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In dieser Andacht wird der Bibeltext aus Offenbarung 14, Vers 13 beleuchtet, der besagt: „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an.“ Der Sprecher Olaf Schröer erklärt, was es bedeutet, „in dem Herrn zu leben und zu sterben“ und betont die Wichtigkeit einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus. Er geht auf die Bedeutung von Glauben und Werken ein und ermutigt die Zuhörer, sich auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten, indem sie täglich Zeit mit Gott verbringen und sich von ihm wandeln lassen.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14

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Transkript

[0:00] Einen guten Morgen. Das klingt doch schön frisch. Wir dürfen dankbar sein für den Tag, den wir gestern erleben durften. Für den Segen Gottes, der unsere Herzen angesprochen hat, unser Verstand, unsere Herzen, uns ganz. Und wir dürfen uns freuen auf diesen neuen Tag heute. Und ich bin überzeugt, auch heute hat Gott wieder große Segnungen für uns vorbereitet. Ich möchte diese Andacht heute Morgen gerne mit einem Gebet beginnen. Und ich darf euch einladen, dass wir dazu niederknien.

[1:03] Allmächtiger Gott, Schöpfer Himmels und der Erde, dich beten wir an, dich loben wir, dich preisen wir. Wir danken dir für diesen neuen Tag, den du uns schenkst. Wir danken dir für all den Segen, den wir erleben durften gestern, für diesen Sabbat. Wir danken dir für die gute Nachtruhe und für diesen neuen Tag. Wir danken dir für den Segen, den du heute für uns bereithältst. Diese Andacht bei den weiteren Themen. Wir bitten dich, dass du jetzt mit deinem heiligen Geist unter uns kommst, dass du meine Lippen salbst, dass du mir die Vollmacht deines heiligen Geistes schenkst und dass dein Wort zu uns spricht. Sei du jetzt mitten unter uns. In Jesu Namen. Amen.

[1:49] Die beiden vergangenen Morgenandachten hatten zum Thema in der ersten Andacht über den Auftrag von Gottes Gemeinde, dass wir auf der ganzen Welt die Botschaft verkündigen sollen. Und am Freitagmorgen hatten wir eine wunderbare Andacht über Christus, unsere Gerechtigkeit, die sehr wichtig war. Und ich möchte heute Morgen diese Andachtsreihe verlängern. Und zwar, was es bedeutet, Christus, unsere Gerechtigkeit. Christus, unsere Gerechtigkeit, bedeutet Christus in mir. Ich habe dafür einen Bibeltext. Wir lesen dazu Offenbarung 14, Vers 13. Ich lade ein, das aufzuschlagen. Dort heißt es: „Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist. Sie sollen ruhen von ihrer Mühsal, denn ihre Werke folgen ihnen nach.“ Glückselig sind die Toten.

[3:02] Die Andacht heute Morgen ist für die Toten gedacht. Aber die Lebenden dürfen auch zuhören. Ich denke, dass dieses Wort, was hier eingebettet ist in die dritte Engelsbotschaft. Wir haben vorher, meine Bibel fällt schon auseinander, dass in den Versen vorher die dritte Engelsbotschaft beschrieben ist. Wir haben gestern uns damit ausführlich auseinandergesetzt. Und in den Versen danach ist Jesu Wiederkunft, der Menschensohn, der auf der Wolke des Himmels wiederkommt. Und dieser Vers steht dazwischen. Eigentlich nicht dazwischen, eigentlich gehört er dazu, zu der dritten Engelsbotschaft. Denn hier steht: „Ich hörte eine andere Stimme vom Himmel.“ Also nicht der dritte Engel spricht hier, sondern eine andere Stimme. Und trotzdem gehört es dazu. Wir haben die gleiche Situation wie in der Offenbarung 18. Da haben wir den lauten Ruf der Engel, der vom Himmel verkündigt: „Babylon ist gefallen, eine Behausung aller unreinen und verhassten Tiere geworden.“ Und in Vers 4 steht: „Ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sagte: Geht hinaus aus ihr, mein Volk.“ Wenn wir darüber predigen, hören wir meistens, dass es der vierte Engel ist, der das verkündet: „Geht hinaus.“ Aber das tut er gar nicht. Eine andere Stimme. Aber die Stimme gehört dazu. Und zwar, diese Stimme ist eine Antwort auf die Botschaft des Engels, der die ganze Welt erleuchtet. Und so ist es auch hier in Offenbarung 14. Diese andere Stimme vom Himmel ist eine Reaktion auf die dritte Engelsbotschaft. „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an.“ Wir haben hier drei Sätze. Ich möchte diese drei Sätze einmal genauer anschauen.

[4:52] Der erste Satz: „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an.“ Selig, glückselig. Wir haben in der Offenbarung sieben Seligpreisungen. So wie Jesus in der Bergpredigt Seligpreisungen für verschiedene Menschen, die verschiedene geistliche Haltungen und Einstellungen haben, zum Ausdruck gebracht hat, so haben wir hier auch in der Offenbarung sieben Seligpreisungen für verschiedene Arten von Menschen. Und hier ist die einzige Seligpreisung, die sich an die Toten richtet. Und zwar die wirklich Toten, nicht die geistlich Toten. Aber die Frage: Wie kann Gott die Toten selig sprechen? Und was heißt hier eigentlich glücklich? Wohl denen, die gestorben sind. Wie kann man sagen, es ist schön, wenn ich sterbe? Warum eine Segensverheißung für die Toten? Ihnen wird ein Vorteil versprochen. Und zwar hier steht: „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.“ „In dem Herrn sterben.“ Man kann nur in dem Herrn sterben, wenn man auch in dem Herrn lebt. Und wie kann ich in dem Herrn leben? Hier geht es um die persönliche Beziehung zu Gott. Christus in mir.

[6:16] Ich möchte einige Worte lesen aus dem Buch „Das Leben Jesu“, Seite 66, 67. „Wir müssen auch in unserem Verkehr miteinander darauf bedacht sein, Jesus nicht aus den Augen zu verlieren oder ganz zu vergessen. Lassen wir uns von den irdischen Dingen so sehr in Anspruch nehmen, dass wir keine Gedanken mehr für ihn haben. Indem doch unsere ganze Hoffnung auf ein ewiges Leben gipfelt, trennen wir uns von dem Herrn und seinem himmlischen Herrscharen. Diese heiligen Wesen können nicht sein, wo der Heiland unerwünscht ist und wo seine Abwesenheit nicht bemerkt wird. Darum ist auch bei den Namenschristen häufig eine so überaus große geistliche Entmutigung zu finden.“ Viele wohnen einer gottesdienstlichen Handlung bei und werden durch das Wort Gottes erfrischt und belebt, so wie hier auf dem J.O.S.U.A.-Camp. Aber jetzt kommt das Aber: Weil sie aber zu wenig nachdenken, zu wenig wachen und beten, verlieren sie bald wieder den Segen und fühlen sich verlassen als je zuvor. Deswegen ist meine Frage: Was wird heute Nachmittag sein und morgen und übermorgen? Wir wurden hier erfrischt, belebt. Könnte es sein, dass morgen und übermorgen wir uns verlassener fühlen als je zuvor? Woran liegt das? Ellen White sagt: „Oft glauben sie dann, Gott behandelt sie zu hart. Sie sehen nicht, dass die Schuld allein bei ihnen liegt. Indem sie sich vom Heiland trennten, haben sie auch das Licht seiner Gegenwart ausgeschlossen.“

[7:59] Und jetzt sagt sie, wie können wir dieses Licht der Gegenwart behalten? Jetzt kommt ein Satz, der, denke ich, der wichtigste Satz in unserem Leben sein sollte. Und wenn wir etwas umsetzen von diesem Wochenende, dann sollten wir das umsetzen, was wir mitnehmen. Sie sagt: „Es würde gut für uns sein, täglich eine stille Stunde über das Leben Jesu nachzudenken.“ Es würde gut für uns sein, täglich eine stille Stunde über das Leben Jesu nachzudenken. Wir sollten das ganze Erleben Jesu auf Erden in allen Einzelheiten, besonders aber die letzten Tage, an unserem inneren Auge vorüberziehen lassen. Wenn wir in dieser Weise bei dem Opfer verweilen, das er für uns gebracht hat, wird unser Vertrauen zu ihm wachsen, unsere Liebe zu ihm lebendiger werden und am Ende werden wir tiefer mit seinem guten Geist erfüllt sein. Wenn wir gerettet werden wollen, müssen wir am Fuß des Kreuzes Reue und wahre Demut lernen.“ Wollen wir das, dass unsere Liebe zu Jesus stärker, lebendiger wird, dass unser Vertrauen zu ihm wächst, dass wir mehr vom Heiligen Geist erfüllt werden? Das wollen wir doch alle, oder? Wir brauchen die Erweckung und wir sehen sie herbei, aber wir müssen auch die Bedingungen erfüllen. Was ist die Bedingung, dass wir vom Heiligen Geist erfüllt werden? Täglich eine Stunde über Jesu Leben nachdenken. Machst du das? Hast du Zeit dafür?

[9:27] Gerechtigkeit durch den Glauben bedeutet Christus in mir. Die persönliche Andacht mit Gott ist der Schlüssel unseres geistlichen Lebens. Wenn wir alles wissen über die Endzeit und über die Drei-Engels-Botschaft, wir aber keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben, ist uns das alles nichts nütze. Fünf-Minuten-Andachten sind gefährlich für unser geistliches Leben, weil unser Gewissen beruhigt ist, dass wir eine Andacht gemacht haben, aber unser geistliches Leben wird verkümmern. So wie wir jeden Tag eine Stunde zum Essen brauchen, Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, so brauchen wir auch eine Stunde, um über Jesu Leben nachzudenken. Und da geht es nicht nur darum, irgendwas zu lesen, sondern Jesus vor unserem inneren Auge lebendig werden zu lassen. Wir können die Bibel auf zwei verschiedene Art und Weise lesen. Wir können sie lesen, um mehr Informationen zu bekommen, wie zum Beispiel hier bei unseren Vorträgen. Wir können sie aber auch lesen, dass unser Vertrauen zu Jesus verstärkt wird. Und das ist die persönliche Andacht. Und da geht es nicht darum, neue Dinge zu lernen, sondern dass unser Vertrauen stärker wird. Und das geschieht dadurch, dass wir Jesu Leben vor unserem inneren Auge vorüberziehen lassen.

[10:58] Als ich damals getauft wurde, war ich 13 Jahre, zwar in Hamburg. Damals war Roland Lehnhoff als Evangelist und hat Vorträge gehalten. Und er hat jedem Teilnehmer ein Buch geschenkt, das heißt „Das Leben Jesu“. Habt ihr das schon mal gesehen? Dieses Buch. Er hat jeden Abend davon gesprochen, wie wichtig es ist, die persönliche Andacht mit Jesus zu machen. Und ich habe damals angefangen, in diesem Buch zu lesen, in der persönlichen Andacht. Zuerst das Kapitel in der Bibel, was dazu passt und dann das Kapitel in dem Buch. Und wenn ich hinten fertig war, habe ich vorne wieder angefangen. Denn es geht darum, Jesus, Jesu Leben vor Augen zu haben. Durch Anschauen werden wir verwandelt. Christus in mir. Ich habe das Buch mittlerweile 30, 40 oder 50 mal durchgelesen. Ich weiß es nicht mehr, wie oft.

[11:47] Wenn wir auf Jesus schauen, werden wir verwandelt. Wie können wir Sieg über Sünde haben? Christus in mir. Wie können wir einen vollkommenen Charakter entwickeln? Christus in mir. Wie können wir ein Zeugnis geben für Menschen, was effektiv ist? Christus in mir. Wie können wir mit Gott verbunden sein? Christus in mir. Es ist so wichtig, dass wir jeden Morgen, wenn wir aufwachen, unser Leben Gott neu hingeben. Wie kann das passieren, dass Christus in mich hineinkommt? Da geht es nicht nur darum, Jesus anzuschauen, sondern auch ihn einzuladen. Dass wir jeden Morgen Jesus unser Herz öffnen. Dass wir sagen: „Jesus, ich möchte, dass du heute in meinem Leben den ersten Platz hast.“

[12:49] Der Kampf, der gute Kampf des Glaubens ist in erster Linie nicht ein Kampf gegen die Sünde. Es ist ein Kampf um die Beziehung zu Jesus. Christus in mir. Es ist nicht möglich, dass wir den Stolz aus unserem Herzen selbst entfernen. Wenn wir das könnten, dann könnten wir sagen: „Ich bin stolz darauf, dass ich nicht mehr stolz bin.“ Das funktioniert nicht. Die einzige Möglichkeit, dass der Stolz in unserem Herzen hinauskommt, dass die Sünde aus unserem Herzen herauskommt, ist Christus in mir. Dass Jesus in mir wohnt. Paulus sagt in Galater 2, Vers 20: „Nicht ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ Und dass Christus in mir leben kann, kann er nur, wenn ich auch mir Zeit nehme, auf ihn zu schauen. Wenn ich ihn einlade, in mein Leben hineinzukommen. Paulus schreibt im zweiten Korinther 3, Vers 18: „Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel und werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zu anderen von dem Herrn, der der Gott ist.“ Wir werden in sein Bild verwandelt, in seinen Charakter verwandelt. Wodurch? Indem wir auf ihn schauen. Christus in mir.

[14:08] Zurück zu unserem Text. „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an.“ Von nun an, was bedeutet das? Nun, einige Ausleger meinen, das bedeutet, dass alle Toten ab 1844 gemeint sind. Dass die eine besondere Seligpreisung haben. Das kann durchaus sein, dass die Menschen, die diese Botschaft der Engelsbotschaft verkündigen und den Sabbat halten, dass sie einen Vorteil hatten. Aber warum steht hier: „Sie sollen ruhen von ihrer Mühsal?“ Haben die Toten nach 1844 mehr Mühsal gehabt als die Toten vor 1844? War nicht im Mittelalter eine Verfolgungszeit, wo es auch Mühsal gab? Ich glaube, dass hier besonders die Toten gemeint sind, die ab da sterben, wo diese Botschaft in Erfüllung geht.

[15:05] Denn meine Lieben, wir verkündigen die dritte Engelsbotschaft. Schon seit über 150 Jahren verkündigen wir sie. Aber sie ist noch nicht da. Denn hier steht in der dritten Engelsbotschaft eine Warnung vor dem Tier. Das Tier gibt es schon, aber vor dem Bild und vor dem Mahnzeichen des Tieres. Und das Bild des Tieres ist noch nicht da, das kommt erst noch. Und das Mahnzeichen des Tieres gibt es noch nicht, das kommt erst noch. Deswegen wir warnen jetzt die Menschen vor dem, was kommen wird, aber noch nicht dem, was da ist. Das heißt, die dritte Engelsbotschaft wird erst dann verkündigt werden in ihrer Fülle, wenn das Sonntagsgesetz da ist, wenn das Mahnzeichen des Tieres da ist und wenn das Bild des Tieres aufgerichtet ist. Und dann in dem Moment steht hier: „Selig sind die Toten, die jetzt sterben.“ Und warum? Wir wissen, dass in der letzten Zeit, in der letzten Zeit der Trübsal, zwischen dem Sonntagsgesetz und dem Ende der Gnadenzeit, dass es dort noch Märtyrer geben wird. Ja, es wird es geben. Gott wird zwar sein Volk bewahren, er wird mit seinem Volk sein, aber es wird trotzdem auch in dieser Zeit Märtyrer geben. Wir haben in Offenbarung die Situation, wo die Seelen unter dem Altar, die Märtyrer des Mittelalters sagen: „Hey, wie lange bist du noch, wie lange richtest du nicht?“ Und was ist die Antwort? „Wartet, bis die dazukommen, die noch dazukommen müssen.“ Also mit anderen Worten, es werden noch Märtyrer dazukommen in der Endzeit.

[16:25] Und hier heißt es: „Wohl denen, selig sind, die als Märtyrer sterben. Denn sie ruhen von ihrer Mühsal, von der Verfolgungszeit.“ Die, die nicht sterben als Märtyrer, die 144.000 und die Märtyrer haben vieles gemeinsam. Sie haben einen vollkommenen jesusähnlichen Charakter, sie sind versiegelt worden, sie wurden verfolgt, sie haben den Sieg behalten über das Tier und über das Bild und über das Mahnzeichen, sie haben den lauten Ruf verkündigt. Und in der Offenbarung haben wir oftmals sehr viele Verheißungen über die 144.000, welche Vorteile sie haben und wie sie immer wieder hochgehoben werden. Und hier haben wir eine Verheißung für diejenigen, die auch diese Zeit erlebt haben, aber als Märtyrer gestorben sind. Nun, Gott hat sein Volk dann nicht vergessen. Er spricht ihnen seine Wertschätzung zu. Und es ist folgendes: In der letzten Zeit geht es nicht mehr darum, was ist meine Ehre oder was ist mein Leben, sondern Paulus sagt: „Ob ich lebe oder sterbe, Hauptsache, dass Christus verherrlicht wird.“ Und wenn wir diese Zeit erleben, wenn diese Zeit kommt, dann wird Gott uns die Kraft dafür geben. Jetzt gibt es noch nicht die Kraft als Märtyrer zu sterben, weil wir es jetzt nicht brauchen. Aber wenn wir Gott ganz hingegeben sind, dann wird er mit uns sein, bei uns sein. Gott möchte uns jetzt darauf vorbereiten.

[18:09] Der zweite Satz ist: „Sie sollen ruhen von ihrer Mühsal.“ Ich bin überzeugt, dass Gott jetzt manches, manche Not in unserem Leben zulässt, damit wir vorbereitet werden. Wir leben jetzt in einer Zeit, die sehr freiheitlich ist. Wir können unseren Glauben frei leben und es ist eine freiheitliche Zeit, wie sie lange in der ganzen Weltgeschichte nie gewesen ist. Und die Zeit, die kommt, ist mit die schwierigste Trübsal, die überhaupt kommen wird. Und der Wechsel von dem einen zum anderen wird so heftig sein, dass wir alle in der Gefahr stehen, wankend zu werden. Und in seiner Liebe möchte Gott uns jetzt schon vorbereiten darauf, dass der Übergang nicht so plötzlich kommt. Dass wir jetzt schon durch manche Not, durch manches Leid, durch manche Schicksalsschläge, die wir jetzt erleben, jetzt schon unseren Halt in Gott verstärken.

[19:03] Und es ist folgendes: Wenn wir an die Endzeit denken, dann haben wir manchmal eine Verfolgung, Sonntagsgesetz, manchmal irgendwo so ein komisches Gefühl in der Magengegend, weil wer wird schon gerne verfolgt. Wenn wir auf das schauen, was Satan tut in der Endzeit, dann werden wir Angst bekommen. Wenn wir auf das schauen, was Gott in der Endzeit tut, dann bekommen wir Vertrauen. Und Gott wird mehr tun als Satan in der Endzeit. Beide Kräfte werden stärker werden. Und in der Offenbarung haben wir genügend Dinge, die Satan tun wird. Aber Gott tut auch mehr. Aber Gott wirkt anders als Satan. Satan wirkt, indem er Verfolgung, Druck, Verführung und so weiter ausübt. Wie wirkt Gott? Gott gießt seinen Heiligen Geist aus. Und die Ausgießung des Heiligen Geistes in der Endzeit wird fantastisch sein. Und er schickt uns auch, gibt uns auch Schutz, Beistand, Hilfe. Aber die Ausgießung des Heiligen Geistes in der Endzeit wird so fantastisch sein, wir werden Träume haben, Visionen haben. Gott wird zeichnende Wunder tun. Kranke werden gesund werden. Ich bin überzeugt, dass die Wunder, die Gott tun wird in der Endzeit, mehr Wunder sein werden, als alle 6000 Jahre Weltgeschichte zusammengenommen. Es wird eine Zeit sein, wo Gott mächtig mit uns und durch uns wirken wird. Das wird eine schöne Zeit sein. Die beste Zeit, die es je gegeben hat auf dieser Welt, geistlich gesehen.

[20:28] „Sie dürfen ruhen von ihrer Mühsal.“ Interessant ist, dass in den Versen davor steht, von den Menschen in der dritten Engelsbotschaft, die nicht Gott folgen, wo das Gericht über sie verkündigt wird, die das Mahnzeichen des Tieres angenommen haben. Und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht. Das heißt, wenn das Mahnzeichen des Tieres aufgedrückt wird, dann werden die Menschen Ruhe haben, die mitmachen, weil sie sich dem Gesetz beugen. Und die haben Mühsal, die standhaft bleiben, die treu bleiben. Aber dann sagt Jesus, sagt Gott hier: Das wird am Ende genau andersrum sein. Die, die das deswegen machen, damit sie Ruhe haben, werden keine Ruhe haben, weil Gott Gericht hält über sie. Und diejenigen, die keine Ruhe haben, wenn sie verfolgt werden, werden Ruhe haben. Und wenn es die Ruhe der Toten ist. Gott legt manche zur Ruhe, sagen wir auch. Gottes Ruhe ist besser als die menschliche Ruhe.

[21:35] „Denn ihre Werke folgen ihnen nach.“ Wir lesen 1. Timotheus 5, Verse 24 und 25. Hier sagt Paulus: „Bei einigen Menschen sind die Sünden offenbar und gehen ihnen zum Gericht voran. Und bei einigen aber werden sie hernach offenbar. Das Gleiche sind auch die guten Werke: Bei einigen Menschen sind sie zuvor offenbar, und wenn es anders ist, können sie doch nicht verborgen bleiben.“ Die Werke werden irgendwann offenbar im Gericht. Und hier steht: „Ihre Werke folgen ihnen nach.“ Und hier sehen wir: Glaube und Werke gehören zusammen. Die können sie nicht trennen. Hier sind Menschen, die mit Jesus leben, die im Herrn leben, die im Herrn sterben und ihre Werke folgen ihnen nach. Wer im Herrn lebt und im Herrn stirbt, der hat durch die Kraft Gottes auch gute Werke getan.

[22:52] Wir haben heute manchmal zwei Extreme, auch in der Adventgemeinde. Das eine Extrem, der linke Graben, ist, dass manche nur den Glauben betonen und sagen: „Hauptsache aus dem Glauben, dann wirst du gerettet“ und die Werke unter den Tisch fallen lassen. Auf der rechten Seite haben wir den rechten Graben, wo manche die Werke so sehr betonen, dass sie sagen, die Werke sind schon die Bedingung der Erlösung. Das ist auch verkehrt. Die Werke folgen ihnen nach, steht hier. Hier steht nicht, die Werke sind der Grund, warum sie gerettet werden, steht hier nicht. Aber Glaube und Werke gehören zusammen. Man kann sie nicht trennen. Als Gott den Abraham aus Ur-Kasdim herausrief, hätte Abraham sagen können: „Gott, ich vertraue dir.“ Aber wäre er nicht gegangen, hätte er nicht vertraut. Durch das Gehen aus seiner Heimatstadt in ein Land, was er nicht kannte, hat er gezeigt, dass er Gott vertraut. Das heißt, durch unsere Werke, durch unser Handeln zeigen wir, dass wir Gott vertrauen. Deswegen gehören diese beiden Dinge zusammen. Und im Gericht zeugen unsere Werke für uns. Und manche guten Werke sieht man jetzt schon. Und manche guten Werke werden erst im Gericht offenbart. Dafür dürfen wir dankbar sein. Gott sieht alles. Vor ihm ist nichts verborgen.

[24:14] Was sind denn die Werke, die ihnen nachfolgen? Sie haben den lauten Ruf verkündigt. Gott hat durch sie sein Werk vollendet. Gott hat sich zu ihnen bekannt durch übernatürliche Manifestationen. Und er hat selbst im Tod für sie gewirkt, dass durch ihren Tod andere Menschen den Weg zu Gott gefunden haben. Das ist der einzige Grund, warum Gott Märtyrer sterben lässt: Dass solch andere Menschen den Weg zu Gott finden. Und deswegen ist, wenn die Gnadenzeit zu Ende ist, wird es keine Märtyrer mehr geben. Wir können nicht Endzeitprophetie studieren und es dann zurückziehen und uns die Menschen selbst überlassen. Naherwartung bringt eine Dringlichkeit. Naherwartung bringt Rettersinn. Naherwartung bringt den Drang, auch anderen Menschen die Botschaft zu sagen, dass auch sie gerettet werden, mit uns in der Ewigkeit bei Gott sein dürfen.

[25:01] Und wir leben, je enger unsere Beziehung zu Jesus ist, je mehr wir mit Gott verbunden sind, desto mehr ist unsere Sehnsucht auch, dass Jesus kommt und andere Menschen zu Jesus zu führen. Dass das herzvoll ist, das geht der Mund über. Worüber redest du den ganzen Tag und mit wem? Wir brauchen wieder das Feuer der ersten Liebe. Lasst uns von Haus zu Haus gehen. Menschen finden, die nach Gott suchen. Bete darum, dass Gott dich mit Menschen zusammenbringt, die offen sind für ihn.

[25:39] Warum sind wir manchmal geistlich so schwach und träge? Wir werden geistlich schwach, wenn wir nichts für Jesus tun. Deswegen, es ist für uns selbst der größte Segen, wenn wir Menschen von Jesus weitersagen. Gott möchte seinen heiligen Geist ausgießen. Gott möchte den Spätregen schicken. Und in Josua 3,5 sagt Gott durch Josua zum Volk: „Heiligt euch, denn morgen wird der Herr Wunder tun.“ Bevor sie über den Jordan gegangen sind. Er sagt, wir sollen uns heiligen, damit Gott Wunder tun kann. Jesus hat auf dieser Erde sehr viel Wunder getan. Er hat Kranke geheilt, Tote auferweckt, aber als er in Nazareth war, konnte er niemanden heilen. Warum nicht? Wegen ihres Unglaubens. Meine Lieben, unser Unglaube verhindert, dass Gott Wunder tun kann. Deswegen ruft Gott uns auf: „Heiligt euch.“ Der Herr möchte Wunder tun. Gott möchte heute beginnen Wunder zu tun, wenn wir unsere Herzen von Gott reinigen lassen. Und reinigen lassen heißt, dass Jesus unser Herz hineinkommt. Wie können wir das Böse unserem Herzen rausbringen? Christus in uns. Jesus in mir.

[26:47] Und Gott hat bereits begonnen, Wunder zu tun. Wenn wir als Gemeinde zusammenstehen, wenn wir Einigkeit haben, wenn wir im Glauben vorwärtsgehen, wenn wir Christus in uns haben, wenn wir uns reinigen, heiligen, wenn wir beten, beten und fasten. Ich bin überzeugt, dass die Zeit gekommen ist, wo das Gebet nicht mehr reicht. Es ist die Zeit gekommen, wo wir beten und fasten müssen um Dinge. Und wir haben schon in letzter Zeit angefangen zu fasten. Und wir haben Wunder erlebt, viele Wunder erlebt. Durchs Fasten. Fasten ist keine Leistung vor Gott, wo wir Gott bestechen wollen, sondern Fasten ist eine Verstärkung des Gebets, wo Gott Wunder tun wird.

[27:28] Ich habe zwei Mitarbeiter, die in der Moslemarbeit aktiv sind, in Mannheim. Und sie haben folgende Erfahrung gemacht. Sie klopfen, sie wollten bei einer Familie Bibelstunden geben und die waren nicht da. Und dann sehen sie, wie ihr gegenüber auf dem Flur eine Tür offen steht. Und da klopfen sie, kommt eine Frau raus, eine Türkin, Moslemin und fragt: „Was möchten Sie?“ Und dann sagt unser Mitarbeiter: „Wir möchten gerne aus dem Injil, das ist das Neue Testament, von Gott erzählen.“ Und dann reden sie so eine Minute zusammen an der Tür und dann sagt die Frau: „Ich habe in der letzten Nacht von ihnen geträumt. Ich habe sie beide gesehen, wie sie hier vor der Tür stehen. Und dann habe ich Jesus gesehen und der hat mir gesagt: Die beiden werden mir, werden dir aus dem Injil von mir erzählen.“ Und dann hat unser Mitarbeiter gesagt: „Ja, das wollen wir. Wir möchten gerne aus dem Injil ihnen von Jesus erzählen.“ Und dann sagt die Frau: „Dann kommen Sie rein.“ Sind sie reingegangen, dann haben sie sich unterhalten über die Bibel. Nach einer halben Stunde haben sie dann abgeschlossen und haben sie niedergekniet, haben gebetet auf dem Teppich. Und als sie mit dem Gebet fertig sind, sagt dann die Frau: „Das habe ich auch gesehen im Traum. Wie wir hier zusammen knien und wie sie beten und genau die Gebetshaltung, dass wir hier auf dem Teppich knien.“ Da haben sie einen Termin gemacht für die nächste Woche, für die nächste Bibelstunde. Da war der Mann auch dabei. Der war auch ganz begeistert und ganz offen. Und jetzt machen sie jede Woche Bibelstunden. Gott, das war schon das zweite Mal, wo Gott durch Träume Muslime vorbereitet hat in Mannheim für unsere Mitarbeiter. Gott hat bereits begonnen, Wunder zu tun. Das ist das Zeichen dafür, dass Gott sagt: Jetzt tut euch noch mehr vorbereiten. Reinigt euch, tut die Hindernisse hinweg, die mein Wirken behindern. Er ruft uns auf, dass wir uns ihm immer stärker und immer intensiver weinen sollen, dass er in unserem Leben ständig sichtbar ist. Christus in mir.

[29:42] Wir haben einen jungen Mitarbeiter, Alfio Marino. Er ist Missionar in Mannheim und er ist Italiener und er macht Arbeit unter Italienern. Und sie machen momentan alle 14 Tage abends einen Vortrag, öffentlichen Vortrag auf Italienisch. Sie essen vorher zusammen und machen den Vortrag. Und mittlerweile, sie haben im Januar begonnen, mittlerweile kommen 20 bis 25 nicht-adventistische Italiener zu diesem Vortrag, mit den Kindern zusammen. Und vor 14 Tagen haben sie am Sabbatabend das Thema Taufe gehabt. Und er präsentiert das Thema. Er macht einen Aufruf, wie er es gelernt hat. Alle 25 haben ja gesagt. Wir werden jetzt im Sommer eine Taufe haben. Da werden noch nicht 25 Täuflinge sein, aber drei bis fünf Täuflinge werden wir im Sommer schon haben. Und wir planen eine italienische Gemeinde in Mannheim. Mein lieber Gott, beginnt Wunder zu tun. Sind wir bereit, uns ihm zur Verfügung zu stellen? Sind wir bereit, dass wir uns heiligen, uns reinigen, dass Gott etwas tun kann? Gott möchte, dass wir konsequent mit ihm leben.

[30:54] Ich gebe Bibelschulstunden bei einem jungen Mann, einem Adventistenkind. Robert heißt er. Und ich habe ihn gefragt, ich darf seine Erfahrung erzählen. Und er hat sich bekehrt und er wollte getauft werden. Und das Problem ist, er muss Sabbats arbeiten, alle 14 Tage. Er ist Optiker. Er hat gefragt seinen Chef. Und der Chef sagt: „Nein, geht nicht. Wenn du nicht mehr kommst, bist du entlassen.“ Er hat woanders gefragt, bei einer anderen Optikerkette. Und die haben gesagt: „Naja, sie können Sabbat frei haben, aber zweimal im Viertel müssen sie schon arbeiten. Und wenn das nicht geht, dann können wir sie nicht anstellen.“ Jetzt machen wir Bibelschulstunden zusammen. Und er fragt mich: „Was soll ich tun?“ Ich habe ihm gesagt: „Gott möchte, dass wir erst uns entscheiden, ihm treu zu sein. Und Gott will für die Folgen aufkommen.“ Gott will nicht, dass wir unsere Entscheidungen treffen, nachdem, welche Folgen das hat, sondern was er sagt. Wir sind gewohnt, in unserem Alltag Entscheidungen zu treffen, nachdem, welche Folgen, welche Auswirkungen das hat.

[31:57] Ich habe ihm erzählt von Daniel. Daniel hat sich vorgenommen, in seinem Herzen, haben wir gestern Abend von den Kindern gehört, Daniel 1, Vers 8: „Daniel nahm sich vor, in seinem Herzen nichts zu essen.“ Und dann steht dreimal: Gott gab ihm, dass der Kämmerer ihm gnädig gesonnen war. Gott gab, dass sie nach zehn Tagen besser aussahen. Und Gott gab, dass sie nach drei Jahren klüger waren. Wir müssen uns erst entscheiden und dann öffnet Gott die Türen. Gott prüft unseren Glauben. Deswegen lässt er uns extra diese Erfahrungen machen. Ich habe mit ihm Matthäus 6 gelesen: „Wir können nicht zwei Herren dienen.“ Wenn wir Gott zuerst in unserem Leben hinein lassen, dann wird er uns alles andere schenken. Und da habe ich ihn gefragt: „Und was meinst du? Was sagt Gott zu dir?“ Und er hat gesagt: „Nicht mehr zu arbeiten.“ Er hat sich am Sonntag entschieden, nicht mehr zu arbeiten. Und hat gesagt: „Egal was kommt, wenn ich entlassen werde.“

[32:51] Am Montag ruft er seinen Chef nochmal an, den neuen Chef, wo er anfangen wollte. Und der Chef sagt: „Ich habe nochmal darüber nachgedacht, Sie können Sabbat frei haben.“ Er hat die ganze Nacht nicht geschlafen, weil es hat ihn unglaublich berührt. Gott kann Wunder tun. Gott möchte, dass wir konsequent uns für ihn entscheiden und nicht auf die Folgen schauen. Und dann wird Gott Wunder tun. Er möchte uns dazu aufrufen, dass wir in kleinen Dingen treu sind. Wer im Kleinen treu ist, wird auch im Großen treu sein.

[33:24] Die Gemeinde braucht nicht neue Organisationen, nicht noch mehr Methoden, sondern Menschen, die vom Heiligen Geist gesalbt und mit seiner Kraft ausgerüstet sind. Menschen des Geistes, des Gebets. Menschen, die im Gebet kraftvoll sind. Der Heilige Geist fließt nicht durch Methoden, sondern durch Menschen. Er salbt keine Verwaltungsapparate, sondern Menschen. Er heiligt keine Pläne, sondern Menschen des Gebets. Meine Lieben, es ist so wichtig, dass wir beten, unser Leben Gott weihen.

[34:02] Und wir haben in unseren Seminaren, mache ich immer Folgendes, weil ich weiß, Satans erster Angriff bei jedem von uns ist, dass wir keine Zeit haben für die persönliche Andacht mit Gott. Deswegen sollten wir dafür beten, füreinander beten. Und wir machen das so, dass wir namentlich im Seminar für den anderen beten. Jeden Morgen. Und beten: „Lieber Gott, Gott hilft, dass der Hans und die Ingrid, und dann, dass die heute Morgen Zeit haben und die Kraft haben für die persönliche Andacht mit dir.“ Und wir haben gemerkt, wenn wir das tun, Gott erhört Gebet. Dass Gott es uns leichter fallen lässt für die persönliche Andacht. Dass wir unser Leben Gott übergeben. Das ist der Kampf des Glaubens. Und darum geht es.

[34:37] Und ich möchte uns einladen, dass wir das jetzt auch heute Morgen tun. Dass wir heute Morgen unser Leben Gott weihen. Wir können auch in der Weihe an Gott noch tiefer, noch intensiver uns Gott weihen. Dass wir, wenn wir jetzt zusammen beten, dass wir für unseren Gebetspartner beten. Dass er die Kraft und die Zeit hat, für die stille Stunde am Morgen auf Jesus zu schauen. Dass wir darum beten, dass der Heilige Geist unsere Herzen verändert. Dass Christus in uns uns reinigt, uns heiligt. Gott möchte Wunder tun. Lass uns jetzt die Zeit nehmen, in kleinen Gruppen, zu zweit, zu dritt, zu viert, zusammen zu beten. Und ich werde am Ende mit einem Gebet dann abschließen.

[35:27] Herr Jesus, wir beten dich an. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass du hier gelebt hast, auf dieser Erde. Dass du für uns das Leben geführt hast und für uns gestorben bist. Herr, wir bitten dich, hilf, dass wir jeden Tag auf dich schauen. Ich bitte dich für jeden Einzelnen von uns, der hier im Raum ist, dass du uns jeden Tag diese stille Stunde Zeit an jedem Tag schenkst, auf dich zu schauen. Ich bitte dich, dass du unseren Stolz, unseren Egoismus aus unserem Herzen hinweg nimmst, sodass du unsere Herzen erfüllst. Reinige dir unsere Herzen. Vergib uns, wenn wir oftmals aus eigener Kraft gelebt und für dich gewirkt haben. Lass uns nicht für dich arbeiten, sondern mit dir arbeiten. Lass uns mehr im Gebet und mit Fasten vor dich treten, dass du mehr tun kannst. Herr, ohne dein Wirken, ohne dich ist alles unser Wirken umsonst. Jetzt verbitten wir dich, dass du deinen heiligen Geist ausgießen möchtest in unsere Herzen über deine Gemeinde, dass du den Spätregen schickst, dass du Wunder tust. Du hast bereits begonnen damit, aber dass du noch mehr Wunder tust, dass du noch mehr wirkst. Heilige und reinige uns jeden Tag mehr. Lass uns jeden Tag mehr in dir wachsen, dass du jeden Tag mehr Wunder tun kannst. Herr Jesus, wie schön wird es sein, wenn du kommst in den Wolken des Himmels, wenn wir dich dann sehen dürfen von Angesicht zu Angesicht. Herr Jesus, wie schön wird das sein. Wir sehnen uns danach, dich zu sehen, nach Hause zu gehen, bei dir zu sein. Lass unsere Sehnsucht zu dir, unsere Liebe zu dir jeden Tag zunehmen, bis zu dem Tag, wenn du kommst. So segne du uns weiter an diesem Tag und bleib bitte bei uns. In deinem Namen, Herr Jesus. Amen.


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