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In diesem Spezial zum siebenjährigen Jubiläum von Joel Media blickt Christopher Kramp auf die Entwicklungen der letzten Jahre zurück. Er thematisiert die sich wandelnde Weltlage im Lichte biblischer Prophezeiungen, insbesondere die Rolle des Papstes und der USA. Dabei werden die Bemühungen um Ökumene und die zunehmende Verflechtung von Religion und Politik beleuchtet.


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Serie: Joel Media TV Spezial (Zeitgeschehen im jährlichen Update)

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Transkript

[0:40] Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuschauer, hier zu unserem besonderen Jubiläums Joel Media Spezial. Schön, dass ihr heute Abend hierher gekommen seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet seid auf joelmedia.de oder später euch dieses Video anseht.

[1:02] Ihr wisst vermutlich, dass wir in jedem Jahr so ein Joel Media Spezial gemacht haben, wo wir uns, ausgehend von den Evangelisationsreihen, die wir ja zu Hause schon gemacht haben, einige zumindest, immer schauen wollten, wie sozusagen die aktuelle Weltlage ist im Bezug auf die Prophezeiung, die wir dort in den Büchern studiert haben, also namentlich Offenbarung 13, 16, 17 und so weiter und so fort.

[1:33] Nun ist es so, dass wir in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum haben, nämlich Joel Media wird sieben Jahre alt. Und so haben wir uns gedacht, ist doch die Gelegenheit, vielleicht ein besonderes Joel Media Spezial zu machen, und das wird in mancher Hinsicht anders sein, als die, die ihr bisher so kennengelernt habt.

[1:52] Wir werden auch noch ein bisschen darüber sprechen, was so der Papst und Trump in den letzten Monaten gemacht haben, aber das wird nicht den gesamten Raum einnehmen. Sondern ich möchte mit euch etwas besprechen, was mir wirklich auf der Seele brennt und wo wir als Joel Media uns ganz gut zur Verfügung stellen möchten.

[2:13] Wir haben uns vorher überlegt, was sollen wir in so einem Jubiläumsvideo tun? Sollen wir jetzt vielleicht zeigen, wie sind die Statistiken gewesen? Wie viele Leute haben eingeschaltet? Die Leute haben Videos gedownloadet? Welche Rückmeldungen hat es gegeben? Aber wir wollen nicht nur medial so sehr in den Mittelpunkt stellen, sondern wollen diese Gelegenheit nutzen, dass wir etwas lernen über das Wort Gottes, von dem ich glaube, dass es absolut notwendig ist.

[2:41] Joel Media existiert nur aus einem Grund, nämlich das ewige Evangelium für Stuttgart, Deutschland und die ganze Welt zu verbreiten. Und damit sind wir Teil einer großen Bewegung. Und unser Wunsch ist es, dass dieses kleine Video heute – das ist übrigens dann so ungefähr das 2002. Video, das wir haben – jetzt in diesen sieben Jahren, dieses Video ein Anstoß sein wird für mich, für uns alle und für alle, die's sehen werden, und dass dann vielleicht auch weiterleiten werden, dass wir ernst machen mit unserem Evangelisationsauftrag.

[3:18] Und dann glaube ich, ist so ein Jubiläumsvortrag wirklich sinnvoll eingesetzt, wenn wir uns nicht einfach nur wie im Museum Gedanken machen, ja, was ist alles gewesen? Ob ich schön ist es gewesen? Und uns überlegen, warum hat Gott uns an den Ort gestellt, wo wir sind? Und was wollen wir gemeinsam mit seiner Hilfe tun?

[3:36] Unser konkretes Jubiläum von Joel Media ist schon ein paar Wochen zurück, und zwar eben April, April 2012 sind wir auf Sendung gegangen. Wir haben damals schon eine Sendung gemacht in "Höre Israel" über 5. Mose 6, die uns ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz nah am Herzen liegt. Also, wenn ihr euch die mal anschauen wollt, 5. Mose 6, die Serie "Höre Israel", das war so unser kleiner Beitrag zum Jubiläum, weil das ist eines der wichtigsten Kapitel der ganzen Bibel.

[4:03] Und so soll es heute auch vor allem um die Bibel gehen. Natürlich ein bisschen um Papst und Trump, aber vor Beginn natürlich euch einladen, dass wir gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet und dann direkt mit dem Thema beginnen.

[4:22] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass du in all den Jahren unser Leiter, unser Führer, unsere Weisheit, unsere Rettung und Gnade, all das gewesen ist, dass wir brauchen und noch viel mehr. Danke, dass du uns durch viele Schwierigkeiten durchgetragen hast, persönliche Art, in der Gemeinde und darüber hinaus. Danke, dass du derselbe gestern, heute und in Ewigkeit bist. Und danke, dass wir mit dir zusammenarbeiten dürfen.

[5:04] Und Herr, wir wollen jetzt diese Zeit nicht dafür nutzen, dass wir uns in den Mittelpunkt stellen, sondern wir wollen dir danken für das, was du getan hast. Und wir wollen den Fokus darauf legen, wo wir stehen und was durch deinen Heiligen Geist getan werden kann und soll.

[5:25] Und Herr, ich möchte dich wirklich bitten von ganzem Herzen, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, so wie du es versprochen hast. Du hast gesagt, dass wenn wir bitten, wir empfangen werden. Du hast gesagt, dass dein Werk abgeschlossen werden hat. Ich möchte dich bitten, dass dein Geist hindurchdringt in die Tiefen unserer Herzen, uns mit dem beeindruckt, was du gerne heute sagen möchtest.

[5:55] Und wir bitten dich, dass dein Wort in unseren Herzen ein Verlangen entfacht, dich zu lieben, dich zu ehren und dir zu folgen, wohin du uns auch stellst, ein Licht zu sein in dieser Welt und deine Wiederkunft, Jesus, zu beschleunigen. Das bitten wir in deinem Namen. Amen.

[6:25] 2012 sah die Welt noch ein ganz klein wenig anders aus als heute. Damals war Barack Obama noch in seiner ersten Wahlperiode. Damals hieß der Papst noch Benedikt der Sechzehnte, der etwas ältere Bücherwurm, der ab und zu somit dogmatisch schwierigen Behauptungen von sich reden machen machte. Damals hörte man von einer Flüchtlingskrise nur so in der Ferne. Und wir könnten weitergehen, viele Dinge haben sich gerade in diesen letzten sieben Jahren erstaunlich verändert.

[6:58] Ich denke, wir alle, egal welcher politischen Überzeugung oder aus welchem kulturellen Hintergrund wir kommen, wir alle können sehen, die Welt hat in den letzten sieben Jahren dramatisch, hat eine dramatische Veränderung erlebt in vieler Hinsicht. Und wir haben in den letzten Jahren vor allem auch den Fokus gelegt, nicht so sehr auf die wirtschaftlichen und die sozialen Dinge und die politischen Führung, sondern vor allem auf die religiösen, weil wir glauben aus Offenbarung 13, dass dort der Schwerpunkt liegen muss.

[7:31] Wir haben viel Zeit in den letzten Joel Media Spezialen damit verbracht zu sehen, welche Agenda der Papst Franziskus so fährt. Und wir haben auch viel Zeit mit Amerika verbracht, weil wir erkannt haben schon vor langer, langer Zeit als Adventgemeinde, dass diese beiden Mächte, Rom und Washington, letztendlich die Schlüsselorte sind. Wenn wir verstehen wollen, was auf diese Welt zukommt, müssen wir die typischen Prophezeiungen auf Offenbarung 13 feststellen und wir müssen sehen, was diese beiden Orte machen.

[8:05] Heute gibt es immer wieder den Versuch, uns abzulenken auf andere Gegenden der Welt, an politische Akteure besonders hervorzuheben. Aber die Bibel sagt uns, dass an diesen beiden Orten, die für die Endzeit entscheidendsten Bewegungen stattfinden werden, die entscheidendsten Manöver gemacht werden. Deswegen wollen wir auch heute hier kurz noch einmal darauf eingehen.

[8:26] Wir haben ja gesehen, und ich gehe das ganz schnell durch, in den letzten Joel Media Spezialen, dass einiges passiert ist. Wir haben vor allem in den letzten beiden Jahren uns über das Reformationsjubiläum intensiv Gedanken gemacht, dass wir ja studiert haben. Uns vielleicht nur so, ganz kurz noch mal, so ein Telegramm-Stil, als Fünf-Minuten-Überblick über das, was wir in den Jahren so an wesentlichen Dingen erkannt haben.

[8:51] Wir haben gesehen, dass wir natürlich noch dieses Video nicht wahr, Toni Palma, der dort eine Brücke geschlagen hat zwischen dem Papst und den Evangelikalen, eine Brücke, die es vorher so in dieser Form nicht gegeben hat. Dies direkt dazu führte, dass sehr viele berühmte Evangelisten, die im Fernsehen predigen, der evangelikale Massenprediger, jetzt den Papst aufgesucht haben, mit ihm Kontakte geknüpft haben, ihn gelobt haben. Da gab es Treffen, das haben wir alles im Detail analysiert.

[9:23] Wir haben gesehen, wie führende Persönlichkeiten der Weltpolitik für den Papst eine globale Führungsrolle gefordert haben. Wie wir haben gesehen, wie der Papst nicht nur zu den Evangelikalen und den Lutheranern seine Hand ausgestreckt hat, sondern auch zu den Orthodoxen, weil sein Ziel ist natürlich, die gesamte Christenheit zusammenzubringen.

[9:42] Wir haben gesehen, wie der Papst auch in die Weltpolitik eingegriffen hat, wie er die entscheidende Schlüsselfigur gewesen ist in der Annäherung zwischen den USA und Kuba, in einem ganz dramatischen Durchbruch. Das haben wir gesehen.

[9:54] Haben gesehen, wie in den USA eine große Masse an Menschen für das Christentum als nationale Religion aussprechen. Denn heute noch ein bisschen mehr über diesen Gedanken vertiefen. Wir haben gesehen, wie einer der führenden Vatikan-Ratgeber gesagt hat, der Papst hat eine Agenda. Das war damals im Zusammenhang mit seiner berühmten USA-Reise, und seine Agenda ist, dass weniger die persönlichen Freiheitsrechte entscheidend sind, sondern das allgemeine Gute.

[10:28] Das heißt, der Nutzen für die Gesamtbevölkerung ist wichtiger als mein persönliches Privatrecht. Und das hat mir gesehen, kommt aus der griechischen Philosophie von Aristoteles, die also Grundlage auf der katholischen Theologie ist.

[10:40] Wir haben gesehen, wie es in der evangelikalen Welt dann in den letzten Jahren zahlreiche Bewegungen gegeben hat, Rumänien sehr stark in den Vordergrund zu rücken, alle samt und sonders vom Papst sehr gefördert. Und wir haben gesehen, wie der Papst auch das Thema Klimawandel, das ja sehr umstritten ist und sehr diskutiert wird, heute nicht unser Thema, aber wie auch dieses Thema aufgegriffen hat und auch mit der Sonntagsruhe verknüpft hat.

[11:04] Wir haben gesehen, wie Teil mehr gesehen gesagt hat, das goldene Zeitalter des Katholizismus ist angebrochen und wie diese Beziehung zu den Evangelikalen, habe ich schon gesprochen.

[11:16] Der Papst hat in den letzten Jahren, die Zeitungen haben sich überschlagen, er schreibt Weltgeschichte. Erstes Mal an, ich war noch nie zuvor. Jedes Mal, wenn der Papst was tat, war es ein Durchbruch. So auch das Treffen mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen.

[11:31] Und wir haben auch gesehen, dass diese Kontakte nicht ein Phänomen waren. Also man kann ja mal denken, na ja, und das ist ja auch das große Anliegen von uns. Geht, also man kann ja mal denken, ja, jetzt treffen die sich, schütteln ein paar Hände, reden nette Worte und dann ist es wieder alles vergessen. Und unser Anliegen hier war, diese Joel Media Spezial war zu zeigen, dass diese zum Teil spektakulären Treffen, diese spektakulären ersten Begegnungen weiter verfolgt worden sind, manchmal dann mehr hinter den Kulissen und dann nicht mehr so mit großen Schlagzeilen.

[12:04] Wir wollen nicht den Eindruck vermitteln, dass wir da was passiert und dann ist wieder nichts gewesen, ja, sondern nur noch zeigen, wie diese Entwicklung manchmal im Stillen weiter geführt werden und wie die Akteure dran geblieben sind. Hier z.B. mit der weltweiten Evangelikalen Allianz und dem Papst.

[12:20] Wir haben natürlich das Reformationsjubiläum genauer untersucht. Und hat euch, wie der Papst dort nach Schweden auch gegangen ist, nach Land. Und wir haben natürlich auch in den von den letzten Joel Media Spezialen ein bisschen über Donald Trump unterhalten.

[12:36] Uns eine starke und fast schon irritierend enge Verbindung zu den Evangelikalen in Amerika, die für ihn beten, als wäre er ein zweiter Messias, ein Herodes, der das Volk befreit, trotz aller seiner persönlichen Skandale. Wir haben gesehen, dass es eine Regierung ist, die ganz stark auch von nicht nur von Protestanten, sondern von ganz stark bibelgläubigen Evangelikalen geprägt wird, wie der Mike Pence zum Beispiel und auch andere, die durchaus ihren christlichen Glauben zu einem absoluten Maßstab ihres politischen Handelns machen.

[13:13] Und wir haben gesagt, dass zumindestens damit die Gegebenheiten, die Möglichkeiten schon sehr viel stärker sind, ein Szenario wie Offenbarung 13 beschreibt, realistisch zu machen. Wir haben gesehen, wie auch Trump immer wieder geäußert hat, wie er bestimmte Gesetze verändern wollte, um den Kirchen Amerikas mehr politischen Einfluss zu geben. Das ist enorm signifikant.

[13:40] Haben wir gesagt, damals war Offenbarung 13 davon spricht, dass die Kirchen, dass die Protestanten, abgefallene Protestantismus Amerikas sich in die Gesetzgebung einmischen wird. Sie werden bewirken, so heißt es auf Offenbarung 13 immer, dass dort Gesetze gemacht werden zur Anbetung, die dann sogar mit wirtschaftlichen und sogar Todesstrafe geahndet werden.

[14:04] Also kommen wir ein bisschen zu dem, was so in den letzten gut einem Jahr seit unserer letzten Joel Media passiert ist. Und ein paar Highlights werden nicht, ich will dich nicht ganz, ganz, ganz viel anschauen, weil die Zeit uns dann auch nicht reichen würde.

[14:20] Auch schon jetzt mal, das ist hier von der Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Papst will die Einheit der Christen wachsen lassen. Was hat er gemacht? Er besucht den Weltkirchenrat anlässlich seines 70-jährigen Bestehens. Was ist der Weltkirchenrat? Der Weltkirchenrat sitzt in Genf und ist eine ökumenische Versammlung im Wesentlichen der allermeisten Kirchen überhaupt.

[14:50] Ja, es gibt eine Trennung zwischen dem Weltkirchenrat und der weltweiten Evangelikalen Allianz, das war die, die wir schon öfter in den Jahren zuvor behandelt haben, mit den Evangelikalen, die sind oft etwas bibeltreuer, dass die charismatische, die Methodisten, während der Weltkirchenrat er so alle protestantischen, lutherischen Teile, auch orthodoxen Kirchen und so weiter beinhaltet und vor allem in den früheren Jahrzehnten etwas mehr liberaler geprägt war.

[15:23] Und dieser Weltkirchenrat, der hatte jetzt 70-jähriges Bestehen und Papst Franziskus reiste nach Genf. Normalerweise, wenn ein Papst reist, verbindet er das immer mit verschiedenen Terminen. Ja, und in Genf kann man einige Termine wahrnehmen. Ja, da sind einige Institutionen, aber erst wörtlich als Pilger nur zu diesem Ereignis gekommen.

[15:48] Da heißt es jetzt zum Beispiel, der Ehrengast des Tages machte klar, was ihm am Herzen liegt: Die Einheit unter uns solle wachsen, unterstrich Papst Franziskus. Es war ein klares Bekenntnis des Oberhaupts der Katholiken zur Ökumene. Also, der Papst kommt quasi als Privatbürger sozusagen nach Genf und sagt den dort versammelten ganzen Kirchen im Weltkirchenrat: Ich wünsche mir mehr Ökumene, die Einheit muss wachsen.

[16:16] Und da heißt es hier: Wollte persönlich an den Feierlichkeiten dieses Jahrestages des Rates teilnehmen, auch um den Einsatz der katholischen Kirche für die ökumenische Sache zu bekräftigen. Also, wir wollen Ökumene, betonte Franziskus.

[16:31] Und dann heißt es hier weiter: Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland, Petra Bosse-Huber, sprach von einem, Achtung, kirchenhistorischen Ereignis und hat sich schon daran gewöhnt, wenn der Papst Franziskus was macht, es immer irgendwie Weltgeschichte.

[16:48] Da haben wir, sowie der kirchenhistorisches Ereignis, immerhin hatte es mehr als drei Jahrzehnte gedauert, bis wieder ein Papst den Weg nach Genf gefunden hatte. Bislang hatten nur zwei Oberhäupter der katholischen Kirche der Ökumene zentrale ihre Aufwartung gemacht: Paul VI. und Johannes Paul II. Beide verknüpften die RK, also der ökumenische Rat der Kirchen, mit weiteren Terminen.

[17:11] Franziskus hingegen besuchte als Pilger nur den ÖRK, bei keinem der vielen anderen Institutionen, die in Genf sind, hat er einen Stopp eingelegt. Also, der gesamten Geschichte dieses Weltkirchenrates war überhaupt erst zwei Päpste jemals da, und die waren immer da, weil sie sowieso in Genf waren. Die haben so eine allgemeine Reise gemacht und haben dann auch quasi teils aus Höflichkeit, teils aus Studieren, als auch aus Agenda, dort einen Besuch abgestattet.

[17:35] Aber hier kommt zum allerersten Mal ein Papst nach Genf, nur und allein wegen dem Weltkirchenrat, um zu sagen: Hey, wir wollen mit euch zusammenarbeiten, wir wollen Ökumene machen.

[17:47] Und jetzt natürlich die Frage: Warum ist die Ökumene, warum ist die katholische Kirche gar nicht Mitglied im Weltkirchenrat? Denn das ist nämlich gar nicht, und das ist ein interessantes Phänomen. Dem Weltkirchenrat gehören protestantische, anglikanische, orthodoxe und altkatholische Kirchen sowie Freikirchen mit rund 560 Millionen Christen an.

[18:13] Die römisch-katholische Kirche, die rund 1,4 Milliarden Gläubigen vereint, arbeitet seit den 60er Jahren in wichtigen Gremien mit. Eine Mitgliedschaft der katholischen Kirche wird aber weder von Radikalen noch vom Weltkirchenrat in Erwägung gezogen. Die katholische Kirche ist schlicht zu groß.

[18:26] Also, die haben sich überlegt: Okay, wir würden ja gerne eigentlich katholische Kirche mitmachen lassen, aber wenn wir sie mit in den Weltkirchenrat nehmen, da ist es mich so, die Ämter werden besetzt nach der größeren Kirche. Und wenn die katholische Kirche mehr als doppelt so groß ist als alle anderen Kirchen zusammen, hätte die sofort die gesamte Weltkirchenrat für sich eingenommen.

[18:44] Deswegen ein bisschen auf Distanz, aber sie arbeiten eigentlich sehr, sehr eng zusammen. So sagt es auch Vatican News. Es geht um die Ökumene hier, Papst also nach Genf, und da wird es auch begründet, weshalb ist denn die katholische Kirche gar nicht mit des Weltkirchenrats machen? Warum machen die nicht mit?

[19:05] Offiziell gibt es zwei Gründe. Einerseits versteht sich die katholische Kirche selber als Universalkirche. Die sagen ja, warum sollen wir dann bei einem Weltkirchenrat mitmachen, wenn wir die Kirche sind? Wir sind die Weltkirche, ja, die anderen Teile sind abgefallen, aber wir sind auf einem Weg, sie wieder zurückzubringen.

[19:23] Und das würde es dann eine gewisse Spannung geben, wenn der Papst in einer doch komplexen Institution wie dem Weltkirchenrat sozusagen nur eine unter vielen Stimmen wäre. Also, die katholische Kirche sagt, er, also, wenn der Papst jetzt nur einer von vielen ist, ist es ein Problem, dass vor geht's nicht. Wir arbeiten gerne mit, aber es muss immer klar sein, dass wir eigentlich sowieso die Weltkirche sind.

[19:43] Und und dann kommt diese numerische Argumentation. Das sind 5 Millionen Gläubige und die katholische Kirche hat über eine Milliarde. Und das macht er denn gar keinen Sinn.

[19:54] Genau, ich habe ich letztes Mal, glaube ich, erzählt von diesem Film. Könnt euch dann erinnern, von Papst Franziskus, dass dein Film gedreht worden ist über ihn. Und wieder Filme werden deutsche Filmemacher da ein Film gemacht hat, hier gibt es ein kleines, eine kleine Beschreibung dieses Filmes. Und New York Times, der Wim Wenders hat also diesen diese Dokumentation gemacht und er bringt in diesem Film drei Dinge heraus, die besonders wichtig an Franziskus sind, nämlich, dass der erste jesuitische Papst ist, der erste Papst aus Amerika und der erste Papst mit dem Namen Franziskus.

[20:32] Und dann wird der Film hier sehr gelobt, wie das alles ganz toll ist und dass der Papst ein ganz freundliches Gesicht hat, einen intelligenten Blick, eine ganz, ganz schönes Lächeln, dass er so ganz freundlich und uns so so ganz liebenswürdige Figur ist. Oder es hat trotzdem nicht irgendwie so, ja, so fanatisch ist, sondern dass er sich sehr gut auskennt mit den Problemen der modernen Welt, ab, dass mit einer Einfachheit spricht und trotzdem philosophisch informiert ist und zeigt, wie die römisch-katholische Kirche die Probleme der Welt doch ihnen entgegengehen kann.

[21:08] Naja, soviel zu dem Film, der es eigentlich ganz gut angenommen worden in vielen Ländern und auch sehr gut bewertet worden und hat sicherlich auch viele Menschen beeindruckt mit der Idee, dass der Franziskus irgendwie so eine Art Retter auch sein könnte.

[21:26] Wir haben auch immer ein bisschen angeschaut, wie es mit der anglikanischen Kirche steht. Auch dort ist der Papst dabei, die Fühler auszustrecken. Dort haben wir in den letzten Jahren einiges gesehen und auch in den letzten zwölf Monaten hat es da wieder interessante Entwicklungen gegeben.

[21:40] Ja, es gab ein neues Dokument zwischen der katholischen und der anglikanischen Kirche. Man kommt ja vor Dokumenten, kommen hinterher, ja, das heißt ständig neue Dokumente, die irgendwie zeigen, wir wollen noch mehr zusammen und noch mehr Heilung. Und man betont, es gibt auch Unterschiede, aber wir wollen quasi den Prozess von den Gemeinsamkeiten her betrachten und nicht von den Unterschieden.

[21:58] Das kennt ihr wahrscheinlich schon, diese Argumentation. Ich glaube ja mehr, dass uns verändert es uns trennt und da sind ja, der Papst Franziskus und der Erzbischof der amerikanische, das Derby von...

[22:09] der amerikanische das Derby von Canterbury und da haben sie das
[22:11] Canterbury und da haben sie das unterschrieben und genau
[22:15] unterschrieben und genau würde jetzt zu viel sein, dass alles
[22:18] genau zu lesen, aber es geht darum, wir wollen gemeinsam den Weg gehen,
[22:21] wir wollen voneinander lernen. Und die Idee
[22:23] dahinter ist, die Ökumene könnte
[22:25] vorankommen, wenn beide Kirchen sich
[22:28] überlegen, was können wir von den anderen
[22:29] lernen? Was haben die anderen vielleicht,
[22:31] was wir lernen können? Dadurch ist ein
[22:33] Lernprozess.
[22:36] Das nennt man eine rezeptive Rezeptur.
[22:39] Also, man nimmt etwas auf von
[22:41] den anderen, gibt das etwas, was wir
[22:42] können. Und dadurch kommt man sich dann
[22:47] näher. Das wollen sie noch verstärken. Und
[22:51] eine Theologieprofessorin hier an der
[22:54] Durham University sagt, dass dieses
[22:57] Statement einen bedeutsamen Schritt
[22:59] fordert, sowohl was die Methode als auch
[23:01] den Inhalt angeht. Ein bedeutsamer
[23:03] Schritt vor Wert darstellt für die
[23:06] römisch-katholisch-amerikanische Ökumene.
[23:08] Also keine Nebensächlichkeit, sondern
[23:10] wieder ein weiterer Schritt auf diesem
[23:14] Heiligen. Also im Sinne der
[23:15] katholischen Kirche, dass diese Kirchen
[23:17] wieder alle zusammen kommen. Diese Idee
[23:19] von dem "receptive learning", dass man
[23:22] voneinander lernt. Rezeptiv Feministen,
[23:25] dass man vom anderen etwas annimmt und
[23:27] dadurch sich näher kommt. Das ist so die
[23:30] Idee. Also die Idee statt, dass ich dem
[23:31] anderen sage, dass er falsch liegt, was er
[23:33] besser machen muss, sollte ich mich
[23:34] selbst hinterfragen als Kirche und
[23:35] überlegen, was kann ich jetzt von der
[23:36] katholischen Kirche lernen? Und die
[23:38] katholische Kirche fragt sich, was kann
[23:39] er von den Amerikanern lernen? Und das
[23:41] klingt erst mal ganz gut, nicht wahr? Weil
[23:42] das ist ja auch mehr auf der menschlichen
[23:44] Ebene sehr, sehr sinnvoll,
[23:45] dass man sich selbst in der Frau
[23:47] und sich überlegt, was kann ich von
[23:50] anderen lernen. Aber na ja, das führt
[23:55] natürlich hierzu weitere Ökumene. Und das
[23:55] heißt es übrigens auch noch, diese
[23:58] Methode hat ihre Wurzeln in dem, was
[24:00] Johannes Paul II. schon gesagt
[24:03] hatte. Ich bin mehr davon überzeugt, dass
[24:05] wir noch unterschätzen, wie sehr Johannes
[24:07] Paul II. eigentlich mit
[24:08] Verantwortung trägt für diese gesamte
[24:11] Entwicklung. Der sehr, sehr viel dort
[24:13] angestoßen, auch durch sein langes
[24:18] Pontifikat. Und entsprechend wird es auch
[24:20] bei den Katholiken hier aufgenommen. Und
[24:22] das wird hier sehr gelobt. Gibt viele
[24:24] Parallelen und zwischen dem, was der
[24:26] Papst selbst schon tut. Denn der Papst
[24:29] möchte ja Erneuerung und Reformation in
[24:30] der katholischen Kirche. Das musst du dir
[24:31] vielleicht schon, nicht wahr? Der Papst
[24:34] dieses Programm, Neuerungen und
[24:35] Reformation. Fast klingt es die Erweckung.
[24:37] Reformation. Nicht, er möchte, dass die
[24:39] katholische Kirche wieder relevanter
[24:41] wird und das Evangelium in die Welt
[24:45] hinausträgt. Und das ist auch immer mehr
[24:46] so mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil
[24:49] übereinstimmt und so weiter und so fort.
[24:53] Nun, was seht ihr hier?
[24:55] Manch einer wird jetzt vielleicht hier
[24:58] sofort irgendwie "Kult" vermuten. Aber nein,
[24:59] wir hätten nicht
[25:00] keine Urkunden, Symbole.
[25:05] Es handelt sich um die Symbole von fünf
[25:09] großen Weltkirchen, nämlich das SDS, die
[25:10] katholische Kirche, das ist der
[25:12] Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit
[25:13] der Christen. Das ist die der Lutherische Weltbund. Das
[25:16] sind die reformierten Kirchen, das ist die
[25:18] amerikanische Kommunion. Und das sind was
[25:19] ist jemand, der das nicht weiß? Was haben
[25:23] diese fünf Kirchen gemeinsam? Die
[25:25] anglikanische Kirche, die methodistische
[25:27] Kirche, die reformierte, die katholische
[25:31] und die Lutheraner. Was haben die alle
[25:32] fünf gemeinsam? Haben die letzten Jahre
[25:38] was haben sie alle gemeinsam? Allesamt
[25:41] haben mittlerweile das Papier
[25:43] unterschrieben von der gemeinsamen
[25:44] Erklärung zur Rechtfertigungslehre. Hat
[25:47] euch vielleicht das damals 1990 die
[25:49] Lutheraner, die Katholiken da zusammenkam.
[25:51] Und dann haben später sind die
[25:53] Methodisten dazugekommen, 2006, glaube ich.
[25:55] Was? Und dann ja,
[25:57] im letzten Jahr auch die Reformierten.
[25:59] Die Amerikaner haben sich auch im Prinzip
[26:01] angeschlossen.
[26:02] Also das sind die fünf großen Kirchen,
[26:07] die schon gemeinsam gesagt haben, in der
[26:08] Frage der Rechtfertigung aus dem Glauben.
[26:12] Stichwort 1517, Luther, Reformation. Sind
[26:14] wir jetzt einer Meinung? Ja. Und erinnert
[26:16] euch, das war damals am 3. Oktober 1990.
[26:19] Großer Klartext eigentlich, wenn man
[26:23] reformatorisch ist. Und die haben sich
[26:25] jetzt dieses Jahr getroffen.
[26:28] Vertreter von allen fünf Kirchen, weil es
[26:31] gab es jetzt das 20-jährige Jubiläum
[26:33] dieser gemeinsamen Erklärung. War das war
[26:37] damals 1999. Jetzt aber 2019, 20 Jahre
[26:39] lang gibt es diese Erklärung. Jetzt
[26:40] einige sind ja ganz frisch auch erst
[26:41] dazu getreten.
[26:44] Und was haben sie dort? Sie haben sich in
[26:45] Amerika getroffen.
[26:48] Was haben sie beschlossen? Sie haben
[26:49] gesagt, wir wollen das noch mal
[26:52] bestätigen. Ja, wir sind, wir stehen nach
[26:54] wie vor dazu. Das ist ganz wichtig zu wissen.
[26:55] Ist, dass man denkt, aber deshalb früher
[26:56] was unterschrieben, aber jetzt gilt das
[26:57] nicht mehr.
[27:00] Sie stehen nach wie vor dazu. Bekennen,
[27:01] dass alles hier gehen. Ein paar
[27:06] Bibelverse an und wir wieder bestätigen
[27:08] diese, diese Wahrheiten der Lehre von der
[27:13] Rechtfertigung und so weiter und so fort.
[27:17] Und dann sagen sie, wir möchten gerne,
[27:20] dass jetzt grundsätzlich immer am 31.
[27:24] Oktober Liturgie gefeiert werden für die
[27:26] Rechtfertigung und für unser gemeinsames
[27:29] Verständnis. Also man möchte den 31.
[27:32] Oktober zu einem Termin machen, wo alle
[27:34] fünf Kirchen, die katholische, die
[27:36] evangelisch-methodistische, dass die
[27:39] quasi jährlich den 31. Oktober den
[27:44] Reformationstag nutzen, um diese Einheit
[27:46] über die Frage der Rechtfertigung jetzt
[27:48] zu feiern.
[27:50] Und da wird gesagt, der Einigung ist der
[27:52] Oktober ist ja der Vorabend zu
[27:54] Allerheiligen. Weil für die katholische
[27:55] Kirche ist natürlich Allerheiligen der
[27:57] wichtige Tag. Und sagt, okay,
[27:59] statt, dass man sozusagen Reformationstag
[28:01] feiert und feiert die Trennung von Rom,
[28:03] wenn man genau diesen Tag jetzt benutzen,
[28:05] um
[28:07] jährlich grundsätzlich immer wieder
[28:11] diese Einheit zu fördern. Und haben ein
[28:14] paar neue Schritte ins Leben gerufen.
[28:16] Dass man da ein neues Komitee gegründet
[28:18] hat, das überwacht, wie diese
[28:19] Einheit noch mehr zusammenkommen soll.
[28:23] Und so weiter und so fort. Und ihr seht,
[28:25] also das nicht einfach nur emotionale
[28:26] Momente, wo man mal ein Papier
[28:28] unterschreibt, sondern das wird sehr
[28:31] systematisch weiterentwickelt. Die Idee,
[28:34] dass man das, was Luther damals gesagt
[28:36] hat, dass das Trennung von Rom, das Trennt
[28:37] nicht mehr.
[28:42] Und das soll jetzt gefördert werden. Wir
[28:43] haben ja auch gewisse über die
[28:45] Orthodoxen gesprochen. Und Papst
[28:47] Franziskus ist immer noch auch auf der
[28:49] Mission, die orthodoxen Christen zu
[28:50] erreichen.
[28:53] Dieses Jahr ist er jetzt in Bulgarien
[28:55] gewesen. Wir haben es mitbekommen. Und
[28:56] Bulgarien ist ein schwieriges Pflaster,
[28:59] weil die orthodoxe, bulgarisch-orthodoxe
[29:03] Kirche sehr abweisend zur Roma ist,
[29:04] ähnlich wie die russisch-orthodoxe auch,
[29:06] im Gegensatz zu den
[29:09] griechisch-orthodoxen zum Beispiel. Und
[29:10] da lesen wir also seht ihr aber der
[29:12] Papst, der der lässt es sich nicht
[29:15] nehmen, trotzdem hier den Patriarchen die
[29:17] Medaille zu küssen, heißt es jetzt.
[29:19] Zwölf Uhr mittags beim Heiligen Synodo
[29:21] der bulgarisch-orthodoxen Kirche. Der
[29:23] Papst Rom ist zu Besuch bei dem Gremium,
[29:26] das vor vier Wochen noch erklärte, dass
[29:28] sie jede Form der gemeinsamen
[29:29] rituellen Feier des Gebetes
[29:32] unannehmbar sei. Also die sagen noch, wir
[29:34] werden mit dem Papst nicht beten. Mit dem
[29:35] können wir nicht beten. Also doch
[29:39] ziemlich krasse, entweder also krasse
[29:42] Distanz doch zu einer Heimat. Nun gerät
[29:44] die Begegnung des Papstes mit dem
[29:46] orthodoxen Patriarchen mit nichts.
[29:49] Stattdessen fällt der Gast aus Rom quasi
[29:51] mit der Tür ins Haus. Schon in den ersten
[29:53] Sätzen seines Grußwortes spricht
[29:55] Franziskus vom Ziel der eucharistischen
[29:56] Gemeinschaft. Also wir wollen gemeinsam
[29:58] Abendmahl feiern. Ja, also da kommt quasi
[30:00] zu den bulgarisch-orthodoxen, die sagen
[30:02] noch vier Wochen vorher, wir werden mit
[30:03] ihr nicht mal, nicht mal beten. Und sagt,
[30:05] hey, wäre das so schön, damit gemeinsam
[30:07] Abendmahl feiern können. Ja, also der hat
[30:09] eine Agenda. Der der will das unbedingt.
[30:13] Und er sagte, alle Fehler gemacht und er
[30:15] fordert sie auf, sich gemeinsam der
[30:17] Freude der Vergebung
[30:20] das es wieder zu entdecken. Und er spielt
[30:21] so ein Charme aus, dass jetzt der
[30:24] Patriarch Neophyt dort, wo es wirklich
[30:25] ist,
[30:28] wollen wir ihm gerne folgen. Also vier
[30:30] Wochen vorher noch, was wollen wir mit Rom?
[30:32] Und jetzt kommt der Franziskus und und
[30:36] und umstand diesen diesen Neophyt und
[30:38] er sagt, na ja, also so ganz vorstellen
[30:39] wollen uns nicht. Wir natürlich keine
[30:42] Kompromisse machen, aber vereint werden
[30:44] die Christen jedoch stärker sein. Ja, und
[30:45] so heißt es hier im Kommentar: Eine
[30:49] vielsagende Begründung der Ökumene. Und
[30:52] so seht ihr also, dass der Papst sehe ich
[30:56] auch ganz besonders speziell für die
[31:01] Kirchen interessiert, die er sehr oft
[31:02] distanziert.
[31:05] Das ging über Hocheggers gesehen bei den
[31:07] russisch-orthodoxen. Es gesehen mit den
[31:09] Evangelikalen, die ihr traditionell
[31:10] eigentlich sehr weit weg von Rom waren.
[31:12] Haben es jetzt gesehen hier mit den
[31:15] Bulgaren. Also der Papst, der weiß, welche
[31:18] Kirchen relativ weit weg von Rom sind,
[31:21] und die will er bitten. Das ist einfach
[31:25] mal so als Beobachtung über die Jahre
[31:27] hinweg.
[31:30] Und da haben wir hier Kirchenführer,
[31:32] beten ökumenische Frieden im Nahen Osten.
[31:34] Da kam eine ganze Reihe zusammen. Das
[31:36] ging vor allem im Nahen Osten.
[31:39] Interessant ist hier die die
[31:42] Teilnehmerliste, die dort gewesen ist in
[31:44] der Krypta Knie. Also 20 Kirchenvertreter
[31:46] des Ostens, um Abend etliche Wechsel mit
[31:48] jedem ein paar Worte in der Krypta der
[31:49] Papst von den Reliquien des Heiligen
[31:51] oder den Teilnehmern um ihn herum sind
[31:53] das Ehrenoberhaupt der Welt, Orthodoxie,
[31:55] Patriarch Bartholomäus I. von
[31:57] Konstantinopel, das Oberhaupt der
[31:59] koptisch-orthodoxen Kirche, Papst Aber
[32:01] trotz der zwei Metropolit Hilarion von der
[32:03] russisch-orthodoxen Kirche. Also haben
[32:05] wir sie wieder und zahlreiche andere
[32:06] Vertreter orthodoxer und
[32:08] altorientalischer, sowie mit Rom unierter
[32:11] Kirchen. Also er hat nicht nur die
[32:12] Evangelikalen für das Tanzen auf den Weg,
[32:14] sondern immer wieder auch die Orthodoxen,
[32:16] die ja alle zusammenbringen will.
[32:17] Unser Fokus ist natürlich trotzdem in
[32:20] gewisser Weise die Evangelikalen, weil
[32:21] die haben die
[32:24] sie haben die stärkste Macht in Amerika.
[32:26] Und wenn der Papst mit am Meer oder wenn
[32:29] Vatikan und Amerika zusammen gehen
[32:31] wollen, dann wird das nicht ohne die
[32:34] Evangelikalen gehen. Und wir haben ja
[32:35] viel darüber schon gesprochen. Erinnert
[32:37] euch vielleicht an den Herrn
[32:38] Schirrmacher, der Professor Schumacher,
[32:42] der dort auch eine leitende Funktion hat.
[32:45] Der Spielmacher in der evangelikalen
[32:49] weltweiten evangelikalen Allianz. Und
[32:52] der berichtet jetzt interessanterweise
[33:00] vor einem Jahr hier über die Reaktionen,
[33:04] die das hervorgerufen hat. Denn sein
[33:07] Engagement für das Zusammengehen mit dem
[33:10] Papst bleibt auch in den Evangelien
[33:12] gegenüber gelegentlichen, nicht völlig
[33:15] unwidersprochen. Schaut man hier die
[33:17] Überschrift: Thomas Schirrmacher, der
[33:18] Botschafter der Evangelischen Allianz am
[33:20] radikalen Johnson. Uns wurde vorgeworfen,
[33:23] in eine spirituelle Union mit dem
[33:25] Antichristen einzutreten.
[33:28] Da gibt es also noch Gläubige,
[33:31] evangelikale, die sagen zu den Führern
[33:34] ihrer weltweiten Allianz: Was macht ihr
[33:37] da? Wieso besucht ihr den Papst? Warum trefft
[33:38] ihr euch ständig mit dem? Warum macht ihr mit
[33:40] ihm gemeinsame Sache? Uns wurde
[33:42] vorgeworfen, schreibt er hier, in eine
[33:44] spirituelle Union mit dem Antichristen
[33:47] einzutreten.
[33:49] Einige Evangelikale weigerten sich an
[33:51] Treffen mit uns teilzunehmen, weil wir
[33:53] Papst Franziskus die Hand gegeben haben.
[33:56] Das schreiben sie jetzt hier und
[33:59] berichten, dass weiter. Also da könnt ihr
[34:00] sehen, die ganze Sache ist noch nicht
[34:03] gegessen.
[34:06] Da stehen noch Kämpfe aus. Nicht alle
[34:08] Protestanten haben ihr gesamt-
[34:12] protestantische Erbe aufgegeben. Wir
[34:14] sehen zwar viele Führer und Leiter der
[34:16] großen Kirchen, die bewegen sich mit
[34:18] einem Affenzahn auf die Ökumene zu. Aber
[34:21] es gibt noch viele Treue,
[34:23] wenn ich so sagen darf, die noch sehen,
[34:26] es gibt fundamentale Unterschiede zwischen
[34:28] Rom und dem Protestantismus. Und wie ihr
[34:30] wisst, auch aus unseren prophetischen
[34:32] Verständnis, werden noch sehr viele zu
[34:34] uns kommen her. Und ich denke, das ist
[34:35] auch wichtig zu wissen, wenn wir von den
[34:37] Evangelikalen
[34:39] hier meistens meinen wir eher so
[34:40] Kirchenführer, Institutionen. Aber im
[34:42] Kirchenvolk gibt es noch sehr viele, die
[34:47] das noch ganz anders sehen. Und der
[34:49] Schirrmacher verteidigt sich dann und
[34:50] sagt, na ja, wir sind natürlich nicht mit
[34:52] allem einverstanden. Und so Marien-
[34:53] Anbetung, das können wir natürlich nicht
[34:55] mitmachen. Und wir müssen trotzdem die
[34:57] Gemeinsamkeiten betonen. Ich war
[34:59] vielleicht kennt diese Argumentation:
[35:00] Gemeinsamkeiten betonen. Und dann sagte
[35:01] hier
[35:04] demgegenüber, also er sagt er, das
[35:05] eigentlich gibt es viel mehr
[35:07] Protestanten, die Probleme haben mit der
[35:08] Rechtfertigung aus dem Glauben.
[35:11] Demgegenüber lehrt inzwischen der Papst
[35:13] die Rechtfertigung des Menschen aus dem
[35:15] Glauben. Berichtet die Idee, aber Thomas
[35:18] Schirrmacher, der verantwortlich ist für
[35:20] die Theologie bei der weltweiten
[35:23] Evangelischen Allianz, der sagt hier,
[35:26] allen Ernstes, der Papst hat seine
[35:28] Meinung geändert über das Thema von der
[35:30] Rechtfertigung aus dem Glauben, so wie es
[35:33] damals bei Luther diskutiert wurde. Also der
[35:35] Mann, der über die Theologie wachen
[35:37] soll, der Protestanten Nord, der sagt,
[35:39] also hat der Papst hat sich geändert. Und
[35:41] ihr wisst vielleicht das berühmte Zitat
[35:48] interessant, auch das solltet ihr mal
[35:49] gehört haben. Der Papst verwirft die
[35:53] exzessive Forderung nach Souveränität
[35:56] und er fördert die Idee einer globalen
[36:00] Autorität. Nun, das war ging ein bisschen
[36:02] mehr um in den Medien. Was ist passiert?
[36:05] Das war jetzt schon Anfang diesen Jahres.
[36:08] Papst Franziskus, der fördert oder der
[36:12] der kämpft für Schritte hin zu
[36:15] einer globalen Autorität, die die Rechte
[36:18] von individuellen Ländern überschreitet
[36:22] oder übertrifft.
[36:23] Also mit anderen Worten, es braucht eine
[36:25] Art Weltbehörde, eine Organisation, die
[36:28] mehr Autorität hat als die einzelnen
[36:31] Nationalstaaten. Und das hört, solltet ihr
[36:33] ganz aufmerksam sein, weil so eine
[36:38] Behörde, so ein System, so eine
[36:41] Organisation, dann mit ihren Erlassen und
[36:45] mit ihren Gesetzen nationales Recht
[36:47] brechen könnte.
[36:48] Könnte. Warum? Er sagt, alles mit dem Ziel,
[36:52] das gemeinsame Gut zu erreichen, zum Beispiel
[36:55] bei Themen wie Klimawandel oder
[36:58] Flüchtlinge. Nun erwarten die beiden
[37:01] großen Themen in unserer Welt, die gerade
[37:02] überall diskutiert werden, in jeder
[37:04] Talkshow, an jeder Straßenecke und in
[37:06] allen Zeitungen: Klimawandel und
[37:08] Flüchtlinge. Und der Papst mit einem
[37:12] Vesper.
[37:17] Der Vatikan hat ein Gespür für die
[37:21] Themen, die es braucht. Und es ist nicht
[37:22] ohne Grund, dass er diese beiden Themen
[37:24] nie erwähnt. Dann jeder Mensch, egal was
[37:27] über die Dinge denkt, würde zugeben, dass
[37:28] das Probleme unserer Welt sind oder
[37:30] Probleme, wo man menschlich sagen muss,
[37:32] das kriegt ein normaler Staat nicht mehr
[37:34] so alleine auf die Reihe. Und jetzt kommt
[37:35] der Papst, na ja, also bei solchen
[37:39] Themen, wo es um unser aller Wohl geht. Ja,
[37:40] denken diese Formulierung "aller Wohl".
[37:43] Erinnert euch daran, was der der der
[37:46] Jeffrey Sachs, der der Vatikanberater,
[37:48] damals gesagt hat, als der Papst nach Rom
[37:51] nach Amerika ging. Der Papst in der
[37:54] Agenda.
[37:55] Er möchte, dass das allgemeine Gut aller
[37:58] Menschen höher steht als die
[37:59] persönlichen Privatrechte. Dass das, was
[38:00] alle Menschen betrifft, ist wichtiger als
[38:02] mein persönliches Recht. Also wenn mein
[38:04] persönliches Recht auf Religionsfreiheit
[38:07] oder auf was wir immer von einer Frei-
[38:10] das ist mit dem Wunsch der Allgemeinheit
[38:14] kollidiert, dann steht das allgemeine Gut
[38:17] der der Allgemeinheit höher.
[38:22] Und da ist als Grundlage hat der Papst,
[38:24] wenn er sagt, wir brauchen irgendeine Art
[38:27] von supranationalen, irgendeine
[38:31] Organisation. Hier sagte, wenn so ein
[38:34] supranationales allgemeines Gut klar und
[38:36] identifiziert ist, dann muss man auch
[38:39] etwas haben, was speziell eine Autorität,
[38:43] die rechtlich und gemeinsam konstituiert
[38:44] ist, die dann auch dafür sorgt, dass es
[38:46] umgesetzt wird. Also nicht nur ein
[38:48] Papiertiger, der sagt, ja, wir müssten, wir
[38:50] könnten, wir sollten, sondern der Papst
[38:53] fordert, wir brauchen eine Struktur mit
[38:56] der dann auch jetzt mit meinen Worten
[38:58] die Staaten gezwungen werden können, das
[39:00] zu tun,
[39:05] was nach Ansicht der meisten für alle
[39:08] wichtig ist. Und mit offenen 13
[39:10] hinter Kopf, glaube ich, seht ihr hier, wie
[39:13] bestimmte Handwerkszeuge getestet werden.
[39:15] Ja, denn das könnte sein Handwerkszeug
[39:17] sein, mit dem man auch Gesetze, die in
[39:22] morgen 13 dann umsetzen kann.
[39:24] Genau, da wird es noch weiter beschrieben
[39:27] und so weiter und so fort. Aber er sagt
[39:30] hier, der Nationalstaat ist
[39:33] nicht länger in der Lage, das allgemeine
[39:35] Gut für seine Bevölkerung allein hätte.
[39:37] Mit anderen Worten, Deutschland ist nicht
[39:39] mehr allein in der Lage, dafür zu sorgen,
[39:40] dass es den Deutschen gut geht. Und
[39:41] Amerika allein ist nicht in der Lage,
[39:43] dafür zu sorgen, dass Amerika gutes den
[39:45] Amerikanern gut geht. Und deswegen
[39:49] brauchen wir etwas größeres. Und ihr
[39:51] seht also, der Papst hat in all den
[39:53] Jahren nichts von seinem Eifer verloren.
[39:56] Ganz und gar nicht. Auch wenn es
[39:57] vielleicht manchmal nicht, wenn es um
[39:59] sich jede Woche in Schlagzeilen um die
[40:01] Ohren geschlagen wird. Der Papst hat eine
[40:04] Agenda und er verfolgt sie ziemlich
[40:06] konsequent.
[40:08] Ganz gleich, ob wir konsequent sind in
[40:09] dem, was wird oder nicht.
[40:12] Der Papst tut seine Arbeit, die er sich
[40:13] vorgenommen hat. Das ist eine sehr
[40:16] interessante Beobachtung. Vielleicht ganz
[40:18] kurz noch etwas zu Donald Trump.
[40:22] Vielleicht könnt ihr euch erinnern, dass
[40:24] letztes Mal wir schon gesehen haben, wir
[40:25] quasi fast seine gesamte Mannschaft
[40:27] ausgewechselt hat. Ja, dass er schwer
[40:29] hinterher zu kommen wäre, dann jetzt noch
[40:29] Minister ist und wer schon wieder
[40:31] ausgewechselt ist, meist schon der dritte
[40:33] oder vierte. Und man weiß gar nicht mehr
[40:35] Minister ist. Und da gab es diesen Jeff
[40:37] Sessions, den haben wir uns auch genau
[40:39] angeschaut. Das wäre Justizminister, der
[40:41] Minister, der diesen denkwürdigen Satz
[40:43] gesagt hat. Ich paraphrasiere: Die
[40:46] Verfassung sagt, dass der Kongress keine
[40:49] Religion fördern soll.
[40:51] Die Verfassung sagt, dass das nur der
[40:54] Kongress nicht, oft ein Bundesstaat
[40:56] könnte das sehr wohl dürfen. Ja, dieses
[40:57] dieses Loch, dass er quasi gesehen hat,
[41:01] in der in den Verfassungstext, wo wir
[41:02] gesehen haben, das könnte eine
[41:03] Möglichkeit sein, später mal sonntags
[41:04] Gesetze durchzudrücken.
[41:07] Aber das Problem war, der Trump und der
[41:09] Sessions, die mochten sich nicht. Der
[41:12] Trump hat ihn immer beleidigt.
[41:14] Und da hat der Sessions auch schon
[41:15] beinahe aufgegeben.
[41:16] Dann hat ein bisschen weiter gemacht.
[41:18] Aber jetzt ist er mittlerweile auch
[41:21] gefeuert. Das heißt, er wird jetzt erstmal
[41:23] in der Form so mit seinen Ideen nicht
[41:25] mehr zum Tragen kommen. Das heißt aber
[41:28] nicht, dass es mangelt an Leuten, die
[41:31] irgendwie das Christentum in die Politik
[41:36] bringen wollen. Interessant fand ich
[41:38] folgende Studie.
[41:39] Man hat eine Studie gemacht und Amerikanern.
[41:42] Man wollte wissen, wer sind
[41:45] diejenigen, die am allermeisten Trump
[41:47] unterstützen. Also, was würdet ihr
[41:50] schätzen? Wie sieht der, welcher Typ
[41:52] Mensch in Amerika unterstützt den Donald
[42:02] Trump am allermeisten?
[42:14] Der konservative Menschen. Okay. Ja, also es
[42:18] gab die Vermutung, das ist vor allem die
[42:20] evangelikalen Christen sind. Ja, da gibt
[42:24] es ganz, ganz, ganz viele so Äußerungen,
[42:25] dass Evangelikale, also vor allem auch
[42:28] wegen diesen ganzen relevante Listen, ja,
[42:29] keine Pläne, die Welt uns angeschaut
[42:30] haben die da alle den Trump
[42:33] unterstützen in seinem Panel. Sind jetzt
[42:34] hat man das genau studiert und hat
[42:36] folgendes interessantes herausgefunden.
[42:41] Es ist nämlich so, dass evangelikale
[42:44] Christen, die tatsächlich auch
[42:45] wöchentlich in den Gottesdienst gehen
[42:48] und tatsächlich auch selbst die Bibel
[42:48] lesen
[42:51] und tatsächlich auch selbst beten und
[42:53] möglicherweise sogar Mission machen, dass
[42:55] die gar nicht so sehr den Trump
[42:58] unterstützen.
[43:01] Seine Unterstützerbasis liegt ein
[43:10] bisschen knapp daneben, nämlich bei aktiven
[43:13] evangelikalen Christen sind es nur 0,44% Begeisterung
[43:17] für Trump. Aber bei den inaktiven, ich
[43:20] mache die Christen sind es 81 oder der
[43:23] der eine Wissenschaft dafür, dass so aus
[43:26] den höchsten, das höchste Level an
[43:29] Unterstützungen sehen wir bei denen bei
[43:32] religiösen Menschen, die sich selbst als
[43:34] wiedergeboren bezeichnen, die aber gar
[43:36] nicht so leben.
[43:38] Das heißt, der Trump wird am meisten
[43:40] unterstützt von Leuten, die ganz laut
[43:47] schreien: "Ich bin Christ", aber in ihrem

[43:43] schreien, ich bin Christ, arbeite in ihrem Leben gar nicht das umsetzen. Und jetzt, ratet mal, ist diese Gruppe an Menschen am Wachsen oder am Schrumpfen? Das ist eine Gruppe, die ist relativ, mit anderen Worten, die evangelikalen Christen, die auch wirklich, die auch wirklich Jesus nachfolgen. Die merkt man irgendwie schon, also der Trump, das ist ja, also der redet zwar, aber er tut ja gar nicht das, was er sagt. Also so von einer kürzlichen Perspektive. Aber wenn ich selbst ein Christ bin, der immer nur auf die Bibel zeigt und auf die Bibel schwört und von der Bibel redet, aber nie selbst die Bibel richtig ernst nehme und in meinem Leben umsetze, dann habe ich auch kein Problem mit dem Trump. Das heißt, wenn wir uns wundern, wie kann es sein, dass Christen einen weiß nicht, vorsichtig sein, aber ich würde vielleicht schon zustimmen, dass der Trump, wie jetzt nicht so der ideale Staatsmann ist, oder dass er durchaus Züge hat, wenn es nicht so viele demokratische Fesseln noch gäbe, er könnte auch sehr wohl ein Tyrann sein. Er könnte sehr wohl, aber er würde auch einen auf E-Card abgeben. Also bin ich würde mir aus dem Fenster lehnen und sagen, wäre, wenn er die Möglichkeiten hätte, würde auch eine Diktatur errichten, von seiner Persönlichkeitsstruktur, von dem Ding, wie er auch, wie er so Diktatoren in der Welt auch schätzt. Wie können Christen zu jemand unterstützen? Das Geheimnis liegt nicht darin, dass sie Christen sind, sondern dass sie inaktive Christen sind. Das Geheimnis liegt daran, dass sie eigentlich Heuchler sind. Und Matthäus 7 und auch Timotheus und viele Texte legen nahe, dass die Endzeit vor allem auch davon gekennzeichnet werden wird, dass dort Menschen geben wird, die sehr stark auf ihre Christenheit pochen, aber gar nicht echte Christen sind. Herr, Matthäus 7 ist nicht wahr, ich habe euch nie gekannt. Sagen, haben nicht gesagt, Herr Harris oder dann bei den anderen los. Heißt ja, meine eine Schein der Frömmigkeit, von denen ich weg und das aus, sondern dass man das in diese Gruppe, so die politische Basis bildet für den Trump. Das vielleicht als Ergänzung.

[45:50] Unten haben wir natürlich hier seine ganzen Leiter. Wir haben das letzte Mal schon sehr ausführlich behandelt und gesehen, der Trump wechselt alle seine Berater, wechselt alle seine Minister, aber seine religiösen Berater bleiben mit einer unfassbaren Konstanz immer dieselben. Und die haben einen Zugang zu ihm, wie kaum jemand sonst. Und er hat dann hier im Sommer 2018 ein Treffen gehabt mit verschiedenen Leitern evangelikaler Kirchen, so richtiges Staatsdinner, den Pastoren eingeladen hat, mit dieser wie Staatsgäste sie behandelt und hat davon gesprochen, das ist ein geistlicher Krieg, in dem wir sind. Das ist ganz interessant, was die hier gesagt haben. Ja, genau, da gab es also ganz reich von evangelikalen Pastoren und Aktivisten und so weiter, erwähnt Graham und dem Stoppen und den Fans war da und so weiter und so fort. Und dann sagt er in Form präsentiert und das Erbe an ihre Klasse des Glaubens und der Familie und der Freiheit zu fördern. Und ihr wisst, wie sehr wir in den letzten Jahren all die Angriffe auf die Religion beendet haben und wir haben gewonnen. So zu sagen. Ja, und dann hat er da sich gerühmt. Und naja, er hat davor noch ein privates Treffen gehabt, hier das ist die Paul Arbeit, vielleicht erinnert euch daran. Zweifel, dass man auch gezeigt, das ist eine persönliche geistliche Beraterin, auch so eine Telefonliste und die haben sich dann auch privat getroffen und so weiter und so fort.

[47:37] Und dann hat dann ist die Gelegenheit gegeben worden, offen ist Mikrofon, jeder durfte sagen, was er will. Und 40 Minuten lang haben diese Pastoren, denen Millionen Leute folgen, den Papst, den Papst schon den Trump gelobt und geschätzt und die wunderbar er ist und was er alles Tolles macht für die Christen und wie sie ihn brauchen und wie sie ihn lieben und wie sie für ihn beten. Und das hat mir natürlich gut gefallen, denn ihr wisst, der Trump wird nicht so oft gelobt, weder von den Medien, noch von seiner rechten Hand schafft. Aber die Evangelikalen wissen, wie sie damit umgehen sollen. Die loben, loben, loben ihn und versuchen ihn so für ihre Zwecke zu bekommen. Der James Dobson sagt hier, das Treffen war wunderbar und es war so wie kein anderes Treffen jemals zuvor im Weißen Haus. Und naja, dann gibt es hier noch den hat das interessant, da kann die Polaroid, die ist eine seine persönliche Beraterin, seine persönliche Seelsorgerin sozusagen und hat ihm ein Dokument überreicht, das alle unterschrieben haben mit folgenden Sätzen: "Die Geschichte wird einmal die Größe aufzeichnen, die du gebracht hast." Ja, noch nicht mal abgewählt oder vielleicht erst noch sehen, der Präsident. Und da kommt die Polaroid und sagt: "Du erst einmal in den Geschichtsbüchern als etwas ganz Großes." Stars in die Geschichtsbücher werden sagen, dass er Amerika wieder groß gemacht hat. Und das, ratet mal, ob das gefallen hat oder nicht, hätte es bestimmt ganz grandios. Und ja, genau wie meine Bibel gegeben. Genau das war genau mit einer Bibel in der Bibel unterzeichnet von mehr als 100 führenden evangelikalen Christen. Gekommen und das Zeichen der Bibel geben, die Bibel ihm und sagen: "Du wirst einmal die Geschichte einigen als einer der größten Präsidenten, nicht höher, der Amerika wieder großartig gemacht hat."

[49:36] Und naja, entsprechend wird es auch in der deutschen Presse seit Jahren immer wieder kommentiert. Und ich war, evangelikale Christen stützen Donald Trump, Sünden, Skandale, menschenfeindliche Politik sind egal, solange das Weiße Haus die christliche Gegenrevolution verkörpert. Sie nehmen als Einkaufs alle seine Skandale unter der Rezession, relativ viele mittlerweile, weil sie hoffen, dass ihre Agenda durchsetzen. Wir wissen natürlich nicht, was kommt. Wir wissen noch nicht, ob und wann mal Offenbarung 13 sich völlig entfaltet oder ob es noch wartet. Das werden wir alles sehen. Aber wir sehen hier, wie sehr der Protestantismus oder führende Figuren des Protestantismus in Amerika bereit sind, sich an jeden zu heften, der das macht, was sie wollen. Ganz egal, ob sie eigentlich mit ihm gar nicht zusammenarbeiten dürften, aufgrund seines Lebensstils und seiner Äußerungen. Und entsprechend wird er hier bezeichnet als ein Geschenk Gottes, der das Land heilen wollen. Und dann wird der Kommentar gegeben, man kann die Regierung sicherlich als eine der christlichsten der jüngeren Geschichte bezeichnen. Und wenn ihr auf gezielt ist es und zwar damit auch da Mike Pence und so weiter und so fort. Viele Kabinettsmitglieder sind nicht wider eines wöchentlichen Bibelkreises, eine Tradition, die seit 100 Jahren keine amerikanische Regierung mehr gepflegt hat. Seit 100 Jahren die erste amerikanische Regierung, die sich wöchentlich zum Bibelstudium trifft. Und es ist eigentlich eine schöne Sache. Nicht nur, wenn man sich überlegt, wer zum Teil dann das Bibelstudium leitet und wer dort die geistlichen Berater sind und was die vorhaben, dann muss man sagen, schön. Aber was die ja da machen, ist nicht einfach nur die Studie der Bibel, sondern da gibt es dann auch eine Agenda. Da gibt es Ideen, die in die Politik einfließen sollen und dann irgendwann auch werden.

[51:28] Interessant ist hier noch der Kommentar: "Evangelikalismus ist eine wachsende Massenreligion." Heißt auf Deutsch, wenn der Trend weitergeht, werden diese Phänomene in der Zukunft nicht abnehmen, sondern es zu nehmen. Wir werden in der Zukunft wahrscheinlich noch mehr Evangelikale haben. Und das heißt, wir werden noch mehr sehen, wie Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten sich auf sie einschießen. Denn wer die Evangelikalen hinter sich hat, der hat die Möglichkeit, eine Wahl zu gewinnen. Es hat Trump verstanden. Der wusste, dass ganz genau, dass er sie braucht, die Wahl zu gewinnen. Und entsprechend sind mehr als 40% US-Amerikaner, sie bezeichnen sich als Evangelikale. Und wenn das noch weiter wächst, dann ist vielleicht irgendwann auch die 50-Marke, 50-Prozent-Marke erreicht. Und irgendwann haben die dann tatsächlich eine ganz enorme Macht. Und Offenbarung 13 zeigt ja an, dass die Gesetze, die dort beschrieben werden, vom abgefallenen Protestantismus kommen werden. Und genau das könnte überspringen.

[52:33] Nun, jetzt möchte ich aber den zweiten Teil nutzen, um auf etwas anders zu kommen. Wir könnten noch eine ganze Stunde weiter Joel Media Spezial machen und Artikel lesen und Interviews zeigen. Wir können den Papst zeigen, dem als die Hand geschüttelt hat und wir würden sehen, der Papst tut seine Arbeit. Wir würden sehen, die Evangelikalen tun ihre Arbeit. Und manchmal fragt man sich vielleicht, ja, 2014 soll das ja schon so aussehen, als würde das Sonntagsgesetz kurz vor der Tür stehen. Oder und dann 2016 vielleicht. Oder wann kommst du jetzt? Und da gibt es immer Leute, sagen ja, wir haben schon gehört. Jemand hat uns gesagt, dass er jemanden kennt, der mit ihm telefoniert hat, der eine E-Mail gelesen hat von jemanden, der jemanden kennt im Weißen Haus. Es ist schon in der Schublade. Habe ich auch solche E-Mails bekommen. Oder sich alles ganz, ganz nah. Und dann vergehen ein, zwei Jahre, drei Jahre, vier, fünf, sechs, sieben Jahre. Man fragt sich ja, was ist denn los? Und das Geheimnis ist in diesem Vers. Da geht es um die Kirche Nordens und das Papsttum. Es werden aber Gerüchte erschrecken aus Osten und Norden. Und er wird mit großem Grimm ausziehen, um viele zu vertilgen und zu verderben. Wann beginnt die Endzeit? Wenn die bulgarisch-orthodoxe Kirche sagt: "Jetzt wollen wir dem Papst..." Wenn die Amerikaner die Erklärung vor allem unterschreiben, mit jedem einzelnen, jeder als eine Fußnote, wenn Trump noch mehr Christen in sein Kabinett und wann beginnt die Endzeit? Die Endzeit hängt nicht von Trump ab und sie hängt auch nicht vom Papst ab. Der Papst wird ausziehen und Gesetze erlassen, wenn er erschreckt wird von einer Botschaft aus Oslo, Norwegen. Fragte, wo was kommt in der Bibel aus dem Osten, in der Prophetie? Welche Botschaften kommen aus dem Osten? Mit Wasser, der Osten, wo die Wiederkunft Jesu...

[54:41] kommt aus dem Osten. Was ist mit dem Osten? Tapeziert. Wir haben die Wiederkunft der kommen doch aus dem Osten in der Bibel. Ein Prophetenteam der Engel mit dem Siegel, nicht alle kommen vom Sonnenaufgang, die Versiegelung Botschaft und auch die Sonne der Gerechtigkeit, die aufgeht, das Evangelium. Also Evangelium, Versiegelung, sprich Heiligung und Wiederkunft sind aus dem Osten. Was kommt dann aus dem Norden? Was kommt aus dem Norden? In der biblischen Prophetie, einem als Testament, Jeremia, Jesaja, wer kommt aus dem Norden? Der Krieg, das Gericht. Oder das Gericht kommt aus dem Norden. Kennt ihr ein Gerücht? Könnt ihr eine Botschaft? Kennt ihr eine Nachricht, die Evangelium und Gericht verbindet? Die erste Engelsbotschaft: "Und ich sah einen anderen Engel mitten durch den Himmel fliegen, der da ein ewiges Evangelium Osten zu verkündigen, nämlich Wiederkunft Jesu, unsere Erlöser, auf der ganzen Erde, auf allen Nationen, Stämmen, Sprachen und Völkern." Der sprach mit lauter Stimme: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Wo findet das Gericht statt? Im Himmel. Die Bibel sagt, am Thron Gottes. Hier sage, ja, sagt der Thron Gottes ist eben äußersten Norden. Eine Botschaft aus Osten und Norden. Wann strikt der Papst und wann beginnt die Endzeit? Wenn die Botschaft gehört wird.

[56:13] Und es ist wichtig zu wissen, es ist wichtig zu wissen, was der Papst tut und was er macht und wo er ist und wie er systematisch das durchführt. Aber noch viel entscheidender ist es zu verstehen, wir werden noch in 30 Jahren uns hier treffen und Joel Media Spezial Nummer 37 machen und werden wieder einen Papst sehen, der wieder mit Amerikanern sich zusammentrifft und wieder sagt, naja, wir müssen mehr zusammenarbeiten. Und es werden noch mehr Gemeinsamkeiten gefunden haben. Das wird alles möglich sein. Die Endzeit kommt erst, wenn die 34 Engelsbotschaft gehört wird und zwar so, dass der Papst sagt: "Jetzt müssen wir das tun." Dann geht es los. Denn das einzige Zeichen, dass das Ende zwickt, ist nicht eine Reise des Papstes und nicht ein Erlass des US-Präsidenten. Dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen. Was wir nicht vergessen dürfen, wir lieben das einzige Zeichen, dass zur Wiederkunft direkt führt, ist das hier. Denn schon im 19. Jahrhundert hätte es Sonders Gesetze geben können. Die Welt war schon, weil es brauchte keinen Trump, besonders Gesetz. Es brauchte keine evangelikale, ist heute kein Thomas Schirrmacher, ist heute kein Toni Palma. Es brauchte keinen Franziskus, zwar ein Sonntagsgesetz. Das hätten ganz andere Leute schon viel eher machen können. Das ist das Zeichen. Und bei aller Wichtigkeit, dass wir die Ereignisse beobachten, deswegen machen wir ja regelmäßig an Joel Media Spezial einmal im Jahr. Es ist entscheidend, dass das im Vordergrund steht. Deswegen auch um das Gebäude speziell nur einmal im Jahr.

[58:02] Ihr Lieben, ich möchte ganz ehrlich das sagen, mir liegt was auf dem Herzen und das ist, dass wir als Adventgemeinde uns an den Status quo gewöhnt haben. Wir sind das Volk Gottes. Wir treffen uns in soundsoviel Gemeinden in Deutschland. Wir haben seit gefühlten 40 Jahren oder 50 Jahren, 60 Jahren die gleiche Mitgliederzahl und wir machen ein bisschen Mission. Wir freuen uns über drei Leute, die zur Gemeinde kommen und sind schon froh, wenn wir zahlenmäßig nicht sinken. Ihr Lieben, das kann nicht so weitergehen. Es gibt einen Mann in der Bibel, der irgendwann verstanden hat, es kann so nicht weitergehen. Sein Name war in dem Buch Nehemia. Die Geschichte, die mir ist es so eine Sache. Es geschah im Monat Nisan des 20. Jahres. Weiß jemand, welches 20. Jahr ist das? Das 20. Jahr von was? Das 20. Jahr des Königs Xerxes. Jetzt mal zwei Minuten Chronologie. Wann ist Jerusalem zum ersten Mal belagert worden? Welches Jahr? Das könnt ihr eure adventistischen Prophetie-Kenntnisse herauslassen. Wann ist Jerusalem erstmal belagert worden durch die Babylonier? 600 vor Christus. Das ist als Daniel in der Gefangenschaft wird. Ja, wann ist er ein zweites Mal belagert worden? Ach ja, später hat sich das ist als Hesekiel und ganz viele andere ins Nachbarland geschickt waren. Wann ist Jerusalem ein drittes Mal belagert worden und schließlich und vollständig gefallen? 586. Na ja, das sind die drei, 36, 995, 586, dass der Tempel zerstört worden, alles zerstört worden. Wir haben ausreichend Vorträge dazu. Können nicht alles anschauen. Welten Geschichte weiter. Wann ist Babylon gefallen? Wann kam Kyros und hat Babylon besiegt? Als jemand von euch das Datum? Das könnte man wissen. Datum 539. Also das ist noch vor Ablauf der 70 Jahre, übrigens sagt die 70 Jahre war die mildeste Strafe, die Gott sich ausdenken konnte. Ich mache aus einem bestimmten Punkt, denkt mitnimmt, wir wissen nicht genau wann, aber höchstwahrscheinlich 535 sind die ersten Juden wieder zurückgekommen, weil wahrscheinlich im Frühjahr 35 der Befehl von Kyros ausging. Das ist ein bisschen kompliziert. Das könnte erklären, wie man das wissen will.

[1:00:44] Frage, aber der Punkt ist, merkt euch das Datum 535, Rückkehr der ersten Juden. Wir gehen am Tempelbau, okay, 35. Jetzt wird interessant. Wie viele Juden sind mitgekommen? Sind alle rausgegangen oder ganze voll begeistert? Nein, schon fünf Jahre später, die wenigen, die angefangen haben, erleben eine Opposition. Der Chor des Perserkönigs stirbt, sein Sohn Kambyses wird König und die Feinde Jerusalems nutzen die Gelegenheit und schreiben zu Kambyses zu sagen, das ist doof mit dem Aufbau, wir wollen das nicht. Dann stirbt auch Kambyses 522 und es gibt eine Rebellion dort. Die Perser ist eine lange Geschichte. Der Stoppt den Tempel. Er hat sind jetzt schon 13 Jahre Tempel wird gestoppt. Jetzt sagt das Volk, kann man nichts machen. Geht da, geht es einem Acker, jedem Feld, lebt ein miserables Leben. Dass die Steine mauern, Ruinen, der Tempel nicht gebaut. Das Volk lebt vor sich hin. Dann kommt Darius. Darius wird König, vertreibt den Badias, vertreibt alle anderen. Es besteht eine Friedenszeit für 20 Jahre. Gott nutzt diese Friedenszeit. Unterdeckt zwei Propheten, nämlich Haggai. Da sind wir jetzt schon 20 Jahre nach Kyros' Eroberung von Jerusalem, von Babylon. Was machen Haggai und die sagen: "Lasst uns den Tempel bauen." Was sagt das Volk auch? "Wir können nicht, wir können dies verboten, das Gesetz dagegen, wir dürfen nicht." Was sagt Haggai? "Machen trotzdem. Gott sagt, bevor wir, wir kümmern uns nicht um das, was die Perser sagen, wir kümmern uns um das, was Gott sagt." Und so fangen sie an. Und es gibt die Erlaubnis und im Jahre 515, das ist wie viel Jahre, nachdem die ersten Leute in Jerusalem sind? 20 Jahre. Nachdem die ersten Juden sind, nach 20 Jahren aufgebaut. Jetzt kommt die Ruinen der Stadt bleiben weiter ruinös. Sie haben den Tempel, aber die Stadt bleibt weiter eine Ruine. Die Mauern bleiben und aufgebaut, wie sogar noch fünf Jahre, zehn Jahre, 20 Jahre. Im Jahre 457 kommt es war. Das ist jetzt schon wie 49, 535 und jetzt 35 und könnten 457 vor Christus beginnt der Aufbau der Mauer. 43, sind wir fast 80 Jahre. Jetzt beginnt der Aufbau und jetzt kommt das Jahr 445. Das ist 90 Jahre. 90 Jahre, nachdem die ersten Israeliten in Jerusalem sind. Und was hört nicht mehr in Persien? Die Mauern sind noch immer ein auf Gorleben. Das Volk lebte länger im Frieden in den Ruinen als in der Gefangenschaft in Babylon. Selbst die Idee kam bei der ersten Belagerung ist bei der ersten Belagerung nach Berlin kam, war nur 70 Jahre dort, aber jemand über 90 Jahre in Frieden und hatten sich dran gewöhnt. Wir sind das Volk Gottes, wir leben halt in Ruinen. Und das war nicht, weil das Volk abgefallen war. Es war ein guter Mann, Serubbabel war ein guter Mann, Joschua wurde, gab es viele gute Männer, zum Teil hohe Theologen, aber niemand vollendete das Werk. Man hatte sich daran gewöhnt. Und dann kam nicht mehr.

[1:04:54] Und ihr Lieben, ich möchte kein Joel Media Spezial Nummer 27 machen und dass die vertragliche die Frage ist, warum steht es in der Bibel, dass innerhalb kürzester Zeit ein Werk getan wurde, wo das Volk 90 Jahre lang nichts tat? Kommt jetzt irgendwie kam das irgendwie so ähnliche Größenverhältnisse wie in unserer Zeit. Schauen wir in dem Buch Nehemia. Dabei manchmal auch ganz kurz ein paar Texte anschauen. Ich glaube, man kann vom Buch Nehemia etwas lernen, was angesichts der Weltlage und angesichts der Lage unserer Gemeinde von größter Bedeutung ist. Ich habe mir Nehemia 1. Wir wollen nur ein paar Punkte herausgreifen, die wirklich, wirklich wichtig sind. Ähnliche. Im Buch Nehemia heißt es in Vers 2: "Da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit etlichen Männern aus Juda, und ich erkundigte mich bei ihm über die Juden, die entkommenen, die nach der Gefangenschaft übrig geblieben waren, und über Jerusalem." Was ist das allererste, was man über nicht mehr gelernt? Was ist das allererste? Das ist das allererste. Er hat Interesse am Volk der Übrigen. Er interessiert sich für die Gemeinde. Übrigen. Erleben, wie viele von uns zur Gemeinde kommt. Soll man geht auch zu allen Teamleistung dabei sind oder spätestens zur Gemeinde kommt. Aber haben keine tiefe emotionale Bindung zur Gemeinde. Hast du Interesse, wie es der Gemeinde weltweit geht? Wie es...

[1:06:31] wie es der Gemeinde weltweit geht, wie es der Gemeinde deutschlandweit geht. Dies
[1:06:33] seiner Ortsgemeinde gibt. Hast du
[1:06:34] Interesse am Wohlergehen der
[1:06:37] Gemeinde oder bist du einfach nur froh,
[1:06:40] dass du Jesus hast und er ist eine
[1:06:41] Gemeinde, wo man da irgendwie beten kann,
[1:06:42] ohne Gäste wieder zurück und ärgerlich.
[1:06:43] Wenn die Gemeinde die Arminia hatte
[1:06:45] Interesse gemeinsam, das war das
[1:06:47] allererste. Wollte, dass es der Gemeinde
[1:06:49] gut geht.
[1:06:49] Er fragt: Geht's? Ich bin den Pisten,
[1:06:52] triffst aus anderen Gegenden. Fragst du
[1:06:54] liegst allgemeine, was man eure Probleme?
[1:06:56] Die geht voran.
[1:06:57] Hast du Interesse am Werk Gottes und
[1:07:01] dann erzählen sie:
[1:07:01] "Die Mauern sind verbrannt." Das heißt, du
[1:07:05] 90 Jahre seit Kurs und die Stadt ist
[1:07:08] immer noch Ruin.
[1:07:09] Das Volk Gottes hat sich daran gewöhnt,
[1:07:11] dass in Ruinen leben ist halt so. War
[1:07:12] schon immer so. Letztes Jahr war schon so,
[1:07:13] vor zehn Jahren war's so und so. Vor vier
[1:07:15] Jahren war schon immer so. Wer wird wohl
[1:07:17] nicht anders sein? Der Verstand 100
[1:07:18] Jahren auch in Ruinen leben. Ich muss das
[1:07:19] so. Wir haben einen Tempel, das reicht uns.
[1:07:21] Oder was macht mich ja fast hier?
[1:07:24] Neben mir in Vers 4
[1:07:26] heißt es: "Und es geschah, als ich
[1:07:29] diese Worte hörte, dass setzte ich mich
[1:07:30] hin und weinte und zugleich etliche Tage
[1:07:35] lang und ich fastete und betete vor dem
[1:07:38] Gott des Himmels."
[1:07:39] Weil das letzte Mal gebetet und gefastet
[1:07:43] und geweint.
[1:07:45] Nicht wegen dir fastet er manchmal nicht,
[1:07:48] weil wir wissen wollen, welche
[1:07:50] Arbeitsplatz soll ich nehmen? Ich werde
[1:07:51] wir fasten, wenn wir einen Ehepartner
[1:07:53] suchen. Er ist der richtige Mann. Hasst es
[1:07:55] jetzt mal gefastet für die Gemeinde, für
[1:07:59] das Schwester in der Gemeinde. Erst mal
[1:08:01] geweint, weil es in der Gemeinde nicht so
[1:08:06] ist, wie es sein sollte.
[1:08:11] Gefastet. Das Ganze steht oder diese
[1:08:11] geniale Geschichte von dem hier, die
[1:08:13] beginnt hier,
[1:08:14] weil ein Mann sagt: "Ich möchte wissen, wie
[1:08:16] es um die Gemeinde steht. Ich möchte
[1:08:17] wissen, wie es vorangeht mit dem Werk
[1:08:19] Gottes." Und er sieht oder hört, dass es
[1:08:21] eine Katastrophe ist und sagt: "Das kann
[1:08:23] doch nicht sein!"
[1:08:24] Und er weint und er fastet und er betet.
[1:08:27] Und wisst ihr denn, was er betet? Habe ich
[1:08:29] die Zeit, alles zu lesen?
[1:08:30] Aber wisst ihr, welches Gebet er
[1:08:32] imitiert, wenn er hier sagt: "Ein Fest für
[1:08:34] 18. Herr, du Gott des Himmels, du groß und
[1:08:36] feuchtgebieten, der Gott, der den Bund und
[1:08:38] die Gnade bewahrt, die ihn lieben und
[1:08:39] seine Gebote halten, dann später auch ich
[1:08:42] und das Haus meines Vaters haben
[1:08:43] gesündigt." Vers 7: "Wir haben sehr
[1:08:44] verwerflich gegen dich gehandelt, dass
[1:08:46] wir die Gebote, die Satzungen,
[1:08:47] Rechtsbestimmungen nicht befolgt haben,
[1:08:48] die du deinem Knecht Mose geboten hast."
[1:08:50] Welches Gebet kommt euch dann im Sinne
[1:08:52] Daniel? Denn hier bietet sich einfach
[1:08:55] irgendwie. Er weiß, Daniel war in einer
[1:08:57] ähnlichen Situation und er betet das
[1:09:00] Gebet Daniels mit seinen eigenen Worten.
[1:09:02] Intensiv 40 identifiziert sich mit
[1:09:04] Daniel und sagt dem Volk: "Geht es
[1:09:07] schlecht.
[1:09:07] Damals war das Volk in der echten
[1:09:09] Gefangenschaft. Jetzt sind sie zwar frei,
[1:09:11] aber immer noch in Ruinen." Und er betet
[1:09:15] und er bekennt seine Sünden. Oder
[1:09:19] Bekenntnissen des Volkes, sondern kennt
[1:09:21] auch seine eigene. Sie, Emilia beginnt
[1:09:25] nicht nur das, was Daniel, Esra für einer.
[1:09:28] Schau mal an, der ist schon seit 13
[1:09:31] Jahren dort. Der es seit zwölf Jahren. Der
[1:09:32] Esra hat immer noch nicht hinbekommen.
[1:09:34] Ach ja, zu unpraktisch, nicht wahr? Hat
[1:09:36] Soziologie studiert, hatte keine keine
[1:09:38] Ahnung.
[1:09:38] Die Gemeinde führt ja. Also ich schreibe
[1:09:40] jetzt einen Beschwerdebrief, wo ihr müsst
[1:09:41] in Essen ein...
[1:09:44] Was macht er? Er bekennt seine eigene
[1:09:48] Sünde. Denn ganz nebenbei gesagt, was
[1:09:52] macht ihr eigentlich in Person?
[1:09:54] Er ist immer noch eine Person, 90 Jahre
[1:09:57] nach der Befreiung, 94 Jahre nach der
[1:09:59] Befreiung.
[1:10:00] Er ist sogar in der Freiheit geboren,
[1:10:01] wurde immer noch Personen.
[1:10:05] Er bekennt seine Sünden.
[1:10:12] Und dann sagt das 89: "Gedenke doch an das
[1:10:12] Wort, das du deinem Knecht Mose gegeben
[1:10:14] hast, in dem du..." Jetzt kommt eine
[1:10:16] Stelle, die ist absolut... Also, also, dass
[1:10:18] entdeckt habt, da hätte ich oft springen
[1:10:20] können. "Gedenke doch das Wort, dass du
[1:10:22] deinem Knecht Mose gegeben hast, in dem
[1:10:23] du straffst, wenn ihr treu handelt, so
[1:10:25] will ich euch oder die Völker zerstreuen.
[1:10:27] Kehrt die Arbeit zu mir um und befolgt
[1:10:29] meine Gebote und tut sie. Das Land einige
[1:10:31] von euch bis ans Ende der Himmel
[1:10:33] verstoßen werden, so würde ich sie doch
[1:10:35] von dort sammeln und sie an den Ort
[1:10:36] bringen, den ich erwähnt habe, der mit
[1:10:38] meinem Namen dort wohnen soll." Weiß jemand
[1:10:39] von euch, woher das kommt? Fünf Tage
[1:10:42] vorher. Genau. Was willst du? Musst du ein
[1:10:44] langes, tolles...
[1:10:47] Aus welchem Teil?
[1:10:49] Das ist 5. Mose 30, eines der
[1:10:52] großartigsten Kapitel der ganzen Bibel.
[1:10:53] Ist noch nie studiert er? Bitte, bitte,
[1:10:54] bitte, bitte, bitte studiert das. Studium
[1:10:56] 54, 56, 78, 30.
[1:10:59] Für 5, 7, 6, 4, 5, 7, 6, 4, 5, 6, 7 gibt es auch
[1:11:04] schon. New Media aufeinander zu 5. Mose
[1:11:08] 30 gehört zu dem Bund in Moab, von
[1:11:13] dem Paulus sagt, das ist das Evangelium,
[1:11:15] das ich predige. Und von dem die Bibel
[1:11:19] uns sagt, dass dieser Bund in Moab
[1:11:21] gefunden wurde zur Zeit von Josiah im
[1:11:24] Tempel, als er den Tempel sauber gemacht
[1:11:26] hat. Da haben sie diese 5. Mose
[1:11:28] gefunden. Am Ende des letzten Abschnitts
[1:11:30] von 5. Mose, als sie das gelesen haben, was es
[1:11:32] entstanden, die größte Erweckung und
[1:11:35] Reformation, die es jemals gab
[1:11:36] in der Geschichte des alten Volkes
[1:11:39] Israel. Und hier sagt Nehemia, lange bevor
[1:11:42] er irgendetwas tut,
[1:11:43] "Ich beziehe mich auf 5. Mose 30. Wenn wir
[1:11:49] erleben wollen, das was hier in dem hier
[1:11:52] steht.
[1:11:53] Wenn ihr den Wunsch habt: 'Ich würde gern
[1:11:56] auch einige mir sein.
[1:11:57] Ich würde gern sehen, dass das passiert,
[1:11:59] was wir nicht mir steht, dann reicht es
[1:12:01] nicht aus zu wissen, wo der Papst gewesen
[1:12:03] ist. Dann reicht es nicht aus zu wissen,
[1:12:04] das und jenes gesagt. Dann müssen wir
[1:12:06] 5. Mose kennen, so wie Jesus 5. Mose kannte.
[1:12:08] Jesus hat mit 5. Mose den Satz
[1:12:12] besiegt. Jetzt hat gesagt, der 5. Mose
[1:12:14] steht das wichtigste aller Gebote. Jesus,
[1:12:17] das Evangelium, das ist dem Bund in Moab.
[1:12:21] Und Nehemia könnte das von mir bezieht
[1:12:24] sich auf dieses Gebiet und sagt: "Das will
[1:12:26] ich erleben." Und dann sagt er: "Ach Herr,
[1:12:29] lass doch deine Aufmerksamkeit sein auf das
[1:12:31] Gebet des Knechtes und auf das Knecht-
[1:12:33] seine Knechte, dieses Verlangen haben,
[1:12:35] deinen Namen zu fürchten." Und das ist
[1:12:37] doch deinem Knecht heute gelungen. Und
[1:12:38] gib ihm Barmherzigkeit vor diesem Mann.
[1:12:40] Ich war nämlich der Mundschenk des
[1:12:41] Königs." Plötzlich realisiert: Ich habe die
[1:12:43] Gelegenheit. Ich bin doch direkt am König.
[1:12:45] Der Nähe merkt dort, wo Gott mich gerade
[1:12:48] dort, wo ich gerade bin, in meiner Arbeit,
[1:12:50] könnte etwas tun.
[1:12:52] Schaut, das Werk ist nicht abgeschlossen
[1:12:55] worden durch Joshua, dem Hohenpriester. Es
[1:12:58] ist nicht abgeschlossen worden durch
[1:13:00] Esra, den Zünger.
[1:13:01] Es ist abgeschlossen worden durch
[1:13:03] Nehemia, der einen weltlichen Beruf hatte,
[1:13:07] aber sich bereit gestellt hat in den
[1:13:10] Dienst Gottes und gesagt hat: "Ich bin ich
[1:13:12] stehe zur Verfügung. Gebrauchen mich, wo
[1:13:15] immer. Was immer das bedeutet." Das
[1:13:19] Werk wird abgeschlossen werden, wenn es
[1:13:21] Menschen gibt in der Gemeinde, die das
[1:13:23] Gebet beten. Von diesem Jahr die
[1:13:28] Gelegenheit kam. Also habe ich nochmal
[1:13:30] zusammengefasst, nicht wahr? Interesse am
[1:13:32] Volk, Trauern, Weinen, auch Beziehungen an der
[1:13:33] Angel.
[1:13:33] Der Bub und seine Gelegenheit erkennen.
[1:13:36] Jetzt schaut mal in Vers 1, da heißt es
[1:13:39] in Kapitel 2:
[1:13:40] "Es geschah im Monat Nisan im
[1:13:42] zwanzigsten Jahr des Königs Artaxerxes, als
[1:13:44] Wein vom Stand der Name ich den Wein und
[1:13:45] gaben der König. Ich war vorher nie zuvor
[1:13:47] traurig gewesen."
[1:13:49] Das kleine Wort, das hier wichtig ist, das
[1:13:52] Wort "lisa". Weiß jemand von euch, in
[1:13:57] welchem Monat er Kapitel 1 gespielt
[1:14:00] hat? Welche Monat hat er gespielt?
[1:14:02] In welchem Monat? Kieser war das.
[1:14:05] Kieser. Weiß jemand, wie Snap ist die
[1:14:10] SAP ist im November, Dezember. Wann ist dieser
[1:14:17] März, April?
[1:14:18] Er hat vier Monate warten müssen auf die
[1:14:24] goldene Gelegenheit. Nehemia war keiner,
[1:14:27] der gesagt hat: "Obwohl er hat gebetet und
[1:14:31] gefastet und studiert und gebetet und
[1:14:35] gefastet und studiert und gebetet und
[1:14:40] gefastet und studiert und gebetet und
[1:14:43] gefastet und studiert, gesagt: 'Herr, hier
[1:14:46] bin ich, schenk mir eine goldene
[1:14:49] Gelegenheit.'" Vier Monate hat es gedauert.
[1:14:52] Er kann die goldene Gelegenheit. Und als
[1:14:53] ihr kennt die Geschichte, würden nicht
[1:14:55] alle Verse lesen. Als die goldene
[1:14:57] Gelegenheit kommt, als natürlichen
[1:14:58] Faktoren bist du traurig und erstickt,
[1:15:01] weil 30 darf nicht traurig sein. Ja, und
[1:15:04] er dann von Herzen sagte: "Die Stadt
[1:15:05] meiner Väter liegt in Ruinen. Wie soll
[1:15:08] ich nicht traurig sein?" Und der König
[1:15:09] fragt: "Was? Was du bittest du?" Was tut er
[1:15:11] da, als er plötzlich die Tür aufgehen
[1:15:12] sind, also plötzlich den Spalt, als er
[1:15:14] merkt: "Hier kommt ein Lichtstrahl vom
[1:15:16] Thron Gottes. Das könnte die Gelegenheit
[1:15:16] sein." Und was macht er?
[1:15:17] Was macht der Liebe? Er betet das Gebet.
[1:15:21] Ist so kurz, hat nicht die Zeit auf die
[1:15:22] Knie zu gehen, die Hände zu falten, eine
[1:15:23] lange Einleitung zu beten. Er ist so sehr
[1:15:26] ein Mann des Gebetes, dass im Alltag, im
[1:15:30] in der Arbeit, beim Studium, in der Schule, im
[1:15:33] Beruf, dort, wo er dort, wo steht, plötzlich
[1:15:35] er die Gelegenheiten sieht, wie Gott ihn
[1:15:37] gibt. Und er bietet des Bund mit Gott
[1:15:40] und Gott seine die goldene Gelegenheit,
[1:15:42] die das Werk zum Abschluss zu bringen
[1:15:44] wird. Warum der
[1:15:47] König erlaubt ihm nach Jerusalem zu
[1:15:50] gehen? Die goldene Gelegenheit. Jetzt
[1:15:53] kommt mal in Vers 7.
[1:15:56] Was sagt er? Was? Akademie, danke schön, sagt
[1:16:00] er. Danke schön. Sondern was er sagt: "Und
[1:16:02] ich sprach zu dem König: Wenn es dem König
[1:16:05] gefällt, so gebe man mir Briefe an die
[1:16:06] Stadt, hat er jenseits des Stromes, damit
[1:16:08] sie mich durchziehen lassen, bis ich nach
[1:16:09] Juda komme, auch einen Brief an Asaph, den
[1:16:11] Forstmeister des Königs, dass er mir Holz
[1:16:13] gibt, damit ich die Tore des Tempel-
[1:16:15] Bezirkes, der zum Haus gehört, ausparken
[1:16:16] zimmern kann und für die Stadtmauern für
[1:16:18] das Haus, in das ich ziehen soll." Und der
[1:16:19] König gab sie mir, weil die gute Hand
[1:16:21] meines Gottes über mir war, der mir sagt:
[1:16:24] "O du bist den Herren dankeschön." Das sagte
[1:16:26] er. "Lieber König, hätte eine Liste auch
[1:16:29] das, dass das, dass das, dass das, was ich habe,
[1:16:31] schon nachgeguckt, wo das gibt, nicht
[1:16:32] weil ich jetzt besonders günstig. Ich
[1:16:34] brauch das und das und das und das und
[1:16:35] das." Nehemia hatte einen Plan.
[1:16:39] Er hat nicht einfach nur gebetet.
[1:16:42] Er hatte sich genau überlegt, wenn die
[1:16:44] Gelegenheit kommt, dann brauche ich Holz.
[1:16:46] Ich brauche das. Ich muss wissen, woher
[1:16:47] bekomme. Wenn ich dann erst anfange zu
[1:16:49] suchen, dann ist die Gelegenheit
[1:16:50] vielleicht weg. Wenn die Gelegenheit
[1:16:52] kommt, müssen meine Pläne in der
[1:16:54] Schublade sein.
[1:16:54] Ich weiß noch, der Olaf stört, wenn man
[1:16:55] erzählt vor vielen Jahren, dass seine
[1:16:57] Vorträge auf Chinesisch übersetzen
[1:16:59] lassen, für den Fall, dass irgendwann mal die
[1:17:01] Gelegenheit sich ergibt, in China
[1:17:02] predigen zu können. Nicht ein Beispiel
[1:17:05] dafür.
[1:17:05] Auch wenn jetzt vielleicht sich nicht
[1:17:07] alles schon möglich ist, machen wir
[1:17:09] Vorbereitungen. Sind wir vorbereitet für
[1:17:11] die goldene Gelegenheit? Sammeln wir wie
[1:17:12] der David das Material für den Tempel.
[1:17:15] Haben wir einen Plan?
[1:17:21] Wenn du morgen die Gelegenheit hättest,
[1:17:23] vor dem Deutschen Bundestag zu sprechen,
[1:17:23] wärst du vorbereitet mit einer Predigt?
[1:17:26] Wusstest du, was du sagen musst? Wenn in
[1:17:32] einer Woche ein Sonntagswetter lassen
[1:17:33] wird, könntest du wie wie die Aktions-
[1:17:38] dort stehen und begründen, warum es
[1:17:40] falsch ist? Sind wir vorbereitet,
[1:17:43] oder wollen wir auch immer nur darauf
[1:17:45] hoffen, dass in der Situation und
[1:17:46] irgendwas eingegeben wird? Ja, der Heilige
[1:17:47] Geist wird uns helfen und wird uns
[1:17:49] unterstützen. Und auch nicht mehr sagt:
[1:17:51] "Weil Gott mit mir war, aber einen Plan er
[1:17:53] wusste, was zu tun ist." Er hat sich
[1:17:54] Gedanken gemacht. Er hat überlegt, was
[1:17:56] könnten wir gut gebrauchen. Jetzt
[1:17:57] strategisch überlegt. Wir lieben. Wir
[1:18:00] müssen aufhören, immer nur zu warten, dass
[1:18:02] jemand anderes etwas tut in der Gemeinde.
[1:18:04] Immer nur zu denken: "Na ja, der müsst oder
[1:18:05] wann wann passiert mal was?" Den Anfang
[1:18:07] auch, wenn wir nur Laien sind, strategisch
[1:18:10] zu überlegen, was könnte ich tun, wenn die
[1:18:11] Gelegenheit sich ergibt? Und beten und
[1:18:13] fasten, dann kann Gott uns gebrochen. Er
[1:18:15] brauchte nur einen einzigen Nehemia, um
[1:18:18] das Werk abzuschließen, das 90 Jahre lang
[1:18:20] der Niederlage ein fertiger Plan.
[1:18:25] Und dann kommt Nehemia an. Er kommt
[1:18:28] nach nach Jerusalem. Und was sagen die
[1:18:31] Feinde Israels? Es heißt von Sanballat
[1:18:34] und Tobia: "Missfiel ihnen,
[1:18:39] wenn wir das Werk Gottes tun, gibt es
[1:18:42] Widerstand.
[1:18:44] Dass du gar keinen Widerstand in deinem
[1:18:46] Leben
[1:18:47] dann liegt das nicht daran, dass der
[1:18:49] Satan tot ist. Vielleicht liegt es daran,
[1:18:51] dass er nicht weiß, wohin er Widerstand
[1:18:54] leisten soll.
[1:19:01] Wenn der Papst nicht erschreckt wird von
[1:19:01] den Botschaften aus Osten und Norden,
[1:19:02] vielleicht deswegen, weil sie noch gar
[1:19:05] nicht gehört hatte. Aber Nehemia war
[1:19:08] entschieden.
[1:19:09] Hier wollte dieses diese Schande, dass
[1:19:11] man schon so sehr verlängert dort lag,
[1:19:13] und immer das Volk Gottes, aber immer
[1:19:16] noch nicht die Mauer aufgebaut hatte. Er
[1:19:18] wollte das beenden und er war
[1:19:19] entschieden.
[1:19:19] Das war das erste, was er gemacht hat. Was
[1:19:21] war das allererste? Erst bei Nacht mit
[1:19:26] ganz wenigen Freunden, ganz wenigen dann,
[1:19:29] übrigens auch eine wichtige Lektion. Habe
[1:19:30] ein paar wirklich gute geistliche
[1:19:32] Freunde. Mit wenigen Leuten hat er sich
[1:19:35] die Mauer bei Nacht angeschaut. Warum sie
[1:19:38] ihn? Warum er hat die Situation
[1:19:43] analysiert. Erleben wir müssen in unserem
[1:19:48] persönlichen Leben oder in unserer
[1:19:51] Gemeinde analysieren, woran es liegt. Wir
[1:19:55] müssen analysieren, wo die Mauern
[1:19:57] zerbrochen sind.
[1:19:58] Das fängt bei uns persönlich an. Eine
[1:20:01] Morgenandacht sollte nicht nur Gebet
[1:20:04] enthalten und Bibelstudium oder eine
[1:20:07] Abendandacht, sondern auch Zeit zur
[1:20:10] Selbstreflexion. Was habe ich gesagt? Was
[1:20:13] habe ich gedacht? Warum habe ich das
[1:20:15] gemacht? War das gut? Haben meine Worte
[1:20:17] heute einen guten Einfluss gehabt? Habe
[1:20:20] ich vielleicht jemanden unbewusst zur
[1:20:22] Sünde verführt? Habe ich vielleicht etwas
[1:20:24] Gutes getan, aber auch stolzen Motiven
[1:20:26] gemacht?
[1:20:28] Nur wenn wir die Ruinen unseres
[1:20:31] Charakters untersuchen, wissen wir, woran
[1:20:34] gearbeitet werden muss. Und nur wenn wir
[1:20:37] die Ruinen unserer Gemeinde untersuchen,
[1:20:40] wissen wir, woran gearbeitet werden
[1:20:42] muss. Übrigens, Nehemia hat nicht
[1:20:43] jahrelang damit verschwendet, Ruinen zu
[1:20:46] analysieren. Er hat sich angeschaut, was
[1:20:47] das Problem ist und dann hat er gearbeitet.
[1:20:49] Aber man kann nur effektiver etwas
[1:20:52] arbeiten, wenn man weiß, wo das Problem
[1:20:52] ist. Kennst du die Probleme in deinem
[1:20:54] Charakter? Kannst du die Probleme in der
[1:20:56] Gemeinde, die angepackt werden müssen?
[1:20:57] Kennst du die Probleme der
[1:20:59] deutschlandweiten Gemeinde angepackt
[1:21:02] werden müssen? Und zwar nicht nur die der
[1:21:06] anderen, die offensichtlich sind, sondern
[1:21:08] die, die da unser eigener Balken uns
[1:21:10] verschweigt. Nicht nur analysiert die
[1:21:14] Situation. Und übrigens, die Analyse war
[1:21:16] nicht einfach. Es heißt, die Mauern
[1:21:18] waren so eingefallen, dass er mit seinem
[1:21:20] Tier nicht mal durchkam. Er
[1:21:22] musste von seinem Tier heruntersteigen,
[1:21:23] musste persönlich da im Dunkeln tappen.
[1:21:25] Das anstrengend. Ja, es macht so viel
[1:21:27] Freude zu analysieren, als es richtig
[1:21:32] machst du dir Gedanken über das, was in
[1:21:35] unserer Gemeinde falsch läuft?
[1:21:38] Was du Gedanken, wo gebaut werden müsste?
[1:21:41] Wo da Löcher sind, wo der Feind zu
[1:21:44] leichten Zugriff in unserem in der Art
[1:21:47] und Weise die ganze Zeit verbringen in
[1:21:48] der Art und Weise, wie wir miteinander
[1:21:49] reden, in der Art und Weise, womit wir
[1:21:52] unseren unser Gehirn füllen.
[1:21:54] Die Art und Weise, wie wir gegenüber
[1:21:56] anderen uns benehmen, der Frage unserer
[1:21:59] Höflichkeit, in der Frage, woher wir uns
[1:22:05] Autoritäten nehmen. Vielleicht erwartet er,
[1:22:08] dass ich eine Liste von Sachen gebe, die
[1:22:09] alles schieflaufen in unserer Gemeinde. Ich
[1:22:11] möchte ich eine Sache und sagen: Dies ist
[1:22:12] mir am allermeisten am Herzen liegt.
[1:22:19] Beobachte mit großer Sorge, dass immer
[1:19:23] mehr Adventisten den Antichristen besser
[1:22:26] über Zeichen und Symbole identifizieren
[1:22:29] können als über ein sauberes Daniel 7
[1:22:34] Studium.
[1:22:34] Ich glaube, eine der großen Ruinen
[1:22:37] unserer Gemeinde ist, dass wir zu sehr
[1:22:38] uns von Verschwörungstheorien haben
[1:22:44] einfallen lassen. Und das werde ich dort
[1:22:48] mehr wenig Geschwister gibt, die ein
[1:22:51] eigenständiges Bibelstudium betreiben,
[1:22:55] die von Jesus was lernen, was sie nicht
[1:22:57] von anderen gehört haben, sondern im
[1:23:00] eigenen Bibellesen aus der eigenen
[1:23:03] Erfahrung erleben. Ich höre nicht oft, ich
[1:23:05] reise viel durch die Gemeinden. Ich höre
[1:23:08] nicht oft, dass Menschen zu mir kommen
[1:23:10] oder in der Schule sitzt und hey, ich hab
[1:23:12] letztens nicht studiert. Kommt den
[1:23:14] Verkehr total spannend, oder dieser Zahl
[1:23:15] mir, dass er mit Johannes zu tun hat, ist
[1:23:16] interessant, oder?
[1:23:18] Und so trainieren, dass ständig gemacht.
[1:23:19] Die sind sich begegnet. Und wenn ich sie
[1:23:20] getroffen habe, haben sie mir gesagt:
[1:23:24] "Hey du, ich hab was Neues gefunden."
[1:23:27] Ganz selten passiert das mal. Das ist
[1:23:30] eine Ruine. Ist mir gar nicht, gar nicht
[1:23:33] in alle Himmelsrichtungen schauen, dass
[1:23:36] eine Ruine. Und wir denken, aber es ist
[1:23:37] auch immer schon so gewesen. Unsere
[1:23:38] Vorfahren haben so gelebt. Nicht ob wir
[1:23:42] haben den Tempel, das Wort Gottes nicht
[1:23:44] kennen, sind wenig geschützt vor den
[1:23:48] Angriffen des Feindes. Und dann in 4:17,
[1:23:50] 18, Vers 17, 18: "Und das sprach ich zu ihnen:
[1:23:52] Ihr seht das Unglück, in dem wir uns
[1:23:54] befinden. Jerusalem liegt in Trümmern,
[1:23:56] und seine Tore mit Feuer verbrannt sind.
[1:23:58] Kommt, lasst uns die Mauern Jerusalems
[1:23:59] wieder aufbauen, damit wir nicht länger
[1:24:02] eingesperrt sind." Und ich teilte ihnen
[1:24:03] mit: "Die Güte, die Hand meines Gottes
[1:24:05] über mir gewaltet hatte, dazu die Worte
[1:24:07] des Königs mir geredet hatte."
[1:24:08] Das sprachen sie: "Wir wollen uns
[1:24:09] aufmachen und bauen." Und sie stärkt ihre
[1:24:11] Hände zu dem Gutenberg. Er arbeitet mit
[1:24:13] der Gemeinde zusammen. Er sagt nicht: "Ihr
[1:24:15] seid ihr alle unfähig, habe es bisher
[1:24:16] nicht gekommen, ich mache jetzt mein
[1:24:17] eigenes Ding." Ich meine, die Marke allein
[1:24:19] und ich weiß, bleibt ruhig, da wo ihr seid.
[1:24:21] Nein, er versucht die Gemeinde zu
[1:24:23] motivieren, zusammenzuarbeiten. Er gibt zu
[1:24:25] führen und sagt: "Lasst uns gemeinsam
[1:24:26] zusammenarbeiten."
[1:24:29] Ja, er hat alleine, ohne dass einer was
[1:24:32] gemerkt hat, alleine die Sache analysiert,
[1:24:34] aber dann lädt er alle ein und sagt:
[1:24:36] "Lasst uns zusammenarbeiten."
[1:24:39] Er wird ihn motivieren, das zu tun, was
[1:24:41] vorher nicht für möglich gehalten
[1:24:43] worden ist. Ein Aufruf zur Arbeit.
[1:24:45] Und dann kommt Kapitel 3. Jetzt arbeiten
[1:24:47] sie. Kapitel 3 ist vielleicht
[1:24:48] interessanteste Kapitel, obwohl es so
[1:24:50] langweilig zu lesen ist. Habt ihr Mann
[1:24:51] Kapitel 3 gelesen? Wir wären nicht
[1:24:53] machen aus Zeitgründen, aber Kapitel 3
[1:24:55] geht so: "An der Ecke baute der und der,
[1:24:57] baut an der Ecke und von Tor zu Tor
[1:24:59] bittet er. Und an dem Tor bot er seinem
[1:25:00] Haus gegenüber und der baute und der
[1:25:02] baute und der bot dort und er wurde von
[1:25:03] da nach da."
[1:25:06] Ich habe meine Güte, was soll das? Dieses
[1:25:07] Kapitel ist sehr interessant.
[1:25:09] Erstens zeigt es uns: Jeder hat
[1:25:10] mitgearbeitet.
[1:25:13] Jeder hat er einen Platz zum Arbeiten.
[1:25:16] Was noch interessanter ist, jeder
[1:25:20] einzelne war mir bekannt.
[1:25:22] Wenn wir gefragt: "Hey du, wissen die
[1:25:23] Männer von Dekan?" Konnte er sagen: "Die
[1:25:26] sind da." Das heißt, das war nicht einfach
[1:25:28] nur jeder macht mal wieder will, sondern
[1:25:31] das war organisiert, das war strukturiert.
[1:25:33] Den Emir Kolan, jaja, da sind die und die
[1:25:34] und die sind elementar. Und er macht das
[1:25:35] und jenes. Und wenn da ein bisschen fehlt,
[1:25:37] da kannst du noch übergehen. Das war
[1:25:38] nicht einfach nur ein wilder Haufen, der
[1:25:39] jeder irgendwie so ein bisschen vor sich
[1:25:41] hin macht. Sie haben gemeinsam
[1:25:43] strukturiert gearbeitet. Nehemia wusste
[1:25:45] ganz genau, da brauchen wir viele, da man
[1:25:47] wir wenig. Da sind die Probleme und die
[1:25:49] Probleme. Da ist ein großes Loch. Es war
[1:25:54] strukturiert. Gott sucht Menschen, die
[1:25:56] sich nicht damit zufriedengeben, dass wir
[1:25:58] ab und zu mal ein bisschen Missionen
[1:25:58] machen und ab und zu mal beten und eine

[1:26:00] machen und ab und zu mal beten und eine Gebetserfahrung hier und dort haben. Gott sucht Menschen, und dazu braucht es keine Logen und keine Priester. Das können ganz normale Leute sein. Er braucht Menschen, die beten und fasten und sagen: "Ich werde das systematisch zu meiner obersten Priorität machen, dass der Gemeinde besser geht, die Gemeinde aufgebaut wird, das Werk vorangebracht hat, das Evangelium gepredigt wird."

[1:26:22] Und fast alle machen mit. Nicht alle hat 15 neben ihnen besser, die Leute von der Chor aus, aber die Vornehmen unter ihnen wollten ihre Nacken nicht zum Dienst bei den Herren. Es wird immer Leute geben, die nicht mitmachen, aber davon, dass ich nehme mir nicht beeindrucken. Er sagt: "Die Ordner siehst du dich, gemacht nicht mit." Dieselben Leute von Dekor, später in Vers 25 oder so, arbeiten auf einem anderen Abschnitt.

[1:26:40] Von anderen heißt es, dass sie mit Eifer gearbeitet haben. Allen voran arbeiteten Priester. Interessant im ersten Vers, erste, erste, alle sind involviert. Genau. Organisiert, manche drücken sich, aber die meisten arbeiten mit Eifer, manche sogar an zwei Abschnitten. Und jetzt kommt's: Vers 38. "Wir aber bauten weiter an der Mauer, und die ganze Mauer schloss sich bis zur halben Höhe."

[1:27:06] Was passiert mit dem Volk? Und das Volk gewann Mut zur Arbeit. Bisher war das, wisst ihr, war die Gemeinde anfangs wird Mission zu lieben, wenn sie sieht, dass es funktioniert, wenn ihm auch anfangen zu wachsen. Wachsen ist so oft hab ich das gehört, hab die Gemeinde nicht bereit, geistlich nicht richtig über ihr Leben. Die Gemeinde hier gewann Mut für das Werk Gottes, weil sie gearbeitet haben.

[1:27:33] Niemals wird irgendeine Ortsgemeinde oder irgendeine Vereinigung oder irgendein Verband oder sonst irgendwie eine Einzelperson Freude haben an der Mission, wenn sie nicht schon angefangen hat, das zu tun. Wir müssen im Glauben vorangehen, und wenn wir sehen, wie Gott uns führt, werden wir voll da sein. Wir sind nicht in unserem Leben am glücklichsten gewesen in den Zeiten, wo wir gemerkt haben, Gott hat enorm von uns gewirkt. Haben wir nicht die größte Freude, geistiger in den Zeiten, wo wir gemerkt haben, es geht voran, wo wir gemerkt haben, unseren Charakter in unserem Leben, in unserer Gemeinde baut sich etwas auf.

[1:28:11] Interessant ist von Tobit und Sanballat heißt es, als Sanballat kam, vieles ihnen als nehmen, sagte: "Bauen die Mauer." Heißt es, sie spotteten und verachteten ihn. Als sie merkten, die Mauer ist halbhoch, heißt es, sie wurden zornig. Je mehr das Werk voranschreitet, desto intensiver wird der Widerstand. Und was dazu braucht ihr? Leben ist die Fähigkeit, dranzubleiben.

[1:28:45] Aber dazu jetzt gleich noch in kompliziertem. Ein Kapitel 4, Vers 4. Jetzt kommen die Sanballats und Tobias und Araber und so weiter, und die fangen jetzt an, richtig Stress zu machen. Und dann kommt ein Problem dazu in Kapitel 4, Vers 4. "Und Juda sprach: Die Kraft der Lastträger bangen, und es gibt so viel Schutz, wir können nicht mehr an der Mauer bauen."

[1:29:08] Klassischer Fall, schon so oft gehört. Wir sind erschöpft, kurz vor dem Burnout. Wir können nicht mehr. Zu viel die Arbeit, zu viel, zu viele Termine, zu viele Arbeit, so viel dies, zu viel jenes. Da wir uns ausruhen. Und ja, man kann sich überarbeiten im Werk Gottes. Ja, Tim Swait ist zu früh gestorben.

[1:29:34] Aber ich glaube nicht, dass das unser Problem ist, dass wir alle zu viel für die Gemeinde arbeiten. Das Problem könnte sein, dass unsere Prioritäten nicht ganz richtig liegen. Dass wir schon noch irgendwie als bibeltreue Christen etwas für die Gemeinde machen wollen, aber so viel anderes als Priorität haben, dass die allgemeine Arbeit zusätzlich einfach nur noch als Last empfunden wird.

[1:29:56] Was wäre passiert, wenn er mir gesagt hätte: "Ja, ja, ich brauche ich noch viel später." Wir wollen euch ja nicht, nicht, nicht. Geht wieder ein neuer Platz. Elf nächstes Jahr kann heute machen. Ihr Leben, wenn der Feind angreift, dann ist Ausnahmesituation.

[1:30:15] Und entweder wir glauben, dass wir in einer Endzeit sind und wir glauben, dass das, was ich gerade gelesen habe, und die letzten Jahre gelesen habe, von dem Papst, dass das irgendwie bedeutsam sein könnte, dann sollten wir uns auch der Tatsache ins Auge sehen, dass wir Endzeit haben und es nach Hause gehen wollen.

[1:30:30] Es sei denn, ihr möchtet, und ihr Live-Zuschauer, das teure Ur-Medien-Spezial sind. Ich möchte das nicht, möchte das wirklich nicht. Und ich frage ist: Was hat ihr mir getan? Das ganze Land erinnert sie kämpfen.

[1:30:53] Und ich besann mich und machte mich auf und sprach zu den Vornehmsten, unseren Vorstand, zu den übrigen Volk: "Fürchtet euch nicht vor ihnen, vor den Feinden! Gedenkt an den großen, mächtigen Herrn und kämpft für eure Brüder, eure Söhne und Töchter, eure Frauen und eure Häuser."

[1:31:07] Ihr kämpft doch nicht einfach nur, weil es ein Spiel ist. Es geht um eure Familien, es geht um eure Ehepartner, es geht um eure Kinder, es geht um eure Gemeinden. Es gibt auch Freunde, um eure Brüder kämpft.

[1:31:22] Das ist keine Theorie. Also es sein, dass es keine Theorie ist. Der Advent ist, weißt du, was auf dem Spiel steht? Wir werden das Land Kanaan nicht erreichen, wenn Adventismus unsere Kultur ist, in der wir aufgewachsen sind, in der wir leben, wo wir so ein bisschen unser Verhalten nach orientieren.

[1:31:53] Wir werden, wir werden das Land Kanaan als 244.000 nur erreichen, wenn Advent ist sein. Unsere Identität ist unsere Priorität, an der sich alles andere, unser Beruf und Studium und zu Hobbys und Vorlieben und zur Freizeitgestaltung, unser Medienkonsum, unsere Familien-Gestaltung daran orientiert und daran integriert ist.

[1:32:29] Und hier sind die Ruinen, ihr Leben. Ich habe zu oft, jetzt zu oft in den letzten Jahren immer wieder dieselbe Geschichte gehört, gerade von jungen Leuten, die auf Grund eines Kongresses begeistert gewesen sind und große Sachen angefangen, Projekte. Und ein paar Jahren fragt man, wo sie sind.

[1:32:47] Vielleicht sind sie noch in der Gemeinde, aber sie folgen einfach ihrer Karriere. Schaut man in Kapitel 4, Vers 10. "Und von jenem Tag an sind dann gelangt wir..." Machen das ganze Buch durch. Keine Angst.

[1:33:04] Versehen. "Und von jenem Tag an geschah es, dass die Hälfte meiner Tina in dem Werk arbeitete, während die andere Hälfte mit Speeren, Schilden, Bogen und Brustpanzer bewaffnet war." Und die Obersten standen hinter dem ganzen Haus.

[1:33:15] Damit später berichtet, wie die arbeiten mit einer Hand bauen sie und mit der anderen halten sie ein Schwert. Frage von euch an: Was ist einfacher, mit zwei Händen mauern oder mit einer Hand mauern?

[1:33:26] Also ist die Ironie, oder? Sie sagen, als er noch mit zwei Händen bauen durfte, ja, auch so viel es schaffen. Sich das wird nichts mehr. Wir brauchen eine Pause. Wer nächstes Jahr das erstmal, dass uns das ja machen.

[1:33:36] Oder er sagt: "Okay, pass auf, ich zeige euch, wie ernst die Lage ist. Die Lage eigentlich so ernst, wird mit einer Hand baut ihr Leben in Gefahr. Ist ihr beschwert euch, das zu anstrengend ist." Er ist wirklichkeit waren Todesgefahr.

[1:33:45] Ich gebe euch ein Schwert in die Hand. Fahren sie weiter. Ob jetzt beschweren sie sich nicht mehr. Sie haben noch eine Hand ist noch anstrengender. Aber ihr Lieben, ihr wisst schon, wie es ausgeht, oder? Die bauen in kürzester Zeit ein Werk, das vorher in 90 Jahren nicht gemacht worden ist.

[1:34:02] Will eine Hand, dann Schwert in der Hand. Diesem wachsam. Die arbeiten unter erschwerten Bedingungen. Und Allen White sagt: "Wir werden in der Endzeit unter erschwerten Bedingungen arbeiten." Elf die hundert Jahre vor uns.

[1:34:13] Vor 100 Jahren wäre es einfacher gewesen, das Evangelium die ganze Welt zu tragen. Obwohl es noch keine so vielen Medien gab, die Städte waren einfacher zu erreichen, die Gesundheitswirtschaft wäre einfacher gewesen. Es war einfacher, Schulen zu können. Alles war einfacher. Früher war nicht alles besser, war das war einfach.

[1:34:31] Aber Gott wird sich verherrlichen durch ein Volk, das da, wenn vorher die Leute gesagt, aber mit zwei Handys zu anstrengend. Er wird sich verherrlichen noch ein Volk, das mit einer Hand arbeitet, so gefährlich, dass das Werk durchzieht. Mit einer Hand.

[1:34:45] Und dann sagt mir in Infamous 12: "Das Werk ist so groß, die sind so verstreut. Der eine arbeitet hier, der andere arbeitet da." Manchmal hören wir nichts voneinander.

[1:34:54] Und so sagt er: "Wir brauchen Schofar-Hornbläser, die dem Schofar-Horn blasen, damit wir miteinander kommunizieren können." Wir brauchen den Kontakt untereinander.

[1:35:03] Und wie oft geschieht es, dass Leute entmutigt werden, weil sie ganz für sich alleine stehen? Ihr Leben, lasst uns zusammen arbeiten. Wird jetzt zu Stadt. Berichtet euch von, berichtet uns von eurer Arbeit. Wir wollen von uns aber brechen.

[1:35:14] Wir wollen gemeinsam zusammen arbeiten an diesem Werk. Und wenn er eine Hilfe braucht, wenn der eine in Schwierigkeiten ist, wenn ich hier auf diesem Abschnitt weiß nicht mehr weiter, dann kann ein Schokola machen. Dann kommen die anderen und sagen: "Wir helfen dir."

[1:35:27] Wenn er eine in der Gemeinde sagt: "Oh, ich habe hier ein Problem. Ich weiß nicht, wie damit umgehen soll." Ja, ich habe nicht weiter ein Problem. Der Arbeit, ein Problem, ein geistliches Problem, ein Problem mit meinem Charakter. Lasst uns dafür beten.

[1:35:37] Dann kommen die anderen, acht oder das haben immer gewusst. Nein, sie taten es ihnen. Die Arbeit mit ihm, sie helfen ihm. So wünscht sich Gott Gemeinde, dass wir uns gegenseitig ermahnen in der Liebe zu bleiben, in der Gemeinde zu bleiben, uns gegenseitig aufzuhelfen.

[1:35:53] Wie lange arbeiten sie? Vers 15. "So arbeiten wir an dem Werk, während die eine Hälfte die Sperre erhielt vom Aufgang der Morgenröte bis zum Hervorkommen der Sterne." Die Arbeit hat höchste Priorität.

[1:36:08] Das waren dieselben Menschen, die vorher jahrelang in der Ruinenstadt gelebt haben. Das haben wir auch alle sieben Tage mal in Stein dahin gebracht. Und dann müssen wir was können wir tun?

[1:36:18] Jetzt hat es oberste Priorität. Und glaubt ja nicht, dass die alle vorher völlig, wie soll ich sagen, nutzlos in der Gegend herumlagen. Die hatten vorher auch ihre Tun und ihre Arbeiten und jenes über Hobbys und die, wenn sich die Zeit vertrieben haben, vorher schon.

[1:36:37] Aber jetzt gab es etwas Wichtiges. Es gab das Werk, das getan werden musste. Und wenn etwas so Tolles dem Herrn stand, nicht irgendwo auf einer Bergkuppe hat, gedacht, da braucht noch mehr, nicht der braucht um die Arbeiter nicht kämpft an vorderster Front.

[1:36:53] Er sagt: "Ich habe selbst nennt meine besagte hineinversetzen." Ich habe die haben unsere, unsere kleine nicht ausgezogen. Wir hatten selbst die waren dabei. Werden Waffen und Wasser dabei.

[1:37:07] Preist den Herrn. Präsidenten der Selbstevaluation hält und der Balkonkasten selbst von Haus zu Haus geht. Würdest du mir mehr, mehr Leute, die nicht nur leiten, sondern die an vorderster Front mitkämpfen?

[1:37:23] Lasst uns alle, egal ob wir eine Sommerschule leiten oder eine Kindergruppe leiten, einen Hauskreis leiten. Lasst uns immer bewusst sein, wir sind auch Kämpfer an der vordersten Front.

[1:37:33] Die einzige Sache, die man von Alexander dem Großen lernen kann, alles andere ist schlecht, aber das war gut. Er hat dann vor, dass da an vorderster Front gekämpft. Wir haben nicht viel Zeit für mir fünf, nur so viel.

[1:37:41] Wissen, vielleicht gibt's plötzlich Streit in der Gemeinde. Die arbeiten zusammen und plötzlich sind sie doch im Streit, weil die einen die anderen übervorteilen. Die verkaufen sie in die Sklaverei. Es gibt Streit.

[1:37:54] Und was macht Nehemia? Neben ihm wird zornig. Aber dann heißt man: "Schaut mit dem Vers in Vers 7." Er wird zornig. Das ist doch, was macht er dann? Er platzt der ausmacht. Was geht hier nur um Platz zwei?

[1:38:07] Heraus. Nein, er sagt: "67, dann überlegte ich bei mir selbst, dann überlegt und angesprochen."

[1:38:12] Wir brauchen mehr Menschen in dieser Gemeinde, die ihm erst überlegen und dann reden. Zu viel ist kaputt gemacht worden in unseren Gemeinden, da ich, dass wir immer nur so daherplappern, die uns gerade der Mund gewachsen ist. Er hat überlegt und angesprochen.

[1:38:30] Er hatte überlegen können. Also ich brauche ja die Obersten, oder ich brauche die Anführer. Ich kann es mit ihnen nicht verscherzen, sonst wird es ja mit der ganzen Mission nicht. Oder er hätte sagen können: "Wir haben jetzt seit man nicht so, ich weiß, ihr seid, ich bin schon auf eurer Seite, aber aus politischen Gründen muss ich mich jetzt natürlich auch auf die anderen achten. Wir brauchen sie ja noch."

[1:38:49] Nicht mal seine ausgestatteten hat das so gedacht. Nein, seien vollkommen egal. Er war stand für das Recht, egal wen es betraf. Und hat sich die Obersten direkt vorgeknöpft.

[1:39:00] Und falls ja, was macht, sondern weil sie im Unrecht waren. Es gab einige mir kein Ansehen der Person. Und solange es Ansehen der Person in unseren Gemeinden gibt, in unserer Leitung gibt, solange Personen angesehen werden, weil sie eine Funktion haben und meine Position und einen Titel, so lange kann das Werk Gottes nicht vorangehen.

[1:39:22] Die Chemie hat davon nicht beirren lassen. Keine einzelne Person. Und dann beschreibt er etwas sehr, sehr Schönes. Er beschreibt, dass er in all den Jahren niemals den Lohn eines Statthalters bekommen hat.

[1:39:39] Und der Dieb rannte an der Stelle ist. Er erwähnt so im Nebensatz, dass er Statthalter ist. Das sagt davor gar nicht vorher. Können wir denken, ist ein Laie, der so als Privatmann da so ein bisschen die Sache voranbringen.

[1:39:55] Er hätte auch von Anfang an sagen können: "Ich bin Stadt hatte als Statthalter hat er fast königliche Autorität." Er hätte sich bereichern können. Er hat seine Position nicht ausgenutzt. Er war ein Vorbild der Herde und nicht ein Herrscher.

[1:40:13] Selbstlosigkeit und Demut. Er setzt sein Privatvermögen ein, um der Gemeinde zu helfen. Er setzt seine Ressourcen. Hätten nun nicht alle haben von uns haben vielleicht viel Geld. Der eine hat vielleicht viel Kraft, der nächste viel Kreativität, der nächste viel Zeit, der nächste viel Geld. Aber welche Ressourcen setzt du ein für den Bau der Mauer?

[1:40:39] Welche Ressourcen setzt du ein? Denn das Werk vorhanden. Und dann kommt das letzte Kapitel, das anschauen, weil dann ist mir gleich am Ende. In dem ihr kein Mittel 6. Mittlerweile sind gestern unseren Ballard und Tobias völlig außer sich.

[1:40:54] War das Werk geht voran und kann sich aufhalten. Und jetzt versuchen sie das allerletzte. Sie lassen dem Nehemia sagen: "Komm herab, wir wollen mit dir reden." Wenn wir jetzt die haben, Rede-Bedarf, nicht wahr? Es gibt noch Rede-Bedarf.

[1:41:04] Jetzt muss erst mal Frenz machen. Wir müssen das erstmal nicht jetzt reden. Was sagt mir das? Sagt: "Ja, keine Zeit. Ich mag ja gern zu reden, aber keine Zeit."

[1:41:16] Es gibt etwas Wichtigeres für Nehemia war die Vollendung des Werkes. Oberste Priorität. Und zwar nicht nur einmal. Es heißt hier in Vers 4.

[1:41:24] Sie ließen wir bei vier mal das gleiche sagen könnte, dass wenn, wenn, wenn, wenn ihr einen Freund habt, oder Freund sagt: "Hey, lasst uns essen gehen." Und ihr sagt: "Nee, ich habe noch fast ganz dringendes zu tun zu Hause. Hier hat noch ein paar Arbeiten zu machen." Sagt der Freund: "Wieder und essen gehen?" Sagt: "Ja."

[1:41:47] Eigentlich geht es nicht. Jetzt kommt er nochmal und sagt: "Hey, komm erst suchen, Hunger. Ich weiß, du möchtest auch gern essen und essen gehen." Kennt die Situation, wenn man einmal nein sagt, aber wird immer und immer wieder damit konfrontiert.

[1:41:58] Und irgendwann sagt man: "Hat ja, weißt du was? Okay, gehen wir doch den." Ich mir gesagt: "Nein, nein, nein, nein, nein." Und wenn du noch 27 mehr gekommen, dann hätte wieder 27 mal nein gesagt.

[1:42:15] Wenn er von etwas überzeugt war, hat er sie nicht abbringen lassen, auch wenn andere weichklopfen wollten. Er war nicht stur, aber wer hat uns die Treue standhaft?

[1:42:29] Und dann sagen sie in Vers 5 bis 6: "Da ließ Handball hat zum fünften Mal das gleiche." Doch seine Diener sagen: "Da kam mit einem offenen Brief in der Hand."

[1:42:41] Der Kamera auf der Hand, darin stand geschrieben: "Unter den Völkern verlautet, und Gott muss sagt, dass du mitsamt den Juden einen Aufstand vor Hass dar und würdest du die Mauer bauen und wollte es ihr König sein?"

[1:42:50] So sagt man: "Achte darauf, gefasst." Wenn man das Werk Gottes tut, wird man übel beschimpft. Man wird üble Nachrede überhören. Das hat mir gemacht, weil beleidigt ein Schneckenhaus verkochen. Er hat es ignoriert.

[1:43:06] Er hat die Angriffe einfach ignoriert. Dann kommt 15, und die Mauer wurde fertig. Am 25. Tag des Monats, in 52 Tagen.

[1:43:28] Das Volk Gottes hat 90 Jahre lang in Ruinen gelebt und sich als Volk Gottes bezeichnet und hatte gute Theologen, hatte Propheten, Sacharja und Haggai und Esra und Serubbabel und Josua. Aber sie haben in Ruinen gelebt und gedacht, das wird so sein.

[1:43:58] Daher hat es nur 52 Tage konzentrierte Arbeit, erfüllt vom Heiligen Geist, gebracht. Vielleicht denken wir, wenn es schon über 100 Jahre seit dem Tod von Allen White sind und wir kaum die ganze Welt erreicht haben, dann muss es ja noch 200 Jahre dauern und mindestens 100 Jahre.

[1:44:15] Oder ganz China und ganz Indien, ganz Stuttgart zu erreichen, jeden einzelnen Menschen zu 100, mindestens 50 Jahre daran oder 70 Jahre.

[1:44:30] Was denkst du, wie lange dauert es, das ist Angela mit die ganze Welt zu bringen? Wenn Jesus sagt: "Der Vater, der Sohn, der Heilige Geist, alle drei sind mit ihr."

[1:44:39] Alle Macht im Himmel und auf Erden. Wie lange dauert es? Genau so lange, wie wir uns Zeit nehmen. Genauso lange, wie viel Zeit wir dafür investieren können. Genauso viel, wie wir bereit sind, von anderen Dingen als Prioritäten wegzunehmen.

[1:44:57] Damit wird das als oberste Priorität. Versteht mich nicht falsch. Gott liebt es, wenn wir Freizeit haben. Gott liebt es, wenn wir uns für alle möglichen Dinge interessieren.

[1:45:09] Gott liebt es, wenn wir uns ausruhen. Und das brauchen wir auf dieser Erde. Ja, aber wir haben noch eine Ewigkeit. Aber wir haben nicht ewig Zeit hier. Und wir haben in unserem Leben keine Ewigkeit.

[1:45:27] Die Jahre, die wir noch haben, entscheiden wir unser Schicksal. Und die wir sie nutzen, darüber waren Jesus wieder kommt. Ihr Leben wird immer gesagt: "Wir müssen stets bereit sein, wenn bereit für die Wiederkunft."

[1:45:47] Ganz ehrlich, wenn wir alle stets bereit für die Wiederkunft sind, dann wäre Jesus schon längst gekommen. Ich glaube, wir sind nicht bereit. Ich glaube, wir uns daran gewöhnt, dass in Ruinen sind. Und wenn dann mal sein Ballett an den Ruinen vorbeizieht.

[1:46:00] Ich war, wenn der Papst eine Reise nach Amerika macht, dann sagen sie: "Siehst du, da ist wieder da." Und wenn Tobias Arbeit sieht, daher kannte Tobias vielleicht ein bisschen Spezialisten darin, die die Windeln und sie Abzeichen von Sanballat und von Tobias zu erkennen. Aber die Mauern sind nicht gebaut.

[1:46:20] Die allermeisten Menschen in Deutschland haben noch nie etwas von der Drei-Engels-Botschaft gehört. Und das, obwohl wir mehr als 100 Jahre hier präsent sind. Vor 50 Jahren gab es mehr Adventisten als heute.

[1:46:32] Die Mauern sind nicht gebaut. Und wir brauchen nicht mehr Theater über den Papst. Wir brauchen mehr Menschen wie mir. Ihr Leben, das breite nur 52 Tage.

[1:46:49] Also metaphorisch gesehen, ich war nicht falsch zitieren. 52 Tage. Und ich stelle mir die Frage: Welchen Einsatz, welchen Beitrag kann ich leisten?

[1:47:00] Und welchen Beitrag kann Jung Medien leisten? Und welchen Beitrag kannst du leisten?

[1:47:13] Und hat kein Aufruf machen mit der vorne kommen und aufstehen und dies und jenes.

[1:47:16] kommen und aufstehen und dies und jenes. Ich würde gern die Worte wirken lassen.

[1:47:20] Ich würde gern die Worte wirken lassen. Denkt mal drüber nach. Fangt mal an, euch wirklich für das Volk Gottes zu interessieren.

[1:47:31] Schaut, woran liegt's denn eigentlich? Was ist in meinem Leben verkehrt? Woran liegt's in der Gemeinde?

[1:47:38] Lasst uns fasten und beten, und dann wird der Herr Entdeckung stecken. Er wird Erweckung schenken, die wir noch nicht gesehen haben. Und er wird das Werk abschließen mit einer Schnelligkeit, die uns erstaunt.

[1:47:56] Und damit passieren, was ihr neben mir 66. Wir alle werden erkennen, dass es das Werk des Herrn gewesen ist.

[1:48:06] Vielleicht ist das größte, dass das meiste, was wir tun im Werk Gottes, wir vielleicht aus eigener Sucht, aus Darstellung, aus Egoismus tun.

[1:48:18] Es war nicht nur in der Gemeinde, auch unter den Missionswerken, dass jeder versucht, den anderen zu übertrumpfen, ein bisschen auf Distanz zu gehen.

[1:48:28] Doch lernen könnten wir uns alle gemeinsam vor Gott zu beugen, fasten und zu beten, unsere Herzen vor Gott zu demütigen. Ich glaube, Gott kann Großes tun. Ich glaube, es gibt nicht mehr unter uns...

[1:48:48] Wer von euch möchte sagen in seinem Herzen: Ich möchte nicht Gott ganz weinen, und ich möchte von Herzen einen Beitrag leisten zum Aufbau des Werkes Gottes.

[1:49:03] Ich will mich nicht damit zufriedengeben, die nächsten 20 Jahre weiter in denselben Ruinen zu leben. Ich möchte, dass die ihnen gebaut werden. Das ist euer Wunsch.

[1:49:32] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir so sehr, dass du uns die Augen dafür öffnest, dass du sehr viel mehr tun kannst, als wir es für möglich halten.

[1:49:44] Herr, wir möchten dich um Vergebung bitten, dass wir mit viel zu wenig zufrieden gewesen sind, dass wir mit viel zu wenig Erfahrungen uns zufrieden gegeben haben und nicht die Schätze des Himmels in Anspruch genommen haben, die du bereit gewesen wärst, uns zu geben.

[1:49:58] Herr, vergib uns, dass unsere Prioritäten überall gehabt haben sollen und nicht bei dir.

[1:50:07] Vergib uns, dass wir zwar oft von der Vollendung des Werkes gesprochen haben, aber nicht viel wirklich drüber nachgedacht haben und nicht viel hinterfragt haben, was dann von uns nötig wäre, damit das geschehen kann.

[1:50:23] Und Herr, wir wissen, du brauchst nur zwölf, die bereit sind, dir zu folgen, wohin du auch gehst. Du hast zwölf ausgebildet, die die ganze Welt auf den Kopf gestellt.

[1:50:36] Und Herr, wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du zu unseren Herzen sprichst und dass dieser Tag, dieser Moment, diese Gelegenheit daran denken, dass es sieben Jahre Joel Media gibt.

[1:50:52] Vielmehr ein Tag sein wird, den wir zurückdenken als den Tag, wo wir uns entschieden haben, neue Prioritäten zu setzen in unserem Leben, als wir uns entschieden haben, es dir ganz zur Verfügung zu stellen, koste es, was es wolle.

[1:51:08] Und danke, Herr, dass wir das Beispiel von mir haben, dass das Werk in kürzester Zeit abgeschlossen worden ist.

[1:51:16] Und danke, dass du verheißen hast, dass du durch deinen Heiligen Geist in uns wirken möchtest.

[1:51:23] Und wir bitten dich so sehr, dass du das tust, dass du ein Wunder in meinem Leben und in dem Leben von allen seinen Geschwistern, in unserem Leben tust, in unseren Gemeinden.

[1:51:32] Und wir danken dir, dass du verheißen hast, dass wir wissen dürfen, dass du bei uns bist bis ans Ende der Weltzeit.

[1:51:40] So wollen wir unser Leben dir ergeben und wir danken, dass du uns führst in deinem Namen bieten wir Jesus. Amen.


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