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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 1:5a spricht Christopher Kramp über Jesus Christus als den treuen Zeugen. Er beleuchtet die Bedeutung dieses Titels und wie er sich in der Schrift widerspiegelt. Die Ausführungen beziehen sich auf biblische Beispiele aus dem Alten und Neuen Testament, um die Rolle Jesu als verlässlicher Zeuge und Fürsprecher zu verdeutlichen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarung-Seminar. Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir wollen gemeinsam heute weiter studieren Offenbarung und wir haben einen spannenden nächsten Abschnitt vor uns. Es soll heute ganz besonders um den gehen, der die Offenbarung uns gegeben hat, nämlich um Jesus Christus. Und bevor wir damit beginnen, dieses Thema zu studieren, natürlich eine Einladung, wo es möglich ist, dass wenn die Daten für den Anfang gebiet.

[1:29] Lieber Vater im Himmel, du bist unser Lehrer und du hast uns die Offenbarung gegeben, durch Jesus, weil du unser Freund sein möchtest und weil du uns zeigen möchtest, dass kommen wird und wie wir darauf vorbereitet sein können. Aber vor allem, damit wir lernen, wie das Evangelium unser Leben verändert. Lieber Vater im Himmel, ich möchte dich bitten, dass du heute durch deinen Heiligen Geist zu unseren Herzen sprichst, dass wir die Wahrheit erkennen, wie sie für uns persönlich in unserem Leben heute wichtig ist. Ich möchte dich bitten, dass du alle störenden Fernhält, alles, was uns von außen, seine eigenen Gedanken, dass wir zu deinen Füßen sitzen dürfen und dass du jetzt unser Lehrer bist nach deiner Verheißung. Im Namen Jesu, Amen.

[2:29] Schlag mit mir auf in Offenbarung Kapitel 1. Offenbarung Kapitel 1 und dort Vers 5. Wie wir das letzte Mal begonnen haben mit diesem neuen Abschnitt, wenn mir gesagt, die ersten drei Verse sind eigentlich die Überschrift, der Titel und eine Seligpreisung für alle, die das Buch studieren. Und in Vers 4 beginnt jetzt so das eigentliche Schriftstück, wenn man so möchte, der Inhalt. Wir haben gesehen, erinnert euch daran, Vers 4 macht deutlich, was für eine literarische Gattung die Offenbarung ist. Könnte daran erinnern, was für eine Art Text ist die Offenbarung, sein Brief. Und wir haben gesehen, dieser Brief hat einen Absender, nämlich Johannes, der im Auftrag von Jesus Christus, inspiriert vom Heiligen Geist, die Offenbarung, die Gott ihm gegeben hat, und es hat den Absender, naja, an einen Empfänger und Absender Johannes und durch Johannes und den Empfänger, nämlich die sieben Gemeinden. Und wir haben schon darüber gesprochen, dass die sieben Gemeinden wohl über die sieben Gemeinden hinausgehen, die wir dort in Kleinasien haben. Da werden wir in den nächsten Wochen und Monaten noch viel darüber studieren. Und wir haben gesehen, es gibt eine ganz typische Briefgrußformel, ja, so wie auch Paulus seine Briefe immer schreibt, Gnade mit euch und Friede von und dann kommt eine Aufzählung, von der wir das letzte Mal schon zwei Personen benannt haben, die nicht der, der er ist und er war, da kommt das war nämlich wer? Gott, der Vater. Und dann die sieben Geister, die vor dem Thron sind, der Heilige Geist. Und da haben wir darüber gesprochen, erinnert euch daran, dass es einen engen Zusammenhang gibt zwischen dem Heiligen Geist und also der alte Geist und beschrieben als die sieben Feuerfackeln vor dem Thron. Und wer wird noch beschrieben als die Feuerfackeln, ja, die sieben, die sieben Gemeinden, ja, die sieben Gemeinden auch Feuerfackeln. Das ist ja interessant. Er schreibt an die sieben Gemeinden und dann von den sieben Geistern, ja, wir haben gesagt, die sieben Gemeinden sind sieben Leuchter, nachher durch die Jesus hindurchgeht und die sieben Geister sind sieben Feuerfackeln vor dem Thron. Und auch alle, die überwinden in der Gemeinde, werden einmal wo sein? Vor dem Thron. Ja, da haben wir gesehen, welche enge Verbindung es ist und dem Heiligen Geist und der Gemeinde Gottes gibt und dass der Heilige Geist durch die Gemeinde Gottes wird und dass der Gemeinde Gottes nur dann ihren Auftrag erfüllen kann, wenn sie vom Heiligen Geist erfüllt ist. Und diese Aufzählung, ja, die schon sehr gewaltig ist, der Vater, der war, der ist, der war und er kommt und in Deutschland, er wird auch bei der Wiederkunft dabei sein. Und dann der Heilige Geist, der so eng mit der Gemeinde verbunden ist, wird jetzt noch vervollständigt, vervollkommnet durch Vers 5. Wer mag mal Vers 5 lesen?

[6:03] Ganz drin. Ja, genau so ist sein Blut. Ganze und dann geht es ja weiter in Vers 6, da kommen wir dann demnächst noch dazu. Also hier sehen wir jetzt ganz deutlich, wir haben den Vater, wir haben den Sohn, er während den Heiligen Geist und wir haben den Sohn. Haben wir letztes Mal schon gesehen, die Dreieinigkeit, da kommen wir vorher nochmal darauf zu sprechen. Aber erstmal schauen wir uns drei Eigenschaften von Jesus an in diesem Satz. Ist ja in Vers 5, das Ende von dem Satz in Vers 4 und dann geht Herr neuer Satz los. Aber das scheint erstmal diesen Satz noch an die hier zu Ende geht, also Gnade damit durch und Friede von dem, der ist und der war und er kommt und von den sieben Geistern, die von seinem Thron sind und von Jesus Christus. Und was die drei Eigenschaften, mit denen Jesus hier beschrieben wird, genau, er wird beschrieben als der treue Zeuge und dann der Erstgeborene aus den Toten und genau der Herrscher oder Fürst über die Könige der Erde. Das ist interessant. Nun, wir haben ja schon über den Namen Jesus Christus ausführlich Gedanken gemacht, nämlich wo kamen wir schon vor in der Offenbarung, wo er den Namen Jesus Christus schon in Offenbarung gesehen im Vers 1, ja, Offenbarung Jesu Christi. Und erinnert euch daran, nur noch mal zur Erinnerung, an Jesus heißt Jesus, weil er was steckt in den Namen Jesus drin? Was heißt Jesus? Es ist der Retter. Und wovon rettet er die Menschen? Von der Sünde. Ja, ganz klar, erster Retter von der Sünde. Und Christus heißt was? Genau, das ist hebräisch für griechisch, Christus, hebräischen Messias heißt auf Deutsch der Gesalbte. Und wer wird gesagt, der Prophet, der König und Priester und dass man gesagt, das sind die drei großen Eigenschaften von Jesus, die drei Ämter, die ja auch in der Offenbarung ganz deutlich wahrnimmt. Ja, er ist der Prophet und zeigt, was kommt. Er ist der Priester im himmlischen Heiligtum und er ist der kommende König. Und das ist natürlich jetzt auch wieder mitschwingt. Jetzt haben wir hier drei weitere interessante Ideen, nämlich zunächst einmal, er ist der treue Zeuge. Dann ist er Erstgeborene von den Toten und er ist der Fürst über die Könige der Erde. Nun, wollen wir uns mal die ein bisschen genauer anschauen. Was kommt euch in den Sinn, wenn ihr hört, dass Jesus der treue Zeuge ist? Ganz genau, das wusste ich, genau, dass du daran denkst, dass wir alle daran gedacht haben. Wir denken automatisch an Offenbarung 3:14. Wird uns gesagt, dies sagt der Amen, heißt, nennt den Engel der Gemeinde von Laodizea, schreibe, das sagte Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge. Das heißt, dieser Aspekt hier, den wir ein bisschen genauer studieren wollen, was es heißt, der treue Zeuge zu sein. Für Jesus ist etwas besonders für uns wichtig, denn Jesus stellt sich uns in der letzten Zeit als der treue Zeuge vor. Deswegen sollten wir ein bisschen genauer wissen, was es eigentlich damit auf sich hat, dass er der treue Zeuge genannt wird. Denn offensichtlich ist das ein besonderer Aspekt von Jesus, der der Gemeinde Laodizea wichtig ist oder der wichtig für diese Zeit ist. Was denkt ihr, was verbirgt sich hinter dem Gedanken der treue Zeuge? Also er weiß alles. Ein Zeuge, der ist ein Augenzeuge vielleicht gewesen, ein Ohrenzeuge. Er kann berichten über das, was wirklich stattgefunden hat. Ja, ja, wir können ihm vertrauen. Er ist ein treuer Zeuge. Er erzählt uns keine Märchen, erzählt uns keine falschen Nachrichten. Wir können ihm vertrauen. Es ist auch sehr wichtig in einer Zeit, wo man nicht mehr weiß, wie man einen noch vertrauen, sondern viele Nachrichten gefälscht, egal von wem oder leicht manipuliert. Aber Jesus können wir vertrauen. Seinem Wort können wir hundertprozentig vertrauen. Es ist glaubwürdig.

[10:58] Er ist dabei. Na ja, drei ist eine ganz wichtige Geschichte, wo ist seine, wo der Satan den Hiob anklagt und Jesus aber für ihn eintritt. Ja, also das ist nicht nur sozusagen erkennt nicht nur die Wahrheit über unsere Vergangenheit und über unsere Sünden, erkennt auch die Wahrheit über unseren Glauben. Er, wir können ihm vertrauen.

[11:23] Kennt ihr Bibelstellen, biblische Verse, die diesen Gedanken der treue Zeuge ein bisschen mehr illustrieren, was damit gemeint ist? Wir haben schon Offenbarung 3:14 genannt, das kennen wir gut. Aber ich meine mal vor der Offenbarung, also in den anderen 65 Büchern der Bibel, kennt ihr die Bibelstellen über den treuen Zeugen? So eine Idee, dass jemand als treuer Zeuge genannt wird, das muss er hier im Hintergrund mitschwingen. In der Offenbarung, wisst ihr ja, kommt selten etwas zum ersten Mal vor. In der Regel greift es Dinge auf, die vorher schon mal in der Bibel angesprochen worden sind.

[12:06] Fällt ihm dann was? Hätte manchmal so eine Stelle von euch gesehen, dass schon das mal...

[12:19] Ja, genau. Wir wollen sie jetzt mal einige dieser Hinweise anschauen. Wir fangen wir ganz allgemein an und zwar in Jesaja Kapitel 8, Vers 2. Die Idee von treuen, glaubwürdigen Zeugen. Jesaja 8 und dort Vers 2. Der Marke Jesaja 8:2. Lesen.

[12:56] Ganz genau. Wer spricht denn hier? Wer, wer ist denn hier die handelnde Person in Jesaja 8:6? Könnt ihr euch noch ein bisschen daran erinnert werden, dass ja vor einigen wenigen Monaten studiert in der Selektion? Wer ist denn hier, der sich die Zeit nimmt? Jesaja. Genau. Und genau das ist Jesaja. Und ihr wisst vielleicht, es geht darum, was passiert in diesem Kapitel. Ja, es geht um die Assyrer, die werden die werden später kommen. Die Assyrer. Genau. Es wird um dieses Ziel auch gehen. Ja, Gericht. Ganz genau. Er schreibt etwas auf die Tafel. Ja, wisst ihr noch, was er auf die Tafel schreibt? Herr Schaller Spaß und Herr Schaller Spaß heißt bald kommt es. Hier auf Deutsch, bald kommt es. Er schreibt das ist eine Gerichts-Botschaft, nämlich wieder richtig gesagt, dass da kommen die Assyrer. Nadia Syrer stehen, es ist zu befürchten, dass hier bald kommen. Das ist eine Gerichts-Botschaft. Aber dann passiert was Interessantes. Nämlich, was macht er dann? Er sagt, ich nehme mir, was macht man mit dieser Schrift? Also, wie schreibt er das auf?

[14:14] Wird sehr deutlich geöffnet. Es wird gesagt, wie es aufschreibt, nämlich mit genau mit deutlicher Schrift, also so, dass wir es gut lesen können. Er möchte, dass es gelesen wird. Und dann nimmt er sich zwei Zeugen und zwar was für Zeugen?

[14:31] Genau, glaubwürdige Zeugen. Was sollen die wohl jetzt bezeugen?

[14:38] Die sollen bezeugen, dass Jesaja das so geschrieben hat. Ja, so ist es dann bezogen, dass das die Botschaft war. Ja, so und jetzt passiert was als nächstes? Die Geschichte. Was passiert als nächstes? Jesaja geht zu seiner Frau und sie wird schwanger und sie gebiert einen Sohn und wie nennt er den? Maer-Schall-Schal-Rasch. Was genau? So nennt der Herr Schaller Rasch. Und damit sozusagen deutlich, dass es quasi eine Größe der Prophezeiung gewesen ist und dieser Junge jetzt die quasi fleischgewordene Prophezeiung ist. Ja, du bist vielleicht dieser Junge ist auch verbunden mit der Idee von Immanuel. Ja, habt ihr damals vielleicht aus Halle studiert? Ansonsten könnte es auch viele Medien noch mal anschauen auf unserem YouTube-Kanal. Lieber Mann, Herr Schaller, Herr Rasch, was aber der Punkt ist, der jetzt für unser Thema wichtig ist. Jesaja hat etwas aufgeschrieben gehabt und dann hat er glaubwürdige Zeugen zugenommen. Was sollten die glaubwürdigen Zeugen machen?

[15:48] Also nochmal, das haben wir gerade gesagt, nur nochmal, dass uns in Erinnerung zu rufen, was sollten sie machen, die glaubwürdigen Zeugen? Was war ihre Funktion offensichtlich? Wenn ich etwas aufschreibe und dann nehme ich mir zwei Zeugen, was ist ihre Funktion? Bleibt unterschreiben sie ja. Sie sollen die Botschaft bestätigen und sagen, das ist wirklich die Botschaft, die er geschrieben hat. Jesus als der treue Zeuge, zunächst einmal bestätigt den Text der Prophezeiung. Er ist der treue Zeuge und bestätigt, dass das, was Johannes aufgeschrieben hat, wirklich von ihm ist. Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Sind wir immer noch am Anfang der Offenbarung. Jesus selbst sagt, er ist der neue Zeuge.

[16:39] Jetzt schauen wir uns doch ein anderes Beispiel an und zwar in Jeremia 42. Das war jetzt allgemein über treue Zeugen, sozusagen im Alltag. Jeremia 42 und dort Vers 5.

[17:23] Ganz genommen. Jetzt, was versprechen die Israeliten hier dem Gremium? Es geht um die Israeliten, übrigens, die in Jerusalem zurück geblieben sind und was versprechen die ihm? Genau. Wisst vielleicht, was der Kontext ist? Die Obersten des Volkes, die wollen jetzt wissen, was sie tun sollen. Und zu wem gehen sie zu ihrem Propheten? Warum gehen sie zu ihrem Propheten Gottes? Sie wissen, durch ihren Propheten werden sie erfahren, was Gott ihnen zu sagen hat. Wenn wir wissen wollen, dass Gott von uns hat, sollten wir zu seinen Propheten oder Prophetin gehen. Und sie wissen schon, dass Jeremia in der Vergangenheit oft Dinge geweissagt hat und dann die haben sich erfüllt. Aber die Briten, was haben die meistens mit denen mit den Forderungen Gottes gemacht? Mit den Geboten, mit den Weisungen, mit den Ratschlägen, was haben sie gemacht? Sie haben es oft abgelehnt, ignoriert. Und so kommen jetzt diese Leute und sagen: "Schaut her, wir wollen dir versprechen, wenn du es Gott für uns bitte ist und uns sagst, was Gott möchte, wir wollen dir versprechen, wir werden es auf jeden Fall halten." Ja, schaut mal, es heißt dann sogar in Vers 6: "Es scheine uns gut oder böse, so wollen wir das Stimme des Herrn, unseres Gottes, zu dem wir dich senden, gehorchen, damit es uns wohl ergehen, wenn wir der Stimme des Herrn, unseres Gottes, gehorchen." Also hier kommen Menschen zu ihrem Propheten, die sagen: "Wir werden auf jeden Fall gehorchen, ob die Botschaft angenehm ist oder nicht angenehm ist." Und sie sagen zur Verdeutlichung, womit wollen sie verdeutlichen, dass sie auf jeden Fall gehorchend, ihr in Vers 5, womit verdeutlichen sie das?

[19:17] Genau, sie sollen, sie sagen quasi, Gott selbst soll unser Zeuge sein. Er soll der treue, der wahrhaftige Zeuge sein, ob wir nicht wirklich alles tun, was du uns sagst. Interessant, gibt es also Menschen im Volk Gottes, die sagen: "Wir möchten wirklich wissen, Gott, was ist dein Wille? Sprich durch den Propheten zu uns und wir versprechen, sie versprechen dem Propheten, in dem Fall, egal was Gott sagt, wir werden es tun." Er selbst soll Zeuge sein. Was man hier haben sie das getan? Was wisst ihr, wie die Begründung war?

[19:47] Ich habe mein Kapitel 43. Genau, Kapitel 43 heißt es, dass sprachen Asaja, der Sohn Hoseas, und Johanan, der Sohn Kareachs, und alle sprechenden Männer zu ihrem: "Du redest Lügen! Der Herr, unser Gott, hat dich nicht gesandt, um euch nach Ägypten zu ziehen, um euch dort als Fremde aufzuhalten, sondern Buch des Sony Readers heftig gegen uns auf, um uns in die Hand der Kanaaniter zu bringen, damit sie uns töten oder nach Babylon führen." Also mit anderen Worten, die sagen: "Das kommt gar nicht von Gott, was du sagst." Ja, und das ist übrigens interessant, weil erinnert euch, der treue Zeuge spricht zur Gemeinde Laodizea. Ja, und es gibt so, also das Schlimmste, was wir tun können, ist, dass wenn Gott durch seinen Propheten, durch seine Propheten zu uns spricht, wir dann sagen: "Gott spricht gar nicht durch sie." Ja, das ist eine ganz, ganz gefährliche Sache.

[20:53] In Ägypten. Ja, ganz genau. Aber hier ist interessant, wie die Israeliten, und das ist ja unser Thema, jetzt wichtig, Gott selbst zum Zeugen gemacht haben und zwar über die Frage, ob sie Gottes Wort gehorchen werden oder nicht. Und zwar unabhängig davon, ob es ihnen gefällt oder nicht. Und das hat hier mit in dieser Frage zu tun, werden sie dem Wort Gottes wirklich gehorchen? Also der treue Zeuge bestätigt, dass das, was in der Bibel steht, wirklich die Wahrheit ist, wirklich das, was Gott wirklich hat aufschreiben lassen. Aber er beobachtet auch oder er ist sozusagen auch dazu da, um zu sehen, ob die Menschen auch wirklich dem Wort Gottes folgen, des dort steht oder nicht, am Ende doch wieder ihre eigenen Ideen umsetzen, weil sie sagen: "Herr Gott, das hat Gott gar nicht so gemeint." Oder so. Es ist in unserer Zeit, ganz in unsere Zeit vielleicht enorm wichtig, weil was nützt es, wenn ich glaube, die Bibel ist ein tolles Buch und vieles davon ist inspiriert, aber wenn ich die Aussagen der Bibel, die mir persönlich nicht gefallen oder die ich nicht wahrhaben möchte, wenn ich die ignoriere. Ja, das ist das Gefährliche.

[21:57] Jetzt schauen wir weiter und zwar in Psalm 88. In Psalm 88...

[22:23] Moment, ich habe hier einen falschen. Sekunde, ich brauche mal nachschauen. Falschen Vers aufgeschrieben, glaube ich. Eine Sekunde.

[22:39] Bis zu einem 8... Psalm 89, Entschuldigung. Psalm 89, 36 bis 38. Psalm 89, Entschuldigung. Psalm 89, 36 bis 38. 89, schuldners hier falsch geschrieben. Ist seinem 89, Vers 36 bis 38. Jetzt schauen wir uns mal den Vers an. Alles sehr interessant.

[23:02] Dort heißt es: "Einmal habe ich bei meiner Heiligkeit geschworen, niemals werde ich David belügen." Wer spricht hier? Gott. Gott spricht. Jedenfalls 36: "Sein Same soll ewig bleiben und sein Thron wie die Sonne vor mir. Wie der Mond soll er ewig bestehen und wie der Zeuge in den Wolken zuverlässig sein." Was ist so die generelle Aussage, die Gott ja macht in diesem Abschnitt? Was so die Hauptidee?

[23:39] Ja, das stimmt, aber wissen, also so ähnlich. Es geht hier gar nicht so sehr um das Wort Gottes, obwohl das auch ganz, was auch so sagt, das Wort Gottes bleibt bestehen. Aber worum geht es eigentlich hier? Gezählt das Wort Gottes eigentlich, sondern genau wird sein Versprechen halten. Also insofern geht es schon um das Wort Gottes, aber was wird bleiben? Was wird ewig bleiben? Genau, seinen Samen, sein Geschlecht. Und das weist auf welche Wahrheit hin? Dass heißt, dass Davids Geschlecht ewig bleiben wird, auf Jesus, auf den Messias. Das heißt, dass bis jetzt eigentlich diese Verlässlichkeit der Vorhersage, dass Jesus kommen wird als König, das ist so die Idee. Und dann wird es ein bisschen sozusagen illustriert. Ein Same soll ewig bleiben, sein Thron wie die Sonne vor mir, wie der Mond soll er ewig bestehen. Und dann heißt es: "Und wieder Zeuge in den Wolken zuverlässig sein." Jetzt kann man sich die Frage stellen, wer ist Zeuge? Manche Leute sagen, naja, dieser Zeuge ist ein anderes Wort für den Mond. Ja, so wie der Mond ewig ist, so hat der Mond zeigt halt die Nacht oder so. Aber es scheint mir eigentlich eher anders zu sein. Und zwar, schaut mal mit mir in Hiob 16.

[25:03] Der Regenbogen. Ja, ganz genau. Das ist ja auch eine interessante Möglichkeit. Ja, ganz genau.

[25:07] Es gibt noch eine, die vielleicht direkt aus der Bibel sich ableiten lässt und was man, das ist vielleicht die naheliegendste, und zwar hier Hiob 16 und dort Vers 19. Das spricht ziemlich über einen Zeugen, der in den Wolken oder quasi über den Wolken ist. Ja, in Hiob 16 und dort Vers 19.

[25:30] Das bringt uns jetzt wieder zu diesem Zeugen. Der mag mal hier auf 16, Vers 19 lesen.

[25:48] Ganz genau. Von wem redet er? Redet von Jesus, redet von seinem Zeugen, von seinem Bürgen, der für ihn eintritt. Wir haben ja so eine Idee auch, dass Zeuge nicht nur derjenige ist, der sozusagen gegen jemand aussagt, sondern auch für jemanden eintritt. Könnte sehen, Zeuge und Bürge. Der treue Zeuge, der da ist, schon hier wusste, dass Jesus im himmlischen Heiligtum, also damals konnte ich nicht, also in dem Tempel für ihn da ist, als sein Freund und seine Bürge, als ein Zeuge, der auch für ihn spricht.

[26:35] zeuge, der auch für ihn spricht, angesichts der Anklagen, diese Weise auch gesehen haben. Ja.

[27:02] Ja, also der Heilige Geist bezeugt das ganz genauso. Schauen wir in Jesaja 55 und hier haben wir jetzt sozusagen einen ganz entscheidenden Vers, der das jetzt illustriert. Jesaja 55 und dort Vers 4, die können wir erst Vers 3 und 4, weil das nimmt diesen Gedanken von Psalm 89 wieder auf. Jesaja 55 und dort Vers 3 und 4.

[28:01] Genau, also worum geht es in Vers 3? Genau, einen ewigen Bund und zwar, der wird hier beschrieben als die ewige Bund beschrieben. Genau, beständig. Ja, und zwar mit dem beständigen oder die ewigen Gnadengüter Davids. Und die Gnadengüter Davids, das sind die Dinge, die ihm Gott dem David gegeben hat, versprochen hat. Die Gnade, den versprochenen. Und wir haben gerade gelesen im Psalm 89, was hat Gott dem David versprochen? Was hat ihm versprochen? Jetzt ein Geschlecht wird ewig bleiben. Und wir wissen, dass erfüllt sich dadurch, dass einer aus dem Stamm Davids, als aus dem Geschlecht Davids ewig regieren wird. Dass also eine messianische Prophezeiung. Und das ist der ewige Bund. Ja, dann in dem Jesus Mensch wird, in dem Geschlecht Davids und sich mit der Menschheit verbindet und quasi König der Menschheit wird, erfüllt sich diese Vorhersage. Und das ist natürlich die Grundlage des Evangeliums. Gott wird Mensch, um uns zu retten, um dann über uns regieren zu können, wozu herrschen zu können. Das ist der ewige Bund.

[29:10] Und dann sagt er hier interessanterweise: Er, ich habe ihn zum, was bestimmt? Zum Zeugen. Für wen? Für die Völker. Genau. Das heißt, dieser Begriff Trauzeuge ist nicht allein darauf beschränkt, dass sie Jesus der Adventgemeinde in der Endzeit etwas sagen will. Das ist zwar ein wichtiger Aspekt, aber das ist längst nicht alles. Jesus ist hier nach Jesaja 55 der Zeuge für alle Völker. Und zwar parallel zu einem anderen Gedanken in dem Vers 4. Das ist der andere Gedanke: Ein Zeuge. Gott hat ihn bestimmt zum Zeugen für alle Völker und zum Fürsten und Gebieter über die anderen Völker. Haben wir so eine ähnliche Idee auch in Offenbarung 1? Ja, und zwar hier: Der Fürst über die Könige der Erde. Könnte sehen, das heißt, wenn es heißt, er ist der Trauzeuge und Erstgeborene von den Toten und das wirst du die Könige der Erde sind. Das sind nicht drei unabhängige Ideen, die so nebeneinander gruppiert werden, sondern die hängen zusammen. Die werden hier zusammen erwähnt, weil die auch in dem Alten Testament zusammen erwähnt werden.

[30:19] Wenn er der Zeuge, das heißt der König, wenn Jesus hier als der treue Zeuge benannt wird, wir denken zuerst an Jesaja, denken daran, dass Jesus mir und uns als Gemeinde etwas sagen muss, uns tadelt. Und dann lesen wir das zurück in Offenbarung 1. Aber eigentlich wäre es sinnvoller andersrum zu denken. Erstmal in Offenbarung 1 anschauen, was bedeutet es eigentlich ein neuer Zeuge zu sein? Unterstellen wir fest, er ist der König über die ganze Welt. Gott hat ihn bestimmt zum Zeugen über alle Völker. Und in der Funktion redet er jetzt zu uns. Einladen.

[30:58] Das ist drittens, andersrum, der Gedanke. Und das, glaube ich, ist etwas, das sie in unserem Leben, in unserem Lande zerbricht, manchmal nicht so präsent haben, dass Jesus als der König der Welt so entspricht. Das haben wir in der Bibel anschauen. Bei meinen vielen Monaten, die Gelegenheit haben, das ausführlich anzuschauen.

[31:18] Genau, schauen wir weiter in Johannes 3 und dort Vers 11. Ihr wisst natürlich wahrscheinlich, in welches Kapitel Johannes 3 ist, um was geht es da? Genau, das Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus. Haben das Thema der Wiedergeburt. Und schauen wir in Vers 11, was er dort dem Nikodemus sagt. Jesus sagt: Was wir machen mal diesen Johannes 3.

[32:03] Ganz genau. Also Jesus sagt, dass er etwas bezeugt. Was bezeugt er denn? Ja, genau das, wenn wir direkt beim Vers bleiben, weil das Sprache des Verses, was sagt das? Das bezeugt er genau, was er weiß und was er gesehen hat. Und was meint er damit?

[32:35] Weil es ist ja die Idee eines Zeugen. Ja, ein Zeuge sagt vor Gericht das aus, was er gesehen hat. Wenn mein Verkehrsunfall gewesen ist, sagt der Zeuge: Ich war an der Straße so und so und ich habe gesehen, wie ein rotes Auto auf ein weißes Auto, ich habe gesehen, wie die Reifen quietschen und so weiter. Ich habe das gesehen. Was hat Jesus gesehen, was er weiß?

[32:57] Steht nicht fest, aber es lässt sich in die Lage. Jesus ist interessant, weil Nikodemus kommt ja zu Jesus und fragt ihn, was oder sagt ihm, was er sagt: Wir glauben, dass du ein Lehrer bist von Gott gesandt. Ja, dann wäre kein Zeichen tun und die Wunder und so weiter, die du tust. Und Jesus sagt: Schon mal her, was sagt er?

[33:17] Wenn du nicht von deinem geboren bist. Er hat etwas, was Nikodemus überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Und jetzt sagt Jesus, dass er der Zeuge ist. Und er bezeugt etwas, was er gesehen, gehört und was er weiß. Und dann sagt er: Und ihr nehmt doch unser Zeugnis nicht an. Anders kann uns nicht um die Wunder gehen, denn die Wunder werden ja von den Pharisäern angenommen. Sonst hätte der Pharisäer, der Nikodemus nicht gesagt: Wir wissen, dass du ein Lehrer bist. Was beschreibt Jesus eigentlich? Was hat er gesehen, wovon er jetzt Zeugnis gibt? Sagt: "Wir geben Zeugnis von dem, was wir wissen, was wir gewinnen."

[34:03] Ein ganz entscheidender Punkt, damit wir verstehen, warum Jesus der treue Zeuge ist. Okay, er kommt von Gott, ist von Gott gesandt. Und das ist ja die Idee, dass immer wieder deutlich wird, dass er von Gott gesandt wird.

[34:19] Wir können vielleicht noch Johannes 8 dazu nehmen, noch als Ergänzung. Ja, schauen wir in Johannes 8, dann wird vielleicht noch deutlich, weil ich glaube, dass sie an einem richtig wichtigen Punkt, weil wir sagen, auf der treue Zeuge. Wir sind, wenn man nicht uns ist, vielleicht nicht ganz so klar, was das eigentlich bedeutet. Schaut man Johannes 8, Vers 14.

[34:44] Johannes 8:14. Da heißt es: Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis doch glaubwürdig. Denn ich weiß, und wie geht's weiter? Ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe. Ihr wisst, hatte zudem ausgesagt: Ich bezeuge etwas und was ich gesehen habe und was ich weiß. Und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an. Jetzt sagte: Ich weiß genau, dass mein Zeugnis war es nicht weiß, woher ich komme und wohin ich gehe. Ja, woher kommt der irgendwo hingeht? Er kommt von Gott.

[35:31] Was bezeugt Jesus auf der Erde, als auf die Erde gekommen ist? Was hat er? Er hat bezeugt, wie Gott ist. Denn im Gegensatz zu den Menschen hat er Gott gesehen. Und im Gegensatz zu den Menschen hat er Gott gehört. Und im Gegensatz zu den Menschen kennt er Gott. Wenn er über Gott spricht, redet er nicht als jemand, der in Theologie Unterricht aufgepasst hat und Fußnoten studiert hat. Er redet als ein Augenzeuge. Er ist ein Augen- und Ohrenzeuge Gottes, des Vaters.

[36:15] Das ist ein ganz schöner Punkt. Ich glaube, dass uns ist bewusst, wenn Jesus sagen: Ich bin der treue Zeuge, ist der erste Gedanke nicht: Ich weiß genau, was du alles getan hast und ich werde alles gegen dich. Das ist auch ein Gedanke, aber ist nicht der erste Gedanke. Der erste Gedanke, wenn Jesus sagt: Wir bezeugen etwas, dann hat Jesus ja, es hat nicht über die Sünden der Pharisäer so viel gesprochen. Er hat auch nicht über ihre positiven Werke gesprochen. Er hat gesprochen über seinen Vater. Er hat bezeugt, wie Gott wirklich ist.

[37:00] Das ist das spielt jetzt damit rein. Ich war, dass er sozusagen, weil er war Gott, ist, genau weiß, wie Gott der Vater ist. Er kann, das ist ein Gedanke, den allen weit auch ausdruck. Nur er konnte die Tiefen des Charakters Gottes offenbaren. Kein Engel, der das so tun könnte. Nur Christus, nur Jesus hat alle Gedanken Gottes nachvollziehen können. Kein Engel konnte alle Gedankengut, das nachvollziehen. Kein Engel konnte genau wissen, dass Gott sich dabei gedacht hat. Und dabei gedacht hat für die Engelwelt. Stimmt, viele Dinge im großen Kampf, ein Rätsel, ein Mysterium. Sie schauen da hinein, sie wollen es besser verstehen. Aber Jesus muss nicht erst lernen. Er weiß, was Gott denkt. Er kann Gott bezeugen. Und zwar für wen? Das haben wir gesagt, in Jesaja 55. Er ist der Zeuge für alle Völker. Er soll allen Völkern auf der ganzen Erde bezeugen, wie Gott der Vater ist. Der war und er ist und er kommen wird. Und ich glaube, wenn wir das einmal so richtig verstanden haben, dann macht plötzlich auch gibt ein neues Licht auf die Lobpreisbotschaft. Jesus ist derjenige, der bezeugt, wie Gott ist.

[38:09] Und deswegen steht es in Johannes 18 auch. Ihr kennt wird die Geschichte, Johannes 18 und dort Vers 37. Das hängt jetzt mit der Frage zusammen, ob er ein König ist. Ja, ihr wisst ja vielleicht, ja, in Johannes 18 wird Jesus vor wen gebracht? Vor den Mikros, sondern vor nicht nur das, sondern als auch ein Rot-rotes auch in Johannes 18.

[38:41] Genau, Pilatus. Genau, also vorher Kaiphas, aber in 34 ist er vor Pilatus. Und was fragt Pilatus? Bist du ein König? Ja, wir sehen ja, Feuerzeuge König 55, ja. Aber Pilatus denkt nur an einen König, ja, den politischen König von Israel oder so. Das schaut in Johannes 37. Da sprach Pilatus zu ihm: Du bist du also ein König? Jesus antwortete: Du sagst es. Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Er ist nicht in die Welt gekommen, schaut, er ist nicht primär in die Welt gekommen, um den Menschen zu sagen: Nikodemus, ich weiß ganz genau, dass alles falsch gemacht hat. Ich bin ein treuer Zeuge. Er ist in die Welt gekommen, um den Israeliten zu sagen: Ich kenne all eure Sünden. Ich bin ein treuer Zeuge. Er ist zuerst primär in die Welt gekommen, um den Nikodemus, um den Pharisäern, uns dem ganzen Volk und allen Menschen zu sagen: Ich weiß, wie Gott wirklich ist. Nicht mehr der treue Zeuge. Ich sage euch die Wahrheit. Die Wahrheit über das Leben, die weit über den Tod, die Wahrheit über die Ehe, die Wahrheit über die Schöpfung, die Wahrheit über alles, was Gott gemacht hat, alles, was Gott wichtig ist, die weit über das Gesetz, die weit über Heiligung, die Wahrheit über Erlösung, die Wahrheit über das Reich Gottes, über Frieden, über Gerechtigkeit, über alles. Ich sage euch die Wahrheit. So ist es wirklich. Deswegen bin ich da. Und das ist sein Königreich. Denn das Reich Gottes ist nicht erst und trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und vor dem Heiligen Geist. Und deswegen ist er als der Zeuge auch gleichzeitig der Fürst, der König. Und deswegen sagte, dass ich hier, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.

[40:22] Wisst ihr, wie Paulus dieses Bekenntnis nennt? Das er sagt, also sagt: Ich bin in die Welt gekommen, um der Wahrheit Zeugnis zu geben. Ist er bietet Paulus das nennt in dem Brief? Er sagt so Timotheus, dass Jesus das gute Bekenntnis abgegeben hat vor Pilatus. Jesus hat das gute Bekenntnis bezeugt. Das ist genau dieser Gedanke. Er hat hier die Wahrheit bezeugt. Und hat sich, hat sich Pilatus für die Wahrheit interessiert? Ist eine interessante Frage, weil er sagt, er fragt: "Was ist Wahrheit?" Und dann dreht er sich um und hört nicht zu. Er hat sich zwar äußerlich für die Wahrheit interessiert, aber innerlich hat er keine, kein Gehör für die Wahrheit. Er hat deshalb die Stimme Jesu nichts gehört.

[41:16] Gut, die Zeit rennt. Vielleicht schaffen wir noch nie das. Schaffen wir eigentlich nicht. Wir müssen das erst einmal machen. So, das ging heute so lange an diesem Punkt, aber es ist wichtig, weil ich glaube, diese Begriffe immer, immer missverstanden machen. Das nächste Mal an der Stelle weiter, weil der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten, das wird noch eine ganze Menge mehr dazu dann zu sagen. Aber halten wir fest für heute, dass wenn Jesus der treue Zeuge ist, dann berichtet er zuallererst ganz wahrhaftig, so wie Gott ist, wie es bei Gott ist. Und dadurch zeigte uns ja, wie wir sein müssen, um bei Gott sein zu können.

[42:03] Das ist ja der ganze Punkt an der Nikodemus-Geschichte, dass er sagt: Schaut mal, ihr glaubt wegen der Wunder, dass er mich erkannt habt, seid ihr schon gerettet oder so. Aber ihr müsst von neuem geboren, denn ich sage euch, so ist Gott wirklich. Und wer nicht von neuem geboren wird, könnt ihr gar nicht in das Reich Gottes kommen. Das heißt, weil er uns die Wahrheit sagt über Gott, kann er uns auch den Weg weisen, wie wir dorthin kommen.

[42:29] Das ist der Punkt. Und weil er uns den Weg weisen kann, die dort hinkommen kann, er uns dann auch zeigen, wenn du vom Weg abfällst. Und wenn man das von der Seite aus betrachtet, macht auch die Lobpreisbotschaft plötzlich ganz genommen Sinn. Denn laut Jesus hat genau das gleiche Problem wie Nikodemus. Oder was hat Nikodemus gedacht? Ich weiß alles und ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt es an nichts. Ja, und ich bin froh, dass ich jetzt hier auch noch den Jesus sprechen kann. Und wusste nicht, dass er arm und erbärmlich und blind und bloß und ehrlich war. Und so wie Jesus sagt: Ich bin Zeuge. Wir bezeugen euch, was wir wissen. Aber wir nehmen das nicht an. So hat auch Laodizea das Problem, dass Jesus ihnen sagt, was sie wirklich brauchen, und sie wollen es nicht annehmen.

[43:40] Ja, ganz gerade stimmt. Wisst ihr, entscheidend, ganz entscheidend ist, wenn ich wissen will, oder mein ganzer Glaube basiert letztendlich darauf, was ich von Gott glaube, wie ich Gott sehe, wie ich ihn verstehe. Wenn ich glaube, dass Gott einfach alles egal ist, dann werde ich auch so leben, als ob alles egal ist. Wenn ich glaube, dass Gott nur darauf wartet, mich bestrafen zu können, dann werde ich ein total angstbesetzter Glaube haben. Wenn ich glaube, dass Gott zwar einmal die Welt geschaffen hat, aber dann eigentlich sich nicht mehr interessiert, dann werde ich auch so glauben, dass es nicht so wichtig ist, was den. Also, je nachdem, wie ich Gott verstehe, was ich von ihm weiß, wird mein Glaube sein.

[44:26] Das Problem ist nur, ohne Jesus können wir gar nicht wissen, wie man wirklich ist. Bei der einzige, der wirklich weiß, wie Gott ist, der uns bezeugen kann, so ist er wirklich. Man kann sich also vorstellen, wir im großen Gerichtssaal, und da kommt kommen alle möglichen Zeugen. Ja, der eine sagte, Gott ist so, oder andere sagt, Gott ist so. Ja, ich habe das erlebt. Ja, und ich habe das verliert. Bekommt der Mohammed, und da kommt er, der Mutter. Ja, und dann kommen vielleicht andere und Menschen, ja, die sagen alle: Gott ist so, das Göttliche ist so. Und dann kommt Jesus und sagt: Ich weiß, wie Gott ist. Gott ist so und so und so und so und so. Denn im Gegensatz zu allen anderen, die nur spekulieren, habe ich ihn gesehen und ich habe mit ihm gelebt. Und zwar von Ewigkeit. Niemand kennt Gott so wie ich. Und das sollte uns bewusst machen, dass wenn wir glauben, dass wir die Lobpreisbotschaft ignorieren können und gleichzeitig mit Gott eine Verbindung haben, dann haben wir etwas fundamental nicht verstanden. Denn Jesus sagt in der Lobpreisbotschaft: Letztlich, ihr kennt Gott den Vater nicht richtig. Denn ich bezeuge euch, wenn ihr ihn kennen würdet, würdet ihr nicht so handeln, wie ihr jetzt handelt. Das, was leider am meisten braucht, ist nicht mehr Anstrengung oder mehr, ich will noch mehr erreichen, sondern sie müssen Gott den Vater richtig erkennen. Weil, wenn sie wissen, wie er ist, dann werden sie durch die Kraft Jesu, durch das Anschauen, verwandelt.

[45:58] Sagt Jesus: Das ewige Leben ist, dass sie dich, den allein wahren Gott, bist mit dem, Jesus Christus, erkennen.

[46:18] Ganz genau. Nächstes Mal schauen wir dann weiter, was es heißt, dass er Erstgeborene aus den Toten ist und der Fürst der Könige der Erde. Das wird noch ein paar andere Aspekte dann geben. Aber nehmen wir das mit, dass Jesus, dass niemand über Gott so urteilen kann und so genau, wo Gott reden kann, wie Jesus. Und das alles, was Jesus sagt, ihre Gleichnisse, jede Predigt, jedes Wunder, eigentlich dazu diente, quasi wie in einem Gerichtssaal zu sagen: Ich habe Gott gesehen, ich weiß, wie gut ist. Was ich jetzt sage, präsentiert Gott wirklich ist. Und wenn wir Jesus glauben, ihm folgen, dann lernen wir Gott, können wir wirklich ist. Und dann haben wir auch den Weg zum ewigen Leben. Und dessen, dass wir ganz am Anfang, er ist der Kronzeuge, jetzt auf die Erde gekommen, um zu bezeugen, Gott ist. Und auch gemeinsam wieder knien und beten.

[47:19] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir danken, dass du unser Gebet erhört hast, dass du unser Lehrer ist und dass wir dich immer besser verstehen können, dass wir in jedem Gedanken, in jedem Vers, in jedem Abschnitt kostbare Wahrheiten entdecken können, die uns zeigen, wie du wirklich bist. Ja, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir das nicht nur verstehen, sondern auch morgen und übermorgen, jeden einzelnen Tag, unser Leben umsetzen. Wir begreifen, was es bedeutet, dir zu folgen und dass wir verstehen, dass alles, was Jesus gesagt hat, auf dieser Welt, alles, was er getan hat, dazu da war, zu bezeugen, wie es im Himmel ist. Er sagt, das ist, als Jesus die Bergpredigt begonnen hat, hatte für einen Moment vergessen, dass auf der Erde ist und hat die Begrüßung des Himmels ausgesprochen. Und Herr, hilf uns zu verstehen, dass wenn wir uns auf den Himmel vorbereiten wollen, wir nichts Besseres tun können, als uns in die direkte Nähe von Jesus zu begeben und aus seinem Wort zu leben. Dafür danken wir dir, Herr. Sie haben, dass wir sie schätzen dürfen, oder sie Kraft haben, unser Leben zu verändern. Im Namen Jesu. Amen.


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