Erleben Sie eine fesselnde Predigt von Eugene Prewitt, die auf Offenbarung 3,14-22 basiert und den Ursprung der Schöpfung Gottes beleuchtet. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Natur und entdecken Sie tiefere theologische Wahrheiten durch anschauliche Beispiele aus dem Tierreich. Lassen Sie sich inspirieren und ermutigen, Ihren Glauben zu stärken.
J.O.S.U.A. 2018 – 4. „der Ursprung der Schöpfung Gottes“
Eugene Prewitt · J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2018: Offenbarung 3,14-22 ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Mission, Neues Testament, Offenbarung, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2018: Offenbarung 3,14-22
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Transkript
[0:00] Guten Morgen zu Ihnen.
[0:24] Ich denke, ihr würdet meinen Berg genießen. Und zwar gibt es da vier verschiedene Arten von Affen auf meinem Berg. Und der eine, der hat so einen lustigen Schwanz, der so gekringelt ist wie bei einem kleinen Schweinchen. Und der andere, der hat so ein schwarzes Gesicht und dann hat er hier außen weiße Haare. Und die häufigste Sorte, die hat weiße Schnurrbarte und weiße Augenbrauen.
[1:07] Und eines Tages lief ich im Dschungel herum und lief den Berg hinab auf einer Wegstraße und dann sah ich eine Affengruppe, wie sie so von einem Baum zum anderen sprang. Und ihr müsst jetzt wissen, diese Affen, die springen nicht einfach nur sozusagen eben von der einen Höhe des einen Baumes auf dieselbe Höhe des anderen Baumes. Sondern wenn sie springen, dann wirkt natürlich die Schwerkraft und wenn sie dann auf dem gegenüberliegenden Ast landen, dann zieht es die ziemlich nach unten. Und manchmal bricht dieser Zweig. Aber für die ist das in Ordnung, weil sie nehmen einfach den nächsten Ast ein wenig tiefer.
[2:11] Und dann habe ich gesehen, wie ein Affe über die Straße sprang. Und es war aber vorher so gewesen, dass jemand diese Äste, diese Zweige angeschnitten hatte. Und als dann dieser Ast oder Zweig brach und er dann nach dem nächsten sozusagen griff, da gab es keinen mehr, weil die waren ja abgeschnitten. Und er fiel und fiel und fiel runter. Neun Meter. Und ich dachte, jetzt stirbt er wahrscheinlich. Aber er starb nicht. Er saß nicht mal eine Minute am Boden. Sobald er auf den Boden aufprallte, rannte er zum nächsten Stamm und kletterte den Baum empor. Warum hat er nicht mal sich eine Schramme zugezogen oder sich so ein bisschen geputzt? Weil wir auf diesem Berg Hunde haben. Und diese Hunde lieben die Affe. Oder sie hassen sie. Wie auch immer ihr das jetzt seht. Also er musste so schnell wie möglich vom Boden wegkommen.
[3:47] Habt ihr eure Bibeln dabei? Lasst uns aufschlagen, das Buch der Sprüche, Kapitel 24. Ich liebe Matthäus 24 so sehr, dass ich beinahe Matthäus gesagt habe, aber es ist Sprüche 24. Dort Vers 16. Da heißt es, denn ein gerechter fällt sieben Mal und steht wieder auf. Aber die Gottlosen versinken oder landen im Unglück. Was ist der Unterschied zwischen einem gerechten und einem ungerechten? Welcher von beiden fällt? Beide fallen. Fällt der Gerechte nur einmal oder mehrmals? Mehrmals. Was ist der Unterschied zwischen dem Gerechten und dem Ungerechten dann? Der Unterschied ist, dass der Gerechte genauso oft aufsteht, wie er gefallen ist.
[5:13] Und deshalb habe ich einen Gedanken für euch, für eure Kleingruppen nachher zum Nachdenken. Wenn ihr einen Fehler macht und in Sünde fällt, wenn ihr neun Meter herabfallt und den Boden trefft, wie lange sitzt ihr dort? Wisst ihr, manche, die einen großen Fehler machen, sie bleiben der Gemeinde für Wochen fern. Und manchmal, wenn sie einen wirklich schwerwiegenden Fehler gemacht haben, dann schämen sie sich so sehr, dass sie nicht mal mehr beten und das über ein Jahr lang oder länger. Bitte lernt eine Lektion von diesen Affen. Es gibt da Hunde, die da auf dem Boden rumlaufen. Sie bemerken, wenn du aus dem Boden kommst, sie bemerken, wenn du vom Baum herunterfällst und sie können rennen. Ihr müsst so schnell wie möglich wieder aufstehen. Wie schnell sollten wir Buße tun, nachdem wir bemerkt haben, wir haben einen Fehler, eine Sünde begangen? Weniger als eine Sekunde ist schnell genug.
[6:38] Das heißt praktisch, wenn ihr in eurem Geschäft seid, dann beschimpft man doch nicht oder beschreit die Mitarbeiter. Eure deutsche Höflichkeit vermeidet oder verbietet euch das. Aber wenn ihr nach Hause geht, dann beschimpft man die Frau. Dann nützt die deutsche Höflichkeit nichts. Das ist nicht angemessen. Denn sobald wir das tun, dass wir jemand anderen anschreien, dann wissen wir doch schon, das ist verkehrt. Wann sollte man das wieder in Ordnung bringen? Genau, sofort ist der einzig richtige Moment. Warten stellt ein Risiko. Ihr versteht das.
[7:46] Nun zur Offenbarung 3. Offenbarung 3. Ich denke, ihr wisst schon und habt mitbekommen, dass Jesus hier die Geschichte seiner Gemeinde erzählt über sieben Epochen durch die Weltgeschichte hindurch. Und jetzt studieren wir die letzte Epoche. Jetzt studieren wir Vers 14, was Jesus über sich selbst sagt. Wenn er zu dir, zu uns, zu euch spricht, was möchte er, dass wir über ihn wissen? Schaut Vers 14 an. Und dem Engel der Gemeinde Laodicea schreibe. Das sagt er, der Amen heißt der treue und wahrhaftige Zeuge. Der Anfang der Schöpfung Gottes.
[8:58] Im Griechischen und im Englischen und auch im Deutschen könnte diese letzte Phrase auf zwei verschiedene Arten verstanden werden. Es könnte so verstanden werden, dass Jesus sozusagen das erste Geschöpf war, das da geschaffen wurde. Und dann könnte man sagen, ja, er ist ja der Sohn, und dann könnte man sagen, ja, er ist ja der Sohn, und dann könnte man sagen, ja, er ist ja der Sohn, oder? Oder aber es könnte so verstanden werden, dass er selber der Ursprung, ja vielmehr der Urheber der Schöpfung ist, weil er selbst der Schöpfer ist. Es kann nicht beides bedeuten. Es bedeutet entweder oder.
[9:56] Und deshalb möchte ich jetzt die Hälfte des Vortrags dafür verwenden, uns Gedanken zu machen, welche von diesen beiden Gedanken ist der richtige? Mit einer Gruppe, die so groß ist wie unsere, da denke ich, sind einige unter uns, die Anti-Trinitarier sind, die nicht an die Trinität glauben. Wenn ich in Australien jetzt gerade sprechen würde, dann würde ich sagen, es sind ungefähr 50 bis 70 von euch. In Malaysia vielleicht 15 bis 20. Ich weiß es nicht, wie es in Deutschland ist. Es könnten ein oder zwei sein, es könnten 50 sein. Und ich möchte aber über dieses heiße Thema sprechen, das immer mehr aufkommt in unserer Welt.
[10:52] Lasst uns anschauen, Psalm 2. Das ist eine wunderbare, eine erstaunliche Weissagung über Jesus. Und sie wird wiederholt im Neuen Testament, und zwar gleich mehrmals. Und wir betrachten nun gemeinsam Vers 7. Kundtun will ich den Ratschluss des Herrn. Er hat zu mir gesagt, du bist mein Sohn. Heute habe ich dich gezeugt. Habt ihr gehört, was der Vers sagt? Zu wem spricht der Vater? Zum Sohn, oder? Und was sagt der Vater? Heute habe ich dich gezeugt. Wenn wir jetzt nur herausfinden würden, welcher Tag das war, dann könnte uns das doch helfen, dieses heiße Eisen zu lösen.
[12:13] Kennt ihr einen Vers, der uns verrät, an welchem Tag das der Vater gesagt hat? Apostelgeschichte 13. Und wir betrachten dort Vers 33. Gott hat dasselbe an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem er Jesus wieder aufgewachsen hat. Gott hat dasselbe an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem er Jesus auferweckte. Wie auch geschrieben steht in Psalm 2, dies ist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Habt ihr das verstanden? An welchem Tag sprach der Vater das dem Sohn? An welchem Tag sprach der Vater das dem Sohn? An welchem Tag sprach der Vater dies zum Sohn? Es war am Auferstehungstag. Ist das nicht faszinierend? Selbst wenn es keinen Sinn macht, es ist doch faszinierend. Warum sollte der Vater ausgerechnet an dem Tag vom Sohn sagen, heute habe ich dich gezeugt? Ich denke, ich kann euch die Antwort geben.
[13:44] Wir wollen weiter nach hinten blättern zu Römer Kapitel 1. Römer 1 spricht über die Sohnschaft Jesu. In Europa gab es bekannterweise viele Diskussionen über die Natur Jesu. Wenn Theologen darüber nachdenken, dann machen sie sich selbst das Leben schwer. Denn sie sprechen über die Natur Adams. Und wenn wir über Adam sprechen, dann ist es ja so, Adam hatte ja irgendwie eine Natur vor dem Sündenfall und eine Natur nach dem Sündenfall. Und er war doch ganz anders vorher als nachher, oder? Und wenn wir jetzt sagen, Jesus hatte ja die Natur Adams, dann müssen wir jetzt herausfinden, das theologische Problem, ja welche denn jetzt?
[15:00] Paul löst dieses Problem restlos. Genau hier in Römer 1. Schaut euch Vers 3 an. Spricht vom Evangelium. Er sagt, das Evangelium handelt von Jesus Christus, dem Sohn, der da gemacht wurde aus dem Samen Davids nach dem Fleisch. So wäre die wörtliche Übersetzung. Welche menschliche Natur hat Jesus angenommen? Die Art, die David hatte. Merkt ihr, wie das das Problem löst? David hatte nur eine Natur. Keine Frage, welche es jetzt war. Problem gelöst. Ich denke, ihr könnt das sehen. Aber lasst uns weiterschauen zu Vers 4. Jesus wurde erklärt, dass er der Sohn Gottes sein sollte, mit Macht, nach dem Geist der Heiligkeit, durch die Auferstehung der Toten.
[16:13] Wenn wir also mehr über Jesu Menschlichkeit wissen wollen, dann können wir das Leben Davids anschauen. Wenn ihr mehr wissen wollt über die Göttlichkeit Jesu, dann ist da doch etwas Besonderes an der Auferstehung. Erinnert ihr euch, was Jesus gesagt hat? Er hat gesagt, ich habe Macht, mein Leben niederzulegen und es wieder aufzunehmen. Dieses Gebot habe ich vom Vater erhalten. Denkt darüber nach.
[16:57] Ich lebe in Malaysia und ich habe den Schwerpunkt der Moslem Mission. Letztes Jahr, 2017, war es so, dass die drei wohl bekanntesten Evangelikalen, die auch diese Mission betreiben, gekidnappt wurden. Zwei von ihnen öffentlich und niemand hat sie seitdem gesehen. Nun, ich arbeite dort und wenn ich sterbe, dann stecke ich fest oder dann komme ich nicht mehr raus. Dann bin ich im Grab in der Erde und dann stecke ich dort fest. Da komme ich nicht raus aus meiner Kraft. War es so mit Jesus? Nein. Als er starb, dann hat er auf Anweisungen gewartet und als er die Anweisung erhielt, dann konnte er sich selbst das Leben wiedergeben und das zeigte auf ganz einzigartige Weise den Unterschied zwischen Jesus und uns. Es belegte seine Göttlichkeit. Aber das mag für euch noch nicht ausreichend sein als Erklärung, warum es dann heißt, ja, heute habe ich dich gezeugt.
[18:43] Wir gehen zu John 8. Wir schlagen auf Johannes 8. Ich denke, wenn ihr das versteht, dann wird es euch so sehr helfen beim Bibelstudium. Wir wollen eines der Schlüsselprinzipien anschauen, das durch die ganze Bibel von vorne nach hinten durchgeht. Johannes 8, Vers 31. Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten. Wenn ihr bleiben werdet in meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger. Seht ihr das Prinzip in diesem Vers? Christ sein ist nicht etwas, was man in einem Moment erfahren kann. Sondern das wirkliche Christ sein ist etwas, was du über länger erlebst.
[19:57] Haben diese Menschen an Jesus geglaubt? Ja. Und Jesus sagte nun, wenn ihr wirklich meine Jünger sein wollt, bleibt dabei. Warum muss man dabei bleiben bei diesem Glauben bleiben, um echt zu sein? Denn wenn man dabei bleibt, wenn man an dem festhält, dann erst wird der Glaube ja geprüft. Und dieses Prüfen macht eure Erfahrung echt. Man kann es sehen in diesem Abschnitt. Vers 32. Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen. Da antworteten sie ihm, wir sind Abrahams Kinder und sind niemals jemand des Sklaven gewesen. Es ist schwierig, sich vorzustellen, was sie da wohl gedacht haben. Ägypten, Babylon, Assyrien, Rom, Persien. Aber ihr wisst, Jesus hat ihre törichte Aussage nicht korrigiert.
[21:19] Vielleicht hilft uns das auch in der Evangelisation. Denn wenn wir Evangelisation betreiben, dann ist es oft so, dass die Menschen, die uns helfen, die dummsten Dinge sagen. Und ihr solltet wissen von Jesus, dass es nicht immer notwendig ist, Sachen richtig zu stellen. Man kann es einfach mal so stehen lassen und weiterlesen.
[21:46] Jesus antwortete ihnen, ich sage euch wirklich, jeder, der Sünden verurteilt, ist ein Servant der Sünden. Und das ist das Wichtigste. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer Sünde tut, ist der Sündeknecht. Jesus hat die Theorie beiseite gelassen, um gleich über das praktische Leben zu sprechen. Er hat 2000 Jahre Geschichte einfach ausgeklammert, um über ihr Leben hier und jetzt zu sprechen. Er sagte ihnen, wenn ihr Sklaven seid von unmoralischen Gedanken, dann seid ihr wirklich Sklaven. Wenn ihr an irgendeine Sünde noch klammert, dann seid ihr ein Sklave der Sünde.
[22:51] Vers 35. Der Sklave oder Knecht im Deutschen oft bleibt nicht ewig im Haus. Aber der Sohn bleibt für immer. Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Ich weiß nicht, wie es möglich ist, dass Menschen wirklich glauben können, dass der Sieg über die Sünde unmöglich ist. Man müsste sehr, sehr müde schon sein, wenn man dann zu diesem Textabschnitt gelangt und ihn liest und dann glauben würde, Sieg über Sünde sei unmöglich. Könnt ihr das hier erkennen, dass der Sieg über die Sünde unmöglich ist, wenn ihr das lest? Was bringt die Sklaverei? Die Sünde. Wer bringt die Freiheit? Der Sohn. Ich denke, ihr könnt das ganz offen sehen.
[23:55] Vers 37. Ich weiß, dass ihr Abrahams Kinder seid. Aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum. Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe. Und ihr tut, was ihr von eurem Vater gesehen habt. Nun, sie beanspruchen Abraham zum Vater. Hat Jesus jetzt zugestimmt? In gewisser Weise sagt er schon Ja. Aber jetzt spricht er weiter über seinen Vater und ihren Vater. Und sie merken jetzt langsam, er spricht über etwas anderes.
[24:49] Vers 39. Sie antworteten und sprachen zu ihm, Abraham ist unser Vater. Und Jesus spricht nun zu ihnen, wenn ihr Abrahams Kinder wäret, so tätet ihr Abrahams Werke.
[25:12] Vers 41. Ihr tut die Werke eures Vaters. Jesus sagt, ihr seid nicht Kinder Abrahams. Ja, ihr seid schon seine Kinder. Aber in einer ganz wichtigen Sache seid ihr es doch nicht. Ihr lebt nicht wie Abraham. Ihr lebt wie euer Vater. Und sie fragen sich, über wen spricht er jetzt? Und jetzt wollen sie ihn bedrängen, damit sie das herausfinden.
[25:58] Und dann sagen sie zu ihm, das ist Vers 41, wir sind nicht unehelich geboren, wir haben einen Vater Gott. Sie haben verstanden, was er sagt. Also es gibt ein wirkliches, biologisches Erbe und es gibt ein geistliches Erbe. Genetisch sind wir verbunden mit Abraham. Geistlich mit Gott.
[26:29] Schaut, was Jesus sagt. Vers 42. Wenn denn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben. Denn ich bin von Gott ausgegangen, und komme von ihm, denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt.
[26:55] Und nun, was wir jetzt lesen, ist eine der seltsamsten Aussagen Jesu. Entschuldigung, der stärksten Aussagen Jesu. Ein Vers, der beweist, dass er keine Angst vor dem Tod hatte. Lass uns ein bisschen darüber nachdenken, Angst vor dem Tod haben. Es gibt zwei Arten von Mut in dieser Welt. Da gibt es diese Art von Mut, die man hat, wenn man sich der Gefahr nicht bewusst ist. Im Krieg scheinen viele junge Soldaten diese Art von Mut zu haben. Sie rennen genau in das Schlachtfeuer. Da ist aber nichts Tugendhaftes an solch einer Art von Mut. Denn dieser Mut hat als seine Basis Ignoranz.
[27:56] Es gibt aber eine andere Art von Mut. Wenn man sich der Gefahr nicht bewusst ist. Dann hat man eine Art von Ignoranz. Es gibt aber eine andere Art von Mut. Der Soldat weiß, dass diese Schlacht ihn sein Leben kostet. Und er weiß aber, es ist es wert. Er weiß, er mag sterben. Und weil er das weiß, entscheidet er sich vorwärts zu gehen. Obwohl seine Knie zittern. Und obwohl er an den Handflächen schwitzt. Ihr könnt sagen, er ist geängstigt. Aber ich würde sagen, er ist mutig. Seht ihr den Unterschied zwischen diesen beiden Arten von Mut? Der eine hat als seine Grundlage Edelmut. Und der andere Unwissenheit. Welche Art von Mut hatte Jesus? Er hatte diesen edlen Mut. Er wusste, wie die Dinge enden würden. Er wollte nicht so gern diesen Weg gehen. Aber er wusste, es war es wert. Und er ist ihn gegangen. Das ist Mut.
[29:34] Lass uns schauen, was Jesus sagt. Vers 44. Ihr habt den Teufel zum Vater. Und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Er ist ein Mörder von Anfang an. Und er blieb nicht in der Wahrheit. Denn in ihm ist keine Wahrheit. Wenn er Lügen spricht, so spricht er aus sich selbst. Denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
[30:11] Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, dass der Teufel ein Vater ist? Er ist es wirklich. Was für eine Art von Vater? Der Vater des Mordens und des Lügens. Wenn ihr jemanden hasst oder unehrlich seid, seid ihr wie euer Vater.
[30:34] Das mag euch jetzt helfen, andere Dinge zu verstehen, die euch jetzt in den Sinn kommen. Erinnert ihr euch an das erste Mal, wo das Evangelium verkündet wurde? Das war in der Zeit, in der wir in der Kirche waren. Erinnert ihr euch an das erste Mal, wo das Evangelium verkündet wurde, in 1. Mose 3, Vers 15? Gott sprach zu dem Teufel in Form einer Schlange. Und er sprach, ich will Feindschaft setzen zwischen deinem Samen und dem Samen der Frau. Es ist wahr, dass Frauen in der Regel Schlangen hassen. Aber das ist nicht das Thema des Verses.
[31:23] Das Thema ist Johannes 8. Satan hat einen Samen und die Gemeinde hat auch einen Samen. Es gibt spirituelle Follower der Kirche und es gibt spirituelle Follower der Kirche und es gibt spirituelle Follower des Teufels.
[31:49] Um das Ganze abzukürzen, um das Ganze abzukürzen, mein Land, die Vereinigten Staaten von Amerika, investieren jedes Jahr Milliarden von Dollar für Israel. investieren jedes Jahr Milliarden von Dollar für Israel. Wisst ihr, warum wir das machen? Es ist wegen der Bibel. Aber nicht, weil wir sie so gut verstanden hätten, sondern weil wir sie schlecht verstanden haben, falsch verstanden haben.
[32:27] Die Bibel hat einen Segen ausgesprochen über Abraham. Aber wenn man diese Geschichte ganz nah in der Bibel verfolgt, dann sieht man, dass Gott gesagt hat, in dir oder durch dich werden alle Nationen der Erde gesegnet sein. Und Gott gab ein Zeichen für die Segen, und Gott gab ein Zeichen für die Segen, und das war die Beschneidung. Und dieses Zeichen wurde all den Tausenden gegeben in Abrahams Haus. Und zwei davon nur waren seine Söhne. Versteht ihr, was ich meine? Der Segen an Abraham war nie, ich suche nach einem Wort, aber der Segen an Abraham war nie beschränkt oder restriktet ist das Wort, war nie auf seine genetischen Söhne beschränkt. Der Segen an Abraham war nie auf seine genetischen Söhne beschränkt. Viele andere sind seinem Glauben und seinen Werken gefolgt.
[33:49] Dieser Gedanke ist auch der Gedanke Paulus, wenn er über das Volk, über die Nation Israel spricht im Neuen Testament. Vielleicht kennt ihr Römer Kapitel 2, Vers 28 und 29. Da sagt er, das ist nicht ein Jude, der es äußerlich ist, sondern der, der es innerlich, inwendig im Herzen ist. Der ein verändertes Herz hat. Nicht einfach einer, der nur ein Glied der Nation ist.
[34:26] Ihr erinnert euch an Johannes den Täufer? Er hat sich einige der jüdischen Gelehrten angeschaut und Führer. Und er sagt ihnen, ihr seid Nachfolger der Schlange, oder warum seid ihr hier? Warum seid ihr hier? Er hat ja nicht einfach nur Schimpfwörter geäußert. Er hat sich auf 1. Mose 3 bezogen. Er hat von einer geistlichen Abstimmung gesprochen.
[35:03] Ich möchte noch einen Schritt weiter gehen und dann den nächsten Teil angehen. In Job 38 seht ihr, wie Gott die Erde schafft. Wenn ihr schaut, das ist in der ersten Phase des Kapitels. Als er die Erde schafft, freuen sich die Himmel so sehr, dass die Söhne Gottes für Freude schreien. Da heißt es, dass die Morgensterne miteinander Lobpreis sangen. Die Söhne Gottes. Dies sind keine Menschen. Dies sind Engel oder so etwas Ähnliches. Und sie werden Söhne Gottes genannt. Nicht, weil sie geboren wurden.
[36:03] Ich möchte, dass wir diesen Vers doch aufschlagen. Römer 8, 14 aufschlagen. Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
[36:33] Was ist nun die Zusammenfassung? In der Bibel kam die Sohnschaft, noch bevor die erste Frau ein Kind auf die Welt brachte. Die erste Verheißung des Evangeliums kam, bevor Eva das erste Kind hatte. Und diese erste Verheißung des Evangeliums noch im Garten Eden kommt, bevor Eva schwanger war. Und in all diesen Stellen steht der Begriff der Sohnschaft für Ähnlichkeit im Charakter zwischen zwei Wesen.
[37:16] So, wenn die Bibel über Jesus spricht, in Offenbarung 1, dann nennt sie ihn den Erstgeborenen oder ja, von den Toten. Das ist die Art und Weise, wie er geboren wurde bei der Auferstehung. Was bedeutet das? Das ist, was seine Göttlichkeit bewies. Das bewies, dass er wahrhaft wie Gott war. Und wenn er schon Sohn genannt wird davor, dann allein aufgrund seiner Ähnlichkeit im Charakter mit dem Vater.
[38:01] Wir könnten noch weiter studieren, aber wir werden das jetzt nicht machen. Aber wenn ihr einen kennt, der interessiert ist an den Antitrinitariern und wenn ihr Englisch lesen könnt, dann empfehle ich euch eine Webseite und zwar bible.org. Da habe ich einen Artikel über die Gottheit geschrieben. Und ich möchte einen weiteren Gedanken mit euch teilen, der sich auch in diesem Artikel befindet.
[38:48] Es stimmt, unsere Pioniere waren keine Trinitarier. Sie waren keine Trinitarier. Aber sie sprachen zu einer Trinitarier-Welt. Sie haben schließlich Evangelisationen für den Evangelisten und den Methodisten und den Lutheranen. Sie haben Religionen gehalten, wo Lutheraner, Baptisten, Evangelikale drin waren. Und sie haben auch Bücher verfasst aus missionarischem Absicht. Und man kann diese Titel studieren, die sie den Büchern gegeben haben. Da gab es Bücher über den Sabbat. Bücher über das Heiligtum. Ein bisschen anders als Konradi. Er hat auch das Buch über den Sabbat. Aber nur dieses. Und sie hatten verschiedene Bücher zu den verschiedenen, ja, grundsätzlichen Glaubenslehren. Aber sie haben kein einziges Buch über das Thema der Gottheit verfasst. Nicht eines. Warum? Denn das ist nicht die Botschaft.
[40:26] Wir haben eine Botschaft bekommen, die wir der Welt weitergeben sollen. Die dreifache Engelsbotschaft ist es, die uns vereint und zusammenführt. Und genau das erste Joshua-Camp handelte davon. Und ich hoffe, ihr habt das nicht vergessen. Denn egal wie viele Joshua-Camps noch folgen werden, es ist immer noch das erste, was die Botschaft zum Thema hatte. Ihr versteht, was ich meine? Selbst wenn die Nicht-Trinitarier Recht hätten, dann ist es immer noch nicht unsere Botschaft. Und selbst wenn ihr ein Trinitarier seid, und Recht damit hast, dann ist auch das nicht deine Botschaft. Es ist nicht die Botschaft. Es ist nicht, was uns aufgetragen ist. Wir haben einen Auftrag.
[41:38] Wir müssen schnell zum zweiten Teil kommen. Ihr hört aufmerksam zu. Offenbarung Kapitel 3, wir gehen dorthin zurück. Ich möchte ehrlich mit euch sein. Ich bin mir sicher, dass die Bedeutung dieses Ausdrucks Anfang der Schöpfung Gottes meint, dass Jesus selbst der Schöpfer ist. Wisst ihr, warum ich mir dessen sicher bin? Ich möchte euch erklären, wie ich da hinkomme. Es ist nicht, indem ich das Griechische studiere. Das ist nicht die Art und Weise, viele Fragen zu lösen. Sondern es geschieht, indem ich Schrift mit Schrift vergleiche.
[42:33] Ich möchte darüber eine Minute lang predigen. Habt ihr schon mal von dem Ausdruck Exegese gehört? Natürlich ist die Idee eine positive. Die Idee ist, man nimmt den Gedanken, die Idee aus dem Text heraus. Man liest nicht die eigene Idee in den Text hinein. Das an und für sich ist gut. Aber ich möchte euch verraten, das wurde bis ins Extrem oder wird bis ins Extrem heute betrieben.
[43:14] Als ich hier war vor einigen Jahren, habe ich mich gerade noch erholt von diesem Komitee, das über die Ordination der Frauen nachgedacht hat. Und da gibt es noch zwei Gedanken, die mir in Erinnerung kommen, wenn ich an diese Zeit zurückdenke. Die mir geholfen haben, einen gefährlichen Fanatismus zu sehen in unseren eigenen Schulen. Ich möchte das jetzt erklären.
[43:48] Erster Mose 3 und Erster Korinther 11 haben viele Parallelen. Aber in welcher Beziehung stehen sie jetzt zueinander? Ich sollte noch genauer sagen Erster Mose 1 bis 3 und Erster Korinther 11. Also, in unserem Komitee hatten wir viele Theologen, die Experten in diesen Bereichen sind und ihre Vorträge präsentiert haben.
[44:26] Und ich kann mich erinnern, wie ein Experte gesprochen hat über Erster Korinther 11. Und als sie fertig war, dann waren wir erlaubt, uns erlaubt, Fragen zu stellen. Deswegen wollen einige von euch nicht Theologen sein. Nein, ihr müsst das nicht übersetzen. Jedenfalls haben wir uns Fragen gestellt. Und jemand fragte sie, oder es wurden Fragen gestellt und sie wurde gefragt, wie man zu dieser Schlussfolgerung kommen kann, wenn man auf Genesis 1 bis 3 schaut. Ihre Antwort war, wir müssen unsere Ideen aus dem Text selbst bekommen. Wir müssen unsere Antwort aus dem Text selbst bekommen. Der Text muss für sich selbst sprechen.
[45:18] Da kann man jetzt nicht noch Erster Mose dazunehmen. Das hörte sich mir verdächtig an. Am nächsten Tag ein weiterer Vortrag von einem Alttestament-Experten über Erster Korinther 11. Ich habe gehört, es war sehr kreativ. Und als er fertig war, jemand fragte eine Frage, wie man zu dieser Schlussfolgerung kommen kann, wenn man auf 1. Korinther 11 denkt. Seine Antwort war, der Text muss für sich selbst sprechen. Der Text muss für sich selbst sprechen.
[46:13] Seht ihr das Extrem? Exegese ist eine gute Idee, aber die ganze Bibel muss der Text sein. Wenn nicht die ganze Bibel der Text ist, dann macht man Eisegese im Namen der Exegese. Das heißt, man liest dann doch etwas selber rein. Ich meine, wenn der Schöpfungsbericht nicht Erster Korinther 11 erklären darf, dann kommt doch die Erklärung von woanders und wird dem Text hinzugefügt. Zwangsläufig. Und wenn man dem Text etwas hinzufügt, dann nennt man das Eisegese. Versteht ihr den Fanatismus?
[47:06] Das ist gut, denn ich habe den nächsten Teil meiner Predigt vergessen. Oh, ich weiß. Ich versuche euch zu erklären, wie ich zu dieser Schlussfolgerung gekommen bin in Offenbaren 3, Vers 14, dass Jesus der Schöpfer ist. Schaut doch mal zu 2. Petrus, Kapitel 3.
[47:27] 2. Petrus, Kapitel 3 ist ein wirklich adventistisches Kapitel. Ihr solltet euch daran erfreuen, wenn ihr jetzt Freunde habt, die an die geheime Entrückung glauben. Vers 10 ist für sie. Aber wir fangen schon bei Vers 4 an.
[47:52] 2. Petrus 3, Vers 4. Und sie sagen, wo bleibt die Verheißung seines Kommen? Denn seit der Vater schlief, gehen alle Dinge wieder zurück. Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es war von Anfang der Schöpfung. Denn sie wollen nichts davon wissen oder sind im Englischen willentlich ignorant. Dass Erde und Himmel durch das Wort Gottes in der Schöpfung stehen. Dass Erde und Himmel durch das Wort Gottes bestand haben, inklusive dem Wasser.
[48:37] Lasst uns kurz zusammenfassen. Petrus sagt, dass am Ende der Zeit es Leute geben wird, die nicht wirklich glauben in die Geschichte des Flusses. Da gibt es Menschen, die nicht wirklich an die Sintflut glauben. Sie wollen nicht daran glauben. Sie denken, Gott hat überhaupt nicht viel in die Weltgeschichte eingegriffen. Er hat es mehr so laufen lassen. Sie glauben nicht wirklich an das Gericht. Sie denken, als Gott geschaffen hat, er hat einfach den Ball losrollen lassen und jetzt rollt er so selbst vor sich hin.
[49:27] Das hier ist eine erstaunliche Prophezeiung. Denn es gibt viele in unserer heutigen Zeit, die theistische Evolutionisten sind. Viele, die da sagen, ich glaube an Gott, aber sie glauben auch an Evolution. Ihr kennt bestimmt welche. Vielleicht sind einige von euch auch in dieser Kategorie. Und wenn ihr das seid, dann seid ihr eine Erfüllung der Prophezeiung. Denn Petrus hat vorhergesagt, das wird passieren am Ende der Zeit. Ist das nicht erstaunlich? Ihr schaut mich an, als ob es nicht erstaunlich wäre. Aber es ist erstaunlich.
[50:20] Theistische Evolution hätte niemals Frucht tragen können vor 500 Jahren. Auf March 14. Auf March 14, Vers 6 und 7. Ihr könnt das als eine Überzeugung nennen. Und ich sah einen anderen Engel fliegen in der Mitte des Himmels, den ewigen Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Menschen. Und ich sah einen anderen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Menschen zu verkündigen. Und er sagte mit einer lauten Stimme, fürchte Gott und gebe ihm die Ehre. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der gemacht hat, Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen.
[51:33] Dieser letzte Abschnitt, dieser letzte Teil ist ein Zitat aus der Bibel. Es ist ein Zitat aus der griechischen Bibelübersetzung des Alten Testaments der Septuaginten. Und von wo kommt dieses Zitat? Vom vierten Gebot. Gott spricht zu seiner Gemeinde in der Endzeit. Er sagt eine Bewegung vorher, die da theistische Evolution heißt. Und er ruft die gläubigen Menschen ein, ihn zu ehren als den Schöpfer. Und er macht das zu einem Teil seiner Botschaft, die die ganze Welt erreichen soll.
[52:22] Also in Offenbarung 3, Vers 14 eine Botschaft, die zur gleichen Zeit, der Endzeit gerichtet ist. Dann sehe ich, dass das, weil es bei anderen Bibelstellen, die von der gleichen Endzeit sprechen, so ist, auch eine Stelle sein muss, die von Jesus als dem Schöpfer spricht.
[52:49] Ganz kurz unterbrechen. Es tut mir so leid, er hat mich gefragt, ob viel von Jones und Wegener ins Deutsche übersetzt worden ist. Sorry. Es gibt ein wunderbares Buch, das heißt, Lektionen über den Glauben, das gibt es auf Deutsch. Das ist eine Sammlung von Predigten von Jones und Wegener. Und in einer von ihnen spricht Wegener über die Schöpfung. Ich kann mich erinnern, als ich als Teenager dieses Bibelstudium gelesen habe, wie mich das sehr beeinflusst hat, bewegt hat. Und deshalb hoffe ich, dass es auch euch beeinflusst und bewegt.
[53:52] Was hat er dort gesagt? Er sagte dort, wir sind Kreationisten, nicht Evolutionisten. Es spricht über unser christliches Leben. So jemand raucht zwei Packungen Zigaretten am Tag und er möchte aufhören, ein schwerer Raucher. Soll er sofort schlagartig aufhören oder eine Zigarette pro Tag weglassen? Was funktioniert? Er könnte ja beide Optionen wählen, nicht wahr? Aber wenn er es so macht, wie Gott sagt, dann muss er es alles auf einmal machen. Denn Gott hilft dir nicht, während du dich entscheidest, zu sündigen. Er hilft dir, wenn du dich entscheidest, nicht zu sündigen. Wenn ihr süchtig seid nach Nikotin und Tabak und ihr wollt damit aufhören, dann sollte man auch noch aufhören, Kaffee zu trinken. Denn wenn man nur an einem von beiden festhält, dann hält man an der Sucht fest. Und dann beraubt man sich selber des Vorteils, den man davon hat, wenn man mit dem einen aufhört und das andere lässt.
[55:33] Was hat Wagner jetzt gesagt? Die grundlegende Idee ist, Gott verwendet die gleiche Kraft, die er eingesetzt hat, um die Schöpfung zu schaffen in deinem praktischen Leben. Es ist die gleiche Kraft.
[55:55] Habt ihr jemals ein Sermon über den Wort Dunamis gehört? Habt ihr jemals ein Sermon über den Wort Dunamis gehört? Den griechischen Wort Dunamis? Du nimmst griechische Wörter einmal in der Woche. Du wirst sehen, ich bin sehr konsistent, wenn ich das beende. Im Englischen hörst du viele Sermone über dieses Wort. Im englischsprachigen Raum hört man viele Predigten über das Wort Dunamis. Denn es hört sich so ähnlich an wie ein anderes deutsches Wort, Dynamit. Und der Prediger mag eine Predigt halten. Und er sagt, das griechische Wort ist Dunamis. Das ist, wo das Dynamit herkommt. Es ist unglaubliche Kraft. Was irgendwie so dumm ist. Denn Dunamis ist einfach das Allerweltswort im griechischen für Fähigkeit. Und wenn ihr sagt, ich kann das tun, dann ist das Dunamis. Da ist nichts Explosives dran.
[57:22] Also, was ist mit der kreativen Kraft Gottes? In der kreativen Kraft Gottes liegt wirklich explosive Kraft. Wenn er sagt, lasst Licht sein, dann war Licht. Wie sieht es in eurem Leben aus?
[57:47] Ich möchte das illustrieren. Ich bin froh, dass ich hier sein darf. Ich nehme meinen Übersetzer als Beispiel als Arzt. Ich möchte, dass ihr euch vorstellt für einen Moment, ein kleines Baby zu sein. Ein Baby, das denken kann wie ein Erwachsener. Und ihr habt gerade eine große Katastrophe angestellt in eurer Windel. Und ihr seid so beschämt. Und eure Mutter, sie putzt euch, macht euch sauber. Und sie sagt euch, das wird nicht immer so bleiben. Wenn du groß wirst, wird das nicht mehr vorkommen. Und als ihr dort so sitzt auf dem Wickeltisch und nachdenkt, könnt ihr das einfach nicht glauben. Ihr habt es schon wochenlang versucht. Es ist kein Fortschritt zu erkennen. Nichts passiert. Wenn ihr eine Schlussfolgerung auf der Grundlage eurer Erfahrung zieht, dann ist das ein unmöglicher Traum, den ihr da träumt, frei zu werden.
[59:09] Und deshalb, ich rede jetzt von eurer persönlichen Erfahrung mit der Sünde. Es ist möglich, dass ihr gestern nochmal alles versaut habt. Und wenn jetzt jemand euch sagt, das wird nicht immer so sein, und ihr denkt über eure eigene Erfahrung nach, euer eigenes Leben, dann könnt ihr das nicht erkennen. Ihr könnt so weit zurückschauen, in eurem Leben, wie ihr wollt, ihr werdet keinen Bewohner sein. Ihr werdet keinen Beweis dafür finden, dass das wahr ist. Und deshalb neigt ihr dazu, das nicht zu glauben. Aber es ist wahr. Obwohl eure Erfahrung euch anders aussieht.
[1:00:08] Wie weiß ich, dass das für euer tägliches, alltägliches Glaubensleben relevant ist? Denn Gott selbst hat so eine ähnliche Geschichte sich ausgedacht, um zu illustrieren, wie Christentum wirklich funktioniert. Römer Kapitel 4.
[1:00:37] Vers 17. Wir werden Vers 17 nicht lesen. Aber wir wollen wissen, dass es hier darum geht, dass Gott die Toten auferweckt, den Toten auferweckt. Und Gott spricht auch in diesem Vers von Dingen, die noch nicht wahr sind, dass sie wahr sein werden. Könnt ihr diese beiden Ideen in Vers 17 wiedererkennen bei Abraham und Isaac? Und was ist das? Was ist das?
[1:01:13] Jetzt schaut ihr Vers 18 an. Vers 18. Spricht von Abraham. Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war. Abraham glaubte, wo es hoffnungslos aussah. Sodass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist. So zahlreich sollen sie sein. Wann glaubte Abraham? Es war, als es zu spät war. Es war, als es keinen Weg gab. Es war, als es unmöglich war. Er glaubte, als es unmöglich war, zu glauben. Warum? Denn er hatte das Wort Gottes.
[1:02:08] Schaut euch Vers 19 an. Und er wurde nicht schwach im Glauben. Er dachte auch nicht an seinen eigenen Leib, der da alt war. Fast erstorben schon, 100-jährig. Auch nicht auf den erstorbenen Leib der Sarah. Ihr seht, Abraham hatte zwei gute Gründe, nicht zu glauben. Er und seine Frau. Und zwar er war der eine Grund und seine Frau war der andere Grund. Er hatte viele Beweise, viel Lebenserfahrung, die ihm bewies. Die ganze Wissenschaft deutete auf den Unglauben. Und es war echte Wissenschaft, keine verkehrte Wissenschaft. Er hatte also viele Gründe, nicht zu glauben.
[1:03:13] Vers 20. Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben. Warum ist er da nicht gestolpert und gefallen? Schaut noch mal zu Vers 19. Seht ihr hier dieses Wort im Englischen considered? Er betrachtete nicht. Er dachte nicht darüber nach. Wir haben nämlich eine Wahl, worüber wir nachdenken. Ihr könnt daran denken an diese Tatsache, dass ihr immer die Windel voll gemacht habt. Oder ihr könnt an die Tatsache denken, dass eure Mutter es besser weiß. Diese beiden Linien der Beweiskraft zeigen nicht in dieselbe Richtung. Und deshalb muss man sich entscheiden, entweder das eine oder das andere. Beides gleichzeitig geht nicht.
[1:04:15] Was hat Abraham gewählt? Er hat sich für seinen Vater im Himmel entschieden. Trotz all der anderen Beweise, die in die entgegengesetzte Richtung zeigten.
[1:04:34] Vers 21. Und er wurde wirklich überzeugt, was Gott verheißt, kann er auch tun. Und er wusste aufs allergewisseste oder im Englischen war wirklich überzeugt, was Gott verheißt, kann er auch tun.
[1:04:49] Der Hebräerbrief ergänzt, geht nicht dorthin, ich möchte es einfach nur erklären jetzt. In Hebräerbrief Paul sagt, dass er glaubte, dass Abraham glaubte, dass Isaac von den Toten auferweckt werden kann durch Gott. Das ist erstaunlich, oder? Denn bis zu diesem Punkt gab es noch kein Wesen, das bisher von den Toten jemals auferstanden war. Und wisst ihr, wie Abraham auf diese Idee gekommen ist, dass Gott das tun kann? Es war, indem er darüber nachdachte, dass Gott von ihm verlangte, seinen eigenen Sohn zu opfern. Und dass er darüber nachdachte, dass er die Verheißung war, dass durch Isaac der Segen kommen soll. Und er konnte nicht sich vorstellen, wie er beides gleichzeitig glauben sollte ohne die Tatsache einer Auferstehung. Das ist ein Beispiel für euch, zu glauben, wenn es unmöglich scheint, zu glauben.
[1:06:10] Glaube kann euch zu neuem Verständnis darüber führen, was wahr ist. Vers 22. Und deshalb wurde es ihm zur Gerechtigkeit angerechnet. Was bedeutet das? Genau, wir haben die zugerechnete und verliehene Gerechtigkeit im Deutschen. Wenn ich sage, ihr seid weise, schlau, dann rechne ich euch sozusagen die Gerechtigkeit. Und wenn ich sage, ihr seid schlau, dann rechne ich euch sozusagen oder dann spreche ich euch Weisheit zu. Wenn ich euch aber unterrichte, dann verleihe ich euch Weisheit. Wenn ich euch sage, ihr seid reich, dann rechne ich euch Geld oder schreibe ich euch Geld zu. Wenn ich euch aber Scheine oder Euros gebe, dann verleihe ich euch Geld. Was mögt ihr lieber? Zurechnen oder verleihen?
[1:07:35] Mit dem Herrn Jesus müsst ihr nicht wählen, denn sein Wort hat Schöpfungsmacht. Und wenn er sagt, ihr seid reich, dann ist es so, selbst wenn ihr nicht reich seid, dann geht sein Wort auf Mission. Und es wird euch reich machen. Aber sobald ihr mich mit Wohlstandspredigern assoziiert, wird er das nicht sagen. Er wird nicht sagen, du bist reich. Sobald er sagt, du bist reich in Glauben. Und das wäre sowieso besser.
[1:08:26] Wie ist das jetzt mit der Geschichte Abrahams? Als er glaubt, sagt Gott, du bist gerecht. Ist das jetzt zurechnen oder verleihen? Es ist zurechnen. Denn er ist jetzt vom Kleid der Gerechtigkeit bedeckt. Aber dieses Wort hat Macht. Es kreiert das selbe, was es sagt. Das Wort arbeitet in dir. Und es wird ihm auch gelingen, wozu es gesandt ist in dir.
[1:09:10] Das ist dieser Gedanke in diesem Kapitel Schöpfung und Evolution. Dass Gott dich hier und jetzt verändern kann. Durch seine Schöpfermacht. Und er kann auch weiterhin an dir schaffen. Mit seiner Schöpfermacht.
[1:09:38] Lass uns ganz kurz zusammenfassen, was wir alles gesagt haben und nachgedacht haben. Offenbarung 3 sagt, dass Jesus der Anfang der Schöpfung Gottes ist. Was heißt das? Es bedeutet, dass Jesus der Schöpfer ist. Das bedeutet uns alles. Das ist die Quelle seiner Macht. Das ist der Grund, warum wir ihm gehorsam schuldig sind. Das ist die Grundlage der ersten Engelsbotschaft. Es ist der Grund für den siebenten Tag in unserem Namen. Wenn ich mich nicht täusche, dann ist es sogar die Grundlage der Erlösung. Das ist der Grund, warum Jesus' Tod an unserer Stadt Gerechtigkeit genannt werden kann. Denn er ist derjenige, der uns Freiheit gegeben hat zu entscheiden.
[1:10:50] Was sagt Jesus der Gemeinde heute? Ich bin der Anfang der Schöpfung Gottes. Ich bin der Ursprung von allem, was ihr kennt. Dein Leben mag hoffnungslos erscheinen. Ich habe Macht genug, es zu verändern. Dein Leben mag dunkel und dreckig erscheinen. Aber wenn du im Glauben lebst, dann werde ich sagen, du bist gerecht. Sein Wort kann und will dich verändern und wird dich verändern. Es ist auf der Grundlage dieser guten Botschaft, dass Jesus unser Schöpfer ist, dass wir vorbereitet sind für die harten Sachen, die noch kommen in der Botschaft an die Gemeinde Laodicea.
[1:11:54] Die Jünger sagten einst zu Jesus, wenn das stimmt, wenn das wahr ist, wer kann dann gerettet werden? Sie haben über Verschiedenes nachgedacht und Jesus hat die Latte höher und höher und höher gelegt und jetzt hatte er sie so hoch gelegt, dass sogar die Reichen in den Himmel kommen. Und sie dachten sich, wenn die Reichen nicht mal in den Himmel kommen können, wer dann? Ich kann mich gut in sie hineinversetzen. Wenn ich an das denke, was ich beobachte und was ich erfahre, was ich erlebe und ich schaue mir diese Latte an, dann sage ich, wer kann gerettet werden? Es scheint mir, als ob nicht viele Menschen sich auf diesem Weg bewegen.
[1:13:01] Erinnert ihr euch an Jesu Worte, als er antwortete? Er sagte, bei den Menschen ist es unmöglich, aber bei Gott sind alle Dinge möglich. Das ist die Grundlage des Glaubens und es basiert auf der Tatsache, dass Jesus der Schöpfer ist. Was für eine wundervolle Wahrheit!
[1:13:34] Wie ist seine menschliche Natur? Das ist wie David. Wie ist seine göttliche Natur? Das ist genau wie der Vater. Genau wie der Vater. Wo sieht man das am besten? Bei der Auferstehung. Das ist, als der Vater sagte, an diesem Tag habe ich dich gezeugt. Das ist, als man die Ähnlichkeit zwischen Vater und Sohn sehen konnte.
[1:14:13] Wie steht es um euch? Bist du ein Sohn Gottes? Ein Kind, ein Sohn, eine Tochter Gottes? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber so viele der Geist Gottes treibt, sie sind Kinder Gottes. Sie haben den Geist in sich. Sie sind wie Jesus im Charakter und sie werden wie er. Das ist kreative Macht. Das ist, worauf ich mich verlasse. Das ist, warum ich glaube, dass er uns wirklich in den Himmel bringen kann. Amen.
[1:15:05] Lasst uns noch niederknien, womöglich zu einem Gebet. Unser Vater in Heaven, ich danke dir, dass uns Macht zur Verfügung steht. Ich möchte um Entschuldigung bitten, dass wir so oft versagt haben und die Windeln vollgemacht haben. Ich bitte um ein Geschenk, dass wenn jemand hier vom Baum heruntergefallen ist, dass du ihm hilfst, dass du ihm oder ihr zurückhilfst, dass du in uns Glauben schaffst. Ich bitte im Namen Jesu. Amen.
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