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In dieser Predigt von Ronny Schreiber geht es um die Frage, ob Wissen Wissen schafft oder ob Wissenschaft manchmal Verwirrung stiftet. Der Sprecher beleuchtet die biblische Schöpfungsgeschichte, die Sintflut und die Bedeutung der Taufe als Symbol für Neuanfang und Reinigung. Er erklärt, wie Gott durch Wasser und Feuer reinigt und wie dieser Prozess auch im menschlichen Leben stattfindet, um uns nach seinem Ebenbild zu erneuern. Die Predigt ermutigt dazu, den Kampf gegen die Sünde anzunehmen und sich von Gottes Geist verändern zu lassen.


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Serie: „Schafft Wissenschaft Wissen?“

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Transkript

[0:00] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft! Hallo, guten Morgen und einen gesegneten Sabbat auch euch! Ich freue mich, volle Reihen zu sehen. Es ist schön, dass die Gemeinde zu klein ist für die Gemeinde. Wir sind gerade dabei, an diesem Wochenende uns mit dem Seminar zu beschäftigen: „Schafft Wissen, schafft Wissen?“ Also, schafft Wissen, schafft Wissen, oder schafft Wissenschaft manchmal Verwirrung? Schafft Wissen, schafft Wissen.

[1:02] Wir hatten uns gestern Abend mit dem Thema beschäftigt, ob die Welt tatsächlich einmal unter Wasser war. Ob es tatsächlich eine große Flut gegeben hat vor einigen tausend Jahren. Und wir hatten uns die Welt betrachtet und hatten gesehen, dass tatsächlich das, was wir sehen können in der Natur, dass vor einigen tausend Jahren die ganze Welt einmal in Wasser untergegangen ist. Wir finden die Zeugnisse, die Sedimentschichten überall auf dem ganzen Kontinent und auf den ganzen Kontinenten. Also, die Welt war einmal unter Wasser.

[1:38] Nun, die Bibel kennt diese Geschichte und schreibt von der Sintflut. Auch viele andere ethische Kreise, viele andere Länder, viele andere Kontinente, viele andere Religionen kennen eine Geschichte, eine Art von einer Sintflut. Zeugen davon, dass die Welt irgendwann einmal unter Wasser gewesen ist und dass nur wenige Menschen gerettet wurden.

[2:02] Nun, wie kam es dazu? Wie kam es dazu, dass die ganze Welt einmal im Wasser unterging? Nun, ganz am Anfang hat Gott alles mal wunderbar geschaffen, hat alles hervorgebracht. Und heute ist der Tag, der Sabbat-Tag, an dem wir daran denken wollen. An dem wir ganz besonders daran denken wollen, dass Gott alles geschaffen hat. Also, es heißt ja, ich denke, der Sabbat-Tag ist, dass du ihn heiligst. Wir haben ihn hier. Denn, es heißt in dem Gebot: „Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und ruhte am siebten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbat-Tag.“ Weil Gott alles gemacht hat, feiern wir diesen Sabbat. Weil Gott alles geschaffen hat, weil er der Schöpfer ist von allem. Und an diesem Tag wollen wir ganz besondere Begegnungen haben miteinander, aber vor allem mit unserem Schöpfer, mit unserem Schöpfer im Himmel.

[3:06] Nun, der Gott, der alles geschaffen hat, hat am Anfang alles so geschaffen. Wie war es am Anfang? Was sagt Gott? „Am Anfang war alles sehr gut.“ Also, nachdem Gott in sechs Tagen die ganze Welt geschaffen hat, sagte er: „Am Anfang war alles sehr gut.“ Schlagt mal mit mir auf im ersten Buch Mose, wir schauen uns das mal an. Erstes Buch Mose, erstes Kapitel. Erstes Buch Mose, erstes Kapitel, Vers 31. Wie heißt es? „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend und es wurde Morgen, der sechste Tag. Und so wurde der Himmel und die Erde vollendet, samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte.“ Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.

[4:20] Also, ganz am Anfang, nach sechs Tagen Schöpfung, schaut Gott über alles, was er gemacht hat: das Licht, den Planeten, die Wasser, Himmel, die Tiere, die Pflanzen. Er guckt sich alles an, auch den Menschen, und er sagt: „Es ist sehr, sehr gut.“ Es ist gut, so wie es ist. Das heißt, Gott hat am Anfang vollkommen geschaffen. Und was ist dann passiert aus dieser vollkommenen Schöpfung? Alles war wunderbar, alles war vollkommen, alles war in Harmonie auf diesem Planeten.

[4:52] Nun, Gott hatte den Menschen. Also, es gab eine Rebellion im Himmel. Satan hatte sich aufgelehnt gegen Gott. Und jeder Engel und auch die Menschen konnten entscheiden, wem schließen sie sich an. Bleiben sie ihrem Schöpfer treu, oder gehen sie mit dieser neuen Bewegung, mit dieser neuen Rebellion, mit Satan mit. Und Gott hat den Menschen gesagt, er kann es sich selbst überlegen. Der Mensch darf selber entscheiden, welchen Weg er wählt. Und so lesen wir im zweiten Kapitel, in Vers 15, 16 und 17: „Und Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre. Und Gott, der Herr, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen. Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben.“

[5:50] Es gab also zwei Bäume in Eden. Der eine Baum war der Baum des Lebens. Der andere Baum war der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und Gott sagt den Menschen: „Iss nicht davon. Wenn du davon isst, wirst du gewisslich sterben.“ Und die Menschen wollten auch gar nicht davon essen. Der Baum stand da und die Menschen hatten nicht die Ambition, von diesem Baum zu essen. Bis es irgendwann einmal kam, wir lesen es im dritten Kapitel, dass Satan in der Gestalt der Schlange die Menschheit dazu verführte. Genau genommen Eva verführte, diese Frucht zu essen. Und plötzlich sollte sich einiges ändern auf der Welt. Was später auch zur Sintflut führte. Es sollte sich einiges ändern. Diese wunderbare Schöpfung sollte plötzlich fallen.

[6:37] Nun, Gott hatte die Menschen gewarnt und sagt: „Iss nicht von dieser Frucht, damit du nicht erkennst, was das Böse ist.“ Denn der Mensch zu dem Zeitpunkt kannte nur das Gute. Er lebte ja in Eden, er lebte bei Gott. Und alle Tiere und alle Pflanzen und alles war einfach wunderbar in Harmonie, diente einander, diente den Menschen. Und nun sollte der Mensch nicht erkennen, was das Böse ist. Ja, stimmt, zu dem Zeitpunkt hat der Mensch es erkannt, wo er diese Frucht aß, dass plötzlich das Böse in die Welt einzog und ganz viel Veränderung schafft. Aber Gott hat es nicht gewollt. Gott wollte nicht, dass der Mensch leidet. Er wollte nicht, dass wir heute Schmerzen empfinden. Er wollte nicht unsere Tränen. Er wollte auch unsere Krankheit nicht. Und auch der Tod war nicht von Gott geplant. All diese Dinge. Gott wollte nicht, dass wir krank werden. Gott wollte niemals sehen, dass eine Mutter am Grab ihres Kindes steht. Das war niemals von Gott vorhergedacht. Er wollte die Menschen bewahren, das nicht zu tun. Aber der Mensch wollte diese Erkenntnis gewinnen.

[7:42] Und da stehen wir heute. Gott hat den Menschen eigentlich geschaffen, nach seinem Ebenbild vollkommen gemacht. Aber wie lange lebt der Mensch heute so? Was ist so die Lebenserwartung von Menschen ungefähr? 80, 90, je nachdem, in welchem Kulturkreis wir vielleicht sind, ist das so vielleicht die Lebenserwartung. Das Kuriose daran ist, in dieser unserer Lebensspanne werden wir das Gehirn, das Gott uns gegeben hat, nicht ausnutzen können. Wir haben so viel Speicher, wir haben so viele Möglichkeiten. Gott hat uns einen Riesenapparat gegeben, mit dem wir denken können. Aber der ist nicht für 80, 90 Jahre gemacht. Dieses Riesengehirn hat so viel Speicherplatz, dass wir damit ganze Tausende von Jahren einfach mal speichern können. Dieses Gehirn kann so schnell denken, dass sogar heutige Computer nicht mitkommen. Was Gott uns da in den Kopf gesetzt hat, ist evolutionistisch übrigens überhaupt nicht erklärbar. Es macht ja gar keinen Sinn. Evolutionistisch würde ja bedeuten, etwas wird so angepasst, dass es uns gerade in dem Moment dient. Es wird aber nicht übermächtig gebaut, denn das verschwendet ja nur Energie. Unser Gehirn braucht ungefähr 10% unserer ganzen Körperenergie die ganze Zeit im Leerlauf. Das macht keinen Sinn, dass wir ein so großes Gehirn haben, das wir kaum gebrauchen können. Wir brauchen nur ein paar Prozent dieses großen Hirns, das wir haben. Fragt man sich, warum haben wir so viel? Was hatte der Mensch ursprünglich für Aufgaben? Warum können wir so viele Dinge?

[9:28] Wenn ein Schalter umgelegt wird im Gehirn, sind einige Menschen plötzlich so, dass sie besser rechnen können als alle Computer. Habt ihr das mal gesehen? Dass Menschen plötzlich mathematisch freigeschaltet sind, klick, und plötzlich Zahlenkombinationen ausrechnen, schneller als Computer das können. Es gibt Menschen, bei denen ist etwas anderes im Gehirn umgelegt, und da ist ein anderer Bereich geöffnet im Gehirn. Und die haben plötzlich ein fotografisches Gedächtnis. Die blicken hier einmal über den Saal, drehen sich um und sagen dann: „Hier sitzt der, der, der, und der hat das an, und der hat das an, und der hat das an, und der hat das an.“ Da ist ein anderer Bereich frei. Also, verschiedene Bereiche in unserem Gehirn, auf die wir gar nicht wirklich zugreifen können. Wenn die freigeschaltet werden, können wir unglaubliche Dinge.

[10:12] Jetzt fragt man sich natürlich: Gott hat uns so ein Gehirn gegeben, und wir können es kaum verwenden. Nun, hat das vielleicht etwas damit zu tun, was aus uns geworden ist? Die Menschheit ist damals gefallen und nahm plötzlich den Tod in Kauf, den Gott nie vorgesehen hatte. Und jetzt kam es dazu, dass der Mensch, der eigentlich unsterblich geschaffen, oder nicht unsterblich geschaffen, der eigentlich nicht sterben sollte, so muss man es sagen, plötzlich den Tod annimmt. Und plötzlich sterben die Geschöpfe Gottes. Der Mensch, die Tiere, alles geht plötzlich kaputt.

[10:51] Was ist geworden aus dieser Welt, nachdem der Mensch gefallen ist? Die ganze Schöpfung fällt mit. Alles wird krank, alles geht kaputt. Und wenn wir ein paar Kapitel überspringen und ins sechste Kapitel gehen, 1. Mose Kapitel 6, geht es plötzlich so weit, dass wir in Vers 5 und 6 lesen, was aus dem Menschen geworden ist: „Als aber der Herr sah, dass die Bosheit der Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens alle Zeit nur böse, da reute es den Herrn, dass er die Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen.“ Der Mensch war plötzlich gefallen und alles, was er alle Zeit, alles, was er am Herzen hatte, war nur noch böse. Die Sünde hat also sein Herz ergriffen und hat ihn völlig von Gott entfremdet. Dieser Mensch, der einmal geschaffen war, um Gottes Ebenbild zu sein, war nun Gott völlig entfremdet. Alles war immer nur böse in ihm. Und Gott war traurig darüber. Das war nicht die Art und Weise, wie Gott den Menschen schaffen wollte.

[12:00] Und es heißt, es reute den Herrn, und dann passierte etwas. Jetzt kommt dieses große Ereignis in der Bibel, dass plötzlich die Welt überflutet wird. Das heißt, die Menschheit und diese ganze kaputte Natur wird ausgelöscht. Die große Flut. Heute sehen wir, wenn wir uns die Paläontologie angucken und wir gucken in diesen ganzen Schichten und sehen die ganzen Tiere und die ganzen Pflanzen und alles, was damals untergegangen ist, dann stellen wir fest, dass heute von all dem, was es heute gibt, diese ganzen Pflanzenarten, diese ganzen Tierarten, die wir heute haben, nur noch 5-10% von dem leben, was einmal auf dem Planeten war. Das heißt, über 90% von allen Arten, von allen Tieren, von allen Pflanzen sind ausgestorben. Wir finden diese Zeugen noch in den Schichten der Steine. Und alles andere, was heute nicht mehr da ist, ist einfach in der Flut vernichtet worden. Oder kurz danach.

[13:00] Das heißt, diese ganze Welt wurde radikal umgekrempelt. Gott hat etwas neu geschaffen. Noah und seine Familie, 8 Leute, haben es überlebt. Und Gott wollte eine Neuschöpfung machen. Er wollte, dass die Menschen sich neu ansiedeln und sich neu ausbreiten. Es ging nun erst im Kleinen. Da waren ja nur 4 Familien, also diese 8, die überlebt haben. Und im Kleinen fing es an. Und es sollte jetzt sehr gewaltig werden. Denn die Aufgabe von Gott an die Menschen war immer noch: „Füllt die Erde.“ Und das sollten die Menschen nun auch machen. Sie sollten diese neu eroberte Welt, die ja gerade wieder trocken gelegt wurde, erobern. Es fing im Kleinen an. Gott wollte sein Reich, so wie er es sich gedacht hatte, neu aufbauen. Und es fängt im Kleinen an.

[13:52] Schau mal in Matthäus 13. Und hier ab Vers 31. Hier heißt es: „Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte. Dieses ist zwar unter allen Samen das Kleinste, wenn es aber wächst, so wird es größer als die Gartengewächse und wird ein Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.“ Ein anderes Gleichnis sagte er ihnen: „Das Reich der Himmel gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und heimlich in drei Schäffeln Mehl hinein mischte, bis das Ganze durchsäuert war.“

[14:49] Also, die Idee hierbei ist, Gottes Reich ist wie ein Senfkorn. Es fängt winzig an und breitet sich dann aus. Wir sehen, nachdem die Flut über die Welt ging und nachdem die komplette Welt völlig verändert war und völlig neu gestaltet war, dass eine kleine Gruppe, nämlich die, die der Arche entkommen ist, inklusive der Tiere, einen kleinen Anfang machen und eigentlich sich jetzt ausbreiten sollen und das Reich Gottes bauen sollen. Ist übrigens ein Symbol, das es für uns Menschen auch gibt. Was damals mit der Erde passiert ist, soll auch in unserem Leben passieren. Die Erde war voller Bosheit, wurde versenkt im Wasser, kam herauf zu etwas Neuem und sollte nun das Reich Gottes vergrößern. Das ist ein Symbol, das wir auch in der Taufe kennen. Ein Mensch voller Sünde, versenkt im Wasser, steht auf zu einem neuen Leben und das Reich Gottes soll nun in seinem Herzen groß werden. Es fängt im Kleinen an und wird groß. Wenn ein Mensch das Taufwasser verlässt, hat er nicht gleich alle seine Sachen überwunden, ist sein Charakter nicht gleich völlig verändert, sondern es fängt im Kleinen an, in ihm, und wird dann größer. Das ist das Gleiche, was wir in der Flut sehen, die die Erde überschwemmt hat.

[16:19] Nun, die Erde wurde in dieser Flut versenkt. Die Bibel sagt sogar, dass die Fluten selbst die höchsten Berge überstiegen haben, 15 Fuß. Also, die ganze Erde war unter Wasser, komplett runter. Ein Symbol, dass die Sünde von dieser Erde weggewaschen war. Aber wir wissen, wenn wir die Geschichte weiter studieren, von dem Volk, was es dann passiert, die Sünde kam wieder auf. Und es blieb nicht im Plan Gottes. Wieder sammeln sich Dinge. Zum Beispiel, was passierte direkt nach der Flut? Was haben die Menschen versucht zu bauen? Einen großen Turm. Sie sammelten sich wieder und versuchten, wieder gegen Gott zu kämpfen. Sie versuchten, sich wieder völlig unabhängig von Gott zu machen. Sie sollten das Ebenbild Gottes widerspiegeln und sie versuchten, wieder von Gott wegzukommen.

[17:10] Nun, die Erde ist also wieder völlig unter der Sünde. Wie kommt die Erde denn nun endlich raus aus der Sünde? Wann wird die Erde von der Sünde frei sein? Bei der zweiten Wiederkunft? Ja, noch nicht ganz. Bei der dritten Wiederkunft. Nach den 1000 Jahren. Und zwar, nachdem die Erde mit Feuer gereinigt wurde. Mit Wasser wurde die Erde gereinigt. Aber die Erde musste noch mit Feuer gereinigt werden. Feuer musste dazukommen. Wenn die Erde am Ende aller Zeiten in Feuer gereinigt wird, dann ist sie ohne Sünde. Wenn alle Elemente schmelzen. Wenn alles neu gestaltet wird. Und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn Gottes Reich auf der Erde steht und dann fällt, wird Feuer vom Himmel fallen. Wenn Gottes Reich auf die Erde fällt, dann wird Satan versuchen, dieses Reich zurückzuerobern. Oder? Sagt uns die Bibel das nicht, dass Satan versucht, diese Stadt anzugreifen, um die Erde zurückzugewinnen. Und dann wird Feuer vom Himmel, aufgemerkt, Feuer vom Himmel fallen und wird die Erde reinigen.

[18:44] Das ist das, was auch in unserem Herzen passiert. Wenn Gottes Reich, Gottes Senfkorn unser Herz gesetzt wird, wird Satan versuchen, sein Reich zurückzuerobern. Wird Satan versuchen, uns zurückzukriegen. Und was wird diese Sünde verzehren? Feuer vom Himmel. Feuer vom Himmel muss kommen, um unsere Herzen zu reinigen. Wir schauen uns das gleich genauer an. Die Idee, was wird passieren auf der neuen Erde, nachdem Feuer vom Himmel die Erde gereinigt hat? Was kommt dann? Eine Neuschöpfung. Eine Neuschöpfung wird entstehen. Wir lesen das in Offenbarung 21. Was dann passieren wird? Wir gucken nur kurz rein. Ich glaube, der Text ist weitgehend bekannt. Offenbarung 21. Wir lesen ab Vers 1: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen. Und das Meer gibt es nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss.“

[20:27] Dieser Text sagt, dass Gott alles neu machen wird. Nachdem das Feuer gefallen ist und die Erde in einen Feuersee verwandelt hat, wird Gott alles neu machen. Alles wird neu entstehen. Denn die Erde soll in den Urzustand zurückversetzt werden, in dem Gott sie einmal geschaffen hat. „Siehe, es war sehr gut.“ Paradiesische Zustände.

[20:50] Wo soll der Mensch hinkommen, wenn das Feuer vom Himmel, ein Symbol für den Heiligen Geist, in sein Herz kommt? In welchen Zustand soll er versetzt werden? In den Zustand ganz am Anfang der Schöpfung. „Siehe, es war sehr gut.“ Als Ebenbild Gottes. Das soll der Mensch auch wieder hin. So wie das, was wir im Großen sehen bei der Erde, wie sie angefangen hat, wie sie gefallen ist, wie sie gereinigt wurde, wie sie mit Feuer gereinigt wurde und wie sie komplett neu wird in einer Neuschöpfung. Genau das Gleiche muss mit den Menschen passieren. Auch er muss neu geschaffen werden und wieder zurück zum Ebenbild Gottes.

[21:37] Schaut mal bitte mit mir in den Texten Matthäus 3. In Matthäus 3 lesen wir die Geschichte von Johannes dem Täufer. Und Johannes der Täufer spricht nun zu den Menschen, die zu ihm kommen und sagt in Vers 11: „Ich taufe euch mit Wasser zur Buße. Der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, sodass ich nicht würdig bin, ihm die Schuhe zu tragen. Der wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen.“ Das Gleiche, was damals war, oder das Gleiche, was wir in der Geschichte der Erde erleben werden, das Gleiche muss in uns auch geschehen. Zwei Taufen. Taufe mit Wasser, Taufe mit Feuer. Die Wassertaufe und die Feuertaufe.

[22:37] Jesus Christus sagt in Johannes 3, in Vers 5 spricht er mit Nikodemus und macht ihm das klar, dass wenn eine Neugeburt vonstatten gehen soll. In Johannes 3, Vers 5 sagt Jesus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“ Jesus sagt, es gehören zwei Dinge dazu: Wasser und Geist. Wasser und Feuer.

[23:18] Nun, die Taufe ist unsere Willenserklärung zu sagen: Ich möchte meinen alten, boshaften Mensch ins Grab legen und möchte zu einem neuen Leben aufstehen. Und ich bezeuge das von dem ganzen Universum. Dass es alle hören, dass es alle Engel sehen und all die Menschen, die dazu kommen. Ich bezeuge, ich möchte mein altes, sündiges Leben im Wasser begraben. Und ich möchte zu einem neuen Leben aufstehen. Das ist das, was ich tue in der Taufe. Und das Gleiche ist das, was wir am Anfang bei der Erde gesehen haben. Die Erde ging in Wasser unter und sie stand aus dem Wasser wieder auf. Wie oft musste die Erde im Wasser getauft werden? Einmal. Sie wurde einmal aus dem Wasser gehoben. Das ist bei uns genauso. Ich muss mich nicht, weil ich sündige, jedes Quartal neu taufen lassen. Ich muss nicht jedes Quartal oder jeden Sabbat mich neu taufen lassen, weil ich ein sündiger Mensch bin. Ich muss meine Willenserklärung geben: Gott, ich möchte mein altes Leben ablegen und möchte von jetzt an zu dir gehören und ich bezeuge das von dem ganzen Universum und von allen Menschen. Und das zeige ich symbolisch in dieser Taufe. Ich gebe mein altes Leben ab und stehe zu einem neuen Leben auf. Das mache ich einmal unter vollem Bewusstsein. Ich möchte das machen und es soll ein Zeugnis sein vor aller Welt und vor dem ganzen Universum. Ich gehöre ab jetzt zu Gott.

[24:55] Das Gleiche hat Jesus Christus seinen Jüngern gezeigt, als Petrus sich die Füße nicht waschen wollte und dann sagte: „Wasche mich ganz.“ Und Jesus Christus sagt: „Wer gebadet hat, der hat es nicht nötig, nochmal ganz gewaschen zu werden. Es reicht, wenn ihm die Füße gewaschen werden.“ Das macht Jesus auch bei uns immer. Wir laufen mit unseren Füßen über eine schmutzige Erde, wir leben auf einer schmutzigen Welt und Jesus Christus wäscht uns immer wieder die Sünden ab. Aber wenn ihr getauft seid, dann seid ihr rein. Wenn ihr zu Jesus Christus gehört, dann braucht ihr euch nicht immer wieder taufen lassen. Ihr seid einmal getauft auf seinen Namen und Jesus Christus vergibt euch fortan eure Schuld. Dafür hat er gekämpft, dafür hat er bezahlt.

[25:38] Aber das ist noch nicht alles, was wir brauchen. Denn die Sündvergebung ist nur ein Teil. Was wir noch brauchen, ist eine Feuertaufe. Schaut mal mit mir in Lukas 12. Und wir lesen ab Vers 49. Ab Vers 49. Jesus Christus sagt hier: „Ich bin gekommen, ein Feuer auf die Erde zu bringen, und wie wünschte ich, es wäre schon entzündet! Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie drängte es mich, bis sie vollbracht ist. Meint ihr, dass ich gekommen sei, Frieden auf Erden zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung.“ Jesus Christus möchte ein Feuer anzünden in dieser Welt und er sagt: „Ich wünschte, es würde schon brennen.“ Und dann sagt er: „Ich bin nicht gekommen, euch Frieden zu bringen, ich bin gekommen, um Entzweiung zu bringen. Ich bringe das Schwert.“

[26:51] Nun, hat Gott wirklich Feindschaft gebracht? Hat Gott Feindschaft gesät? Einige nicken. Das ist doch genau das, was er ganz am Anfang sagt, oder? Zu der Schlange: „Ich werde Feindschaft setzen zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen.“ Kennt ihr den Text? Gott möchte Feindschaft setzen. Satan hatte die Menschen und Gott zu Feinden gemacht. Er hatte die Menschen gegen Gott aufgelehnt. Und jetzt kommt Gott und sagt: „Ich möchte Feindschaft setzen zwischen dir und der Schlange. Ich werde Feindschaft setzen zwischen den Menschen und Satan. Ich möchte Feindschaft setzen zwischen den Menschen und der Sünde, dass sie wieder zu mir zurückkommen.“ Gott möchte Feindschaft setzen. Jesus Christus kam, um dieses Feuer anzuzünden, das in unseren Herzen brennt, dass wir Feindschaft empfinden gegen die Sünde. Dass wir Feindschaft empfinden gegen alles, was sündig ist, gegen alles, was die Sünde liebt. Und das hat Jesus Christus gemacht. Und er wünschte, dass dieses Feuer schon angefangen hätte, als er da war. Der Geist Gottes musste ausgegossen werden. Das Reich Gottes muss in uns beginnen. Und dieses Feuer, das Gott in unsere Herzen ausgießt, muss Stück für Stück die Sünde in unserem Herzen verzehren. Aber Stück für Stück.

[28:22] Das Gleiche, was passiert ist, nachdem Jerusalem auf die Erde kam. Das Feuer hat die Erde Stück für Stück verzehrt. Alles, was auf der Erde passieren wird, das passiert auch in unserem Leben. Und einige Sünden in unserem Leben werden von diesem Feuer schnell ergriffen und schnell verzehrt werden. Einige der Dinge in unserem Leben werden von diesem Feuer angegriffen und es wird länger dauern. Genau das Gleiche, was am Ende der Zeiten passiert auf dieser Erde. Das Feuer wird alle Sünde ergreifen und einiges ist schnell weg und einiges braucht länger. Aber vernichtet wird alles, was Sünde ist. Das wird auch in unserem Herzen sein. Einige Dinge wird der Geist Gottes schnell rausschmeißen und verändern und einige Dinge, mit denen kämpfen wir etwas länger. Aber Gottes Geist wird uns reinigen.

[29:16] Wisst ihr, in 2. Korinther 3, Vers 18 heißt... Ach, schlagt den mal auf. Ich will den nicht falsch zitieren. 2. Korinther 3, Vers 18. Im 2. Korinther 3, Vers 18 lesen wir: „Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.“ Da steht, wir werden vom Feuer, das auch vom Himmel kommt, also vom Geist des Herrn, Stück für Stück verwandelt, nämlich von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, von Charakterzug zu Charakterzug, in das Ebenbild Gottes. Wir werden Stück für Stück vom Geist des Herrn verwandelt. Das ist der Prozess, in dem wir stehen. Übrigens auch nach der Taufe. Viele von euch, vielleicht die meisten, sind getauft. Und trotzdem muss dieser Prozess im Herzen stattfinden. Stück für Stück muss der Charakter verändert werden.

[30:35] Ich möchte mal ein Beispiel mit euch angucken. Ihr erinnert euch, als Israel Ägypten verlassen hat. Israel ging aus Ägypten und sie kamen ans Rote Meer. Gott teilte das und sie gingen hindurch. Und das ist eine Symbolik für die Taufe, die Israel bekommen hat. Israel wurde symbolisch getauft im Roten Meer. Nun wurden sie gestärkt durch geistliche Speise, die Gott ihnen gegeben hat. Und sie sollten mit dieser Stärkung eigentlich die Sünde ausrotten. Nämlich da, wo sie hin sollten. Wo sollten sie hin? Nach Kanaan, ins gelobte Land. Und ihre Aufgabe war, die Sünde im Land Kanaan auszurotten. Aber Israel weigerte sich zu kämpfen. Sie sahen wohl die ganze Belohnung an und sahen auch diese großen Trauben und was sie da rausgebracht haben und wollten das auch gerne haben. Aber sie weigerten sich, an der Seite Gottes zu kämpfen. Obwohl Gott ihnen zugesagt hat: „Ich werde dir den Sieg schenken.“ Weigerte sich Israel, diesen Kampf zu kämpfen.

[31:49] Es gibt heute viele getaufte Menschen auf der ganzen Welt, in sämtlichen Kirchen, die sich weigern, diesen Kampf zu kämpfen. Die getauft sind, aber die sagen: „Ich möchte mit Gott nicht gegen die Sünde in meinem Herzen kämpfen.“ Obwohl Gott den Sieg versprochen hat. Und das ist die gleiche Sünde, die Israel damals gemacht hat. Durchs Rote Meer gezogen, sie waren geistlich getauft, sie waren symbolisch getauft und weigerten sich jetzt, den Kampf zu kämpfen, um die Sünde auszurotten. Die Folge davon war, die ganze Generation starb. Die ganze Generation wurde von Gott dahingerafft. Außer, die einzigen, die später da reinkamen, waren Kaleb und Josua. Das waren die einzigen, die später in das Land kamen.

[32:43] Lest mal bitte mit mir im 1. Korinther 10. 1. Korinther 10, wir lesen mal einige Verse. Paulus schreibt hier: „Ich will aber nicht, meine Brüder, dass ihr außer Acht lasst, dass unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurch gegangen sind. Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer. Und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken. Denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Felsen aber war Christus. Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen. Sie wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt. Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschrieben, damit wir nicht nach dem Bösen begierig werden, so wie jene begierig waren. Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen. Wie geschrieben steht: Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und um zu trinken und stand auf, um sich zu vergnügen. Lasst uns auch nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben und es fielen an einem Tag 23.000. Lasst uns auch nicht Christus versuchen, so wie auch etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. Murrt auch nicht, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.“

[34:11] Paulus sagt, es ist ein Beispiel, das uns gegeben wurde, wenn wir in die Geschichte gucken, was damals passiert ist. Ja, sie wurden getauft und ja, sie hatten eine Mission, aber nein, sie haben sie nicht erfüllt. Sie haben sich eigene Götzen gemacht. Sie sind von diesen Götzen nicht losgekommen. Sie haben sich eigene Ziele gesteckt, anstatt Gottes Ziele zu suchen. Dabei waren sie sein Volk. Sie trugen den Namen sein Volk. Aber sie folgten ihm nicht. Gottes Volk folgte ihm nicht mehr. Und so ist die ganze Generation in der Wüste gestorben. Keiner hat dieses Land ererbt, außer zwei. Nur die zweite Generation, die danach kam, die sollten das übernehmen und die sollten das Land erben. Und tatsächlich, Josua führte die zweite Generation in das Land Kanaan.

[35:01] Josua, hier übrigens ein gutes Symbol für Jesus Christus. Sie durchzogen den Jordan. Sie wurden getauft. Sie kamen in das Land Kanaan hinein. Und sie haben dieses Feld Kanaan Stück für Stück erobert. Gott hat ihnen die Kraft gegeben. Sie haben nicht alles auf einmal eingenommen. Sie haben sie nicht verteilt und haben alle Städte angegriffen. Stück für Stück sind sie auf die einzelnen Städte losgegangen und haben das Feld erobert. Das ist das, was Josua damals mit Israel gemacht hat, hat Jesus auch mit euch vor. Er möchte auch mit euch Stück für Stück das Herz erobern. Das ist das, was Jesus Christus in unserem Leben machen möchte. Stück für Stück.

[35:57] Nun, was passieren sollte, will ich euch mal kurz zeigen an einem Vers, was der Befehl war Gottes in Josua 11, Vers 11. Josua 11, Vers 11. Lesen wir, wie Josua die Städte erobert hat. 11, Vers 11: „Und sie schlugen alle Leute, die darin waren, mit der Schärfe des Schwertes und vollstreckten den Bann an ihnen, sodass nichts übrig blieb, was Odem hatte, und er verbrannte Hasor, also die Stadt, mit Feuer.“ Diese Stadt sollte nicht nur besiegt werden, diese Stadt musste mit Feuer verbrannt werden. Diese Stadt sollte komplett ausgerottet werden. Was da war an Sünde, sollte komplett weg. Und das Feuer sollte das schaffen. Die Männer konnten in den Kampf gehen, aber Gott musste sie führen. Als die Stadt erobert war, als die Stadt gewonnen war, musste alles weg, was da war. Und es wurde verbrannt.

[37:09] Das ist das, was der Geist Gottes in unserem Herzen tun kann. Kann die Überreste, alles, was da ist, einfach wegbrennen. Er führt uns zum Sieg gegen die Sünde, und er verbrennt alles, was da noch drin ist. Er merzt das Ganze aus. Er vollstreckt den Bann an den Sünden in unserem Herzen. Das ist eine Neuschöpfung in uns.

[37:30] Aber die Frage ist, wie viele Josuas und Kalebs gibt es heute unter uns? Wie viele Menschen gibt es von uns, die bereit sind, diesen Kampf zu kämpfen? Die nicht nur die Wassertaufe hinter sich haben, sondern die auch bereit sind, zu sagen: „Ich nehme die Feuertaufe. Ich werde Gottes Geist mein Herz verändern lassen.“ Wie viele davon gibt es wirklich? Und zwar in allen Gemeinden. Wie viele sind da? Wie viele sind hier heute unter uns, die nicht nur die Wassertaufe annehmen, sondern auch sagen: „Ich möchte nach Kanaan einmarschieren. Ich möchte die Feuertaufe in meinem Herzen annehmen.“

[38:11] Viele Menschen sind es, die sich zur Wassertaufe bekennen und damit zu Gott bekennen und sagen: „Ich nehme ein Zeugnis ab, ich möchte zu Gott gehören“, aber dann später doch nicht so handeln. Sie sagen: „Ich möchte dir folgen“, aber ihre Handlung spricht nicht für sie. Sie tun es nicht.

[38:31] Nun, zwei Verse möchte ich noch mit euch angucken. Die Idee, die dahinter steckt, hinter dieser ganzen Eroberung, hinter dieser ganzen Neuschöpfung, die wir auf der ganzen Welt sehen, die wir in den ganzen kleinen Geschichten sehen, von Josua zum Beispiel, wie er das Land erobert, die wir auch in unserem eigenen Herzen sehen, haben einen schöpferischen Charakter. Gott, der am Anfang die Welt geschaffen hat, möchte auch in uns was Neues schaffen.

[38:56] Im fünften Buch Mose, in Kapitel 5, in 5. Mose 5 stehen die 10 Gebote. Und hier steht nochmal das Sabbatgebot. Und das Sabbatgebot steht hier anders als im zweiten Mose. Es heißt ab Vers 12: „Halte den Sabbattag und heilige ihn, wie es dir der Herr, dein Gott, geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes, da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Esel, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du.“ Begründung, Vers 15: „Denn du sollst bedenken, dass du auch ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestreckten Armen. Darum hat dir der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbatag halten sollst.“

[39:59] Warum soll der Sabbat-Tag gehalten werden? Weil er uns erlöst hat. Weil er uns aus Ägypten, aus unserem alten Leben herausgeführt hat und uns ein neues Leben gegeben hat, eine Neuschöpfung. Im zweiten Mose 20 soll der Sabbat-Tag gehalten werden, weil Gott alles geschaffen hat, was wir sehen. Im fünften Mose 5 soll der Sabbat-Tag gehalten werden, weil Gott eine Neuschöpfung in euch gemacht hat. Wenn wir Sabbat für Sabbat uns treffen und an diesen Tag denken, dann lasst uns an beide Dinge denken: an die Schöpfung, die wir draußen sehen, an all das, was wir hier sehen, was Gott gemacht hat, und an die Neuschöpfung, die in uns vorgeht. An die Neuschöpfung, die wir sind. Beide Dinge haben gottesschöpferischen Charakter. Und die eine Schöpfung erleben wir hoffentlich Tag für Tag neu, wie Gott unser Herz verändert.

[40:54] Ich möchte noch einen einzigen Abschnitt mit euch lesen. Und zwar in Kolosser 3. Kolosser 3, Vers 1. „Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.“ Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, ja, wann spielt das? Nach der Auferstehung? Nein. Sondern? Nach der Taufe. Jetzt, genau. „Wenn ihr mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.“

[41:56] Paulus spricht hier also zu getauften Menschen. Also zu der Gemeinde in Kolossea. Zu euch. Wir lesen weiter. Vers 2: „Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus unser Leben offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.“

[42:26] „Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, die Götzendienst ist. Um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Unter ihn seid auch ihr eins gewandelt, als ihr in diesen Dingen lebtet. Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Mund. Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. Wo nicht Grieche noch Jude ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, noch Barbar, Skythen, Knecht, Freier, sondern alles und in allen Christus. So zieht nun an, als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut. Er tragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat, gleich wie Christus euch vergeben hat, so auch ihr.“

[43:30] Paulus spricht hier von dieser Neuschöpfung in uns und er spricht genau uns an. Er sagt: „Ihr, die ihr doch schon zu Gottes Volk gehört, ihr, die ihr doch schon auferstanden seid.“ Auch wir haben es nötig, unser Herz immer noch verändern zu lassen. Auch wir haben es nötig, jeden Tag von Gott ein Stück zu lernen. Und wie es damals war, als Josua Kanaan erobert hat, so ist es auch bei uns. Gott führt uns mal gegen die Stadt, mal gegen die Stadt, mal gegen die Sünde und mal gegen die Sünde. Und jedem von euch im Herzen seinen eigenen Weg. Ihr wisst, welche Städte zu erobern sind in euren Herzen. Und Gott möchte euch den Sieg schenken. Er möchte mit euch dagegen vorgehen. Und ich glaube, heutzutage brauchen wir einfach mehr Kalebs und mehr Josuas. Menschen, die sich entscheiden, diesen Weg auch zu gehen. Menschen, die sich entscheiden, ein lebendiges Zeugnis vor der ganzen Welt zu sein, wie der Charakter Gottes ist. Zu zeigen, dass Gott, der einmal alles geschaffen hat, auch heute in der Lage ist, jeden Menschen, und egal wo dieser Mensch steht, egal was dieser Mensch für eine Vergangenheit hat, neu zu schaffen.

[44:44] Und die Frage ist, wer von euch möchte Christus in sein Herz hineinlassen, ihm das Feld Kanaans in seine Hände geben und Stück für Stück sich von Christus verändern zu lassen, ohne dabei die Schätze Kanaans in seinem Herzen zu vergraben? Sondern wirklich an all diesen Schätzen der Welt, an diesen Schätzen Kanaans, die unser Herz fesseln, den Bann zu vollstrecken, den Geist Gottes wirken zu lassen und alles Weltliche, alles, was uns fesselt, herauszuschmeißen, damit wirklich Gott das ganze Feld erobern kann, damit Josua ganz Kanaan erobern kann. Wer von euch möchte Jesus in sein Herz lassen, damit alles erobert wird, wirklich alles? Amen.


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