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Dieses Video des J.O.S.U.A. BW Camp Meetings 2024 widmet sich dem Thema „Das Zeugnis Jesu Christi“ und der finalen Auseinandersetzung um den Geist der Weissagung. Sprecher Eugen Hartwich beginnt mit einer aktuellen Prophezeiung über Donald Trump, die sich kürzlich erfüllte, und deren Auswirkungen auf den Glauben vieler Menschen. Er beleuchtet biblische Texte aus Offenbarung und 1. Mose, um die Bedeutung des Zeugnisses Jesu als Geist der Weissagung zu erklären. Dabei werden die Strategien des Teufels – Gewalt und Verführung – aufgezeigt, die darauf abzielen, Gottes Plan der Wiederherstellung zu untergraben und die Menschen von ihm zu entfernen.


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Serie: J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2024

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Transkript

[0:07] Unser heutiges Thema: Das Zeugnis Jesu Christi – die finale Auseinandersetzung um den Geist der Weissagung.

[0:22] Vor circa vier Monaten gab es eine bemerkenswerte Prophezeiung, die aktuell viral geht. Brandan Odums prophezeite – und das wurde am 14. März 2024 hochgeladen, wie ihr das sehen könnt – folgendes: „Ich sah, wie Trump sich erhob, und dann sah ich, wie ein Anschlag auf sein Leben verübt wurde, dass diese Kugel an seinem Ohr vorbeiflog und so nah an seinem Kopf vorbeikam, sein Trommelfell zerschmetterte, und ich sah, wie er in dieser Zeit auf die Knie fiel und er fing an, den Herrn anzubeten. Er wurde in dieser Zeit radikal wiedergeboren. Ich meine, die Leute sagen, er ist gerettet, aber er brannte wirklich für Jesus, was ich kommen sah. Und dann sah ich Menschen, die sich für ihn einsetzten, und dann sah ich ihn die Wahl zum Präsidenten gewinnen. Und dann wird es einen großen Wirtschaftscrash geben, schlimmer als die Große Depression, und der Herr hat mich davor gewarnt, dass es eine große dunkle Zeit sein würde. Und ich sah Donald Trump beim Beten im Oval Office beten, und er weinte vor dem Herrn, die Hände auf dem Kopf. Und da waren Pastoren und Leute, ich weiß nicht, ob sie Senatoren waren oder Kongressmitglieder, ich sah sie einfach auf und abgehen im Inneren des Weißen Hauses, und sie haben Fürbitte gehalten, und ich konnte die Gegenwart des Herrn so stark spüren. Und dann konnte ich die Dunkelheit sehen, die Finanzkrise, die ich kommen sah, begann sich über den Bäumen zu heben, und ich sah das Blau und die Dinge, die in die grünen und guten Zeiten zurückkehren. Aber der Herr sagte, es würde eine Zeit der Erschütterung sein, um zu erwachen, denn er war mit Amerika noch nicht fertig. Es würde eine große Erweckung kommen, und es ist nicht alles Untergang und Finsternis, das ist es, was er sagte. Der Himmel fällt nicht, es ist eine Zeit, von der die Leute sagen würden, das ist das Gericht. Und der Herr sagte, nennt dies nicht Gericht, es ist nicht mein Gericht, es ist eine Korrektur.“

[3:15] Als Brandan Odums das kommunizierte, da waren die Zahlen und die Zuschauerquote noch nicht so hoch. Nach dem 13. Juli, nach dem Attentat auf Donald Trump in Pennsylvania, könnt ihr euch vorstellen, was dann passiert ist?

[3:34] Zuallererst gab es dieses Bild, das wohl in die Geschichte eingehen wird. Und dann gab es die Aussage von Donald Trump, und ich gebe es auf Deutsch wieder: „Ich danke jedem für eure Anteilnahme und eure Gebete. Es war Gott alleine, der das unvorstellbar abgewendet hat, dass es geschehen ist. Es war Gott alleine.“ Der klare Bezug zu Gott. Und bemerkenswert natürlich auch die Kommentare, und ich habe nur ein paar, nur einen Screenshot gemacht, aber die geben das wieder, was die Menschen da so wiedergeben.

[4:26] Einer schreibt: „Wer ist hier, um herauszufinden, ob die Prophezeiung wahr geworden ist?“ Ein Atheist schreibt: „Atheist seit 15 Jahren, und zum ersten Mal hinterfrage ich meinen Glauben. Die Vorhersage war zu genau.“ Oder später, oder der letzte da unten: „Vor dem Attentat auf Donald Trump war ich ein Atheist, und dann sah ich dieses Video, das vor drei Monaten aufgenommen worden ist. Ich habe immer gesagt, es gibt keine Beweise für die Existenz Gottes, aber jetzt schreibe ich als ein Gläubiger.“

[5:22] Mensch, haben wir einen neuen Propheten unter uns? Ich werde diese Frage am Ende beantworten.

[5:32] Unser Bibeltext für heute steht in Offenbarung 12, Vers 17. Ich entschuldige mich, Offenbarung 12, Vers 17. Da heißt es: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin zu kämpfen gegen die übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu.“ Der Kampf zwischen dem Drachen und der Frau, zwischen den Übrigen, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu. Ich konzentriere mich heute hauptsächlich auf das Zeugnis Jesu.

[6:18] Da ein großer Feind eines Pastors, eines Predigers, immer die Zeit ist, versuche ich hier sehr kompakt voranzugehen.

[6:30] Das, was ich für den Vortrag voraussetze, ist, dass die Frage des Zeugnis Jesu im Griechischen *martyria Iesou* geklärt ist, ob es ein objektiver Genitiv oder ein subjektiver Genitiv ist. Ob es also das allgemeine Zeugnis der christlichen Kirche über Jesus ist, oder ob es das Zeugnis ist, dass Jesus selbst gegeben hat. Ob es das ist. Nach unserem Kenntnisstand als Gemeinde, das, was wir vertreten, ist, dass es ein subjektiver Genitiv ist, das ist das, was Jesus als Zeugnis von sich selber gibt, das, was er uns mitgibt. Das andere, also der objektive Genitiv, oder wenn das im Neuen Testament vorkommt, oder insbesondere in den Schriften vom Johannes, steht immer das griechische Wort noch *peri* mit dabei.

[7:25] Wer es noch gerne vertieft studieren möchte, dem empfehle ich dieses wunderbare Buch von Gerhard Fandel: „Die Gabe der Weissagung“.

[7:34] Meine Voraussetzung ist auch, dass der Unterschied zwischen dem Wort Gottes und dem Zeugnis Jesu geklärt ist. Das Wort Gottes, das offenbarte Wort Gottes zu der Zeit von Johannes, war natürlich das Alte Testament, das, was kanonisiert schon da war. Und der Geist der Weissagung, das Zeugnis Jesu, das, was Jesus weitergegeben hat, als er gelebt hat, und natürlich das ist das, was er zur Zeit vom Johannes dann weitergegeben hat und darüber hinaus.

[8:12] Wir werden das noch sehen, insbesondere der Vers in Offenbarung 19, Vers 10, bringt es auf den Punkt, was das Zeugnis Jesu ist: „Und ich will nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten.“ Und da sprach er zu mir: „Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.“ Also, der Geist der Weissagung, das Zeugnis Jesu, ist der Geist der Weissagung.

[8:36] Und in 1. Korinther 12, Vers 8 bis 10, erfahren wir, dass der Geist unterschiedliche Gaben gibt, und eine Gabe ist die Weissagung, die Gabe der Prophetie. Das sind die Propheten, die dann diese Gabe haben und auch natürlich im Neuen Testament vorkommen und aber nicht beschränkt sind auf die Zeit, wo er lebte, sondern die Zusicherung, die wir in Korinther 12 auch wiederfinden, dass in der Gemeinde Gottes Propheten gibt. Aber Gott entscheidet, wann er einen Propheten oder eine Prophetin beruft.

[9:18] Um diese ganze Auseinandersetzung besser zu verstehen, ist es wichtig, das zentrale Thema der Bibel zu verstehen, wieso es einen Kampf gibt. Und aus meiner Sicht fasst es Ellen White in dem Buch „Erziehung“, Seite 129, am besten so zusammen: „Das zentrale Thema der Bibel ist der Erlösungsplan, die Wiederherstellung des Ebenbildes Gottes im Menschen. Dem ordnet sich alles andere unter.“ Das heißt, wenn wir die Bibel nehmen, von Anfang an nach dem Sündenfall, ist das Ziel Gottes der Erlösungsplan, der zur Wiederherstellung des Menschen führt. Während Gott uns aufrichten möchte, ist das Ziel des Teufels in dieser Auseinandersetzung, das Bild Gottes noch weiter zu entstellen und den Menschen von Gott weiter wegzubringen.

[10:06] Und dazu benutzt er hauptsächlich zwei Methoden, wie er gegen den Geist der Weissagung kämpft, sozusagen, weil der Geist der Weissagung ja auch das zentrale Thema kolportiert oder kommuniziert.

[10:24] Das eine ist der buchstäbliche Kampf, die Auseinandersetzung. Für unsere Zeit bedeutet das: Im Brief 12, 1886, schreibt sie: „Bisher wurde unsere Gemeinschaft als viel zu unbedeutend angesehen, um beachtet zu werden, aber das wird nicht so bleiben. Die christliche Welt wird sich so stark verändern, dass Menschen, die Gottes Gebote ernst nehmen, zwangsläufig auffallen.“ Und dann das Unterstrichene, um was es dann geht: „Die Gewissensfreiheit der Gläubigen wird immer mehr eingeschränkt werden, um den Erlösungsplan nicht kommunizieren zu können.“ Das, was der Geist der Weissagung kommuniziert, aber nicht nur der Geist der Weissagung, das Wort Gottes, das, was generell zusammen kommuniziert wird, um das zu verhindern, ist erstmal die klare Auseinandersetzung, der buchstäbliche Kampf, ja, nicht nur der Kampf mit Worten, sondern die Einschränkung des Menschen, die wir in der finalen Auseinandersetzung finden.

[11:33] Aber, und jetzt komme ich zum zweiten Punkt, das, was wieder, wie der Feind gegen das Wort Gottes und den Geist der Weissagung kämpft, ist in dem Buch „Für die Gemeinde geschrieben“, Band 1, Seite 50, sehr gut dargestellt: „Der letzte Betrug durch Satan wird darauf abzielen, das Zeugnis des Geistes Gottes unwirksam zu machen. Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst (Sprüche 29,18). Satan wird äußerst klug vorgehen, um auf verschiedene Art und Weise und mit unterschiedlichen Mitteln das Vertrauen der Gemeinde der Übrigen, das wahre Zeugnis, zu erschüttern.“

[12:13] Es ist nicht mein Thema heute, die Gemeinde der Übrigen. Ich hoffe, dass es für euch auch geklärt ist, wenn nicht, ermutige ich, das in dem nächsten Vortrag dann genau mitzustudieren. Aber die Aussage ist ganz klar: Der Teufel kämpft von außen durch Gewalt gegen das Zeugnis Jesu, aber er muss auch von innen kämpfen, und mit diesen Auseinandersetzungen sind wir konfrontiert. Die Auseinandersetzung, wie und wie macht er das?

[12:42] Sie schreibt weiter: „Es wird ein satanischer Hass gegen die Zeugnisse geschürt werden. Satan wird alles tun, um den Glauben der Gemeinde an sie zu untergraben, und zwar aus folgendem Grund: Wenn die Warnungen, Zurechtweisungen und Ratschläge des Geistes Gottes beachtet werden, ist es für Satan nicht mehr so einfach, Menschen zu betrügen und zu verführen.“

[13:06] Wenn wir jetzt das noch mal zusammenfassen: Auf der einen Seite finden wir die Gewalt, die der Teufel nutzt, die Einschränkung der Gewissensfreiheit. Und auf der anderen Seite, die er macht, indem er den Geist der Weissagung unwirksam macht, er schürt eine Ablehnung gegen ihn. Ich möchte uns aber sensibilisieren, dass von innen heraus nicht nur Hass kommuniziert wird, das könnten wir auch studieren, aber würde jetzt zu lange gehen. Ich fasse es nur so zusammen: Ihr werdet mittlerweile auch in adventistischer Literatur, in offiziellen Veröffentlichungen, ein bestimmtes Muster wiederfinden, nicht nur von Administration und Pastoren und Theologen, sondern auch generell breit schon leider durch die Gemeinde verbreitet, dass das, was Ellen White als apokalyptische Visionsschau geschrieben hat, sich durchaus – Achtung – sich durchaus im 19. Jahrhundert hätte erfüllen können. Ja, bedingte Prophetie (Klammer zu). Ja, hätte sich erfüllen können, alles gut, wir können das stehen lassen, kein Hass gegen Ellen White, alles schön, lies es, nimm es als Andacht, es ist erbaulich, aber bedenke: Der ganze Plan sozusagen ist, hätte sich im 19. Jahrhundert erfüllen können, die ganzen Endzeitszenarien, Sabbat, Sonntag, Auseinandersetzung, Verfolgung und so weiter, das hätte sich damals erfüllen können. Heute sind wir im 21. Jahrhundert, ist eine ganz andere, ganz andere Parameter, ganz andere Vorstellungen, wir müssen sozusagen die Offenbarung neu, neu studieren. Ja.

[14:41] Deshalb erleben wir gerade im deutschsprachigen Adventismus diese Auseinandersetzung, haben wir ja im letzten Viertel ja auch gesehen im Bereich der Sabbatsschule, des Bibelgesprächs, unterschiedliche Deutungen. Hat sich das alles in der Zeit von Johannes erfüllt, oder ist es historisch gesehen durch die ganze Zeit des Mittelalters bis zur Wiederkunft? Ja, diese ganze Endzeitschau. Und was soll ich sagen? Ich kann das natürlich nur bedauern.

[15:13] Lass mich da aber nicht davon irritieren, sondern stehe zu dem, was Gott uns offenbart hat. Denn zu jeder Zeit, zur Zeit von Jeremia, zur Zeit von Jesu, gab es eine prophetische Botschaft für die Zeit, und es ist nicht so, dass man dann kommen konnte und nur eine Version hören konnte. Ja, Zedekia hat auch unterschiedliche Visionen gehört von dem, was nahe bevorsteht. Zwei Propheten, die aufgetreten sind, und da musstest du dich entscheiden. Und so ist es auch für uns heute. Ihr dürft euch entscheiden, es gibt heute unterschiedliche Darstellungen, und ihr entscheidet euch. Ich muss mich auch entscheiden.

[15:59] Ich möchte euch aber auf eine andere Ebene noch mitnehmen, und zwar möchte ich euch auf eine Langzeitebene mitnehmen, wie der Teufel gegen den Geist der Weissagung kämpft. Und um das gut zu verstehen, müssen wir ins Alte Testament gehen.

[16:18] Denn die Prophezeiung schlechthin, gegen die der Teufel damals gekämpft hat, steht in 1. Mose 3, Vers 15. Nach dem Sündenfall sagt Gott zur Frau und der Schlange – Achtung, die gleichen Bilder finden wir in Offenbarung 12, deshalb ist das das Muster und der Bezug zu den zwei Linien der gleiche – „Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, also zwischen der Schlange und der Frau, zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. Der, also der Messias, soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“ Das ist die erste Prophezeiung. Hier wird der Erlösungsplan dargestellt. Und jetzt beginnt der Kampf zwischen der Frau und der Schlange. Offenbarung 12: Wir haben den Kampf zwischen der Frau und der Schlange. Christus kommt, die Schlange kämpft gegen den Messias, gewinnt nicht, kämpft gegen die Frau, sie flieht in die Wüste, er gewinnt wieder nicht, die Erde hilft der Frau. Aber dann kämpft er jetzt gegen die Übrigen von der Frau, die die zwei Merkmale haben, dass sie das Halten der zehn Gebote und das Zeugnis Jesu, den Geist der Weissagung, die Gabe der Prophetie.

[17:34] So, und jetzt gehen wir mal in 1. Mose 4. Und hier sehen wir ein Muster, was für unsere Zeit essentiell ist, um zu verstehen, wieso und wie der Teufel gegen die Gemeinde der Übrigen kämpft und auch in der Gesellschaft, um das Verständnis vom Geist der Weissagung in Vergessenheit geraten zu lassen, abzustempeln, und einen anderen Fokus den Menschen mitzugeben.

[18:07] Wir haben ab Vers 17 in 1. Mose Kapitel 4 die Beschreibung, nachdem die Schlange ein Mittel eingesetzt hat, und zwar die Gewalt. Abel wurde durch Kain vernichtet. Also, die Schlange kämpft durch Menschen gegen die Nachkommen der Frau, damit der Messias nicht kommen kann. Abel wurde vernichtet. Jetzt sieht es so aus, dass die Schlange gewonnen hat. Später lesen wir, dass Set geboren wird. Nachkommenschaft ist gesichert. Jetzt muss er ein anderes Mittel einsetzen, nicht nur Gewalt, sondern Verführung. Ich habe gesagt, es sind zwei Ebenen, wie die Schlange kämpft: Gewalt, Verführung. Ja, in der Endzeit, in unserer Zeit, genau das Gleiche: Einschränkung der Gewissensfreiheit, Kampf, aber auch Verführung gegen die Zeugnisse, gegen die Botschaft Gottes.

[18:59] Und jetzt lesen wir in 1. Mose Kapitel 4, ab Vers 17. Und ich mache das richtig zügig: „Und Kain kannte seine Frau, die war schwanger und gebar den Henoch, und er baute eine Stadt, die nannte er nach seinem Sohnes Namen Henoch.“

[19:16] Und wenn wir das so lesen, denken wir: „Schön, Kain, was für ein toller Vater! Er baut eine Stadt für seinen Sohn, wunderbar, ist doch alles in Ordnung, oder? Freuen wir uns, was für ein toller Mensch Henoch!“ Aber zeugt das, war gerade nicht ernst gemeint, ihr versteht ja, ich übertreibe, um etwas deutlich zu machen.

[19:40] Vers 18: „Henoch aber zeugte Irad. Irad zeugte Mehujaël. Mehujaël zeugte Metuschaël. Metuschaël zeugte Lamech. Lamech aber nahm zwei Frauen, eine hieß Ada, die andere Zilla.“ Erst wenn wir meistens, wenn wir Vers 19 lesen, denken wir: „Ah, das ist nicht in Ordnung.“ Vorher baut er eine Stadt, das ist okay, er machte was Nettes, so denkt mancher. Aber jetzt nimmt Lamech zwei Frauen, das ist jetzt nicht in Ordnung.

[20:06] Dann lesen wir weiter: „Und Ada gebar Jabal, von dem sind hergekommen, die die in Zelten wohnen und Vieh halten.“ Och, hier könnte man doch auch sagen: „Schön, da werden doch Schäfer, ist doch auch schön, die halten sich Tiere.“

[20:28] Später heißt es in Vers 21: „Und sein Bruder hieß Jubal, von dem sind hergekommen alle Zither- und Flötenspieler.“ Ach, Musik wird gemacht, wunderbar! Aber ist das die Botschaft?

[20:36] „Zilla aber gebar auch, nämlich den Tubal-Kain, von dem sind hergekommen, die alle Erz- und Eisenschmiede.“ Erz- und Eisenschmiede, könnte man auch sagen: „Ja, toll, die nutzen ihre Gaben!“

[20:52] Und dann kommt wieder Lamech, Vers 23: „Und Lamech sprach zu seinen Frauen Ada und Zilla: ‚Hört meine Rede, ihr Frauen Lamechs, merkt auf, was ich sage! Einen Mann schlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. Kain soll siebenmal gerächt werden, aber Lamech siebenundsiebzigmal.‘“ Und hier entsteht so ein Kontrast, dass auf der einen Seite sagen wir: „Ja, er baut eine Stadt, das ist okay.“ Aber dann gab es bei Lamech zwei Frauen, das ist nicht okay. Ja, dann gab es wieder Schäfer, die die Tiere gehalten haben, das war wieder okay. Und Flöten- und Zitherspieler ist auch okay. Und da sie mit Erz und Eisen umgehen, das ist auch okay. Aber das dann hier wieder von Mord und Totschlag berichtet wird, das ist auch nicht okay. Aber geht’s wirklich darum, oder wird hier eher der Kontrast beschrieben, wie entwickelt sich die Linie der Schlange und welche markanten Punkte werden benutzt, der Teufel, um diese – Achtung – um die Menschen weiter vom Bild Gottes zu entfernen und weiter vom Erlösungsplan wegzuführen?

[21:51] Und wenn das die Voraussetzung ist, und dieses Denken, dass es die Nachkommenschaft aufgezeigt wird auf der einen Seite, die Nachkommenschaft von Adam, und wie es weitergeht, und die Nachkommenschaft von Kain im Sinne Schlange-Frau, im Sinne dieser Auseinandersetzung, da möchte ich euch jetzt mitnehmen.

[22:12] Dass wir jeden Vers, der hier steht, kurz anreißen. Wer das ausführlicher schauen möchte, der kann das in diesem Video anschauen. Ich habe eine Predigt aufgenommen in Überlingen: „Zwei markante Entwicklungen vor der Wiederkunft.“ Das ist ein Zweiteiler, da gibt es ein bisschen mehr Zeit.

[22:32] Aber hier ein kurzer Punkt zu der Stadt: „Er baute eine Stadt.“ Und dieser Gedanke: „Er machte was Nettes, er baute eine Stadt.“ Von diesem Gedanken müssen wir uns trennen. Die Bibel sagt deutlich, der Auftrag Gottes war: „Geht und bevölkert die Erde.“ Und das sehen wir auch im Alten Testament, wie Gott dem Volk Israel das mitgegeben hat. Sein Plan war nicht die Urbanisierung. Sein Plan war, dass jeder Land hat und jeder Landwirtschaft betreiben kann und jeder mit der Erde arbeiten kann und sich auch davon ernähren konnte. Eine prophezeite Wirtschaftskrise konnte dem Volk Gottes nichts anhaben, weil sie haben vom Land gelebt, sie waren nicht abhängig von diesem urbanisierten Konzept der Landwirtschaft in Anführungszeichen. Also, wir finden hier schon einen Hinweis, was, wie der Teufel sozusagen das damals benutzt hat, durch die Schlange, wie die Schlange durch die Menschen gearbeitet hat, um sie immer weiter vom Bild Gottes, vom Erlösungsplan wegzuführen.

[23:41] Erster Punkt ist die Urbanisierung. Das finden wir übrigens auch später, denn genauso wie Kain gingen auch die Nachkommen von Noah Richtung Osten, und dort bauten sie was? Also die von Ham, was bauten sie dort? Den Turm zu Babel im Osten. Beide im Osten. Die Urbanisierung war nicht Gottes Wille.

[24:06] Dann sagt das auch Ellen White, wieso sollen wir nicht diesem Modell der Urbanisierung folgen? Weil es nicht dem göttlichen Ideal entspricht, und Gott den Segen auf das Ländliche gelegt hat, auf die Landwirtschaft, auf das, was wir uns vom Boden ernähren können. Der Aspekt der Erziehung der Kinder, der moralische Verfall in den Städten und die Erziehung der Kinder, dass sie einen besseren Einfluss haben. Sie spricht von den Nahrungsmitteln, die wir auch selber sozusagen wachsen lassen können, und auch von der Gesundheit. Sie spricht auch von der Missionsarbeit in den Großstädten. Sie ist nicht gegen die Großstädte per se, dass man dort keinen Bezug haben soll, sondern ganz besonders von der Missionsarbeit in den Großstädten. Und natürlich, wie schon gesagt, der moralische Verfall und das Gericht über die Großstädte, die kommen werden.

[25:05] Sie fasst das so zusammen: „Christus kommt bald“, auf Seite 79: „Nachdem Kain von Gott verflucht worden war, verließ er sein Vaterhaus und betrieb zunächst Ackerbau.“

[25:13] Vaterhaus und Betrieb. Zunächst Ackerbau, dann gründete er eine Stadt, die er nach dem Namen seines ältesten Sohnes nannte. Er hatte die Gegenwart Gottes verlassen, dachte nicht mehr an die Verheißungen von der Wiederherstellung Edens und suchte Besitz und Freuden auf der fluchbeladenen Erde zu finden. So stand er an der Spitze der großen Klasse von Menschen, die den Gott dieser Welt anbeteten. Also Urbanisierung, Entfremdung von Gott ist der erste Aspekt, wie der Teufel gegen den Geist der Weissagung und damit auch gegen die Wiederherstellung des Bildes Gottes kämpft.

[25:51] Dann haben wir – und das haben wir in Vers 19 gelesen – die Zerstörung des Bildes Gottes und Vers 23 und 24 die Zerstörung der Zehn Gebote. Hier in dem Fall: Du sollst nicht töten. Die Zerstörung des Bildes Gottes wird durch die Einführung der Polygamie eingeführt. Gott schuf den Menschen als Mann und Frau. Hier wird die Polygamie eingeführt: Mann, Frau, Frau – drei Personen. Widerspricht dem Bild Gottes. Das Gleiche haben wir auch heute: die Zerstörung des Bildes Gottes durch die LGBTQ-Agenda. Und wie ihr das vielleicht auch gesehen habt, ich habe das gestern gepostet in meinem Telegram-Kanal, das, was gerade in Paris los ist, dass das Abendmahl nachgemacht wird durch die LGBTQ-Community, wie sie dann vorne sitzen und Jesus verhöhnen und die Jünger. Und dann da genau damit, damit auch das Christentum. Es gibt mittlerweile einen sehr großen Aufschrei diesbezüglich. Es ist aber nicht nur die Zerstörung des Bildes Gottes, es ist auch die Zerstörung der Zehn Gebote. Der Mensch wird selber zum Maßstab und entscheidet, welches der Gebote gültig ist und welches nicht. Das Gleiche haben wir auch am Ende der Zeit: auf der einen Seite die Zerstörung des Bildes Gottes durch die LGBTQ-Agenda und auf der anderen Seite die Zerstörung der Zehn Gebote durch die Einführung der Tradition von Kirche und Staat.

[27:32] Das, was hier so nett klingt, Vers 20, bin beim dritten Punkt: „Und Ada gebar Jabal. Von dem sind hergekommen, die in Zelten wohnen und Vieh halten.“ Ich möchte noch einmal deutlich machen: Das hat nichts damit zu tun, dass ich gegen Tiere bin oder dass Ellen White gegen Tiere ist oder die Bibel. Es ist alles in Ordnung, Tiere zu halten. Das hat Abel auch gemacht, der war ein Schäfer, so sagt es uns die Bibel. Aber er nutzt die Tiere, um was zu machen? Um ein Opfer zu bringen. Wir wissen, dass der Fleischgenuss zu dieser Zeit nicht erlaubt war. War erst nach der Sintflut erlaubt. Und die Nachkommen der Schlange oder die Nachkommen Kains führten den Fleischgenuss ein. Und Ellen White fasst das so zusammen, was dann mit der Menschheit passiert ist. Denk dran, es geht um die Wiederherstellung des Bildes Gottes.

[28:23] Im Gegensatz zur Ordnung, die Gott bei der Schöpfung eingesetzt hatte, war schon früh die Polygamie eingeführt worden, also spricht genau in dieser Zeit, das, was wir hier gerade gelesen haben. Der Herr gab Adam eine Frau zur Gattin und tat damit seinen Willen kund. Aber nach dem Sündenfall entschieden sich die Menschen, ihren eigenen sündhaften Begierden nachzugehen. Als Ergebnis nahmen Verbrechen und Abscheulichkeiten rasch zu. Man achtete weder die Ehe noch die Eigentumsrechte des anderen. Wer auf die Frau oder den Besitz seines Nachbarns Lust hatte, nahm sich mit Gewalt, was ihm gefiel. Und die Menschen prahlten sogar noch mit ihren Gewalttaten. Sie fanden auch Vergnügen, Achtung, am Erlegen von Tieren. Aber der Fleischverzehr machte sie noch grausamer und brutaler, bis ihnen auch ein Menschenleben erstaunlich wenig wert war.

[29:11] Ich möchte hier keine Diskussion über Levitikus 11 starten. Es ist mir sehr wohl bekannt, dass es reine und unreine Speisen gibt, sondern was ich heute versuche darzustellen, ist das große Bild, das Konzept der Wiederherstellung des Menschen. Es gibt eine Abstufung. Gott hat immer mehr erlaubt in einer gewissen Zeit und gleichzeitig sind wir jetzt dabei, wieder zurückgeführt zu werden von, also quasi von Eden wieder zu Eden zurück. Und Ellen White versucht uns dieses Konzept auch weiterzugeben, indem sie deutlich macht, dass die Selbstbeherrschung sehr wohl und sehr stark damit zusammenhängt, wie ich meinen Lebensstil praktiziere. Und mir geht es nicht nur darum, ob ich Fleisch esse oder nicht. Die ganze Gesundheitsbotschaft hat das Ziel der Unterstützung der Wiederherstellung des Bildes Gottes, dass mein Verstand klar ist und ich Gottes Stimme hören kann. Ich denke, wenn ihr die Schriften von Ellen White studiert, werden wir das sehen, dass es um die Kommunikation zwischen Gott und dem Mensch gibt, dass die Kräfte, die Gott uns gegeben hat, stark sind, die Selbstbeherrschungskräfte, damit wir auf allen Ebenen der Versuchung des Teufels widerstehen können. Und da geht es nicht nur um Fleisch essen, ja oder nein, da geht es um das ganze Gesundheitskonzept, was Gott uns mitgegeben hat. Ja, und ich hoffe, dass ihr sehen könnt, dass das Ziel des Teufels ist, den Menschen immer weiter von Eden zu entfernen, während Gott das Ziel hat, den Menschen zurückzuführen. Und da geht es nicht um Lieblosigkeit und andere Menschen schlecht behandeln, wenn sie reines Fleisch essen. Darum geht es nicht, sondern es ist das große Bild. Und ich hoffe, wir sehen das, dass man, wie kann ich noch enger mit Gott leben und meine Kräfte ihm noch besser zur Verfügung stellen? Es hat etwas mit Selbstbeherrschung zu tun.

[31:11] Dann komme ich zum nächsten Punkt. Das ist die mit der Zither und der Flöte umgehen. In Luther heißt es nur: „Von dem sind hergekommen alle Zither- und Flötenspieler.“ In der Elberfelder ist das genauer: „die mit der Zither und Flöte umgehen.“ Und dieses Wort „umgehen“ im Hebräischen, *tophesh*, ist das entscheidende Wort, was hier steht. Es wird im Alten Testament an unterschiedlichen Stellen im militärischen Zusammenhang benutzt, das Ergreifen, das Packen, das Einnehmen. Ja, und hier wird deutlich, dass die Musik hier in einem militanten, in einer militanten Art eingesetzt wird, um den Menschen von Gott weiter wegzubringen. Es ist überhaupt kein Problem, dass Menschen Zither und Flöte und oder Klavier spielen. Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, wie wird die Musik eingesetzt? Und im alten, damals hier in dieser Nachkommenschaft, wurde sie so eingesetzt, in einer aggressiven, militanten Art und Weise, dass sie dazu beigetragen hat, sich vom Bild Gottes noch weiter zu entfernen. Ihr seht das auch später im Alten Testament, wo man das Volk Gottes verführen wollte, verfluchen sollte, um dann zu verführen. Und Bileam eine besonders interessante Idee hatte, ja: Musik, Alkohol und Frauen, diese Kombination. Und ihr könnt sicher euch vorstellen, dass dort keine Lieder dann gesungen worden sind, die so klingen wie „Gott ist die Liebe“, ja, versteht ihr? Sondern diese Musik hat eher die Triebe unterstützt, die zu Perversion geführt haben. Und das Gleiche haben wir dann auch in unserer Zeit, wenn wir den Vergleich haben, wie die Musik heutzutage verwendet wird und was das Ziel ist. Die ganze moderne Popkultur – ich habe es als Jugendlicher selber konsumiert, ich glaube sagen zu können, ich weiß, wovon ich rede – sie hat mich eher nicht zu einem Verständnis von der Liebe und der Güte Gottes geführt.

[33:35] Aber wie kämpft der Teufel noch gegen den Geist der Weissagung und damit den Erlösungsplan? Und zwar benutzt er hier, heißt es in Vers 22: „Von dem sind hergekommen alle Erz- und Eisenschmiede.“ Was in dem Buch „Patriarchen und Propheten“ von Ellen White heißt es: „Gott hatte den Menschen, die vor der Sintflut lebten, viele und reiche Gaben verliehen. Doch sie nutzten diese Freigiebigkeit zu ihrem eigenen Ruhm. Weil sie ihre Zuneigung mehr ihren Gaben galt als deren Geber, verwandelten sie diese in einen Fluch. Sie verwendeten Gold und Silber, Edelsteine und auserlesene Hölzer zum Bau ihrer Wohnungen und versuchten sich in der Verschönerung ihrer Häuser durch ausgesuchte Kunstfertigkeit gegenseitig zu überbieten. Sie waren nur darauf bedacht, die Begehrlichkeit ihrer stolzen Herzen zu befriedigen und schwelgten in Vergnügen und Lastern.“ Wir müssen wissen, dass vor der Sintflut all die Edelsteine, all diese Materialien offen auf der Erdoberfläche herumlagen. Gott hatte die Erde sehr schön geschmückt, sollte zur Ehre Gottes sein. Aber der Mensch nach dem Sündenfall hat sie genutzt, um sich, also sich in den Mittelpunkt zu stellen. Ja, aber nicht nur das. Diese Edelsteine und nicht nur Gold und Silber, sondern auch die Metalle wurden benutzt, um etwas zu bauen. Da heißt das auf Seite 73 von „Wie alles begann“: „Der Sturm war so stark, also hier geht es um die Sintflut, dass er in einigen Fällen sogar die Berggipfel wegriss und Bäume, Steine und Erde auf die Leichen häufte. Dadurch wurden auch das Silber und Gold, kostbare Hölzer und Edelsteine, die die vorsintflutliche Welt reich machten und schmückten und aus denen die Menschen ihre Götzen hergestellt haben, vor ihren Blick und Zugriff verborgen.“ Also wieder der Punkt: Ja, die Wiederherstellung des Bildes Gottes wird torpediert, indem der Materialismus dafür verwendet wird, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Und das Gleiche haben wir auch heute.

[35:48] Also zusammenfassend, wie kämpft die Schlange langfristig gegen die Gabe der Weissagung? Also nicht nur mit Gewalt und Verführung von innen, sondern auch nach den Aussagen durch Urbanisierung. Ja, deshalb lesen wir auch in den Schriften von Ellen White immer wieder die Großstädte, Achtung, die Großstädte zu verlassen. Wir lesen hier in der Bibel, dass das Bild Gottes zerstört wird. Damals Polygamie, heute diese LGBTQ-Community, die die Definition von Mann und Frau aufhebt und die Ehe zwischen Mann und Frau. Wir sehen das aber auch auf kirchlicher Ebene: Die Zehn Gebote werden aufgehoben. Wir haben in Vers 20 eine falsche Gesundheitsbotschaft, die die Schlange eingeführt hat und die auch heute noch präsent ist. Und im Gegensatz dazu die Gesundheitsbotschaft, die Gott der Adventgemeinde gegeben hat, insbesondere in den Schriften von Ellen White. Wir sehen das noch mal mit der Musik. Durch die Musik wird die Jugend verführt und von Gott weggebracht. Aber – und das ist der letzte Punkt hier – Erz- und Eisenschmiede, ich fasse es mal unter Konsum/Materialismus zusammen. Wir haben das Gleiche: Das Interesse am Geist der Weissagung ist weniger vorhanden, wenn der Wohlstand so schön ist, dass man nur dann zu Gott kommt, wenn es irgendeinen Schicksalsschlag gibt und dann, ah ja, es gibt ja noch Gott, und dann kann ich ja wieder zu Gott kommen.

[37:31] Zum Abschluss also die Frage: Haben wir es hier mit einem neuen Propheten zu tun? Brenton Biig ist ein neuer Prophet, weil er das so angeblich akkurat alles vorhergesagt hat? Ich bin von ganzem Herzen überzeugt, dass er kein Prophet ist, sondern ein falscher Prophet. Denn falsche Propheten können Richtiges sagen, aber man muss das gesamte Bild prüfen. Und das gesamte Bild ist leider so, dass Brenton Biig die Entrückung lehrt. Also Christen, bestimmte Personen werden entrückt und dann werden sie nicht mehr gesehen. Er vertritt auch die Israel-Theologie, dass im Nahen Osten dort Gott natürlich noch außergewöhnliches tun wird, wohingegen die Offenbarung den Fokus auf die Gemeinde der Übrigen, das erste Tier und das zweite Tier richtet. Und bei dem sollten wir es auch belassen.

[38:35] Meine Ermutigung an euch: Uns vorzubereiten, nicht nur morgen oder übermorgen, sondern heute. Die Aufgabe des Volkes Gottes besteht darin, sich auf die Ereignisse der Zukunft vorzubereiten, die bald mit blendender Kraft über sie hereinbrechen werden. Und wie kann das passieren? Sicherlich nicht, wenn wir den Geist der Weissagung über Bord schmeißen. Ich ermutige euch, gemäß 2. Chroniker 20, Vers 20, nicht nur dem Herrn zu glauben, sondern auch den Propheten, die er geschickt hat. So wird es euch gelingen. Dazu möchte ich euch ermutigen und euch bitten, euch bereit zu machen für Dinge, die nicht Brenton Biig vorhergesagt hat, sondern Ellen White vorhergesagt hat. Das wünsche ich euch von ganzem Herzen. Gott segne euch. Amen. Ich lade euch noch ein zu einem Gebet aufzustehen.

[39:36] Lieber Vater im Himmel, wir leben in besonderen Zeiten. Bin dir dankbar für das Wort Gottes, für die Heilige Schrift, die du uns gegeben hast. Da steckt so viel drin, so viel Besonderes, so viel Wertvolles. Ich danke dir aber auch für den Geist der Weissagung. Ja, auch heute noch wird der Geist der Weissagung angegriffen von außen und von innen. Möchte dich bitten, dass wir uns dadurch nicht irritieren lassen und einfach das weitermachen, wozu du uns berufen hast. Segne uns als deine Gemeinde und mach uns bereit, dir zu begegnen in den Wolken des Himmels. Darauf freue ich mich und darauf freuen wir uns alle. Danke dir im Namen Jesu. Amen.


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