In diesem Vortrag geht es um das Thema „No Fear: Ohne Sorge dem Ende entgegen“. Laura Fantasia-Schreiber thematisiert die Angst vor dem Ende und die Hoffnung auf das Ende der Angst durch die Wiederkunft Christi. Sie beleuchtet biblische Prophezeiungen über das Ende der Welt und die Bedeutung der Wiederkunft Jesu, die als zentrales Thema im Neuen Testament hervorgehoben wird. Der Vortrag ermutigt dazu, trotz Schwierigkeiten mutig und hoffnungsvoll zu bleiben und sich auf die Verheißung des ewigen Lebens zu freuen.
No Limit – 3. No fear: Ohne Sorgen dem Ende entgegen
Laura Fantasia-Schreiber · No Limit (Jugend-Vortragsreihe) ·Themen: Altes Testament, Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der Bibel, Jesus, Neues Testament, Prophetie, TheologieWeitere Aufnahmen
Serie: No Limit (Jugend-Vortragsreihe)
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:00] Schön, dass ihr alle so geblieben seid und herzlich willkommen an alle Leute, die dazugekommen sind. Ich habe heute ein spannendes Thema für euch: No Fear – Ohne Sorge dem Ende entgegen. Und ich wollte euch nur einfach mal sagen, falls mir manche deutschen, schönen deutschen Worte nicht einfallen, könnt ihr mir gerne helfen. Ihr könnt auch gerne lachen, wenn ich irgendwas nicht so gut ausdrücke, dass es für mich mindestens bedeutet, dass ihr aufgepasst habt. Also, das ist eines meiner Lieblingsthemen und bevor wir uns dahin wirklich konzentrieren möchten, wollen wir ganz kurz beten. Großer Vater im Himmel, danke, dass wir auch jetzt die Möglichkeit haben, so ein schönes Thema zu betrachten. Bitte gib uns Konzentration, gib uns deinen Heiligen Geist, damit wir verstehen, was auf uns zukommt. Im Namen Jesu Christi, Amen.
[1:25] Die erste Frage, die wir uns stellen wollen, ist: Angst vor dem Ende oder Ende der Angst? Ich hoffe, dass am Ende dieses Vortrags jeder eine Antwort darauf haben kann. Und ich wollte euch fragen: Wer hat mal schon Angst gehabt? So wie ich ein bisschen jetzt Angst habe vor dieser Situation, aber das ist physiologisch, das ist natürlich. Man hat vielleicht Angst vor etwas Gefährliches, vor etwas, das unbekannt ist, vielleicht vor der Zukunft. Und wie wir schon gesagt haben, über das Ende der Welt, es gibt alle möglichen Theorien. Und manche Menschen haben gedacht, dass die Welt durch einen Atomkrieg vernichtet wird, dass die Menschheit sich einfach selbst zerstören wird. Oder andere denken, dass eines Tages so viele Menschen geboren werden, dass wir sie nicht mehr ernähren können. Oder, wie schon gesagt, von Christus her wird vielleicht ein Asteroid oder ein Komet die Erde zerstören. Aber wie wir schon gesehen haben, die Bibel hat schon lange vorausgesagt, wie die Welt zu Ende geht. Und wir haben schon gestern zusammen gesehen, dass die Geschichte der Welt war schon im Buch von Daniel, 600 Jahre vor Christus, genau beschrieben. Und ihr kennt das Bild von der Statue, die Nadine vorgestellt hat, und am Ende kam ein Stein. Und die Bibel sagt, dass dieser Stein Jesus Christus ist, der Fels ist Christus. Also, die Welt wird mit einem triumphalen Wiederkunft Christi enden.
[3:24] Aber Wiederkunft Christi – warum muss er wiederkommen? Wo ist er? Was macht er? Und das werden wir genau heute und in den nächsten Tagen zusammen anschauen. Also, es wird spannend. Es besteht kein Zweifel, dass die Wirtschaftskrisen, Armut, Kriege sind Sachen, die wir nicht mehr so im Griff haben. Und nur Christus und Gott können eine Lösung finden an all diesen Problemen. Und am besten finde ich, dass der Apostel Paulus ganz fein und deutlich und schön ausdrückt. Als er im Gefängnis war, da sehen wir ihn, und er an seiner Enthauptung wartete, schreibt er an seinen sogenannten Sohn im Glauben, Titus, folgendes: „Denn wir warten darauf, dass sich bald erfüllt, was wir sinnlich erhoffen, dass unser Herr und Erlöser Christus Jesus Christus in seiner ganzen göttlichen Herrlichkeit und Größe erscheinen wird.“ Also, Paulus war sicher nicht in einer einfachen Situation. Vielleicht haben wir so eine Situation noch nie erlebt, aber bestimmt erleben wir andere schwierige Situationen. Und was können wir daraus lernen? Was macht der Paulus? Er ist selbst in einer Notsituation und er ermutigt andere. Deswegen ermutigen andere Menschen, hilft uns selber Mut zu kriegen. Und das ist mir oft passiert in den letzten Jahren, als es mir nicht so gut ging. Es gab immer neben mir manche Leute, denen es schlechter ging. Und dann musste ich mich nicht mehr klagen. Das konnte ich nicht. Tröstet andere Menschen, wenn es euch schlecht geht und denkt daran, dass genau in den Schwierigkeiten es die Möglichkeit gibt, Gottes Hilfe deutlicher in eurem Leben zu sehen. Und ihr dürft nach oben schauen und denken, dass alles sowieso wird Gott in Ordnung bringen, wenn er wiederkommen wird.
[5:42] Jesus sagte: „Weil er weiß, wie es uns geht: In der Welt habt ihr Trübsal, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Und das macht so viel Mut. Und diese Welt muss man sich wirklich verinnerlichen und selber wiederholen, damit man weitergeht in so ein Leben, das tatsächlich manchmal sehr, sehr Schwierigkeiten mit sich bringt. Wisst ihr, welches ist das meistbehandelte Thema des Neuen Testaments? Das ist genau die Wiederkunft Christi. Sogar einer von 25 Versen beschäftigt sich auf die Wiederkunft. Das bedeutet, dass rein statistisch gesehen quasi jeder 25. Vers im Neuen Testament spricht über die Wiederkunft Jesu. Denkt ihr, dass es ein wichtiges Thema ist? Ja, natürlich. Und es gibt manche Texte, die jeder kennen sollte. Vielleicht der bekannteste ist Johannes 3, Vers 16: „Denn Gott hat so sehr die Menschen geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie gab, damit jeder, der an ihn glaubte, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ Noch ein zweiter Text ist ein versprechender Gott, der Jesus selber vor seiner Kreuzigung sagte: „Seid ohne Sorge, fürchtet euch nicht, habt keine Angst.“ Das liebe ich, wenn das sogar Jesus sagt. Es gibt in der Bibel sogar mehr als 360 Mal, wie das in der Bibel gesagt wird: „Habe keine Angst, fürchte dich nicht.“ Und das hilft sehr. Und das muss ich mir zuerst predigen: Fürchte dich nicht.
[7:39] „Habt keine Angst, vertraut auf Gott und vertraut auf mich. In meines Vaters Hause gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen. Dann werdet auch ihr dort sein, wo ich bin.“ Jesus vergleicht hier seine Wiederkunft mit einer israelitischen Hochzeit. Das war so damals, dass der Bräutigam alles vorbereitet hatte: die Wohnung, die Feier, alle Gäste, die kommen mussten. Und dann ist der Bräutigam zu der Braut gegangen, um sie abzuholen. Und ein bisschen diese Vorfreude, diese Spannung habe ich vor zwei Wochen erlebt, als ich diese liebe Freundin von mir wieder gesehen habe. Sie war mit mir in der Schule, fünf Jahre waren wir zusammen. Wir saßen zusammen am Tisch und sie musste mich für fünf Jahre jeden Tag ertragen. Wir haben zusammen gelacht, wir haben diskutiert, wir haben zusammen geweint. Und dann bin ich nach Deutschland gekommen und nach fünf Jahren haben wir uns wieder gesehen. Und ich wusste, dass sie kommt. Natürlich haben wir uns telefonisch schon in Kontakt gehalten. Aber ich erinnere mich an den Tag, an dem ich dachte: Mein Haus muss glänzen. Ich werde für sie das Beste zum Essen vorbereiten, sein Lieblingsessen. Und dann habe ich alles geplant, wo wir hingehen hätten können, usw. Und meine Vorfreude war sehr, sehr groß. Und dann aber kam sie und das Beste war einfach, dass sie da war. Die Zeit, die wir verbracht haben zusammen, war so schön. Wir haben den ganzen Tag und wir haben gar nicht gemerkt, wie die Stunden vergangen sind. Und ich glaube, noch mehr, so zehnfach mehr hat Jesus diese Sehnsucht, diese Freude, uns nach Hause zu bringen. Und er bereitet schon alles, wie wir gesehen haben, für uns.
[9:55] Denkt an alle Christus-Nachfolger, an die Märtyrer, die in der Vergangenheit von Enttäuschung, von Not, von Tod bedroht wurden. Manche wurden gesteinigt, manche wurden gepeinigt und verbrannt. Und sie hatten aber diese Hoffnung, das Versprechen seiner Wiederkunft. Und sie sind mit Mut und Kraft weitergegangen. Sie haben durchgehalten. Und desto mehr sollen wir dann auch mutig sein und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Gott sorgt immer für uns, auch wenn es uns schlecht geht.
[10:40] Es gab eine alte Frau, vielleicht manche von euch kennen diese Geschichte. Diese Frau hat einmal den Pastor angerufen von ihrer Gemeinde und hat gesagt: „Ich brauche einen Besuch, ich habe ein Anliegen.“ Und dann ist der Pastor zu ihr gegangen und sie hat gesagt: „Ich möchte über meine Beerdigung sprechen.“ Und dann haben sie alles besprochen: welche Lieder, wie die Predigt sein sollte, der Ablauf, usw. Tatsächlich, nach ein paar Jahren ist die Frau gestorben. Und dann kamen zur Gemeinde alle Verwandten, alle Leute zur Beerdigung. Und es gab den Sarg in der Mitte und diese Frau hatte in der Hand so einen kleinen Löffel. Und jeder hat sich gefragt: Was ist das? Was bedeutet das? Und dann in der Predigt wurde es klar, weil der Prediger hat gesagt: „Das war ein Wunsch von der Frau, diesen Löffel in der Hand zu haben, weil damit wollte sie sagen: Das Beste wird noch kommen. Der Nachtisch steht vor.“ Wenn man weiß, auf dem Tisch steht so ein kleiner Löffel, dann weiß man, es kommt ein Nachtisch. Sie wollte sagen: Nach dieser Erde ist nicht alles vorbei. Jesus wird wiederkommen und das Beste wird noch kommen.
[12:05] Zurück zu Paulus. Als der Henker nur noch einen Schritt von ihm entfernt war, sagte er: „Und jetzt passt auf: Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Hinfort liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, welche mir, dem Herrn, dem gerechten Richter, an jenen Tagen zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben.“ Dieser Text ist fantastisch. Hier wird über den guten Kampf gesprochen. Dieser volle Einsatz des Christen bis zum Ende. Egal in welcher schwierigen Situation wir uns heute befinden, egal wie schlimm es aussieht, es ist ganz wichtig, das sage ich mir zuerst, dass wir nicht mehr jammern. Das bringt überhaupt nichts. Wir sollen auch nicht nur passiv auf die Wiederkunft Christi warten und denken: „Sowieso wird er alles in Ordnung bringen, ich kann nichts anfangen in meinem Leben, es gibt so viele Probleme.“ Gott hat jedem für uns Talente gegeben. Gott hat uns die gegeben, damit wir sie entwickeln und damit wir etwas tun können für unsere Gesellschaft. Das hat Jesus selbst gemacht. Er hatte einen Job, er hat gearbeitet als Zimmermann und dann hat er das praktiziert. Er hat praktisch den Menschen geholfen.
[13:44] Eine Sache habe ich jetzt in dieser Zeit von meinem Leben verstanden, wo ich ziemlich begrenzt war, und das ist das: dass ich möchte, dass jeder von euch, wenn es herauskommt, wirklich diesen Satz im Kopf behält: Wenn ihr das tut, was ihr tun könnt, wird Jesus das tun, was ihr nicht tun könnt. Vielleicht habt ihr Schuldprobleme, vielleicht kriegt ihr keinen Arbeitsplatz, keinen Studienplatz oder habt ihr gerade eine Trennung erlebt. Also, kämpft weiter wie Paulus. Jesus wird euch schon die Kraft geben. Wir müssen mit vollem Einsatz kämpfen. Das ist das einzige Ziel, das wichtig ist. Und wenn wir das vor den Augen haben, wird auch unser Leben einen Wert haben. Das wird einen Sinn bekommen.
[14:46] Und ich war letztens schon ziemlich krank und ich lag dort auf dem Bett und dachte mir: Jesus, ich schaffe das nicht mehr. Entweder kommst du in zwei Sekunden, maximal morgen, aber sonst schaffe ich das nicht. Und die Antwort kam: Nein, weil es gibt noch vieles zu tun. Ich habe noch einen Plan für dich. Es gibt so viele Leute, die noch nicht wissen, dass ich komme, und ich möchte, dass so viele Leute wie möglich zum Himmel kommen, dass sie dort sind, wo ich bin. Welches ist das Ziel deines Lebens? Wofür lebst du? Mit welcher Hoffnung? Und oft, wie ich heute auch mir gesagt habe, sagen sie: „Ja, ich kann das nicht ertragen. Ich bin nicht gut genug, um sowas zu machen, um vor den Leuten zu stehen und sowas zu erzählen. Was erzähle ich? Ich bin die Erste, die wenig Glauben hat, die Zweifel hat, die viele Sachen falsch macht.“ Aber es gibt einen Vers in der Bibel, das ist so wunderbar, den Paulus selber schreibt: „Weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird, bis auf den Tag Jesu Christi.“
[16:07] Wie gesagt, schon von Christus, als die Jünger fragten, was die Zeichen des Kommens und des Endes der Welt sein würden, hat Jesus vieles gesagt und auch detaillierte Aussagen über dieses Ereignis, also nur die Wiederkunft. Und wir werden das jetzt zusammenfassen in zehn Punkten. Also, wie viele Punkte werden wir jetzt betrachten bei der Wiederkunft Christi? Zehn, zehn Ereignisse. Das erste ist quasi eine Wiederholung, da seid ihr schon fit, aber damit wir wirklich das ganze Bild im Kopf haben, wir wiederholen das, weil auch Jesus das oft wiederholt hat. Und in der Bibel steht: „Lasst euch von keinem Menschen täuschen und verführen.“ Dann, manche werden von sich behaupten: „Ich bin Christus.“ Und viele werden sich von solchen Betrügern irreführen lassen. Dann werden sich manche als Retter der Welt aufspielen und falsche Propheten werden auftreten. Sie werden erstaunliche Wunder vollbringen und wenn es möglich wäre, würden sie sogar die von Gott auserwählten irreführen.
[17:26] Also, der erste Punkt ist: Falsche Propheten und Christen werden versuchen, jeden zu täuschen. Wie ich also enttäuscht werde, verführt werde, das kann nicht passieren. Bestimmt nicht. Wisst ihr, wie verführte Menschen denken? Sie denken genau, nicht verführt zu sein. Wir haben aber einen sicheren Führer, der uns Falsches von Richtigem zu unterscheiden lässt. Und das ist die Bibel. Und sogar, es ist beschrieben, dass es kein Wunder ist, denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts. Also, wir müssen uns alles erwarten. Es kann sein, dass selbst Satan, so wie Jesus erscheint, so sprechen wir Jesus, wird Wunder machen, so wie Jesus. Und jeder wird zu ihm rennen und glauben, dass der wahre Christus der ist. Aber wir werden uns nicht enttäuschen. Es gibt nur eine Methode, nicht verführt zu sein, wenn wir tatsächlich studieren, was die Bibel uns lehrt.
[18:47] Und jetzt kommen wir zu dem zweiten Punkt. Was passieren wird? „Denn, wie der Blitz von Osten ausfährt bis zum Westen scheint, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein.“ Von Osten bis zum Westen. Das heißt, dass die Wiederkunft Jesu, zweiter Punkt, wird global sein. Noch weiter, der dritte Punkt. „Siehe, er kommt mit den Wolken und jedes Auge wird ihn sehen.“ Wie viele Augen werden ihn sehen? Jedes. Aber ich hatte quasi eine andere Antwort erwartet. Werden quasi 14 Milliarden Augen ihn sehen? Woher weiß ich das? Ungefähr sind wir auf der Erde 7 Milliarden. Jedes Auge wird ihn sehen. Die Wiederkunft Christi ist ein sichtbares Ereignis.
[19:47] Als Jesus seinen Weg hier auf die Erde beendete und er sich von den engsten Nachfolgern verabschiedet hatte, wurde er bis zum Himmel emporgehoben. Und die Bibel beschreibt das in einer sehr schönen Art und Weise. „Und nach diesen Worten wurde er von ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und von ihren Augen weg.“ Als sie noch nach oben starrten, standen plötzlich zwei weiß gekleidete Männer neben ihnen. „Ihr Galiläer“, sagten sie, „warum steht ihr hier und schaut nach oben? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt weggehen sehen.“ Also, stellen wir uns vor, so wie quasi ein Gasballon oder vielleicht ein Flugzeug, der zuerst groß ist und dann fliegt er weg und es wird immer kleiner und kleiner und so andersrum. Wenn Jesus wiederkommt, wird er zuerst wieder ganz klein und dann immer größer und größer und heller und jedes Auge wird ihn sehen. Aber nicht nur die Engel haben das beschrieben, sondern Jesus selbst spricht darüber und sagt: „Dann werden sie den Menschensohn auf einer Wolke mit göttlicher Macht und Herrlichkeit kommen sehen.“
[21:26] Also, wie gesagt, niemand wird ihnen sagen müssen: „Guck mal, jetzt ist Jesus auf die Welt, also wieder zurückgekommen. Ist er in Japan? Ist er in Amerika? In Deutschland?“ Nein, jeder wird ihn sehen. Selbst werdet ihr das anschauen. Und jetzt kommen wir zum vierten Punkt.
[21:50] Wenn der Menschensohn mit Macht und Herrlichkeit kommt, von allen Engeln begleitet, dann wird er sich auf den Königsthron setzen. Der vierte Punkt ist ganz einfach: Jesus kommt nicht allein. Alle Engel werden mit Jesus kommen. Alle Engel wollen dabei sein. Alle Engel wollen an diesen Feiern quasi teilnehmen, wo der Bräutigam und die Braut, das ist quasi alle Menschen, die auf dieser Erde sind, sich endlich treffen und in dem Zeitpunkt wird der Himmel ganz leer sein. Warum kommen alle Engel? Das schauen wir zusammen jetzt.
[22:29] „Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall.“ Die Posaune ist eine der lautesten Instrumente, die es überhaupt gibt. „Und die Engel werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen.“ Also, die Wiederkunft Jesu ist ein hörbares Ereignis. Ihr könnt euch auch vorstellen, wenn es so Millionen von Menschen im Himmel gibt, jeder hat so eine Posaune, wie laut das sein könnte.
[23:03] Punkt Nummer fünf: Die Wiederkunft ist ein hörbares Ereignis. Und dann wird es immer interessanter. Kommen wir zum sechsten Punkt.
[23:15] Die Bibel sagt: „Denn der Herr wird selbst vom Himmel herabkommen mit lautem Befehl, mit der Stimme des Erzengels, beim Schall von Posaunen, und die, die im Glauben vertrauend auf ihn gestorben sind, werden zuerst aufstehen.“ Das Erste, was Jesus machen möchte, wenn er wiederkommt, er hat so eine Sehnsucht nach seinen Kindern, nach seinen Geschöpfen, ist sie wieder aufzuwecken. Er möchte, dass jeder sich über das Leben erfreut. Und ihr könnt euch vorstellen, was für eine Freude es sein wird, wenn sich die Familien wiederfinden. Vielleicht habt ihr auch so etwas erlebt, dass euer Vater oder eure Mutter, vielleicht Tochter, Partner gestorben ist. Ich sage euch, diese liebe Person werdet ihr nochmal sehen.
[24:21] Ich wollte euch ein Bild zeigen. Letzten Monat war ich in einer Veranstaltung wie dieser. Und es wurde dieses Bild gezeigt, wo dieses Kind in den Himmel geht zu Jesus und schaut an die Hände oder an die Handgelenke und fragt Jesus: „Aber was sind diese Zeichen? Was ist dir passiert?“ Und es gab eine Frau, das Publikum sowie euch, die da gesessen hat, und sie hat dann angefangen zu weinen. Und sie war voll verzweifelt, weil sie schwanger wurde. Sie hatte schon Kinder, aber sie dachte, dass sie es nicht schaffen könnte, noch ein weiteres Kind zu bekommen. Und dann hat sie sich für die Abtreibung entschieden. Und dieses Schuldgefühl, das sie ständig hatte, hat sie so fertig gemacht. Und was für eine Tröstung und eine Hoffnung das war, als sie endlich verstanden hatte, dass Jesus in so einem Moment zu diesem Kind sagen würde: „Diese Zeichen sagen nur, dass sie gekreuzigt wurden. Ich bin für dich gestorben und ich bin gestorben, damit du und deine Mutter zusammen für immer leben könnten.“
[25:54] Also, der sechste Punkt: Die gerechten Toten werden auferweckt werden.
[26:04] „Danach werden wir, die wir leben und übrig geblieben sind, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft. Dann werden wir bei dem Herrn sein, alle Zeit.“ Also, wie es hier steht, wir werden entrückt werden, zum Himmel, in Begegnung zu Gott. Das heißt, dass Jesus Christus nicht den Boden berühren wird. Deswegen, von allen Christus, die wir laufen, spazieren sehen werden, sollen wir nichts halten. Und noch weiter Paulus, das ist also der siebte Punkt, noch mal zu wiederholen: Die treuen Nachfolger Jesu werden mit den auferstandenen Toten auf Wolken dem Herrn entgegengeführt.
[27:05] Wie gesagt, Paulus spricht noch weiter über das Thema und er sagt uns jetzt ein Geheimnis. Als Kind habe ich Geheimnisse ganz, also gemocht. Und er sagt noch etwas Wunderbares: „Ihr werdet alle verwandelt werden. Plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird schallen und die Toten werden auferstehen, unverweslich, und wir werden verwandelt werden, denn dieses Verwesliche muss anziehen Unverweslichkeit und dieses Sterbliche muss anziehen Unsterblichkeit.“ Also, das Liebesgeschenk, das Jesus mit sich mitbringt für die Menschen, die an ihn geglaubt haben, ist ein wunderbarer Körper. Keine Schmerzen mehr, keine Krankheit mehr. Und darauf freue ich mich in einer besonderen Art und Weise, weil jeder von uns hat bestimmt irgendwas in ihrem Körper, das er vielleicht verbessern möchte.
[28:23] Ich wollte euch zwei Beispiele nennen. Vielleicht kennt einer von euch den Jungen da oben, der heißt George Deney. Und er ist ohne Arme auf die Welt gekommen. Er ist aus Rumänien und dort wurde er von der Familie verlassen. Er ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und keiner wollte ihn adoptieren als Kind. Und dann endlich mal die Familie Deney hat sich entschieden, ihn zu adoptieren. Und als sie im Gespräch für die Leiterin dieses Hauses mit der Mutter gesprochen hatte, weil sie fragen wollte: „Was macht ihr mit ihm? Wollt ihr so Experimente machen oder so?“ Und die Mutter hat gesagt: „Nein, ich möchte einfach dem Kind zeigen, dass er eine wertvolle Person ist, egal welche Probleme er hat.“ Und als er so acht Jahre alt war, hat er angefangen, Cello zu spielen, dann Gitarre und dann Klavier. Jetzt ist er über 20, ist auch verheiratet. Und er hat sich entschieden, trotz der Schwierigkeiten, das Beste herauszufinden, was er finden konnte in seinem Leben.
[29:43] Diese Dame daneben heißt Juicy Versace. Sie hat ein Buch geschrieben. Sie hatte alles, sie war sehr reich. Und durch einen Autounfall hat sie, als sie ungefähr 30 Jahre alt war, die Beine verloren. Und sie hat erklärt, wie sie so zerstört war im Leben und sie konnte nicht mehr weiter. Dann, irgendwann nach einer langen Zeit, hat sie verstanden: Ich muss irgendwie reagieren. Und sie hat angefangen, anders zu beten. Am Anfang hatte sie gebetet: „Warum ich, Gott? Warum ich? Warum hast du das zugelassen?“ Und dann kam plötzlich in ihren Gedanken die Antwort: „Aber warum du nicht?“ Und sie hat angefangen, Gott zu danken, dass sie doch nicht gestorben ist in diesem Autounfall. Und sie hat verstanden, dass tatsächlich alles zum Besten diente. Und weil ihr gesagt wurde: „Du wirst nie mehr laufen“, dann hat sie sich entschieden: „Nein, mit Gottes Hilfe werde ich das doch machen können.“ Sie hat angefangen zu trainieren. Sie hat an den Paralympics teilgenommen und sie ist jetzt Europameisterin. Und durch ihr Buch und die Sache, die sie jetzt erzählt, tröstet so viele Menschen. Und sie sagt auch eine besondere Sache, die mir auch im Kopf geblieben ist, weil ich genau das gleiche Problem hatte. Und sie hat gesagt: „Denkt nicht mehr an, was ihr nicht habt, sondern müsst viel mehr daran denken, an was ihr doch habt. Und das am besten benutzen.“ Das war für mich so eine große Lektion, quasi für mich persönlich. Und ihr werdet erstaunen, wie viel ihr machen könnt, wenn ihr das nur mit Gottes Hilfe macht.
[31:40] Also, alle Gerechten werden verwandelt werden. Aber unseren Charakter müssen wir schon jetzt auf dieser Erde entwickeln, weil das werden wir mit in den Himmel bringen.
[31:51] Kommen wir jetzt zu den zwei letzten Punkten. Aber bevor wir das machen, wollte ich euch nur ganz kurz ein schönes zeigen. Es steht, dass unser Bürgerrecht aber in den Himmel ist. Also, im Himmel wird es kein Italiener mehr sein, kein Deutscher, kein Japaner oder so, kein Flüchtling mehr sein. Alle werden zum Himmel gehören. Von dort erwarten wir auch unseren Retter Jesus Christus.
[32:25] Und jetzt zu unseren letzten zwei Punkten. Und es geschahen, sagt die Bibel, Stimmen und Donnern und Blitze. Und ein großes Erdbeben geschah, wie es dergleichen noch nie gegeben hat, seit es Menschen auf der Erde gab. Ein solch gewaltiges und großes Erdbeben. Also, dieses große Erdbeben wird quasi die Wiederkunft Jesu ankündigen. Und deshalb werden wir nicht erschrocken sein in diesem Fall, weil wir das schon jetzt wissen. Aber wir werden getrost sein, dass Jesus tatsächlich bald wiederkommt.
[33:06] Es gibt aber eine Gruppe von Menschen, die sich nicht so sehr freuen wird, wenn Jesus wiederkommt. Und in der Offenbarung steht, dass der Himmel sich wie eine Buchrolle entrollt, die zusammengerollt wird. Und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggedrückt. Könnt ihr euch vorstellen, was das bedeutet? Eine Katastrophe. Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Ehreführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien, also alle, verbergen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge. Und jetzt aufpassen: „Und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Thron des Lammes.“ Also, wenn sie rufen würden zu einem Berg: „Bitte, bitte, fall über mich.“ Was wollen diese Menschen? Was denkt ihr? Sie wollen sterben. Und die Bibel sagt genau das, dass alle, die verloren werden, vernichtet werden.
[34:32] Und jetzt fragt sich vielleicht einer von euch: Aber wie, das ist so grausam, warum lässt das Gott zu? Oder wie ist das? Ich dachte, dass Jesus doch ein liebevoller Gott ist. Aber stellt euch vor, wie furchtbar es sein könnte für diese Menschen, die sich gegen Gott entschieden haben, in so einem Ort zu leben, wo nur Liebe und Gerechtigkeit herrscht. Sie würden sich so unwohl fühlen, so als fremd fühlen. Und ihr letzter Wunsch ist tatsächlich zu sterben. Und Gott wird quasi sie wieder zur Ruhe bringen und legen, wie sie selber das wünschen.
[35:14] Aber es wird dann eine andere Gruppe geben und sie werden überglücklich sein. Und sie werden sagen: „Ja, das ist der Jesus, auf den sie gewartet haben. Der ist da, doch, schaut, ihr habt mich verspottet, ihr habt mir nicht geglaubt, aber ich wusste, er kommt. Und er ist wirklich da und ich kann endlich nach Hause gehen.“ Also, im Licht der Ewigkeit, wegen allen ethischen Problemen, nur sehr gering.
[35:46] Und als ich oft über meine Probleme gesprochen habe und jammerte, mein Papa hat mir immer so einen Satz gesagt. Er hat mir gesagt: „Und wer sind diese?“ Und man denkt: „Ja, was? Und wer sind diese?“ Und ja, diese Frage bezieht sich auf eine Szene in Offenbarung, wo Johannes eine große Menge von Menschen sieht nach der Wiederkunft und ist so begleitet von einem der Ältesten. Und quasi, als ob der Älteste diese Fragen in seine Gedanken liest, sagt der Älteste zu Johannes: „Wer sind diese, die mit weißen Kleidern angetan sind und woher sind sie gekommen?“ Und dann antwortet der Johannes zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Also, quasi, sag es mir bitte, ich habe keine Ahnung. Und er sprach zu mir: „Das sind die, welche aus der großen Trübsal kommen. Sie haben ihre Kleider gewaschen und hellgemacht im Blut des Lammes.“ Und sie werden nicht mehr hungern noch dursten. Es wird auch nicht die Sonne auf sie fallen, noch irgendeine Hitze. Denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zur Wasserquelle des Lebens. Und Gott wird abwischen alle Tränen vor ihren Augen.
[37:28] Also, diese Szene gibt viel, viel Hoffnung. Ich möchte gerne in diesem großen Schar sein. Egal wie es aussieht, obwohl ich vielleicht manchmal auf dieser Erde keine Wände in meinem Leben sehe, dann möchte ich, dass wenn Jesus wiederkommt, mich als jemanden vorfindet, der aufrichtig ihn gesucht hat, dass er durchgehalten hat. Weil das ist das Einzige, was Gott für uns möchte. Und wenn er wiederkommt, dann wird Gott uns eine so große Belohnung geben, die wir uns auch noch nicht vorstellen können. Die Bibel sagt: „Wacht jederzeit und bittet, dass wir gewürdigt werden, diesem Lamm zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen.“
[38:25] Letztes Jahr war ich in einer Klinik und ich hatte dort ein Praktikum gemacht. Ich war in der Hepatologie, der Leberstation, wo die leberkranken Menschen dort sind. Und es gab eine Frau, wir nennen sie Frau F. Diese Frau war sehr, sehr witzig. Als wir ins Zimmer gekommen sind, um Zugänge zu legen oder Infusionen zu richten, usw., hatte sie immer mit mir und meinen Kollegen gesprochen. Sie hatte immer Rechnungsaufgaben, sie war sehr klug und der Mann war auch immer dabei. Wir hatten sie Prinzessin genannt, weil der Mann hat immer für sie gesorgt. Das war so wunderbar, sie war sehr sympathisch. Und eines Tages, es war ungefähr 5 Uhr, der Stationarzt musste Übergang machen zu den Spätschichtärzten. Und als man über diese Frau sprach, dann sagte er auf einmal: „Die Frau F. kann ruhig sterben.“ Und dann dachte ich: Was bedeutet das? Dann hat sie mir gesagt, es wurde eine Tumorkonferenz gemacht. Sie dachte, man hätte ihr Leben transplantieren können, aber doch, das war nicht möglich wegen dem Krebs. Und die Frau F. hatte sich gegen alle anderen Verlängerungsmaßnahmen entschieden und sie wollte einfach in Ruhe sterben. Und für mich war so ein Schock, ich konnte nicht nach Hause gehen. Es gab eine Stimme in meinem Kopf, die sagte: „Du musst nochmal zu ihr hin. Vielleicht kommst du morgen und sie ist gar nicht da.“ Und dann habe ich irgendwie Mut gefasst und dann bin ich doch ins Zimmer gegangen. Und sie lag da, nur der Mann war auch da. Und ich habe ihr gefragt, ein bisschen über ihr Leben. Und sie hat gesagt: „Sie hatte ein schönes Leben gehabt. Gute Arbeit, guter Mann und hatte sich auch um die älteren Menschen gekümmert.“ Sie war so ungefähr 55. Und dann habe ich ihr gefragt: „Was halten Sie von dem Tod?“ Und sie hat gesagt: „Also, ich werde jetzt einfach sterben und es gibt vielleicht nichts. Und sowieso, wo ich jetzt hingehe, dann kommen ja alle auch.“ Und dann dachte ich mir: „Wissen Sie, warum ich das frage? Weil ich eigentlich nicht so glaube. Ich glaube, dass es doch irgendetwas anderes gibt nach dem Tod.“ Und ich habe von Gott gesprochen, dass er doch wiederkommen möchte, um sie wieder zum Leben zu bringen. Und ich habe ihr gefragt, ob sie an Gott glaubt. Und sie hat gesagt: „Nein.“ Und ich habe gefragt: „Warum?“ Sie hat gesagt: „Ich hatte einen Hund.“ Und das war eigentlich ihre ganz große Freude, weil sie keine Kinder hatte. Und sie hatte zu Gott gebetet und gefragt, dass der Hund nicht sterben müsste, weil er krank war. Der Hund war krank. Und Gott hat diese Frage, dieses Anliegen nicht beantwortet. Und ich habe ihr erzählt, dass der Tod eigentlich nicht von Gott ist, dass das nicht der Wunsch Gottes ist, dass wir sterben, dass der Hund stirbt, dass wir sterben. Und dass es einen großen Kampf gibt, dass es auch den Feind, den Satan gibt. Und das ist genau, was wir uns nicht entmutigen sollten.
[42:10] Weil, was wäre eigentlich der Sinn des Lebens, wenn wir nur so auf die Welt kommen und dann irgendwie aufwachsen und dann arbeiten, glücklich sein und dann leiden und dann sterben und das ist alles vorbei? Das kann nicht sein, dass wir so wunderbar geschaffen sind, so kompliziert und haben so viele Talente und dann einfach so sterben. Und ich habe ihr erzählt, wie Gott uns wunderbar gemacht hat und dass er gestorben ist für uns. Und wenn sie möchte, dass ihre eigenen Sünden auch vergeben werden können, dann kann sie im Himmel sein für die Ewigkeit. Und sie kann tatsächlich diese Prinzessin sein, worüber wir alle gesprochen haben. Dort werden wir alle Prinzessinnen und Prinzen sein im Himmel. Und in der Zwischenzeit hat der Mann auch den Stuhl genommen, hat sich daneben gesetzt und hat alles zugehört. Das war so schwierig für mich. Am Ende habe ich gefragt: „Frau F., haben Sie noch einen Wunsch?“ Und sie hat: „Nein“ gesagt. Dann habe ich ihr gesagt: „Ich hätte noch einen Wunsch.“ Und sie hat gesagt: „Ja, sagen Sie mir bitte.“ Und ich habe gesagt: „Ich möchte gerne für Sie beten.“ Sie hat gesagt: „Ja, okay, kein Problem.“ Und ich bin zu ihr gegangen. Wir haben zusammen gebetet. Ich habe Gott gedankt für das Leben, das Gott der Frau F. geschenkt hat, für ihren schönen Charakter, für den Mann und alles, was sie erlebt hat. Und ich habe für meine Sünden Vergebung gebeten, für die Sünden des Mannes und ihrer Sünden, damit sie rein vor Gott stehen kann, wenn Gott wiederkommt. Und dann habe ich Amen gesagt.
[43:56] Und in der Zwischenzeit habe ich gehört, dass der Mann zur Toilette gegangen ist, weil er konnte sich nicht ertragen, von lauter Weinen konnte nicht mehr im Zimmer sein. Und als ich Amen sagte, hat auch die Frau Amen gesagt. Dann dachte ich mir, sie hat mitgebetet, obwohl sie nicht an Gott glaubt. Und sie hat am Ende gesagt: „Das war das Beste, was mir passiert ist.“ Und am Tag danach ist die Frau F. gestorben. Und wer geblieben ist, ist der Mann. Aber vielleicht hat dieser Mann doch diese Hoffnung, dass er seine Prinzessin wiedersehen wird.
[44:37] Der König kommt. Stellt euch diese Szene vor den Augen. Jesus setzt den Überwinden mit eigener Hand die Krone auf. Jeder bekommt sie und darauf steht der Name des Trägers und die Inschrift: „Heilig dem Herrn.“ Und aus freudiger Erfüllung jedes Herz und alle loben Gott. Vor dem Auferstandenen liegt die heilige Stadt. Jesus öffnet ihre Tore und die Menschen, die seinen Geboten gehalten haben, treten ein. Sie sehen das Paradies, in dem Adam vor den Sünden verlebte. Sie hören eine melodische Stimme, wie sie noch nie ein Mensch gehört hat: „Euer Kampf ist beendet. Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit der Grundlegung der Welt.“ Das ist unsere Hoffnung. Das ist unser Ziel. Und das ist unsere Zukunft, wenn wir das wollen.
[46:01] Jetzt die Frage ist: Sind wir bereit dafür? In welcher Gruppe wollen wir sein? Warten wir auch auf die Wiederkunft Jesu? Wollt ihr Ja sagen an diesen Jesus, der euch und uns alle so ein schönes Geschenk gibt, das ewige Leben? Wenn das auch euer Wunsch ist, ich bitte euch, jetzt aufzustehen. Mit mir aufzustehen und zu sagen: „Ja, ich möchte im Himmel sein. Ich danke Gott, dass du mir so ein großes Geschenk geben willst. Ich will bei dir sein für die Ewigkeit.“ Wenn ihr das auch wollt, könnt ihr gerne jetzt aufstehen und wir werden miteinander beten.
[46:48] Großer Vater im Himmel, wir haben gesehen, es gibt so viele Zeichen, die uns zeigen, wie du kommen wirst. Wir können es kaum erwarten und du auch. Du weißt, wie viel Trübsal es gibt auf dieser Erde. Und jeder von uns leidet in irgendwelcher Art und Weise. Du kennst unsere Probleme, aber du tröstest uns. Du willst, dass wir kämpfen, dass wir weiterhin diese Hoffnung haben. Und ich danke dir dafür, dass du uns alles vorhergesagt hast, damit wir den Glauben entwickeln können, damit wir weiterhin hoffen können und so viele Menschen zu dir führen können, damit wir so viele wie möglich dort sein können, wo du auch jetzt bist. Hilf uns, Herr, auf diesem Weg. Obwohl es Probleme sind, du hast schon gewonnen, du hast schon überwunden auf diesem Kreuz für uns. Und wir sind unendlich dankbar dafür. Herr, vergib unsere Sünden. Mach uns bereit, wenn du wiederkommst, damit wir auch in die Stadt treten können mit allen heiligen Engeln. Ich danke dir dafür. Im Namen Jesu Christi. Amen.
[48:19] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
Lizenz
Copyright ©2015 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.