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In dieser Predigt von Christopher Kramp wird die biblische Botschaft der Buße aus Offenbarung 3,19 beleuchtet. Anhand historischer Beispiele wie der Erweckung unter den frühen Adventisten und den Lehren Martin Luthers wird die Bedeutung und Tiefe der Buße als zentrales Element des christlichen Glaubens herausgearbeitet. Die Predigt fordert dazu auf, die einfache, aber tiefgreifende Botschaft der Umkehr neu zu verstehen und zu leben.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2018: Offenbarung 3,14-22

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Transkript

[0:24] Es war der neunte Oktober und das Gemeinde-Magazin wurde wieder ausgeliefert an all jene, die noch wirklich treu waren, die Übrigen unter den Adventisten, die nicht abgefallen waren. Denn unter dem Advent-Volk gab es eine große Gruppe, die nicht mehr an 1844 glaubte, eine große Gruppe, die nichts vom Geist der Weissagungen wissen wollte, eine Gruppe, die ihre ehemalige Erfahrung abgelehnt hatte. Aber es gab noch diese kleine Gruppe der Übrigen, die sich gerne auf Camp Meetings versammelte, um sich gegenseitig zu stärken und sich daran zu erinnern, dass sie ja noch festhalten am Geist der Weissagung und festhalten an 1844 und festhalten an der Heiligtumslehre. Und weil sie so eine kleine Minderheit waren inmitten des großen Volkes, sagten sie, dass sie Philadelphia sind und all die anderen das sind die Lauwarmen, die Zehner abgefallen.

[1:43] Aber neunter Oktober 1856 kam das Gemeinde-Magazin zu ihnen. Der Advent Review enthielt und auf der Titelseite gab es ein kleines Tutorial von niemand geringerem als James White. Und James White hatte seit einigen Wochen oder Monaten mit dieser Frage gerungen und er war sich nicht einmal ganz sicher. Deswegen hat er einfach nur ein paar Fragen aufgeschrieben, elf Stück. Und in der sechsten Frage formulierte er: Illustriert der Zustand der Lauwarmen nicht eigentlich den Zustand derjenigen, die an die dritte Engelsbotschaft glauben? Und weiter unten in der letzten, der elften, da sagt er: Wenn das der Zustand unseres Volkes ist, haben wir dann wirklich einen realen Grund zu hoffen, dass Gott uns günstig gestimmt ist, es sei denn, wir hören auf den Rat des treuen Zeugen?

[2:50] Es waren nur elf Fragen und sie lösten bei diesen treuen Adventisten, die sich jährlich auf Camp Meetings trafen, eine gewaltige Reformation aus, eine Erweckung, wie sie vorher so kaum in den Jahren zuvor gesehen wurde. Wir reden heute oft über 1888 und die großen Erweckungen in den folgenden Jahren. Aber 1856, 1857 wurde die noch junge, sabbathaltende Adventistengruppe von einer großen Erweckung geschüttelt, als sie die Botschaft an lautete, studierte und Briefe kamen zum Review und Herald und alle beschrieben diese unglaubliche Erfahrung, die sie hatten. Das tiefe Empfinden der Reue und das tiefe Empfinden des Sündenbekenntnisses. Man sprach davon, wie Brüder und Schwestern wieder zusammenkamen und wahrscheinlich fühlten sich jene Pioniere so ähnlich, wie ich mich zumindest heute Mittag gefühlt habe, nachdem wir den Gottesdienst verlassen haben, so 15 Zentimeter höher zum Himmel. Oder Mensch, jetzt ist sie da, jetzt ist sie da, die Erweckung!

[4:08] Jetzt ist diese Botschaft soll klar und deutlich. Wenn ich jetzt das nicht zu Ende rede oder und schreibt in dieser Zeit mehrmals in den Zeugnissen über die Wirkung dieser Botschaft und was es alles bewirkt hat. Und an einer Stelle deutet sie an, sogar, dass diese Erweckung direkt in den lauten Ruf hätte münden sollen, ja, dass Jesus wiederkommt. Bekommen wir zu uns und die Kinder hätten die gepredigt.

[4:41] Aber 160 Jahre später sitzen wir wieder hier und haben vielleicht auch das Gefühl, dass wir die Letzten sind, die dann 1844 dem Heiligtum und anderen Dingen festhalten. Oder und wir haben wir auch das Gefühl, dass die Frage oder Predigt gestellt wurde: Sind jetzt eine Erweckung ausgelöst haben? Woher wissen wir das? Nicht vielleicht 160 Jahren irgendein Antrag sprechen auf irgendeinem anderen User Camp die Geschichte von Josef Kempen 2018 erzählt.

[5:18] Woran lag es, dass die Erweckung nicht zum letztendlichen Ziel führte? Lag es daran, dass sie noch Schweinefleisch gegessen haben, während sie mit zerrissenen Herzen über ihre Sünden geweint haben? War das Problem allen weit? Gibt ein sehr einfaches, eine sehr einfache Antwort, fast zu einfach für hochgebildete Bibelstudierende Adventisten. Sie sagt, die Erweckung hat einfach nicht lange genug gedauert. Sie sagt, die meisten, die die Erweckung erlebten, glaubten, dass jetzt ganz schnell alles vonstatten geht. Und als nach wenigen Wochen und Monaten nicht alles so schnell vorangehen, wie sie dachten, starb die Erweckung wieder ab.

[6:05] In dem Zusammenhang schreibt sie in den Zeugnissen, dass Gott ganz bewusst Zeit gibt für die Erweckung, denn er weiß, dass viel Erweckung auch mit Emotionen zu tun hat. Ich lese ich die ganzen Paragraphen vor. Kommt, dass selbst im ersten Band Erzeugnisse nachlesen. Sie sagt an einer interessanten Stelle, dass Gott damit wartet, bis die Erregung und die Emotion sich abgekühlt hat, um dann zu sehen, ob das Zeugnis des treuen Zeugen angewendet wird.

[6:39] Jemand hat das mal ganz wunderbar ausgedrückt und zwar in so genannten 95 Thesen. Auf der 95 Thesen gehört, also ich meine die von Martin Luther. Wer von euch kennt sie schon? Sie haben das letzte Jahr nicht mal die User Camp gehabt, hatte so viel mit Luther zu tun. Hatten, ich war überall Luther und 95 Thesen und Reformation. Wer von euch kann mir die erste These sagen? Fast die erste These von Martin Luther war: Als unser Herr und Meister sprach: Tut Buße, hat er gewollt, dass das gesamte Leben des Christen Buße ist. Als unser Herr und Meister sprach: Tut Buße, hat er gewollt, dass das gesamte Leben des Christen Buße ist.

[7:40] Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir uns ein paar Minuten nehmen, um noch einmal darüber nachzudenken, was die Bibel eigentlich unter Buße versteht. Und ich weiß, wir haben schon gebetet, aber vielleicht könnt ihr euren Platz einfach, euer Haupt neigen. War ein ganz kurzes Gebet und dann schlagen wir die Bibel auf. Lieber Vater im Himmel, ich bin unwürdig, aber du bist würdig und wir wollen dein Wort hören, wollen verstehen, was du uns zu sagen hast. Wir möchten wirklich nicht nur einen unglaublich wunderbaren Sabbat erlebt haben. Wir sehnen uns nach einer Erweckung, die andauert, die so lange geht, dass tatsächlich auch Charakter verändert werden kann. Das geschieht nämlich niemals an einem Sabbat, wenn die Sonne scheint und alles so wunderbar ist. Herr, schenkt uns ein Verständnis für die Buße, wie du sie gedacht hast und sei du jetzt mitten unter uns nach deiner Verheißung durch den Heiligen Geist. Amen.

[8:43] Martin Luther bezog sich natürlich auf Matthäus Kapitel 4. Schlagmann mit mir auf Matthäus Kapitel 4 und dort, Matthäus Kapitel 4, Vers 17: Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sprechen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe.

[9:13] Bekommen erste Lektion: Die Botschaft von der Buße ist das Kernanliegen der Botschaft von Jesus. Hatte Jesus sich diese Botschaft ausgedacht, weil er der erste war, der auf die Idee kam zu predigen? Typus, ja, dann nein. Wurde schon zuvor dieselbe Botschaft gepredigt? Johannes der Täufer. Nun, als Adventisten haben wir eine besondere Beziehung zu Johannes dem Täufer. Wir sehen seine Kleidung, wir sehen seine Nahrung und sagen: Das ist ein Typus auf uns. Zu Recht, aber das Wesentliche an Johannes dem Täufer, aber nicht seine Kleidung und nicht seine Nahrung, sondern seine Botschaft.

[9:50] Manche von uns glauben, die Buße besteht darin, dass Reform im Dress von allen weit genau umzusetzen und nur vegan zu leben. Aber Johannes der Täufer hatte eine Gesundheitsreform und hatte eine Kleiderreform, aber das Zentrum seiner Botschaft war die Buße. Jesus predigt: Tut Buße.

[10:15] Buße. Warum glaubt er, hat Jesus dasselbe gepredigt wie Johannes der Täufer? Hätten etwas anderes predigen können? Ich meine, Jesus war der Sohn Gottes, er kam vom Himmel, um dann genau dasselbe zu predigen, wie ein Mann, der schon vor ihm getrennt hatte. Wir haben ja manchmal als Adventisten so das Gefühl, dass damit jetzt wirklich die Endzeit eintritt. Da brauchen wir so irgendwie einen besonderen Kick oder eine besondere Botschaft, eine besondere prophetische Erkenntnis, ein Datum in der Prophetie, das wir noch nicht entdeckt haben. Irgendeine Erkenntnis, irgendeinen letzten Schnörkel, den noch keiner gesehen hat, oder mit denen erkannt haben, dann geht's heim.

[11:11] Wir leben heute Nachmittag möchte ich euch ans Herz legen, dass das, was Jesus sich eigentlich wünscht, eine sehr simple Botschaft ist, die schon seit Jahrhunderten, ja, Jahrtausenden gibt: die Botschaft von der Buße. Die Offenbarung 3, Vers 19 im Zentrum steht, ist dieselbe Botschaft von der Buße, die Joel und Jeremia und Elia und all die Apostel und die Propheten und alle Reformatoren gepredigt haben.

[11:44] Manchmal haben wir und man höre ich, dass das, wir ein adventistisches Evangelium haben. Hat er schon gehört? Ja, der Luther, der hat es schon so eine Vorform von Evangelium. Und ja, der der US-Leder dann sofort vom Evangelium. Aber wir haben das adventistische Evangelium, das Evangelium 2.0 sozusagen. Da sind noch so ein paar Sachen dazu, die wusste keiner, oder auf die kommt jetzt an.

[12:10] Ihr Lieben, wenn ich die Laudatio-Botschaft lese, dann würde es sich so zusammenfassen: Ihr seid gute Adventisten. Es gibt nämlich keinen doktrinären Tadel oder bei den anderen Gemeinden gibt es auch die Lehre, Bilanz, die Rede, die die Lehre ist, aber eher mäßig. Seid ihr top. Ihr seid gute Adventisten. Könntet ihr jetzt bitte auch noch echte Christen werden? Gelacht.

[12:37] Vielleicht aber, wenn Adventisten mit der richtigen Rocklänge und der richtigen Richtung, Verständnis von Papsttum und der richtigen Idee über Geschäfts ist, Anna Lisa Zion und einem unglaublichen Wissen über allen Wald im Jahr 2018 sich immer noch streiten und unhöflich sind und nicht miteinander können, dann fehlt es an elementarem Christentum. Und das ist die Botschaft an die Zehn: Buße. Johannes predigte Buße, Jesus predigte Buße. Die Apostel predigen Buße.

[13:24] Als der Heilige Geist zu Pfingsten kam, das war die Botschaft von Petrus: Tut Buße. Was hat Paulus gepredigt, egal zu den Juden als auch zu den Heiden? Tut Buße. In unseren Augen ist: Tut Buße die Botschaft, die man hören muss. Fordert auf, oder Buße ist das, wenn ich aus der Welt komme, wenn ich umgekehrt und dann muss ich Buße tun, dann werde ich getauft und dann beginnt das lange Leben der Heiligung. Und das Einzige, was dann noch übrig ist, ist der Streit, wie viele heilige Berge nicht brauchen. Oder da kam das restliche Gebäude, das restliche Leben des Gläubigen, sich damit streiten: viel Heiligung, wenig Heiligung, ein bisschen, ein bisschen anstrengend, vollkommen nach Heiligung.

[14:00] Aber implizit in der ganzen Debatte über wie viel Heiligung, wie viel brauchen wir, ist eigentlich, dass wir alle implizit an dem gerechtfertigt sind, wir die Buße haben. Wir alle erlebt, wir sind doch alle getauft und jetzt nur die Frage: Ich habe so viele Predigten gehört und immer geht es letztendlich darum, dass man sagt: Ja, wir sind zu laut, wir machen zu wenig Mission, die studierenden elf zu wenig. Wir müssen die Gesundheitsreform machen, die müssen vier Änderungen und dort Änderungen vornehmen, hier und dort.

[14:29] Und jedes, aber wenn ich Jesus lese, sagt er nicht: Du brauchst Glauben, Gerechtigkeit, Augen, seien Buße. Das klingt für mich mehr nach Rechtfertigung als nach Heiligung. Oder das klingt mehr danach, als ob ja, du hast die gesamte Theorie, aber die die Grundanliegen des eigentlichen, simplen Christentums, so ist eine Martin Luther gepredigt hat, so wie es die Puritaner gepredigt haben, so wie es einen John Bailey nennt, Bildungsbürger, so wunderbar beschreibt, so wie einst gepredigt hat, dieses einfache, simple Evangelium, wie die Amerikaner lang, wie Odol Story of the Cross, irgendwie ist sie ein bisschen verloren gegangen.

[15:16] Ich traf vor kurzem einen evangelikalen Straßenprediger. Sie hatte mich eingeladen und einer von ihnen erzählte mir, dass er zu Beginn seiner seines christlichen Daseins als Jugendlicher mal in einer Adventgemeinde für mehrere Monate war. Ich sage nicht, wo in Deutschland. Und dann sagt: Jetzt alles ganz toll und habe so viel gelernt. Aber er sagte mir dann: Weißt du, Christopher, einst habe ich nicht gelernt, das Evangelium Christi, Evangeliums gelernt. Ich habe es bei den Evangelikalen gelernt. Es hat mir zum Nachdenken gegeben.

[15:54] Sei eifrig und tue Buße. Was würden wir nicht tun, wenn Jesus uns sagen würde: Du musst in der Addition Botschaft, du musst die Heiligung vollenden? Was würde ich zu und dann und sagen: Ihr müsst relevant werden für die Massen? Aber das, was sie Jesus uns auffordert, ist eigentlich die alte, simple Botschaft des Evangeliums, die einfache Buße.

[16:24] Nun, Luther hat an diesem Punkt sehr zu knapsen gehabt. Luther war aufrichtig und er wollte wirklich sicherstellen, dass er echte Buße erlebt. Zu seiner Zeit hat er mal eine interessante Theorie über die Buße. Die Buße war nach katholischer Lehre dreigeteilt. In eurem Kopf ist wahrscheinlich jetzt gerade folgendes passiert: Ich habe das Adjektiv katholisch verwendet und ihr habt schon gewusst, das, was jetzt kommt, ist falsch. Oder Teil 1: Man muss über die Sünde traurig sein, man muss zerknirscht sein. Teil 2: Dann kann ich zum Priester gehen und Vergebung für die Sünden bekommen, eine Absolution. Teil 3: Jetzt muss ich noch irgendwas tun als Wiedergutmachung, ein gutes Werk. Ich mir ist das schon vergeben, aber irgendwie sollte ich durch ein gutes Werk doch zeigen, dass ich jetzt nicht bessern will. Oder klingt das gut oder schlecht?

[17:26] Ja, ihr habt jetzt euch an dem Priester aufgehangen. Nicht, aber den Priester weg. Von: Wir nehmen das mal anders. Ich muss zerknirscht sein über meine Rolle, über meine Sünde. Ich muss traurig sein. Es muss mir wirklich leid tun. Dann kann ich Vergebung bekommen. Kannst du Jesus gehen, kann Vergebung bekommen? Er vergibt mir. Und als Folge werde ich doch natürlich jetzt auch noch mal so richtig mich auch anstrengen. Oder würde dem zustimmen?

[17:58] Ich glaube, es gibt zu viele katholische Adventisten, die auch, wenn sie jetzt vielleicht nicht sich getraut haben, den Kopf zu nicken, wahrscheinlich doch irgendwie so ein bisschen so gedacht haben: Oder ich muss doch erst traurig sein über meine Sünde. Das muss ich doch, oder muss ich das nicht? Ich musste meine Sünde, dann kann ich zu Jesus kommen, der vergibt mir. Und dann sollte auf jeden Fall gute Werke tun. Oder nun, Luther hatte weniger Probleme mit Teil 3 oder mit Teil 2 sein. Problem war Teil 1, denn Luther war wirklich aufrichtig. Das macht ihn so ausgezeichnet.

[18:30] Ich glaube, das war einer der Gründe, warum er in Worms stehen kommt. Er war wirklich aufrichtig mit sich selbst. Und Luther bemerkt in sich etwas sehr Verstörendes, nämlich, dass er manchmal nicht einmal Lust hatte, Sünde zu bekennen. Es tat ihm einfach nicht leid.

[18:53] Aber habt ihr auch schon mal erlebt, dass sie intellektuell wisst, was ich gerade tue, ist wirklich verkehrt? Die Bibel sagt, Ellen White sagt, meine Eltern haben mir gesagt, und ich weiß auch, dass ich eigentlich damit aufhören müsste, aber es tut mir eigentlich nicht wirklich leid. Ich bin nicht wirklich traurig darüber. Und wisst ihr, ich glaube, das ist ein Grund, vielleicht der Hauptgrund, warum Menschen die Gemeinde verlassen. Denn sie wissen, ich dürfte so nicht leben. Sie wissen auch theoretisch, ich müsste anders leben, aber sie haben im Kopf: Ich muss ja erst irgendwie traurig darüber sein. Wenn, wenn ich nicht mal traurig darüber bin, wie sollen wir Jesus helfen können? Oder und dann bleiben sie fern, weil sie denken, die Religion ist irgendwie nichts für mich, das spricht mich nicht an.

[19:48] Nun, Luther hat natürlich verschiedene Hilfe bekommen. Ihr kennt die Geschichte vom Staub. Ihr kennt die Geschichte vielleicht auch vor. Also, was hat Stoffels gemacht? Staub ist hat ihm damals geholfen, auf Jesus zu schauen. Und dann gibt es die wunderbare Geschichte, wieder irgendwann 1516 dieses griechische Testament in den Bibliotheken auch kommt. Und Luther findet natürlich sofort dieses Buch und studiert es. Erasmus von Rotterdam hatten den Text des Rezeptes zusammengestellt und nicht den Text vor Form. Das andere Debatte, aber und dort findet er eine Definition des Wortes Buße: Metanoia. Metanoia bedeutet im Wesentlichen, der von euch mal gerne wandern ist, man da gerne wandert. Ich liebe wandern.

[20:30] Jetzt kommt es, manchmal vor trotz guter Vorbereitung und besseren Karten, dass während man wandert, man sich irgendwie verwirrt ist. Das mal passiert, man gegen den falschen Weg. Also bei uns, was ihr das ab und zu, meine Frau spricht man vom Quotenfehler von mir. Man geht und jetzt stelle ich fest, ich bin auf dem falschen Weg. Was macht man da? Und genau das ist Buße. Buße bedeutet dem Wort nach eigentlich Umkehr. Umkehr. Ich stelle fest, ich bin auf diesem Weg und hey, das ist der falsche Weg. Jetzt kann man natürlich so stolz sein und sagen: Ja, ich wollte eigentlich ihr lange nicht. Aber wenn man sich eingesteht, ich bin den falschen Weg gegangen, was ein bisschen demütig ist, wenn man die Karte hat, vielleicht oder den Kompass oder so, oder auch Schilder waren. Aber wenn man demütig genug ist, festgestellt, ich gehe den falschen Weg, mit dem falschen Weg gegangen, dann kann man umkehren und wieder zum richtigen Weg kommen.

[21:25] Nun, wie ist das mit der Buße? Wer bei der erste Mensch, der das Potenzial hatte, Buße zu tun? Adam. Was meint ihr, dass für Adam die Buße, verglichen mit uns, schwierig oder einfach war? Also, wie viele Stunden hat er am Anfang begangen, eine kleine Sünde? Also, von allen Menschen, die jemals gelebt haben, wenn es irgendjemanden gab, dem die Sünde, dem die Buße vielleicht einfacher fiel, das andere dann dem Adam. Dann hatte nur eine einzige Sünde begangen. Und wir würden heute vielleicht sogar sagen, auf den ersten Blick, es war nicht mal die dramatischste Sünde, so für sich genommen, oder? Er hat den Apfel gebissen. Er, wirklich ein Apfel, allen Waldsachs für die, die später kommen und mich fragen, weil es gehört auch zu unserem Adventist Verständnis, dass wir meine steht in der Bibel, alle Systeme in ein Apfel gebissen hat. Der Adam beginnen sich dahin auszeit.

[22:19] Aber hat er Adam verstanden, dass ihm nach der Sünde etwas gefehlt hat? Hatte das realisiert? Mir fehlt etwas. Hat er abermals Gottes Stimme, dann erscheint im Garten. Hat der Adam verstanden, ich bin von Gott getrennt? Ja. Dann ein Ja, der Adam hatte ein ganz deutliches Bewusstsein für seine Sündhaftigkeit, dass ihr etwas fehlt. Er hatte sogar ein bisschen Angst vor Gott. Und ich stelle mir vor, wie im Himmel die Engel dann vielleicht ihm abgeschaut haben und gesagt haben: Okay, er sieht schon, dass ein Sünder ist. Er sieht schon, dass ihm etwas fehlt. Und Gott ist da. Wunderbar. Jetzt fehlt doch nur noch eine Sache. Adam sagt: Es tut mir leid. Sagt einfach: Macht noch ein zweiter Frau zu und dann ist alles gut. Oder lag es? Tut mir leid und Gott gibt ihm diese Gelegenheit. Die man Gott weiß, was kommt. Ich war bei Gott gibt ihm vor dem Universum die Gelegenheit und sagt: Ich war, hat ja gesagt und so weiter. Und was sagt Adam?

[23:13] Die Frau, die du mir geschaffen hast, und die Engel im Himmel sind erschrocken. Wie kann ein Wesen, das vorher sind losgelegt hat, und zwar objektiv sind los, eine einzige Sünde begangen hat, in einen Apfel gebissen hat, das über intellektuelle Fähigkeiten verfügt, von den wir alle Motoren, wie ist es möglich, dass der nicht einmal mehr sagen kann: Es tut mir leid?

[23:51] An dieser Stelle sehen wir zum ersten Mal, was Jesus sagt in Johannes 8: Wer die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Wenn wir Sünde tun, werden wir nicht aus eigener Kraft sagen können: Es tut mir leid. Wir können als Lady Diana sagen: Oh ja, es fehlt uns etwas. Ja, wir haben nicht die Erfahrung, die wir haben sollten. Oh ja, Jesus ist vielleicht außen vor der Tür. Wir können allen unseren Zustand.

[24:23] Tür, wir können allen unseren Zustand beklagen. Und ich glaube, das lieben wir.

[24:25] Beklagen, und ich glaube, das lieben wir sogar so unter der Hand, dass ich mal so illustrieren will. Wenn das leidige Problem eine Wunde ist, dann sagt der Liberale: "Ich sehe keine Wunde." Und hat irgendwie was drüber, nicht? Sie sehen einfach nicht. Der Konservative sagt: "Schau mal, hier die Wunde." Und der Rechtskonservative sagt: "Wir müssen richtig in die Wunde rein. Schau mal hier, siehst du den Knochen da? Wir müssen ihn studieren."

[25:04] Er lacht, aber ich glaube, das ist ein echtes Problem. Wir machen die Probleme manchmal wie, wir als Adventisten, habe ich bemerkt, liegen wir die Probleme. Und es ist gut, die Probleme zu sehen. Aber statistisch, ich erzähle ich mal eine Geschichte. Ich hoffe, alle, die dabei waren, fühlen sich jetzt nicht angegriffen. Ich war mal bei einer Gemeinde zu einem Gemeindeleiter-Treffen. Wir haben ein ganzes Wochenende über Buße gesprochen. Habe ich am Anfang gefragt: "Wenn ihr an Laodizea denkt, was fällt euch ein?" Und habe das auch in anderen Gemeinden gemacht. Und immer kommt dasselbe. Was ist das erste, wenn du an Laodizea denkst? An die Butter? Verlautete, was kommt? Lauwarm, elend, bloß nackt und so weiter.

[25:43] Schaut euch die Verse an. Schaut mal, wie viel Verse über Jesus sprechen und seine Lösung. Und die für sich sprechen über unser Problem. Warum ist nicht der erste Gedanke, wenn wir an die Laodizea-Botschaft denken, "Jesus ist mein Name, Jesus mein Schöpfer"? Warum ist nicht der erste Gedanke, der uns in den Sinn kommt, wenn wir an die Laodizea-Botschaft denken: "Jesus steht vor meiner Tür, möchte hinein. Jesus möchte mich zum immer wieder machen"? Da steht doch auch da drin, oder? Aber wir lieben die Probleme ein bisschen mehr.

[26:13] Vielleicht ist das fast so ein bisschen geistlicher Stolz, weil die Laodizea-Botschaft ist nicht: "Schau mal ein Problem." Genau diese Botschaft ist: "Ich habe eine Wunde, dass ein Arzt, er gibt mir Balsam. Ich tu's drauf, fertig." Das braucht Zeit. Und dann ist die Wunde geheilt, und wir gehen in den Himmel. Fast so einfach, oder?

[26:40] Oder aber, genau das ist Buße. Buße ist einfacher, als wir glauben. Aber Buße ist Menschen unmöglich, wie wir gerade gesehen haben, denn ein Mensch kann aus sich heraus nicht Buße tun. Und deswegen sagt Ellen White in diesem Buch "Schritte zu Jesus": "Genau hier ist der Punkt, an dem viele irren und deswegen nicht die Hilfe erfahren, die Jesus oder Christus ihnen geben möchte." Sie denken, dass sie nicht zu Christus kommen können, wenn sie nicht vorher Buße getan haben. Und dass die Buße der Vergebung der Sünden vorangeht.

[27:12] Jetzt sagt sie in White: "Es ist wahr, dass die Buße der Vergebung der Sünden vorangeht, denn es ist nur das zerbrochene und zerbrochene Herz, das die Bedürftigkeit eines Erlösers fühlt." Stimmt das? Oder nur der das zerbrochene Herz vernimmt die Erlösung an?

[27:31] Aber jetzt stellt Ellen White zwei interessante Fragen. Erstens: "Aber muss der Sünder warten, bis er Buße getan hat, bevor er zu Jesus kommen kann?" Ist Buße eine Hindernis zwischen dem Sünder und dem Erlöser? Könnte es sein, dass für viele die Buße ein tatsächliches Hindernis ist zwischen ihnen und Jesus?

[28:06] So war es für Martin Luther, weil er immer dachte: "Ich muss ja irgendwie erst Buße tun. Ich muss nicht erst zu knirschen, dann kann ich zu Jesus kommen. Es muss mir noch wenigstens leidtun. Irgendwie muss ich mich doch dazu kriegen, dass es mir leid tut, dann komme ich zu Jesus." Das Problem ist nur, wenn man sich selbst zur Buße führt, weiß man nie genau, ob die Buße echt ist. Und es hat den Luther verrückt gemacht, weil er wusste: "Wenn die Buße mein Berg ist, dann weiß ich nie, ob die Buße echt ist."

[28:39] Und deswegen sagt uns: Was war die Lösung? Bei Adam und Eva, Gott schaut sich diesen Adam an und stellt fest, der kann nicht einen Schritt auf mich zugehen. Nicht einen einzigen. Und was sagt Gott in Vers 15? "Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deiner Schlange und ihrer Frau." Gott kann einen Keil treiben zwischen dich und die Sünde. Gott kann die Initiative gehen, und er will das tun.

[29:19] Die Bibel sagt uns in Römer Kapitel 2 einen wichtigen Vers. Römer Kapitel 2 und dort Vers 4: "Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?" Buße ist ein Geschenk. Und wenn ihr mir das nicht glaubt, glaubt es der Apostelgeschichte. Sie das genauso formuliert in der Apostelgeschichte Kapitel 5 und dort Vers 31.

[30:01] Das steht ein Vers, ich wünschte, darüber wurde mehr gepredigt. Ich wünschte sowieso, dass mehr über Buße gepredigt werden würde. Eigentlich alles vorbereitet. Wollte ich schon sagen, willst es wird ja nie bei uns richtig gepredigt. Aber nach heute Morgen muss ich das leider, zum Glück nicht so sagen.

[30:21] Apostelgeschichte 5 Vers 31 sagt: "Diesen hat Gott zum Fürsten und Retter seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu gewähren." Ich glaube, ich mache einen Fehler, wenn wir immer nur davon sprechen, dass Jesus uns echte Sündenvergebung gibt und uns nicht erwähnen oder nicht herausstellen, dass Jesus uns auch echte Buße schenken möchte.

[30:46] Die Buße kommt zuerst, dann kommt die Sündenvergebung. Aber beides sind Geschenke. Kann ich irgendetwas tun aus meiner Kraft, um Sündenvergebung zu bekommen? Ja? Nein. Nein. Kann ich irgendetwas tun, um Buße zu bekommen, aus eigener Kraft? Nein. Beide sind Geschenke. Für beides müssen wir bitten.

[31:04] Aber nur, wenn ich das Geschenk der Buße erbeten habe und angefangen, angenommen habe, nur dann kann ich das Geschenk der Sündenvergebung wirklich schätzen. Und wenn wir die Buße überspringen, predigen wir ständig über Sündenvergebung, so eloquent, wie wir wollen. Und keiner ist sich so richtig sicher.

[31:22] Ist es nicht wahr, dass zu viele Adventisten sich eigentlich nicht sicher sind, obwohl seit 30, 40 Jahren über das Kreuz gepredigt wird, links, rechts, oben und unten? Könnte es sein, dass wir die Buße, die Jesus uns schenken möchte, nicht wirklich erbeten, nicht wirklich annehmen und nicht wirklich predigen?

[31:46] Ich möchte das illustrieren, dass diese Buße ist an dem Leben der Lieblingsperson von Luther in der Bibel. Wer von euch kennt die Lieblingsperson von Luther in der Bibel? Paulus. Warum? Paulus, Paulus war ein Theologe. Petrus, Paulus war sehr kühn, wie Luther, nicht wahr? Paulus war ein Missionar. Und Paulus hat dem Petrus ins Angesicht widerstanden. Das fand der Luther ganz toll. Hat er gesagt: "Wenn der Paulus und Petrus ins Angesicht widerstehen kann und sagt: 'Du tust nichts falsch', dann kann ich doch sicherlich auch dem vermeintlichen Nachfolger von Petrus ins Angesicht widerstehen."

[32:18] Ich habe geschrieben im Galaterkommentar, das war das Team, hat ein Grad natürlich so beliebt, aber ist ein anderes Thema. Ihr kennt Paulus, oder? Paulus war ein Siebenten-Tags-Adventist, hier den Sabbat erwartet auf den Messias. Er glaubte an die Heilsbotschaft, und zwar heiliges unter allerheiligstes. Er glaubte an den großen Versöhnungstag. Er glaubte an die Propheten. Er zahlte den Zehnten. Schweinefleisch ist nicht mal in sein Haus gekommen. Er war ein respektierter Theologe. Er war sehr, er gehörte zu den konservativen Siebenten-Tags-Adventisten, oder? Er hat immer wieder gegen diese liberalen Sola Scriptura in Debatten bestanden und hätte nachgewiesen aus der Bibel, warum die falsch liegen, wenn sie die biblische Lehre aufgeben. Ein Vorzeige-Siebenten-Tags-Adventist, logisch mit einem Problem.

[33:09] Er hat Gottes Volk geschädigt. Er hat anderen Menschen schlechtes getan. Ein super Theologe, ein super Adventist, aber kein Christ. Andere verfolgt nicht mit seinen eigenen Händen, aber mit Befehlen, mit Worten. Vielleicht gibt es auch den ein oder anderen Saulus unter uns, super konservativer Adventist, aber unseren Worten, mit unserem Verhalten, mit unseren Taten schädigen wir andere Menschen im Volk Gottes. Und der Saulus dachte sogar richtig gut von sich selbst, oder? Fast so ein bisschen so wie in Laodizea. "Ich bin, ich bin der Retter, ich habe die, ich bin ja, ich habe die Erlösungsgewissheit. Ich habe die Bibel, ich kenne sie auswendig. Das Konto fünfter Mose mindestens komplett auswendig." Weiß nicht, wie von euch das kann.

[34:12] Und doch war ein echtes Problem. Er war völlig ungeklärt. Nun ja, wir nehmen die Geschichte in der Apostelgeschichte 9 auf. Apostelgeschichte 9 und dort ab Vers 1. "Saulus aber schnaubte noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagoge, in der Absicht, wenn er irgendwelche Anhänger des Weges findet, ob Männer oder Frauen, sie gebunden nach Jerusalem zu führen." Er hatte einen richtigen Zorn auf die Christen, weil die waren zu liberal, beziehungsweise je nach Perspektive, das war so eine fanatische neue Gruppe mit neuen Lehren, die nicht das glaubten, was alle Theologen zuvor immer schön im Konsens geglaubt haben. Die haben einfach die Bibel gelesen und irgendwelche neuen Profeten entdeckt. Könnt euch aussuchen, welche Perspektive einem wollen. Und er war wütend auf die, die man ausschalten muss, da muss man gegen angehen.

[35:25] Und erbat sich von den Briefen nach Damaskus. Halten wir fest: Zu wenig gegangen. Halt das im Hinterkopf. Zu wenig eingegangen. Zum Hohenpriester. Was hat er vom Hohenpriester bekommen? Briefe. Erst und Hohenpriester gerne hat Briefe bekommen. Womit wollte er damit hin gehen? Ins Ausland oder nach Damaskus. Ins Ausland. Was wollte er doch dem Ausland tun? Menschen fassen und sie nach Jerusalem bringen. Also Saulus sagt: "Ich will." Er geht zum Hohenpriester, bekommt Briefe, geht damit ins Ausland oder ins Ausland gehen, um im Ausland einen Menschen zu finden, hier nach Jerusalem bringen. Halte das im Hinterkopf.

[36:03] Als er aber dahin zog, begab es sich, Jesus schaut herab auf diesen Saulus, den er selbst geschaffen hat. Welche Empfindungen hat wohl Jesus gehabt für ihn? Geliebt? Oder aber, weil er ihn liebte, musste ihn doch jetzt irgendwie süchtig machen? Oder Liebe, heute gehört habe, musste ich irgendwie korrigieren. Er muss doch irgendwie ihm deutlich machen: "Saulus, du bist auf dem Holzweg." Obwohl die gesamte Siebenten-Tags-Adventisten-Theologie, wie sie im Alten Testament verstanden werden konnte, verstehst, also zumindest theoretisch, und glaubst und verteidigst und auch ziemlich stolz darauf bist, was hast du? Du bist auf dem Holzweg.

[36:51] Wie kriege ich dazu? Wie schaffe ich es dir, dir deutlich zu machen? Denn Saulus wäre niemals aus eigenem Antrieb auf die Idee gekommen: "Hey, ich bin eigentlich umgekehrt." Oder: "Okay, was passiert?" Sehen wir den Vers weiter fest rein. "Als er aber hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte, und plötzlich zogen dunkle Wolken auf die Erde, bebte und die Blitze donnerten." Das wäre ganz passend gewesen für ein Strafgericht Gottes, oder dass er doch passend gewesen und zu sagen: "Hey, das gefällt mir nicht, was du tust." Steht es in eurer Bibel? Schließlich im Text des Rezepts, oder? Es sind keine Übersetzung.

[37:29] Was ist passiert? Gott entscheidet sich, Licht zu senden. Licht für einen Mörder. Es strahlte ein Licht vom Himmel, der der gesagt hat: "Ich bin das Licht der Welt." Als eine Ehebrecherin zu seinen Füßen konnte noch nicht einmal Entschuldigung gesagt hatte, sondern einfach nur nicht weggelaufen war, er der gesagt hatte: "Ich bin das Licht der Welt. Ich vergebe dir, ich verurteile dich nicht. Geh und sündige nicht mehr." Dieses Licht der Welt schien auf den Weg des Saulus, und Ellen White sagt in diesem Licht sah Paulus den Gekreuzigten. Und niemals wieder hat er diesen Eindruck vergessen können.

[38:31] Aber es gab noch mehr. Ob man den Vers 4: "Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?" Das Licht hat ihn vom Pferd geschmissen, aber wenn das nicht passiert wäre, ich bin mir sicher, diese Worte hätten ihn vom Pferd geschmissen. Denn Saulus war ein Bibelstudent. Und Saulus erkannte sofort die Bedeutung dieser Worte.

[39:02] Frage: Kennt ihr irgendeine andere Geschichte in der Bibel, wo irgendjemand so etwas ganz Ähnliches, wichtig im Wortlaut, etwas ganz Ähnliches sagt, so was wie: "Saul, Saul, warum verfolgst du mich?" David war da nicht ein echter, der auf dem Weg war, jemand zu verfolgen, und der David steht in der Höhle und sagt so was ähnliches wieder sein soll: "Warum verfolgst du mich?" Und ein Paralleltext sagt: "Der Mann hier heißt ja Saulus, griechisch." Aber eine Paralleltext sagt, die Stimme sprach: "Herr, warum verfolgst du mich?"

[39:47] Um deutlich zu machen, es geht um deinen hebräischen Namen. Heute ist es Mode geworden, dass man den Kindern biblische Namen gibt. Nicht, die Kinder heißen heute Adventgemeinde, alle Elia und Jesaja und Henoch und Jemima, nicht wahr? Aber keiner gibt es einen Kind den Namen Saul. Warum nicht? Weil Saul, trotz einer vermeintlich kleineren Sünde, verglichen mit David oder so, am Ende verloren gehen. Es gibt nur bergab mit ihm. Niemand möchte sein wie Saul, oder?

[40:23] Und in diesem Moment, als er den Gekreuzigten vor sich sieht und diese Worte hört, erinnert es ihm: "Ich toller Bibellehrter, ich super Adventist bin eigentlich sowie König Saul. Ich verfolge unschuldige Menschen. Ich bin auf dem Holzweg. Und wenn ich nicht umkehre, werde ich enden wie Saul." Ist dir schon mal gegangen, dass beim Bibellesen Jesus sich offenbart hat und du feststellst, wie du wirklich bist?

[41:18] Der Saulus hat sich bekehrt. Wisst ihr, er war vorher ein Sabbat-Halter. Er hat danach den Sabbat gehalten. Vorher kein Schweinefleisch gegessen. Hat danach ganz schnell vergessen. Er hat vorher den Zehnten bezahlt. Danach den gezeigt, vor die Bibel gelesen. Danach die Bibel gelesen, beim Propheten geglaubt und Propheten geglaubt. Und trotzdem hat er sich alles in seinem Leben verändert. Aus einem guten, adventistischen, theologisch war ein echter Christ geworden. Denn Gott hat einen ganz anderen Plan mit ihm.

[41:50] Wisst ihr noch, was Paulus vorhatte? Paulus gewesen, er war beim Hohenpriester, hatte was bekommen, Brief, warum sie wohnen zu bringen ins Ausland, um dann Menschen zu bringen, um sie nach Jerusalem zu bringen. Und Gott sagt: "Er, ich habe einen ganz anderen Plan für dich. Ich möchte, dass du zum himmlischen Hohenpriester kommst, von ihm Briefe hältst, den Römer, Galater, Philipper, nicht wahr, um als Auslandsmissionar Menschen zu finden, um sie nach Jerusalem zu bringen." Das war sein Plan.

[42:26] Seit wann hatte Gott sich das überlegt? Wann war Gott auf die Idee gekommen, den: "Könnte ich dafür gebrauchen?" Wann hat Gott gesagt: "Hey, den Saulus können sie brauchen." Was sagt er? Was sagte Paulus selbst? In Galater 1 und dort in Vers 15: "Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat..." Wohl gefühlt, wann ist er ausgesondert worden?

[43:04] Saulus hat verstanden, dass nicht weniger geworden und hängt nicht damit zusammen, dass ich von Mose auswendig gelernt habe. Hängt nicht damit zusammen, dass ich sofort predigen kann. Hängt nichts damit zusammen, dass ich an zu den Füßen Gamaliels gelesen. Nichts, nichts, nichts davon hat irgendwas damit zu tun, sondern ich war schon zum Prediger erwählt, bevor Gott überall, bevor die Samenzelle mit dem Einzigen verschmolzen hat. Gottes Gnade ist von nichts abhängig, was wir tun.

[43:31] Und als der Saulus das verstanden hat, dass all das, was er getan hat in seinem Leben, sowohl das gute als auch das schlechte, keinen eigentlichen direkten Einfluss darauf hatten, was Gott eigentlich geplant hatte, da konnte er sagen: "Durch Gottes Gnade..." Sagt er nicht: "Er sagte nämlich durch Gottes Gnade glaube ich, was ich glaube." Er sagte nicht: "Durch Gottes Gnade predige, was ich predige." Er sagt nicht: "Durch Gottes Gnade esse ich, was ich esse." Es war keine Reform der Theologie, es war keine Reform des Lebensstils. Es war eine Reform seines ganzen Wesens.

[44:07] Der konnte sagen: "Durch Glauben bin ich, was ich bin." Und jetzt war ein Christ und jetzt war bereits sein Leben zu geben für seine falschen Brüder. Jetzt war bereit zu sagen: "Alle haben mich verlassen, als ich vor Nero stand. Der Herr hat ihn nach mir." Jetzt war nicht mehr bitter über Schwester X, diese seltsame Sachen über ihn gesagt hat. Jetzt war bereit, Mühen und Schwierigkeiten auf sich zu nehmen. Diese Liebe, der erfahren hat, weiterzugeben.

[44:42] "Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin." Er hatte echte Bekehrung erlebt, weil Jesus ihm sie angeboten hatte. Jesus war mitten auf seinem Weg gekommen. Das Licht vom Himmelskörper. "Für mich gestorben. Du bist auf dem falschen Weg. Wenn du möchtest, kann ich dir Freude schenken. Willst du dann?"

[45:05] Saulus war ein kluger Mann an dem Tag. Er wollte hat sich Ruhe schenken. Das echte Reue, das hat auch ein bisschen gedauert, bis das alles verarbeitet hat. Drei Jahre Zeit dann in Arabien genommen. Aber diese echte Reue, diese echte Sündenvergebung haben ihn zu einem echten Christen gemacht, der bei diesem Prozess nichts von seiner adventistischen Theologie verloren hat. Übrigens, die bald es noch da habt, keine Angst. Nicht, wenn man Christ wird, verliert man nicht ein Adventisten sein. Man wird nur ein echter, höflicher, christlicher. Nämlich immer, was Ellen White sagt: "Wenn wir höflich, freundlich, mitfühlend und demütig wären, dann gäbe es heute 100 Bekehrungen, wo es nur eine gibt."

[45:50] Und vielleicht sagst du auch: "Das geht mich nichts an."

[45:59] Ich wollte eine Geschichte erzählen. Das ist wichtiger. Eine letzte Geschichte, nochmal von einem Siebenten-Tags-Adventisten. Einer, der immer fromm war, der nie zur Party ging, wie sein wilder Bruder. Einer, der sich schon von Kindesbeinen an für geistliche Dinge interessierte, der, der die es gab noch keine Bibel, aber der, der die Worte Gottes, wie sie im Weitergeben worden, studierte, der sich für den Geist der Weissagung interessiert. Denn der Geist der Weissagung hatte großes zu ihnen vorher gesagt. Einen Siebenten-Tags-Adventisten, der eifrig war, der Zehnten zahlte. Sein Name war Jakob. Immer von der man seine Schule gemacht. Aber die Gemeindeleitung in Form seines Vaters, Dias zu viel Fleisch und wollte einfach nicht das tun, was der Geist der Weissagung angesagt hatte. Und er fand es berechtigt, einfach auch mal ein bisschen menschlich zu handeln. Für das Gute, für das Anliegen des Heiligen Geistes, oder damit er das Erstgeburtsrecht bekommt.

[47:05] Und so zieht es sich durch die Geschichte von Jakob. Wir einen einen ein tolles Wissen über die Bibel hatte und doch immer eigentlich letztendlich durch unbekanntes Handeln statt den erwünschten Segelflug hatte seine Familie eine Katastrophe, Streit ohne Ende. Die Kinder außer Rand und Band. Und Ende seines Lebens, werden über 90, wird er sich gefragt haben: "Mensch, ist das alles, was jetzt so die Erfahrung mit Gott beinhaltet?"

[47:38] Und er kennt die Geschichte eines Abends. War alleine. Er musste das Gebiet von Laban verlassen und hatte Angst, Ev zu treffen. Und in dieser außergewöhnlichen Situation, die Engländer sagen, er war "between a rock and a hard place". Es ging nicht rückwärts, geht nicht vorwärts. Mitten in der Nacht entschied er sich, ja, das kluges zu tun. Er betete und er betete und betete. Und als er betete...

[48:03] und betete und als er betete, das schreibt allen weit, kam plötzlich
[48:05] das Gefühl an der Schulter. Er wurde von einer Hand gepackt und erkannte, dass er gegen den war, der früher dort gelebt hatte. Er wusste, hier leben Anbieter und und und und und Herr wieder, und sieht auch noch ganz viele Anbieter, die alle sehr gefährlich sind. Und er wusste, wenn ich mich jetzt nicht wehre, bringt er mich schon, dass man alles mörderisch, nicht alles, aber viele.

[48:25] Und er kämpfte und er kämpfte lang. Hat er gekämpft? Frage an alle Männer: Wie lange schafft ihr zu kämpfen? Es sind genau zehn Minuten, völlig erschöpft. Oder Jakob vor über 90. Rechnet das aus, und er kämpft Stunden lang. Und zwar nicht, wie wir vielleicht das in der Schule darstellen, so ein bisschen so. Er kämpft um sein Leben. Und wenn ihr schon mal für ein paar Sekunden ums Leben gekämpft habt, da schlägt man um sich, da ist man verzweifelt. Das ist vollkommen egal, wo man den anderen trifft. Stundenlang gekämpft. Und ich habe fast das Gefühl, ich kann das nicht beweisen. Ist nur meine Christopher Kramp Spekulation. Ich habe das Gefühl, dass der, der mit ihm kämpfte, gewartet hat, bis die Sonne anbricht, damit Jakob etwas sehen kann, nämlich folgendes.

[49:15] Gesagt nur: Christoph Daum Spekulationen gegen sie kämpfen. Gibt seinen Gegner die Hand. Ganz offensichtlich. Und er berührt ihn an der Hüfte. Was passiert nur durch die Berührung, nachdem sie stundenlang sich bekämpft haben? Was passiert durch die Berührung? Es plötzlich behindert und dämmert es dem Jakob: Ich habe nicht mit einem Amerikaner gekämpft, ich habe mit Gott gekämpft. So wie es dem Paulus auf dem Weg nach Damaskus dämmert: Ich kämpfe gar nicht gegen irgendwelche Fanatiker oder irgendwelche Liberalen. Nicht kämpfen gegen Jesus mit meinem Verhalten. Und plötzlich verändert sich alles.

[50:07] Und wenn diese Geschichte, wir sind gleich am Ende, leben Techniken in 1. Mose 32, da heißt es: Jakob in 25 Jahren blieb allein zurück, daran einen Mann mit ihm bis die Morgenröte anbrach. Und als dieser sah, dass er ihn nicht bezwingen konnte, darüber, dass ein Hüftgelenk an so, dass Jakobs Hüftgelenk verrenkt wurde. Und beim Ringen mit ihm. Und dann wurde bei den Ringen beginnen. Jetzt kommt der Vers 4, 27. Und der Mann sprach: Lass mich gehen.

[50:32] Ich habe früher mal gedacht, was für ein hoffnungsloser Satz. Heute glaube ich, ist eine der schönsten Sätze in der ganzen Liebe. Ich ja gleich jetzt, warum? Wer von euch hat Geschwister? Ich habe drei Brüder, sind alle nett. Der eine so nette arbeitet jetzt an der Vereinigung. Aber früher, und mein Vater kann das bezeugen, und einige von der Gemeinde, waren wir nicht so eng, wie wir heute sind. Wir haben uns viel gestritten, gekabbelt und auch geprügelt. Und wenn man sich mit seinem Bruder so prügelt, da kommt es vor, dass einer die Oberhand gewinnt und den anderen in den Schwitzkasten nimmt. Frage an euch: Wer sagt dann "Lass mich gehen"? Der im Schwitzkasten oder den Schwitzkasten hält? Der, der überwunden ist, sagt: "Lass mich gehen."

[51:25] Hier ist der Schöpfer des Universums, der gerade mit einer Handbewegung einen Mann behindert gemacht hat. Und dieser Mann hängt mit seinen schmerzenden Füßen. Und Jesus, der Schöpfer des Universums, der gesagt hat: "Es werde Licht" und es wurde Licht. Der sagt: "Lass mich gehen." Jesus, kannst du dich mit einer weiteren Berührung in die Hand, das Handgelenk verstaucht? Kannst du nicht einfach sagen: "Ich bin frei"? Und kannst du dich nicht befreien?

[51:53] Jesus sagt in diesem Moment etwas, das jedem einzelnen von euch Hoffnung geben sollte, nämlich: "Ich bin besiegt." Die Bibel sagt zweimal eindeutig, dass Jakob Gott besiegt hat, nicht durch seine Cleverness, nicht durch seine Theologie und nicht durch seine Stärke, sondern, Achtung, durch seine Hilflosigkeit. Denn als Jakob dort an seinen Knien bettelte und feststellte, dass sein ganzes Leben lang er im Grunde, doch bei aller guten athletischen Theorie, auf sich selbst vertraut hatte, dass all der Segen, den er sich selbst genommen hat, mit kleinen Tricks, immer nur Fluch gewesen ist. Das kommt dazu: Erkenntnis. Ich habe nichts, ich bin nicht, ich bin vollkommen hilflos. Ich lass dich nicht los, es sei denn du...

[52:53] Und an diesem Tag, bei diesem Tag, wurde der 90-jährige oder etwas mehr ältere Jakob zu Israel, aus dem die ca. Adventisten. Jakob wurde der Fürst Gottes. Und ich würde beschreibt das so schön, wie die Morgensonne aufgeht und wie Jakob humpelt als gekehrter Mensch. Ihr Lieben, Jesus sehnt sich nach einer einzigen Sache, dass wir aufhören, über die theologischen Details der Botschaft, Botschaft zu studieren. Dafür war sie nie gedacht. Sie waren nie dazu gedacht, dass wir die kleinsten Details über die Natur Jesu oder wenn das Gesetz Gottes oder über Heiligung ins Streiten. Das war nie die Intention. Die ganze Intention war, liebe Adventisten, die ganze Botschaft. Ihr habt sie, schon haltet sie fest, aber bitte, bitte, werdet freundliche Christen. Bekehr dich, bekehrt euch. Das geschieht. Was ist nicht so schwer?

[54:02] Dann gehen wir nach Hause und das geschieht nicht über Nacht. Es geschieht auch nicht auf einem User kennt nicht, den sonst geschieht, wenn wir nach Hause gehen und Tag für Tag an einer Wahrheit festhalten. Ich bin nicht, ich kann nichts ohne Jesus. Ich bin hilflos, so wie man damals sagte. Ich bin einfach, habe einfach den Wunsch, ich will mich hilflos, wie ich bin, in Jesu Arme werfen. Er wird mir die echte Reue schicken. Er wird mir den echten Glauben schenken. Er wird mir das Kleid Gerechtigkeit geben. Er wird mir Sündenvergebung geben. Er wird mich besprengen. Er wird seinen Geist über mich gießen. Er wird mir das steinerne Herz herausnehmen. Er wird mir ein neues Herz geben. Er wird sein Gesetz in mein Herz schreiben. Er wird bewirken, dass sich in seinen Satzungen wandel und gehe, wie Hesekiel 36 sagt: Er wird es tun, wenn du nur zu ihm kommst und einfach feststellst.

[54:50] Ich brauche, ich habe heute Morgen, hatten wir heute Nachmittag, sagen: Ich brauche Jesus. Ist ein Wunsch, dann lassen Sie hatten die kleinen Gruppen gehen und darüber beten und sprechen. Bevor wir da hingehen, wollen wir einmal kurz beten. Wir können dazu sitzen bleiben. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass dein Wort klar und deutlich ist, dass wir uns nicht verkünsteln müssen, sondern dass sie jeder verstehen kann. Der Herr, du willst, dass wir echte Rechtfertigung, echte Bekehrung erleben, dass wir uns eingestehen, dass wir nicht so, dass wir dich brauchen. Und das in jeder einzelnen Phase, in der Bekehrung, in der Buße, in das Sünden vergeben, der Rechtfertigung, der Heiligung, wie wir diese, Vater, alle nennen mögen. Mögen wir am Ende ein ineinander übergehen, dass du alles bist und das, wenn wir mit dir kooperieren, wenn wir die Tür offen, wenn du dich lassen, wenn wir uns einfach zu dir gesellen, denn wir auf dich zu. Doch wenn wir deine Hand ergreifen, dass du das tust sehr gerne.

[56:00] Denn du hast dich uns offenbart, bevor wir dich gesucht haben. Du hast schon einen Plan für uns gehabt, bevor wir irgendwie uns dafür qualifizieren konnten. Du bist derjenige, der uns zieht, nicht wir, die wir eigentlich nach dir suchen. Und Herr, heute von wir eingestehen, dass wir hilflos sind. Und wir danken dir, dass du uns verändern wirst und dass wir wissen dürfen, dass du die Macht hast, aus lauter keine triumphierende Gemeinde zu machen, die gewaschen im Blut Jesu in den Himmel gehen wird, für alle Ewigkeit. Im Namen Jesu. Amen.
[56:38] [Musik]


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