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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 20:9b detailliert beleuchtet, der die letzte Schlacht von Gog und Magog beschreibt. Christopher Kramp erklärt, wie diese Schlacht nicht nur eine physische Konfrontation ist, sondern auch die ultimative Konfrontation mit der Liebe und Gerechtigkeit Gottes darstellt. Der Sprecher zieht Parallelen zu biblischen Ereignissen und zeigt auf, wie das Feuer vom Himmel sowohl Vernichtung als auch die Reinheit der göttlichen Liebe symbolisiert. Die Botschaft betont die Bedeutung der heutigen Entscheidung für Gottes Liebe, um nicht mit der Sünde vernichtet zu werden.

In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 20:9b im Detail beleuchtet, der die letzte Schlacht beschreibt. Christopher Kramp erklärt, wie die Gottlosen und Dämonen in einem letzten, sinnlosen Kampf gegen Gott aufeinander losgehen, bevor das Feuer vom Himmel fällt. Dabei wird die tiefere Bedeutung des Feuers als Ausdruck der Liebe Gottes und als Mittel zur Reinigung von Sünde beleuchtet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder später euch das Video anschaut.

[0:57] Letzte Woche haben wir Offenbarung 20, Vers 9 studiert und wir sind noch nicht ganz ans Ende gekommen, denn dieser Vers birgt eine ganze Menge und heute wollen wir uns die zweite Hälfte anschauen. Bevor wir das tun, möchten wir wie immer, wie es unsere Gewohnheit ist, Gott einladen, uns durch seinen Heiligen Geist zu führen. Und wem es möglich ist, den lade ich ein, dass wir dazu wieder knien.

[1:27] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du jetzt gegenwärtig bist durch deinen Heiligen Geist und dass wir in deiner Gegenwart Dinge lernen dürfen, die für unser persönliches Leben so entscheidend und wichtig sind. Und wir möchten dich bitten, dass wir wirklich offene Herzen haben, Ohren, die wirklich hören, und Augen, die sehen, was du uns sagen möchtest, dass wir in diesem Vers der Offenbarung deine Liebe und deinen Charakter wirklich in all seiner Schönheit entdecken können. Bitte sei du jetzt unser Lehrer, sprich du zu uns und verändere uns durch dein Wort nach deiner Verheißung. Im Namen Jesu, Amen.

[2:20] Schlagt mit mir auf, Offenbarung 20 und dort Vers 9.

[2:32] Offenbarung 20 und dort Vers 9. Wer mag noch mal Vers 9 vielleicht einfach vorlesen? Wir haben ja letztes Mal schon damit angefangen, Offenbarung 20 und dort Vers 9.

[3:06] Ganz genau. Wir haben das letzte Mal uns angeschaut, was das bedeutet auf den ersten Teil. Wie die Gottlosen jetzt auf die Fläche des Landes heraufziehen und woher die geliebte Stadt kam. Die kam nämlich woher? Aus dem Himmel und es war welche Stadt? Das neue Jerusalem und die landet dann in welchem Erdteil? Über dem Ölberg. Das heißt, nämlich wo ungefähr geografisch? Also Palästina. Wir haben gesagt, dadurch werden sich letztendlich all die alttestamentlichen Prophezeiungen von der Endschlacht in Israel, die werden sich alle dort erfüllen, weil tatsächlich das neue Jerusalem wirklich dort nach Israel kommt und wenn dann die Völker Gok und Magok genannt werden, heißt das tatsächlich, sie kommen aus allen verschiedenen Himmelsrichtungen und dann haben wir gelernt, warum Gott sie alle zusammenführt. Warum lässt er noch mal alle auferstehen? Was ist sein Sinn und Zweck mit dieser ganzen Sache? Das steht nicht direkt in dem Vers, das haben wir woanders abgeleitet, nur als Wiederholung. Was will er zeigen? Er will seine Heiligkeit zeigen, dass er gerecht ist. Genau, er will allen, bevor sie für immer tot sind und für immer nicht mehr existieren, will er allen zeigen, dass Gott keinen Fehler gemacht hat. Dass niemand auf ewig tot ist und sein letzter Gedanke war, Gott hätte etwas besser machen können in meinem Leben. Er will seine Liebe offenbaren. Wie offenbart Gott dann seine Liebe? Das haben wir letztens auch angeschaut. Wie macht er das? Wie wird er das zeigen?

[4:54] Dieses Panorama, diese Panoramaschau des gesamten Erlösungsplans und vorher geschieht noch etwas, nämlich mit Jesus. Was wird mit Jesus geschehen, wenn die ganze Stadt umzingelt ist von den Milliarden Gottlosen? Er wird erhöht werden, nicht wahr? Er wird ganz hoch gekrönt werden über der Stadt und die Bibel sagt auch, warum er erhöht werden wird. Warum wird er erhöht werden? Weil er sich erniedrigt hat. Genau, weil er unser Erlöser ist, weil er am Kreuz gestorben ist, wird er erhöht werden und die ganze Menschheit und alle Dämonen und der Satan selbst und alle Engel werden und alle Bewohner anderer Welten natürlich auch, die werden alle sehen, noch einmal in Panoramaschau, wie Gott durch den Erlösungsplan für jeden Menschen Erlösung hätte möglich machen können. Und was wird dann passieren? Das haben wir auch angeschaut, nochmals Wiederholung, wenn das alle gesehen haben und kein Zweifel übrig bleibt, dann werden sich alle Knie beugen und alle werden zugeben, Jesus ist Gott, er ist Herr und Gott ist die Liebe, er ist gerecht. Aber jetzt schaut mal in den Vers. Geben die dann den Kampf auf, werden die dann sagen, okay, ich lasse uns doch hinein, wir wollen uns bekehren, wir wollen Buße tun. Der Kampf geht trotzdem weiter und hier ist jetzt der Satan völlig entlarvt, denn er kämpft, obwohl es keinen Grund mehr gibt. Es gab von Anfang an keinen Grund, als er begonnen hat mit der Rebellion gab es schon keinen Grund, aber die meisten dachten, es gibt vielleicht einen Grund, deswegen haben sich angeschlossen. Die Engel, ein Drittel der Engel haben sich ihm angeschlossen, die Menschen haben sich ihm angeschlossen, weil sie dachten, es könnte ja einen Grund geben. Jetzt merken alle, es gibt keinen einzigen Grund. Was meint ihr, was wird passieren, vielleicht habt ihr es mal gelesen, was wird passieren, wenn der Satan, nachdem sie alle angebetet haben, aufsteht und sagt, auch wenn Gott recht hat, auch wenn wir falsch liegen, auch wenn Gott die Liebe ist, lasst uns trotzdem gegen ihn kämpfen. Was wird passieren? Was könnte passieren, wenn ihr es nicht gelesen habt? Bevor das Feuer fällt, wenn der Satan jetzt, nachdem alle angebetet haben, sagt, okay, Gott ist gerecht, er hat nicht mal nichts Falsches gemacht, aber wir werden jetzt trotzdem einfach kämpfen, weil jetzt sind wir schon mal hier. Die haben sich vorher schon gemacht, damit kommen sie ja, sie bereiten sich ja vor auf die Schlacht und kommen dann und umzingeln die Staaten. Das ist vorher schon und dann wird Jesus gekrönt, aber danach jetzt, dann ist Jesus gekrönt, dann wird das Panoramabild gezeigt, der Erlösungsplan und dann beten alle an und dann steht der Satan auf und sagt, jetzt kämpfen wir trotzdem. Was wird passieren? Ellenwald sagt, die Menschen werden ihm nicht mehr folgen. Die gottlosen Menschen werden sehen, das hat überhaupt gar keinen Sinn und was werden sie dann tun? Sie werden anfangen, gegen die Dämonen zu kämpfen. Das wird die letzte Schlacht sein. Menschen, gottlose Menschen gegen Dämonen. Wo haben wir so ein ähnliches Bild schon mal gesehen, dass die Feinde sich gegenseitig umbringen? Josaphat, wie war das da? Da kommt dann das Volk, da kommt die Armee und die singen, da sind die Frontkämpfer beim Josaphat und die singen und als sie ankommen, sieht man ins Tal, alle Feinde haben sich schon umgebracht. Ganz genau. Kennt ihr noch eine Stelle in der Bibel, wo sich alle Feinde Gottes gegenseitig umbringen?

[8:57] Es gibt eigentlich mehrere Geschichten, wo die Feinde sich umbringen. Eine ganz bekannte ist zum Beispiel noch Gideon, wo die 300 Mann da stehen, um das Lager der Midianiter herum und dann blasen sie die Schofarhörner und haben sie die Fackeln und zerbrechen die Tonkrüge und dann fangen die Midianiter an, im Lager gegeneinander zu kämpfen. Das ist also ganz typisches Bild im Alten Testament. Gibt es auch im Neuen Testament irgendwo, dass es bei einer Schlacht die Feinde sich gegenseitig dann schaden werden? Also ich helfe mal ein bisschen in der Offenbarung vielleicht irgendwo in der Endzeit. Ja, nicht Siegel, sondern bei den Plagen. Genau, wie nennt man das, was da passiert? Der sechste Plage. Das ist auch eine besondere Schlacht, nämlich die Schlacht von Armageddon und das ist auch eine weltweite Schlacht, aber nur mit denen, die zu der Zeit gelebt haben. Wir haben ja Armageddon und wir haben jetzt hier die Schlacht von Gok und Magok und das ist weltweit und das ist weltweit. Was ist der Unterschied? Das Millennium dazwischen, die tausend Jahre. Was ist der Unterschied zwischen der Schlacht von Armageddon und der Schlacht von Gok und Magok? Also rein praktisch gesehen, wenn die beide weltweite Schlachten sind.

[10:49] Also kämpfen können nur Lebendige, Tote können nicht kämpfen. Also ich weiß ungefähr, was du meinst. Versuch es mal anders zu formulieren. Es sind alle Lebendige, die hier kämpfen. Was macht den Unterschied? Die Schlacht von Armageddon sind alle Menschen, die zu dem Zeitpunkt sowieso schon leben und hier sind alle Menschen, die jemals gelebt haben. Ja, das ist sozusagen noch eine Dimension mehr. Also weltweit und das ist weltweit und zeitweit, also wie soll ich sagen, von allen Zeiten. Durch die ganze Geschichte und das ist geistlich, symbolisch. Symbolische weltweite Schlacht und das ist buchstäblich. Buchstäblich in Palästina mit einem buchstäblichen Jerusalem und mit einer buchstäblichen Schlacht, mit buchstäblichen Waffen und einer buchstäblichen Umzingelung. Aber im Grunde genommen haben wir gelernt, ist es ja eigentlich ein und dieselbe Schlacht. Denn was Hesekiel sagt, haben wir lang und breit diskutiert über Gok und Magok, gilt sowohl für Armageddon als auch für diese Gok und Magok Schlacht am Ende nach dem Millennium. Und hier war es doch genauso, oder? Bei Armageddon, wie geht die Schlacht von Armageddon aus? Also was passiert da? Genau. Welche Plage, wenn wir uns das mal erinnern, das ist ja schon ein bisschen her, schon ein paar Jahre, wo wir das studiert haben. Welche Plage führt dazu, dass die Menschen erkennen, dass sie verführt worden sind? Gibt es ja wie viele Plagen? Sieben Plagen. Welche Plage macht den Unterschied aus? Welche Plage, wo macht es Klick bei den Leuten vor der Wiederkunft? Das Versiegen des Euphrats ist der sechste, das ist dann die Reaktion. Das ist eigentlich die fünfte Plage. Die fünfte Plage ist, wenn der Thron des Satan finster wird und dann merken die, wir sind verführt worden und das Versiegen des Euphrats bedeutet ja, haben wir damals studiert, die Menschen werden sich von dem Papsttum lösen und die Waffen, die eigentlich gegen die Sabbathalter gerichtet waren, werden sich jetzt gegen die falschen Lehrer richten. Also da haben wir dasselbe, dass die Feinde sich bekämpfen. Das ist so ein bisschen die Idee. Jetzt. Bleiben wir aber natürlich hier, weil das ist unser Thema heute. Kennt ihr irgendeine Bibelstelle, wo man daraus ableiten könnte, dass am Ende da Menschen gegen den Satan kämpfen werden? Ich meine, das ist schon ziemlich krass, oder? Wenn du dir das vorstellst, wie war das? Der Satan höchstpersönlich mit seinen Dämonen und Menschen, also da sind dann so wahrscheinlich Hitler und Stalin und all die anderen und Napoleon und ich weiß nicht wer, die entscheiden jetzt, wir kämpfen gegen Satan. Die metzeln sich da gegenseitig nieder. Kennt ihr irgendeine Bibelstelle, wo das vielleicht irgendwie vorkommen könnte? Schon mal irgendwie was gelesen? Gebe zu, das ist nicht so häufig studiert, oder?

[13:52] Lasst uns mal ein paar Stellen aufstellen, das ist ganz interessant. Und zwar fangen wir mal an in Hesekiel 28. Kann mir jemand mal erzählen, ihr könnt auch gerne das Mikrofon benutzen. Kann jemand mir mal erzählen, worum geht es in Hesekiel 28 eigentlich? Worum geht es in Hesekiel 28? Genau, das ist das Gericht über den König von Tyrus, aber wir benutzen Hesekiel 28 ziemlich oft. Warum oder weswegen? Wir benutzen es ja eigentlich, um den Fall Satans auch zu beschreiben. Ganz genau, welche Verse sprechen da vor allem vom Fall Satans? Genau, also eigentlich schon ab Vers 12, oder? Das Klagelied, du Siegel der Vollendung, voller Weisheit, vollkommener Schönheit und dann Vers 14, du warst ein Gesalbter, Schützender, Kirub und so weiter. Das kennt ihr, oder? Der Satan, der dann in ihm Sünde gefunden, also der Luzifer, in dem Sünde gefunden wird und dann wird er vom Berg Gottes verstoßen. Jetzt schaut mal in Vers 6. Darum, oder wer mag mal Vers 6 und 7 vorlesen? Darum spricht Gott, der Herr, so, weil du dein Herz dem Herzen Gottes gleichgestellt hast. Darum, siehe, will ich Fremde über dich bringen, die Gewalttätigsten der Völker, die sollen ihre Schwerter gegen die Pracht deiner Weisheit zücken und deinen Glanz entweihen. Interessant, oder? Schau mal den Vers nochmal genau an. Da spricht wer? Wer spricht da? Wer spricht? Gott spricht. Zu wem? Ja, durch Hesekiel spricht er, aber spricht nicht zu Hesekiel, das ist nicht an Hesekiel gerichtet. Er spricht an den König von Tyrus, der, wie wir später lernen, ein Symbol ist für den Satan. Könnt ihr alles sehen? Okay, was soll mit dem passieren, mit dem Satan? Oder warum wird das passieren? Was ist erstmal der Grund? Weil du dein Herz dem Herzen Gottes gleichgestellt hast, mit anderen Worten, weil er gesagt hat, ich will so sein wie Gott. Ja, das ist Jesaja 14. Ja, du wolltest dich dem Allerhöchsten gleich machen, weil du das gemacht hast, weil du dich selbst erhöht hast, weil du so sein wolltest wie Gott, also im Sinne von der Position. Vers 7, was wird er jetzt tun? Was ist die Strafe? Fremde, genau. Und zwar wen genau? Also die aus allen Völkern, die Gewalttätigsten, die Bösesten, die schrecklichsten Menschen. Und wann wird das geschehen? Wann werden die bösesten Menschen aller Völker sich gegen den Satan richten? Genau hier. Das ist genau da. Das steht in Offenbarung 20 nicht so genau beschrieben, Offenbarung 20 ist sehr knapp. Aber Hesekiel beschreibt uns, dass der Satan am Ende unter anderem dadurch auch bestraft wird, dass die schlimmsten Menschen, die jemals gewesen sind, die Auferstandenen, dann sich gegen den Satan und seine Dämonen auch wenden werden. Sie sollen ihre Schwerter gegen die Pracht deiner Weisheit zücken und deinen Glanz entweihen. Da wird also angedeutet, dass Menschen gegen Satan und seine Dämonen kämpfen werden. Eine echte Schlacht.

[17:33] Schauen wir vielleicht noch in Vers 16 bis 19. Wer mag mal Vers 16 bis 19 lesen? Durch die Menge deines Handelns fülltest du dein Inneres mit Gewalttat und sündigtest. Und ich verstieß dich vom Berg Gottes und trieb dich ins Verderben, du schirmender Kerub, aus der Mitte der feurigen Steine. Dein Herz wollte hoch hinaus wegen deiner Schönheit. Du hast deine Weisheit zunichte gemacht um deines Glanzes willen. Ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahin gegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen. Durch die Menge deiner Sünden und der Unredlichkeit deines Handelns hast du deine Heiligtümer entweiht. Darum habe ich dich aus deiner Mitte ein Feuer ausgehen lassen. Das hat dich verzehrt und ich habe dich zu Asche auf der Erde gemacht vor den Augen aller, die dich sehen. Alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich. Ein Schrecken bist du geworden und bis dahin auf ewig. Genau, also hier seht ihr auch wie das geht wieder um den Fall von Satan, von seinem Gericht und ihr seht auch, er ist jetzt von den Völkern umgeben und wie denken die Völker über ihn, wenn jetzt hier alles zusammenbricht? Wie denken die über ihn? Sie entsetzen sich über ihn. Er ist ein Schauspiel geworden. An dieser Stelle heißt es auch bei Jesaja, die Leute werden sich wundern. Das ist der, der die ganze Welt so in Schrecken versetzt hat und dann wird hier schon von dem Feuer gesprochen. Ich lasse ein Feuer ausgehen von dir, dass dich zu Asche verbrennt. Das ist ganz wichtig, weil das zeigt, was das ewige Feuer machen wird. Es wird den Satan zu Asche verbrennen.

[19:28] Okay, schauen wir noch einen Text an in der Hinsicht und zwar Jesaja 9. Jesaja Kapitel 9 und dort Vers 4. Das ist auch ein sehr interessanter Vers, ein bisschen merkwürdig auf den ersten Blick. Jesaja 9 Vers 4. Jesaja 9 Vers 4, wer mag den mal lesen?

[19:51] Denn das Joch ihrer Last und den Stab ihrer Schulter, den Stock ihres Treibers hast du zerschlagen, wie am Tage Midians. Bist du in Jesaja 9 Vers 4? Ah, das ist Vers 3. Vielleicht hast du eine andere Kapitelzählung. Bei manchen geht Kapitel, ja das ist, dann liest bei dir mal 5. Denn jeder Stiefel der Gestiefelten, ist das der richtige? Genau. Jeder Stiefel der Gestiefelten im Getümmel und jedes Gewand in Blut gewälzt, die werden zum Brande, ein Fraß des Feuers. Okay, das ist ein bisschen merkwürdig der Vers, oder? Lass mal genau anschauen. Worum geht es hier in diesem Vers? Es geht um was? Erstmal direkt, was im Text drin steht. Es geht um Stiefel. Okay, es geht um Stiefel. Ein Bibelfers über Stiefel. Und was machen die Stiefel? Die stapfen daher und zwar gestiefelt. Die Stiefel stapfen gestiefelt daher. Aber nicht einfach nur, weil da eine Stiefelparade ist, sondern warum stapfen die alle daher, die Stiefel? Nein, nein, nein, nein, nein. Ja, das wäre schön. Das wäre schön, wenn es in die Evangelium veröffentlicht würde. Das ist ja ein anderer Vers. Nicht wahr? Wie lieblich sind die Füße. Wie heißt es? Da gibt es so ein Vers. Aber es ist etwas anderes hier. Wo stapfen die hier? Im Kampf, im Schlachtgetümmel. Also da ist ein Schlachtgetümmel und da stampfen die Stiefel. Kann man sich so ein bisschen vorstellen. Die gehen ja nicht barfuß oder mit Sandaletten in die Schlacht, sondern mit festen Stiefeln. Und was würde jetzt passieren? Also es geht um Stiefel und es geht um Mantel. Und was ist mit diesen Mänteln? Die werden durchs Blut gewalzt. Ja, also man muss sich vorstellen, da geht jemand im Schlachtfeld einher und der stapft da mit seinen Stiefeln und sein Mantel schleift durchs Blut. Also man hat so das Bild, das ist ein furchtbares Gemetzel. Könnt ihr das sehen? Das ist jetzt nicht so eher das Bild von einer romantischen Beschreibung einer Armee, die irgendwo liegt und sich sonnt oder so. Das ist so richtig, man spürt so richtig die Körper, die da irgendwo halb zerfetzt liegen. So das Stampfen und das Blut. Und was soll mit all dem passieren? Was soll mit diesen Stiefeln und diesem Mantel mit all dem passieren? Soll alles verbrannt werden? Kennt ihr irgendeine Schlacht in der Weltgeschichte, wo alles, was von der Schlacht übrig blieb, verbrannt worden ist? Eine Schlacht, wo man gekämpft hat und wo alles, die Stiefel, die Mantel, die Leichen, alles verbrannt worden ist. Ja oder nein? Ja genau, die hier. Das gab noch keine. Das ist eigentlich, das ist diese Schlacht hier. Es wird nur eine Schlacht geben, wo alle Stiefel, alle Mantel, alles, was da irgendwie noch übrig blieb, alles verbrannt wird. Und das ist diese Schlacht hier. Das heißt, hier haben wir wieder die Idee, dass wenn das Feuer fällt, fällt es nicht auf eine einheitliche Armee, die im Gleichschritt auf Jerusalem zufällt. Das denken wir immer mal vielleicht so nicht. Wir denken manchmal, die kommen da alle aus den aus den aus den Gräbern hervor. Der Satan verführt sie, dann marschieren sie nach Jerusalem. Gott zeigt ihnen das Evangelium und dann marschieren sie weiter einmütig auf Jerusalem. Das machen sie nicht. Das Feuer fällt auf eine Schlacht, nicht zwischen den Gottlosen und den Gläubigen, weil die Gläubigen, die stehen einfach nur da, oben auf den Zinnen von Jerusalem. Das ist so ein bisschen wie mit den Israeliten, die die Ägypter ins Wasser sehen, wo Moses sagt, seid still, seht die Rettung des Herrn. Die Gläubigen werden gar nicht beteiligt, sondern eine Schlacht ist eine Schlacht zwischen den Ungläubigen unter sich, die jetzt durch das Feuer, ja, was macht das Feuer eigentlich, wenn ihr euch das genau vorstellt?

[23:51] Ja, also wenn ihr jetzt mal so das ganz bildlich praktisch euch vorstellt. Stellt euch vor, ihr steht auf der Mauer. Jetzt versetzt uns mal einmal in die Lage der Gläubigen und also in die Lage, die wir hoffentlich alle in tausend, etwas mehr als tausend Jahren haben werden. Also in etwas mehr als tausend Jahren, wenn wir alle hoffentlich auf der Mauer stehen. Also wir kommen erstmal vom vom durch den Orion oder so, in mehreren Tagen mit der Stadt heruntergefahren. Vor uns ist Jesus und dann, als wir uns der Erde nähern, da kommt Jesus und mit seinem GPS navigiert er Jerusalem an, also wo ehemals Jerusalem war. Die ganze Erde ist ja dunkel und finster und seit tausend Jahren quasi unbewohnt außer der Satan. Jetzt kommt Jesus und geht auf den Ölberg. Der Ölberg spaltet sich und wir sind jetzt kurz, ich war so knapp über der Erde und stehen jetzt da und dann sehen wir, wie die ganzen Milliarden Menschen aufstehen. Und wir hören, dass aus der ganzen Welt Menschen auferstanden sind. Die kommen dann alle dann nach einiger Zeit so als riesige Armee von Norden, Süden, Osten, Westen. Man hört dann die Indianer aus Nordamerika und die ganzen Samurai-Kämpfer aus Japan. Aus allen Völkern kommen diese ganzen zusammen und die versammeln sich dann und man sieht den Satan, man sieht den Hitler, man sieht den Stalin. Und dann wird Jesus gekrönt und das Panorama-Bild zeigt sich, die beten alle an. Das ist ja schon alles spektakulär. Die beten alle an und dann ist diese Anbetungsszene vorbei und der Satan gibt den Angriff, den Befehl zum Angriff. Bisher haben wir das alles angeschaut und jetzt sehen wir, wie die Gottlosen und die Dämonen gegeneinander kämpfen. Und dann sieht man Feuer vom Himmel fallen. Was wäre wohl der naheliegendste Gedanke über das Feuer? Wenn man es bildlich vorstellt, die schlachten sich da gegenseitig ab. Ein unvorstellbares Elend. Und da fällt Feuer vom Himmel und verzerrt sie alle. Das kürzt die Sache ganz schön ab, oder? Das ist fast so ein bisschen wie der Gnadenstoß für etwas, was nicht mehr zu retten ist. Also schon, wenn man sich das bildlich vorstellt, sieht man, das Feuer ist jetzt nicht einfach irgendeine ärgerliche Bestrafung. Es ist eigentlich, Gott sagt, ja, was soll ich jetzt machen?

[26:25] Ganz genau, dazu kommen wir jetzt. Das ist nicht ohne Grund Feuer. Sammeln wir mal ganz kurz. Wo kommt denn Feuer in der Bibel vom Himmel? Das geht jetzt gut, oder? Feuer vom Himmel. Wo fällt Feuer vom Himmel in der Bibel? Elia. Und warum fällt da Feuer vom Himmel? Bei der Anbetung. Genau, Elia betet. Es geht um die Frage, wer ist der wahre Gott? Baal oder Gott, nicht wahr? Jahwe. Und das Feuer fällt auf was? Auf das Opfer. Okay, fällt auf das Opfer. Also auch auf die Steine und auf das Wasser, nicht wahr? Das ist ja die besondere Situation da, dass das so extra schwierig gemacht ist. Okay. Wo fällt noch Feuer vom Himmel? Sodom und Gomorra. Warum fällt dort Feuer? Genau, das ist Vernichtung der Gottlosen, oder? Übrigens so nebenbei, für die, die vielleicht das interessiert oder mitschreiben, wo ist die Geschichte von Elia? Wenn man die jetzt schnell finden wollte in der Bibel. Genau, Erste Könige 18. Und Sodom ist? Sodom und Gomorra? Erste Mose 19. Genau, Erste Mose 19.

[28:12] Was haben wir noch? Wo fällt noch Feuer vom Himmel? Salomo. Sehr gut, Salomo. Warum fällt da Feuer vom Himmel? Ja, du meinst, als er um Weißheit gebetet hat? Oder meinst du beim Tempel? Beim Tempel, als der Tempel eingeweiht wird, den er hat bauen lassen, da betet er und da fällt Feuer vom Himmel. Und wo fällt das Feuer? Nicht auf den Tempel selbst, oder? Auf das Opfer. Okay, also eigentlich das Gleiche nochmal in grün wie bei Elia. Wo fällt noch Feuer vom Himmel? Es ist gar nicht so eine seltene Sache in der Bibel. Feuer vom Himmel. Ah ja, genau. Erinnert euch an die Stelle, wo das ist in Zweite Könige 1, wo der Elia auf dem Berg steht und da kommt die Mannschaft vom König und sagt, hey, komm herab. Nicht wahr? Da kommt der Hauptmann und sagt, komm herab. Und dann sagt Elia, Geschichte ist ein bisschen komplexer, aber Elia sagt dann, es soll Feuer vom Himmel fallen, zweimal. Und da geht es auch um die Vernichtung der Gottlosen. Elia hier dazuschreiben. Okay, wo noch? Wo kommt noch Feuer vom Himmel? Feuer vom Himmel. Bei den Plagen, ja, welche Plage?

[29:32] Welche Plage kommt Feuer vom Himmel? Du meinst bei den zehn Plagen Ägyptens, oder? Ja, da gibt es eine, wo Feuer vom Himmel kommt. Weiß es jemand? Das ist die siebte Plage, da wo es hagelt. Da kommt mit dem Hagel auch Feuer vom Himmel. Also da haben wir einfach das Prinzip auch von Strafe, siebte Plage. Aber euch fehlen noch zwei ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wesentliche.

[30:18] Achso, ja, da haben wir zumindest nicht so direkt diese Idee, dass vom Himmel Feuer auf die Erde kommt. Wo ist noch diese Idee, dass da Feuer vom Himmel, also gibt es auch so eine ähnliche Szene wie bei Salomo im Tempel? Also das war ja bei der Einweihung des Tempels. Könnte es da noch eine ähnliche andere Geschichte geben, wo nicht der Tempel eingeweiht worden ist, sondern vielleicht die Stiftshütte. Genau, die Stiftshütte. Und das war dann zur Zeit von Mose, genau, Mose und Aaron. Und das ist die dritte Mose. In der dritten Mose 10 wird beschrieben, als die Stiftshütte eingeweiht wird und die Opfer dargebracht werden, da fällt Feuer vom Himmel und verzerrt das Opfer. Also können wir dritte Mose noch dazu schreiben. Dritte Mose 10 ist das, glaube ich. Genau.

[31:21] Jetzt fehlt mir noch eine, eine Geschichte und die ist mir ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz besonders wichtig. Ich kann gar nicht aufhören, darüber zu predigen. Nämlich eine, wo es gerade mal nicht um Opfer geht und nicht um die Vernichtung der Gottlosen. Ja, ja, genau, das ist die andere. Bei den Feuerzungen. Was genau bei den Feuerzungen? Genau, das ist Pfingsten. Ja, und zwar in Apostelgeschichte Kapitel 2. Da kommt der Heilige Geist in Feuer vom Himmel herab. Okay, also Pfingsten. Sehr gut.

[32:01] Da haben wir den Heiligen Geist im Feuer. Okay, und was ist denn das alttestamentliche Gegenstück zu Pfingsten? Ja, genau, das Fest der Wochen. Sehr gut. Was war denn, warum feiert man das Fest der Wochen? Was war denn da eigentlich so das Ereignis, mit dem es verbunden war? Wo auch Feuer vom Himmel fiel. Ja, ja, ja, ja, genau. Fünfte Mose 4 spricht von was? Die zehn Gebote. Ja, die zehn Gebote als Gott die zehn Gebote gehabt. Da gab es Feuer vom Himmel. Ah, die zehn Gebote. Gut, dass wir das nochmal jetzt in den Predigten besprechen. Feuer vom Himmel. Und das ist jetzt interessant. Also wir haben Feuer vom Himmel, wenn ein Opfer verbrannt werden soll. Wir haben Feuer vom Himmel, wenn der Heilige Geist kommt. Wir haben Feuer vom Himmel bei den zehn Geboten. Wir haben Feuer vom Himmel bei der Vernichtung der Gottlosen. Jetzt die Frage, was verbindet all diese Geschichten? Was sagt uns das über das Feuer? Jemand hat es wohl schon, du hast es glaube ich vorhin schon erwähnt. Gibt es eine Bibelstelle, die uns eigentlich sagt, wofür das Feuer steht? Ja, die Liebe Gottes. Wo? Wo? Weiß jetzt jemand? Hohelied 8 Vers 6, genau. Mag das jemand mal lesen? Hohelied Kapitel 8 Vers 6.

[33:59] Hohelied Kapitel 8 und dort Vers 6. Wer hat das schon vielleicht? Wer mag das lesen? Hohelied 8 Vers 6.

[34:23] Leg mich wie ein Siegel an dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm, denn stark wie der Tod ist die Liebe, hart wie der Scheol die Leidenschaft. Ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme, Jahwes. Ganz genau. Also hier wird beschrieben, die Liebe ist wie ein Feuer. Was hat denn die Liebe Gottes zu tun? Fangen wir mal so an. Was hat denn die Liebe Gottes zu tun mit Pfingsten und dem Heiligen Geist? Warum geht es um die Liebe, wenn der Heilige Geist auf die Apostel kommt und sie jetzt plötzlich Fremdsprachen sprechen können? Was hat das mit der Liebe auf sich?

[35:02] Ja genau, er sendet den Tröster, den Beistand, aber was hat der Tröster, der Beistand mit der Liebe Gottes zu tun? Ganz konkret. Was hat der Heilige Geist mit der Liebe Gottes zu tun? Warum wird der Heilige Geist als ein Feuer beschrieben, das vom Himmel herabkommt? Irgendeine Verbindung zwischen Heiliger Geist und Liebe. Schaut mal mit mir in Römer 5, eine gut bekannte Stelle, Römer 5 und dort Vers 5, in Römer 5 und dort Vers 5. Kann es auch mal jemand lesen?

[35:39] Römer 5, Vers 5.

[36:02] Ok, also was bringt der Heilige Geist mit sich? Die Liebe Gottes und deswegen ist es Feuer vom Himmel. Der Heilige Geist, wenn er ausgegossen wird, bringt die Liebe mit sich. Ok, ihr wisst vielleicht auch in dem Neuen Testament wird der Heilige Geist beschrieben als der Finger Gottes. Schon mal gehört, Finger Gottes. Und was macht der Finger Gottes? Der schreibt die zehn Gebote und haben jetzt die Verbindung zum Gesetz. Denn was beschreibt das Gesetz? Den Charakter Gottes. Und Gott ist die Liebe, aber er ist auch ein verzehrendes Feuer. Und wenn Gott die Liebe ist, müsste unsere Reaktion auf das Gesetz sein, höre Israel, der Herr ist dein Gott, nicht wahr? 5,6. 5,6. Höre Israel, Vers 4. Der Herr ist unser Gott, der Herr allein und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen durch den Heiligen Geist. Das Gesetz Gottes beschreibt die Liebe, deswegen kam er im Feuer vom Himmel auf die Erde. Der Himmel und die Erde sind verbunden durch das Feuer seiner Liebe. Und jetzt ist die Frage, warum wird dann das Opfer im Stiftshütte, im Tempel, bei Elia, übrigens sagt uns Ellen White, auch das Opfer, das Abel gebracht hat, im Gegensatz zu dem Opfer, das kein Gebrauch hat, warum werden diese Opfer durch Feuer verzehrt, das vom Himmel kommt? Genau, was hat das mit der Liebe zu tun? Die Liebe zum Gehorsam, ja, ja, ja. Nimm das Mikro, ich verstehe.

[38:12] Okay, also es zeigt, dass Gott sich mit den Menschen verbinden kann, möchte, wird. Ja, okay, aber was wird denn verzehrt bei diesem Feuer? Das Opfer, oder? Wodurch zeigt sich die Liebe Gottes, dass das Opfer verzehrt wird, verbrannt wird? Wie drückt das die Liebe Gottes aus? Ja, ja, okay, ja, genau, aber das, das, das Opfer ist ja dann weg. Wenn es verbrennt, ist es weg, es ist weg. Und das ist jetzt nicht unbedingt, normalerweise, wenn ich mit jemandem irgendwie Liebe ausdrücken will, dann, ah, okay, das ist weg. Und warum hat das Opfer was mit der Sünde zu tun? Weil es die Sünde auf das Opfer gelegt wurde. Richtig, die Sünde wird buchstäblich auf das Opfer gelegt, das heißt, was das Feuer verbrennt, ist die Sünde. Was macht Sünde per Definition? Sünde trennt von Gott. Was will Liebe? Verbinden. Was, wie stehen Trennung und Verbindung zueinander? Das Gegenteil, oder? Das heißt, ich kann nicht gleichzeitig mit jemandem verbunden sein, mit dem ich getrennt bin. Das macht Sinn, oder? Ich kann nicht mit jemandem getrennt sein und gleichzeitig verbunden sein. Wenn ich mich also mit ihm verbinden will und es gibt einen Grund für die Trennung, muss ich den Grund für die Trennung beseitigen. Das ist eigentlich die ganze Idee des Evangeliums. Gott möchte den Grund der Trennung beseitigen, damit wir verbunden sind. Was bewirkt die Trennung? Sünde. Warum ist Jesus gekommen? Damit er sein Volk von den Sünden erlöse. Deswegen Feuer.

[40:10] Jetzt noch eine Frage, warum verbrennen dann Gottlose in Sodom und Gomorra? Und warum verbrennen dann Gottlose hier bei Gok und Magok am Ende, nach den tausend Jahren? Weil Gott endlich auf diesen Tag wartet, auf die Sünde, dass die Sünde vernichtet wird, dass es nicht mehr gibt. Genau, aber warum vernichtet er dann auch Sünde? Weil sie sich für die Sünde entschieden haben. Sie sind so sehr mit der Sünde verbunden, dass selbst nach sehr langen Versuchen selbst Gott im Himmel sie nicht mehr von der Sünde trennen kann. Sie sind eins geworden mit der Sünde und die Vernichtung der Sünde, die ja Ausdruck der Liebe ist, ist jetzt auch die Vernichtung der Sünde. Und deswegen ist es tatsächlich ein Akt der Liebe. Wem gegenüber ist es eigentlich ein Akt der Liebe, wenn Gott die Gottlosen vernichtet? Wer hat was davon? Also wer alle?

[41:16] Also damit es schneller geht und die anderen, damit das ganze Universum von der Sünde befreit ist. Genau, also die Ungläubigen, die werden letztendlich, für die ist das Beste, wenn sie nicht mehr weiterleben, weil sie sowieso, also sie würden sowieso jetzt dann sterben und Gott verkürzt eigentlich noch ihre Leiden sozusagen in gewisser Weise. Wobei wir natürlich wissen, dass wir in der nächsten Phase noch studieren, dass sie auch unterschiedlich lange brennen werden, das werden wir uns noch anschauen. Und natürlich die Gläubigen, für die ist es auch ein Segen und auch für das ganze Universum, denn solange noch Sünde da ist, das Problem an Sünde ist, Sünde ist immer auch das, wie sagt man, denn etwas ansteckend. Und Gott reinigt das Universum von der Sünde durch das Feuer. Das heißt, jetzt versteht ihr auch, warum er sie erst noch einmal auferweckt und warum er ihnen das Panorama zeigt, weil in diesem Panoramabild sehen sie die völlige Liebe Gottes, die sie anerkennen und dann durch dieselbe Liebe, die sie gerade durch Anbetung anerkannt haben, werden sie vernichtet. Also es ist nicht, dass Gott sagt, ich bin der Gute und weil ihr mir nicht gehorcht habt, werde ich euch jetzt bestrafen, sondern es ist dieselbe Liebe, die sie gerade anerkannt haben, die sie jetzt auch vernichtet. Das heißt, sie haben ganz im Grunde genommen ihrer eigenen Vernichtung zugestimmt. Sie haben eigentlich gesagt, Gott, wenn du uns vernichtest, so wie du bist, ist das vollkommen gerecht. Und darauf hat Gott gewartet, wie wir gelernt haben, denn er wird die Sünde erst ausrotten, wenn alle ihm das erlauben. Weil erst, wenn alle ihm erlauben, die Sünde auszurotten und alle einverstanden sind, dass das das Beste wäre, dann kann man sie für immer ausrotten, dann wird sie auch nie wieder kommen. Und das ist die Idee dahinter.

[43:23] Aber jetzt müssen wir uns also entscheiden. Wir alle kommen mit der Liebe Gottes in Berührung, oder? Da ist kein Mensch, egal wann er gelebt hat, der nicht irgendwann mit der Liebe Gottes in Berührung kommt. Entweder jetzt durch den Heiligen Geist in unserem Herzen, oder dann von Angesicht zu Angesicht vor der Stadt. Wenn die Liebe dann die Gottlosen vernichtet, was macht sie wohl, wenn sie in unser Herz gegossen wird? Sie vernichtet schlechte Gedanken, böse Ideen, sie vernichtet schlechte Gewohnheiten. Dafür ist die Liebe Gottes da. Also wir können uns entscheiden, ob wir uns von der Liebe Gottes, die Liebe Gottes in uns lassen, damit sie all das vernichtet, was uns trennt, oder ob wir uns so sehr von Gott trennen wollen, dass wir am Ende mit der Sünde vernichtet werden. Und deswegen, obwohl dieses Ereignis noch mehr als tausend Jahre in der Zukunft liegt, ist es doch top aktuell, weil dann wird niemand mehr die Seiten wechseln. Die Frage, wo wir stehen, die entscheidet sich heute. Heute entscheidet sich, ob wir den Heiligen Geist in unser Herz lassen und ob unsere Herzen brennen, sozusagen. Ob der Heilige Geist unsere Herzen reinigen kann von dem, was da nicht hingehört. Und noch gemeinsam zum Abschluss beten.

[44:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du uns in deinem Wort zeigst, dass du alles getan hast, was irgendwie möglich ist, um jeden Menschen zu retten. Und Herr, es ist so traurig, dass so viele Menschen nicht bereit sind, diese Erlösung anzunehmen. Aber Herr, wir möchten heute erneut unser Leben dir in die Hände legen und dich einladen, dass du mit deinem Heiligen Geist unsere Herzen reinigst von allem, was da nicht hingehört. Und wir bitten dich, dass du uns mit deinem Geist erfüllst und dein Gesetz unser Herz schreibst, dass wir einmal bei dir in der Stadt sein können, nicht vor der Stadt. Und dass wir einmal den Frieden und die Glückseligkeit erleben dürfen, die du all denen verheißen hast, die dir hier auf Erden treu nachfolgen. All das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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