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In dieser Predigt wird die Bedeutung von Traditionen im Gegensatz zu Gottes Wort beleuchtet. Es wird erklärt, wie die Endzeitgemeinde Gottes durch das Halten der Gebote, das Zeugnis Jesu und die weltweite Verbreitung des Evangeliums gekennzeichnet ist. Die Predigt untersucht auch die Rolle des Geistes der Prophezeiung und wie man einen Propheten prüft, und stellt die Siebenten-Tags-Adventisten als eine Gemeinde vor, die diese Kriterien erfüllt.


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Serie: No Limit (Jugend-Vortragsreihe)

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Transkript

[0:00] Guten Abend! Unsere Botschaft für heute Abend heißt "No Tradition" – keine Tradition. Lasst uns mit einem Gebet anfangen. Himmlischer Vater, danke für die Zeit, die wir jetzt in deinem Wort verbringen dürfen. Herr, ich bete, dass du uns leitest, dass du uns aus deinem Wort lehrst und mit deinem Heiligen Geist segnest. In Jesu Namen, Amen.

[1:12] Das Buch der Offenbarung zeigt uns die letzte Gemeinde Gottes, die Übrigen der Gemeinde Gottes auf. Wenn ihr eure Bibeln habt, schlagt mit mir auf: Offenbarung 14. In Offenbarung 14 habt ihr eine Botschaft, die an den gesamten Planeten gerichtet ist. Also, diese Botschaft geht oder kommt von drei Engeln. Die erste Botschaft ruft die Welt dazu auf, Jesus als ihren persönlichen Erlöser anzunehmen. Die zweite Botschaft sagt: Folgt nicht den falschen Lehren der ganzen Kirchen um euch herum. Die dritte Botschaft sagt: Erhaltet nicht, also nehmt nicht an, das Mahlzeichen des Tieres. Und Offenbarung 14, Vers 12 zeigt uns, wie die Gemeinde Gottes in den letzten Tagen aussehen wird. Während viele Leute das Mahlzeichen des Tieres annehmen, sagt Offenbarung 14, 12: Hier sind die Gebote Gottes und der Glaube Jesu bewahren. Gott wird eine Gruppe von Menschen haben in den letzten Tagen, die seine Gebote halten. Wirst du einer von ihnen sein?

[3:13] Wir sehen auch in Offenbarung 12, Vers 17: "Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, Krieg zu führen mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben." Gott wird ein Volk haben, das Jesus von ganzem Herzen nachfolgt und seine Gebote hält. Gott zeigt uns sogar, wie sie seine Gebote halten werden. Wir haben schon über die Tatsache geredet, dass von Natur aus die Menschheit es nicht mag, Gottes Gebote zu halten. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da hatte ich nicht mal den Wunsch, Gottes Wort zu folgen. Aber Gott kann das menschliche Herz verändern, dass wir wirklich anfangen, es zu lieben, nach Gottes Willen zu leben. Wie funktioniert das? Es sagt in Hebräer 10, Vers 16: "Dies ist der Bund, den ich für sie errichten werde, nach jeden Tag, spricht der Herr. Ich werde meine Gesetze in ihre Herzen geben und auch in ihren Sinnen schreiben." Gott schreibt sein Gesetz in unsere Herzen, wenn wir unser Leben gerne an Jesus geben möchten. Er verändert unsere Herzen, so dass wir eigentlich anfangen, das zu lieben, was Gott möchte, dass wir tun. Es ist ein Prozess, es ist eine Art wachsender Prozess. Und wir sind kontinuierlich auf diesem Weg, auf diesem Prozess mit Jesus.

[5:34] Also, es gibt zwei Punkte, die wir in Gottes Gemeinde der Endzeit sehen können. Der erste ist, dass sie Gottes Gebote halten, das haben wir schon gesehen. Und Nummer zwei heißt: Sie werden das Zeugnis Jesu Christi haben. Was ist das Zeugnis Jesu Christi? Wir sehen in Offenbarung 12, 17, dass sie das Zeugnis Jesu Christi haben. Aber Offenbarung 19, 10 sagt: Das Zeugnis Jesu Christi ist der Geist der Prophezeiung. Das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Also, eine der Eigenschaften von Gottes Endzeitgemeinde ist, dass sie das Geschenk der Weissagung erhalten. Wird Gottes Gemeinde wirklich diese Gabe, dieses Geschenk der Weissagung haben in der Endzeit? Die Bibel sagt, ja. Epheser 4 sagt, dass wir die Gabe der Weissagung haben, bis wir alle zusammen sind. Sind alle Christen heute zusammen, haben alle die gleiche Meinung? Ja oder nein? Also heißt es, dass wir heute noch immer das Geschenk der Weissagung haben.

[7:32] 1. Korinther 1, Vers 7 sagt: "Daher habt ihr an keiner Gnadengabe Mangel, während ihr das Offenbarwerden unseres Herrn Jesus Christus erwartet." Also, wenn Jesus wiederkommt, wird seinem Volk nicht eine Gabe des Heiligen Geistes fehlen müssen.

[8:05] Wie können wir also einen Propheten prüfen? Wir werden nur ein paar Dinge anschauen, und morgen früh werden wir es uns genauer ansehen. 1. Thessalonicher 5, Verse 19-21 sagt: "Den Geist löscht nicht aus, Weissagung verachtet nicht, prüft aber alles und das Gute haltet fest." Es sagt, die Weissagung, die verachtet nicht. Wenn Gott also wollte, dass wir keine Propheten in der Endzeit haben, er hätte gesagt: Vertraut den Propheten nicht. Er hat das nicht gesagt. Er sagte: Prüft sie, um zu sehen, ob sie mit dem Rest der Schriften zusammenpassen.

[9:16] In 1. Johannes 4, Verse 1 und 2 lesen wir: "Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind, denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen. Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus im Fleisch gekommen, bekannt, ist aus Gott." Also, zwei dieser Punkte darüber, wie man einen Propheten prüft: Der erste Punkt ist, dass ein wahrer Prophet der Bibel nie widerspricht. Der zweite Punkt ist, dass der wahre Prophet Gottes Gesetz hervorheben wird. Und das werden wir auch morgen näher betrachten.

[10:28] Offenbarung 14 beschreibt die Endzeitgemeinde Gottes. Wir haben diese drei Engelsbotschaften, über die wir gesprochen haben. In Offenbarung 14, 6 heißt es: "Und ich sah einen anderen Engel hoch oben am Himmel fliegen, der hatte das ewige Evangelium, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, jeder Nation, jedem Stamm, jeder Sprache und jedem Volk." Also, Gottes Endzeitgemeinde wird die Nachricht, die Botschaft des Evangeliums in jeden Teil der Erde verbringen. Also, um die wahre Gemeinde Gottes in der Endzeit zu sein, muss diese Gemeinde das Evangelium auf die ganze Welt verteilen, sodass es eine weltweite Bewegung ist. Gottes Gemeinde wird eine Gemeinde sein, die voll Heiligen Geistes die ganze Welt beeinflusst. Es kann also nicht irgendeine Gemeinde, irgendeine nicht mal anerkannte Kirche sein, die es nur in Stuttgart, Deutschland gibt, oder in Chicago, Illinois. Es muss eine weltweite Bewegung sein. Das ist die erste Engelsbotschaft, die Botschaft des ersten Engels.

[12:38] Also, die erste Engelsbotschaft geht weiter und sagt: "Und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der gemacht hat die Himmel und die Erde und die Wasserquellen." Er sagt: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Wie kann ein Christ jetzt Gott die Ehre geben? Ein Weg wird beschrieben in 1. Korinther Kapitel 10. In Vers 31 heißt es: "Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut es alles zur Ehre Gottes." Um also Gott die Ehre zu geben, heißt es, dass ich ihn ehre mit allen Tätigkeiten, die ich in meinem Leben mache, selbst darin, wie ich esse und trinke.

[13:59] Wir sehen in 1. Korinther Kapitel 6, Verse 19 und 20: "Oder wisst ihr nicht, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt und dass ihr nicht euch selbst gehört?" Es heißt: "Geb Gott die Ehre in deinem Körper und mit deinem Geist." Wir sollen uns also um diesen Körper kümmern. Gott kümmert sich zwar um dein spirituelles Leben, aber nicht nur darum. Er kümmert sich auch um dein physisches Leben. Die Art und Weise, wie du deinen Körper behandelst, kann reflektieren, wie Gott ist. Gottes wahre Gemeinde wird also den Menschen erzählen, Gott sogar an dem eigenen Körper die Ehre zu geben. Sie werden Christen sein, die auch eine Botschaft der Gesundheit predigen.

[15:22] Habt ihr bemerkt, was wir auch sehen in dieser ersten Engelsbotschaft? Sie werden sagen: "Die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Also, wird es eine Stunde geben, wo die Gemeinde sagen wird, es wird eine Stunde geben, wo die Welt im Gericht lebt. Und in einem anderen Vortrag habt ihr schon gesehen, dass wir jetzt in dieser Zeit leben. Und der letzte Teil der ersten Engelsbotschaft: "Fürcht..." Ah, genau, es heißt: "betet den an, der die Himmel und die Erde und die Wasserquellen gemacht hat." Was heißt das? Also, Gottes Gemeinde wird ihn anbeten als den Schöpfer.

[16:31] Der zweite Punkt ist, dass es eigentlich ein Zitat aus dem vierten Gebot ist. Also, Gottes Volk, wie sie sein Gebot halten. Wisst ihr, die zehn Gebote sind nicht wie ein Buffet, wo man sagt: Ach, das gefällt mir und das mag ich, das sind meine Lieblingsgebote. Aber dieses, das von Götzen spricht, nee, das befolge ich lieber nicht. Jakobus sagt, wenn auch nur eines davon bricht, der bricht das gesamte Gesetz. Gottes Volk wird also alle seine Gebote halten in den letzten Tagen, weil der Heilige Geist dieses Gesetz in ihre Herzen schreibt.

[17:35] Also, die erste Engelsbotschaft ist ein Aufruf oder ein Ruf, Jesus völlig und komplett ohne Einschränkungen im persönlichen Leben zu akzeptieren.

[17:52] Wie wir schon gesagt haben, die zweite Engelsbotschaft, die Botschaft des zweiten Engels, ist ein Ruf aus den anderen Kirchen, aus der religiösen Verwirrtheit, die wir in dieser Welt sehen.

[18:09] Und die dritte Engelsbotschaft ist die dringlichste Botschaft, der dringlichste Ruf in den gesamten Schriften. Die dritte Engelsbotschaft sagt uns: Nicht das Mahlzeichen des Tieres annehmen. Wir werden in einer Weile ein bisschen mehr darüber sprechen.

[18:34] Was sind also einige der Eigenschaften, die die Gemeinde der Übrigen haben wird? Also, der erste Punkt ist: Sie werden diesen reinen Glauben der Jünger wieder verkörpern, wieder aufleben lassen. Sie werden also denselben Lehren folgen, denen auch die Apostel gefolgt sind. Nummer zwei: Sie halten die Gebote Gottes und sie haben die Leitung durch das Geschenk der Prophetie. Es wird eine weltweite, missionsorientierte Bewegung sein. Sie werden die Botschaft Jesu überall auf dem Planeten mit anderen Leuten teilen wollen. Nummer vier: Sie werden Leute zu völliger Übergabe an Jesus aufrufen. Und ein Teil davon ist sogar den eigenen Körper Jesus zu geben. Das heißt, ich verfolge einen Lebensstil, der den biblischen Prinzipien von Gesundheit steht. Und sie werden einen letzten Aufruf an den Planeten Erde machen, nämlich Jesus treu zu sein in all seinen Lehren.

[20:28] Wisst ihr, Gottes Gemeinde entspricht nicht der Mehrzahl der Menschen. Wenn wir in der Geschichte zurücksehen, dann können wir feststellen, dass es immer eine Minderheit war, die Jesus wirklich treu war. Das ist, warum Gott überhaupt sagt: "die Übrigen der Leute". Als ich noch im College war, hat er mit Teppichen gearbeitet, um ein bisschen Geld zu verdienen. Und in dem Teppichgeschäft hatten wir etwas, das wir "die übrig gebliebenen Fetzen" nannten. Das waren übrig gebliebene Stücke von Teppichen, die nicht groß genug waren, um sie wieder aufzurollen. Aber wenn man ein übrig gebliebenes Stück Teppich hat, es wird dieselbe Farbe haben wie das Originale, dasselbe Muster haben, es wird identisch sein zu dem Originalstück, von dem es kam. Das ist dasselbe wie mit Gottes Volk in der Endzeit. Die werden übrig geblieben sein von der Urgemeinde.

[22:07] Wir sehen also all diese Eigenschaften. Gibt es eine Gemeinde heute, die Gottes Gemeinde sein könnte, die all diesen Lehren folgt? Denken wir das mal durch. Also, Nummer 1: Wir werden den reinen Glauben der Jünger wieder aufleben lassen. Wir leben in einer Zeit, in der viele Kirchen ein bisschen von den biblischen Lehren abweichen, ein bisschen davon loslassen. Viele Sünden in die Kirche einlassen. Wenn sie das tun, dann können sie nicht die Gemeinde der Übrigen sein. Wir sehen auch im zweiten Punkt, dass sie die Gebote Gottes halten. Wie viele halten sie? Sie halten alle zehn. Wenn eine Gemeinde also nicht alle zehn Gebote hält, oder zumindest lehrt, dass man alle zehn Gebote halten soll, können sie doch nicht die Übrigen sein. Diese zwei Punkte nur schließen viele, viele, viele, viele Kirchen aus. Die meisten Kirchen glauben nämlich an neun Gebote. Aber es gibt ein Gebot, das verändert wurde. Es war das Gebot über den Sabbattag.

[23:59] Wenn ihr schon öfters gekommen seid, dann habt ihr das in den vergangenen Vorträgen gesehen. Gott hat diesen Sabbattag, den Samstagsabbat, schon im ersten Buch Mose, im Anfang aller Zeit gegeben. Es wurde im gesamten Alten Testament gehalten. Jesus selbst hielt den Sabbat. Seine Apostel haben ihn gehalten, selbst nach seinem Tod. Die Bibel sagt uns sogar, im Himmel werden wir den Sabbat halten. Im Buch Jesaja. Aber die Bibel prophezeit uns auch, dass irgendwo in der Weltgeschichte wird es eine Macht geben, die Gottes Gesetz ändert. Und die römisch-katholische Kirche sagt: "Wir haben es gemacht. Wir haben Gottes Gebote geändert." Aber im Ende der Zeit ruft Gott die Menschen wieder zurück.

[25:17] Gibt es eine Gemeinde, die bis dahin alle Punkte vertritt? Ich glaube, da ist eine. Und diese Gemeinde nennt sich die Siebenten-Tags-Adventisten. Aber wir gehen wirklich durch jeden einzelnen Punkt, um zu sehen, ob die Gemeinde wirklich die richtige ist. Lasst uns weitersehen.

[25:47] Gottes Gemeinde ist nicht der Großteil der Gemeinden. Und die Wahrheit gewinnt selten einen Bekannten-Popularitäts-Beliebtheitswettbewerb. Oft sagen Leute in Unterredungen darüber, warum sie in eine bestimmte Gemeinde gehen: "Das ist einfach in meiner Familie, das ist das beliebteste, das, was Oma gemacht hat, das, was Mama gemacht hat." Es gibt dieses alte Lied in den Vereinigten Staaten. Es sagt: "Wenn es gut genug für Oma ist, dann ist es auch gut genug für mich." Aber Jesus sagt: "Warum würdest du das Gebot Gottes brechen nur für die Tradition?" Also, sollte die wichtigste Sache nicht sein: "Hat das Oma gemacht?" Aber: "Was hat Jesus gesagt?"

[26:57] Lasst uns nochmal alle zehn dieser Punkte anschauen. Also, die adventistische Gemeinde ist eine Bewegung von Christen. Es ist die am meisten weltweit verbreitete protestantische Gemeinde. Es ist auch die diverseste Gemeinde, also die multikulturellste Gemeinde vielleicht. Leute mit vielen verschiedenen Herkünften, Ethnien. Ich bin ganz sicher nicht mit vielen Leuten von vielen verschiedenen Herkünften aufgewachsen. Aber als ich anfing über Dinge wie den Sabbat zu lernen und als ich anfing Teil dieser Bewegung zu sein. Du gehst am Wochenende in die Gemeinde und in einer Art und Weise ist es wie die Vereinigten Nationen. Menschen überall auf der Welt kommen zusammen am heiligen Sabbattag.

[28:12] Gottes Gemeinde wird also den reinen Glauben der Jünger wieder aufnehmen. Gott weiß, die werden die Gebote Gottes halten.

[28:44] Es ist eine Schrift einer Kirche in meinem Heimatstaat in Michigan in den Vereinigten Staaten. Es heißt: Sankt Katharinen Katholische Kirche. Wenn ihr es sehen wollt, kommt nachher zu mir, redet mit mir, ich zeige es euch. Und es ist interessant, die katholische Kirche ist sehr, sehr ehrlich darüber, wie sie den Sabbattag verändert haben. Und im katholischen Katechismus sagen sie, es ist so eine Art Frage-Antwort-Format. Es sagt: Frage: Was ist der Sabbattag? Und dann sagt es: Antwort: Samstag ist der Sabbattag. Dann gibt es die neue Frage: Warum halten wir dann den Sabbat am Sonntag anstelle vom Samstag? Die Antwort lautet: Wir halten den Sonntag anstelle von dem Samstag, da die katholische Kirche den Sabbat am Konzil von Laodicea geändert hat.

[30:19] Zurück zur Sankt Katharinen Kirche in Michigan. Sie haben mit ihren Gemeindeliedern geteilt, sie sagen: Menschen, die denken, dass die Schriften, die Bibel, das die Säule sein sollten, sollten logischerweise Siebenten-Tags-Adventisten werden und den Samstag heilig halten. Die katholische Kirche ist sehr ehrlich. Sie sagen: Wenn du der Bibel folgen möchtest, dann werde ein Siebenten-Tags-Adventist. Wenn ihr Tradition folgen wollt, dann kommt zur katholischen Kirche. Und ich bin wirklich dankbar für ihre Ehrlichkeit, weil es wirklich zwischen Tradition und Gottes Wort ist.

[31:23] Also, Gottes Endzeitgemeinde werden die Gebote Gottes halten. Sie werden vom Geschenk der Prophetie geführt werden. Darüber werden wir morgen mehr reden. Sie werden ein weltweit missionsorientiertes eine Bewegung sein. Wie ich schon gesagt hatte, das ist die am meisten vertretene weltweite protestantische Kirche. Warum ist es denn so weltweit? Weil sie glauben, das ist nicht nur eine Kirchenangelegenheit, aber es ist eine Bewegung, eine Bewegung der Prophetie. Denn Gott hat gesagt, viele Menschen werden zurückkommen zur Wahrheit, die das Wort Gottes lehrt. Jesus folgen mit ihrem ganzen Herzen und Gottes Gebote halten.

[32:41] Nummer vier: Sie werden Menschen zu völliger Übergabe an Jesus rufen. Das haben wir die ganze Zeit in diesem Seminar schon gesehen. Sie würden Menschen motivieren dazu, ihren Körper Jesus zu geben, einen gesunden Lebensstil zu führen. Adventisten suchen sogar in ihren Gesundheitsprinzipien danach, versuchen, einen gesunden Lebensstil der Bibel orientiert zu leben. Und sie machen auch einen Aufruf an die Welt, jedes Teil, jede Stelle im Wort Gottes zu akzeptieren.

[33:33] Aber was heißt denn dieser komische Name Siebenten-Tags-Adventist? Also, der siebte Tag heißt einfach, sie glauben an alle Gebote, was auch impliziert den siebten Tag, Samstag, Sabbat. Das Wort Adventist. Das Wort im Allgemeinen heißt einfach das Kommen. Das Ankommen. Ja. Ihr wisst ja, vor Weihnachten gibt es ja die Adventszeit. Also, der erste Advent war, als Jesus als Baby nach Bethlehem kam. Der zweite Advent ist, wenn ihr das zweite Mal in den Wolken im Himmel zu uns kommt.

[34:39] Kann ich eine Frage stellen? Hebt die Hand, wenn ihr glaubt, dass Jesus wiederkommt. Okay, ihr seid alle Adventisten. Glaubt ihr an Gottes zehn Gebote? Wenn ihr das macht, dann seid ihr doch Siebenten-Tags-Adventisten, oder? Es ist ziemlich einfach.

[35:05] Aber kommt mit mir mit auf eine Reise um die Welt. Erinnert euch daran, in Matthäus 24,14 sagt die Bibel: "Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen." Das ist so ein eindrucksvoller Vers von Jesus. Es gibt uns sogar einen Eindruck von dem allgemeinen Zeitrahmen, in dem Jesus wiederkommt. Es sagt, wenn die Botschaft auf dem ganzen Erdkreis ist, dann kommt das Ende. Es ist so einfach.

[36:02] Komischerweise leben wir in einer Zeit, in der es tatsächlich möglich ist, die gesamte Welt mit dem Evangelium zu erreichen. Aber werden wir das erfüllen, diese Mission? Kommt mit mir mit um die Welt. Die Siebenten-Tags-Adventisten haben Missionsarbeit in 202 von 228 Ländern der Welt erfüllt. Und sie haben geheim, auf geheime Weise, oder verdeckt, angefangen, diese Mission sogar in Ländern zu starten, in denen es legal nicht erlaubt wäre. Aber ich denke, ich habe gerade das Geheimnis verraten. Aber schaut mit mir.

[37:18] Also, es gibt mehr als 1,1 Millionen Menschen, die 5600 Schulen, Hochschulen und Universitäten in nahezu 145 Ländern der Welt besuchen. Also, die Bildung ist eine sehr wichtige Sache. Wir haben schon gesagt, Adventisten lehren etwas über eine gute Gesundheit. Wir haben viele medizinische Einrichtungen überall auf dem Planeten.

[37:57] Also, es gibt über 13 Millionen Patienten, nicht nur stationär, sondern auch, die einfach diese Einrichtungen besuchen. Und zwar sind es 785 Krankenhäuser, es sind Kliniken, Pflegeheime, Apotheken, Kinderheime.

[38:22] Geschichtlich gesehen wurden die Adventisten "die Menschen des Buches" genannt, da die Bibel die Grundlage ihrer Lehren ist. Was komisch ist, das ist eine weltweite Bewegung von Leuten. Aber ich bin aufgewachsen und ich wusste nichts davon. Aber wie ich dann so durch meine Bibel las, habe ich dann auch welche getroffen. Und ich fand heraus, dass sie den Lehren der Bibel, der Schriften folgen. Und es ist so interessant, man schaut um die Welt und sie finden wirklich zu der Wahrheit, die das Evangelium lehrt.

[39:29] Wisst ihr, vielleicht habt ihr gehört, viele Muslime sind gerade dabei, Jesus kennenzulernen. Viele finden sogar zu Jesus, weil sie Träume haben. Träume darüber, dass Jesus zu ihnen kommt. Oder Träume über die Wiederkunft. Ein Freund von mir, er hat ein christliches Ministry, wo er zu muslimischen Menschen geht. Und was passiert ist, er hat ein anderes Land besucht und er sah eine muslimische Frau, die für etwas am Flughafen nicht bezahlen konnte. Und er ist hingegangen und hat gefragt: "Wie viel Geld brauchst du?" Er hat ihr das Geld gegeben. Und sie fragte: "Kannst du mir deine Handynummer geben? Ich möchte, dass mein Mann dich trifft. Wir wollen dir danken." Er ist also hingegangen und hat sich zum Essen getroffen mit diesem Ehepaar. Und er fing an, den Menschen von der Wahrheit Gottes Wort zu erzählen. Und als sie diese Dinge erfuhren, sagten sie: "Wow, das musst du dem Leiter unserer Moschee erzählen." Das ist, was er tat. Der Leiter der Moschee war so berührt davon, was er gehört hat. Er sagte: "Das musst du in meiner Moschee predigen."

[41:28] Er ist also hingegangen und er fing an, aus der Bibel in der Moschee zu predigen. Und er fing an, ihn über manche dieser Prophetien, von denen ihr in diesem Seminar gehört habt, zu erzählen. Dass Gott den ganzen Planeten zu seinem Wort ruft. Wie er also in der Moschee sprach, so rief der Leiter der Moschee ihn später an. Er sagte: "Ich hatte einen Traum. Gott hat mir in meinem Traum gezeigt, er sagte mir: Die Siebenten-Tags-Adventisten sind das Volk des Buches. Und dass wir von ihnen lernen sollen."

[42:28] Freunde, Gott ruft uns auf, auf dem Wort Gottes zu stehen. Nicht auf diesen hin- und herwählenden Schilf der Tradition. Nicht nur an Menschen gemachten Traditionen festzuhalten. Es gibt so viele verschiedene christliche Gemeinden. Du hattest den wunderbaren göttlichen Mann, Martin Luther, der aus dem Katholizismus austrat. Denn in Martin Luthers Tagen, wenn du mit einer Bibel erwischt wurdest, würdest du wahrscheinlich auf dem Scheiterhaufen fallen. Die römisch-katholische Kirche erlaubte Menschen nicht, einfach so eine Bibel zu besitzen.

[43:38] Nur gestern war es, als ich hier in Deutschland in der Stadt Konstanz unterwegs war. Wir sahen dieses Gebiet, wo der Reformator Jan Hus war. Und wir sahen genau den Platz, an dem er sein Leben für Gottes Wort geben musste. Er wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Und er hatte die Möglichkeit, am Ende: "Du kannst frei sein, wenn du doch nur diesen Glauben an die Wahrheit des Wortes loslässt." Der Papst war so außer sich wegen diesem Mann, weil er auf dem Wort Gottes beharrte. Der König gab ihm die Möglichkeit, frei zu sein. Alles, was er machen musste, ist, seine Lehren wieder abzulehnen. Er wollte die Wahrheit Gottes Wort nicht loslassen.

[44:57] Er ging also hin, und er wurde auf den Scheiterhaufen gebracht. Das Feuer wurde angezündet. Jan Hus, er war zum Tode verbrannt. Sie hassten ihn so sehr, dass sie seine Asche nahmen. Sie nahmen den Dreck um die Asche herum. Sie nahmen es, und sie gingen zum Rhein, zu dem Fluss, und haben es einfach reingeworfen. Und seine Asche floss den Fluss entlang. Und der führte gen Norden, durch Deutschland, und ultimativ zum Meer, in den Ozean.

[45:52] Und wir sind heute hier, wegen den Reformatoren. Ich würde nicht die Möglichkeit haben, hier zu stehen und zu predigen. Ich bin kein Priester und kein Pastor. Ich bin nur ein junger Mann mit dem Wort Gottes. Und das ist, was wir hatten. Wir hatten Männer wie Hus. Und wir hatten den wundervollen Mann Martin Luther. Und Leute haben wie ein Zelt um Martin Luther gebaut und gesagt: "Das ist, wohin wir gehen. Wir gehen nicht weiter." Und er hat so viele tolle Lehren. Und dann habt ihr den nächsten Mann, John Calvin, der nächste Reformator. Er nimmt die Botschaft von Luther, aber bringt noch mehr Wahrheit von dem Wort Gottes. Und das hat er genommen, aber noch mehr Wahrheit aus dem Wort Gottes gefunden. Und viele Leute haben wieder ein Zelt um ihn gebaut, um seine Lehren, gesagt: "Wir gehen so weit wie er, aber nicht weiter." Ich wurde in der Gemeinde der Calvinisten großgezogen. Und dann gab es Leute wie John und Charles Wesley, die gesagt haben: "Diese Leute hatten wundervolle Lehren, aber lasst uns noch tiefer in das Wort Gottes schauen." Und viele Leute bauten sich wieder dieses Zelt um diese Leute herum und sagten: "Ja, wir gehen so weit wie die, aber weiter gehen wir nicht."

[47:46] Gott wird nicht nur die Gemeinde in der Endzeit haben, seine Gemeinde soll eine Bewegung sein, eine Bewegung der Prophetie. Wir sehen diese Orte wie diesen hier auf dem Bildschirm. Wir sehen die Ukraine. Wisst ihr, vor einigen Jahren gab es dort noch immer den Kommunismus. Aber ein paar der Leute, die wir interviewt haben für ein Dokumentarfilm, nur kurz danach, kurz nachdem der Kommunismus aufhörte, er war in genau diesem Gebäude vor einigen Jahren und das ist, was er sagte: "Eines Tages wird die christliche Nation in unseren Tagen ausgelöscht sein. Wir werden alle Christen loswerden." Er sagte: "Nein, nein, nicht alle. Wir behalten einen. Und wenn er stirbt, wir werden ihn ausstopfen wie ein Tier. Und wir werden ihn in unser Museum stellen, um der Welt zu zeigen, wie die ausgestorbene Rasse der Christen mal aussah." Wurde diese Prophezeiung erfüllt? Nein, natürlich nicht.

[49:48] Und kurz nachdem der Kommunismus fiel, hat Mark Finley, ein Evangelist in der adventistischen Gemeinde, hatte die Möglichkeit, in genau dieses Gebäude zu gehen und jetzt diese früheren kommunistischen Zender, die früheren kommunistischen Sender, zeigten jetzt das Evangelium Jesu Christi.

[50:35] Schaut euch an, China heute. In China gibt es über 400.000 Adventisten, die jeden Sabbat gemeinsam Jesus anbeten. Das ist eine der adventistischen Kirchen dort in China. Es gibt über 4.000 Gemeindeglieder in diesem Saal. Diese Gemeindeglieder lieben Jesus mit ihrem ganzen Herz. Sie kommen zusammen um 4:30 Uhr morgens und sie beten. Sie wissen, es gibt vielleicht viele Schwierigkeiten in China, aber sie suchen danach, Jesus zu kennen mit ihrem ganzen Herz.

[51:38] Schaut euch Peru an. In Peru haben wir über 700.000 Sieben-Tags-Adventisten, die jede Woche gemeinsam anbeten. Schaut euch Indien an. In Indien haben wir über eine Million Menschen, die alle zusammenkommen, um anzubeten, um dem Wort Gottes zu folgen. Millionen in Südamerika. Millionen nur in Afrika.

[52:20] Hier sehen wir Botswana. Dorthin gehe ich am Ende dieses Jahres. Ich werde dort sprechen. Aber ich möchte euch eine wahre Geschichte über einen Mann dort aus Botswana erzählen, der Zakuba heißt. Dieser war ein Mann eines Stammes dort in Botswana. Er hatte ein ganz einfaches Leben. Eines Tages kam ein Engel zu Zakuba. Er sagt: "Zakuba, ich habe eine Botschaft für dich. Ich möchte, dass du mir nachfällst." Er wollte Zakuba führen zu dem Volk des Buches. Er nahm ihn weg von seinem Stamm. Und Zakuba lief einfach in der Nacht. Und der Engel unterrichtete ihn. Er erzählte ihm von einem Volk, die Gottes Wort folgten. Sie hatten diese kleinen roten Bücher. Und Zakuba hörte zu und er lernte hier. Und Zakuba, nach vielen Tagen von Laufen, und nach vielen Tagen von Laufen, kam er schlussendlich an den Rand eines Dorfes. Ein Missionszentrum. Und als er kam, traf er einen Evangelisten. Er sagte: "Seid ihr das Volk des Buches?" Und sie sagten: "Ja, das sind wir." Sagt er: "Folgt ihr dem gesamten Buch?" Und der Evangelist sagte: "Was meinst du?" Und Zakuba sagte: "Haltet ihr den siebten Tag, den Sabbat?" Und der Minister sagte: "Nein, das tun wir nicht." Zakuba ging weiter. Er führte diese Reise fort. Er kam an ein anderes Missionszentrum. Er ging auch zu einigen Führern dort. Er sagte: "Seid ihr das Volk des Buches?" Sie sagten: "Ja, wir folgen der Bibel." Und er fragte: "Habt ihr die anderen Bücher auch, diese roten Bücher?" Und er sagte: "Ja, haben wir." Und Zakuba fand das Volk des Buches.

[55:36] Zakuba blieb dort in dieser adventistischen Gruppe für eine Weile. Er lernte von der Bibel, er studierte die Schriften. Und wie er so lernte, so wurde er gefüllt, erfüllt vom Heiligen Geist. Gefüllt mit dem Wissen der Bibel. Wie er lernte über Jesus, unseren Erlöser. Und nachdem er diese Sachen gelernt hatte, wurde er zurückgesandt zu seinem Stamm. Und heute hat die adventistische Kirche eine Gemeinde dort, wegen Zakuba, in Botswana.

[56:31] Freunde, Gott ruft uns zurück zu seinem Wort. Gott sagt, es wird eine Gruppe geben, eine Bewegung von Menschen. Die Jesus Christus zuerst in ihrem Leben bringen. Dass sie das Volk des Buches sind, dass sie Zeit mit seinem Wort verbringen. Sie würden alle zehn Gebote halten. Leute aus der Tradition herausrufen. Zurück in das Wort Gottes. Sie würden auch die Botschaft vom Mahlzeichen des Tieres predigen. Leuten erzählen, aus diesen falschen Lehren und Traditionen herauszukommen. Und Gott hatte Leute, die zurückgekommen sind aus der ganzen Welt. Das ist eine Bewegung des Schicksals. Gott ruft dich auf diesem aufsteigenden Weg mit Jesus Christus. Es ist dein Wunsch, nicht den Traditionen der Menschen zu folgen, aber dem Buch. Aber eigentlich dem, der uns das Buch gegeben hat. Allen Lehren Jesu Christi treu zu sein. Ist das dein Wunsch?

[58:16] Amen, lasst uns beten. Himmlischer Vater, wir danken dir für deine Liebe. Vater, wir beten, dass wir verändert werden bei dem lebendigen Wort Gottes. Vater, dass wir nicht sagen: "Was gut genug für Oma ist, ist gut genug für mich." Wir sagen: "Er präsentiert den Gott, wir sagen: Ehre sei dem Herrn, du warst dort mit Oma. Aber du rufst mich auf zu einem höheren Weg mit Jesus." Vater, hilf uns treu zu sein. Tag für Tag in deiner Wahrheit zu laufen. Im Namen Jesu. Amen.

[59:10] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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