[0:46] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder wenn ihr euch später dieses Video anschaut.
[0:56] Wir wollen heute einen sehr interessanten Abschnitt studieren, der wahrscheinlich zu den am wenigsten gepredigten Abschnitten in der ganzen Offenbarung gehört. Tatsächlich vielleicht ein Vers oder zwei Verse, die zu den Versen gehören würden, die man sich wahrscheinlich nie freiwillig so für eine Predigt aussuchen würde. Aber die, glaube ich, etwas ganz Interessantes zu sagen haben. Und wir wollen uns dem stellen und wollen Gott bitten, dass er uns führt mit seinem Heiligen Geist.
[1:21] Und ich lade euch ein, dass wir dazu niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen für diesen Tag und für deine Bewahrung, deine Güte, deine Treue und für deine Leitung durch den Heiligen Geist. Und auch dafür, dass wir erneut hier uns versammeln können, erneut auch ausstrahlen dürfen in die Welt hinaus über das Evangelium, wie wir es in der Offenbarung finden. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Dass wir diese Passage, die nicht zu den einfachsten gehört, aber doch sehr interessant ist, dass wir verstehen, was du uns sagen möchtest, was das praktisch für uns bedeutet und dass wir noch ein Stück näher zu dir kommen. Das bitten wir im Namen unseres Schöpfers und Erlösers und kommenden Königs, Jesus Christus. Amen.
[2:19] Offenbarung 19 ab Vers 17. Wir haben in den vergangenen Wochen die Schilderung der Wiederkunft studiert, wie sie in Vers 11 bis 16 beschrieben wird. Dort wird im Wesentlichen Jesus beschrieben mit den verschiedenen Attributen, den verschiedenen Titeln, die er hat. Dort wird beschrieben, wie er als König der Könige, haben wir letzte Woche studiert, als Herr der Herren wiederkommt mit voller göttlicher Autorität.
[2:53] Und jetzt sehen wir in Vers 17. Also man muss sich das vorstellen, Jesus kommt quasi mit den Heeren des Himmels auf den Pferden, symbolisch, nicht wahr, um jetzt den Feind zu besiegen. Doch bevor es dazu kommt, gibt es einen rufenden Engel, und den wollen wir heute studieren in Vers 17 und 18.
[3:15] Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen. Das ist schon ein interessantes Bild, nicht wahr? Gar nicht so einfach den zu sehen, wenn man in die Sonne schaut, nicht wahr? Dann blendet das. Irgendwie muss er den gesehen haben, in der Sonne. Ich sah einen Engel in der Sonne stehen und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die inmitten des Himmels fliegen: Kommt und versammelt euch zu dem Mahl des großen Gottes, um das Fleisch der Könige zu verzehren und das Fleisch der Herrführer und das Fleisch der Starken und das Fleisch der Pferde und der, die darauf sitzen, und das Fleisch aller der Freien und der Knechte, sowohl der Kleinen als auch der Großen.
[3:57] Halten wir mal inne und überlegen uns erstmal ganz simpel, was der Inhalt ist. Was lesen wir hier? Wie würdet ihr das zusammenfassen? Was passiert hier? Ja, also die Abrechnung, die wird dann wahrscheinlich gleich kommen. Was sehen wir erstmal? Nicht was resultiert daraus, sondern was sehen wir direkt? Wir sehen einen Engel und der Engel ruft. Wie ruft er? Mit lauter Stimme. Und was ruft er? Zu wem ruft er? Er ruft nicht zu den Feinden Gottes, oder? Er ruft zu den Vögeln und was sagt er zu den Vögeln? Genau, er lädt die Vögel ein zu einem Festmahl, sozusagen.
[4:54] Er lädt die Vögel ein. Also die Armee Gottes kommt, Jesus kommt mit seinen Herrschern, um die Feinde zu besiegen, aber bevor sie die Feinde besiegen, ruft ein Engel und sagt: Vögel, der Feind ist noch gar nicht besiegt. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Der Feind ist noch nicht besiegt, aber der Engel ruft schon und sagt: Vögel, wir haben gleich etwas für euch. Das soll quasi indirekt den Feinden sagen: Ihr habt keine Chance. Ihr habt absolut keine Chance. Während ihr noch anreitet auf Jesus zu, während ihr euch quasi noch versucht, jetzt gegen Gottes Übermacht zu wehren, werden bereits diejenigen eingeladen, die euch fressen sollen.
[5:37] Nun, das Bild ist natürlich ein äußerst, wie soll man sagen, ein äußerst interessantes. Das Fleisch der Könige und das Fleisch der Herrführer und das Fleisch der Starken und so weiter, soll alles den Vögeln gegeben werden. Habt ihr das schon mal irgendwo anders gelesen, dass es irgendwie heißt, dass jemand, der stirbt, von den Vögeln gefressen werden soll? Das ist ja nicht so ein ganz alltägliches Bild, das man ständig irgendwie in der deutschen Sprache verwendet, dass man sagt, da stirbt jemand und er wird nicht begraben, sondern er wird von den Vögeln gefressen. Wo kommt das in der Bibel noch irgendwo mal vor? In Hesekiel. Das werden wir später gleich noch ausführlich studieren. In Hesekiel gibt es diese Prophezeiung von Gog und Magog. Da kommt das vor. Das basiert dann hierauf, nicht wahr? Ganz genau. Vorher schon mal.
[6:33] Von Vögeln gefressen. Schaut mal mit mir, wir fangen mal an, unser Bibelstudium dazu, in 5. Mose. 5. Mose 28. Worum geht es in 5. Mose 28? Also worum geht es erstmal in 5. Mose 28? Segen und Fluch, genau. Wer hat 5. Mose geschrieben? Natürlich Mose, nicht wahr? Mose predigt, es geht um Segen und Fluch. Und könnt ihr mir sagen, wann gibt es Segen? Was ist die Bedingung für Segen? Gehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes. Natürlich durch die Gnade Gottes, nicht wahr? Aber Gehorsam. Wann gibt es Fluch? Ungehorsam. Die Frage ist das Gesetz, oder? Die Frage ist das Gesetz.
[7:16] Und schaut mal in 5. Mose 28 und dort fährst 26. Das sind wir jetzt mitten im Fluch. Im Gesetz wird gesagt, wenn du gehorsam bist, wird das und das und das passieren. Wenn du aber ungehorsam bist und die Gebote nicht hältst und die Gebote betrittst, wird das und das und das und das passieren. Und unter anderem heißt es hier, wir lesen mal Vers 25. Der Herr wird dich vor deinen Feinden geschlagen dahin geben. Auf einem Weg wirst du gegen sie ausziehen und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen. Und du wirst ein Anblick des Schreckens werden für alle Königreiche auf Erden. Und deine Leichname werden allen Vögeln des Himmels und allen Tieren zur Nahrung dienen. Und niemand wird sie verscheuchen. Niemand wird die Tiere wegscheuchen und sagen, wir müssen ihn begraben. Sondern niemand kümmert sich um das Begräbnis. Die Tiere werden dich fressen.
[8:06] Also halten wir mal fest. So viel können wir schon mal sagen. Wenn in Offenbarung 19 Vers 17 und 18 die Feinde Gottes von den Vögeln gefressen werden, was können wir dann schlussfolgern nach diesem Vers hier? Sie waren ungehorsam gegenüber dem Gesetz. Sie waren ungehorsam, oder? Sie waren ungehorsam, sie haben das Gesetz gebrochen und deswegen haben sie Fluch.
[8:35] Übrigens, ein ganz interessanter Nebenpunkt. Aus welchen Nationen kommen denn hier die Leute, die hier vernichtet werden? Aus allen Nationen, oder? Oder bezieht sich das nur auf die Juden? Nein, viele Christen würden ja sagen, 5. Mose ist nur ein Kapitel für Israel. Weil Israel hatte die 10 Gebote und 5. Mose gilt nur für Israel, oder? Aber 5. Mose gilt nicht nur für Israel. Die ganzen anderen Nicht-Israeliten, die das Gesetz brechen, erleben denselben Fluch wie auch die Hebräer. Könnt ihr das sehen?
[9:16] Ich meine, das heißt ja nicht, jetzt dass wir das gut verstehen, das heißt nicht unbedingt notwendigerweise, dass alle Ungläubigen tatsächlich von Vögeln gefressen werden, buchstäblich. Sondern es ist ja erstmal ein Bild, das zeigen soll, genauso wenig wie Jesus auf dem Pferd wiederkommt, es soll zeigen, dass dieser Bundesfluch, von der 10 Gebote, auch für Nicht-Israeliten gilt. Wenn sie ungehorsam sein können, dann muss auch das Gesetz Gottes für alle gelten. Das könnt ihr daran sehr schön sehen, übrigens. Okay, also wir können sehen, das Ganze kommt aus dieser Sache von Segen und Fluch.
[9:55] Könnte man sagen, dass die Israeliten mehr Schuld haben, weil sie mehr wissen als die Heiden? Könnte man sagen, aber am Ende gilt das eigentlich nicht, weil am Ende, die hier am Ende, die haben alles Evangelium gehört. Deswegen muss ja erst das Evangelium zu allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen gehen, bevor Gott wiederkommen kann, weil erst dann kann dieser Fluch dann auch so ausgeführt werden.
[10:20] Okay, schauen wir noch eine Geschichte an. Fällt euch noch eine Geschichte ein, wo irgendjemand sagt, ich werde dein Fleisch den Vögeln zu fressen geben? Goliath sagt das, ganz genau. Schauen wir, was so eine bekannte Kindergeschichte, nicht wahr, und da gibt es Sachen, die man gar nicht so im Hinterkopf hat. Das wird mich meistens in den Kindergeschichten dann nicht so ausführlich erzählt, dass das da steht.
[10:45] Erste Samuel 17. Ihr kennt alle die Geschichte, oder? Muss man nicht nochmal wiederholen. Goliath, der große Riese. Wie groß war der ungefähr? Drei Meter noch was, drei Meter und ein paar zerquetschte. Der stand dort als Vorkämpfer der Philister und hat was mit den Israeliten gemacht? Hat sie verspottet, hat sie verhöhnt, hat nicht nur die Israeliten verspottet, sondern hat ihren Gott verspottet. Und ihr kennt die Geschichte. Die Israeliten, die machen was? Die sagen alle: Ich kämpfe, wenn du kämpfst. Nach ihnen. Du zuerst, ich nach dir. Alle bleiben, sie stehen. Der König, der eigentlich für sie kämpfen sollte, bleibt im Zelt. Niemand kommt, bis David kommt. Und ihr kennt die Geschichte.
[11:35] David meldet sich freiwillig, braucht die Rüstung nicht, nimmt sich die fünf Steine und dann lesen wir mal in Vers 42. Als nun der Philister den David sah und anschaute, was hat er mit ihm gemacht da? Verachtete er ihn, denn er war ein Knabe, rötlich und von schöner Gestalt. Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stöcken zu mir kommst? Und der Philister fluchte David bei seinen Göttern. Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, ich will dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes geben.
[12:19] Also wir haben hier Goliath und wir haben David. Haben die beiden schon miteinander gekämpft, als der Goliath das sagt? Nein, die stehen sich gegenüber, der Goliath der Große und der David der Kleine. Und Goliath sagt: Schau mal her, ich bin mir so sicher, dass ich gewinne, ich sage dir jetzt schon, was ich mit deinem Leichnam machen werde. Ich werde ihn nicht begraben, ich werde ihn nicht versenken im Meer, ich werde ihn nicht verbrennen, ich werde ihn von den Vögeln fressen lassen.
[12:53] Also wenn man dem Gegner sagt, wie man ihn beerdigen möchte, dann drückt das aus, ich bin mir sicher, dass ich gewinne, oder? Er sagt nicht: Ich hoffe bei meinen Göttern, dass ich dich wahrscheinlich besiegen werde, sondern er sagt: Ich habe mir schon überlegt, wie ich dich beerdigen werde, nämlich gar nicht. Ich werde dein Fleisch. Das ist eine Sprache, die im Orient üblich war, um zu sagen: Ich weiß, ich werde gewinnen. Ich bin mir ganz sicher. Manchmal ist man auch in einem Kampf, da weiß man nicht genau, werde ich gewinnen oder nicht, da ist man sich unsicher. Aber der Goliath war sich absolut sicher: Ich werde gewinnen, ich weiß schon, was ich mit deinem Leichnam mache.
[13:28] Jetzt das Kuriose ist, die Geschichte geht weiter. Schaut mal in Vers 45. David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspieß. Ich aber komme zu dir im Namen des Herrn der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die du verhöhnt hast. An diesem heutigen Tag wird dich der Herr in meine Hand ausliefern und ich werde dich erschlagen und deinen Kopf von dir nehmen und ich werde die Leichname des Heeres der Philister an diesem Tag wem? Den Vögeln unter dem Himmel und den wilden Tieren der Erde geben, damit die ganze Erde erkenne, dass Israel einen Gott hat.
[14:04] Also David sagt nicht einfach: Naja, naja. David sagt: Du willst mein Fleisch den Vögeln geben? Ich sage dir, ich werde dein Fleisch den Vögeln geben. Beide sagen das, um deutlich zu machen. David sagt: Ich bin mindestens genauso sicher, dass ich gewinne, wie du sicher bist. Nur es gibt einen Unterschied zwischen dem, was David sagt und was Goliath sagt.
[14:25] Schaut mal hin, was ist der Unterschied in den Worten von David? Beide sagen ja quasi das Gleiche, aber trotzdem gibt es einen kleinen Unterschied. Was ist der Unterschied? Ja, also Goliath sagt: Kraft meines Wurfspießes und Kraft meines Speeres und Kraft meiner Größe werde ich gewinnen. Und David sagt: Brauche ich alles nicht, weil ich habe Gott auf meiner Seite. Hier kämpft Gott gegen den größten Menschen. Das ist wie in Offenbarung 19, da kämpft dann das Papsttum und Amerika und die größten Mächte gegen Gott. Gleiche Sache.
[14:59] Also einmal haben wir hier eigene Kraft und dann haben wir hier Gott. Was ist noch anders, was ist noch unterschiedlich? Ja genau, der Goliath sagt: Ich werde dein Fleisch den Vögeln geben. Aber was sagt David? Goliath sagt: Ich werde dir. Schaut mal genau hin, Vers 46. Ich werde dir die Leichname des Heeres der Philister den Vögeln geben. Also Goliath sagt: Ich werde dich den Vögeln geben. David sagt: Ich werde euch alle den Vögeln geben. Also Goliath bezieht das nur auf David, David bezieht es auf das ganze Heer.
[15:41] Also wer hat da jetzt mehr Vertrauen? Goliath sagt: Ich weiß, dass ich dich töte und ich habe schon überlegt, wie ich dich begrabe. Und David sagt: Hey, Gott ist auf meiner Seite, deswegen weiß ich schon, wie ich euch alle begrabe. Ich weiß, wie ich euch, ihr werdet alle sterben, wenn er nicht sofort flieht, ihr werdet alle sterben. Nicht nur du, Goliath, sondern ihr alle. Das heißt, für ihn, er war sich seiner Sache noch viel gewisser als der angebliche, der arroganteste Krieger, den es überhaupt gab. Er war sich seiner Sache noch sicherer, weil Gott mit ihm war.
[16:18] Und das ist sehr interessant. Das sollte uns eigentlich zeigen, dass wenn wir mit Gott sind, dürfen wir uns sicher sein, dass Gott uns den Sieg schenkt. Wenn ich weiß, dass Gott mit mir ist und ich sage: Naja, du bist viel größer als ich und ich hoffe mal, dass Gott mir den Sieg schenken könnte, ich bete mal und mal sehen, ob es passt, dann ist das nicht der Glaube von David.
[16:47] Nun, es gibt Gebetsanliegen, da wissen wir nicht, ob es Gottes Wille ist, oder? Wir sollten auch nicht anmaßend sein. Aber den Sieg zu erringen über den Feind, da müssen wir nicht Gott überreden, oder? Wenn ich in einer Versuchung bin, wenn ich Sünden überwinden will, wenn ich den Sieg erringen will in einer Sache, von der ich weiß, Gott möchte, dass ich das nicht tue, und ich weiß, Gott ist mit mir, dann kann ich mir sicher sein, dass er mir den Sieg schenken wird, wenn ich bei ihm bleibe. Das ist, glaube ich, sehr wichtig, weil manchmal fehlt uns diese Sicherheit. Aber diese Sicherheit hat man eben nur, wenn Gott mit einem ist. Es darf keine falsche Sicherheit sein. Aber es ist eine echte, wahre Sicherheit von David gewesen, er wusste, wenn Gott mit mir ist. Gott ist größer als das gesamte Heer der Philister.
[17:33] Nun, schauen wir noch ein bisschen weiter, was es mit diesen Vögeln auf sich hat. Gehen wir mal in Jeremia 7. Also nur, dass ihr die Brücke seht, natürlich, das bedeutet, diese Engel sagt, wir kämpfen jetzt zwar gegen euch, aber wir wissen schon, dass wir gewinnen. Wenn Jesus wiederkommt, dann schließen die Engel keine Wetten ab und sagen: Wir glauben, Jesus gewinnt, wir glauben, der Papst gewinnt. Nein, nein, nein, nein, es ist absolut sicher, Jesus wird gewinnen. Und das ist, was sie ausdrücken damit.
[18:06] Aber jetzt schauen wir mal in Jeremia 7. Schaut mal in Jeremia 7 und dort fährst, wir lesen auf Vers 32. Jeremia 7, Vers 32. Jeremia 7, Vers 32, dort heißt es: Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da man nicht mehr vom Tophet oder vom Tal Ben-Hinnom reden wird, sondern vom Tal der Schlachtung. Und man wird dem Tophet begraben müssen, weil es sonst keinen Raum mehr gibt. Und die Leichname dieses Volkes werden den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren zur Speise dienen, und niemand wird sie verscheuchen. So will ich den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems das Jubel und Freudengeschrei zum Verstummen bringen, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut, denn das Land soll zur Einöde werden.
[19:02] Also, von welchem Land, von welcher Stadt spricht hier der Prophet? Er spricht von welcher Stadt, von welchem Land? Welche Einwohner sollen den Vögeln des Himmels zum Fraß vorgeworfen werden? Jerusalem, oder? Könnt ihr das sehen? Es geht um Jerusalem, es geht um Israel. Das heißt, hier haben wir ein Beispiel. Jeremia lebt, also welcher große König kam und hat dann Jerusalem besiegt, zur Zeit von Jeremia? Nebukadnezar, genau.
[19:33] Also, was wir hier sehen, ist ein Bild von dem Fall Jerusalems unter Nebukadnezar. Jetzt Frage: Als Nebukadnezar kam, die drei Mal, und am Ende der Tempel vernichtet wurde und die Leichen dort lagen, sind da wirklich ganz viele Vögel gekommen und haben alles aufgefressen? Nicht unbedingt, sondern es ist eher ein Bild dafür, ihr werdet sterben und niemand wird euch begraben, weil niemand mehr da ist. Was dann bedeutet, dass sie die Vögel, wenn sie dann wollen, können fressen, ja? Das ist sozusagen die Idee.
[20:01] Übrigens, dieses Verscheuchen, Vögel verscheuchen, ist auch ganz interessant. Kennt ihr eine Stelle in der Bibel, wo jemand Vögel verscheucht hat? Abraham, nicht wahr? Weil die wollten ja kommen und das fressen. Das heißt, dass diese Idee, wenn da was Totes ist und niemand sich darum kümmert, kommen möglicherweise Vögel. Und der Abraham muss dieses Opfer bewahren, weil da sollte ja dann der Bund gemacht werden. Gott und Abraham sollten dann durchgehen, beide natürlich. Aber hier geht es quasi darum, ich meine, warum ist das so?
[20:33] Was denkt ihr, warum sind Menschen eigentlich so darauf erpicht, dass sie begraben werden? Dass sie nicht einfach so als Leichnam da liegen. Warum ist das eigentlich, gut, ich meine, es gibt verschiedene Formen des Begräbnisses, aber warum ist das ein Ausdruck der Schande, wenn man so ganz unbegraben einfach tot da liegt und die Vögel kommen und picken? Was würdet ihr sagen? Also, warum, ja?
[20:58] Okay, das ist ein Fluch, genau, ja. Aber selbst... Ah, okay, der Mensch hat eine gewisse Würde, ja. Und so ein Begräbnis ist eigentlich auch ein Ort des Gedenkens, ja. Wenn man irgendwo, ganz egal, ob es jetzt ein Steingrab ist, ja. Also ihr erinnert euch an Jesus, als er begraben worden ist. Da kamen seine Jünger zum Grab, um quasi eigentlich erstmal seiner... Oder die Frauen, die wollten an ihn gedenken, ja. Heute gehen Menschen auch zum Grab, um sich an die Person zu erinnern. Das ist ein Ort des Gedenkens. Und ohne Begräbnis, ohne Stein, ohne irgendwie ein Ort des Gedenkens, ist so ein bisschen auch die Idee, dass quasi man nicht mehr an die Person denken wird. Dass es so ausgelöscht wird, ja. Weil einfach niemand hat sich darum gekümmert.
[21:42] Gut, gehen wir noch ein Stück weiter. Und zwar, also für dieses Bild von Jerusalem gibt es ganz viele. Ich gebe euch noch ein Beispiel, das ihr seht. In Jeremia ist das ganz oft. Jeremia 16. Jeremia 16 und dort Vers 4. Geht wieder um die Israeliten. Sie sollen an tödlichen Krankheiten sterben. Niemand wird sie beklagen noch begraben, sondern sie sollen zum Dünger auf dem Erdboden werden. Sie sollen durch Schwert und Hunger umkommen und ihre Leichname sollen eine Speise der Vögel des Himmels und der Tiere des Feldes werden.
[22:21] Da seht ihr wieder, da geht es darum, niemand wird sie beklagen. Niemand wird sie begraben. Eigentlich möchte jeder Mensch, dass wenn er nicht mehr da ist, dass es irgendjemandem Leid tut. Oder? Stellt euch vor den Gedanken, ihr würdet sterben und niemand würde das interessieren. Das wäre doch sehr traurig, oder? Selbst ungläubige Menschen haben den Wunsch, dass Leute irgendwie, wenn sie dann tot sind, sich an sie erinnern werden.
[22:49] Also die berühmteste Geschichte dazu ist, ihr kennt alle Herodes, nicht wahr? Herodes aus dem Neuen Testament. Der war so unbeliebt. Der wusste, wenn ich sterbe, wird kein Jude weinen, weil er war nicht Jude, er war Ausländer und war so böse zu den Juden gewesen. Also hat er sich Folgendes überlegt. Er hat sich überlegt, alle berühmten Männer Israels gefangen zu nehmen in so einem Stadion. Und da waren die eingeschlossen. Und er hat verfügt, an dem Tag, wo ich sterbe, müssen die alle umgebracht werden. Damit ganz viele Leute weinen an dem Tag, wenn ich sterbe. Preis den Herrn, jemand hat das dann verhindert. Die sind nicht umgekommen. Aber das zeigt, der Herodes, so böse wie er war, er wollte, dass irgendjemand weint, wenn er stirbt. Er wollte irgendwie, obwohl er natürlich wusste, dass es irgendwie so konstruiert ist nur. Kein Mensch möchte das Gefühl haben, mein Leben war umsonst, quasi. Ohne, dass es jemanden berührt hat.
[23:45] Aber genau das ist die Idee. Wenn die Gottlosen am Ende sterben, gibt es niemanden, der sagen wird: Ach, wie schade. Wie schön, wenn sie noch bei uns wären, sozusagen. Das Leben war dann wirklich mehr oder weniger umsonst. Jesus kommt nicht vom Himmel und macht Begräbnisse für sie. Sie werden dagelassen. Und interessanterweise, jetzt nur, dass man darüber nachdenkt, wer hätte denn Zeit, sie zu begraben? Wer könnte sie denn begraben? Wenn die hier am Ende sterben, ich war in Offenbarung 19, die ganzen Feinde Gottes, und es heißt, sie werden von den Vögeln gefressen, warum begräbt sie kein Mensch mehr? Keiner ist da. Denn wo sind die Gläubigen? Die sind alle im Himmel und die haben jetzt kein Interesse auf die Erde zurückzugehen und Ungläubige zu begraben. Und die Ungläubigen sind wo? Alle sowieso schon tot oder jetzt tot. Wer käme denn überhaupt in Frage, die Ungläubigen zu begraben? Satan könnte sie begraben, oder? Hätte er dafür genügend Zeit? Tausend Jahre.
[24:55] Aber hier ist eine interessante Sache. Satan wird sie nicht begraben. Obwohl er sie unbedingt an seiner Seite haben wollte, hat er kein Interesse an ihnen. Als sie tot sind, kann er nichts mehr mit ihnen anfangen. Ist das nicht interessant? Das ist doch sowas von interessant, finde ich. Der Satan, der unbedingt so viel auf seiner Seite haben will, wird das, was unter Freunden ja naheliegend wäre, wenn ein Freund stirbt, dass man ihn begräbt. Er wird sie nicht begraben. Er hat mit ihnen emotional nichts am Hut. Er hasst sie ja eigentlich alle. Und das, glaube ich, ist nochmal so ein Bild, das uns auch verdeutlichen soll, wie sehr der Satan auch seine eigenen Nachfolger verachtet. Im Gegensatz zu Jesus, nicht wahr? Völliger Kontrast.
[25:41] Nun, das wird allerdings nicht nur von Israel und Jerusalem ausgesagt. Schauen wir uns noch ein anderes Beispiel an. In Hesekiel 29. Hesekiel 29. Und dort fährst du. Fünf. Da geht es jetzt. Kann jemand sehen, worum es in Hesekiel geht? Hesekiel 29. Es geht um Ägypten, genau. Und ich will dich samt allen Fischen in deinen Strömen in die Wüste schleudern, dass du auf dem freien Feld liegen bleibst. Man wird dich weder auflesen noch einsammeln, sondern ich will dich den Tieren des Feldes und den Vögeln des Himmels zum Fraß geben.
[26:26] Ihr könnt jetzt langsam sehen, dass das so eine ganz feststehende Formulierung ist, die immer und immer wieder verwendet wird. Wenn also so Völker gerichtet werden und niemand kümmert sich um sie, so völlige Zerstörung wie mit Jerusalem oder jetzt in dem Fall Ägypten, und niemand wird sich mehr an sie gedenken sozusagen, dann wird immer dieses Bild verwendet: Ihr werdet da liegen und eure Leichname werden von den Vögeln gefressen werden, weil niemand euch begräbt, niemand an euch denkt, niemand um euch klagt und ihr seid dann völlig euch selbst überlassen.
[26:53] Und mit dem Gedanken kommen wir jetzt zu den beiden Hauptstellen, auf die eigentlich Offenbarung 19 aufbaut. Gehen wir zunächst mal zu Jesaja 34. Jesaja 34 ist eine Stelle, die wir hier auch schon angeschaut haben. Ihr werdet gleich wahrscheinlich sehen, warum. Jesaja 34, Abfass 1. Kommt herzu, ihr Heiden, um zu hören, und ihr Völker horcht auf, es höre die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und alles, was ihm entsprosst. Denn der Herr ist zornig über alle Heidenvölker und er grimmt über ihr ganzes Heer, er hat über ihnen den was? Den Bann. Was ist ein anderes Wort für Bann? Fluch. Das ist, als die Israeliten Kanaan eingenommen haben, dann waren die Völker gebannt, sie waren verflucht, sie mussten umgebracht werden. Er hat über ihnen den Bann verhängt und sie zur Schlachtung dann gegeben.
[27:55] Das ist jetzt diese Idee mit Offenbarung 19. Ihre Erschlagenen sollen hingeworfen werden und der Gestank ihrer Leichname aufsteigen und die Berge werden von ihrem Blut triefen. Also die Idee ist, wenn die Berge triefen, gibt es dann viel oder wenig Blut? Viel Blut. Das ist die Idee von Offenbarung 14. Das Blut geht bis an die Säume der Pferde. Das gesamte Heer des Himmels wird vergehen und die Himmel werden zusammengerollt wie eine Buchrolle und all ihr Heer wird herabfallen, wie das Laub am Weinstock herabfällt und wie die verdorrte Frucht des Feigenbaums. Das kennen wir aus Offenbarung 6. Das war gerade das Thema in der Sabbatschule. Denn mein Schwert ist trunken geworden im Himmel. Sieh, es wird herabfahren auf Edom zum Gericht über das Volk, das ich mit dem Bann belegt habe. Das Schwert des Herrn ist voll Blut.
[28:36] Könnt ihr euch erinnern? Das haben wir studiert, als wir das studiert haben mit Jesus, der die Weinkelter tritt, der die Völker zerschlägt in seinem Grimm. Das Blut spritzt an seinen Gewand. Das ist genau das hier. Das ist das, was wir in Offenbarung 19 finden. In Offenbarung 19 kommt er wieder und das Blut spritzt an seinem Gewand, weil er die Feinde Gottes besiegt.
[28:55] Lesen wir weiter, Vers 6. Die Bibel versucht, mit diesen sehr bildgewaltigen Symbolen deutlich zu machen, wenn Jesus wiederkommt, dann werden sehr viele Menschen sterben. Sehr viele Menschen. Und niemand wird sie begraben. Niemand wird eine Traueranzeige für sie geben. Niemand wird irgendwie einen Grabstein für sie bauen. Viele, viele Menschen werden sterben und sind dann für immer verloren, werden dann Jahrhunderte da vor sich hin verwesen und zu Dünger werden, bevor sie dann auferstehen und für immer verloren gehen. Das ist also der erste Hintergrund hier. Ihr seht, in diesem Vers geht es gar nicht mal so sehr um Vögel. Habt ihr es gesehen? Keine Vögel, die hier vorkommen. Aber die Idee ist dieselbe. Das heißt, es geht nicht allein jetzt um die Vögel, sondern die Vögel sind auch nur ein Bild oder eine Veranschaulichung, dass dort sehr viele Leute sterben werden.
[30:12] Schauen wir mal weiter in Hesekiel. Das ist den, den du am Anfang zitiert hast. Hesekiel 39. Weiß jemand von euch, worum es in Hesekiel 38 und 39 geht? Hesekiel 38 und 39. Das ist so die letzte große Prophezeiung vor dem neuen Jerusalem, ab Hesekiel 40. Worum geht es in Hesekiel 38 und 39? Hesekiel 38, 39. Relativ bekannte Prophezeiung aus dem Buch Hesekiel. Da geht es. Gog und Magog. Das wird dann in Offenbarung aufgegriffen. Ich war nach den 1000 Jahren. Aber die Prophezeiung hier bezieht sich, denke ich, sowohl auf die Schlacht von Harmagedon vor der Wiederkunft, als dann auch auf die allerletzte Schlacht nach den 1000 Jahren. Wenn man das komplett liest, merkt man, dass es so Elemente von beidem hat. Das ist so ein bisschen miteinander verwoben hier. Gog und Magog. Magog, das ist so ein Gebiet, auf der Nahostkarte ist das so ganz weit im Norden. So ganz, ganz weit im Norden. Das ist eigentlich so Russland aus der Perspektive von Israel. Aber das ist ein anderes Thema.
[31:24] Der Punkt ist, jetzt hier in Hesekiel 39 wird auch diese letzte Schlacht beschrieben bei der Wiederkunft. Und schaut mal in Hesekiel 39, Abvers 17. Und jetzt werdet ihr sehen, dass eigentlich der Engel im Wesentlichen sich auf Hesekiel 39 bezieht hier. Hesekiel 39, Abvers 17. Dort aber Menschensohn, du aber Menschensohn, so spricht Gott der Herr, spricht zu den Vögeln aller Gattungen und zu allen wilden Tieren des Feldes: Versammelt euch und kommt. Sammelt euch von allen Seiten zu meinem Schlachtopfer auf den Bergen Israels, esst Fleisch und trinkt Blut. Das Fleisch von Helden sollt ihr essen und das Blut der Fürsten der Erde trinken, Widder, Lämmer, Böcke und Stiere, die alle in Baschan gemästet worden sind. Esst das Fett, bis ihr satt werdet und trinkt das Blut, bis ihr trunken werdet von meinem Schlachtopfer, die ich euch geschlachtet habe. Sättigt euch an meinem Tisch von Pferden und Reitern, von Helden und allen Kriegsleuten, spricht Gott der Herr.
[32:28] Das ist genau das Eigentliche, worum es geht. Das heißt, Hesekiel 39, diese Schlacht von Gog und Magog, das ist eigentlich das Vorbild vor Offenbarung 19. Gott sagt, jetzt in dieser letzten Schlacht werde ich gewinnen und er sagt: Vögel kommt dabei, wir werden diese Feinde komplett besiegen. Es werden alle vernichtet werden.
[32:52] Jetzt wollen wir noch zurückgehen zu Offenbarung 19, gegen Ende jetzt. Ist euch was an der Aufzählung aufgefallen in Offenbarung 19, in Vers 18? Da werden ja bestimmte Leute aufgezählt in Vers 18. Wer wird da aufgezählt? Also wir haben die Könige, die Herrführer, die Starken, die Pferde, die Freien, die Knechte, die Kleinen, die Großen. Kommt euch das irgendwie bekannt vor? Gibt es das irgendwo nochmal in der Offenbarung, in der Aufzählung? Offenbarung 13 haben wir sie, genau, wo es um das Mahlzeichen geht, genau. Und, wo haben wir es noch? Also, vielleicht seid ihr noch nicht so weit, in der Sabbatsschule-Lektion.
[33:48] In Offenbarung 6. Schaffen wir in Offenbarung 6 und dort in Vers 15. Offenbarung 6 und dort 15. Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Herrführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge. Könnt ihr das sehen? Das ist die gleiche Gruppe.
[34:10] Diejenigen, die sich in den, schaut, warum verbergen sie sich bei den Felsen? Was ist der Grund, dass sie sich verbergen? Warum laufen sie zu den Bergen und rufen dann: Berge, fall auf uns. Sie haben Angst vor der Herrlichkeit. Sie merken, sie haben das Evangelium abgelehnt. Sie haben Gott ins Angesicht abgesagt. Und jetzt, wo er wiederkommt, ist ihnen bewusst, wie viele Chancen sie gehabt hätten. Jetzt ist ihnen bewusst, wie böse sie gewesen sind. Jetzt ist ihnen bewusst, was sie alles Gottes Volk angetan haben. Und jetzt wollen sie gar nicht mehr Gott anschauen. Und sie wollen lieber sterben, als Gott anzuschauen.
[34:50] Und das ist die gleiche Gruppe, von der es jetzt hier heißt, wo Gott sagt: Ihr Vögel, Vögel, kommt her. Und sie sagt: Berge, fall auf uns. Und das ist ein bisschen entscheidend. Denn das sind also Menschen, die selbst lieber sterben, als bei Gott zu sein. Werden alle Menschen bei der Wiederkunft sagen: Wir möchten unbedingt sterben? Oder wird es auch eine andere Gruppe geben?
[35:16] Was wird die zweite Gruppe sagen, wenn sie Jesus wiederkommen sieht? Sie wird sagen: Das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben. Wo steht das in Jesaja? Ja genau, Jesaja 25. Schauen wir, Jesaja 25. Mhm, genau. Jesaja 25 und dort Vers 9. Schauen wir mal ab Vers 8. Jesaja 25 ab Vers 8. Er wird den Tod auf ewig verschlingen und Gott der Herr wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde. Ja, der Herr hat es gesprochen. Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette. Das ist der Herr, auf den wir hofften. Nun lasst uns verlocken und fröhlich sein in seiner Rettung.
[36:12] Wenn Jesus wiederkommt, ihr Lieben, gibt es zwei Gruppen. Die einen werden sagen: Wir wollen am liebsten sterben. Und Gott wird ihren Wunsch erfüllen und sie haben sich mit Satan verbunden, der sie dann nicht einmal begraben wird. Oder es wird Menschen geben, die sagen: Der Jesus, der dort in den Wolken des Himmels wiederkommt, den kenne ich. Zu dem habe ich gebetet. Ich habe von seinem Wort gelesen. Ich habe Erfahrungen mit ihm gemacht. Ich kenne ihn. Und deswegen ist die größte und wichtigste Aufgabe, die es überhaupt gibt, für uns Jesus kennenzulernen. Niemand wird dann da stehen und sagen: Oh, die Wiederkunft, Jesus, ich möchte dich denn kennenlernen. Jeder wird dann entweder das Evangelium angenommen haben oder abgelehnt haben. Und die, die ablehnen, die sagen: Oh nein, wir wollen lieber sterben als Jesus sehen. Und die, die es angenommen haben, die werden sagen: Endlich. Mein Jesus, auf den ich mich gefreut habe, mit dem ich gelebt habe, der mir geholfen hat, das ist mein Retter. Und jetzt werde ich in alle Ewigkeit mit ihm sein.
[37:20] Ihr Lieben, jeder von uns hat eine Aufgabe, die kein Mensch mehr abnehmen kann. Nämlich jeden Tag Jesus ein bisschen besser kennenlernen. Wir müssen, wenn wir Jesus kennenlernen, dann können wir ihn auch kennen, wenn er wiederkommt. Und dann müssen wir nicht da dabei sein.
[37:36] Schaut mal in Offenbarung, ganz zum Schluss Offenbarung 19. Ist das das einzige Mal in Offenbarung 19, zu dem jemand eingeladen wird? Also hier werden ja in Offenbarung 19 Vers 17 und 18, werden Vögel eingeladen, um diese Leichname zu fressen. Gibt es noch ein anderes Mal, zu dem Gott einlädt? Hochzeit des Lammes. Welcher Vers ist das? Offenbarung 19 Vers Vers Vers 9. Glückselig sind, die berufen sind, zum Hochzeitsmal des Lammes. Also entweder Offenbarung 19 Vers 9 oder 19 Vers 17, 18. Entweder das Hochzeitsmal des Lammes oder dieses Mahl für die Vögel.
[38:36] Nun, jeder von uns kann entweder bei einem der beiden dabei sein. Nun, der Unterschied ist nur, wenn ich zu diesem Mal komme, dann bin ich selbst die Mahlzeit. Also jetzt mal ganz krass gesagt, ja. Weil was es heißt, ist eigentlich nur, wir werden sterben, wenn wir Gott abgelehnt haben, weil er allein das Leben ist. Wir werden sterben und niemand wird sich um uns kümmern. Oder, wenn wir uns für das Leben interessieren, sind wir eingeladen zum Hochzeitsmal des Lammes. Dann können wir mit Jesus bei diesem Festmahl dabei sein, im Himmel, auf der neuen Erde.
[39:16] Und deswegen präsentiert Offenbarung 19 diese beiden Möglichkeiten. Entweder mit Jesus, lebendig oder mit Satan und tot. Weil Satan kann uns nicht am Leben erhalten, er kann uns nicht mal das Leben neu geben, er wird uns nicht einmal begraben, wenn wir uns für ihn entscheiden. Er wird uns einfach liegen lassen. Wir können wählen, sind wir in der Armee Gottes oder in der Armee Satans. Wenn wir in der Armee Satans sind, kämpfen wir für jemanden, der böse ist, der andere verletzt. Er kämpft nicht mal für uns, er kämpft nur für sich selbst. Wir kämpfen zwar für ihn, aber haben nichts davon, wir werden sterben. Er kann uns nicht das Leben wiedergeben und er wird uns nicht einmal begraben. Miserable Bedingungen. Dafür lohnt es sich nicht zu sündigen und an der Sünde festzuhalten.
[40:00] Wenn wir mit Jesus kämpfen, ist Jesus jetzt schon bei uns da. Er ist auf die Erde gekommen, um mich zu retten. Er hilft mir, sendet seinen Heiligen Geist, er schenkt mir den Sieg und er kommt in den Wolken des Himmels, um in der größten Not uns zu befreien, uns in den Himmel zu bringen, damit wir ewig leben. Also wenn ich die Wahl habe zwischen Satan und Jesus, dann möchte ich mich für Jesus entscheiden, oder? Allein für Jesus. Und ich glaube, das ist der Punkt, den wir heute lernen können. Es lohnt sich überhaupt nicht, überhaupt gar nicht, der Sünde und dem Satan nachzugeben, auf seiner Seite zu stehen. Da haben wir gar nichts von. Das Einzige, was uns wirklich auf Dauer glücklich macht, was uns wirklich Freude schenkt und was uns ewiges Leben gibt, ist, wenn wir mit Jesus leben. Amen.
[40:42] Noch gemeinsam niederknien und beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst, auch durch die Verse, die vielleicht etwas schwieriger sind und die man nicht so allgemein immer so gleich kennt. Aber danke, dass du in jedem einzelnen Offenbarungsvers eine Botschaft für uns angelegt hast. Eine Botschaft, die jeder von uns verstehen kann. Und danke, dass wir heute sehen konnten, dass wir eine Wahl haben. Wir können uns entscheiden, entweder für dich oder für den Satan. Aber du hast uns auch gezeigt, was die Konsequenzen sind. Wenn wir dem Satan folgen, dann wird er sich nicht um uns kümmern. Und wir sind völlig auf uns allein gestellt und werden am Ende miserabel sterben. Wenn wir dir folgen, der du das Leben bist, der du allein leben kannst, dann wirst du für uns kämpfen, du wirst für uns da sein, du wirst uns umgeben mit deiner Liebe und du wirst uns ewiges Leben schenken bei dir. Deswegen möchten wir heute, hier wo wir sind, erneut unsere Entscheidung bekräftigen, dir zu folgen. Von ganzem Herzen, weil du uns zu dir ziehst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.