In dieser Predigt wird die biblische Stadt Ariel als Symbol für Jerusalem und den Brandopferaltar interpretiert. Christopher Kramp beleuchtet die prophetische Botschaft Jesajas an Jerusalem, die auf eine tiefe geistliche Blindheit und ein falsches Verständnis des Opferdienstes hinweist. Er erklärt, wie die Verfälschung des neuen Bundes durch „geistlichen Wein“ zu einem Verlust des Verständnisses für Gottes Gesetz und Heiligkeit führt. Die Predigt fordert die Zuhörer auf, die Bibel nicht als bloße Sammlung von Regeln oder Geschichten zu betrachten, sondern Jesus darin zu erkennen und ihr Leben auf einem festen Fundament zu bauen.
Wenn Gott zweimal ruft: 5. „Ariel, Ariel“
Christopher Kramp · Wenn Gott zweimal ruft ·Themen: Altes Testament, Bibel, Erweckung, Jesaja, Prophetie, Theologie, TypologieWeitere Aufnahmen
Serie: Wenn Gott zweimal ruft
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Transkript
[0:00] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft! Ariel! Ariel! Vielleicht war es ein Tag, genau so wie heute. Die Männer hatten ihre besten Kleider an, die Frauen hatten ihre besten Kleider an, die Musik war schön, alle waren zum Gottesdienst gekommen. Sie hatten sich vorbereitet, mal wieder Gottesdienst zu feiern, aber da war diese eine Stimme: Ariel! Ariel! Die Gläubigen zuckten vermutlich ein bisschen zusammen. Bloß nicht hinschauen, vielleicht am besten ignorieren, vielleicht hört es auf. Immer diese Botschaften. Und wieder fast mit weinerlicher Stimme, aber klar und deutlich: Wähle dir! Ariel! Ariel! Vielleicht hat es ein kleines Kind gefragt: Mama, Papa, wer ruft dort? Pst, sei leise! Das ist schon wieder dieser Prophet, dieser Prophet, der keine Ruhe gibt und immer die Botschaften Gottes an uns bringt. Ariel! Ariel! Wer von euch hat sich gefragt, wo Ariel in der Bibel vorkommt? Jemand schon jemals Ariel in der Bibel gelesen? Kann ich mal die Hände sehen? Einige. Schlagen wir gemeinsam auf, Jesaja 29. Es war der Prophet Jesaja, der vermutlich, so stelle ich mir das vor, inmitten eines Gottesdienstes wie hier, diese aufrüttelnde und unangenehme Botschaft rief: Ariel! Ariel! Jesaja 29. Und dort Vers 1. Jesaja 29 und dort Vers 1. Wähle dir, Ariel! Ariel! Wähle dir, Ariel!
[2:51] Ariel, du Stadt, wo David lagerte. Das allererste, was wir feststellen ist, Ariel ist überhaupt gar keine Person. Es gibt in der Bibel keine Person, die Ariel heißt, sondern Ariel ist was? Ariel ist eine Stadt. Nun, welche Stadt ist hier gemeint? Der Hinweis im Text ist: Wähle dir, Ariel! Ariel, du Stadt, wo David lagerte. Die Stadt, wo David lagerte. Jetzt, welche Stadt ist bekannt als die Stadt Davids? Wir schauen uns einen Text an in Psalm 122. In einem dieser Lieder, die vielleicht gesungen worden sind, genau in dem Gottesdienst, als dieser Prophet wiederkam und rief: Wähle dir, Ariel! Ariel! Psalm 122, Vers 3 bis 5. Psalm 122, Vers 3 bis 5. Jerusalem, du bist gebaut als eine festgefügte Stadt, wohin die Stämme hinaufziehen, die Stämme des Herrn. Ein Zeugnis für Israel, um zu preisen den Namen des Herrn, denn dort sind Throne zum Gericht aufgestellt, die Throne des Hauses David. Jerusalem war die Stadt Davids, die Stadt, wo David lagerte, hieß Jerusalem. Das heißt, Ariel, Ariel heißt eigentlich übersetzt was? Jerusalem, Jerusalem. Und übrigens, wir werden einen Vortrag haben, der heißt Jerusalem, oder? Am Dienstag. Ihr solltet ihn nicht verpassen. Ein ganz wichtiger Vortrag. Wer diesen Vortrag verpasst, der ist selbst schuld. Jerusalem, Jerusalem. Aber heute haben wir nicht Jerusalem, Jerusalem, obwohl es um die gleiche Stadt geht. Heute heißt es Ariel, Ariel. Und die Frage ist, warum nennt Jesaja die Stadt Jerusalem, die jeder Mensch als Jerusalem kennt und die in der gesamten Bibel Jerusalem heißt, warum nennt er sie Ariel? An keiner anderen Stelle der Bibel wird Jerusalem Ariel genannt. Ariel, Ariel.
[5:12] Interessanterweise wissen selbst die Bibelübersetzer nicht ganz genau, wie man das Wort übersetzen soll, weil es so selten vorkommt in der Bibel. Aber es gibt einen Hinweis und der findet sich in Hesekiel 43. Hesekiel 43, Vers 15 und 16. Hesekiel 43, Vers 15 und 16. Wenn wir Vers 13 uns das anschauen, Hesekiel 43, übrigens die letzten Kapitel in Hesekiel, beschreiben den Tempel. Einen großen, gewaltigen Tempel, der so auf Erden nie erbaut worden ist. Und ab Hesekiel 43, Vers 13 geht es um was? Könnt ihr das lesen in der Überschrift? Um was geht es in Hesekiel 43, Vers 13? Um den, um den, um den Brandopferaltar. Wir lesen mal Vers 13, okay? Und dies sind die Maße des Altars, nach Ellen gerechnet, von denen jeder eine kleine Elle und eine Handbreite misst. Seine Grundeinfassung, eine Elle hoch und eine Elle breit. Und seine Randleiste ringsum, eine spannende Breite und der Sockel des Altars. Von der Grundeinfassung am Boden bis an den unteren Absatz, zwei Ellen hoch und die eine Breite, eine Elle. Und von dem kleinen Absatz bis zum größeren, vier Ellen hoch und die eine Breite und die Breite, eine Elle. Vers 15, der Ariel ist vier Ellen hoch. Denn da steht im Urtext, Vers 15 steht, der Ariel, der Gottesherd, ist vier Ellen hoch und von dem Ariel, dem Gottesherd, ragen die vier Hörner empor. Und der Ariel, der Gottesherd, ist zwölf Ellen lang und zwölf Ellen breit. Seine vier Seiten bilden einen Quadrat. In der ganzen Bibel gibt es immer ein bestimmtes Wort für den Altar und mitten hier, ohne Vorwarnung, während in zwei Versen wird der Altar plötzlich Ariel genannt, Gottesherd. Und das ist die vermutlich Übersetzung von Ariel, der Herd Gottes. Das heißt, Ariel ist ein Hinweis auf den Brandopferaltar.
[7:10] Jesaja kommt in einen Gottesdienst hinein und ruft hinein in die Menge: Wehe dir, Ariel, Ariel, wehe dir, Altar! Gehen wir zurück zu Jesaja 29 und schauen, was die Botschaft des Jesaja ist an Jerusalem. Jesaja 29, Vers 1, 2 und 3. Jesaja 29, Vers 1 bis 3. Wehe dir, Ariel, Ariel, du Stadt, wo David lagerte, zählt noch ein Jahr zu diesem hinzu, die Feste mögen ihren Kreislauf vollenden. Dann will ich Ariel bedrängen, dass Traurigkeit und Klage entstehen und er wird mir zum rechten Gottesaltar werden. Und da steht wie das Wort Ariel, er wird mir zum rechten Ariel werden. Jerusalem, du bist zu einem Altar. Vers 3, denn ich will dich ringsum belagern und dich mit einem Belagerungswall einschließen und Bollwerke gegen dich aufrichten. Jerusalem war die Stadt, in der Gott sein Heiligtum hatte, in der Gott seinen Tempel hatte, in der Gott den Brandopferaltar hatte. Auf diesem Brandopferaltar sollten Opfer gebracht werden, die ein Hinweis sein sollten auf wen? Auf Jesus Christus. Das Volk kam zum Gottesdienst. Das Volk kam, um Opfer zu opfern. Aber aus irgendeinem Grund gibt Gott diesem Volk der Gemeinde die Botschaft: Oh Ariel, Ariel! Er sagt, wie wir in Vers 1 gelesen haben, zählt noch ein Jahr hinzu, die Feste mögen ihren Kreislauf vollenden. Mit anderen Worten, feiert nur ruhig weiter. Macht ruhig weiter mit euren Gottesdiensten, die Katastrophe kommt. Es ist keine Botschaft, die sagt, wie wunderbar, schön, dass ihr feiert. Die Botschaft ist mit anderen Worten: Feiert nur weiter eure Feste, geht nur weiter zum Gottesdienst, opfert und opfert und opfert, die Katastrophe kommt. Singt nur weiter eure Lieder, betet nur weiter eure Gebete, kommt noch weiter her an euren schönen Kleidern, Sabbat für Sabbat, die Katastrophe kommt. Macht ruhig weiter, macht ruhig weiter, immer weiter diesen Kreislauf der Feste, Sabbat zu Sabbat zu Sabbat, jede Woche das Gleiche, die Katastrophe kommt. Ariel, Ariel.
[9:50] Schon in seinem ersten Kapitel hat Jesaja dieses Problem beschrieben. Wir. Schaut mit mir in Jesaja 1 und dort ab Vers 4. Jesaja 1 und dort ab Vers 4. Dort steht: Wehe der sündigen Nation, dem schuldbeladenen Volk, Samen der Übeltäter, verderbte Kinder. Sie haben den Herrn verlassen, haben den Heiligen Israels gelästert, haben sich abgewandt. Wohin soll man euch noch schlagen, da jedoch den Abfall nur noch weiter treibt? Das ganze Haupt ist krank und das ganze Herz ist kraftlos. Von der Fußsohle bis zum Scheitel ist nichts unversehrtes an ihm, sondern klaffende Wunden und Striemen und frische Verletzungen, die nicht ausgedrückt, noch verbunden, noch mit Öl gelindert sind. Euer Land ist verwüstet, eure Städte sind mit Feuer verbrannt, Fremde fressen euer Land vor euren Augen und es ist verwüstet, wie von Fremden verheert. Die Tochter Zion ist übrig geblieben, wie eine Hütte im Weinberg, wie ein Wachthäuschen im Gurkenfeld, wie eine belagerte Stadt. Hätte uns der Herr der Herrscher nicht einen geringen Überrest übrig gelassen, so wären wir wie Sodom gleich wie Gomorra geworden.
[11:15] Jesaja spricht nicht zu den Heiden, er spricht zu dem Volk Israel und nicht zu dem Volk Israel in einer Zeit, als alle im Götzendienst gewesen sind. Denn die Bibel sagt jetzt weiter in Vers 11: Was soll mir die Menge eurer Schlachtopfer, spricht er, ich bin der Brandopfer von Widdern und des Fettes der Mastkälber überdrüssig und am Blut der Jungstiere, Lämmer und Böcke habe ich keinen Gefallen. Mit anderen Worten, macht ruhig weiter, mir bringt es nichts. Singt weiter eure Lieder, redet weiter von der Erlösung. Ich, der Herr, habe keinen Gefallen mehr daran. Wie wäre es, wenn Gott heute zu uns kommen würde und würde sagen: Schön, dass ihr euch trefft, Woche für Woche, Monat für Monat. Schön, dass ihr in euren besten Kleidern kommt, dass ihr eure Anzugsjacken rausgeholt habt, eure schönsten Kleider. Schön, dass ihr euch so schön gemacht habt. Schön, dass ihr Lieder singt. Ich kann es nicht ertragen. Macht ruhig weiter. Macht ruhig weiter. Ich, der Herr, bin überdrüssig. Es gibt ja sich immer wiederholenden Formen und Formen und Formen und nichts ändert sich. Es steht, das ganze Haupt ist krank. Das Herz ist kraftlos. Vers 12: Wenn ihr kommt, um vor meinem Angesicht zu erscheinen, wer verlangt das von euch, dass ihr meine Vorhöfe zertretet? Bringt nicht mehr vergebliche Speisopfer. Vers 13: Räucherwerk ist mir ein Gräuel. Neumond und Sabbat, Versammlung halten, Frevel verbunden mit Festgedränge, ertrage ich nicht. Gott sagt, ich ertrage euren Gottesdienst nicht. Ich ertrage es nicht.
[13:09] Jetzt, wenn ein Prophet mit so einer Botschaft kommt, wie fühlt sich wohl die Gemeinde? Wenn der Prophet kommt und sagt: Alles ist wunderbar. Schön, dass ihr alle da seid. Der Herr segne euch. Aber wenn man gemeinsam Gottesdienst feiert und glaubt, alles in Ordnung, da kommt ein Prophet und ruft ständig: Ariel, Ariel. Der stört doch die Harmonie, oder? Der stört dieses Wohlbefinden im Gottesdienst, die schönen Lieder, die schönen Erfahrungen, all das Wunderbare, was wir uns immer so schön einreden, nicht wahr? Der Prophet zeigt seinen Finger mitten in die Gemeinde und sagt: Ariel, Ariel, wehe dir, wehe dir.
[13:51] Vers 14: Eure Neumonde und Festzeiten hasst meine Seele. Sie sind mir zur Last geworden. Ich bin es müde, sie zu ertragen. Vers 15: Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Können wir uns das vorstellen, dass Menschen im Gottesdienst stehen, ihre Hände ausbreiten und sagen: Herr, hilf mir. Und Gott seine Augen zumacht. Deine Augen verhüllt. Es heißt weiter: Und wenn ihr auch noch so viel betet, höre ich nicht. Stundenlange Gebetsgemeinschaften, Gebetstreffen, Gebetsgruppen und Gott sagt: Ich höre nicht. Ich höre nicht. Ariel, Ariel. Können wir uns vorstellen, dass der Prophet Jesaja einen schweren Stand hatte mit dieser Botschaft? Ariel, Ariel. Denn eure Hände sind voll Blut.
[14:26] Was war der Grund? Was war der Grund, dass Jesaja mitten in den israelitischen Gottesdienst diese unangenehme, stechende Botschaft predigt? Wehe dir, Ariel, Ariel. Der Grund findet sich in Jesaja 29 direkt selbst. Schaut mit mir in Jesaja 29 und dort Vers 9 und 10. Jesaja 29 und dort Vers 9 und 10. Stutzt und staunt. Glaubt ihr, die Israeliten haben gestutzt und gestaunt? Wir kommen alle zum Gottesdienst. Wir wollen eine ermutigende Botschaft, ein bisschen Kraft für den Alltag, ein schönes, segnendes Wort. Und jetzt hören wir das: Ariel, Ariel. Stutzt und erstaunt. Vielleicht habt ihr euch alles mögliche in dieser Predigt vorgestellt, aber nicht diese Botschaft, oder? Stutzt und erstaunt. Und dann sagt er etwas Interessantes: Sie sind trunken. Lasst euch verblenden. Und er blindet. Sie sind trunken, aber nicht vom Wein. Sie schwanken, aber nicht vom Rauschtrank. Denn der Herr hat über euch einen Geist, was? Tiefen Schlafes ausgegossen. Und er hat eure Augen, die Propheten, verschlossen und eure Häupter, die Seher, verhüllt.
[16:01] Wir haben gestern darüber gesprochen, wie der Hohepriester Eli blind wurde. Kann man sich erinnern? Das Bild dafür, dass das ganze Volk immer weniger von der Prophetie und vom Wesen Gottes direkt von Gottes Wort gelehrt wird. Das Volk Gottes immer weniger versteht, was Gott ihnen sagen möchte. Sie schlafen. Aber wenn das Volk Gottes schläft, ist es immer noch aktiv. Das ist das Interessante am Volk Gottes. Es hält immer noch den Sabbat, kommt immer noch zum Gottesdienst, weil es so gute Tradition ist. Man singt aus dem WLG, man singt aus dem Internationalen Liederbuch, man kniet nieder zum Gebet, man beglückt sich nach dem Sabbat. Alles wunderbar. Das Volk merkt gar nicht, dass sie schlafen. Ariel, Ariel.
[16:51] In Jesaja 1 haben wir gelesen, dass Gott gesagt hat: Ich bin überdrüssig, all dieser Opfer. Könnte es sein, dass die Israeliten etwas Fundamentales falsch verstanden haben am Opferdienst? Könnte es sein, dass Gott eine bestimmte Absicht hatte mit all den Opfern, die gebracht werden sollten und die Israeliten etwas völlig anderes daraus gemacht haben? Was war Gottes Absicht, als er gesagt hat: Wenn du sündigst, bring ein Lamm, schlachte es, lass das Blut herausfließen und verbrenne es dann? Was war seine Absicht? Was war Gottes Absicht, indem er so eine Anordnung gegeben hat? Was wollte er damit erreichen?
[17:35] Dass ich sage: Nie wieder, nie wieder. Sowas Furchtbares, sowas Schreckliches. Dieses arme Lamm. Und was haben die Israeliten gemacht? Gesündigt, schon wieder gesündigt. Wunderbar, zum Glück gibt es Lämmer. Zum Glück gibt es so viele Lämmer, wir können immer weiter sündigen. Zum Glück gibt es ja Lämmer. Sie sind völlig abgestumpft, eingeschlafen. Ariel, Ariel. Deswegen sagt Gott: Ariel, Ariel, denn Ariel steht vor dem Brandopferaltar. Er möchte sie wachrütteln und sagen: Hört mir doch zu, was der Brandopferaltar eigentlich bedeutet.
[18:26] Wo haben wir in unserer Serie schon etwas von dem Brandopferaltar gehört? Eine kleine Serie, da sehen wir, wer gut aufgepasst hat. Bei Abraham, Abraham. Genau. Frage: Als Abraham dort seinen Sohn auf den Altar legen soll und zum Brandopfer opfern soll, wie ging es ihm dabei? Das war furchtbar, oder? Und wir hatten gelernt, dass Gott dem Abraham lernen wollte damit, ihm zeigen wollte, wie furchtbar die Sünde ist und wie schrecklich sie ist und was für ein großes Opfer es für Gott gekostet hat. Der Brandopferaltar sollte zeigen, was für ein großes Opfer Jesus eingegangen ist. Aber die Israeliten haben es überhaupt nicht verstanden. Die Israeliten meinten: Damit kann ich meine Sünde einfach bezahlen. Ich sündige, dann komme ich zur Gemeinde, singe Halleluja, bete dreimal, dann sind meine Sünden vergeben, dann kann ich wieder sündigen. Der Punkt ist, sie waren verblendet, betrunken, aber nicht vom Rauschwein, das heißt nicht von einem buchstäblichen Wein.
[19:25] Wir wollen uns fragen, was ist dieser Wein? Schauen wir mal in Jesaja 28, nur eins kann wir da nehmen, Jesaja 28 und dort ab Vers 7. Jesaja 28 Vers 7. Dort steht: Aber auch diese taumeln von Wein und schwanken vom Rauschtrank. Priester und Prophet sind von Rauschtrank berauscht, vom Wein benebelt, sie taumeln vom Rauschtrank und jetzt sehen wir, was daraus folgt. Sie sehen nicht mehr klar, urteilen unsicher. Dieser geistliche Wein führt dazu, dass die Obersten im Volk, die Führer des Volkes, dass man ihnen nicht mehr vertrauen kann. Sicher, sie urteilen unsicher, sie entscheiden aus dem Bauch heraus, sie wissen auch nicht mehr genau, was ist jetzt richtig, was ist falsch. Alles durch diesen geistlichen Wein.
[20:21] Frage: Wir müssen uns fragen, was ist dieser geistliche Wein, oder? Denn dieser geistliche Wein bewirkt diese Vernebelung, nicht wahr? Diesen Schlaf, der ausgegossen wird. Wir müssen uns fragen, was ist dieser geistliche Wein und bin ich vielleicht momentan dabei, diesen geistlichen Wein zu trinken. Was ist dieser geistliche Wein? Wir wollen uns fragen, was ist Wein eigentlich in der Natur? Was ist Wein? Dieser Rauschtrank, was ist das? Vergorener, verdorbener Traubensaft. Nun, jetzt wenn der buchstäbliche Wein das Gärungsprodukt eines buchstäblichen Traubensaftes ist, was ist dann der geistliche Wein?
[21:04] Der geistliche Wein ist das verdorbene, der verdorbene geistliche Traubensaft. Macht das Sinn? So wie es Traubensaft gibt, der verdorben wird und Wein wird, so gibt es geistlichen Traubensaft, der, wenn er verdorben wird, wenn er pervertiert wird, zu geistlichem Wein wird. Jetzt fragt ihr euch vermutlich, was ist dann eigentlich der geistliche Traubensaft?
[21:31] Schaut mit mir in Matthäus 26, Matthäus 26, Matthäus 26 und dort Vers 27 und 28. Matthäus 26, Vers 27 und 28. Das sagt die Bibel: Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus, denn das ist was? Mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch aber, Vers 29: Ich werde von jetzt an von diesem Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinken bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde im Reich meines Vaters. Der geistliche Traubensaft steht für den neuen Bund. Dann, wofür steht der geistliche Wein?
[22:41] Wir wissen, in der Offenbarung kommt viel der Wein vorne, ich war der Wein der Hure und so weiter. Wofür steht dann der Wein? Lasst euch mal logisch überlegen. Wein ist das Vergären, das Verderben, das Verfälschen des Traubensaftes. Der Traubensaft steht für den neuen Bund. Was ist dann der geistliche Wein, der die ganze Gemeinde, das Volk Gottes in den Schlaf vernebelt? Die Missinterpretation des neuen Bundes.
[23:20] So wie der neue Bund der Traubensaft ist, so ist die falsche Anwendung und der Missbrauch des neuen Bundes. Das falsche Verständnis vom neuen Bund, der Wein. Jetzt, was ist der neue Bund wirklich? Was ist der wahre neue Bund, den Gott uns gegeben hat? Schauen wir mal gemeinsam in Hebräer 8. In Hebräer 8 und dort Vers 10.
[24:30] durch das Blut Jesu das Gesetz Gottes in unsere Herzen geschrieben wird. Aber gibt es auch einen falschen neuen Bund? Einen, der vergoren sozusagen, der verändert worden ist. Wie viele Menschen, die sich Christen nennen, reden heute vom neuen Bund? Alle, oder? Alle reden: Wir sind im neuen Bund, wir brauchen das Gesetz nicht mehr, oder?
[24:56] Schaut mal mit mir, was Wein tut, der vergorene Wein, in Sprüche 31. Sprüche 31 und dort ab Vers 7. Sprüche 31 Vers 7. Dort steht: Es ziemt sich für Könige nicht, Lemuel, es ziemt sich für Könige nicht, Wein zu trinken, noch für Fürsten der Hang zu stark im Getränk. Warum? Jetzt kommt die Begründung, Vers 5. Sie könnten über dem Trinken das, was vergessen, das, das, das vorgeschriebene Recht vergessen und die Rechtssache aller geringen Leute verderben. Was vergisst man beim Wein? Man vergisst das Recht und das Gesetz. So wie der buchstäbliche Wein dazu führt, dass der König nicht mehr nach dem Gesetz urteilt und das Gesetz im Zentrum seiner Entscheidung hat, so führt das Verkehren des geistlichen Traubensaftes des neuen Bundes dazu, dass Christen, Millionen von Christen heute sagen: Wir sind unter dem neuen Bund, wir sind unter der Gnade, wir brauchen das Gesetz nicht mehr. Sie vergessen die Rechtssache Gottes. Sie wollen Könige sein, sie wollen Erlöser sein. Die Bibel sagt, durch das Blut Jesu werden wir zu Königen und Priestern gemacht, nicht wahr? Sagt das die Bibel? Und Offenbarung 1: Durch das Blut Jesu werden wir zu Königen und Priestern gemacht, durch den wahren Traubensaft, aber sie verkehren den Traubensaft, verderben ihn und reden davon, dass sie unter der Gnade sind und das Gesetz dabei vergessen. Vergessen. Merken uns das Wort vergessen.
[27:06] Übrigens, was sagt die Bibel über den wahren Traubensaft, den buchstäblichen? Schaut man mit mir in Jesaja 65, Jesaja 65 Vers 8. Jesaja 65 Vers 8. Jesaja 65 Vers 8. So spricht der Herr: Wie wenn sich noch Saft in einer Traube findet und man dann sagt: Verdirb sie nicht, es ist ein Segen in ihr. Das heißt, der Traubensaft beinhaltet was? Segen. Und deswegen sagt Gott: Verdirb ihn nicht, denn wenn du ihn verdirbst, hat er keinen Segen mehr. Und so ist auch der neue Bund, den Jesus durch seinen Tod uns gegeben hat. Das Blut Jesu Christi am Kreuz ist ein Segen. Ein Segen, der dazu führt, dass wir die Gesetze Gottes wiederhalten können. Aber er warnt und sagt: Verdirb ihn nicht. Lass dir niemals einreden, dass, weil wir unter der Gnade sind, wir plötzlich das Gesetz vergessen sollen und nicht mehr wichtig ist. Wenn du das tust, gießt du einen Geist des Schlafes über das Volk Gottes.
[28:21] Könnte es sein, dass so viele Menschen heute geistlich so vor sich hin dämmern, weil sie ein falsches Verständnis vom neuen Bund haben? Deswegen heißt es, die Priester urteilen nicht mehr sich. Sie können nicht mehr sagen, ist das richtig, ist das falsch, weil sie keine Grundlage haben, keinen Maßstab mehr. Denn das Gesetz Gottes haben sie vergessen.
[28:45] Aber es gibt noch einen interessanten Punkt zum Weinen. Wir haben gesehen, durch das Blut Jesu werden wir zu Königen und zu Priestern. Jetzt, was war mit Priestern? Gibt es auch ein Gebot mit Priestern und Wein? Schauen wir in 3. Mose 10 und dort Vers 9 und 10. Dort sagt die Bibel: Du und deine Söhne, gemeint sind die Priester, sollen weder Wein noch berauschendes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das sei eine ewige Ordnung für eure künftigen Geschlechter. Damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und dem Reinen.
[29:47] Was passiert, wenn man mit diesem geistlichen Wein infiltriert wird? Man kann nicht mehr unterscheiden, was ist eigentlich heilig und was ist unheilig. Jetzt, die Bibel spricht davon in Offenbarung 14 Vers 8. Ihr kennt es wahrscheinlich: Gefallen, gefallen ist Babylon, denn sie hat mit dem Glutwein ihre Unzucht alle Nationen getränkt. Wir haben gesehen, der Wein steht für zwei Dinge. Er steht dafür, das Gesetz zu vergessen und keinen Unterschied zu machen zwischen heilig und unheilig. Der Wein führt dazu, dass man das Gesetz Gottes vergisst und dass man nicht mehr unterscheiden kann zwischen heilig und unheilig.
[30:30] Jetzt habt ihr irgendeine Assoziation, wenn es darum geht um vergessen und heilig. Genau, denn die Bibel sagt: Gedenke des Sabbatages, den ich geheiligt habe. Das heißt, wenn in Offenbarung 14 Vers 8 steht: Babylon, die Große, mit ihrem Glutwein tränkt alle Nationen, führt sie dazu, dass sie das vergessen, von dem Gott gesagt hat: Gedenke, erinnere dich. Und der Wein führt dazu, dass man es vergisst und das, was Gott gesagt hat, das ist heilig. Der siebte Tag ist heilig und alle anderen sind unheilig. Mit dem Wein intus, sozusagen, wenn man den Wein getrunken hat, kann man nicht mehr wirklich unterscheiden: Jetzt ist ja der Tag heilig oder der, ist eigentlich egal, Hauptsache wir halten einen Tag. Die Bibel beschreibt das den Zustand der Betrunkenheit, geistlich.
[31:20] Gehen wir zurück zu Jesaja. Vielleicht sagt ihr: Naja, ich kenne den Sabbat, ich halte den Sabbat, ist nicht mein Problem. Vorsicht, die Israeliten kannten auch den Sabbat, oder? Sie kamen auch am Sabbat zum Gottesdienst, haben auch am Sabbat ihre Opfer gebracht und trotzdem hat Jesaja nicht einfach zu den Heiden gepredigt, die den Sabbat nicht kannten, sondern hat zum Volk Gottes gepredigt und hat gesagt: Ariel, Ariel.
[31:47] Jesaja 28 und dort Vers 9. Gott hat eine ganz wichtige Frage und ich glaube, das ist eine der persönlichsten Fragen, die Gott auf dem Herzen hat. Schaut mal in Vers 9. Jesaja 28 Vers 9. Wem soll er Erkenntnis beibringen? Wem die Botschaft erläutern? Gott fragt sich: Wem kann ich Erkenntnis beibringen? Gott geht von Person zu Person und sagt: Wer möchte wirklich verstehen, um was es geht? Möchtest du verstehen, um was es wirklich geht? Die Israeliten hatten vor sich den ganzen Tempeldienst. Alle Einzelheiten sollten auf wen hinweisen? Auf Jesus. Und niemand hat es gesehen. Wir haben die Bibel vor uns, 66 Bücher, über 1000 Seiten, ich weiß nicht wie viele, 10.000 Verse. Jede einzelne Vers, jede Passage spricht von Jesus und Gott stellt sich die Frage: Wem soll ich es beibringen? Wer möchte selbst aus der Bibel wissen, um was es geht? Oder kommen wir einfach nur wie das Volk Israel Sabbat für Sabbat zum Gottesdienst und singen Sabbat für Sabbat unsere Lieder und beten Sabbat für Sabbat unsere frommen Gebete? Ariel, Ariel.
[33:18] Könnte es sein, dass wir manchmal mit der Bibel genauso umgehen wie die Israeliten damals mit dem Opferdienst, als eine gute Tradition, die Gott uns gegeben hat? Schön, dass wir sie haben. Gut, dass wir uns alle gemeinsam treffen. Schön, dass wir nicht arbeiten brauchen. Gott fragt: Wer möchte verstehen, um was es geht? Wer möchte die Botschaft erläutert bekommen? Wem darf ich selbst erklären, was er verstehen muss?
[33:40] Schaut mir gemeinsam jetzt in Vers 10 und jetzt bin ich gespannt, wer von euch hat eine Schlachter? Okay, ich brauche euch jetzt gleich und wer hat keine Schlachter? Okay, euch brauche ich auch gleich. Lesen wir gemeinsam Vers 10. Ich lese mal nach der Schlachter, okay? Vers 10. Weil sie sagen: Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, Satzung auf Satzung, Satzung auf Satzung, hier ein wenig, da ein wenig. Wer hat das nicht in seiner Bibel stehen? Genau, was habt ihr stehen? Genau, das steht in allen anderen Bibeln. Und bei uns steht: Satzung auf Satzung, Vorschrift auf Vorschrift.
[34:27] Jetzt, hier ist das interessante Ding. Wir lernen ein bisschen Hebräisch, okay? Wir sagen es alle gemeinsam. Kann man sich merken, oder? Okay, gemeinsam. Jetzt, wie klingt das, wenn ich sage? Ein bisschen monoton. Das klingt monoton, das soll so klingen. Jesaja verwendet das ganz bewusst, um etwas auszudrücken. Aber wir wollen uns, bevor wir das anschauen, kurz gucken, was bedeuten die Worte wirklich? Die Worte kommen sehr selten in der Bibel vor, deswegen schreiben viele, dass man das nicht übersetzen kann, okay? Viele denken, das heißt halt irgendwas, ist halt einfach nur so bla bla bla bla. Aber das stimmt nicht ganz, denn sowohl das Wort Zaph als auch das Wort Kaph kommen in der Bibel vor.
[35:13] Jetzt schauen wir ganz kurz, wo das Wort Zaph vorkommt. Schaut mit mir in einem Vers, und zwar Hosea 5, Vers 11. Hosea 5, Vers 11. Ihr werdet etwas Wichtiges lernen für euer Leben heute. Hosea 5, Vers 11. Hosea 5, Vers 11. Hosea 5, Vers 11. Was steht dort? Ephraim wird unterdrückt, zerschlagen im Gericht, denn er ist willig Menschen geboten gefolgt. Oder geboten gefolgt. Das Wort, das dort steht, ist Zaph. Zaph steht für Gebote, für Anordnungen, für Vorschriften, die sowohl von Menschen als auch von Gott kommen können. Das heißt, die Bibel verwendet selbst das Wort Zaph für Gebote, für Vorschriften, für Satzungen. Das heißt, wenn in der Schlachter steht: Satzung auf Satzung, ist das wirklich eine gute Übersetzung. Das meint das wirklich.
[36:11] Jetzt, was heißt Kaph? Also Zaph heißt was? Gebote und Vorschriften und so weiter. Was heißt Kaph? Schauen wir mal gemeinsam in Erste Könige 7. Erste Könige 7. Erste Könige 7, Vers 23. Da kommt auch das Wort Kaph vor. Erste Könige 7, Vers 23. Er machte auch das gegossene Wasserbecken zehn Ellen weit von einem Rand bis zum anderen. Es war ringsherum rund und fünf Ellen hoch und seine 30 Ellen lange Schnur konnte es umspannen. Jetzt das Wort Kaph ist die Schnur. Die Schnur, die es misst, die Messschnur sozusagen, ist Kaph. Zaph steht für die Gebote, für die Vorschriften, für die Satzung und Kaph steht für eine Messschnur, wie ein Meterstab sozusagen. Ein Maßstab.
[37:24] Kennt alle so ein Maßstab, oder? Mit dem man messen kann. 50 Zentimeter, 30 Zentimeter, 130 Zentimeter, was auch immer. Zaphla-Zaph, Zaphla-Zaph, Kaphla-Kaph, Kaphla-Kaph. Satzung auf Satzung, Satzung auf Satzung, Messschnur auf Messschnur, Messschnur auf Messschnur.
[37:45] Jetzt, das Wort Kaph kann auch eine geistliche Bedeutung haben. Wir können das mal lesen in Zweite Könige, in Zweite Könige 21, Vers 13. Zweite Könige 21, Vers 13. Dort steht: Und ich will über Jerusalem die Messschnur Samarias ausspannen und das Senkblei des Hauses Ahabs und ich will Jerusalem auswischen, wie man eine Schüssel auswischt. Wenn man sie ausgewischt hat, dreht man sie um auf ihre Oberseite.
[38:23] Jetzt ist das ein buchstäblicher Text oder ein symbolischer Text? Symbolisch, oder? Man kann ja Jerusalem nicht auswischen wie eine Schüssel, oder? Das heißt, die Messschnur ist auch geistlich. Das heißt, Messschnur meint nicht einfach nur den Meterstab für den Handarbeiter, sondern es für den Arbeiter. Es meint auch eine geistliche Messschnur, ein geistlicher Maßstab.
[38:42] Jetzt, die Israeliten haben gesagt: Nochmal was? Zaflataf, Zaflataf, Kaflakaf, Kaflakaf. Bedeutend eigentlich: Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift und Maßstab auf Maßstab, Maßstab auf Maßstab.
[38:49] Jetzt, was in der Welt besteht aus Vorschriften und Maßstäben? Wo kommen Gebote, ja, wo? Hier in der Bibel, oder? Ist nicht die ganze Bibel eine Aneinanderreihung von Vorschriften und Maßstäben? Aber wenn ich sage: Zaflataf, Zaflataf, Kaflakaf, Kaflakaf, wie klingt das? Jemand hat gesagt: Monoton. Oh, wie monoton ist die Bibel, oder? Oh, wie monoton. Ein Geschlechtsregister auf das nächste und dann acht Kapitel lang der Bau von Salomons Tempel und dann die Vorschriften zur Reinigung und die Vorschriften zum Aussatz. Oh, wie langweilig. Der erste Tag Gott schuf und im zweiten Tag genau das Gleiche, immer das Gleiche. Und Matthäus berichtet was und Markus berichtet schon wieder das Gleiche. Satzung auf Satzung, Maßstab auf Maßstab.
[40:02] Ein bisschen öde ist die Bibel schon, oder? Genau das war das Denken der Israeliten. Oh, wie öde ist die Bibel. Zaflataf, Kaflakaf, ja, ja, Vorschrift auf Vorschrift, Satzung auf Satzung. Und ich glaube, manchmal haben wir dieses Denken auch. Ja, die Bibel ist schon ein schönes Buch. Wir gehen damit zum Gottesdienst, denn im Gottesdienst wird es uns ja erklärt. Aber wenn wir zu Hause sitzen, zu Hause die Bibel aufschlagen sollen und Gott fragt: Wem soll ich die Botschaft erläutern, sagen wir: Oh je, ist das langweilig. Ja, so richtig was finde ich auch nicht. So monoton.
[40:33] Der Ausdruck, dass der Geist des tiefen Schlafes über uns ausgegossen ist. Zaflataf, Zaflataf, Kaflakaf, Kaflakaf. Könnte es sein, dass wir die Bibel zwar ganz gut finden, aber wenn wir uns selbst persönlich der Bibel nähern, ganz oft dieses Problem haben, dass wir uns so monoton, Zaflataf, Zaflataf. Aber in Wirklichkeit ist genau das das Wesen, wie die Bibel geschrieben ist, nicht wahr? Satzung auf Satzung, hier ein wenig, da ein wenig, weil Gott nicht den ganzen Erlösungsplan chronologisch von A nach Z aufgeschrieben hat, sondern wollte, dass wir forschen, oder? Dass wir suchen, hier ein wenig, da ein wenig. Aber wir wollen halt keine Mühe hineinbringen, wir wollen einfach nur unsere Routine haben und wenn man die Bibel routinemäßig liest, dann findet man nichts. Zaflataf, Zaflataf, Kaflakaf, Kaflakaf.
[41:27] Und das folgt in eine wirklich interessante Feststellung. Gehen wir zusammen zu Jesaja 29 wieder zurück. Das ist der Grund, warum Jesaja ruft: Ariel, Ariel, du hältst zwar, du kommst dann mit deinen Opfern gemäß der Vorschrift, aber du verstehst nicht, worum es bei diesen Opfern geht. Du bringst deine Speiseopfer mit all dem, was dazugehört, mit dem Öl, Mehl und dem Wein und alles weiter, du befolgst alles, aber du verstehst gar nicht, worum es geht.
[41:59] Und jetzt schaut mit mir in Jesaja 29, Vers 11 und 12. Jesaja 29, Vers 11 und 12. Darum ist alle Offenbarung für euch geworden wie die Worte eines versiegelten Buches. Schon mal jemand gehört, der gesagt hat: Die Bibel ist für mich ein versiegeltes Buch? Ein Buch mit sieben Siegeln, kann man nicht verstehen. Insbesondere ein besonderes Buch der Bibel. Welches Buch ganz besonders? Die Offenbarung, genau. Die heißt Offenbarung. Warum? Weil die Offenbarung ganz besonders geschrieben ist. Vorschrift auf Vorschrift, Satzung auf Satzung. Hier ein wenig, da ein wenig. Keine Reminiszenz an 1. Mose, Reminiszenz an Elia, keine Reminiszenz an Daniel, überall. Man muss suchen, man muss forschen. Wenn man sie einfach von A nach Z durchliest, denkt man sich: Naja, komisch.
[42:43] Jesaja sagt: Darum ist alle Offenbarung für euch geworden wie die Worte eines versiegelten Buches. Wenn man dies einem gibt, der lesen kann und zu ihm sagt: Lies das, so antwortet er: Ich kann nicht, weil es versiegelt ist. Wenn man aber das Buch einem gibt, der nicht lesen kann und zu ihm sagt: Lies das, so spricht er: Ich kann nicht lesen. Hier gibt es zwei Gruppen von Menschen. Die einen können lesen, die anderen nicht. Und die, die können, sagen: Ich lese es nicht, weil es versiegelt ist. Und die, die nicht lesen können, sagen: Ich kann es sowieso nicht.
[43:13] Was wäre die Aufgabe eines Menschen, der lesen kann, wenn er neben sich Menschen hat, die nicht lesen können? Um es beizubringen, oder? Aber Jesaja sagt, es gibt zwei Gruppen im Volk Gottes. Die einen könnten die Bibel verstehen, sind lange genug in der Gemeinde, aber aufgrund dieses Geistes, Missverständnis von Gnade und dieser Einstellung: Zafla, Zaf, Kafla, Kaf ist für sie die Bibel ein versiegeltes Buch. Und dann gibt es Menschen, denen ist es nie beigebracht worden, wie studiere ich die Bibel. Und die sagen: Keine Ahnung, weiß ich nicht. Und ich glaube, es ist eine sehr treffende Beschreibung, auch manchmal unserer Situation, oder? Das sind diejenigen, die lange studiert haben, die überhaupt die Bibel ist ein versiegeltes Buch. Und sind viele unter uns vielleicht, die sagen: Ich weiß gar nicht, wie man die Bibel auslegt. Keine Ahnung.
[44:17] Wenn du zu Hause mit deiner Bibel sitzt, alleine, und auch alle, die live zuschauen, ist die Bibel dann ein versiegeltes Buch? Oder kannst du die Bibel verstehen? Das ist die Frage. Kannst du die Bibel selbst verstehen?
[44:34] Das Volk Israel kam zum Gottesdienst, Sabbat für Sabbat. Aber sie verstanden nicht, warum sie dieses Opfer, das an ihren Händen war, auf das sie ihre Hand gelegt haben, sie verstanden nicht, warum es sterben muss. Sie dachten, es bezahlt einfach die Sünde. So haben wir die Bibel in unseren Händen und schlagen vielleicht auch alle die Texte brav auf, die hier vorne gesagt werden. Aber vielleicht ist die Bibel für uns ein versiegeltes Buch. Oder aber, wir sind noch nie gelehrt worden.
[45:10] Lesen wir Vers 13, Jesaja 29, Vers 13. Dort steht: Weiter spricht der Herr: Weil sich dieses Volk mit seinem Mund mir naht und mich mit seinen Lippen ehrt, während es doch sein Herz fern von mir hält und ihre Furcht vor mir nur angelerntes Menschengebot ist. Jemand hat diesen Text zitiert. Wisst ihr, wer diesen Text zitiert hat? Wisst ihr, wer genau diesen Vers zitiert hat? Schlagt mit mir auf, Markus 7. Markus 7, Vers 6 bis 13.
[45:48] Er beantwortet und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind. Die Bibel sagt, dass das Volk Gottes zwar noch Gottesdienst gefeiert hat damals bei Jesaja, aber er sagt: Vollendet nur die Kreisläufe der Feste, macht nur ruhig weiter, es bringt nichts. Hier sagt Jesus: Vergeblich verehren sie mich, weil sie nur Menschengeboten folgen. Vers 8: Denn ihr verlasst das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen ein, Waschungen von Krügen und Bechern und viele andere ähnliche Dinge ihr tut. Und er sprach zu ihnen: Trefflich verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten. Denn Mose hat gesagt: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren und wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben. Ihr aber lehrt so: Wenn jemand zum Vater oder zur Mutter spricht: Korban, das heißt, zur Weihegabe ist bestimmt, was dir von mir zugutekommen sollte, dann gestattet ihr ihm auch fortan nicht mehr irgendetwas für seinen Vater oder seine Mutter zu tun. Und so hebt ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf und viele ähnliche Dinge tut er.
[47:19] Jesus spricht zu den Pharisäern, zu den Theologen, zu den Führern im Volk und sagt: Mit euren menschengemachten Regeln hebt ihr das Gesetz Gottes auf, denn ihr vergesst das Wort Gottes. Und was bewirkt nochmal das Vergessen? Es ist der Wein. Was er mit anderen Worten sagt: Ihr seid betrunken. Und die Pharisäer kannten ja die Textstelle aus Jesaja. Er sagt: Das ist genau euer Problem.
[47:50] Jetzt, die Pharisäer hatten nie im Leben geglaubt, dass Jesaja von ihnen spricht, oder? Denn sie hielten sich für heilig. Aber Jesus sagt: Genau, ihr habt das Problem. Ihr habt das Problem.
[47:57] Jetzt, Jesus macht ein Angebot in Jesaja 28. Er macht ein wunderbares Angebot und das sollte jeder von uns sich gründlich durch den Kopf gehen lassen. Jesaja 28, Vers 12. Dort steht: Er, der zu ihnen gesagt hatte: Das ist die Ruhe, er quickt den Müden und das ist die Erquickung, aber sie wollten nicht hören.
[48:44] Jetzt, wir haben gestern von der Ruhe gesprochen. Wisst ihr noch, was Ruhebringer auf Hebräisch heißt? Schilo, genau, der Schilo, nicht wahr? Der kommen sollte. Und Jesus macht ihnen das Angebot: Kommt zur Ruhe. Ich will euch erquicken. Lernt von mir. Aber sie wollten nicht.
[49:01] Jetzt schaut mit mir gemeinsam, wir wollen das kurz analysieren, worum es hier geht. In Jeremia 6. Ihr fragt euch vielleicht: Naja, so schlimm bin ich doch gar nicht. Das trifft doch gar nicht so sehr auf mich zu. Wartet ab. Jeremia 6, Vers 16. Jeremia 6, Vers 16. So spricht der Herr: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden vor euren Seelen. Sie übersprechen: Wir wollen nicht darauf wandeln.
[49:46] In Jesaja haben wir gelesen: Gott bietet an, hier ist die Ruhe, hier ist die Erquickung, kommt zu mir. Und sie wollten nicht. Jetzt sagt Jesus hier: Tretet hin auf die Pfade, schaut nach dem, was früher gewesen ist. Schaut in die alten Geschichten und findet Ruhe. Und sie sagen: Wir wollen nicht.
[50:02] Jetzt, bei wem findet man die Ruhe? Wer ist nochmal der Ruhebringer? Der Schilo ist Jesus, denn er hat gesagt: Kommt her zu mir, alle, die mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Jesus sagt: Bei mir bekommt ihr die Ruhe, aber Jeremia sagt: Ihr bekommt die Ruhe, wenn ihr zurückschaut in die Geschichte. Tretet hin auf die Pfade der Vorzeit.
[50:30] Jetzt, wie kann ich Jesus finden? Wie kann ich die Ruhe bekommen, wenn ich zurückschaue? Könnt ihr mir das erklären? Wie kann ich Jesus finden, wenn ich zurückschaue? Er sagt ja: Tretet hin an die Pfade, sucht den guten Weg in den Pfaden der Vorzeit. Enthält die Bibel Pfade der Vorzeit? Die Bibel enthält den Weg von Abraham. Die Bibel enthält den Weg von Jakob. Die Bibel enthält den Weg von Mose, von Samuel.
[51:10] Aber warum sind diese Wege dort aufgeschrieben, damit wir sie lesen und sagen: Schöne Geschichte. Zaflatzaf, Zaflatzaf, Kaflakaf, Kaflakaf, ja, wir wissen, dann ist er von da nach da marschiert und dann hat er das und das gemacht. Wozu sind diese Geschichten aufgeschrieben? Damit wir Ruhe finden und wer ist der Ruhebringer? Damit wir Jesus bringen. Das heißt, all diese Geschichten im Alten Testament sind warum geschrieben? Damit wir darin Jesus erkennen.
[51:30] Jetzt Frage: Wer von uns, wenn er zu Hause die Bibel liest, erkennt in den Geschichten immer Jesus? Das ist der Punkt. Wenn die Bibel sagt, sie konnten nicht lesen, heißt das nicht, dass sie die Buchstaben nicht aneinander bringen konnten? Es bedeutet, sie haben es ja schon gelesen, ich war Zaflatzaf, Zaflakaf, aber sie haben nicht verstanden, um wen es geht.
[51:49] Wenn du die Bibel liest und so viele sind zu mir gekommen, haben gesagt: Das habe ich noch nie gesehen. Bin vielleicht seit 20 Jahren in der Gemeinde, 30 Jahren, 40 Jahren in der Gemeinde und ich habe noch niemals gehört, dass diese Geschichte eine Beziehung zu Jesus in der Form hat. Aber es ist ja schon seit Jahrhunderten da. Was ist denn der Punkt? Der Punkt ist, wir rezitieren immer wieder die gleichen Geschichten und immer wieder die gleichen Geschichten und immer wieder die gleichen Geschichten fast wie ein Mantra. Und es ist ja fast selbstverständlich, dass dann unseren Jugendlichen und Kindern langweilig wird, oder? Weil wir so selten Jesus darin nicht erkennen, weil wir so selten Jesus darin erkennen. So wie die Kinder Israels ganz brav ihre Opfer gebracht haben, immer wieder, aber nicht verstanden haben, um wen es geht. Und das drückte sich daran aus, dass sie ungehorsam waren, dann irgendwann. Genauso haben wir die Bibel in der Hand und wir lesen die Geschichten und wir können erzählen ungefähr, wie die Geschichte von Samuel geht, nicht wahr? Wir können erzählen, wie die Geschichte von Abraham geht, wir können erzählen, wie die Geschichte von Noah geht. Aber wenn uns jemand auch nur fragt, was das wirklich bedeutet, warum das in der Bibel steht, sagen wir: Naja, ist doch eine glaubensstärkende Geschichte, oder? Dabei sind die Geschichten voller Hinweise immer auf Jesus und auf die Erlösung. Und unsere Aufgabe wäre es, die Geschichte nicht einfach runter zu raten und zu sagen: Zafla, Zaf, Zafla, Zaf, Kavla, Kav, Kavla, Kav, sondern zu forschen und zu suchen.
[53:26] Denn Jesus möchte uns, er möchte dir die Botschaft erläutern, so wie er zum Samuel kommt und sagt: Ich möchte zu dir persönlich sprechen. Ich möchte zu dir persönlich sprechen. Was hat Jesus den Pharisäern gesagt in Johannes 5, Vers 39 und 40? Ihr erforscht die Schriften und meint, in ihnen ewiges Leben zu haben. Die Pharisäer haben das ganze Alte Testament gekannt, sie haben es auswendig gekannt, so wie wir die Geschichten der Bibel kennen. Und wir meinen nur, weil wir die Geschichten der Bibel kennen, sind wir schon gerettet. Nur weil ich die Geschichte von Abraham kenne, weil ich glaube, dass es Abraham gegeben hat, weil ich glaube, dass Gott dem Jakob geholfen hat, deswegen bin ich gerettet, oder? Ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, aber sie sind es, die von mir zeugen. Die ganzen Geschichten der Bibel sind dazu da, dass du zu Hause auf deinem Platz, wo auch immer du bist, am frühen Morgen, am späten Abend, Jesus siehst. Das ist der ganze Sinn der Bibel, denn die Bibel ist das Wort Gottes und das Wort wurde Fleisch. Und wir behandeln die Bibel als ein Regelbuch und als ein Geschichtenbuch und als dieses und jenes und sind stolz, wenn wir die ganzen Geschichten kennen. Und ein paar mehr wäre so, oder? Aber das ist nicht der eigentliche Sinn und Zweck. Und dann sagt Jesus etwas sehr Trauriges: Sie sind es, die von mir zeugen und ihr wollt nicht zu mir kommen. Wie viele Menschen werden verloren gehen, die eine wunderbare Kenntnis der Bibel haben? Wie viele Menschen werden verloren gehen, die vielleicht große Teile der Bibel vielleicht sogar auswendig kannten, die vielleicht Hebräisch konnten, die aber nicht zu Jesus kommen wollten und Jesus nicht gesehen haben? In ihrem persönlichen Leben, in ihrer persönlichen Beziehung, in ihrem persönlichen Bibelstudium, jeden Tag etwas über Jesus lernen aus der Bibel.
[55:11] Zaflataf, Zaflataf, Kaflakaf, Kaflakaf, das war das Problem. Gehen wir noch einmal zu Jesaja 28. Jesaja 28 und dort Vers 14. Das ist ein wichtiger Punkt, den wir hier machen wollen. Jesaja 28 Vers 14. Darum hört das Wort des Herrn, ihr Spötter, die über dieses Volk herrscht, das in Jerusalem ist. Das ist eine harte Botschaft. Er sagt, das Volk Israel, das Volk in Jerusalem wird beherrscht von wem? Von Spöttern. Spötter.
[56:02] Jetzt, woran erkenne ich Spötter, wisst ihr das? Gibt es heute noch Spötter? Könnte es sein, dass heute noch in der Christenheit, in der Gemeinde Gottes, im Volk Gottes, dass dort manchmal Spötter nicht nur anwesend sind, sondern sogar herrschen? Jetzt woran könnte ich das erkennen, dass jemand ein Spötter ist, der über die Gemeinde herrscht? Schaut mit mir in, das ist eine spannende Frage, oder? 2. Petrus, 2. Petrus 3, ab Vers 1, 2. Petrus 3, ab Vers 1, 2. Petrus 3, Vers 1 bis 5. Geliebte, dies ist nun schon der zweite Brief, den ich an euch schreibe. Wenn Gott zweimal ruft, manchmal schreibt er zwei Briefe, wie der Petrus, den ich euch schreibe, um euch durch Erinnerung eure laue Gesinnung aufzuwecken. Das Volk Israel damals war eingeschlafen, weil sie das Gesetz Gottes vergessen hatten. Er möchte uns aufwecken durch Erinnerung. Fest 2. Damit ihr an die Worte gedenkt, die von den heiligen Propheten vorausgesagt worden sind. Wo finden wir diese Worte von den heiligen Propheten? Im Alten Testament und dessen, was euch der Herr und Retter durch uns die Apostel aufgetragen hat. Wo finden wir das? Im Neuen Testament. Petrus sagt: Studiert das Alte und das Neue Testament. Warum? Vers 3. Dabei solltet ihr vor allem das erkennen, dass am Ende der Tage wer kommen? Spötter kommen, werden die nach ihren eigenen Lüsten wandeln. Wir hatten gestern von Leuten gesprochen, im Heiligtum, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln. Wie hießen die nochmal? Hoffni und Pinnas. Könnt ihr euch erinnern, wofür stand Hoffni? Hoffni stand für die Faust und Pinnas stand für die Mund der Schlange, die Lüge. Er sagt: Spötter, die nach ihren eigenen Lüsten herrschen werden. Und Jesaja hatte gesagt, dass dort Spötter im Volk Gottes herrschen. Wow. Menschen, die mit Macht und mit Verdrehung des Wortes Gottes im Volk Gottes herrschen.
[58:14] Jetzt steht hier in Vers 4 und sagen: Woran erkennt man die Spötter? Und sagen: Lest genau, wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Lass es einfach so stehen, okay? Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Spötter am Ende der Zeit. Könnt ihr den Rest des Kapitels weiterlesen? Das ist sehr, sehr spannend. Aber in diesem Kontext werdet ihr sehen, was dieses Kapitel uns zu sagen hat.
[58:47] Gehen wir noch einmal zu Jesaja 28. Wir sind gleich am Schluss angekommen. Jesaja 28 und dort Vers 16. Aber vorher lesen wir Vers 15 und 16. Vers 15 und 16. Weil ihr sprecht: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und einen Vertrag mit dem Totenreich gemacht. Wenn die überschwemmende Flut daherkommt, wird sie nicht zu uns gelangen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Betrug uns geborgen. Wow. Ich meine, was sind das für Worte? Wir haben einen Bund gemacht mit dem Totenreich. Wir haben uns verbündet mit der Lüge. Und dann steht Vers 16: Darum so spricht der Gott daher: Siehe, ich lege in Zion einen Stein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der aufs Festeste gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.
[1:00:02] Jetzt ratet mal, wer ist wohl dieser feste Eckstein, dieser kostbare Stein? Jesus. Du kannst dich entscheiden. Machst du einen Vertrag mit dem Totenreich, mit der Lüge? Oder machst du einen Vertrag, einen Bund mit Jesus? Nimmst du den neuen Bund an, den wahren neuen Bund oder den verfälschten neuen Bund, der dich anlügt, der sagt: Das Gesetz Gottes ist abgeschafft. Man muss nicht gehorsam sein. Die Liebe und Gnade reicht allein aus, die dazu führt, dass wir die Bibel nicht mehr richtig verstehen und uns von Menschen abhängig machen. Wir haben einen Bund geschlossen mit der Lüge und sie glauben nämlich, dass selbst wenn, wie es hier heißt, selbst wenn es wie eine überschwemmende Flut kommt, wir werden bestehen bleiben. Selbst wenn die Krise kommt, wir werden nicht verloren gehen, denn wir haben einen Bund gemacht. Nicht wahr? Wir glauben an den neuen Bund, aber dieser neue Bund ist eine Lüge.
[1:00:58] Jetzt, wir sind sofort am Ende angekommen. Vers 17. Oh, Vers 17. Jetzt bin ich gespannt, wer aufgepasst hat. Vers 17. Und ich will das Recht zur was? Zur? Richtschnur. Wer von euch kann Hebräisch? Wer kann mir sagen, was das hebräische Wort dafür ist? Kaph. Gott sagt: Ich werde das Gesetz zum Kaph machen. Ihr sagt: Zafla, Zaf, Zafla, Kaph, Kaph, Kaph, Kaph, Kaph. Ich mache das Gesetz Gottes zur Richtschnur. Und wenn ihr sagt: Tausend Mal sagt, das Gesetz Gottes ist abgeschafft, wir sind errettet, auch wenn wir weiter sündigen und sündigen und sündigen, ist kein Problem. Ich, Gott, mache das Gesetz zum Kaph, zur Richtschnur. Ich werde euch daran messen und euer Bund mit der Lüge, euer Bund mit dem Totenreich wird außer Kraft gesetzt.
[1:01:40] Vers 17 sagt: Ich will das Recht zur Richtschnur machen und die Gerechtigkeit zur Waage. Der Hagel wird eure Lügen zur Flucht wegreißen und die Wasser sollen euer Versteck wegschwemmen und euer Bund mit dem Tod wird außer Kraft gesetzt und euer Vertrag mit dem Totenreich hat keinen Bestand. Wenn die überschwemmende Flut daherfährt, so werdet ihr von ihr zermalmt werden. Wow.
[1:02:15] Jetzt könnt ihr irgendeine Geschichte in der Bibel, wo man entscheiden muss zwischen zwei Plätzen und je nachdem, wie man sich entscheidet, hat man entweder verloren oder gewonnen, wenn das Wasser kommt. Isaiah sagt: Da kommt Wasser, da kommt Hagel, da kommt Sturm und entweder ihr macht euren Bund mit dem Totenreich oder ihr macht einen Bund mit dem kostbaren Eckstein.
[1:02:49] Wer von euch hat schon ein Haus gebaut? Wenn man ein Haus baut, muss man auch einen Vertrag machen, oder? Es gibt zwei Möglichkeiten. Du kannst ein Haus an zwei Stellen bauen. Du kannst einen Pachtvertrag machen, wo du viel Platz hast, direkt am Ufer, wo du viel Gelände hast und dich ausbreiten kannst, wo du sofort anfangen kannst zu bauen. Oder du kannst einen Vertrag machen, dein Haus zu bauen auf einem Felsen. Das ist ein bisschen anstrengender, man muss das Material hochtragen, nicht wahr? Auf dem Felsen ist nicht so viel Platz. Du kannst dich entscheiden, ob du den Bund machst mit dem, der dem Felsen gehört oder mit dem schönen Sandstrand direkt am Ufer des Meeres. Denn man hat dir erzählt, dass selbst wenn das Wasser kommt, es wird nicht bis dahin kommen. Du bist sicher. Das Wasser wird niemals hier überschwemmen, denn wir haben ja einen Bund gemacht, nicht wahr? Einen Bund mit dem Totenreich, einen Bund mit der Lüge.
[1:04:07] Jesus sagt: Wer diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an das Haus stießen, da fiel es nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. Aber jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut. Warum nicht tut? Weil er glaubt, dass das Hören allein reicht, weil wir unter der Gnade sind und man nicht immer alles befolgen muss, weil wir einen anderen neuen Bund haben. Wer diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel, als die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, da stürzte es ein und sein Einsturz war gewaltig.
[1:05:12] Derjenige, der sein Haus auf den Felsen baute, steht für den Traubensaft, für den wahren neuen Bund. Wer diese meine Worte hört, das Wort des Lebens, und sie tut. Und der, der sein Haus auf den Sand baut, steht für denjenigen, der ein falsches Verständnis vom neuen Bund hat. Wer diese meine Worte hört: Ich bin Christ, aber ich muss nicht alles halten. Gottes Gnade ist so viel größer. Wird mich bestimmt nicht treffen, oder? Außerdem ist es ja hier so viel schöner. Gott hat den Sand auch geschaffen, oder? Warum müssen wir alle auf den Bergen? Das ist doch beschwerlich. Lass uns doch hier schön am Sandstrand sein. Wer diese meine Worte hört und sie tut, nicht tut, wird einem törichten Mann gleich sein.
[1:05:53] Wo willst du dein Haus bauen? Wo baust du dein Haus? Hörst du die Worte und tust sie, weil du Jesus darin erkennst? Oder hörst du die Worte und sie sind für dich wie Zafla, Zaf, Zafla, Zaf, Kaffel? Schön, dass wir die Worte haben, aber eigentlich ist es auch unwichtig, weil Jesus liebt mich sowieso. Das ist die Frage. Die Krise kommt, das Wasser kommt in jedem Fall. Und wenn wir uns tausendmal einreden: Naja, so schlimm wird es schon nicht werden, ich mogel mich schon irgendwie durch. Das hat der Mann auch geglaubt.
[1:06:27] Und übrigens, ganz nebenbei, letzter Punkt. Jesus sagt nicht einfach nur: Wer die Worte der Bibel hört, sondern er sagt: Wer diese meine Worte hört. Richtig? Jetzt, wenn ich sage: Wer diese meine Worte hört, was meine ich? Die Worte, die ich gerade gesprochen habe, oder? Wo sind diese Worte, die ich gerade zitiert habe? Wer diese meine Worte hört? Wo finden diese hier? Matthäus 7, am Ende der Bergpredigt. Jesus sagt, nachdem er die Bergpredigt hält: Wer diese meine Worte hört und sie tut. Welche Worte? Die Worte der Bergpredigt. Und ratet mal, worum geht es in der Bergpredigt von A bis Z? Das Gesetz Gottes. Das Gesetz Gottes. Wer diese meine Worte hört und sie tut. Wer Christus darin erkennt und sie tut.
[1:07:18] Meine Frage heute ist: Auf welcher Seite möchtest du stehen? Vielleicht ist es unangenehm, diese Botschaft zu hören. Ariel, Ariel. Vielleicht ist es unangenehm, zu merken, dass der Finger Gottes auf einen zeigt und sagt: Du hast zwar die Bibel, aber du behandelst sie im Wesentlichen wie Zafla-Zaf, Zafla-Zaf, Kafla-Kaf, Kafla-Kaf. Die Frage ist, möchtest du, dass Jesus dich tatsächlich selbst unterrichtet?
[1:07:40] Und mein letzter Vers für heute, eine wunderbare Verheißung. Wenn ihr sagt: Na, ich kann es nicht verstehen, es ist zu hoch für mich. Schaut mit mir in Jesaja 28, genau in dem Abschnitt, Jesaja 29. Jesaja 29. Und das ist eine so wunderbare Verheißung. Jesaja 29, Vers 18. An jenem Tag werden die Tauben die Worte des Buches hören und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis heraus sehen. Wenn Gott mit dir ist, dann kannst du sogar taub sein, du willst das Wort Gottes verstehen und hören. Du kannst blind sein, du kannst der 0,0 Anfänger sein, wenn du möchtest. Wenn du hören willst und befolgen willst, kann Gott dir in der Bibel, im Alten Testament, in den Geschichten von damals die Prinzipien des Evangeliums zeigen.
[1:08:43] Meine Hoffnung ist es, dass diese Serie, die wir hier haben, nicht nur einfach eine Serie ist, wo wir sagen: Naja, schön, dass wir was Neues gehört haben, sondern dass wir selbst den Wunsch bekommen zu sagen: Ich möchte auch neue Dinge in der Bibel erkennen. Ich möchte nicht einfach das immer wiederholen, was mir schon seit 30 Jahren von früher erzählt worden ist. Ich möchte die Bibel aufschlagen und ich möchte, dass Gott zu mir spricht und ich möchte hören und tun. Ich möchte nicht einfach nur runterrattern und wenn es nur wenig ist, was ich lese, aber ich möchte es tatsächlich verstehen. Ich möchte nicht wie die Israeliten einfach Opfer bringen und gar nicht wissen, worum es geht. Denn Gott ruft Ariel, Ariel, die Opfer, die du bringst, haben eine Bedeutung. Die Geschichten, die du liest, die Verse, die du liest, haben eine Bedeutung. Sie sprechen direkt zu dir.
[1:09:23] Ist die Botschaft heute klar gewesen? Habt ihr ungefähr verstanden, was Gott uns heute sagen möchte? Dann ist meine Frage: Wer von euch möchte sich ab heute vornehmen? Jeden Tag, jeden Tag eine kleine Portion der Bibel zu lesen und sei es nur ein Vers, aber mit dieser Einstellung: Ich möchte hören, Gott, was du zu mir sprichst. Ich möchte es tun, was dort steht und ich möchte etwas entdecken, was du mir zeigen möchtest. Wer von euch möchte diesen Bund mit Gott schließen und sein Haus auf den Felsen bauen? Wer von euch möchte sich vorbereiten auf diese Zeit, wenn die Stürme kommen und die Wasserströme und der Platzregen fällt, wenn neben uns die Häuser einstürzen, dass wir stehen bleiben? Wer von euch möchte sich vorbereiten? Amen.
[1:10:13] Als Jesus fertig war, hat er gesagt: Als diese Worte beendet waren, erstaunte die Volksmenge, denn er lehrte sie, wie einer mit Vollmacht hat und nicht wie die Schriftgelehrten. Amen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen danken für dein Wort. Wir möchten dir von Herzen danken, dass du uns immer wieder aufrüttelst, dass wenn wir in Gefahr stehen, in Traditionen zu verfallen und einfach in Routine, dass du uns aufrütteln möchtest und uns deutlich machst, dass es um dich geht, unsere Beziehung zu dir und jeder von uns, egal ob ein kleines Kind oder ein erwachsener Mann oder eine erwachsene Frau, egal ob wir schon lange in der Gemeinde sind oder noch ganz neu, ganz frisch, egal ob wir viel in der Bibel bisher studiert haben oder sie kaum kennen, wenn wir diese Einstellung haben: Herr, sprich du zu mir, hier bin ich, dann willst du zu uns sprechen und du wirst uns die Schätze auftun in deinem Wort. Die Bibel sagt: Ich bin weiser als alle meine Lehrer, denn deine Zeugnisse sind mein Überlegen und das soll unsere Erfahrung sein. Wir wünschen uns das so sehr, dass du persönlich durch die Bibel zu uns sprichst, dass wir unsere Füße, unser Haus auf diesen Felsen bauen, dass wenn der Platzregen fällt, wenn die Stürme kommen, wenn an die Wasserströme kommen und an das Haus, am Haus rütteln, an unserem Lebenshaus, dass es dann nicht zusammenstürzt, sondern dass wir sicher durch die Krise getragen werden durch dich. Jesus, vergib uns, wo wir in der letzten Zeit vielleicht in Routine verfallen sind und rüttelt uns auf, ruft uns zweimal zu Ariel, Ariel, mach uns wieder bewusst, was du am Kreuz getan hast, denn der Brandopferaltar ist ja nur ein Symbol für das Kreuz, was das Kreuz wirklich bedeutet und was dieses Blut des neuen Bundes in unserem Leben bewirkt hat schon und was noch bewirken kann. Hab Dank, dass du uns immer wieder aufweckst, indem du uns erinnerst. Es sind nicht die vielen neuen Dinge, die wir kennen, sondern die Erinnerungen an das, was du uns schon längst gezeigt hast und dass du uns erwecken möchtest und vorbereiten möchtest auf das, was kommen wird. Hab Dank, dass wir dich haben und dass du uns in deinem Wort so deutlich dich offenbaren möchtest. Amen.
[1:12:52] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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