Veröffentlicht am
217 Klicks

Dieses Video beleuchtet Jesu Weg von der Krippe zum Thron und betont seine göttliche Natur, Präexistenz und Rolle als Schöpfer und ewiger König. Es thematisiert den Konflikt mit Satan, der Jesu Autorität untergraben will, und ermutigt Gläubige, Jesus als ihren Hirten und König zu vertrauen. Der Sprecher ruft dazu auf, in herausfordernden Zeiten fest am Wort Gottes und der Verheißung seiner Wiederkunft festzuhalten.


Weitere Aufnahmen

Serie: J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2024

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:18] Wir danken dem Herrn dafür, wie das alles arrangiert worden ist.

[0:37] [Musik]

[0:37] Letztes Jahr haben wir so eine Schiffsfahrt auf der königlichen karibischen Yacht gemacht, was wir immer machen. Und es gab einen Krieg in Israel, und unser Kreuzfahrtschiff ist dann umgeleitet worden, und zwar in die Türkei. Und wären dort gewesen, wenn der Krieg nicht ausgebrochen wäre, hätten wir sie nicht getroffen, und wir wären heute nicht hier. Also hat Gott einen Krieg in Israel erlaubt, also zugelassen, angefangen, um uns nach Deutschland zu bringen.

[1:35] Seid still. Wir wollen einen Moment im Gebet verbringen und dann in Gottes Wort hineingehen. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, gib uns Weisheit, wenn wir uns jetzt deinem Wort nähern. Das bitte ich im Namen Jesu.

[1:57] Amen. Der Titel der Botschaft ist: Von der Krippe zum Thron.

[2:10] Offenbarung 12 fasst diesen großen Konflikt zwischen dem Herrn der Finsternis und dem Licht Gottes zusammen. Seit 4000 Jahren hat Satan diese Welt als sein eigenes beansprucht.

[2:35] Aber Offenbarung 12 zeigt, wie Gott seinen Sohn Jesus gesandt hat, um diesen Herrschaftsbereich, den Satan für sich in Anspruch genommen hat, wieder zurückzubekommen. Wir lesen Offenbarung 12 Vers 5, diese Worte: „Sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird.“

[3:02] „Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.“ Offenbarung 12 offenbart einen Konflikt zwischen dem Widersacher und dem Anwalt, unserem Advokaten.

[3:23] Satan hat sich an diese siegreiche Erklärung, diese Ankündigung, die in Eden schon prophezeit worden ist, erinnert. Wir lesen 1. Mose 3 Vers 15, diese Worte. Gott hat hier zu dem Feind gesprochen: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihm in die Ferse stechen.“

[4:02] Satan hat sich daran gefreut, aus der Rebellion Nutzen zu ziehen. 4000 Jahre lang hat Satan seine Faust dem göttlichen Gesicht entgegengestreckt. 4000 Jahre lang hat Satan Sieg über Sieg über die schwache Menschheit errungen.

[4:32] Aber plötzlich hat diese Neuigkeit von der Geburt Jesu einen satanischen Protest hervorgerufen. In Offenbarung sehen wir, dass Satan nicht seine Engel gesandt hat, sondern dass er persönlich Jesus entgegengetreten ist.

[4:56] Wir lesen in Offenbarung 12 Vers 4: „Und der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn sie geboren hätte.“

[5:11] Wir sehen hier, wie der Vorhang sich jetzt langsam öffnet für die zweite Phase des großen Konfliktes. Der gefallene Stern wird nicht den hellen Morgenstern überleuchten, mehr leuchten als er.

[5:32] Der brüllende Löwe ist jetzt kurz davor, vom Löwen aus dem Stamm Juda gefangen genommen zu werden. Der Widersacher wird vom Advokaten, vom Mittler, besiegt werden.

[5:52] In Offenbarung finden wir eine buchstäbliche und eine geistliche Frau. Maria ist ja die buchstäbliche Frau, durch die Jesus in die Welt kommt.

[6:09] Aber die Frau ist natürlich ein Symbol für die Gemeinde, durch die Jesus in diese Welt hineinkommt. Dies ist die Fleischwerdung, eine Geburt wie keine andere.

[6:26] Matthäus 1 Vers 23 spricht von dieser Geburt. Uns wird folgendes gesagt: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn geben, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das übersetzt heißt: Gott mit uns.“

[6:51] Immanuel ist nicht ein Geschenk von Gott, das vielleicht irgendwie so in menschliches Fleisch eingepfropft wurde. Denn Jesus hatte nicht angefangen zu existieren, als er durch Maria in die Welt kam.

[7:19] 700 Jahre vor der Geburt hat Jesaja, der Prophet, über diese wunderbare, diese wundervolle Geburt gesprochen. Schaut seine Worte an. Er sagt: „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben. Und achte darauf: Und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und sein Name wird sein: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst.“

[8:02] Die ewige Existenz Gottes, wie sie sich in Jesus manifestiert hat. Er wird hier starker Gott genannt, ewiger Vater, was anzeigt, dass er schon wie der Vater ewig existiert hat.

[8:24] Einige fangen an vorzuschlagen, er sei ewig erst von dem Zeitpunkt an, wo Jesus geschaffen worden ist. Aber wenn man den Bericht der Ewigkeit sich anschaut, dann sehen wir, dass Jesus lange vor seiner Fleischwerdung existierte. In anderen Worten, es gab niemals eine Zeit, in der Jesus nicht existierte.

[8:59] In Micha 5 Vers 1 sehen wir diese Realität beschrieben: „Und du, Bethlehem, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda, aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll. Und jetzt achtet auf diese Worte: Dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.“

[9:30] Gewesen ist. Also nicht seit seiner Geburt auf diese Erde. Er ist von Ewigkeit, das heißt, er hat ohne Anfang und ohne Ende. Jesus ist vor unserer Welt gewesen, vor der Erschaffung dieses Universums, bevor diese Konstellation, in der wir existieren, gewesen ist, war er schon da. Er ist seit Ewigkeit, hat immer existiert.

[10:09] Amen. Jesus. Die Bibel spricht also davon, wie der unsichtbare Gott durch den sichtbaren Gott Jesus begreifbar wird, sichtbar wird.

[10:21] Das wird durch die Schriften des Apostel Paulus deutlich, hier in Kolosser 1 Vers 15. Achtet mal ganz sorgfältig auf diese Worte. Es redet von Jesus. Paulus sagt hier: „Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.“ Verpass das nicht!

[10:52] Er wird der Erstgeborene, nicht der Erstgeschaffene. Das ist eine Aussage seiner Vorherrschaft, seiner – ja, dass er über allem anderen ist. Eine Aussage über seine Präexistenz, ein Vorrecht, das niemand anderes sonst hat.

[11:20] Und Paulus tut all das dem Jesus zuschreiben: Er existiert aus sich selbst. Bevor alles andere geworden ist, hat er schon existiert. Nichts hat existiert vor ihm, und er ist vor allen Dingen.

[11:41] In Kolosser 1 Vers 16 und 17 lesen wir mächtige Worte: „Denn in ihm ist alles erschaffen worden.“ Ich sag das noch mal: „Alles!“ Denn in ihm ist alles – wie viele Dinge? – alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten.

[12:31] „Und es hat seinen Bestand in ihm.“ Das ist ein sehr mächtiges Wort. Das bedeutet also, dass auch er selbst nicht geschaffen worden ist, denn der Schöpfer schafft sich ja nicht selbst. Und er war vor allen Dingen, die existiert haben.

[13:03] Selbst die Dinge, die wir mit unseren Augen nicht sehen können, die Luft, die wir atmen, die Hitze, die wir von der Sonne fühlen, sind alle durch ihn und für ihn geschaffen worden. Und es ist eine Auseinandersetzung heute.

[13:28] Es ist wichtig zu verstehen: Jesus kann nicht gleichzeitig – trotz der Kontroverse, die heute existiert – Jesus kann nicht gleichzeitig das Geschöpf und der Schöpfer und das Geschöpf sein. Ich glaube, er ist der Schöpfer. Er ist kein Geschöpf.

[14:05] Alle Welten sind durch ihn geschaffen worden. Er sagt: „Alles im Himmel und auf Erden ist durch ihn geschaffen, das Sichtbare und das Unsichtbare. Er war vor allen Dingen, und in ihm existiert alles.“

[14:36] Ihr seht, wie die Bibel eine Harmonie zeigt über die Existenz Jesu. Das Alte und das Neue Testament verbinden sich. David sagt in Psalm 90 Vers 2: „Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit – und jetzt verpass diese Worte nicht, diese letzten Worte: Bist du Gott.“

[15:20] Er sagt das über Jesus: „Du bist Gott.“ Die Schrift schreibt ganz unmissverständlich: „Du bist Gott.“ Wer möchte die Göttlichkeit Jesu in Frage stellen? Wer würde seine ewige Existenz in Frage stellen?

[15:42] Wer würde die Majestät des Einen umwerfen wollen, der höher als er selbst ist? Die Bibel macht ganz deutlich, woher dieser Konflikt kommt.

[16:07] Satan möchte nicht, dass Jesus die Autorität hat, die er besitzt. Und er sagt das sogar. Er sagt: „Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen.“ Und schaut euch dieses eifersüchtige Statement, diese eifersüchtige Aussage an: „Dem Allerhöchsten will ich mich gleich machen.“

[16:31] Mit anderen Worten: „Wenn ich dich ersetzen kann, dann werde ich so sein wie du.“ Das war sein Ziel, und deswegen gibt es heute diesen Konflikt.

[16:45] Menschen fragen sich heute: Ist Jesus Gott? Denn Satan möchte, dass du das in Frage stellst.

[17:00] Sein Ziel besteht darin, den Christus, den er ersetzen möchte, zu delegitimieren, ihm die Legitimität zu entziehen. Jetzt gehen wir zu Johannes. In Johannes 1 Vers 1 und 2, da steht: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.“ Das wollen wir nicht verpassen: Gott bei Gott. Er ist das Wort, er war mit Gott, und er ist Gott.

[17:52] Die Weigerung, dies anzuerkennen, hat eine sehr fehlgeleitete Auseinandersetzung hervorgerufen über diese ewige Existenz von Jesus. Dieses Problem, das finden wir überall auf der Welt: Wie plötzlich – ja, wie kann Jesus jetzt eine ungewöhnliche Schöpfung werden, die niemand versteht?

[18:20] Aber er ist nicht ungewöhnlich. Es ist ganz klar in der Schrift. Aber diejenigen, die Gottes Wort nicht studieren und die dem Wort Gottes nicht erlauben, selbst zu reden, stellen immer wieder seine Autorität in Frage.

[18:40] Schauen wir uns Johannes 1 Vers 14 an: „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.“ Das ist eine erstaunliche Sache.

[18:52] Die einzige Möglichkeit, wie wir Gott den Vater erkennen können, ist durch seinen Sohn Jesus Christus. Das ist also die Fleischwerdung, auch ein Herabkommen auf die Erde.

[19:16] Das bedeutet, dass Jesus sein vollkommenes himmlisches Heim verlassen hat, seine Göttlichkeit mit Menschlichkeit verbunden. Sein Herabkommen war absolut notwendig, damit er eine Versöhnung für Sünde vollbringen könnte.

[19:46] Dieses Herabkommen bedeutet, dass Göttlichkeit und Menschlichkeit sich miteinander verschmelzen. Das ist die Verhüllung der Göttlichkeit durch den Mantel des menschlichen Fleisches. Denk darüber mal nach.

[20:07] Gott möchte seinen Sohn im menschlichen Fleisch offenbaren, sodass durch das menschliche Fleisch sein Sohn offenbart werden kann. Ich möchte das noch sagen: Der Vater lebt in uns, und zwar durch seinen Sohn, sodass sein Sohn jetzt durch uns gesehen werden kann. Der Apostel [Paulus sagt]: „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“

[20:43] Wenn Matthäus sagt: „Lasst euer Licht so leuchten“, dann ist das nicht unser Licht, [sondern] das Licht der Welt. Das kann nur sein, wenn durch den Heiligen Geist er in uns leuchtet.

[21:15] Wunderbar! Gott hat menschliches Fleisch angenommen, und in diesem Kontext, in dieser Einheit, hat er den Plan der Erlösung vollbracht.

[21:34] Galater 4 Vers 4: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan.“

[21:47] Diese Formulierung „unter das Gesetz getan“ hat eine sehr tiefgründige Bedeutung. Damit Jesus unser Erlöser sein kann, musste er vollständig auch das Gesetz halten. Er musste dort erfolgreich sein, wo wir versagt haben.

[22:14] Aber er kam, um dieser Herausforderung entgegenzutreten. Er kam in dem Fleisch Adams. Das bedeutet, wenn es heißt „geboren von einer Frau“, [dass] Maria das Fleisch von Adam hatte.

[22:34] Also hat Jesus das Fleisch von Adam angenommen, indem er durch Maria in die Welt kam. Aber da gibt’s noch eine zweite Bedeutung.

[22:47] Jesus war geboren unter die Verurteilung des Gesetzes. Achtet genau darauf, was ich sagen möchte: Er war verurteilt durch das Gesetz, nicht durch seine Taten, [sondern] durch das menschliche Fleisch. Aber er selbst hat das Gesetz niemals gebrochen in seinem Fleisch. Das ist ein sehr wichtiger Gedanke.

[23:19] Wie kann er durch etwas verurteilt sein, was er selbst gar nicht gebrochen hat? Das Einzige, wie das möglich ist, ist, wenn du menschliches Fleisch an dich nimmst, was bereits längst verurteilt ist.

[23:38] Als Jesus zum Kreuz ging, hat er menschliches Fleisch zum Kreuz gebracht. Aber Gott ist nicht gestorben. Die Natur von Adam ist getötet worden, sodass die Göttlichkeit Jesu in uns offenbart werden kann.

[24:04] Manchmal erscheint es uns unmöglich, Göttlichkeit richtig zu erklären. Hier ist der Grund, warum: 1. Timotheus 3 Vers 16. Schaut euch diese Worte an: „Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht.“ Das ist, was wir versuchen zu erklären: „Offenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.“ Verpass das nicht!

[24:57] Das ist, was Satan gerne möchte, dass wir es verleugnen. Jesus ist Gott im Fleisch. Diese Realität ist wirklich göttlich, tiefgründig.

[25:11] In Philipper macht das Paulus sogar noch deutlicher, in 2 Vers 6 bis 8. Schaut, wie dieses wundervolle Bild so Stück für Stück entfaltet wird: „Der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, auf derselben Ebene.“

[25:38] Heute gibt es Leute, die sagen, er ist ein bisschen geringer als Gott. Aber die Bibel sagt, er ist auf derselben Ebene, gleich mit ihm. Und es geht weiter: „Sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen.“

[26:04] „Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum Tod am Kreuz.“ Das ist ein großes Geheimnis.

[26:22] Paulus hat nicht nur seine Göttlichkeit anerkannt, sondern er sagt: Wenn du wissen willst, wie Gott ist, schau auf Jesus. Hat Jesus ja zu seinen Jüngern gesagt: „Bin ich so lange bei euch gewesen, und ihr habt noch nicht den Vater gesehen?“ Er ist die Form, er ist das Bild Gottes, er ist das Bild des unsichtbaren Gottes.

[26:54] Paulus hat Jesus nicht nur als das Bild Gottes anerkannt, Paulus hat auch betont, dass der Vater und der Sohn die gleichen ewigen, göttlichen Qualitäten haben.

[27:13] Und Johannes fügt seinen Kommentar hinzu. Schaut euch Johannes 17 Vers 5 an. Das sind die Worte von Jesus, um deutlich zu machen, dass er schon da war, bevor die Welt geschaffen wurde: „Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.“

[27:41] Nicht als die Welt geschaffen wurde, ehe die Welt war. Also in 1. Mose 1, wenn es heißt: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“, dann ist das nicht älter als Johannes 1 Vers 1. Johannes 1 Vers 1 ist viel älter, sozusagen geht viel weiter zurück in der Zeit als 1. Mose.

[28:19] Denn dort heißt es, dass er die Welten, die Äonen, geschaffen hat. Nicht nur unsere Welt, sondern alle Welten. Wer anderes als der Gott der Schöpfung kann die Autorität von Jesus haben?

[28:41] Von Jesus heißt es in der Bibel, dass er alle Nationen regiert. Schaut euch Jesaja 9 Vers 6 an. In Vers 5 haben wir das schon gelesen, wir wollen den Anfang noch mal anschauen: „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter.“

[29:06] Also, wenn die Regierung der Welt dich enttäuscht, ist immer noch die größte Regierung auf den Schultern von Jesus. Seine Regierung wird dich niemals enttäuschen. Diese Regierung wird niemals versagen. Die Regierung Gottes ist niemals besiegt worden.

[29:32] Die Regierung Gottes wird niemals ersetzt. Es ist eine ewige Regierung, und wir alle sind Bürger dieser ewigen Regierung.

[29:44] Amen. Wir sind alle Kinder des Allerhöchsten Gottes. Jesus hat das Recht zu regieren, weil er die Nationen gemacht hat.

[30:02] In Apostelgeschichte 17 Vers 26 heißt es: „Er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen.“

[30:11] Das Zweite, was Jesaja sagt, ist, dass er alle Nationen regieren soll. Wir werden das jetzt uns anschauen, wenn wir die Autorität von Jesus anerkennen.

[30:29] Hört euch jetzt mal das an in 1. Petrus 5 Vers 2 bis 4. Das ist eine Herausforderung, eine Anrede an alle Leiter in einer Gemeinde, eine Herausforderung an Pastoren. Das spricht hier besonders diejenigen an, die Autoritätspositionen haben. Schaut euch an, was die Bibel sagt: „Hütet die Herde Gottes bei euch,“

[31:01] „indem ihr – ja, als Hirten sozusagen – nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt. Nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern mit Hingabe. Nicht als solche, die über das ihnen zugewiesene herrschen.“

[31:23] „Und schaut euch dies Wort an: Sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid.“

[31:31] „Dann werdet ihr auch, wenn der oberste Hirte offenbar wird, den unverwelklichen Ehrenkranz empfangen.“ Wir freuen uns auf diese herrliche Ehrenkrone, die nicht vergänglich sein wird.

[31:50] Diese Krone gehört uns nicht, aber der [Hirte]. Eines Tages werden wir mit dieser Krone bekleidet werden, die allein Jesus gehört.

[32:12] Wir schauen uns den nächsten Teil an. Es spricht auch von dem eisernen Stecken, seinem Stab, um die Schafe zu verteidigen. Wenn also Jesus unsere Herde verteidigt, dann haben wir eine Sicherheit, die nicht unterbrochen wird.

[32:47] Es gibt so ein stilles Vertrauen, das durch diesen eisernen Zepter getragen wird. Es ist kurz, aber sehr mächtig. Er sagt: „Der Herr ist mein Hirte.“ Ist der Herr dein Hirte? Ja, ist der Herr dein Hirte? Ja, wenn das der Fall ist, wird mir nichts mangeln.

[33:19] Der Hirte passt auf seine Schafe auf. In dieser Generation, die versagt, wo es schwierig ist, noch Trost und Zuversicht zu finden, haben wir einen Hirten in unsicheren Zeiten.

[33:39] Wenn Friede so am seidenen Faden hängt, haben wir einen Hirten. In einer Welt, die in Zweifel und in Verzweiflung und Perplexität umgeben ist, haben wir einen Hirten.

[33:58] Mein Hirte, Jesus, dein Hirte. Er schaut auf uns. Unsere Hoffnung liegt in diesem Hirten, und wir haben echte Zuversicht. Egal welche schlimmen Momente wir auch erleben, Jesus ist bei uns.

[34:20] Was macht dieser eiserne Stab? Vers 4: „Der Tod ist kein Unglück, denn du bist bei mir.“

[34:41] „Wie dein Stecken und dein Stab, die trösten.“ Seht, in einer Welt, die finster ist, ist der Hirte bei uns. In einer Welt, die gewalttätig ist, beschützt er uns. In solchen Welten haben wir einen, auf den wir uns verlassen können.

[35:02] Er ist so vertrauenswürdig, dass wenn die Welt zusammenbricht, können die Schafe sagen: „Ich habe Trost. Jesus, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.“

[35:19] Liebe Freunde, wir leben nicht in einfachen Zeiten. Wir leben nicht in einer einfachen Welt, und doch haben wir diese gesegnete Zuversicht.

[35:33] In 2. Korinther 4 Vers 8 und 9 sagt Paulus folgendes: „Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt. Wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung. Verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber wir kommen nicht um.“

[35:58] Warum? Weil der Hirte aus Eisen die Herde vor Feinden beschützt. Und als Diener des Allerhöchsten sind wir aufgefordert, auch die Herde zu beschützen, die Gott uns übertragen hat.

[36:17] Pastoren müssen ihre Herde behüten. Leiter in der Gemeinde müssen ihre Herde behüten, denn wir leben in schlimmen Zeiten.

[36:28] Paulus schreibt in der Apostelgeschichte 20 diese Worte. Er sagt Vers 28 bis 30: „So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten, die durch sein eigenes Blut erworben hat.“

[37:03] Der Heilige Geist hat uns diese Kraft und diese Verantwortung gegeben, und die Gemeinde ist in großer Gefahr in der letzten Zeit. Wir müssen die Gemeinde mit wirklich sauberer Lehre behüten und bewahren. Wir müssen die Gemeinde mit wirklich klaren Charakteren behüten, die Gemeinde beschützen, indem wir die Liebe Christi reflektieren.

[37:34] Jetzt ist es schon zu weit fortgeschritten, als dass wir jetzt noch die Lehren der Gemeinde kompromittieren könnten. Und hier ist der Grund: Schaut euch Vers 29 an: „Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen.“

[37:57] „Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen. Was werden sie tun? Die verkehrte Dinge reden, die verführerische Dinge reden werden.“

[38:09] Das heißt, Dinge, die nicht durch die Bibel unterstützt werden. Was ist ihre Intention? Um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft.

[38:22] Seht ihr, das Ziel des Satans ist, die Gemeinde zu teilen. Das Ziel unseres Widersachers ist, die Herde zu trennen und zu teilen. Er möchte die Verbände voneinander trennen. Er möchte eine Trennung zwischen der Leitung und den Geschwistern hervorbringen.

[38:51] Er möchte, dass wir mit unserem beschränkten Verständnis Männer und Frauen in Autoritätspositionen verurteilen. Deswegen ist es entscheidend und wichtig, dass ihr aufpasst, was ihr euch auf YouTube anschaut.

[39:10] Denn auf YouTube kämpfen viele gegen die Gemeinde. Aber heute möchte ich sagen: Das ist Gottes Gemeinde! Das ist Gottes Gemeinde der Übrigen. Der Feind hat einen Ärger über diese Gemeinde. Er möchte, dass wir zusammenbrechen.

[39:32] Deswegen haben wir uns so sehr gefreut, meine Frau und ich, die Geschichte in Deutschland zu sehen, wo die protestantische Bewegung begann. Preis sei dem Herrn für starke Deutsche! Hier begann es, das Evangelium in ganz Europa zu verbreiten.

[40:03] Denn es werden Leute zu euch kommen, die sagen: „Ah, wir haben neues Licht!“ Aber im Buch Maranatha wird uns gesagt, was ihre Intentionen sind:

[40:22] „Folgendermaßen: Irgendjemand akzeptiert eine neue und originelle Idee, die scheinbar nicht mit der Wahrheit übereinstimmt. Er denkt ständig darüber nach, bis irgendwann es ihm so scheint, dass diese neue Idee mit Schönheit und Wichtigkeit bekleidet ist.“

[40:48] „Denn Satan hat die Kraft, so einen falschen Eindruck zu erwecken. Schließlich wird es für ihn das alles absorbierende Thema, der eine große Punkt, um den alles andere sich jetzt zentriert.“

[41:09] „Und dadurch wird die Wahrheit aus dem Herzen entwurzelt.“ Alles, was du hörst, prüfe es am Wort Gottes.

[41:21] Wenn jemand sagt: „Das ist ganz brandneu, und Gott hat ihm etwas gegeben, was bisher noch niemand anderes gehabt hat,“ dann lass es durch Brüder der Autorität hinterfragen.

[41:45] Die Gemeinde befindet sich in der Atmosphäre der letzten Ereignisse. Obwohl es vielleicht schwierig scheint, ist Christus immer noch auf dem Thron.

[42:01] Denn es heißt in Offenbarung 12, dass ihr Kind zum Thron emporgerückt worden ist. Und Hebräer 7 Vers 25 sagt uns folgendes: „Während Jesus auf dem Thron ist, haben wir die Gewissheit: Daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen.“

[42:32] Es gibt einen unerschütterlichen Thron, wo heute unser Erlöser für uns dient. Es gibt eine unbrechbare Regierung, wo Gerechtigkeit und Barmherzigkeit immer noch regieren. Es gibt ein reines Königreich, wo wir durch Gottes Gnade eines Tages auch Teil von sein werden.

[43:00] Liebe Geschwister, in solchen Zeiten sollten die letzten Worte von Jesus uns heute trösten. Schaut, was er sagte in Johannes 14 Vers 1 bis 3: „Wenn die Zeiten düster werden, dann erinnert euch an diese Worte. Wenn eure Familie in herausfordernde Situationen kommt, erinnert euch an diese Worte.“

[43:30] „Wenn du in deiner Ehe Probleme hast, erinnere dich an diese Worte. Wenn es auf deiner Arbeit schwierig wird, erinnere dich an die Worte.“ Jesus sagt: „Euer Herz erschrecke nicht. Verliere nicht dein Herz über weltliche Dinge. Vertraue auf den ewigen Gott.“

[43:49] Er sagt: „Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Und dann spricht er über unsere Heimat. Er sagt: „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn nicht so, hätte ich euch gesagt.“

[44:08] Denn das sagt mir, dass diese Welt nicht mein letzter Ort ist. „Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und eine Stätte bereite“ – die schönsten Worte, die ich seit Langem gehört habe: „So komme ich wieder!“

[44:31] Sag das mit mir: „So komme ich wieder! So komme ich wieder!“ Amen. Das ist eine Verheißung, wir können sie festhalten an finsteren Tagen. Vergiss sie nicht! Jesus wird wiederkommen, und was wird er tun? „Er wird euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“

[44:58] Liebe Geschwister, jetzt sind wir in Deutschland, aber eines Tages werden wir alle im Königreich sein. Amen. Das Königreich ist noch ein bisschen schöner, noch stabiler als Amerika.

[45:13] Also kümmert euch nicht um die Wahl in Amerika, denn Jesus ist noch immer auf dem Thron, und niemand kann ihn hinaustreiben durch eine Wahl.

[45:29] Das Kind [in Offenbarung] 12 Vers 5: „Er wuchs und wurde der König der Könige, Herr der Herren.“

[45:37] So erinnert euch, er hat gesagt: „Ich werde wiederkommen.“ Wenn Schwierigkeiten aufkommen, erinnere dich, dass Jesus sagte: „Ich werde wiederkommen.“ Wenn dein Glaube herausgefordert wird, erinnere dich an die Worte: „Ich werde wiederkommen.“

[45:54] Ist jemand heute hier, der diese Worte hören möchte? Ist jemand hier, der sagen möchte: „Ich möchte bereit sein, wenn Jesus wiederkommt“? Ist jemand, der durch Aufstehen sagen möchte: „Ich möchte festhalten, bis Jesus wiederkommt“? Ist das dein Wunsch? Bist du entschlossen? Willst du festhalten?

[46:21] Das Kind kommt nicht als ein Baby. Er kommt als König der Könige, Herr der Herren.

[46:30] Wenn es so scheint, als ob es keine Antwort gibt, dann schau auf Jesus, wo es Antworten gibt, und er wird dich hindurchführen. Lasst uns zu unserem Erlöser im Gebet gehen.

[46:47] Unser himmlischer Vater, danke, dass du den Sieg hast. Danke, Jesus, dass du am Kreuz gesiegt hast. Und...

[46:59] Danke, Jesus, dass du am Kreuz gesiegt hast und aus dem Grab siegreich hervorgegangen bist. Wir hinterfragen deine Göttlichkeit nicht. Wir wissen, wer du bist. Du bist ein großer Gott, unser Erlöser, unser auferstandener Herr. Bald kommt der König. Und heute wollen wir uns danach sehnen, bis wir diese Worte hören: "Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters!"

[47:27] Wir freuen uns auf den Tag, wenn wir aus Deutschland hinwegfliegen können in dieses ewige Königreich. Stärk uns, Herr. Mögest du in unseren Herzen leben, und mögen wir entschlossen sein, diese Worte zu gedenken: "Ich werde wiederkommen."

[47:50] Und wir danken dir. Im heiligen und kostbaren Namen Jesu beten wir. Und möge das ganze Volk Gottes sagen: Amen, Amen, Amen. Ihr dürft euch setzen.


Lizenz

Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.