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Tauche ein in die tiefe und ewige Liebe des Vaters, die uns durch ein bewegendes Lied und eine inspirierende Botschaft nähergebracht wird. Erlebe ein geistliches Fest, wenn wir gemeinsam die Bibel öffnen und die Geheimnisse von Offenbarung 7 Vers für Vers entschlüsseln. Lass dich von Daniel Pel durch eine tiefgehende Untersuchung des Textes führen und entdecke neue Erkenntnisse.


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Serie: J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023

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Transkript

[0:00] Wie tief ist die Liebe des Vaters für uns? Sie ist tief, sie ist breit, sie ist ewig. Danke für dieses wunderschöne Lied. Es hat mein Herz wirklich zur Anbetung gebracht.

[0:44] Und das ist genau das Thema, das wir uns heute Abend anschauen wollen. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Ich hoffe, ihr hattet einen wunderbaren Tag bisher. Es ist wirklich eine ganz freudige Erfahrung bisher gewesen, hier zu sein. Ich habe ganz viele neue, wunderbare Menschen getroffen. Also seitdem ich gestern gesagt habe, dass ich Deutsch verstehe, seitdem reden die alle mit mir. Am ersten Abend kam noch niemand, aber jetzt reden alle mit mir. Dankeschön.

[1:38] Wir hatten heute auch eine ganz wunderbare Zeit mit den Teenagern, den jungen Leuten. Und das Essen ist ganz wunderbar. Und ich hoffe und bete, dass auch das geistliche Essen wirklich köstlich gewesen ist. Denn auch heute Abend werden wir ein geistliches Fest haben, wenn wir unsere Bibeln öffnen.

[2:06] Und ihr werdet wieder Offenbarung aufschlagen und ihr wisst schon, ich muss es, denke ich, nicht einmal mehr sagen, oder? Aber wenn irgendjemand jetzt ganz frisch gekommen ist und das ist euer erster Abend hier mit uns, dann nehmen wir neben uns Zeit für Offenbarung 7. Und was ich in diesem Camp so mag, ist, dass wir so ganz strukturiert, so Vers für Vers und Phrase für Phrase durch dieses ganze Kapitel hindurch gehen. Wenn man so eingeladen wird, so bei verschiedenen Veranstaltungen als Sprecher dabei zu sein, da kann man meistens einfach wählen, worüber man predigen möchte. Und dann ist es relativ einfach, dass man sich das aussucht, was einem sowieso das Lieblingsthema ist. Aber ich mag diese Herausforderung, einen Text sozusagen vorgesetzt zu bekommen, den ich dann selbst erstmal erforschen und studieren muss und da wirklich etwas entdecken muss. Und ich bin sehr gesegnet worden von all den verschiedenen Ansprachen und Vorträgen hier über Offenbarung, vor allem Kapitel 7. Und die Verse, die mir heute Abend gegeben worden sind, sind Verse 11 und 12. Und ich bin sehr begeistert von all den verschiedenen Ansprachen und Vorträgen hier über Offenbarung, vor allem Kapitel 7.

[3:44] Also, ich möchte gerne den Text erst einmal mit euch lesen und dann werden wir gemeinsam beten. Offenbarung 7, Vers 11 und 12, das wird unser Fokus sein heute Abend. Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und vielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an. Und sprachen Amen, Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke gebührt unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

[4:50] Und ich denke, es ist doch eine ganz, ganz angemessene Einleitung zum Studium dieses Verses, wenn auch wir auf unser Angesicht fallen, wenn wir vor Gott niederknien. Und dass wir beten und um seine Weisheit bitten. Lasst uns doch mal beten.

[5:21] Unser gnädiger Vater, wir kommen als dein Volk vor dich. Und wir kommen zu dir und bitten dich, dass du unsere Herzen öffnest heute Abend. Wir bitten dich, dass du zu uns sowohl kollektiv als auch persönlich sprichst, wenn wir dein Wort jetzt studieren. Und diese Verheißung aus Jesaja 55, Vers 11 ist immer und immer wieder während dieses Camp Meetings schon in Anspruch genommen worden und ich möchte das heute Abend auch tun. Dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast, was dir gefällt. Herr, wir kommen zu dir und erwarten bereits, dass du uns segnen wirst. Und wir möchten dich bitten, dass du mit uns bist, dass du uns jetzt auch hier vorne segnest und uns leitest unseren Gedanken, während wir das Wort Gottes austeilen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[6:51] Wir führen unser Studium in Offenbarung 7 fort. Und ich würde vorschlagen, dass hier in Vers 11 und 12 die vierte Szene zu beobachten ist in diesem Kapitel. In Vers 1 bis 3 haben wir die erste Szene, dort geht es um das Versiegeln der Knechte Gottes. Die zweite Szene, das ist diese Beschreibung, die Auflistung der 144.000, die wir uns gestern Abend angeschaut haben. Und die dritte Szene ist diese große Schar, die wir heute auch schon studiert haben. Und jetzt kommen wir zu der vierten Szene, wo die Engel und die Ältesten und die vier lebendigen Wesen beschrieben werden, die Gott anbeten.

[8:04] Ich werde euch gleich von Anfang an dieses Bibelstudiums sozusagen die Schlussfolgerung geben, wohin wir sozusagen uns hinbewegen werden. Also ich werde euch von Anfang an sagen, was so mein Hauptgedanke ist, dann werden wir dem so ein bisschen mehr Zeit geben. Und das ist der Punkt, auch wenn ihr danach einschlaft, habt ihr wenigstens den Hauptpunkt mitbekommen. Seid ihr wach und bereit? Einige schreien mit, das ist ganz wunderbar. Und ich werde euch von Anfang an sagen, was so mein Hauptgedanke ist, dann werden wir dem so ein bisschen mehr Zeit geben.

[8:52] Also hört euch Folgendes zu. Wahre Anbetung ist eine Antwort auf die Ehre Gottes. Wahre Anbetung ist immer eine Reaktion, eine Antwort auf etwas, was wir im Charakter Gottes gesehen haben. Im Gegensatz dazu ist falsche Anbetung nicht eine Antwort, sondern etwas, was der Mensch selbst initiiert. Der Mensch initiiert etwas, was er selbst dann anbetet. Wenn es falsche Anbetung ist, dann betet man etwas an, was der Mensch kreiert hat.

[9:51] Dieses Konzept findet man von 1. Mose bis zur Offenbarung durch die gesamte Bibel. Und es ist besonders das Buch Offenbarung, das sich mit diesem Thema der Anbetung beschäftigt. Und wenn wir diese beiden Verse, Vers 11 und 12 lesen, die wir gerade vor dem Gebet angeschaut haben, was wir hier sehen, ist, dass die Engel und die Ältesten und die lebendigen Wesen niederfallen und anbeten, weil sie etwas gesehen und erfahren haben.

[10:43] Was haben sie gesehen und was haben sie erfahren? Es ist genau das, was wir bisher die ganze Zeit in unserem Camp studiert haben, das, was wir in Offenbarung 7 bisher gelesen haben. Und wenn man noch einen Schritt weiter zurück geht, sie beten Gott natürlich auch an wegen all dem, was in Offenbarung 6 passiert ist, als die Buchrolle nach und nach geöffnet worden ist. Und wenn man noch einen Schritt weiter zurück geht, dann findet man dieselben Engel, dieselben Ältesten und dieselben vier lebendigen Wesen in Offenbarung 4 und 5. Und ratet mal, was tun sie in Offenbarung 4 und 5? Was tun sie wohl? Sie beten an.

[11:45] Es ist sehr interessant, dass diese ganze große Szene der Siegel und der 144.000 und der Versiegelung und all das, der großen Schar, eingerahmt ist durch zwei Szenen der Anbetung. Offenbarung 4, 5, 6, 7 sind sehr eng miteinander verbunden. Es ist eine Chronologie, die sich dort entfaltet vor unseren Augen. Und was ich mit euch tun möchte, ist, dass ich zurück nach den vierten und fünften Kapiteln gehe und die Anbetungsszene dort anschaue. Und dann kommen wir zurück, wo wir hier in Offenbarung, Kapitel 7 sind. Also wir werden uns die Anbetungsszene vor den Siegeln und nach den Siegeln anschauen. Also wir wollen uns erst einmal die Anbetungsszene in Offenbarung 4 und 5 anschauen, vor den Siegeln. Und danach werden wir zurückkommen hier zu Offenbarung 7 und uns die Anbetungsszene dann hier anschauen.

[12:58] Und ihr werdet feststellen mit mir, dass in all diesen Szenen Anbetung eine Antwort ist. Geht mit mir zu Offenbarung 4. Das ist das Kapitel, das den Thronsaal beschreibt, den Johannes sieht. Wir haben dort eine Beschreibung der 24 Ältesten, der vier lebendigen Wesen. Wir lesen ab Vers 8 in Offenbarung 4. Und jedes einzelne von den vier lebendigen Wesen hatte sechs Flügel. Ringsherum und inwendig waren sie voller Augen und unaufhörlich rufen sie bei Tag und bei Nacht: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Allmächtige, der war und der ist und der kommt. Da gibt es eine Anbetungsszene.

[14:19] Diese Anbetung ist eine Reaktion auf die Herrlichkeit Gottes und auf die Kraft Gottes und auf die Ewigkeit Gottes, der schon immer gewesen ist. Wir lesen weiter in Vers 9. Denn diese Anbetung ist noch nicht vorbei. Also eigentlich endet sie ja nie. Sie geht ja immer weiter und weiter und weiter. Und es heißt, und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. So fallen die 24 Ältesten nieder, vor dem, der auf dem Thron sitzt und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit und sie werfen ihre Kronen vor den Thron nieder und sprechen: Würdig bist du, Herr, zu empfangen, den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn, also eine Reaktion, eine Antwort, du hast alle Dinge geschaffen. Und durch seinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen.

[15:43] Also die Anbetung ist hier eine Reaktion darauf, dass Gott der Schöpfer ist, er hat alles gemacht. Wir gehen in Kapitel 5 weiter. Johannes sieht Gott, wie er auf dem Thron sitzt. Und er hat diese Buchrolle in seiner Hand, die versiegelt ist mit sieben Siegeln, da haben wir in der ersten Ansprache darüber gesprochen. Aber dann gibt es am Anfang niemanden, der diese Buchrolle öffnen kann. Und die Frage wird gestellt, wer ist würdig, diese Buchrolle zu öffnen? Und dann kommt die Antwort in Vers 5. Der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel David, hat überwunden, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen.

[16:46] Was denkt ihr wohl, was passiert, als diese Neuigkeiten sich verbreiten? Schaut Vers 8 an. Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder. Und sie hatten jede eine Harfe und eine goldene Schale voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen. Und sie sangen ein neues Lied, in dem sie sprachen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen. Denn du bist geschlachtet worden. Lass uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen.

[17:44] Sie beten jetzt an als Reaktion darauf, dass das Lamm fähig ist, in der Lage ist, dieses Buch zu öffnen. Und deswegen ist wahre Anbetung immer so, dass Gott seine Herrlichkeit offenbart und dann der Mensch darauf reagiert und anbetet.

[18:09] Und ich bin mir sicher, dass ihr da einen Bezug dazu habt. Denn wenn ihr die Bibel lest, habt ihr vielleicht diesen Moment auch schon gehabt, wo ihr gesagt habt oder Momente: Wow, das ist einfach unglaublich. Oder du hast etwas von dem wunderschönen Charakter Gottes plötzlich verstanden und du hast diesen Drang gehabt, ihn einfach nur anzubeten und ihm zu loben und zu danken.

[18:43] Wenn wir also zu einem Zustand der echten Anbetung kommen wollen, also das kann man nicht einfach so mit menschlichen Mitteln herbeizwingen. So jetzt werde ich so richtig Anbetung, also einen Anbetungszustand haben. Wie mache ich das eigentlich noch? Was du tun musst, du musst in das Angesicht von Jesus schauen. Du musst den Charakter Gottes anschauen, wie er sich in der Schrift offenbart. Und wenn du den Charakter Gottes und all seiner Schönheit offenbart siehst, wird Anbetung die natürliche Reaktion sein.

[19:28] Ihr habt sicherlich auch das gleiche Empfinden, wenn ihr die wunderbare Schöpfung um uns herum seht, dass wir auch anbeten wollen. Seid ihr jemals draußen gewesen, in einer Nacht, wo die Sterne gut zu sehen waren? Und es gab kein künstliches Licht um euch herum? Und der ganze Himmel ist ausgestreckt da direkt vor euch? Und so viele Sterne sind da, man kann sie gar nicht zählen. Was sagt dir dein Herz? Da gibt es einen Schöpfer. Du möchtest anbeten. Vor diesem unglaublich großen, majestätischen Universum. Von diesem riesigen Universum bis zum kleinsten Teil einer Blume.

[20:28] Wir sind geschöpft für die Anbetung geschaffen. Dafür sind wir geschaffen worden. Wir sind geschaffen worden mit einem inneren Wunsch, etwas außer uns zu sehen, etwas Größeres als uns.

[20:51] Es ist interessant, weil ich während des Essens mit einem neuen Freund gesprochen habe, den ich hier kennengelernt habe. Er hat mir sein Zeugnis erzählt. Und als ich so zugehört habe, habe ich festgestellt, was er eigentlich gesucht hat. Er wollte etwas, er hat etwas gesucht, was außerhalb von ihm ist. Und er hat versucht, seinen Platz in verschiedenen Narrativen zu finden, die man in diesem Weltraum findet. Es gibt all diese Narrativen, Geschichten. Aber es ging darum, etwas für die Menschheit zu tun. Aber dann fand er die Geschichte der Bibel und plötzlich hat alles Sinn gemacht. Das ist, wofür wir geschaffen wurden. Dafür sind wir gemacht worden. Wir sind gemacht, um anzubeten.

[22:00] Wir sind gemacht, um Ehre und Herrlichkeit und einem Wesen zu geben, das so viel größer ist als wir und das trotzdem gleichzeitig uns so nahe ist. Das ist interessant, dass in Offenbarung Kapitel 5 da wird uns gesagt, dass diese anbetenden vier Wesen und die vier lebendigen Wesen und auch die 24 Ältesten, dass sie erlöst worden sind von der Erde. Das finden wir in Vers 9. Du bist geschlachtet worden und hast uns zu Gott gekauft. Nicht in allen Übersetzungen heißt es uns, das hat mit den Manuskripten zu tun, aber in vielen Übersetzungen heißt es uns erkauft.

[22:58] Es ist interessant zu wissen, dass als Jesus am Kreuz starb und ihr könnt das in Matthäus 27 lesen und er rief aus: Es ist vollbracht. Da lesen wir, wie der Vorhang im Tempel von Jerusalem mitten durchgerissen worden ist. Wir lesen aber auch davon, wie eine Auferstehung stattfand. Könnt ihr euch daran erinnern? Und wie nachdem Jesus aus dem Graben wuchs, diese Individuen, die wuchsen, manifestierten sich auch zu vielen in Jerusalem.

[23:42] Es ist interessant, Jesus starb am 14. Nisan, dem ersten jüdischen Monat. Im nächsten Monat, Entschuldigung. Und sie haben das ungesäuerte Brot gegessen. Das ist interessant, denn Jesus ist eine Repräsentation des Brotes des Lebens. Ungesäuertes Brot ist Brot, das noch nicht aufgegangen ist, weil der Sauerteig noch nicht drin ist. Also hier haben wir Jesus im Grab, der noch nicht aufgegangen ist. Ein ungesäuertes Brot ist ein Brot, das noch nicht aufgegangen ist. Das ist noch nicht sozusagen, ja, im Englischen ist es besser. Im Englischen ist aufgehen und auferstehen dasselbe Wort.

[24:37] Und am ersten Tag der Woche. Und am 16. Tag, wisst ihr, was dort am 16. Nisan im jüdischen Kalender passiert ist? Da hat man diese Erstlingsfrüchte genommen, die man dann dort im Tempel dargebracht hat. Das wurde dann so gewoben, das war das Webopfer. Das war sozusagen, um darzustellen, dass es die Erstlingsfrüchte von der Ernte, die jetzt bald eingefahren wird. Warum erzähle ich all das? Wenn ich über diese 24 Ältesten, die von der Erde verdient wurden, lese, denke ich mir, vielleicht war es dieser Gruppe, der am Tod von Jesus aufgewachsen wurde.

[25:39] Interessant ist, dass in Epheser 4 und Vers 8 steht, dass er die Gefangenschaft kaputt gemacht hat. Und in Epheser 4 und Vers 8, dass er Gefangene mitgeführt hat. Und als Jesus dann in sein himmlisches Heim, zu seinem himmlischen Vater zurückgegangen ist, dann scheint die Bibel darauf hinzuweisen, dass er nicht ohne Trophäe zurückgekommen ist. Er kam nicht ohne einige Erstlingsfrüchte. Und er hat also diese mitgenommen, um zu sagen: Ich werde dann zurückkehren für die große Ernte. Es heißt hier, dass sie von der Erde erkauft worden sind. Vielleicht gibt es auch noch andere Interpretationen dazu, aber es ist ein interessanter Gedanke.

[26:48] Was wir aber hier in Offenbarung 5 ganz deutlich sehen, ist eine Szene der Anbetung. Und diese Szene der Anbetung möchte dem Volk Gottes heute etwas sagen. Denn ich glaube, dass durch diese Kapitel, die wir studieren, Offenbarung 5, 6 und 7, gibt Gott jedem Einzelnen von uns eine Einladung. Und die Einladung ist, dass wir alle teilhaben an dieser himmlischen Anbetung, um ihm die Ehre zu geben, Gott die Ehre zu geben, weil er unser Schöpfer ist. Um Gott die Ehre zu geben, weil er unser Erlöser ist. Um Gott die Ehre zu geben, weil er die Buchrolle öffnen kann und uns zeigen kann, was passieren wird und wie diese Welt enden wird.

[27:55] Und wenn wir zu Offenbarung 7 kommen, Vers 11 und 12, dann haben wir eine weitere Anbetungsszene und die findet jetzt statt, nachdem alles mit den 144.000 und der großen Schar sich ereignet hat. Es ist eine Anbetungsszene, die sagt: Herrlichkeit und Preis und Lobpreis sei Gott. Schaut euch an, was er geschafft hat. Schaut euch an, was Gott für diese letzte Generation gemacht hat, für diese degenerierten Menschen, für diese 144.000. 6.000 Jahre an diesem sündenkranken und von Sünde verseuchten Planeten. 6.000 Jahre der Zerbrochenheit. Und trotzdem gibt es eine ganze Generation, die an Jesus festhält und ihn liebt, trotz aller Schwierigkeiten.

[29:10] Würdig ist das Lamm, dass er sowas herbeibringen kann. Und dann diese große Schar aller Erlösten, aller Zeitalter. Preisen sie Gott, dass er aus jedem Stamm und jedem Volk und jeder Sprache seine Kinder erlöst hat. Das ist der Grund für diese Wesen, dass sie auf ihre Angesichter fallen, vor Dankbarkeit für das, was Gott getan hat.

[29:55] Lasst uns diese Worte hier in Vers 11 noch ein bisschen genauer betrachten. Sie fielen auf ihr Angesicht. Das finden wir doch immer wieder in der Bibel, oder? Wenn Gott sich offenbart hat, wenn er seine Herrlichkeit gezeigt hat einem Propheten, was ist passiert? Die Antwort vergänglicher Menschen ist, dass sie auf ihre Angesichter fallen.

[30:27] Wenn wir knien und beten, was tun wir eigentlich dabei, was kommuniziert diese Haltung? Diese Haltung des auf die Knie fallen oder auf das Angesicht fallen, wie es Offenbarung beschreibt, symbolisiert ja, dass wir uns selbst klein machen. Das ist eine körperliche Haltung. Es ist aber eigentlich ein Ausdruck etwas Tieferes, von etwas Tieferem, was im Herzen passiert. Wir nehmen diese körperliche Haltung ein, weil wir eigentlich möchten, dass unser Herz einen bestimmten Zustand hat. Wir wollen nämlich anerkennen, dass wir klein sind und dass Gott sehr, sehr groß ist.

[31:34] Das liest man immer und immer wieder in der Bibel. Die Propheten wie Daniel und Jesaja und andere, sie fallen auf ihr Angesicht. Sie anerkennen die Größe und die Herrlichkeit und die Schönheit Gottes. Sie anerkennen auch etwas anderes, nämlich ihre eigene Sündhaftigkeit. Das kommt immer wieder vor in all den Erfahrungen, die berichtet werden, von 1. Mose bis zur Offenbarung. Wer bin ich? Ich bin unwürdig. Petrus hat so reagiert, als Jesus ihn gerufen hat. Jesaja hatte diese Reaktion, als er die Herrlichkeit Gottes in Jesaja 6 sah. Der Prophet Daniel hatte diese Erfahrung in Daniel 10. In der Offenbarung hatte Johannes diese Erfahrung. Diese Herrlichkeit war so groß, dass sie sagten: Wer bin ich?

[32:50] Die Herrlichkeit Gottes ist so groß, dass man auf die Knie fällt und sagt: Du bist so groß, ich bin so klein, wie kannst du jemanden so sündig wie ich überhaupt benutzen? Das ist sehr interessant, denn in der christlichen Erfahrung ist ein zentrales Element wahrer Anbetung, ist ja Bekenntnis, oder? Ein Anerkennen der eigenen Sünde.

[33:21] Denk mal ein bisschen mit dem Wort Anerkennung nach. Ja, im Deutschen funktioniert es wie im Englischen. Wenn wir also sagen, wir anerkennen unsere Sünden, da kommt das Wort Anerkennen vom Wort Kennen. Menschen haben mir gesagt: Warum muss ich denn meine Sünden bekennen? Gott kennt sie doch sowieso. Gott ist allwissend. Warum muss ich überhaupt etwas bekennen?

[34:01] Hier ist der Punkt, hört genau zu. Anerkennen von Sünden. Durch diesen Prozess, sich selbst zu demütigen und unsere Sünden anzuerkennen, bekommen wir eine Erkenntnis, ein Bekennen etwas. Was für eine Kenntnis erwirbt man durch Anerkennen, durch Bekenntnis? Man bekommt eine Erkenntnis über sich selbst. Weil wenn ich anfange zu denken, was ich falsch gemacht habe, und um Gott zu bitten, die Sünden in meinem Leben zu zeigen, werde ich tatsächlich mehr wissenschaftlich über die Sündlichkeit meines Herzens.

[35:01] Aber es gibt auch ein anderes Art von Wissenschaft, das aus dem Anerkennen oder der Konfession kommt. Es ist eine Wissenschaft über den Charakter Gottes. Denn wenn ich meine Sünden bekenne, wenn ich sie anerkenne, dann bin ich mit mir selbst, mit meinem menschlichen Herzen besser vertraut. Aber ich habe jetzt auch mein Herz geöffnet für die Güte und die Gnade und die Barmherzigkeit Gottes. Ich werde sozusagen wissender über Gottes Charakter und seine Liebe in meinem Leben.

[35:45] In wahrer Anbetung bekommt man eine Erkenntnis über sich selbst und über unseren himmlischen Vater. Wenn du also sagst: Ach, ich habe irgendwie nicht das Gefühl, dass ich meine Sünden bekennen sollte, dann schneidest du dich selbst ab von einer Erkenntnis über dich selbst und über Gott. Und interessanterweise ist es so, wenn du sehr oberflächlich bist mit deinem Bekenntnis, so zum Beispiel: Ach, vergib mir doch alles, was ich heute vielleicht falsch gemacht haben sollte, dann hast du nur wenig Erkenntnis. Wenig Erkenntnis.

[36:32] Und Gott kann eigentlich zu deinem Herzen sprechen. Aber wenn du sagst: Herr, zeig mir, ob ich irgendjemanden falsch behandelt habe, zeig mir, wo ich vielleicht falsch gesprochen habe, dann öffnen wir unser Herz und dann kann Gott uns direkt ansprechen und uns zeigen, wie wir wirklich sind. Das ist also so, dass man sich selbst öffnet, damit Gott in uns arbeiten kann. Und so wird dann wieder die Anbetung eine Folge, eine Reaktion dessen, was Gott in dir tut, weil du ihn anerkennst.

[37:13] Schaut mit mir in das Buch 2. Mose. Wir sind immer noch dabei, dieses Thema zu ergründen, dass Anbetung eine Reaktion auf Gottes Herrlichkeit ist. In 2. Mose 20, ich denke, wir alle kennen den Inhalt, das sind die zehn Gebote. Und wir haben ja gelernt und wissen, dass die letzte Versiegelung des Volkes Gottes daran besteht, dass das Gesetz Gottes in ihr Denken und in ihr Herz versiegelt sind und geschrieben wird. Wie erfahren wir nun Gottes Gebote? Auch hier ist es so, dass es eine Reaktion ist auf das, was Gott getan hat.

[38:14] Ich möchte euch etwas zeigen, das für mich persönlich eine kleine Revolution war, als ich das entdeckt habe. Denn viele Leute schauen auf die Gebote als so Beschränkungen: Du kannst nicht das, du kannst nicht das, du solltest das nicht tun. Aber die zehn Gebote sind eigentlich zehn Verheißungen über das, was Gott in unserem Leben tun möchte. Und wir antworten darauf, in dem Gebet, was Gott in unserem Leben tun möchte. Wir müssen unser Herz öffnen, sodass er seine Verheißung wahrmachen kann.

[38:56] Und wir fangen direkt im Vers 1 an. Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt hat. Wenn wir die zehn Gebote betrachten, dann fangen wir meistens im Vers 3 an: Du sollst keine anderen Götter haben. Interessanterweise sagt uns Gott, bevor er uns bittet, etwas zu tun, sagt er uns zuerst, was er für uns getan hat. Er sagt: Ich bin der Gott, der dich aus der Knechtschaft herausgeführt hat.

[39:46] Wie hat er das getan? Nun, wenn ihr euch die Geschichte Israels anschaut, werdet ihr feststellen, er tat dies durch das Opfer, ein geschlachtetes Lamm. Erinnert ihr euch an die zehn Plagen? Es war nur die zehnte Plage, die den Auszug ermöglicht hat. Und was passierte, als der Todesengel durch Ägypten ging und überall den Erstgeborenen in Ägypten schlug? Gott beschützte sein Volk, als sie das Leben des Lammes nahmen und das Blut an die Türpfosten strichen. Also hat das Blut des Lammes sie befreit. Und natürlich ist dies alles ein Typ von Jesus, denn er starb genau am 14. Tag des ersten jüdischen Monats. Er ist das Passah-Lamm.

[40:53] Das ist der Punkt, meine Freunde. Bevor das erste Gebot uns gegeben wird, haben wir einen Typ von der Kreuzigung. Wir müssen leben durch das Blut des Passah-Lammes. Und obwohl wir nicht in Ägypten gelebt haben, sind wir alle in der Knechtschaft der Sünde gewesen. Und wir sind durch das Blut des Jesus Christus aus der Knechtschaft herausgeführt worden. Und deswegen sollen wir als Antwort darauf keine anderen Götter neben ihm haben. Und sie werden gebetet, wenn wir auf die Überzeugung des Passah-Lammes reagieren.

[41:45] Und es ist, als würde Gott uns eine Verheißung machen. Gott hat gesagt: Ich habe dich erlöst. Und dann hat er uns verabschiedet: Du musst keine anderen Götter haben, denn ich werde dir alles geben. Es ist, wie bei einer Ehe, wo man sich hingibt.

[42:16] Dieses Jahr hatten wir unser 20-jähriges Hochzeitsjubiläum. Ich meine, Frauen. Als wir geheiratet haben, haben einige sich gefragt, ob das überhaupt legal ist, weil wir sahen wie Teenager aus. Aber wir waren 23. Und als wir geheiratet haben, haben wir uns einander hingegeben. Sie haben uns ein Versprechen gegeben: Niemand anderes, nur du. Das macht Gott in dem ersten Gebot. Das ist das erste Versprechen. Du brauchst keinen anderen Götter, ich werde alles für dich sein.

[43:08] Und im zweiten Gebot: Mach keine anderen Bildnisse. Gibt Gott uns eine Verheißung. Und das ist die Verheißung: Du musst dir nicht irgendwie Gedanken machen, wie ich eigentlich bin, denn ich werde mich selbst dir offenbaren. Du musst dir nicht irgendwie überlegen, wie ich denn vielleicht sein könnte und ein Bildnis machen, denn ich werde dir zeigen, wie ich bin.

[43:38] Und wir denken, das ist ein Gebot, das hat halt mit dem Alter zu tun, weil damals haben sie Bildnisse von Gott in Stein und Gold und in anderen Dingen in Holz gemacht. Aber dieses Gebot ist heute brandaktuell, denn vielleicht tun wir nicht ein falsches Bild in Stein meißeln, aber wir bauen ein falsches Bild von Gott in unserem Kopf. Und Gott sagt also: Du musst dir nicht überlegen, wie ich eigentlich bin, ich werde mich selbst dir offenbaren.

[44:06] Und dann sagt er: Du sollst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen. Und der Name Gottes ist ja in der Bibel ein Synonym für seinen Charakter. Und Gott sagt also: Du musst dir nicht überlegen, wie ich eigentlich bin, ich werde dir zeigen, wie ich bin. Und dann sagt er: Du musst dir nicht überlegen, wie ich eigentlich bin, ich werde dir zeigen, wie ich bin. Und er sagt: Du musst dir nicht Gedanken machen, wie ich bin, ich werde meinen Namen, meinen Charakter dir offenbaren. Und er verspricht, dass er Zeit mit uns verbringt, der Sabbat, wo er eine enge Verbindung besonders mit uns haben möchte. Und das ist ein Versprechen nach dem anderen, eine wunderbare Sequenz, man könnte eine ganze Predigt halten, ich reiße das nur kurz an.

[45:05] Wir sehen also, dass diese Gebote eine Reaktion sind auf das, eine Antwort auf das, was Gott getan hat. Diese ganze Idee, dass Gott sein Bild in uns wiederherstellt, ist in der ganzen Bibel so zentral. Wie stellt er nun sein Bild in uns her? Denn das ist das Erste, was wir lesen, wenn wir über die Kreation des Menschen lesen. Der Mensch wurde im Bild Gottes hergestellt. Und das ist das erste, was wir lesen, wenn wir über die Kreation des Menschen lesen. Denn das ist das Erste, was wir lesen, wenn wir über die Kreation des Menschen lesen. Der Mensch wurde im Bild Gottes hergestellt.

[45:43] Er kann das nur tun, wenn wir verstehen, was wahre Anbetung ist. Denn wenn wir seine Herrlichkeit und seinen Charakter sehen, und wir unsere eigene Sündhaftigkeit sehen und das anerkennen, sind wir jetzt in der Position, wo man uns verändern, wo man uns formen kann.

[46:06] Eine meiner absoluten Lieblingspassagen in der Bibel ist Jeremia 18. Wisst ihr, was dort steht? Da sagt Gott zu Jeremia: Geh zum Töpfer. Und Jeremia geht zum Töpfer. Und Jeremia sieht einen Töpfer, der den Ton bearbeitet. Ihr könnt es euch im Kopf vorstellen, oder? Und als Jeremia sich diese Szene anschaut, spricht Gott zu ihm. Und er sagt: Jeremiah, das ist das, was ich mit dir tun will. Spricht Gott zu ihm. Da sagt Gott: Schau, Jeremiah, genau das will ich mit dem Volk Gottes tun. Das ist eine Szene wahrer Anbetung. Gott, der uns in sein Bild formt. Wir antworten auf seine Herrlichkeit und dadurch werden wir in sein Bild verwandelt.

[47:12] Was falsche Anbetung tut, geht dieses Bild falsch herum. Und anstatt dass Gott der Töpfer dann ist, der uns in sein Bild formt, wird jetzt der Mensch zum Töpfer und jetzt beginnen wir, Gott in unser Bild zu formen. Und deswegen gibt es so viele verschiedene Versionen von Gott in der Welt heute. Gott ist der Töpfer und Gott ist der Ton. Ja, das ist mein Gott. Und dann ist man ein Töpfer und Gott ist der Ton und dann formt man und sagt: So ist mein Gott. Und dann kommt der eine und sagt: Das mag ich nicht. Schau mal, ich mach das lieber so. Das ist richtig gut. Viel besser so. Und so haben sie ein Einzelbild von Gott.

[48:16] Wir haben den evangelikalen Gott, der sagt: Du wirst in der ewigen Hölle brennen. Wir haben den Gott, der sagt: Mich interessieren die 10 Gebote nicht. Wir haben alle verschiedenen möglichen Götter. Und jedes Mal ist es eine Initiative des Menschen. Es ist ein menschengemachter Gott.

[48:40] Aber Gott hat eine Gemeinde der Übrigen, könnt ihr anders sagen. Die Gemeinde der Übrigen hat eine Aufgabe. Und ihre Aufgabe ist, den Charakter Gottes aus der Bibel zu offenbaren. Und wenn wir die prophetische Botschaft der drei Engel hochhalten, werden Menschen den Charakter Gottes sehen und wenn sie darauf antworten, werden sie formbar, sie werden wie Ton, so dass Gott ihr Leben verändern kann. Das ist der einzige Weg, liebe Freunde. Die einzige Möglichkeit, wie wir in sein Bild verwandelt werden können.

[49:30] Es gibt so viele Beispiele in der Bibel für wahre und falsche Anbetungen, aber die Wurzeln sind immer dieselben. Wenn ihr diese Wurzeln erkennt und dass ihr seht, dass wahre Anbetung immer eine Reaktion ist und falsche Anbetung immer menschengemacht ist, dann könnt ihr das in den verschiedenen Geschichten immer wieder erkennen.

[49:58] Das Zentrum, das Herz wahrer Anbetung, der praktische Teil dessen, dass wir der Ton sind und Gott der Töpfer, praktisch bedeutet, dass das Wort Gottes immer über uns ist. Wir werden vom Wort Gottes geformt, nicht wir formen das Wort Gottes.

[50:26] Wenn ihr euch das Mittelalter anschaut, da war das Problem, dass die Menschen das Wort Gottes gar nicht zur Verfügung hatten. Das Wort Gottes war nur in Latein und dann gab es einen Kleriker, der es den Menschen erklären konnte. Die Menschen hatten also keinen Zugang, um von Gottes Wort geformt zu werden. Deswegen hat man in dem Mittelalter all diese falsche Anbetungen. Weil das Wort Gottes dem gemeinen Volk weggenommen worden war.

[51:14] Jetzt sagt ihr vielleicht: Das ist ja Vergangenheit. Sowas erleben wir heute nicht mehr, oder? Aber der Teufel hat einen ganzen Hut voller Tricks. In unserer Generation hat er eine andere Möglichkeit gebunden. Die Bibel ist nicht mehr verfügbar. Man kann sie überall finden. Trotzdem wird sie dem gemeinen Volk wiederum entzogen. Wie wird das heute gemacht? Ich bin ein Pastor. Ich höre diese Dinge in meiner eigenen geliebten Kirche. Aber Paul schreibt nicht wirklich, worüber er redet. Besonders bei den Gender-Themen. Und all das mit Sexualität.

[52:26] Was ich immer wieder höre ist: Ja, aber ich weiß, dass es so aussieht. Aber wenn du wirklich aufgeklärt bist, dann wirst du sehen, dass es so aussieht. Und dann machen vor allem so hohe Doktoren theologische Gymnastik, um die Bibel etwas sagen zu lassen, was sie eigentlich gar nicht sagt. Was da aber das Resultat ist, die Bibel wird wieder dem gemeinen Volk, den Laien entzogen. Und liebe Freunde, als Gemeinde müssen wir sagen: Nein. Die Bibel ist für alle zugänglich.

[53:30] Wenn wir also wirklich echte Anbetungen haben wollen, dann müssen wir die Bibel lesen und sie als einfache Botschaft aufnehmen können. Und all diese Themen mit Gender sind wie ein Tsunami, die jetzt auf uns zurollen. Und liebe Freunde, die einzige Sicherheit ist es, an der Bibel festzuhalten. Die Ph.D. müssen nicht Doktor der Theologie sein, um Römer 1 zu verstehen. Also versteht mich nicht falsch, ich bin ja froh, dass es auch ein paar Doktoren gibt, die uns noch helfen, die Bibel besser zu verstehen. Ich will ja nicht die Bildung schlecht machen. Aber lasst euch niemals einreden, dass dieses Buch für euch gar nicht so richtig zugänglich wäre. Dieses Buch ist ein Geschenk vom Himmel. Es ist ein Buch, das uns in das Bild Gottes verwandeln soll. Meine Damen und Herren, wir müssen nicht erst Doktor sein der Theologie, um in das Bild Gottes verwandelt werden zu können.

[54:46] So, jetzt mache ich weiter, sonst kriege ich noch Probleme. 1. Könige, Kapitel 12. Ein Beispiel falscher Anbetung. 1. Könige, Kapitel 12. Das ist die falsche Anbetung, die dazu führte, dass es mit Israel bergab ging.

[55:14] Das ist Jerobeam, der erste König im Norden, nach der Teilung in Nord- und Südreich. Und es ist interessant, was wir lesen, was im Norden passierte. Jerobeam, der erste König, kam nachher, und sie waren auf den Fußstapfen von Jerobeam. Es sagt uns hier in Kapitel 25, dass Jerobeam Sichem in den Bergen von Ephraim gebaut hat und dort wohnte. Außerdem ging er dort hinaus und baute Pnuel. Und Jerobeam sagte in seinem Herzen, aber dachte in seinem Herzen: Das Königreich wird nun wieder dem Haus David gefallen. Er hat Angst, dass wenn die Menschen aus dem Nordreich in den Süden gehen, dass sie dann in ihren Herzen wieder dem Süden zugewandt werden. Was haben sie getan? Er hat sich noch Rat eingeholt, sagt Vers 28, und dann hat er sich goldene Kälber gebaut.

[56:30] Also, was schauen wir hier an? Es ist falsche Anbetung, eine Initiative des Menschen. Das ist keine Antwort auf eine Herrlichkeit Gottes. Das ist in Wirklichkeit eine Antwort auf Furcht, und Furcht ist keine gute Motivation für Anbetung. Er macht zwei goldene Kälber und platziert sie sogar so strategisch, dass die Menschen niemals lange irgendwie reisen müssen, um anzubeten.

[57:04] Vers 30 heißt es: Das wurde dem Volk zur Sünde. Vers 31 lesen wir dann, dass er nicht von Gottes Wort und den Erklärungen der Propheten geformt wird, sondern er macht seine eigene Agenda für Anbetung. Das Interessante ist, dass die letzte Veränderung, die hier in Vers 32 und 33 erwähnt wird, mit der Zeit zu tun hat. Und interessanterweise ist die letzte Veränderung, die er vornimmt, eine Veränderung, die mit Zeit zu tun hat.

[57:44] In Vers 32. Ferner ordnete Jerobeam ein Fest dann am 15. Tag des 8. Monats wie das Fest in Juda und opferte auf dem Altar. Er ändert also die Zeit der Anbetung. Klingt das bekannt? Irgendetwas in Offenbarung, was darüber spricht? Ist das nicht einer der letzten Tests für Gottes Volk? Das Thema vom Sabbat und Sonntag?

[58:28] Interessant, wie diese menschengemachte Anbetung letztendlich zu einer völligen Verzerrung des Charakters Gottes führt. Die Menschen werden in die Irre geführt. Und wir sehen dann die Konsequenzen der Immoralität, der Unmoral, die in Israel dann ausbrach. Liebe Freunde, das wird sich wiederholen auf globaler Skala, bevor Jesus wiederkommt. Wir sehen falsche Anbetung, die überall entsteht. Sie ist menschengemacht. Und sie führt Menschen zu einem falschen Verständnis des Charakters Gottes.

[59:22] Zum Vergleich wollen wir noch kurz eine Szene wahrer Anbetung schauen in Jesaja 6. In Jesaja 6 sehen wir, wie der Prophet Jesaja seine prophetische Berufung erlebte. Ratet mal, wie es anfängt. Eine Manifestation der Herrlichkeit Gottes. Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und seine Säume erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm. Jeder von ihnen hatte sechs Flügel. Mit zweien bedeckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig ist der Herr, der Herrscher, und die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit. Sieht man nicht, wie Offenbarung hier eigentlich ein Echo von Jesaja ist? Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden und das Haus wurde mit Rauch erfüllt.

[1:00:48] Und als diese Manifestation der Herrlichkeit Gottes sich ereignet, schaut euch die Antwort von Jesaja an. Vers 5: Wehe mir, ich vergehe, ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat. Denn meine Augen haben den König, den Herrn der Herrschern gesehen. Wenn du nicht zum Bekenntnis gebracht wirst, dann hast du vielleicht die Herrlichkeit Gottes noch gar nicht gesehen. Es ist eine Antwort. Dieser Kontrast ist so gewaltig, als ob er Gottes Herrlichkeit sieht und mit seiner eigenen Unwürdigkeit vergleicht.

[1:01:41] Aber dann geht es weiter in Vers 6. Da flog einer der Seraphim zu mir und erhielt eine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte. Und er berührte meinen Mund damit. Und er sagte: Siehe, dies hat deine Lippen berührt, deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt. Wenn wir unsere Sünde anerkennen und bekennen und unser Leben Gott übergeben, dann werden wir gefüllt mit seiner Güte und seiner Herrlichkeit und seiner Vergebung.

[1:02:27] Was passiert dann? Vers 8. Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich. Denn wahre Anbetung führt immer zur Handlung. Wahre Anbetung führt dazu, dass wir die Herrlichkeit Gottes so vielen Menschen wie möglich bekannt machen.

[1:03:06] Wir müssen also die Frage uns stellen: Haben wir wahre Anbetung erlebt? Haben wir die Herrlichkeit Gottes gesehen? Kennen wir uns wirklich selbst und kennen wir Gottes Herrlichkeit wirklich? Sind wir bereit, in die Welt gesandt zu werden? Das sind die Fragen, die wir uns stellen müssen. Suche Gott und er wird sich finden lassen. Klopfe an und er wird öffnen. Suche und du wirst finden.

[1:03:41] Wir möchten unsere Botschaft jetzt schließen, Offenbarung 7. Zum Schluss wollen wir noch einmal zurückgehen zu Offenbarung 7. Zu unserem Schlüsseltext, Offenbarung 7, Vers 11 und 12. Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und vielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an.

[1:04:15] Und in Vers 12 bekommen wir so einen Eindruck von den Worten, die sie benutzen, um Gott anzubeten. Und beachte, dass es eine siebenfache Anbetung ist. Schaut, was sie sagen. Sie sagten: Amen. Lob. Herrlichkeit. Weisheit. Dank. Ehre. Macht. Und Stärke. Siebenfache Anbetung. Amen.

[1:04:49] Und nur eine letzte Beobachtung, die ich sehr spannend finde. Von diesen sieben Aussprüchen. Es sieht so aus, als ob die ersten drei so zusammengehören und die letzten drei und einer in der Mitte so bleibt. Lob, Herrlichkeit und Weisheit. Ich meine, das ist einfach ein unglaublicher Plan. Der Plan der Erlösung ist so weise. Es ist so gläubig. So, dass er all das mit den 144.000 und der großen Mehrheit heranbringt. Es ist wie ein Erstaunen an der Weisheit Gottes.

[1:05:34] Und dann gibt es die letzten drei Charakteristiken. Und die letzten drei Charakteristiken. Ehre, Macht und Stärke. Weil es weise war und er mächtig war und Kraft hat, das auch durchzuführen. So, als ob sie sagen wollen: Es ist so weise, weil er wusste, dass wir schwach sind, aber er stark ist, um es zu tun. Aber dann ist ein Wort in der Mitte, das ist wie eine Brücke zwischen den anderen. Was ist das Wort? Dank.

[1:06:13] Wir haben darüber schon gesprochen, oder? Danksagung. Danke sagen ist eine Antwort. Du sagst Danke, weil eine Person dir etwas getan hat. Wenn es eine Person gibt, die wir Tag und Nacht eigentlich danken sollten, dann ist es Gott. In 2. Thessalonicher 5, Verse 16 bis 18 heißt es: Freut euch allezeit. Und betet ohne Unterlass. Und gebt Gott Dank in allem. Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

[1:07:02] Ihr Lieben, wahre Anbetung ist Danke sagen. Eine Antwort auf all das, was Gott für uns getan hat. Anerkenne das. Danke ihm dafür. Werde du der Ton, damit er der Töpfer sein kann und seinen Willen in deinem Leben formen. Und für alles, was er für dich tut, danke ihm. Höre niemals auf mit dem Dankesagen. Denn ein Leben des beständigen Dankesagens und der Dankbarkeit ist ein Leben wahrer Anbetung.

[1:07:49] Wer möchte von euch in der Gegenwart des heiligen Lammes leben? Wer möchte von euch in Dankbarkeit leben? Ich möchte mit einem Gebet schließen, aber noch etwas anderes heute tun. Denn bevor ich bete, möchte ich einen Moment der Stille haben. Ungefähr eine Minute. Denn ich möchte euch die Gelegenheit geben, zu antworten auf das, was Gott euch in seinem Wort gesprochen hat. Ich möchte euch die Gelegenheit geben, etwas anzuerkennen, wenn es etwas gibt, was anerkannt werden muss, oder ihm Danke sagen, wenn ihr ihm danken könnt. Lasst uns anbeten. Lasst uns darauf antworten, auf das, was wir heute Abend gehört haben. Wir werden auf unser Angesicht fallen, wir werden niederknien, soweit es möglich ist. Ich werde euch eine Minute der Stille geben, während ihr betet, und dann werde ich schließen.

[1:10:04] Heiliger Vater, wir sind so dankbar heute Abend. Wir sind dankbar für deinen Charakter der Liebe. Danke für die Offenbarung deiner selbst in der Person von Jesus Christus. Heute Abend wollen wir mit Danksagungen vor dich treten. Wir möchten dich bitten, dass du in uns das tust, was wir selbst nicht tun können. Hilf uns, dass wir uns selbst in deine liebenden Hände legen. In die Hände des Töpfers. Dass du uns formen kannst in dein Bild. Herr, wenn wir unsere Sünden anerkennen, dann bitte ich dich, dass wir uns öffnen für deine Güte und deine Gnade und Vergebung. Dass deine Kraft in und für uns wirkt. Sodass wir vorbereitet sein können für jene letzte Generation. Danke, Herr, dass deine Kraft verfügbar ist. Und dass du bis ans äußerste Ende treu bleibst. Du hast gesagt, dass du uns nicht verlassen wirst. Dass du immer bei uns sein wirst. Und daran halten wir uns fest, Herr. Und danken dir und beten dich an. Im Namen Jesu. Amen.


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