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In dieser dritten Folge der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ taucht Christopher Kramp tiefer in die Bedeutung von Offenbarung 14, Vers 8 ein und beleuchtet das Konzept von Babylon. Er erklärt, wie Babylon als Symbol für Abfall und Rebellion gegen Gott verstanden werden kann und wie es sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Die Ausführungen reichen von den Anfängen im alten Testament bis hin zu seiner Darstellung in der Offenbarung, wobei die Verbindung von Kirche und Staat sowie die Verführung durch falsche Lehren im Fokus stehen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Nachdem letzte Woche die Aufnahme leider ohne Ton aufgezeichnet worden ist, möchten wir jetzt noch einmal die letzte Folge für euch extra aufzeichnen, damit auch ihr, die ihr nicht live dabei gewesen seid, im Stoff bleibt in unserem Studium von Offenbarung 14 der Dreifachengelsbotschaft. Und heute wollen wir uns ein weiteres Mal, zum dritten Mal, dem Vers 8, dem Offenbarung 14 Vers 8, wir wollen besonders die Worte „gefallen, gefallen“ studieren. Und bevor wir das tun, möchte ich euch einladen, der jetzt dieses Video anschaut, mit mir gemeinsam ein Gebet zu sprechen.

[0:41] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für diesen wunderbaren Tag und für die Gelegenheit, dein Wort zu studieren. Wir möchten dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst, dass wir die Worte der Offenbarung so verstehen, wie du sie gemeint hast. Bitte hilf uns, die richtigen Gedanken zu denken und die Schlussfolgerungen zu ziehen, die du möchtest, dass wir sie ziehen. Halte alle Störende fern und sprich du zu unserem Herzen. Im Namen Jesu, Amen.

[1:15] Offenbarung 14 Vers 8 haben wir bereits zweimal uns angeschaut. Wir haben uns Gedanken gemacht über den biblischen Begriff Babylon. Wir haben gesehen, was Babylon damals kurz nach der Sintflut bedeutet hat, der Turmbau zu Babel, das Königreich von Nimrod und haben uns dann das letzte Mal angeschaut, wie das Königreich Babylon sich weiterentwickelt hat, das neobabylonische Reich unter Nebukadnezar und die Prophezeiung, die dort mit Jesaja, Jeremia, Daniel im Zusammenhang stehen. Und heute wollen wir uns anschauen, was Babylon in der Offenbarung in unserer Zeit bedeutet und was es bedeutet, dass Babylon gefallen, gefallen ist. In Offenbarung 14 Vers 8 lesen wir: „Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat.“

[2:07] Also was hat es genau mit diesem „Gefallen, Gefallen“ auf sich? Zunächst einmal noch ganz kurz zu dem Gedanken, wer eigentlich ist Babylon in der Offenbarung? Wir haben gelernt, dass Babylon dieses Zentrum des Abfalls, dieses Zentrum der Rebellion gegen Gott gewesen ist, schon im alten Testament, so eine Art Gegenpol zu Jerusalem. Und wenn wir ein Kapitel suchen, wo besonders deutlich Babylon in der Endzeit beschrieben ist, dann ist das vermutlich das Kapitel Offenbarung 17. Wir können das gemeinsam mal aufschlagen und lesen ein bisschen dort uns hinein vertiefen. Offenbarung 17 und dort Vers 1: „Und einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt.“

[2:57] Also zunächst einmal stellen wir fest, Babylon in der Offenbarung ist eine Hure und damit allgemeiner gesagt erst einmal eine Frau. Und die Frau in der Bibel, symbolisch in der Prophetie, stellt eine Gemeinde dar. Ein Vers, der das sehr schön zeigt, neben einigen anderen, ist der Vers in 2. Korinther Kapitel 11. 2. Korinther 11 und dort Vers 2: „Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch, die Korinther, eine Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen.“ Das heißt, die wahre Gemeinde, die Gemeinde, die der Wahrheit an der Wahrheit festhält und die Wahrheit glaubt, wird als eine Jungfrau, eine keusche Jungfrau beschrieben, die einen Ehemann haben soll, nämlich Jesus Christus. Demzufolge wäre eine Hure, eine Frau, also eine christliche Gemeinde, eine Kirche, eine Religion, die abgefallen ist, die eine falsche Bindung eingegangen ist, die untreu ist, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, eine untreue Gemeinde, Religion.

[4:25] Das heißt, wenn wir Babylon in der Bibel analysieren, dann können wir nicht sagen, dass Babylon notwendigerweise der Fernseher ist oder irgendwelche solche Dinge, sondern wir müssen nach einer, wir müssen nach Religion, nach Gemeinde, nach religiösen Entitäten sozusagen Ausschau halten, die hier eine Rolle spielen. Offenbarung 17 gibt uns noch mehr Details. In Offenbarung 17 und dort Vers 1 heißt es, nachdem es heißt: „Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen“, lesen wir: „die an den vielen Wassern sitzt.“ Und auch hier haben wir ein Symbol, das wir erklären müssen und auch können. Die Wasser in der Offenbarung, in der Bibel im Allgemeinen, wenn in einem symbolischen Kontext gebraucht, stehen für Völker, Nationen, Sprachen und Stämme. Und das wird sehr deutlich aus demselben Kapitel hier aus Offenbarung 17 und dort Vers 15, wo die direkte Anwendung, die Erklärung dieses Symbols gegeben ist. Offenbarung 17, Vers 15: „Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.“ Und wenn die Hure also an vielen Wassern sitzt, dann sind es also viele Völker, viele Nationen, viele Kulturen, die diese falsche Religion, diese untreue Gemeinde unterstützen.

[5:48] Also wir haben hier viele Völker. Babylon ist also kein regionales Phänomen, nicht etwas, das sich leicht lokalisieren lässt auf eine bestimmte Gegend in der Welt, sondern es ist weltweit, es ist global, hat eine breite Unterstützung in der Welt. Und Vers 2 sagt uns in Offenbarung 17, Vers 2: „mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnt, getrunken geworden sind.“ Nächste Woche oder in der nächsten Folge, vielmehr gesagt, werden wir uns dann mit dem Wein dieser Unzucht genauer auseinandersetzen, den wir dann in Offenbarung 14, Vers 8 ja auch als Element dort haben. Aber für heute reicht es einmal festzustellen, dass hier die Hure Untreue ausübt mit den Königen der Erde. Die Könige der Erde sind also offensichtlich die politischen Mächte. Hier haben wir also eine Kirche, wir haben Kirchen vielleicht sogar, wir haben Religion, die untreu ihrem eigentlichen Gott gegenüber ist und sich mit der Politik einlässt. Die Könige der Erde, die Hurerei treiben mit dieser Hure und da haben wir hier also eine Verbindung von Kirche und Staat.

[7:05] Eines der Kennzeichen babylonischer Identifikation. Und dann sehen wir hier in Vers 3: „Und er brachte mich im Geist in eine Wüste und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.“ Wir sehen die Frau auf dem Tier. Das Tier oder ein Tier in der biblischen Prophetie nach Daniel 7, Vers 17 und anderen Stellen macht deutlich, dass ein Tier in der biblischen Prophetie ein Königreich ist, eine politische Macht. Wir haben also vorher gesagt, Babylon interagiert mit dem Staat, aber hier sehen wir, dass Babylon den Staat regiert. Es ist nicht das Tier, das auf der Hure sitzt, es ist die Hure, die auf dem Staat sitzt, die das Tier lenkt und leitet. Wir erwarten also, dass Babylon nicht einfach Kirchen sind, die irgendwie Mittelläufer sind, sondern dass hier Führungsqualitäten sozusagen zum Ausdruck kommen, dass der Staat durchaus mitgelenkt und geleitet wird von dieser falschen, abgefallenen Religion. Offensichtlich hat dieser Wein der Unzucht, den sie weitergibt, diese Untreue, die sie ausübt, dazu geführt, dass auch die Könige der Erde nicht mehr richtig entscheiden können. Wie wir gelesen haben in Vers 2, sind alle getrunken geworden von diesem Wein. Das heißt, hier findet eine gewisse Vernebelung statt, eine Konfusion, die stattfindet, eine Verblendung vielleicht auch. Die Menschen werden in einen Zustand gebracht, wo sie nicht mehr klar und nüchtern denken und entscheiden können und das ist der Einfluss Babylons.

[9:04] Vers 4: „Und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelstein und Perlen.“ Also hier haben wir Pomp, wir haben Prunk, wir haben Schmuck, wir haben Äußere zur Schau Stellung in einer sehr eindrücklichen Art und Weise. Also offensichtlich keine Religion, keine Kirche, die auf Bescheidenheit liegt so sehr, sondern eher auf Prunk. Sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Gräueln und der Unreinheit ihrer Unzucht. Wie gesagt, dazu in der nächsten Folge mehr. Und auf ihrer Stirn, und die Stirn ist ja ein Symbol auch für das Denken, für die Entscheidung, für die Identität. Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: „Geheimnis Babylon.“ Das Wort Geheimnis im griechischen Mysterion ist ein Teil des Namens. Teil der babylonischen Identität ist das Geheimnis. Es ist eine geheimnisvolle Religion, ein Mysterium. Und all diese falschen Religionen haben es ja an sich, solche Mysterienreligionen zu sein, die nur für die Eingeweihten sind, wo man bestimmte Riten durchlaufen muss, um initiiert zu werden in die Mysterienreligionen. Ganz egal, ob wir an das Heidentum denken oder auch an die abgefallenen christlichen Kirchen. Das Geheimnisvolle, das Mysterium ist ein wesentliches Kennzeichen dieses babylonischen Geistes.

[10:36] Im Gegensatz dazu ist Gott unglaublich transparent. Wir lesen Johannes 1, Vers 1: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“ Gott war schon immer kommunikativ. Gott wollte nie, dass nur ein kleiner, ausgewählter, elitärer Kreis von Eingeweihten seinen Charakter kennt und sein Wesen. Er wollte, dass alle ohne Entschuldigung sind, dass alle ihn kennenlernen, so wie er ist. Deswegen hat er in der Natur und durch viele andere Dinge, unter anderem durch die Bibel, seinen Charakter offenbart. Und nicht zuletzt durch das Kommen Jesu Christi, der einem Eingeweihten Kreis nur erschienen ist, sondern der mitten in das alltägliche Leben hineinkam. Gott ist ein Gott der Offenheit, der Transparenz und hat kein Interesse an Geheimniskrämerei. Auch wenn natürlich manches in der Bibel schwer zu verstehen ist und vielleicht auf den ersten Blick etwas geheimnisvoll erscheint. Man braucht Zeit, aber alles ist letztendlich, was Gott uns gibt, für uns gedacht. Und wann immer Mysterium und Geheimnistuerei eine Rolle spielt, haben wir es mit diesem babylonischen Geist zu tun.

[11:48] Und dann heißt es hier: „Geheimnis Babylon.“ Und wir haben ja bereits gelernt, dass Babylon Verwirrung bedeutet oder auch aus der babylonischen Perspektive das Tor zu den Göttern. Also die Idee, dass diese verwirrende Religion aus eigener Sicht glaubt, den Weg zu Gott oder zu den Göttern, den Weg in den Himmel zu weisen. Und dann heißt es hier: „Geheimnis Babylon die große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.“ Das heißt, Babylon ist kein singuläres Phänomen, nicht etwas, was es nur einmal gab und sich genau auf eine bestimmte Zeitepoche festnageln lässt, sondern Babylon, das ist ein grundlegendes religiöses System, das immer wieder auftaucht, das sich immer wieder reproduziert, wo es Töchter gibt. Und ja, es gibt eine Mutter Hure, eine, die mehr als alle anderen das verkörpert, aber da gibt es viele Ableger der babylonischen Religion, sozusagen.

[12:50] Und dann lesen wir den Vers nächsten: „Und ich sah, die Frau berauscht vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.“ Und ich verwunderte mich sehr, als ich sie sah. Diese falsche Religion hat Rechtgläubige auf ihrem Gewissen. Verfolgung, Inquisition und so weiter und so fort sind ein Kennzeichen Babylons. Und all das zeigt, dass Babylon nicht einfach auf den Fernseher interpretiert werden kann, sondern dass wir hier sehr deutliche Kennzeichen haben, die historisch gesehen natürlich zuallererst einmal uns an die römisch-katholische Kirche erinnern. Aber wir sehen werden durchaus noch ein weiteres Bedeutungsspektrum, ein weiteres Bedeutungsspektrum hier beinhaltet. Und das bedeutet, wenn wir Offenbarung 18 anschauen und dort Vers 24, das heißt es nämlich in Offenbarung 18 Vers 24: „Und in ihr, das heißt in Babylon, wurde das Blut der Propheten und Heiligen gefunden und alle, die hingeschlachtet worden sind, auf Erden.“ Mit anderen Worten, Babylon ist nicht beschränkt auf die katholische Kirche oder auf dann die Tochterkirchen, die das gleiche tun, was die römische Kirche getan hat, sondern wenn es hier heißt, dass alle Propheten und alle Heiligen und alle, die jemals als Märtyrer gestorben sind, auf dieser Erde, dass sie von Babylon getötet worden sind, dann muss Babylon weitaus früher begonnen haben. Wir können also im Grunde genommen sagen, Babylon ist der symbolische Begriff für falsche Religion, die mit dem Staat gemeinsam Druck ausübt, um die Gläubigen, die wahrhaft Gläubigen auszulöschen.

[14:39] Und Jubel sagt in Offenbarung 14 Vers 8 in der zweiten Engelsbotschaft: „Gefallen, gefallen ist Babylon.“ Um auszudrücken, dass auch dieser Fall Babylons nicht ein einziger, genau festzumachender Punkt in der Geschichte ist, sondern dass hier eine Entwicklung stattfindet, ein gradueller Fall sozusagen, nach und nach. Und wenn wir das genau anschauen wollen, wo der erste Fall ist, wo zum ersten Mal so ein Fall Babylon stattfindet, dann müssen wir im Grunde genommen noch einmal zurück in das alte Testament gehen und ganz an den Anfang gehen, dort in Jesaja 14, wo es ja um den König von Babylon geht. Und dort lesen wir in Jesaja 14 und dort Vers 12: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte, wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen.“

[15:45] Wenn wir also den Fall Babylon studieren, müssen wir feststellen, der aller, aller, aller, allererste Fall überhaupt fand statt im Himmel, als Luzifer, der Lichtträger, sich verwandelte, als er abfiel und Satan wurde und mit ihm ein Drittel der Engel aus dem Himmel gefallen war. Es war der erste Fall sozusagen und dieser erste Fall ist sozusagen der Prototyp für alle anderen Fälle danach. Wenn wir diesen, diesen ersten Fall analysieren, stellen wir fest, dass es bestimmte Kennzeichen gab, die später wir immer wieder entdecken können. Zunächst einmal sind das solche Elemente wie der Kampf gegen das Gesetz Gottes. Das Gesetz war das Kernthema in dieser Auseinandersetzung und der Bruch des Gesetzes führte zum Fall. Dieser Fall führte automatisch auch zu der Frage, wer soll angebetet werden. Luzifer, der zu Satan wurde und der das Gesetz Gottes missachtete, behauptete für sich, Anbetung empfangen zu dürfen. Das Geschöpf, das sich gegen Gottes Gesetz stellt und anfängt, selbst angebetet werden zu wollen. Wir haben also die Frage der Anbetung ebenfalls im Zentrum dieses ersten Falles und damit natürlich auch das grundsätzliche Problem der Selbsterhöhung, die so gegen den Charakter Gottes im Gesetz ist, nämlich die Liebe, die Erniedrigung und der Dienst.

[17:48] Interessant ist, dass diese Grundelemente, die im Kopf des Luzifers stattfanden, sich ausgebreitet haben auf etliche der anderen Himmelsbewohner und zwar aufgrund von Verführung und Täuschung. Lüge, Verfälschung der Wahrheit wurde dazu gebraucht, um eine Konfusion, eine Verwirrung anzustiften. Verwirrung heißt auf Hebräisch Babel und diese erste Verwirrung fand im Himmel statt. Die Engel waren verwirrt. Selbst die guten Engel konnten nicht klar und deutlich sehen, in welche Richtung Luzifer, der dann zu Satan wurde, sich bewegte. Selbst Jahrtausende später waren noch Restspuren an Sympathie für den Satan vorhanden, die erst am Kreuz von Golgatha endgültig ausgelöscht worden sind. Erst dann war die Konfusion im Kopf der Engel endgültig beendet. Und diese Konfusion führte zum Krieg. Der Satan war nicht damit einverstanden, einfach nur seine neue Religion, denn das war es, seine grundsätzlich religiöse neue Idee zu entwickeln und zu präsentieren. Nein, er wollte Krieg führen gegen die, die nicht ihm glaubten, diejenigen, die das Gesetz weiterhin anhielten, die, die sagten, dass allein Gott anbetungswürdig ist, die, die weiter dienen wollten, statt sich selbst zu erhöhen, diejenigen, die auf seine Verführung nicht hören wollten. Er beschimpfte sie, er bekämpfte sie, bis es dann zu dieser Auseinandersetzung im Himmel kam. Und es sieht so aus, wir haben Hinweise in dem Schrifttum von Ellen White, dass ursprünglich fast die Hälfte der Engel auf der Seite Satans standen, aber die Bibel sagt uns, dass nur ein Drittel der Engel aus dem Himmel herausgeworfen worden sind. So es, es sieht durchaus so aus, man könnte eventuell schlussfolgern, dass es dort ein paar Engel gab, zumindestens, die wieder herausgerufen worden sind aus den Fängern des Satans. Aber wie gesagt, das nur zum Rande erwähnt. Das ist der Prototyp des Falls Babylons, aber dieser Fall ist leider nicht der einzige geblieben.

[20:26] Ein weiterer Fall, das war der sogenannte Sündenfall. Und wenn man genau den sich anschaut und röntgt, sozusagen mit den, mit den Augen der biblischen Auslegung, mal von den äußeren Umständen absieht, sieht man genau dieselben Prinzipien wieder. Man sieht das Gesetz Gottes, das im Zentrum der Frage steht. Nämlich Gott hatte gesagt: „Ihr sollt von allen, ihr dürft von allen Bäumen essen, aber von diesem Baum dürft ihr nicht essen.“ Und dieses Gebot wurde in Frage gestellt und schließlich übertreten von Eva und dann auch von Adam. Verbunden damit war die Frage der Selbsterhöhung, nämlich: „Ihr werdet sein wie Gott.“ Erst das Geschöpf Lucifer, dann die Geschöpfe Eva und Adam, die diese Idee aufgreifen und Selbsterhöhung anstreben. Und zu sein wie Gott beinhaltet letztendlich die Frage der Anbetung. Und uns wird ganz deutlich, wenn wir die erste Mose 3 Geschichte lesen, dass dort Verführung, Fälschung der Wahrheit und Zweifel an der Wahrheit eine enorme Rolle gespielt haben. Denn ohne die Verführung Satans wäre wohl die Eva nie auf die Idee gekommen, von diesem Apfel zu essen. Verwirrung war die Folge. Und dieses Verführungselement überträgt sich auch dann von dem Satan auf die Eva, die dann wiederum Adam dahin führt. Der zwar nicht von der Schlange verführt war, aber aufgrund der Umstände sich jetzt entscheidet für die Eva gegen Gott.

[21:57] Interessant ist, dass Gott an dieser Stelle seinen Plan der Lösung offenbart und von dort an jetzt Menschen wiederum herausgerufen werden können, indem sie aus den Fängen Satans befreit werden, wenn sie wollen. Auf dem ersten Mose 3 Vers 15 offenbart uns das ja ganz deutlich, dass Gott Feindschaft setzen will zwischen den Menschen. Und so beginnt wiederum eine Auseinandersetzung, so wie es eine Auseinandersetzung zwischen den Engeln gab, gibt es jetzt eine Auseinandersetzung zwischen den Gläubigen und den Ungläubigen, denen, die jetzt der babylonischen Religion Satans folgen. Und dieser Kampf, den finden wir schon auf den ersten Seiten der Bibel, direkt nach dem Sündenfall in 1. Mose 4, wo Kain den Abel tötet. Der erste Mord in der Geschichte der Bibel, religiös motiviert dazu noch. Und da ging es um die Frage der Anbetung. Das war im Prinzip schon erste Offenbarung 18, Vers 24: „Das Blut der Heiligen wurde in Babylon vergossen.“ Kain war ein Mitglied Babylons aufgrund seiner Religion, aufgrund seiner Gesetzesübertretung und all dieser Fragen der Anbetung. Und dabei ging es nicht um die Frage, soll man einen Menschen anbeten? Da ging es einfach um Fragen, wie soll man Gott anbeten? Das zeigt uns interessante Details, die auch später für die weiteren Levels Babylons sehr wichtig sind.

[23:32] Also wir hatten dann nach dem Sündenfall diese zwei Gruppen und die haben sich sehr unterschiedlich entwickelt. Die eine Gruppe, die der Treuen, wurde immer kleiner und kleiner und kleiner, bis nur noch acht übrig blieben, während die andere, die der Untreuen, immer größer und größer wurde, bis zu dem Punkt, dass die Bibel sagt, dass das Trachten der Menschen in ihrem Herzen allezeit nur böse war und Gott sinnvoll schicken musste. Die Erde, gereinigt von dieser korrupten Generation, fing erneut an mit acht Menschen, die überlebt haben in der Arche Noah. Und ohne dass wir jetzt sagen wollen, dass es dazwischen nie einen Fall gegeben hat, natürlich gab es eine Sukzession von Fällen, sind das so jetzt ein paar Schlüsselelemente, die immer wieder zeigen, wo große Weichenstellungen in der Geschichte, in der Religionsgeschichte des Universums stattfanden.

[24:15] Also der erste Fall war die Einführung der babylonischen Religion. Der zweite Fall war die Implementierung der babylonischen Religion, der satanischen Religion auf die Erde. Und jetzt nach der Sintflut würde man meinen, dass es diese Religion nicht mehr geben sollte, weil es hat sich doch gezeigt, wohin sie führt. Da finden wir den Turmbau zu Babel. Erneut schafft es der Satan, seine falsche Religion in die Venen der Menschheit hinein zu injizieren. Wiederum geht es um das Gesetz. Gott hat gesagt: „Verteilt auf der ganzen Erde und macht euch untertan.“ Und die Menschen sagen: „Das hat Gott gesagt, wir wollen es nicht tun.“ Sie brechen das Gesetz, sie rebellieren gegen sein Gebot. Sie wollen sich selbst erhöhen durch diesen Bau des Turmes, aus ihren eigenen Werken in den Himmel steigen. Und Verführung, Konfusion spielt eine Rolle. Nimrod, der erste Gewalthaber, Krieg, all das wiederum beim Turmbau zu Babel. Das ist fast wie ein Déjà-vu. Die Engel im Himmel müssen sich gefragt haben: „Das kommt ja immer und immer wieder. In anderer Form, mit anderen Namen, in anderen Umständen. Aber die Grundelemente sind eigentlich immer dieselben.“

[25:36] Der erste Fall produzierte die Sünde überhaupt erstmal, die Rebellion. Der zweite Fall produzierte die Sünde in den Menschen. Und der dritte Fall produziert jetzt all diese Religionen, die wir bis heute kennen, die wir als das Heidentum bezeichnen. Die Anbetung dort beim Turmbau zu Babel war gekennzeichnet davon, dass man Menschen, die gestorben sind, anfing anzubeten. Vielleicht hat man auch einige der vorsintflutlichen Menschen noch so vergöttlicht. Aber ganz klar war, dass Leute wie Nimrod, seine Frau Semiramis und andere schnell zu Göttern erhoben worden sind. Und dann auch nach der Verwirrung der Sprachen, übrigens auch so ein Bild von der Konfusion, der Verwirrung, dass nach der Verwirrung der Sprachen die einzelnen Gruppierungen fast alle dieses heidnische System der Mehrgötterei übernommen haben. Die Griechen, die Babylonier, die Assyrer, die Ägypter. Und wo immer wir hinschauen, finden wir ganz ähnlich lautende Systeme heidnischen Charakters. Und obwohl es offensichtlich ganz am Anfang auch diese andere Gruppe gegeben hat, die weiter an dem einen Gott festgehalten hat, also Monotheismus versus Polytheismus. Wir haben zum Beispiel Spuren davon in der Frühgeschichte Chinas, wo es nur einen Gott gab, hatte der Polytheismus schnell ausgebreitet das Heidentum und Gott musste jemanden herausrufen wieder, den Abram, um ihm jetzt die Wahrheit anzuvertrauen.

[27:23] Das Volk Israel entstand und wenn man so möchte, und das fällt etwas ungewöhnlich an dieser Stelle, aber ich denke durchaus angebracht, dann ist die nächste enorme Weichenstellung in der Geschichte der Religionen die, dass das Volk Israel, das Gott herausgerufen hat, um seine Wahrheit zu verbreiten und die Wahrheit über das Gesetz und die Anbetung des Sabbats und so weiter, die Wahrheit über Gottes Charakter, den Frieden, den Gott geben kann, um diese Wahrheit weiter zu verbreiten, dass dieses Volk Israel selbst gefallen ist. Gott hat unglaublich viel Geduld mit ihnen, immer wieder rennen sie in den Götzendienst, aber der endgültige Fall Israels ist eigentlich am Kreuz und dann am Ende der 490 Jahre aus Daniel 9. Die Ablehnung von Jesus Christus, der das Zentrum der wahren Religion ist, führt dazu, dass das vormalige Volk Gottes nicht mehr Gottes Volk ist und zu den abgefallenen Religionen zählt. So wie der vormalige Schöpferengel jetzt abgefallen war, wie die vormals sündlosen Menschen abgefallen waren, wie die Überlebenden der Sintflut abgefallen sind, einige von ihnen und die Nachfahren, so fiel auch das Volk Gottes ab.

[29:00] Die Soniten sind nie Heiden geworden, aber man könnte sie bezeichnen als nicht-christliche Monotheisten. Und im Grunde genommen, und das ist jetzt nur ein bisschen am Rande, kann man ohne weiteres auch den Islam in diese Gruppe hineinzählen, denn mehr oder weniger ist der Islam nur eine Seitenlinie dieser nicht-christlichen monotheistischen Idee, dieser Idee von einem Gott, aber in der Christus abgelehnt wird. Der Islam in all seinen Variationen ist eigentlich nur eine Spielart dieses grundsätzlichen Prinzips. Das Heidentum hat das Prinzip von vielen Göttern und diese Kategorie hat die Idee von einem wahren Gott, aber sie lehnt Christus ab. Dazu zählt das heutige Judentum, dazu zählt der heutige Islam als die wesentlichen Vertreter. Aber Gott hatte auch hier wieder jemanden herausgerufen, so wie er kurze Zeit nach dem Turmbau zu Babel den Abram aus Babylon herausruft, um sein Volk zu gründen, ruft er aus Israel Menschen heraus, die jetzt das Christentum formen.

[30:22] Und damit kommen wir zum fünften Fall. Und der fünfte Fall, den wir haben, das ist vielleicht der erste, der hier in der Offenbarung so besonders prominent ist, denn die anderen sind ja dann schon in der Vergangenheit gewesen. Das ist die Tatsache, als es der Satan schafft, sogar in das Christentum hinein wiederum diese Ideen wieder hinein zu injizieren. Und aus dem Christentum wird der römische Katholizismus. Wiederum wird das Gesetz Gottes geändert, angegriffen. Wiederum wird Anbetung neu definiert, Menschen werden angebetet. Wiederum geht es um Selbsterhöhung, wenn der Papst sich zu Gott erhebt und wiederum geht es um Konfusion, wenn die Wahrheit verwandelt wird, wenn sie verwirrt wird. Menschen werden verführt dort im Mittelalter, ihnen wird die Bibel weggenommen und dann gibt es wiederum Krieg, Kampf gegen die, die nicht mitmachen, so wie Israel damals gegen die Jünger Jesu gekämpft hat und wie die Heiden gegen das Volk Israel gekämpft haben. So kämpfen jetzt die römischen, die römische Hierarchie gegen die wahren Nachfolger Jesu. Babylon im Mittelalter.

[32:02] Und wiederum hat Gott seine Herausgerufenen. Er hat Menschen, die sich dem System gar nicht erst anschließen oder dann aus dem System herausgerufen werden, wie zum Beispiel Waldenser und Reformatoren. Und so kommen wir zum sechsten Fall, der Protestantismus. Nachdem wir also gefallene Engel haben, eine gefallene Menschheit, die Heiden, die nicht-christlichen Monotheisten, dann die römischen Christen, die zwar Christus annehmen, aber nicht allein auf Grundlage der Bibel. Da haben wir jetzt eigentlich die Protestanten, die sagen „sola scriptura, sola fide“, allein durch den Glauben. Und trotzdem schafft es der Satan auch hier, einen Abfall zu indizieren. Nicht zuletzt ist das geschehen historisch in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Wiederkunftserwartung. An der Frage der Wiederkunft schieden sich die Geister im 19. Jahrhundert. Die Menschen, die an die Wiederkunft glaubten, wurden von denen, die an die Wiederkunft nicht mehr glaubten, ausgeschlossen und verspottet. Die Frage: „Kommt Jesus bald wieder?“ Das war ein Keil, der in den Protestantismus hineingetrieben wurde sozusagen. Und als dann kurze Zeit später der Sabbat wiederentdeckt worden ist, dann ging es auch wieder um das Gesetz. Dann ging es wieder um die Anbetung. Und dann ging es auch bald wieder um die Frage, wie viel Staat verträgt auch eine protestantische Kirche? Und seit dieser Zeit bezeichnet die Offenbarung auch die Kirchen, die gegen Gottes Gesetz bewusst rebellieren, die Jesus Christus ablehnen, indem sie seine Wiederkunft nicht beschleunigen wollen, sondern weit in die Ferne schieben, als Babylon. Und hier haben wir Töchter Babylons, dieselbe Grundidee noch etwas feiner, noch etwas subtiler hinein injiziert, diesmal in den Protestantismus.

[34:32] Und von dieser Grundidee aus ist interessant, dass die Bibel noch einen siebten Fall kennt. Und damit wollen wir es schließen. In Offenbarung 18, Offenbarung 18 und dort Vers 1. Es heißt dort: „Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Und er rief kraftvoll mit lauter Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister, aller unreinen und verhassten Vögel. Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken und die Könige der Erde haben mit ihrer Unzucht getrieben. Und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.“

[35:25] Hier finden wir das Endprodukt des Falls Babylons. Hier fallen alle Linien zusammen, alle Linien kommen zusammen. Denn in der Endzeit, so sagt uns die Bibel und an vielen anderen Stellen, werden all diese Mächte, der gefallene Protestantismus, der Katholizismus, die nicht-christlichen monotheistischen Religionen wie der Islam und das Judentum, die heidnischen Religionen, die spiritistischen Religionen, denn das Heidentum ist eigentlich mehr als Spiritismus in verschiedenen Gewändern, verbunden mit all den Atheisten, die überhaupt gar nichts von Gott wissen wollen und einfach in der Sünde leben und dem Satan und seinem Herr selbst. All diese verschiedenen Zweige Babylons, diese Kategorien Babylons, werden in der Endzeit sich alle gemeinsam verbinden und sozusagen eine Art Super-Babylon bilden, wenn man so möchte. Und für diesen letzten Fall, der Zusammenschluss all dieser vorher entstandenen falschen Religionen, wenn sie alle zusammenkommen, um gegen Christus zu kämpfen, wie es heißt in Vers 14: „Diese werden mit dem Lamm Krieg führen.“ Offenbarung 17, Vers 14: „Diese werden mit dem Lamm Krieg führen und das Lamm wird sie besiegen, denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige und mit ihm sind Berufende, Auserwählte und Gläubige.“

[37:00] In diesem Kampf gegen Christus, angefangen im Himmel und über Jahrhundert für Jahrhundert, über Zeitalter, über Zeitalter, immer wieder weitergeführt durch andere Agenten, durch andere Organisationen, wird die Religion Babylons, die Wirklichkeit, die Religion Satans ist, ihren Höhepunkt haben. Der Zusammenschluss aller falschen Religionen, so wie bei der Kreuzigung Jesu, sich die Sadduzäer und die Pharisäer und die Zeloten und die Römer und der Herodes und der Pontius Pilatus, die all die voreinander verfeindet waren, sich nicht aufstehen konnten, alle sich zusammengeschlossen haben gegen Christus. So werden sich am Ende der Zeit all die verschiedenen Abteilungen Babylons zusammenschließen gegen Christus, aber Gott hat seine Herausgerufenen.

[38:10] Er hat während des sechsten Falles eine Gruppe von Menschen herausgerufen, die in Offenbarung, die Übrigen genannt werden, Offenbarung 12 Vers 17 und Offenbarung 14 Vers 12. Diejenigen, die erhalten die Gebote Gottes, den Glauben Jesu, die das Zeugnis Jesu haben, welches der Geist der Weisung ist, die Bewegung der Siebenten-Tags-Adventisten, eine Bewegung, die als ein Auffangbecken gelten soll für all diejenigen, die Gott ganz am Ende herausrufen möchte aus dem Zusammenschluss Babylons. Das heißt, in Offenbarung 18 Vers 4: „Ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden dreilhaftig werdet oder damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt.“ Ja, Gott hat sein Volk überall hier, in dem gefallenen Protestantismus, der katholischen Kirche, in anderen nicht-christlichen monotheistischen Religionen, im Islam, im Judentum, er hat in den oder den Heiden unter denen, die die völligen Atheisten sind, überall hat er tatsächlich Menschen, die aufrichtig sind, die die Wahrheit noch annehmen werden. Und dazu hat er diese Bewegung hier ins Leben gerufen, um einen Gegenpol zu bilden gegen Babylon.

[39:30] Der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten ist diese Botschaft gegeben, die erste, zweite und dritte Engelsbotschaft, von der es unter anderem heißt: „Gefallen, gefallen ist Babylon.“ Wir müssen uns klar sein, wer Babylon ist und dass Babylon gefallen ist, über all die Jahrhunderte hinweg und dass bei dem Fall Babylons immer dieselben Prinzipien eine Rolle spielen. Wir müssen also die Frage des Gesetzes, die Frage der Anbetung, die Frage des Charakters Gottes, die Frage der Wahrheit und so weiter und so fort, wir müssen sie im Hinterkopf behalten. Nein, wir müssen sie eigentlich sehr klar in unserem Denken immer wieder bewegen, um sicher zu sein, dass wir im Denken, Fühlen und Handeln die dreifache Engelsbotschaft repräsentieren. Wenn alles um uns herum fällt, dann müssen wir stehen bleiben in der Wahrheit und einen Anker bilden, ein Leuchtturm bilden für die Menschen in Babylon, die, wenn sie sehen, dass Babylon gefallen ist, wissen müssen: Wo ist dann noch eine Gruppe von Menschen, die das Gesetz Gottes hält? Wo sind die, die anbeten, wie Gott es möchte? Wo sind die, die selbstlos dienen, so wie Gottes Gesetz es beschreibt? Wo sind die, die die Wahrheit haben und Gottes Wort sich selbst auslegen lassen, die nicht verwirrt sind durch Tradition und durch Irrtümer und die mit Gott im Frieden sind und nicht im Kampf?

[40:44] Und du und ich, liebe Freunde, liebe Freundinnen, wir sind dazu aufgerufen, solche Menschen zu sein. In diesem Sinne wollen wir uns entscheiden, genau das zu leben und zu reden. Nächste Woche wollen wir uns, wie gesagt, anschauen, was Offenbarung 14 Vers 8 dann am Ende sagt mit dem Glutwein der Unzucht. Das wird in der nächsten Folge eine Rolle spielen und wir wollen jetzt noch ein Abschlussgebet sprechen und ich lade euch, liebe Freunde, dazu ganz recht herzlich ein.

[41:18] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir über dein Wort nachdenken konnten, dass wir sehen konnten, was der Fall Babylons bedeutet. Wir möchten dich bitten, dass wir mit Liebe und Takt Menschen, die du noch als dein Volk bezeichnest, dort in Babylon, dass wir sie herausrufen zu der Wahrheit, die du uns gegeben hast. Schenk uns Mut und Liebe in unser Herz, Geduld und Freundlichkeit und lass uns die zweite Engelsbotschaft genauso deutlich und markant verkündigen wie auch die erste. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[42:05] Damit verabschieden wir uns von dieser Aufnahme hier und wünschen euch viel Freude dann mit den nächsten Folgen auf Joel Media TV. Gottes Segen euch und Amen.


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