In dieser Folge der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ beleuchtet Christopher Kramp Offenbarung 3:21b und die Verheißung an den Überwinder. Er erklärt, dass das von Gott vorgesehene Königtum für den Menschen ein Mitkönigtum des Dienstes ist, im Gegensatz zu Luzifers Streben nach einem eigenständigen Thron. Der Vortrag führt von der Schöpfung über die Rolle Israels als Priesterkönigtum bis hin zu Jesu Lehre vom Reich Gottes, das auf Liebe und Dienen basiert.
Offenbarung 3:21b
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Endzeit, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:49] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt hier auf www.joelmedia.de. Wir sind immer noch in der Botschaft Jesu an die Gemeinde von Laodizea und damit bei einer Botschaft, die uns heute zutiefst direkt anspricht und auf uns anwendbar ist, bei einer Botschaft, die uns zutiefst herausfordert und gleichzeitig uns so viele Schönheiten des Evangeliums in den letzten Wochen und Monaten schon gezeigt hat.
[1:28] Letztes Mal haben wir über den Begriff des Überwindens gesprochen, des Siegerseins. In Offenbarung 3, Vers 21 heißt es: "Wer überwindet?"
[1:43] Und dann kommt diese interessante Verheißung, über die wir heute nachdenken wollen. Bevor wir uns diesem so wichtigen Textabschnitt zuwenden, möchten wir Gott bitten, dass das nicht nur unsere Verstandesebene erreicht, dass wir nicht nur emotional angesprochen werden, sondern dass der Geist Gottes die hier enthaltenen Gedanken in unser Herz pflanzen darf, dass wir dort Wurzeln schlagen und Frucht bringen können, dass wir das, was wir hier lesen, auch in unserem Leben erleben werden, jetzt und auch in der Zukunft erleben werden.
[2:34] Wollen wir gemeinsam dazu Gott um seine Gnade, um seine Weisheit bitten? Und wenn es dir möglich ist, dann lade ich dich ein, dass wir gemeinsam dazu beten. Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du so gut zu uns bist und dass du uns Tag für Tag hilfst durch alle Nöte und Schwierigkeiten, seien sie von außen oder selbst gemacht. Herr, du bist immer für uns da. Und Herr, jetzt möchten wir etwas weiter in der Offenbarung, in der Botschaft an Laodizea studieren, einen weiteren Textabschnitt uns vornehmen. Und Herr, wir glauben, dass so viel tiefe Wahrheit für uns enthalten ist. Mach sie uns zugänglich, damit wir dir noch ein Stück näher kommen und wissen, was du uns heute sagen möchtest, was du für uns tun kannst und willst und wirst, wenn wir dir vertrauen, Herr. Wir möchten dich von Herzen bitten und einladen, dass du jetzt unser Studium segnest. Hab Dank dafür.
[4:03] Amen. Offenbarung Kapitel 3 und dort Vers 21. Offenbarung 3, Vers 21. Jesus sagt der Gemeinde Laodizea: "Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen."
[4:23] Wir haben das letzte Mal gesehen, alle sieben Gemeinden in Offenbarung 2 und 3 und damit die gesamte Christenheit von der Zeit von Johannes bis zur Wiederkunft stehen alle vor dieser einen Herausforderung, die Jesus uns gibt: Wer überwindet? Wir haben gesehen, es geht dabei nicht darum, irgendwelche Schwierigkeiten oder eine Hürde zu überwinden, sondern es geht um den Sieg. Es geht um den Sieg im Kampf gegen die Welt, gegen den Satan, gegen das Böse und die Sünde. Und wir haben gesehen, es geht darum, im Gericht freigesprochen zu werden. Wir haben gesehen, dass das nur unter einer Voraussetzung möglich ist. Nur dann können wir Sieger sein, wenn wir den Sieger in uns haben. Wenn wir uns bekennen zu dem Blut des Lammes, das an den Türpfosten gestrichen war damals in Ägypten. Wenn wir durch das Blut und durch unser Bekenntnis überwinden wir. Durch unseren Glauben überwinden wir die Welt, sagt Johannes. Und er sagt uns, dass Überwinden nicht etwas ist, was man vielleicht am Ende des Lebens kurz noch schnell erreicht, sondern er spricht junge Männer an, Jugendliche an, junge Menschen in 1. Johannes 2 und sagt: Ihr habt den Bösen überwunden. Sieger sein ist nicht nur irgendwie ein hehres Ziel, dass man nie ganz erreicht, sondern Sieger sein ist etwas, was Gott uns anbietet. Durch den Glauben kann der Satan durch die Kraft Gottes auch unter unseren Füßen zermalmt werden.
[6:29] Wer überwindet? Und dann kommt die Verheißung: Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen.
[6:42] Wir haben gesehen, dass die verschiedenen Gemeinden verschiedene Verheißungen bekommen, aber letztlich zielen alle Verheißungen auf die neue Erde, auf das Leben im Himmel, auf der neuen Erde, auf die Ewigkeit und sie überlappen sich auch. Sie sind natürlich oft ein bisschen auch so formuliert, dass sie auf die besonderen Situationen der Gemeinden eingehen. Aber wir wollen uns heute ein bisschen Gedanken machen, warum Jesus der Gemeinde Laodizea ausgerechnet dieses interessante Versprechen gibt. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen. Was bedeutet das?
[7:26] Wir wollen vorne anfangen in der Bibel. Das ist das Beste, was man tun kann. In 1. Mose Kapitel 1 und dort Vers 26. Und Gott sprach: "Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich, die sollen herrschen, die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht."
[8:02] Gott ist König und er sitzt auf seinem Thron, aber er wollte Mitkönige. Das war die Idee der Schöpfung im gesamten Universum. So sollten Menschen unter seiner Königsherrschaft selbstverständlich Könige sein, Mitkönige sozusagen, Anteil haben an seiner Königsherrschaft. Die Herrschaft der Menschen auf der sündlosen Erde sollte die Königsherrschaft Gottes nicht beseitigen.
[9:00] Im Gegenteil, in 1. Mose 2 und dort Vers 8 lesen wir: "Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden im Osten und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte." Die Tatsache, dass Gott diesen Garten Eden nennt, ist hochbedeutsam, denn Eden ist nach Hesekiel 28, Vers 12 bis 14, der Ort auch im Himmel gewesen, wo der Thron Gottes ist. Und auch wenn der Thron Gottes nicht buchstäblich im Garten Eden war, war doch die Präsenz eines Garten Edens als Abbild der himmlischen Thronzentrale sozusagen. Hesekiel 28 spricht davon, dass Luzifer, der schirmende Kerub, direkt am Thron Gottes im Garten Eden war. So hat also der Garten Eden eine Funktion gehabt, Adam und Eva daran zu erinnern, dass Gott selbst König ist. Seine Königsherrschaft gilt auch auf der Erde und inmitten dieser universalen Herrschaft Gottes waren Adam und Eva Mitkönige und Mitkönigin. Sie sollten herrschen und zwar beide. Das heißt ja hier in 1. Mose 1, Vers 27: "Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, dem Bild Gottes schuf er ihn als Mann und Frau schuf er sie und Gott segnete sie." Das ist also Mann und Frau, Adam und Eva. Und Gott sprach zu ihnen: "Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan." Adam und Eva sollten Mitkönige sein, sozusagen einen Anteil haben, wenn man so möchte, am Thron Gottes. Der Thron ist ja ein Symbol auch für die Herrschaft selbst.
[10:44] Psalm 8 und dort Vers 6 greift den Gedanken der Herrschaft des Menschen auf. Es heißt in Psalm 8 und dort Vers 5 und 6: "Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst, und der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel. Mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt."
[11:18] Herrlichkeit und Ehre sind die Krone. Und es bringt uns zu einer interessanten Frage: Was ist denn die Krone Gottes? Was macht ihn zum König des gesamten Universums? Wenn die Mitkönige, die Anteil haben an seinem Thron, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt sind, ist es dann nicht naheliegend zu sagen, dass Gottes Krone nicht einfach nur aus Gold besteht, sondern aus der Herrlichkeit Gottes selbst? Ist nicht das, was die Jünger überzeugt hat, dass Jesus der Messias, der König ist, dass sie sagen: Wir sahen seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Und die Botschaft des Königreiches Gottes, das Evangelium vom Reich, wird in der ganzen Welt gepredigt werden und dann wird das Ende kommen. Offenbarung 18, Vers 1, beschreibt genau das, wenn es sagt: Die Erde wurde erfüllt von der Herrlichkeit Gottes.
[12:41] In Jesaja Kapitel 6 heißt es in Vers 1: "Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und seine Säume erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm. Jeder von ihnen hatte sechs Flügel. Mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen. Die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit."
[13:20] Wenn wir Mitkönige sind unter dem König der Könige, Gott, und wir mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt sind, und Gott mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt ist, dann verstehen wir, was in Jesaja 60 steht. Jesaja 60 ab Vers 1: "Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir." Wenn wir mit Herrlichkeit und Ehre geschmückt sind, sind das nicht unsere eigene Herrlichkeit. Es ist die Herrlichkeit Gottes. Er gibt uns etwas von seiner Königskrone sozusagen ab. Er lässt uns ein bisschen teilhaben an seiner Krone, teilhaben an seinem Thron, aber es ist nicht unser eigener Thron, den wir gegen Gott verteidigen können.
[14:25] Das ist genau das Problem. Das ist der Fehler, den Luzifer machte. Er dachte, dass sein Thron ihm selbst gehört und er notfalls diesen Thron gegen Gott benutzen könnte.
[14:46] Deswegen lesen wir in Jesaja Kapitel 14 mit dem Fall des Luzifers, der zu Satan wurde. Wir lesen in Jesaja 14 in Vers 12: "Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte? Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen? Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen, jetzt kommt Achtung: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen." Luzifer war ein schirmender Kerub. Er war in der Nähe Gottes. Wir wissen aus der Offenbarung, es gibt beim Thron Gottes nicht nur einen Thron, auch die 24 Ältesten sitzen auf Thronen, aber sie alle – das haben wir in Offenbarung – sie alle sind bereit, wenn die Stunde der Anbetung kommt, vom Thron aufzustehen, sich niederzuwerfen, ihre Kronen abzuwerfen und niederzulegen, weil sie wissen, dass sie nur Mitkönige sind. Und Luzifer glaubte, sein Königtum sei absolut. Er hat seinen Thron absolut gesetzt, sogar gegen den von Gott, und damit Sünde und Rebellion und Krieg in das Universum und schließlich auch auf diese Welt gebracht.
[15:59] Die Idee war nie, dass wir eigenständige Könige sind, sondern Mitkönige. Die Wahrheit ist, dass jeder, der versuchte, ein eigenständiger König zu werden, in Wahrheit ein Sklave wurde. Denn die Sünde, die Luzifer fand, machte ihn selbst zum Sklaven seiner eigenen Sünde und alle anderen, die dem nachfolgten, auch. Man kann nur König sein, wenn man Teil hat an dem wahren Königtum von Gott. So wie man letztlich nur leben kann, wenn man mit Gott verbunden ist, so kann man auf Dauer auch nur ein König sein, wenn man eben ein bisschen am Thron Gottes, wenn man sich mit auf den Thron setzen kann, wenn man sozusagen etwas von dem, was Gott von seinem Königreich abgibt, annimmt. Man kann kein eigenes Königreich gegen Gott gründen. Das gibt es gar nicht. Es gibt nur ein Königreich und jeder, der König sein will, muss sich mit dem wahren Königtum verbinden. Nur dann können wir echte Könige sein.
[17:17] Jesus hat den Jüngern deutlich gesagt, dass auf sie ein Königreich wartet. In Lukas Kapitel 22 und dort ab Vers 24 heißt es: Wir sind kurz vor der Kreuzigung hier. Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der größte zu gelten habe. Das war natürlich die Idee, die so oft in uns Menschen drin ist: Ich möchte größer sein als der andere, ich möchte einen höheren Thron haben, sozusagen. Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der größte zu gelten habe. Er aber sagte zu ihnen: "Die Könige der Heidenvölker herrschen über sie und ihre Gewalthaber nennt man Wohltäter."
[18:11] Matthäus fügt hinzu, dass sie mit Gewalt und Unterdrückung herrschen. Dann sagt er in Vers 26: "Ihr aber sollt nicht so sein, sondern der größte unter euch soll sein wie der Jüngste und der Führende wie der Dienende." Denn wer ist größer? Der, welcher zu Tisch sitzt, oder der Dienende? Ist es nicht der, welcher zu Tisch sitzt? Ich aber bin mitten unter euch wie der Dienende, ich hätte euch sogar die Füße gewaschen. Er, der König der Könige ist. "Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen. Und so übergebe ich euch ein Königtum, wie es mir mein Vater übergeben hat." Das ist genau der Gedanke, den wir in Offenbarung 3 finden. Jesus sagt: So wie ich mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe, also Anteil habe am Königtum meines Vaters, so sollt auch ihr euch mit mir auf meinen Thron setzen, Anteil haben am Königtum. Aber die Natur dieses Königtums erklärt Jesus ganz deutlich: Es geht nicht darum, andere zu unterdrücken, nicht ihnen mit Gewalt irgendetwas aufzudrücken, sie nicht zu übervorteilen. Es geht darum zu dienen.
[19:37] Das Königtum, zu dem wir berufen sind, ist ein Königtum des Dienstes. Das sind die wahren Könige, die wirklich dienen.
[19:52] Schon immer ist das die Idee gewesen. Wir schauen ganz kurz noch zu Matthäus Kapitel 19 und dort in Parallelvers Matthäus 19 und dort Vers 28. Auf die Frage von Petrus in Vers 27, was denn jetzt sozusagen als Lohn herausspringt für die Nachfolge Jesu? Er fragte in Vers 27, da antwortete Petrus und sprach zu ihm: "Sieh, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was wird uns dafür zuteil?" Jesus aber sprach zu ihnen: "Wahrlich, ich sage euch, ihr, die mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten." Ihr werdet Könige sein.
[20:37] Offenbarung 3 sagt uns: Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen. Aber wenn du gedacht hast, das bedeutet – und ich hoffe, du denkst es nicht mehr spätestens seit letzter Folge – aber wenn du gedacht hast, das bedeutet, ich muss etwas beweisen und erreichen und mich qualifizieren, damit Gott dann sagt: Ah, du könntest vielleicht das ewige Leben verdient haben. Dann schau noch mal hier in diesen Vers, denn dort sagt Jesus: "Wahrlich, ich sage euch, ihr, die mir nachgefolgt seid..." Das Überwinden von Offenbarung 3 sagt: Wenn wir Überwinder sind, werden wir mit Jesus auf seinem Thron sitzen. Jesus sagt: Wenn ihr mir nachgefolgt seid, ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, ihr werdet in der Wiedergeburt, das heißt in der neuen Erde, in der Wiederkunft, neue Erde, wenn alles wiederhergestellt wird, ihr werdet auf Thronen sitzen. Überwinder werden wir, indem wir dem Überwinder nachfolgen. Deswegen sind die 144.000 diejenigen, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht, die sich so verhalten, wie Jesus sich verhalten würde, weil Jesus in ihnen lebt. Wie Paulus sagt: "Ich bin mit Christus gekreuzigt und nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich für mich hingegeben hat."
[22:10] Schon immer war es Gottes Wunsch, dass wir in diesem Sinne Könige sind. 2. Mose Kapitel 19 und dort Vers 4 bis 6: "Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und euch zu mir gebracht habe. Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir. Ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern, ein heiliges Volk sein." Das sind die Worte, die du den Kindern Israels sagen sollst. Nicht ein Königreich von Schlägern, nicht ein Königreich von Juristen, die anderen mit Schachzügen das Eigentum wegnehmen wollen oder so. Ein Königreich von Priestern, ein Königreich von Dienern, die andere zu Gott bringen und Gottes Botschaft anderen sagen, ein Königreich, ein geistliches Königreich.
[23:27] Die Israeliten sollten schon sozusagen den Himmel auf Erden haben, denn im Himmel werden wir Mitkönige sein. Sie sollten sozusagen das, was im Garten Eden schon mal angedacht war, so ein Stück weit wieder erleben inmitten dieser sündenkranken Welt, sollten ein Stück Himmel auf Erden haben. Deswegen hat Gott ja auch das Heiligtum in ihre Mitte gegeben, damit sie ein Stück Himmel auf Erden haben. Und deswegen kam Jesus und brachte mit sich selbst den Himmel auf die Erde, wurde Mensch, damit wir verstehen, worum es bei diesem Königtum, diesem geistlichen Königtum, geht.
[24:07] Er selbst hat immer von dem Reich Gottes gesprochen. Und in 1. Petrus Kapitel 2 und dort Vers 9 lesen wir: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht." Auch wir im Neuen Testament sind ein königliches Priestertum, Diener und Könige. Deswegen sagt die Offenbarung in Offenbarung 1, Vers 5 und 6: "Und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit. Amen." Ein solcher König wird nicht sagen: Aber ich will herrschen. Ein solcher König wird sagen: Ihm sei die Herrlichkeit, ihm sei die Macht. Er ist mein König. So wie die 24 Ältesten in Offenbarung 4, die offensichtlich Könige sind. Sie haben einen Thron und sie haben Kronen, aber sie legen ihre Kronen nieder. Sie fallen nieder, weil, obwohl sie Könige sind, wissen sie, sie sind nur Mitkönige. Sie sind Geschöpfe und sie dienen dem König der Könige und er lässt sie an seinem Königtum teilhaben. Und deswegen sind wir Könige und Priester.
[25:54] In Daniel 7 gibt es eine beeindruckende Beobachtung. Ich denke, viele von uns kennen dieses Kapitel sehr gut. In Daniel 7 sehen wir, wie im himmlischen Gericht seit 1844 die Bücher aufgetan werden und wie das Gericht sich setzt. Und wir sehen dann in Vers 13, wie jemand in dieses Gericht gebracht wird. Es heißt in Vers 13: "Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen, und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht." Das ist niemand anderes als Jesus Christus, der sich immer wieder als der Sohn des Menschen bezeichnet hat. Der hatte sogar in dieser Situation, als die Jünger untereinander stritten, wer der höchste ist, gesagt: Schaut mal, ich bin der Sohn des Menschen und ich diene euch. Mein Königtum, auf das ihr wartet – was sagten denn? Alle Juden warteten auf diesen Menschensohn, der, wie sie meinten, die ganze Welt regieren wird. Und das stimmt ja auch. Er wird die ganze Welt regieren. Vers 14 sagt: "Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird nie zugrunde gehen." Er ist der zukünftige Weltherrscher. Aber dieses Königtum macht Jesus seinen Jüngern deutlich, ist ganz anders, als sie dachten. Es wird nicht daran bestehen, dass er jetzt stärker ist als Babylon und Persien und Griechenland und Rom, jetzt immer die anderen besiegt, militärisch sich ausbreitet und dann einfach diese Gewalteroberung irgendwie für Ewigkeit hält. Nein, nein, nein, nein, nein. Es wird ein ganz anderes Königreich sein. Ein Königreich, wie Jesus es auf dieser Erde vorgestellt hat. Und ja, er kommt in den Wolken des Himmels mit einer großen Armee, um die Feinde Gottes dann zu besiegen. Aber sein Charakter, der Charakter dieses Königreiches, ist auch dann ein geistliches Königreich, das nicht auf brutaler Macht und auf Rücksichtslosigkeit und Egoismus basiert, sondern auf der Liebe. Die Menschen werden wissen, wenn Jesus...
[27:56] Menschen werden wissen, wenn Jesus wiederkommt mit den Wolken des Himmels und mit allen himmlischen Heerscharen, werden sie wissen, dass er für sie gestorben ist. Das heißt ja in Offenbarung 6: "Berge, fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht des Zorns des Lammes." Sein geistliches Königreich. Und Jesus wird hier im Gericht vor der Wiederkunft zum König gekrönt, denn wir wissen in Offenbarung 14 und Offenbarung 19 kommt er als König der Könige. Er kommt mit einer Krone gekrönt. Er wird im himmlischen Heiligtum vom Hohen Priester dann zum König gemacht. Und die ganze Erde, alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen dienten ihm. Sie dienen dem König. Es ist seine Herrschaft. Ehre geht über die ganze Welt. Aber jetzt schaut in Vers 18. Das heißt in Vers 17 und 18: "Jene großen Tiere, vier an der Zahl, bedeuten, dass vier Könige sich aus der Erde erheben werden. Aber die Heiligen des Allerhöchsten werden die Königsherrschaft empfangen und sie werden die Königsherrschaft bis in Ewigkeit behalten." Ja, bis in alle Ewigkeit. Wer bekommt die Königsherrschaft in Vers 14? Ganz deutlich, es ist der Sohn des Menschen. Es ist der Menschensohn. Es ist Jesus Christus. Ihm wird Herrschaft, Ehre, Königtum verliehen. Alle Völker, Stämme, Sprachen dienen ihm. Seine Herrschaft ist ewig. Sein Königtum geht nicht zugrunde.
[29:23] Aber wer wird in Vers 18 zum König gekrönt? Wer bekommt in Vers 18 die Königsherrschaft? Es sind die Heiligen Gottes, die Gemeinde, die Erlösten. Jesus wird zum König gekrönt, aber wenn er sein Königtum antritt, sind alle seine Gläubigen auch Könige. Und zwar interessanterweise, jetzt kommt's, genau diejenigen, die ihm in Vers 14 dienen, sie dienen dem König der Könige, aber sind selbst Könige auch. Sie sind keine unabhängigen, egoistischen, sich selbst aufrichtenden Könige, wie es der Luzifer, der zu Satan wurde, sein wollte.
[30:06] dienende Könige. Denn sie dienen nicht nur Jesus und dem Vater, dem Heiligen Geist. Sie widerspiegeln auch den Charakter der Königsherrschaft und dienen denen, die unter ihnen sind. Und in diesem Königreich sind Herrschaft und Dienst nichts Gegensätzliches. Lieber Freund, liebe Freundin, auf dich und auf mich wartet ein Königreich. Jesus sagt, ich übergebe euch ein Königreich, und erklärte in dem gesamten Neuen Testament in all seinen Gleichnissen und Predigten dieses Königreich. Die Bergpredigt ist quasi die Verfassung, wenn man so möchte, die Grundsatzrede dieses Königreichs, das Programm dieses Königreiches.
[31:15] Die Zehn Gebote sind die Verfassung, wenn man so möchte, die Grundlage dieses Königreiches. Wir könnten immer weiter so gehen und die Texte alle dazu in Bezug nehmen, aber wir wollen heute feststellen, es gibt ein Königreich zu gewinnen. Ein Königreich, das so stabil ist, dass es für alle Ewigkeit hält. Babylon ist nach 70 Jahren gefallen. Medo-Persien hat ein bisschen mehr als 200 Jahre geschafft. Griechenland war nach ungefähr 200 Jahren auch am Ende. Rom hat es über 600 Jahre geschafft. Das Papsttum war über 1200 Jahre aktiv und kommt noch mal für eine kurze Zeit. Aber das Königreich Jesu wird bis in alle Ewigkeit halten. Das heißt ja, bis in alle Ewigkeit.
[32:03] Jesus sagt, wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen. Interessanterweise – und diesen Gedanken kann man vielleicht noch ein bisschen weiter vertiefen und da an anderer Stelle mal drüber nachdenken – aber interessanterweise wird Jesus im Allerheiligsten zum König gekrönt. Er wird dann seine hohenpriesterlichen Gewänder ausziehen und wird zum König gekrönt. Dann kommt er als König wieder und wird seine Königsherrschaft antreten. Ist es nicht interessant, dass das Allerheiligste auch etwas damit zu tun hat, wie wir auf den Himmel, auf die neue Erde vorbereitet werden? Ist das nicht eine Botschaft vom Allerheiligsten, der es darum geht, dass alle Sünde getilgt wird und wir uns bereit machen für das Hochzeitsmahl des Lammes, dass wir dann, wenn Jesus wiederkommt, mit ihm herrschen dürfen? Könnte es sein, dass das Allerheiligste nicht nur Jesus buchstäblich zu einem König macht, sondern durch die Adventbotschaft, die Drei-Engel-Botschaft, die Botschaft von 1844 vom Allerheiligsten, die Botschaft von der Vollendung des Evangeliums, wie es uns Offenbarung 10 sagt, dass diese Botschaft dazu auch dienen soll, aus uns Könige und Priester zu machen, die einmal auf der neuen Erde, im Himmel und dann auf der neuen Erde mit Jesus herrschen und dienen werden?
[33:56] 1. Korinther 6 erinnert Paulus die Gläubigen in Korinth an die Aufgabe, die auf sie wartet. Wenn wir einmal nach der Wiederkunft mit Jesus die 1000 Jahre im Himmel verbringen, er sagt in 1. Korinther 6, Vers 2 und 3: "Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden?" Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens? Im alten Orient und auch in vielen Teilen der Antike war das Richten die Aufgabe des Königs, wenn es einen gab. Es gab natürlich, wie in der demokratischen Athener Ära, gab es das dann nicht mehr. Aber wenn es irgendwo einen König gab, dann war das Richten die Aufgabe eines Königs. Es gab nicht, dass jemand König war über mein ganzes Imperium, aber jemand anders der Richter war. Die Rechtsprechung war eine genuine Aufgabe des Königtums, des Kaisertums. Das konnte natürlich in vielen Fällen delegiert werden, aber auch diese Delegierung bedeutet ja nichts weiter, als dass man im Ernstfall sich auch an die höchste Instanz wenden konnte, und gerade im römischen Reich war das so. Man konnte sich dann unter bestimmten Umständen immer wieder an den Kaiser selbst wenden. Es war die Aufgabe des Königs zu
[35:32] richten. Paulus sagt, wisst ihr nicht, dass wir richten werden? Das meint nicht deine amerikanische Jury, sondern dass wir richten werden, dass wir mit Jesus mit auf seinem Thron sitzen, denn Jesus wird dieses Gericht leiten. Wir werden mitrichten, und zwar nicht nur über Menschen, sogar über Engel. Ein Mensch, der Jesus nachfolgt und Jesu Sieg für sich in Anspruch nimmt, wird einmal von Jesus zu einer Position erhoben werden, wo er sogar als König über gefallene Engel das Urteil sprechen wird über die Engel, die dich und mich jetzt immer wieder zur Sünde verführen wollen. Wenn wir im Kampf gegen diese Engel nicht durch eigene Kraft, sondern durch das Blut Jesu und den Glauben an ihn und ihn allein Sieger sind, dann werden wir sogar über sie richten.
[37:04] Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen. Schauen wir in die Offenbarung, was das bedeutet. In Offenbarung Kapitel 20, da heißt es in Vers 4: "Während auf der Erde Wüste und Leere und Finsternis und all das ist und der Satan mit seinen Dämonen dort gefangen ist", heißt es in Offenbarung 20, Vers 4: "Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um das Zeugnis Jesu und um das Wort des Gottes Willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, noch das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten. Und sie wurden lebendig, und das nächste Wort: Und sie regierten die 1000 Jahre mit Christus." Sie richten und sie regieren, denn der König richtet auch. Und Gott ist König der Könige. Jesus ist König der Könige. Deswegen ist der Richter Gott. Jesus sagt selbst, dass Gott der Vater ihm alles Gericht übergeben hat. Aber Jesus lässt uns mitrichten. Wir sind Mitkönige und Mitrichter. Wir werden mit ihm regieren und mit ihm richten. Glaubst du nicht auch, dass man für diese Aufgabe vorher die Sünde überwunden haben sollte? Kann dort jemand auf der neuen Erde über Engel und gottlose Menschen richten, der selbst in seinem Charakter nicht geheiligt ist? Kann dort jemand richten, der selbst noch Sünde pflegt und hofft, dann irgendwann in der Ewigkeit mal ein bisschen weiterzukommen in dem Thema?
[39:13] Nein, deswegen sagt Jesus, wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, um dort mitherrschen zu können. Wir kommen nicht in den Himmel einfach nur, damit es uns einfach gut geht und damit wir uns mal entspannen können. Wir kommen in den Himmel, um Mitkönige zu sein, um mitzurichten. Und dann auf der neuen Erde mit Jesus für alle Zeiten ihm zu dienen und Mitkönig zu sein. Und so wie auf der ursprünglichen Erde unter der Königsherrschaft Gottes, Könige zu sein und damit der neuen Schöpfung zu dienen. Der einzige Unterschied zwischen der ersten Welt, die geschaffen worden ist vor dem Sündenfall, und der neuen Erde, wird sein, dass da nicht nur ein Garten Eden ist, Symbol der Königsherrschaft Gottes, sondern dass dann die Königsherrschaft Gottes ganz konkret, buchstäblich, physisch auf dieser Erde sein wird. Der Thron Gottes, das himmlische Jerusalem auf dieser Erde, Schaltzentrale des Universums, und wir mitten dabei als Mitkönige im Garten Eden. Das, was Luzifer aufgegeben hat, weil er nicht Mitkönig sein wollte, sondern Alleinkönig. Das dürfen wir haben, wenn wir das Reich Gottes annehmen und gerne Mitkönige sind, dienen und damit das Königreich Gottes repräsentieren.
[41:18] Zum Ende lesen wir 2. Timotheus 2, Vers 12. Ach, wir lesen Vers 11 noch dazu. "Glaubwürdig ist das Wort: Wenn wir mitgestorben sind – erinnern wir uns an Paulus: Ich bin mit Christus gekreuzigt – so werden wir auch mitleben. Wenn wir das Blut Jesu für uns in Anspruch nehmen, dann werden wir mit ihm leben." Vers 12: "Wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen." Offenbarung 3, Vers 21 sagt: "Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen." Paulus sagt in 2. Timotheus 2, Vers 12: "Wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen." Das Überwinden hat also was mit dem standhaften Ausharren zu tun. Ich frage euch, in der Drei-Engel-Botschaft, gibt es dort einen Punkt, wo es um das standhafte Ausharren geht? Geht es dort nicht am Ende? Gibt es dann nicht diese Gruppe von Gläubigen, von der es heißt: "Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren." Wer an Jesus glaubt und durch seine Kraft seine Gebote hält, der wird überwinden. Er wird Sieger sein und wird einmal auf der neuen Erde und schon 1000 Jahre im Himmel mit dem König der Könige zusammen regieren und richten auf der Grundlage der Zehn Gebote, die die Verfassung dieses Königreiches sind und die Jesus in ihren Herzen neu einschreiben durfte, die sie im Glauben an den Sieger siegreich gehalten haben, weil Jesus ihnen das geschenkt hat.
[44:10] Möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, so ein Sieger sein? Möchtest du mit ihm auf seinem Thron sitzen? Möchtest du eine Mitkönigin, ein Mitkönig sein? Jesus lädt dich heute ein. Nimm es an. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir wissen gar nicht genau, was wir sagen sollen, denn dein Wort ist so kräftig, deine Botschaft so überwältigend schön, dass wir einfach danke sagen möchten. Danke, dass du zu uns gesprochen hast. Danke, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt. Danke, dass dein Wort ausführt, wozu du es gesandt hast. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass wir wieder neu uns bewusst machen, was es bedeutet, dein Königreich kennen zu dürfen, in deinem Königreich leben zu dürfen. Herr, mach uns zu Königen und Priestern, wie du es schon immer vorgesehen hattest für diese Welt und wie es einmal auch sein wird, dass wir in dieser sündenkranken Welt, die dein Königreich nicht akzeptiert, dass wir lebendige Beispiele sind für das Reich Gottes. Dank für die Verheißung, dass, wenn wir deinen Sieg für uns in Anspruch nehmen und dich in unserem Leben, in unseren Gedanken, in unseren Worten und Taten siegen lassen, wenn wir es dir erlauben, den Satan unter unseren Füßen zu zertreten, dass wir einmal mit dir König sein werden für alle Ewigkeit. Danke dafür. Amen.
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