Entdecke die tiefere Bedeutung der „144.000 Versiegelten“ im J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023. Daniel Pel führt dich durch die biblische Botschaft des Siegels und bereitet dich auf zukünftige Herausforderungen vor. Lass dich von Gottes Wort stärken und ermutigen.
J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023 – 5. „144.000 Versiegelte”
Daniel Pel · J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023 ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Endzeit, Offenbarung, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023
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Transkript
[0:00] Ein wunderschönen guten Abend, ihr Lieben. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, mit euch heute Abend hier zusammen zu sein. So ein Segen, als Volk Gottes zusammenzukommen und ein Fest dem Wort Gottes zu haben. Denn darum geht es ja in dieser Woche, oder? Und je mehr wir aus dem Wort Gottes an Ermutigungen, an Stärke ziehen können, desto mehr sind wir vorbereitet für die Täler, die in der Zukunft wieder auf uns warten.
[1:10] Ich habe gestern Abend schon in der Eröffnungsansprache gesagt und erwähnt, wie sehr ich mich über das Thema dieses Camps freue. Und ich hatte Freude daran, als wir gestern die Bibel studiert haben und uns diese Frage vor Augen geführt haben: Wer kann bestehen? Und ich bin auch sehr, sehr gesegnet gewesen von allen Ansprachen, die ich heute besuchen konnte. Die Botschaft vom Siegel ist einfach eine wunderbare biblische Botschaft. Es ist eine wunderbare Botschaft, die die Bibel hat. Wir werden heute weitermachen mit Offenbarung 7. Und ich hoffe, ihr habt eure Bibeln dabei. Aber bevor wir den Text lesen, werden wir noch einmal beten, sodass derselbe Geist, der Johannes inspiriert hat, diese Worte zu schreiben, auch uns lehrt, diese Worte zu verstehen.
[2:25] Bevor wir beten, möchte ich noch eine Sache sagen. Einige von euch haben das vielleicht schon gemerkt, ich verstehe Deutsch. Ich habe alle Vorträge heute angehört, ich habe das meistens auch gut verstanden. Aber es ist schwer für mich, in Deutsch zu predigen. Aber wenn ihr möchtet, könnt ihr zu mir kommen, wir können uns auf Deutsch unterhalten. Ich bin in Neuseeland geboren, das erste, was ich gelernt habe, war Englisch. Aber meine Eltern sind Holländer. Als ich zehn Jahre alt war, sind wir in die Niederlande übergesiedelt. Also habe ich auch Holländisch gelernt. Ich habe dann die weiterführende Schule in den Niederlanden besucht und da hatte ich auch Deutsch als Unterrichtsfach. Und dann bin ich später im Leben nach Norwegen gezogen, da habe ich meine norwegische Frau kennengelernt und da lebe ich seit den letzten 20 Jahren. Also, wenn Leute mich fragen, wo bist du her, dann frage ich: Okay, wo soll ich anfangen? Ich bin ein bisschen Norweger, ein bisschen Holländer, ein bisschen Neuseeländer. Wir sind ja alle Pilger auf dieser Erde, oder? Aber ich wollte nur erwähnen, habt also keine Angst und redet mich gerne auf Deutsch an. Ja, also er korrigiert mich dann oder kontrolliert mich zumindest.
[4:09] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen zu dir als dein Volk mit großer Freude. Mit der Freude, weil wir schon vorausahnen können, was wir erwarten können, wenn wir dein Wort öffnen. Wir bitten dich, dass du heute Abend zu uns sprichst. Dass du sowohl kollektiv zu uns allen, aber auch ganz persönlich zu jedem Einzelnen sprichst. Und dass wir die Worte, die du zu uns sprichst, auch wirklich beachten werden. Und dann bitte ich dich, dass du diese Worte in Handlungen verwandelst. Sodass wir eine Erfahrung machen, die uns vorbereitet, Teil der 144.000 zu sein. Das bitten wir im wunderschönen Namen Jesu. Amen.
[5:22] Ihr könnt eure Bibeln aufschlagen zu Offenbarung Kapitel 7. Am Ende dieser Woche wird eure Bibel ganz automatisch zu Offenbarung 7 sich aufschlagen. Wir hatten immer dieses Gemeindeliederbuch, wir haben immer dieses Lied gesungen, Glaub und Vertrauen, genau, so heißt es im Deutschen, und dann hat sich das Buch irgendwann von alleine dahin aufgeschlagen. Also, wenn ihr Offenbarung immer studiert, dann wird es sich irgendwann da von alleine aufschlagen.
[6:03] Wir bewegen uns ja mittlerweile in die Antwort hinein zu der Frage, die wir gestern studiert haben. Gestern Abend haben wir uns angeschaut, die Frage: Wer kann bestehen? Und in Offenbarung 7 kommen wir jetzt dieser Antwort immer näher. Heute Morgen haben wir die Bedeutung der vier Winde betrachtet. Und wir haben uns das Siegel angeschaut. Und es ist sicher eine wunderbare Idee, dass die Versiegelung eine gegenseitige Sache ist. Er tut nicht nur seine Namen auf uns, sondern er trägt schon längst unseren Namen bei sich. Er ruft uns zwar auf, ihn zu lieben, mit ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit aller Kraft, aber er sagt uns ja in diesem wunderschönen Text in der Prämie 32, dass er schon längst uns mit aller Kraft und aller Seele liebt. Also, es ist die Liebe Gottes, die in diesen Versiegelungsprozess hineinzieht und uns auf diese große Kulmination aller Dinge vorbereitet. Und bereitet uns auch auf das vor, was in dieser Welt passieren wird. Denn wahre Liebe gibt uns ein Fundament für den Glauben.
[7:57] Heute werden wir Vers 4 bis 8 heute Abend anschauen. Und die sind mir heute Abend zugeteilt worden, dass ich darüber predige. Schaut euch mal Vers 4 an. Und ich hörte die Zahl der Versiegelten, 144.000 Versiegelte aus allen Stämmen der Kinder Israels. Und dann haben wir von Vers 5 bis 8 eine Liste von diesen 12 Stämmen, jeweils 12.000, die versiegelt sind. Vers 5 heißt es zum Beispiel: Aus dem Stamm Juda 12.000 versiegelt, aus dem Stamm Ruben 12.000 versiegelte, und aus dem Stamm Gad 12.000 versiegelte. Und das geht dann immer weiter mit diesen 12 Stämmen, die erwähnt werden.
[9:03] Das ist ein bisschen wie diese Geschlechtsregister. Der hat den gezeugt, der hat den gezeugt, der hat den gezeugt, der hat den gezeugt. Das sind so die Passagen, die wir am Anfang so ein bisschen überlesen, vielleicht kurz lesen, aber nicht wirklich richtig lesen. Das ist ja so ziemlich viel Wiederholung hier, oder? Wie so ein Rhythmus: 12.000, 12.000, 12.000, 12.000. Es ist einfach, da so leicht drüber hinweg zu gehen und zu sagen: Okay, es sind 12 Stämme, jeweils 12.000, okay, das reicht jetzt.
[9:52] Wir werden heute ein bisschen tiefer hineinschauen und feststellen, diese Passage ist ziemlich interessant. Bevor wir uns die Stämme und ihre Namen und die Bedeutung der Namen anschauen, wollen wir uns erst mal ein paar allgemeine Beobachtungen noch zu Gemüte führen.
[10:16] Also, die Zahl 144.000 ist also 12 mal 12.000. Sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament hat die Zahl 12 natürlich eine äußerst wichtige Bedeutung. Im Alten Testament haben wir die zwölf Stämme Israels. Im Neuen Testament haben wir die zwölf Apostel. Und selbst als dann Judas den Jesus verraten hat, war es wichtig für die übrigbleibenden elf Apostel, dass sie einen weiteren zwölften Apostel noch benennen, was wir in Apostelgeschichte 1 lesen können. Weiß jemand noch den Namen dieser Person, die dann gewählt worden ist? Matthias, ganz genau. Was interessant ist, weil man hört dann im ganzen restlichen Apostelgeschichte nie wieder was von ihm. Denn in Apostelgeschichte geht es vor allem um Petrus und Paulus. Aber wir wissen ja, dass das Buch Apostelgeschichte eigentlich nur so ein Teil der Apostelgeschichte ist, die über all die Jahrhunderte sich ereignet hat. Und ich freue mich schon auf den Himmel, wo wir das gesamte Apostelgeschichts-Buch lesen können, wo es tausende von Kapiteln gibt. Ich denke, da gibt es auch viele Geschichten über Matthias, der ausgewählt worden ist.
[12:08] Sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament ist die Zahl zwölf sehr wichtig. Es ist interessant, wenn man an das Ende der Offenbarung geht und uns dort die vom Himmel herabkommende Stadt Neu-Jerusalem anschaut, in Kapitel 21. Wird im Text die Zahl zwölf aus dem Alten Testament mit der Zahl zwölf des Neuen Testamentes kombiniert. Sowohl die zwölf Stämme als auch die zwölf Apostel werden erwähnt, wenn diese Stadt Neu-Jerusalem beschrieben wird. Wir sehen das in Offenbarung Kapitel 21, Vers 12. Auch sie, sie spricht über diese Stadt, hatte eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln an den Toren und Namen geschrieben auf ihnen, die Namen der zwölf Stämme der Kinder Israels. Und dann in Vers 13, es spricht über die drei Tore auf jeder Seite, also haben wir vier mal drei, das sind zwölf. Aber schauen wir uns Vers 14 an. Die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und in ihnen waren die Namen der zwölf Apostel des Lammes.
[13:50] Also, beachten Sie, Sie haben die zwölf Stämme, Sie haben die zwölf Tore und dann haben Sie die zwölf Apostel, die zwölf Grundsteine. Wer wird also in Neu-Jerusalem sein? Alle, die gerettet wurden. Die zwölf Stämme im Neuen Testament und die zwölf Apostel im Neuen Testament sind eine universelle Foto Gottes geretteten Menschen. So sind also die zwölf Stämme Israels und die zwölf Apostel im Neuen Testament so ein Bild für das universelle Volk Gottes aller Erlösten. Es ist Gottes Volk durch alle Zeitalter hindurch.
[14:39] So ist es also sehr interessant, wenn wir Offenbarung 7 betrachten, dass hier zwölf Stämme erwähnt werden. Wir realisieren natürlich und verstehen, dass hier in Offenbarung 7 es natürlich um die letzte Zeit geht, direkt vor der Wiederkunft Jesu. Wenn es also hier von den 144.000 spricht, dann sind es diejenigen, die direkt vor der Wiederkunft Jesu leben und mit dem Siegel des lebendigen Gottes versiegelt werden.
[15:35] Es ist also interessant, dass so wie im Alten Testament die zwölf Stämme hatte und dann später die zwölf Apostel, er auch am Ende der Zeit diese Zahl zwölf wiederverwendet. Ihr werdet vielleicht auch bemerken, dass der erste Stamm, der hier erwähnt wird, nicht der chronologischen Reihenfolge entspricht. Der erste Stamm, der erwähnt wird in Offenbarung 7, in Vers 5, ist der Stamm Juda. Er war allerdings der vierte Sohn von Jakob. Weiß jemand noch, wer der erste Sohn war? Ruben, genau. Und Ruben kommt jetzt als zweites dran. Das ist ein Mix-up of order chronologically. Chronologisch ist also alles durcheinander geraten. Also, die Reihenfolge ist unterschiedlich.
[16:48] Interessant ist auch, dass zwei Stämme eigentlich fehlen. Der Stamm Dan ist nicht dabei. Und auch der Stamm Ephraim ist in dieser Liste nicht erwähnt. Und der Grund ist, dass sie im Alten Testament, insbesondere auch mit Götzendienst in Verbindung standen. Dan war der erste Stamm, der sich so vollständig dem Götzendienst zugewandt hat. Und er war der erste Stamm, der sich mit dem Götzendienst zugewandt hat. Und er war der erste Stamm, der sich mit dem Götzendienst zugewandt hat. Aus Zeitgründen können wir das nicht vertiefen, aber wir können selbst Richter 18 lesen, wo diese Entwicklung beschrieben wird. Bei Ephraim ist es interessant, dass sie, nachdem das Passah seit vielen Jahren in der Einladung von Hiskia, dieses Passah zu halten, einfach abgelehnt haben. Und das könnt ihr in 2. Chronik 30 lesen. Ich gebe euch also nur ein paar Texte, die ihr dann später mal nachschlagen könnt, die wir aus Zeitgründen jetzt nicht alle lesen können. Und in Hosea 4, Vers 17 heißt es: Lasst es einfach so sein, es ist mit den Götzen verbunden. Dan und Ephraim sind also aus guten theologischen Gründen aus der Liste entfernt.
[18:39] Und es ist auch sehr wichtig für uns zu verstehen, dass diese 12 Stämme, so wie sie hier stehen, längst nicht mehr existieren. Und die Stämme der assyrischen Eroberung wurden während der assyrischen Eroberung gefangen und weggeführt. Und auch die übrig verbliebenen Stämme Judas und Benjamins sind dann endgültig zerstreut worden nach der Zerstörung Jerusalems 70 nach Christus. Das Judentum von heute besteht nicht mehr aus diesen 12 Stämmen.
[19:28] Eine andere wichtige Beobachtung ist, dass einige Stämme historisch sehr viel größer waren als andere. Sie waren längst nicht alle gleich groß, so 12.000 oder so. Es ist interessant, dass einige Stämme historisch sehr viel größer waren als andere. Die waren längst nicht alle gleich groß, so 12.000 oder so. Es ist interessant, dass einige Stämme historisch sehr viel größer waren als andere. Zum Beispiel war in der Geschichte der Stamm Juda mindestens doppelt so groß wie der Stamm Benjamin. In 4. Mose 1, das könnt ihr auch später mal nachschlagen, da wird die Anzahl aller waffenfähigen Männer beschrieben. In Juda gab es 74.600 Männer. In Benjamin waren es nur 35.400.
[20:16] Wenn man all diese verschiedenen interessanten Beobachtungen zusammen nimmt, dass die Liste nicht chronologisch ist, dass auch die einzelnen Stämme historisch nicht alle gleich groß waren, und dass es klar ist, dass wir hier über eine 5.000er-Waffe sprechen. Also, wenn man all diese verschiedenen Beobachtungen zusammen nimmt, ist man sicher, dass die ganze Menge von Menschen eine theologische Realität ist, anstatt eine liturgische Erfüllung. Dann wird es sehr deutlich, dass wir hier über eine theologische Realität sprechen und nicht so sehr über eine historische Erfüllung. Eine buchstäbliche Erfüllung.
[21:04] Also, die 144.000 Offenbarung 7 beschreiben eine Erfahrung, die Gottes Menschen in der Endzeit haben müssen, diejenigen, die mit dem lebenden Siegel gesiegelt haben. Diejenigen, die mit dem Siegel Gottes versiegelt sind.
[21:19] Warum ist die Reihenfolge der Namen genau so, wie sie hier ist? Und da fängt es an, richtig faszinierend und augenöffnend zu werden. Namen in der Bibel sind selten oder so gut wie nie einfach nur zufällig. Sie haben oft eine tiefe Bedeutung. Und die Namen in der Bibel sind selten oder so gut wie nie einfach nur zufällig. Jeder Name hier hat eine ganz bestimmte Bedeutung. Und was das hier macht, diese Passage hier in Offenbarung 7, ist, dass es uns durch eine Erfahrung leitet, die von den 144.000 erzielt werden muss, basierend auf der Bedeutung der Namen. Diese Passagen, Offenbarung 7, zeigt uns, welche eine Erfahrung die 144.000 haben werden, basierend auf der Bedeutung dieser Namen.
[22:16] Das ist das Zwillingsbuch. Ihr habt vielleicht schon oft gehört, dass das Buch Offenbarung ein Zwillingsbuch hat. Was ist das Zwillingsbuch zur Offenbarung? Das Buch Daniel. Aber ich möchte heute sagen, dass es eigentlich Drillinge sind. Es gibt noch ein drittes Buch. Und das ist das Buch 1. Mose. Denn es gibt so viel an Namen, Ideen, Konzepten, Phrasen, die in 1. Mose erst mal etabliert werden und dann in der Offenbarung wieder aufgegriffen werden. Um also Offenbarung 7 mit diesen Namen zu verstehen, müssen wir zurückgehen in das Buch 1. Mose. Um also Offenbarung 7 mit diesen Namen zu verstehen, müssen wir zurückgehen in das Buch 1. Mose. Und es gibt im Buch 1. Mose drei Kapitel, die mit dem Konzept und der Bedeutung der Namen dieser zwölf Stämme zu tun haben. Und es gibt im Buch 1. Mose drei Kapitel, die mit dem Konzept und der Bedeutung der Namen dieser zwölf Stämme zu tun haben.
[23:31] Ihr erinnert euch, dass die zwölf Stämme von den zwölf Söhnen Jakobs kommen. Und im Buch 1. Mose haben wir die Geschichte von Jakob. Ihr wisst vielleicht auch, ihr kennt die Geschichte von Jakob, der mit Gott gerungen hat und dessen Name geändert worden ist von Jakob, was "Fersenhalter" bedeutet, zu Israel, "der Kämpfer Gottes", "der Kämpfer mit Gott". Bevor es also eine Nation Israel gab, gab es einen Mann, der einen Sieg hatte mit Gott. Und sein Name war Israel. Und er hatte zwölf Söhne. Sein erster war Ruben. Und dann könnt ihr in 1. Mose die Liste euch komplett anschauen. Aus diesen zwölf Söhnen sind Stämme geworden und sie wurden nach diesen Söhnen Jakobs benannt. Jedes Mal, wenn man von der Geburt eines dieser Söhne Jakobs liest, da wird immer wieder gesagt, warum das Kind so genannt worden ist. Warum ist das Kind Juda genannt? Warum ist es Ruben genannt? Warum ist es Naftali genannt worden? Und viele dieser Namen werden in 1. Mose 29 und 30 erwähnt. Und dann ganz am Ende, fast am Ende, 1. Mose hat ja 50 Kapitel, in Kapitel 49. Wo sie dann alle in Ägypten sind. Dann ruft Jakob alle seine Söhne zusammen, weil er kurz davor steht zu sterben. Dann gibt er seinen Segen über jeden einzelnen Sohn und dann die Stämme sozusagen. Und auch dort finden wir Hinweise für die Bedeutung der Namen. Diese Stämme.
[25:52] Wenn wir also zu Offenbarung 7 gehen und Johannes diese Gruppe sieht, die 144.000, und er sagt: 12.000 von dem Stamm und 12.000 hier und 12.000 da und da. Was er also vom Heiligen Geist inspiriert tut, er präsentiert eine theologische Realität, die diese Gruppe der Endzeit beschreibt. Basierend auf der Bedeutung dieser Namen.
[26:22] Now, when you look at the names and their order and you look at the meaning of each name, you find a powerful, beautiful, fascinating description of what the last generation will go through. Und wenn ihr euch die Bedeutung der Namen in der Reihenfolge von Offenbarung 7 anschaut, dann findet ihr eine faszinierende, spannende Geschichte. Wir werden uns mit diesen Namen beschäftigen. I wish I had more time to go into the depth of each name. I actually picked a few that I'm going to develop more than others. I hope I can give you kind of an enthusiasm to study this deeper. Wir werden nicht die Zeit haben, jeden einzelnen Namen ins letzte Detail auszulegen. I think this is really the foundation of the experience of the 144,000.
[27:22] Ich möchte vor allem jetzt erst mal über den ersten Namen sprechen, weil der die Grundlage der Erfahrung der 144.000 bildet. Wer ist der erste Stamm, der erwähnt ist? Was ist der erste Name? Juda. Jesus kam vom Stamm Juda. Und der erste Name war? Huh? Audrey? Umi? Hm? Jenny? Joe? Angela. Mike? Michael? Eveline? Rebecca? Grace? Rebecca? Grace?
[28:43] Eben! Meine Hand! Ich will mehr Bett! Ein Wort für das Jahr. Ja! Für mich, das Jahr 2023, habe ich das Wort Dankbarkeit ausgewählt. Weil ich in einer rewardiven State von Dankbarkeit Gott sein möchte und loben möchte. Ich glaube, dass Lobpreis und Dankbarkeit auch extrem wichtig sind in unserem Kampf gegen Sünde und Versuchungen. Dankbarkeit und Lobpreis öffnen unsere Augen, damit wir erkennen, was Gott in der Welt und für uns tut.
[30:01] Es gibt einen Ort noch, und das ist etwas früher, wo die 144.000 erwähnt werden. Etwas später, und zwar Offenbarung 14. Nur in Offenbarung 7 und 14 haben wir die 144.000 erwähnt. Und dort werden die 144.000 wie folgt beschrieben in Vers 3. Da heißt es: Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten. Und niemand konnte das Lied lernen, als nur die 144.000, die erkauft worden sind von der Erde. Sie haben also ein Lied der Erfahrung mit Gott, ein Lied der Danksagung, ein Lied des Lobpreises.
[31:03] Ihr erinnert euch, wir haben ja heute früh schon über die vier Winde gesprochen, über all diese Schicksale oder all diese Dramen, die über diese Welt kommen werden. Und ihr fragt euch: Gibt es vielleicht einen Grund, Gott zu danken, wenn man sich die letzten Szenen der Weltgeschichte anschaut? In all diesen Anfechtungen und Verfolgungen und Schwierigkeiten und Versuchungen. Wie sollen wir dahin durchkommen? Ich glaube, dass der Schlüssel dazu ist, dass wir in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt, in der Welt. Ich glaube, der Schlüssel ist tatsächlich, dass wir Gott auch in den Tälern des Lebens danken.
[31:50] Es gibt ein wirklich vollkommenes Beispiel dafür in der Bibel. Es gab einen Liedermacher, einen Liederschreiber. Er hieß David. Und er kam ja aus dem Stamm Juda. Und er schrieb ein Lied. Und zwar Psalm 23, das wir alle wahrscheinlich gut kennen. Da preist David in Psalm 23 Gottes Güte und Gnade und dankt ihm für all das, was er von ihm empfangen hat. Schaut, was er sagt im Vers 1. Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln. Und ich sage mir: Waren da nicht im Leben von David Momente, wo ihm Dinge gefehlt haben? Erinnert euch daran, wenn er vor Absalom fliehen musste. Oder vor Saul fliehen musste. Erinnert euch, als er in einer Höhle leben musste, als ein Ausgestoßener. Und trotzdem sagt er: Mir wird nichts mangeln. Er sagt: Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Wunderbares Bild von Ruhe und Glückseligkeit, wenn man den Vers liest. Die Realität war aber, dass er ganz oft in den rauen Bergen um sein Leben rannte.
[33:32] In Vers 3 heißt es: Er quickt meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße, um seines Namens willen. Was David erreicht hat und was wir erreichen müssen, ist, dass er ein Auge und ein Herz für die Gnade Gottes hatte. Er konnte selbst in den finsteren Tälern der Welt Gottes Güte erkennen. Das brauchen wir als Erfahrung der 144.000.
[33:59] Schaut Vers 4. Ich werde keine Schmerzen für euch haben, obwohl ich durch den Wald der Schatten der Todesstrahlung gehe. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Er leugnet ja nicht, dass es irgendwelche Täler des Todesschattens geben könnte im Leben. Aber er versteht, dass Gott immer bei ihm ist, an seiner Seite. Er präsentiert, dass Gott immer bei ihm ist, an seiner Seite. Und er präsentiert, dass Gott immer bei ihm ist, an seiner Seite.
[34:50] Ich liebe Vers 5. Er sagt: Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde. Er sagt mit anderen Worten: Die Feinde sind um mich herum. Es ist, als ob er sagen würde: Ich könnte mich ja dafür entscheiden, all die Feinde anzusehen. Aber stattdessen entscheide ich mich, auf diesen symbolischen, geistlichen Tisch zu schauen, mit all der Güte und den guten Dingen, die Gott mir gibt. Wenn du durch Schwierigkeiten in deinem Leben gehst. Wenn du mit Krankheit zu tun hast. Wenn du mit Beziehungsschwierigkeiten konfrontiert wirst. Wenn du mit körperlichen Schwierigkeiten konfrontiert bist. Was immer es auch sein mag. Vielleicht hast du mit Depressionen zu kämpfen. Oder mit Angst. Wo schaust du hin? Und ja, in dieser Welt gibt es viele Dinge, die uns beunruhigen können. Wir verleugnen ja nicht, dass es viele Feinde um uns herum gibt. Alle möglichen Riesen und Feinde. Aber die 144.000, die schauen direkt auf den Tisch, der vor ihnen gedeckt ist. Sie sehen Gottes Güte. Sie sehen die Gnade Gottes in ihrem Leben.
[36:32] Er sagt im zweiten Teil von Vers 5: Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt. Mein Becher fließt über. Er sieht, dass die Güte und die Gnade Gottes überreich, fließend ist. Selbst inmitten von Schwierigkeiten. Und wenn wir einen Moment mal nehmen würden, all die Segnungen Gottes in unserem Leben wirklich zu zählen, dann müssten auch wir sagen: Unser Becher fließt über. Allein schon, dass wir heute hier zusammen sein können, das Wort Gottes öffnen können, dieses geistliche Fest haben können, können wir sagen: Unser Becher fließt über.
[37:28] Und ich liebe diesen Vers 6. Nur Güte und Gnade werden mir folgen. Mein Leben lang. Und ich werde bleiben im Haus des Herrn immer da. Er schaut nicht nur zurück und sagt: Ja, Gott hat mir einen Tisch bereitet, und Gott hat mich beschützt, und Gott ist mit mir gewesen. Aber er schaut auch mit Zuversicht in die Zukunft. Und er weiß, da wird es finstere Täler geben. Und er weiß, da wird es Schwierigkeiten geben. Aber gleichzeitig sagt er: Gnade und Güte, das ist wie über Menschen reden, Gnade und Gnade werden mich folgen, sie werden mich mein ganzes Leben lang folgen. Und ich möchte, dass ihr darüber nachdenkt, dass Gott euch mit Güte und Gnade regelrecht verfolgt. Und ihr könnt um euer Leben laufen. Aber du kannst dich einfach nur umdrehen und du siehst direkt hinter dir sind Gottes Güte und Gnade. Hinter dir.
[38:43] Ich hatte vor wenigen Wochen eine Erfahrung, die mich an diesen Text erinnert hat. In Norwegen. Es gibt da dieses ungeschriebene Gesetz, das haben wir vielleicht in Deutschland auch. Und es heißt: Don't talk about religion. Don't talk about religion. Religion ist etwas Privates. Wenn dich jemand nachfragt, dann kannst du vielleicht was sagen, aber das ungeschriebene Gesetz: Von alleine redest du nicht darüber. Das macht natürlich die Evangelisierung sehr schwierig, aber wir können natürlich solche Regeln nicht übernehmen. Aber es ist alles durch die Gesellschaft in Norwegen. Don't talk about religion.
[39:36] Vor einigen Wochen hatte ich dieses Treffen. Und weil ich jetzt in dem Prozess bin, ein norwegischer Bürger zu werden, bin ich ein deutscher und ein neuseeländischer Bürger. Aber seitdem ich lange in Norwegen lebe, habe ich für einen norwegischen Bürger einen dritten Pass. Und um Staatsbürger zu werden, habe ich dafür das beantragt. Und ein Teil des Prozesses ist, dass man eine Prüfung machen muss, um zu zeigen, dass man auch wirklich gut norwegisch sprechen kann. Ich hatte jetzt nicht so viel Angst, ich lebe ja schon lange in Norwegen, ich predige auf Norwegisch, aber es war so eine formale Sache, und es war eine Prüfung, in der man mit jemand anderem sitzt, den man von vorher nicht kennt. Und dann sind da zwei Prüfer, die das Gespräch zwischen den beiden anhören und testen, wie gut man auf Norwegisch kommunizieren kann. Und dann gibt es noch eine dritte Person, die die Konversation leitet und Fragen stellt.
[40:58] Und ich komme also in diesen Raum, und ich setze mich nieder, und auf der anderen Seite des Tisches ist eine junge Frau, die auch die Prüfung machen musste, und ich habe sie noch nie kennengelernt. Und auf der anderen Seite des Tisches ist eine junge Frau, die ich nie zuvor getroffen habe, die auch diese Prüfung macht. Und erinnert euch an dieses ungeschriebene Gesetz: Redet nicht über Religion. Vor allem, wenn man so eine offizielle norwegische Prüfung macht. Das ist das Allerletzte, was man tun würde.
[41:46] Also, ich hatte schon gedacht, vielleicht kann ich ja ein bisschen Zeugnis geben. Ich schaue mal die Fragen an, vielleicht fragen sie ja, was ich beruflich mache, dann kann ich sagen: Ich bin ein Pastor, dann kann ich vielleicht so ein bisschen was noch mitgeben.
[42:02] Also, dort sitzen die beiden Prüfer, die diese Prüfung beurteilen. Und ich sitze mit dieser jungen Frau dort, und dann ist diese dritte Person, die uns Fragen stellt und dafür sorgt, dass das Gespräch auch immer weiter geht. Und das Gespräch beginnt. Die dritte Person stellt zuerst der jungen Frau eine Frage. Ich kenne sie nicht. Und die Frage ist: Was ist für dich das Wichtigste im Leben? Und ich sagte: Oh, das wird vielleicht interessant jetzt. Und sie sagt: Das Wichtigste im Leben, sehr gutes, feines Norwegisch, dass sie spricht, ist Jesus.
[43:05] Wo bin ich? Ich dachte, ich werde jetzt gleich aufwachen. Kann mich jemand kneifen? Und dann, sie hat drei Minuten Zeit, und sie verwendet alle drei Minuten die Schönheit und dieses tolle Gefühl, Jesus zu folgen. Und als sie fertig ist, dann hat wahrscheinlich die dritte Person, die das Gespräch leiten sollte, eine Frage gestellt: Was ist für dich das Wichtigste im Leben? Das ist ja eine private Angelegenheit, was wird der jetzt sagen? Und sie hat dann versucht, eine Antwort zu geben. Sie meinte: Willst du darüber reden? Ich kann dir auch eine andere Frage stellen. Und ich sagte: Das ist so erstaunlich, denn auch Jesus ist für mich das Allerwichtigste.
[44:28] Sie haben nach Kameras gesucht und geschaut, ob es eine gestellte Sache ist, ein Witz oder so. Ich habe meine drei Minuten verwendet, um all das zu bestätigen und zu vertiefen, aber in einer sehr entspannten Weise. Hat diese Frau gesagt: Ich denke, ihr könnt das den ganzen Tag reden, aber lasst uns zur nächsten Frage gehen.
[44:57] Und als wir aus der Prüfung kamen, haben wir das Zimmer verlassen und sie hat sich zu mir umgedreht und gesagt: Ich kann es gar nicht glauben, dass das passiert ist. Und ich sagte: Was denkst du? Und das ist doch ein führendes Herrn, ein führendes Herrn, was denkst du? Ich sagte: Absolut. Und ich habe gedacht: Tatsächlich, Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang.
[45:35] Wir werden immer wieder Situationen im Leben haben, wo wir sehen: Gott ist Güte und Gnade. Und ich glaube an Zufälle. Das Wort Zufall wurde für mich durch Vorsehung ersetzt. Denn wenn wir ein Leben der Dankbarkeit und des Lobpreises leben, dann wird Gott unsere Augen öffnen für die Güte und Schönheit, die um uns herum ist. Dann werden wir sehen, als unser Becher überfließt.
[46:25] Das heißt, die ganze Erfahrung der 144.000 wurzelt in diesem Lobpreis Gott gegenüber, aus Dankbarkeit.
[46:36] Der zweite in Offenbarung 7 erwähnte Stamm, das ist Ruben. In 1. Mose 29, Vers 31 und 32 lesen wir Folgendes: Als der Herr aber sah, dass Lea verschmäht war, da öffnete er ihren Mutterleib, Rachel aber war unfruchtbar. Und Lea wurde schwanger und gebar einen Sohn, dem gab sie den Namen Ruben, denn sie sprach: Weil der Herr mein Elend angesehen hat, so wird mich nun mein Mann liebgewinnen.
[47:28] Das Wort Ruben heißt eigentlich "Seid ein Sohn". Es ist diese Freude in diesem Buch. Und in Offenbarung 7 geht es von Praise, Juda, zu Ruben, ein Sohn.
[47:45] Und das dritte Name, das erwähnt wird, das dritte Stamm, wie man hier in Offenbarung 7 in Vers 5 dreht, der dritte Stamm, der in Offenbarung 7 erwähnt wird, ist der Stamm Gad. Die Bedeutung des Namens Gad ist eine Gruppe. Es ist interessant, weil Gad tatsächlich eine der größten, der bevölkerungsreichsten Stämme wurde. Also, die chronologische Reihenfolge hier ist: Lobpreis, ein Sohn, eine Gruppe. Und so weiter geht es in Offenbarung 7 und in Vers 7. Eine Gruppe.
[48:43] Und wir werden jetzt sehen, wenn wir weitergehen, wie diese Namen die Erfahrung der Gruppe beschreiben, die 155.000 sind. In Offenbarung 7 und dort Vers 6 lesen wir, und da heißt der siebte, der vierte Stamm Asser, und der hat auch 12.000. Und die Bedeutung von Asser ist fröhlich. Also, Lobpreis, ein Sohn, eine Gruppe, Fröhlichkeit, Freude.
[49:28] Diese Idee von Freude erinnert uns auch daran, warum wir Gott lobpreisen. Denn wir freuen uns ja, dass Gott gut ist und dass er uns führt und mit uns ist. Ich glaube, Siebentagsadventisten sollten die fröhlichsten Menschen auf der Welt sein. Nicht eine leere Fröhlichkeit, aber eine tiefe Freude, weil wir von Gott erlöst worden sind.
[50:08] Ich bin oft in Europa zum Predigen gewesen. Aber ich danke Gott, dass ich auch an vielen anderen Orten der Welt predigen durfte. Das Interessante ist, in Europa können die Menschen fröhlich sein, ohne es zu zeigen. In Norwegen schauen die Menschen so an. Einige von euch auch. Also, heute ist ganz gut. Und dann predigst du dein Herz aus. Und nach der Predigt stehe ich an der Tür und verabschiede meine Mitgemeinde. Und ich denke mir: Diese Predigt hat mein Leben verändert. Und ich denke mir: Du könntest es auch zeigen, dass es dein Leben verändert hat. Der erste Schritt könnte ja ein Lächeln sein.
[51:22] Einmal hat diese Schwester zu mir gesagt: Das war so eine mächtige Botschaft. Ich sollte aufstehen, meine Hände heben und Halleluja rufen. Und ich habe ihr dann gesagt: Du hast meine offizielle Erlaubnis, das das nächste Mal zu tun. Also, ich möchte jetzt hier nicht irgendwie so Achterbahn-Emotionen fördern, die einfach nur oberflächlich sind. Aber wir sollten keine Angst haben, die tiefe Freude, die einfach nur ein bisschen von der Liebe aus dem Herzen rauskommt.
[52:03] Ich würde mir wünschen, wir könnten einfach nur zurückgehen und die ersten Pioniere sehen. Ich denke, wir würden uns überraschen. Wir würden uns fragen: Sind wir in einer charismatischen Bewegung? Also, ich denke, wenn wir die frühen Pioniere gesehen hätten, dann wären wir wahrscheinlich etwas überrascht und würden sagen: Das ist eine empfindliche Bewegung. Also, nicht dieses leere und nur von Emotionen geführte, diese Bewegung. Sondern ich rede von einer tiefen, echten Freude, was wir über Gottes Wahrheit entdeckt haben. So wie dieses Gleichnis, dass Jesus erzählt von dem Mann, der den Schatz findet und er verkauft, was er hat, um diesen Schatz seinen eigenen nennen zu können. Er ist so begeistert von dem, was er gefunden hat. Bist du begeistert von dem, was du findest? Hast du den Schatz gefunden? Und wenn du den Schatz gefunden hast, dann preise Gott und sei fröhlich und sei Teil dieser 144.000.
[53:17] Der fünfte Stamm ist auch in Vers 6 erwähnt. Das ist Naftali. Das bedeutet kämpfen, ringen. Also, aus Zeitgründen lesen wir es jetzt nicht, aber in 1. Mose 30 geht es darum, wie Lea mit ihrer Schwester gerungen hat und dann diesen Sohn bekommen hat, den sie nach Daniel nannte. Und wir erinnern uns natürlich auch an Jakobs eigene Erfahrung, als er mit dem Herrn gerungen hat.
[54:06] Die Erfahrung der 144.000, die wir hier sehen, ist ein Festklammern an Jesus, egal was passiert. Er erinnert euch an Jakob, als er mit dem Engel gerungen hat. Er hat sich ja festgeklammert und gesagt: Ich lasse dich nicht gehen, es sei denn, du siegst mich. Und ihr erinnert euch, er ist ja an seiner Hüfte verwundet worden. Und als er am nächsten Tag dem Esau begegnet, da hinkt er, weil es da diesen greifbaren Beweis seines Ringens mit Gott gibt.
[55:05] Das ist also interessant, weil an dem Tag, wo seinem größten Feind begegnet, Esau mit 400 Mann, der am schwächsten hinkt. Aber in einer gewissen Weise, es ist ja gar nicht schwach, er ist stark, denn er verlässt sich jetzt auf Gott.
[55:28] Einer meiner absoluten Lieblingsverse in der Bibel, das ist sozusagen quasi das Vorbild für meinen ganzen Dienst, das ist 2. Korinther 12. Da spricht es von der Abhängigkeit, die wir brauchen von Jesus. Es heißt hier, wie Jesus zu Paulus redet. Und Paulus hat ja diese Schwierigkeit in seinem Leben und er betet darum, dass sie ihm genommen wird. Und dann sagt Jesus zu ihm diese Worte in Vers 9. Und er sagt: Jesus, lass dir an meiner Gnade genügen, sie ist ausreichend. Denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen. In der Schwachheit.
[56:19] Das ist in unserer Welt eine totale Revolution. Wenn wir über Stärke reden, dann reden wir über unsere Stärke. Und wenn wir über Gewalt reden, wenn wir über Stärke reden, dann sprechen wir über unseren Lebenslauf, wir sprechen über unsere Erziehung, unsere Ausbildung, über das Geld und die Ressourcen, über die Menschen, die wir kennen, über die Erfahrungen, die wir haben. Aber in der Bibel geht es bei der Kraft nicht um unsere Stärke, sondern sie wird vollkommen in unserer Schwäche. Es geht darum, dass wir alles Gott übergeben.
[57:15] Ich habe jetzt seit 20 Jahren als Evangelist und Prediger gearbeitet. Ich habe 2003 begonnen. Sehr früh schon in meinem Dienst habe ich diese Lehre der Abhängigkeit von Gott geübt. Ich erinnere mich an eine der ersten Bibelstunden, die ich jemals gegeben habe. Ich habe in den USA gearbeitet und ich habe an den Türen geklopft und wollte Bibelstunden bekommen. Und bevor ich dahin ging nach Amerika, hatte ich diesen amerikanischen Traum, dass es dort sehr einfach wäre. Und ich dachte, in Europa ist es schwer mit der Bibelarbeit, aber warte mal, bis ich nach Amerika gehe. Da möchte doch jeder die Bibel studieren, oder? Aber es hat nicht lange gedauert, bis mein amerikanischer Traum zerplatzt ist. Und es hat nicht lange gedauert, bis ich festgestellt habe, die Menschen dort sind zufrieden mit dem, was sie haben, auch wenn sie vielleicht Christen sind.
[58:34] Und das passierte so: Ich klopfte an der Tür, eine Frau öffnete und ich habe dann so mein Ding durchgezogen, habe mich präsentiert, mich vorgestellt und habe gefragt, ob sie Interesse hat, die Bibel zu studieren. Und die Frau sagte: Nein, ich habe keine Interesse. Und sie hat die Tür so fast geschlossen. Aber hinter ihr gab es eine andere Frau, die sagte: Warte, warte, ich würde gerne die Bibel studieren. Und ich fragte: Was ist deine Adresse? Denn sie hatte nur ihre Freundin besucht. Sie hat die Adresse mir aufgeschrieben. Wir haben ein Treffen verabredet.
[59:18] Also, es war lange bevor es die Smartphones gab. Ich habe mir die Adresse dann rausgesucht und bin da hingefahren. Und je mehr ich da in diese Gegend kam, desto mehr habe ich festgestellt, das ist gar keine Wohnung hier. Als ich dort hinkam, das war eigentlich so ein Rehabilitationszentrum. Dort befand sie sich zu der Zeit. Und das war meine erste Bibelstunde. Ich hatte alles vorbereitet, wollte alles richtig machen. Ich wollte über Daniel 2 sprechen. Und ich habe alle Daten, 605 von 539 usw. auswendig gelernt und wusste alles.
[1:00:20] Ich habe alles auswendig gelernt, damit ich meine Notizen nicht groß benutzen muss und wollte alles so machen, wie ich es auf der Missionsschule gelernt habe. Ich habe alles vorbereitet. Also, alles, selbst die sozialen Aspekte der Bibelschule, war alles geplant. Fünf Minuten kurzer Smalltalk, frage sie, wie es ihr geht usw. Und dann gehst du in den Planer. Und ich wusste aus der Schule, aus der Informationsschule, mach nicht länger als 50 Minuten und alles war ein bisschen zerteil geplant.
[1:00:58] Wir haben uns also hingesetzt. Als ich dann alles ausgefüllt hatte, damit ich tatsächlich in das Rehabilitationszentrum hineingelassen wurde. Und ich habe gesagt: Erzähl mir mal was von dir. Und dann 5 Minuten und dann geht es los mit Babylon 605 usw. Und ich sage: Dann erzähl mir mal ein bisschen was von dir. Genau das hat sie getan, aber nicht ein bisschen. Sie hat ihr gesamtes Leben mir offenbart. Und das war wirklich heftig. Wie sie als Kind missbraucht worden ist. Und wie sie als Teenager in einer Gang gewesen ist. Wie sie dann ihre vermeintliche Liebe des Lebens gefunden hatte, die sie dann aber wieder missbrauchte. Wie sie ein Kind dann hatte, um das sie sich nicht kümmern konnte, weil sie drogenabhängig war, das Kind ihr weggenommen worden ist. Und dann ist sie irgendwann völlig unten aufgeschlagen. Und sie wollte sich ihr Leben geben. Und deswegen war sie in diesem Zentrum. Und sie erzählt mir diese ganze Geschichte. Und sie weint. Und hier bin ich, 23 Jahre alt. Und ich wusste gar nicht, was ich sagen soll. Und ich habe gedacht: Irgendwie passt das jetzt mit 635, 639. Ich habe wunderschöne Studien über Daniel gemacht. Aber in dem Moment dachte ich: Gott, ich brauche etwas anderes. Also, versteht mich nicht falsch, ich habe schon gerne über Daniel gesprochen. Das macht ganz toll. Aber zu dem Moment habe ich gedacht: Gott, ich brauche etwas anderes.
[1:02:58] Manchmal hat man diese Erfahrung, wenn jemand sich wirklich öffnet und du sagst: Ich verstehe, was du durchmachst. Aber eigentlich nicht. Also, werde ich sagen: Ich verstehe, was du durchmachst. Aber ich schwöre es zurück, weil ich nicht verstehe. Und so habe ich angefangen zu beten. Und ich habe gesagt: Gott, ich dachte, ich war vorbereitet. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Und ich bete, dass du jetzt übernimmst. Denn alles, was ich vorbereitet habe, nichts davon passt irgendwie. Und ich habe als 23-jähriger Bibelarbeiter gemerkt, wie Gott die Sache in seine Hand genommen hat.
[1:04:00] Was aus mir heraus geflossen ist, ist im Wesentlichen eine Präsentation der Liebe Gottes und seiner Güte gewesen. Und ich weiß noch, wie ich gesagt habe: Ich verstehe ja gar nicht, was du alles durchgemacht hast, aber ich kenne jemanden, der es verstehen kann. Und ich konnte sehen, wie in all dieser Finsternis, dieser Schimmer der Hoffnung plötzlich da war. Und als ich dann zurückfuhr, wo ich übernachtete, habe ich über diesen Text nachgedacht: Gottes Gnade ist ausreichend. Und deine Stärke wird in meiner Schwachheit vollkommen.
[1:04:52] Gott kann dann arbeiten, wenn wir an das Ende von uns selbst gekommen sind, wenn wir uns schwach fühlen, wenn wir uns schwach fühlen. Und alles hier über die 144.000, meine lieben Freunde, ist nicht, dass sie die 144.000 sind, weil sie so stark sind. Und schaut mal, was ich alles erreicht habe. So ein Supermissionar, wie ich es bin. Die 144.000 sind schwach, sie sind wie Jakob, aber sie lassen Christus nicht los. Und sie sagen: Deine Gnade ist genügend und deine Kraft, deine Stärke wird vollkommen in meiner Schwachheit. Ich werde dich nicht lassen. Ich möchte Teil dieser Gruppe sein. Und ich möchte, dass wir alle Teil dieser Gruppe sind.
[1:05:49] Aber um Teil der 144.000 zu werden, muss ich mich nicht verlassen. Aber damit wir Teil der 144.000 sind, brauchen wir eine Erfahrung mit Jesus. Eine Erfahrung, wo wir merken, dass wir am Ende sind mit uns selbst, dass wir anfangen, uns wirklich auf Jesus zu verlassen, uns von ihm abhängig zu machen, zu ringen und nicht loszulassen.
[1:06:18] Wir wollen jetzt zum Abschluss kommen und ganz schnell die letzten Stämme uns anschauen. Die Zeit ist vorbei, ich werde ganz schnell die letzten Stämme erwähnen und dann das alles zusammenbinden.
[1:06:37] Der sechste Stamm, der erwähnt wird, ist Manasse. Wir sehen das am Ende von Vers 6. Manasse bedeutet vergessen. Das ist so interessant, weil Gott uns in eine Erfahrung leiten will, in der wir uns selbst vergessen und die Vergangenheit vergessen. Und er möchte unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.
[1:07:04] Eines meiner Lieblingskapitel in der Bibel ist das Buch Hebräer, Kapitel 11. Wisst ihr, wie ich gerne Hebräer, Kapitel 11 nenne? Das ist das Gedächtnis Gottes. Das ist das, wofür Gott sich entscheidet, woran er sich erinnern möchte von Menschen. Versteht mich nicht falsch, ich denke nicht, dass Gott etwas vergessen kann, weil er perfekt ist. Was möchte er aber wirklich von uns? An was möchte er sich erinnern von uns? Da redet es zum Beispiel von Sarah und ihrem Glauben. Und dass sie geglaubt hat, dass sie ein Kind haben wird. Wenn ich die Geschichte in 1. Mose lese, da steht doch, dass sie gelacht hat wegen den Verhaltensweisen, dass sie ein Kind haben wird. Aber sie kam zu einem Punkt, wo sie vertraut hat. Und dann sagt Gott: Das werde ich mich erinnern. Ist das nicht schön?
[1:08:18] Teil der 144.000 zu sein, bedeutet nicht, dass wir eine makellose Vergangenheit haben. Aber wir glauben an einen Gott, der unsere Sünden vergessen kann. Und der sich dann an die guten Erinnerungen des Glaubens erinnert.
[1:08:37] Der siebte Stamm ist der Stamm Simeon. Und das bedeutet hören. Das ist eine Gruppe, die 144.000, die auf Gottes Stimme hört. Ihr kennt das Gleichnis von dem Seemann, der den Samen ausstreut. Und ihr wisst, dieser Samen fällt auf den Wegen und unter die Felsen und dann unter die Dornen. Aber dann gibt es auch Samen, der ein Symbol ist für das Wort Gottes, der auf guten Boden fällt. Und die 144.000 sind die, die ihr Herz kultiviert haben, damit es offen ist, wenn Gott zu ihnen spricht.
[1:09:32] Der achte Stamm ist der Stamm Levi. Levi bedeutet, verbunden zu sein, also als wenn man mit Gott verbunden ist, Teil von ihm ist. Hier ist auch die Idee, an Gott festzuhalten.
[1:09:49] Der neunte Stamm ist Isachar. Und das bedeutet Diener. Und das ist auch ein Beispiel von Offenbarung 7, wo es über die 144.000 redet, die versiegelt sind. Sie sind Diener Gottes.
[1:10:10] Der zehnte Stamm ist der Stamm Zebulon. Und der Name Zebulon bedeutet, zu wohnen. Und natürlich ist das das ganze Konzept der Schriftur, dass wir mit Gott verbunden sind. In meiner letzten Präsentation am Samstagabend werde ich über das Konzept sprechen, mit Gott zu wohnen.
[1:10:41] Der elfte Stamm ist der Stamm Joseph. Joseph bedeutet, zusätzlich. Das sind die zusätzlichen Freuden und Segnungen Gottes.
[1:10:54] Und dann der letzte Stamm, Benjamin. Das ist der Sohn der Rechten, der rechten Hand. Es ist interessant, aus Zeitgründen werden wir es nicht lesen, aber wenn ihr zuerst in Mose 35 geht. Benjamin war ja nicht ein Sohn von Lea, sondern von Rahel. Und als Rahel den Sohn geboren hat, nannte sie ihn zuerst Benoni. Das bedeutet, Sohn der Sorgen, weil sie große Schmerzen hatte, als sie die Geburt hatte. Und sie ist bei der Geburt gestorben. Aber dann hat Jakob den Namen geändert, weil er den Namen nicht mehr genannt hat. Aber Jakob hat dann den Namen des Säuglings geändert, von Benoni, was Sohn der Sorge heißt, zu Benjamin, Sohn der rechten Hand. Und das ist ein vollkommener Typus auf Jesus Christus. Jesus war ja ein Mann der Sorgen und der Schmerzen. Aber durch seine Siegertätigkeit wurde er der Sohn der Rechten. Aber durch seinen Sieg wurde er der Sohn zur rechten Hand Gottes.
[1:12:22] So sind also diese zwölf Stämme eingerahmt mit Juda und Benjamin, mit zwei wunderschönen Typen, zwei Illustrationen für Jesus Christus. Und es ist interessant, dass Benjamin tatsächlich in Bethlehem geboren wurde, wie uns die Bibel sagt. Und es ist interessant, dass Benjamin tatsächlich in Bethlehem geboren wurde, wie uns die Bibel sagt. Der selbe Ort, wo Jesus geboren worden ist.
[1:12:53] Und jetzt wollen wir diese Namen nehmen und sie sozusagen in der chronologischen Reihenfolge noch einmal lesen, wie sie hier aufgeschrieben sind. Es beginnt mit Lobpreis, ein Sohn, eine große Gruppe, die fröhlich sind, die mit Gott gerungen haben, die das Ich und die Vergangenheit vergessen, die Gottes Wort hören, die mit Gott verbunden sind, die Diener Gottes sind, die mit ihm wohnen und denen Freuden und Segen hinzugefügt werden als Söhne der rechten Hand. Also, sagt Halleluja!
[1:13:38] Die offizielle Erklärung ist offiziell erlaubt, es aufzustehen und Halleluja zu sagen. Gibt es irgendeinen Deutschen, der das tun würde? Ist das nicht gute Nachricht, liebe Freunde? Das ist die Erfahrung der 144.000. Ich möchte Teil von ihnen sein. Ich möchte ein Leben, das Leben, als Lobpreis leben und ich möchte mit Gott ringen und von ihm abhängig sein. Ich möchte festhalten in ihm, ich möchte diese zusätzlichen Segnungen und Freuden haben, die von seiner Hand kommen.
[1:14:15] Liebe Freunde, wir müssen lernen, dieses Lied zu singen. Denn eines Tages, wenn du Teil dieser Zahl bist, dann wirst du auf dem Berg Zion und im Himmel stehen und wirst dieses Lied singen. Und wenn du dieses Lied singen möchtest, dann musst du besser jetzt anfangen, es zu üben. Wer von euch möchte sagen: Ich möchte Teil der 144.000 sein? Ich möchte Gott loben. Ich möchte, dass seine Güte und Gnade mir mein ganzes Leben lang folgen. Lasst uns beten für diese Erfahrung. Lasst uns niederknien.
[1:15:10] Lieber Vater, ich möchte dir Danke sagen für Offenbarung Kapitel 7. Ich danke dir für die Erfahrung der 144.000. Herr, wenn wir dein Wort hören, dann sind wir begeistert, dass du uns in deinem Leben geholfen hast. Ich möchte dich bitten, dass du alles, was aus unserem Leben entfernt werden muss, entfernst, damit wir diese großartige Erfahrung nicht verpassen. Hilf uns, an dir festzuhalten, ein Leben des Lobpreises zu leben, mit dir im Gebet zu ringen und dich nicht loszulassen. Und ich bitte dich, dass diese Erfahrung aus 2. Korinther 12, Vers 9, dass deine Kraft unserer Schwachheit vollkommen gemacht wird, dass es unsere Geschichte wird. Herr, wirst du uns segnen und bitte segne uns und führe uns, dass unsere Geschichte im wunderschönen Namen Jesus. Lass uns als ganzes Volk Gottes sagen: Amen.
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