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In diesem Vortrag des J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023 spricht Zita Witte über das Thema „Eine große Schar“. Sie beleuchtet die Bedeutung von Einfluss und wie dieser unser Leben und das Leben anderer prägt. Der Vortrag untersucht, wie sowohl Gott als auch Satan durch Gedanken und Gefühle Einfluss ausüben und wie wichtig es ist, die Quelle dieses Einflusses zu erkennen und bewusst zu wählen. Anhand von biblischen Texten und persönlichen Erfahrungen wird die Macht des Einflusses auf unser Denken und Handeln verdeutlicht.


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Serie: J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023

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Transkript

[0:23] Lieber Vater, wir danken dir für diese Hoffnung, die du uns versprochen hast, und dass es auch nicht mehr lange dauert, dass wir alle bei dir sein dürfen. Wir danken dir auch für die Sonne heute, für das gute Wetter. Wir danken dir, dass du deinen Heiligen Geist versprochen hast und wir danken dir dafür, dass du uns beeindrucken möchtest mit deinen Worten. Segne du diese Zeit, entferne alles Störende, schenk uns, dass dein Geist ohne Hindernisse in uns dein Bild wiederherstellen kann. Und wir danken dir von ganzem Herzen im Namen Jesu. Amen.

[1:17] Ich sehe eine große Schar vor mir, und wir sind heute Morgen auch schon so Offenbarung 7, Vers 9a angekommen in unserem Studium. Und hier geht es darum, nach all dem, was bis jetzt gesagt wurde, steht in Offenbarung 7, Vers 9: "Nach diesen sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen." Als allererstes wollen wir ganz kurz die Frage stellen: Wer ist diese große Schar? Und ich habe hier für euch einige Texte mitgebracht. Ich werde womöglich am Anfang nicht alle lesen, aber für die Aufnahme werde ich die trotzdem kurz einblenden. Wir lesen im Leben Jesu, dass diese große Schar, sie besteht aus Menschen, die Vertreter dieser Menschen, die Jesus als Zeichen seines Triumphes hinweist. Er präsentiert Gott die Gaben, die mit ihm auferweckt wurden als Vertreter der großen Schar, die bei seiner Wiederkunft aus dem Grab hervorgehen wird. Das heißt, bei der Auferstehung werden viele auferstehen aus allen Völkern, Nationen, Sprachen, die von diesen Menschen repräsentiert wurden, die bei der Auferstehung Jesu mitgegangen sind mit Jesus. Und wir haben noch ein Hinweis: Wenn diese große Schar endlich im Himmel ist, dann ist der Kampf vorüber. Trübsal und Streit sind zu Ende.

[3:17] Und danach steht wieder, sieht Johannes diese große Schar, welche niemand zählen kann. Diese stehen vor dem Thron Gottes. Das sind Menschen, die so lange leben werden, wie Gott selbst lebt. Und ich werde nicht mehr viel über diese Frage nachdenken, wer ist eigentlich diese große Schar, denn diese Antwort liegt ja bereits in Offenbarung 7, Vers 9b. Und ich bin mir sicher, dass wir darüber viel mehr hören werden in den kommenden Vorträgen. Aber ich habe eine andere Frage: Wir werden uns jetzt ein bisschen mehr Gedanken darüber machen über die Größe dieser Schar. Diese Schar konnte niemand zählen. Und meine Frage an euch ist: Was ist ein grundlegender Faktor dafür, dass diese Schar, diese Menge von Menschen, die niemand sehen kann, ob diese Menge größer oder kleiner ist? Es gibt sicherlich viele verschiedene Faktoren, aber was wäre so ein grundlegender Faktor? Was ist dafür so entscheidend? Und vielleicht gebe ich euch fünf Sekunden. Womöglich die, die hier vorne sitzen, könnten auch eine Antwort geben. Ein grundlegender Faktor, was die Größe dieser Schar wirklich ausmacht. Und darüber wollen wir uns heute Morgen etwas Gedanken machen.

[5:00] Genau. Es ist eigentlich ein Wort, ja, das kommt in diese Richtung: Einfluss. Es ist ein Fluss. Einfluss kann gut sein, Einfluss kann schlecht sein. Und davon hängt ab, ob diese größer sein wird oder ob diese Schar kleiner sein wird. Immerhin, sie wird uns, sie wir können sie nicht zählen. Und es wurde gesagt, wir haben einen Vortrag, aber ich werde eher eine Andacht halten, und wir werden über Einfluss Gedanken machen. Es war, es ist interessant. Wissenschaftler sagen, dass wir unsere Entscheidungen basierend auf Einflüsse machen, in erster Linie. Und so war das auch im Himmel. Es gab einen Einfluss, wodurch viele Engel nicht mehr Gott gefolgt sind. Und ein Engel beeinflusste andere Engel, andere Engel beeinflussten wiederum und sich untereinander. Und so wissen wir, dass es zu einer zu zwei verschiedenen Gruppen gekommen ist. Und meine Frage ist wiederum: Was ist entscheidend? Warum ist ein schlechter Einfluss ein schlechter Einfluss? Und warum ist ein guter Einfluss ein guter Einfluss? Wir haben Liebe auf der einen Seite und wir haben die Selbstsucht auf der anderen Seite. Wenn wir über Motivation nachdenken, dann sehen wir, dass Satan durch seinen Einfluss erreicht hat, dass der Himmel mit Trauer erfüllt wurde. Und dass der Mensch, der versuchen nachgegeben hatte, fühlte den Himmel mit Trauer. Und der Mensch wurde zum Feind Gottes, ein Teilhaber des satanischen Natur. Und dadurch wurde das Bild Gottes im Menschen entstellt. Dieser Einfluss hat etwas Schlimmes mit sich gebracht. Und was bedeutet es, ein Teilhaber der satanischen Natur zu werden? Das ist Selbstsucht. Selbstsucht ist völlig satanischer Natur. Und was wir wissen müssen ist, dass dieses die Selbstsucht, also durch Satans Einfluss kam anstelle der Liebe. Das heißt, der Mensch, der Gottesbild geschaffen wurde, hatte Liebe als grundlegende Motivation. Aber als Satan den Menschen beeinflusste, kam die Selbstsucht anstelle von Liebe.

[7:56] Und was bedeutet das? Das bedeutet, dass ich hier haben wir etwas Entscheidendes. Ich lese das wieder vor: "Satan war entschlossen, das Gesetz, das niemand für sich selbst lebt, zu bekämpfen." Er wollte für sich selbst leben. Er wollte sich selbst zu einem Zentrum des Einflusses machen. Dies war es, was die Rebellion im Himmel ausgelöst hatte. Und es war die Annahme dieses Prinzips durch den Menschen, die die Sünde auf die Erde brachte. Also, ich möchte das gerne herausstellen. Es war tatsächlich nicht die Trennung von Gott oder nicht die Sünde, sondern tatsächlich waren erster Stelle die Selbstsucht da. Und das sind Gegensätze. Liebe und Selbstsucht sind Gegensätze. Und die Selbstsucht brachte die Sünde hervor.

[8:59] Wie üben Satan und Gott über uns einen Einfluss aus? Wie können sie das tun? Ja, die Motivation ist Liebe oder Selbstsucht. Und das hat eine Wirkung. Aber sie üben auf uns einen Einfluss aus und zwar den ganzen Tag. Versuchen Sie es. Wissenschaftler zeigen, dass wir circa 60.000 bis 80.000 Gedanken täglich haben. Und dieser Gedanken möchte sich Satan bedienen. Und dieser Gedanken, der Gedanken, die wir denken, möchte sich Gott bedienen. Gott hat uns so geschaffen, dass unser Geist, unser Verstand identisch sein sollte mit seinem. Wie wir sind sozusagen das Gegenüber geschaffen worden für Gott. Wir sollten die gleichen Fähigkeiten haben. Wir sollten göttliche Gedanken erfassen können. Und Satan auf der anderen Seite, durch seinen Einfluss, versucht auf sehr subtile Weise, das Denken der Menschen mit seinem eigenen Denken zu verbinden und ihnen so seine Gedanken einzugeben. Und das geschieht so subtil, dass wir als Menschen gar nicht merken, ja, dass wir von seinem Willen bestimmt werden. Und er hofft, dass uns dadurch verwirrt und dass wir dadurch nur noch auf seine Stimme hören. Wenn wir unsere Gedanken denken, wir leider nicht oft genug daran, dass wir tatsächlich immer wieder diesen zwei Einflüssen ausgesetzt sind: Gottes Gedanken und Satans Gedanken. Dass beide versuchen, dadurch auf uns einen Einfluss zu nehmen. Und Gottes Absicht war ja, dass wir seine Gedanken denken können und seine Herrlichkeit offenbaren sollten. Und was ist seine Herrlichkeit? Was ist Gottes Herrlichkeit? Die Herrlichkeit ist die Liebe Gottes, nicht die Selbstsucht.

[11:10] Wenn es ist äußerst wichtig zu erkennen, dass der Unterschied der Gedanken, die von Satan kommen oder von Gott kommen, einen also wirklich eine gewaltige Wirkung in unserem Leben hat. So wie wir denken, sind wir. Und das, was wir denken, bestimmt unser ganzes Leben. Und das Leben ist das, was wir daraus machen. Und wir werden das finden, was wir suchen, schreibt Ellen White. Und ich möchte gerne nur eine kurze Illustration dafür geben, wie sehr, wie entscheidend das ist, dass wir wissen, warum denken wir, was wir denken. Dass wir überprüfen, von wem werden wir beeinflusst.

[11:56] Sie Situation, ähm, erzähle ich kurz die diese Geschichte von einem Portugiesen. Er ist Rufino Bo. Er war 13 Jahre alt, als er in Lissabon mit einer Krankheit diagnostiziert wurde. Eigentlich ist das eine unheilbare Krankheit, nämlich Muskeldystrophie. Und das bedeutet, Muskeldystrophie führt dazu, dass Menschen dann auch in den Rollstuhl kommen, dass die Muskeln verkümmern und nicht mehr ihre Funktion erfüllen können. Tatsächlich in einen Rollstuhl und zwar sehr lange, ca. 40 Jahre lang. Bis er wieder von einem anderen Arzt, diesmal diagnostiziert wurde, nämlich in 2010 von einem Neurologen. Und er stellte fest, dass er gar keine Muskeldystrophie hatte, sondern einfach nur eine Myasthenie. Und das bedeutet, diese Krankheit ist nicht so schwerwiegend. Das bedeutet, dass die Muskulatur etwas schwächer ist, aber diese Menschen können auf jeden Fall normal gehen. Und was ist passiert, als er das verstanden hat? Als er diese diese Gedanken durchdrungen hat. Hat ein bisschen Physiotherapie bekommen und ist wieder vom Rollstuhl aufgestanden. Und seitdem braucht er kein Rollstuhl mehr. Ich habe das nur erzählen wollen, um zu zeigen, wenn Satan Einfluss auf unsere Gedanken ausübt, dann können wir gar nicht ermessen, was er uns dadurch wegnehmen kann. Wie viel Qualität vom Leben uns wegnehmen kann. Und in welche, ja, in welcher Finsternis er uns dadurch behalten möchte.

[14:00] Die Quelle. Genau, wir.

[14:07] Ich habe einen für mich selbst zu entspiegeln, was ich sehr gerne so mir vorhalte und so überprüfen: Wo bin ich mit meinen Gedanken? Wer kontrolliert meine Gedanken? Und interessant ist, Ellen White hat gesagt, dass wir das, Adventisten in einer Sache am schlechtesten abschneiden als Adventisten. Und sie sagte, das ist die Selbstprüfung. Es fällt uns nicht ein, uns selbst zu prüfen, weil unsere Gedanken sind ja unsere Gedanken. Aber es hilft uns zu verstehen, wo du ich durch welche Gedanken versucht Satan Gott zu verdrängen aus unserem Leben. Und zwar die Liebe aus unserem Leben. Und ja, mir hilft es. Für mich ist es wirklich wie ein Spiegel. Und ich zeige euch hier vier Punkte. Es sind eigentlich vier Punkte in Schritte zu Christus ist dieses Zitat zu finden. Und zwar durch die Vergnügungen der Welt, durch die Sorgen, Schwierigkeiten, Probleme in unserem Leben. Zweitens, drittens, indem wir über die Fehler der anderen nachdenken oder eigenen, die eigenen Fehler und Unvollkommenheiten vor unseren Augen haben. Und durch diese Dinge, selbst gewissenhafte Menschen, die sich sozusagen so reflektieren und über ihre eigene Seele nachdenken, versucht Satan sie von Gott zu trennen. Und jedes Mal, falls das passiert, dann merke ich schnell, oh, das sind nicht Gottes Gedanken. Ich möchte diese Gedanken nicht. Kommt mir ein schlechter Gedanke, sage ich: Nein, danke. Ich möchte deine Gedanken denken. Und das ist unser Vorrecht, dass Gott durch seine Gedanken in uns sein Bild wiederherstellen möchte.

[16:04] Wie viele, wie viele Talente braucht man, um einen Einfluss auszuüben? Wie viele Predigten müssen wir halten? Wie viel Leistung müssen wir bringen, um einen Einfluss auszuüben? Also, Entschuldigung, ich habe das noch mal hier für als vier Punkte. Das waren die vier Punkte. Die Antwort ist: Durch die Atmosphäre, die uns umgibt, wird jeder Mensch, mit dem wir in Kontakt kommen, bewusst oder unbewusst beeinflusst. Wir tun nichts dazu, also zumindest, wir können hier nur sitzen und wir haben bereits eine Atmosphäre um uns. Und wovon wird denn dieser Einfluss oder diese Atmosphäre eigentlich bestimmt? Es ist unser eigener Charakter und unsere Erfahrung, die unseren Einfluss auf andere... ganz einfach, das sind unsere Gedanken und Gefühle. Diese machen den Charakter aus. Wenn aber unsere Gedanken falsch sind, wenn sie von Satan beeinflusst werden, ohne dass wir das merken, sogar dann werden auch unsere Gefühle falsch sein und unser Charakter wird entsprechend sein. Und das wird wiederum einen Einfluss ausüben. Das kreiert eigentlich unsere Atmosphäre, die uns umgibt.

[17:47] Weit lesen können. Dies ist eine Verantwortung, der wir uns nicht entziehen können. Unsere Worte, unsere Handlungen, unsere Kleidung, unser Auftreten, sogar der Ausdruck unseres Gesichts haben einen Einfluss. An dem Eindruck, der dadurch entsteht, hängen Folgen zum Guten oder zum Bösen, die kein Mensch messen kann. Deshalb nicht, weil wir uns dessen meistens gar nicht bewusst sind. Jeder auf diese Weise vermittelte Impuls ist eine Saat, die ihre Ernte hervorbringen wird. Es ist ein Glied in der langen Kette menschliche Ereignisse, von dem wir nicht wissen, wohin es führt. Manchmal denken wir: Ach, ich bin nicht so bedeutend. Was ich sage, ist vielleicht gar nicht so wichtig. Aber wer ich bin, an erster Stelle, kann ich nicht zurückhalten. Das kann ich nicht zurückhalten. An erster Stelle in der Familie, an zweiter Stelle dieser Kreis. Auch wenn dieser Kreis so klein sein mag, wird es einen Einfluss geben. Und hier kommt noch der letzte Teil: Wenn wir durch unser Beispiel anderen bei der Entwicklung guter Prinzipien helfen, geben wir ihnen die Kraft, Gutes zu tun. Sie üben ihrerseits denselben Einfluss auf andere aus. Und diese wiederum auf noch mehr Menschen. So können durch unseren unbewussten Einfluss tausende gesegnet werden. Übst du einen guten oder einen schlechten Einfluss aus? Erlaubst du Gott oder Satan seine Gedanken in dir zu denken? Denkst du Gottes oder Satans Gedanken? Wir haben diese also diese Kraft, jeder von uns. Wir sind alle nicht unbedeutend, weil wir niemals wissen, wo dieser Einfluss, den die ausüben, enden wird. Deshalb ist Charakter, Macht und die Beständigkeit christlichen Einflusses stellt das Geheimnis seiner Macht dar. Und diese hängt von der Standhaftigkeit ab, mit der ihr den Charakter Christi darstellt.

[20:16] Wir haben alle eine große Verfügung über eine ganz große Macht. Und deshalb ist, was ein Mensch tut, stärker als das, was er sagt. Manchmal können wir Dinge so formulieren, dass das davon ablenkt, wer wir wirklich sind. Und da gibt es auch diesen tollen Spruch: "Das, was du sagst, schreit so laut, dass ich nicht hören kann, das, was du bist." Schreit so laut, dass ich nicht hören kann, was du sagst. Da gibt es Aspekte, das hat mit Authentizität zu tun. Oder es gibt noch diesen anderen Spruch: Wenn wir möchten, dass unsere Worte wie Donner wirken, müssen unsere Taten wie Blitze sein. Und Taten sprechen lauter als das positivste Bekenntnis zu für michkeit. Aber jetzt kommt's: Falls wir vielleicht ein bisschen schon und Sorgen gemacht haben, naja, ich weiß nicht, ob ich einen guten Einfluss ausübe oder ob ich einen guten Einfluss ausüben kann. Wir haben nichts in uns, womit wir andere zum Guten beeinflussen könnten. Wenn wir unsere Hilflosigkeit und unser Bedürfnis nach göttlicher Macht erkennen, werden wir uns nicht auf uns selbst verlassen. Gott ist bereit. Er möchte seine Gedanken mit unseren Gedanken verbinden. Und ich habe gelesen, das hat mich jahrelang begleitet, dieser Gedanke, dass Gottes Gedanken für uns so natürlich werden können wie unser Atem. Dass wir Gottes Gedanken denken. Das ist, was wir uns wünschen und dafür beten können. Und wenn wir unsere Hilflosigkeit erkennen, dann können wir Gott einladen, seine Gedanken in uns bewusst zu machen. Wir wissen nicht, was ein Tag, eine Stunde oder ein Augenblick bewirken kann. Und niemand sollten, niemals sollten wir den Tag beginnen, ohne unsere Wege unserem himmlischen Vater anzuvertrauen und ihn einzuladen, dass er uns seine Gedanken gibt und seine Pläne offenbart.

[22:31] Und die habe ich einfach das noch mal aufgeben zählt kurz, welche Wirkung eigentlich der Einfluss haben wird, dass das die größte, diese Schar beeinflussen wird.

[22:46] Vielleicht kann ich ganz kurz eine Geschichte hier einblenden. Und zwar habe ich eine Erfahrung gehabt, die mir, wirklich, das war für mich eine Schlüsselerfahrung, wo Gott mir gezeigt hat, wie wahr das ist, was wir hier gelesen haben. Wir haben nichts in uns, womit wir andere gut beeinflussen können. Ich war einmal bei Freunden, und diese Freunde haben mir von einer alten Frau erzählt, die ihr Leben lang sehr viele Menschen geholfen hat als Heilpraktikerin. Und sie wollten mich unbedingt mit dieser alten Dame bekannt machen. Und wir sind zu ihr gefahren, und ich war einfach gespannt, was wird mir diese Frau erzählen. Und ja, ich war dort, um diese Frau hat mir nichts anderes erzählt, als: "Ich habe immer Gott gefragt, was die Menschen brauchen, die zu mir kommen, was ich tun soll, damit sie wiederhergestellt werden." Und das hat sie ein paar Mal wiederholt. Das war jetzt nicht viel, und doch war das schon bedeutend. Diese Frau hat mich eingeladen zu ihrem Bibelkreis. Diese Frau gehörte einer Pfingstgemeinde an. Und ich wollte nicht unhöflich sein. Und ich dachte mir: Gut, ich werde, wenn sie nicht so freundlich einladet und Wert darauf legt, werde ich zu dieser Bibelstunde gehen. Ich war dann bei meinen Freunden wieder, und ich dachte darüber, irgendwie hatte ich den Eindruck, ich sollte etwas mitbringen, ein Material. Der erste Gedanke war: Naja, das macht man nicht. Man geht nicht zu einer Bibelstunde von einer anderen Gemeinschaft und bringt dann Missionsmaterial mit. Und doch fühlte ich mich beeindruckt. Ich ging in den Keller und suchte mir, ich schaute, was da überhaupt war. Und da fand ich das Heftchen: "Ein Gespräch mit Jesus über den Sabbat." Und das Heft hat Gordon Anderson geschrieben, meiner Lieblingslehrer in meinem ganzen Leben. Und ich habe einfach schnell so fünf, sechs Stück genommen und das in meine Tasche eingepackt. Wir waren in dieser Bibelstunde und ganz am Anfang, sagte mir die, sagten uns diese paar Leute, die da zusammen gekommen waren, ungefähr fünf, sechs Personen: "Ja, die Hälfte oder noch mehr von uns sind gerade nicht da, weil es irgendwo eine Veranstaltung gibt. Und so sind wir heute. Wir haben normalerweise ein Thema, das wir durchnehmen, aber wir werden heute nicht diese Themen verfolgen." Und so haben sie sich überlegt: Ja, was machen wir denn heute? Wer möchte denn heute uns leiten? Hat jemand ein Thema? Und so haben sie überlegt. Und in diesem Moment habe ich an diese Hefte gedacht. Aber glaubt nicht, dass ich den Wunsch hatte, das Thema zu machen. Ich war erstens ziemlich jung noch, in meinen Zwanzigern. Und zweitens, ich bin fremd und eine andere Kirchengemeinde. Und in dem Moment, also, wo sie gerade gesagt haben: "Okay, wer macht das Thema?" Ich wusste, wenn ich das Thema machen sollte, dann muss ich schnell was sagen, bevor sich jemand anderer entscheidet. Und in diesem Moment sind ganz viele Gedanken durch meinen Kopf gegangen. Der erste Eindruck war: "Machst du das für mich?" Gott, das war Gottes Stimme. Ich wusste, das macht das. Und ich, naja, ich weiß nicht, ich weiß nicht. Ich habe gezögert. Und in dem Moment gab Gott mir den Gedanken: Wenn du etwas wirklich willst, dann machst du das. Und Gott gab mir diesen Gedanken: Wenn du wirklich keine Ahnung, einen Pullover kaufen willst, weil dir dieser Pullover gefällt, du steigst in dein Auto, du gehst hin, du nimmst dein Geld, du gehst hin und bezahlst dafür und holst ab. Und dieser Gedanke hat mir geholfen. Gott hat mir sozusagen angestupst: Möchtest du das für mich? Und dann habe ich gesagt: Okay, ja, ich will. Und in dem Moment habe ich mich sagen hören: Ja, ich könnte das Thema machen. Und in dem Moment sagten sie: Ja, gerne. Ja, machen wir. Ich holte diese Heftchen raus und ich habe gesagt: Ich habe hier dieses Thema eingepackt. Ich wusste nicht, dass ich jetzt irgendwie, dass wir dieses Thema machen werden, aber ich hatte diese Hefte mit. Und sie setzten uns hin und schlugen dieses Heft auf. Und wer, wie viele kennen von euch ein Gespräch mit Jesus über den Sabbat? Ein wunderbares Heft. Da wird eine Frage gestellt und dann kommt eine Antwort aus der Bibel. Und da wird man Schritt für Schritt über den Sabbat, über das Thema Sabbat, warum Sabbat der richtige Ruhetag ist, durchgeführt. Und wir fingen an, diese Verse, diese Fragen mit Antworten aus der Liebe zu studieren. Und nach zwei, drei Seiten gucken diese Frauen und dachten sich: Interessant. Und sie haben versucht, darüber zu reden. Naja, aber hat Jesus nicht das Gesetz abgeschafft? Und dann habe ich sanft versucht, wieder ihre Aufmerksamkeit hinzulenken, dass sie weiterlesen, weil da weitere Texte und Antworten kommen. Und ja, sie ließen sich führen. Und dann lassen wir weiter, und sie guckten, und sie verstehen. Sie haben fast den Kopf...

[28:28] Sie verstehen, sie haben fast den Kopf geschüttelt. Sie wussten nicht, wie das, ob das mit rechten Dingen zugeht, dass sie tatsächlich Bibelverse lesen, aber eigentlich die so anders sind als ihre eigenen Gedanken. Ich habe sowas wirklich sonst noch nie erlebt, wo man so gesehen hat, wie ihr Gesicht so verdutzten Eindruck hatte. Na gut, wir lassen weiter, aber wir kamen nur bis zur Hälfte des Buches, aber das hat ausgereicht. Sie haben mir, ich habe gesagt, sie können das gerne weiter für sich selbst weiter studieren. Und als ich mit dieser Frau mit dem Auto zurückfuhr, sagte sie mir: „Ich wusste, dass in meinem Leben irgendwas noch gefehlt hat. Ich habe immer den Eindruck gehabt, irgendwas hat mir gefehlt.“ Diese Frau hat den Sabbat angenommen. Ich habe euch diese Geschichte einfach nur erzählt, ich hätte diesen Einfluss nicht ausüben können. Ich, ich wäre nicht einmal bereit gewesen, diese Bibelstunde zu tun. Es war einfach nur Gottes leise Stimme und die Gedanken, die er mir vermittelt hat. Ich hätte sicherlich nicht alleine das tun können. Aber wenn wir jeden Morgen beten und sagen: „Lieber Heiland, zeig mir die Werke, die du vorbereitet hast“, dann werden wir einen Einfluss ausüben.

[29:52] Und ich möchte da noch ein paar andere Gedanken, bevor wir zum Schluss kommen, mit euch überlegen. Wir als Adventgemeinde, das ist Wikipedia, übrigens sind schon 21 Millionen, Millionen getaufter Mitglieder und wir haben auch 25 Millionen Anhänger zur Zeit, also nicht getaufte Glieder. Und jetzt ist die Frage: Was würde passieren, wenn wir unseren Einfluss ausüben würden? Was könnte passieren? Und ich habe ja jetzt verglichen mit 21 Millionen Gliedern weltweit. Nehmen wir 100, einfach nur hundert Menschen, hundert Menschen, die einen Menschen im Jahr erreichen, nur einen einzigen Menschen. Und diese Menschen werden unterrichtet, selbst sozusagen wieder andere Menschen zu erreichen. Das ist unser Auftrag. Und ich habe hier eine Rechnung aufgestellt. Wenn jeweils eine Person in einem Jahr einen Menschen erreicht, dann hätten wir ja schon nach zehn Jahren 204.800 Menschen erreicht. Und nach 20 Jahren – ich sehe das gar nicht so klein, ist das – hätten wir schon 209 Millionen Menschen erreicht. Und hier ist natürlich die Rechnung, dann haben wir ungefähr, ja, nach 25 Jahren so viele Milliarden Menschen erreicht. Und die Rechnung geht weiter, so viele Menschen gibt es gar nicht auf dieser Erde. Und wir haben ja nur 100 Menschen genommen. Was würde passieren, wenn wir wirklich, ja, jeder von uns dafür beten würde, dass wir einen Menschen erreichen für Gott? Können wir das tun? Ist das utopisch, so eine Rechnung aufzustellen? Nein, es ist cool. Also 21 Millionen auf 100, also ich habe nur auf 100 gerechnet. Ist das sehr wenig? Äußerst wenig. Und wir wissen ja, dass wir unter dem Einfluss des Heiligen Geistes nicht nur so viele Menschen erreichen können, sondern weitaus mehr und schneller mehr Menschen erreichen können. Und wir brauchen auch den Einfluss des Heiligen Geistes. Aber die Grundlage dafür ist: Verbinden wir uns mit Satans Gedanken? Verbinden wir uns mit Gottes Gedanken? Es ist die Selbstsucht an die Stelle von Liebe getreten. Und der Plan der Lösung ist genau das: Diese Selbstsucht wieder mit der Liebe zu ersetzen. Und ich gehe da jetzt nicht rein in das Thema, das ist nämlich das kommende Thema, wie wir überwinden können, wie wir unsere Selbstsucht überwinden können. Aber noch ein paar Gedanken.

[32:55] Erinnert hat gesagt: „Wenn wir nicht wissen, wie wir einen guten Einfluss ausüben sollen, wenn wir nicht wissen, wie wir Missionsarbeit tun sollten, dann können wir ganz einfach anfangen.“ Sie hat gesagt: „Wir sollen einen Menschen wählen, für den wir beten und so lange für diesen Menschen beten, bis sich dieser Mensch bekehrt hat.“ Und wie wäre es, wenn dieser Mensch auch anfangen würde, für einen anderen Menschen zu beten? Wie wäre es, wenn wir einfach nur jeder hier, die wir hier zusammen sind, das tatsächlich tun würde? Dann hätten wir schon ganz große Ergebnisse und Erfolge. Und ja, ihr habt gesehen, wenn wir Stimmen und Zeit zum Beten finden, wird Gott Stimmen und Zeit finden, uns zu antworten. Das ist in Gottes Plan, uns als Ergebnis zu geben, also zu geben, was wir bitten, wofür wir bitten, was uns nicht geben würde, wenn wir darum nicht bitten. Und ich möchte nur die Frage stellen: Der Einfluss ist ein Talent, und Gott hat uns alle dieses Talent gegeben. Welche weiteren Talente haben wir, die wir einsetzen können? Wie können wir sozusagen Einfluss am besten, Einfluss ausüben auf Menschen? Und ich habe hier ein Zitat gewählt, den ich sehr, ja, diesen Gedanken sehr wichtig finde, dass wir nämlich eine Zeit erreicht haben, in der sich jedes Gemeindeglied für die medizinische Missionsarbeit engagieren sollte. Die Welt ist nämlich wirklich voll von kranken Menschen, geistlich, aber auch körperlich kranker Menschen, und überall gehen Menschen zugrunde. Aber die Gemeindeglieder benötigen eine Erweckung, damit sie diese Wahrheiten, die ihnen zur Verfügung stehen, weitergeben. Warum sollten wir körperlich, körperlich Menschen helfen, aber auch geistlich? Warum sollten wir diese zwei Dinge voneinander nicht trennen? Ganz einfach, weil Satan ganz stark bemüht ist, den Körper zu zerstören, Körper, Geist und Seele zu zerstören. Wodurch? Durch die Sünde. Viele verstehen nicht, was Sünde ist. Und wenn wir heutzutage über Sünde reden, werden wir ausgelacht. Die Sünde ist nichts anderes als das, was Körper, Geist und Seele zerstört. Die Wirkung der Sünde ist zerstörerisch. Und Gott möchte dort, wo Satan zerstört, Gott möchte durch uns wiederherstellen, nämlich Körper, Geist und Seele. Und deshalb brauchen wir auch auf der körperlichen Ebene Gottes Hilfe. Ja, deshalb brauchen wir die Hilfe Gottes, dass wir diese Botschaft weitergeben können.

[35:42] Und der Einfluss, den wir ausüben können. Ich werde jetzt zum Schluss, ich sehe eigentlich die Zeit gar nicht, wahrscheinlich ist schon abgelaufen, meine Zeit. Aber ich werde jetzt zum Schluss nur etwas vorlesen, was hier meiner Meinung nach eine aggressive Methode ist und doch spricht das über einen Einfluss. Und zwar, wie Ellen White gewirkt und gearbeitet hat. Und sie sagt: „Ich arrangierte Treffen mit meinen jungen Freunden, von denen einige wesentlich älter waren als ich, und einige waren verheiratet. Einige von ihnen waren eitel und gedankenlos. Meine Erfahrung klang für sie wie ein leeres Märchen, und sie hörten nicht auf meine Bitten. Aber ich beschloss, dass meine Bemühungen niemals aufhören sollten, bis diese lieben Seelen für dich ein so großes Interesse hatten, sich Gott hingaben.“ Mehrere ganze Nächte verbrachte ich in ernsthaftem Gebet für diejenigen, die ich aufgesucht und zusammengebracht hatte, und mit ihnen zu arbeiten und zu beten. Einige von ihnen waren aus Neugierde zu uns gekommen, um zu hören, was ich zu sagen hatte. Andere hielten mich für verrückt, weil ich mich so hartnäckig bemühte, vor allem, wenn sie von sich aus kein Interesse bekundeten. Ist das nicht ein bisschen aufdringlich? Vielleicht könnten wir denken, aber bei jeder unserer kleinen Zusammenkünfte, wo ich vor jedem Einzelnen zu ermahnen und für ihn zu beten, bis jeder sich Jesus hingegeben und die Verdienste seiner verzeihenden Liebe anerkannt hatte. Jeder wurde zu Gott bekehrt. Können wir nicht auch diese Erfahrung machen? Wollen wir nicht füreinander beten, dass wir sozusagen auch ja, füreinander beten, dass wir den Heiligen Geist bekommen, damit wir auch diese hartnäckige Liebe bekommen ins Herz? Und darüber haben wir schon gehört: Jesu Liebe läuft uns nach, ist hartnäckig, möchte uns nicht loslassen. Und das ist, was wir hier sehen können. Und möge Gott uns helfen. Satan ist stärker als wir, aber er hat nie wieder diese Möglichkeit, so lange zu leben, wie wir die Chance haben, nämlich so lange wie Gott zu leben. Und das ist Einfluss. Ist es der diese Schärfe, die Größe, dieser größer oder kleiner machen wird und macht? Macht es einen Unterschied, wenn diese Schau um eine Person kleiner oder größer ist? Denken wir, man kann sie ja ohnehin nicht zählen? Würde das ihr etwas ausmachen, wenn du fehlen würdest? Möge Gott uns geben, dass keiner von uns fehlen muss. Möge uns helfen.

[38:53] Ich lade euch ein, noch schnell zusammen aufzustehen, und dass wir noch dein Gebet abschließen. Lieber Vater, wir danken dir, dass du uns nachgehst mit deinem Einfluss, dass du alles tust, dass wir sehen, dass wir dein Licht sehen, dass wir dann in deine Gedanken verstehen, dass sie uns leben, wie wirken. Und wir danken dir auch dafür, dass du uns jeden Tag beeindrucken kannst, uns umgestalten kannst, uns gebrauchen kannst, deine Liebe in unser Herz schenken kannst. Schenke uns diese Liebe, die wahre Liebe, die Jesu Herz gewohnt hat. Und wir danken dir dafür im Namen Jesu Namen.


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