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In dieser Predigt von Clinton Wahlen geht es um die Zeichen der Wiederkunft Jesu Christi, basierend auf biblischen Prophezeiungen. Es werden verschiedene biblische Texte aus dem Alten und Neuen Testament beleuchtet, die auf das zweite Kommen Jesu und die damit verbundenen Ereignisse hinweisen. Die Botschaft betont die Wichtigkeit der Vorbereitung und des Wachseins angesichts dieser zukünftigen Ereignisse.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14

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Transkript

[0:00] Guten Morgen! Was für ein wunderschöner Tag heute. Nach dem Regen kommt die Sonne hervor und alles ist wieder frisch und wunderschön. Wisst ihr, das ist ein sehr geeignetes Symbol. Denn ja, da werden wohl schwierige Zeiten vor uns sein. Da ist ein Sturm, der über uns hereinbricht, aber wie wunderbar es ist, Jesus zu sehen.

[1:05] Offenbarung 14, Vers 14 sagt uns: "Ich sah und sah eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn, der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel." Eine weiße Wolke. Jesus auf der Wolke.

[1:52] Es gibt drei Stellen, wo gesagt wird, dass Jesus sich auf einer Wolke befindet. Und mein Professor an der Andrews Universität, Professor Mervyn Maxwell, hat sogar ein Lied darüber verfasst. Ich weiß nicht, ob ihr diese Hymne kennt, ob es die auf Deutsch gibt. Aber ich weiß ganz sicher, dass es hier Menschen gibt, die wunderbare Dinge mit der Musik machen. Also, wenn es das nicht auf Deutsch geben sollte, vielleicht fühlt sich jemand inspiriert, es endlich ins Deutsche zu bringen.

[2:49] Jesus hat nach seiner Auferstehung einige Wochen mit seinen Jüngern verbracht. Der Text sagt 40 Tage. Und dann kam die Zeit, als er in den Himmel aufgenommen wurde. Wir beginnen mit Vers 9. "Als er diese Dinge gesprochen hatte, während sie zusahen, wurde er aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, vor ihren Augen weg."

[3:33] Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihm zwei Männer in weißen Gewändern. Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Für mich war es beeindruckend zu sehen, den Space Shuttle abheben in Florida. Das ist schon ein ganz beeindruckender Anblick. Wir waren einige Distanz entfernt, aber der ganze Erdboden war am Vibrieren. Es war eine gewaltige Erfahrung, zu sehen, zu hören und mitzuerleben. Und wir haben diese Feuerkugel betrachtet, wie sie in den Himmel stieg. Und wir haben geschaut, und unsere Augen darauf gerichtet, und es wurde kleiner und kleiner und immer kleiner. Aber wir haben sichergestellt, dass wir einfach immer nur zugeschaut haben und unsere Blicke nicht abgewendet.

[5:07] Und dann kam dieser Moment, wo wir meinten, den Space Shuttle noch sehen zu können, aber wir waren uns nicht mehr ganz sicher. Wir haben noch so die Augen gekniffen, wir haben uns konzentriert, vielleicht noch einen letzten Blick zu erhaschen. Und ich glaube, das ist, was die Jünger gemacht haben. Sie wollten ihren Blick nicht abwenden, sie wollten bis zuletzt auf ihren Erlöser schauen.

[5:43] Und dann kommen jetzt hier diese beiden Wesen in weißem Gewand, und die Jünger bemerken das nicht mal. Sie schauen noch nach oben. Und dann werden sie von diesen Männern gefragt: "Ihr Männer aus Galiläa, steht ihr da und seht zum Himmel? Da ist doch nichts mehr, er ist doch schon weg. Aber dieser selbe Jesus, der von euch weg gen Himmel genommen wurde, der wird auf die gleiche Art und Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen." Sie sahen ihn, so wie sie ihn sahen gehen, und jetzt werden sie ihn kommen sehen. Glaubt ihr das? Amen.

[6:45] Das ist das erste Mal. Das zweite Mal. Daniel 7. Wir kennen diesen Abschnitt. Vers 13. "Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, Daniel 7,13. Und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, wie eines Menschensohns."

[7:25] Und wenn man jetzt einige Kommentare befragen würde, dann würde man sehen, die interpretieren das als Jesu Wiederkunft. Aber ist es die Wiederkunft? Warum? Wohin geht denn Jesus? Nicht hier auf die Erde, sondern zu dem Uralten an Tagen. Schon Verse 9 und 10 besprechen Gott, der auf seinem Thron sitzt, die Engel, die Bücher werden geöffnet. Er hat den Thron gesetzt und das Thron aufgestellt werden im Himmel. Der Beginn des himmlischen Gerichts vor der Wiederkunft. Und dann kommt der Menschensohn auf den Wolken des Himmels und er kommt vor den Uralten an Tagen. Und er wird ihm nahegebracht.

[8:27] Das fällt uns vielleicht etwas schwerer, uns vorzustellen. Wir wissen, was es heißt, so in den Himmel zu schauen. Aber wie muss es erst sein, in das himmlische Heiligtum zu schauen? Tausende und aber Tausende von Engeln. Was für ein herrlicher Anblick muss das sein? Unsere Vorstellungskraft kann uns bis dorthin bringen, aber wir können es dennoch nicht völlig erfassen.

[9:09] Das dritte Mal, natürlich, ist Offenbarung 1, Vers 7. Gleich am Anfang des Buches. Johannes macht klar, dass der Schwerpunkt der ganzen Schrift auf dem liegt, was er hier sagt. "Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn alle Augen sehen. Und es werden ihn alle Augen sehen. Jedes Auge. Auch die, die ihn durchbohrt haben. Und alle werden wehklagen um seinetwillen. Ja, Amen."

[10:13] Niemand ist bereit. Es scheint nicht zu sein, wie uns gesagt wurde. Lasst uns eine kurze Tour durch einige Passagen des Alten Testaments machen. Habt ihr eure Bibeln? Ich sehe sie. Jetzt sehe ich sie wirklich. Ich habe meine auch. Psalm 50, Verse 3 und 4. Psalm 50, 3 und 4. "Unser Gott kommt und wird nicht schweigen. Ein fressendes Feuer geht vor ihm her, um ihn her ein mächtiges Wetter. Er ruft Himmel und Erde zu, dass er sein Volk richten wolle."

[11:29] Psalm 97, Verse 2 bis 6. "Wolken und Dunkel sind um ihn her. Gerechtigkeit und Gericht sind seines Thrones Stütze. Ein Feuer geht vor ihm her und verzehrt rings um seine Feinde. Seine Blitze erleuchten die Welt. Die Erde sah und schrie. Die Berge zerschmelzten wie Wachs vor dem Herrn, vor dem Herrscher der ganzen Erde. Die Himmel verkündigen seine Gerechtigkeit, und alle Völker sehen seine Herrlichkeit."

[12:31] Jesaja 40, Vers 10. Jesaja 40, Vers 10. "Behold! Siehe! Der Gott, der Herr, kommt mit einer starken Hand. Sein Arm wird für ihn herrschen. Behold! Sein Lohn ist mit ihm und seine Arbeit, das, was er erwarb, vor ihm."

[13:11] Ein paar Seiten später. Kapitel 59, Vers 18. "Nach den Taten wird er vergeben. Furcht an seine Gegner, Verzweiflung an seine Feinde, an die Inseln wird er Verzweiflung zahlen. So werden sie Angst haben, dass der Name des Herrn von der Sonne und seiner Herrlichkeit von ihrem Aufgang gefürchtet werden."

[13:52] Ich mag die nächsten Sätze besonders, weil es in Offenbarung 12 sagt, dass der Drache eine Flut Wasser gegen die Frau verschlängelt hat. Aber hört die Verheißung! Wenn der Feind wie eine Flut kommen wird, wird der Geist des Herrn eine Standarte gegen ihn errichten. "Und der Erlöser wird für Zion kommen und für die in Jakob, die sich von der Sünde abwenden, spricht der Herr."

[14:55] Micha 1, 3, 4. Wo ist das? Im himmlischen Heiligtum. Er macht diese Verkündigung und dann kommt er. "Und er wird hinabfahren und treten über die Höhen der Erde. Die Berge werden unter ihm geschmolzen, die Berge werden geschmolzen wie Wachs vor dem Feuer und als die Wasser unter ihm schmelzen und die Täler sich spalten, gleich wie Wachs vor dem Feuer schmilzt, wie die Wasser die Talwärts stürzen."

[15:48] Der nächste Buch, Nahum, Kapitel 1, beginnend mit Vers 5. Nahum 1, Vers 5 bis 7. "Die Berge erzittern vor ihm und die Hügel zergehen. Die Erde ist brennend in seiner Präsenz, und alle, die darauf wohnen. Wer kann vor seinem Zorn bestehen und wer kann vor seinem Grimm bleiben? Sein Zorn brennt wie Feuer, und die Felsen zerspringen vor ihm. Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not, und er kennt die, die auf ihn trauen."

[16:48] Zurück zur Offenbarung. Kapitel 6. Ihr kennt wahrscheinlich Vers 13 sehr gut. "Die Sterne des Himmels fallen auf die Erde." Lasst uns aber auch Vers 12 lesen. "Ich sah, als er das sechste Siegel öffnete, oh, es gab einen großen Erdbeben. Die Sonne wurde schwarz wie ein Sack mit Haaren. Der Mond wurde wie Blut. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird. Er schüttelt von einem starken Wind."

[17:47] Also, großes Erdbeben, dunkler Tag, das Fallen der Sterne. Habt ihr schon mal gehört, wie Menschen gesagt haben: "Das war doch lange her, dass das geschehen ist? Wie könnte das ein Zeichen der Wiederkunft sein?" Sie haben den Punkt verpasst. Sie haben es nicht verstanden.

[18:16] Erinnert ihr euch noch an die 1260 Jahre der Verfolgung? Und Offenbarung 12 beschreibt, wie ein Volk der Übrigen nach dieser Zeit hervorgehen würde. Das selbe Zeitabschnitt in Offenbarung 13. Und das zweite Tier kommt aus dem trockenen Land hervor. Genau nach dieser langen Zeitepisode passieren Dinge. Die Prophetie erfüllt sich. Es ist eine Zeit, es ist eine Zeit, wo Gott etwas Besonderes hervorrufen will. Er braucht ein Volk, das diese rettende Botschaft von Offenbarung 14 verkündet, die wir studiert haben.

[19:28] Ein ganzes Kapitel in der Offenbarung ist diesem Studium der Prophetie gewidmet. Wir haben nicht Zeit, darüber zu sprechen. Über welches Kapitel beziehe ich mich? Keiner? Ja, Kapitel 10. Kapitel 10 ist richtig. Es geht um die Übrigen. Es geht darum, wie Gott etwas hervorruft für die letzte Zeit. Wir haben uns selbst nicht erfunden. Wir sind nicht einfach eine neue Gemeinde, die gedacht hat, wir haben da noch ein paar neue Ideen. Nein, es ist eine Erfüllung biblischer Prophetie. Und da waren Zeichen am Himmel geschehen, die das bestätigt haben. Genau nach der Zeit der Verfolgung der 1260 Jahre. Dunkler Tag. Sternenfall. Prophetie erfüllt sich. Das soll die Aufmerksamkeit der Menschen darauf lenken, dass Jesus wiederkommt.

[20:53] Erinnert euch an den Propheten Maleachi, das Buch Maleachi, das die alttestamentliche Zeit abschließt. Er hat doch verheißen, dass ein Botschafter, ein Bote kommen soll, der den Tag des Herrn vorbereiten soll, nicht wahr? Und was würde passieren? Nichts. Hundert Jahre vergingen. Nichts. Zweihundert. Nichts. Dreihundert. Nichts. Vierhundert. Nichts. Was passiert hier? Eine Zeit von über 400 Jahren prophetischen Schweigens. Wo ist Gott? Er hat es verheißen. Wo ist er? Das ist, was die Skeptiker sagen. Ich war mal einer.

[21:55] Und dann habe ich gelesen, in 2. Petrus, Kapitel 3. Und haltet den Finger im Buch der Offenbarung, bitte. Aber 2. Petrus 3. Dort heißt es, Vers 3: "Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist."

[22:47] Und als ich das zuerst gelesen habe, dachte ich, das spricht ja von mir. Ich hatte Freunde in der Schule, die zu mir gesagt haben: "Glaube an Jesus, denn er kommt." Und ich habe gesagt: "Schau, schon 2.000 Jahre ist das her, dass er das gesagt hat, und wo ist er? Glaubst du das wirklich, dass er kommt? Warum ist er nicht da?" Ich glaubte an die Evolution und an das Prinzip des Uniformitarismus. Wenn es damals nicht gab, warum soll es das heute geben? Und dann war ich überrascht, das zu lesen, und es sagte, es geht genau um mich. Das ist meine Einstellung, und das ist die Einstellung vieler Menschen.

[23:49] Und das war auch die Einstellung vieler Menschen zur Zeit Jesu. Hunderte Jahre vergingen, keine Propheten. Sogar die Rabbiner haben das festgehalten in ihrer mündlichen Tradition, es gab keine Propheten mehr. Und dann hat Gott das Schweigen gebrochen. Ein Bote. Johannes der Täufer. Predigend in der Wüste. "Der Herr kommt. Bereitet dem Herrn seinen Weg." Genauso wie es heißt in Jesaja 40, was wir gelesen haben.

[24:47] Nach den Aposteln wiederum prophetisches Schweigen. Hunderte von Jahren. Tausende. Und dann? Wiederum. Das Schweigen ist gebrochen. Nicht nur das Schweigen im Himmel, Prophetie erfüllt sich, sondern die prophetische Stimme wird wieder gehört, weil wir sie brauchen.

[25:17] Matthäus 24. Finger in Offenbarung 6, aber schlagt Matthäus 24 auf. Matthäus 24, Vers 24. "Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten." Falsche Propheten, bedeutet es gibt auch echte. Und dennoch die Täuschung ist so groß, dass, wenn möglich, auch die Auserwählten verführt werden.

[26:11] Zurück zu Offenbarung 6. Erdbeben. Dunkler Tag. Sternenfall. Vers 14. "Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird. Und jeder einzelne Berg und jede Insel wurden wegbewegt von ihrem Ort." Könnt ihr euch das vorstellen? Ich bin mir nicht so sicher, ob ich mir das vorstellen kann. Der Himmel weicht auseinander, als ob da keine Atmosphäre mehr wäre. Wir können uns das ein bisschen vorstellen, denn der Mond hat ja schließlich keine Atmosphäre. Und man sieht die Sterne. Und man sieht die Erde steigen. Und dann schwarz. Warum heißt es, dass Jesus zur Mitternacht kommt? Denn da ist kein Himmel mehr. Alles dunkel. Die Sterne sind zu sehen.

[27:35] Wir lesen nun aus dem Großen Kampf, der 1638. Ich denke, es hilft uns, das besser vorstellen zu können. Der Himmel weicht auseinander, als ob da keine Atmosphäre mehr wäre. Und jeder einzelne Berg und jede Insel wurden wegbewegt von ihrem Ort. Wir können uns das ein bisschen vorstellen, denn der Himmel weicht auseinander, als ob da keine Atmosphäre mehr wäre. Wir lesen nun aus dem Großen Kampf, der 1638. Ich denke, es hilft uns, das besser vorstellen zu können.

[28:37] Wir sehen des Gesetzes Gottes aber Stränge und Zorn. Die alles für Christus geopfert haben, sind nun geborgen, wie in der Hütte des Herrn. Siegesfroh singen sie: "Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den größten Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenn gleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer senken, wenn gleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm einfiel."

[29:09] Es geht weiter. Der Himmel wird sein Recht bezeichnen, denn Gott ist der Richter selbst. Siegesfroh singen sie: "Das Heilige Gesetz, Gottes Rechte, das vor Schmerz und Flamme von Sinai erklärt wurde, ist nun zu Menschen gezeigt als die Regel der Beurteilung. Die Hand öffnet die Tafeln, und es werden die Prezepte des Dekalogs gesehen, wie mit einem Pfeil Feuer. Die Worte sind so einfach, dass die Schmerz der Superstition und der Häresie von jedem Geist ausgeschüttet wird. Und Gottes zehn Worte, breit, verständlich und autoritär, werden an alle Inhabitanten der Erde gezeigt."

[30:33] Der Glanz der himmlischen Stadt strahlt aus den offenstehenden Toren. Dann erscheint am Himmel eine Hand, die zwei zusammengelegte Tafeln hält. Der Prophet sagt: "Die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkündigen, denn Gott ist Richter." Psalm 50, Vers 6. Jenes Heilige Gesetz, die Gerechtigkeit Gottes, die unter Donner und Flammen vom Sinai herab als Richtschnur des Lebens verkündet wurde, wird nun den Menschen offenbart als Maßstab des Gerichts. Die Hand faltet die Tafeln auseinander und die zehn Gebote werden sichtbar, als wären sie mit einer feurigen Feder geschrieben. Die Worte sind so deutlich, dass sie alle lesen können. Die Erinnerung wird wach, die Finsternis des Aberglaubens und der Ketzerei ist von jedem Gemüt geschwunden und die zehn kurzen, verständlichen und immer noch vollgültigen Worte Gottes stehen allen Bewohnern der Erde deutlich vor Augen.

[31:39] Abgesehen von der Information, die wir in der Bibel haben, also wie wir aus der Bibel erfahren und aus dem Geist der Weissagung, jeder wird von Überraschung überkommen sein. 2. Petrus 3, Vers 10. "Es wird aber der Herrentag kommen wie ein Dieb in der Nacht." Heißt das geheim?

[32:21] Lesen wir weiter. "Dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen. Und die Elemente werden vor Hitze schmelzen. Und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrannt werden." Das wird man nicht verschlafen können. In der Tat, die Stimme, die dann ertönt, wird die Toten aufwecken. Warum dann aber wie ein Dieb? Denn Menschen erwarten es nicht.

[33:09] Es ist genauso, wie als ich vor einigen Jahren in Israel war. Ich war dort mit meiner Familie und wir haben uns all die wunderbaren Sehenswürdigkeiten angeschaut. Wir hatten auch ein Auto gemietet und wir konnten hinfahren, wo immer wir wollten. Und dann sind wir auf den Berg Karmel gefahren und wir haben natürlich versucht, so viel wie möglich mitzunehmen und so viel wie möglich zu sehen während eines Urlaubs. Also, das sollte nur ein ganz kurzer Zwischenstopp sein.

[34:03] Also, wir haben noch schnell die Kamera gegriffen, sind den Berg hochgestiegen, auf die Plattform gegangen und haben das ganze Tal überschaut. Und man konnte sehen und sich vor dem geistigen Auge vorstellen, wie da die Armeen aufeinandertrafen, die einen vom Süden kommend, die anderen vom Norden kommend. Das war ein großes Schlachtfeld in der Bibel. Und ich habe mich dann entschieden, mit der Videokamera ein Panorama davon aufzunehmen. Und ich habe den gewöhnlichen Fotoapparat im Auto gelassen. Mit Kamera und Objektiven und so weiter.

[35:01] Als wir dann fertig waren, sind wir schnell zum Auto zurückgeeilt und zu meinem Schock habe ich erkannt, dass das Beifahrerfenster heruntergefallen ist. Ich war mir sicher, dass wir alles ordnungsgemäß abgesperrt hatten. Mir war doch klar, dass wir die Fenster nicht einfach offen gelassen hatten. Ich habe meine Frau gefragt: "Hattest du das Fenster runtergemacht?" "Nein." Und dann habe ich gesehen, dass das Auto leer war. Der große Kamera-Rucksack war weg. Alle Bilder waren weg. Damit habe ich nicht gerechnet. Wie konnte das passieren?

[36:05] Wir haben die Polizei informiert. Sie kamen. Der Polizist hat das Auto inspiziert. Er hat sich mit beiden Händen abgestützt an den Fenstern. Er hat gedrückt und nach unten gedrückt. Und das Fenster war sofort offen. Das war leichter, als es von innen auf korrektem Wege aufzumachen. Da habe ich mir gedacht: Was ist das für eine nutzlose Karre, die wir da erworben haben. Diese Verschlüsse waren nur Schmuck am Auto. Da war so dieser Schein einer Sicherheit. Aber dann war da der Schaden. Ich habe nicht so viel Ausrüstung verloren, wie Daniel Pehl uns berichtet hat. Aber jeder Verlust ist ein bitterer Verlust. Aber es kam total überraschend. Aber total überraschend. Das waren nur ein paar Minuten. Das war alles, was es brauchte. Wir hatten da keine Anzeichen gesehen, dass so etwas passieren könnte.

[37:49] Und der Herr kommt wie ein Dieb in der Nacht. Plötzlich. Unerwartet. Es ist erstaunlich, dass die Menschen überrascht werden. Kein Grund. Es steht doch da geschrieben.

[38:17] 1. Thessalonicher 5. "Die Zeiten und die Stunden, Brüder, braucht ihr nicht, dass ich dir schreibe. Denn ihr selbst wisst perfekt, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Denn wenn sie sagen: Frieden und Sicherheit, dann kommt die plötzliche Zerstörung wie ein Kind auf eine Frau. Und sie werden nicht fliehen. Aber ihr, Brüder, seid nicht in der Dunkelheit, dass dieser Tag euch als einen Dieb übernehmen soll."

[38:56] Genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr", dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen einer schwangeren Frau. Und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch kommen wird. Ihr seid nicht in der Dunkelheit, dass euch dieser Tag wie ein Dieb ereilen würde.

[39:26] Das ist zumindest, was wir denken. Das ist, wie es sein sollte. Aber Jesus sagt auch, der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint. Eine Warnung hier.

[39:56] Vers 33. "Seht euch vor, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist." Was ich euch sage, sage ich allen. Seht vor! Wachet!

[41:04] Wie wachen wir? Matthäus 24, Verse 42-44. Korrektur, Entschuldigung. Matthäus 24, 42-44.

[41:52] "Wer dann ist ein glücklicher und weiser Sohn, dem sein Herr über sein Haus zu machen hat, um ihnen in der nächsten Saison Essen zu geben? Glücklicher ist der Sohn, dem sein Herr, wenn er kommt, so tun wird. Ich sage euch wirklich, dass er ihn über all seine Güter machen wird. Glücklicher ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe. Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das Tun sieht. Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über alle seine Güter setzen."

[42:24] Nächster Vers. Bemerkenswert? Vers 48. "Und dann beginnt er, so zu leben." Vers 50. "Dann wird der Herr dieses Knechts kommen, an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und an einer Stunde, die er nicht kennt."

[43:00] Haltet fest, merkt euch, was dieser böse Knecht sagt: "Mein Herr verzögert sein Kommen." Das ist nicht der treue Knecht, der das sagt. Das ist der böse Knecht. Der Herr ist nicht langsam, er hat sein Kommen nicht verzögert.

[43:34] Wir wissen, er hätte schon kommen können, aber der Grund liegt nicht daran, dass er nicht hätte kommen wollen, dass er nicht gekommen ist. Wir wissen warum, aber darüber wollen wir nicht sprechen. Aber erinnert euch, wir sollen nicht unter denen sein, die sagen: "Der Herr verzögert sein Kommen."

[44:08] Wie bereiten wir uns vor? Jeremia 12, Verse 5, 6, 7.

[44:46] Ich hatte einen Freund in der Kirche, wo ich hingehe. Er hat einen Sohn, der gerade zur Universität gegangen ist. Und er ist jung und stark, und sein Vater ist nicht mehr so jung. Aber sein Vater wollte den Halbmarathon mit seinem Sohn bestreiten. Und so hat er zu seinem Sohn gesagt: "Möchtest du den Halbmarathon mit mir bestreiten?" "Ja, natürlich Papa, das machen wir." So hat sich der Vater vorbereitet, Woche für Woche. Und dann rief er immer wieder regelmäßig seinen Sohn an und fragte: "Wie geht es dir denn mit der Vorbereitung auf den Halbmarathon?" Und der Sohn meinte dann immer: "Ich werde schon bereit sein."

[45:56] Und der Vater bereitete sich vor und vor, und er lief 5 Meilen, 6 Meilen, 7, 17 Meilen. Er hatte einen Zeitplan, wo genau eingetragen war, wie viel er jeden Tag zu tun hatte, wie viele Kilometer, und wie viele Tage die Woche, und das alles über 2 Monate. Und dann kam der Tag des Marathons. Der Sohn kam, und sie starteten. Erste, zweite Meile, kein Problem, alles in Ordnung. Und der Sohn schnell unterwegs, immer dem Vater hinterher. 5 Meilen. Und der Sohn wurde langsamer. Und der Vater fragte: "Was ist los, bist du noch in Ordnung?" "Ich bin ein bisschen müde, Papa." "Was ist los mit dir, das sind jetzt erst 5 Meilen. Wir haben noch nicht mal die Hälfte geschafft." "Das wird schon klappen, ich werde mich dranhängen, Papa." 6 Meilen, 7 Meilen, 10 Meilen. Und der Sohn wurde langsamer und langsamer. Aber der Vater, der wollte ja eigentlich mit seinem Sohn laufen. Also wurde er auch langsamer. Und so wurde er auch langsamer, und dann kam aber da dieser Hügel. Gerade am Ende der Strecke dieser Hügel. Und dem Vater ging es blendend, und der Sohn fing an zu gehen. Und Vater meinte: "Sohn, mach vorwärts." Und der Sohn meinte: "Ich kann noch nicht mehr laufen. Es tut mir leid, es geht nicht mehr. Ich hätte mich vorbereiten sollen. Ich habe zu spät begonnen."

[48:44] Das ist ein Bild für uns. Wir müssen nicht wie der Junge sein, der nicht vorbereitet war, der dachte, er war in Ordnung. Wir kennen die Prophetie. Wir kennen den Geist der Weisheit. Wir wissen auch, was als nächstes geschehen wird. Und doch, viele werden überrascht sein. Uns ist gesagt, dass die letzten Bewegungen schnelle Bewegungen sein werden.

[49:26] Entschuldigung. Offenbarung 16, Vers 13. "Und sie gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes des Allmächtigen."

[50:16] Wunder werden geschehen. Wir werden unseren Augen nicht mehr trauen können. Und Satan wird erscheinen wie ein wunderbarer Jesus. Und er wird die Worte Jesu zitieren, genauso wie er die Worte Davids zitiert hat gegenüber Jesus bei der Versuchung in der Wüste. Er wird die bekanntesten Aussagen Jesu wiederholen. Er wird Menschen heilen. Er wird Friede verkünden. Und die ganze Welt wird in den Bann genommen werden, wie gefangen.

[51:16] Die Menschen werden überrascht sein, weil sie Übernatürliches nicht mehr ins Kalkül ziehen, nicht mehr damit rechnen. Ich weiß, wie es ist, wenn etwas Übernatürliches stattfindet. Es bleibt jetzt nicht genug Zeit, um noch eine weitere Geschichte euch zu erzählen, aber ich habe das Übernatürliche erlebt. Ich weiß, was das heißt. Ich kam Gesicht zu Gesicht mit jemandem gestanden, der mit einem Dämon besessen war. Übernatürliche Kraft. Und plötzlich war ich nicht bereit. Denn alle meine menschliche Kraft war umsonst, nichts wert. Im geistlichen Kampf brauchst du eine geistliche Waffenrüstung. Und in diesem Moment hatte ich es nicht.

[52:36] Wenn alle uns verlassen, wenn alle Welt dem Tier hinterherläuft, wenn wir allein gelassen sind und wenn uns dann auch noch gesagt wird, die schlimmsten Feinde kommen von innen und nicht von außen, werden wir dann bereit sein?

[53:08] Fünftes Buch der Zeugnisse, Seite 136. "Wenn die Religion Christi am meisten versagt ist, dann sollte unser Zeugnis die wärmste sein und unsere Mutigkeit die unbequemste. Um der Wahrheit und Gerechtigkeit zu verteidigen, wenn die Mehrheit uns versagt, um die Kämpfe des Herrn zu kämpfen, wenn die Meister wenige sind, das wird unser Test. In diesem Moment müssen wir Wärme aus der Kälte der anderen und in diesem Moment müssen wir uns um die Wahrheit und Gerechtigkeit kümmern. Wenn die Religion Christi am meisten gering geschätzt wird, wenn sein Gesetz am meisten verachtet wird, dann sollte unser Eifer am wärmsten und unser Mut und unsere Standhaftigkeit am unbeweglichsten und standfestesten sein. Die Wahrheit und Gerechtigkeit zu verteidigen, zu dieser Zeit müssen wir Wärme aus der Kälte von anderen entnehmen, Mut aus ihrer Feigheit und Treue aus ihrem Trug."

[54:44] Jesaja 25, Verse 8 und 9. "Denn der Herr hat es gesagt, zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns helfe. Das ist der Herr, auf den wir hofften, lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil."

[55:32] Was für ein Tag wird das sein? Möchtet ihr unter denen sein, die dann sagen werden: "Das ist unser Gott, auf den wir gewartet haben, dass er uns helfe?" Wenn ihr dabei sein wollt und nicht nur euch darauf warten wollt, sondern auch vorbereiten wollt, dann erlade ich euch, einen aufzustehen.

[56:06] Unser liebender Vater, wir danken dir für das wunderbare Bild, das du in deinem Wort gezeichnet hast für uns. Von deinem Kommen, von deinem Königreich. Wir beten, dass du uns hilfst, nicht zu sein wie die Mehrheit, nicht dem zu folgen, was populär ist, sondern dem, was dein Wort sagt, zu folgen. Herr, hilf uns zu erkennen, dass die Zeit kommen wird, in der wir nicht einmal glauben können, was wir sehen und hören, wo wir nicht einmal dem trauen können, was wir sehen und hören, wo wir unserem Sinn und Sinnesorgan gar nicht mehr vertrauen können, sondern uns völlig auf dein Wort verlassen müssen. Herr, bewahre uns bis auf diesen Tag und danke dafür. Der Kampf ist deiner, die Stärke ist deine, du hast alles zur Verfügung gestellt, was wir brauchen. Mögen wir dir immer vertrauen. Im Namen Jesu. Amen.


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