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In dieser Predigt von Eric Flickinger wird die aktuelle Weltlage mit Fake News, Brexit und Terror beleuchtet und die Frage gestellt, ob diese Welt noch zu retten ist. Anhand biblischer Prophezeiungen, insbesondere aus dem Buch Daniel, wird gezeigt, wie Gott die Geschichte der Weltreiche vorhergesagt hat und wie diese Vorhersagen bis in unsere heutige Zeit präzise eingetroffen sind. Die Predigt bietet eine Perspektive, die Hoffnung und Orientierung in einer unsicheren Welt gibt, indem sie auf die Verlässlichkeit göttlicher Zusagen und die letztendliche Hoffnung auf Gottes Reich hinweist.


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Serie: MACHT GLAUBE HOFFNUNG

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Transkript

[0:30] Guten Abend und willkommen. Unser Thema heute Abend ist Fake News, Brexit und Terror. Ist diese Welt noch zu retten? Wir wollen uns heute Abend anschauen, was in dieser Welt passiert. Was bedeutet das eigentlich überhaupt? Gibt es da einen Zusammenhang oder ist das alles nur irgendwie völlig zusammenhanglos? Hoffentlich können wir heute Abend sehen, dass es tatsächlich einen größeren Zusammenhang gibt. Und ich hoffe, dass wir heute Abend mit größerem Frieden und größerem Trost diesen Raum verlassen können.

[1:37] Bevor wir aber heute Abend das Thema anschauen, möchte ich uns zu einem kurzen Gebet einladen. Lieber Vater, heute Abend haben wir uns hier zusammen eingefunden und wir möchten ermutigt werden von dir. Bitte segne uns, wenn wir uns jetzt anschauen, was heute in der Welt passiert. Wir beten das im Namen Jesu. Amen.

[2:07] Fake News. Das scheint die Schlagzeilen heute wirklich zu dominieren. Gibt es für uns eine Hoffnung, diese Dinge zu verstehen? Wir werden das heute herausfinden. Was sind eigentlich Fake News? Das ist eigentlich eine Falschinformation, die von konkurrierenden Nachrichtenunternehmen herausgebracht werden, sodass Menschen anfangen, so in ihrem Sinne zu denken. Manchmal sind diese Nachrichtendienste ganz aufrichtig und ehrlich, aber oft kommen diese Fake News auch von Quellen, die eigentlich überhaupt gar kein Wahrheitsgehalt haben.

[3:11] Also warum gibt es Fake News? Sie sind schon seit über 100 Jahren gegenwärtig, aber so in den letzten Jahren ist das sehr viel mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden. Ein Grund, warum Fake News so populär sind, ist, man kann damit Menschen dazu bringen, anders zu denken als der eigene Gegner. Fake News wurden ganz besonders bekannt und populär während der 2016 stattfindenden Präsidentschaftskampagne in den USA. Denn einer der Kandidaten um das Präsidentenamt in den USA, er mochte es immer wieder, dieses Wort Fake News zu benutzen, wann immer Nachrichtenagenturen irgendetwas gegen ihn und seine Worte publizierten.

[4:29] Solche Fake News ist aber nicht nur etwas, was wir in den USA zu leiden haben, sondern etwas, was wir auch weltweit beobachten können. Ob man jetzt die Süddeutsche Zeitung liest oder Die Welt oder Bild. Jeder hat so seine ganz besondere Perspektive. Und es ist dann schon herausfordernd, sich die verschiedenen Quellen anzuschauen, um zu verstehen, was ist jetzt wirklich verlässlich. Wenn wir uns also wirklich wichtige Themen anschauen, die in der heutigen Welt passieren, dann ist es wirklich schwierig zu wissen, was eigentlich so unter der Oberfläche passiert.

[5:22] Zum Beispiel, wenn man sich den Brexit anschaut. Vor wenigen Jahren, als dieses Referendum dann durchging und das Vereinigte Königreich ankündigte, dass sie die EU verlassen würden, haben sich Leute gefragt, was wird das jetzt eigentlich bedeuten? Was wird das mit der Wirtschaft in Europa tun? Und was hat das mit der Wirtschaft hier in Deutschland zu tun? Und wenn das Vereinigte Königreich nächstes Jahr offiziell aus der EU zurückzieht, wie wird das die Rolle Deutschlands beeinflussen, die Deutschland in der EU spielt? Da gibt es sehr viel Unsicherheit heute. Einige Nachrichtenagenturen sagen, es ist eigentlich eine gute Sache, dass das Vereinigte Königreich geht. Andere sagen, es ist eher eine schlechte Sache. Und ganz klar, wir werden es nicht wissen, bis zum nächsten März, wenn sie offiziell aussteigen. Aber selbst dann werden wahrscheinlich verschiedene Nachrichtenagenturen uns dazu bringen wollen, verschiedene Dinge zu glauben.

[6:44] Und wie steht es um den Terror heutzutage in der Welt? Wo geht das so? In welche Richtung geht das? Einige Jahre lang hat man sich ja Gedanken gemacht über die Rolle der ISIS und dann die ganze Einwanderungswelle von Flüchtlingen in Europa. Würde das vielleicht bedeuten, dass es mehr Terrorismus jetzt in Europa bringt? Viele Menschen haben nach wie vor diese Frage in ihrem Kopf.

[7:34] Wir schauen uns an, was mit dem Wetter passiert. Wir sehen Tsunamis, Hurrikans und Tornados. Wir haben die enorme Hitze gesehen in diesem Jahr, die die Ernten beeinflusst hat. Wir sehen Beschwemmungen. Und wir fragen uns auch, wohin soll das noch alles führen? Wird das auch noch schlimmer werden? Viele Menschen machen sich einfach Sorgen wegen der Zukunft und sie wissen nicht, was die Zukunft bringt. Und sie bekommen Informationen von verschiedenen Quellen, und die stimmen nicht überein.

[8:25] Wir wollen heute Abend mal so die Fake News beiseiteschieben. Und wir wollen uns eine Quelle für unsere Informationen anschauen, die wirklich zeitbewährt ist. Ein altes Manuskript, ein altes Buch, das seit tausenden Jahren schon existiert und das immer und immer wieder Menschen geholfen hat, gute Antworten zu finden auf die Probleme der Welt. Wir haben ein Buch, das viele Menschen besitzen, aber das viele Menschen aber gar nicht wirklich nutzen. Sie öffnen es selten und lesen kaum darin. Vielleicht gehen sie ab und zu zur Kirche und hören mal so eine Passage, vorgelesen vom Pastor. Aber es passiert sehr selten, dass Menschen wirklich sich in dieses Buch hinein vertiefen, um selbst Antworten für sich zu finden.

[9:33] Heute wollen wir dieses Buch etwas öffnen und sehen, ob es da irgendetwas gibt, was wir für uns lernen können. In dem Buch Jesaja gibt es eine sehr interessante Stelle, die wir heute Abend genau betrachten werden. In Jesaja 46, Vers 9 und 10 sagt es so: In Jesaja 46, Vers 9 und 10 lesen wir: "Gedenkt an das Frühere von der Urzeit her, dass ich Gott bin und keiner sonst, ein Gott, dem keiner zu vergleichen ist. Ich verkündige von Anfang an das Ende und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage, mein Ratschluss soll zustande kommen und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen."

[10:21] Also Gott macht in der Bibel wirklich eine sehr starke, herausfordernde Behauptung. Er sagt, ich werde im Vorhinein euch erzählen, was in der Zukunft passieren wird. Und ich werde diese zukünftigen Ereignisse akkurat vorhersagen. Er verknüpft damit seine eigene Reputation, seinen eigenen Ruf.

[10:54] Wir wollen also sehen, ob Gott etwas über die Zukunft Europas in der Bibel gesagt hat. Und um das herauszufinden, wollen wir so in unserer Vorstellung einige tausend Jahre zurückgehen zu einem Buch der Bibel, das vor ungefähr 2500 Jahren geschrieben worden ist. Das Buch hat den Titel Daniel.

[11:22] Wer war Daniel? Daniel war ein junger Mann, der gefangen genommen worden war aus Jerusalem durch die babylonische Armee. Er wurde als Gefangener nach Babylon gebracht. Er war sehr intelligent, ein sehr kluger Kopf. Und er hatte eine Beziehung zu Gott. Sein Wissen und seine Erfahrung haben auch die Babylonier sehr geschätzt. Statt ihn einfach umzubringen, haben sie ihn für sich benutzen wollen und haben ihn dann zu einem Ratgeber gemacht.

[12:13] 2500 Jahre vor unserer Zeit war Babylon ein wirklich mächtiges Königreich. Es war eine Weltmacht, die die Welt anführte. Der König Babylons vor 2500 Jahren war ein Mann namens Nebuchadnezzar. Eines Abends, eines Nachts hatte Nebuchadnezzar einen Traum. Er fragte sich in diesem Traum, was wohl die Zukunft seines Königreiches sein würde. Und als er schlief, gab Gott ihm einen Traum. Aber dieser Traum war so vivid, so mächtig, dass er aus seinem Schlaf aufwachte.

[13:05] Ich weiß nicht, ob Ihnen das schon mal passiert ist. Sie haben fast geschlafen. Sie hatten einen Traum. Der Traum war so beeindruckend, so mächtig, dass man aufgewacht ist. Und dann wachte man auf und man kann sich nicht mehr genau erinnern, was man eigentlich geträumt hat. Genau das ist dem Nebuchadnezzar passiert.

[13:36] Wir wollen also in Daniel, in dort das zweite Kapitel, über diese Geschichte lesen, über diesen Traum. Denn obwohl das vor 2500 Jahren passiert ist, hat das Implikationen für uns heute in Europa. Wir werden uns in Daniel 2 die ersten vier Verse anschauen. Daniel 2, Vers 3, Vers 4. Das sind die Männer, denen er wirklich vertraute, wenn es um Schwierigkeiten in seinem Königsbereich ging.

[14:57] Er hat also die Männer gerufen und das ist, was passierte. Vers 5 und 6. Er hat gesagt: "Ich möchte, dass ihr mir helft. Wenn ihr mir nicht helfen könnt, hier ist mein Plan dann. Ich werde eure Arme abhacken und eure Beine auch und euren Kopf gleich auch noch und ich werde euch helfen, wenn ihr mir nicht helfen könnt. Dann werde ich euch so in kleine Teile schneiden und ich werde euer Haus in eine Mischung machen." Oh, Mann. Das wäre ein Anreiz für die meisten von uns. Das würde uns doch inspirieren, wirklich unser Bestes zu geben, oder?

[16:08] Aber es gab ein Problem. Das Problem war ja, Nebuchadnezzar konnte sich nicht erinnern, welchen Traum er eigentlich gehabt hatte. Bis zu diesem Punkt, wann immer er einen Traum hatte und er seine weisen Leute gerufen hatte, hat er sie immer gerufen, hat ihnen dann seinen Traum gesagt und sie haben sich dann irgend so eine ganz wunderbare, angenehme, schmeichelnde Interpretation ausgedacht, die ihn glücklich gemacht hat. Das ist ja nicht schwer zu tun, oder? Das kann ich auch. Und Sie könnten das ganz bestimmt.

[16:56] Das Problem war jetzt, der König konnte den Traum aber nicht mehr wieder in Erinnerung bringen. "Wenn ihr mir aber den Traum und seine Deutung verkündet, so solltet ihr von mir Geschenke und Gaben und große Ehre empfangen. Darum sagt mir den Traum und seine Deutung."

[17:14] Nebuchadnezzars Problem war, er wusste nicht, wo er hingehen sollte, um echte Antworten zu finden. Er ging zu den Astrologen, diesen Wahrsagern, diesen Chaldean. Diese Menschen hatten keine wirklich belastbare Quelle für Informationen. Das sind so diejenigen, so ähnlich wie Menschen heute, so zu Leuten gehen, die so die Kristallkugel hineinschauen oder die dann in den Händen lesen wollen oder das Horoskop oder den Sternkreis. Vor 2500 Jahren konnten sie schon dem König nicht helfen und auch heute können die nicht wirklich helfen.

[18:08] Wir wollen uns also nicht mit solchen Quellen von falschen Informationen, von Fake News abgeben. Sondern wir wollen uns an etwas halten, auf das wir uns wirklich verlassen können. Wir schauen uns die nächsten Verse an, ab Vers 7. Da antworteten sie zum zweiten Mal und sprachen: "Der König möge seinen Knechten den Traum erzählen, damit er mir die Deutung verkünden kann."

[18:32] Der König antwortete und sprach: "Ich weiß nun sicher, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass mein Entschluss unwiderruflich feststeht. Wenn ihr mir nicht den Traum mitteilt, so bleibt für euch nur ein Urteil. Denn ihr habt euch vorgenommen, lügenhafte und trügerische Worte von mir zu reden, bis sich die Zeiten ändern. Darum sagt mir den Traum, damit ich weiß, dass ihr mir auch die Deutung verkünden könnt."

[18:59] Ich habe mich entschieden. Wenn ihr mir nicht den Traum und seine Interpretation sagen könnt, dann weiß ich, dass ihr mich sowieso nur in die Irre führen wollt. Denn wenn ihr mir nicht sagen könnt, was vor 24 Stunden in der Vergangenheit passiert ist, warum sollte ich euch dann vertrauen, dass ihr wisst, was in den nächsten 24 Stunden passiert? Wenn ihr mir nicht den Traum und seine Interpretation sagen könnt, dann weiß ich, dass ihr mich sowieso nur in die Irre führen wollt. Denn wenn ihr mir nicht sagen könnt, was vor 24 Stunden in der Vergangenheit passiert ist, oder 2400 Jahre in der Zukunft.

[19:35] Wir lesen weiter, Vers 10. Die Chaldea antworteten vor dem König und sprachen: "Es gibt keinen Menschen auf Erden, der verkünden könnte, was der König befiehlt. Deshalb hat auch nie irgendein großer und mächtiger König so etwas von irgendeinem Traumdeuter, Wahrsager oder Chaldea verlangt. Denn die Sache, die der König verlangt, ist schwer. Es gibt auch niemand, der es dem König mitteilen könnte, dass er der König ist."

[20:02] Hierüber wurde der König aufgebracht und sehr zornig. Und er befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. Also der König gab den Befehl, dass alle seine weisen Männer umgebracht werden sollten. Das war jetzt nicht einfach nur ein schnell dahergeredeter Befehl. Er wusste jetzt, dass sie sein Vertrauen verspielt hatten. Er hat also diesen Befehl herausgegeben, dass alle Weisen Babels getötet werden sollten.

[20:38] Aber nicht alle Experten und nicht alle weisen Menschen in Babel haben jetzt diese Methoden angewandt, wie die Chaldea. Ich habe bereits ein Individuum erwähnt, von dem wir wissen, dass er dem Gott des Himmels folgte. Das war natürlich Daniel. Daniel hatte auch drei weitere Freunde, die ebenfalls zu den Weisen in Babel zählten. Seine Namen waren Meshach, Abednego und Asai. Ihr habt Shadrach, Meshach und Abednego. Und ihr habt auch Abednego und Asai. Ihr habt Shadrach, Meshach und Abednego. In Hebräisch waren sie Hananiah, Mishael und Asariah.

[21:30] Daniel ging also zum König und hat ihm etwas Zeit gebeten, um ihm zu helfen. Er war nicht Teil der Gruppe, die dem König helfen wollte. Aber er war Teil der größeren Gruppe der Weisen, die jetzt umgebracht werden sollten. Er ging also zum König und bat um etwas Zeit.

[22:01] In Vers 17 heißt es: "Darauf zog sich Daniel in sein Haus zurück und teilte die Sache seinen Gefährten mit, Hananiah, Mishael und Asariah, damit sie von dem Gott des Himmels Erbarmen erflehen möchten wegen dieses Geheimnisses, damit nicht Daniel und seine Gefährten samt den übrigen Weisen von Babel umkämen."

[22:27] Daniel ging mit seinen Freunden zurück nach Hause und sie begannen zu beten. Wenn sie wüssten, dass ihr Leben auf dem Spiel stünde, dann würden sie wahrscheinlich auch beten, oder? Aber Daniel hat nicht nur dann gebetet, wenn sein Leben in Gefahr war. Gebet gehörte zu ihm ganz gewöhnlich dazu. Wir sehen sogar später im Buch Daniel, dass er wegen seiner Gebetsgewohnheit sogar richtig Probleme noch bekam. Er ist deswegen sogar in eine Löwengrube geworfen worden. Aber das ist viel später in seinem Leben passiert.

[23:11] An diesem Abend hat Daniel zu Gott gebetet, dass er ihm helfen möge. Und Gott hat sein Gebet erhört. So gab Gott dem Daniel den selben Traum, den er auch Nebukadnezar gegeben hatte. Und zusätzlich zu dem Traum gab er ihm auch die Deutung, die Interpretation, was dieser Traum meinte.

[23:36] Was können wir also von dieser Tatsache lernen? Das Erste, was wir lernen sollten, ist, Gott kümmert sich um uns, er sorgt sich um uns. Er ist nicht einfach nur eine Gottheit, die irgendwo in der weiten Ferne lebt und die sich nicht um uns kümmert. Er hat nicht einfach hier auf der Erde vor tausenden Jahren mal was begonnen und ist dann einfach weggelaufen. Und er ist auch sehr interessiert an dem, was in Ihrem Leben passiert.

[24:17] Wenn Sie einen Puls haben, wenn Ihr Herz schlägt, dann gibt es eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie ein paar Herausforderungen im Leben haben. Diese Herausforderungen können ganz verschiedene Formen haben. Für manche Menschen ist die Herausforderung mit ihrem Beruf, mit ihrem Job. Sie sind unzufrieden dort, wo sie gerade sind und wissen nicht, wie es in der Zukunft weitergehen soll.

[24:50] Einige Menschen haben Herausforderungen in ihrer Ehe. Sie haben versucht, mit ihrem Ehepartner so zurechtzukommen. Sie haben vielleicht sogar Ratgeber zurate gezogen. Aber nichts hat so richtig funktioniert. Und sie überlegen sich jetzt, sollen wir uns scheiden lassen?

[25:14] Andere haben vielleicht Probleme mit ihren Kindern. Sie haben versucht, ihre Kinder gut zu erziehen. Sie haben versucht, ihnen beizubringen, gute Entscheidungen zu fällen. Und dann haben die Kinder eine wichtige Entscheidung zu fällen gehabt im Leben. Und sie haben sich mit den falschen Dingen abgegeben. Und auch die falschen Freunde gehabt. Und jetzt macht man sich vielleicht Gedanken um das eigene Kind.

[25:48] Andere Menschen haben Herausforderungen und Probleme mit Drogen oder mit Missbrauch von Drogen zum Beispiel, Alkohol oder Tabak. Dinge, die uns abhängig machen. Dinge, die es uns schwierig machen, wirklich gute oder bessere Entscheidungen zu fällen. Und vielleicht haben wir schon alles versucht, um diese Probleme irgendwie zu lösen.

[26:18] Gott sorgt sich um diese Dinge. Und wenn wir diese Herausforderungen ihm darbringen, im Gebet, wenn wir sie ihm erzählen, dann kann er auch uns antworten, so wie er dem Daniel vor 2500 Jahren geantwortet hat. Daniel hat gebetet, Gott hat geantwortet.

[26:44] Als Antwort, wie ich schon gesagt habe, erhielt er denselben Traum plus die Interpretation. Dieser Traum war wirklich außergewöhnlich. Also am nächsten Tag kam der Daniel und er sagt dem König: "Hier ist dein Traum. Das hast du geträumt. Es ist ein wirklich außergewöhnlicher Traum. Ein Traum, der so 2500 Jahre Geschichte skizziert. Aus der Zeit von Daniel bis in unsere Zeit hinein und noch darüber hinaus."

[27:31] In diesem Traum hat Gott 14 Weltmächte identifiziert. Einige von ihnen werden sogar dann erwähnt mit Namen. Und er gibt auch die Reihenfolge ihres Erscheinens an und welches Königreich dann danach kommen würde. Wir wollen uns also diesen Traum ein wenig genauer anschauen. Und wir werden in diesem Traum auch etliches lernen über europäische Geschichte. Wir schauen uns also Daniel Kapitel 2 an. Und wir werden in Vers 31 beginnen. Und wir wollen jetzt mal sehen, was Gott über die Zukunft von Europa zu sagen hat.

[28:21] Also Daniel sagt dem Nebukadnezar: "Du, oh König, schautest und siehe, ein erhabenes Standbild. Sein Gesicht war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich. Es stand vor dir und sein Anblick war furchterregend. Das Haupt dieses Bildes war aus gediegenem Gold. Seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden aus Erz, sein Oberschenkel aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton. Du sahst zu, bis sich ein Stein losriss, ohne Zutun von Menschenhänden und das Bild an seinen Füßen traf, die aus Eisen und Ton waren und sie zermalmte. Da wurden Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold miteinander zermalmt und sie wurden wie Spreu auf den Sommertennen und der Wind verwehte sie, sodass keine Spur mehr von ihnen zu finden war. Der Stein aber, der das Bild zertrümmert hatte, wurde zu einem großen Berg und er füllte die ganze Erde."

[29:19] Also Daniel erzählt dem König, was eigentlich passiert ist. Und er geht mit uns jetzt so durch die Geschichte hindurch. In Vers 37 heißt es: "Du, oh König, bist ein König der Könige, dem der Gott des Himmels das Königtum, die Macht, die Stärke und die Ehre gegeben hat."

[29:52] Er sagt also dem König: "Du bist dieses goldene Haupt, das Königreich von Babylon." Also der Nebukadnezzar hat sich da wohl sehr gut gefühlt, dass sein Königreich repräsentiert wurde durch dieses goldene Haupt.

[30:11] In Vers 38 geht es noch etwas weiter. Er sagt also: "Du bist das Haupt aus Gold." Hier haben wir also Nebukadnezzar, der sich wirklich gut fühlt. Und wir schauen uns die Geschichte dieser Welt an. Das goldene Haupt repräsentiert das Königreich Babylon. Und Babylon regierte von 605 bis 539 BC. Und Gold war ein guter Symbol, um das Königreich Babylon zu repräsentieren.

[31:02] Es war ein wirklich erstaunliches Königreich. Die Hauptstadt des Reiches Babylon war natürlich die Stadt Babylon. Es war ungefähr so 570.000 Jahre alt. Und es war eine großartige Stadt. Die Mauern waren enorm dick und auch hoch. Es gab keinerlei militärische Möglichkeit in der damaligen Zeit, diese Stadt einzunehmen, diese Mauern zu zerbrechen. Und der Fluss Euphrat floss durch die Mitte der Stadt. Es floss direkt durch das Zentrum der Stadt, durch die äußeren Mauern hindurch, und dann auf der anderen Seite wieder durch die äußeren Mauern.

[32:07] Es gab über 200 Tempel, die mit goldenen Kuppeln verziert waren. Dann gab es die berühmten hängenden Gärten von Babylon. Es war eines der Sieben Weltwunder. Es war ein Geschenk, das Nebuchadnezzar seiner medischen Frau gemacht hatte, die aus dem Gebirge, aus dem Land kam, und die jetzt sich zu Hause fühlen wollte. Sie hatten genügend Möglichkeiten, dort innerhalb der Stadt Essen anzubauen, dass man die Menschen für 20 Jahre lang ernähren konnte. Und so wie der Fluss durch die Stadt hindurchfloss, hat das auch das lokale Klima etwas beeinflusst.

[33:00] Nebuchadnezzar war sehr stolz auf das, was er gebaut hatte. In der Tatsache, als Teile, Kleinteile, um die Mauer und die Gebäude in der Stadt zu bauen, hat er seinen Namen in all diesen Kleinteilen, Nebuchadnezzar, eingraviert. Nebuchadnezzar war sehr stolz darauf, dass alle Kleinteile, alle Lehmgegenstände, seinen eigenen Namen, Nebuchadnezzar, eingravieren lassen. Und hier kann man ein Stück sehen, das ich selbst in meiner Hand halte, 2500 Jahre alt. Und an der rechten Ecke unten ist der Name Nebuchadnezzars eingraviert. Die findet man überall in den Ruinen Babylons. Er war sehr stolz über das, was er erreicht hatte. Er wollte, dass sein Königreich für immer bestehen bleiben würde.

[34:08] Es gab allerdings schlechte Nachrichten in dem Traum, den er gehabt hatte. Das war seine Hoffnung hier. "Die ganze Erde warf sich zu Babylons Füßen." Und an anderer Stelle: "Babylon, die Stadt, die meinen Augen Freude bereitet, die ich verherrlicht habe, möge sie für immer bestehen." Und obwohl er gehofft hatte, dass seine Stadt für immer bestehen bleiben würde, sagte ihm Daniel, dass das nicht der Fall sein würde.

[34:39] In Vers 39 heißt es: "Nach dir aber wird ein anderes Reich aufkommen, geringer als du, und ein nachfolgendes drittes Königreich, das Erze, wird über die ganze Erde herrschen." Welches Königreich würde das sein? Es war tatsächlich das vereinte Reich der Meder und der Perser. Es wurde durch die Brust und die Arme aus Silber repräsentiert. Es war ein sehr bedeutsames Königreich. Es war auf jeden Fall nicht so reich und so einflussreich wie das erste. Aber es hat das erste Königreich erobert.

[35:23] Wie ist das passiert? In der Bibel, in Daniel, Kapitel 5, da lesen wir von einer Geschichte. Das ist die Geschichte des Enkels von Nebuchadnezzar. Sein Name war Belshazzar. Und er war der Herrschende in jenen Tagen. Das ist etliche Jahre, eigentlich Jahrzehnte, nachdem Daniel 2 passiert ist. Er war äußerst stolz. Und da wird in Daniel 5 berichtet, wie er ein großes Festgelage abgehalten hat.

[36:10] Der Grund, warum das so gefährlich war, war, die Zeit, die er für dieses Festgelage ausgesucht hatte, war zu einer Zeit, als die Stadt gerade von einer anderen Armee belagert wurde. Die Armee der Meder und Perser hatte die Stadt Babylon bereits umzingelt. Aber die Babylonier machten sich gar keine Gedanken drum. Denn sie hatten ja all das Wasser, das sie brauchten, im Fluss Euphrat. Sie hatten all das Essen, was sie brauchten, zum Beispiel in den hängenden Gärten. Sie hatten diese unfassbar dicken Mauern.

[36:52] Die Historiker sagen uns zum Teil, dass die Soldaten in Babylon auf den Mauern stehen würden und dann Essen nach außen geben würden, um die Soldaten zu retten. Und dann Essen nach außen werfen würden, also zu den Armeen, die draußen standen. Normalerweise bedeutet ja, dass wenn man umzingelt ist, dass man hungert und vielleicht stirbt. Aber darum brauchten sie sich keine Gedanken machen. Sie haben vielmehr noch ihrer feindlichen Armee etwas mit dem Essen ausgeholfen.

[37:31] Also hatte Belshazzar an jenem Abend dieses enorm große Festgelage. Er hatte 1.000 der Großen seines Königreiches einlud. Und die Konkubinen und die Frauen waren alle da. Es gab alle möglichen Sorten von Essen und Trinken. Aber dann machte Belshazzar einen folgenschweren Fehler.

[37:55] In seinem Stolz gab er den Befehl, dass man in den Raum ging, wo all die heiligen Geräte aus dem Tempel Jerusalems aufbewahrt waren, die sein Großvater Nebuchadnezzar gestohlen hatte. Und er sagte: "Bring sie mir her." Und er hat Alkohol dort hineingeschüttet. Und er hat dann seinen eigenen Göttern Toasts getrunken. Und er hat dann seinen eigenen Göttern Toasts getrunken. Und er hat dann seinen eigenen Göttern Toasts zugesprochen. Trink Sprüche zu den Göttern aus Gold und Silber und Bronze und Holz.

[38:39] Und als er das tat, passiert etwas. Die Bibel sagt, eine Hand erschien. Und sie schrieb in flammenden Buchstaben eine Botschaft an die Wand. So er hat das getan, was sein Großvater getan hatte. Er hat seine weisen Männer zusammengerufen. Er hat seine weisen Männer zusammengerufen. Und er sagte: "Lese mir diese Wörter. Sag mir, was sie bedeuten. Und wenn du mich das vorlesen kannst, werde ich für dich der dritte Herrscher dieses Königreiches werden. Ich werde euch unglaublich reich machen." Aber sie konnten es nicht lesen.

[39:28] Er fragte sich: "Was soll ich tun?" Dann kam jemand zu ihm. Und er sagte: "Vor vielen, vielen Jahren hatte dein Großvater ein Problem. Und der einzige, der deinem Großvater helfen konnte, war ein Mann namens Daniel. Und Daniel ist immer noch lebendig, hieß es. Wenn du ihn rufst, kann er dir vielleicht helfen, oder?" Also hat er Daniel rufen lassen. Er hat Daniel diese Worte an der Mauer gezeigt, an der Wand. Und er sagte: "Wenn du mir diese Worte lese, werde ich für dich ein großartiger Herrscher dieses Königreiches werden." Und er sagte: "Wenn du mir diese Worte lese, werde ich für dich ein großartiger Herrscher dieses Königreiches werden." Und er sagte: "Wenn du mir diese Worte lese, werde ich für dich ein großartiger Herrscher dieses Königreiches werden."

[40:18] Und Daniel schaute sich die Worte an. Und er sagte: "Ich kann die Worte lesen. Und ich weiß, was sie bedeuten. Aber du kannst deinen Lohn für dich behalten. Denn am Ende dieser Nacht bist du gar nicht mehr in der Position, jemandem noch einen Lohn zu geben." Er hat also die Worte gelesen. Und er sagte: "Deine Worte sind die folgenden." Er sagte: "Deine Worte sind die folgenden."

[40:51] Er sagte: "Dein Königreich wurde gezählt und wird zu leicht gefunden werden. Und es wird zwischen den Medern und den Persern aufgeteilt werden." Und an dieser Nacht, das ist, was passiert ist. Hier ist, was passiert ist.

[41:09] Vor etwas Zeit, vor diesem Abend, gab es den General der medopersischen Armee, einen Mann namens Cyrus. Er hatte die Idee, dass seine Soldaten etwas anderes tun sollten, als einfach nur um der Stadt herum zu warten. Er befahl ihnen zu graben. Ein anderes Flussbett um die Stadt herum. Und sie sollten ausgraben in der Nähe des Flusses. An dieser Nacht haben sie es geschafft, den Fluss um die Stadt herum zu leiten, in eine Ebene nahebei. Und als sie das taten, ging das Wasserlevel unter den Außenmauern der Stadt runter.

[42:03] Also, an dieser Nacht haben sie es geschafft, den Außenmauern immer weiter herunter zu gehen, in Babylon. Also hat Cyrus in dieser Nacht seine Armee in das trockene Flussbett hineingehört, und hat sie marschieren lassen durch die äußeren Verteidigungswände, durch die Mauerringe, und dann in die Stadt wieder hinein. Und sie haben fast ohne Kampf die ganze Stadt eingenommen.

[42:35] In der Tat, wenn Sie gerne dazu einen Bericht lesen möchten, das ist hier der Cyrus-Zylinder. Das ist der Rock-Rekord von Cyrus' Sieg über Babylon. Hier wird der Sieg von Cyrus über Babylon berichtet. Einige Zeit später hat einer seiner Schriftgelehrten ihm das Ganze aufschreiben lassen von einem Schriftkundigen. Das ist eine Replik des Originals. Aber wenn Sie das Original sehen möchten, können Sie in London, England in das Britische Museum besuchen. Sie haben es dort auf dem Bildschirm, um Sie zu sehen.

[43:26] Also, die Dinge, die in der Bibel beschrieben werden, werden durch historische und archäologische Beweise als akkurat bestätigt. Gott wagt sich sogar noch ein klein wenig weiter aus dem Fenster hinaus. Denn in Jesaja 45, und dort Vers 1, hatte er bereits im Vorhinein den General Cyrus mit Namen benannt. Und das war über 150 Jahre zuvor.

[44:00] Also sagt Gott: "Ich werde Ihnen zuvor sagen, was passieren wird. So, dass Sie mir dann vertrauen, wenn es um die Dinge geht, die noch zukünftig sind."

[44:17] Schauen wir uns noch einmal Vers 39 an. Dann sagt er: "Und ein nachfolgendes drittes Königreich, das Erze, wird über die ganze Erde herrschen." Das Königreich war das Königreich Griechenland. Das Königreich Griechenland. Das war das Königreich aus Erz oder auch Bronze, je nach Übersetzung. Gott hat auch dieses Königreich im Vorhinein bereits mit Namen benannt. In Daniel 8, 20, benennt er Media und Persia. In Daniel 8, Vers 20 und 21 benennt er Medopersien und Griechenland mit Namen. Und im nächsten Vers benennt er das Königreich Griechenland.

[45:02] Und so sagt Gott uns, dass wir diese Dinge schon zuvor haben. Das war schon lange zuvor, dass diese Königreiche etwas zu Sorgen haben. Und so hat das Königreich Griechenland über die ganze Welt gerecht. Alexander der Große hat seine Armeen über weite Teile der Welt beherrscht. In kurzer Zeit hat Alexander der Große seine Armeen über weite Teile der Welt bewegt. Aber wenn wir heute zurückschauen in die Geschichte, wissen wir auch, dass das makedonische, griechische Königreich nicht für ewig gehalten hat.

[45:44] Im nächsten Vers hören wir von dem nächsten Königreich, das Daniel erwähnt. "Und ein viertes Königreich wird sein, so stark wie Eisen. Ebenso wie Eisen alles zermalmt und zertrümmert und wie Eisen alles zerschmettert, so wird auch jene alles zermalmen und zerschmettern." Und hier haben wir diese Beine aus Eisen, das ist Rom. Auch säkulare Historiker erkennen, dass Rom nach Griechenland kam. Jeder weltliche Historiker weiß, dass nach Griechenland Rom kam. Dann hatten wir die Kaiser, die Cäsaren, die das römische Imperium verbreiteten.

[46:26] Was wir hier sehen, ist die Geschichte von Europa im Voraus. Wir sehen Babel, das Aufstieg und Fiel. Wir sehen Babylon, das Aufstieg und Fiel. Wir haben Medo-Persien, das Aufstieg und Fiel. Griechenland, das Aufstieg und Fiel. Und auch Rom, das Aufstieg, und wir ahnen schon, es wird auch wieder fallen.

[46:53] Wenn wir jetzt raten sollten, was als nächstes passieren würde, würden wir wahrscheinlich vermuten, dass ein weiteres Königreich jetzt empor kommen würde. Aber wenn wir in die Geschichte schauen, sehen wir, dass das nicht passierte. Rom hat sich quasi aufgelöst. Sowohl politisch als auch moralisch hat es sich quasi zersetzt und ist auseinandergefallen. Und wir werden sehen, dass Gott das bereits vorhergesagt hatte, lange zuvor.

[47:22] Vers 41. Wir sehen, dass Gott das bereits vorhergesagt hatte, lange zuvor. Vers 41. "Dass du aber die Füße und Zehen teils aus Töpfertun und teils aus Eisen bestehend gesehen hast, bedeutet, dass das Königreich gespalten sein wird, aber es wird etwas von der Festigkeit des Eisens in ihm bleiben, gerade so wie du das Eisen mit lehmigem Ton vermengt gesehen hast."

[47:49] In diesem Königreich versucht man irgendwie Einheit zu erzeugen, aber das ist nicht möglich, dargestellt durch diese nicht haltende Verbindung zwischen Eisen und Ton. Es wird Versuche geben, das Ganze zusammenzubringen, aber man kann es nicht zusammenbringen, weil Eisen und Ton nicht miteinander vermischt werden können. Und diese Verbindung repräsentiert die europäischen Stämme, das was heute Europa ist.

[48:19] Und es hat viele Versuche gegeben, Europa zu vereinen über die Jahre hinweg. Seit dem Zeitpunkt der römischen Influenz, gibt es verschiedene Versuche, die gemacht worden sind von europäischen Herrschern. Wir finden, dass verschiedene Könige und Königreiche der Länder sich versuchten zu heiraten oder sie versuchten, die Prinzen und Prinzessinnen von verschiedenen Ländern zu heiraten. Die Hoffnung, dass die Königreiche miteinander politisch verbunden werden. In der Bibel heißt es, dass sie sich mit Menschensamen vermischen würden. Das ist der Versuch, sich durch die Verheiratung zu vermischen. Aber immer und immer wieder hat das gefehlt.

[49:11] Es gibt die Versuche, dass die Königreiche sich miteinander verbunden werden, aber das ist nicht möglich. Es gibt verschiedene Versuche, Europa militärisch zu vereinen. Napoleon hat das versucht. Stalin hat das versucht. Hitler hat das versucht. Aber immer und immer wieder hat das nicht funktioniert.

[49:41] Es gibt eine sehr interessante Geschichte, die zu diesem Thema aus dem Zweiten Weltkrieg kommt. Als der Zweite Weltkrieg begann, und das Deutsche Reich begann, gegenüber Russland anzugreifen, gab es einen Pastor, der in der deutschen Armee zu dienen hatte, was damals natürlich ganz allgemein so war. Er wurde in eine Brücke gebaut, in der sich die Königreiche miteinander verheiratet haben. Er wurde in eine Brücke gebaut, in der sich die Königreiche miteinander verheiratet haben. Er war in einer Brückenbauer-Division. Sie waren also wirklich die Vorhut, die gegen die Russen so ankämpften.

[50:31] Während er das tat, diese Arbeit, zu der er aufgerufen war, nutzte er die Gelegenheit, mit den anderen Soldaten das zu teilen, was er aus der Bibel her kannte. Und der Officer seiner Units hörte davon, und sie haben ihn gerufen. Der Name dieses Soldaten war Franz Hasel. Er war der Großvater eines guten Freundes von mir. Sein Kommandant hat ihn gerufen, und er hat dann gesagt: "Ich habe gehört, dass du Bibelstunden gibst an deinen Soldaten in der Einheit. Und sie haben mir gesagt, warum es bei diesen Bibelstunden geht. Und es macht mir ein bisschen Sorge, was du da ihnen mitteilst. Was ich Ihnen mitgeben möchte, ist, ich möchte gerne die Antwort darauf hören. Ist es möglich, dass es ein drittes Reich geben wird? Ist es möglich, dass es tausend Jahre lang halten wird? Ich möchte, dass Sie mir das sagen."

[51:57] Hasel war ein bisschen ängstlich, weil Sie Ihrem Kommandanten nicht sagen wollten, was die Bibel sagt. Er hat also ein Gebet gesprochen, und er hat gesagt: "Herr, was soll ich tun?" Und dann hatte er eine Idee. Er fragte seinen Offizier: "Ist das eine offizielle Frage, oder ist das eine unoffizielle Frage?" Und sein Kommandant hat gelächelt, und sie hatten so ein Verständnis miteinander in der Einheit. Wenn man mal so in der Einheit spricht, dann ist das ein bisschen, wenn man mal so ganz privat sprechen wollte, dann würde man seinen Hut ablegen und ihn auf den Tisch legen.

[53:01] Als er dann fragte: "Ist das jetzt offiziell oder nicht?", hat sein Offizier einfach seinen Hut abgelegt und auf den Tisch getan. Hasel sagte also: "Das ist, was die Bibel in Daniel 2 sagt", und er ging genau durch, was wir heute Abend auch gelernt haben, die Geschichte von Babylon und dem Traum Nebuchadnezzars, Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom, das Gold, das Silber, das Bronze, das Eisen, das Eisen und Ton vermischt. Und als er dann hinunter ging, um Eisen und Ton zu erklären, dann sagt er: "Alles ist genauso passiert in der Bibel, genau wie Gott es gesagt hatte, und wenn die Zukunft genauso verlässlich ist, wie das in der Vergangenheit gewesen ist, dann sagt uns die Bibel ganz deutlich, dass die europäischen Nationen nicht mehr unter Hitler vereint werden können, denn Eisen und Ton können nicht miteinander vermischt werden."

[54:23] Und der Offizier hat für einen Moment innegehalten, und er hat gesagt: "Könnte ich Ihre Bibel haben?" Und Hasel hat ihm seine Bibel gegeben, und er sagt: "Danke, und ich würde gerne, dass Sie morgen Vormittag um 9 Uhr wieder hierher kommen." Und Hasel ging hinaus, und am nächsten Morgen um 9 Uhr kam er wieder. Er kam wieder in das Zelt seines Offiziers, und fand heraus, dass sein Offizier nicht mehr alleine da war. Es waren noch zwei andere Offiziere da. Und der Offizier sagte: "Ich habe heute noch zwei andere Offiziere mitgebracht, und er sagte dann: Ich möchte, dass du mir noch einmal, Wort für Wort, vor diesen beiden Zeugen sagst, was du mir gestern gesagt hast."

[55:23] Und jetzt hatte Hasel richtig Angst, denn jetzt werden es Zeugen sein, was er gesehen haben muss, dass Hitler nicht gewinnen konnte. Aber sein Offizier hat den Hut wieder beiseite gelegt, und die anderen Offiziere haben das Gleiche getan. Und wieder ist Hasel durch die Bibel gegangen, Vers für Vers, und er ging durch die Geschichte, und er sagte: "Ich möchte, dass du mir noch einmal, Wort für Wort, vor diesen beiden Zeugen sagst", und er gab die Daten an der Königreiche, wie sie aufstiegen und wieder fielen, und er kam zum Ende und sagte: "Am Ende werden sie sich nicht mehr miteinander verbinden." Und er sagte: "Es spielt überhaupt keine Rolle, was Hitler tun wird, er kann nicht Erfolg haben, wir werden diesen Krieg verlieren."

[56:25] Und alle drei Offiziere schauten ihn an, und er sagte, und sie danken ihm, und sie nahmen ihre Hüte wieder, und haben sie aufgesetzt. Und Hasels Offizier hat ihm die Bibel wieder zurückgegeben, und er sagte: "Herzlichen Dank, Sie können jetzt gehen."

[56:52] Als Hasel auf dem Weg war hinaus zu gehen, hat der Offizier noch einmal gesagt: "Halten Sie an." Und er sagte: "Bevor Sie jetzt gehen, möchte ich Ihnen etwas sagen. Ich möchte Ihnen kurz vorstellen, wer die anderen beiden Männer sind, die hier sind. Der Mann zu meiner Linken, bevor er in die Armee eingezogen worden war, war er ein Geschichtsprofessor an der Universität, und er hat korroboriert, er hat, und er hat bestätigt, dass die Namen, und die Königreiche, und die Daten, alle korrekt sind. Und der Mann zu meiner Rechten, war ein Geschichtslehrer, bevor er in die Armee eingezogen wurde, und er hat all diese geschichtlichen Beweise bestätigt, und er hat auch gesagt: "Jetzt wissen wir, was die Zukunft bringt." Danke schön."

[58:08] Und Hasel ging aus dem Zelt. Sechs Monate später war der Krieg zu Ende. Hasels Einheit war mit seiner Einheit im Osten, beim Kampf mit den Russen, und als der Krieg dann vorbei war, war es ein weiter Weg bis nach Deutschland. Und was Hasel bald lernte, war das, was Hasel bald lernte war, in den letzten sechs Monaten, seit der Zeit, als er diese Bibelstunde seinem kommandierenden Befehlshaber gegeben hatte, hatte der Offizier das Essen und auch das Benzin rationalisiert, und hatte etwas übrig, so dass die letzten sechs Monate, vor dem Ende des Krieges, so dass die letzten sechs Monate, vor dem Ende des Krieges, so dass sie in diesen letzten sechs Monaten genügend Essen und auch Benzin angesammelt hatten, damit die ganze Einheit sicher zurück nach Deutschland kommt. Und Hasels Einheit war eine der ersten, die dann zurückkam.

[59:26] Es war auch eine der Einheiten, die eine der höchsten Todesquoten hatte, weil sie direkt an der Front gekämpft hatte. In der originalen Einheit waren am Anfang 1100 noch mehr Soldaten, und als der Krieg vorbei war und sie zurückkamen, nur sieben von den ursprünglich 1100 waren noch am Leben. Und Franz Hasel war einer von ihnen.

[1:00:02] Warum? Er wusste, was die Bibel sagt. Er wusste, dass die Bibel wirklich vertrauenswürdig ist, und er war bereit, das auch anderen weiterzugeben.

[1:00:20] In Jesaja 46, Vers 9 und 10 sagt es: "Gedenkt an das frühere von der Urzeit her, dass ich Gott bin und keiner sonst, dem keiner zu vergleichen ist. Ich verkündige von Anfang an das Ende und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage, mein Ratschloss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen."

[1:00:44] Es gibt nur einen, der ohne Irrtum weiß, was die Zukunft für diese Welt bringt. Gott kennt das Ende schon von Anfang an. Er berichtet von dem Aufsteigen und Aufsteigen der Weltempire. Er berichtet auch von dem Niederfallen der Weltmächte. Aber das Ende dieses Traumes in Daniel 2, sagt, dass dieser Stein das Bild zertrümmert und dann dieser Stein die ganze Erde erfüllt. Das spricht sehr davon, dass dieser Stein das Bild zertrümmert und alles in Stücke bricht, und dann dieser Stein die ganze Erde erfüllt. Dieser Stein ist ein Sinnbild für das Reich von Jesus Christus. Schau dir Daniel 2, 44 und 45 an.

[1:01:59] "Der große Gott hat dem König wissen lassen, was nach diesem geschehen soll, und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung steht fest."

[1:02:11] Wenn wir uns anschauen, was heute in der Welt passiert, und ganz besonders, was in Europa passiert, dann sollte es uns nicht überraschen, dass der Brexit passiert. Denn immer und immer wieder gab es ja Versuche, Europa zu vereinen. Manchmal durch Intermarriage. Manchmal durch Heiraten. Manchmal durch Eroberung. Manchmal durch wirtschaftliche Maßnahmen. Aber die Bibel sagt sehr deutlich, dass jeder Versuch, Europa zu vereinen, in dieser Zeit bis zur Wiederkunft Jesu versagen wird.

[1:02:53] Ist das jetzt eine schlechte Sache? Das hängt davon ab, ob die Wiederkunft Jesu etwas Gutes oder Schlechtes ist. Was wir hier gesehen haben, ist eine Zeitleiste der Geschichte, die ihm vorhin gegeben worden ist. Ich bin kein Mensch, der jetzt gerne Wetten abschließt. Ich weiß, viele machen das. Aber wenn ich eine Wette abschließen würde, und ich sah Babylon kommen und gehen, genauso gut wie die Welt, und ich sah Mädo-Persien kommen und gehen, und ich sah Griechenland kommen und gehen, so wie Gott es gesagt hat, dasselbe mit Rom genauso, und Rom geteilt in zehn verschiedene Teilreiche, und ich sah Mezogrosse kommen und gehen, so wie Gott es gesagt hat, und ich sah Methode-Persien kommen und gehen, so wie Gott es gesagt hat, und ich sah Deutschland verbringen, so wie ich es gesehen habe, von dem mal wieder läuft, damit es wieder nächsten Mal wiedergibt, und jeder versucht, sie zusammenzubringen, und wieder versagt, wenn ich sehe, wie all das passiert, in eighteen verschiedenen Englanden, genauso wie Gott es gesagt hat, wie viele von uns würden vielleicht sagen, vielleicht, zumindest vielleicht, könnte das passieren? Glauben Sie, das ist möglich?

[1:04:35] Ich glaube, es ist wirklich wert, sich das genauer anzuschauen, denn alles andere ist genauso passiert, wie Gott es gesagt hat.

[1:04:47] Also die gute Nachricht ist, die Zukunft sieht gut aus. Die Zukunft ist weitaus besser, als was ein vereintes Europa bieten könnte. Was wäre also das äußerste Resultat von Brexit? Werden andere Nationen es dem Vereinigten Königreich nachmachen? Einige spezifische Details sind vielleicht schwierig genau zu benennen. Wir bekommen eine bessere Idee, im März nächsten Jahres, wenn es offiziell wird. Aber wir können jetzt schon wissen, was das große Panorama zeigt. Europa wird niemals wieder ganz vereint sein, denn Gott hat einfach gesagt, es wird nicht passieren. Und es hat bisher nicht funktioniert, und er sagt, es wird auch in der Zukunft nicht passieren.

[1:05:42] Aber die gute Nachricht ist, es gibt eine weitaus bessere Zukunft, als ein vereintes Europa. Und wir werden in den nächsten Abenden uns das anschauen, was das sowohl für die nächste Zukunft, als auch für die etwas in der Ferne liegende Zukunft zeigen wird. Ich möchte uns alle einladen, morgen Abend wieder in die Zukunft zu kommen. Ich möchte uns alle einladen, morgen Abend wieder hier zu sein. Wir werden uns folgendes anschauen: Auf der Suche nach dem Weltfrieden. Wo finde ich echte Hoffnung? Und morgen um 7.30 Uhr werden wir dieses Thema dann behandeln. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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