eigentlich bedeutet. Und deswegen ging sie zu einem Goldschmied, einem Silberschmied. Und sie beobachtete ihn dort bei seiner Arbeit. Und sie beobachtete, wie er auf dieser Medaille tritt. Und sie beobachtete, wie er das Metall schlug, um es in die Form zu bringen, die er gerne wollte. Und dann hat er das Edelmetall ins Feuer gesteckt und hat es aus dem Feuer wieder herausgehoben. Und dann hat er es noch weiter bearbeitet. Und dann hat er es wieder zurück ins Feuer geteilt und wartete. Und dann hat sie den Goldschmied, den Silberschmied eine sehr wichtige Frage gestellt. Woher wissen Sie, wann das Gold oder das Silber fertig ist? Wann die Arbeit beendet ist? Und der Goldschmied sagte, wenn ich mein Bild sich vollkommen in dem Gold widerspiegelt, dann weiß ich, dass der Moment gekommen ist, wo das Gold fertig ist.

[24:09] Gott purifiziert ein Volk und er wartet, dass sein Bild sich vollkommen in uns widerspiegelt. Was sagt ihr dazu? Hört euch bitte Folgendes Zitat aus Christ Objects Lessons auf Seite 69 im Englischen an. Wenn die Frucht sich zeigt, dann wird er sofort die Sichel hineinbringen und dann wird er die Sichel in die Frucht bringen und dann wird er die Sichel in die Frucht bringen, denn die Ernte ist da. Christ ist wartend mit langer Sehnsucht für die Manifestation von sich selbst in seiner Kirche. Wenn der Charakter Christi in seinem Volk perfekt reproduziert wird, dann wird er sie als sein eigenes Kommen widerspiegeln.

[25:14] Ist das nicht eine starke Aussage? Er wartet und ist das nicht eine interessante Ausdrucksweise im Lichte von Offenbarung 14? Denn wir sehen, wie direkt nach der dritten Engelsbotschaft, der dreifachen Engelsbotschaft, Jesus wiederkommt mit einer Sichel in seiner Hand. Mit anderen Worten, die Ernte ist bereit. Was hat also dazu geführt, dass diese Ernte reif geworden ist? Die dritte Engelsbotschaft. Worum handelt es sich in der dritten Engelsbotschaft? Es geht um ein verzehrendes Feuer, was die Sünde in Gottes letztem Volk vernichtet.

[26:05] Schlag bitte auf und schaue, was 1. Petrus 1,7 beschreibt. Denn in 1. Petrus 1,7 wird genau dieser Vorgang beschrieben. Schauen wir, was dort steht. 1. Petrus 1,7. Damit die Bewährung eures Glaubens, der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird, Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. Wird das nicht wunderbar für den Glauben? Unser Glaube ist wie Gold. Aber unser Glaube muss geprüft werden. Und während dieser Glaube geprüft wird, wird er geläutert, er wird raffiniert, veredelt, so dass er zum Lobpreis dienen kann, dass er wirklich Gott verherrlicht. Bei der Offenbarung, bei dem Kommen von Jesus.

[27:37] Erinnert euch daran, dass eins der Gaben, die der Gemeinde Laodicea in Offenbarung 3 gegeben werden, was ist? Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, was? Gold, das im Feuer geläutert ist. Das ist ein Geschenk an die Gemeinde Laodicea. Ich liebe den Weg, wie Ellen White es nennt. Sie spricht von Trials als Geschenke im Verkleidung. Denn wer möchte gerne im Feuer sein? Es ist nicht angenehm, aber das Ergebnis ist wunderschön. Es ist ein Geschenk, aber es ist ein Geschenk, den man nicht sofort als solches erkennen kann. Oft ist es so, wenn wir auf unser Leben zurück blicken und wir uns die schwierigsten Momente in Erinnerung rufen, dann sind das gleichzeitig oft sehr kostbare Momente, wenn wir unsere Abhängigkeit von unserem himmlischen Vater erkennen.

[28:58] Ich kann mich sehr gut erinnern, vor ungefähr 10 Jahren, bin ich das erste Mal auf eine Missionsreise gegangen nach Kenia in Ostafrika. Ich bin noch nie in einem dritten Weltland gewesen. Das war also das erste Mal für mich im Jahr 2005. Seit der Zeit bin ich oft wieder dagewesen. Aber für diejenigen von Ihnen hier, Sie werden wissen, wie es ist, wenn man zum ersten Mal in ein Land kommt, das nicht die ganzen luxuriösen Zivilisationsangebote hat, die wir hier kennen. Ich habe mich unterhalten mit einem Freund, den wir dort unten hatten, und er hat diese Evangelistik-Serie dort unten organisiert. Ich habe ihn Fragen gestellt, um ihn dazu zu bringen, dass wir uns sicherstellen, dass alles vorbereitet ist, wenn wir kommen. Ich sehe Sita hier, sie war nämlich mit mir zusammen dort. Und wir kamen dort an, in Kenia, und ich muss ganz ehrlich sagen, die Dinge, die ich erwartet hatte, gab es dort nicht. Das Haus war noch nicht so ganz fertig gebaut. Es gab keine Vorbereitungen, keine Elektrizität. Und ich schaute mir mein Rückticket an und ich dachte, zwei Monate. Wie wird das werden? Und ich fing dann an, diese Evangelistik-Serie zu predigen. Und wir hatten geplant, für einen Monat in dem Ort, und dann gehen wir in die westliche Seite von Kenia und haben dort eine zweite Serie für den zweiten Monat.

[31:01] Am Ende des ersten Monats, und ich glaube, wenn ich mich richtig erinnere, es war genau ein Tag vor unserem Abreisetag in den westlichen Teil von Kenia, an dem Abend sind wir beraubt worden. Drei Männer sind in das Haus eingebrochen, in dem wir wohnen, und sie haben im Prinzip alles, was sie abräumen konnten, mitgenommen. Sie haben unsere Computer mitgenommen, unsere Projektoren, unser Geld. Sie haben sogar unsere Bücher und unsere Bibel mitgenommen. Sie haben meine Notizen für meine Predigten mitgenommen. Ich bete darum, dass sie meine Notizen lesen und die Bücher, sodass ich ihnen im Himmel wieder begegnen werde. Aber hier sind wir jetzt in einer Situation, eine Gruppe von jungen Menschen, und wir haben nichts mehr.

[32:01] Und ich will ehrlich mit euch sein. Meine erste Reaktion war, okay, das war meine Mission, das erste Flugzeug nach Hause. Und meine erste Reaktion war, also das war es jetzt, dieses Ereignis, ich will so schnell wie möglich nach Hause. Und ich hatte mir die Geschichten im Ministry Magazin vorgestellt, und es sah so gut aus, das Ministry Magazin, sehr gut angeguckt. Jeder hat dort gelächelt, die weißen Zähne, und man sieht, wie viele Menschen getauft wurden, alles eine wunderschöne Geschichte. Und dann habe ich gesagt, ich werde mich dort eintragen. Aber die Realität war völlig anders. Und ich erinnere mich, wie wir dort zusammengesessen haben und diskutiert haben, was machen wir jetzt? Und dann haben wir überlegt, wo die Menschen sitzen, welche Antwort können wir jetzt geben? Und dann haben wir das gesehen. Und dann haben wir unbekanntes Gesicht übrig geblieben und erwähnte einen Fahnen-Fisch und einen Fahnen-Fisch und eine Sauerstoff-Taufe. Aber, also, das eigentlich so ein, als würde das flotten. Aber, aber es war Tatsache, die Saugstöße sind zu schlüpfen, die Steine anzuwackeln. Paulus steht auf. Lass uns zum nächsten Ort gehen und da predigen. Das ist wirklich erstaunlich. Und uns wurde klar, wir können nicht einfach zurück nach Hause. Und deswegen sind wir dort, nach Westkenia gegangen.

[33:44] Aber worum es geht, meine Freunde, ich musste eine Evangelisationsserie predigen, ich hatte keinen Projektor, mein Computer war weg, ich hatte nicht meine Notes, und ich hatte nicht mal meine Bibel. Also habe ich eine Bibel geliehen. Und ihr wisst, wie es ist, wenn man eine Bibel leiht, oder? Wie, ist das Buch von Habakuk noch da? Gibt es das Buch Habakuk hier? Und so bin ich mit dieser geliehenen Bibel, und nichts anderem, aber auf die Macht Gottes verlassen. Und ich schaue zurück darauf, bis heute, und ich schaue zurück darauf, als eine der besten evangelistischen Serien, die ich je gedreht habe. Nicht wegen meiner Eloquenz und Vorbereitung, sondern weil ich meiner anderen Abhängigkeit auf die Macht Gottes verlassen musste.

[34:50] Und in diesen Momenten fragst du dich, warum passiert mir das? Aber wenn man dann zurückschaut, dann sagt man, es war ein Segen, in Verkleidung, den ich nicht sofort erkennen konnte. Gott ist am Wirken hier. Er lässt Dinge zu. Er prüft uns, er läutert uns, er reinigt uns, weil er seinen Segen sehen will, denn er möchte, dass sein Bild in jedem von uns reflektiert wird. Das ist das Evangelium. Das ist diese wunderbare Botschaft, dass in unserer Schwachheit seine Stärke, in unserer Schwachheit, ist Gott mächtig. Das ist, was Paulus der Apostel sagt. Und das ist, was du und ich erleben können.

[35:54] Nun, dieses verzehrende Feuer Gottes möchte in unserem Leben die Sünde verbrennen. Du weißt, ich habe die Geschichte gehört, wie man in bestimmten Ländern in Afrika und Asien Affen fängt. Vielleicht habt ihr die Geschichte schon gehört. Man macht Folgendes, man bohrt ein Loch in eine Kokosnuss und dieses Loch ist gerade so groß, dass die Hand eines Affen so hineinpasst und in die Kokosnuss tut man irgendeinen Gegenstand, entweder eine Erdnuss oder eine Murmel, irgendetwas, was dieser Affe gerne haben möchte. Und der Affe, der schiebt seine Hand durch dieses kleine Loch und er greift diesen Gegenstand, aber solange er dieses Gegenstand in der Hand hält, kann er seine Hand nicht wieder rauskriegen aus der Kokosnuss. Er könnte dadurch ganz leicht den Gegenstand einfach wieder fallen lassen und die Hand herausziehen und frei sein. Aber der Wunsch des Affen, diesen Gegenstand zu besitzen, ist so stark, dass er einfach festhält und so wird er gefangen. Und die Person kommt dann, um den Affen zu fangen und der Affe springt auf und ab und schreit, aber er lässt den Gegenstand einfach nicht los.

[37:51] Und ich kann auf euren Gesichtern bereits sehen, dass ihr denkt, was für ein dummer Affe. Aber wisst ihr, dass wir oft genau das gleiche tun mit der Sünde? Wir halten fest an dieser Sünde und wir wissen, wir werden gefangen werden. Und wir wissen, dass das Resultat davon, dass wir an dieser Sünde festhalten, Feuer und Schwefel und Vernichtung sein wird. Und wir wissen, dass wir durch die Macht Jesu Christi in der Lage sind, diese Sünde sein zu lassen. Wir kennen das Evangelium, wir können befreit werden. Aber der Wunsch für die Sünde ist stärker als die Liebe für Gott.

[38:40] Dies wird genau beschrieben in 1. Johannes 2. 1. Johannes 2. Schlagt bitte auf, 1. Johannes 2. Denn die Frage, meine Freunde, ist einfach. Wenn wir an der Sünde festhalten, werden wir zusammen mit der Sünde verzehrt werden. In anderen Worten, wenn wir die Sünde mehr lieben als Jesus, werden wir zusammen mit der Sünde vernichtet und verzehrt werden. Aber wenn wir ihn mehr lieben als unsere Sünde, dann wird er unsere Sünde verzehren. Aber wenn wir Jesus mehr lieben als die Sünde, wird er die Sünde in uns verzehren.

[39:41] 1. Johannes 2. Wir fangen an zu lesen in Vers 15. Wir werden drei Verse lesen, 15 bis 17. Und diese Verse beschreiben im Prinzip hier die Sünde. Und diese drei verschiedenen Kategorien, die hier beschrieben werden, umfassen im Grunde genommen alle Sünden. Schaut euch an, was hier steht. Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust. Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

[40:57] Hier haben wir im Prinzip die drei Bereiche, die drei Kategorien der Sünde. Die Fleischeslust, die Augenlust und der Stolz oder der Hochmut des Lebens. Und entweder entscheiden wir uns für diese weltlichen Dinge, für die Sünde oder wir entscheiden uns für Christus. Denn beides gleichzeitig können wir nicht haben. Wenn Christus die Herrschaft hat, dann werden diese Dinge immer weniger werden. Aber wo die Weltlichkeit herrscht, da wird Christi Macht limitiert.

[41:39] Wir wollen kurz diese drei Sündenkategorien betrachten. Was ist diese Fleischeslust? Das sind verdorbene Wünsche, die im Prinzip aus uns herauskommen. Sexuelle Unmoralität, ein pervertierter Appetit, Angst, Bitterkeit, Hass. Wenn wir die Lust der Fleische verfolgen, versuchen wir wirklich, uns selbst zu gratifizieren. Die Frage wird sein, was kann mich jetzt befreien? Keine Verzweiflung. Unsere Kultur ermöglicht das Verfolgen von perversen Wünschen. Du hörst, sei dir selbst, lebe es aus. Wir werden bombardiert mit Einladungen, unmoralisch zu leben. Die Zugangslösung dazu ist absolut beängstigend. Es ist nur ein Klick entfernt. Tausende Christen werden durch Pornografie zerstört. Die Lust der Fleische. Sie ist so zugänglich in unserer Generation. Unsere Generation hat die sexuelle Unmoral zu etwas Normalem gemacht.

[43:26] Hört bitte genau zu. Weltlichkeit lässt die Sünde als etwas Normales erscheinen und die Gerechtigkeit als etwas Seltsames. Stimmt das nicht? Weltlichkeit lässt die Sünde als etwas Normales erscheinen und die Gerechtigkeit als etwas Seltsames. Denk daran, der Feind versucht es so normal wie möglich darzustellen. Implizite Szenen sind in dem, was wir als eigentlich unschuldig ansehen, versteckt. Wir sind wie ein Dienst. Wir sind wie eine desensibilisierte Generation. Und nur weil es auf einem Bildschirm steht, wird es nicht gerechtfertigt.

[44:37] Verzeiht mich für meine Boldheit und Straightforwardigkeit. Aber stellt euch vor, ihr würdet in einen Park zwei Menschen küssen. Würdet ihr euch wohlfühlen, wenn ihr euch einen Stuhl beobachtet? Würdet ihr euch wohlfühlen, wenn ihr eure Freunde anruft und sagt, kommt her, guckt euch das mit an? Natürlich nicht. Aber plötzlich, wenn wir es auf einem Bildschirm steht, wird es nicht gerechtfertigt. Und ich rede hier gar nicht über wer weiß was, sondern über Dinge, wo wir sagen, doch ein ganz unschuldiger Film. Das sind Dinge, von denen wir zugelassen haben, dass sie in unsere Heime als Christen eindringen. Die modernen Medien und Sachen wie die Kirche werden vom Feind benutzt, um unsere Familien zu zerstören.

[45:53] Und ich möchte jetzt einen Moment einfach nur zu den Vätern sprechen, die Ehemänner. Im Deutschen funktioniert das nicht, aber im Englischen das Wort heißt eigentlich Hausband. Das heißt, er ist ans Haus gebunden. Er ist derjenige, der das Band um seine eigene Familie tut, der also die Familie zusammenhält. Wenn du also ein Vater oder ein Ehemann bist und du schaust Fernsehen, welchen Eindruck gibst du da mit deinen Kindern? Was tut das deiner Familie an? Ach, wir schauen doch nur die Nachrichten, das ist alles. Aber das ist ein interessantes Programm, was sie jetzt anbieten. Gucken wir das auch noch. Ich habe gesehen, wie solche Dinge passieren. Und bevor du es selber merkst, bist du süchtig geworden. Und heute sagen dann manche Leute, ich habe kein Fernsehen. Aber sie haben das Internet und sie schauen sich genau die gleichen Sachen an, eben nur im Internet.

[47:17] Meine Freunde, der Feind will Familien zerstören. Ich finde Medien gut. Also versteht mich hier nicht falsch. Ich finde es ganz toll, diese drei Kameras hier zu sehen. Ich glaube, dass wir die Medien benutzen können, um einen großen Einfluss auf die Welt mit dem Evangelium zu haben. Aber lass nicht zu, dass diese Dinge euer Heim zerstören. Ich meine, es ist Zeit, den Altar wieder aufzubauen. Erinnert ihr euch daran, wie Elijah die Steine auf dem Berg Karmel wieder aufgebaut hat, diese zwölf Steine zusammengesetzt hat? Gott möchte gerne sehen, wie jeder Priester in der Familie, in jedem Heim, diesen Altar wieder errichtet und aufbaut. Spend Zeit in Andachten. Spend Zeit, versammelt eure Familie für Gebetszeit. Am Morgen, am Abend. Stärkt sie. Die Bibel spricht davon, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Und wir brauchen das so sehr heute.

[48:34] Aber lasst uns jetzt die Lust der Augen anschauen. Und jetzt wollen wir uns ein bisschen die Augenlust anschauen. Und tatsächlich gehören diese beiden Bereiche zusammen. Denn die Fleischeslust wird erweckt durch die Dinge, die wir durch die Augen sehen. In 1. Mose 3, Vers 6 steht, als Eva die Frucht sah und sah, dass es ihr gut für die Augen war, hat sie die Frucht genommen und gegessen. Aber die Frucht sah und sah, dass sie gut anzusehen war, nahm sie davon und mit all den Folgen. Das heißt, die Frucht dort war eine Lust für die Augen. Seht ihr meine Freunde, die Sünde sieht attraktiv aus. Sie kommt in einer wunderbaren Verpackung. Noch einmal, Weltlichkeit führt dazu, dass unsere Geschlechtlichkeit komisch aussieht. Wir sollten also sicher gehen, dass wenn unsere Augen versucht werden, dass wir etwas anderes haben, wo wir unseren Blick hinweg wenden können auf etwas anderes.

[49:57] Mir gefällt, was Jesus bei der Bergpredigt sagte. Er sagte, gesegnet seien die Menschen, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. Sie werden Gott schauen. Das heißt, unser Wunsch, Gott zu sehen, sollte größer sein als der Wunsch, irgendein von diesen Dingen zu sehen, die uns in die Sünde verführen.

[50:28] Und als dritten Bereich haben wir hier den Stolz oder den Hochmut des Lebens. Wenn Christlichkeit bedeutet, dass wir den Nächsten lieben, dann ist der Hochmut des Lebens genau das Gegenteil, nämlich sich selbst zu lieben. Und traurigerweise ist dieses Problem des Hochmuts des Lebens nicht nur etwas, was wir dort draußen in der Welt sehen, sondern auch bei uns. Wir sehen es in der Kirche. Wir sehen es sogar innerhalb der Ministries. Es ist so leicht, dass man in die Versuchung kommt, dass man gesehen werden möchte, dass man gehört werden möchte, auch wenn es um die Sache Gottes geht. Und ich habe mit verschiedenen Ministries gearbeitet, teilweise sehr effektive Ministries, die wir hier in der Kirche in der Gemeinde haben. Teilweise sehr effektive, große Ministries. Und sie lieben die Arbeit mit Gott, solange wie sie diese Arbeit tun. Und dann denke ich mir selbst, das ist wirklich eine Falle, in die wir sehr leicht tappen können. Wir können so viel Leidenschaft für das Werk Gottes aufweisen, solange es unser Ministry ist, was diese Dinge tut. Was wäre, wenn Gott entscheidet, dass die Erweckung durch das Ministry, was nebenan ist, oder durch die Gemeinde, die in der nächsten Stadt ist, geschieht?

[52:12] I love the attitude of John the Baptist. Mir gefällt diese Einstellung von Johannes dem Täufer. They came to John the Baptist and said, you know what, nobody is coming to you anymore. Die Jünger von Johannes dem Täufer kamen, die Jünger von Jesus, die taufen alle die Leute, keiner kommt mehr zu dir. Erinnert ihr euch, was Johannes der Täufer geantwortet hat? Ich muss abnehmen, damit er zunehmen kann. Lasst uns diese Einstellung haben, dass egal, wen Gott wählt, dass es unter seiner Kontrolle ist, dass er derjenige ist, der die Zügel in der Hand hat.

[52:58] Die Lust des Fleisches, die Augenlust, und der Stolz, der Hochmut des Lebens. Das sind Dinge, die uns festhalten. Und wenn wir diese Weltlichkeit festhalten, werden wir mit ihr verzehrt werden, weil Feuer und Brimstone das Konsum der ganzen Welt ist.

[53:29] Wisst ihr, was faszinierend ist? Dass Jesus in der Wüste in den 40 Tagen, in denen er dort war, erinnert ihr euch, dass er drei Mal versucht wurde? Wisst ihr, dass diese drei Versuche genau die Bereiche abdecken, die wir eben hier in 1. Johannes Kapitel 2 erwähnt haben? Erinnert ihr euch an die erste Versuchung? Warum veränderst du diese Steine nicht und machst daraus Brot? Ihr habt, ihr habt, er sagte, du hast doch diese Fleischeslust, oder? Zweite Versuchung, siehst du die Königreiche dieser Welt? All diese Reiche können dir gehören, wenn du vor mir niederfällst. Du hast doch diese Lust der Augen, oder? Und die dritte Versuchung, du bist doch der Sohn Gottes, oder? Zeige dich, springe herab vom Tempel und deine Engel werden dich auffangen. Du hast doch diesen Wunsch und in diesen 3 Temptations hat Jesus Antworten gegeben. Wir haben es gestern mit Bibelversen wieder und wieder und wieder angeschaut und wir haben uns das gestern angeschaut. Immer wieder Antworten gegeben mit der Schrift, mit Bibelversen.

[55:09] Meine Freunde, wir müssen wirklich Bibelverse in unserem Kopf. Wenn also die Weltlichkeit kommt, die Versuchung zur Weltlichkeit, dass wir mit Bibelversen und der Macht des Heiligen Geistes wir in der Macht Christi siegreich sein können.

[55:37] Schaut euch 1. Johannes 2 Vers 17 an. Wir hatten uns bereits die ersten 3 Verse angeschaut, 1. Johannes 2, aber jetzt Vers 17. Ach so, das waren die 3 Verse, die wir gelesen hatten, 15 bis 17 und in 17 nochmal und die Welt vergeht und ihre Lust, wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

[56:12] Das bedeutet, mit einer Perspektive der Ewigkeit zu leben, nicht nur für das Hier und Jetzt zu leben, nicht für diese Dinge der Welt leben, die sowieso vergehen werden, sondern auf das zu schauen, was kommt. Was wir wirklich brauchen, ist diese Perspektive der Ewigkeit.

[56:40] Ich glaube, dass wenn wir nur eine Minute einen Blick in den Himmel werfen könnten, unser ganzes Leben sich völlig verändern würde. Könnt ihr euch vorstellen, wenn der Himmel sich einfach nur für einen Moment öffnen würde und wir eine Minute lang das anschauen könnten, was Gott für uns vorbereitet hat. Ich glaube, dass unser Leben sich vollständig verändern würde. Wir brauchen diese Perspektive der Ewigkeit.

[57:10] Meine Freunde, die Bibel sagt uns, dass Gott ein verzehrendes Feuer ist. Und er wird entweder die Sünde in uns verzehren, bevor er wiederkommt, oder er wird uns zusammen mit unserer Sünde verzehren, in dem Moment, wenn er kommt.

[57:34] Zum Abschluss, möchte ich fragen, was ist es, was motiviert, dass wir die Weltlichkeit loslassen? Schaut euch noch einmal Vers 15 an. 1. Johannes 2, Vers 15. Hab nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Man kann diesen Vers nehmen und ihn auf den Kopf stellen und umdrehen und sagen, wenn die Liebe des Vaters in uns ist, dann existiert die Liebe zur Welt nicht. Hört einmal sehr genau zu, meine Freunde.

[58:26] Wie können wir die Weltlichkeit besiegen? Nicht indem wir sie weniger lieben, sondern indem wir mehr lieben, aber nicht indem unsere Liebe der Weltlichkeit gilt, sondern die Liebe gilt unserem Vater. Wie können wir denn Wünsche, Sehnsüchte in uns bekämpfen? Wir sehnen uns mehr nach Gott, als dass wir uns die Welt wünschen. Und das ist wirklich sehr stark. Die größte Motivation in der Kirche ist die Liebe. Wenn die Liebe Gottes in uns ist, dann wird die Weltlichkeit verzehrt werden, denn Gott ist ein verzehrendes Feuer.

[59:25] Und wie können wir mehr von der Liebe Gottes verstehen? Indem wir das betrachten, was er für uns getan hat, als er seinen Sohn in diese Welt gesandt hat.

[59:37] Letztes Jahr ist etwas ganz Besonderes in meinem Leben geschehen. Am 17. August 2014 haben wir unseren ersten Babyboy in die Welt eingeladen. Wir sind seit 2003 verheiratet, also schon 11 Jahre, bevor wir unser erstes Kind bekamen. Es war eine Entscheidung, zu warten. Wir waren in der ganzen Welt. Aber der Zeitpunkt kam, als wir das Gefühl hatten, ja. Viele Menschen haben uns während dieser 11 Jahre erzählt, wenn ihr jemals ein Kind habt, werdet ihr die Liebe Gottes auf noch viel bessere Art und Weise verstehen. Und ich möchte hier ganz deutlich sein, ich habe da gesessen und gelächelt, aber im Kopf dachte ich, schlaflose Nächte, Windeln wechseln, ich kann das nicht erkennen. Aber wisst ihr was, als Elias geboren wurde und ich ihn in meinen Armen hielt, dachte ich mir, das ist Gott. Seine Liebe ist so großartig. Und das ist nur ein Spiegelbild, wenn ich für mein Kind diese Liebe empfinden kann, wie viel mehr ist die Liebe Gottes zu uns. Er hat seinen Sohn gegeben, damit er stirbt, damit wir gerettet werden.

[1:01:41] Also heute, möchtest du nicht Christus in dein Herz kommen, damit er die ganze Sünde dort verzehren kann? Ich möchte heute Nachmittag zwei Aufrufe machen. Mein erster Aufruf und vielleicht gibt es niemanden in diesem Raum, auf den dieser Aufruf überhaupt zutrifft, aber man weiß es ja nicht. Vielleicht gibt es heute Nachmittag eine Person hier, die noch nicht getauft ist und du hast diese Botschaften gehört, du weißt, dass Gott dein Herz bewegt, um diesen Bund, diese Übergabe an Jesus einzugehen. Würdest du gerne heute Nachmittag öffentlich zeigen, dass das deine Entscheidung ist? Wenn es hier jemanden gibt, auf den das zutrifft, würdest du einfach aufstehen. Amen. Gott sei Gepriesen, Bruder. Amen. Als Gott jetzt an deinem Herzen wirkt und sagt, ich möchte diese Entscheidung machen, ich möchte getauft werden, ich möchte getauft werden. Ich möchte mit euch zusammen ein ganz besonderes Gebet sprechen. Was sagt die Gemeinde? Amen. Gibt es noch jemanden, der sagt, ich möchte getauft werden? Ich kann nicht warten. Ich weiß, dass Gott mich ruft. Ich möchte getauft werden. Ich möchte mich heute nachmittag ganz hingeben und weihen. Praise the Lord. Amen.

[1:03:40] Gott wirkt in unserer Mitte. Der heilige Geist ist anwesend und er arbeitet an deinem Herzen. Heute ist der Tag der Errettung. Gibt es noch jemanden, der nach vorne zu unseren Brüdern und Schwestern kommen möchte? Ich möchte einen zweiten Aufruf machen. Ich glaube, dass es unter uns heute Menschen gibt, die immer noch die Weltlichkeit festhalten. Und vielleicht ist es etwas, mit dem du schon lange Zeit gekämpft hast. Vielleicht hast du schon angefangen, daran zu zweifeln, weil der gute Nachmittag wirklich krass ist. Aber du glaubst heute Nachmittag, dass Gott wirklich dieses verzehrende Feuer ist und dass er auch die Dinge verzehren kann, mit denen du kämpfst. Du brauchst mir nicht sagen, was die Dinge sind, mit denen du kämpfst. Du brauchst es auch deinem Nachbarn nicht zu sagen. Aber du musst es Gott sagen, denn er weiß, und er möchte diese Sünde in deinem Leben verzehren. Und deswegen möchte ich auch ein ganz besonderes Gebet sprechen für diese Personen. Vielleicht können diese Gruppe sich nach rechts stellen und die andere Gruppe. Wenn irgendjemand den Eindruck hat, dass das etwas ist, dann könnt ihr bitte auch nach vorne kommen und euch auf dieser Seite aufstellen. Kommt, meine Linken. Der Herr sei geblieben. Gibt es etwas, mit dem du kämpfst und du möchtest es nicht wieder mit nach Hause nehmen? Der Sieg kann heute dir gehören. Warum? Weil Gott dieses verzehrende Feuer ist. Amen.

[1:05:54] Wir werden ein ganz besonderes Gebet sprechen, und darum bitten, dass dieses verzehrende Feuer unser himmlischer Vater ein Werk in uns tut, das wir nicht für uns selbst tun können. Lass uns deswegen zum Thron der Gnade treten mit Kühnheit und Freimut und Zuversicht, denn unser Erlöser wartet, um uns zu befreien. Lasst uns gemeinsam hinknien und beten.

[1:06:37] Unser Vater im Himmel, ich möchte dir so sehr danken, dass du heute Nachmittag unter uns warst, für das Gespräch zu unseren Herzen und zu unseren Gedanken gesprochen hast, dass du uns gezeigt hast, dass du dieses verzehrende Feuer bist, der die Sünde in unseren Leben verzehren möchte, und wir danken dir dafür. Danke, dass du uns bis zu diesem Moment nachgegangen bist, und jetzt möchte ich beten und dir so sehr danken für diejenigen, die vorgekommen sind und öffentlich gezeigt haben, dass sie dich im Baptismen folgen wollen. Wir wissen, dass es Freude im Himmel gibt und es Freude in unseren Herzen gibt, und wir wissen, es gibt Freude im Himmel und es gibt Freude in unserem Herzen. Führe sie von diesem Tag an bis zu dem Tag, wo sie tatsächlich ins Wasser steigen und von dort an immer weiter bis zu dem Tag, wo du kommst. Und ich möchte auch für diejenigen beten, die heute Nachmittag nach vorne gekommen sind, die mit der Fleischeslust kämpfen, mit der Augenlust, mit dem Stolz und Hochmut des Lebens. Herr, ich bete, dass die Liebe zu Gott größer ist als ihre Liebe zu dieser speziellen Sünde. Ich bete darum, dass ihre Liebe zu Gott immer größer wird und diese Liebe das verzerrt, was auch immer es ist, was sie im Moment hier in der Knechtschaft gefangen hat. Und ich bete darum, dass dieser Moment, der Moment des Aufrufs ist, der Moment der Veränderung ist in ihrem Leben. Nicht aufgrund unserer menschlichen Stärke, sondern weil wir glauben, dass die Macht Christi größer ist als die Macht dieser Welt. Danke, dass du mit uns warst. Wir preisen dich und wir danken dir im kostbaren Namen Jesu. Amen.


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