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In dieser Predigt von Ronny Schreiber aus dem J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2018 wird die Botschaft an die Gemeinde in Laodizea aus Offenbarung 3,14-22 beleuchtet. Der Fokus liegt auf Jesus Christus als dem „treuen und wahrhaftigen Zeugen“ und seinem Wirken im himmlischen Gericht. Es wird erklärt, wie Christus als Fürsprecher und Zeuge für Gläubige eintritt, die von Satan angeklagt werden. Die Predigt betont die Bedeutung des Lichts, das Christen in die Welt tragen sollen, und wie dieses Licht durch Liebe und gute Werke sichtbar wird.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2018: Offenbarung 3,14-22

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Transkript

[0:22] Ich stehe so viele Schwestern und Brüder zu sehen. Ich freue mich, dass wir heute Morgen mit einer Andacht beginnen können, dass wir in die Offenbarung hineintauchen können, gemeinsam und die Botschaft an Laodizea verstehen können. Bevor wir aber gemeinsam die Bibeln aufschlagen, bitte lasst uns alle zum Gebet niederknien und den Geist bitten, dass er bei uns ist.

[0:51] Unser lieber Vater im Himmel, wir sind dir so dankbar, dass wir uns heute Morgen treffen können, dass wir zusammenkommen können unter deinem Namen, dass wir dein Volk sind und dass wir von dir hören dürfen, dass wir dein Wort öffnen dürfen und schauen können, Herr, was du uns zu sagen hast. Und lieber Vater, wir bitten dich von ganzem Herzen, dass dein Heiliger Geist mitten unter uns ist, dass du unser Lehrer bist, dass du uns führst in dein Wort hinein, damit dein Wort Teil von uns wird, damit wir verstehen, Herr, was du uns sagen möchtest und damit unsere Herzen verändert werden. Lieber Vater, wir danken dir schon jetzt dafür. Im Namen Jesu. Amen.

[1:41] Heute Morgen schauen wir uns die Botschaft an den treuen und wahrhaftigen Zeugen. Denn so steht es ja geschrieben in Offenbarung 3, Vers 14. Da heißt es: "Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes." Und um diesen treuen und wahrhaftigen Zeugen soll es heute Morgen gehen. Diese Botschaft ist ja speziell gerichtet an die Gemeinde, die ca. das Volk des Gerichts. Diese Botschaft ist gerichtet an das Volk, das Leben zu Ende der Zeiten, wenn das Gericht im Himmel stattfindet. Und seit wann gibt es dieses Gericht? Seit 1844, seit dem Tag ein Gericht im Himmel. Und viele Menschen sagen: "Oh, ein Gericht, das ist schlimm." Sie haben Angst vor diesem Gericht. Es geht sogar so weit, dass Menschen sagen: "Lasst uns nicht mehr über dieses Gericht sprechen." Das heißt, predige doch etwas anderes, aber nicht über das Gericht. Aber wir sind lange die CA, wir sind das Volk des Gerichts und wir müssen keine Angst haben vor dieser Botschaft. Ganz im Gegenteil, diese Gerichts-Botschaft ist so ein Segen. Es ist so gut, dass dieses Gericht stattfindet. Jeder hier, jeder einzelne, und niemand ist ausgenommen, steht unter dem Fluch des Todes. Denn wir alle haben gesündigt, und da ist nicht einer unter uns, der nicht gesündigt hätte. Über uns steht das Wort: "Die Sünde Sold ist der Tod." Und eigentlich würde uns ein Gericht verurteilen. Wir sind schuldig, wir sind in die Rebellion gegangen, sie haben uns von Gott getrennt, wir haben uns vom Leben getrennt. Und deswegen würden wir sterben. Und es hilft nicht, wenn wir nicht darüber sprechen. Das Gericht findet trotzdem gerade statt, ob wir darüber sprechen oder nicht. Und es ist wirklich ein Gericht, das da im Himmel tagt. Ein Ankläger, da gibt es einen Beschuldigten, das sind wir, und es gibt einen Anwalt, es gibt einen Fürsprecher, das ist Christus.

[4:22] Nun, Minute für Minute, Stunde für Stunde, Tag für Tag werden im Himmel Rollen geöffnet und es wird geschaut, wer ist der SVA? Er ist derjenige, der wird jetzt behandelt. Welcher Fall? Und dort kommen unsere Namen vor. Vielleicht noch nicht heute, vielleicht morgen, vielleicht nächste Woche. Adam, Eva, die sind schon durch. Henoch, Noah, bestimmt auch schon. Mose und Abraham, und wahrscheinlich das Gericht auch schon an David vorüber. Und Petrus ist wahrscheinlich auch schon behandelt worden. Vielleicht sind wir bei Luther, vielleicht sind wir noch weiter. Diese Menschen werden im Gericht ja von Satan angeklagt und es heißt da: "Er gehört zu mir, er ist mit in die Rebellion gegangen." Aber dann steht da ein treuer Zeuge auf, ein treuer Zeuge, der für uns aufsteht. Der Teufel klagt uns an: "Er gehört zu mir, gehört in die Rebellion." Aber der treue Zeuge steht für dich und für mich auf. Und Christus spricht sein Volk gerade frei im Gericht. Er ist ja nicht dort hineingegangen, um die Menschen anzuklagen. Christus ist dort hineingegangen, um uns freizusprechen. Er sagt: "Er gehört zu mir, er gehört zu mir." Wir alle liegen ja unter diesem Wahn des Todes, und dein Nachbar hier ist nicht besser als du. Selbst der, der links und rechts neben dir sitzt, und wenn er noch so fromm ist, auch er ist ein Sünder. Aber Christus streitet für dich und für ihn und er ruft sie aus dem Gericht in die Freiheit.

[6:09] Schon damals Hiob hatte sich darauf verlassen. Geht man mit mir ins Buch Hiob, in 16 Kapiteln, Hiob 16, Verse 16, 17 und 18. Hiob sagt: "Mein Gesicht ist gerötet vom Weinen und Todeschatten liegen auf meinen Lidern, obwohl kein Unrecht an meinen Händen klebt und mein Gebet lauter ist. Werdet nicht mein Blut zudecken und mein Geschrei kommen nicht zur Ruhe." Und jetzt in Vers 19 sagt er aber auch: "Jetzt noch, siehe, ist mein Zeuge im Himmel und mein Bürge in der Höhe." Selbst jetzt, ich liege im Staub, ich weine, ich bin im Elend, aber ich habe Hoffnung, denn mein Zeuge, mein Bürge, der für mich besteht, jetzt im Himmel für mich eintritt und er wird für mich kämpfen. Wird der Satan mich auch anklagen? Und der Satan wird mich zurecht anklagen, denn ich war in der Rebellion. Und der Satan wird meine Taten aufzeigen, aber mein treuer Zeuge wird für mich kämpfen.

[7:32] Dieser treue Zeuge, dieses Wort "treu" (pistos), das benutzt Johannes nicht nur in der Offenbarung. Dieser treue Zeuge, dieses Wort "treu", das benutzt er auch in seinem ersten Brief, im ersten Kapitel. Ich habe meinen ersten Johannesbrief im ersten Kapitel, das gleiche Wort, erster Johannes, erstes Kapitel, Vers 8 und 9. Johannes schreibt hier: "Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." Christus ist treu. Dieses Wort "pistos" ist genau das gleiche Wort. Unser treuer Zeuge Christus wird seinen Bund mit uns nicht vergessen, schon gar nicht im Gericht. Wenn deine Buchrolle vorgebracht wird, dein Leben aufgerollt wird und es wird dort hineingeschaut, dann wird Christus für dich aufstehen. In dieser Buchrolle wird gelesen werden: Sünde, Sünde, Sünde, Sünde, gute Tat, Sünde, Sünde, Sünde. So sieht unser Leben noch aus. Aber Christus wird für dich aufstehen. Er wird für dich eintreten und sagen: "Dieses mein Kind gehört zu mir."

[9:04] Und dann, was wird dann passieren? Meine Buchrolle voller Sünde und Christus steht auf und sagt: "Das ist mein Kind." Warum? Christus wird sagen: "Er hat sein Leben für mich gegeben und ich habe mein Leben für ihn gegeben." Mein Leben ist jetzt in Christus. Kann Christus verurteilt werden? Unmöglich. Christus hat nie etwas gemacht, wofür man ihn hätte verurteilen können. Aber ich bin jetzt Teil der Gemeinde Gottes. Seine Gemeinde ist sein Leib. Ich bin Teil von ihm, ich gehöre zu ihm. Wenn ich angeklagt werde, wird Christus angeklagt. Nun, bin ich ein sündiger Mensch und jeder hier im Raum ist es auch. Kann denn ein Sünder in Christus hinein? Er hat uns berufen als Sünder waren. Er hat uns zu seiner Gemeinde gemacht, als wir Sünder waren und er hat uns die Sünde vergeben. Was wird passieren im Gericht, wenn Christus für uns aufsteht und meine Rolle wird gelesen und man sieht die ganze Sünde meines Lebens, dann sagt Christus: "Er gehört zu mir."

[10:25] Die Anklage würde also lauten: "Trifft das Urteil dich, Christus?" Und Christus wird seine Hände heben und sagen: "Schaut, ich habe im Kreis bezahlt. Der Sünde Sold ist der Tod. Mein Kind gehört zu mir. Der Herr stellte dich, du Satan, was willst du, mein Kind, anklagen? Er hat sein Leben mir gegeben, er ist Teil von mir."

[10:51] Wir haben einen Fürsprecher im Himmel. Wenn wir in Johannes weiterlesen, die nächsten Verse, zuerst die nächsten beiden Verse, also Vers 10 und im zweiten Kapitel, den ersten Vers, dann heißt es hier: "Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns, meine Kinder. Die schreibe ich euch dann mit ihren nicht gesündigt. Und wenn jemand so in Sicht, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten." Er ist für uns da. Wir sollen nicht so in dem wir brauchen nichts entgegen und wir werden die Sünde hassen. Umso mehr wir in Christus hinein verwandelt werden, umso mehr werden wir die Sünde hassen. Und er sagt: "Ich schreibe euch das, damit ihr nicht sündigt. Aber wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher im Himmel." Christus ist für uns da. Christus ist unser wahrhaftiger Zeuge vor dem Vater. Was meint, dass er ist ja der treue Zeuge und er ist der wahrhaftige Zeuge und er ist unser Fürsprecher, unser Paraklet. Ein wahrhaftiger Zeuge, was wird ein wahrhaftiger Zeuge bestimmt nicht machen? Er wird bestimmt nicht lügen. Er ist ein wahrhaftiger Zeuge, er wird die Wahrheit ans Licht bringen. Im Moment ist das nicht schlecht, wenn die Wahrheiten meines Lebens ans Licht gebracht werden. Der Satan wird dafür sorgen, dass die Taten meines Lebens ans Licht gebracht werden, all die bösen Dinge, all die bösen Worte, all das, was ich gemacht habe. Das braucht der wahrhaftige Zeuge nicht mehr tun. Das wird der Teufel tun. Er wird mich anklagen und er wird sagen, was alles vorgefallen ist. Aber Christus, der wahrhaftige Zeuge, der mit Sicherheit nicht lügt und er alles von mir weiß. Der Mensch sieht, was vor Augen ist, aber Gott sieht das Herz an. Christus wird mein Herz offenlegen.

[13:00] Der Teufel wird mich anklagen und sagen: "Was für ein schlechter Mensch ich bin, wie ich in diese Rebellion verstrickt bin und dass ich mich gegen Christus entschieden habe. Dann alle meine Taten zeugen noch davon." Und Christus, und mein Herz offenlegen, erst der wahrhaftige Zeuge. Er sieht, wie es immer im Herzen aussieht. Nicht sagen: "Schau, dieses Kind gehört zu mir, ist möchte zu mir, hat sein Leben gegeben, mir dieses Kind hasst die Sünde, es verabscheut die Sünde und es möchte zu mir gehören." Mein Traum, ein wahrhaftiger Zeuge wird die Wahrheit offenbaren von dem, was in meinem Herzen vorgeht. Und wenn ich mich auch selber manchmal anklage für den Menschen, der ich bin, wird Christus doch sehen, was dahinter steht. Er wird in meinem Leben hineingucken und sagen: "Was hat er gekämpft in seinem Leben? Er wollte aus dieser Rebellion raus und sein Herz zeugt davon." Und das wird Christus bekennen im Gericht. Ja, der Satan wird mich übel verklagen, aber Christus wird für mich kämpfen. Er wird für mich streiten.

[14:08] Nun, ist es aber so, dass doch im Gericht das Wort eines Zeugen nicht gilt? Wie viele Zeugen müssen da sein, damit das Wort gilt? Zwei, mindestens zwei, nicht wahr? Nur auf das auf den Rat von zwei oder drei Zeugen hin. Nun, an Christus für mich einsteht, ja, wer kämpft er noch für mich? Christus spricht für mich und Christus kämpft mich frei. Er mein Herz. Aber dieses Wort "Paraklet" wird noch einmal angewandt in der Bibel. Schaut mal im ersten Johannes, Kapitel 14. Christus sagt zu seinen Jüngern: "Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Parakleten geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit." Es wird noch einen anderen Fürsprecher geben für mich, einen anderen Parakleten, aus der bei mir ist, einer, der für mich eintritt, einer, der um mich kämpft. Ja, Christus kämpft im Gericht um mich, aber dass noch jemand, noch ein anderer, der für mich kämpft, und das ist der Geist, den Christus gesandt hat.

[15:38] Nun, was macht dieser Geist? In Römer 8 spricht Paulus davon und zeigt, was dieser Geist tut. Römer 8, Vers 16: "Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind." Der Geist in euch, Gottes Geist, der in euch wirkt, der innerste scannt, der euer ganzes Herz liest, er wird Zeuge sein. Er wird Zeuge sein. Christus wird Zeuge sein. Die beiden werden bezeugen, dass ihr zu ihm gehört. Und zwei Zeugen kann man nicht anfechten. Ihr werdet aus dem Gericht in die Freiheit gerufen werden, weil Gottes Kinder. Ihr seid keine Kinder des Teufels mehr. Ihr gehört nicht mehr zur Rebellion. Deswegen seid ihr hier, weil ihr euch dagegen entschieden habt. Ihr habt gesagt: "Wir möchten aus dieser Rebellion raus. Wir wissen, dass diese Rebellion nichts Gutes gebracht hat." Sei der Teufel gegen Christus auferstanden ist, gegen aufbegehrt hat, seitdem kam dann nichts Gutes bei raus. Und die Menschen, die hätten ja nicht im Traum daran gedacht, dieser Rebellion zu folgen, aber sie wurden verführt. Und Gott hat gekämpft und seine Kinder zurückzubekommen. Und hier sind viele seiner Kinder, Menschen, deren Bürgerrecht nicht mehr auf Erden ist, Menschen, deren Bürgerrecht häufig schon im Himmel ist, weil sie zu Christus gehören. Und der Geist und der Sohn, sie werden das bezeugen über euch, dass ihr zu ihm gehört.

[17:29] Der Teufel kann das Leben von uns fordern, aber er kann nicht euer Leben aus der Hand Jesu voll fordern. In Christus euer Leben verborgen. Er kann gegen euch kämpfen, er kann auch zum Weinen bringen, er kann euch fast in die Verzweiflung treiben, aber er kann euer Leben nicht aus der Hand Jesu reißen. Er hält es fest und im Gericht hält das hoch, sagte mein Kind.

[17:54] Wann wird sich Christus eigentlich zu uns im Gericht bekennen? Wann wird er aufstehen und seinen Namen vor dem Vater bekennen, unseren Namen bekennt vor dem Vater? Dann wird er das machen. Er hat das seinen Jüngern damals gesagt. Erst seinen Jüngern gesagt, wenn ihr Lukas 12 gucken rein, Lukas 12, Vers 8 und 9. Christus sagte zu seinen Jüngern: "Zu euch, ich sage euch aber: Jeder, der sich zu mir bekennen wird vor den Menschen, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber verleugnet hat vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes." Wir nämlich bekennt vor den Menschen, sagt Christus, dann werde ich mich zu euch bekennen. Christus möchte sich unbedingt zu euch bekennen im Himmel, denn das ist der Wille seines Vaters, der ihn gesandt hat, dass niemand von denen verloren geht, die er berufen hatte. Er hat euch gerufen aus der Welt heraus. Sein Wille ist, euch zu retten. Er möchte euren Namen um jeden Preis im Himmel bekennen können. Gestorben ist er schon, er hat schon alles getan. Der Preis ist bezahlt. Es gilt nur noch jetzt, euch zu retten. Wie macht er das? Sie rettet uns, indem wir ihm hier auf Erden bekennen. Bekennt er sich im Himmel zu uns? Was meint denn dieses Bekenntnis hier? "Werde ich mich bekennen auf Erden, mich sagt: Ich bin Christ." Ja, aber es hat mehr zu sagen. Ich bin Christ, das heißt, ich folge Christus. Das Bekenntnis, das ich gebe, ist nicht nur ein Lippenbekenntnis. Das Bekenntnis ist nicht nur, dass ich sage: "Ich kenne so viel aus der Bibel, ich muss zu Christus gehören, ich bin in der Lage, dem Tempel von Risiken genau zu beschreiben. Ich habe eine super Auslegung von Daniel 11 und die Posaunen kriege ich allen die richtige Reihenfolge. Außerdem kenne ich alle Machenschaften der Jesuiten." Das ist ja interessant und das ist interessant, dass zu studieren, sich das anzugucken. Aber das ist nicht der Weg des Heils. Das hilft uns gerade jetzt in der Zeit, in der wir leben, natürlich in der großen Sichtung, wo wirklich alles gesichtet wird, was gesichtet werden kann. Da ist die Bibel, das Wort Gottes, und sein Licht auf unserem Weg und es hilft uns, es hilft uns fest zu stehen. Aber das Bekenntnis, das Bekenntnis, unser Leben.

[20:51] "Ihr seid das Licht der Welt", hat Christus gesagt. "Die Stadt, die auf einem Berge ist, kann nicht verborgen bleiben." Ihr seid das Licht der Welt. Christus hat gesagt: "Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen." Die Stadtwerke ist, kann gar nicht verborgen bleiben. Wenn ihr Christus folgt, wird euer Leben das zeigen. Wie werdet ihr handeln? Woran wird man euch erkennen? Woran wird man die Gemeinde Gottes erkennen? Danke schön, dass sie Liebe untereinander haben. Ihr werdet in Liebe miteinander umgehen, ihr werdet in Liebe handeln. Liebe hat nichts zu tun mit der Rebellion. Liebe ist das Gesetz Gottes, indem wir in Liebe miteinander umgehen. Die Menschen werden schauen und gucken sagen: "Wow, es gibt eine Gemeinde, die so ist." Wir klagen sie an, wir versuchen, ihnen das Leben schwer zu machen. Die beten für uns untereinander. Sind sie im Streit und anstatt übereinander herfallen, fangen die an, füreinander zu geben. Die kennen einander ihre Sünden. Sie stehen zueinander, sie helfen einander in der Not. Dieses kann gar nicht verborgen bleiben von der Welt. Die Welt ist in der Regel und die handelt genau anders. Das ist ein offenes Bekenntnis, dass wir geben in diese Welt hinein.

[22:45] Du musst dich nicht jeden Tag fragen, ob du den Bibeltext richtig ausgelegt hast oder ob da vielleicht irgendwo der Feind lauert. Du musst dich fragen, ob du eine Entscheidung, die du getroffen hast, an diesem Tag, ob sie in Liebe war. Hast du richtig gehandelt? War das in Liebe nach deinem Wissen? Du musst nicht alles wissen, was Paulus gewusst hat, aber ist das, was du tust, in Liebe? Wir nennen das Heiligung. Unser Leben in Liebe gelebt. An den Taten werden sie uns erkennen. Und deckt euer Licht nicht zu. Stellt euer Licht nicht unter den Scheffel. Christus hatte gesagt, dass ihr das nicht abdecken solltet. Und warum sollte es nicht abdecken? Wenn euer Licht unter dem Scheffel ist, dann leuchtet ihr dafür euch selbst. Und Christus möchte am Menschen rennen. Ihr seid das Licht in der Dunkelheit. Ihr seid die Sterne. Und in Daniel 12 gesprochen wird, die die viele zur Gerechtigkeit weisen. Lasst euer Licht leuchten.

[23:46] Was wird passieren, wenn ihr dieses Leben lebt? Wenn ihr diese in diesen letzten Tagen die Liebe lebt? Die Menschen werden sagen: "Oh, das ist aber verrückt. Macht das nicht, wenn ich jetzt den Raum hier dunkel mache und nichts mehr zu sehen ist." Kopien werden riesengroß werden und werden trotzdem nicht sehen. Und dann kommt jetzt eine hier auf die Idee und sagt: "Ich lasse mein Licht leuchten." Der macht ein helles Licht an. Wenn alle sagen: "Aber das tut weh, macht das Licht wieder aus." Das ist die normale Reaktion in der Welt, wenn Menschen in Finsternis leben. Ihr lasst euer Licht leuchten. Die Menschen sagen: "Was wollen wir dich sehen? Das ist verrückt, macht das aus." Und manchmal machen wir den Fehler, wir nehmen unser Licht und stellen unter einen Scheffel. Das tut den Armen ja irgendwie weh. Tut es nicht. Nehmt euer Licht und setzt auf einen Leuchter. Was passiert mit den Menschen? Es braucht eine Weile, aber plötzlich gewöhnen sich die Augen daran.

[24:43] Gewöhnen sich die Augen da dran und plötzlich sehen sie die Schönheit.
[24:51] Plötzlich sehen sie, wie wunderbar Gott ist, wie wunderbar Gottes Welt ist, wie wunderbar seine Gebote sind, wie wunderbar die Veränderungen deines Herzens ist. Und dass das auch mit seinem Herzen passieren kann.

[24:58] Ein offenes Bekenntnis. Bekent euch hier zu Christus, lasst euer Licht leuchten. Dann wird sich Christus im Himmel zu euch bekennen. Unser treuer Zeuge.

[25:09] Schlichten wir das mal gemeinsam. Unseren letzten Vers hineingehen in Hebräer 10. Und wir lesen Vers 22 bis 25.

[25:39] Paulus hat hier in Hebräer so einen schönen Rat gegeben, der für uns so wichtig ist. Hebräer 10 ab Vers 22: "So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in völliger Gewissheit des Glaubens, durch die Sprengung des Herzens los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser. Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung ohne zu wanken, denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat. Und lasst uns aufeinander acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht."

[26:27] Seht, wir haben das große Glück, dass wir auf so einer Versammlung sind. Wir haben eine Versammlung. Was sollen wir auf dieser Versammlung tun? Wir sollen einander anspornen zu Liebe, zu guten Werken. Sie sollen einander aufbauen. Wir sollen einander helfen, füreinander beten. Das soll unser tägliches Leben ausmachen. Und wie viel mehr, wenn wir als Geschwister zusammenkommen, wenn wir versammelt sind im Namen Gottes.

[26:57] Lasst uns in diesen letzten Tagen so ein Leben führen, das mit Christus felsenfest und untrennbar verbunden ist. Denn das kann nicht verborgen bleiben. Wenn ihr füreinander betet, wenn ihr einander helft, einander dient, einander die Übertretung bekennt, dann seid ihr wahrhaftig seine Jünger. Dann wird Christus euch aus dem Gericht befreien.

[27:25] Und das Gericht ist keine Schreckensbotschaft. Das Gericht ist wundervoll. Ohne dieses Gericht würde die Sünder auf ewig im Weltall bleiben. Und ohne dieses Gericht würden wir nie freigesprochen werden vom Tod. Unser treuer und wahrhaftiger Zeuge ist dort.

[27:44] Und wozu führt das, wenn wir ihm so folgen? Wir sollen offenes Bekenntnis an den Tag legen. Wenn unser Licht leuchtet, es führt dazu, dass wir Laodizäer werden. Dies erfolgte kein Gericht, noch Gerechtigkeit. Heißen wir werden ein Volk der Gerechtigkeit werden.

[28:04] Und ist es nicht das, worauf auch die dritte Engelsbotschaft hindeutet, ganz am Ende? Die dritte Engelsbotschaft, sie geht in die Heiligung hinein. Das wird die letzte Generation auszeichnen. Das wird uns auszeichnen.

[28:19] Denkt an das Ende dieser dritten Engelsbotschaft. Die Leute, die rausgehen aus Laodizea, die letzten Überlebenden in Laodizea. Wer wird das sein? Dankeschön, 144.000, nicht wahr? Sie waren versiegelt mit dem Siegel Gottes an ihrer Stirn.

[28:38] Was für ein Siegel Gottes ist denn das? Was tragen sie wirklich an ihrer Stirn? Schaut man Offenbarung 14. Die müssen vorankommen. Offenbarung 14, Vers 1. Offenbarung 14, Vers 1, die wir finden die 144.000 zweimal in der Bibel. Einmal in Offenbarung 7, da wird gesprochen von dem Siegel, das in ihren Stirn tragen. Und jetzt in Offenbarung 14, Vers 1 heißt es: "Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000, die den Namen seines Vaters auf ihren Stirn geschrieben hatten."

[29:22] Was ist das Siegel? Der Name des Vaters. Und der Name des Vaters ist sein Charakter. Diese 144.000 sind in dieser letzten Zeit, in der es so schlimm war, in die Heiligung hineingegangen. Ihr Charakter wurde verwandelt in den Charakter Jesu.

[29:39] Das müssen wir auch. Lasst uns das auch anstreben. Und umso mehr, je mehr wir den Tag herannahen sehen. Lasst uns aufeinander acht geben. Lasst uns unsere Versammlung nicht versäumen. Lasst uns anspornen zu guten Werken und Liebe werden. Nicht die Ankläger, Brüder, sondern betet für sie.

[29:55] Ihr dürft heute noch entscheiden, auf welcher Seite ihr steht. Werdet ihr die Ankläger oder Verteidiger? Betet ihr für eure Brüder? Es ist jedem freigestellt, auf der Seite der Rebellion zu stehen oder auf der Seite Jesu. Und ich bete dafür, und es ist mein Wunsch, dass wir gemeinsam auf der Seite Jesu eines Tages in das himmlische Heiligtum eingehen werden, wenn das Werk hier auf Erden in uns abgeschlossen ist.


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