In dieser Predigt von Chad Kreuzer geht es um das Mahlzeichen des Tieres und das Siegel Gottes. Es wird erklärt, wie die Bibel die Konzepte von Anbetung, Gesetz und Autorität darstellt. Die Botschaft beleuchtet die Bedeutung der Zehn Gebote, insbesondere des Sabbats, als Zeichen Gottes und kontrastiert dies mit den Ansprüchen menschlicher Traditionen. Die Predigt fordert die Zuhörer auf, sich für die Wahrheit Gottes und nicht für menschliche Lehren zu entscheiden.
No Limit – 19. No 2nd chance: Die Stunde der Entscheidung
Chad Kreuzer · No Limit (Jugend-Vortragsreihe) ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Erweckung, Grundlehren der Bibel, Jesus, Mission, Prophetie, TheologieWeitere Aufnahmen
Serie: No Limit (Jugend-Vortragsreihe)
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Transkript
[0:00] Schönen guten Abend. Unsere Botschaft heute Abend ist keine zweite Chance. Das ist die erste Botschaft an unserem heutigen Abend. Lasst uns gemeinsam beten. Unser himmlischer Vater, danke für diese Zeit, wo wir wieder zusammen studieren können. Und wenn wir jetzt in dieses Thema hineintauchen, möchten wir dich bitten, dass deine Gegenwart mit uns ist. Dass du uns aus deinem Wort lehrst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:07] Ich werde euch jetzt etwas sagen, was euch vielleicht überraschen wird. Das Mahlzeichen des Tieres ist das Mahlzeichen des Tieres. Und ihr denkt euch jetzt vielleicht, naja, deswegen bin ich jetzt nicht hierher gekommen. Aber hier ist der Punkt: Das Mahlzeichen des Tieres ist das Mahlzeichen des Tieres. Also zunächst müssen wir wissen, wer das Tier ist, damit wir wissen, was das Mahlzeichen ist. Manchmal sagen Leute, ja, da gibt es einen Computer in Belgien und das ist das Tier, als wäre das das Zeichen des Tieres. Ist jetzt das Tier, vor dem sich die ganze Welt fürchtet, ein Computer in Belgien? Offensichtlich nicht. Wir haben schon herausgefunden, in dieser Vortragsreihe, was die Macht des Tieres ist. Und wir werden das gleich nochmal erzählen.
[2:43] Die Bibel sagt in Offenbarung Kapitel 14, Vers 7: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“ Der Punkt, worum es am Ende der Zeit gehen wird, ist die Anbetung. Betet ihr den treuen Schöpfergott an oder die Tradition? Wir sehen in Offenbarung Kapitel 14, Vers 9. Dort steht: „Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand annimmt.“ Achtet darauf, das Mahlzeichen des Tieres kann an zwei Orten angenommen werden: an der Hand und auf der Stirn. Wir schauen uns das gleich an.
[4:10] Aber zunächst wollen wir uns das Siegel Gottes anschauen. Und in Offenbarung Kapitel 7, Vers 1 lesen wir: „Und danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen. Die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind wehe über die Erde, noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum. Und ich sah einen anderen Engel, der von Sonnenaufgang herauf stieg, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes. Und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen es gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen: Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.“ Wo ist die einzige Stelle, an der wir das Siegel Gottes empfangen können? Wo ist es? Es ist die Stirn. Das Mahlzeichen des Tieres können wir an der Hand oder an der Stirn haben.
[5:39] Wir werden herausfinden, so wie wir gesehen haben, das Buch der Offenbarung ist ein Buch der Symbole. Was ist die Stirn, was ist die Hand in der biblischen Prophetie? Wenn wir uns jetzt die Hand anschauen, lesen wir in Prediger Kapitel 9, Vers 10: „Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft. Denn im Totenreich, wohin du gehst, gibt es kein Wirken mehr und keinen Plan, keine Wissenschaft und keine Weisheit.“ In der Bibel ist die Hand ein Symbol deiner Werke, deiner Dinge, die du tust. Also, bei dem Mahlzeichen des Tieres hat etwas damit zu tun, was die Menschheit tut. Und wir werden etwas ganz Interessantes im 5. Buch Mose sehen. Schaut, was hier steht: „Und diese Worte, die die 10 Gebote sind, diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ Und dann geht es hier weiter und wir lesen: „Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden und sie sollen jetzt zum Erinnerungszeichen über deinem Auge sein.“ Also, die 10 Gebote sollten den Juden auf die Hand und auf die Stirn sein, symbolisch gesehen.
[7:58] Die Gebote sollten auf der Hand und auf der Stirn stehen. Das ist sehr interessant. Eure Stirn. Oder was ist hinter der Stirn? Das Gehirn. Ganz besonders oder speziell der Frontallappen. Dort ist der Sitz der Spiritualität, der Moral und der Entscheidungskraft. Wir können also sagen, das ist das Zentrum deines Charakters. Und in der Bibel sind das Gehirn und das Herz synonym. Aber wir werden uns das gleich anschauen.
[8:43] Schaut mit mir in Epheser 4, Vers 30: „Und grübet nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr auf den Tag der Erlösung versiegelt werdet.“ Wer ist derjenige, der das Werk des Versiegelns tut? Es ist der Heilige Geist. Wir werden durch den Heiligen Geist versiegelt. Und die Bibel sagt uns in 2. Korinther 1, Vers 21 und 22: „Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gründet und uns gesalbt hat, er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.“ Die Bibel sagt uns, dass der Heilige Geist etwas in unser Herz legen wird.
[9:55] Wenn ihr eure Bibel dabei habt, dann geht mit mir zu Hebräer Kapitel 10, Hebräer Kapitel 10, Verse 15 und 16. Wir lesen dort: „Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist, denn nachdem zuvor gesagt worden ist: Jetzt will der Heilige Geist etwas sagen.“ Was sagt er? Vers 16: „Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Herzen schreiben. Ich will meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Sinne schreiben.“ Die Bibel sagt, der Heilige Geist wird etwas in unsere Herzen und in unseren Verstand legen. Und in der Bibel sind das Herz und der Verstand synonym. Sehr interessant. Und es ergibt Sinn, denn unsere Gefühle beeinflussen oft unsere Entscheidungen.
[11:20] Also, die Bibel sagt uns, dass wir durch das Werk des Heiligen Geistes versiegelt werden. Wir sind in unseren Herzen und in unserem Verstand versiegelt. Und was ist es, was der Heilige Geist in uns versiegelt? Er versiegelt sein Gesetz.
[11:45] Also, wir sehen im Alten Testament, dass das Gesetz auf ihrer Hand und auf ihrer Stirn stehen sollte. Wie ist das Gesetz Gottes mit dem Werk des Versiegelns verbunden? Die meisten Symbole, die wir in der Offenbarung finden, kommen ursprünglich aus dem Alten Testament. Sehen wir ein Werk des Versiegelns im Alten Testament? Es ist so deutlich im Buch Jesaja. Jesaja Kapitel 8, Vers 16 sagt: „Binde das Zeugnis zusammen, versiegele das Gesetz in meinen Jüngern.“ Was sollte Gott in seinen Jüngern versiegeln? Das Gesetz. Gottes Gesetz sollte unter sein Volk versiegelt werden. Sein ganzes Gesetz. Nicht neun von den zehn Geboten. Nicht die neun, die uns am besten gefallen. Aber alle zehn seiner Gebote. Jakobus sagt uns, wenn wir eines brechen, dann brechen wir alle. Gott wird also sein Volk mit seinem Gesetz versiegeln.
[13:25] Das hier ist das Bild eines alten Siegels. Und diese antiken Siegel hatten drei Dinge, die darauf standen. Also, die Könige hatten das manchmal auf ihrem Ring, oder es war so ein Siegel wie dieses hier, das so drauf gestempelt wurde. Also, wenn es ein König eines bestimmten Gebietes war, dann wurde dieses Siegel in geschmolzenes Wachs reingedrückt und dann hat es die Form behalten. Auf diese Art konnte jemand, der diese Botschaft oder den Brief bekommen hat, sehen, ob jemand davor schon den Brief geöffnet hatte. Und man wusste, wer den Brief geschickt hatte. Denn in dem Siegel gab es drei Dinge, die darin standen: Es hatte den Namen des Königs, es hatte den Titel und es hatte auch das Staatsgebiet, über welches dieser König geherrscht hat.
[14:55] Hat Gott seinen Namen, seinen Titel und sein Staatsgebiet in den zehn Geboten? Also, die Bibel sagt uns, er wird seine Jünger versiegeln mit seinem Gesetz. Lasst uns in 2. Mose Kapitel 20 nachschauen. 2. Mose Kapitel 20. Und wir beginnen dort in Vers 8. Dort lesen wir: „Gedenke an den Sabbatag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes, da sollst du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt.“ Warum? Im nächsten Vers. Denn in sechs Tagen hat der Herr. Also, das Wort, was hier mit Herr übersetzt ist, ist Jehova oder Yahweh. Haben wir seinen Namen hier, ja oder nein? Ja, haben wir. Sein Titel ist uns gegeben: Yahweh oder Jehova. Und wir sehen auch seinen Titel, der Gott ist. Und im Vers 11 sehen wir: „Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und ruht am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbatag gesegnet und geheiligt.“
[17:02] Also, wir haben Gottes Namen, wir haben seinen Titel und wir haben auch das Staatsgebiet, über das er herrscht. Von was ist er der Gott? Von dem Himmel, von der Erde und von allen Dingen. Wir haben Gottes Siegel direkt in seinen Geboten.
[17:31] Jetzt, wir wussten, dass das Gesetz sein Siegel ist, denn die Bibel sagt es uns. Er sagt, er wird seine Jünger durch sein Gesetz versiegeln. Und direkt in seinem Gesetz haben wir seinen Namen, seinen Titel und sein Gebiet.
[17:57] Gehen wir zu Ezechiel Kapitel 20. Dort spricht Gott und sagt: „Und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der Herr, euer Gott, bin.“ Also, Gott sagt, es gibt eine besondere Verbindung zwischen ihm und seinem Volk am Sabbatag. Das heißt jetzt nicht, dass wenn du den richtigen Tag hältst, dass du sofort heilig bist. Aber es bedeutet, dass dieser Tag uns in besonderer Weise näher zu Gott ziehen soll. Gottes Siegel sind seine Gebote, seine Zehn Gebote. Sein Sabbat.
[18:59] Wir haben bereits gesehen in Jesaja 8,16: „Binde das Zeugnis zusammen, versiegele das Gesetz unter meinen Jüngern.“ Also, das Symbol kommt vom Alten Testament. Es ist so deutlich, keiner muss erraten, was es ist. Und einige sagen: „Aber ich möchte jetzt wissen, was das Mahlzeichen des Tieres ist.“ Wir kommen da noch hin. Aber hier ist die Sache: Wenn ihr das Siegel Gottes empfangt, könnt ihr das Mahlzeichen des Tieres nicht empfangen. Also, wenn ihr wahrlich versiegelt seid, dann seid ihr sicher. Dann seid ihr errettet. Und wir wollen natürlich das Mahlzeichen des Tieres vermeiden.
[20:02] Und bevor wir herausfinden, was das Mahlzeichen des Tieres ist, müssen wir herausfinden, wer das Tier ist. Aber wir haben in einem vorigen Vortrag schon herausgefunden. Also, das ist jetzt eine kleine Zusammenfassung für diejenigen, die vielleicht nicht da waren und vielleicht ist es neu für euch.
[20:27] Also, was sind die Charakteristiken des Antichristen? Es ist eine weltweite Macht. Zweitens, es ist eine religiöse Macht. Drittens, es ist eine weltweite religiöse Macht, die aus Europa hervorgeht. Es ist eine weltweite religiöse Macht, die aus Europa hervorgeht mit einem Mann an ihrem Kopf. Und fünftens, es würde beurteilen, dass es Sünden vergeben kann. Wenn wir uns diese fünf Punkte anschauen, dann ist es sehr, sehr deutlich. Es gibt nur eine weltweite Religion, die aus Europa hervorgeht, mit einem Führer, der behauptet, er könne deine Sünden vergeben. Das ist die Macht des Tieres aus der Offenbarung. Und wer ist diese Macht? Es ist die päpstliche Institution.
[21:59] Faszinierend ist, dass das Hunderte von Jahren, bevor diese Macht aufkam, prophezeit wurde. Das ist die Macht des Tieres. Das Mahlzeichen des Tieres muss von dieser Macht kommen, also von dieser staatlichen oder religiösen Macht.
[22:24] Und wenn wir über den Antichristen sprechen, in Daniel 7, Vers 25 lesen wir: „Da sehen wir, dass es versuchen wird, die Festtage und Gesetze Gottes zu ändern.“ Jesus, als er auf die Erde kam, sagte, er könne die Gesetze nicht ändern. Als Jesus auf die Erde kam, sagte er, er ist nicht gekommen, um das Gesetz zu ändern. Jesus konnte das Gesetz nicht ändern. Wenn jetzt eine andere Institution kommt und sagt, wir können das Gesetz nicht ändern, was sagen sie dann? Sie sagen, wir haben mehr Macht als Jesus selbst. Die Bibel nennt das Blasphemie. Und hier haben wir es: wir haben eine Macht, die die Bibel prophezeit, die denkt, das Gesetz Gottes zu ändern. Das ist die Prophetie der katholischen Kirche. Sie haben sich diese Autorität angemaßt.
[23:53] Wir kommen da gleich nochmal hin. Lass uns über ein paar Dinge nachdenken, die es wert sind, darüber nachzudenken. Die, die das Mahlzeichen des Tieres haben, sie beten das Tier auch an. In Offenbarung 13,15 lesen wir: „Und es wurde ihnen gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.“ Die Nachfolger des Tieres, sie beten das Tier an. Also, es geht hier um Anbetung.
[24:50] Und diejenigen, die Gott gehorsam sind, beten Gott als Schöpfer an. Wir lesen das in Offenbarung 14,7: „Und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“ Also, das Gottesvolk, das ihm treu ist, sie beten ihn an als Schöpfer.
[25:29] Und das hier ist auch ein Zitat aus dem vierten Gebot über den Sabbat. Also, Gottes Endzeitvolk wird den Sabbat heiligen.
[25:40] Drittens, die, die Gott gehorsam sind, halten seine Gebote. Offenbarung 14, Vers 12 sagt uns: „Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.“ Also, Gottes treue Nachfolger, sie folgen Jesus nach und sie halten die Gebote Gottes.
[26:18] Viertens, die, die verloren sind, brechen das Gesetz Gottes. Sehen wir das in der Schrift? In Matthäus Kapitel 7 lesen wir: „Also Jesus spricht hier: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Reich Gottes eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist. Viele werden an jenen Tagen zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinen Namen geweissagt und Dämonen in deinen Namen ausgetrieben und viele Wunder in deinen Namen getan?“ Und Jesus sagt Folgendes zu ihnen: Er sagt: „Und dann werde ich zu ihnen sagen: Ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir, ihr Gesetzlosen.“
[27:25] Jesus sagt, dass diejenigen, die ihm nicht nachfolgen, Gesetzesbrecher sind. Also, wir sehen hier eine ganz deutliche Unterscheidung in Gottes Wort. Einige werden Jesus treu sein am Ende der Zeit und seine Gebote halten. Aber da gibt es eine andere Gruppe, die behauptet, Gott zu folgen. Und Jesus sagt: „Ihr lebt in Gesetzlosigkeit.“
[27:59] Lasst uns eine weitere Frage stellen: Was genau ist das Mahlzeichen des Tieres? Das Siegel Gottes ist Gott, der sein Gesetz in unser Herz und in unseren Verstand schreibt, indem wir alle halten, und ganz besonders das vierte Gebot. Das ist Gottes Siegel. Aber was ist das Mahlzeichen des Tieres?
[28:38] Das Mahlzeichen des Tieres muss ein Zeichen der Autorität der katholischen Kirche sein. Und was behauptet die katholische Kirche, dass sie als Zeichen der Autorität haben? Wir können schon sehen, dass hier eine Trennung gibt zwischen dem Gesetz Gottes und dem der Menschen.
[29:03] Hier ist ein Auszug aus einem Brief von C.F. Thomas Chancellor. „Selbstverständlich behauptet die katholische Kirche, dass sie für die Änderung des Sabbats verantwortlich ist. Und dass diese Änderung ein Zeichen ihrer kirchlichen Macht und Autorität in religiösen Angelegenheiten ist.“ Die katholische Kirche sagt: „Ja, wir haben es geändert. Und es ist ein Zeichen unserer Autorität.“ Und sie sagen: „Seid ihr unter unserer Autorität? Der Tradition von Menschen oder der Tradition der katholischen Kirche oder der Tradition von Menschen? Oder werden wir der Autorität Jesu treu sein?“ Das ist die Frage.
[29:58] Wir gehen weiter. In einem Artikel, das „Prompta Bibliotheca“ heißt, dort lesen wir: „Der Papst hat solch eine große Autorität und Macht, dass er selbst göttliche Gesetze ändern, erklären oder auslegen kann.“ Der Papst kann göttliche Gesetze verändern, dass seine Macht nicht die eines Menschen ist, sondern Gottes. Und verhält sich wie der Stellvertreter Gottes auf Erden.
[30:44] Also, was wir hier lesen, dass die katholische Kirche sagt, dass der Papst die Macht hat, Gottes Gesetz zu ändern. Die Sache ist, Jesus sagt: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz zu ändern.“ Er sagte: „Es wird kein Buchstabe verändert, bis der Himmel und die Erde vergehen.“ Und hier kommt eine Macht, die sagt: „Das stimmt nicht mit der Bibel. Ist es Tradition oder ist es das Wort Gottes?“
[31:28] Das Mahlzeichen des Tieres ist die römisch-katholische Kirche, die sagt: „Wir haben Gottes Gesetz verändert. Und ihr müsst uns gehorchen und nicht der Bibel.“ Wir werden das weiter sehen, wenn wir die Kirche ändern.
[31:50] Und hier haben wir einen Auszug aus einem Wörterbuch der Liturgie der katholischen Kirche. Und dort lesen wir: „Charakteristisch für die römisch-katholische Kirche und ein Zeichen für gläubige Katholiken. Sie sind da ganz offen darüber. Und sie behaupten, dass sie den Tag geändert haben.“ Das ist aus dem römisch-katholischen Katechismus. Und hier wird die Frage gestellt: „Welcher ist der Sabbat-Tag?“ „Der Samstag ist der Sabbat-Tag.“ Als Antwort. Und die katholische Kirche fragt: „Warum beachten wir den Sonntag statt des Samstags?“ Und da lesen wir als Antwort: „Wir halten den Sonntag anstelle des Samstags, weil die katholische Kirche im Konzil von Laodizea in 336 nach Christus den Samstag auf den Sonntag geändert hat.“
[33:15] Sie sagen uns, wann sie das getan haben, wann sie den Tag geheiligt haben. Und es ist wahr, dass einige der Christen auch davor schon den Sonntag gehalten haben, denn sie wollten nicht wie die Juden verfolgt werden. Aber dann kam die katholische Kirche und sagte: „Und letzten Abend haben wir darüber gesprochen.“ Dieses Bild hier, es heißt „Heilige Katharinen Katholische Kirche Sentinel.“ Und es kommt aus dem Staat, wo ich ursprünglich geboren wurde, aus Michigan. Und es ist sehr interessant, was dieser Artikel hier sagt. Wir machen das jetzt mal weg, damit ihr seht, was da steht. Dort steht: „Leute, die denken, dass die Schrift die einzige Autorität sein sollte, sollten logischerweise Siebenten-Tags-Adventisten werden und den Samstag heilig halten.“ Also, ich schätze ihre Ehrlichkeit. Denn in der Endzeit wird es darum gehen, um die Tradition oder um das Wort Gottes. Worauf werden wir gegründet sein? Werden wir auf der Tradition gegründet sein oder auf dem Wort Gottes?
[34:54] Und so, und wir haben dieses Zitat schon gelesen. Selbstverständlich hat die katholische Kirche behauptet, dass sie für die Änderungen des Sabbats verantwortlich ist. Und dass diese Änderung ein Zeichen ihrer kirchlichen Macht und ihrer Autorität in religiösen Angelegenheiten ist. Diese Macht hier ist das Tier. Und sie sagen uns, was ihr Zeichen ist. Sie sagen: „Werdet ihr unseren Traditionen folgen?“
[35:31] Aber was hat es jetzt mit der Hand und mit der Stirn zu tun? Die Hand hat etwas mit der Aktion, mit den Taten zu tun. Und die Stirn hat etwas damit zu tun, was wir denken, woran wir glauben.
[35:49] Und viele Menschen denken, dass es tatsächlich Gottes heiliger Tag ist. Und wir werden uns jetzt anschauen, ob es Leute gibt, die schon das Mahlzeichen haben. Und die Antwort ist: Nein. Niemand hat das Mahlzeichen des Tieres jetzt. Aber wir kommen wieder darauf zurück. Aber die Wahrheit ist, dass viele Menschen daran an diesen Tag glauben, sodass sie in... Viele glauben einfach, dass es der richtige Tag ist und halten ihn auch aus Ignoranz. Und wir glauben, viele werden das Mahlzeichen empfangen, weil sie glauben, dass das der richtige Tag ist. Sie werden es auf ihrer Stirn bekommen durch dieses Beispiel. Andere Menschen werden das annehmen, weil sie nicht die Möglichkeit haben werden, zu kaufen und zu verkaufen, außer, dass sie das Mahlzeichen erhalten haben. Und sie glauben, dass es der richtige Tag ist. Außer, dass sie das Mahlzeichen annehmen. Sie werden es einfach durch ihre Hand, einfach durch ihre Aktionen machen. Sie werden einfach nur durch ihre Handlungen das halten. Sie werden diesen Tag einfach halten, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben. Also tun sie es einfach. Sie glauben nicht daran, dass es irgendeine Konsequenz hat, diesen Tag zu halten. Und da kommen wir gleich nochmal drauf zurück.
[37:28] Schaut in den Katholischen Spiegel. Dort lesen wir: „Vernunft und Verstand verlangen die Annahme einer dieser zwei Möglichkeiten: Entweder Protestantismus und dem Halten des Sabbats, des Samstags. Oder Katholizismus und das Halten des Sonntags.“ Und die katholische Kirche sagt: „Ein Kompromiss ist unmöglich. Es ist entweder das eine oder das andere.“ Sie sagen: „Wenn du ein wahrer Protestant bist, dann hältst du den Sabbat heilig. Wenn du ein Katholik bist, dann hältst du den Sonntag.“ Sie sagen, es ist das eine oder das andere. Sehr ehrlich darüber.
[38:30] Und hier ist nochmal die Frage, die wir vorhin gestellt haben: Wer hat aktuell das Mahlzeichen des Tieres? Niemand. Sie sagen: „Warum? Warum ist das so?“ Wird heute irgendjemand daran gezwungen, von einer staatlichen Macht den Sonntag zu halten? Also, dass sie unter Todesstrafe gezwungen werden? Das gibt es aktuell nicht. Aber laut der Bibel kommt diese Zeit, wo, wenn man die Traditionen der Menschen nicht befolgen wird, dann wird man nicht die Möglichkeit haben, zu kaufen oder zu verkaufen.
[39:21] Gott beruft uns, dem Wort treu zu bleiben. Aber einige mögen vielleicht Angst haben und sagen: „Ja, ich wusste diese Sachen ja nicht. Meine Oma wusste das nicht.“ Darauf kommen wir gleich nochmal zurück. Aber ich möchte jetzt mit euch über Pastinaken reden.
[39:46] Ich habe eine Geschichte gelesen über ein frisch verheiratetes Ehepaar. Auf der Hochzeitszeremonie da kam der Brautzeuge zu der Braut und der Trauzeuge sagte zu ihr: „Ich habe etwas, das ich dir sagen möchte.“ Und er sagte: „Dein Ehemann, er würde dir das nicht sagen, deswegen möchte ich es dir sagen. Sein absolutes Lieblingsgericht sind Pastinaken.“ Und sie dachte: „Pastinaken? Wer isst sowas?“ Und da dachte sie: „Okay, danke dir, dass du mir das gesagt hast.“ Und an diesem Tag wurden sie verheiratet und dann gingen sie in die Flitterwochen und als sie wieder zurückkamen von den Flitterwochen, dann, oh, das ist das Lieblingsgericht von meinem Mann. Aber sie hatte keine Ahnung, wie man Pastinaken zubereitet. Und dann hat sie sich das mal angeschaut. Und zunächst einmal musste sie sie finden. Und dann hat sie sich die Rezepte besorgt. Also, dann hat sie sich den ganzen Tag abgemüht, um sicherzugehen, dass sie alles da hatte, was sie brauchte. Und er war bei der Arbeit. Nach den Flitterwochen. Und als er nach Hause kam, hatte er diesen ungewöhnlichen Geruch im Haus. Und sie hatte den Tisch schön gedeckt, hatte Kerzen angezündet und da war diese Schüssel dort auf dem Tisch. Und sie hat ihn da zu dem Tisch geführt und er hat sich hingesetzt. Und sie sagte: „Ich weiß, du hast den ganzen Tag gearbeitet und ich wollte etwas ganz Besonderes für dich machen.“ Und er sagte: „Danke schön, ich weiß, dass du es schätzt.“ Und dann kam sie und brachte diese Schüssel zu ihm. Dann öffnete sie diese Schüssel, die war abgedeckt und dann guckt er da rein und sie war voll mit Pastinaken. Und er dachte sich: „Oh nein, Pastinaken. Ich kann sie nicht ausstehen.“ Aber er hat es nicht laut gesagt. Er sagt: „Oh, danke schön.“ Und dann machte er einen Haufen von diesen Pastinaken auf seinen Teller. Und sie sagt: „Ja, ist gut.“ Und dann haben sie zusammen gegessen und er hat sich irgendwie runtergedrückt oder er schlang sie auf und tat ihm noch mehr auf den Teller. Und er dachte sich: „Das ist das Ungewöhnlichste, was ich erlebt habe. Wer isst Pastinaken? Und auch, wer isst so viel?“ Und er hat dann seine Mahlzeit aufgegessen, alles, und er dankte ihr für die Arbeit, die sie sich gemacht hat.
[43:19] Zwei Tage später kam er von der Arbeit nach Hause und es gab diesen gleichen Geruch in der Wohnung. Und er dachte sich: „Das ist nicht wahr.“ Und ich wusste, es gibt Überraschungen, wenn man verheiratet ist. Aber das ist eine Überraschung, von der ich wünschte, ich hätte es niemals erfahren. Und er hat das nochmal gegessen. Und irgendwann ist mir aufgefallen, sie macht das ziemlich oft. Und was er angefangen hat, ist, er fing an und sagte: „Oh, dieses Brokkoli, es ist wundervoll.“ Und wenn sie Karotten gemacht hätten, dann würde er sagen: „Das sind die größten Karotten der Welt.“ Und nach einer Weile hat sie bemerkt, dass er das nicht über meine Pastinaken sagt. Und nach einer Weile hat sie begonnen, herauszufinden, dass er diese Pastinaken nicht mag. Und dass dieser Freund, der Trauzeuge, sie hinter das Licht geführt hat.
[44:32] Als sie das herausfand, was denkt ihr, wollte sie ihrem Mann geben? Sie gab ihm das, was ihn glücklich machte. Versteht ihr, wohin ich damit gehen möchte? Viele von euch sind so wie ich. Ihr geht in die Kirche jeden Sonntag. Ihr geht jeden Sonntag in die Kirche, weil ihr glaubt, das ist das, was Gott möchte. Damit seid ihr aufgewachsen. Das ist, was Oma getan hat. Das ist, was Opa getan hat. Mama und Papa, die haben es auch gemacht. Und du glaubst, das ist das Richtige. Und Gott nahm in Liebe deine Anbetung an, obwohl es nicht das war, wonach er sich sehnte.
[45:34] Aber dann, wenn ihr herausfindet, was Gott tatsächlich möchte, was würdet ihr tun wollen? Die Bibel sagt in Johannes Kapitel 14, Vers 15: „Wenn ihr mich liebt, haltet meine Gebote.“ Und wenn wir ihn lieben, dann sagen wir: „Jesus, jetzt wissen wir, was du willst. Ich möchte dein Gesetz halten. Nicht die Tradition der Menschen.“
[46:12] Und ihr sagt vielleicht: „Was ist mit Oma? Willst du sagen, sie ist verloren gegangen, weil sie einen falschen Tag gehalten hat?“ Die Bibel sagt in Apostelgeschichte etwas sehr Interessantes. Sie sagt: „In der Zeit der Unwissenheit, dann wird Gott darüber hinwegsehen.“ Er übersieht es. Aber im Vers geht es weiter und da steht: „Aber jetzt beruft er alle, Buße zu tun.“ Also, wenn wir es nicht besser wissen, dann sieht Gott das an. Aber wenn wir die Wahrheit wissen, dann beruft er uns auch, Buße zu tun. Wenn die Oma nachgefolgt ist, aus bestem Wissen und Gewissen, sie wusste es nicht besser und Gott nahm ihre Anbetung an, so wie sie war. Aber wenn wir die Wahrheit wissen, dann beruft Gott uns, der Wahrheit zu folgen.
[47:30] Die Bibel sagt in Römer 6,16: „Wisst ihr nicht, wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit.“ Also, wem wollen wir folgen? Folgen wir der Tradition der Menschen in Sünde oder folgen wir der Gerechtigkeit Jesu Christi?
[48:03] Apostelgeschichte, Kapitel 5, Vers 29 sagt: „Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“
[48:23] In den Tagen Noahs berief Gott sein Volk zu der Wahrheit zu stehen. In den Tagen Daniels berief Gott sein Volk zu der Wahrheit zu stehen. In den Tagen Jesu berief Gott sein Volk zu der Wahrheit zu stehen. In den Tagen der frühen Kirche berief Gott sein Volk zu der Wahrheit zu stehen. In den Tagen des dunklen Mittelalters berief Gott sein Volk zu der Wahrheit zu stehen. Und in diesen letzten Tagen beruft Gott uns zu der Wahrheit zu stehen.
[49:06] Werden wir Jesus Christus treu sein? Werden wir den Traditionen Roms folgen? Oder werden wir wahre Protestanten sein und Jesu Gebot nachfolgen? Gott beruft uns, zu der Wahrheit zu stehen. Er beruft uns, treu zu sein. Gott wird ein Volk haben, sagt die Bibel, das die Gebote Gottes halten wird durch den Glauben Jesu Christi. Meine Freunde, werdet ihr ein Teil dieses Volkes sein, das am Ende der Zeit treu ist? Er beruft dich.
[49:57] Wenn das dein Wunsch ist, würdest du jetzt aufstehen, wenn wir beten. Unser himmlischer Vater, wir danken dir für deine Liebe. Wir danken dir für dein Wort. Und wir danken dir auch, dass du geduldig mit uns bist. Obwohl ich dachte, dass du geduldig warst. Du hast die Liebe erhalten. Aber du rufst uns an, wenn wir die Wahrheit wissen. Und jetzt lassen wir uns in der Lichtung deiner Wahrheit gehen. Vater, ich bitte, dass du uns alle näher an dich ziehst und uns jetzt segne. Im Namen Jesu. Amen.
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