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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 22, Vers 9, beleuchtet Christopher Kramp die Reaktion des Engels auf Johannes‘ Anbetungsversuch. Er vergleicht diese Situation mit einem früheren Ereignis in Offenbarung 19 und diskutiert die menschliche Neigung, Fehler zu wiederholen, anhand biblischer Beispiele. Weiterhin wird die Bedeutung des Engels Gabriel und seine Rolle im himmlischen Plan erläutert, insbesondere im Zusammenhang mit dem Sühnedeckel und seiner symbolischen Verbindung zu Jesus Christus.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarung-Seminar. Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de.

[1:00] Wir wollen heute den nächsten Vers in Offenbarung 22 anschauen und wir wollen einige interessante Dinge heute ein bisschen uns anschauen, die man vielleicht sonst nicht so oft sich durchdenkt. Bevor wir beginnen, wollen wir mit einem Gebet starten.

[1:27] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danke sagen, dass wir jetzt uns von dir belehren lassen dürfen, dass du uns jetzt ganz nahe kommst durch den Heiligen Geist, Herr. Du kennst unsere Herzen, was uns bedrückt, was uns Sorgen vielleicht bereitet. Du kennst die Dinge, die uns heute oder in der Vergangenheit von dir getrennt haben. Herr, wir möchten dich bitten, dass du durch uns offenbarst durch dein Wort, dass wir Mut und Trost und Kraft erhalten, so wie du es verheißen hast, dass wir in deiner Gegenwart gestärkt werden. Und wir danken dir, dass dein Wort, dass jedes einzelne Wort genügend Kraft für uns hat, dass wir deine Herrlichkeit sehen und miterleben dürfen. Wir bitten dich, dass du jetzt in uns mit der anwesend bist, nach deiner Verheißung im Namen Jesu. Amen.

[2:28] Offenbarung 22 und wir lesen Vers 9. Und vielleicht, was passiert ist in den Versen zuvor oder in dem Vers zuvor. Johannes sagt ja sozusagen, nachdem wir jetzt sozusagen eigentlich mit den Visionen zu Ende ist, noch ein paar Schlussbemerkungen und Verheißungen von Jesus, dass er bald wiederkommen wird. Und dann sagt Johannes: „Ich bin es gewesen, ich habe es gesehen, ich hab's aufgeschrieben, ich bin der Autor dieses Buches.“ Und was passiert dann in Vers 8? Das haben wir letzte Woche angeschaut.

[3:07] Genau, er kniet nieder, um was zu tun? Um anzubeten. Und wir haben gesehen, dass zeigt uns, dass auch Johannes selbst in hohem Alter noch durchaus nicht an einem Punkt war, wo er nicht mehr hätte sündigen können. Ja, also trotz all der Heiligung, die er erlebt hat, trotz all seiner Erfahrung mit Gott und mit Jesus, hat er immer noch diese menschliche Schwäche und ist immer noch so zu sagen theoretisch in der Lage, einen Fehler zu begehen. Und das zeigt uns, dass wir bis an das Ende unseres Lebens, auf jedem einzelnen Schritt der Heiligung, völlig von Gott abhängig sind, von seiner Kraft und seiner Gnade.

[3:50] Und heute lesen wir die Reaktion des Engels, die ihr vielleicht schon kennt. Dann wollen wir sie ein bisschen genauer untersuchen. Wer mag mal Vers 9 lesen auf Offenbarung 22?

[4:18] Genau. Also er weigert sich. Und wir haben letztes Mal schon gesehen, so eine Szene gab es schon mal in der Offenbarung, nämlich wo in Offenbarung 19. Das hatten wir ein paar Parallelen entdeckt, wie Offenbarung 22:19 ganz ähnliche Dinge beschreiben und auch Johannes eine ähnliche Reaktion zeigt. Ja, in beiden Fällen haben wir gesagt, war es eine Seligpreisung. Ja, und in beiden Fällen ging es um die Wiederkunft. Und in beiden Fällen heißt es, dass dies die wahrhaftigen Worte Gottes sind, die wahrhaftig und gewiss sind.

[4:57] Und in Offenbarung 19, Vers 10 lesen wir: „Und fiel vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und das sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis zu haben, bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.“ Also, wir stellen fest, Johannes hat nicht nur diesen Fehler gemacht, er hat ihn sogar zweimal gemacht.

[5:21] Und eine der merkwürdigsten Dinge in unserer menschlichen Erfahrung, obwohl vielleicht gar nicht so merkwürdig ist, dass wir dazu neigen, die Fehler, die wir gemacht haben, zu wiederholen. Also, wir sind da nicht so kreativ, dass wir immer neu als wenn man noch viele Fehler, aber es scheint so zu sein, dass wir die Fehler, die wir dieses Mal gemacht haben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir die noch mal wiederholen, am höchsten ist. Fallen euch dabei vielleicht in der Bibel ein paar Leute ein, die Fehler gemacht haben und dann später denselben Fehler oder einen ähnlichen Fehler noch mal gemacht haben?

[5:56] Wer? Abraham. Ja, das ist eine krasse Geschichte. Ja, der Abraham, der geht zum Pharao und behauptet, dass seine Frau seine Schwester ist. Ja, was ja sogar zur Hälfte richtig war, weil sie war seine Halbschwester, aber er hat die entscheidende Wahrheit verborgen, dass sie seine Frau ist. Und dann, ungefähr 25 Jahre später, knapp, ja, ein bisschen als 20 Jahre später, als er schon die Verheißung hatte, dass innerhalb eines Jahres der, der seinen Sohn geboren würde, von Sarah. Trifft den Abimelech. In dem Fall ist es also in Gerar. Und erzählt, wie deshalb gleich und seine Frau geht wieder an den König. Ja, und dann ist interessant, der Fehler wird dann noch mal wiederholt von wem? Von Isaak. Sein Bruder, seinen Sohn macht dann das gleiche noch mal. Okay, also sieht man, wie so ein Fehler sich durchzieht durch eine ganze Familiengeschichte.

[6:49] Fallen nicht noch andere Beispiele ein, wo bestimmte Menschen einen Fehler gemacht haben, dann immer wieder wiederholen? Wo man sieht, dass sie dasselbe falsch machen?

[7:17] Hier ist etwas, was war ihr Problem? Was war die Sünde eigentlich, die sie begangen haben? Also vor allem in der Wüste, immer ständig der Murren. Ja, sie haben nicht vertraut, dass Gott für sie sorgen kann. Ja, sie standen vor dem Roten Meer und haben gedacht: „Oh, wären wir besser gestorben.“ Ja, dann führt sie Gott hindurch und dann kommen sie in die nächste Wüste, Gegend und da ist das Wasser bitter. Und dann beschweren sie sich. Und dann macht Gott das Wasser süß. Und dann fällt ihnen auf, das Essen geht zur Neige und sie beschweren sich. Ja, denken wir doch bloß, gestorben. Und dann gibt Gott ihnen Brot vom Himmel. Und dann kurze Zeit später geht es hat scheinbar zur Neige und sie beschweren sich schon wieder. Ja, also dieses, diese Sünde des Misstrauens, wie Gott gegenüber des Unglaubens, ja, die wiederholt sich so immer wieder, immer wieder.

[7:58] Und fallen ist noch ein Beispiel ein. Denn manchmal Petrus, dass er dreimal verleugnet hat. Ja, ganz genau. Herr, also der Satan sieht dir unsere Schwächen. Oder ich meine, wir alle haben Schwächen. Wir alle sind an verschiedenen Punkten verwundbar. Und der Satan ist mittlerweile ein sehr erfahrener Kämpfer. Er weiß genau, wo wir am leichtesten zu kriegen sind und da versucht er es am ehesten. Sehr logisch, wenn man eine Stadt erobert, guckt man sich an, wo ist der schwächste Punkt. Ja, und wir alle haben durch unsere Sünden schon gezeigt, wo unsere Schwachpunkte sind. Das heißt, wir müssen eigentlich darauf achten, dass wir unsere Schwachpunkte kennen und eigentlich mehr speziell für die beten. Ja, das speziell für die schwachen Punkte, speziell dafür auch biblische Prinzipien kennen.

[8:48] Denn der Paulus spricht darüber. Schaut mal in 1. Korinther. Das hat mich immer schon fasziniert, was der Paulus gesagt hat in 1. Korinther 9. Ein Beispiel, was man auch jetzt erwähnen könnte, was war die Sünde von Mose gewesen?

[9:12] Also, was war die Sünde von Mose gewesen, als er 40 Jahre alt war? Die Beherrschung verloren. Genau. Und was war seine Motivation? Also, wem wollte er was Gutes tun? Er wollte seinem Volk helfen, aber aus eigener Kraft oder die Beherrschung verloren.

[9:34] 80 Jahre später, nach einer der unglaublichsten Heilungsgeschichten der Bibel jemals gibt. Ja, und er ist spricht nur von Angesicht zu Angesicht. Aber dann war, wo kriegt ihn der Satan am Felsen? Genau. Was macht er? Er schlägt. Genau. Er verliert die Beherrschung. Will seinem Volk helfen, aber aus eigener Kraft. Nicht so, wie das sieht man also, der Satan hat die ganze Zeit gewusst, wahrscheinlich, wenn ich ihn kriege, dann darf er hat eine Gelegenheit gesucht, ihn dazu kriegen. Und deswegen sagt der Paulus: Schaut mal in 1. Korinther 9 und dort Vers 26.

[10:11] Ja, er spricht von diesem Wettkampf. Ist vielleicht, da gab es damals die Olympischen Spiele. Und schaut mit 25 oder 24. Das sagt, ihr wisst ihr nicht, dass die Bildchen der Rennbahn laufen zwar alle, laufen, aber nur einer den Preis erlangt. Jeder arbeite sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam in allem, jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen. Wir aber einen unvergänglichen. Also, dieses Bild vom Wettkampfsport von Olympia. Und jetzt kommt's, Vers 26. Er sagt: „So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse.“ Was heißt das? Ich laufe nicht aufs Ungewisse. Wie würde man dann aufs Ungewisse laufen? Wer läuft noch?

[10:58] Werden so ziellos einfach durch den Wald läuft und nicht weiß, wie du eine halbe Stunde und eine Stunde. Ich laufe einfach so vor sich hin, joggt ohne ein bestimmtes Ziel. Ja, einfach so. Ich laufe. Ja, er sagt, lauft nicht einfach irgendwie. Und jetzt noch deutlicher den Vers. Er sagt: „Ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen, sondern ich bringe meinen Leib in Beherrschung, damit ich nicht anderen verkündige und selbst verwerfen werde.“

[11:22] Paulus wusste, dass in ihm wie viel Gutes wohnt. Er sagt nichts Gutes. Und Paulus wusste, wenn ich nicht selbst auch kämpfe, also nicht gegen die Sünde, aber gegen mein eigenes Ich sozusagen, dass ich nicht der Sünde nachgebe, sondern bei Jesus bleibe, wenn ich nicht kämpfe, dann werde ich fallen. Und ich denke, für alle, ich hab das mal im Leben schon erlebt. Ja, man predigt an drin, ja, die Wahrheit und dann fällt man, aber dass der Satan ein Video an der schwächsten Stelle bekommen hat und man einen schweren Fehler macht. Machtlos sagt: „Ich kenne ich ja, ich führe einen Boxkampf aus.“ Ja, das war damals. Es gab ja Wettläufe bei Olympia, es gab auch so Ringen und so Kämpfen.

[12:05] Und er sagt: „Ich führe meine Gesagtem einen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen.“ Ja, also, wenn man jetzt boxt, der ein Boxkampf macht, wohin muss man schlagen? Auf den Gegner. Man muss wissen, wo der Gegner steht. Als wenn man bei Olympia Boxen mitmacht und man kämpft immer nur in die Luft und schlägt in die Luft, dann wird man nie gewinnen. Ja, man wird zwar irgendwie sich viel bewegen, man hat das Gefühl, man, also so Schattenboxen. Ja, aber sagt nicht gewinnen will, muss ich wissen, wer mein Gegner ist und den Gegner.

[12:35] Warum muss ich treffen? Jetzt geistig gesehen, wäre es mein Gegner, mein eigenes sündiges Ich. Und das muss ich kennen und treffen. Ja, also ich verstehe natürlich, dass es jetzt mit Akkus sollen sich selbst passen. Wir sollen wissen, dass Jesus uns Kraft geben möchte für unsere schwachen Punkte.

[12:58] Hinweis sagt, unsere schwächsten Punkte können unsere stärksten Punkte werden. Wir sind ziemlich starkes Zitat. Ihr wisst ja vielleicht, ein Knochen, der bricht, wird genau an der Stelle, wo gebrochen ist, stärker als der Knochen jemals vorher gewesen ist. Ja, da ist in der Natur schon sowas angelegt. Und das kann man in der Bibel verfolgen. Haben jetzt nicht die Zeit, das ausführlich, aber wer vielleicht interessant, mal nachzudenken, wo man überall das sieht, dass Menschen immer mit denselben Fehlern machen und wie wichtig es ist, dass man diesen Schwachpunkten, dass wir da aufpasst.

[13:32] Aber gut, heute soll es gar nicht nur um Johannes gehen, sondern um den Engel, der jetzt hier antwortet. Er die Bibel selbst sagt es nicht explizit, obwohl man aufgrund der Parallele zum Buch Daniel, dass auch aus der Bibel fast herauslesen kann oder vermuten kann. Aber allen weit sagt dann explizit, wer ist der Engel, der hier zum zweiten Mal beinahe angebetet wird?

[13:57] Westerengel Gabriel. Und ich habe das letzte Mal schon ein bisschen angedeutet, aber heute wollen wir das kurz anschauen. Die Geschichte von Gabriel gehört zu diesen interessanten, wie soll ich sagen, Nebenkriegsschauplätzen in der Bibel. Er soll eine Fußnote der Bibel, die aber sehr interessant ist. Dieser Engel Gabriel, was wissen wir denn alles über den Engel Gabriel?

[14:27] Mal abgesehen davon, er ist der einzige Engel in der Bibel, der uns mit Namen bekannt ist, mal abgesehen vom Erzengel Michael, der Jesus ist. Aber als reiner Engel, der nur Engel ist, kennen wir zwar, haben viele Engel eine Bibel, die man sehen kann, aber es ist nur einer mit Namen bekannt. Das heißt, dass der einzige, den wir ein bisschen genauer kennenlernen, von all den Millionen Engeln. Ja, und das lohnt sich vielleicht einmal ein bisschen zu betrachten. Was wissen wir über Gabriel?

[14:55] Derartige Krise angekündigt. Das stimmt. Dass wir uns noch genau anschauen, sondern erst ein bisschen die Geburt Jesu angekündigt. Was noch? Genau. Das ist in der Bibel nicht ganz so knapp. Wenn man einige biblische und allen weit Aussagen zusammennimmt, kann man deutlich zeigen, dass er derjenige war, der die Stelle eingenommen hat, die frei wurde, als Luzifer vom Thron Gottes vertrieben wurde, gegangen ist und dann aus dem Himmel hinaus gestoßen wurde. Das heißt, Gabriel hat eigentlich die höchste Position, die ein Engel im Universum haben kann.

[15:36] Das ist schon ein ganz wichtiger Punkt. Also das ist ja auch eine besondere Aufgabe. Wenn ihr seht, wie Luzifer beschrieben wird, vor seinem Fall, in Hesekiel 28, dann seht ihr, das war gewaltig, ja, voller Weisheit, voller Schönheit. Was war die Aufgabe von Luzifer am Thron Gottes? So genau. Und was genau ist das eine Aufgabe gewesen am Thron Gottes? Genau, er war ein vehementer Bibel ein Schirm.

[16:01] Nicht einmal ganz kurz lesen sie hier, Hesekiel 28 und dort in Vers 14: „Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und wandeltest inmitten der feurigen Steine.“ Also, Gott sagt plötzlich, darf öffentlich gemacht. Das war eine Position, die Luzifer verlassen hat, aufgrund seiner Sünde, war die eines schirmenden Cherubs. Und wir wissen aus der Bibel, dass der schirmende Cherub direkt am Thron Gottes war.

[16:41] Wissen wir das vom Heiligtum? Wo finden wir da die die schirmenden Tiere? Blieben im Heiligtum. Wo wären die beschrieben in der Bundeslade? Genau. Wo finden wir die Beschreibung der Bundeslade? Genau.

[16:59] 2. Mose 25. Genau, da wird es beschrieben, wie also geht es los, die Beschreibung des Heiligtums. Und da werden diese Probleme erwähnt an der Bundeslade. Schauen wir mal ab Vers 18. Und wir lesen jetzt 18 bis 21. Oder sogar 18: „Und du sollst zwei Cherubim aus Gold anfertigen, in getriebener Arbeit sollst du sie machen, an beiden Enden des Sühnedeckels, so dass sie den einen Cherub an dem einen Ende machst und den anderen Cherub am anderen Ende, aus einem Stück mit dem Sühnedeckel sollte er die Cherubim machen an den beiden Enden. Und die Cherubim sollen ihre Flügel darüber ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Sühnedeckel überschirmen, und ihre Angesichter sollen einander zugewandt sein. Die Angesichter der Cherubim sollen auf den Sühnedeckel sehen. Und du sollst den Sühnedeckel oben über die Lade legen und das Zeugnis, das ich dir geben werde, in die Lade tun.“

[17:54] Also, fasst zusammen, was lernen wir hier über die Cherubim? Weil nicht nicht vergessen, das ist das, was der Luzifer ursprünglich gemacht hat. Und wenn Gabriel seine Position eingeningenommen hat, dann ist das das jetzt die Aufgabe von Gabriel. Also, was ist, was ist die Funktion dieser Cherubim oder was lernen wir aus den Versen?

[18:21] Sie sollen einen Deckel bestimmen, und zwar einen Sühnedeckel. Wozu braucht es in einen Deckel? Wozu braucht einen Sühnedeckel?

[18:42] Genau, also der hatte zu tun mit dem großen Versöhnungstag. Ja, also da war ein Deckel auf der Bundeslade, und der hat eher etwas mit Versöhnung zu tun. Weil welches andere Wort oder welche andere Ideen haben damit Versöhnung zu tun?

[19:03] Vergebung. Hinaus ein Aspekt. Versöhnung ist dann sogar noch mehr, aber Vergebung. Ein ganz wichtiger Aspekt. Heiligung. Eine Reinigung. Reinigung. Ja, was hat Gott eigentlich illustriert mit diesem Versöhnungs-Ding?

[19:20] Genau, das vor ihren Fingern hier bekommt sofort zurück. Schaut mal mit mir in den Römerbrief. Das ist sehr interessant und zwar in Römer Kapitel 3, in Römer 3 und dort Vers 24 und 25. Schaut man Vers 24 und 25, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden. Zuvor geht es darum, alle haben gesündigt, nicht weil alle verfehlen die Herrlichkeit dieses vor Gott haben sollten, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch was? Durch seine Gnade, aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Und jetzt geht's weiter. Achtung, gut aufpassen.

[20:06] Ihn wäre es ihnen, Jesus hat Gott zum Sie bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu weisen, die Sünden ungestraft, wie es zuvor geschehen war.

[20:21] Habt ihr bei euch auch in der Bibel eine Anmerkung zum Wort „sein Opfer“? Bedenkt man jetzt im ersten Moment an ein Opfer, Brandopfer, Altar, nicht, aber habt ihr eine Anmerkung zu dem Wort Opfer, die man anmerken?

[20:40] Genau, das griechische Wort "hilasterion" bezieht sich eigentlich auf den Sühnedeckel auf der Bundeslade. Also, obwohl die Bibel an vielen Stellen natürlich sagt, Jesus ist unser Opfer, ist hier nicht der Gedanke, sozusagen, dass auch der Sühnedeckel selbst ein Sinnbild auf Jesus ist. Ja, das ist ein interessanter Punkt.

[21:05] Also gehen wir mal zurück zu 2. Mose. Was wären wir denn jetzt noch alles über die Cherubim in Bezug auf den Sühnedeckel? Also, worauf sollten die Cherubim schauen?

[21:18] Es ist auf dem Sühnedeckel geschaut. Was war denn unterhalb des Sühnedeckels? Was war denn quasi darunter?

[21:24] Das Gesetz Gottes, er die zehn Gebote, der Ausdruck des Charakters Gottes. Mit anderen Worten, wenn sie auf den Deckel schauten, dann schauten sie auf das Fundament der Regierung Gottes. Denn die Regierung Gottes unter dem Deckel, das war quasi eins. Ja, der Thron Gottes existiert jetzt schon, bevor es Sünde gab. Oder es gab ja schon schirmende Cherubim, bevor Luzifer gefallen ist. Er war ja Schirm in der Kirche, als es noch keine Sünde gab. Das heißt, die Sühnedeckel beschreibt letztendlich nicht nur Gottes Erlösungsplan, nachdem die Sünde gekommen, sondern beschreibt eigentlich Gottes Charakter, der Liebe und der Gnade grundsätzlich. Ja, und da ist sozusagen Jesus der entscheidende Punkt.

[22:05] Der Sohn Gottes war schon immer genau so, wie Gott der Vater mit seinem Charakter der Liebe das Zentrum des Universums. Und jetzt heißt es, also die Cherubim sollten auf den Sühnedeckel schauen. Auf wen sollten sie also schauen? Auf den Sohn Gottes. Aber ist noch was aufgefallen? Woraus wurden die Cherubim gemacht? Hier. Das ist mir auch erst vor einiger Zeit aufgefallen. Das habe ich vorher nie so bewusst gewesen. Woraus wurden die Cherubim hergestellt?

[22:34] Genau. Es war nicht so, dass man hier den Sühnedeckel drauf getan hat und dann hat man extra noch Cherubim gemacht. Das hätte man auch machen können. Ja, also das Heiligtum war ja in vielen Punkten so zusammenstecken, ja, so ganz praktisch. Da wurden Klammern und Ösen und Zapfen gemacht. Aber an dieser Stelle war ausdrücklich gesagt, die Cherubim sollen aus einem Stück mit dem Sühnedeckel sein. Also, so sehr, dass wenn der Cherub auf den Sühnedeckel schaut, er letztlich, also der Sühnedeckel, Cherub war eigentlich nicht getrennt vorstellbar vom Sühnedeckel.

[23:20] In dem Moment, wo er so gut, wenn man den Tieren vom Sühnedeckel.

[23:24] Gut, wenn man den Tieren vom Sühnedeckel wegbrechen würde, dann hätte er eigentlich seine Identität verloren.

[23:29] Das heißt, die Cherubim waren ja sozusagen auch nur die Repräsentanten der ganzen Engel, sozusagen. Die Cherubim waren sollten nicht nur auf sie so schauen, sondern sie waren eigentlich eins mit ihnen.

[23:47] Dass die Idee, sie waren eins mit Jesus. Man konnte nichts sie von Jesus trennen, außer durch eine Sache. Was war das Einzige, was sie von Jesus trennen konnte? Und das ist genau passiert im Leben von Luzifer. Was trennt von Jesus? Stolz, Sünde. Aber das zeigt uns, dass eigentlich diese Cherubim in einer besonderen Weise, weil sie so nahe bei Gott sind, in einer besonders engen Beziehung zu ihm standen.

[24:24] Welcher Jünger von Jesus hatte die engste Parallele, den engsten Fall, so denkst Beziehungen? Johannes, ja, der war am nächsten an bei ihm, weil er zu Jesus die engste Beziehung hatte. Wie nennt man denn jemanden? Also, wir müssen uns mal vorstellen, der Luzifer, was hat ihn ausgezeichnet von den anderen Engeln?

[24:50] Er war schöner und was noch? Er war voller Edelsteine. Genau. Erklären gut. Begleitet, aber außer seiner Schönheit, er war weise, er also vollkommen klug und weise. Das heißt, er konnte noch schärfer denken als die anderen Engel.

[25:12] Das heißt, der Einzige, der noch klüger war als Gott, ja, also die drei Personen, die Gottheit. Das heißt, es gab Dinge, die Gott verstand und die Luzifer verstand, aber die kein anderer Engel verstand. Also, man könnte sie, ist das, also kennt vielleicht, ja, wenn man so eine Gruppe von Menschen hat und einer kennt sich sehr gut aus und andere sind halt vielleicht noch ein bisschen Anfänger, dass man vielleicht etwas sagt und jemand sagt: "Ich weiß genau, was du meinst." Und die anderen denken: "Ich verstehe nicht genau, was meinst du genau?"

[25:45] Also, das kann bestimmt mal vorgekommen sein, dass Jesus etwas erklärt hat und die anderen Engel gesagt haben: "Erkläre nochmal." Aber Luzifer wird gesagt: "Ich weiß sofort, was du meinst." Ich kenne Menschen, wo ihr auch das Gefühl habt, also der versteht, was ich sagen will. Das sind Menschen, besonders nahe und ja, man würde sagen, das sind meistens Freunde, ja, die einen besonders gut verstehen.

[26:09] Man könnte auch sagen, niemand bei der Lage Jesus besser zu verstehen als Luzifer. Man könnte auch sagen, Luzifer war eigentlich der beste Freund von Jesus im Grunde genommen. Kann man das eigentlich soweit sich weiter denken? Es gibt in den Psalmen mehrmals diese Idee, wo dann quasi auch Bezug auf Judas gesagt wird: "Ja, wenn mich ein Feind verraten hätte, aber du, der du mein Freund bist." Ja, das war nicht der engste Freund von David, aber ist ein bisschen diese Idee auch.

[26:41] David wurde von Absalom verraten, ja, der sein Sohn war. Also, da gibt es diese Idee, dass der Luzifer nicht nur klug und schön war, sondern eigentlich eine besondere, eine besonders enge Freundschaft mit Jesus, mit Gott war und dann gegangen ist. Und jetzt übernimmt Gabriel diese Position.

[27:04] Das zeigt uns wahrscheinlich auch, dass auch Gabriel in einer besonderen Weise Jesus gelebt hat, besonders eng bei ihm gewesen. Wo kommt denn der Gabriel jetzt in der Bibel vor? Wo finden wir dann den zum ersten Mal?

[27:24] Bei Daniel, ja, genau. Schaut mal in Daniel, Kapitel neun, Kapitel acht, Entschuldigung. Und dort Vers 15. Erst geschah, aber als ich Daniel das Gesicht sah und es zu verstehen suchte, siehe, da stand einer vor mir, der aussah wie ein Mann. Und ich hörte über dem Uhr eine Menschenstimme, die rief und sprach: "Gabriel, erkläre diesem das Gesicht."

[28:12] Also, was ist die erste Aufgabe, die wir über Gabriel hier erfahren? Was ist es? Soll erklären. Er soll verständlich machen, weil Daniel sieht hier Dinge, die von großer Bedeutung sind für Gottes Plan, der versteht sie nicht. Und Gabriel soll erklären.

[28:25] Jetzt schaut mal für 17. Da kam er an den Ort, wo ich stand, als er aber kam, was macht Daniel? Erschrak ich so sehr, dass ich auf meine Angriffs...

[28:38] ...führen der MS ist jetzt nicht bewältigt. Und wenn anbieter ist ganz ähnlich, fast lieber Johannes, der fällt auch auf seine Angesichte. Also, der Gabriel, das gar nicht so einfach herüber, wo er scheint die Leute erschreckt, könnten später aussehen. Aber Zacharias und bei Maria, überall, wo er erscheint, erschrecken sie sich.

[28:54] Was sagt er jetzt mehr? Sagt oder sprach zu mir: "Du sollst wissen, Menschen, so dass das Gesicht sich auf die Zeit des Endes bezieht." Als aber mit mir redete, stürzte ich ohnmächtig zu Erde auf mein Gesicht.

[29:04] Und was macht Gabriel? Was machte er? Rührte mich an und richtete mich wieder auf meinen Standort. Interessant. Also, der Gabriel will jetzt, in welcher Form erscheint hier als ein menschlicher gestaltet? Kein Mensch geworden wie Jesus ein Mensch geworden ist, aber so in menschlicher Gestalt. Er passt sich so ein bisschen auch dem dem Sehvermögen des Daniel an.

[29:32] Und er kommt hier als der besondere Freund Gottes, um dem Gabriel etwas zu erklären, was der nicht versteht. Und er rührt ihn an und er hilft ihm auf. Dann in Daniel neun finden wir ihn wieder und zwar in Vers 20.

[29:53] Er ist kennt die Geschichte, muss ich nicht lange ausbreiten, dass Daniel Jahre lang gerätselt hat, weil nicht alle Sachen von Gabriel erklärt worden sind. In der Nacht, ja, und fastet jetzt und betet und studiert den Propheten Jeremia. Man jetzt sind fast 20 lesen wir.

[30:07] Lesen wir, während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes bekannte und meine Bitte für den heiligen Berg meines Gottes vor den Herrn, man Gott brachte. Ja, während ich noch redete und betete, rührte mich der Mann Gabriel, den ich anfangs im Gesicht gesehen hatte, als ich völlig erschöpft war, um die Zeit des Abendopfers.

[30:30] Also, Gabriel kommt wieder. Wie wird er wieder dargestellt? Als ein Mann. Jetzt, wenn Gabriel ein Engel ist, warum erscheint er dann als Mensch, als Mann?

[30:54] Warum erscheint Engel, der Engel Gabriel, als Mann?

[31:01] Da wird er sich nicht erschrecken. Genau. Er passt sich so ein bisschen an. Zwei, das eben als Engel möglich ist. Er passt sich dem Daniel an. Er versucht zu quasi auf dessen Ebene zu kommen. Sind denn Engel höher oder niedriger als Engel als Menschen?

[31:18] Also, original waren die Menschen nur ein wenig niedriger gemacht als die Engel. Ja, aber die Menschen sind seitdem ganz schön degeneriert. Und er ist der allerhöchste von allen Engeln. Also, das schon zwischen Gabriel und Daniel war schon ein bisschen Distanz.

[31:32] Und es ist interessant, was ist die Aufgabe der Engel? Das sagt ein Herrbrief. Was ist ihre Aufgabe? Sind dienstbare Geister. Was ist dienstag?

[31:42] Sind Helfer. Sie arbeiten super als Hilfskräfte und zwar für Menschen, die unter ihrer Schöpfungsordnung sind. Das ungefähr so, als wenn Gott sagen wird: "Okay, es gibt Stress in einem Ameisenhaufen. Ja, welche Menschen wären bereit als Saal-Diakone im Arbeiten zu hoffen zu dienen?" Das ist, was die Engel machen. Ja, sogar unsichtbar. Ja, sie werden meistens nicht mal dafür gelobt oder von uns gesehen.

[32:25] Ja, wenn man schon manchmal Gott zu danken für das, was er tut, geschweige denn, dass wir uns bewusst machen, dass die Engel für uns tun. Aber es ist das der Punkt.

[32:32] Er dient oder haben uns zeigt sich eigentlich seine enge Nähe zu Jesus, denn dass er genau das, was Jesus dann in Vollendung und noch viel weitreichender für uns getan hat. Das heißt, der Engel Gabriel nicht nur erzählt er von jedem. Natürlich hat er erzählt nicht nur von Jesus und gibt jetzt die Prophezeiung und sagt an und dann: "Ich war von dem Datum bis dann kommt der SR." Er lebt auch die Prinzipien von Jesus quasi aus.

[32:59] Er erniedrigt sich sozusagen so weit, wie es jetzt nötig ist, einen Job und kommt quasi die Menschen auf Augenhöhe, hilft ihm auf. Interessant ist auch, schaut mal in Vers, in Vers genau Vers 21. Er rührt ihn wieder an.

[33:14] Er kommt nicht einfach und sagt: "Hier bin ich, hör mir zu." In Kapitel 8 rührte ihn an und hob ihn auf. Neun führt er ihn an. Und dann in Daniel 11 wird er nicht mit Namen explizit genannt, aber auch es kommt wieder ganz deutlich, dass auch hier wieder diese Engel Gabriel ist.

[33:36] Denn Daniel 10, 11 und 12. Oder schaut mal in Vers 10. In den Szenen Versen, und sie eine Hand rührte mich an, so dass ich mich zitternd auf meine Knie und Hände stützen konnte. Und er sprach zu mir: "Daniel, so viel Grip, der Mann..." Das sind die gleichen Worte wie in der Neun.

[33:47] "Gabriel sagt: Er achte auf die Worte, die ich jetzt rede. Nimm deine Stellung ein, denn jetzt bin ich zu dir gesagt." Als er dieses Wort redete, stand ich dann auch. Also, immer wenn der Gabriel kommt, dann ist man verwirrt. Er weiß nicht, wie es weitergeht. Ja, er betet und...

[33:59] ...und hast du vielleicht und da kommt Gabriel. Und erstmal, und es ist Daniel sowieso erschrocken. Und dann ist immer Gabriel, den er berührt, der ihm sagt: "Du siehst so schlimm stehen. Wieder auf, hör mir zu." Erhalten. Das ist so eine Einstellung.

[34:14] Und wenn man das so bei Daniel sieht, dann kann man sich auch vorstellen, wie er mit Johannes umgegangen ist. Bestimmt nicht gesagt: "Was machst du schon gut, macht das lieber nicht machen."

[34:26] Diese Einstellung, die der Gabriel hier gehabt hat. Dann schauen wir noch ganz kurz ins Neue Testament, was wir über Gabriel erfahren. Gabriel erscheint wem im Neuen Testament?

[34:34] Erscheint dem Zacharias und der Maria. Und er erscheint auch, obwohl das mit Namen nicht explizit gesagt wird, wir bekommen noch einen Traum Josef, genau. Aber wir schauen uns mal jetzt in Lukas an die beiden Geschichten.

[34:59] Lukas Kapitel 1 und dort in Vers 11. Lukas 1 Vers 11. Da erschien ihm ein Engel des Herrn, der stand zur rechten des Altars. Und Zacharias erschrak, als du ihn sahst. Ich glaube, das gleiche liebe deine und folgt überfiel ihn. Und dann sagt er wieder: "Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias. Er hat in deinen Gebeten erhört worden."

[35:21] Und deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären und solltet ihr den Namen Johannes geben. Ihr kennt das, was jetzt kommt. Und dann sagt er: "Und schaut mal Vers 19." Da haben wir den vielleicht deutlichsten Hinweis auf die Position von Gabriel.

[35:31] Im Vers 19 steht: "Und der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht." Er also da, wird ganz deutlich, ist nicht ein Engel, der irgendwo weiter hinten dient, sozusagen. Er steht direkt an der Gegenwart Gottes.

[35:49] "Ich bin Gabriel, der vor Gott steht und bin gesandt, um zu dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen." Das heißt, frohe Botschaft heißt auf Deutsch, also auf Griechisch, "Evangelium".

[36:00] Predigen bis dir. Es gibt keine höhere Position im gesamten Universum für ein geschaffenes Wesen als die Position, die Gabriel hat. Was ist seine Aufgabe? Das Evangelium einer Menschen zu predigen.

[36:20] Man kann keine höhere Aufgabe nicht nur in dieser Welt, im Universum haben, als das Evangelium anderen Menschen zu predigen. Manchmal denken wir, wenn Gott uns beauftragt, das Evangelium zu predigen, dass er irgendwie uns Beschäftigungstherapie geben will, ja, so damit wir nicht so faul sind, ja, oder dass wir irgendwie zu Hilfsarbeiten leisten müssen.

[36:40] Aber eigentlich ist es die höchste Aufgabe, die er dem Gabriel anvertraut hat. Wenn er einem Menschen die Aufgabe anvertraut, das Evangelium weiterzugeben, ist das eine unglaubliche Ehre. Und es liegt an unserer Sünde und unserem Stolz, dass wir das nicht immer so als Ehre sehen, die höchste Aufgabe, die man im Universum haben kann.

[37:02] Die frohe Botschaft einem Menschen zu bringen. Und klar, auch der Gabriel hat nicht immer Erfolg gehabt, ja, oder zumindestens der Sache ist, hat es eben nicht sofort geglaubt. Dass Lage hat sich einem Gabriel, auch wenn wir das Evangelium predigen, werden nicht alle Menschen das glauben oder nicht sofort glauben. Aber die Aufgabe hat der Gabriel übernommen.

[37:22] Das ist sehr interessant. Schauen wir doch ganz kurz in Lukas Kapitel eins, etwas weiter. Da finden wir jetzt in Vers 26.

[37:32] Die Ankündigung der Geburt von Jesus. Lukas 1 und dort Vers 26. Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt, zu einer jungen Frau, die verlobt war mit einem Mann namens Josef aus dem Haus Davids. Und der Name der Jungfrau war Maria.

[37:49] Engel kam herein und sprach: "Sei gegrüßt, du Begnadigte, der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen." Sieht man auch, wie höflich die Engel sind, ja, ganz, ganz taktvoll und höflich und freundlich hat das hier begrüßt. Als ihn aber sah, erschrak sie über sein Wort.

[38:09] Mittlerweile nichts Neues und dachte darüber nach, was das für ein Gruß sei. Und was sagt jetzt der Engel Gabriel zu ihr?

[38:15] Er sprach zu ihr: "Fürchte dich nicht, Maria." Sagt zu dem Daniel: "Fürchte dich nicht." Er sagt zu dem Zacharias: "Fürchte dich nicht." Ja, das ist interessant.

[38:24] Auch dass die Botschaft des Evangeliums nicht nur bedeutet: "Hier ist die Wahrheit, hier ist die Prophetie, hier sind die Fakten, was in der Zukunft passieren wird." Die Botschaft des Evangeliums beinhaltet immer auch Menschen, die erschrocken, verzweifelt, orientierungslos sind, sie aufzurichten und ihnen zu sagen: "Fürchte dich nicht."

[38:42] Und ihnen zu sagen: "Fürchte dich nicht, habt keine Angst." Der höchste Engel des Himmels für den, was ein Privileg einem am Boden liegenden Menschen zu sagen: "Fürchte dich nicht."

[38:53] Es gibt keine höhere Aufgabe, als dass man das machen kann. Und er sagt, man kann den ganzen Bündel von diesem Gabriel lernen. Und jetzt kommt der Gabriel wird jetzt hier. Und das ist sozusagen die Fußnote der Bibel, offenbar in der Offenbarung.

[39:10] Er wird getestet und zwar ausgerechnet durch Johannes, der auch so nahe bei Jesus ist. Der hat aber diesen, den zweimal diesen Fehler gemacht. Wie wissen wir nämlich? Der Luzifer wollte was, eigentlich was war sein Begehren?

[39:19] Er wollte sein wie Gott. Genau. Und das hätte sich worin gezeigt? Was hat er sich gewünscht?

[39:25] Die Anbetung der anderen Engel. Woher wissen wir, dass der Luzifer sich so verzweifelt nach Anbetung sehnt?

[39:35] Genau. Er hat Jesus sogar bis zum Stocker hat gesagt: "Was auf, ich geb dir was dafür, wenn du mich anbetest." Ja, ich möchte unbedingt angebetet werden. Ich, was willst du haben? Kannst alle Reiche. Bitte mich, bitte an. Ja, doch.

[39:46] Würde Gott nie kommen. Oder Gott sagt nicht: "Was kann ich dir geben, damit du mich anbetest?" Gott möchte nicht angebetet werden, weil er uns bestätigt. Aber dass Satan, der wollte den Jesus bestechen. Und wir sehen auch in Offenbarung 13, dass er so quasi so Secondhand-Anbetung möchte.

[40:02] Ja, also, wenn die Menschen, also das heißt, wenn sie das Tier anbeteten, bilden sie den Satan an. Obwohl die Menschen gar nicht bewusst machen, dass die Macht, die dadurch das Tier ist Sinnbild, wird dir quasi sich christlich gibt, in Wirklichkeit vom Satan initiiert worden ist. Das heißt, der Satan gibt es sogar zufrieden, wenn Menschen ihn quasi indirekt anbeten und gar nicht merken, was sie anbeten.

[40:26] Alles, was irgendwie an Anbetungsszenen kommt, es ist ihm wichtig. Und jetzt haben wir hier, und es ist vielleicht sogar fast mehr für das Universum gewesen als für uns.

[40:35] Obwohl es auch interessant ist, jetzt wird der Gabriel getestet. Zweimal Gott wusste, was passiert, oder? Und er lässt ihnen dort diese Botschaft bringen. Wissen, dass er in diese Situation kommen wird.

[40:48] Und zweimal sagt Gabriel: "Sie zu Fuß nicht."

[40:49] Nicht. "Ich bin nur..." Und das ist diese Worte sind so, das hat er sagt: "Ich bin nur dein Mitknecht."

[41:01] Er sagt nicht: "Also bete Gott an, aber ich, meine, du weißt schon, ich bin eine höhere Stufe der Schöpfung als du. Du bist Mensch, ich bin Engel, aber leider bin ich halt nicht Gott. Deswegen darfst du nicht." Aber er sagt nicht: "Versuche ich den den den den den Abstand zu wahren."

[41:12] Sondern er sagt: "Ich bin dein Mitknecht." Wie nennt man das, wenn man sei, also wie könnte man das beschreiben, was er macht?

[41:20] Er stellt die selbe Stufe. Er sagt: "Okay, ich bin ein Engel, du bist Menschen, aber wir sind beide nur Diener Gottes."

[41:25] Wir sind, wir sitzen im selben Boot. Der, wir sind vom selben Schlag. Es ist interessant, weil er ist ein sinnloser...

[41:34] ...Wesen und sagt trotzdem: "Hey, ist ein Bruder."

[41:41] Wir sind Brüder, wissen, wissen mit Knechte zu einem sündigen Menschen, der gesündigt hatte und der im Laufe seiner den Schutz gesorgt hatte. Das heißt, er stellt sich nicht nur als Mann, es ist also nicht nur etwas, was er vorspielt, um die Propheten zu täuschen, sondern er denkt, dass wirklich. Er meint, dass wenn er sich auf die Ebene eines Menschen begibt und den Menschen hilft, dann nicht aus der Position: "Ich bin der Engel, ich muss dir helfen", sondern er identifiziert sich mit denen, die er helfen will.

[42:14] So arbeiten die Engel. Der Gabriel hier ein Beispiel, das zeigt uns, dass er ganz anders ist als der als Luzifer und dass er sozusagen jetzt das eigentlich repräsentiert, was der Luzifer eigentlich hätte sein sollen oder weiterhin sein sollen. Was am Anfang gewesen ist.

[42:31] Der Gabriel zeigt, dass er will keine Ehre für sich, sondern er weist alle Ehre auf wen?

[42:40] Wen?

[42:44] Bete Gott an. Ja, er sagt: "Bete Gott an." Ein letztes Detail müssen wir uns noch ganz kurz anschauen, bevor wir hier am Ende sind mit dem Vers. Und zwar, wenn ihr euch Offenbarung 22 anschaut und dort Vers 9 und den Vergleich mit Offenbarung 19:10.

[43:03] Da gibt es ein, gibt es ganz viele Parallelen und eine kleine Änderung in der Formulierung. Fällt euch die auf, wenn ihr Offenbarung 19:10 und 22:9 anschaut, ab den Worten vom Engel? Also, es heißt in beiden: "Und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tu es nicht, denn ich bin dein Mitknecht." Oder: "Ich bin damit Knecht."

[43:30] Und dann, was ist jetzt die unterschiedliche Formulierung?

[43:39] Genau. Als er spricht, einmal auf Rang 19 von den Brüdern, die was haben die, dass die das Zeugnis Jesu haben. Und was sagt dann Offenbarung 22:9?

[43:49] Genau. Also, man könnte auch sagen, die Menschen, das Zeugnis Jesu haben, sind Propheten. Nicht alles andere parallel, identisch. Das hilft uns diesen Begriff besser zu verstehen. Das Zeugnis Jesu.

[44:08] Wir wissen schon, dass Offenbarung 19:10 das Zeugnis Jesu ist, der Geister Weissagung. Ja, und wenn man jetzt irgendwie doch Mühe hat, was heißt jetzt Geister-Weissagung und das nicht ganz begreifen möchte, macht Offenbarung 22:9 deswegen den Vers ganz wichtig.

[44:22] Deutlich, dass heißt Prophet ist ein Prophet oder eine Prophetin. Also, wenn die Gemeinde Offenbarung 12, Vers 17, die Gemeinde, die den Geist der Weissagung hat, dann muss es nach Offenbarung 22:9 einen Propheten oder den Propheten geben, ganz explizit, weil die das Zeugnis Jesu haben. Das sind die, die...

[44:43] das Zeugnis Jesu haben, das sind die Propheten. Ja, das sind die Propheten. Aber und damit schließen wir, sagten Vers 9, nicht nur die Propheten, sondern auch derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Er sagt also, ich bin nicht nur dein Mitknecht, ich bin doch der Mitknecht von allen, die im Jahr 2020 in Stuttgart Wangen oder im Internet die Offenbarung hier studieren. Ich bin auch deren Mitknecht, ich diene auch denen. Und vielleicht freute sich heute, wenn wir ein bisschen mit ihm gesprochen haben, aber er wird wahrscheinlich dann auch gleich sagen: "Also, das reicht nicht, wahr? Das ist mal wieder mehr über Jesus", sagt er. Aber der Punkt ist, Gabriel zeigt uns exemplarisch, wie die Engel im Himmel eigentlich sind und was wir von ihnen lernen können. Denn wie heißt es: "Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden." Von den dienenden Engeln im Himmel können wir lernen, wie wir Dienst tun können und wie unsere Aktion sein sollte. Wenn uns Menschen vielleicht eine Ehre geben wollen, sie nur Gott allein gebührt. Deswegen sagt er: "Betet Gott an." Die finale Botschaft sagt: "Fürchte Gott und es geht ihnen die Ehre der Stunde seines Rechts gekommen und betet den an, der gemacht hat Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen." Und das könnte hier sehr deutlich sehen, dass uns dankbar sein für diese kleine Geschichte von Gabriel, dass uns daran denken, dass Gott alle Ehre allein gebührt.

[46:08] Lasst uns gemeinsam zu ihm beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen von ganzem Herzen, dass wir in dieser kleinen Geschichte von Gabriel, die sich so durch verschiedene biblische Bücher hindurchschlängelt wie ein kleiner roter Faden, dass wir ganz viel über dich und dein Wesen haben verstehen können. Weil Gabriel in all dem, was unsere Bibel berichtet, dein Wesen reflektiert als ein Engel, der ganz, ganz nah bei dir ist. Wir wünschen uns auch, dass wir noch näher zu dir kommen in unseren Herzen, unserem Alltag, dass wir noch mehr von deiner Liebe weiter strahlen. Dass wir so wie Gabriel diese höchste aller Aufgaben erfüllen können, nämlich andere Menschen aufzurichten und ihnen das Evangelium zu predigen. Wir danken dir von ganzem Herzen für diese Ermutigung, die wir durch dein Wort erfahren, und möchten dir alle Ehre geben, die allein gebührt. Sie im Namen Jesu. Amen.


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