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In dieser Predigt über Offenbarung 16, Vers 10, wird die fünfte der sieben letzten Plagen beleuchtet: die Finsternis über dem Thron des Tieres. Christopher Kramp erklärt die symbolische Bedeutung dieser Plage, zieht Parallelen zu den Plagen in Ägypten und identifiziert das „Tier“ als das Papsttum. Die Predigt verdeutlicht, wie diese Plage die geistliche Finsternis und den unbegründeten Herrschaftsanspruch dieser Macht offenbart und als Vorbereitung auf die kommenden Ereignisse dient.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] So, hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungseminar. Nach langer Sommerpause sind wir wieder zurück mit den sieben letzten Plagen. Wir sind heute in der fünften Plage. Davor wir beginnen wollen, möchten wir nach guter Gewohnheit ein Gebet sprechen, dadurch einer zu knien. Lieber Vater im Himmel, danke so sehr für diesen Tag und für die Gelegenheit dein Wort zu studieren. Und ich möchte dich bitten, dass du uns jetzt Weisheit schenkst, Verstand und vor allem die Bereitschaft, uns von dir leiten zu lassen und führen zu lassen. Bitte hilf uns, die Offenbarung so zu verstehen, wie du sie gemeint hast, als du sie Johannes gegeben hast, dass wir auch in den Plagen deine Botschaft an uns heute in dieser Zeit erkennen. Und wir danken dir, dass dein Heiliger Geist in unseren Herzen wirken wird und uns berühren wird und näher zu dir ziehen wird. Im Namen Jesu, Amen.

[0:52] Offenbarung 16, da sind wir ja mittendrin in den letzten sieben Plagen. Wir haben die ersten vier angeschaut und vielleicht einfach der Wiederholung halber, der Sommer war lang, einfach noch mal die Überlegung, was waren die ersten vier Plagen. Mal kurz einfach so zusammengefasst. Wiederholung ist der Motor der Weisheit und deswegen wiederholen wir noch ganz kurz, was waren die ersten vier Plagen. Erste Plage war, da wurde das auf die Erde geworfen, also die Geschwüre an den Menschen, die das Malzeichen angenommen hatten. Zweite Plage war, das Meer verwandelt in Blut im Vergleich auch zu den Plagen in Ägypten. Dritte Plage, die Wasserquellen, die Wasserströme wurden zu Blut und da gab es dann auch dieses deutliche Statement von einem der Engel, der gesagt hat, du bist gerecht in deinem Urteil, weil sie haben das Blut der Heiligen und Propheten vergossen, der Märtyrer, und aus dem Blut zu trinken gegeben. Da haben wir gelernt, dass die Plagen genau die Strafe, sozusagen dieses Verbrechen widerspiegeln. Gott gibt nicht willkürliche Strafen, sondern die Plagen sind letztlich nur die natürliche Konsequenz dessen, was die Menschen verbrochen haben. Vierte Plage war, die Sonne, die jetzt mit übernatürlicher, ungewöhnlicher Stärke scheint und die Menschen versengt vor Hitze. Wir haben gesagt, diese ersten vier Plagen sind offensichtlich nicht ganz global, weil ansonsten schon nach den ersten Plagen kein Mensch mehr übrig bleiben würde, sondern sie in gewisser Weise begrenzt geografisch, aber trotzdem von unglaublicher Intensität, so dass sie alles in den Schatten stellen, was vorher je gewesen ist.

[3:06] Jetzt kommen wir zur fünften Plage und die finden wir in Vers 10, die wollen wir gemeinsam lesen. Offenbarung 16 und dort Vers 10: "Und der fünfte Engel goss seine Schale aus auf den Thron des Tieres und dessen Reich wurde verfinstert und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerz." Also hier haben wir jetzt offensichtlich eine symbolische Darstellung. Wir haben vorher das Wasser und die Geschwüre und die Sonne, das war ja alles relativ erst mal buchstäblich, aber hier kann es nicht buchstäblich gemeint sein, weil Tiere nicht auf Thronen sitzen, in aller Regel. Der Thron des Tieres und es hat natürlich etwas mit den Kapiteln vorher zu tun, aber bevor wir das anschauen, vielleicht eine Frage. Eine Finsternis, gab es so etwas auch als Plage in Ägypten? Ja, wir haben gesehen, einige der Plagen haben auch Korrespondenz zu den ägyptischen Plagen. Lass mal schauen, wo wir die finden. Welche Plage war das? Die Finsternis.

[4:20] Zweite Mose 10, genau. Welche Nummer? Plagenummer? 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10? 7? Du hattest gesagt 5? 6? Vielleicht, wenn ihr es wisst, welche Nummer war es? Es war die Plagenummer? 2. Mose 10. Die Finsternis, 2. Mose 10, Vers 21, das ist die 9. Plage. 2. Mose 10, Vers 21, es ist die 9. Plage und wenn es die 9. Plage ist, dann bedeutet das was? Es ist fast zu Ende, das ist die vorletzte Plage. Die nächste Plage bringt schon die Befreiung. Das ist übrigens ganz interessant im Hinterkopf zu behalten. Aus einer biblischen Perspektive heraus, war die vollständige Finsternis schon so ein Schatten, da war der Schatten der Befreiung schon zu sehen quasi, das war so kurz davor. Lesen wir das ganz kurz in Vers 21. Und der Herr sprach zu Mose, strecke deine Hand aus zum Himmel, damit es im Land Ägypten so finster wird, dass man die Finsternis greifen kann. Das ist eine interessante Formulierung, was soll das denn bedeuten? Finsternis greifen? Ja, wenn es ganz dunkel, ich meine so richtige, ganz echte Finsternis haben wir so gut wie nie, weil immer irgendwo noch ein Lämpchen brennt. Aber das war wirklich außergewöhnlich. Vers 22, da streckte Mose seine Hand zum Himmel aus und es kam eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten drei Tage lang, sodass während drei Tagen niemand den anderen sehen konnte, noch jemand von seinem Platz aufstehen konnte. Das heißt also, meistens ist es ja so, selbst im Dunkeln, dass man sich nach einiger Zeit an die Dunkelheit gewöhnt und man kann Umrisse sehen und die Augen können einiges machen, aber wenn man sich nichts sehen kann, das heißt die Leute haben voreinander gestanden, konnten sich nur betasten. Das war übernatürlich und dann heißt es 23, sodass während drei Tagen niemand den anderen sehen konnte, noch jemand von seinem Platz aufstehen konnte, aber alle Kinder Israels hatten Licht in ihren Wohnungen. Also das ist eine gute Frage, ob das Wolken der Nacht gewesen sind. Ja, also es war offensichtlich, dass es eine übernatürliche Finsternis war.

[7:32] Es heißt nämlich, dass die Kinder Israels Licht hatten in ihren Wohnungen. Das heißt, es gab einen Unterschied zwischen Ägyptern und Israeliten. Die Finsternis war nicht überall, sie war nur dort, wo die Ägypter gewesen sind und das ist offensichtlich ein Hinweis darauf, dass Gott sehr deutlich seine Hand im Spiel hatte, weil Licht und Finsternis normalerweise sonst überall sind. Schauen wir mal ein bisschen weiter zurück in die Offenbarung und gucken uns an, wie das jetzt weitergeht. Also ganz genau, Gott trennt normalerweise nicht zwischen Gut und Böse. Er lässt die Sonne scheinen, er lässt Regen regnen über Gute und Böse, aber hier hatte offensichtlich eine Trennung gemacht, aus dem Grund, dass er das gesagt hat und Moses seine Hand ausgestreckt hat, seinen Stock.

[8:58] Gehen wir zurück zur Offenbarung und schauen mal jetzt in Offenbarung Kapitel 16, Vers 10 nochmal. Das heißt, der fünfte Engel goss seine Schale aus auf den Thron des Tieres und dessen Reich wurde verfinstert. Hier haben wir sozusagen dieselbe Idee, da geschieht etwas von Gott aus initiiert und es führt zu einer Finsternis. Es heißt hier, es wird der Thron des Tieres verfinstert. Damals war es der Thron Ägyptens sozusagen, es war das Weltreich Ägypten, das verfinstert worden ist und die Israeliten hat es nicht getroffen. Hier wird er zu diesem Thron des Tieres gesprochen. Vielleicht noch mal ganz kurz als Wiederholung, haben wir oft schon hier auch angesprochen. Wer ist dieses Tier? Aber bevor wir das im Detail anschauen, vielleicht noch eine ganz kurze Beobachtung, die wir noch vergessen haben. Diese ersten vier Plagen, können wir nochmal zusammenfassen, worauf sie fielen. Sie fielen auf Erde, auf die Erde, auf das Meer, auf die Wasserquellen und auf die Sonne, das heißt auf den Himmel. Man hat natürlich Konsequenzen für die Menschen gehabt, aber die Schalen wurden ausgegossen auf Erde, Meer, Wasserquellen und auf den Himmel. Ja, das war auf die Erde, es wurde auf die Erde unterziehen, kamen Geschwüre. Mir geht es jetzt darum, wo sind die Schalen ausgegossen worden. Bei der ersten Plage hieß es, die Schale wurde ausgegossen auf die Erde, kamen die Geschwüre und so weiter. Und diese Formulierung, wenn ich daran erinnern kann, das haben wir mal hier vor einigen Wochen besprochen, Erde, Meer, Wasserquellen und Himmel oder Sonne, erinnert uns an Offenbarung 14. Fürchtet Gott, gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der gemacht hat, Himmel und Erde, Meer und Wasserquellen. Es geht also da um die Schöpfung, es geht um den Sabbat und genau dasselbe Muster finden wir in den Plagen auch wieder. Was kommt nach der ersten Engelsbotschaft, der zweiten Engelsbotschaft, genau und da geht es um Babylon und da geht es um das Tier. In der fünften Plage geht es um das Tier, in der sechsten Plage können wir schon vorausgreifen, wo wird da das hingegossen. Die sechste Plage wird worauf gegossen? Den großen Strom und der fließt durch Babylon, das war der Fluss, der durch Babylon floss und dann heißt es dann später, dass der großen Stadt Babylon gedacht wird, in drei Teile gespalten wird. Wir sehen also hier, so wie in der dritten Engelsbotschaft erstmal diese ersten vier, die sozusagen mit der ersten Engelsbotschaft korrespondieren, auch jetzt die zweite und dritte Engelsbotschaft hier wiedergespiegelt in den Plagen.

[11:55] Gehen wir noch mal einen Schritt weiter und schauen uns jetzt an, nochmal, wer dieses Tier eigentlich ist. Das ist jetzt ein bisschen Wiederholung, aber wenn Offenbarung 13 nochmal aufschlagt, Vers 1 bis 10, wir lesen nicht alles, einfach mal aus dem Gedächtnis heraus noch mal, was sind so die Identifizierungsmerkmale, die wir hier in Offenbarung 13 für dieses Tier haben und finden. Es kommt aus dem Meer, genau, was bedeutet? Genau, aus vielen Völkern, also aus einer zivilisierten, bewohnten Gegend, genau, danke. Was haben wir noch an Merkmalen? Wir haben zehn Hörner und sieben Häupter, genau, sieben Köpfe. Die sieben Häupter sind ein Symbol für Offenbarung 17, die sieben Köpfe sind die sieben Berge, wo die Hure sitzt, die sieben Berge, wo diese Macht ist. Was haben wir noch an Kennzeichen? Zehn Kronen. Wir haben die Lästerung und Lästerung in der Bibel hat immer, Gotteslästerung hat immer zwei wesentliche Facetten. Wenn ein Mensch sich zu Gott macht, das ist Gotteslästerung und Sündenvergebung, genau, diese beiden Dinge hängen wir dann zusammen. Wenn ein Mensch sich zu Gott macht und wenn er vorgibt, Sünden vergeben zu können, dann ist Lästerung das, was die Bibel dazu sagt. Was haben wir noch für Charakteristiken in Offenbarung 13? Es hat ja verschiedene Kennzeichen, es sieht aus wie ein Panther, hat Füße wie ein Bär und ein Rachen wie ein Löwendrachen und das erinnert uns woran? An das Standbild auch entfernt, genau, an Daniel 7, an die Tiere. Das heißt, um es zusammenzufassen, dieses Tier ist letztlich dieselbe Macht wie das kleine Horn in Daniel 7. Bei Daniel 7 haben wir den Löwen und den Bär und dann den Panther und dann das schreckliche Tier, den Drachen und dann das kleine Horn und hier haben wir dieselben Tiere alle aufgezählt und wir sehen hier, dass dieses Tier seine Macht bekommt von dem Drachen, von dem schrecklichen Tier, von dem vierten Tier, das kleine Horn.

[14:46] Noch Dinge, die hier erwähnt werden, die zur Identifizierung beitragen. Tödliche Wunde, ganz entscheidend, die Wiederheilung, das heißt, diese Macht wird vorübergehend so gut wie ausgeschaltet und sie hat eine große Renaissance, sie kommt dann wieder. Es hat eine ganz weltweite Bedeutung, wenn es dann nach der tödlichen Wunde wieder aktiv wird, wird es die ganze Welt in seinen Bann ziehen. Was uns also sagt, dass wenn der Thron des Tieres betroffen ist, dann muss diese fünfte Plage jetzt schon in einem größeren Maße eine wirklich weltweite Ausdehnung haben.

[15:43] Schauen wir uns das noch ein bisschen genauer an. Welche Identifizierungsmerkmale, ich denke, wir müssen das nicht weiter erweitern. Was ist die Macht, die hier gemeint ist? Das ist definitiv das römische Reich, das ist Rom, eindeutig das Rom. Die römische Kirche ist in einer zivilisierten Gegend aufgewachsen. Die römische Kirche hat den sieben Häuptern und sie hat diese Lästerung hier, die tödliche Wunde ist entstanden, kleine Horn und so weiter. Das heißt, hier wird angedeutet, dass die römische Kirche mit ihrem Sitz in Rom direkt der Gegenstand dieser Plage ist. Warum würde Gott eine Plage ausgerechnet auf die Stadt Rom senden? Das ist ja der Thron des Tieres.

[16:49] Vielleicht sollten wir das noch kurz erläutern. Der Thron des Tieres kommt ja von wem, haben wir gerade gelesen auf dem Morgen 13? Vom Drachen. Wodurch ist das geschehen, dass der Thron des Tieres vom Drachen jetzt dem Tier gegeben worden ist? Wodurch ist das entstanden? Also wodurch hat das Tier damals seinen Thron bekommen? Vom Drachen hat es den Thron bekommen. Was war der geschichtliche Hintergrund dahinter? Also der Drache gibt seinen Thron dem Tier. Wann ist das geschichtlich geschehen und wodurch? Wie kam die Stadt Rom, also vom römischen Reich zur Kirche? Konstantin. Konstantin war derjenige, der gesagt hat, Rom ist eine schöne Stadt, aber ich möchte eine neue Hauptstadt haben und hat dann eine neue Hauptstadt gegründet, nämlich er hat Byzans genommen und nannte sie dann Konstantinopel, heute Istanbul und dadurch wurde der Ort Rom auf den sieben Häuptern frei für eine neue Macht, die jetzt hier dieses Vakuum gefüllt hat. Das heißt, diese Plage ist auch letztendlich tatsächlich in gewisser Weise auf diese Stadt gerichtet, aber natürlich im weitesten Sinne auf die ganze Macht.

[18:19] Warum, und jetzt kommen wir zu der Frage, warum macht Gott das, dass er hier diese Macht, das Papsttum mit dieser Plage explizit anschwärzt, aber deutlich macht? Das ist die Strafe. Warum auch so ein Finsternis? Es bietet Gott die Stirn, es setzt sich auf den Thron und behauptet, Gott zu sein. Ja. Absolut. Es hat geistliche Finsternis verbreitet und Gott macht den Punkt wiederum deutlich. Sie haben Blut vergossen, sie haben Blut zu trinken, sie haben das Malzeichen des Tieres angenommen, sie bekommen ein Geschwür, sie haben die Sonne angebetet, die Sonne verbrennt sie, sie haben Finsternis verbreitet, Gott antwortet mit buchstäblicher Finsternis und das wird dann offensichtlich eine Wendemarke sein. Das wird dazu führen, dass Menschen erkennen, diese Macht, von der wir glaubten, dass sie ja für Gott ist, und man hat ja vorher gedacht, man muss die Feinde dieser Macht umbringen, weil man dachte, diese Macht ist für Gott und alle, die gegen die Macht sind, sind gegen Gott. Wenn jetzt aber plötzlich ganz offensichtlich Gott den Finger auf diese Macht zeigt und sagt, hier ist das Problem, dann wird das dazu führen, dass die Menschen aufwachen und sagen, okay, wir sind verführt worden und das ist dann Gegenstand der sechsten Plage. Es ist aber dann zu spät für ihre Errettung, aber bevor Jesus wiederkommt, wird er diese Verführung dieser Macht aufdecken und dazu dient letztendlich diese Plage. Das ist ja die fünfte noch.

[20:34] Wir werden sehen, wenn wir das das nächste Mal auch weiter studieren, dass die fünfte, sechste und siebte Plage so eng ineinander gehen, dass man sie fast gar nicht sozusagen zeitlich präzise trennen kann. Das ist so Ursache, die in Wirkung, die direkt in die Wiederkunft hineingeht. Diese fünfte Plage hat übrigens auch, wenn ihr den großen Kampf dann lest, hat auch damit zu tun, tatsächlich mit dem Todesbefehl, wo es dann darum geht, dass eigentlich die Gläubigen vernichtet werden sollen und die Finsternis, die sich ausbreitet, sozusagen dem auch Einhalt gebietet. Der Todesbefehl wird erst während der Plagenzeit erlassen, aus dem einfachen Grund, weil man die Plagen als göttliche Strafe für diejenigen empfindet, die sich noch nicht dem System angeschlossen haben. Das heißt, die Verfolgung wird so schon vorher sein, die wird auch an Dingen zunehmen sozusagen, aber erst wenn die ersten Plagen fallen, die ersten ein, zwei Plagen, wird ein Todesbefehl im universalen Sinne ausgehen und die dritte Plage hat das schon als Echo quasi, weil der Plan, die zweite und dritte Plage, der Plan, Menschen umzubringen, wird dann beantwortet dadurch, dass das Wasser zu Blut wird. Sie wollen mehr Türe erzeugen. Und die fünfte Plage ist dann Gottes Mittel, um das erst einmal zu stoppen.

[22:18] Mir fällt dazu ein, als die Israeliten, bevor sie nach Babylon in die Gefangenschaft kamen, das noch studiert haben, da hast du das so wunderbar gesagt, sie sind ständig diesen babylonischen Göttern nachgefragt, ständig und ewig haben sie diese gesucht, haben den angebildet und haben ihnen geopfert. Bis zum Schluss hat Gott gesagt, okay, diese Götter wollt er, also dann kriegt er sie auch, aber er ist ein Götter. Das ist so ein Muster, das zieht sich immer durch die Bibel hindurch. Übrigens, das Griechische hier deutet an, dass diese Finsternis nicht einfach nur so über Nacht kommt, sondern dass es einen längeren Zeitraum sein wird. Wie lange, sagt Bibel nicht. Wir glauben auch, dass die Plagen insgesamt relativ zügig sein werden und keine langen Zeiträume, aber es wird doch eine gewisse Periode sein, damals in Ägypten waren es auch ein paar Tage, die also deutlich machen, hier ist wirklich Gottes Eingreifen, sehr deutlich.

[23:18] Und da dieses Tier weltweiten Anspruch auf die Königsmacht hat, darum geht es ja letztendlich in der dritten Engelsbotschaft, wem gehorchen wir? Gott, dem die Welt gehört oder dem Tier, das jetzt den Anspruch erhebt, die ganze Welt zu beherrschen, wird auch diese Plage von weltweiter Auswirkung sein. Und dann werden wir letztendlich das wieder erleben, was auch die Israeliten erlebt haben, dass Gott einen Unterschied macht zwischen den Israeliten und den Ägyptern, zwischen denen, die ihm gehorchen und denen, die ihm nicht gehorchen. Und nächstes Mal schauen wir dann noch ein bisschen weiter, wie das weitergeht hier. Aber für heute, denke ich, haben wir diesen Punkt sehr klar beschrieben, was es sein wird, es wird eine Finsternis sein, die deutlich macht, dass die Finsternis im Herzen so groß geworden ist, dass Gott sie nicht mehr retten kann. Und dass dieser Herrschaftsanspruch völlig unbegründet ist, weil nur der hat einen Anspruch, etwas zu beherrschen, wenn er es entweder gegründet oder gekauft hat. Jesus hat diese Welt gegründet, er hat diese Welt gekauft durch das Blut am Kreuz und deswegen darf er sie auch besitzen. Diese Macht hat die Welt weder gegründet, noch hat sie ein Opfer für sie gemacht und deswegen ist der Herrschaftsanspruch völlig unbegründet. Und auch wenn die meisten Menschen diesem Herrschaftsanspruch sich beugen werden, wird es Menschen geben, die das nicht tun. Und die Plage wird das deutlich zeigen. Und dann die sechste Plage, werden wir dann sehen, bringt da noch mehr Licht in diese Frage hinein. In dem Sinne machen wir nächste Woche weiter hier, an dieser Stelle und beten jetzt noch zum Abschluss.

[25:02] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen für die Möglichkeit, dein Wort zu studieren. Wir möchten dir Danke sagen, dass dein Wort ganz einfach ist, dass wir deutlich sehen können, dass du jeden Menschen liebst und dass du jedem Menschen eine Chance gibst, dein Wesen zu erkennen, auf deine Einladung einzugehen. Wir möchten dich bitten, dass du jedem Einzelnen von uns deine Weisheit schenkst, dir zu gehorchen, dein Angebot anzunehmen und dann, wenn diese Krise diese Welt erschüttern wird, unter deinem Schutz zu sein. Wir möchten dich bitten, dass du in unseren Herzen dein Licht entfachst, dass wir erkennen, wer du bist und dass wir nicht in die Finsternis laufen, dass wir nicht die Finsternis mehr lieben als das Licht. Wir danken dir, dass du uns heute schon vorwarnen möchtest auf jene großen Tage, die kommen werden, und danken dir, dass du einen Unterschied machen kannst zwischen dem, der an dich glaubt, und dem, der nicht an dich glaubt, dass du uns bewahren kannst bis zur Wiederkunft. Danke dafür, Herr Jesus, von ganzem Herzen. Amen.


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