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In dieser Predigt der Jugendreihe „No Limit“ mit Chad Kreuzer wird die Frage nach dem Ursprung des Lebens und des Universums beleuchtet. Anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen und biblischen Aussagen wird die Theorie der Evolution hinterfragt und die Notwendigkeit des Glaubens an einen Schöpfergott thematisiert. Die Botschaft ermutigt dazu, die Natur als Beweis für Gottes Existenz zu sehen und sich auf das lebendige Wort Gottes zu verlassen, um Antworten auf die großen Lebensfragen zu finden.


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Serie: No Limit (Jugend-Vortragsreihe)

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Transkript

[0:00] Ein wunderschönen guten Abend. Danke, dass ihr gekommen seid. Die Botschaft heute Abend heißt "No Accident", also kein Unfall, kein Zufall. Aber zuerst wollen wir gemeinsam beten.

[0:40] Lieber Vater, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen für die Gelegenheit, zusammenzukommen. Wir bitten, dass dein Heiliger Geist bei uns sein wird, dass Jesus empor gehoben wird. Und lieber Vater, dass du eine Überzeugung in jedes Herz hineinlegen wirst. Im Namen Jesu. Amen.

[1:12] Die Bibel sagt in Offenbarung 14, Vers 6 und 7: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat."

[2:10] Die Bibel sagt uns, dass es am Ende der Zeit tatsächlich eine Gruppe geben wird, die Gott folgen wird und ihn als ihren Schöpfer anbeten wird. Es ist interessant, dass zu einer Zeit, wo viele Menschen die Idee eines Schöpfergottes ablehnen, Gott eine Gruppe haben möchte, die wirklich treu zu ihm ist und ihn als Schöpfer anbetet.

[2:44] Aber heutzutage leben wir in einer Zeit, wo Magazine herauskommen, die Folgendes sagen: Es ist gesagt worden, dass Darwin gesagt hat: "Ich wollte Gott ja nicht umbringen, aber es ist halt doch geschehen, ich habe es getan." Hat also Darwin wirklich Gott ermordet? Gibt es wirklich keinen guten Grund, an einen Schöpfergott heute zu glauben?

[3:20] Vielleicht können wir einfach die Evolution und die Schöpfung miteinander harmonisieren. Also, harmonisieren sie wirklich? Wenn wir uns mal anschauen, wollen wir uns anschauen, was die Bibel sagt in Römer 5, 12: "Darum, gleich wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben."

[3:58] Die Bibel sagt uns, dass es vor dem Tod etwas anderes gab. Etwas ist dem Tod vorausgegangen. Was sagt uns der Text, was fand statt, bevor der Tod kam? Sünde. Wenn es also Sünde vor dem Tod gab, kann man das mit der Theorie der Evolution harmonisieren? In der Evolution, was kam da zuerst? Erst der Tod oder erst die Sünde? Erst der Tod. Aber die biblische Geschichte sagt, es war erst die Sünde des Menschen, die dann zu dem Tod geführt hat. Denn die Bibel sagt uns: "Der Lohn der Sünde ist Tod." Also diese beiden Ideen können nicht harmonisiert werden.

[5:03] Also, was sollen wir jetzt glauben? Wir wollen uns das mal genauer anschauen. Wir wollen eine Frage stellen: Was ist Glaube? Nun, ist das erstmal ein religiöses oder ein säkulares Wort? Sagt ihr mir das? Ist es religiös oder säkular, weltlich? Seid ihr... Es ist da, ja. So, ja, ihr traut euch nicht zu anfangen, weil ihr seht schon, ja.

[5:50] Also, es ist ein religiöses Wort. Also müssen wir uns auch eine religiöse Definition anschauen. In Hebräer 11, von dort, Vers 1 heißt es: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht." Glaube ist also, dass man Beweise hat für etwas, das man niemals gesehen hat. Wenn du also an etwas glaubst, was du niemals gesehen hast, dann hast du Glaube.

[6:33] Die Frage ist also, haben Evolutionisten Glauben? Jetzt muss ich vielleicht erstmal das vorfragen: Haben Christen Glauben? Also, per Definition haben sie Glauben. Aber hat auch ein Evolutionist Glauben? Glauben Evolutionisten an etwas, das sie niemals zuvor gesehen haben?

[7:00] Wollen wir uns mal das anschauen. Das ist hier aus einem amerikanischen Magazin, es heißt "Discover Magazine". Es ist gar keine christliche Zeitschrift oder so. Aber es stellt hier auf dem Frontcover diese Frage: "Wo kam alles her? Wo kommt das Universum her?" Und dann gibt es hier ein paar interessante Hinweise, wo wir wohl hergekommen sind. Ich kann es hier vielleicht ein bisschen noch größer machen. Das heißt hier: "Das Universum ist aus absolut nichts, also nichts in verschiedenen Sprachen, nämlich Englisch und Russisch, in etwas hinein explodiert." Und als es dann immer noch größer wurde, ist es angefüllt worden mit Material, das von absolut nirgendwo her gekommen ist.

[8:15] "Wie ist das möglich?", fragt der Alan Guth. "Seine Theorie der Inflation erklärt einfach alles." Also, die Wissenschaftler realisieren: Alles, was man sieht im Universum, kam von nichts. Also bedeutet das, es gab wirklich eine Zeit, nach ihrer Meinung, wo es nichts gab. Und sie sagen das. Aber dann sagen sie, da gab es einen großen Knall. Und nichts wurde etwas.

[8:54] Wir wollen uns jetzt mal eine ganz ehrliche wissenschaftliche Perspektive davon anschauen. In diesem Magazin, "New Scientist", der Neue Wissenschaftler. Da heißt es hier: "Lasst den Kosmologen euch nicht lächerlich machen oder euch nicht betrügen. Sie haben auch keine Ahnung, wie der große Urknall passiert sein könnte." Obwohl sie eine ziemlich gute Arbeit damit machen, dass sie sich selbst und andere davon überzeugen, dass das gar kein Problem ist. Sie sagen: "Am Anfang da war nichts, keine Zeit, kein Raum, keine Materie, keine Energie." Und dann gab es so eine Quantenfluktuation von der.

[9:58] Und dann schaut, was der Wissenschaftler sagt. Er sagt: "Stopp. Seht ihr, was ich meine?", sagt der Wissenschaftler. "Erst ist da nichts und dann ist da etwas." Der Wissenschaftler ist sehr ehrlich. Er sagt: "Wenn alles von nichts kommt, das ist einfach unmöglich. Wir haben absolut gar keine Idee, wie alles von nichts gekommen ist."

[10:37] Wir glauben auch, dass es als Christen eine Zeit gab, wo es keine Zeit und keinen Raum und keine Energie und keine Materie gab. Zumindest nicht in der Natur. Aber es gab einen Gott im Himmel. Und Gott hat dem Licht geboten, aus der Finsternis hervor zu leuchten. Gott schuf etwas aus dem Nichts.

[11:07] Evolutionisten glauben, dass alles aus dem Nichts gekommen ist. Es gab eine Zeit, in der es nichts gab. Aber dann wurde nichts etwas. Und schöpfungsgläubige Menschen glauben, es gab zumindest in der Natur auch eine Zeit, wo es nichts gab. Und Gott sagte: "Es werde Licht."

[11:35] Ich möchte euch eine Frage stellen: Hat jemand von euch schon mal Gott gesehen? Also, wenn ihr Gott gesehen habt, hebt mal eure Hand. Keine Hände hoch. Also, wenn du an Gott glaubst, dann glaubst du an ihn auf welcher Grundlage? Auf der Grundlage des Glaubens, oder?

[12:00] Ich möchte euch eine andere Frage stellen: Hat jemand von euch den Urknall jemals gesehen? Ja oder nein? Nein. Also, wenn man ihn niemals gesehen hat, dann würde ein Glaube an den Urknall auf was basieren? Auf Glaube. Auf derselben Grundlage. Also, der Schöpfungsgläubige und der Evolutionist stehen eigentlich auf derselben Grundlage. Einer Grundlage des Glaubens. Es ist also wirklich Glaube.

[12:45] Jetzt gehen wir ein Stück weiter. Lass uns mal sagen, okay, der Planet ist jetzt einfach gemacht worden. Vielleicht ist da einfach so ein riesiger Felsen mit Wasser da gewesen. Wie entsteht das Leben aus dem Nichtlebendigen?

[13:04] Ein anderes amerikanisches weltliches Magazin sagt: "Niemand weiß, wie eine Mixtur aus leblosen Chemikalien sich spontan zu einer ersten lebenden Zelle organisiert hat." Wie kann das Leben aus Nichtlebendigem entstehen? Ganz ehrliche Wissenschaftler würden euch sagen: "Wir sind uns auch nicht sicher. Wir wissen nicht." Warum glauben wir also überhaupt, oder würden wir glauben wollen, dass das Leben aus sich selbst entstanden ist?

[13:47] Vielleicht habt ihr von diesem Mann hier gehört, Sir Fred Hoyle. Er ist derjenige, der diesen Begriff "Big Bang", den Urknall, erfunden hat. Und Sir Fred Hoyle spricht über die Wahrscheinlichkeit, dass das Leben aus dem Nichtleben entstehen würde. Und behaltet im Hinterkopf, es gibt keine christliche Perspektive in seinem Denken. Er hat gesagt: "Hört zu, es ist ganz unwahrscheinlich, dass das Leben aus Nichtlebendigem entstehen könnte."

[14:29] Er sagt, die Wahrscheinlichkeit, dass höhere Lebensformen auf diese Weise aufgetaucht sind, ist vergleichbar mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein Tornado über einen Schrottplatz weht und aus den daraus befindlichen Materialien eine Boeing 747 zusammenbaut.

[15:00] Also, er spricht vor allem hier im Kontext dieser Idee, dass etwas über Zeit evolviert. Er sagt, diese Idee, dass Dinge sich nach und nach zu einem Menschen evolvieren könnten, durch Zufall, er sagt, das ist vergleichbar mit einem Tornado, der durch einen Schrottplatz weht. Und dann werden die Autos und all das aufgewirbelt. Und das Glas und das Metall und all das. Und das wirbelt dann so rum. Und wenn alles fertig ist, und wenn alles fertig ist, ist da ein vollkommen fertig zusammengebautes Flugzeug nach diesem Desaster.

[15:53] Also, ich persönlich würde noch ein Stück weiter gehen. Der Tornado muss seine Arbeit so gut leisten, dass dann auch das Flugzeug dann auch von alleine fliegen kann mit dem Motor. Denn lebende Dinge müssen ja dann aus sich selbst heraus dann existieren können und leben können. Und sie müssen sich vermehren können. Das ist ein Wunder. Ein absolutes Wunder.

[16:31] Braucht es Glauben, um das zu glauben? Man braucht totalen Glauben. Also, im Hinterkopf behalten, ich habe nichts gegen den Glauben. Mein ganzes Leben basiert auf Glauben. Genauso wie mein evolutionistischer Freund. Leben wir einfach aus dem Glauben.

[16:57] Interessanterweise, zur Zeit von Darwin haben sie auf Single-Cell-Critters. Critters, was ist ein Critter? Ah ja, so einzellige Lebewesen sich angeschaut. Und zu Darwins Zeit hat man diese einzelligen Lebewesen als wirklich äußerst primitiv und einfach angepasst. Heute verstehen wir, diese Dinge sind unglaublich komplex.

[17:25] Hier können wir lesen: "Heutzutage offenbaren leistungsfähige Technologien ausgeklügelte mikroskopische Welten. Welten so klein, dass ein Fingerhut voller kultivierter Flüssigkeit mehr als 4 Milliarden einzellige Bakterien enthalten kann." Ihr wisst, Fingerhut, ja. Diese miniaturen Maschinen, die Komplexität, die Charles Darwin niemals hätte vorstellen können.

[18:15] In Darwins Welt wussten wir, dass die Dinge auf der Erde sehr einfach sind. Aber jetzt realisieren wir, sie sind komplex über die Vorstellung. Interessanterweise kam vor einigen Jahren dieses Buch heraus, "Darwins Black Box". Sein Name war Michael Behe. Ja, er hat einen Begriff erfunden, das ist die nicht reduzierbare Komplexität.

[18:55] Und die Idee kann man sich so vorstellen: Euer Auto funktioniert immer noch, wenn man den Rücksitz rausnimmt. Ohne die Windschutzscheibe. Selbst wenn man das Rad noch wegnimmt, dann kann man es vielleicht noch schieben. Aber es gibt bestimmte Dinge im Motor, wenn du die rausnimmst, dann kann das Auto nicht funktionieren. Bestimmte Dinge müssen immer in Harmonie miteinander stehen, damit das Auto sich bewegen kann.

[19:40] Dasselbe gilt auch für die Natur. Dass alle lebenden Organismen und zum Beispiel auch verschiedene Organe und Körperteile immer verschiedene Dinge haben, die gleichzeitig da sein müssen, damit sie überhaupt funktionieren können. Man nennt das nicht reduzierbare Komplexität. Es gibt bestimmte Teile, die müssen da sein und ansonsten kann es nicht funktionieren.

[20:20] Der Michael Behe spricht über das Flagellum. Das Flagellum befindet sich im Wesentlichen auf einem Bakterium. Sie haben so Haare, die wie Propeller funktionieren, die von da so hängen. Und diese Dinge spinnen extrem schnell, um eine Bakterie durch eine flüssige Substanz zu propellieren. Wie ein Motor an einem Boot zum Beispiel.

[20:59] Interessanterweise gibt es so viele verschiedene Teile an diesem Motor, diesem Flagellum. Die Evolution lehrt uns, dass das ganz lange über viel Zeit funktionieren muss. Da sind immer wieder kleine Hinzufügungen gewesen, die dann die Evolution ausgemacht haben. Das Problem ist zum Beispiel dieses Flagellum. Wenn man sich alles anschaut, dann gibt es etwa 40 Proteinteile, die notwendig sind, damit diese funktionieren können. Und wenn irgendeine dieser Teile fehlen, dann hat man entweder ein Flagellum, eine Geißel, die nicht funktioniert, oder sie wird nicht einmal in der Zelle gebaut. Es gibt also 40 Proteine, die dieses Flagellum aufmachen.

[21:44] Formuliert irgendwann ein waserloses Flagellum. Und diese Flagellungen nehmen dann aus, Proteine herauszubauen, um gleichzeitig die Flagellumit zu entwickeln. Wenn du nur 8 oder 12 hast, dann ist das einfach nur ein nutzloses Etwas.

[22:22] Was wir sehen ist, alle 40 Teile müssen ständig zusammenarbeiten, müssen gleichzeitig da sein, damit dieses Teil überhaupt funktionieren kann. Also, so sieht das ungefähr aus, so könnt ihr euch das vorstellen. Also, hier ist dieser Propeller, der sich so bewegt. Und dann haben wir all diese verschiedenen Bauteile, die zusammenarbeiten. Und sie müssen alle da sein, ansonsten funktioniert es gar nicht.

[22:52] Und es ist interessant, Howard Berg von der Harvard University sagt uns, dass der bakterielle Flagellummotor die effektivste Maschine des Universums ist. Aber wir sehen, dass er nicht durch kleine, sukzessive Veränderungen gemacht werden konnte. Alles musste gleichzeitig zu einer Zeit da sein.

[23:27] Schaut mal, was Darwin gesagt hat. Er sagt: "Wenn gezeigt werden könnte, dass irgendein komplexes Organ existiert, das sich unmöglich durch zahlreiche aufeinanderfolgende leichte Modifikationen geformt haben könnte, dann würde meine Theorie absolut zusammenbrechen." Aber er sagte: "Ich kann keinen solchen Fall finden." Was er gesagt hat, war: Wenn wir irgendetwas finden könnten, das nicht dadurch entstanden sein könnte, dass man einfach langsam nach und nach etwas hinzufügt, seine Theorie würde zusammenfallen, nach seinen eigenen Worten, Darwins Worten. Und er sagt: "Ich kann nichts finden." Aber heute. Wir können sehr deutlich Dinge finden, die nicht über Zeit langsam evolviert sein können. Alles musste gleichzeitig da sein, damit der Motor funktioniert.

[24:51] Also, sein eigener Mund hat quasi seine Theorie damit widerlegt. Der Paulus hat im Neuen Testament ein sehr interessantes Zitat, das er uns hier gibt. Er sagt: "Denn wir wandeln im Glauben oder durch den Glauben und nicht im Schauen."

[25:18] Christen glauben an etwas, das sie niemals gesehen haben. Aber haben auch einige Evolutionisten dieselbe Perspektive? Ganz sicher. Francis Crick zum Beispiel. Der hat ein großer Evolutionist.

[25:46] Er sagt: "Biologen müssen ständig daran denken, dass was sie sehen, nicht geplant oder designt wurde, sondern evolviert ist." Also, schaut euch genau an, was er sagt. Er sagt: "Biologen, wenn ihr euch als Biologen lebendige Dinge anschaut, behaltet das im Hinterkopf. Es ist nicht geschaffen worden. Es ist evolviert worden." Warum muss er das den Biologen sagen? Wenn es so offensichtlich wäre, dass sich alles evolviert hat, dann wäre das doch sofort im Denken, oder?

[26:26] Also, was er sagt ist: Wenn ihr euch das anschaut, ja, natürlich, es sieht so aus, als ob es gemacht worden ist, aber denkt da nicht dran. Schau nicht darauf, was du siehst, sondern denk immer an die Theorie der Evolution. Versteht ihr das? Also, schau dir nicht an, was du da siehst, sondern gehe und lebe durch den Glauben. Versteht ihr den Punkt?

[26:56] Also, Christen und Evolutionisten haben diesbezüglich letztlich dasselbe Fundament. Wir haben ein Glauben an etwas, das über uns steht.

[27:12] Noch ein interessanter Gedanke. Evolutionisten haben ein bestimmtes Argument entwickelt. Sie nennen es das Affentheorem. Und das funktioniert folgendermaßen: Wir schauen uns die DNA an und sehen, sie ist so unglaublich komplex. Aber wenn wir an die Evolutionstheorie glauben, dann müssen wir glauben, dass all diese Gene irgendwie zufällig zusammengekommen sind und dann das Leben haben entstehen lassen.

[27:55] Und Richard Dawkins und andere haben dieses Argument benutzt. Sie haben gesagt: "Schaut, wenn ihr einen Affen nehmen würdet, oder vielleicht eine Gruppe von Affen, und ihr würdet ihnen so Computertastaturen geben, und wenn sie einfach so immer so darauf tippen würden, wenn man genügend Affen hat und genügend Zeit, per Zufall, dann würden sie irgendwann mal ein Gedicht von Shakespeare erzeugen." Also, das ist jetzt wirklich ein Argument von den Zündlisten, habe ich mir nicht ausgedacht. Und das glauben sie wirklich.

[28:42] Und faszinierenderweise hat das jemand mal ausprobiert. Sie haben es tatsächlich mal getestet. Das britische nationale Konzil der Künste hat sich einige Affen besorgt. Sie haben so Tastaturen ihnen gegeben und dann haben sie sie hämmern lassen. Was ist passiert? Es gab sechs Affen, einen Computer und sie haben ihnen einen Monat Zeit gegeben. Was ist passiert?

[29:18] Wie viele Worte sind dabei entstanden? Hier ist das Resultat. Sie haben interessanterweise 50 Seiten getippt, die da entstanden sind. Also, 50 Seiten mit Schrift sozusagen.

[29:44] Die Frage ist, und das könnt ihr jetzt mal schätzen, wie viele Worte waren auf diesen 50 Seiten zu finden? Was würdet ihr vermuten? Sehr gut. Es waren null Worte. Zumindest in der englischen Sprache. Wir haben Worte, die sind so klein, wie das ist. Das sind zwei Buchstaben. Der eine Buchstabe, ein kleines "a", ist ein unbestimmter Artikel im Englischen und das große "i" ist das Personalpronomen. Das sind also Worte, die im Englischen verwendet werden.

[30:46] Haben sie also nicht mal dieses "a" oder "i" eingetippt? Das haben sie. Aber damit das "a" wirklich ein Buchstabe ist und das "i" wirklich ein Wort ist, da muss dann immer ein Wertzeichen sein, damit es wirklich auch ein Wort ist. Sie haben einen Monat lang nicht ein einziges Wort korrekt eingetippt. Sie haben einen Monat lang nicht ein einziges Wort korrekt eingetippt.

[31:22] Ein Evolutionist und ein Kreationist haben sich debattiert. Ein Mann namens Schröder und der andere hieß Anthony Flew. Anthony Flew war für einige Zeit der größte philosophische Atheist. Und als sie miteinander debattiert haben, hat jemand gesagt: "Ein ganzes Drama von Shakespeare aufzuschreiben, das ist einfach zu viel. Wie wäre die Wahrscheinlichkeit, dass so Affen wenigstens ein Sonett von Shakespeare, so ein kleines Gedicht mit 14 Zeilen, schreiben könnten?"

[32:15] Und das haben sie gesagt: "Alle Sonette sind gleich lang. Per Definition haben sie 14 Zeilen. Ich wählte jedes aus, von dem ich die Anfangszeile kannte. Ich zählte die Anzahl der Buchstaben. Es gibt 488 Buchstaben in diesem Sonnet." Was ist die Wahrscheinlichkeit, zufällig zu tippen und 488 Buchstaben in der exakten Reihenfolge wie in zu bekommen?

[33:01] Es läuft darauf hinaus, 26 mit sich selbst 488 mal zu multiplizieren. Oder anders ausgedrückt, 26 hoch 488 oder 10 hoch 690. Was bedeutet jetzt 10 hoch 690? Dass ihr eine kleine Idee bekommt. Die Theorie ist, dass es 10 hoch 80 Atome im Universum gibt.

[33:40] Die Wahrscheinlichkeit, dass aber ein Affe so ein Shakespeare-Sonnet tippen würde, wäre 1 zu 10 hoch 690.

[33:55] Der Kreationist hat das dem Evolutionisten präsentiert. Was dann passiert ist, nachdem er die Präsentation von Schröder gehört hatte, hat Antony Flew, dieser Skeptizist, gesagt:

[34:19] "Ich sagte ihm, dass er sehr zufriedenstellend und entschieden bewiesen hatte, dass das Affentheorien völliger Unsinn, wörtlich eine Ladung Abfall war." Er sagte dann: "Man wird niemals ein Sonett per Zufall erhalten." Aber die Welt glaubt einfach, die Affen schaffen es jedes Mal.

[34:52] Dieser Mann, Antony Flew, er war einer der größten Atheisten der Welt. Bevor er gestorben ist, hat er dieses Buch geschrieben. Er hat das Buch geschrieben: "Es gibt keinen Gott", aber das "Keinen" hat er dann durchgestrichen und gesagt: "Es gibt einen Gott."

[35:22] Also, was passiert ist, er war einer der größten Atheisten der Welt. Und er kam zu der Schlussfolgerung: Es muss einen Gott geben. Ich hatte die Gelegenheit, dieses Buch zu lesen und er spricht davon, wie er vom Atheismus zu seinem Glauben an Gott gefunden hat.

[35:48] Er sagt: "Meine Abkehr vom Atheismus wurde nicht durch ein neues Phänomen oder Argument veranlasst. In den letzten beiden Jahrzehnten ist mein gesamtes Gedankengebäude an der Wanderung gewesen. Dies war eine Konsequenz meiner fortdauernden Bewertung der Beweise in der Natur."

[36:19] Als ich schließlich die Existenz eines Gottes anerkannte, war dies nicht ein Paradigmenwechsel. Denn mein Paradigma blieb erhalten, so wie Platon in seiner Republik seinen Sokrates insistieren lässt: "Wir müssen dem Argument folgen, wohin es auch führt."

[36:48] Was er grundsätzlich hier sagt, ist, dass Wissenschaft ihn dazu letztendlich gebracht hat, festzustellen: Es muss einen Gott geben. Dieser Mann hat also gesagt: Wissenschaft offenbart, es muss einen Schöpfer geben.

[37:07] Wisst ihr, die Bibel sagt uns ganz genau dasselbe. Sie sagt uns, dass wenn wir die Natur betrachten mit unserem Intellekt, dann passiert etwas. In Römer 1 und dort Vers 20 sagt die Bibel: "dass die Wesen von ihm, von Gott, von der Kreatur der Welt deutlich sehen werden, dass die Dinge, die gemacht werden, auch seine ewige Kraft und Gottlichkeit sehen, damit sie ohne Entschuldigung sind."

[37:49] Die Bibel sagt, wenn wir die Natur betrachten und wir mal unsere Ohrstöpsel aus den Ohren nehmen, unser iPhone mal weglegen, unsere Computer zur Seite tun und wir mal alles beiseite tun und uns wirklich die Natur betrachten, dann wird uns unser Denken, unser Intellekt sagen: Irgendwie muss es dort sein.

[38:24] Und was ich total faszinierend finde, ist, dass der größte Skeptiker, den es heute auf dem Planeten gibt, Richard Dawkins, er liebt es, mit Christen zu debattieren und er will immer beweisen, dass es keinen Gott gibt. Vor einiger Zeit war er in einer Debatte und in dieser Debatte, da sind sie immer hin und her gegangen mit der Dawkins und der anderen Sprecher und er debattierte mit John Lennox.

[39:03] John Lennox ist dieser große britische Mann, wie ein großer Teddybär. Ganz netter, freundlicher Mann. Er hat mit Dawkins gar nicht irgendwie ärgerlich argumentiert. Er war sehr nett. Und dann hat er den Dawkins in der Debatte eine Frage gestellt, endlich.

[39:29] Er hat ihn gefragt: "Hast du nicht auch manchmal das Bedürfnis, Gott zu folgen und ihn anzubeten?" Und er fragt das den größten Skeptiker in der Welt. Schaut euch mal an, was er sagt.

[39:48] Dawkins sagt: "Ich denke, wenn man die Schönheit der Welt betrachtet und man sich fragt, wie sie zu dem wurde, was sie ist, dann ist man natürlicherweise von einem Gefühl der Ehrfurcht überwältigt und man fühlt beinahe ein Verlangen, jemanden anzubieten. Ich fühle dies", sagt er. "Ich anerkenne, dass andere Wissenschaftler wie Carl Sagan oder Einstein fehlten. Einstein fühlte dies."

[40:30] Er sagt: "Wir alle teilen eine Art religiöse Ehrerbietung für die Schönheiten des Universums, für die Komplexitäten des Lebens, für das schiere Ausmaß des Kosmos." Behaltet im Hinterkopf, er ist der größte Skeptiker der Welt. Das klingt vielleicht fast wie der Pastor, der redet. Aber was er sagt.

[40:56] Er sagt: "Wenn ich da hinausschaue in die Sterne und wenn ich darüber nachdenke, wie groß und wie gewaltig das ist. Wenn ich darüber nachdenke, wie komplex das Leben ist, dann sagt selbst er: Ich fühle das Bedürfnis anzubieten." Ist das nicht interessant? Der größte Skeptiker des Planeten. Er gibt Zeugnis ab, unwissentlich, dass Römer 1,20 wahr ist. Wo uns ja gesagt wird, dass wenn wir die Natur betrachten, wir ein Verlangen haben werden, dem Schöpfer Gott zu folgen.

[41:48] Ihr seht, Gott möchte uns sagen, wenn wir uns die Natur betrachten und mal all das, die Dinge des Lebens beiseite legen, dann werden wir wissen, da gibt es einen Gott. Selbst das Herz von Richard Dawkins schreit nach Gott aus. Die Schöpfung offenbart, es gibt einen Gott.

[42:18] Schaut euch mit mir mal den Planeten Erde an. Und dann schauen wir uns mal Planeten an, die relativ gleich groß sind mit der Erde. Und wir haben hier Venus, Mars und Merkur. Das sind einige der kleineren Planeten. Aber hier haben wir noch mal die kleinen. Ja, sind schon etwas kleiner geworden. Und jetzt wollen wir uns die größeren anschauen. Dann haben wir Jupiter. Also, die Erde ist im Vergleich mit Jupiter und Saturn jetzt relativ klein. Jetzt sehen wir relativ klein aus, oder?

[43:13] Jetzt gehen wir ein bisschen weiter. Also, dieser kleine Punkt dort, das ist die Erde. Aber schaut euch mal die Größe der Sonne an. Jetzt seid ihr wirklich klein. Jetzt gehen wir noch ein Stück weiter. Dieser kleine Punkt hier genau ist die Sonne. Und das sind einige der anderen Sterne im Universum.

[44:02] Schaut mal den hier an. Das ist die Erde. Und das ist die Erde. Es ist genau hier, hier ist die Sonne. In diesem Bild kann man die Erde nicht mal mehr sehen, weil sie einfach zu klein ist. Lass uns noch ein bisschen weiter gehen. Hier ist unsere Sonne. Es ist nur ein Pixel im Bild. Und hier haben wir den Stern namens Antares zum Vergleich.

[44:44] Wir werden kleiner und kleiner und kleiner. Das ist Antares jetzt. Das ist jetzt der nächste hier. Das ist Mu Cephei. Unsere Sonne. Ist zu klein, als dass man sie überhaupt sehen könnte in diesem Bild.

[45:10] Also, was wird jetzt aus unserem Planeten? Und was macht das dann aus dir? Wir sind klein. Ja oder nein? Wir sind ziemlich klein. Manchmal denken wir, wir sind wirklich was. Aber wenn man mal ein bisschen zurück geht, dann stellt man fest, wir sind nicht besonders viel.

[45:41] Ein anderer Mann, der kein Christ gewesen ist, Stephen Hawking. Er gilt als einer der intelligentesten Menschen auf der Erde heute. Er ist ein Astrophysiker. Schaut mal, was er sagt.

[46:05] Er sagt: "Wir sind solche unbedeutenden Kreaturen auf einem kleinen Planeten eines sehr durchschnittlichen Sternes in den Außenbezirken von einer von 100 Milliarden Galaxien." Und dann sagt er: "So ist es schwierig, an einen Gott zu glauben, der sich um uns kümmern würde oder sogar überhaupt unsere Existenz bemerken würde."

[46:35] Ein Mensch, der sich anschaut, wie gewaltig groß das Universum ist. Und er sagt, wir sind so klein. Er sagt, es ist schwierig, sich vorzustellen, dass es einen Gott gibt, der sich um uns kümmern würde.

[46:53] Wisst ihr, es gab einen Mann tausende Jahre zuvor, der einen ganz ähnlichen Gedanken hatte, aber eine andere Schlussfolgerung. Schaut euch Psalm 8 an, was der David hier gesagt hat. Dann hat er gesagt: "Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast. Dann sagt er: Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst und der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest?"

[47:30] Beide Männer hier haben in den Kosmos geschaut, obwohl sie durch Jahrtausende voneinander getrennt waren. Aber beide hatten in ihrem Herzen diesen Gedanken: Wir sind klein. Wie kann es sein, dass ein Gott an mich denken könnte? Stephen Hawking ist mehr ein Skeptiker. David hat sich Gott als den Gott der Liebe angeschaut. Dass dieser Gott auf mich herabschaut und an mich denkt.

[48:15] Die Bibel geht noch weiter, als zu sagen, dass Gott sich nur um uns Menschen kümmert. Er kümmert sich sogar um die Tiere. In den Sprüchen heißt es, dass ein guter, ein gerechter Mann das Leben seiner Tiere beachtet und sich darum kümmert. Jesus sagt uns, dass Gott sogar den Spatzen beobachtet, der fällt. Aber er denkt natürlich auch an uns.

[48:56] Es ist ein Gott, der sich um die Menschheit kümmert. Einige meiner besten Freunde waren Atheisten und sind Nachfolger Jesu Christi geworden. Liebe Freunde, es gibt eine Macht im Wort Gottes. Und wir haben einen Gott, der herabschaut, auch wenn wir vielleicht klein sind. Dieser Gott kümmert sich um uns. Egal, was wir gegen ihn getan haben. Er ist bereit, um uns zu vergeben. Um unser Leben mit diesem Frieden zu erfüllen, den wir nur durch Jesus Christus haben können.

[49:42] Wir möchten diesen Abend mit folgenden Versen beenden. 2. Korinther 4, Vers 6 und 7. Die Bibel sagt: "Denn der Gott, welcher aus der Finsternis Licht hervorleuchten ließ, der hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen zur Erleuchtung mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes." Und er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen.

[50:26] Er sagt: "So wie Gott dem Licht geboten hat, aus der Finsternis hervorzuleuchten, in derselben Art und Weise sendet Gott sein Wort. Seine Kraft sendet er. Er scheint sein Licht in unser verfinstertes Herz." Manchmal fühlen wir uns so schuldig. Wir haben Schuldgefühle und Schamgefühle wegen unserer Vergangenheit. Manchmal wünschen wir uns, dass niemand davon erfährt, welche Sünden wir begangen haben.

[51:13] Die Bibel sagt, dass derselbe Gott, der dem Licht gebot, in die Finsternis hineinzuleuchten, dass er auch in unser Herz hineinleuchten möchte. Egal, wer wir gewesen sind. Egal, wie sündhaft wir gewesen sind. Gott kann sein Licht in unser verfinstertes Herz hineinleuchten.

[51:39] Er kann einen Mann wie den Apostel Paulus, einen Mann, der buchstäblich ein Mörder war, jemand, der die Christen verfolgt hat und sie versucht hat, dem Tode zu verurteilen. Er war ein Mann des Zorns. Und dann wurde er zu einem Menschen, der sein Leben für andere opferte. Wie passiert das? Das war nicht jemand, der dadurch, dass er ein Christ wurde, ein König wurde. Das war einer, der durch sein Christsein plötzlich zum Märtyrer wurde. Er wurde geschlagen. Mehrmals gesteinigt. Er hat Schiffbruch erlitten. An bestimmten Punkten seines Lebens ist er fast verhungert. Aber doch, sagt er uns, hat er gelernt, in welchem Zustand seiner Lebens zu sein zu können. Wie ist das passiert?

[52:58] Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten. Gott hat Licht in das verfinsterte Herz des Apostel Paulus geleuchtet. Er sprach vor Paulus. Der natürlich vorher Saulus hieß. Sein Leben wurde verändert.

[53:26] Und liebe Freunde, egal, wo ihr euch befindet oder gewesen seid, diese selbe Kraft, die ihr am Anfang gesprochen habt, die selbe Kraft des Wortes, dasselbe Buch der Bibel kann in dein Leben kommen. Aber wie passiert das? Wir müssen Zeit mit diesem Buch verbringen. Wir müssen täglich Zeit mit Gottes Wort verbringen.

[53:56] Und wisst ihr, was passiert? Vielleicht hat man sogar mit Zweifeln zu kämpfen. Und wenn man an diesen Zweifeln einfach festhält, dann wird man sie immer haben. Aber wenn du willig bist, Gottes Wort zu lesen, schau nach Antworten auf deine Fragen. Es gibt Antworten. Die Antworten, nach denen ich auch geschaut habe, ihr könnt sie finden. Und ihr werdet Antworten auf die größten Fragen der Menschheit finden. Gott hat sein Wort, das lebendige Wort Gottes.

[54:41] Ich möchte euch einladen, mit mir zu beten, eure Augen zu schließen, euren Kopf zu senken. Da gibt es vielleicht heute Abend jemanden, der mit Zweifeln zu kämpfen gehabt hat. Du hast Fragen gehabt. Und ich möchte dir sagen: Jesus hat keine Angst vor deinen Fragen. Er hat Antworten, wenn du willig bist, nach ihnen zu suchen.

[55:15] In Jeremia sagt er uns, dass wir ihn finden werden, wenn wir ihn von ganzem Herzen suchen werden. Aber vielleicht gibt es heute jemanden hier, der in der Vergangenheit mit Zweifeln gekämpft hat, und sein Herz ist ganz schwer davon. Du möchtest diese Zweifel deinem Erlöser geben. Und vielleicht hast du heute Abend die Antworten auf die Fragen, die ich habe. Und du hast verstanden, jeder lebt aus dem Glauben. Ob es Glaube in die Theorien von Menschen ist, oder Glaube in das lebendige Wort Gottes.

[55:57] Vielleicht gibt es heute Abend jemanden hier, und der sagen möchte: "Vater, ich möchte dir meine Zweifel geben. Und ich möchte, dass wirklich du meine Zweifel bekommst." Vielleicht gibt es heute Abend jemanden hier, der mit Zweifeln zu kämpfen gehabt hat. Und du möchtest die Hand heben und sagen: "Herr, ich möchte dir all diese Zweifel geben, und ich bitte, dass du mir die Antworten meines Herzens gibst." Und wenn das dich beschreibt, dann hebe doch einfach deine Hand, dort wo du bist. Gott sieht deine Hand.

[56:43] Gibt es vielleicht noch jemanden, der diesen Wunsch hat, echten Frieden zu haben, und wissen, dass er Gott kennt, und all diese Zweifel Gott übergeben möchte? Gibt es da noch jemanden mehr?

[56:57] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir meine Zweifel geben, und ich bitte, dass du mir die Antworten meines Herzens gibst. Du kennst die Kämpfe, die wir gehabt haben. Du kennst unsere Schwachheiten. Herr, wenn wir uns diese Welt anschauen, vielleicht sind unsere Augen verblendet gewesen durch die Lehren von Menschen, aber wenn all das beiseite getan wird, und wir das Universum uns betrachten, wenn wir uns die Komplexität des Lebens anschauen, dann können wir wie Stephen Hawking, oder Richard Dawkins, sagen, dass unser Herz nach sich etwas Größerem sehnt, nach mehr Sehen und Ausschreiten. Wir haben ein Verlangen anzubeten.

[58:01] Und Vater, ich bitte dich, dass du hilfst, dass unsere Wünsche beantwortet werden. Und mein Gebet, lieber Vater, ist, dass jeder von uns täglich Zeit in deinem Wort verbringt, dass wir nach den Antworten suchen für die Fragen, die wir haben, und dass wir den Frieden finden, dich von ganzem Herzen, von ganzer Seele zu kennen. Und darüber hinaus, bitte ich dich, dass du uns Sieg schenken wirst über unsere Sünden und schlechten Gewohnheiten. Wir bitten all das im Namen Jesu. Amen.


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