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Dieses Video markiert den Beginn des J.O.S.U.A. BW-Camp Meetings 2018, das sich dem Thema der Gemeinde in Laodizea aus der Offenbarung widmet. Sprecher Eugen Hartwich begrüßt die Teilnehmer und stellt die Bedeutung des Akronyms J.O.S.U.A. vor. Es wird die historische und prophetische Auslegung biblischer Texte beleuchtet, mit einem besonderen Fokus auf die Botschaft an die Endzeitgemeinde.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2018: Offenbarung 3,14-22

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Transkript

[0:23] Alle guten Dinge sind drei, so heißt es. So ist das auch mit dem J.O.S.U.A. BW Camp Meeting. Zum dritten Mal findet das statt. Und ich habe das große Vorrecht, euch im Namen der baden-württembergischen Vereinigung hier auf dem Begegnungs- und Tagungszentrum Michelsberg begrüßen zu dürfen.

[0:44] Wir lieben, wir sind eine große Familie, oder? Und das ist uns ein großer Wunsch, dass ihr euch hier wohlfühlt. Ich hab schon zum Bruder Gendert gesagt: "Ich fühle mich hier wie zu Hause." Und ich hoffe, dass wir das auch sagen können, dass wir hier ganz persönlich auftanken können, geistlich, aber auch in der guten Gemeinschaft unter Geschwistern. Aber ganz besonders wollen wir jemandem begegnen: dem Herrn und unserem Heiland Jesus Christus.

[1:28] Unser besonderer Gruß gilt auch unseren Sprechern. Jürgen Profit ist unter uns, erster signierter Leiter eines neuen missionarischen Trainingsprogramms in Malaysia. Wir hatten schon 2015 das Vorrecht, hinzuhören, und so sind wir auch dankbar, dass er dieses Jahr hier anwesend sein kann. Auch ein herzliches Grüß Gott an Craig Gooten. Er arbeitet als Leiter der Missionsschule Peace in England. Er ist dort Bibel-Arbeiter, auf bei der Nordengland-Vereinigung. Schön, dass du da bist. Wir werden heute noch mehr von dir hören.

[2:17] Wir haben auch noch weitere Sprecher unter uns. Ich begrüße auch Herr Himmels, den Präsidenten der baden-württembergischen Vereinigung. Thomas Kanner, Abteilungsleiter für Gemeindeaufbau und Evangelisation in der baden-württembergischen Vereinigung. Olaf Schwer, Pastor in der baden-württembergischen Vereinigung. Christopher Kam ein Wandel ist in Baden-Württemberg und Leiter des Jungen Media Ministries. Wir haben Robert Kirsch mit unter uns. Er ist Theologe und Mediziner und auch noch Rooney Schreiber, Evangelist und Mitarbeiter bei Mäßigen Discoveries.

[3:07] Wieso sind wir eigentlich hier zusammengekommen? Habt ihr euch diese Frage gestellt, als ihr vielleicht hierher gefahren seid? Und wir haben es doch eigentlich ziemlich gemütlich auch zu Hause, oder? Wir hätten doch auch zu Hause bleiben können. Uns geht es gut, wir leben in Frieden, in Wohlstand. Es mangelt uns an nichts, oder? Kann es sein, dass wir etwas erkannt haben?

[3:44] Ich glaube, wir sind hier, weil es uns bewusst geworden ist, dass Jesus Christus lebt und dass er seine Gemeinde liebt. Uns ist auch bewusst geworden, dass die dreifache Engelsbotschaft – und ich möchte das betonen – aktueller nicht sein könnte. Oder uns ist auch bewusst geworden, dass heute durch die modernen Medien das Evangelium, die gute Botschaft, weltweit verbreitet wird und Menschen Hoffnung bekommen.

[4:19] Aber gleichzeitig sind wir auch wachsam. Wir kennen das Prophezeiungsteam, das sich erfüllt. Sehen wir, dass besonders in Offenbarung 13 wir sehen, wie besonders in den letzten Jahren die ökumenische Bewegung einen Aufschub bekommen hat. Wir sehen, dass die Welt sich wirklich wundert über das Tier. Wir sehen, wie die Wirtschaft immer fragiler wird, die Politik keine Lösungen bietet. Wir sehen, dass die Naturkatastrophen zunehmen. Und wie es in Offenbarung 11 heißt, dass die Völker zornig werden, oder zwar nicht geworden sind.

[5:05] Ich glaube, ich glaube von ganzem Herzen, dass der liebe Gott, wie in Offenbarung 7 heißt, die Winde zurückhält, damit wir Zeit haben. Aber Zeit wofür? Zeit wofür? Ich glaube, dass wir Zeit bekommen, eine bestimmte Botschaft zu hören und zu glauben. Das ist die Botschaft, die wir auf diesem Camp hier studieren wollen. Das ist die Botschaft an die Gemeinde in Laodizea, an seine Endzeitgemeinde.

[5:46] Deshalb wünsche ich allen, die hier anwesend sind, dass diese Botschaft nicht eine Botschaft für meinen Nachbarn wird oder für jemand anders, an den ich gerade denke, sondern dass diese Botschaft an dich und mich ganz persönlich ist, von Jesus Christus aus Liebe und mit einem wichtigen Ziel. In diesem Sinne wünsche ich allen wirklich von ganzem Herzen Gottes Segen, dass wir hier berührt werden und gestärkt nach Hause gehen können. Gott segne euch dabei. Amen.

[6:30] Ich habe auch noch das Vorrecht. Ich wurde gebeten, auch noch mal ganz kurz das Konzept vom J.O.S.U.A. Camp Meeting zu erklären oder einfach noch mal kurz uns vor Augen zu führen. Ich möchte das kurz halten. Wie ist das entstanden und was ist das Ziel? Die Bedeutung finden wir in dem Akronym J.O.S.U.A. Wir haben es vielleicht auch schon gelesen. Es heißt: Jesus Offenbarung stärkt unsere Advent-Botschaft.

[7:06] Wir glauben, dass Jesus Christus eine besondere prophetische Botschaft für diese Zeit hat. Und wir glauben, dass Jesus Christus eine besondere prophetische Gemeinde in dieser Zeit hat. Aber dieses Wissen sollte uns demütig machen, denn es bedeutet eine Verantwortung, die die Gemeinde hat. Es gibt ein Zitat, das mich schon seit vielen Jahren begleitet und mir sehr wichtig geworden ist. Das ist das Zitat im Buch "Vom Schatten zum Licht". Ein Buch, das ich sehr schätze. Und der liebe Gott möchte, das ist ein Wunsch, dass jeder es hat und liest. Auch noch ein anderes Buch: "Das Leben Jesu".

[8:04] Diese zwei Bücher, so schreibt ein Weiser, sind im Herrn besonders kostbar. Er wünscht sich, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, diese Bücher zu haben. Aber dort in dem Buch "Vom Schatten zum Licht" auf der Seite 549 heißt es, dass wir leben in der dramatischen Zeit der Weltgeschichte. Das Schicksal der jetzt lebenden Erdenbewohner steht kurz vor der Vollendung. Unser zukünftiges Wohlergehen sowie das Heil anderer Menschen hängt davon ab, welchen Weg wir jetzt einschlagen.

[8:52] Gemeindeglieder, Pastoren, Administratoren der Vereinigung und Ministries und Leiter von selbst unterhaltenen Diensten haben sich diese Frage gestellt. Haben sich getroffen. Wir haben uns getroffen vor einigen Jahren und wir haben uns diese Frage gestellt und wir haben eine Entscheidung getroffen, eine Antwort. Wir wollen die dreifache Engelsbotschaft gemeinsam hören, gemeinsam glauben und gemeinsam verkündigen.

[9:30] Das ist die Daseinsberechtigung von J.O.S.U.A. Camp Meeting und das Ziel vom J.O.S.U.A. Camp Meeting. Und ich hoffe, dass ihr euch diesen Ziel anschließend könnt.

[9:53] Während das Programm geschaut hat, der wird gesehen haben, dass wir die Botschaft an Laodizea studieren. Und ich wurde gebeten, im Zuge der Begrüßung und der Erklärung des Konzeptes auch die Einleitung, die einleitenden Verse mit euch zu lesen. Und das möchte ich auch tun. So seid ihr auch eingeladen, die Bibeln, die sehr, sehr wichtig sind während diesem Camp Meeting und darüber hinaus natürlich auch, aber besonders hier wollen wir Gottes Wort studieren.

[10:32] Ich lade euch ein, eure Bibeln zur Hand zu nehmen und wir wollen den Blick, unseren Blick in Offenbarung 3, ich entschuldige mich, auf Offenbarung 3, Vers 14, Offenbarung 3, Vers 14, und da heißt es: "Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dem Engel der Gemeinde..."

[11:23] Wenn wir mit dieser Botschaft anfangen, dann muss uns etwas bewusst sein. Der liebe Gott hat etwas im Vorfeld geschrieben, hat etwas im Vorfeld offenbart. Und das Buch Offenbarung, das ist uns sicherlich bekannt, kann nicht ohne das Buch Daniel studiert werden. Oder das heißt, wir müssen ganz kurz rekapitulieren, was hatte Gott denn schon alles offenbart? Und wir finden im Buch Daniel ein sehr wichtiges Prinzip, das auch für unser Studium hier wichtig sein wird. Und das ist das Prinzip der Wiederholung, das Prinzip der Rekapitulation.

[11:58] Das heißt, wir finden in Offenbarung, in Daniel 2, wenn wir das prophetische Wort studieren, dass Gott beim Propheten anfängt und so zur Zeit des Propheten anfängt und dann das Zeitgeschehen im historischen Kontext offenbart, bis Gott sein neues Reich auf dieser Welt gegründet. Gottes Reich. So fangen wir, so sehen wir, wie Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom, dann das geteilte Reich kommt und am Ende sehen wir, der Stein kommt und das Bild zerstört und die ganze Erde füllt.

[12:36] Wir gehen dann weiter und finden dieses Prinzip der Wiederholung, der Rekapitulation, wieder in Daniel 7. Bloß, man könnte sagen, aus einer anderen Kameraperspektive. Wir haben hier auch Kameras und plötzlich sehen wir, da ist ein anderer Blick. Plötzlich sehen wir wieder die gleiche Abfolge. Wir sehen Babylon, Europäisieren, Griechenland, Rom, das kleine Horn. Und dann sehen wir das Gericht und die Reichste Übergabe, Gottes Reich.

[13:11] Und so geht es auch weiterhin Offenbarung 1, Daniel 8. Auch dort finden wir wieder das Prinzip der Rekapitulation, der Wiederholung.

[13:22] Die Zeit ist aber fortgeschritten und Daniel erlebt kurzform. Europäer sind das, heißt, Babylon spielt jetzt keine große Rolle. Und so fängt man dort bei Medo-Persien, bei Griechenland, dann kommt das kleine Horn auf der horizontalen Ebene, das heidnische Rom. Dann wächst es in die vertikale Ebene, das päpstliche Rom. Und es geht weiter. Wir sehen, dass das Heiligtum in den Fokus gerückt wird, das Gericht, das Untersuchungsgericht. Und so wird Gottes Reich hergestellt.

[14:04] Und das gleiche Prinzip finden wir auch in der Offenbarung. Das Prinzip der historischen Auslegung. Gott offenbart sich in der Geschichte. Das, was wir jetzt mit den Gemeinden, was wir, wenn wir den Blick in die Gemeinden, in die sieben Gemeinden werfen, dann erkennen wir aus der Schrift natürlich, dass es lokale Gemeinden in Kleinasien waren, keine Frage. Aber darüber hinaus erkennen wir noch etwas.

[14:32] Und das ist das, was in Offenbarung 1, Vers 19 steht: "Schreibe, was du gesehen hast, und was ist, und was geschehen soll danach." Wir haben also die Vergangenheit, wir haben den örtlichen Kontext, aber gleichzeitig gibt es auch wieder einen Ausblick in die Zukunft. Es geht in die Zukunft.

[15:09] So sehen wir, dass auch die sieben Briefe und auch später an anderen Stellen finden wir das gleiche Muster. Zum Beispiel in Offenbarung 12, auch das gleiche Muster, dass ein historischer Kontext uns offenbart wird bis zur Wiederkunft.

[15:33] Laodizea, die Gemeinde des Gerichts, ist Gottes letzte Gemeinde, die Endzeitgemeinde, die eine besondere Botschaft bekommt.

[15:46] Es gibt aber noch etwas ganz Wichtiges. Es kommt immer wieder vor, dass Gottes Endzeitgemeinde kritisiert wird. Und es gibt manche Gruppierungen, die sie auch schon für abgefallen sehen oder dass sie sagen, dass sie Babylon geworden ist. Wir erkennen aber in Offenbarung 1, dass Jesus Christus inmitten seiner Gemeinden wandelt. Er hat sie noch nicht aufgegeben. Er hat eine klare Botschaft an Laodizea, keine Frage, aber er hat sie nicht aufgegeben.

[16:25] Wenn Jesus Christus die Gemeinde nicht aufgegeben hat, haben wir sie aufgegeben? Ich möchte sie nicht aufgeben. Ich glaube an diese Gemeinde, bin fest davon überzeugt, dass diese Gemeinde Gottes Endzeitgemeinde ist. Und aus diesem Grund ist es mein Wunsch, in diese Gemeinde zu investieren, weil die Gemeinde eben nicht ein Gebäude ist. Die Gemeinde besteht aus Menschen, aus Menschen, die Gott von ganzem Herzen liebt.

[17:01] Deshalb ist er für diese Gemeinde gestorben. Und weil er für diese Gemeinde gestorben ist und sie ihm wichtig ist, merken wir, wie durch Offenbarung 2 und durch Offenbarung 3 eine Dringlichkeit, eine Dringlichkeit weitergegeben wird.

[17:29] Wir sehen das in der Botschaft zum Beispiel an Ephesus, Offenbarung 2, Vers 5, wo es heißt: "So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke; wenn aber nicht, werde ich über dich kommen." Eine Ankündigung, dass Jesus bald kommt. An die dritte Gemeinde in Pergamon sagt er in Offenbarung 2, Vers 16: "Tue Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen." An die fünfte Gemeinde in Sardis schreibt er in Offenbarung 3, Vers 3: "Wenn du aber nicht wachsam bist, werde ich kommen wie ein Dieb."

[18:14] Der Gemeinde in Philadelphia schreibt er in Offenbarung 3, Vers 11: "Siehe, ich komme bald." Und jetzt, jetzt schreibt dann die Gemeinde in Laodizea.

[18:40] "Siehe, ich stehe vor der Tür." Merken wir diesen Progress, merken wir diese Bewegung? Merken wir, dass es wirklich ernst ist? Und merken wir, dass Jesus vor der Tür steht.

[18:55] Und darum geht es eigentlich in der ganzen Botschaft. Alles, was wir heute und morgen und die Tage hier studieren werden, um was geht es eigentlich? Es geht darum, dass Jesus Christus uns begegnen möchte. Darum geht es. Wir möchten wir auf diese Botschaft, diese Begegnung reagieren.

[19:24] Wenn Leid schreibt, ich wiederhole es noch einmal: Wir leben in der dramatischen Zeit der Weltgeschichte. Das Schicksal der jetzt lebenden Erdenbewohner steht kurz vor der Vollendung. Unser zukünftiges Wohlergehen sowie das Heil anderer Menschen hängt davon ab, welchen Weg wir jetzt einschlagen.

[19:41] Gott segne dich und mich, wenn wir ihm diese Antwort geben.


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