[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr jetzt live zugeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder später das Video anschaut. Wir sind ja jetzt in Offenbarung 20. Wir haben vor zwei Wochen angefangen mit dem ersten Vers und wir wollen heute weitermachen mit dem zweiten Vers und da gibt es einiges Interessantes zu entdecken. Bevor wir anfangen, wollen wir niederknien und ein Anfangsgebet sprechen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt dein Wort studieren können und dass du uns in der Offenbarung die Dinge offen zeigst, die nicht nur unsere Gegenwart betreffen, sondern auch die Zukunft und dass wir sehen können, wie du auf eine Art und Weise die ganze Frage der Sünde so lösen wirst, dass wir alle Ewigkeit deine Gerechtigkeit und deine Gnade offenbaren. Und auch wenn die Dinge, die wir jetzt vor dir noch in der Zukunft liegen, möchten wir dich bitten, dass wir für unser praktisches Leben und unsere Beziehung zu dir Dinge lernen aus dem Text, den wir studieren werden, und dass wir erkennen, dass du eine Botschaft für uns hast. Und wir bitten dich, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass wir die Wahrheit erkennen, wie es dir geht. Amen.
[2:00] Offenbarung 20 Vers 2. Vielleicht bevor wir den Vers lesen, wiederholen wir ganz kurz oder ich kann nicht so viel wiederholen, war ja nicht dabei, aber ihr könnt mir kurz ein bisschen sagen, was ihr euch noch, woran ihr euch noch erinnern könnt. Wir haben in Vers 1 einige Schlüsselbegriffe gehabt und ihr habt ja interessante Dinge dazu studiert. Kann mir jemand noch sagen, was ist dieser Abgrund, um den es hier in Offenbarung 20 geht? Was ist der Abgrund? Der Satan wird ja geworfen in diesen oder auf diesen Abgrund. Was ist der Abgrund?
[2:46] Untätigkeit. Okay, ja, also das kommen wir gleich noch zu. Er kann nichts mehr tun. Genauer, was ist eigentlich dieser Abgrund? Ja?
[3:10] Ja, also das Wort im Deutschen bedeutet erstmal so eine Art Abgrund irgendwo unter der Erde, nicht wahr? Aber der Satan wird ja nicht in ein Loch gesteckt, sondern was bedeutet das, dass er in den Abgrund geworfen wird?
[3:22] Wofür steht der Abgrund? Genau, steht für die Erde, nicht wahr? Die Erde, die verwüstet ist. Kommen wir gleich noch zu. Okay, was war die Kette? Jetzt kannst du kommen. Ihm sind die Hände gebunden, nicht wahr? Und die vielleicht spannendste Frage war, er wird ja dorthin gebracht von einem Engel. Was haben wir oder was habt ihr gelernt? Der Engel könnte sein oder was hat es mit diesem Engel auf sich? Könnte Jesus sein?
[3:51] Oder ein anderer Engel? Und das beides ist ja nicht gegeneinander, nicht wahr? Selbst wenn es ein anderer Engel wäre, würde er immer noch in der Autorität Jesu agieren. Ganz genau. Jetzt schauen wir uns mal an, was dieser Engel hier tut. Ganz egal, ob es jetzt beständig Jesus ist oder was wahrscheinlich ein bisschen vermutlich ist, ein Engel, der im Auftrag Jesu handelt.
[4:13] In Vers 2 heißt es: "Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre." Der Vers, der hat ein Gegenstück. Irgendwo sonst in der Offenbarung. Es gibt noch einen anderen Vers in der Offenbarung, wo der Satan genau so genannt wird, wie hier in Kapitel 12.
[4:41] Vers 9, genau. In Offenbarung 12, Vers 9 haben wir dieselben vier Begriffe. Schlagen wir das mal auf. In Offenbarung 12, Vers 9, da heißt es: "Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen." Also wir haben diese vier Begriffe: Drache, Schlange, dann Teufel und Satan. Normalerweise kommen die ja immer nur einzeln vor.
[5:25] Die Bibel spricht vom Drachen oder sie spricht von der Schlange oder sie spricht dann oft im Neuen Testament vom Teufel oder auch dann vom Satan. Schauen wir ganz kurz vielleicht entscheidende Stellen an. Woher kommt dieses Bild vom Drachen? In welcher biblischen Region ist das vor allem die Bezeichnung vom Satan? Woher kommt dieses Bild vom Drachen? Wo wird das besonders verwendet?
[5:50] Da steht es aber nicht für, in China steht es nicht für den Satan. Und ich habe auch mit Adventisten in China gesprochen, die bestehen darauf, dass der Drache in China ein Wasserdrache ist, nicht einer im Himmel. Aber der Drache hier in Offenbarung 20, der kommt ja irgendwo her, da ist er nicht zum ersten Mal als Drache dort erwähnt. Wir haben es gerade schon gesagt, er kommt aus Offenbarung 12.
[6:17] Jetzt der Begriff Schlange, der kommt woanders her. Erste Mose 3. Was heißt Teufel? Diabolos, genau. Das ist das griechische Wort für Diabolos. Es ist ja offensichtlich, dass hier an diesen beiden Stellen, Offenbarung 12, 9 und in 20, 2, der Johannes wirklich sicherstellen will, dass wir ihn identifizieren. Nirgendwo sonst in der Bibel wird der Satan mit vier Begriffen gleichzeitig benannt, um sozusagen seine verschiedenen Facetten zu beleuchten.
[6:58] Der Drache, nicht wahr, bekannt ist dafür, dass er Krieg gegen Gott führt. Die Schlange ist die, die verführt. Der Teufel ist der Diabolos. Es kommt von Diabolos. Weißt du, was Diabolos heißt oder was Teufel eigentlich wörtlich heißt? Genau, das ist das allerwörtlichste, nämlich Bolo, das ist so von werfen und Dia ist durch, also durcheinander werfen, also Dinge, die eigentlich geordnet waren, durcheinander bringen.
[7:27] Und es wird im Griechischen verwendet dann eigentlich für Verleumden und Lästern und Anklagen. Also wenn ich falsche Dinge über jemanden sage, dann werfe ich die Wahrheit durcheinander. Ich werfe die Fakten durcheinander, so dass jemand, der das jetzt sieht, verwirrt ist. Das ist die Idee. Und das hat er natürlich wo zum ersten Mal gemacht? Im Himmel.
[7:48] Im Himmel hat er angefangen, nicht wahr? Und dann im Garten Eden und so weiter. Er hat immer wieder die Wahrheit listig verdreht, durcheinander geworfen. Was heißt Satan? Wie der Sache genau Gegenspieler, eigentlich auf gut Deutsch Feind. Das hebräische Satan meint einfach, nicht wahr, wenn dein Nachbar dir böse ist und ihr habt einen Streit, dann ist es dein Satan, ist der Feind.
[8:12] Es gibt noch einen Begriff, oder nein, das kann man eigentlich so nicht sagen, aber in der Bibel. Kennt ihr noch andere Begriffe, mit denen dieses Wesen, den wir jetzt Satan, Teufel, Schlange, Drache bezeichnen, wie er sonst noch an anderen Stellen bezeichnet wird?
[8:32] Engel des Lichts, ja genau. Warum wird der Engel des Lichts genannt? In Korinther, genau. War er auch mal ein echter Engel des Lichts? Genau, er wird zwar nicht in der Bibel im Deutschen Luzifer genannt, aber das war eigentlich sein Name, der Sohn der Morgenröte. Der Name tauchte nicht mehr auf, nicht wahr? Nicht ohne Grund, weil das ist ein Name, den er nur hatte, als er tatsächlich bei Gott gewesen ist, eigentlich.
[8:57] Wir nennen ihn zwar heute noch einmal Luzifer, aber eigentlich ist er kein Lichtträger mehr, der Fürst der Finsternis, nicht wahr? Genau, der leuchtende Morgenstern, das war mal sein Name. Nun, könnt ihr mir sagen, warum sind ausgerechnet in Offenbarung 12, Vers 9 und in 20, 2 diese vier Begriffe jetzt so kompakt nebeneinander?
[9:14] Es ist ja offensichtlich, dass irgendwie der Johannes Offenbarung 20 mit Offenbarung 12 irgendwie verknüpfen möchte und sagt, hier ist irgendwie eine Brücke.
[9:53] Ganz genau. Also das sind sicherlich verschiedene Aspekte seines Charakters oder seines Wesens, aber das ist genau der Punkt. Ganz am Anfang der Rebellion haben wir Offenbarung 12. Vorher war er der schirmende Cherub und dann beginnt er die Revolution und da ist der Drache. Und dann in 20, kurz bevor er vernichtet wird, denn die nächsten Verse, sagen wir in Offenbarung 20, Vers 2 sind wir jetzt, aber in wie vielen Versen wird er vernichtet? Dauert nicht mehr lange, in Vers 10.
[10:21] Ja, in Vers 10 ist er nicht mehr. In Vers 10 ist er gleich nicht mehr existent sozusagen. Kurz davor wird nochmal diese vier Begriffe bezeichnet, sodass quasi Vers 20, 2 und 12, 9 wie eine gigantische Brücke schlagen und sagen, jetzt mit anderen Worten, hier in Offenbarung 20 wird das zu Ende geführt, was in Offenbarung 12 begonnen hat. Der große Kampf, der in Offenbarung 12 begonnen hat, der wird in 20 zu Ende geführt.
[10:51] Eigentlich könnte man sagen, Kapitel 12 und 20 spannen den gesamten großen Kampf. Die Bibel berichtet nicht viel vor Offenbarung 12, so einzelne Verse gehen so ein bisschen davor zurück, aber nicht viel. Und danach kommt eigentlich auch nur noch Offenbarung 21, 22. Alles andere ist eigentlich zwischen diesen beiden Versen sozusagen oder diesen Gedanken. Und das zeigt eigentlich, wie wichtig dieses Kapitel ist, weil manchmal als Adventist, dann kennt man das schon, da weiß man, ah ja, es gibt kein tausendjähriges Friedensreich, nicht wahr, und man weiß so die Ereignisse und denkt, naja gut, dass wir wissen, was kommt.
[11:31] Aber dieses Kapitel ist nicht nur dazu da, dass wir wissen, ah so geht es dann weiter, erste Auferstehung, zweite Auferstehung, nicht wahr, Gericht dort, Gericht hier, sondern dass wir verstehen, dass es ein Schlüsselelement in der Frage, wie der große Kampf entschieden wird. Jetzt wollen wir uns das mal genauer anschauen.
[11:44] Es heißt: "Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn." Dieses Binden würde ich jetzt gerne noch ein bisschen genauer studieren. Ihr habt zwar schon gesagt, was die Kette ist, aber vielleicht gibt es da noch mehr, was man entdecken kann. Sie haben gesagt, die Kette ist die Tatsache, dass es keine Menschen mehr gibt. Könnt ihr mir ganz aus dem Kopf sagen, ein paar Bibelstellen, die deutlich machen, dass es während der tausend Jahre keine Menschen auf der Erde gibt?
[12:14] Jeremia 4, gehen wir ganz kurz mal hin, einfach noch mal so zur Erinnerung, weil das ergibt sich ja in Offenbarung quasi nur aus dem indirekten Kontext, aber nicht so direkt. In Jeremia 4, und da heißt es ab Vers 23, genau.
[12:29] "Ich schaute zur Erde, doch siehe, sie war Wüste und leer, und zum Himmel, aber sein Licht war verschwunden. Ich schaute die Erde an, doch sie erbebten, und ich schaute die Berge an, doch siehe, sie erbebten, und alle Hügel schwanken. Ich schaute und siehe, da war kein Mensch mehr, und alle Hügel des Himmels waren verschwunden." Also da haben wir so eine Beschreibung der Erde, wie sie sein wird nach dem Gericht. Ja, da sieht man noch, dass die in Vers 26, das fruchtbare Land war zur Wüste geworden, alle seine Städte waren zerstört. Es ist so ähnlich wie vor der Schöpfung, wüst, leer, finster, Abgrund und kein Mensch ist mehr da.
[13:18] Okay, haben wir noch andere Texte, die das deutlich machen, dass kein Mensch da ist? Also ich schreibe den mal kurz hier so auf. Das sind so Dinge, die kann man sich gut merken eigentlich. Hier haben wir 4, 23 bis 26. Was haben wir noch?
[13:27] Ja, also wir wollen ja quasi beweisen, dass alle, also es gibt ja zwei Gruppen von Menschen, nicht wahr? Was sind die beiden Gruppen von Menschen bei der Wiederkunft? Die Gläubigen und die Ungläubigen. Wo sind die Gläubigen? Woher wissen wir, dass alle Gläubigen in den Himmel kommen? Nimm mal einen Text wenigstens.
[13:51] Ja, genau, sehr gut. 1. Thessalonicher 4. Welcher Vers ist das ungefähr? Ja, genau. Diesmal ganz kurz nur. Das schadet nie, das zu wiederholen. 1. Thessalonicher 4 und da haben wir, genau, Vers 16: "Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden." Alle Gläubigen, die in Christus gestorben sind, werden entrückt mit denen, die übrig bleiben und gehen in den Himmel.
[14:32] Okay, gibt es irgendein Vers, der deutlich macht, dass alle Ungläubigen vernichtet werden, sterben? Ja, macht so einen Punkt mit Gokk und Markus ein bisschen. Hesekiel 38 ist nicht so einfach zu verstehen, weil nicht alles in Hesekiel 38 wirklich in der Endzeit sich auch so erfüllen wird, aber das ist ein anderes Thema. Aber passt auch schon, aber ich habe vielleicht nur einen, der richtig eindeutig ist, dass die Ungläubigen bei der Wiederkunft alle vernichtet werden.
[14:57] Ja, sehr gut, ausgezeichnet. 2. Thessalonicher. Thessalonicher spricht von der Wiederkunft immer nicht. 1. und 2. und zwar in Vers 8 und 9. 2. Thessalonicher 1, Vers 8 und 9.
[15:17] 1, Vers 8 und 9, genau. Da heißt es nämlich: "in flammendem Feuer, wenn er Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind. Diese werden Strafe erleiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft, wenn er kommen wird, um verherrlicht zu werden und so weiter." Das heißt, wir sehen ganz deutlich, keine Menschen sind mehr da.
[15:57] Warum sagt dann die Bibel, dass er gebunden ist? Also ihr kennt ja die Idee, dass ihm jetzt die Hände gebunden sind, er kann nichts mehr tun. Gibt es noch andere Stellen in der Bibel oder andere Ideen in der Bibel, die mit diesem Binden zusammenhängen? Wann spricht man in der Bibel noch davon, dass jemand gebunden ist, außer wenn er nichts tun kann?
[16:17] Ja, also wenn ich untätig bin, dann sind mir die Hände gebunden. Ja, aber das ist eigentlich normalerweise in der Bibel nicht die Idee, die immer mit dem Binden verbunden ist. Es gibt eine, die ist eigentlich öfter mit Bindenkette verbunden. Welche Idee ist ganz oft mit Binden verbunden?
[16:36] Sünde. Kennt ihr eine Stelle, die sagt, dass Sünde was mit so Sklave binden? Genau, wer die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde. Genau, das Knecht der Sünde. Genau.
[16:56] Schau mal Johannes 8, diese Idee an. In Johannes 8 und dort, genau, Vers 34. Jesus antwortet ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde."
[17:24] Gibt es auch diesen anderen interessanten Vers in Sprüche. Schaut mal in Sprüche 5. Sprüche 5. Genau und das ist jetzt interessant. Sprüche 5 Vers 22. Sprüche 5 Vers 22.
[17:33] "Den Gottlosen nehmen seine eigenen Missetaten gefangen und von den Stricken seiner Sünde wird er festgehalten." Okay, das heißt, es stimmt ja vollkommen richtig, der Satan ist gebunden, weil es da niemanden gibt. Ja, aber ich glaube, das ist noch nicht tief genug gedacht. Denn die Bibel sagt, eigentlich wird jemand gebunden durch seine eigene Missetat, durch seine eigene Sünde.
[18:14] Kennt ihr Geschichten im Alten Testament, wo Gott das deutlich gemacht hat, dass Sünde zum Gebundensein führt, zur Knechtschaft führt? Ja, genau, die Israeliten haben erst gesündigt und weil Gott ihnen dann deutlich machen wollte, was die Sünde bewirkt hat, hat er sie ins Exil geschickt. Sie waren Gefangene. Oder umgekehrt, sie waren erst Gefangene in Ägypten und als sie frei wurden aus Ägypten, war es ein Symbol für die Freiheit von der Sünde.
[18:44] Was sagt er? Lies mal vor. Ja, genau, also die Gottlosen werden gebunden. Jetzt ist meine Frage, wie kann man erklären, dass diese Idee von Sprüche 5 Vers 22, "den Gottlosen nehmen, seine eigenen Missetaten gefangen", auf Offenbarung 20 Vers 2 passt. Stimmt das? Ist das so, dass der Satan durch seine eigenen Sünden gebunden wird? Ja oder nein? Und wenn ja, warum? Wie? Warum wird er durch seine eigenen Sünden gebunden? Wir sagen doch immer, er wird dadurch gebunden, dass die Menschen von ihm genommen werden. Das wäre ja dann, dann ist es Gott, der ihn bindet und das stimmt ja in gewisser Weise auch. Aber warum wird er durch seine eigenen Sünden gebunden?
[19:40] Auf der Erde meinst du? Ja, okay, genau. Also weil er im Himmel gesündigt hat, führt das dazu, das stimmt, genau. Aber ganz konkret, denken wir nochmal drüber nach. Seine Bindung besteht ja, haben wir gesagt, worin? Dass da keine Menschen sind. Welche Verbindung ist zwischen der Idee, dass Satan sündigt und dass es jetzt keine Menschen mehr gibt?
[20:23] Denn das ist ja die Kette, haben wir gesagt. Die Kette ist, es sind keine Menschen mehr da. Aber Sprüche 5 Vers 22 sagt, jemand wird gebunden, der Gottlose wird gebunden durch seine eigenen Sünden. Wie führen die Sünden vom Satan dazu, dass es keine Menschen mehr gibt? Das ist die Frage.
[20:49] Ja, warum sind sie tot? Ja, aber warum sind sie bei der Wiederkunft so tot? Der Satan verführt Menschen, mit welchem Ziel? Ja, ja, also eigentlich möchte er ein Königreich haben, oder? Eigentlich möchte er Untertanen haben. Er möchte eigentlich Alliierte haben. Er möchte Leute haben, über die er herrscht.
[21:15] Dazu muss er sich von Gott trennen. Das Problem ist nur, in dem Moment zerstört er seine eigenen Untertanen. Durch seine eigene Sünde, seine Rebellion, zerstört er die, die ihm eigentlich folgen und damit kann er nicht herrschen. Weil du kannst ja nur herrschen, wenn du Leute hast, über die du herrschen kannst, oder? Weil was ist das für ein Herrscher, der keine Subjekte hat, über die er herrschen kann?
[21:41] Das heißt, er zieht Menschen zu sich, damit er über sie herrschen kann und zerstört sie damit, sodass er bindet sich selbst die Hände quasi. Und ich glaube, was Gott damit deutlich machen will, ist, dass wann immer wir sündigen, wir eigentlich das Gegenteil von dem erreichen, was wir eigentlich wollen.
[21:59] Kennt ihr noch andere Ideen oder andere Beispiele, wo der Satan immer das Gegenteil eigentlich erreicht von dem, was er eigentlich will? Ich meine, der Satan hat ja bestimmte Ideen, hat ja bestimmte Ziele und die Bibel offenbart, dass er immer das Gegenteil von dem erreicht, was er will. Fällt euch noch ein Beispiel ein?
[22:31] Ja? Ich stelle die Frage anders. Was ist eigentlich so der tiefste Wunsch vom Satan? Was sind die tiefsten Wünsche vom Satan? So, wenn man so richtig in sein Herz hineinschauen könnte, was treibt ihn an? Er möchte sein so hoch wie Gott, oder? Er möchte angesehen sein.
[22:46] Seid er sündigt, was tut er, um angesehen zu sein? Er versteckt sich, oder? Er versteckt sich hinter dem Satan, hinter der Schlange, er versteckt sich hinter dem Drachen, hinter dem König von Ägypten, hinter dem König von Babylon. Er hat sich nicht mal bei Adam und Eva getraut, als Luzifer, als Satan zu erscheinen. Er versteckt sich die ganze Zeit, er möchte bekannter werden und wird eigentlich so unbekannt, dass die meisten Leute heute sogar gar nicht glauben, dass es ihn gibt.
[23:09] Der muss miserabel sein, weil genau das, was er will, er eigentlich gar nicht erreicht. Und es ist hier genau dasselbe. Sein Ziel war es ja, dass eigentlich er für immer herrschen kann auf dieser Erde, sagt Ellen White, über eine bestimmte Rasse von Wesen. Aber dieses Ziel kann er nicht erreichen.
[23:42] Und die tausend Jahre zeigen damit, die zeigen nicht nur, dass Satan böse ist, sie zeigen, dass sein Prinzip physikalisch unmöglich ist. Man kann nicht Menschen vom Leben trennen und gleichzeitig über sie herrschen wollen. Das ist unmöglich. Jetzt schauen wir noch mal ein paar andere Texte an, und zwar in Jesaja 13. Da spricht es auch von dieser Zeit. Da wird jetzt ein interessanter Begriff eingeführt.
[24:07] Jesaja 13 und dort Vers 6. Das heißt, es heult, denn der Tag des Herrn ist nahe. Er kommt wie eine Verwüstung von dem Allmächtigen. Vers 9. "Siehe, der Tag des Herrn kommt unbarmherzig, mit Grimm und Zornblut, um die Erde zur Wüste zu machen und die Sünde daraus zu vertilgen." Welcher Begriff wird hier eingeführt?
[24:42] Stimmt auch, Wüste und Verwüsten, genau. Welcher andere Begriff? Der Tag des Herrn. Wenn die Erde zur Wüste gemacht wird, dann spricht die Bibel vom Tag des Herrn. Schauen wir noch ein paar Texte an zum Tag des Herrn.
[24:55] Amos Kapitel 5. Ja, genau. Amos 5, Vers 18 und 20. Amos 5, Vers 18 und 20. Das heißt es: "Wehe denen, die den Tag des Herrn herbei wünschen, was soll euch der Tag des Herrn? Er wird Finsternis sein und nicht Licht." Und Vers 20: "Wird nicht der Tag des Herrn Finsternis sein und nicht Licht, Dunkelheit und nicht Glanz."
[25:33] Das heißt, die Bibel sagt, der Tag des Herrn ist wüst und finster. Wann ist es wüst und finster auf dieser Erde? Ganz am Anfang, genau. Und wann wird es noch einmal wüst und finster sein auf dieser Erde? Wenn der Satan gebunden ist, nicht wahr? Diese Zeit der Bindung des Satans nennt man den Tag des Herrn.
[25:53] Nun, da kommt auch mal im Neuen Testament vor. Wer spricht im Neuen Testament von dem Tag des Herrn? Ja, der sagt in der Offenbarung auch, aber da meint er den Sabbat. Ich meine mir so diesen Tag des Herrn, wo der Satan gebunden ist. Gibt es einen berühmten Text. Der Tag des Herrn.
[26:12] Petrus, genau. In 2. Petrus, ja, ja, genau. 2. Petrus 3. Und da sagt der Petrus etwas, was für unser Thema enorm wichtig ist, nämlich in 2. Petrus 3, Vers 10.
[26:33] "Es wird aber der Tag des Herrn kommen, wie ein Dieb, weil die Ungläubigen unvorbereitet sind. Dann werden, und jetzt, was sind die beiden Dinge, die passieren werden am Tag des Herrn? Was wird da passieren? Die Himmel werden vergehen mit Krachen und die Erde wird verbrennen." Frage. Passieren die beiden Dinge zum gleichen Zeitpunkt?
[26:57] Passieren diese beiden Dinge zum selben Zeitpunkt? Wird die Erde verbrennen an dem Tag, wo die Himmel vergehen? Nein. Wann vergehen die Himmel mit Krachen? Wann werden die Himmel zusammengerollt werden, wie eine Buchrolle? Bei der Wiederkunft. Okay, bei der Wiederkunft. Sehr gut. Mir gibt es mehrere Bibelstellen, die das sagen.
[27:23] Wann wird die Erde verbrennen mit all ihren Werken und mit all ihrem was da drauf? Nach den tausend Jahren. Das heißt, alles zusammen wird genannt, der Tag des Herrn. Und jetzt ist interessant, was der Petrus sagt, im selben Kapitel, nur zwei Verse vorher, was er sagt, nämlich, dass "einer aber sollte nicht übersehen, Geliebte, dass ein Tag bei dem Herrn wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag."
[27:58] Bei Gott ist ein Tag wie tausend Jahre. Der Tag des Herrn sind tausend Jahre. Das beantwortet eine Frage, nämlich, hat ihr euch mal die Frage gestellt, warum die tausend Jahre in der Offenbarung 20 buchstäblich sind, während die 42 Monate und die 1260 Tage alle symbolisch sind. Also in Offenbarung 12 und 11 und 9 und 13, da sagen wir mal ein Tag für ein Jahr, ein Tag für ein Jahr, ein Tag für ein Jahr.
[28:29] Jetzt kommen wir zu Offenbarung 20 und da müsste man eigentlich sagen, wenn ein Tag für ein Jahr steht, dann müssten es wie viel sein? 360.000 Jahre. Ja, so eine gute Drittelmillion Jahre. Also das wäre für Gott wahrscheinlich auch kein Problem, aber vielleicht würden uns dann doch die Fragen ausgehen. Aber da sagen wir plötzlich tausend Jahre. Warum sagen wir, dass es hier buchstäbliche tausend Jahre sind und nicht symbolisch?
[28:51] Wir sind doch in Offenbarung. In der Offenbarung steht tausend, er band ihn für tausend Jahre. Ja, ja, aber in Offenbarung. Ich bin in Offenbarung. In Offenbarung 20 2 steht, er band ihn für tausend Jahre. Jetzt können wir sagen, ein Tag für ein Jahr, 360.000 Jahre. Machen wir nicht. Wir sagen, es sind buchstäblich tausend Jahre. Warum?
[29:12] Also ich meine, es hätte auch nach einer Drittelmillion Jahre zweite Auferstehung sein können. Das ist nicht das Problem. Warum? Ja, aber es ist keine tatsächliche Kette zum Beispiel. Also, ja. Ja, wir haben dreieinhalb Jahre auch. Das ist ein bisschen rot, das stimmt schon. Ja, genau.
[29:57] Aber die Antwort ist eine sehr simple. Ich habe es euch eigentlich schon gegeben. Ihr habt es glaube ich noch nicht gemerkt. Wenn Petrus sagt, bei Gott ist ein Tag tausend Jahre, ist es schon die Auflösung. Denn es ist eine prophetische Zeit, aber die prophetische Zeit ist der Tag des Herrn. Der Tag des Herrn ist prophetisch und die tausend Jahre sind die buchstäbliche Auslegung.
[30:19] Das heißt, in Jesaja und in Amos haben wir diese Zeitperiode prophetisch dargestellt. Da heißt nämlich, da steht nicht tausend Jahre, oder? Jesaja spricht nicht von tausend Jahre Wüste, sondern sie sagt, der Tag des Herrn ist eine Wüste. Der Tag des Herrn ist eine Finsternis. Der Tag des Herrn, da wird kein Mensch sein. Das ist die Prophezeiung und die tausend Jahre sind jetzt die Auslegung. Offenbarung sagt, dieser Tag des Herrn, der angekündigt wird als Prophezeiung, der dauert exakt tausend Jahre, weil Petrus sagt, ein Tag steht für tausend Jahre.
[31:20] Ja, ja, genau. Ja, genau. Ja, absolut. Nur da wird es halt nicht so, das ist eher allgemein gehalten bisschen oder nicht genau präzise, weil viele... Genau, aber die Idee ist genau. Aber ich wollte, dass ihr versteht, es ist also keine Willkür, dass wir sagen, ah tausend Jahre, das wäre uns zu lang, wenn es 360.000 Jahre sind, sondern das ist eine Ausrechnung quasi des Tages des Herrn.
[31:48] Okay, bevor wir zum Ende kommen, schaut mal mit mir Matthäus 8. Ich glaube, das hat die Diener vor zwei Wochen auch schon kurz angesprochen, aber ich möchte da nochmal einhaken, weil ich noch einen anderen Punkt dann machen möchte jetzt hierauf. In Matthäus 8 und dort Vers 29, da heißt es nämlich, Matthäus 8 und dort Vers 29, das ist diese Geschichte von der Heilung von den Besessenen, nicht wahr?
[32:17] Und da sagt er: "Und siehe, sie schrien und sprachen: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus, du Sohn Gottes? Bist du hierher gekommen, um uns vor der Zeit zu quälen?" Das heißt, die Dämonen wissen, sie werden irgendwann mal gequält werden, oder? Wann werden sie gequält?
[32:32] Okay, der Satan und die Dämonen wissen, dass sie gequält werden. Übrigens, Ellen White sagt, der Satan wird enorm leiden. Tausend Jahre ohne Licht? Ja, aber tausend Jahre ohne Licht? Ich meine, die Finnen halten manchmal fünf Monate nicht aus ohne Licht. Ich meine, sein Wesen war eigentlich mal voller Licht, er war der Lichtträger. Also er wird jetzt merken, quasi wie weit er sich von seiner ursprünglichen Identität entfernt hat.
[33:26] Das ist eine ungeheure Qual, aber jetzt ist ein interessanter Punkt. Wer wird gequält während der tausend Jahre? Satan und die Dämonen. Wer wird nicht gequält? Die Menschen. Denkt mal kurz drüber nach, weil das ist nur so klar, weil wir es immer so sagen, aber warum ist das eigentlich so? Denn alle drei, Satan, Dämonen und böse Menschen, werden nach hemmendem Feuer vernichtet.
[34:00] Gott hätte ja auch, ich meine, es wäre für Gott ja gar kein Problem, die Menschen alle. Gott hätte ja die Gläubigen in den Himmel nehmen können und die Ungläubigen auf der Erde lassen können, er hätte sie auch am Leben halten können, tausend Jahre lang. Das wäre ja für ihn möglich gewesen, er hätte sowohl die bösen Menschen als auch die Engel dort gequält, aber das macht er nicht.
[34:16] Er quält nur den Satan und die Dämonen und lässt die Ungläubigen ruhen und weckt sie erst auf, als sie dann umkommen müssen. Mit anderen Worten, die Qual für den Satan und die Dämonen ist viel größer. Die müssen erst tausend Jahre gequält werden und dann noch im Feuer gequält werden, während die gottlosen Menschen, für die ist das eigentlich, man hat schon hier den Eindruck, für die ist das gar nicht vorgesehen.
[34:44] Kennt ihr den Bibeltext, der deutlich macht, Matthäus 25 und dort Vers 41. Das ist das berühmte Gleichnis mit den Schafen und Böcken, Vers 41: "Dann wird er zu denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist."
[35:17] Wir wissen, lassen wir mal den Finger drin, wir wissen, dass das hier von Anfang an für die bösen Engel geplant war. Lassen wir mal den Finger drin, da geht man mit mir zu Judas 6. In Judas 6, da wird gesagt, in Vers 6: "Und dass er die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrten, wer sind das? Die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrten, das sind die gefallenen Engel, die aus dem Himmel gestoßen worden sind, sondern ihre eigene Behausung verließen, für das Gericht des großen Tages, mit ewigen Fesseln unter der Finsternis verwahrt hat."
[35:52] Seit die Engel vom Himmel gefallen sind, war klar, sie werden einmal hier landen und es war auch klar, sie werden im Feuer vernichtet werden. Dann hat Gott die Welt geschaffen, mit einem sündlosen Ehepaar, mit der Idee, dass die niemals sündigen, dann wäre irgendwann, auf irgendeine Art und Weise, wären die gequält worden und das Feuer wäre gefallen. Aber das Schlimme ist, was Jesus jetzt sagen muss in Matthäus 25, dass Menschen auch dieses Feuer erleben müssen, das eigentlich gar nicht für sie gedacht war.
[36:33] Die Tatsache, dass es nicht für sie gedacht war, wird so ein bisschen deutlich dadurch, dass hier der Satan und die Dämonen gequält werden, wenn die Menschen noch ruhen. Sie werden dann aber wieder auferweckt werden müssen, um auch mit vernichtet zu werden. Eigentlich hätte niemand verloren gehen müssen.
[36:48] Die Bea hat euch etwas Interessantes zu mir gesagt, da musste ich lange drüber nachdenken. Wir glauben ja, dass jeder einen Schutzengel hat, oder? Jeder Mensch hat einen Schutzengel. Was meint ihr, was wohl die Schutzengel für eine Beziehung zu uns haben? Was denken sie über uns? Ich glaube, die können es kaum erwarten, uns endlich mal zu treffen, oder? Also so, ich meine so, dass wir sie sehen, oder?
[37:09] Weil die ständig uns helfen, die immer, wahrscheinlich kratze ich oft am Kopf, meine Güte, nein, nein, nein, nein, aber sie helfen uns, oder? Und die können es kaum erwarten, dass wir sie auch mal sehen. Wisst ihr was? Die allermeisten Engel werden ihre Schützlinge nie im Himmel sehen. Die allermeisten Engel haben zwar ihren Schützling das ganze Leben lang begleitet, aber werden ihn höchstens dann von der Mauer sehen, während er da vorne steht. Und man weiß wahrscheinlich, ich weiß nicht, aber vielleicht werden die nicht mal ihren Engel erkennen.
[37:46] Ich meine, wir reden immer nur davon, dass Gott so ein Schmerz hat. Stellt euch mal die Engel vor, die so ein Schmerz haben werden, dass ihr quasi jahrelang in einen Menschen investiert habt, und es war alles umsonst. Und der hat es nicht mal gemerkt, dass sie da sind. Ziemlich, ziemlich beeindruckend. Und warum sage ich das? Weil durch Offenbarung 20, Offenbarung 20 ist ja wie gesagt, eines der Kernkapitel, um den ganzen großen Kampf dann zu Ende zu führen, deutlich werden soll, dass kein Mensch hätte verloren gehen müssen. Nicht ein einziger.
[38:22] Und jeder, der verloren geht, ist total dumm, weil er der Sünde folgt, die ihn tötet. Und der Satan ist so dumm, weil er quasi mit seiner Rebellion an seinem eigenen Ast sägt. Und das ist das Problem, wie erklärst du jemandem, der an seinem eigenen Ast sägt, dass er verloren geht und es nicht einsehen will. Das ist eigentlich die Situation, an der Gott die ganze Zeit schon gewesen ist.
[38:48] Er hat gesehen, wie der Satan an seinem eigenen Ast sägt, wie er sein eigenes Königreich, das er meint, aufbauen zu können, selbst zerstört, wie er sich selbst bindet. Denn was am Ende geschieht, ist ja, er bindet sich selbst. Gott nimmt nur seine mit quasi. Und er zieht den Heiligen Geist zurück und seine eigene Präsenz zurück. Und allein die Tat war, dass Gott sich zurückzieht, bedeutet, dass die Menschen sterben. Die können gar nicht ohne ihn leben.
[39:14] Und das zeigt eigentlich, wie absurd die Sünde ist. Die tausend Jahre dienen unter anderem dazu, dem ganzen Universum bis dem letzten Dämon, das klar wird, zu zeigen, Sünde ist total absurd. So sehr, dass die Menschen später oder das Universum nie wieder so einen Kampf haben. Soll ich es oder soll ich es nicht? Wir haben ja oft noch diesen Kampf, weil uns erscheint die Sünde noch verlockend und irgendwie manchmal sogar sinnvoll. Auch wenn wir vielleicht wissen, es ist verkehrt.
[39:39] Aber die tausend Jahre sind so der letzte Stein auf diesem Gebäude von Argumenten, die deutlich machen, die Sünde ist total absurd. Nächstes Mal werden wir mehr darüber sprechen. Aber lass uns heute vornehmen, dass wir Jesus folgen und dass wir unseren Schutzengel sehen, oder? Wollt ihr euren Schutzengel sehen? Lass uns noch gemeinsam reden.
[40:01] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns in deinem Wort offenbarst, dass die Sünde, die uns so leicht umstrickt, wie Hebräer 12 sagt, doch eigentlich so nutzlos ist und uns selbst nur bindet. Denn was für den Satan zutrifft, das trifft auch für uns zu, dass durch die Sünde wir unsere eigenen Wünsche zerstören. Es kann gar nicht auf Dauer angelegt sein, ohne dich zu leben.
[40:41] Und Herr, so möchten wir dich bitten, auch heute Abend, dass du in unserem Herzen regierst durch den Heiligen Geist und dass du hinweg nimmst, was uns vielleicht noch von dir trennt. Und dass wir von Herzen dir nachfolgen, nicht den Verführungen des Satans nachgehen, der die ganze Erde verführt. Aber du hast verheißen, dass die, die sich auf dein, auf das Blut Jesu berufen haben, durch das Wort ihres Zeugnisses, das dich bekennen, sie überwinden können. Und dass sie den Sieg annehmen dürfen, den Jesus uns schenkt. Darauf wollen wir uns berufen, diesen Sieg in Anspruch nehmen und dankende Führung geben. Amen.