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In dieser Predigt von Eric Flickinger geht es um die Suche nach echtem Weltfrieden und Hoffnung. Er beleuchtet die historischen und aktuellen Bemühungen um Frieden, die oft an menschlicher Habgier und Rebellion scheitern. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Hoffnung und Frieden nur in Jesus Christus zu finden sind, der als Sohn Gottes die Prophezeiungen erfüllte und einen Weg zur Erlösung und zum ewigen Leben bietet.

In dieser Predigt von Eric Flickinger wird die Suche nach Weltfrieden und echter Hoffnung thematisiert. Es wird beleuchtet, warum menschliche Versuche, Frieden zu schaffen, oft scheitern und wie die Wurzel des Problems in menschlicher Habgier und Stolz liegt. Die Bibel wird als Quelle der Hoffnung vorgestellt, die bis in die Anfänge der Schöpfung zurückreicht und die Rolle von Luzifers Rebellion und der menschlichen Entscheidungsfreiheit erklärt. Der Kern der Botschaft liegt in der Identität und den Ansprüchen Jesu Christi als dem Sohn Gottes, der durch seine Prophezeiungen und sein Leben Hoffnung und Frieden verspricht.


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Serie: MACHT GLAUBE HOFFNUNG

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Transkript

[0:30] Vielen Dank, Hartmut. Guten Abend. Willkommen. Unser Thema heute Abend ist auf der Suche nach Weltfrieden. Wo finde ich echte Hoffnung? Heute Abend möchten wir herausfinden, ob es da Hoffnung gibt, die wir finden können. Und wenn es Hoffnung gibt, wie können wir sie finden?

[1:13] Und nach heute Abend wollen wir uns morgen mit der darauffolgenden Botschaft beschäftigen. Morgen lautet unser Thema "The Myth of the Evening. Wie christlich ist das Christentum?". Morgen Abend ist ein sehr, sehr interessantes Thema. Wenn Sie sich gefragt haben, was denn so der Status vom Christentum heute in der Welt ist. Und wenn Sie sich gefragt haben, warum viele der Dinge, die eigentlich christlich sind, einen christlichen Anschein haben, gar nicht so christlich sind. Und warum es so viele unterschiedliche Ideen gibt, davon, was das Christentum eigentlich ist. Morgen Abend wollen wir dem auf den Grund gehen und schauen, was dahinter steckt.

[2:28] Am darauffolgenden Abend wird unser Thema "Twitter, Trump und Talkshows" sein. Gott segne Amerika mit einem Fragezeichen. Natürlich wissen Sie jetzt, woher ich komme oder wo ich momentan lebe. Und Amerikaner sagen wirklich gerne: "Gott segne Amerika". Wenn wir aber schauen, was sich so in Amerika abspielt heutzutage und in welche Richtung dieses Land geht, dann fragen wir uns: Kann Gott so ein Land wirklich segnen? Also wollen wir diese Richtung betrachten, in die Amerika geht und wo das schlussendlich hinführt. Und es ist vielleicht nicht, was die meisten Amerikaner sich wünschen würden.

[3:41] Am folgenden Abend dann schauen wir auf "Hate and Fear". Warum verändert sich unsere Gesellschaft? Wie viele von Ihnen haben schon beobachtet, dass sich die Gesellschaft verändert hat in den letzten Jahren? Was führt zu dieser Veränderung? Es gibt Gründe für diese Veränderung. Und wenn wir diese Gründe verstehen können, können wir auch dazu beitragen, dass die Gesellschaft sich in eine positive Richtung begibt.

[4:27] Aber heute wollen wir uns auf die Suche nach dem Weltfrieden begeben und wie wir echte Hoffnung finden können. Aber genauso wie wir gestern Abend begonnen haben, wollen wir auch heute Abend beginnen und wir möchten das mit einem kurzen Wort des Gebets tun. Lasst uns gemeinsam beten. Vater, heute Abend wollen wir uns gemeinsam begeben, um mehr über die Welt zu erfahren. Wir schauen uns um und sehen, was in der Welt passiert und wir haben Bedenken. Es ist leicht, die Hoffnung zu verlieren. Aber heute Abend wollen wir hier mit einer großen Hoffnung gehen und wir vertrauen darauf, dass du uns helfen kannst, diese zu finden. Und wir beten das im Namen Jesu. Amen.

[5:29] Für Tausende von Jahren hat die Menschheit versucht, friedlich miteinander zu leben. Aber dennoch war die Menschheit Tausende von Jahren im Krieg miteinander. Es scheint fast so, als ob wenn da ein Krieg zu Ende geht, ein anderer direkt woanders beginnt. Warum können wir diesen Frieden nicht wirklich fassen? Warum können wir das, wonach wir suchen, nicht finden? Was verhindert die Menschheit von dem Erleben der Freude und der Freude, die wir miteinander haben wollen?

[6:23] Es scheint wirklich so, als ob man nirgends auf dieser Welt diesen wahren Frieden und diese Freude finden kann, nach der man sucht. Es gibt sicherlich manche Gebiete auf der Welt, wo der Krieg öfter zu toben scheint als in anderen. Und ein Ort, an dem wir oft denken, wenn es um Krieg geht, ist der Nahe Osten. Man hat seit Tausenden von Jahren versucht, Frieden im Nahen Osten zu kreieren. Und jedes Mal, wenn wir versuchen, Frieden dort zu finden, verursachen wir. Es ist egal, welche Nation dort hingeht und versucht, Frieden zu bringen. Aber irgendwie scheint es nicht zu funktionieren, dass die Juden die Araber lieben und die Araber die Juden. Und auch die Christen kommen dort nicht wirklich mit Leuten klar.

[7:34] Was ist also mit diesen ganzen Niederlagen, wenn es um den Weltfrieden geht? Also, was sind so ein paar Dinge, um die sich Menschen kümmern, dort im Nahen Osten? Eine Sache ist sicherlich das Öl. Menschen oder Nationen möchten Zugang zum Öl. Eine andere Sache ist Land. Sie möchten Land besitzen und das in einem bestimmten Gebiet. Und mit diesem Land kommt dann Einfluss und Macht. Und mit dem Öl kommt das Geld. Warum wollen also so viele Menschen was haben, was dort drüben im Nahen Osten ist?

[8:26] Die Antwort ist eigentlich ganz einfach in einem Wort: Habgier. Wir wollen Dinge, die wir nicht haben. Und wir sind bereit, alles zu tun, was es braucht, um diese Dinge zu bekommen. Und seit Tausenden von Jahren gibt es da Krieg im Nahen Osten. Und wieder und wieder versuchen wir, diese Probleme zu lösen. Und wieder und wieder zerfällt das doch.

[9:01] Wir haben verschiedene Friedensverträge gesehen. Vor einigen Jahren gab es am Ende vom Ersten Weltkrieg einen Vertrag von Frieden. Es handelt sich um den Vertrag von Versailles. Und was ist während diesem Friedensvertrag passiert? Die Alliierten haben so ein bisschen zu sehr an sich selbst gedacht. Und sie haben sich gedacht: "Dann machen wir doch das Leben für die Deutschen so schwer wie möglich." Und das hat nicht so gut funktioniert. Denn nur 20 Jahre später hat man sich wieder in einem großen Krieg gefunden. Also manchmal versuchen Menschen, Frieden herzustellen, aber sie machen es schlussendlich nur schlimmer.

[10:04] Und auch erst kürzlich haben wir etwas anderes gesehen, was sich verändert hat. Es gab einige Streitigkeiten, es gab Spannung zwischen Nordkorea und Südkorea. Und es gab da so einen Weltführer, der denkt, er hat alles herausgefunden und es überlegt. Und ich glaube, es dauert nicht mehr lange, bevor wir feststellen, dass das wirklich nicht so gut funktioniert hat.

[10:42] Aber wir möchten gerne Frieden in der Welt haben. Wir möchten gerne friedlich miteinander leben. Aber wieder und wieder und wieder werden wir enttäuscht. Gibt es also diese Hoffnung für die Welt? Gibt es etwas, woran man sich orientieren kann, wonach man streben kann, wenn wir wieder und wieder enttäuscht werden?

[11:11] Um die Antwort auf diese Frage zu verstehen, müssen wir einige Jahre zurück in der Zeit gehen. Die Bibel spricht von einer Zeit, zu der Gott die Welt kreiert hat. Er hat diese Erde perfekt kreiert und in diese perfekte Welt einen Garten gelegt, den Garten von Eden. Es gab keinen Krieg, keinen Streit, keine Konflikte. Adam und Eva lebten in perfekter Harmonie miteinander. Aber dann ist etwas passiert.

[11:59] Die Bibel sagt, dass Adam und Eva ein Stück Frucht genommen haben, das sie nicht ertragen konnten, und sie haben es gegessen. Warum haben sie diese Entscheidung getroffen? Wenn wir ein bisschen mehr zurückgehen, dann finden wir die Antwort.

[12:23] In dem Buch der Offenbarung, und dort im zwölften Kapitel, da lesen wir von einer Geschichte. Und es sagt dort, dass da ein Kampf im Himmel entstand. Wenn wir an Orte denken, an denen kein Krieg, kein Streit sein sollte, dann denken wir, da ist der Himmel ganz oben. Aber hier sagt die Bibel: Der Krieg begann im Himmel.

[13:02] Die meisten von uns heute Abend hier sind wahrscheinlich noch nicht in einem richtigen Kampf gewesen, ein wortwörtlicher Kriegskampf. Aber wir sind alle involviert in eine andere Art von Kampf. Und es geht um einen Kampf, der seit Tausenden von Jahren vom Himmel gekommen ist. Lasst uns mal davon lesen, in Offenbarung 12, die Versen 7 und 8. Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften. Aber sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden.

[13:50] Der Teufel war also auf Kriegsfuß mit dem Himmel. Hier wird er als Teufel beschrieben, ein symbolisches Bild. Wenn wir in Vers 9 schauen, dann wird er auch als solcher beschrieben. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.

[14:24] Da war also dieser Krieg im Himmel. Aber die Frage ist: Warum? Wenn der Himmel perfekt war, und Gott die Engel perfekt kreiert hat, warum gibt es dann da diesen einen Engel, der rebellieren würde? Wie kann dieser Engel, der eigentlich Lucifer genannt wurde, wie kann er böse werden? Und wegen seiner Rebellion sehen wir dann diese ganze Sünde, ja, und alle Krankheiten und den Tod heute.

[15:07] Lasst uns zurückgehen und ein bisschen mehr in seine Geschichte schauen. Im Buch Jesaja Kapitel 14 finden wir ein Bild von Lucifer. "Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen? Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten, mich gleich machen."

[15:50] Er wollte sein wie Gott. Er sah die Anbetung, die Gott erhielt, und er hat gesagt: "Das will ich." Wenn man in der Bibel im Buch Ezechiel über ihn liest, dann liest man, dass er ein sehr heller, sehr leuchtender Engel war. Er war sehr musikalisch begabt. Er lebte dort in der Gegenwart Gottes. Er hatte alles, was er je brauchen könnte. Aber er sah da eine Sache, die Gott hatte, die er nicht hatte. Er sah, dass andere ihn anbeteten. Und er sagte: "Das will ich auch." Und irgendwo in seinem Herzen wurde ein Samen von Rebellion gesät. Und wir haben gesehen, wie er aus dem Himmel ausgeschlossen wurde, wegen dieser Rebellion.

[16:50] Aber er hat gesagt: "Ich möchte meine Rebellion fortsetzen. Ich will Anbetung." Und er konnte sie im Himmel nicht bekommen. Also kam er auf die Erde und hat Adam und Eva gefunden. Und er sagte sich: "Die zwei können mir nachfolgen." Also hat der Satan es geschafft, Adam und Eva dazuzubringen, ihm nachzufolgen. Und er hat ein bisschen von dem, was er wollte, bekommen.

[17:40] Und wir wollen in Ezechiel schauen und ein bisschen von der Beschreibung Luzifers lesen. "Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde. Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden und du hast gesündigt. Darum habe ich dich von dem Berg Gottes verstoßen und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt. Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit. Du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich vor den Königen zum Schauspiel gemacht."

[18:32] Er war brillant. Er war schön. Er war talentiert. Er war musikalisch. Und er dachte sich: "Wenn ich so wundervoll bin, dann warum kann ich diese Anbetung nicht haben?" Das Problem war, dass er auf sich selbst geschaut hat. Da kam Stolz auf in seinem Herzen. Und aus diesem Stolz heraus kam die Rebellion.

[19:10] Und wenn wir heute in die Welt schauen, dann sehen wir, wie viele sich auch für diesen Weg der Rebellion entscheiden. Und da hat der Teufel eine wunderbare Arbeit gemacht, darin Leute zu verführen. Denn er versucht, Gott so darzustellen, als ob er seine Attribute hätte. Wenn wir heute schlechte Dinge sehen, die passieren, was sagen Leute oft? "Warum hat Gott das getan? Warum wurde das Kind getötet? Warum wurden die Kinder missbraucht? Warum hat meine Mutter eine lebensbedrohliche Krankheit bekommen? Warum ist mein Freund in einem Autounfall gestorben? Aber der, der betrunken Auto gefahren ist und sie getroffen hat, hat keinen Kratzer abbekommen. Warum macht Gott das?"

[20:20] Das ist die falsche Frage. Gott ist nicht der, der dahinter steht. Der, der rebelliert hat, ist der, der dahinter steht. Der, der Sünde und Tod liebt, ist der, der dahinter steht und das ist nicht Gott. Leute fragen oft: "Wo war denn Gott, als all diese Dinge passiert sind?" Er war dort, wo er immer schon war. Er war da und hat das gemerkt und wusste davon, dass das passiert. Und es hat sein Herz selbst viel mehr verletzt, als es deins hat.

[21:08] Aber all das passiert, weil der Teufel lieber unsere Anbetung erhält, anstatt sie Gott zu geben. Und wenn er uns dazu verführt, mehr an ihn zu glauben, als an Gott, dann bekommt er auch die Anbetung, die eigentlich Gott gehört.

[21:38] Und die Bibel zeigt uns, dass in der nahen Zukunft da ein Bild gemacht wird, der Teufel bekommt die Anbetung, die er so sehr will. Lasst uns einmal in Offenbarung 13, 8 schauen. "Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hat. Und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, wer vermag mit ihm zu kämpfen?"

[22:16] Und dieser Vers spricht von den heutigen Tagen, in denen wir jetzt leben. Und in den nächsten Abenden wollen wir danach schauen, wie dieses Weltbild gerade aussieht und wo wir uns darin finden. Und genauso wie wir letzten Abend in der Weltgeschichte uns befinden, das werden wir noch genauer, noch detaillierter die nächsten Abende herausfinden.

[22:56] Also, warum hat Luzifer rebelliert und warum konnte er überhaupt rebellieren? Und warum sehen wir, dass viele Leute der Welt auch in diese Richtung gehen heute? Es hat eigentlich mit einem Geschenk zu tun, dass Gott jedem von uns geschenkt hat. Es ist die Freiheit zu wählen. Gott hat sie den Engeln gegeben und er hat sie auch uns gegeben. Aber mit diesem Geschenk kam auch ein Risiko.

[23:35] Lasst uns aber zuerst fragen: Warum würde uns Gott die Möglichkeit zu wählen geben? Warum hat Gott überhaupt Engel und Menschen geschaffen? Weil er jemanden lieben wollte. Und er wollte jemanden, der ihn zurückliebt. Und die einzige Art und Weise, wie Liebe existieren kann, ist mit der Freiheit zu wählen. Denn wenn du einen Computer programmierst, der dann immer wieder sagt: "Ich liebe dich", liebt der Computer dich? Nein. Du hast ihn einfach nur programmiert, das zu sagen. Der Computer hat keine Wahl. Aber um wirklich aufrichtig zu lieben, muss es die Möglichkeit geben, dass diese Person auch sagen kann: "Nein, ich liebe dich nicht."

[24:51] Also hat Gott die Engel kreiert, mit dieser Freiheit zu wählen. Und auch uns hat er mit der Freiheit zu wählen kreiert. Hat Gott nun gewusst, dass Luzifer rebellieren würde? Ja, natürlich. Gestern haben wir herausgefunden, dass er die Zukunft kennt, und zwar vollkommen. Wenn er also wusste, dass Luzifer rebellieren würde, und er wusste auch, dass diese Welt in dieses Chaos und Tod versinken würde, in dem wir jetzt sind, warum würde er uns dann überhaupt die Freiheit zu wählen lassen?

[25:43] Wie viele von euch sind Eltern? Einige. Warum habt ihr euch entschieden, Kinder zu bekommen? Wolltet ihr Kinder, damit ihr jemanden habt, der euch bei allem gehorcht, was ihr sagt? Und wenn das tatsächlich euer Wunsch oder euer Grund war, für Kinder zu haben, wart ihr enttäuscht? Waren sie vielleicht überrascht, wenn sie herausgefunden oder gemerkt haben, dass die Kinder vielleicht nicht immer gehorchen? Ich glaube, die meisten von uns wissen, dass unsere Kinder uns irgendwann sagen: "Nein."

[26:34] Warum haben wir also Kinder? Warum haben wir nicht einfach gesagt: "Keine Kinder für mich?" Weil wir jemanden lieben wollten. Und wir wollten, dass diese Kinder uns auch lieben. Und wir haben eingewilligt, dieses Risiko zu nehmen, in Kauf zu nehmen, dass unsere Kinder uns irgendwann sagen würden: "Nein." Gott war auch so. Er wollte jemanden lieben und er liebte ihn auch. Er wollte jemanden, den er lieben kann und der ihn lieben würde.

[27:20] Wird jetzt dieser Krieg von Sünde und Tod immer für die Ewigkeit weitergehen? Wird diese Rebellion, die wir in der Menschheit sehen, ohne Ende weitergehen? Wir wissen, dass die Antwort auf diese Frage nein ist. Denn letzte Nacht haben wir uns hier getroffen und wir haben uns eine der erstaunlichsten Prophezeiungen in der Bibel angeschaut. Eine Zeitlinie von Geschichte, die 2500 Jahre entlang geht. In der Gott 14 verschiedene Königreiche oder Nationen identifiziert. In der perfekten Reihenfolge. Und wir müssen nur zurück in die Geschichte schauen und sehen, wie präzise Gott war.

[28:19] Aber wie wir schon zurückgeblickt haben in der Moderation heute Abend, der höhere Punkt dieser Träume, den Nebukadnezzar hatte und den Daniel nach ihm hatte, der Höhepunkt dieses Traumes, den Nebukadnezzar und auch Daniel hatten. Diese Vision, die Gott beiden gegeben hatte. Der Höhepunkt war nicht die Statue an sich. Es war das Kommen des Steines, der die Statue an den Füßen treffen würde. Es war das Kommen des Steines, der die Statue an den Füßen treffen würde. Wir sehen, dass es das Bild in viele Einzelteile zertrümmert, so wie Staub. Und dieser Stein würde dann zu einem großen Berg werden und die Welt erfüllen. Und dieser Stein repräsentiert das Königreich Christi, sein kommendes Königreich. In einem Königreich, da wird es nicht diesen Schmerz und die Verwirrung und Zerstörung geben.

[29:36] Also, wie kommen wir da hin? Wie können wir diesen Frieden erleben? Wir haben ja die Aufrichtung dieses Königreichs noch nicht erlebt. Wir sehen, wie wir schon gestern gesehen haben, dass es da diese Versuche gibt, und genau so hat Gott es auch vorhergesagt. Aber das Kommen seines Königreichs ist nahe.

[30:10] Wie kann er also diesen Frieden beschaffen? Es kommt darauf an, wer Jesus ist. Wenn man verschiedene Leute fragt, dann kriegt man verschiedene Antworten. Die meisten Leute akzeptieren, dass Jesus existiert. Er ist eine wortwörtliche historische Figur. Aber wenn man Leute fragt, wer er war oder wer er ist, dann bekommt man verschiedene Antworten. Die meisten Leute würden sagen, er war ein guter Mann. Manche würden sagen, er war ein Philosoph. Er war ein guter Morallehrer. Er konnte sagen, was richtig ist und was falsch. Manche würden sogar so weit gehen und sagen, er war ein Prophet.

[31:19] Aber wenn er nur ein guter Mann war oder nur ein Philosoph oder nur ein moralischer Lehrer oder ein Prophet, hat er dann überhaupt die Möglichkeit, unser Leben zu verändern und uns Hoffnung zu geben? Nein, hat er nicht. Wenn er aber wirklich der göttliche Sohn Gottes ist, dann ist das etwas anderes.

[31:34] Also, wer war Jesus? Als Jesus hier auf der Erde 2.000 Jahre her lebte, hat er ein paar unglaubliche Ansprüche erhoben. Und wir werden nur ein paar davon anschauen. Hier sind einige der Sachen, die Jesus beansprucht hat. Er ist der göttliche Sohn Gottes. Er sagte: "Ich und der Vater sind eins." Mit dieser Aussage, mit wem macht er sich gleich? Mit Gott selbst.

[32:13] Also, entweder ist er Gott oder er ist nicht Gott. Und wenn er Gott ist, dann müssen wir sehr genau darauf achten, was er sagt. Aber wenn er nicht Gott ist, dann macht das ihn zu einem Lächer. Da gibt es nicht so einen grauen Abschnitt mit Jesus.

[32:31] Lasst uns noch eine Aussage anschauen. Er hat gesagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Er sagt, wenn du zum Vater möchtest, dann gibt es nur einen Weg, dorthin zu kommen. Und dieser Weg bin ich. Es gibt keinen anderen Weg. Da gibt es keinen anderen Weg, um zum Vater zu kommen. Das ist eine ziemlich erstaunliche Behauptung für jemanden.

[33:07] Also, entweder ist es wahr oder er ist ein Lügner. Lasst uns noch eine Aussage anschauen. Jesus sprach zu ihm: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham war, bin ich." Das ist eine unglaubliche Aussage für jemanden. Das ist eine erstaunliche Aussage für jemanden. Denn Jesus lebte hier vor 2000 Jahren. Aber Abraham hat lange, lange davor gelebt. Und Jesus sagt: "Bevor Abraham war, bin ich." Er sagt also, er hat schon, bevor Abraham existiert hat, selbst existiert.

[33:58] Die Juden, die in seinem Hörer waren, als er diese Aussage gemacht hat, haben bemerkt, dass er sich mit Gott gleich macht. Jetzt wieder einmal: Er war oder er war nicht.

[34:16] Die Frage ist also, wer war Jesus? Ist er wirklich der Sohn Gottes oder ist er nicht? Ist er wirklich der Sohn Gottes oder ist er nicht der Sohn Gottes? Wenn er all diese Behauptungen aufgestellt hat, aber er ist nicht der Sohn Gottes, und das waren nur drei von vielen Aussagen, wenn er nicht der Sohn Gottes ist, dann ist er der unglaublichste Impostor, der je gelebt hat. Wenn er das nicht ist, dann macht es ihn zu dem wohl erstaunlichsten Hochstapler, den es gegeben hat. Wenn er es ist, dann kann er uns die Hoffnung bringen, nach der wir heute streben. Denn wenn er es ist, dann kann er uns die Hoffnung bringen, nach der wir heute streben.

[35:16] Wenn man über eine Biografie spricht, dann werden die oft geschrieben, nachdem eine Person ihre Geschichte gelesen hat und nachdem sie bereits gestorben ist. Aber die Biografie Jesu ist die einzige Biografie, die geschrieben wurde, bevor die Person geboren wurde. Die Bibel ist in zwei Abschnitte gegliedert und die heißen das Alte und das Neue Testament. Die Mehrheit der Bibel ist das Alte Testament. Und ein Großteil der Bibel ist das Neue Testament. Und es war alles schon geschrieben, bevor Jesus als Baby dort in Bethlehem geboren ist. Und das Neue Testament wurde alles geschrieben, nachdem Jesus gekreuzigt worden ist und in den Himmel auferstanden ist.

[36:13] Was wir heute anschauen wollen, ist das Alte Testament. Und es war alles schon geschrieben, bevor Jesus als Baby dort in Bethlehem geboren ist. Denn es gibt mehr als 300 Prophezeiungen im Alten Testament, die den Messias beschreiben. Und wir wollen heute Abend nicht alle davon anschauen, aber ein paar davon herauspicken. Und wir werden sehen, wie Jesus diese Vorhersagen über den Messias im Neuen Testament erfüllt hat.

[36:55] Wenn wir in Offenbarung 3, Vers 8 schauen, dann sagt es etwas sehr Interessantes. Es sagt dies: "Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten und deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist von Grundlegung der Welt an." Hier spricht es also davon, dass Jesus geschlachtet worden ist. Wenn man in die Bibel schaut, dann ist Jesus oft als Lamm dargestellt. Und hier lesen wir: Seit wann wurde das Lamm geschlachtet? Von Grundlegung der Welt an. Also schon lange bevor Jesus als Kind in Bethlehem geboren wurde. Schon als Sünde oder sobald die Sünde im Garten Eden entstand, da gab es schon einen Erlöser. Jesus ist vorgetreten, hat gesagt: "Ich werde sterben anstelle der, die hier sterben sollen. Ich werde das Opfer an ihrer Stelle."

[38:19] Aber lasst uns jetzt kurz in das Alte Testament schauen. Wir wollen uns vier verschiedene Gebiete aus Jesu Leben anschauen. Hier sind die vier Bereiche: Der Ort seiner Geburt, die Umstände seiner Geburt, sein Dienst und der Verrat und sein Tod. Wir wollen also mit dem Ort seiner Geburt anfangen. Im Alten Testament lesen wir, wo der Messias geboren werden sollte.

[38:55] In Micha 5, 2 lesen wir: "Und du, Bethlehem Efrata, bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda, aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist." Es heißt also, dass der Messias in Bethlehem Efrata geboren werden sollte, eine spezifische Stadt. Und hier beschreibt es auch, dass er hervorgehen sollte, von den Tagen der Ewigkeit hervorgegangen ist. Von der Ewigkeit her ist er so weit zurück in der Geschichte, von den Tagen der Ewigkeit her, das ist so weit du in die Vergangenheit denken kannst und viel früher.

[39:56] Jesus begann also nicht nur zu existieren, als er in Bethlehem geboren ist. Er hat schon immer existiert. Und wir lesen, dass er in Bethlehem geboren würde.

[40:10] Jetzt wollen wir ins Neue Testament gehen und die Erfüllung dieser Prophezeiung anschauen. In Lukas 2, 1-5 lesen wir: "Es begab sich aber in jenen Tagen, dass ein Befehl ausging von dem Kaiser Augustus, dass der ganze Erdkreis sich erfassen lassen sollte. Diese Erfassung war die erste und geschah, als Quirinius Statthalter in Syrien war. Und es zogen alle aus, um sich erfassen zu lassen, jeder in seine eigene Stadt. Es ging aber auch Josef von Galiläa aus der Stadt Nazareth hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war, um sich erfassen zu lassen mit Maria, seinen angetrauten Frau, die schwanger war."

[41:05] Und wir sehen hier also, die Erfüllung dieser Prophezeiung war über den Messias, dass er in Bethlehem geboren werden sollte. Und dann sehen wir, dass es sich in Jesu Leben tatsächlich erfüllt hat. Was ist mit den Umständen seiner Geburt, wie er geboren werden würde?

[41:24] In Jesaja 7, 14, das ist im Alten Testament, lesen wir, wie er geboren würde: "Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und es wird ihm den Namen Immanuel geben." Hier lesen wir, dass er von einer Jungfrau geboren wird. Normalerweise werden Leute nicht von Jungfrauen geboren. Und es gibt da tatsächlich nur ein einziges Mal, dass das in der Geschichte passiert ist.

[42:01] Lasst uns die Erfüllung im Buch Matthäus anschauen. "Die Geburt Jesu Christi aber geschah auf diese Weise. Als nämlich seine Mutter Maria mit Josef verlobt war, noch ehe sie zusammengekommen waren, erwies es sich, dass sie vom Heiligen Geist schwanger geworden war."

[42:19] Jesus war also wo geboren? In Bethlehem. Wo haben aber Maria und Josef gelebt? Sie haben in Nazareth gewohnt. Wie konnten sie also nach Bethlehem kommen, dass er dort geboren würde? Wir haben in Lukas 2 gelesen, dass dieser Befehl gegeben wurde, dass alle erfasst werden sollen. Also ging jeder in seine Vaterstadt, um dort registriert zu werden. So sind also Josef und Maria aus Nazareth nach Bethlehem gegangen.

[43:06] Für Maria war das wahrscheinlich nicht die gemütlichste Reise. Denn sie war im 9. Monat schwanger. Und es war damals nicht so einfach, von einer Stadt in die andere zu kommen. Du hast nicht einfach nur nach Bethlehem gegangen, um von einer Stadt in die andere zu kommen. Du bist nicht einfach nur in deinen Mercedes-Benz gesprungen. Du hast nicht einfach nur auf "Fahren" gedrückt. Du hast nicht die Klimaanlage und den Tempomat eingestellt. Das hat so nicht funktioniert. Sie hatten vielleicht, wenn sie Glück hatten, gerade mal einen Esel.

[43:54] Wie viele von den Frauen hier heute sind Mütter? Lasst mich mal eine Frage stellen. Wenn ihr 9 Monate schwanger wart, wolltet ihr auf eine einwöchige Reise auf dem Rücken eines Esels gehen? Also ich bezweifle nicht, dass das sehr ungemütlich war. Und sie haben wahrscheinlich einfach unter dem Sternenhimmel geschlafen jede Nacht. Und jeden Tag hat Maria gehofft, dass sie schnell am Ziel ankommen.

[44:39] Und schlussendlich kamen sie zur Stadt Bethlehem. Und Josef hat angefangen, nach einem schönen Hotel zu suchen. Was denkt ihr, was für Hotels hat er so aufgesucht? So ein paar schöne Hotels mit ganz besonderen Matratzen, mit einer, ja, Amazonas-Regendusche, mit einem riesigen Flachbildschirmfernseher. Das ist wahrscheinlich nicht die Art von Ort, an den er gegangen ist. In der Bibel lesen wir, dass er arm war. Ja, er war Zimmermann. Die Orte, an die er gegangen ist, waren wahrscheinlich wie einige der Orte, an denen ich schon geschlafen habe. So Orte, wo der Schlüssel da doch nicht immer funktioniert. Man muss so die Tür ein bisschen treten, die Matratzen sind schon so ein bisschen, ja, durchhängend. Da gibt es so ein paar Insektenbesucher. Und man sieht auch nicht, was im Fernsehen läuft, wenn man nicht die Antenne irgendwie durch den Raum schwingt.

[46:08] Also das sind die Orte, nach denen Josef gesucht hat, die er sich leisten konnte. Aber Josef und Maria waren natürlich nicht die Einzigen, die an diesem Tag die Stadt besucht haben. Alle anderen Nachkommen Davids waren dort auch. Und die Hotels waren vollgepackt. Josef hat also an alle Türen geklopft. Und alle Türen waren voll, besetzt. Schlussendlich hat er an eine Tür geklopft. Und er hat den Besitzer gefragt: "Habt ihr einen Ort, an dem wir schlafen können, meine Frau und ich? Meine Frau ist hochschwanger, erwartet ein Kind. Und ich würde mir so sehr wünschen, dass sie irgendwo schön ist heute." Und der Besitzer hat gesagt: "Sorry, wir haben keinen Platz, alles voll."

[47:11] Aber dann gab es da doch so eine weiche Stelle in seinem Herzen. "Vielleicht habe ich kein Zimmer. Aber hier, da, auf der Rückseite, da gibt es so einen kleinen Stall, so eine Hütte, ja, einen Stall. Manche Leute denken, es war vielleicht eine Höhle. Da halten wir die Tiere. Wenn du aber wirklich etwas brauchst, wo du heute Nacht schlafen sollst, dann kannst du dort schlafen."

[47:46] Ihr Ehemänner, wenn ihr jetzt an Josefs Stelle wärt, wie würdet ihr euch fühlen, zurück zur eigenen Ehefrau zu gehen und ihr die Neuigkeit zu verkünden? Man würde so wahrscheinlich das größte Lächeln, das man könnte, aussetzen. Und dann sagt die Liebling: "Ich habe tolle Neuigkeiten. Ich habe einen Ort gefunden, an dem wir schlafen können. Aber es ist im Stall."

[48:28] Die Damen, wie würdet ihr euch fühlen, wenn euer Ehemann euch das sagen würde? Wart ihr in letzter Zeit mal in einem Stall? Wie sind Ställe so? Meistens staubig. Da ist überall Stroh und Heu. Da gibt es viel Krabbelzeug. Wie riechen sie oft? Nicht so gut. Aber doch sagt die Bibel, dass in dieser Nacht Josef und Maria im Stall geschlafen haben. Und in dieser Nacht ist Jesus geboren.

[49:17] Denkt mal darüber nach. Der König des Universums war hier auf dem Boden eines Stalls geboren. Jesus kann sich mit jedem identifizieren. Er kann Könige und Kaiser verstehen. Und er kann auch die, die ganz unten in der Gesellschaft stehen, verstehen. Er kam von dem Thron des Himmels. Und er kam hierhin auf den Boden eines Stalls. Und wenn Jesus sich mit all diesen Leuten identifizieren kann, dann kann er auch verstehen, was heute in deinem Leben vor sich geht.

[50:15] Und selbst, obwohl Jesus auf dem Boden des Stalls geboren wurde, da konnten die Engel doch ihre Freude nicht verbergen. In Jesaja 9, Vers 6 sehen wir eine Prophezeiung, die sich dort in der Geburt Jesu erfüllt hat: "Denn ein Kind ist uns geboren. Ein Sohn ist uns gegeben. Und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst." Das ist nur so ein Einblick, in wie Jesus ist.

[51:04] Im Buch Jesaja, Kapitel 61 sehen wir eine Prophezeiung wiederum über den Messias. "Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden. Er hat mich gesandt, zu verbinden, die zerbrochenen Herzen sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen."

[51:34] Jesus ist gekommen, um gute, frohe Neuigkeiten zu bringen. In einer Welt, in der es scheint, dass es nur schlechte Nachrichten gibt, da sagt Jesus: "Ich bringe gute Nachrichten." Und das Wort für diese frohe Botschaft heißt Evangelium. Es verbindet die zerbrochenen Herzen. Gibt es heute Leute in der Welt, die zerbrochenen Herzen sind? Was zerbricht denn die Herzen von Menschen? Einen geliebten Menschen zu verlieren? Ein Kind, das getötet wurde? Krankheit? All diese Dinge brechen Menschenherzen. Aber die Bibel sagt, dass Jesus gekommen ist, um die Herzen zu verbinden.

[52:39] Er sollte Freiheit denen verkünden, die gebunden waren. Was hält denn Leute gefesselt oder gebunden? Drogenabhängigkeit? Alkoholabhängigkeit, Nikotinabhängigkeit? Dinge wie Pornografie? Für manche Menschen ist es Essen, sie haben eine Abhängigkeit zu Essen. Verschiedene Menschen sind an verschiedene schlechte Gewohnheiten gebunden. Und die Bibel sagt, dass Jesus gekommen ist, um Freiheit zu verkünden, denen die gebunden sind.

[52:21] Und die Gefängnisse zu öffnen, denen, die in Fesseln liegen. Und immer und immer wieder sieht man in dem Dienst Jesu die Erfüllung dieser Sachen. Er hat Blinden die Augen berührt und sie konnten wieder sehen. Er hat tauben Ohren berührt und sie konnten wieder hören. Er stand außerhalb des Krankenhauses und rief in die Dunkelheit des Grabsteins eines Mannes, der Lazarus hielt. Und er war schon vier Tage tot. Und in die Dunkelheit dieses Grabsteins hat er gerufen: "Lazarus, komm heraus!" Und der Tote hat seine Stimme gehört und lief lebendig aus dem Grab heraus.

[54:18] Wenn Jesus einen Mann, der wortwörtlich vier Tage lang schon tot war, wieder lebendig machen kann, dann was kann er mit uns machen? Vielleicht ist unser Leben nicht mehr so toll, wie es einmal war. Vielleicht gehen wir einfach so mit dem Strom. Vielleicht auch gar nicht so sehr. Aber wenn Jesus jemanden wieder lebendig machen kann, der seit vier Tagen tot war, dann wenn wir dann geistlich, moralisch tot waren, dann kann er uns auch daraus wieder auferstehen lassen.

[55:06] In seinem Dienst, da sieht man immer, wie er Leute geheilt hat und ihnen geholfen hat. Jetzt eine der stärksten Prophezeiungen über Jesus, über seinen Dienst, ist im Buch Daniel zu finden. Und wir können die Erfüllung dessen in Jesu Leben sehen. Ich werde euch jetzt warnen, es braucht ein klein bisschen Mathe. Wer von euch denkt, dass ihr ein bisschen Kopfrechnen tun könnt heute Nacht? Ich weiß, einige von uns waren schon eine ganze Weile nicht mehr in der Schule. Aber lasst uns versuchen, ein paar Puzzleteile zusammenzubringen.

[56:01] Daniel 9, 24 lesen wir: "Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben." Was ist der Kontext dieser Verse? Daniel und sein Volk waren Gefangene im Staat Babylon. Sie hatten nicht die Freiheit, hinzugehen, wo immer sie wollten. Aber Gott sandte den Engel Gabriel zum Daniel, um ihm ein wenig Hoffnung zu geben. Und er sagte ihm: "Es wird der Tag kommen, an dem du wieder die Freiheit haben wirst, zurück nach Hause, nach Jerusalem zu gehen."

[57:06] Er sagt also: "Über dein Volk sind 70 Wochen bestimmt." Daniels Volk sind hier die Juden. Also das sind 70 Wochen, die der jüdischen Nation gegeben wurden. Um diese Prophezeiung zu verstehen, müssen wir verstehen, wie biblische Prophetie verstanden werden kann und dass da ein Tag für ein Jahr steht. Lass uns also ein paar Verse anschauen. Der erste findet sich in Hesekiel 4. "Wenn du aber diese Tage vollendet hast, so lege dich das zweite Mal auf deine rechte Seite und trage die Schuld des Hauses Juda 40 Tage lang. Je einen Tag will ich dir für ein Jahr auferlegen." Man findet auch an einer anderen Stelle in 4. Mose 14, 34, da sagt es wieder bei einer Prophezeiung, dass ein Tag für ein Jahr zählt.

[58:14] Wenn wir also diese 70 Wochen Prophezeiung anschauen, dann handelt es sich nicht um 490 Tage, das wären 70 Wochen mal 7 Tage pro Woche, sondern dann sehen wir, wie viele Jahre sind. Lass uns also weiterlesen in Daniel 9.

[58:57] Wir wollen also den gleichen Schlüssel wieder anwenden, um auch das zu verstehen. 7 plus 62 Wochen macht 69 Wochen. Wenn wir 69 Wochen wieder multiplizieren mal 7, dann kommen wir auf 483 Tage. Aber wie gesagt, schauen wir nicht wirklich Tage an, sondern Jahre.

[59:33] Wann hat also die Prophezeiung begonnen? Man kann diesen Erlass lesen, dass dem Volk erlauben sollte, ihre Stadt wieder aufzubauen. Es heißt: "Der Beschluss des Artaxerxes." Und es wird im Buch Esra in der Bibel davon geschrieben. Ezra 7, Verse 11-26. Und es ist ein historisch gut belegtes Datum. Dieser Beschluss wurde 457 vor Christus geschrieben.

[1:00:25] Wenn wir also da anfangen, wo dieser Beschluss gegeben wurde, der dem Volk der Juden erlauben sollte, und wir 483 Jahre hinzufügen, dann kommen wir im Jahr 27 nach Christus an. Was sollte also im Jahr 27 nach Christus passieren?

[1:00:51] Wir wollen in das Buch Lukas schauen. Jetzt ist es so, dass Lukas, der Autor dieses Buches, der war Arzt. Er war sehr, ja, bestimmt mit den Notizen, die er sich so aufschreibt. Und in Lukas 3, Vers 1 beschreibt er, was in diesem Jahr, auf das wir jetzt schauen wollen, passiert ist. Und in Lukas 3, Vers 3 beschreibt er, wie Johannes der Täufer Leute getauft hat in der Gegend. Und er kam in die ganze Umgegend des Jordans und verkündigte eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Und es geschah aber, als alles Volk sich taufen ließ und auch Jesus getauft wurde, da tat sich der Himmel auf. Und der Heilige Geist stieg in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab und eine Stimme ertönte aus dem Himmel, die sprach: "Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen."

[1:02:19] Das Jahr, in dem all diese Herrscher an der Macht waren und auch das Jahr, in dem Jesus getauft wurde, das war das Jahr 27 nach Christus. Das war das 15. Jahr der Regierung von Tiberius Cäsar. Er war schon ein paar Jahre vorher der Co-Cäsar, der Co-Kaiser.

[1:02:49] Schaut euch mal dieses Zitat an. Jesus war also im Jahr 27 nach Christus getauft worden. Und in Daniel 9, Vers 26 lesen wir und es sagt: "Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und ihm wird nichts zuteil werden." Also hat Jesus seinen Dienst begonnen, aber der Dienst wurde beendet. Wie wurde er beendet? 3,5 Jahre nachdem er seinen Dienst begann.

[1:03:59] In Daniel 9, 27 lesen wir: "Und er wird mit den vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang. Aber in der Mitte der Woche würde das Opfer zum Ende kommen." Als Jesus gekreuzigt wurde, da ist der Vorhang, der im jüdischen Tempel war, von oben nach unten in zwei gerissen. Denn das wahre Lamm Gottes wurde geschlachtet. Man brauchte keine Lämmer mehr zum Tempel bringen, denn diese Prophezeiung, die in den Lämmern war, hatte Jesus erfüllt.

[1:04:54] Wir sehen also, wie das Opfer von Artaxerxes im Jahr 457 vor Christus hervorging. Dann war Jesus genau zur richtigen Zeit im Jahr 27 nach Christus getauft worden. Und dann wurde er auch, genau wie vorhergesagt, im Jahr 31 nach Christus gekreuzigt.

[1:05:27] Lasst uns noch den letzten Aspekt seines Lebens anschauen. Der Verrat an ihm und sein Tod. Die größte Anzahl an Vorhersagen über Jesus wurden tatsächlich in dem letzten Abschnitt seines Lebens übergeben. Wir wollen eine davon anschauen. Als Jesus von seinem Freund Judas betrogen worden war und an die Römer übergeben wurde. Da gibt es eine Vorhersage, wie groß die Menge an Geld sein würde und wie groß die Menge sein würde.

[1:06:37] Und wie groß war er tatsächlich für den Verrat? Wenn wir an diese Menge denken und vielleicht, wie viel das war. Da stellen wir uns oft eine recht große Tasche an Geld vor. Man denkt sich so: "Das muss ja viel sein." Aber wisst ihr, wie 30 Silberstücke aussehen? So sieht es tatsächlich aus. Das sind 30 Silberstücke. Das sind die Stücke, für die Jesus verraten wurde. Die heißen der Schekel von Tyrus. Es sieht nicht nach so viel aus. Es war tatsächlich so viel, wie ein Sklave gekostet hat.

[1:08:01] Wenn Jesus für 29 Silberlinge verraten worden wäre, wäre er nicht der Messias. Wenn er für 31 Silberlinge verraten worden wäre, dann könnte er auch nicht der Messias sein. Wenn er genau 30 Silberstücke verraten wurde und er hat nicht nur diese eine Vorhersage erfüllt, aber über 300 Vorhersagen. Überlegt euch mal die Wahrscheinlichkeit, dass das durch Zufall passiert. Es ist unmöglich.

[1:08:47] Also kann es nicht sein, dass er der war, der vorgab zu sein. Warum ist das also für dich und mich wichtig heute Abend? Welchen Unterschied macht es? Es macht einen Unterschied, wenn wir Frieden haben wollen. Denn in Jesus ist es so, dass er nicht hört.

[1:09:27] Wie können wir dem entgegentreten? Jesus hat einen Weg bereitgestellt. In Johannes 3, Vers 16 lesen wir: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass wir alle gesündigt haben." Und in Römer 6, 23 lesen wir, dass der Zoll der Sünde oder der Lohn der Sünde der Tod ist. Ein Preis, den wir eigentlich alle zahlen müssten. Aber anstatt uns das zu geben, was wir wirklich verdienen, gibt Jesus uns stattdessen Leben. Und er möchte, dass wir das Leben haben.

[1:10:15] In Ezechiel 33, 11 lesen wir: "Ich habe keinen Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel?"

[1:10:35] In einer Welt, die uns umgibt mit Enttäuschung, wo wir eigentlich keinen Frieden finden können. Wo wir versuchen, Friedensverträge zu schließen, aber das zerbröckelt alles. Wie können wir in dieser Welt leben und gleichzeitig Frieden und Hoffnung in unseren Herzen haben?

[1:11:05] Es gibt da vier Schritte und die haben alle etwas damit zu tun, der Vorgabe zu sein. Der erste Schritt ist zu glauben. In Apostelgeschichte 16, Vers 31 lesen wir: "Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus."

[1:11:31] Der zweite Schritt ist zu bereuen. In Apostelgeschichte 3, Vers 19: "Tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen."

[1:11:47] Der dritte Schritt ist bekennen. In 1. Johannes 1, Vers 9 lesen wir: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit."

[1:12:03] Und schlussendlich Schritt Nummer 4 ist, das Geschenk zu empfangen. In Offenbarung 3, Vers 20 lesen wir: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir."

[1:12:29] Jesus möchte in unsere Herzen kommen und uns Frieden schenken. Aber der einzige Weg, dass das passieren kann, ist, wenn wir ihn einladen. Er wird seinen Weg ja nicht erzwingen. Er möchte nicht einbrechen. Aber er wird anklopfen. Und er wird darauf warten, dass wir die Tür öffnen und ihn anklopfen lassen.

[1:13:03] Die meisten von euch, die heute zu uns kommen, haben vielleicht schon lange mit Jesus gelebt. Manche von euch denken vielleicht darüber nach: "Soll ich, soll ich nicht?" Aber vielleicht gibt es auch jemanden unter euch, der noch nicht mal darüber nachgedacht hat, überhaupt irgendetwas mit Jesus zu machen. Die gute Nachricht ist, dass er ein Teil von deinem Leben sein möchte.

[1:13:37] Wenn du vielleicht darüber nachdenkst, Jesus einen Teil von deinem Leben zu machen, dann möchte ich gerne ein Geschenk weitergeben. Es ist ein Buch, das schon mir viel bedeutet hat in meinem Leben. Dass wir Jesus vielleicht ein Stück besser kennenlernen können. Also, bei weitem ist das beste Buch, um das zu tun, die Bibel. Es ist wirklich das Wort Gottes, das uns Jesus so klar wie möglich zeigt. Dieses kleine Buch, ist ein Buch, das uns zurück zur Bibel führen soll. Und es wird ein Segen sein. Wenn das ein Buch ist, das du noch nicht besitzt, dann würde ich es dir gerne mitgeben heute Abend. Wie ihr also so geht, fragt einfach einen der Saalhelfer, und sie werden glücklich sein, euch eins zu geben.

[1:14:57] Es gibt eine Welt heute, die nach Frieden strebt, und ihn irgendwie einfach nicht finden kann. Da gibt es eine Person, die dir diesen inneren Frieden schenken kann. Und diese Person ist Jesus. Heute Abend möchte ich euch eine Frage stellen. Würdet ihr, würdest du gerne mehr Frieden in deinem Leben finden? Wie viele von euch würden das gerne tun? Dann würde ich euch ermutigen, mehr Zeit mit Jesus zu verbringen, und ihn besser kennenzulernen. Und er wird helfen, diesen Frieden zu finden.

[1:15:41] Lasst uns beten. Vater, ich möchte dir danken, dass du uns heute Abend zusammengeführt hast. Es gibt viel Arbeit in der Welt, und viel Streben nach Frieden. Aber was fast alle dieser Versuche von den Gleisen wirft, ist Stolz und Selbstsucht. Habsucht ist fast in jedem Herz. Es war in Luzifers Herz, und es ist auch im Herzen von fast jeder Person hier heute. Aber Jesus war das Gegenteil von Stolz. Er war demütig und hat immer von sich selbst ausgegeben. Hilf uns, von seinem Beispiel zu lernen. Und wir fragen das, bitten das im Namen Jesu. Amen.

[1:16:51] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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