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In dieser Predigt beleuchtet Christopher Kramp die Geschichte Abrahams und die Bedeutung von Gottes Ruf. Er erklärt, wie Abraham trotz seiner Herkunft aus dem babylonischen Ur und der kulturellen Umbrüche seiner Zeit eine persönliche Beziehung zu Gott aufbaute. Die Predigt thematisiert Abrahams Glauben, seine Fehler und wie er lernte, Gottes Stimme zu erkennen und ihm zu vertrauen, selbst wenn die Umstände unmöglich schienen. Es wird gezeigt, wie Abrahams Leben ein Vorbild für unseren Glauben ist und wie Gottes Verheißungen sich auch in unserem Leben erfüllen können.


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Serie: Wenn Gott zweimal ruft

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Transkript

[0:26] Noch einmal einen wunderschönen guten Abend. Ich hoffe, Sie haben sich schon auf diese Vortragsreihe gefreut. Ich bin jedenfalls ganz gespannt. Ich konnte es kaum erwarten, dass es endlich losgeht, weil es so interessante Themen sein werden. Und ich hoffe, Sie sind auch gespannt. Ich hoffe, Sie haben Ihre Bibel dabei. Darf ich mal sehen, wer hat seine Bibel dabei? Wenn Sie keine Bibel daheim haben, dann kriegen Sie eine Bibel in wenigen Minuten. Ich bitte jeden, der sich keine Bibel dabei hat, einfach kurz Handzeichen zu geben, dass die Saaldekoren eine Bibel noch austeilen können. Und wenn Sie live vor dem Computer sitzen, dann sollten Sie auch eine Bibel haben. Vielleicht haben Sie ein Bucheregal im Bücherschrank. Und wenn Sie gar keine Bibel in Ihrem Haus haben, dann haben Sie eine im Internet. Da finden Sie bestimmt eine. Geben Sie einfach mal ein, Online-Bibel oder so. Da können Sie das mitverfolgen. Denn wir wollen hier nicht einfach schöne Geschichten hören, die ich Ihnen erzähle, okay? Wir wollen gemeinsam biblische Geschichten anschauen und zwar auf eine Art und Weise, wie Sie vielleicht selten zuvor biblische Geschichten angeschaut haben. Und ich glaube, das wird sehr, sehr spannend.

[1:33] Und unser Grundthema heißt ja, wenn Gott zweimal ruft. Wenn Gott zweimal ruft. Unser Thema heute heißt Abraham. Wer von Ihnen hat schon mal den Namen Abraham gehört? Darf ich mal die Hände sehen? Abraham, ja. Ist Ihnen nicht ganz unbekannt. Wissen Sie, wo Abraham aufgewachsen ist? Abraham wuchs auf im Zentrum der Welt. Sozusagen in der technologischen und in der kulturellen Hochburg der damaligen Welt. Im Babylonischen Ur. Babylon macht deutlich, dass dieser Abraham, so hieß er damals noch, Abraham, in einem Land aufwuchs, das so berühmt war, dass die ganze Welt sich an diesem Land orientiert hat.

[2:38] Wir können gemeinsam mal einen Text aufschlagen und zwar in 1. Mose 11. 1. Mose 11. Und dort, 1. Mose 11 und dort ab Vers 27. Die Bibel sagt: „Und dies ist die Geschichte Terachs. Terach zeugte den Abraham, den Naro und den Haran. Haran aber zeugte den Lot. Und Haran starb vor seinem Vater Terach im Land seiner Geburt in Ur, in Chaldäa.“ Nun, die Babylonier, die Chaldäer, waren die fortschrittlichsten Menschen ihrer Zeit. Die Chaldäer waren die ersten, die den Kreis in 360 Grad eingeteilt haben. Die ersten, die die Sterne beobachtet haben und Sternenbilder gezeichnet haben und viele Dinge voraussagen konnten, einfach astronomisch. Und viele Kulturen haben diese Leitkultur orientiert. Nur diese Kultur in Chaldäa brachte es auch mit sich, dass irgendwann die Leute sich immer mehr vom Schöpfergott und von den alten überlieferten Traditionen abgewendet haben. Sie müssen wissen, wenn Sie hier dieses Geschlechtsregister lesen, nicht wahr, man liest das manchmal in der Bibel und X zeugte Y und Y zeugte Z und so weiter, man findet das sehr langweilig. Wenn Sie dieses Geschlechtsregister zurückverfolgen, stellen Sie fest, dass der Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur und vielleicht noch ein paar Ur mehr, Vater von Abraham Noah gewesen ist. Den Namen Noah haben Sie schon gehört, oder? Noah war derjenige mit der Sintflut und der Arche, nicht wahr? Und Abraham gehörte zu dieser Familie sozusagen. Er war ein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel von Noah und der Sohn übrigens, damals haben die Menschen noch ein bisschen länger gelebt, nur nebenbei, der Sohn von Noah, der lebte noch als Abraham geboren wurde, aber das nur nebenbei. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie sind geboren worden in so eine besondere Familie, mit so einem Erbe sozusagen.

[5:03] Der einzige Treue. Und die Bibel macht dann deutlich, dass der, dieser Noah drei Söhne hatte. Er war Glied einer ganz besonderen Familie. Und über Jahrhunderte hinweg waren Traditionen gegeben worden und war das, was Gott damals der Familie geholfen hatte, immer weiter getragen worden. Aber die Bibel berichtet uns etwas sehr, sehr Trauriges in der Apostelgeschichte, Verzeihung, in Josua 24. In Josua 24 und dort Vers 2. Dort sagt die Bibel: „So spricht der Herr, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vor Zeiten jenseits des Euphratstromes. Das ist in Chaldäa. Und sie dienten anderen Göttern. Auch Terach, der Vater Abrams und Nahors.“ Der Vater von Abram, der auch zu dieser berühmten Familie gehörte, hatte angefangen, sich von seinem heiligen Erbe zu lösen.

[6:31] Vielleicht fragen Sie sich, was ist die Parallele zu meiner Zeit? Hier ist die Parallele. Viele von uns kommen aus Familien, die vor Generationen sehr christlich gewesen sind, oder? Wir alle haben ein interessantes Erbe. Wir alle, wir hier in Europa, leben in einem christlichen Land, in christlichen Ländern. Vor Hunderten von Jahren war es selbstverständlich, dass wir alle Christen waren. Aber wir leben gleichzeitig in einem Land, oder in einer Gesellschaft, die so modern geworden ist, so wissenschaftlich, so scheint es, so wie in Babylon, nicht wahr? Dass viele von uns sich nicht mehr ganz sicher sind, ob wir noch festhalten können an dem, was früher gewesen ist. Terach hat sich gefragt: Kann ich noch dem glauben, was mein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Vater Noah mir erzählt hat? Oder könnte es sein, dass über die vielen Generationen hinweg, wo diese Geschichten von der Erschaffung der Welt und von der Sintflut und all diesen Geschichten ganz am Anfang, ob die über die vielen Generationen, wo sie weitergetragen wurden, kann ich denen wirklich noch vertrauen? Denn wenn ich durch die Straßen von Chaldäa gehe, durch die Straßen von Ur, dann höre ich die Menschen nicht mehr von diesem Schöpfergott reden, sondern von Enki, der Sklaven geschaffen hat und alle Menschen glauben jetzt, so war das, damit ich mich in Ur, dass die Menschen gegen die Götter gekämpft haben und dass da viel Blutvergießen war und dass der Mensch sich entwickelt hat, nicht wahr? Und als klein Abram vielleicht in der Schule in Ur gewesen ist und davon gesprochen hat, dass Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen hat, da haben ihn wahrscheinlich alle Kinder angeguckt und gedacht: Nein, weißt du nicht, dass es Enki gewesen ist? Die Wissenschaftler haben rausgefunden, es war Enki. Unsere Sterndeuter haben das gesehen in den Sternen, nicht wahr? Und wenn er davon gesprochen hat, dass sein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Vater Noah damals durch die Arche, durch die Sintflut hindurchgegangen ist, da haben ihm die Leute etwas von Gilgamesch erzählt. Abram wuchs in einer Zeit auf, wo das, was vor Jahrhunderten noch galt, nicht mehr wirklich galt. Und er konnte noch nicht mal seinen eigenen Vater wirklich vertrauen. Denn selbst sein eigener Vater, obwohl er zu dieser Familie gehörte, obwohl, wie wir sehen werden, er durchaus auch dem Gott des Himmels noch Ehrerbietung gezollt hat, war trotzdem irgendwie ein bisschen davon überzeugt, auch dass die Götter, die jetzt die Babylonier, alle anderen, die ganzen anderen Babylonier anbeten, dass die trotzdem irgendwie auch eine Rolle spielen. Er diente anderen Göttern.

[9:41] Was hätten Sie gemacht? Was hättest du gemacht, lieber Freund, liebe Freundin, wenn du weißt, eigentlich gibt es da etwas, was mir überliefert worden ist. Das ist zwar ziemlich weit weg, aber selbst in meiner eigenen Familie glaubt man nicht wirklich daran. Vielleicht war Terach noch sozusagen aus Tradition und aus Formalismus oder aus, weil es halt zur guten Sitte gehört, damit einverstanden, dass der Gott des Himmels regiert. Und ich glaube, vielen von uns geht es heute so. Wir haben Überlieferungen, nicht wahr? Von unseren Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Fätern. Wir sind uns nicht mal so sicher, ob wir denen noch vertrauen können, nicht wahr? Und oftmals sind unsere eigenen Eltern oder Verwandten oder Kinder, unsere eigenen Familien, diejenigen, die sagen: Naja, das kann man auch wirklich nicht mehr so sehen.

[10:40] Was sollte Abram tun? Und die Bibel macht deutlich, dass Abram eine persönliche Beziehung zu Gott bekam. Ein besonderes Ereignis. Schlagen Sie mir bitte auf in Apostelgeschichte 7. Apostelgeschichte 7. Und dort Vers 2 und 3. „Er aber sprach: Ihr Männer, Brüder und Väter, hört! Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abram, als er in Mesopotamien war, bevor er in Haran wohnte. Und er sprach zu ihm: Geh hinaus aus deinem Land oder aus deiner Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde.“ Nun, Gott erscheint diesem Abram. Er kennt diesen Gott aus den Erzählungen seiner Ururur-Urväter, nicht wahr? Er hat diesen Gott vielleicht nicht besonders kennengelernt durch seine Eltern, aber Gott spricht zu ihm direkt und sagt: Geh hinaus aus deiner Umgebung. Wären Sie gegangen in ein Land, das ich dir zeigen werde. Gott sagt nicht zu ihm: Pass auf, ich habe den Plan, du gehst drei Wochen da lang, dann gehst du fünf Wochen da lang und dann wirst du in das und das Land kommen, dort habe ich schon ein Häuschen für dich vorbereitet und alles ist wunderbar. Da würden wir vielleicht noch eher gehen, oder? Gott sagt: Geh hinaus in ein Land, das ich dir zeigen werde. Geh hinaus.

[12:42] Und das lehrt uns eine interessante Sache. Wenn Sie, wenn Sie auf diese Live zuschauen, den Gott des Himmels persönlich kennenlernen wollen und nicht einfach nur von Ihrem Urururur-Urvater, wenn Sie wollen, dass Gott persönlich zu Ihnen spricht, müssen Sie damit rechnen, dass er manchmal sagt: Geh hinaus, geh hinaus, weil die Umgebung, in der du dich befindest, nicht dazu angetan ist, dass du meine Stimme hörst. Das Thema wird ja sein, wie kann ich Gottes Stimme erkennen? Und Gott wusste, solange Abraham in Ur war, in Chaldäa, in Babylon, obwohl es dort das beste Essen gab, die größten Wissenschaftler, die größten Literaten, die besten Musiker, obwohl dort die Hochkultur war, wusste Gott: Meine Stimme kann er nur hören, wenn er hinausgeht. Geh hinaus.

[13:38] Nun gehen wir zurück. Wir haben versprochen, wir wollen vor allem eigentlich immer so in einer Stelle in der Bibel bleiben, in der 1. Mose wird das heute sein, in den Kapiteln in der 1. Mose. In der 1. Mose 11 lesen wir, wie es dann heißt. 1. Mose 11 und dort Vers 31 und 32: „Und Terach nahm seinen Sohn Abraham, dazu Lot, seinen Sohn Haran, seinen Enkel, auch Sarai, seine Schwiegertochter, die Frau seines Sohnes Abraham. Und sie zogen miteinander aus von Ur in Chaldäa, um ins Land, in welches Land? Kanaan zu gehen.“ Jetzt, wenn Sie sich das auf einer Karte anschauen, dann werden Sie feststellen, dass sie den gesamten fruchtbaren Halbmond, haben Sie mal diesen fruchtbaren Halbmond gesehen, den kompletten fruchtbaren Halbmond einmal durchwandern wollten bis nach Kanaan. Das war das Ziel. Aber wissen Sie was? Die Bibel sagt, mitten auf der Hälfte, wem sie stecken. Das heißt nämlich, als sie aber nach Haran kamen, blieben sie dort. Wie oft geschieht es in unserem Leben, dass Gott uns ruft und wir uns etwas vornehmen und wir sagen, wir wollen in so und so viel Zeit das und das erreicht haben und irgendwo in der Hälfte bleiben wir stehen. Schon mal erlebt, dass wir uns so große Ziele vorgenommen haben, wir wollen das und das und jenes erreichen. Und dann gehen wir fünf Schritte und ruhen uns erst mal aus und von dem Ausruhen stehen wir nie wieder auf und bleiben dann plötzlich für Ewigkeiten dort. So oft passiert es in unserem Leben, dass wir nur den halben Weg gehen. Vielleicht auch deswegen, weil Terach mitgegangen war.

[15:16] Vers 32: „Und die Lebenszeit Terachs betrug 205 Jahre und Terach starb in Haran.“ Die wurden Menschen damals noch ein bisschen älter, wie gesagt, aber Gott hat einen Plan. Denn Gott hat ihr gesagt: Geh hinaus, Abram, geh hinaus. Wir lesen im nächsten Vers, in Kapitel 12, Vers 1: „Der Herr aber hatte zu Abram gesprochen: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus des Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde.“ Klingt Ihnen das bekannt? Wo haben wir das gerade gelesen? In der Apostelgeschichte ist es genau das Gleiche, was Gott hier dem Abram sagt. Es sind genau die gleichen Worte. In der Apostelgeschichte, in Haran, Verzeihung, in Ur, hatte Gott gesagt: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft. Jetzt sagt Gott: Geh aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus. Aus deinem Vaterhaus.

[16:22] Vers 2: „Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen.“ Jetzt, vielleicht, wenn Sie das lesen, geht Ihnen nicht sofort auf, was das für Abram bedeutet hat. Denn aus welchem Land kam er nochmal? Er kam aus Ur, aus Babylon und die Gründer von Babylon hatten eine Idee, sie wollten nämlich sich einen Namen machen, deswegen hatten sie diesen Turm zu Babel gebaut. Die Idee war nämlich, alle bleiben zusammen und bauen zusammen einen Turm und dann machen wir uns einen Namen. Und alle Völker zu der Zeit hatten die Idee, ich weiß, die Ägypter genauso mit den Pyramiden. Wir wollen uns einen Namen machen und Gott sagt: Zieh hinaus und ich will dir einen Namen machen.

[17:12] Wie oft in unserem Leben ist es nicht so, dass wir uns einen Namen machen wollen, oder? Wir wollen der Beste sein. Wir wollen der Schnellste sein. Wir wollen der beste Arbeitnehmer sein, oder? Wir wollen besser sein als die anderen. Wir wollen der beste Schüler sein. Aber Gott sagt: Ich will deinen Namen groß machen.

[17:36] Wenn Gott uns ruft, dann hat er eine Sache vor. Er hat vor, dass wir berühmt werden. Gott möchte, dass wir berühmt werden. Haben Sie das gewusst? Wir werden es diese Woche sehen. Wie viele Gründer von Babylon kennen Sie heute noch mit Namen? Kennen Sie irgendeinen von Babylon mit Namen? Redet man heute noch von denen, wie sie auch immer hießen? Aber der Name Abram ist uns bekannt, oder? Wie viele Pharaonen kennen Sie mit Namen? Vielleicht Ramses, oder? Ramses II. Den kennen wir vielleicht noch. Aber all die anderen Pharaonen, wenn Sie mal so eine Pharaonenliste durchsingen, kennt kein Mensch heute mehr. All die Menschen, die sich damals einen Namen machen wollten, weil sie glaubten, wenn wir unseren Turm bauen, wenn wir unsere Pyramide bauen, wenn wir hier bleiben, wo wir sind, mitten im Zentrum der Kultur und das Beste aus unserem Leben machen, dann wird die Nachwelt an uns denken. Pustekuchen. Derjenige, der aus der Zivilisation herausging sozusagen, der sich bewusst trennte davon, der auf den Ruf Gottes folgte, sein Name ist noch mehr als 4000 Jahre später uns gut bekannt. Ich will dir einen Namen machen. Wenn Gott uns auffordert, etwas zu lassen, weil es uns hindert, seinen Ruf zu hören, dann nicht, weil er uns unbedeutend machen will, sondern bedeutend. Er möchte, dass Sie, er möchte, dass du eine bedeutende Figur werden in der Weltgeschichte und wir werden das in den nächsten zwei Wochen noch ganz, ganz oft sehen.

[19:14] Nun, Abram reist in das Land Kanaan. Wir bleiben in 1. Mose 12. Er reist in das Land Kanaan und ist ganz begeistert, bis er in Vers 6 nach Sichem kommt. Vers 6 sagt uns: „Und Abram durchzog das Land bis zur Ortschaft Sichem, bis zur Terebinte Mores.“ Und was stellt er fest? „Damals aber waren die Kanaaniter im Land.“ Stellen Sie sich vor, Gott sagt Ihnen, wie auch immer Sie heißen, gehen Sie in das Land, das ich Ihnen zeige, das ich dir zeige und ich will dich dort zu einem großen Volk machen, zu einer großen Nation und dann kommen Sie in das Land und stellen fest, das ist schon längst besetzt. Schon längst besetzt. Gott, hast du einen Fehler gemacht? Kann es manchmal vorkommen, dass wir von Gott geführt werden, dass Gott uns ruft und wir ganz begeistert sind und mit Pioniergeist losgehen und sagen: Ja, ich will etwas ändern in meinem Leben und dann scheint es so, als ob wir vom Regen in die Traufe kommen.

[20:21] Dann raten Sie mal, wie unterschiedlich die Religion der Kanaaniter von der Religion der Babylonier war. Da war ungefähr so viel Unterschied. Gott ruft den Abram aus Babylon und er denkt, okay, jetzt komme ich vielleicht an den an den heiligen Ort, irgendwo in diesem Elfenbeinturm, wo ich ganz allein Gott dienen kann und mit nichts Bösem mehr in Kontakt komme. Vielleicht wünschen Sie sich das auch manchmal, einfach ganz im Frieden, kein Stress, keine Sorgen, keine Probleme, einfach nur auf dieser heiligen Insel. Und dann ruft uns Gott und wir nehmen den Ruf an und wir gehen drei Schritte mit ihm und stellen fest, die Probleme sind alle geblieben. Die erste Enttäuschung.

[21:05] Und wie reagiert Abram? Schauen wir gemeinsam in Kapitel 12. Dort heißt es in Vers 7: „Da erschien der Herr dem Abram und sprach: Deinem Samen will ich dieses Land geben.“ Und er baute dort dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar. Jetzt, wenn er sagt: Deinem Samen, das ist ein anderes Wort für deine Nachkommen. Können Sie sich noch erinnern, was die Bibel gesagt hat über seine Frau, über die Sarai? Sie war unfruchtbar. Jetzt für Abram hat das wahrscheinlich ein Problem bedeutet. Wenn die Frau unfruchtbar ist, wie kann ich Nachkommen bekommen? Wie soll ich jemals Nachkommen bekommen? Und wie sollen dann diese Nachkommen in diesem Land, dieses Land besitzen, das jetzt von den Kanaanitern besetzt ist? Aber er baut ein Altar, er betet zu Gott und zieht weiter.

[22:08] Vers 10: „Da aber eine Hungersnot im Land herrschte, zog Abram nach Ägypten hinab, um sich dort aufzuhalten, denn die Hungersnot lastete schwer auf dem Land.“ Die nächste Enttäuschung folgt auf dem Fuße. Die erste Enttäuschung ist, er kommt in das Land und es ist schon besetzt. Die zweite Enttäuschung, er kommt in das Land und es gibt Hungersnot. Würden Sie nicht meinen, dass wenn Gott uns irgendwo hinschickt, dass er dann immer sofort alles für uns besorgt, oder? So würde man meinen. Gott sorgt für mich, oder? Warum zieht er mich aus Chaldäa, da wo es Essen im Übermaß gab und führt mich nach Kanaan und plötzlich gibt es eine Hungersnot. Ich dachte, das ist das gelobte Land. Ich dachte, wenn ich einen Schritt mit Gott gehe, dann geht es mir besser, anscheinend geht es mir jetzt schlechter. Anscheinend geht es mir jetzt schlechter.

[23:05] Und er geht nach Ägypten und wissen Sie, ich fasse die Geschichte kurz zusammen für Sie. Wissen Sie, was er in Ägypten macht? In Ägypten bekommt er es mit der Angst zu tun und sagt dann von seiner Frau: Die ist meine Schwester. Was auch gar nicht so unwahr war, denn sie war tatsächlich seine Schwester, seine Halbschwester. Aber denken Sie kurz nach. Was war die Verheißung Gottes gewesen? Deinem Samen, deinem Nachkommen will ich das Land geben. Jetzt. Wozu braucht es, um einen Nachkommen zu zeugen? Wenn ich ein Mann bin, der einen Nachkommen zeugen will, was brauche ich dann? Ich brauche eine Frau. Ohne Frau wird es nicht gehen. Es ging damals nicht, es wird heute auch nicht gehen. Aber indem er seine Frau für seine Schwester ausgab und damit mit angesehen hat, wie der Pharao sie zur Frau nimmt, was hat er damit riskiert? Seine Frau zu verlieren und die Verheißung Gottes niemals, dass sie sich niemals erfüllen kann.

[24:05] Oftmals, wenn wir enttäuscht sind von Gott, dann machen wir ziemlich dumme Fehler, die die Verheißung Gottes, die er uns gegeben hat, auf die Kippe stellen und in Gefahr bringen.

[24:25] Gehen wir weiter zu 1. Mose 15. In 1. Mose 15 heißt es in Vers 1: „Nach diesen Begebenheiten geschah es, dass das Wort des Herrn an Abram in einer Offenbarung erging: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild und ein sehr großer Lohn.“ Abram aber sprach: „Oh Herr, Herr, was willst du mir geben, da ich doch kinderlos dahin gehe?“ Man hat oft als Gläubiger den Eindruck, Gott erscheint und Gott spricht zu mir und sagt: Ich bin dein großer Lohn, ich bin dein großer Schild. Man liest die Bibel und sagt: Oh, alle meine Sorgen, alle eure Sorgen werft auf mich, ich gebe euch das ewige Leben, ich tue das und jenes und solches und manchmal scheint es so, als ob die Verheißungen Gottes mit unserem Leben nicht übereinstimmen, oder? Man liest, Gott macht das und Gott macht jenes und er ist so groß und er ist so liebevoll. So wie er gesagt: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild und ein sehr großer Lohn. Er hat ihm versprochen, Nachkommen wie Sand am Meer und Abram sagt: Das ist ja schön und gut, aber schau doch einmal her, ich habe nicht ein einziges Kind. Ist es dir schon mal so gegangen, lieber Freund, liebe Freundin, auch die, die hier zuschauen, dass ihr etwas in der Bibel lest, eine große Verheißung und sagt: Das trifft doch überhaupt nicht auf mich zu.

[24:59] Nun, Gott hat Geduld. Vers 2, Vers 3: „Und Abram sprach: Siehe, du hast mir keinen Samen gegeben, und siehe, ein Knecht, der in meinem Haus geboren ist, der soll mein Erbe sein.“ Vers 4: „Doch siehe, das Wort des Herrn dagegen an ihn: Dieser soll nicht dein Erbe sein, sondern der aus deinem Leib hervorgehen wird, der soll dein Erbe sein.“ Und er führt ihn hinaus und sprach: „Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst.“ Und er sprach zu ihm: „So soll dein Samen sein.“ Und jetzt steht ein sehr einfacher Satz der Bibel. Ich glaube, Sie können ihn gut verstehen. In Vers 6 steht: „Und Abram glaubte dem Herrn, und das rechnet ihm als Gerechtigkeit an.“ Abram war ein besonderer Mensch. Er glaubte der Verheißung Gottes, obwohl die Realität eine ganz andere Sprache sprach. Er glaubte einfach Gott, weil Gott es gesagt hatte und deswegen war er gerecht. Und das ist eine Herausforderung für uns, das ist eine wirkliche Herausforderung für uns. Wenn Sie einen Vers in der Bibel lesen und Sie feststellen, das stimmt nicht mit dem überein, was ich gerade erlebe, sagen Sie dann: Nun, die Bibel ist doch offensichtlich nicht Gottes Wort, kann ja nicht stimmen. Oder sagen Sie: Es stimmt, es dauert vielleicht nur noch ein bisschen, aber es stimmt, es ist wahr, es ist wahr.

[27:25] Abram war ein besonderer Mensch, aber Abram war nicht fehlerfrei. Jetzt, nachdem sie diese Geschichte gehört haben, dass Abram dem Gott glaubte, was würden Sie vermuten, was er jetzt getan hat? Als nächstes, was hätte er wohl machen sollen? Warten und beten und ab und zu zu seiner Frau eingehen, oder? Das wäre der normale Werdegang, nicht wahr? Gott hat gesagt, ich werde ein Nachkommen haben, meine Frau ist zwar unfruchtbar und sie ist schon ziemlich alt, aber ich warte und ich bete, wenn ich ihm glaube und dann wird das irgendwann schon klappen.

[28:10] Nun, raten Sie mal, was in einem Kapitel danach passiert, in Kapitel 16. Dieser gläubige Abram, der sich so sicher war, ist sich auf einmal nicht mehr so sicher und nimmt sich eine andere Frau. Vielleicht denkt er sich: Vielleicht ist Gott nicht wirklich, vielleicht hat Gott nur was vor, aber er ist nicht in der Lage dazu. Vielleicht hat Gott wirklich gute Motive, aber ich muss ein bisschen nachhelfen. Schon mal erlebt, diesen Gedanken? Gott möchte bestimmt das Beste für mein Leben, aber er kriegt das vielleicht nicht wirklich hin. Ich helfe ein bisschen nach, ich helfe ein bisschen nach und dann wird Gott schon zufrieden sein. War Gott zufrieden? Gott war nicht zufrieden und eine Katastrophe nach der anderen entstand dadurch. Wir haben nicht die Zeit, all die Details anzuschauen, die dadurch entstanden sind. Aber Gott hat Geduld mit ihm, genauso wie er mit uns Geduld hat.

[29:09] In 1. Mose 17, da heißt es in Vers 1: „Als nun Abram 99 Jahre alt war...“ Nebenbei, wann ist er aus Haran ausgezogen? Wann ist er aus Haran ausgezogen? Da war er 75. Jetzt 75, 99, wie viele Jahre liegen dazwischen? 24 Jahre. Er ist ausgezogen, das ist noch nicht die Zeit, wo er aus Ur ausgezogen ist, aber noch früher. Aber aus Haran, das heißt, nachdem er in Haran gewesen ist für eine lange Zeit, aus Haran ausgezogen war, war er 75 Jahre alt und jetzt ist er seit 24 Jahren in diesem gelobten Land, das von anderen besetzt ist, wo es Hungersnöte gibt, wo Kriege ausbrechen, wie in Kapitel Und seine Frau hat noch kein einziges Kind, kein einziges.

[30:10] Vers 2: „Ich will meinen Bund schließen zwischen mir und dir und will dich über alle Maßen mehren.“ Im Kopf von Abram ging so etwas vor wie: Gott, mir würde schon ein Kind reichen. Gott sagt: Ich will dich über alle Maßen mehren, du wirst Kinder haben, so viel. Und Abram denkt sich wahrscheinlich: Vielleicht nur eins, wenigstens eins. Warum versprichst du mir so viel, so Großes und ich erlebe nicht mal das Kleine? Gott verspricht uns so große Dinge, wie wir nicht waren, manchmal denken wir: Wenn du uns mir doch wenigstens das kleine bisschen erfüllen würdest, was du mir gerade wünschst. Gott verspricht uns ein ewiges Leben und wir wünschen uns manchmal nur eine Nachbarin. Gott verspricht uns ein Leben ohne Tod und wir wünschen uns doch einfach nur, dass endlich unsere Krankheit ein bisschen besser wird. Gott verspricht uns ein Leben im Frieden und wir wünschen uns, dass endlich unsere Eltern uns verzeihen oder was auch immer.

[31:29] Vers 6: „Und ich will dich sehr, sehr fruchtbar machen und will dich zu Völkern machen, auch Könige sollen vor dir herkommen. Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht als einen ewigen Bund, dein Gott zu sein und der deines Samens nach dir.“ Und dann schauen wir gemeinsam in Vers 19: „Da sprach Gott: Nein, sondern Sarah, deine Frau, soll dir einen Sohn gebären, den sollst du Isaak nennen, denn ich will mit ihm einen Bund aufrichten als einen ewigen Bund für seinen Samen nach ihm.“ Gott sagt explizit zu Abraham, übrigens nebenbei, in diesem Kapitel ändert Gott auch den Namen von Abraham zu Abraham. Hätte es aufgefallen, dass er bis Kapitel 17 Abraham heißt oder nach Abraham?

[32:42] Wisst ihr, was Abraham heißt? Abraham heißt „Vater ist erhaben“, als Terach, dieser halbreligiöse, halbgötzendienerische Vater von Abraham gesagt hat, als ein Kind geboren wurde, hat er gesagt: „Vater ist erhaben.“ Abraham. Hat sich selbst ein bisschen erhöht, nicht wahr? Das war dieser Charakter von Terach. Aber Gott ändert seinen Namen von Abraham zu Abraham, das heißt nämlich „Vater einer Menge“, einer großen Menge, einer großen Menge. Und Abraham denkt sich wahrscheinlich die ganze Zeit: Gott, irgendetwas verstehe ich hier nicht. Ich glaube dir, ich glaube dir und es passiert nichts, passiert nichts und es ist ja völlig unmöglich, völlig unmöglich. Und Gott sagt: Nächstes Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn haben und du sollst ihn Isaak nennen und deine Frau. Und diesmal macht das ganz deutlich: Verstehe mich nicht falsch, nimm dir keine ägyptische Konkubine, nimm dir niemand anders, sondern deine Frau, deine unfruchtbare Frau, sie ist jetzt 89, kann keine Kinder mehr bekommen, sie hat die Wechseljahre schon lange durch, sagt die Bibel explizit, sie wird den Isaak gebären.

[33:50] Eine der interessantesten, der unglaublichsten Geschichten findet sich jetzt in Kapitel 20. Kapitel 20, 1. Mose 20, Vers 2. „Und Abraham sagte von seiner Frau...“ Vers 1, da haben wir den Zusammenhang: „Abraham aber zog von dort in den Negev und wohnte zwischen Kadesch und Schur und er hielt sich als Fremdling in Gerar auf. Und Abraham sagte von seiner Frau Sarah: Sie ist meine Schwester.“ Da ließ Abimelech, der König von Gerar, Sarah holen.

[34:35] Abraham, was tust du? Er hatte Angst um sein Leben. Die Geschichte macht es ganz deutlich, er hatte Angst um sein Leben. Gott, stellen Sie sich vor, stellen Sie sich eine Minute mal vor, der ewige Gott des Himmels kommt zu Ihnen herab und sagt Ihnen, meinetwegen, in einem Jahr wirst du mit diesem Auto nach Moskau fahren, was auch immer, würden Sie das Auto dann verkaufen? Das ist nur ein sehr schwacher Vergleich. Gott sagt: Mit dieser Frau wirst du deinen lang ersehnten Sohn bekommen. Und Abraham sagt: Ich habe so viel Angst vor den Abis, ich habe so viel Angst vor den Philistern, vielleicht töten sie mich. Lieber verzichte ich auf die Verheißung, auf die ich seit 24 Jahren gewartet habe, als dass sie mir ein Leid antun.

[35:46] Wie oft kommt es vor in unserem Leben, dass wir, wenn Gott zu uns spricht, wir uns beschweren und sagen: Gott, du hast mir nichts getan, du hast nichts für mich gewirkt, aber wenn es dann Gott es erfüllen möchte, wir ganz leicht diese Verheißung Gottes wieder über Bord werfen und manchmal das ewige Leben für die größten Dummheiten eintauschen.

[36:12] In all diesen Jahren, in all diesen 24, 25 Jahren muss dem Abraham irgendwann etwas aufgegangen sein, nämlich, dass dieses Land Kanaan, auf dem er seinen Fuß gesetzt hat, überhaupt nicht das Land ist, von dem Gott spricht. Warum? Ich werde Ihnen das kurz beweisen. Gehen wir zurück zu 1. Mose 15. 1. Mose 15. 1. Mose 15 und dort Vers 13. 1. Mose 15 Vers 13. Gott sagt dort zu Abraham: „Du sollst mit Gewissheit wissen, dass dein Same ein Fremdling sein wird in einem Land, das ihm nicht gehört, und man wird sie dort zu Knechten machen und demütigen, wie viele Jahre lang?“ Und spätestens hierbei, als Gott zu ihm sagt: Deine Nachkommen werden für 400 Jahre lang Knechte sein und dann erst später werden sie das Land in Besitz nehmen, dann muss dem Abraham der Groschen gefallen sein. Und nochmal, als Gott gesagt hat: Ich will dich in ein Land führen und dich groß machen und du sollst dieses Land erben und besitzen, dann meint er nicht mich hier in Kanaan. Er meint mit seinen Verheißungen nicht, dass ich, Abraham, hier auf Kanaan mit meinen Füßen auf dem Boden ein schönes Leben habe. Das hat er niemals gemeint, denn die 400 Jahre werde ich nicht überleben, nicht wahr?

[37:46] Die Bibel macht deutlich, was er verstanden hat in dieser Geschichte. In Hebräer 11. In Hebräer 11. Hebräer 11 Vers 9 und 10. Hebräer 11 Vers 9 und 10. Verzeihung. Dort heißt es: „Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf wie in einem Fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ Wow. Es heißt weiter in Vers 13, in Vers 12, Verzeihung, Vers 13: „Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von Ferne gesehen.“ Halten wir das fest, behalten es im Hinterkopf. Sie haben es nur von Ferne gesehen. Abraham, zu dem Gott mehrmals in seinem Leben von Angesicht zu Angesicht quasi gesprochen hat, in Visionen, der die Verheißung bekommen hat, er stand dort in Kanaan, aber die Bibel sagt, die Erfüllung der Verheißung hat er nur von Ferne gesehen, nur von Ferne gesehen. Und sie waren davon überzeugt und haben es willkommen geheißen und bekannt, dass sie Gäste ohne Bürgerrecht und Fremdlinge sind in Kanaan.

[39:33] Fremdlinge sind in Kanaan. Wer von Ihnen schaut noch mit in die Bibel? Fremdlinge sind in Kanaan, Vers 13: Fremdlinge sind in Kanaan, Fremdlinge sind auf der, auf der Erde.

[39:55] Abraham verstand, dass all das, was er erlebte im Land Kanaan, ein Symbol dafür war, dass er ein Fremdling war, nicht in Kanaan, sondern ein Fremdling auf der Erde und dass die Verheißung Gottes sich nicht primär beziehen auf Kanaan, auf die Erde, sondern auf die Stadt, deren Grundfesten Gott geschaffen hat.

[40:23] Vers 14: „Denn die solches sagen, geben damit zu erkennen, dass sie ein Vaterland suchen. Und hätten sie dabei jenes im Sinn gehabt, von dem sie ausgegangen waren, so hätten sie ja Gelegenheit gehabt, zurückzukehren.“ Glauben Sie, dass Abraham Zeit genug hatte, wieder zurück nach Babylon zu gehen? Nicht ein einziges Mal hat er darüber nachgedacht. Gott hatte ihn gerufen, er hatte nicht wirklich gleich verstanden, um was es geht, aber je länger er mit Gott lebte, je länger er Gottes Prüfung und Gottes Tests erlebte, desto mehr verstand er, dass seine ganze Erfahrung mehr ein Gleichnis war.

[41:06] Er hatte geglaubt, vielleicht gleich sofort hunderte Kinder zu bekommen, vielleicht hunderte nicht, aber viele Nachkommen und er bekam gar keine. Er hatte gehofft, in ein Land zu kommen, in dem Milch und Honig fließt, aber stattdessen war da nur Konflikt und Hungersnot und Kanaaniter.

[41:21] Wir gehen zurück zu 1. Mose 21. In 1. Mose 21. In 1. Mose 21, dort heißt es, Vers 1: „Und der Herr suchte Sarah heim, wie er verheißen hatte, und der Herr handelte an Sarah, wie er geredet hatte. Und Sarah wurde schwanger und gebar dem Abram einen Sohn in seinem Alter, 100 Jahre alt, zur bestimmten Zeit, wie ihm Gott verheißen hatte. Und Abram gab seinem Sohn, der ihm geboren wurde, der ihm Sarah gebar, den Namen Isaak.“

[42:07] Ich glaube, wenn wir einen Hollywoodfilm drehen würden, würden wir genau an dieser Stelle die Musik spielen lassen, die Hauptrollen würden nochmal erscheinen und es wäre ein Happy End. Zum Schluss, nach 25 Jahren, hoch und nieder, auf und ab, auf und ab, auf und ab, schließlich hat sich die Verheißung Gottes erfüllt, oder? Er kommt raus aus Babylon, geht nach Kanaan, erlebt die erste Enttäuschung, erlebt die nächste Enttäuschung, er muss sich trennen von seinem Lot, von seinem Neffen, er muss sich trennen von seinem ersten Sohn Ismael, erlebt die Enttäuschung, die Enttäuschung, den Fehler, den Fehler, auf und ab, auf und ab, auf und ab, und schließlich, endlich, gebiert er, oder gebiert nicht er, aber bekommt er seinen Sohn. Aber Gott ist noch nicht am Ende.

[43:04] Ungefähr 20 Jahre später ruft Gott ihn nochmal. Vers 1, in Kapitel 22. Und jetzt schlagen Sie mit mir 1. Mose 22 auf. Wir sind auf unserer Zielgeraden. Und jetzt werden Sie starren. 1. Mose 22. Und dort Vers 1: „Und es geschah nach diesen Begebenheiten, da prüfte Gott den Abraham und sprach zu ihm: Wie, Abraham?“ Gott kommt zu ihm in der Nacht und sagt: „Abraham.“ Und er antwortete: „Hier bin ich.“ Ich glaube, Abraham hat sich nichts Böses gedacht, oder? Wenn man über Jahrzehnte hinweg immer wieder von Gott gerufen wird und immer besser Gottes Stimme kennt, dann freut man sich, wenn Gott zu einem spricht, oder? Hier bin ich.

[43:54] Vers 2: „Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast.“ Warum sagt Gott nicht: Nimm den Isaak? Wäre doch einfacher, oder? Dann wüsste Abraham sofort: Ja, nimm den Isaak. Nein, Gott sagt zu ihm: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast.

[44:24] Worauf spielt Gott hier an, wenn ich sage: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast? Spielt Gott hier auf die intellektuelle Ebene an, mein Verständnis von Fakten? Nein, es spielt auf die Emotionen an, oder? Gott spielt direkt auf die Emotionen an, sagt: Nimm deinen Sohn, nimm deinen einzigen Sohn, den du lieb hast.

[44:49] Und wie geht der Vers weiter? „Und opfere ihn zum Brandopfer.“ Können Sie sich nur für eine Sekunde vorstellen, wie sich Abraham gefühlt hat. Moment mal, Gott, Moment mal, das verlangst du nicht wirklich von mir, oder? Ich habe so viel mit dir erlebt, ich habe auf und ab erlebt, ich habe, ich bin durch die Höhen und Tiefen des Lebens gegangen, aber das kannst du nicht von mir verlangen. Schon mal sowas zu Gott gesagt? Das ist zu viel.

[45:25] Denn wissen Sie, was ein Brandopfer ist? Später zur Geschichte Israels wird genau festgelegt, wie man ein Brandopfer vorzurichten hat. Ein Brandopfer wird nicht einfach nur getötet, man zieht ihm die Haut ab, schneidet es in Stücke, legt es dann auf den Altar und verbrennt es dann zu Asche. Gott sagt: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast und opfere ihn als Brandopfer.

[46:05] Und als wäre das nicht genug, wenn wir das ganze Kapitel, Kapitel 22 durchlesen, sagt Gott: Brandopfer, Brandopfer, Brandopfer, es kommt sechsmal vor, immer wieder Brandopfer, Brandopfer, Brandopfer. Gott, bist du das?

[46:21] Der erstaunlichste Satz der ganzen Bibel, für mich persönlich, findet sich in Vers 3. Da stand Abraham am Morgen früh auf. Können Sie sich vorstellen, dass Gott zu Ihnen spricht: Nimm dein Kind, dein einziges, das du lieb hast, opfere es als Brandopfer? Können Sie sich vorstellen, ohne Kommentar und Wetterkarte, am nächsten Morgen sich den Wecker zu stellen, früh aufzustehen und das umzusetzen? Wenn wir die Geschichten von Abram durchlesen, stellen wir fest, dass er immer gerne mit Gott diskutiert hat. Als Gott zu ihm kommt und sagt: Ich würde gern Sodom und Gomorra vernichten, sagt Gott, sagt Abram zu ihm: Okay, pass auf, aber wenn 50 Leute gerecht sind, tust du es nicht. Gott sagt: Okay, kein Problem. Und dann sagt Abram: Okay, das hat Erfolg. Wie wäre es mit 45? Gott sagt: Okay, ja. Abram war ein Meister darin, mit Gott zu taktieren und zu reden und zu sagen: Gott, bist du dir sicher? Aber an dieser Stelle sagt er gar nichts.

[47:24] Übrigens, nebenbei gesagt, der Berg Moria heißt übersetzt: Von Gott gesehen. Von Gott gesehen. Merken Sie das? Vergleich: Von Gott gesehen. Es heißt weiter in Vers 3, schauen wir nochmal rein. Es heißt hier weiter: „Da stand Abraham am Morgen früh auf und sattelte seinen Esel und er nahm zwei Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak und er spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, den ihm Gott genannt hatte.“ Übrigens, ganz am Anfang, was hatte Gott zu ihm gesagt? In Haran: „Geh hinaus aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in ein Land, das ich dir zeigen werde.“ 45 Jahre später sagt Gott zu ihm: „Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast und opfere ihn an einem Berg, den ich dir zeigen werde.“

[48:23] Vers 4: „Am dritten Tag...“ Ich liebe es, wie die Bibel geschrieben ist. Am dritten Tag. Was heißt das? Wenn da steht am dritten Tag, das heißt, dass dort drei Tage dazwischen sind, also zwei Tage dazwischen sind, an denen nichts passiert. Glauben Sie, Abraham hat zu Gott gebetet? Gott, was willst du mir damit sagen? Gott, habe ich vielleicht dich falsch verstanden? Offenbar dich nochmal, sprich nochmal was, kannst du es nochmal bestätigen? Vielleicht habe ich mich, vielleicht habe ich mich verhört, vielleicht war das Satan. Was ist hier los? Kannst du deinen Engel senden? Du siehst doch, ich bin auf dem Weg, ich möchte das machen. Also ist der Test für dich bestanden? Zwei Tage lang, immer und immer wieder. Keine Antwort von Gott. Gott hat einmal gesprochen und er sprach nicht wieder.

[49:15] Vers 4: „Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von Ferne.“

[49:22] Vers 5: „Da sprach Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel, ich aber und der Knabe...“ Lesen Sie mir das nächste Wort. Haben Sie gelesen, was da steht? „Ich aber und der Knabe wollen dorthin gehen.“ Ich meine, ich könnte es ja noch verstehen, wenn Abraham sagen würde: Ich und der Knabe, wir müssen dorthin gehen. Gott hat es uns befohlen. Der Gott, dem ich diene, der erfordert das jetzt und ich muss mich beugen. Er sagt: Ich und der Knabe wollen dorthin gehen.

[49:56] Hätten Sie gewollt? Wie sehr muss Abraham seinen Freund Gott geliebt haben, um etwas zu wollen, was zu 183% gegen seine eigenen Gefühle war? Oder glauben Sie, mit irgendeinem, mit einer Fieber seines Gefühls hat er das gewollt? Das war keine emotionale Entscheidung, das zu wollen. Alles in ihm hat sich dagegen gestrebt und trotzdem sagt er: Ich mache es.

[50:22] Haltet es im Hinterkopf. Warum? Wenn wir gleich dazu kommen. Vers 5: „Ich aber und der Knabe wollen dorthin gehen und anbeten und dann wollen, dann wollen, dann wollen.“ Erinnern Sie sich, wie wird ein Brandopfer zubereitet? Wie wird das Brandopfer zubereitet? Umgebracht, enthäutet, in Stücke geschnitten, auf den Altar gelegt, angezündet, zu Asche verbrannt. Abraham weiß das. Abraham geht zu diesem Berg, kurz vorher sagt er zu seinen Knechten: Bleibt hier, ich und der Junge. In seinem Kopf: Ich werde ihn töten, ich werde ihn in Stücke legen, ich werde ihn verbrennen zu Asche und dann werden wir beide wieder zurückkehren.

[51:13] Warum, warum hat Gott, warum hat Abraham das so gesagt? Abram hatte eine Sache im Hinterkopf: All die Jahre, all die Jahre, die ich mit Gott gehe, gab es immer diese eine Verheißung: Ich werde deine Nachkommen groß machen, ich werde dir Nachkommen geben. Jetzt hab ich diesen einen Nachkommen und wenn Gott etwas sagt, kann er nicht lügen und wenn ich ihn zu Asche verbrennen muss, ich glaube jetzt hat er sich erinnert, was sein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Vater ihm erzählt hat, von der Schöpfung, dass Gott aus der Asche, aus dem Staub die Menschen gemacht hat, nicht Enki oder irgendwelche babylonischen Götter. Aber Gott ist in der Lage, selbst wenn Isaak zu Staub verbrennt, Gott ist in der Lage ihn wieder zu erwecken. Genau das sagt die Bibel, nämlich in Hebräer 11. In Hebräer 11. Hebräer 11 und dort Vers 17 bis 19. Hebräer 11, Vers 17 bis 19.

[52:32] „Durch Glauben brachte Abraham den Isaak da, als er geprüft wurde, und opferte den Eingeborenen er, der die Verheißungen empfangen hatte, zu dem gesagt worden war: In Isaak soll dir ein Same berufen werden. Er zählte darauf, dass Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt.“ Das ist Glaube.

[53:01] Glaube ist, dass Gottes Verheißungen sich erfüllen, selbst wenn es nicht möglich erscheint. Selbst wenn es nicht möglich erscheint. Kann es sein, dass wir in einer Lebenssituation sind, wo wir in eine Situation kommen, die unmöglich zu lösen ist, wo man quasi eingeschlossen ist von allen Seiten?

[53:32] Gott wollte dem Abraham etwas lehren, nämlich selbst dann festzuhalten, wenn wirklich alles, aber auch alles dagegen ist.

[53:41] Gehen wir zurück zu 1. Mose 22. Die Bibel sagt in Vers 6: „Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak.“

[53:54] Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand, und sie gingen beide miteinander.

[54:00] Vers 7: „Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Und er antwortete: Hier bin ich, mein Sohn.“ Und er antwortete: „Siehe, hier ist Feuer und Holz, wo aber ist das Lamm zum Brandopfer?“ Können Sie sich vorstellen, wie sich Abraham gefühlt hat, als sein Sohn sagt: Du, Papa, wir wollen Brandopfern, aber wir haben kein Wetter, wir haben kein Stier, wir haben kein... Was wollen wir opfern? Du hast Feuer, du hast Holz, du hast alles da, uns fehlt das Opfer.

[54:23] Und immer wieder: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast.

[54:34] Vers 9: „Und als er in den Ort kam, den Gott ihm genannt hatte, baute Abraham dort einen Altar und schichtete das Holz darauf, und er band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz.“

[54:47] Und Abraham streckte seine Hand aus und fasste das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Jede einzelne Handlung wird genau berichtet, so als würde uns die Bibel verdeutlichen wollen, dass Abraham immer überlegt hat, nicht wahr? Er baut den Altar. Gott, sagst du was? Schichtet das Holz auf. Er bindet seinen Sohn. Und ich glaube, er hat sich nicht beeilt, oder? Er legt den Sohn auf den Altar, immer noch keine Antwort. Er nimmt das Messer, hebt das Messer hoch.

[55:26] Und dann passiert etwas Erstaunliches. In seinem Kopf sagt uns die Bibel, hat er ihn getötet, oder? Seine Nerven sagen ihm: Stich. Das heißt, er hat ihn getötet. Nur die Muskeln hatten noch nicht geantwortet. Und in diesem Bruchteil von Sekunde, wo hier schon der Befehl ausgeht, tötet ihn, bis er dort ankommt, hat er eine Stimme.

[56:06] Abraham, Abraham. Die Bibel sagt in Vers 11: „Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel dazu und sprach: Abraham, Abraham.“

[56:14] Und er antwortete: „Hier bin ich.“ Ich glaube, er hat das Messer weit weggeworfen, oder?

[56:20] Abraham, Abraham, hier bin ich.

[56:25] Er sprach: „Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm gar nichts, denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen.“ Jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest.

[56:43] Und ich glaube, in diesem Moment, als er dann, wie es Vers 13 berichtet, seine Augen erhebt und einen Widder im Gebüsch sieht, der jetzt stellvertretend für seinen Sohn geopfert wird, begreift er plötzlich etwas. Könnte es sein, dass genauso wie das Land Kanaan in Wirklichkeit nur ein Gleichnis war, auch diese Geschichte in Wirklichkeit nur ein Gleichnis war. Dieser Isaak, der durch eine Prophezeiung geboren wurde.

[57:20] Möchte Gott mir etwas sagen? Jesus möchte uns etwas sagen in Johannes 8. In Johannes 8. Vers 56. In Johannes 8, Vers 56, sagt die Bibel: „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.“ Und in Vers 56 sagte er ihnen: „Abraham, euer Vater, frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.“ Jesus sagt den Jüngern seiner Zeit, den Pharisäern, er sagt: Abraham hat meinen Tag gesehen.

[58:13] Wir gehen noch einmal zu 1. Mose 22. Wir sind gleich am Ende angelangt. Ich möchte Ihnen zeigen, was Abraham gesehen hat. Als Abraham dort auf dem Berg Moria seinen Sohn auf dem Altar liegen hat und sein Sohn sich offensichtlich hat freiwillig binden lassen, dann gibt es dort zwei Dinge, die wir bemerken wollen. Wir haben einen Vater, der freiwillig seinen Sohn gibt, und einen Sohn, der freiwillig sein Leben gibt. Kennen Sie irgendeine andere Geschichte in der Bibel, wo ein Vater seinen Sohn gibt und sein Sohn freiwillig sein Leben?

[59:09] Gehen wir noch einmal zu Vers 2. Er sprach: „Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast.“ Was sagt Gott über seinen Sohn? „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ So wie Abraham, so wie Isaak ein Symbol für Jesus ist, so ist Abraham ein Symbol für Gott, den Vater. Haben Sie sich jemals gefragt, warum steht diese Geschichte in der Bibel? Warum ist diese Geschichte so grausam? Heute werden Sie die Antwort bekommen. Abraham liebte seinen Sohn genauso wie Gott, der Vater, seinen Sohn Jesus Christus geliebt hat.

[59:55] Es heißt weiter, dass er Josef auf den Berg Moria bringen sollte. Was heißt Moria noch mal übersetzt? Von Gott gesehen. Gab es da etwas, was Gott von allen Ewigkeiten her gesehen hatte? Was Gott vorher gesehen hatte?

[1:00:18] Schlagen wir auf in der Offenbarung 13. Lassen den Finger auf 1. Mose 22. In der Offenbarung 13 Vers 8. Offenbarung 13 Vers 8. „Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen in dem Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist von Grundlegung der Welt an.“ Gott hat von allen Ewigkeiten vorhergesehen, dass es einmal dazu kommen wird. Moria, von Gott gesehen, seinen geliebten Sohn.

[1:00:54] Weiter heißt es in Vers 3, dass sie zum Brandopfer ein Feuer mitnehmen sollen, nicht wahr? Ein Brandopfer. Ein Brandopfer wurde mit Feuer verbrannt. Wissen Sie, was die Bibel sagt, was am Ende der Zeit mit den Menschen geschieht, die sich gegen Gott stellen werden? Die Bibel sagt: Der Sünde Sold ist der Tod, der Tod durch Feuer. Gott wollte seinen Sohn dorthin bringen, wo er den ewigen Tod für die Sünde stirbt. Das Brandopfer.

[1:01:38] Und diese Gesichter, die Sie gezogen haben, als ich Ihnen erklärt habe, wie ein Brandopfer zubereitet wird, ist nur ein schwacher Ausdruck von dem, was Gott empfand, als er darüber nachdachte, dass er seinen Sohn ans Kreuz geben sollte, wo er für einige Zeit von seinem Vater getrennt werden sollte, auf die Gefahr hin, dass wenn Jesus auch nur eine Sünde begangen hätte, er für immer von seinem Vater getrennt gewesen wäre und das ewige Leben verloren hätte.

[1:02:05] Vers 3: „Da stand Abraham früh am Morgen auf.“ Warum ist wohl Abraham früh am Morgen aufgestanden? Wissen Sie, was Jeremia, der Prophet, immer wieder sagt in der Bibel über Gott? Gott sagt zu Jeremia: „Ich habe mich früh aufgemacht, früh aufgemacht.“ Wann war das erste Mal ein Erlösungsplan notwendig? Wann war zum ersten Mal ein Erlösungsplan notwendig? Als Adam und Eva gesündigt hatten, oder? Und Gott machte sich früh auf. Jemand hat einmal gesagt: Sobald es Sünde gab, gab es einen Erlösungsplan. Gott hat nicht erst 100 Jahre gewartet und gesagt: Was mache ich jetzt? Soll ich oder soll ich nicht? Nein, er machte sich früh auf. Schon im Garten Eden kommt Jesus und sagt: Ich will Feindschaft setzen zwischen der Schlange und der Frau. Gott macht sich früh auf. Er zögert nicht einen Moment, obwohl er so viel Angst davor hat, obwohl er so ein Horror davor hat, den Menschen zu retten. Er zögert nicht einen Moment.

[1:03:14] Vers 4: „Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von Ferne.“ Übrigens, wie viele Knechte nimmt Abraham mit? Zwei. Und was sind diese Knechte wohl? Wozu braucht er die? Als Zeugen hat Gott auch zwei Zeugen. Die Bibel spricht von zwei Zeugen in der Bibel, vom Gesetz und von den Propheten. Das Gesetz und die Propheten. Als Gott über Jahrtausende mit den Menschen ging, als er sich früh aufmachte, den Erlösungsplan den Menschen erklärte und dann jahrtausendelang mit uns Eseln quasi ging, hatte er zwei Zeugen immer dabei: Gesetz und die Propheten. Aber die zwei Zeugen konnten nicht sterben. Sie mussten irgendwann, sie konnten nicht für uns das tun. Ihr Dienst war begrenzt. Jesus selbst musste kommen. Das Wort musste Fleisch werden.

[1:04:17] Vers 5: Wir wollen, nicht wahr? Und dann wollen wir zurückkehren. Als in Vers 7 der kleine Isaak den Vater fragt: Wo ist das Lamm zum Brandopfer? Was meinen Sie? Was meinen sie? Wie hat sich Abraham gefühlt? Als Jesus das Wort Gottes Mensch wurde, war er mal ein paar Tage alt, nicht wahr? Und dann war er ein paar Wochen alt. Vielleicht war er ein paar Tage alt, vielleicht war er ein paar Jahre alt. Ich stelle mir vor, wie er eines Tages vielleicht vom Feld hineinkommt und seiner Mutter Maria sagt: Schau mal hier, was für tolle Blumen ich gefunden habe. Und Maria sagt: Ja, die hast du erschaffen. Schau mal hier, was ich, schau mal das kleine Küken dort an, ist nicht wunderbar? Ja, Jesus, du hast mal es designed. Jesus, als er Mensch wurde, war in seinem Verständnis als Kind natürlich genauso begrenzt wie wir. Und Jesus hat auch die Allfeste der Männchen, die Prophezeiung studiert über den kommenden Messias und sich gefragt: Wer wird mal einmal der Messias sein, nicht wahr? Wie hat wohl Gott, der Vater im Himmel sich gefühlt, als der kleine Jesus mit 9 Jahren, mit 8 Jahren, mit 10 Jahren über die Brandopfer nachgedacht hat und gesagt hat: Wer wird einmal dieses Lamm sein? Wer wird einmal für die Menschheit sterben? Wie hat Gott, der Vater sich wohl gefühlt, als er dort mit zwölf Jahren im Tempel, mit zwölf Jahren im Tempel plötzlich erkennt: Ich bin das Lamm der Welt. Und Johannes dann später sagt: Schaut, das ist das Lamm Gottes, das der Sünde Welt wegnimmt. So wie dem Isaak irgendwann es Realität wird, dass er merkt, ich soll auf den Altar gelegt werden. So ging es Jesus auch. So ging es Jesus auch und Jesus ging sich freiwillig binden.

[1:06:35] Aber dann ist da ein großer Unterschied. Wir haben gesehen, was alles der Abraham durchlitten hat, nicht wahr? Wie er gekämpft hat, wie er gelitten hat, wie er verzweifelt war und wie er den Altar aufgerichtet hat, wie er das Holz aufgeschüttet hat, wie er seinen Sohn gebunden hat, den Sohn auf den Altar gelegt hat, sein Messer erhoben hat und Gott hat genau das Gleiche getan. Über Jahrtausende hat er gelitten. Er wusste genau, er muss seinen Sohn geben. Er muss seinen Sohn geben. Er hat gekämpft, aber er hat sich früh aufgemacht. Er wollte es. Aber als Jesus dort am Kreuz hing, kam kein Engel, der gesagt hat: Abraham, Abraham, Gott, der Vater hat den letzten Stich getan für dich und für mich.

[1:07:40] Und die Botschaft Abraham, Abraham war die beste Botschaft, die Abraham jemals in seinem Leben gehört hat. Denn er musste es nicht tun. Abraham, Abraham, warte, ich weiß jetzt, dass du Gott fürchtest. Nebenbei, wissen Sie, was die Bibel sagt, was Gott fürchten heißt? Ganz kurz. Schlagen wir auf in Sprüche. Sprüche acht. Wir sind wirklich gleich am Ende. Sprüche acht, Vers 13. Die Bibel sagt: Sprüche acht, Vers 13: „Die Furcht des Herrn bedeutet was?“ Die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen.

[1:08:23] Eine kurze Frage: Wer von Ihnen hat jemals diese Geschichte gelesen und hat sich gefragt: Wie kann Gott das zulassen? Schon mal gelesen? Mir ging es so. Ich habe mich gefragt: Wie kann Gott so etwas Grausames zulassen? Und genau das ist die Emotion, die Gott möchte, dass wir sie haben, weil wir nämlich ihn verstehen sollen, wie er sich gefühlt hat wegen meiner Sünde. Denn wegen meiner Sünde und wegen deiner Sünde hat Gott so eine Qual gehabt. So schrecklich ist die Sünde.

[1:09:02] Und als Abraham das erlebt hat, glauben Sie mir, er hat sich wahrscheinlich in seinem Kopf gesagt: Nie wieder so etwas, oder? So etwas möchte ich nie wieder erleben. Und was glauben Sie, was wohl Gott sich denkt? Diesen Erlösungsplan mache ich einmal für die Menschen, aber nicht ein zweites Mal, nie wieder. Er möchte, dass wir das Böse hassen. Das Böse hassen, weil es Gott so viel gefordert hat. So viel.

[1:09:38] Jetzt weiß ich, dass du mich fürchtest. Jetzt weiß ich, dass du das Böse hasst. Jetzt weiß ich es, sagt Gott. Abraham, Abraham, Gott ruft heute deinen und meinen Namen und sagt: Du kannst dich sowieso nicht erlösen. Ich habe es für dich getan.

[1:10:00] Lesen wir gemeinsam den bekanntesten Vers der Bibel in Johannes 3, Vers 16. Johannes 3, Vers 16. Die Bibel sagt: „Denn so sehr...“ Vielleicht können Sie es auswendig. „Denn, da steht nicht: Gott hat die Welt geliebt, dort steht: Denn so sehr, wie so sehr.“

[1:10:22] 1. Mose 22, so sehr, wie wir es gerade in 1. Mose 22 gelesen haben, so dass man es nicht verstehen kann, denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, nicht seinen Sohn, den hat er auch geliebt, nicht wahr? Meinen Sohn, meinen einzigen, den ich liebe. Aber als er die beiden Dinge nebeneinander gewogen hat und gesagt hat: Soll ich die Welt dahin geben, weil ich meinen Sohn so liebe, oder soll ich meinen Sohn, meinen einzigen, den ich liebe, hingeben, weil ich die Welt liebe? Da hat er sich dafür entschieden, seinen Sohn zu geben, weil er die Welt liebt.

[1:10:54] „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, jeder, egal wie viel sie von der Bibel wissen, egal ob sie christlich oder nicht christlich aufgewachsen sind, egal was sie in ihrem Kopf bisher haben, wenn sie das glauben...“

[1:11:31] Und was war das Besondere an Abraham? Wir haben gesehen, Abraham hat Fehler gemacht, es ging hoch und runter, hoch und runter, wie in unserem Leben, aber eine Sache hat er gemacht: Als Gott sagte, so ist es, hat er ihm geglaubt. Er hat ihm geglaubt, auch wenn es gerade in seinem Leben nicht gefühlt hat, wenn es nicht gespürt hat, Dinge anders aussahen, er hat ihm geglaubt und die Bibel sagt, das ist die einzige Bedingung, die einzige Bedingung, um gerettet zu werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Möchtest du ewiges Leben haben? Dann glaub es einfach hier, weil es hier steht, weil es hier in der Bibel steht.

[1:12:13] In Römer 8, Vers 32. In Römer 8, Vers 32. Römer 8, Vers 32, dort heißt es: „Er...“ Und im Kopf haben, wissen Sie, was das bedeutet? „Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat. Wie sollte er uns mit ihm nicht auch viel schenken?“

[1:12:51] Alles, was hatte Abraham versprochen bekommen von Gott? Alles, nicht wahr? Und jetzt wird gefragt: Wie soll das möglich sein? Denn hier auf der Erde erlebe ich es nicht. Jetzt, durch 1. Mose 22, versteht er, wie es möglich ist, alles zu bekommen, das ewige Leben, weil Gott seinen eingeborenen Sohn gab, weil Gott, als Gott bereit war, den Himmel in ein Geschenk zu verpacken, als Gott bereit war, sich selbst auf den Altar zu legen, hat er bewiesen, dass kein Geschenk für uns zu groß wäre. Glauben Sie irgendetwas, was für Sie gut ist?

[1:13:31] Und der drittletzte Vers, für heute, in Galater 3, Vers 16. Galater 3, Vers 16, dort heißt es: „Nun aber sind die Verheißungen dem Abraham und seinem Samen zugesprochen worden. Es heißt nicht, und den Samen als von vielen, sondern als von einem und deinem Samen, und dieser ist Christus.“ Das ganze Leben des Abraham hatte ein Ziel. Er sollte verstehen, was Jesus für ihn bedeutet. Jesus ruft uns heute vielleicht aus bestimmten Lebenssituationen heraus. Er ruft uns vielleicht in Schwierigkeiten, die wir nicht gleich verstehen, aber nur mit diesem einen Ziel, damit wir verstehen, was er für uns getan hat, damit wir die Fülle erleben können.

[1:14:36] Und dann schauen Sie in Vers 29, gleiches Kapitel, Galater 3, Vers 29: „Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Samen, auch nach der Verheißung.“ Er. Jeder einzelne Mensch, der Jesus annimmt, ist ein Nachkomme Abrahams. Hat Abraham Nachkommen bekommen wie Sterne am Himmel? Hat er Nachkommen bekommen wie Sand am Meer? Nicht unbedingt durch Sarai, schon gar nicht erst durch Hagar, aber durch den Glauben, denn das, was er erlebt hat in seinem Leben, war ein Gleichnis, das aufgeschrieben ist für uns.

[1:15:20] Möchtest du, möchten Sie heute, die Sie hier sind und die Sie live zuschauen, ein Kind Abrahams sein, ein Kind Abrahams, ihm glauben, so wie Abraham geglaubt hat und bereit sein, dem Ruf Gottes zu folgen, wenn er ruft: Abraham, Abraham? Bist du, sind Sie heute bereit, alles auf den Altar zu legen, selbst das, was uns so sehr lieb ist?

[1:15:55] Wissen wir, was das Schöne an der Geschichte ist? Abraham bekam alles zurück, was gut...

[1:16:00] für ihn war, oder? Als er bereit war, seinen Sohn Isaak auf den Altar zu legen, hat Gott ihm ihn wieder zurückgegeben. Warum? Weil es eine gute Sache war, den Isaak zu haben. Gott fragt uns heute, ob wir bereit sind, alles auf den Altar zu legen, denn wenn es zu unserem Besten ist, bekommen wir es sowieso zurück und noch viel mehr dazu.

[1:16:29] Vorletzter Vers, Hebräer 11, Vers 13 bis 16. Vers 16, 13 bis 15 haben wir schon gelesen. Vers 16, Hebräer 11, Vers 16: "Nun aber trachten sie nach einem Besseren, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet."

[1:16:54] Abraham zog aus der Stadt Ur und über viele Wirren hin und her ist er in Kanaan gestorben, nicht in einer Stadt, denn er wartete auf eine Stadt, die die Grundfesten hat, deren Schöpfer Gott ist. Denn Gott hat eine Stadt für jedes Kind von Abraham bereitet und der einzige Weg, dorthin zu gelangen, in diese Stadt, ist so zu glauben, wie Abraham geglaubt hat.

[1:17:20] Schauen Sie mit mir gemeinsam die große Verheißung, unser letzter Text für heute Abend in Offenbarung 7, Offenbarung 7, Vers 9. Nach diesem sah ich und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte.

[1:17:45] Was war dem Abraham versprochen worden? Nachkommen wie Sand am Meer, wie Sterne am Himmel. Wer kann die Sterne am Himmel zählen? Nicht mal die Chaldäer, nicht wahr? Niemand kann sie zählen. Eine Menge aus allen Nationen, Stämmen und Völkern und Sprachen, die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern und Palmzweige waren in ihren Händen. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: "Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt und bei dem Lamm." Das Lamm, das Gott sich ersehen hat.

[1:18:18] Und in Vers 14 heißt es: "Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Kleider gewaschen und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes."

[1:18:32] Vers 17: "Denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen." Möchtest du dabei sein? Möchtest du, der du live zuschaust, möchtest du dabei sein in dieser himmlischen Stadt als ein Kind Abrahams, weil du Gott geglaubt hast, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, dass er das ganze Risiko eingegangen ist für dich?

[1:19:11] Möchtest du, möchtest du dein Leben ihm weihen und wenn er ruft, nicht Abraham, Abraham, aber dein Name, setz ihn einfach doppelt ein, wie auch immer du heißt, sagen: "Ja, ich bin froh und dankbar, dass du dieses Opfer für mich getan hast." Wenn das dein Wunsch ist, ihr Wunsch ist, dann lade ich uns alle gemeinsam ein, dass wir gemeinsam aufstehen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass du bereit warst, dieses Opfer für uns zu geben.

[1:19:45] Wir haben gesehen in der Geschichte von Abraham, dass wir manchmal nicht verstehen, warum manche Dinge in unserem Leben passieren. Wir sehen die großen Verheißungen und wir sehen manchmal so wenig in unserem Leben erfüllt. Aber oft ist es nur deswegen, weil wir gar nicht verstehen, was du wirklich für uns getan hast, weil wir unseren Blick zu sehr auf die irdischen Segnungen richten, weil wir glauben, ein Leben mit dir besteht einfach darin, keine finanziellen Probleme mehr zu haben oder keine Krankheiten oder was auch immer.

[1:20:17] Und obwohl das alles wichtig ist, hast du einen viel größeren Plan gehabt, nämlich für uns zu sterben. Herr Jesus, wir danken dir so sehr dafür. Wir danken dir so sehr, dass der Engel ausrufen konnte: "Abraham, Abraham, du musst deinen Sohn nicht töten."

[1:20:35] Wir können sehen, dass du kein Gott bist, der einfach nur kühl im Himmel regiert, sondern dass du Emotionen hast, dass du mit dir selbst gekämpft hast, ob du wirklich für diese rebellischen Menschen deinen eingeborenen Sohn geben sollst, so wie auch Abraham gekämpft hat mit sich. Aber dass du sehen durftest, dass du mich und all die Menschen, die jetzt hier vor dir stehen, so sehr geliebt hast.

[1:21:11] So sehr. Bitte gib, dass wir endlich verstehen, wie furchtbar das Böse und die Sünde ist. Zeige uns auf und gib, dass wir diesen Ruf ganz ernst nehmen, dass wenn du uns zweimal rufst, wenn du uns das Eigentliche zeigen willst, wenn du uns zu dir führen möchtest, dass wir bereit sind, dir alles zu weihen, alles zu übergeben in dem Wissen, dass alles, was gut für uns ist, wir sowieso wieder zurückbekommen werden.

[1:21:51] Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass du uns diese Geschichten hast aufschreiben lassen, damit wir durch diese Geschichten Trost und Hoffnung haben dürfen.


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