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In dieser ersten Folge der Serie „Vom Schatten zum Licht“ spricht Christopher Kramp über die aktuelle Zeit der Angst und Unsicherheit, ausgelöst durch das Coronavirus. Er beleuchtet, wie die Gesellschaft gespalten ist und wie viele nach der Wahrheit suchen. Dabei zieht er Parallelen zur Zeit Jesu und erklärt, dass das Wort „Corona“ bereits damals bekannt war, jedoch im Kontext der römischen Herrschaft. Die zentrale Frage ist, was Jesus Christus zu unserer heutigen Situation sagen würde und wie wir Gott finden können, der sich verborgen hält, aber dennoch nahe ist.


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Serie: Vom Schatten zum Licht

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Transkript

[0:03] Grüezi mit Tanz und herzlich willkommen zu unserer Serie "Vom Schatten zum Licht".

[0:09] Prophetie mit Jesus – sicher in die Zukunft. Live auf www.prophetiebibel.ch und www.joelmedia.de. Ein ganz besonderes Willkommen gilt allen, die jetzt aus der Stadt oder dem Kanton Bern zuschauen. Ursprünglich sollte diese Serie ja in dieser Woche in Bern stattfinden. Es wurde viel Werbung gemacht, leider aufgrund der momentanen Beschränkungen im Kanton Bern bezüglich des Coronavirus ist es nicht möglich, diese Serie vor Ort zu gestalten. Umso schöner ist es, dass wir jetzt durch das Internet, durch den Livestream auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig miteinander studieren können und dass wir gemeinsam diese Serie jetzt in der Schweiz, in Österreich und auch in Deutschland erleben können.

[1:09] Was erwartet uns in dieser Serie? Zunächst einmal wird es nicht einfach um seichte Unterhaltung gehen. Es geht um das Wort Gottes, denn dieses Wort Gottes, die Bibel, lässt sich nicht durch einen Lockdown, den wir jetzt momentan ab morgen in Deutschland haben werden, oder durch andere Maßnahmen einschränken. Vielleicht können wir uns nicht tatsächlich buchstäblich sehen, aber wir können über das Internet gemeinsam das Wort Gottes studieren. Wir wollen uns fragen, welche Hoffnung es in diesen merkwürdigen Zeiten gibt. Wir wollen gemeinsam nachdenken. Wir leben in einer Zeit, in der man sehr viele Informationen bekommt, in der man dann bombardiert wird mit Informationen.

[1:53] Ich möchte Sie alle, die jetzt live zuschauen, wo auch immer Sie sind, einladen, nachzudenken, mitzudenken, nicht alles automatisch zu glauben, was ich jetzt hier referieren werde. Das Thema, um das es geht in den nächsten Tagen, ist ein Thema, das uns alle betrifft, ein Thema, bei dem es sich lohnt, tiefer nachzudenken, sich Gedanken zu machen. Es ist doch ein Thema, das sehr persönlich ist. Jeder von uns hat eine andere Geschichte, einen anderen Hintergrund, andere kulturelle Werte. Vielleicht, was wir lesen und gemeinsam durchdenken wollen, spricht uns auf verschiedene Arten und Weisen an.

[2:33] Und so möchte ich jeden einladen, ganz persönlich zu überlegen, was er oder sie aus dem Gesagten für sich mitnehmen kann. Und es soll eine Serie sein, in der nicht nur ich Sie anpredige. Nein, es soll eine Serie sein, die interaktiv ist. Und wir werden die Gelegenheit haben, während des Vortrages in einem Chat auch Fragen entgegenzunehmen. Wir werden hier in diesen Vorträgen am Anfang und am Ende der Sendung an jedem Abend ein paar Fragen direkt beantworten. Andere werden später dann vielleicht auch elektronisch, persönlich beantwortet werden. Niemand, der eine Frage stellt oder einen Kommentar geben möchte, soll unbeachtet bleiben.

[3:15] Wir freuen uns, wenn wir von Ihnen hören. Sie können direkt im Live-Chat auf der Seite www.prophetiebibel.ch Ihre Fragen loswerden oder auch auf YouTube, wenn Sie direkt auf YouTube eingeschaltet sind, dort im Chat entsprechend sich beteiligen. Wir freuen uns auf das Feedback und wir sind schon gespannt von Ihnen zu hören.

[3:38] Das Thema heute Abend, mit dem wir beginnen wollen, ist: Corona, Christus und Du – Hoffnung für eine Gesellschaft in Angst. Und bevor wir damit beginnen, wollen wir unseren himmlischen Vater einladen, dass er zu uns spricht und uns etwas mitteilt, dass wir heute hier im Jahre 2020 zu dringend benötigen. Lasst uns uns gemeinsam kurz beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für diese wunderbare Gelegenheit, über dich etwas zu erfahren und in dieser Zeit, in der wir leben, Hoffnung und Orientierung zu bekommen. Ich möchte dich bitten von ganzem Herzen, dass du durch deinen Heiligen Geist zu jedem einzelnen von uns sprichst, ganz egal, wo wir uns gerade befinden. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[4:34] Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Ich habe den Eindruck, unsere Welt steht völlig Kopf. Die Welt, die wir noch so gut kannten, als wir am ersten Januar 2020 aufgestanden sind und uns vielleicht Gedanken gemacht haben, was dieses Jahr wohl so bringen wird. Diese Welt kennen wir irgendwie nicht mehr wieder. Unsere Welt ist völlig auf den Kopf gestellt und zwar in allen Bereichen: politisch, wirtschaftlich, religiös, sozial. Alles wird bestimmt von diesem einen Thema: Corona. Corona hat uns ganz fest im Griff, ganz egal, ob im öffentlichen oder im privaten Leben. Ich weiß gar nicht, können Sie das Wort "Corona" überhaupt noch hören?

[5:26] Vielleicht gibt es den einen oder anderen, der sich diesen Vortrag heute Abend anhören möchte, diese Sendung eingeschaltet hat, weil er wissen will, ob es vielleicht noch wieder neue Informationen zu diesem ominösen Coronavirus gibt.

[5:48] Dieses Thema ist ja hoch umstritten. Kaum ein anderes Thema spaltet die Gesellschaft und zwar nicht nur in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Wie dieser kleine, unsichtbare Virus das Spektrum reicht auf der einen Seite, auf dem einen Extrem von den Menschen, die solch eine Panik haben, solch eine Angst vor dem Virus, dass sie sich am liebsten einschließen und mit niemandem Kontakt haben wollen. Auf der anderen Seite des Pendels, auf einer Seite des Spektrums haben wir Menschen, die leugnen, dass es überhaupt ein Coronavirus gibt, mit einer ganz großen Bandbreite an differenzierten und unterschiedlichen Zwischentönen.

[6:32] Ich verrate Ihnen heute Abend gleich am Anfang, was meine persönliche Meinung ist – politisch und epidemiologisch. Das werde ich Ihnen nicht verraten und ich hoffe, Sie nicht enttäuscht. Ich glaube, dieses Thema ist unglaublich wichtig, aber es führt uns zu einer viel wesentlicheren Frage. Denn ganz egal, wo wir uns auf diesem gerade skizzierten Spektrum verorten, politisch und gesellschaftlich, ganz egal, wo unsere persönliche Meinung einzuordnen ist.

[7:06] Etwas haben wir eigentlich fast alle gemeinsam. Ganz egal, ob wir unsere Corona-Infos von der Tagesschau bekommen oder von alternativen Medien. Wir alle suchen nach der Wahrheit. Wir wollen wissen, was wirklich wahr ist. Gibt es die einen, die vertrauen den offiziellen Statistiken, andere einem er den alternativen Statistiken zu vertrauen. Was alle gemeinsam haben, obwohl sie scheinbar so konträre Positionen vertreten, alle möchten wissen, was ist wirklich wahr?

[7:45] Wahr. In einer Welt, in der so viel auf den Kopf gestellt wird, solche Einschränkungen unserem Leben eingetroffen sind, wollen wir wissen: Was ist Wahrheit?

[8:04] Und wenn die Zeit, die wir damit beschäftigen, uns Informationen zu bekommen, Videos anzuschauen, weiterzuleiten, auszuwerten und sogar auszutauschen, wenn das ein Gradmesser ist, wie wichtig uns das Thema ist, dann glaube ich, dass das Thema "Was ist Wahrheit?" uns alle schwer beschäftigt.

[8:22] Vielleicht hat sich jemand gefragt: Was hat Jesus Christus mit dem Coronavirus zu tun? Gute Frage. Interessant ist, dass die Gesellschaft, in der Jesus lebte, vor etwa 2000 Jahren, ganz ähnlich zersplittert war in verschiedene Gruppierungen und gleichzeitig so einen tiefen Durst, ein tiefes Verlangen nach Wahrheit hatte, nach Orientierung. Damals gab es noch YouTube, und doch waren die Menschen auf der Suche nach der Wahrheit. Sie gingen damals nicht zu YouTube, sie gingen an den Jordan. Und dort, an diesem Fluss, dort gab es den größten Influencer der damaligen Zeit. Jemand, wenn er heute leben würde, er hätte Follower ohne Ende auf Twitter und auf allen anderen sozialen Medien. Sein Name war Johannes. Wir kennen heute als Johannes den Täufer. Und zu ihm kamen alle Menschen. Wenn er heute Videos machen würde, sie hätten tausende, zehntausende, hunderttausende Klicks, ja, vielleicht in die Millionen.

[9:32] Die Menschen damals wollten wissen: Was ist los mit ihrer Gesellschaft? Was ist Wahrheit? Wir lesen Matthäus 3:5: "Da zog zu ihm hinaus Jerusalem und das ganze Judäa und das ganze umliegende Gebiet des Jordans, denn die Menschen hatten Fragen, sie hatten Probleme." Und die hatten durchaus etwas mit dem Wort "Corona" zu tun, ja, sehr wohl.

[9:57] Schon zur Zeit von Jesus war das Wort "Corona" bekannt. Damals nicht als wissenschaftliche Bezeichnung eines Krankheitserregers, aber das Wort "Corona" war schon lange in aller Munde. Es ist ein lateinisches Wort und es meint "Krone". Als Jesus lebte, war das Land, in dem er lebte, unter der Krone, unter der Corona des römischen Imperiums. Die Kaiser, die die Korona zertifiziert, um die als Kaiser die ganze Welt, die man damals kannte, unter ihrer Kontrolle hatten oder entsprechend beherrschen konnten, die hatten ihre Macht auch mitten in Judäa offenbar durch Statthalter und Prokuratoren.

[10:49] Herrschten sie mitten dort und das mit einer absolut brutalen Gewalt. In Judäa von Jesus gab es keine Demokratie. Wer aufbegehrte gegen die Militärherrschaft der Römer, wurde blutig niedergeschlagen. Auch damals beschwerten sich Menschen darüber, dass ihnen Freiheiten genommen worden sind, nichts wie heute mit der Begründung einer Pandemie, unter dem Schutz von Risikogruppen. Nein, mit der simplen Logik des Aggressors wurden Menschen gezwungen, Arbeiten zu tun, die sie nicht tun wollten. Wurden Menschen gezwungen, sich dem Staat zu unterwerfen. Jede Rebellion wurde blutig niedergeschlagen.

[11:38] Seit den Tagen von einem Gnade von Piräus Magnus, der einen Triumphzug in Rom gefeiert hatte, weil er den ganzen Osten unter seine Kontrolle gebracht hatte, deswegen die "Corona Triumph". Alles getragen hatte, war das Land unter römischer Kontrolle, fast 90 Jahre mittlerweile schon. Und das hatte weitreichende Folgen. Den Menschen ging es schlecht, auch wirtschaftlich. Denn die Römer trieben Steuern und Abgaben mit einer Härte ein, die einen wirklich den Atem verschlagen konnte.

[12:14] Konnte damit nicht genug. Es gab viele im Volk Israel und den jüdischen Bewohnern, die mit dem System kollaborierten und die als Zöllner noch extra Steuern für sich in Anspruch nahmen, die einen mehr verlangten, als eigentlich schon die hohen Steuerabgaben es nahelegten. Viele Menschen verloren ihren Besitz, litten finanziell, ökonomisch unter dem System. Sie konnten es nicht mehr ertragen.

[12:48] Und dann gab es auch, wie heute, eine große gesundheitliche Krise. Viele Menschen litten an schweren Krankheiten, gerade der Aussatz, eine hochansteckende Krankheit, war wie eine Plage in der damaligen Zeit. Mit all diesen Fragen, wie es weitergeht mit der Gesellschaft, mit dem Staat, kamen diese verschiedenen Menschen zum Jordan und wollten Antworten haben.

[13:12] Da gab es die verschiedensten Gruppen. Da gab es diejenigen, die mit den Römern kollaborierten, die den Zeitgeist der Griechen aufgezogen hatten, das waren die sogenannten Sadduzäer. Sie wollten mitmachen und förderten all die Maßnahmen. Da gab es diejenigen, die kritisch waren, die dagegen ankämpfen wollten, die nationalistisch und patriotisch gesinnte waren, das waren die Pharisäer. Dann gab es einige, die im Untergrund versuchten, mit Gewalt etwas zu bewirken, das waren die Zeloten. Dann gab es Menschen, die man ganz unpolitisch, die hatten einfach nur Not und Sorgen, Fragen. Den ging es einfach schlecht.

[13:50] Die kamen dort zum Jordan, um diesen Johannes, diesen Instanz, zu hören, dessen Meinung in ganz Judäa bekannt gewesen ist. Und sie alle hatten eine Hoffnung. Sie hatten eine Hoffnung, dass er kommen würde, von dem die alten Propheten seit Jahrhunderten gesprochen hatten, der die Krone, die "Corona", tragen würde und endlich die Römer vertreiben würde. Wäre vielleicht der Sohn Johannes, wäre diese Johannes vielleicht derjenige, der genau dieses Problem lösen könnte? War er vielleicht der Messias?

[14:29] Wir werden im Laufe unserer Vortragsserie, unserer Sendung hier, in den nächsten Tagen noch mehr auf diese Prophezeiung zu sprechen kommen, die so im Hinterkopf der Menschen gewesen sind. Aber an einem Tag, als wieder eine große Anzahl an Leuten dort versammelt war, gab eben dieser Johannes eine bemerkenswerte Antwort.

[14:52] Johannes antwortete ihnen und sprach: "Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt. Dieser ist danach, bekommt er von mir gewesen ist, und ich bin nicht würdig, ihm den Schuhriemen zu lösen." Als alle auf Johannes schauten, sagte ihnen das: "Glaubt uns nicht, mitten unter euch, direkt in ihrer Gegenwart, ganz nahe ist der, oft erwartet."

[15:19] Die Menschen schauten um, drehten sich, guckten: Wer soll es denn sein? Sieht ja irgendjemand groß, schön, reich, mächtig aus. Das Bemerkenswerteste war, niemand meldete sich, niemand hob seine Hand und sagte: "Ich bin es."

[15:38] Folgten wir nach Johannes, der Täufer sah den Christus, den Gesalbten, den König Jesus, mitten in der Volksmenge. Er sagte: "Er steht ganz nahe bei euch."

[16:01] Und ich frage, wie wahrscheinlich auch Johannes, ich stellte mir vor: Was wird Jesus zu all diesen Problemen sagen? Was würde Jesus sagen, wenn er heute im Jahre 2020 leben würde? Was würde Jesus zur Corona-Krise sagen? Welcher politischen Partei würde er beitreten? Welche Positionen würde er einnehmen in den großen Debatten unserer Zeit?

[16:25] Die größte Überraschung gleich heute Abend ist: Jesus sagte nichts, gar nichts. Er stieg und zwar nicht nur für zwei Minuten oder fünf Minuten, um ein bisschen Demut zu zeigen. Er stieg den ganzen Tag.

[16:43] Ich weiß nicht, was du persönlich glaubst, lieber vorher Freunde, was Jesus zu unserer Zeit sagen würde. Wenn ich dieses Buch, die Bibel, richtig lesen würde, Jesus zuerst einmal gar nichts sagen. Warum das? In Jesaja 42 war von ihm vorhergesagt worden: "Er wird nicht schreien und kein Aufhebens machen, noch seine Stimme auf der Gasse hören lassen."

[17:14] Damals gab es schon viele, die auf sich aufmerksam machen wollten, die sagten: "Wir sind es ja, und wir sind so wichtig, und folgt uns nach." Heute gibt es viele, die um Aufmerksamkeit buhlen, aber Jesus war ganz anders.

[17:25] Er hat sich nicht in den Vordergrund gedrängt und damit offenbart er uns etwas, das uns vielleicht auf den ersten Blick irritiert. Die Bibel sagt über Gott: "Fürwahr, du bist ein Gott, der sich verborgen hält, du Gott Israels, du Retter." In einer Zeit, in der Menschen ganz orientierungslos sind und Antworten suchen, würde man nicht erwarten, dass Gott, der im Himmel herrscht, mit Patentrezepten um sich schmeißt und uns sagt: "So sollt ihr leben, das solltet ihr machen, hier, wenn ihr folgt mir alle nach."

[18:07] Selbst der biblische Prophet hatte den Eindruck: Gott hält sich verborgen. Schweiz erstmal. Und es sollte uns stutzig machen. Warum ist das so? Nun, eins ist sicher: Wenn wir in die Natur hineinschauen, dann haben wir alle schon gemerkt, irgendwo ganz tief in der letzten Kammer des Herzens, es muss irgendetwas geben, es muss mehr geben. Die Schönheit und die Pracht, die Majestät, die wir in der Natur sehen, zeigt uns: Es muss eine höhere Macht geben, einen Gott, der Sinn stiftet. Und das kommt nicht von ungefähr.

[18:58] In Prediger Kapitel 3 und dort Vers 11 lesen wir: "Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit. Auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt." Wir alle haben den Drang, den Wunsch nach Ewigkeit. Wir wünschen uns in unserem Herzen eigentlich Ewigkeit. Nur, dass der Mensch das Werk, das Gott getan hat, nicht von Anfang an ergründen kann. Was die biblischen Schreiber uns versuchen zu vermitteln, ist: Wir können Gott nicht völlig ergründen, wir können ihn nicht völlig erfassen. Und trotzdem haben wir in uns so ein Sehnen nach Frieden, nach Liebe, Harmonie und nach Ewigkeit.

[19:45] Dieser Gott, der sich verborgen hält, der nicht gleich an die erste Front prescht und mit den Ellbogen sich Platz macht, der sich bescheiden zurückhält. Er sagt im selben Kapitel, Jesaja 45, wo es heißt: "Du bist ein Gott, der sich verborgen hält. Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, alle Enden der Erde, denn ich bin Gott und keiner sonst."

[20:13] Wie soll man sich zu einem Gott wenden, der sich verborgen hält? Wie soll man die Lösung der Probleme, wie damals in der Zeit von Johannes dem Täufer, erkennen, wenn der, der dort mitten unter uns ist, sich nicht zu erkennen gibt?

[20:29] Das ist eine wichtige Frage, eine Frage, die uns alle etwas beschäftigen sollte. Einige Jahre, nachdem Jesus hier auf der Erde gelebt hat, kam Paulus, eine wichtige Figur im Neuen Testament, nach Athen. In Athen gab es sehr viele, sehr gebildete, sehr intellektuell und philosophisch ausgebildete Menschen und viele glaubten an eine große Zahl an Göttern.

[20:59] Als Paulus dort umherging auf dem Areopag in Athen, fand er neben all den verschiedenen Altären von Athene und von Poseidon und Hermes und wie sie alle hießen, auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: "Dem unbekannten Gott." Und er realisierte, dass diese Athener, trotz ihrer Werte, die sie seit Generationen hatten, und trotzdem religiösen Vorschriften, die ihnen beigebracht worden sind von Kindesbeinen an, dass sie irgendwie ahnen, da gibt es etwas Höheres, ein Gott, der anders ist als die Götter, die sie so aus der Mythologie kannten, einen Gott, der irgendwie da ist, merkwürdig unbekannt, sich nicht richtig zeigt.

[21:50] Und Paulus greift das auf und sagt: Genau diesen Gott möchte ich euch zeigen. Und zwar so. Es heißt etwas später im selben Kapitel: "Damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umher tastend wahrnehmen und finden möchten."

[22:08] Und doch ist er ja jedem einzelnen von uns nicht fern. Eine sehr simple Methode: Tasten, tasten. Ich weiß nicht, wer von uns mal als Kind bei einem Kindergeburtstag ein Spiel gespielt hat, wo einem die Augen verbunden worden sind und man dann so blind nach einem Topf schlagen musste. Das Spiel "Topfschlagen" ist, war früher, als ich noch ein Kind war, ein Renner. Ich weiß nicht, was heute noch gespielt wird.

[22:36] Man ist blind und dann man schlägt nach einem Topf und in der Regel ist es so, dass an die anderen Kinder den Topf ganz weit weg, irgendwo in der letzten Ecke des Raumes verstecken. Und man schlägt und schlägt und hat das Gefühl, man wird nie einen Topf finden.

[22:53] So viele Menschen glauben, dass es so mit Gott ist. Vielleicht gibt es einen Grund an der letzten Ecke des Universums, und wenn jemand richtig viel Zeit hat, Theologie studieren kann, oder alle verschiedenen Kurse, die es gibt, ausprobieren kann, wenn jemand einem Guru findet, der ihm erleuchtet, irgendwie wird das vielleicht dann zu Gott finden. Aber für die meisten ist es zu anstrengend, zu weit, zu kompliziert, keine Zeit.

[23:19] Paulus sagt uns: Der Topf ist ganz nah. Alle, die anfangen mal rechts und links zu tasten, können ihn finden. Ich weiß nicht, genau, was du dir, bevor sie bei Freunden, so religiös, weltanschaulich denkst. Für die allermeisten Menschen ist Weltanschauungen und Religionen das, was sie von den Eltern geerbt, gelernt, beigebracht bekommen haben, in der Gesellschaft, in der sie aufgewachsen sind.

[23:45] Die meisten Menschen in Saudi-Arabien sind Wahhabiten. Die weißen Menschen in Nordkorea sind Atheisten. Die meisten Menschen in Italien sind Katholiken. Und das liegt nicht daran, dass jeder einzelne von denen sich nach intensivem Studium oder nach viel Nachdenken sich ausgerechnet für diese Religion entschieden hat. Die allermeisten Menschen folgen ihrer Weltanschauung und ihrer Religion, dem, was andere ihnen gesagt haben.

[24:09] Ich möchte Ihnen heute Abend einen Vorschlag machen: Das ist nicht besonders sinnvoll. Es wäre doch viel sinnvoller, mal selbst zu tasten, zu gucken, ob das stimmt, was ich denke und glaube, und mal zu schauen, ob es diesen Gott, der sagt, dass er ganz nah ist, obwohl er sich verborgen hält, ob es den wirklich gibt. Genau das war Ansatz, genau das war der Ansatz, den Johannes der Täufer dort in dieser Zeit der Krise den Menschen weiter gab.

[24:45] Als sie alle dort standen und sich fragten: "Wann rettet uns vor den Römern? Wann rettet uns von diesen ganzen Freiheitsberaubung, den Maßnahmen? Wann rettet uns von den ganzen Problemen?" Zeigte mit dem Finger mitten in die Menge und sagte: "Sieh da, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt..."

[25:01] das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinweg nimmt. Am Tag zuvor hatte er nur gesagt: "Mitten unter euch steht einer." Ein bisschen mysteriös. Aber am nächsten Tag identifizierte er ihn ganz eindeutig. "Das Lamm Gottes." Er ist es. Das Bemerkenswerteste war, dass obwohl hier ganz viele Menschen waren, wahrscheinlich sich Tausende, die alle nach Wahrheit suchten, aus verschiedensten politischen und gesellschaftlichen Schichten kamen, aus all diesen Gruppen – Achtung! – niemand diesem Jesus folgte.

[25:42] Wenn heute Jesus leben würde hier auf dieser Erde und man ihn als die Lösung des Problems artikulieren würde, ihm präsentieren würde, siehst du meist Menschen, die jetzt Zeit und Energie investieren, um die Wahrheit herauszufinden. Vielleicht sich fragen würden: "Jesus, der soll es sein? Der ist so die Lösung für unsere Corona-Krisen-Probleme?" Seien die Menschen damals sahen nur einen ganz einfach gekleideten Mann, so aus wie ein Zimmermann aus Galiläa, nichts Besonderes. Gott hält sich verborgen.

[26:28] Wir müssen uns die Frage stellen: Warum? Am nächsten Tag, am dritten Tag, hat Johannes das nochmal gesagt. Er zu allen kam, hatte eigentlich nur eine Bürde, nur einen Wunsch: Er wollte den Menschen Jesus zeigen und sagt er wieder: "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinweg nimmt." Und zwei Menschen von all denen, die sich für die Wahrheit interessiert haben, ganz egal aus welcher gesellschaftlichen und politischen Schicht, nur zwei Menschen waren bereit mal zu tasten.

[27:03] Die Pharisäer waren gekommen und haben gedacht: "Wir bleiben Pharisäer." Die Sadduzäer waren gekommen und haben gedacht: "Wir bleiben Sadduzäer." Die Leute waren gekommen, dann gesagt: "Wir bleiben zu Leuten." Die Menschen kamen mit ihren Sorgen und Nöten, aber waren nicht bereit mal nach links und rechts zu tasten, ob es mehr gibt, als sie so in ihrem eigenen Kopf sich bisher zusammen gesponnen haben. Zwei Menschen waren dazu bereit.

[27:25] Die Wahl. Freuen sie, befreundet. Ich würde mir wünschen, dass du heute zu den Menschen gehörst, die heute entscheiden, mal nach links und rechts zu tasten, mal selbst diesen Jesus kennenlernen zu wollen. Die beiden Jünger so hören, lesen wir, hörten reden und folgten Jesus nach. Als Jesus sich umwandte und sie nachfolgend, als Jesus sieht, dass da zwei Menschen hinter ihm hergehen, sprach er zu ihnen: "Was sucht ihr?"

[27:57] Was für eine interessante Frage. Wenn Jesus heute hier leben würde in dieser Corona-Zeit und die Gelegenheit hättest du mal zu sprechen, ja, vielleicht mit ihm eine Chat-Nachricht austauschen, über Zoom mit ihm zu sprechen – was würdest du ihn fragen? Was wäre auf deinem Herzen? Was wären die Dinge, die du loswerden wollen würdest? Was sucht ihr? Eine Bestätigung für eure Meinung? Noch mehr Hintergrundinformationen, die keiner gehört hat? Was suchst du, lieber Freund?

[28:29] Liebe Freunde, diese beiden Jünger hatten eine interessante Antwort. Sie sagten: "Wo wohnst du?" Wir würden nicht gerne einfach nur Informationen von dir bekommen, nicht einfach nur noch eine neue Statistik, wie viel Römer hier im Land sind. Sie wollten Jesus kennenlernen, denn wenn man fragt: "Wo wohnst du?", dann möchte man die zu Hause besuchen. Wenn man jemand zu Hause besucht, dann lernt man ihn richtig kennen. Sie wollten die Person, den Menschen Jesus kennenlernen.

[29:06] Und Jesus sagte damals etwas, was noch heute gilt: Nämlich "Komm, sieh!" Komm, komm mit! Liebe Freunde, freuen, wenn du Jesus kennenlernen möchtest, dann sagt Jesus auch heute: "Komm und sieh!" Einige Jahre später stand Jesus vor einem anderen Menschen. Es war kurz vor seinem Tod. Es stand vor Pontius Pilatus, dem Prokurator von Judäa. Er war angeklagt worden.

[29:32] Und ohne alle Details zu gehen, wir werden im Laufe der Serie noch ein bisschen mehr darauf eingehen. Sehen wir hier folgende Frage, die Pilatus ihm stellt: "Bist du der König der Juden?" Und interessant ist, wie Jesus mit ihnen hier redet. Er sagt dann, Vers 34: "Jesus antwortete ihm: Redest du das von dir selbst aus, oder haben es die anderen von mir gesagt?"

[29:53] Jesus wünscht sich, dass wir drüber nachdenken, ob unsere Meinung von Gott, unsere Meinung von Jesus, unsere Meinung von der Bibel, unsere eigene ist, oder ob wir nur das wiedergeben, was wir von Eltern, Kirche, Schule, Uni, Wikipedia oder sonst woher gelernt haben. Was glaubst du über Jesus? Und glaubst du, dass, weil du es selbst getestet hast, oder weil du einfach nur etwas wiedergibst, was andere dir gesagt haben, dass es dir erscheint, plausibel?

[30:24] Pilatus antwortet: "Bin ich ein Jude? Dein Volk und die obersten Priester haben dich mir ausgeliefert. Was hast du getan?" Und Jesus gibt jetzt einen Satz, der uns hilft zu verstehen, worum es ihm wirklich geht. Er sagt: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft."

[30:43] Jesus macht hier deutlich, dass er ein weiterreichenderes, ein weitreichenderes Anliegen hatte, dass es ihm nicht nur um diese Welt ging. Und das müssen wir ein bisschen besser noch verstehen. Wie das fragte ihn und sagt zu ihm: "So, so bist du also ein König?" Jesus antwortet: "Du sagtest es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme."

[31:17] Wir haben gesehen, dass am Jordan viele Menschen Wahrheit schrien und Wahrheit wissen wollten, aber eigentlich nicht wirklich der Wahrheit dann folgten. Dieser Satz von Johannes 18 ist berühmt. Er ist gefunden worden auf dem ältesten Manuskript, das ist aus neutestamentlicher Zeit. Gibt in Manchester liegt das. Hat das mal vor einiger Zeit selbst mir anschauen können. Datiert auf ungefähr 125 nach Christus, nur wenige Jahre nach Abfassung des Johannesevangeliums, wohl geschrieben.

[31:52] Und man sieht hier auf der Folie eingeblendet. Sieht man dann noch die, die, die Worte. Links auf der zweiten Zeile sieht man noch ein bisschen von "Kosmos" für Welt. Und auf der dritten Zeile dann sieht man noch die Buchstaben von "Wahrheit". Erläuterung. Und dieses Mal das Skript zeigt uns, dass dieses Gespräch wirklich stattgefunden hat. Für die biblischen Geschichten haben wir wirklich gute und sehr umfangreiche Zeugnisse.

[32:29] Wir könnten dann auch sehr viel mehr ins Detail gehen, aber ich möchte eigentlich bei diesem Thema, bei dieser Geschichte hier bleiben. Jesus wird gefragt, und das ist der nächste Vers, dann: "Was ist Wahrheit?" Und nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder hinaus. Pilatus stellt ihm jetzt diese entscheidende Frage: "Was ist denn die Wahrheit, von der du hier sprichst? Was ist die Wahrheit, die du sagen, möchtest du predigen möchtest? Was ist Wahrheit?"

[33:00] Wahrheit. Es steht für Jesus und dreht sich um und geht weg. Das war das Dümmste, was er machen konnte. Er sagt dann später: "Ich finde keine Schuld an ihm." Offensichtlich, denn Jesus war schuldlos. Er hatte eine richtige Meinung von Jesus, wollte die Wahrheit wissen und kam doch nicht an Ziel. Warum? Er fragte Jesus, hörte aber nicht mehr zu, was dieser zu sagen hatte.

[33:34] Diese Menschen stellen vielleicht Jesus sein, dass Frage sagen: "Was ist denn Wahrheit? Was muss ich denn tun?" Und haben sich dann ihr eigenes Bild gemacht und drehen sich wieder weg. Nimm derzeit, lieber Freund, liebe Freundin, dem derzeit um Jesus kennenzulernen.

[33:49] Denn er sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Er ist die Wahrheit. Und als der Pilatus vor Jesus stand, da stand er vor der Wahrheit. Stellte die richtige Frage, aber ging dann wieder weg. Er, die Wahrheit, die Lösung war ihm näher als er dachte.

[34:19] Und da war Pilatus nicht der Einzige. Wie wir gesehen haben, die meisten Menschen, die Johannes zu hören waren, waren nicht bereit, Jesus nachzufolgen, obwohl er so nahe bei ihnen war. Ist es vielleicht so, dass Gott viel näher uns ist, als wir glauben, aber nicht bereit sind, ihn kennenzulernen?

[34:42] Auch mitten jetzt in dieser Corona-Krise, diejenigen, die einmal tasteten, die Jesus kennenlernen wollten, konnten sagen: "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Der Johannes, der einer von den beiden gewesen war, der dort Jesus nachgefolgt war, konnte sagen: "Wir haben diese Wahrheit erlebt, wir haben sie gefunden."

[35:13] Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, ich bin christlich aufgewachsen und habe die christlichen Lehren kennengelernt. Aber erst als ich angefangen habe, mir selbst die Frage zu stellen: "Ist das, was mir Eltern und Kirche beigebracht haben, ist das wirklich wahr?", habe ich angefangen zu tasten. Als ich ihn persönlich kennenlernen wollte, habe ich überhaupt erst mal realisiert, wirklich, dass Gott existiert und dass er wirklich Wahrheit offenbart.

[35:46] Jesus sagte zu den Menschen damals, und ich glaube, er sagt das heute noch zu uns: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken." Vielleicht haben wir Nöte, weil wir nicht wissen, wie wir finanziell über die Runden kommen sollen, weil gegen Corona es nicht mehr reicht. Vielleicht ist unser Geschäft dem Weg zum Bankrott.

[36:10] Vielleicht haben wir Menschen, die krank geworden sind, und wir fürchten uns, denn wir die Zukunft schauen. Vielleicht machen wir uns Sorgen über die politischen Systeme und befürchten, dass viele sich verändert und wir das sind beladen mit Gedanken, ob unsere Kinder noch in einer freien Welt aufwachsen werden.

[36:28] Egal was uns in dieser Corona-Krise bewegt, wir können damit zu Jesus kommen. Er sagt: "Ich will euch erquicken." Das ist ein altes Wort, um zu sagen: Ich will euch wieder lebendig machen, ich will euch wieder Freude geben, ich will euch wieder erfrischen. Das heißt: Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.

[36:54] Manchmal gibt es Menschen, die beten und erzählen Gott alle ihre Sorgen und nehmen dann ihre Sorgen wieder mit. Die Liebe ermutigt uns, all das, was uns in dieser Zeit nervt, was uns besorgt macht, was wir nicht tragen können, egal ob persönlich oder politisch oder in welcher Art und Weise, dass wir das nehmen und auf Gott werfen.

[37:19] Das ist das, was Jesus heute sagen würde. Er würde zunächst einmal sich sehr zurückhaltend präsentieren, aber würde den einzelnen Menschen einladen: "Lerne mich kennen und wird alle deine persönlichen Sorgen auf mich werfen." Er sagt zu seinen Jüngern: "Euer Herz erschrecke nicht."

[37:38] Glaubt an Gott und glaubt an mich. Wir leben in einer Zeit, in der Panik regiert. Jesus sagte: "Euer Herz erschrecke nicht." Seine vielleicht wichtigste Botschaft überhaupt, die gab er, als er auf einen Berg stieg, von dort den Menschen erklären wollte, warum er gekommen war und was die Lösung für ihre Probleme sein würde, auch für die Corona-Krise.

[38:10] Und die Antwort, die Lösung ist so unglaublich, dass man eigentlich zweimal lesen muss. Das heißt, wir in Matthäus 6, sieh die Vögel des Himmels an. Sie sehen nicht und ernten nicht, sie sammeln noch nicht in die Scheune. Und euer himmlischer Vater ernährt sie. Doch seid ihr nicht viel mehr wert als sie?

[38:38] Die Gesellschaft war in der Krise, und Jesus lud sie ein, Vögel zu beobachten. Die Menschen warteten auf einen Aufruf, endlich gegen die Römer zu gehen. Und Jesus sagt ihnen eigentlich mit meinen Worten: "Macht einen Waldspaziergang." Das heißt, weiter und warum es sorgt sich um die Kleidung. Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Wenn Gott das Gras des Feldes, heute steht und morgen den Ofen geworfen wird, so kleidet er das nicht vielmehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?

[39:15] Was Jesus heute in der Corona-Krise sagen würde: "Kauft euch mal Blumen und schaut sie an. Geht mal in den Wald und schaut euch die Natur an und denkt nach. Fang mal anzutasten." Der Mehrseher Paulus sagt: "Gott ist nicht fern von uns. Wir müssen nicht erst einen Kurs in Theologie gemacht haben, um ihn kennenzulernen."

[39:40] Gott ist so nah. Er zeigt sich in der Natur, denn sein unsichtbares Wesen, sagte Paulus, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, spielt seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigungen haben. Nun, wenn wir überhaupt mal in dieser Zeit, in der wir uns fast nur noch über Internet und über Suchen und über digitale Medien miteinander vernetzen, wenn überhaupt noch Zeit haben, mal in die Natur zu gehen, dann reicht es meistens nur für ein Erfreut.

[40:12] Es läuft so im Sinne von: "Ach, wie schön, wie wohltuend, wie gut." Die Bibel ermutigt uns, ein bisschen mehr zu tun, nachzudenken. Die Schönheit der Natur anzuschauen und sich zu fragen: "Warum ist das so, wie es ist?"

[40:31] Zwei Dinge können wir erkennen, wenn wir die Natur betrachten. Und Natur gibt es überall. Es gibt einen Gott, sagt Paulus, und er hat Kraft. Und wenn wir in der Natur ein bisschen genauer nachforschen und dann seinen Blick dafür entwickeln, dann stellen wir fest, dass es in dieser Natur sehr viel Schönheit gibt.

[40:58] Unglaubliche Schönheit, Kreativität, Individualität. Das alles weist darauf hin, was hier in 1. Korinther 108 steht: "Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe." Und dieser Satz ist ein Schlüssel für unsere Eingangsfrage: Warum hält sich Gott verborgen?

[41:20] Warum zeigt er sich nicht einfach und präsentiert sich als der starke Mann, auf den alle warten und den viele andere so imitieren? Warum hält er sich zurück? Das liegt genau an diesem, so viel zitierten, aber selten verstandenen Satz: Gott ist tatsächlich Liebe. Und das heißt folgendes: Die Liebe ist langmütig, sie ist nicht eifersüchtig. Die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht, dass ihre...

[41:59] Der Gott, der so nahe bei uns ist, obwohl die meisten Menschen ihn gar nicht richtig kennen. Er ist deswegen so bescheiden, weil es ihm zu aller erst gar nicht um sich selbst geht. Und es fällt uns so schwer zu verstehen, und weil in unserem eigenen Denken das eigene Ich, der Egoismus so stark ist.

[42:20] Jemand, der wie bei Manto denkt, als an sich selbst. Was ist es, was diesen Gott antreibt? Was ist auf seiner Agenda? Ganz um, was ist ihm das Allerwichtigste? Interessanterweise haben wir dazu einen sehr schönen Ausspruch in der Bibel.

[42:40] Steht ganz unten in ihrem Jahr 32, das etwas tut mit seinem ganzen Herzen, mit seiner ganzen Seele. Wer sich in der Bibel ein bisschen auskennt, weiß, das gibt es öfter. Die beschreibt meistens, dass Menschen Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele lieben sollen.

[42:52] Damit hier geht es um Gott selbst, der sagt: "Ich will etwas tun mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele." Mit anderen Worten, das ist es, worauf ich alles fokussiere. Das möchte ich gerne tun. Was ist das? Er sagt hier: "Ich will nicht von ihnen ablassen, ihnen wohl zu tun."

[43:12] Und dann heißt es weiterhin, Vers 41: "Damit ich mich über sie freuen kann." Ihnen wohl zu tun. Was ist Gottes größter Wunsch in dieser Krise? Er möchte, dass es uns gut geht. Er möchte, dass es dir, lieber Freund, liebe Freundin, gut geht.

[43:33] Er möchte eine gute Nachricht sagen. Eine der wichtigsten Phasen im Leben von Jesus war Jesaja 61. Dort heißt es: "Der Geist des Herrn, des Herrschers ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden." Ganz egal, welche Nachrichten wir anschauen, ob es die absolut offiziellsten Mainstream-Medien sind hier, es gibt oder die absolut ausgefüllten alternativen Medien.

[43:55] Im Wesentlichen geben sie alles schlechte Nachrichten, vielleicht übereinander. Immer schlechte Nachrichten, die einen deprimierenden, recht panisch werden lassen. Jesus brachte gute Nachrichten.

[44:11] Kennst du dich nach guten Nachrichten? Jesus war dort. Die meisten Menschen erkannten ihn nicht. Sie sahen nicht, dass das Gute direkt vor ihren Augen war. Sie suchten nach Wahrheit und nach Rettung, waren aber nicht zu glauben, dass das Gute sich so bescheiden und so einfach zeigt.

[44:30] Könnte es sein, dass heute viele Menschen nach Wahrheit suchen, die verschiedensten Medien durchforschen, aber nicht glauben wollen, dass das Gute so nah ist, einfacher zu finden, als sie sich das vorstellen?

[44:44] Jesus war der Gesalbte, wurde dort am Jordan mit dem Heiligen Geist gesalbt. Und es heißt in Apostelgeschichte 10: "Wie Jesus von Nazareth mit heiligem Geist und Kraft gesetzt war und wie diese umherzog und Gutes tat und alle heilte, die der Teufel plagte, denn Gott war mit ihm."

[45:03] "Sprach: Gut ist er." Er sagt: "Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündet. Deine Gerechtigkeit vermag ich nicht in meinem Herzen." Er konnte nicht anders als Gutes zu sagen. Warum? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.

[45:20] Wenn Jesus heute hier leben würde in der Zeit der Corona-Krise, er würde nicht ständig negative Nachrichten weiterleiten. Derzeit ganz bestimmt nicht. Er würde nicht, auch nicht, einstimmen in den Chor derjenigen, die alles nur schlecht sehen.

[45:40] Er würde Gutes sagen, Hoffnung vermitteln, positive Ideen versuchen, den Menschen weiterzugeben und beizubringen. Das heißt, Matthäus 4: Und Jesus durch ganz Galiläa lernte in ihren Synagogen, verkündet das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen.

[45:57] Im Haus. Manchmal gab es Zeiten, da ging sogar das Dach kaputt, wenn man Jesus im Haus hatte, weil die Menschen mit ihren kranken Menschen zu ihm kamen. Jesus würde sich mit Sicherheit vielen Fällen Corona-Infizierten annehmen. Das könnte es mit Sicherheit sagen.

[46:17] Er hat mehr Zeit mit Heilen verbracht im Neuen Testament als mit Predigen. Und das zeigt etwas, wie pragmatisch, praktisch und hilfeorientiert eigentlich Jesus gewesen ist. In die Situation als einen Mann durch das Dach gebracht worden ist, weil er nicht laufen konnte.

[46:37] Finden wir diesen brisanten Bericht, und Jesus, und siehe da, brachten sie einen Gelähmten zu ihm, der auf einer Liege Meter lang war. Und als Jesus ihren Glauben sprach zu dem Gelähmten: "Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben."

[46:53] Achtung, gut aufpassen zu hören: Deine Sünden sind dir vergeben. Die Leute waren etwas irritiert, was er da sagt. "Damit ihr wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat auf Erden, Sünden zu vergeben." Sprach zu dem Gelähmten: "Steh auf, nimm deine Liege."

[47:09] Matte und Geheim. Die Heilung, die körperliche Heilung des Menschen war eine Illustration für etwas sehr viel Wichtigeres. Jetzt hat er gesagt: "Damit ihr erkennt, dass sie das eher Sünden vergeben kann." Deswegen hat er Menschen geheilt.

[47:27] Denn Jesus kam wegen dem Virus, nicht wegen dem Corona-Virus, sondern Jesus kam, weil er ein sehr viel größeres Problem gesehen hatte. Als Jesus sich bescheiden zurückhielt, nicht, weil ihm die Sorgen und Nöte der Menschen egal waren, nicht, weil es ihnen egal war, was politisch los war.

[47:51] Nein, er kam, weil er etwas Wichtiges, eine viel schlimmere Problematik sei, ein Virus, das den Corona-Virus bei weitem in den Schatten stellt. Ein Virus, das im Gegensatz zum Corona-Virus, wo die Sterblichkeitsrate immer noch debattiert wird, eine Sterblichkeitsrate von 100 Prozent hat.

[48:12] Wer diesen Virus hat, wird daran sterben. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Und sowie das Corona-Virus irgendwann mal von einem Menschen und einem Tier auf den Menschen kam und sich verbreitet hat, exponentiell.

[48:25] So sagt die Bibel, dass der Virus, der

[48:28] So sagt die Bibel, dass der Virus der Sünde durch einen Menschen die Welt kam und sich in dieser Welt exponentiell verbreitet hat. Wir sind in dieser Welt ein Hotspot, das Risikogebiet schlechten des Sünden-Virus. Die ganze Erde ist infiziert, es gibt keinen sicheren Ort mehr vor der Sünde.

[48:53] Und Sünde hat dramatische Konsequenzen. Der Corona hat meistens einen milden Verlauf oder vielleicht sogar symptomatischen Verlauf. Einige schwer krank und haben später vielleicht Probleme mit ihren Lungen. Wer mit der Sünde infiziert ist, hat immer dramatische Einschränkungen seines Lebens. Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht des Sünders.

[49:23] Vielleicht realisieren wir das nicht immer gleich sofort, aber ich denke, jeder von uns kennt Gedanken, die er nicht mehr loswird, Gewohnheiten, die er eigentlich mal abstreifen will, die ihn aber verfolgen wie eine Klette. Wohl plötzlich merke ich, bin zu schwach, hier gibt es Dinge, die haben mich im Griff.

[49:44] Das ist Sünde. Jesus war gekommen, um gegen diesen Virus das einzige Heilmittel zu bringen, dass es gab, die Impfung, die wirklich ist und die von ihm kommt. Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.

[50:08] Deswegen sprach Jesus über das Reich Gottes und über diesen. Deswegen, als die Menschen auf der Erde auf der Bergpredigt hofften, er würde jetzt endlich die Römer attackieren, fliegt Jesus zu den politischen Fragen, weil er ein größeres Problem sah, das Problem der Sünde.

[50:28] In Johannes 16, Vers 27, wollte er ihnen deutlich machen, dass der Vater selbst sie liebt. Im Matthäus 6, Vers 31, sagte er deswegen: "Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Oder was werden wir trinken? Oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach all diesen Dingen trachten die Heiden. Aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden."

[51:01] Er ermutigte die Menschen darauf zu vertrauen, dass es jemanden gibt, der für sie sorgt, der sie liebt. Ich weiß nicht genau, was dein persönliches Bild von Gott ist, wie du dir Gott vorstellst, aber Jesus sagt uns: Gott, Vater im Himmel, hat mich und dich lieb. Wir sehen, Gott ist die Liebe.

[51:28] Aber Liebe ist eine besondere Pflanze. Liebe ist eine Pflanze, die auf einem besonderen Boden wächst. Ich weiß nicht, wer von uns einen Garten hat. Meine Frau hat einen Garten, der ist ganz wunderbar. Gärtnern, ich habe eher die Fähigkeit, das Geerntete dann zu essen. Das ist mein Part. So manche Pflanzen und manche von euch Anbauten brauchen besonderen, speziellen Boden.

[51:54] Die Pflanze der Liebe braucht einen ganz besonderen Boden, den Boden der Freiheit. Und so wird ein Gott der Liebe, der Gott der Liebe, jedem Menschen, jedem Geschöpf Freiheit geben. Echte Freiheit, Freiheit zu wählen, Freiheit zu beobachten, Freiheit selbst nachzudenken und selbst ein Urteil zu fällen. Weil Gott dich liebt, schenkte er die echte Freiheit zu entscheiden, ob du ihm folgen möchtest oder nicht.

[52:34] Und Gott ist übrigens nicht nur alle paar Wochen so. Das heißt, die Marke 3, 4, 6, denn ich, daher verändere ich mich nicht. Für alle, die jetzt in der Schweiz zu schauen und weiter in Österreich, ihr habt eine besonders gute Illustration in den Bergen, die so felsenfest dort stehen und sich nie verändern, die immer an demselben Ort stehen. Eine gute Illustration für den Charakter Gottes, bei dem keine Veränderung, noch ein Schatten in Folge von Wechsel ist.

[53:01] Gott ist immer derselbe, ist die Liebe und das immer. Und wenn etwas immer gleich ist unter allen Umständen, egal was passiert, dann spricht man auch von einem Gesetz. Wir kennen vielleicht das Gesetz der Gravitation. Das Gesetz der Gravitation beschreibt die Gravitation. Egal wie die äußeren Umstände auf dieser Welt sind, etwas, was fällt, fällt immer nach unten. Das ist das Gesetz der Gravitation.

[53:24] So gibt es auch ein Gesetz Gottes. Gott ist die Liebe und er ist es immer unter allen Umständen. Man nennt das das Gesetz. Und weil die Liebe auf dem Boden der Freiheit wächst, wird es auch genannt das Gesetz der Freiheit.

[53:43] Daraus folgt, wenn du Gott immer die Liebe ist und Liebe bedeutet nicht zuerst an sich selbst zu denken, sondern an andere, daraus folgt, dass er dann eigentlich immer zuerst an mich denkt als an sich. Dass er also immer mein bestes Ich wünscht.

[53:59] Viele Menschen können sich vorstellen, dass es einen Gott gibt, der möglicherweise irgendwie gut ist. Ein Gott, der immer das Beste für mich will. Wir haben gesehen, dass es in seinem Herzen ist, uns voll zu tun und etwas Gutes zu tun. Jesus kam, um Gutes zu tun. Das war sozusagen sein Leitmotiv, sein Motto in seinem Leben.

[54:23] Es gibt eine Sache, die Gott nicht tun kann. Er kann uns nicht zwingen zu akzeptieren, dass er der Beste von sein möchte. Es gibt eine Sache, die bleibt bei uns, nämlich ob wir ihm das glauben oder nicht. Die auf den Herrn vertrauen, sind wieder Werkzeuge und er nicht, sondern lediglich bleibt. Und Habakuk sagt: "Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben."

[54:52] Hier ist ein Gott. Jesus hat den offenbart. Die Bibel spricht von ihm, der uns viel näher ist, als wir denken, und der das absolut Beste für uns will, aber es nicht tun kann, weil wir ihm oft nicht glauben. Ich glaube, dass er uns so nah ist, nicht glauben, dass es so einfach sein könnte, weil wir einfach in unseren eingefahrenen Traditionen stecken bleiben und nicht tasten.

[55:24] Jeder, der ihm vertraut und glaubt, kann er leben, dass Gott Großes für ihn tun kann. Was passiert, wenn wir ihm nicht glauben? Wenn du nicht vertraust, wie gesagt, alles, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.

[55:40] Der Virus, der eigentliche Virus, der uns wirklich kaputt macht, und zwar nicht nur uns körperlich, sondern unsere ganze Gesellschaft, unsere Kultur, unsere Menschheit, und das seit Jahrtausenden. Der entstand dadurch, dass man angefangen hat, Gott nicht zu glauben, dass er das Beste für uns mit. Das ist die DNA dieses Virus, diese Sünde.

[56:03] Dieser Virus bewirkt also die Gesetzlosigkeit, denn das Gesetz, das Gesetz Gottes besagt ja erst die Liebe, und er ist es immer ganz genau. Und wenn man das bezweifelt, dass Gott so gesetzmäßig gut für mich ist, dann fängt der Virus an zu wirken.

[56:24] Kein körperlicher wie ein Virus, der unser Denken befällt und der uns gefangen macht, gefangen in uns selbst. Sprüche sagt: "Den Gottlosen nehmen seine eigenen Missetaten gefangen, und von den Stricken seiner Sünde wird er festgehalten."

[56:40] Vielleicht hat der ein oder andere jetzt an diesem Punkt die Frage: Ja, wusste Gott, dass dieser Virus kommt? Wusste er, dass das so entstehen würde? Kennt Gott die Zukunft?

[56:53] In Jesaja 45, Vers 11, lesen wir: "So spricht der Herr, der Heilige Israels und sein Schöpfer: Befragt mich! Gott sagt: Ich kenne die Zukunft." Er sagt: "Oder wer hat es von Anfang angekündigt? War ich es nicht, der Herr?" Er sagt auch: "Ich verkündige von Anfang an das Ende und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist."

[57:16] Jesus hat auch die Corona-Krise gesehen, als er einmal mit seinen Jüngern zusammen war und sie ihn fragten: "Was sind die Dinge, die uns zeigen, dass irgendwann die Welt untergeht?" Und da werden wir noch ein bisschen darüber sprechen, auch im Laufe dieser Serie. Das hatte er in Matthäus 24. "Denn ein Volk wird sich gegen das andere heben, oder ein Königreich gegen das andere, und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen." Dies alles ist der Anfang der Wehen.

[57:45] Sprach von Epidemien, er sprach von Seuchen. Er wusste, dass das kommen würde. Er hat auch unsere Krisen gesehen. Und wenn Jesus die Krisen dieser Welt gesehen hat und auch die Epidemien und Pandemien, dann hat Gott auch die Sünde kommen sehen.

[58:04] Das hat Gott gewusst, dass irgendwann in diesem weiten Universum irgendjemand auf die Idee kommen würde, an ihm zu zweifeln. Jemand, der vollkommen gewesen ist und doch anfangen würde, ohne Grund sich zu fragen, ob Gott wirklich das Beste für ihn will und anfingen, diesen Virus zu entwickeln.

[58:32] Meine Frage an dich, lieber Freund, liebe Freundin: Wenn du wüsstest, dass ein Mensch in der Zukunft Schaden wird, nehmen wir an, du kommst auf eine neue Arbeitsstelle, ganz neu hast und du hast, nehmen wir an, in unserem Gedankenspiel, du hast die Gabe, die Zukunft zu kennen, und du weißt, dass dieser Kollege wurde in der Zukunft irgendwann einmal dich völlig ruinieren wird, finanziell, seine Familie kaputt machen. Würdest du ihn behandeln, wenn du das wüsstest? Was würdest du ihm sagen? Wie würdest du mit ihm umgehen, wenn du wüsstest, dieser Mensch wird irgendwann sich gegen mich wenden?

[59:17] Hier ist, wie Gott mit diesem Wesen umgegangen ist. "So spricht Gott, der Herr: Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. In einem Garten Gottes warst du mit allerlei Edelstein. Er machte ihn am allerschönsten, am allerbesten und brachte ihn am allernächsten zu sich. Du warst ein gesamter, schützender Kube. Ich hatte dich dazu eingesetzt."

[59:50] Das ist ein Begriff für jemanden, der ganz nah am Thron Gottes ist, jemand, der in der engsten Gegenwart Gottes gewiss ist, ein Engel. Ein Kube, der Sohn, aber ist, dass er wie ein schützender Kilo fast, könnte man sagen, dass er hat Bodyguard direkt am Thron Gottes war. Es gab niemanden, der so weise und so klug war wie er.

[1:00:21] Niemand konnte Gott so gut verstehen. Stellen wir mal vor, wenn Gott im Himmel irgendwas erklärt hat über das Universum und dann die Engel gefragt haben: "Also, sagt man nochmal genau, wie hast du das gemeint?" Dass dann dieser Engel gesagt hat: "Ich weiß genau, ich habe es verstanden." Sofort, die nennen wir solche Menschen oder in unserem eigenen Leben, die uns so gut verstehen können. Sind das nicht unsere besten Freunde?

[1:00:49] Er machte seinen zukünftigen Feind mit seinem besten Freund. Das sagt uns etwas über Jesus, über den Vater, über Gott. Er machte ihn zu seinem allerbesten Freund. Und er weint und klagt darüber, dass dieser den Virus eingefangen hat.

[1:01:14] Er weint darüber. Weiß nicht, wie du, aber wie du dir vorstellst, für Gott im Himmel ist. Aber wenn Gott im Himmel über das Böse dieser Welt spricht, dann meint er...

[1:01:45] Thron im Himmel ist voller Tränen. 14 lesen wir: "Bist du vom Himmel herabgefallen, Douglas Stern, Sohn der Morgenröte?" Hier steht im Lateinischen der Begriff Luzifer, der dann später zu Satan wurde.

[1:02:02] Was war das Problem? Was war dieser Virus? Was war die DNA dieses Virus? Hier können wir sehen, Jesaja 14: "Und doch hattest du in deinem Herzen vorgenommen: Ich will aufsteigen und mich dem Allerhöchsten gleich machen." Man sieht es sofort, das Problem war: Ich, ich, ich. Hinauf, hinauf, hinauf.

[1:02:32] Das genaue Gegenteil von der Liebe, die nicht das ihre sucht. Manche Menschen sagen, wenn sie einen Alkoholtest gemacht haben, dass diese Tests sehr unangenehm ist. Hier haben wir den Virustest für die Sünder.

[1:02:48] Wann immer in unserem Leben der Gedanke kommt: Ich, ich, ich zuerst, Ellbogen raus, ich muss auf mein Recht pochen, dann schlägt der Test an. Wir sind sündens-positiv, und das ist äußerst negativ. Und die Wahrheit ist, wir alle sind von diesem Virus infiziert worden.

[1:03:14] Diese beiden Prinzipien, Selbsterhöhung und für den anderen da sein, die kann man nicht mixen. Da gibt es keinen Kompromiss. Das führt zum Konflikt. Diese beiden Dinge kann man nicht zusammen bringen. Sie sind sich direkt diametral einander entgegen gesetzt.

[1:03:30] Es kam zum Kampf im Himmel. Morgen werden wir sehr viel mehr über diesen Kampf versuchen, besser zu verstehen, wie es dazu gekommen ist. Heute soll es uns reichen zu sehen, dass Jesus auf dieser Welt einen echten Kampf gegen einen Virus gekämpft hat, gegen den Virus der Sünder, der unser Leben zerstört und das Leben von anderen Menschen.

[1:03:54] Gegen Ende seines Lebens waren die Menschen total begeistert von Jesus. Hatte so viele Menschen geheilt, hatte so tolle Worte gesprochen, so viel Wunderschönes gesagt. Und als er nach Jerusalem, die Hauptstadt, hineinkam, da haben sie ihn begrüßt mit Palmen und haben gerufen: "Hosianna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!"

[1:04:16] Und wir wollten ihm stolz zeigen, wie toll ihre Hauptstadt ist. Sie haben vom Ölberg ihm den Tempel gezeigt, der schon damals sein ein Meilenstein war in der Architektur. Wenn es damals Reiseführer gegeben hätte, dann wäre für das römische Reich der Tempel in Jerusalem eine der Top-Ten-Sehenswürdigkeiten gewesen.

[1:04:40] Der Tempel war der ganze Stolz der Juden. Und als sie in diesem Tempel zeigten, lesen wir die erschütternden Worte: "Als er näher kam und die Stadt sah, meinte er über sie..." Wenn Jesus heute kommen würde und er würde ihm zeigen, wie toll wir die Pandemie im Griff haben, er würde weinen.

[1:05:04] Und wir werden zeigen, was wir alles an spektakulären Dingen herausgefunden haben über die Regierung und über das, was hinter den Kulissen passiert, dann würde er weinen.

[1:05:18] Ganz egal, wo wir uns politisch verorten, würden links, rechts, oben, unten, ganz egal, wie wir uns epidemiologisch klassifizieren, wie wir zum Corona widerstehen. Er würde weinen.

[1:05:35] Er würde weinen über dich und mich, dass wir so viel Zeit und Energie in Themen stecken, die uns nicht retten werden, aber dass einer aus unserem Herz wirklich kaputt macht, das eine, was unser Leben mehr kaputt macht und die Gesellschaft mehr kaputt macht als alles andere, das ignorieren, obwohl die Lösung so nah.

[1:05:56] Jesus war ihnen so nah, aber sie erkannten nicht. Sie wussten, dass er da ist, sie kannten seinen Namen, sie wussten, dass er gelebt hatte und Italien, ja, aber sie wussten nicht, dass er ihnen helfen kann.

[1:06:04] Wie viele Menschen kennen heute Namen, Jesus, wissen, dass er gelebt hat, glaube, er war ein guter Mensch, aber wissen nicht, wie viel er ihnen helfen kann mit ihren Problemen im Hier und Jetzt.

[1:06:15] Nun, aber es ist vor deinen Augen verborgen. Aber Jesus hat sich selbst davon nicht irritieren lassen. Er war ja nicht gekommen, um sich selbst zu präsentieren. Auch wenn ihm so gut wie niemand erkannte, niemand sah, was er tun könnte, er trotzdem voran.

[1:06:34] Auf diesen Hügel Golgatha genannt, und dort starb er am Kreuz. Wir werden in den nächsten Folgen noch mehr auch darüber sprechen. Aber in Römer 5 heißt: "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus gestorben ist, als wir noch Sünder waren."

[1:06:56] Er ist gestorben zu einem Zeitpunkt, als wir noch nicht nach ihm gesucht haben. Er ist für dich gestorben, selbst wenn du noch nie nach ihm gesucht hast.

[1:07:05] Und wenn du heute anfängst, mal zu tasten, dann verspreche ich dir, das weiß ich aus eigener Erfahrung, auf die eine oder andere Art und Weise, er ist sehr individuell mit jedem anders, wird er sich dir offenbaren.

[1:07:24] Diese Welt ist im Chaos. Diese Welt hat voller Fragen, hat viele Fragen, aber diese Welt kann die Lösung erkennen, denn für die gesamte Welt ist Jesus gestorben.

[1:07:41] Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Unsere Welt, schrecklich, wie sie jetzt mit all den Problemen, die wir sehen.

[1:07:59] Gott liebt sie, so wie er den Luzifer im Himmel, der ihr liebster und geweint hat, als der ihn nicht mehr haben wollte. Und so, wie Jesus die Menschen geliebt hat und geweint hat, als sie nicht gesehen haben, was er ihnen helfen könnte, so liebt Gott dich, wo du heute jetzt hier zuschaust, egal, ob du ihn annehmen wirst oder nicht.

[1:08:21] Er strahlt von ihm zu dir, der Strahl der Liebe, der wirklich treffen. Es bleibt bei dir, du bist völlig frei, das zu erwidern oder nicht.

[1:08:32] Zum Abschluss eine letzte kleine Geschichte: Eines Tages kam ein Mann mit Aussatz zu Jesus. Aussatz war damals so eine Krankheit, die symbolhaft für die Sünde stand, weil die war so ansteckend. Sie hat den Menschen so deformiert. Und sie, ein Aussätziger kam viel vom Nieder und sprach: "Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen."

[1:08:57] Vielleicht gibt es heute jemanden, der zuschaut, der feststellt: Ich habe an diesem Virus, mit diesem Virus zu kämpfen. Da gibt es heute jemand, der sagt: Ich müsste eigentlich Reinigung bekommen. Ich möchte eigentlich Gewohnheiten loswerden. Gibt es Dinge, mit denen kämpfe ich, die ich nicht loswerde?

[1:09:17] Wenn das dein Wunsch ist und du dich fragst, ob Gott dir helfen will, dann lass dir gesagt sein: Jesus will.

[1:09:34] So steht es im nächsten Vers: "Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will, sei gereinigt!" Und zugleich wurde er von seinem Aussatz rein.

[1:09:51] Jesus will dich kennenlernen. Auch wenn er so bescheiden ist, wenn du nach ihm tastest, hat er das größte Interesse auf dieser Welt, sich dir jetzt offenbaren. Und das kannst du nur ausprobieren.

[1:10:08] Die Bibel verrät uns in Jeremia 29: "Ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangt."

[1:10:18] Werden es ist heute dein Wunsch, lieber Freund, liebe Freundin, so wie die Menschen diese zwei, die damals am Jordan standen und gesagt haben: "Wir wollen diesen Jesus mal ausprobieren."

[1:10:28] Vielleicht gibt es heute einige Zuschauer, die nicht damit zufrieden sind, einfach nur etwas zu hören und dann zu beurteilen, sondern die wirklich selbst Jesus kennenlernen möchten, selbst tasten, einmal persönlich kennenlernen, zu ihm beten, ihn fragen: "Herr, gibt es nicht wirklich, kannst du mir helfen? Bist du für mich gestorben?"

[1:11:00] Kannst du meine Probleme lösen? Ich wünsche mir so sehr, dass du, lieber Freund, liebe Freundin, diese Erfahrung machst, die ich in meinem Leben gemacht habe. Ich habe doch eben getastet, und ich weiß aus eigener Erfahrung, er hat mir geholfen.

[1:11:14] Er hilft mir immer wieder, jeden Tag. Er ist da. Ich möchte euch ein Büchlein empfehlen, bevor wir jetzt diesen Abend gleich beschließen und auch nur zwei Fragen vielleicht beantworten. Ich möchte euch ein Büchlein empfehlen mit dem Titel "Der rettende Weg". Ihr könnt das auf der Homepage der Seite www.bb-profis.ch kostenlos anfordern.

[1:11:39] Ein Buch, das habe ich schon, ich weiß nicht, wie oft ich das schon durchgelesen habe, immer und immer wieder. Jetzt präsentiert auf eine ganz einfache, praktische Art und Weise, wie man Jesus kennenlernen kann.

[1:11:53] Bevor wir diesen Abend schließen, möchte ich dich fragen, lieber Freund, liebe Freundinnen: Möchtest du Jesus persönlich ein bisschen besser kennenlernen? Den Blick einmal wegwenden von all den Problemen dieser Welt zu dem, der sich für deine Probleme interessiert und dir...

[1:12:09] für deine Probleme interessiert und dir gerne helfen möchte. Wenn das sein Wunsch ist, dann lasst es uns wissen. Schreibt es unter den Chat, schreibt eine Nachricht, eine E-Mail und lasst uns wissen, was vielleicht auch deine Gebetsanliegen sind, wo wir vielleicht helfen können.

[1:12:25] Aber triff diese Entscheidung, Jesus mal kennenlernen zu wollen. Ich würde gerne mit euch noch gerne einen Abschlussgebet sprechen.

[1:12:34] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du mit deinem Heiligen Geist zu uns gesprochen hast und dass jeder einzelne von uns dich kennenlernen kann. Bitte offenbare dich du uns nach einer Verheißung. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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