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In diesem Vortrag von Christopher Kramp beim J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023 geht es um das Thema „Das Siegel“. Er beleuchtet die Bedeutung des Siegels Gottes, beginnend mit einem Zitat aus dem Hohelied, das die Stärke und Unbezwingbarkeit der Liebe Gottes hervorhebt. Anschließend wird die biblische Darstellung des Siegels Gottes anhand von Beispielen aus dem Alten Testament, wie den Kleidern des Hohen Priesters, erklärt. Der Vortrag betont, dass Gottes Liebe die Grundlage für das Siegel ist und dass Jesus selbst dieses Siegel trägt, indem er die Namen seines Volkes in sich trägt.


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Serie: J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023

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Transkript

[0:29] Ist es nicht ein wunderschöner Tag? Ist es nicht ein wunderschöner Tag? Das ist wirklich im eigentlichen Sinne, das ist wirklich im eigentlichen Sinne ein Feiertag. Ein Feiertag, der Himmel feiert, wenn so viele Menschen zusammenkommen, nicht einfach nur um Gemeinschaft zu haben, sondern um geistliche Gemeinschaft zu haben. Gemeinschaft mit Jesus und im Heiligen Geist, Gemeinschaft miteinander. Wusstet ihr, dass Ellen White sagt, dass wir jeden Tag ein Fest guter Dinge haben können? Damit meint sie die Morgenandacht. Wir können jeden Tag in unserem persönlichen Bibelstudium ein Fest erleben. Ich weiß nicht, wie oft ihr ein Fest erlebt. Ich muss zugeben, es ist nicht täglich bei mir, aber je mehr ich mich mit Gott beschäftige, desto öfter habe ich Feiertag. Und wie groß ist der Feiertag, das Fest, wenn ganz viele gemeinsam zusammenkommen, Gottes Wort studieren, in den kleinen Gruppen sich austauschen? Und wenn wir jetzt gemeinsam Gottes Wort durchdenken können, ich kann euch sagen, mein Herz ist voll. Ich kann euch sagen, ich glaube, heute werden wir ein Fest erleben, wenn wir in den nächsten Minuten Gottes Wort aufschlagen und studieren. Wer von euch hat seine Bibel dabei? Wer von euch hat vielleicht sogar etwas zum Mitschreiben dabei? Ihr werdet euch vielleicht hinterher wünschen, dass ihr mitgeschrieben habt, oder hoffen und beten, dass die technische Aufzeichnung gut funktioniert. Wir danken dem technischen, wunderbaren Dienst.

[2:05] Das Wichtigste aber ist: Habt ihr auch euer Gehirn dabei? Das werden wir alle brauchen, denn das, was wir jetzt besprechen, hat mit unserem Gehirn zu tun. Das Siegel Gottes soll ja an deine Stirn. Und ich glaube, zu oft hören wir einfach nur und denken nicht mit, denken nicht nach. Das Größte, was passieren kann für mich, ist, wenn ihr nach diesem Thema nach draußen geht, nach Hause geht und die nächsten Tage und Wochen dieses Thema selbst durchdenkt, selbst weiter studiert, prüft und euch von Gott ein Fest guter Dinge schenken lasst. Bevor wir beginnen, kennt ihr vielleicht meine Gewohnheit, dass ich immer gerne noch mal bete. Und wenn es euch möglich ist, würde ich euch einladen, dass wir dazu gemeinsam niederknien.

[3:14] Lieber Vater im Himmel, du bist wirklich ein guter Vater. Du bist noch viel besser, als wir uns das meistens vorstellen. Und Herr, das soll jetzt deine Stunde sein. Das soll deine Gelegenheit sein, zu uns zu sprechen. Ich möchte dich bitten, dass du vor mir stehst, dass dein Wort zu uns spricht, zu uns allen, zu mir und zu jedem, der jetzt hier anwesend ist oder später das Video sieht. Herr, was wir jetzt gemeinsam studieren wollen, so wichtig das Wort ist, eigentlich gar nicht beschreiben können. Und du hast mit ganz, ganz vielen Bildern und Gleichnissen, Prophezeiungen, Geschichten uns immer wieder von verschiedenen Seiten aus versucht zu zeigen, dass du dir wirklich wünschst. Hey, ich möchte dich bitten, nach deiner eigenen Verheißung, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass wir deine Stimme hören. Und wenn wir abweichen wollen, zur Rechten oder zur Linken, dass du uns den Weg zeigst. Wir möchten dich bitten, weil du es gesagt hast, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitten wir dich und danken dir, dass du das mehr als gerne tust, dass du darauf wartest, auf offene Herzen. Wir danken dir von ganzem Herzen dafür. Wir haben dich lieb. Amen.

[4:42] Schlagt mit mir auf Hohelied Kapitel 8 Vers 6. Hohelied Kapitel 8 Vers 6. Das Lied Kapitel 8 Vers 6. Es kommt selten vor, dass ein Vortrag über die Offenbarung mit dem Hohelied beginnt. In Hohelied Kapitel 8 Vers 6, wer hat das Buch Hohelied geschrieben? Salomo. Und warum hat er das Buch Hohelied geschrieben? War das eine weitere Spruchsammlung, um seine Weisheit zu zeigen? Warum hat Salomo das Buch Hohelied geschrieben? Er war verliebt. An wen hat er das Buch Hohelied geschrieben? Seine baldige Braut, seine Braut, die bald seine Ehefrau werden sollte. Und in Hohelied Kapitel 8 und dort Vers 6 lesen wir folgendes: Salomo spricht zu seiner Frau, zu seiner baldigen Frau, seiner Braut: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm, denn die Liebe ist stark wie der Tod und ihr Eifer unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn."

[6:01] Salomo äußert einen Wunsch. Das, was er hier sagt, kann Salomo nicht erzwingen. Er kann sich nicht selbst wie ein Siegel auf seine drauf pressen oder er kann sich nicht ihr aufdrücken. Er kann sie nur bitten: "Setze wen nicht wie ein Siegel wohin? Auf dein Herz und an deinen Arm." Ihr alle kennt schon ein wenig die Bibel oder sehr gut. Ihr wisst, das Herz in der Bibel ist nicht nur die Blutpumpe, die dafür sorgt, dass wir am Leben bleiben. Das Herz im Alten Orient stand natürlich auch wofür? Für das Denken, für die gesamte Gesinnung des Herzens, für das Denken. Und das der Arm, da muss man nicht Theologie studiert haben, um sich vorstellen zu können, was wohl der Arm für eine Metapher ist. Der Arm drückt aus das Handeln, das Tun. Mit anderen Worten, Salomo wünscht sich, dass er im Denken und im Handeln seiner zukünftigen Braut präsent ist. Und zwar wie ein Siegel.

[7:13] In den nächsten Minuten wollen wir uns die Frage stellen: Was ist eigentlich das Siegel Gottes? Gestern hat Daniel gesagt, Adventisten sind gut darin, die sieben Siegel zu identifizieren. Ich war und vergess dabei manchmal die Buchrolle, um die es eigentlich geht. Und manchmal habe ich den Eindruck, dass auch wir uns viel Zeit mit den vier Wänden beschäftigen, viel Zeit damit verbringen und all die Katastrophen und Probleme und die all die prophetischen Ereignisse, die Endzeitzeichen studieren. Und das, was in Offenbarung 7 eigentlich das Zentrale ist, was das Notwendigste ist, was die gegenwärtigste Wahrheit ist, nämlich das Siegel, das so wichtig ist, dass sogar die Winde der Erde aufgehalten werden. Die Endzeit wird aufgehalten, weil das Siegel so wichtig ist, dass wir uns über dieses Siegel meistens nicht so viel Gedanken machen, wie wir das eigentlich tun sollten. Kein Zufall, dass wir heute für den restlichen Tag aus verschiedenen Perspektiven die Frage stellen wollen: Was ist das Siegel?

[8:21] Für Salomo war das ganz klar. Für Salomo war das Siegel keine theologische Wahrheit. Es war nicht irgendein äußerer Gegenstand, sondern für Salomo war das er selbst. Er sagt: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm." Und dann sagt er den dieses nächste Wort. Er sagt: "Ja, setze mich ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm." Und was das nächste Wort? Denn nun, wenn in der Bibel "denn" steht, was folgt dann? Was ist, wenn "denn" steht, was folgt dann? Eine Begründung oder eine Erklärung. "Setze mich wie ein Siegel an dein Herz, denn jetzt kommt der Grund, warum er wie ein Siegel sein soll." Was steht da? Steht dort: "Denn die Liebe ist, was die stark wie der Tod und sie ist unbezwingliche Eifer, unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn."

[9:19] Hier geht es nicht einfach um sentimentale Liebe. Hier geht es um Gottes Liebe, die Flamme des Herrn. Und wie wird sie charakterisiert? Ich weiß nicht, an welche Attribute ihr denkt, wenn ihr an Liebe denkt. Wir denken vielleicht irgendwie an etwas Sanftes, Mildes, was vielleicht unseren Bauch kitzelt ein bisschen von innen oder so. Oder aber Salomo sagt: Die Liebe ist stark. Nicht nur stark wie ein Halbstarker, nicht nur stark wie jemand, der lange Zeit im Fitnessraum gewesen ist. Sie ist stark wie der Tod. Er sagt, sie ist unbezwinglich. Das hebräische Wort an dieser Stelle ist dasselbe Wort, das normalerweise immer verwendet wird für die Israeliten, wenn sie widerspenstig sind, wenn sie halsstarrig sind, wenn sie sich nicht abbringen lassen von ihren, in diesem Fall, falschen Kurs. Ihr kennt das, nicht wahr? Israeliten, die sind halt stark, die wollen sich nicht korrigieren lassen. Interessanterweise sagt Gott hier oder sagt Salomo, die Liebe Gottes ist unbezwinger. Sie ist widerspenstig. Die Liebe Gottes lässt sich nicht abwimmeln, die so stark, nichts kann sie aus der Bahn werfen, weder von links noch von rechts. Egal was man der Liebe Gottes antut, sie hört nicht auf. Ein Vertreter sagt er: Ja, große Wasser können die Liebe nicht auslöschen.

[10:42] Salomo sagt, die Versiegelung der Sulamith mit ihm selbst ist deswegen da, weil die Liebe so stark ist. Wenn wir also das Siegel Gottes wirklich verstehen wollen, müssen wir was verstehen? Die Liebe Gottes. Ihr denkt: Moment mal, die Liebe Gottes ist das erste Thema in den Bibelstunden. Ich war, ist das für die Anfänger und das Siegel Gottes ist das dann für die Abiturienten? Ich war, die dann so alles und auf morgen verstanden haben, wie bekommen das Siegel Gottes? In Wirklichkeit sagt die Bibel, dass Liebe Gottes dort wegen der Liebe ist. Ich glaube, wenn wir das Siegel Gottes besser verstehen wollen, müssen wir die Liebe Gottes besser verstehen.

[11:21] Wie ist denn die Liebe Gottes? Fragen wir jemanden, der die Liebe Gottes wirklich gut kennengelernt hat. Man muss sie Experten fragen, Leute, die sich auskennen. Oder wenn etwas wissen wollt über Astronomie, dann fragt mich nicht. Fragt jemand, der die Sterne kennt. Wenn wir etwas wissen wollen über Gesundheit, fragt einen Arzt oder jemand, der sich viel mit der Gesundheit beschäftigt hat. Fragt mich nicht. Wenn wir die Liebe Gottes verstehen wollen, sollten wir jemand fragen, der die Liebe Gottes in tiefen Zügen in sich aufgenommen hat. Kennt jemand in der Bibel, von dem es heißt, dass er so sehr mit Jesus verbunden war, dass Jesus ihn in besonderer Weise liebte? Johannes. Und was sagt Johannes also? Die Liebe Gottes. Sagt er nicht: Gott hat Liebe oder ist meistens Liebe? Er sagt: Gott ist die Liebe. Da sind wir alle mit vertraut. Und vielleicht kennt ihr auch alle den Gedanken, dass Gott nicht nur qualitativ Liebe ist, sondern wenn man die Frage stellt: Wie oft ist er die Liebe? Was würde ich sagen? Immer. Ich bin kein Theologe, aber wenn ich einer wäre und ein Buch über Theologie schreiben würde, würde ich zwei Ideen an den Anfang setzen: Gott ist die Liebe und er ist es immer. Denn die Bibel sagt einmal, dass Gott er sagt: Ich verändere mich nicht. Ich sage euch, es reicht nicht aus zu verstehen, dass Gott die Liebe ist. Sie müssen verstehen, dass er sie immer so...

[12:43] werden heute in den nächsten Minuten sehen, warum das so entscheidend ist für unser Verständnis vom Siegel Gottes.

[12:55] Darum habe ich dich zu mir gezogen. Allein schon unsere Errettung aus Gnaden funktioniert nur deswegen, weil Gottes Liebe ewig ist, dass egal welche Umstände eintreten, sie nicht aufhört. Es ist zwar wahr, dass Gottes Liebe nicht immer angenommen wird, sie wird nicht immer man profitiert nicht immer von ihr, wenn man hier nicht glaubt. Aber Gott ist Liebe. Sie hört nicht auf. Sie bleibt immer dieselbe. Sie ist widerspenstig. Sie lässt sich nicht abwimmeln.

[13:26] Schaut mit mir zu Jeremia 32. Jeremia 32 ist eines der wunderbarsten Kapitel, die es gibt. Nicht ein Buch Jeremia. Wir haben gestern in Jeremia 32 gelesen, als Daniel uns erklärt hat, dass Jeremia 32 die Grundlage ist für die ganze Geschichte mit dem Buch. Könnt ihr euch erinnern, alle da gewesen sind, die werden sich erinnern. Alle, die nicht da gewesen sind, werden heute noch mal eine zweite Chance bekommen. Aber dazu später gleich noch mehr. In Jeremia 32 und dort Vers 41. Überhaupt der ganze Abschnitt in Jeremia 32 ab Vers 37 ist so wunderschön, dass ich glaube, dass nur deswegen Johannes 3 Vers 16 der beliebteste Bibel geworden ist, weil die Leute nie zu Jeremia 32, 41 gekommen sind. Schaut mal, Vers 41 steht: "Und alle, die gestern da gewesen sind, die können sich daran erinnern." Das ist das Kapitel, wo es um den Rückkauf des Landes geht. Das ist das Kapitel, wo es darum geht, dass Gott sein Volk zurückbringen wird, dass es wieder herstellen wird, dass es aus der Gefangenschaft wieder in das Land bringen wird. Das heißt hier in Jeremia 32 Vers 41: "Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen was zu tun." Gut, dass du von ihnen wohl zu tun.

[14:40] Wusstet ihr, dass ihr Gott Freude machen könnt, wenn ihr ihm erlaubt, euch Gutes zu tun? Gott freut sich, er hat dich begeistert, wenn er mir was Gutes tun kann. Und wahrscheinlich ist er oft traurig, weil ich das nicht in meinem Leben so oft erlaube. Er freut sich, uns Gutes zu tun. Und dann geht es weiter: "Und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit." Und jetzt kommt, mit wie mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele. Ihr kennt die Worte wahrscheinlich, aber selten lesen wir sie von Gott. Hier steht, dass Gott etwas von ganzem Herzen und von ganzer Seele tut. Wie nennt man das, wenn man etwas von ganzem Herzen und von ganzer Seele sich wünscht und tut? Also, ich würde sagen, wenn er von ganzem Herzen und von ganzer Seele sich wünscht, mich wiederherzustellen, mir Gutes zu tun, dann bin ich die Nummer eins auf seiner Agenda, glaube ich.

[15:44] Auch dass Gott eine lange Agenda hat. Er muss das ganze Universumieren. Es gibt viel zu tun, aber wir alle sind die Nummer eins. Wir sind die Priorität. Klammer auf: Wusstet ihr, ich habe vielleicht hier und da schon mal erzählt, dass das Wort Priorität 500 Jahre lang nur im Singular vorkam? Das Wort "priority" im Englischen. Priorität bedeutet ja das Wichtigste. Und bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gab es nur die Priorität. Erst die verrückten Menschen im 20. Jahrhundert haben gedacht, es könnte Prioritäten geben, wichtigste Dinge. Ja, und jetzt setzen wir Prioritäten, was völliger Quatsch ist. Es gibt zwar viele wichtige Dinge, aber es gibt immer nur das Wichtigste. Und bei Gott gibt es viele wichtige Dinge. Gott tut nichts unnützes, oder er tut nichts Nebensächliches. Er hat seine Engel dafür, er hat andere Welten. Sagt das schon vor dem sinnvoll, Jesus von Welt zu Welt gegangen ist, um alles zu begutachten und dafür zu sorgen und zu leiden. Er hat viele wichtige Dinge zu tun, aber das Wichtigste, das bei ihm ganz oben steht, das ist unsere Rettung.

[16:45] Dass wir wieder eingepflanzt werden, nicht nur, dass wir ein neues Herz bekommen, sondern dass wir tatsächlich einmal wieder eingepflanzt werden auf der neuen Erde, die Jesus zurückgekauft hat, so wie Daniel gestern so wunderbar erklärt hat.

[17:01] Was bedeutet das, dass Gott von seinem ganzen Herzen und Gutes tun möchte? Sagt nicht die Bibel, dass die Liebe nicht...

[17:13] Wusstet ihr, dass als Jesus am Kreuz von Golgatha hängen... Ich frage euch, habe dich mal gefragt, was Gott der Vater gedacht hat, als Jesus am Kreuz von Golgatha... Also, nur, dass uns das kurz vor Augen halten. Da ist sein Sohn, mit dem er seit Ewigkeiten niemals irgendwie getrennt war, der alles immer so mit ihm in Harmonie getan hat, dass sie niemals auch nur einen Spalt zwischen ihnen war. Und als der Vater in der Wolke am Kreuz steht, ruft sein Sohn, der niemals gegen ihn gesündigt hat, er niemals mit ihm gestritten hat, er niemals irgendetwas gegen gesagt hat. Der ruft zu ihm: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

[18:07] Wir sind nicht Gott, aber ich glaube, wir können so ein bisschen uns vorstellen, wie wohl Gott der Vater sich gefühlt hat, als sein Sohn, den er über alles liebte, den man ja nichts Böses wollte, oder den man nur das Beste gewünscht hat, als er etwas tun musste, dass sein geliebter Sohn so etwas gesagt hat. Übrigens, im ersten Kapitel von "Schritte zu Jesus", dass das Herz der ewigen Liebe, sie meint den Vater. Am Kreuz den Preis bezahlt hat. Nicht nur Jesus, der am Kreuz starb, sondern der Vater selbst, der als er vor dieser Entscheidung stand, was ist mir das Wichtigste? Seine Liebe zu dir und zu mir, so stark war, dass selbst der Tod seines geliebten Sohnes, der ihn noch mit all seiner Unschuld gefragt hat: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Diese Liebe zu dir nicht abwimmeln konnte, nicht beiseite schieben konnte. Könnt ihr sehen, warum Gottes Liebe zu uns stark ist wie der Tod, unbezwingbar, nicht abzuwimmeln?

[19:32] Aber nicht nur Gott der Vater hat so gefühlt. Auch Gott der Sohn, Jesus, der jetzt durch die Sünde, die auf uns gelegt worden war, getrennt war vom Vater und sozusagen nicht mehr das Gefühl hatte, dass der Vater bei ihm war, was sein Leben lang gehabt hatte. Er hat immer gesagt: "Ich bin nicht allein, der Vater ist mit mir." Jetzt mal getrennt, jetzt muss er sozusagen in Anführungsstrichen allein entscheiden. Und er hatte ja die Möglichkeit vom Kreuz zu gehen. Er hat ja die Möglichkeit zu sagen: "Okay, ich bin nicht schuld, ich habe damit nichts zu tun." Als er dich sah und nicht sah, war seine Liebe zu dir so stark, so tief, so unabwendbar, dass egal was man ihm angetan hat, egal welche Schmähungen, welche Spucke auf ihn hinaufgespuckt worden ist, wie man ihn ausgelacht hat, wie man geschlagen hat, egal welche Sünden auf ihn gelegt worden sind und damit die Trennung zum Vater bewirkt haben, egal was man mit ihm getan hat, konnte seine Liebe zu dir nicht abwenden. Er blieb dabei. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Gott es...

[20:44] Liebe immer da ist. Und sagt nicht die Bibel, Gott beweist seine Liebe, dass Jesus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Weißt du, dass Jesus jeden Tag an dich denkt? Im Alten Testament gibt es eine ganz wunderbare Beschreibung dessen. Schaut mal mit mir ins zweite Mose 28. Der zweite Mose 28 finden wir die Kleider des Hohen Priesters. Ihr kennt wahrscheinlich dieses Kapitel. Wahrscheinlich habt ihr beim Bibellesen durch diese Planung seid ihr das schnell drüber gegangen, weil ihr gesagt habt: Meine Güte, nicht, weil diese Schnüre und dieses sofort und das und jenes und Kleider und...

[21:23] Zweite Mose 28 enthält ein absolut interessantes Geheimnis, das für uns alle enorm wichtig ist. Schaut mit mir in zweite Mose 28 und dort ab Vers 9. Zweite Mose 28 ab Vers 9. Die Bibel sagt: "Und du sollst zwei Onyxsteine nehmen und die Namen der Söhne Israels darauf eingravieren, sechs ihre Namen auf der einen Stein und die sechs übrigen Namen auf den anderen Stein, nach ihren Geschlechtern." Als Steinmetzarbeit, wie Siegelgravierungen.

[22:00] Sollst du die beiden Steine mit den Namen der Söhne Israels gravieren und sie mit Gold-Einfassungen versehen. Ihr Leben. Wusstet ihr, dass Jesus ein Siegel trägt? Wir reden immer von dem Ziel, dass wir tragen wollen. Ja, wir, wenn wir über sie nachdenken, dann ist die erste Frage: Wie kann ich bestehen? Wie kann ich das Siegel tragen? Was muss ich tun, damit ich ein Siegel an der Stirn habe und an der Hand? Wusstet ihr, dass Jesus schon längst ein Siegel trägt?

[22:31] Eingraviert in Steine sind die Namen des Volkes Gottes, symbolisch, typologisch dargestellt durch diese Onyxsteine, die auf den Schultern waren. Was macht man denn mit den Schultern? Man trägt. Er trägt uns. Und für den Fall, dass wir das beim über beim Durchlesen überlesen würden, kommt es gleich noch mal so ähnlich. Schaut ab Vers 15: "Das Brustschild des Rechtsspruchs sollst du in kunstvoller Arbeit anfertigen, in der gleichen Arbeit wie das Ephod sollst du das anfertigen, aus Gold, aus blauem und purpurrotem Purpur von und Karmesin und gezwungen. Viereckig soll es sein und doppelt belegt, eine spannende lang und eine spannende breit." Und jetzt kommt: "Und du sollst es mit eingefassten Steinen besetzen. Vier Reihen von Steinen. Eine Reihe sein Rubin, ein Topas, ein Smaragd. Die erste Reihe, der zwei, drei, ein Granat, ein Saphir und ein Diamant. Die dritte Reihe, ein Opal, eine Achat und ein Amethyst. Die vierte, ein Onyx in Gold soll sie gefasst sein." Bei ihrer Einsetzung. Jetzt kommt: "Und es sollen 12 dieser Steine sein."

[23:29] Und es sollen 12 dieser Steine sein, entsprechend den Namen der Söhne Israels, einer für jeden. Ihre Namen in Ziegelgravur, ein Stein für jeden Namen, der 12 Stämme. Schon wieder haben wir die Namen des Volkes Israels als Siegel an Jesus.

[23:49] Und übrigens, ich weiß nicht, wer von euch Pfadfinder war. Ich habe es früher bei den Bad Doberaner Wellenreitern im Norden bis zum Gefährten gebracht. Ich war nicht so viel Freude gemacht, war eine tolle Zeit. Ich müsste die haben, so an ihren Seiten, da alle möglichen Abzeichen. Und da stehen dann Sachen dran, die sind meistens so aus Stoff, das wird dann angenäht. Aber die Abzeichen, die Jesus trägt, sind nicht aus Stoff. Habt ihr gesehen das Material, in das dein und mein Name als Siegel eingraviert ist? Bei Jesus. Habt ihr das gesehen? Materialien?

[24:29] Edelsteine. Ihr Leben. Jesus, während wir uns die Frage stellen, wie werden wir versiegelt, müssen wir erst einmal verstehen, dass Jesus Siegel trägt. Er trägt ein Siegel. Er trägt das Siegel deines und meinen Namens. Warum? Weil er ständig an uns denkt und uns immer liebt. Ist er gedenkt er immer an uns. Also ist ja nicht so, dass Jesus vergesslich wäre, so wie ich vergesslich bin und mir manchmal Sachen aufschreiben muss. Ich heute irgendwie eine Frau braucht. Das natürlich ein Bild für uns, die wir uns vielleicht gar nicht sonst vorstellen könnten, wie könnte jemand immer an uns denken. Also sagt Gott, okay, ihr könnt euch das nicht vorstellen, dass jemand immer an euch denkt. Stellt euch vor, ich bin so wie diese Hohepriester. Ich habe hier eure Namen ständig bei mir. Egal was ich tue, ich sehe eure Namen.

[25:18] Jesus ist versiegelt. Er trägt unsere Namen als Edelstein. Jetzt habe ich eine Frage an euch alle, Bibelstudenten. Kennt ihr noch jemanden außer dem Hohen Priester und außer Jesus in der Bibel, der mit solchen Edelsteinen geschmückt ist?

[25:40] 28. Schaut bei mir, das lesen wir so oft. Keine Evaluation vergeht, ohne dass dieser Vers gelesen wird. Und ich glaube, wir verpassen da etwas. Hesekiel 28, und dort Vers 13. Hier Siegel 28, Vers 13. Da heißt es: "In Eden im Garten Gottes warst du mit allerlei Edelstein." Das Hebräische sagt eigentlich mit allen Edelsteinen. Also da war nicht nur so ein paar gesprenkelt. Er war wahrscheinlich voller Edelsteine, mit allen oder aller Edelsteinen. Was du bedeckt mit Sardes, Topas, Diamant, Saphir, Smaragd und mit Gold deine kunstvoll hergestellten Waren bei dir.

[26:16] Das interessiert uns wieder nicht, wahr? Dass wir bei der Musik, ja, wir wissen ja, Luzifer war ein Chorleiter. Ich war, der hat sich um die Musik gekümmert. Wir verpassen. Habt ihr jemals euch über den ersten Teil des Pferdes Gedanken gemacht? Wir lesen die ganzen Edelsteine und sagen, ja, irgendwas wird schon bedeuten, oder?

[26:35] Pass mal auf. Habt ihr gesehen, was dort steht über die Edelsteine? Es heißt, er war mit diesen Edelsteinen, er war mit ihnen bedeckt. Und das hebräische Wort an dieser Stelle ist nicht so einfach zu übersetzen, aber es bedeutet vermutlich so etwas wie bedecken oder auch bisherigen oder auch beschützen. Und jetzt kommt, das ist wirklich interessant. Dasselbe Wort wie auch immer man genau den Jungs übersetzen möchte. Aber das ist fast irrelevant. Was entscheidend ist, dasselbe Wort kommt im nächsten Vers wieder vor. Da heißt es nämlich: "Du warst ein was? Ein gesalbter."

[27:15] Ein schützender. Das könnt ihr euch anmarkieren. Dieses Wort "schützender" ist dasselbe Wort im Hebräischen, wie "du warst mit allerlei Edelsteinen bedeckt". Man könnte also sagen, du warst mit Edelsteinen beschirmt. Und du bist ein Gesalbter. In Hebräischen hast du sogar, du bist ein gesalbter, ein schirmender. Du warst mit allerlei Edelstein bedeckt. Du bist ein bedeckender. Du warst mit allen Edelsteinen geschützt. Du bist ein schützender. Luzifer sollte verstehen, so wie die Edelsteine nicht bedecken und nicht beschützen, so bedecke und beschirme ich den Thron Gottes. Die Edelsteine waren für ihn selbst ein Symbol für das, was er selbst sein sollte. So wie die Edelsteine bedecken, beschützen sein sollten, sollte er selbst ein Edelstein für Gott sein.

[28:19] Denn worin sind die Namen der Gläubigen eingeschrieben? In Edelstein. Und wie wird Luzifer zwei Verse vorher genannt? Schaut mal, Hesekiel 28, der alles mal gewesen oder Menschen suchst du meinen Klage an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: "So spricht Gott der HERR: Oh, du Siegel der Vollendung. Er war das vollkommene Siegel. Er war nicht nur versiegelt, er war das Siegel selbst."

[28:56] Ist ein Gegenstand, das was eingeritzt ist. Und wenn man es irgendwo aufdrückt, wenn es einen Abdruck hinterlässt, dann sieht man in diesem Abdruck das, was drauf geschrieben ist. Oder der Luzifer war so eng von Gott geliebt, also er war so sehr von Gott geliebt und so eng mit Gott verbunden, dass er wie ein Siegel, wo immer er hingehen sollte, einen Eindruck hinterlassen sollte. Er sollte nämlich den anderen Engeln, die vielleicht nicht ganz so klug waren wie er und die vielleicht nicht ganz so aufnahmebereit waren wie er, von Anfang an sollte ihnen erklären, wie Gott ist. Denn niemand kannte Gott unter allen Engeln so gut wie. Tut sich ja, warum? Weil er in seiner Nähe war und weil er in seiner Nähe war und weil er die unabänderliche Liebe Gottes so gut kannte, war er quasi wie ein Siegel. Da war wie ein Edelstein. Gott trug ihn sozusagen auf, wie ein Edelstein auf seinem Namen, so wie Luzifer selbst Edelsteine trug. Und so sollte er reflektieren, einen anderen Engeln, wie Gott ist.

[30:08] Eine Frage an euch. Wenn man jemanden von ganzem Herzen anders, was ist Gottes größte Wunsch? Gottes größte Wunsch, den überhaupt hat. Vielleicht hat Gott eine lange Wunschliste, ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass er einen größten Wunsch hat. Überhaupt, wisst ihr, was das der größte Wunsch ist?

[30:31] Weißt du, was ist Gottes größte Wunsch? Also die Frage ist, was ist das größte Gebot? Was nichts anderes heißt als: Was ist das, was Gott sich am meisten wünscht? Was hat er geantwortet? Fünfte Mose 6, gehen wir kurz hin. Fünf Mose 6.

[30:52] 5. Mose, Kapitel 6, und dort Vers 4 und 5: "Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft."

[31:08] Mit seiner ganzen Herzen, deine ganzen Seele, mit seiner ganzen Kraft. Seine Liebe ist stark wie der Tod. Aber jetzt werdet ihr sagen: Okay, das mache ich hier. Alles gut, ja? Denn Gott zu lieben ist ja, das ist ja wunderbar.

[31:31] Eigentlich sicher. Der Luzifer hat das irgendwann nicht mehr getan. Oder der Luzifer war das Siegel der Vollendung. Er war nahe bei Gott und er hat definitiv Gott mehr geliebt als alles andere, was er kannte. Er hat Gott von Herzen geliebt.

[31:51] Nur was war das Problem? Er ist nicht dabei geblieben. Während Gottes Liebe beständig ist, war Luzifers Liebe zeitlich begrenzt und dann hörte sie auf.

[32:07] Ich stelle eine Frage, aber ihr solltet jetzt nicht euch melden. Ist nur zum Nachdenken, okay? Ist eine sehr fundamentale Frage, die stelle ich mir auch.

[32:15] Liebst du Gott? Die Frage ist so scheinbar überflüssig, weil wir ja doch alle selbstverständlich davon ausgehen, dass wir Gott lieben. Weil ansonsten, warum werden? Also, ich habe noch niemals einen Christen getroffen, der gesagt hat: Ich liebe Gott nicht. Oder wir sind alle implizit oder unbewusst oder manchmal auch ganz bewusst davon überzeugt: Ich liebe Gott. Aber wisst ihr, wenn man wissen will, ob wir Gott lieben sollten, wir dann eigentlich uns fragen: Wen sollte man am besten fragen, um festzustellen, ob wir Gott lieben?

[32:50] Oder Fragen. Hast du schon mal Gott gefragt?

[33:01] Etwas anderes, als wenn ich sage: Ich liebe Gott. Ja, ist ja einfach in der Gemeinde zu sitzen und sagen: Gott ist die Liebe. Lässt mich alle lösen. Wir sind vielleicht begeistert und wir singen und wir sagen: Ich liebe Gott. Aber stellen wir die Frage: Gott, fühlst du dich eigentlich von mir geliebt?

[33:17] Wenn wir die Frage zulassen und stellen, könnte es sein, dass vielleicht die Antwort so ähnlich klingen könnte, wie das, was Gott in Hosea sagt, Kapitel 6, und dort Vers 4.

[33:37] Ein sehr bewegender Vers, einer, der sich lohnt, wirklich genau anzuschauen. Gott sagt: Gott, Hosea.

[33:52] "Was soll ich mit dir tun, Efraim? Was soll ich mit dir tun, Juda? Eure Liebe ist so flüchtig wie eine Morgenwolke, ja, wie der Tau, der früh vergeht." Also, wenn jemand sagt: Was soll ich mit dir tun? Das ist keine Information, oder das ist kein emotionsloser Bericht. Was drückt das aus, wenn jemand sagt: Was soll ich mit dir tun?

[34:17] Es klingt ein bisschen verzweifelt, oder? Gott spricht nicht zu den Ammonitern, rechts und BabyOne. Er spricht zu seinem Volk und sagt: "Was soll ich mit dir tun?" Und dann sagt er etwas Interessantes. Er sagt nicht: Ihr liebt mich nicht. Er sagt: Eure Liebe. Er sagt doch nicht: Eure Liebe ist nicht stark genug. Er sagt: Was? Eure Liebe ist flüchtig. Sie ist da und dann ist sie wieder weg.

[34:43] Das Problem, was aus Gottes Sicht das Problem ist, ist nicht, dass wir ihn nicht stark genug lieben, dass wir noch ein bisschen mehr rauspressen müssten an Liebe. Das Problem Gottes ist ein sehr viel realistischeres. Wir lieben ihn auf einer Konferenz, wenn die Sonne scheint und die Vögel zwitschern und 200 andere Geschwister singen: Gott ist die Liebe. Dann lieben wir ihn. Und früher Morgen werden wir aufstehen und unsere Morgenandacht machen und dann fest gute Dinge haben. Dann leben wir ihn, wenn wir eine tolle Predigt gehört haben, oder wenn wir unseren Glauben bezeugen konnten und wir erlebt haben, wie Gott uns geholfen hat. Wenn wir vielleicht eine Krankheit hatten, gesund geworden sind. Wenn wir unseren Schlüssel vergessen haben und wir ihn gefunden haben. Wenn wir erlebt haben, dass Gott eingegriffen hat, auf klein oder groß. Dann lieben wir ihn. Und drei Stunden später können wir ihn ganz schnell wieder vergessen haben.

[35:33] Das Problem ist nicht, dass sie unsere Liebe schwach wäre oder dass sie kraftlos wäre oder nicht existent. Das Problem ist, siehst du, gerne Morgenwolke. Sie kommt und dann geht sie wieder. Sie sind morgen schön anzusehen, oder? Wenn man früher Morgen aufwacht und die Sonne scheint auf das Gras in der Morgen, sagt das ist schön anzusehen. Aber es ist trotzdem nichts Beständiges, ist nicht dauerhaft. Die Sonne scheint mehr und dann ist ja morgen weg. Das Problem, das Gott hat, ist nicht, dass wir ihn nicht lieben. Das Problem, das Gott hat, ist, dass wir ihn nicht beständig lieben.

[36:03] Das Problem von Luzifer, das war das Problem von Adam und Eva. Darum geht es. Es ist nicht so, ihr Lieben, dass Gott sagt: Ja, ja, die Liebe Gottes, das ist erstmal für die Anfänger. Ja, das ist erstmal so das Fundament. Und wenn das verstanden habe, dann kommen jetzt andere Lehren darauf und noch prophetische Wahrheiten und dies und jenes. Das müsst ihr auch alles noch verstehen, weil das ist mit der Liebe Gottes, der nur für die Anfänger. Wir denken manchmal so, wenn es nicht zugeben würden, wir denken: Ja, die Liebe Gottes ist jetzt nicht so wichtig. Aber Liebe Gottes, das Wichtigste, denn wenn wir ihn beständig lieben würden.

[36:33] Wir bis bald kein Josef Camp mehr. Das ist Wahrheit. Gott wartet nicht, dass wir auf die Liebe Gottes noch was drauf tun. Er wartet, dass wir die Liebe, die wir schon haben, ständig machen. Das erinnert mich an Abram. Ihr kennt Abram, oder? Abram war der Freund Gottes. Hat Anfang Gott, als er in 1. Mose 15, das heißt, dass er Gott glaubte. War das echter Glaube? War das echte Liebe? Was echt das Vertrauen? Ja, das war so echt, das konnte man gar nicht toppen.

[37:03] Was war das Problem? Einige Zeit später kam die Sache und sagte: Hey, das ist unsere machen. Ja, die Liebe von Abraham war echt, aber sie ließ sich abwimmeln. Sie ließ sich abbiegen. Sie, wenn sie auf ein Problem stieß, dann gab sie nach. Und nicht nur einmal. So war es eine Liebe da und manchmal nicht so sehr da. Sie war stark und manchmal schwächelte die Liebe. Dasselbe oder glaubte die Israeliten haben Gott geliebt am Tag nach dem Roten Meer? Als sie gesehen haben, wie all die Ägypter dort durch Gottes Eingreifen Tote Meer lagen, haben sie geliebt. Und dann kam das Salzwasser, das salzige Wasser, nicht wahr? Und wo war die Liebe hin?

[37:54] Wir morgen da. Was Gott sich wünscht, ist, dass wir nicht nur lieben, sondern dass wir ihn immer lieben, unter allen Umständen. Und wisst ihr, wie Gott das trainiert? Indem wir alle Umstände bringt. Logisch, oder? Denn wie kann man Gott unter allen Umständen lieben, wenn man nicht alle Umstände erlebt? Ich sage immer, wenn man wissen will, was in einer Ketchup drin ist, muss man drücken. Es ist unter Druck, in Schwierigkeiten, dass sich zeigt, ob wir Gott beständig lieben oder nur aus Emotionen.

[38:25] Denn was wünscht sich Gott zurück zu ihrem Jahr 32? Habe ich ja gesagt, ein tolles Kapitel, Jeremia 32. Niemand sollte von hier gehen, von diesem Camp, ohne den festen Vorsatz: Ich werde mal Jeremia 32 richtig lesen, von Anfang bis Ende. Und vor allem Vers 37 bis 41. Die werde ich mit der Morgenandacht Wort für Wort, Satz für Satz anschauen, bis ich sie in mein Herz aufgenommen habe. Jeremia 32, Vers 40. Übrigens, bevor wir das lesen, wisst ihr, was Gott zu Abram sagt? Wir lesen das jetzt nicht aus Zeitgründen, aber wisst ihr, was Gott zu Abram sagt? Er sagt zu ihm: "Wandle vor mir und sei untadelig." Ich will einen Bund mit dir schließen.

[39:04] Und dann sagt er so weiter: "Ich stehe im Bund mit dir." Und frag dich: Moment mal, hat jetzt Abram einen Bund mit Gott oder hat er keinen Bund? Gott sagt: "Ich will einen Bund mit dir schließen." Denn wir haben einen Bund. Das ist immer so. Als ich erkläre das mal so, wenn ich zu meiner Frau sage: Lass uns heiraten. Wir sind der verheiratet. Dann fragt man sich ja, was nun? Haben wir einen Bund oder haben wir keinen Bund? Und dann erklärt Gott in Vers 7 von 1. Mose 17, was das bedeutet. Er sagt: "Ich will einen ewigen Bund mit dir machen." Wir haben schon einen Grund. Wir sind schon Freunde, aber unsere Freundschaft ist so sporadisch. Ich bin, du bist mein Freund, und dann tust du was anderes. Ich würde gern sagt Gott, dass unser Bund ewig ist, dass er besteht.

[39:51] Kennt ihr das auch, dass man Gott von Herzen liebt und drei Tage später das vergessen hat? Dass man ihn von Herzen liebt und es drei Stunden später vergessen haben kann? Ich kenne das, ich weiß das. Ich stehe hier und predige das, weiß meinem eigenen Leben erlebt. Aber man kann Gott von Herzen lieben und das vergessen. Die Folgen davon dramatisch sein. Und deswegen wünscht sich Gott, dass wir nicht nur lieben, sondern dass wir ihn immer lieben.

[40:26] Jeremia 32,40. Dort steht genau das, was Gott auch sich mit dem Abraham gewünscht hat. Und ich will einen was mit ihm schließen? Einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun. Hat es wieder. Er möchte ist ständig uns wohl tun. Aber er kann uns nur ständig wohl tun, wenn wir ständig mit ihm verbunden sind. Oder solange der Luzifer mit Gott verbunden war, solange am Thron stand, solange er die Herrlichkeit Gottes gesehen hat, konnte er leuchten. Er konnte von Gott alles Gute der Welt und des Universums bekommen. Ja, er hat ja alles bekommen. Alle Weisheit, alles schön, alles hat er von Gott bekommen, so lange er mit ihm verbunden war. Als ich von ihm getrennt hat, oder aus dem Lichtträger, dem Luzifer, der Fürst der Finsternis. Gott konnte ihm nicht mehr wohl tun.

[41:08] Wenn ihr mich persönlich fragt, denke ich, Gott liebt ihn noch immer. Wenn er über den Fall des Luzifers zu Satan berichtet, hier Siegel 28 sagt er nicht: "Ach ja, der." Er sagt: "Oh, oder Siegel der Vollendung. Die habe ich dich geliebt. Wie bist du mir eigentlich wertvoll?" Dass das spürt man eigentlich im Text. Gottes Liebe hört nicht auf. Aber wir können nur von ihm profitieren. Wir können nur das Gute empfangen, wenn wir ihn auch zurück lieben.

[41:41] "Ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nichts von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun." Und ich werde die Furcht vor mir. Ich war fürchtet Gott und geht in die Ehre in ihr Herz geben. Das heißt, es ist nicht etwas, was wir tun, sondern was Gott schenkt, damit sie jetzt kommt, damit sie was, damit sie nicht mehr von mir abweichen.

[42:01] Warum verkündigen wir: "Fürchte Gott und geh in die Ehre"? Damit alle Leute mit Krawatte und Schlips in Gottesdienst kommen und er für dich sind? Nein. Erleben die Furcht Gottes hat vielleicht ein bisschen was mit Ehrfurcht zu tun, aber mit viel mehr. Wer Gott an die erste Stelle setzt, weil Gott ihn an die erste Stelle setzt, der wird Gott so lieben, das heißt, so beständig, nicht mit der Tiefe, nicht Gott, aber so beständig lieben, wie Gott ihn liebt.

[42:34] Und das bringt uns zur Offenbarung 7. In Offenbarung 7, da geht es auch um einen Schutz. Schaut mal, Offenbarung 7, und dort Vers 1 bis 3. Gott möchte, dass wir nicht mehr von ihm abweichen. Nicht, weil ja, oder anders gesagt, aus einem einfachen Grund. Er weiß, es kommt eine Zeit, wo die Versuchung so groß sein wird, wo die Schwierigkeiten so groß sein werden, dass, wenn wir dann von dem abweichen, vielleicht nie wieder zurückkehren.

[43:03] Es kommt eine Zeit, wenn die Winde losgelassen werden, wenn wir dann nicht fest mit ihm verbunden sind, dann ist es zu spät. Gottes ganzes Ziel ist nicht, uns viel Wahrheiten beizubringen, möglichst viele Daten reinzudrücken, oder noch, dass wir biblisch lernen. Gottes ganzes Ziel ist, dass wir ihn so sehr lieben, dass, wenn er die Winde loslässt, oder die Engel nicht, ja, auf sein wir bei ihm bleiben werden, kleben werden mit einer Liebe, die halt stachelig ist, die sich nicht abwimmeln lässt, egal was die Welt, das Tier, das Bild des Tieres, sich an Dingen ausdenkt, dass sie bei ihm bleiben.

[43:40] Das heißt, auf Platz 1. Und dann das sage ich, viel Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind weht über die Erde, dass wir das Meer, darüber irgendein Baum. Und ich sehe einen anderen Engel, der vom Sonnenaufgang heraufstieg, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes. Und der rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen es gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen, und der sprach: "Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben." Das sind Menschen, die sind Knechte, aber noch nicht versiegelt. Könnte das sehen? Sie sind Knechte Gottes, sie lieben Gott, sie dienen Gott, aber sie sind noch nicht versiegelt. Ich kann es mir nur so erklären, sie lieben Gott, aber noch nicht beständig. Sie brauchen Schutz.

[44:28] Und der Schutz besteht darin, Gott immer zu lieben und immer zu vertrauen. Lass uns kurz diesen Schutz nach deiner Schwester ganz deutlich. Das wäre das Siegel. Hat der, ist beschützt, nicht wahr? Dann können die Winde kommen. Dann kannst du nichts mehr anhaben. Schaut mal mit mir in Sprüche 18,10. Sprüche 18, Vers 10.

[44:46] mir und Sprüche 18,10. Sprüche 18 Vers 10. Was bewirkt den Schutz? Wo finden wir Schutz, wenn die Stürme der Zeit über uns hineinbrechen werden? Denn dass sie das tun werden, da gibt es keinen Zweifel. In Sprüche 18 und dort Vers 10, da heißt es: Sprüche 18 und dort Vers 10. Der Name des Herrn ist ein starker Turm. Der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit.

[45:13] Ich habe hier Anweisungen bekommen, diese Markierung nicht zu übertreten. Bisher bin ich gut dran gehalten, oder? Ich werde es jetzt übertreten können. Also, ihr müsst jetzt folgen, okay?

[45:22] Also, wenn man auf der Flucht ist und man findet dort irgendwo einen Turm, und der ist größer als ein großes, weites Tor, und hinter einem ist jemand her, sagen wir ein wildes Tier, ein böses Tier, ja, irgendein Tiger oder so, ja, ein Tiger, und der Tiger, der ist hinter uns her, und da ist ein großer Turm, und diese hat eine Tür, die ist offen, und die kann man schließen, und dass man mit welchem Tempo würdet ihr euch Richtung Turm bewegen?

[45:56] Wer von euch würde einen Sabbat-Spaziergang machen? Dreimal rum? Nein, so schnell wie möglich. Das heißt, das, was hier geschrieben ist, ist das, worauf jeder Gerechte so schnell wie möglich sich zu bewegen sollte. Was ist das?

[46:11] Versteht ihr, der Name des Herrn? Nun, wir haben gerade gesehen, und auf sieben Gottes Tragen, die sind in Sicherheit. Alle, die den Namen des Herrn haben, die sozusagen diesen Turm sind, sind Sicherheit.

[46:29] Wusstet ihr, also gehört mir nicht schlussfolgern, dass der Name des Herrn das Siegel Gottes ist? Würdet ihr zustimmen, dass der Name des Herrn das Siegel Gottes ist? Falls nicht, schauten wir nicht auf dem Bauern. Johannes sagt das in Offenbarung 14, nicht in sieben, sondern Offenbarung 14. Da finden wir dieselben 144.000, über die heute Abend Daniel noch mehr sagen wird.

[46:50] Wird dir das Siegel Gottes einen Stirn haben? Schaut mal, was auf ihrer Stirn ist. Was steht dort? Offenbarung 14,1. Und ich sah, und siehe, das Land statt auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000, die trugen was? Den Namen an ihrem Stirn. Jesus trägt ein Siegel, und was ist auf dem Siegel drauf? Mein Name, mein Name als Siegel ist auf Jesus als als Siegel drauf war als Edelstein.

[47:16] Das Siegel Gottes, das wir tragen, ist sein Name, mein Name an seinem Herzen. Sein Name an meinem Herz. Jetzt ist die Frage: Warum der Name Gottes geht jetzt darum, wie unsere Freunde die Zeugen, dass wir den Namen Gottes richtig aussprechen müssen.

[47:40] Schaut mal mit mir in 1. Mose 4. Da gibt's was Interessantes. Schaut mal, vielleicht kennt ihr den Vers, der ist gar nicht so einfach zu deuten. In 1. Mose 4 Vers 26: "Und auch dem Set wurde ein Sohn geboren, den nannte er Enosch. Damals fing man an, den Namen des Herrn anzurufen." Steht euch auch in eurer Schlachter-Übersetzung anzurufen. Das macht nicht zu viel Sinn, denn der Enosch, ihr wisst ja vielleicht, ich habe einen Chronologie, meine Freunde, mal ein T-Shirt geschenkt mit der Aufschrift: "Chronologisch". Der Enosch ist im Jahre 235 geboren. Man hat ja nicht, dass im Jahre 235 angefangen zu reden. Ja, deswegen sagen manche auch, man könnte das Hebräisch auch übersetzen: "Den Namen des Herrn auszurufen", ja, auszurufen. Das wäre so im Sinne von: "Dann fängt an Mission zu machen."

[48:34] Ich habe das genau angeschaut, die Konstruktion, die hebräische, gibt es öfter, und sie bedeutet an manchen Stellen, und hier finde ich, macht das am meisten Sinn. Es bedeutet: "Sich mit dem Namen des Herrn zu benennen", so dass der Name des Herrn über mir ausgerufen wird. Man benennt sich mit dem Namen Gottes.

[48:51] Und jetzt schaut mal, danach kommt Kapitel 5, nicht wahr? Und wenn der Kapitel 5 einfach mal so gedanklich rausnehmen, weil das ja sowieso ein Geschlechtsregister ist. Es geht weiter in Kapitel 6. Da gibt es eine Gruppe von Menschen, die heißen die Gottes Söhne, nicht wahr? Und was gibt es alles für Diskussionen, wer sind die Gottes Söhne oder so? Warum heißen die Gottes Söhne? Gottes Söhne? Die Antwort ist ganz einfach. Bei den Kapitel 4 heißt es: Es gibt eine Gruppe von Menschen, die haben sich mit dem Namen Gottes benannt, und deswegen heißen sie die Gottes Söhne.

[49:21] In im Alten Testament heißt es immer und immer wieder, dass Menschen mit dem Namen Gottes benannt worden sind. Ja, Daniel sagt: "Denn dein Name ist über unserem Volk mit deiner Heiligenstadt ausgerufen." Was heißt denn das, dass der Name Gottes irgendwo ist?

[49:36] Schaut mal mit mir das auch sehr interessant, 5. Mose. Es braucht nicht mehr lange, aber ein bisschen was haben wir noch. 5. Mose Kapitel 12. 5. Mose Kapitel 12. Wusstet ihr, was es bedeutet, dass der Name Gottes irgendwo ist?

[49:56] In 5. Mose Kapitel 12 und dort Vers fünf. Fünf. Das heißt, dort, sondern an dem Ort, den der HERR, euer Gott, aus allen euren Stämmen erwählen wird, um seinen Namen dorthin zu setzen. Könnte das sehen, um seine Namen dorthin zu setzen? Wie geht es weiter? "Damit er dort wohne." Also, mit anderen Worten, wenn Gott irgendwo seinen Namen hinsetzt, was macht er dann? Dann wurde das heißt, er setzt seinen Namen irgendwohin, damit er dort wohnt.

[50:29] Wo Gott seinen Namen hinsetzt, da wohnt. Deswegen war der Name Gottes über Jerusalem ausgerufen, warum? Weil er dort gewohnt hat, in Russland, im Tempel, oder? Deswegen war der Name Gottes über seinem Volk ausgerufen, weil er inmitten seines Volkes gewohnt hat. Warum tragen dann die 144.000 den Namen Gottes an der Stirn? Weil er dort wohnt.

[50:58] Möchte noch eine Frage stellen, mir auch. Wohnt Gott in deinem Denken, oder ist er nur ein gern gesehener Gast? Kennt ihr das, dass man Freunde hat, die man immer gern mag, und die kommen gerne, gerne Sabbat zum zum Essen, ich war, und man bleibt noch lange, ja? Oder Freunde, die vielleicht sogar Tage bleiben, übernachten, aber so nach drei, vier Tage ist man auch froh, wenn sie wieder gehen, oder nicht? Mag, aber wenn man einfach auch sein eigenes haben möchte, oder?

[51:24] Kennt ihr das? Es macht einen großen Unterschied, ob jemand drei Tage oder meinetwegen auch drei Wochen als Gast wohnt, oder ob er für immer wohnt. Wie nennt man das, wenn man also naja, heutzutage, okay, also früher, in der guten alten Zeit, da war man verheiratet, nicht wahr? Dass man einen Bund geschlossen und was ist dann passiert? Dann hat sich die Frau nach dem Namen des Mannes genannt. Ja, man hatte dann einen Namen, man wohnte zusammen.

[51:52] Die Frage ist: Wohnt Gott in unserem Denken, oder ist er nur ein gern gesehener Gast, der immer morgens, abends, am Sabbat und zu Konferenzen gerne bei uns ist?

[52:05] Das ist die Frage. Könnte das sehen, die Versiegelung? Das sind die Menschen, die haben nicht noch ganz viel mehr geleistet. Die haben ihr Leben in allen Details Gott so übergeben, dass er dort immer wohnen durfte.

[52:18] Deswegen finden wir in 2. Mose 28 den Namen Gottes. Ein interessanter Stelle, 2. Mose 28, da geht's wieder um die Priesterkleidung, nicht wahr? In 2. Mose 28 Vers 36. Zweite Mose 28 Vers 36. Dort heißt es: "Du sollst auch ein Stirnblatt aus reinem Gold anfertigen und in Siegelgravur eingravieren: Heilig dem HERRN."

[52:49] Wo trägt man ein ein Stirnblatt? Meine Stimme, was soll dort stehen? Der Name Gottes und heilig. Wie wird man heilig? Wer seines heilig, Gottes heilig, oder die Engel, die Cherubim singen: Heilig, heilig, heilig. Wie wird man heilig?

[53:03] Wie wird Staub heilig? In dem Gott sich im brennenden Dornbusch offenbart, und der Staub, der daneben ist, der ist einfach heilig, weil Gott gegenwärtig ist. Wie werden wir heilig, wenn Gott gegenwärtig ist, wenn er bei uns wohnen darf?

[53:20] Und wo wohnt Gott?

[53:27] Mir ganz kurz in Matthäus Kapitel 12. Matthäus Kapitel 12 und dort Vers 21. Dort steht: "Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen." Und das ist ein Zitat aus dem Alten Testament. Und wenn man solche Zitate liest, lohnt es sich immer nachzuschauen, was im Original steht. Das machen wir ganz kurz. Jesaja 42. Da finden wir das Original.

[54:00] Jesaja 42. Ihr seid 42 und dort ab Vers oder Vers 4. Jesaja 42 und dort Vers 4. Das heißt es: "Er wird nicht der Martin und nicht zusammenbrechen, bis er auf Erden das Recht gegründet hat, und die Inseln werden auf seine was warten? Auf seine Lehre, oder auch Weisung, auf seine Tora, auf das Gesetz."

[54:29] Der Name Gottes wird in der Bibel parallel gesetzt zum Gesetz Gottes. Das verwundert nicht, oder? Das Gesetz Gottes ist ja sein Charakter, sein Wesen. Wo wohnt Gott? Ganz einfach, da wo sein Name ist. Wo wohnt Gott? Dort, wo sein Gesetz ist.

[54:44] Soll ich das aufgefallen im Alten Testament? Wenn man wissen will, wo es Gott, muss man gucken, wo ist das Gesetz. Denn wo das Gesetz ist, an der Bundeslade, da ist Gott, da wohnt er. Wenn also die die Gläubigen den Namen Gottes an der Stirn haben, könnte man auch sagen, sie haben was an der Stelle? Das Gesetz Gottes. Das heißt, sagt Jesaja 80, 16: "Versiegele das Gesetz in meinen Jüngern." Das Gesetz der Liebe Gottes, das Gottes Liebe immer dieselbe ist.

[55:07] Ein letzter kleiner Punkt, und dann sind wir am Ende angelangt. Was heißt denn das praktisch? 5. Mose Kapitel 6. 5. Mose Kapitel 6. Das war die Stelle, die wir schon einmal angeschaut haben. Ich war Gottes größter Wunsch, was er sich vom aller, aller, allermeisten wünscht, nicht wahr? Dass wir ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele.

[55:28] Vielleicht fragen uns: Okay, was heißt das? Dienstag nächste Woche, was bedeutet das praktisch? Gott erklärt es uns, was er sich wünscht. In 5. Mose 6 ab Vers 6: "Und diese Worte, gemeint sind die zehn Gebote, und ich war den Kapitel 5 wiederholt worden sind, diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Du sollst sie zum Zeichen auf seine Hand binden, und sie sollen jetzt zum Erinnerungszeichen über den Augen sein. Und du sollst sie auf die Pfosten eines Hauses und dann deine Tore schreiben."

[56:02] Gott sagt mit anderen Worten: Was ich mir wünsche, ist, dass wenn du oft stehst, du daran denkst, dass ich dich liebe. Und wenn du dann zur Arbeit gehst, im Bus sitzt, wenn du dich tust, wenn du mit deinen Kindern morgen anders machst, wenn du gerade fünf Minuten an der Haltestelle stehst und dein Bus noch nicht kommt, im Alltag, in deiner Familie, an öffentlichen Plätzen, ich war an der Türpfosten, dass Gottes Liebe, deine Liebe zu ihm sichtbar wird. Das wünscht sich Gott.

[56:47] Die Versiegelung hat nicht damit zu tun, dass wir geheimes Wissen an uns aneignen und mehr wissen als alle anderen. Die Versiegelung hat nichts damit zu tun, dass wir irgendwie alle Hintergründe der Politik verstehen können. Die Versiegelung hat viel mehr damit zu tun, woran wir beim Zähneputzen denken. Ihr werdet denken, das ist Quatsch, aber das ist genau, das ist die Wahrheit.

[57:12] Denn jemand, der wirklich echter Bayern-Fan ist, ich weiß gar nicht, wie das möglich ist, nicht wahr, aber soll vergeben. Der denkt an den FC Bayern, selbst wenn er Zähne putzt, oder nicht? Ja, wirklich. Und er muss sich nicht dazu, sechs Tage nicht an Bayern gedacht. Heute ist es Zeit, ich sollte mir zehn Minuten nehmen und an den FC Bayern zu denken. Nein, Menschen, die eine Musikband lieben, Menschen, die verliebt sind in den anderen Menschen, die muss man nicht zwingen und sagen: "Jetzt sind jetzt machen wir eine Gruppe und denken mal für zehn Minuten oder für eine halbe Stunde an deinen..."

[57:49] Liebst du Gott? Ist er in deinen Gedanken? Gehen wir mit ihm durch den Alltag? Die Frage stelle ich mir, und ich glaube, das Problem ist nicht, dass wir nicht lieben. Das Problem ist, dass wir ihn lieben und manchmal nicht. Und die gute Nachricht ist, wir müssen nicht zur Liebe noch was neues dazu erfinden. Du wirst nicht auf die Liebe noch extra Dinge aufbauen, nicht noch extra Leistung, schon gar nichts.

[58:12] Warum ist die Wahrheit ist das, was wir schon manchmal haben. Brauchen wir immer? Und weil wir wissen, dass Jesus uns beständig liebt, sollte es doch gar nicht so schwer sein, oder? Wir müssen uns nur daran erinnern, dass er uns immer liebt. Und dann durch Anschauen werden wir verwandelt. Wir werden ihn zurücklieben.

[58:31] Gibt es dieses Zitat von Ellen White, wo sie sagt, dass wenn der Impuls, andere zu segnen, liebevoll zu handeln, ein bisschen, ja, und diese Impuls konstant aus dem Herzen kommt, dann sagt sie, ist die Vollkommenheit. Es gab das erreicht, das war, wovon wir reden, von dem Siegel, nicht wahr? Das hat mit der Beständigkeit der Liebe zu tun.

[58:50] Weißt du, was das heißt? Das heißt, wir sollten wieder anfangen, uns über die einfachen Wahrheiten Gedanken zu machen. Mehr über die Wiederkunft nachdenken, über den Sabbat, über die Heilungslehre, das Kreuz, die Gleichnisse von Jesus. Ich glaube, niemand geht verloren, wenn er heute seine Nachrichten zu macht und nie wieder aufmacht.

[59:10] Nichts geht die Nachrichten, ja. Johannes der Täufer hat auch alle paar Jahre mal so, also, mein Abstand mal geguckt, was in der Welt los ist. Aber Johannes der Täufer hat viel mehr Zeit mit den einfachen Weiten der Bibel verbracht als mit den Dingen da draußen.

[59:25] Der Welt. Könnte es sein, dass wir mit dem etwas dahin gebogenen Argument, es wäre alles wichtig für die Prophetie und viel zu viel Zeit verschwenden mit dem, was außen ist, was uns nicht retten kann und was uns nicht verändert? Und dabei vergessen, über die Wiederkunft nachzudenken, mit den Sabbat nachzudenken, will die Erlösung nachzudenken, über die Liebe Gottes nachzudenken.

[59:46] Wusste, dass Paulus immer das gleiche geschrieben hat? Paulus sagt, das Lesen... Noch kurz, Paulus sagt in 1. Korinther 15.

[1:00:02] 1. Korinther 15 und dort Vers eins. Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, anders Evangelium, dass ich euch verkündigt habe, dass sie auch angenommen hat, indem ihr auch feststeht, durch das sie auch gerettet werden, wenn ihr an dem Wort festhalte, dass ich euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet.

[1:00:18] Das hätte Judas gebraucht. Der hat alles geglaubt, aber nicht festgehalten. Er hat sich losgelassen. Er hat sich davon getrennt. Er die Liebe aufgegeben. Die Liebe sagt: Wer wird gerettet? Wer aushält bis ans Ende.

[1:00:32] Wenn es jetzt nicht verstanden habt, möchtest du einfach wie möglich machen. Es gibt so viel Diskussion über Rechtfertigung, Heiligung. Ich war da, haben wir das Idee, die Rechtfertigung ist wichtig, entscheidend, aber dann muss irgendwie doch die Heiligung kommen, nicht wahr? Irgendwie da drauf oder daneben oder zusätzlich oder wie? Und was? Lass mich so erklären: Die Rechtfertigung bringt die Liebe Gottes in unser Herz. Das ist alles, was wir brauchen. Und die Heiligung bewirkt, dass die Liebe beständig dabei bleibt.

[1:00:59] Die Rechtfertigung bringt die Liebe Gottes ins Herz. Mehr brauchen wir nicht. Aber wir brauchen genau das immer, und das ist die Heiligung. Da sind zwei verschiedene Dinge. Das eine sozusagen Qualität, das andere ist Quantität. Und damit wir es immer bei beiden bringt, Gottes in verschiedene Situationen, damit wir immer, damit wir lernen, das sind bestimmt Situationen noch nicht so sehr vertrauen, dass wir dieselbe Liebe...

[1:01:19] Mit anderen Worten, man könnte sagen: Heiligung ist Rechtfertigung dauerhaft gemacht. Man kann Rechtfertigung und Heiligung gar nicht so genau trennen, weil sie eigentlich dasselbe ist. Es geht nur um vertikal und horizontal, sozusagen.

[1:01:36] Das ist das Siegel. Denn was stand an der Stirn, oder was soll eigentlich Erinnerungszeichen, sich daran erinnern, was Gott in meinem Leben getan hat? Dadurch eine Frage stellen: Durch was hat ihr bekehrt worden? War es nicht die Botschaft vom Kreuz, die Botschaft vom Sabbat, die Botschaft von den einfachen Wahl des Evangeliums? Wer hat uns eingeredet, dass das jetzt nicht mehr wichtig ist und dass wir jetzt irgendwie noch andere Extra-Dinge brauchen?

[1:02:00] Wenn ihr schon einmal erlebt habt, dass die Wahrheit, die einfachen Wahrheiten des Evangeliums euer Herz verändert hat, rate mal, was heute unser Herz verändern wird? Die selben Wahrheiten, zu denen wir mit denen wir zu Christus gekommen sind. Die brauchen wir. Paulus sagt: "Euch immer dasselbe zu schreiben, macht mich ist mir nicht lästig, euch aber macht es fest."

[1:02:19] Wahrscheinlich gibt's manche von euch, der schon die Hälfte dieser Predigt woanders gehört hat, und das habe ich genau gewusst. Ich predige das immer wieder und immer wieder und immer wieder versucht, ein bisschen was Neues reinzubringen. Ich habe immer wieder, weil ich glaube, genau das, was wir brauchen. Wir müssen uns mit den Wahrheiten immer und immer wieder beschäftigen.

[1:02:33] Denn nur, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf die einfachen Wahrheiten gerichtet haben, dann können sie uns verändern. Und jetzt kommt die letzte Frage, ich verspreche, es gibt noch eine Antwort darauf. Wenn das Gesetz, wenn das Siegel Gottes sein Name ist und mit der Heiligung zu tun hat, heilig dem Herrn, und mit der Erinnerung, eine Erinnerungszeichen, und wenn es mit dem Gesetz zu tun hat, weil es ja das versiegelt, das Gesetz in meinen Jüngern. Kennt ihr irgendeine Bibelstelle in der Bibel, wo das Gesetz und die Idee der Heiligung und die Idee des Erinnerns und die Idee des Namens Gottes irgendwie zusammenkommen?

[1:03:17] Und deswegen ist der Sabbat das äußere Zeichen der Versiegelung, weil es uns erklärt, wie wir versiegelt werden. Gedenke das einfach, erinnere dich, wiederhole die einfachen Weiden nach jedem, jede Woche Sabbat, verbringen Zeit mit Gott. Denn er ist es, der nicht nur die Zeit heilig, sondern der auch dich heiligt. Und sein Name, sein Titel, sein es war sein Name, der dort in Sabbat Gesetz steht, muss an deine Stirn. Es ist dieses Gesetz, dass durch diesen Sabbat versiegelt wird, das in deinem Herzen ist.

[1:03:45] Wir halten den Sabbat nicht, weil wir dadurch versiegelt werden, sondern wir halten den Sabbat, weil uns der Sabbat als ein Zeichen zeigt, die wir eigentlich wirklich versiegelt werden. Es ist das Zeichen der immer ewig bleibenden Liebe Gottes.

[1:03:58] Wer von euch möchte sagen: Ich möchte Jesus mehr lieben? Öfter lieben? Jeden Tag leben? Das wünsche ich mir auch. Ich persönlich für mich ist euer Hund auch Gott sei Dank.


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