[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries.
[0:32] Wir stehen vor einem neuen Quartal mit dem Thema Vorbereitung auf die Endzeit. Was für ein spannendes Thema und wie wichtig und wie sehr für unsere Zeit passend. Wir wollen die nächsten drei Monate nutzen durch intensives, gründliches Bibelstudium uns dieser Frage zu nähern, wie wir uns auf die vor uns stehende Endzeit, auf die baldige Wiederkunft Jesu und auf die prophetischen Ereignisse, die dem vorausgehen, vorbereiten können.
[1:00] Heute, diesem ersten Grundlagenstudium, wird das Thema sein der kosmische Konflikt. Und wir bereiten uns damit vor auf das Bibelgespräch am 7. April. Und bevor wir jetzt direkt in das Bibelstudium hineingehen, wollen wir noch einmal gemeinsam vorher beten. Und dazu lade ich dich, lieber Freund, liebe Freundin, ganz herzlich ein.
[1:22] Lieber Vater im Himmel, danke für dieses Vorrecht, jetzt in den nächsten Wochen, dass wir uns gemeinsam Gedanken machen können über das Thema der Vorbereitung auf die Endzeit. Und das ist ein Thema, wo wir die Prophetie studieren, aber vor allem auch die persönliche Beziehung zu dir vertiefen wollen durch das Evangelium, das allein uns wirklich vorbereiten kann. Wir möchten dich bitten, dass wir in diesen Wochen ganz besonders erweckt werden und näher zu dir gezogen werden, uns selbst hinterfragen, überprüfen, unsere Beziehung zu dir vertiefen. Und wir bitten dich jetzt, dass du durch deinen Heiligen Geist in unseren Herzen wirkst und wir dieses erste Thema so verstehen, wie du es dir wünschst, dass es verstanden wird. Dass wir hinter die Kulissen sehen, worum es wirklich geht, was der Konflikt ist, der seit Jahrtausenden das Universum in Atem hält und der in unserem Leben so entscheidend ist. Hilfe uns, dieses Thema gut zu verstehen und vor allem die richtigen Entscheidungen zu fällen, dir nachzufolgen in allem, was du uns zeigst. Im Namen Jesu, Amen.
[2:26] Wir wollen beginnen in Offenbarung 12 und dort Vers 17. Offenbarung 12, Vers 17, der Merkvers für diese Woche. Dort heißt es:
[2:52] Hier geht es um die Endzeit. Wir wollen diesen Vers als Ausgangspunkt nehmen für unser Studium heute und dann letztendlich auch für das ganze Quartal. Es geht um die Übrigen, das Volk Gottes, das in der Endzeit im Krieg steht, gegen den Drachen. Der Drache führt Krieg gegen Gottes Volk. Und wir wollen zunächst einmal beginnen, uns diesen Vers etwas genauer anzuschauen. Worum geht es?
[3:18] Zunächst einmal die einfache Frage: Wer ist der Drache? Und die Antwort liegt auf der Hand und zwar im selben Kapitel. In Vers 9 heißt es:
[3:41] Gegen wen? Das heißt hier, er führt Krieg mit den Übrigen. Mit den Übrigen von ihrem Samen, von der Frau. Er ist zornig auf die Frau. Wer ist die Frau? Eine Frau in biblischer Prophetie steht für die Gemeinde. So sehen wir es zum Beispiel in 2. Korinther. Und dort Kapitel 11, ein recht bekannter, wichtiger Text in dieser Hinsicht.
[4:02] 2. Korinther 11 und dort Vers 2. Dort heißt es:
[4:09] Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen. Diese reine Frau, von der wir gleich noch mehr in Offenbarung 12 hören werden, ist ein Symbol für die Gläubigen an Jesus Christus. Die Gläubigen an den Messias. Die Gemeinde Gottes. Und in der Endzeit ist von dieser Gemeinde nur noch ein Überrest übrig geblieben. Die sogenannten Übrigen.
[4:37] Wir wollen kurz anschauen, was dieser Begriff bedeutet, denn er ist so entscheidend auch für das Thema der Endzeit. Wer sind die Übrigen? Schauen wir in Jesaja 11 und dort ab Vers 20. Wir wollen alles hier allein mit der Bibel belegen und die Bibel unser Lehrer sein lassen.
[4:58] Jesaja 10, Vers 20 bis 22. Und es wird geschehen, an jenem Tag wird der Überrest Israels und das, was vom Haus Jakobs entkommen ist, also die Übrigen, sich nicht mehr auf den stürzen, der ihn schlägt, sondern er wird sich in Wahrheit auf den Herrn verlassen, auf den Heiligen Israels. Ein Überrest wird sich bekehren. Der Überrest Jakobs zu dem starken Gott. Denn wenn dein Volk, o Israel, wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur ein Überrest von ihm sich bekehren. Denn Verteilung ist beschlossen, die ein Herr flutet in Gerechtigkeit.
[5:31] Die Übrigen sind die, die wahrhaftig bekehrt sind, die sich auf Gott und auf Gott allein verlassen. So sehen wir das auch in Joel Kapitel 3 und dort Vers 5. In dieser wunderbaren Prophezeiung des Propheten Joel, da heißt es in Joel Kapitel 3 und dort Vers 5:
[5:58] Und es wird geschehen, jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird der Rettung sein, wie der Herr verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der Herr beruft.
[6:09] Die Übriggebliebenen sind die Geretteten, die der Herr beruft. Und wir wissen aus Römer 8, Vers 28, dass die Berufenden diejenigen sind, die Gott lieben. Das sind diejenigen, die nicht von ihm abgefallen sind, in Römer 11. Und dort Vers 5 heißt es: So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest, eine Übrige, vorhanden aufgrund der Gnadenwahl.
[6:32] Also durch die Gnade Gottes kann man zu den Übrigen zählen, die man die Gnade Gottes annimmt, den man Gott liebt. Vers 7: Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt. Die Auswahl aber hat es erlangt, die Übrigen dagegen wurden verstockt.
[6:44] Also alle, die die Gnade annehmen, sind die Übrigen. Und die, die sich von der Welt verführen lassen, von Irrlehrern verführen lassen, die abfallen von der Wahrheit der Bibel, die abfallen von dem lebendigen Gott, die gehören dann nicht mehr zu den Übrigen.
[6:58] Es gibt also in der Endzeit von dem großen Volk Gottes Übrige, die festhalten an dem wahren Glauben, die festhalten an dem Evangelium und an den Geboten. So lesen wir in Offenbarung 12, Vers 17. Sie haben die Gebote Gottes und das erinnert uns an Offenbarung 14, Vers 12, wo im Kontext der dreifachen Engelsbotschaft es heißt, dass es eine Gruppe geben wird, die inmitten der Verfolgung und der Trübsal und den Ereignissen, den prophetischen Ereignissen der Endzeit treu zu Gott stehen, übrig bleiben, inmitten des allgemeinen Abfalls, Offenbarung 14, Vers 12. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.
[7:37] Und dann sagt uns Offenbarung 12, Vers 17, dass diese Übrigen nicht nur die Gebote Gottes halten durch den Glauben, sondern dass sie auch das Zeugnis Jesu haben. Und Offenbarung 19, Vers 10, das ist ein bekannter klassischer Vers, sagt am Ende des Verses: Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Dafür werden wir heute nicht mehr viel mehr dazu zu sagen haben, aber die Übrigen der Endzeit halten nicht nur die Gebote Gottes, sondern sie haben in ihrer Mitte auch die prophetische Gabe des Geistes der Weissagung.
[8:05] Und gegen diese Übrigen, die Übrigen der Gemeinde Gottes, die noch den wahren Glauben haben, die echte Bekehrung erleben und die die Gebote Gottes hochhalten, das Zeugnis Jesu haben und wertschätzen, den Geist der Weissagung lesen und beachten und umsetzen, gegen diese Gruppe führt der Satan in der Endzeit Krieg.
[8:26] Wenn wir uns also darauf vorbereiten wollen, auf die Endzeit, dann sollten wir uns auf diesen Krieg vorbereiten, der, so denke ich, können wir sagen, schon in vollem Gange ist. Und wenn man verstehen will, wie der Satan gegen die Übrigen Krieg führt in der Endzeit, dann lohnt es sich, in demselben Kapitel dort nachzuschauen, wo er schon einmal Krieg geführt hat. Denn das Wort Krieg im Griechischen kommt dort zweimal vor in dem Kapitel. Einmal in Vers 17 und einmal in Vers 7.
[8:56] Dort heißt es im Deutschen: Und es entstand ein Kampf oder ein Krieg im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften. Das ist der Grund, warum wir das Thema Endzeit heute beginnen mit der Idee des großen kosmischen Konfliktes, obwohl der lange vor der Endzeit begonnen hat, nämlich am Anfang der uns bekannten Zeit. Der Krieg, der damals im Himmel begann, ist immer noch derselbe Krieg, der in der Endzeit sich dann besonders zeigen wird. Und wenn man den Anfang des Krieges versteht, kann man sich auch wirklich effektiv auf die Kriegsführung des Satans am Ende vorbereiten.
[9:29] Was wollen wir tun? Wir wollen einen Blick werfen auf den kosmischen Konflikt mit dem Hintergedanken, dass wir dadurch lernen, wie der Satan auch in der Endzeit Krieg führen wird und wie wir uns darauf vorbereiten können. Also Vers 7 sagt: Der Kampf begann im Himmel. Wir lesen: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpfen.
[9:47] Wer ist Michael? Ein Bibelstudium. Die Textstellen sind hier im Sendemanuskript enthalten, könnt ihr zu Hause nachlesen. Judas 9, 1. Thessalonicher 4, 16 und Johannes 5, 25 zeigen, Michael ist der Sohn Gottes. Warum? Michael wird Erzengel genannt in Judas 9, 1. Thessalonicher 4, 16. Wenn der Erzengel seine Stimme erschallen lässt, dann stehen die Toten auf. Und Johannes 5, 25 sagt uns, dass die Toten auferstehen, wenn der Sohn Gottes sie ruft.
[10:15] Also Michael ist der Sohn Gottes, an der Stelle Jesus Christus genannt. Und der Name Michael verrät, warum er hier Michael genannt wird. Denn Michael heißt übersetzt: „Wer ist wie Gott?“. Und der Sohn Gottes, Jesus Christus, hat schon seit allen Ewigkeiten den Charakter des Wesens Gottes dargestellt.
[10:38] Und gegen diesen Charakter, gegen diese Wesenszüge Gottes, führt der Satan Krieg seit den Zeiten von Offenbarung 12, Vers 7, zu dem wir gleich noch mehr sagen werden. Aber halten wir erst einmal fest: Es geht also gegen den Charakter Gottes. Und wie ist Gott, müsste man jetzt fragen. Und die Bibel gibt zwei fundamentale Antworten, die man nicht herumkommt, die man unbedingt verstehen muss. Und die ein Fundament sind für die Vorbereitung auf die Endzeit.
[11:04] Wie ist Gott? Erste Antwort: 1. Johannes 4 und dort Vers 8 und Vers 16. 1. Johannes 4, Vers 8:
[11:13] Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Das gleiche in Vers 16:
[11:19] Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Gott ist die Liebe.
[11:28] Und dann die zweite Antwort: Wie ist Gott? In Maleachi 3, Vers 6. Das war gerade der qualitative Charakter Gottes. Und jetzt schauen wir uns den quantitativen Charakter Gottes an. In Maleachi 3, Vers 6 heißt es:
[11:44] Deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen. An vielen anderen Stellen wird deutlich: Gott ist immer derselbe. Er ist unveränderlich. Er ist konstant so, wie er ist. Er ist nicht nur ab und zu die Liebe, wenn es ihm gut geht, wenn die Sonne scheint, oder wenn die Menschen nett sind. Er ist grundsätzlich die Liebe. Seine Liebe ist eine Gesetzmäßigkeit.
[12:03] Und das ist die eigentliche, fundamentale Grundidee im Gesetz Gottes, dass Gott immer derselbe ist und dass er Liebe ist. Und so erklärt sich zum Beispiel ein Text wie Römer 13 und dort Vers 10. Nur um eines von vielen biblischen Beispielen zu nehmen.
[12:18] Römer 13, Vers 10:
[12:27] Liebe und Gesetz sind in der Bibel Gottes Gesetz. Und die Liebe sind im Grunde genommen wesensgleich. Da ist kein wirklicher Unterschied. Das bedeutet, Gott ist grundsätzlich gesetzmäßig immer geneigt für seine Geschöpfe das Beste zu wollen. Wir kennen das aus Römer 8, Vers 28.
[12:49] Das heißt, wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Wer sich darauf einlässt, wer Gott glaubt, wird erleben, dass Gott immer nur, nicht nur meistens, nicht nur ab und zu, nicht nur in den meisten Fällen, sondern immer bedingungslos das Beste für seine Geschöpfe möchte.
[13:07] Und das passt in den grundsätzlichen Charakter der Liebe, wie ihn die Bibel offenbart. Und dort lesen wir in 1. Korinther 13. Und dort in Vers 4-6 in einer oft zitierten, sehr berühmten Passage, wie die Bibel Liebe definiert und was wir also uns vorstellen müssen, wenn wir sagen, Gott ist die Liebe.
[13:25] 1. Korinther 13, Vers 4-6:
[13:44] Sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit. So ist Gott, genau wie es hier beschrieben steht und er ist es immer.
[13:55] Und Satan hat offensichtlich im Himmel, der Drache hat offensichtlich im Himmel genau dieses Gesetz, diese Grundlage der Regierung Gottes angegriffen. Und wir wollen uns anschauen, wie genau. Wir gehen in Hesekiel 28 und dort ab Vers 11.
[14:08] Hesekiel 28 gehört zu den Kapiteln im Alten Testament, die den Fall Satans im Himmel detaillierter beschreiben. Hesekiel 28 und dort ab Vers 11.
[14:26] Und dort lesen wir:
[14:43] Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt.
[15:02] Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Hier wird der Luzifer beschrieben, bevor er die Sünde erfunden hatte und er war vollkommen. Gott hatte ihm alles gegeben, was zu seinem Besten war. Weisheit, Schönheit, Klugheit, Vollendung. Gott hatte nichts zurückgehalten von dem, was er ihm hätte geben können.
[15:28] Das ist ein sehr entscheidender Punkt. Luzifer war nicht nur so ein Durchschnittsgeschöpf. Er hatte das Beste erhalten überhaupt. Niemand hatte überhaupt Grund, an Gottes Güte und Liebe und Barmherzigkeit im Himmel zu zweifeln.
[15:52] Er war, so sagt uns der Text, gesalbter Cherub. Und wer das nachlesen möchte, es steht in 2. Mose 25 und dort Vers 17 bis 22. Dort in der Stiftshütte hat man zur Zeit Mose ein Abbild des himmlischen Heiligtums gemacht. Und da gab es zwei Cherubim, die aus Gold gefertigt an der Bundeslade befestigt wurden, die dann auf die Bundeslade schauen sollten.
[16:22] Die Symbole waren für echte Engel, die im Himmel, direkt am Thron Gottes, die Bundeslade war ein Symbol für den Thron Gottes, dort direkt am Thron Gottes stehen und nach unten schauen. Das war das Bild auch im Heiligtum. Die Engel schauten nach unten, weil in der Bundeslade befand sich das sogenannte Zeugnis. Die Zehn Gebote auf zwei steinernen Tafeln, das Gesetz Gottes. Es sollte ausgedrückt werden, dass das das Fundament, die Grundlage des Thrones, also der Herrschaft des Reiches Gottes ist.
[16:59] Und Luzifer hatte offensichtlich im Himmel diese Position, er stand direkt am Thron Gottes, mit direktem Einblick in die Grundlage der Regierung Gottes, in die Grundlage seiner Gesetzmäßigkeit, dass Gott immer Liebe ist.
[17:15] Und mitten im himmlischen Paradies, wie wir gelesen haben, in Vers 13 haben wir vom Garten Eden im Himmel gelesen, hat Luzifer ohne jeden Grund einen Gedanken zugelassen, entwickelt und ihn dann gehegt und gepflegt. Nämlich folgenden Gedanken: Was ist, wenn Gott nicht das Beste für mich im Sinn hat?
[17:38] Solange ein Engel einfach Gott geglaubt hat und ihm vertraut hat, war er sicher. Und deswegen sagt die Bibel ja an vielen Stellen, Habakuk 2, Vers 4 und dann dreimal von Paulus zitiert: Der Gerechte wird aus Glauben leben. Das war damals im Himmel schon so und es hat sich nicht geändert. Gott tut alles, er will nur das Beste, aber das Einzige, was wir tun müssen, was er uns nicht aufdrücken kann, ist, wir müssen es ihm glauben.
[18:05] Nur wenn wir ihm glauben, dass er das Beste für uns will, kann er auch uns das Beste geben, weil dann werden wir keine Zweifel hegen und uns von ihm trennen. Denn wenn wir uns von ihm trennen, kann er uns nicht das Beste geben, weil wir ja nicht mit ihm kooperieren wollen. Das heißt, die einzige Bedingung, damit Gott all das Gute für uns tun kann, das er vorhat und immer gerne tun möchte, ist, dass wir ihm glauben.
[18:26] Glauben ist so entscheidend, nicht nur im Erlösungsplan, sondern grundsätzlich in der Existenz eines Geschöpfes, in der Beziehung zu Gott. Aber der Luzifer entschied sich dagegen.
[18:44] Wir lesen im Vers 15: Du warst vollkommen, deine Wege vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde. Und die einzige biblische Definition von Sünde finden wir in 1. Johannes 3, Vers 4.
[19:01] 1. Johannes 3 und dort Vers 4: Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit. Und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
[19:12] Sünde ist das Minuszeichen vor dem Gesetz Gottes. Dreht alles um, verändert alles und stellt in Zweifel, was Gott positiv behauptet, nämlich, dass er immer derselbe ist und dass er die Liebe ist und seinen Charakter damit eigentlich ausdrückt.
[19:27] Durch die Erfindung der Sünde, die vollkommen nutzlos, sinnlos und grundlos war, beginnt der Luzifer, der zu Satan wird, der Lichtträger, der zum Feind wird, beginnt er den Krieg gegen Gottes Gesetz. Gesetzmäßigkeit der Liebe.
[19:49] Vers 16 in Hesekiel 28, Hesekiel 28 und dort Vers 16:
[20:00] Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden und du hast gesündigt, darum habe ich dich von dem Berg Gottes verstoßen und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt.
[20:13] Offensichtlich hat der Luzifer, der zu Satan jetzt wurde, diese Idee an andere weiterverkauft. Wir finden das auch in Offenbarung 12, wo dann gesagt wird, dass der Drache mit seinem Schwanz ein Drittel der Sterne mit sich gerissen hat. Also ein Drittel der Engel, wenn man Offenbarung 1, Vers 20 hinzunimmt, wo die Sterne Symbole für die Engel sind und man auch bedenkt, dass nach Jesaja 9, Vers 14 der Schwanz ein Symbol für den Lügenpropheten ist.
[20:40] Durch Lügen, die den Anschein erweckt haben, für Gott zu sprechen. Das war seine Taktik, das war seine Methode im Himmel. Er hat den Eindruck erweckt, er wäre ein Prophet, er würde für Gott sprechen, er wäre auf Gottes Seite und hat in Wirklichkeit Lügen erzählt über das Gesetz und über Gottes Charakter und hat dadurch ein Drittel der Engel Gottes auf seine Seite gebracht.
[21:00] Wenn das damals im Himmel so gut funktioniert hat, dürfen wir sicher sein, dass dieselbe Methode er auch in der Endzeit verwenden wird. Er wird in der Endzeit gegen Gottes Gesetz kämpfen, er wird gegen Gottes Charakter der Liebe kämpfen und er wird den Eindruck erwecken, als wäre er für Gott und so seine Ideen weiter verbreiten.
[21:22] Interessanterweise wird deswegen in Hesekiel 28 auch das Symbol des Königs von Tyrus verwendet. Tyrus war ja eine große Handelsmacht des alten Orients und das ist der Grund, warum hier der Satan als König von Tyrus angesprochen wird, symbolisch.
[21:38] Vers 17, Hesekiel 28, Vers 17:
[22:08] Wie es heißt: Du hast dich, dein Herz hat sich überhoben. Es ging ihm jetzt also um sich selbst und nicht mehr um andere. Die Idee war ganz einfach nachzuvollziehen. In dem Moment, wo ich nicht mehr glaube, dass Gott immer nur das Beste für mich will, dann bleibt mir nichts weiter anderes übrig, als lieber mein eigenes Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
[22:30] So ist also sein Stolz und seine Selbsterhebung die direkte logische Folge aus seiner Weigerung, Gott zu glauben und das gegen jede Vernunft. Denn Gott hatte gezeigt und demonstriert und bewiesen, dass er immer die Liebe ist in allem, was er bisher getan hatte.
[22:50] Wie wir gesehen haben, das Wesen der Liebe ist, dass sie sich nicht um sich selbst dreht. Die Liebe sucht nicht das Ihre. Aber Luzifer schaute nun auf das Eigene, erhöhte sich selbst und wurde damit zum Gegenteil der Liebe, zum Gegenteil des Gesetzes Gottes.
[23:06] Nur eine Nebenbemerkung hier, für alle, die die Lektion auch gründlich studiert haben. Die Verse 1 und 2 in Hesekiel 28 beziehen sich eigentlich nicht konkret auf den Luzifer im Himmel, sondern auf den Papst. In Vers 2 wird deutlich gesprochen, dass es sich dort bei dem Fürsten von Tyrus, nicht bei dem König von Tyrus, sondern bei dem Fürsten von Tyrus, um einen Menschen handelt. Und das kann sich da nicht um den eigentlichen Luzifer handeln, der ja ein Cherub ist nach Vers 14. Das sind also zwei Persönlichkeiten, zwei Personen hier angesprochen, die natürlich eng zusammenarbeiten und die auch prophetisch eng zusammengedacht werden. Aber wir haben auch Aussagen von Ellen White, die deutlich machen, dass Vers 1 und 2 sich in der Endzeit erfüllen werden, durch das Wirken des Menschen der Sünde, durch das Papsttum.
[23:58] Aber diese Idee, dass der Satan sich selbst erhöht, wird dann in Jesaja, in dem Schwesterkapitel von Hesekiel 28, deutlich ausgeführt. Jesaja 14 und dort Vers 12.
[24:08] Hier haben wir jetzt unter dem Symbol von dem König von Babel, einen weiteren Bericht von dem Fall Luzifers. In Hesekiel 28 wird der König von Tyrus genommen, weil dort die Idee des Handelns auch angesprochen wird, des Weiterverkaufens der Sünde. Und hier in Jesaja 14 geht es vor allem um den Aspekt der Selbsterhöhung, denn dafür ist der Babel ja seit Urzeiten bekannt. Wir denken an den Turmbau zu Babel, die Selbsterhöhung, wir wollen uns einen Namen machen, der bis zum Himmel reichen sollte. Wir denken auch an Nebukadnezar, der sagte: „Ist das nicht das große Babel, das ich erbaut habe, zu meiner Ehre und so weiter und so fort?“
[24:45] Jesaja 14 und dort Vers 12:
[24:49] Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte, wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen!
[25:02] Glanzstern ist hier das hebräische Wort Helel, das wo im Lateinischen dann später Luzifer übersetzt worden ist, nämlich Lichtträger, daher kommt der Name, und zu Boden geworfen. Hierauf spielt es darauf an, was auch in Offenbarung 12, Vers 8 und 9 deutlich beschrieben wird, nämlich, dass der Satan diesen Kampf im Himmel, diesen Krieg verloren hat.
[25:23] Jesus selbst sagte in Lukas 10, wir können unseren Finger noch in Jesaja 14 lassen, in Lukas 10 und dort Vers 18, da sagt Jesus, er war ja Zeuge dieser Dinge, war selbst direkt involviert in diesem Kampf, Lukas 10, Vers 18, da sprach er zu ihm: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
[25:46] Jesus beschreibt hier das, was damals passiert ist, viele tausend Jahre zuvor im Himmel. Und in Vers 13 und 14 sehen wir jetzt in Jesaja 14 die Hauptagenda, das Ziel des Satans.
[26:00] Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen, wir wissen, das Herz steht für den Sitz der Gedanken und der Gesinnung, wir denken an Hebräer 4, Vers 12 oder auch an 1. Mose 6, Vers 5: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen.
[26:25] Ich, ich, ich, hinauf, hinauf, hinauf, die Selbsterhöhung über die Sterne. Er möchte also über den Engeln stehen, weil ja die Sterne hier ein Symbol für die Engel sind. Das war also seine Methode, es ging um ihn selbst, er wollte sich selbst erhöhen und das wird in der Endzeit eine große Rolle spielen. Da wird es auch sehr viel um Selbsterhöhung gehen und darum, sich um sich selbst zu drehen, und das ist eine der Hauptverführungen der Endzeit. Und wenn wir uns darauf vorbereiten wollen, sollten wir lernen, unser Ich, Jesus zu übergeben.
[26:58] Wie hat Satan jetzt diesen Krieg von dem Himmel auf die Erde gebracht? Denn dieselben Taktiken, die er im Himmel angewandt hat und ein Drittel der Engel auf seine Seite gezogen hat, die waren auch auf der Erde erfolgreich. Und auch das müssen wir studieren, um zu wissen, wie er am Ende gegen die Übrigen Krieg führen wird.
[27:15] So wie er gegen den sündlosen Adam und die sündlose Eva Krieg geführt hat und Erfolg hatte, sollten wir uns besser gründlich damit beschäftigen, damit nicht dasselbe uns dann passiert, dass wir vom Satan verführt werden in dieser Endzeit.
[27:30] In 1. Mose 3 und dort Vers 1 heißt es aber: Die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott daher gemacht hatte, und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass sie von keinem Baum im Garten essen dürfte?
[27:42] Der Satan versteckt sich schon wieder hinter einem Geschöpf Gottes, so wie er sich in der Bibel hinter dem König von Tyrus, dem König von Babel versteckt, so wie er sich im Neuen Testament in Matthäus 16 hinter dem Petrus versteckt. Nirgendwo in der Bibel wird der Satan eigentlich richtig konkret beschrieben, wie er aussieht. Immer versteckt er sich und das zeigt eigentlich auch ein bisschen die Absurdität seiner ganzen Theorie. Er will sich selbst erhöhen und um das durchzuführen, um das zu erreichen, muss er sich ständig verstecken. Eigentlich ist der Satan ziemlich schizophren.
[28:09] Aber das hat für die Endzeit eine entscheidende Bedeutung, denn dort lesen wir in 2. Korinther und dort Kapitel 11, Vers 4, Vers 14, Entschuldigung, 2. Korinther 11, Vers 14, und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.
[28:28] Wir sollten also erwarten, wenn der Satan im Himmel den Anschein erweckt hat, er wäre ein Prophet Gottes, er würde für Gott sprechen. Wenn der Satan im Garten Eden den Anschein erweckt hat, er wäre ganz ungefährlich, ein Geschöpf Gottes, dann dürfen wir nicht erwarten, dass er in der Endzeit gegen die Übrigen Krieg führt, auf eine Art und Weise, dass man ihn schnell erkennt und sofort identifizieren kann. Wir sollten erwarten, dass er sich wieder verstellt und als Engel des Lichts erscheint.
[28:55] Zurück zu 1. Mose 3, Vers 1. Der Satz kann eigentlich besser übersetzt werden. Eine Variante des Hebräischen wäre zu übersetzen: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr nicht von jedem Baum essen dürft? Und so übersetzen fast alle alten Übersetzungen auch, und indirekt wird diese Übersetzungsvariante auch von Ellen White bestätigt.
[29:23] Mit anderen Worten: Der Satan hat einen wahren Satz gesagt und hat ein Fragezeichen dahinter gemacht. Damit sind wir schon bei der ersten großen wesentlichen Strategie: Zweifel. Er sät Zweifel an dem Wort Gottes. Heute heißt es oft: Zweifel ist wichtig, Zweifel ist gut, den Zweifel muss man stehen lassen. Halt, Stopp, Achtung, nicht das Glauben. Der Zweifel gehört zu dem Inventar in der Verführungskunst des Satans. Und der satanische Zweifel, wie er hier beschrieben wird, wie er ausgeführt wird, ist tödlich. Und wir können es uns nicht leisten, ihn einfach so zu hegen und zu pflegen.
[29:57] In Jakobus 1 und dort Vers 6 heißt es: Er bitte beim Glauben und zweifle nicht. Denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin und her geworfen wird. Wir dürfen gerne hinterfragen, wir dürfen gerne die Wahrheit suchen, wir dürfen eine Liebe für die Wahrheit haben, die gerne Traditionen hinterfragt und die Bibel besser kennenlernen möchte. Aber wer hinter die klaren Aussagen Gottes einfach ein Fragezeichen macht und dieses Fragezeichen auch noch gut findet, ist auf gefährlichem, gefährlichem Boden.
[30:33] Vorbereitung auf die Endzeit bedeutet, sich dessen bewusst zu sein, dass wohin solch ein Zweifel führt. Wir lesen in 1. Mose 3, Vers 2 und 3, dass dann die Eva mit dem Satan ein Gespräch angefangen hat. Und wenn wir das lesen und uns vielleicht denken: Meine Güte, Eva, warum hast du nicht das und jenes gemacht? Warum bist du nicht einfach weggelaufen? Erinnern wir uns daran, dass der Paulus sagt, dass er fürchtet, dass auch die Christen seinerzeit genauso verführt werden könnten wie die Eva.
[30:59] Denken wir an 2. Korinther 11, Vers 3, wo Paulus sagt, in 2. Korinther 11, Vers 3:
[31:04] Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte, mit ihrer List auch eure Gesinnung verderben und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber Christus.
[31:13] Also, wie hat der Satan Eva verführt? Er hat ihre Gesinnung verdorben, ihr Denken verdreht und abgewandt von der Einfachheit, von der Einfalt gegenüber Christus. Mit anderen Worten: Eva hatte einfach ein kindliches Vertrauen gegenüber Gott, und das ging verloren durch die Fragen, die Zweifel, die nebulösen Aussagen des Satan. Und Paulus sagt, er fürchtet, dass genau dieselbe Methode angewandt wird in seiner Zeit.
[31:47] Sollten wir annehmen, dass wenn der Satan damit Erfolg hatte im Himmel, Erfolg damit hatte im Garten Eden, Erfolg hatte damit in allen Jahrhunderten, sollten wir annehmen, dass er plötzlich auf diese Methoden verzichtet, wenn er seinen letzten verzweifelten Kampf gegen die Übrigen führt. Natürlich wird er Zweifel verwenden, natürlich wird er versuchen, das einfache, simple, kindliche Vertrauen, das Denken der Gläubigen zu verderben und sie abzuwenden von Jesus.
[32:16] Eine wesentliche Vorbereitung auf die Endzeit muss es also sein, einen einfachen, kindlichen, vertrauenden Glauben zu haben und auf Jesus zu schauen, egal was um mich herum passiert. Das ist lebensnotwendig, unglaublich entscheidend.
[32:30] Nun, um die geht es weiter. 1. Mose 3 und dort Vers 4. Wir lesen: Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben.
[32:44] Satan behauptet also jetzt: Gott lügt. Außerdem lehrt er, dass Sünde keine Konsequenzen hat, obwohl wir wissen aus Römer 6, Vers 23: Der Sünde Sold ist der Tod. Aber Satan lehrt: Du kannst sündigen, ohne dass es Konsequenzen haben wird. Und wehe dem, der in der Endzeit sich zu den Übrigen zählt und glaubt, er kann einfach so sündigen und es hätte keine Konsequenzen für seine Erlösung.
[33:10] Und dann haben wir noch einen weiteren Irrtum hier versteckt, nämlich die Idee, dass der Mensch immer weiter leben wird, dass er gar nicht sterben wird. Obwohl uns die Bibel deutlich sagt, in 1. Timotheus 6, Vers 16, dass nur einer allein in sich selbst Unsterblichkeit hat, nämlich Gott. Und wir alle, egal ob wir in einem sündlosen Zustand wären wie Adam oder sünder sind wie jetzt, wir alle Sünder sind, wir alle sind abhängig von dem Leben, das allein in Gott ist.
[33:36] Und jetzt kommt Vers 5: Dieser perfide Gedanke: Sondern Gott weiß, an dem Tag, der davon ist, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist. Analysieren wir diesen Vers. Satan sagt: Es gibt etwas, das gut für dich ist. Und dann sagt er: Zweitens, Gott weiß das, aber drittens, hat es dir nicht gesagt. Ansonsten wüsstest du es ja, oder?
[34:01] Das heißt, wenn es etwas Gutes gibt, das gut für dich, Eva, ist und Gott weiß davon, aber hat es dir nicht gesagt, gibt es nur eine Schlussfolgerung: Gott will nicht immer unter allen Umständen immer nur dein Bestes. Das ist der Gedanke, den er hatte, den Gedanken, den er jetzt hier in die Menschheit hineinpflanzt.
[34:17] Der große Kampf ist ein Kampf der Ideen und Gedanken. Es war sein Gedanke, wie wir ihn in Jesaja 14 gesehen haben, in Hesekiel 28. Und nun wird er an die Menschen weitergegeben und der große Kampf besteht darin, dass Gott versucht seit Jahrtausenden zu beweisen, warum dieses Denken falsch ist. Und wenn der Letzte, inklusive der Satan, eingestanden hat, dass dieses Denken falsch ist, auch wenn sein Herz sich nicht verändert haben wird, dann ist der große Kampf vorbei. Dann wird Gott den endgültigen Sieg errungen haben. Dann ist die Sünde ausgerottet.
[34:50] Und dann werden auch die Sünde ausgerottet. Vers 6:
[34:53] Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht, und sie nahm von seiner Frucht und aß. Und sie gab auch davon ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.
[35:08] Eva vertraut nun mehr ihren Sinnen als dem Wort Gottes, und das ist ihr Schicksal. Wenn wir in der Endzeit unseren Sinnen mehr vertrauen als dem Wort Gottes, sind wir in höchster Gefahr. Wir müssen lernen, in Vorbereitung auf die Endzeit dem Wort Gottes mehr zu vertrauen als dem, was wir sehen, wahrnehmen und selbst denken.
[35:33] 1. Johannes 2, Vers 15 und 16. Dort lesen wir:
[35:49] Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. Und jetzt Achtung: Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.
[36:04] Als Eva nach diesen drei Prinzipien entscheidet, nämlich nach der Augenlust, der Fleischeslust und dem Hochmut des Lebens. Sie sah, dass die Frucht gut ist, dass sie gut schmecken würde und dass sie weise wird wie Gott. Als diese drei Prinzipien ihr Denken bestimmen, fehlt die Liebe Gottes. Bevor sie in den Abfall gewissen hat, hat sie sich gedanklich innerlich von der Liebe Gottes abgewandt. Sie hat Liebe Gottes in dem Moment nicht in ihrem Herzen gehabt, und das hat dann für alles andere gesorgt.
[36:34] Die Liebe Gottes, die unveränderliche Liebe Gottes, sich dessen bewusst zu sein und daran festzuhalten und zu glauben, ist der Schutzschild in der Endzeit überhaupt. In einer Zeit, in der alles drunter und drüber gehen wird und es so aussehen wird, als ob die Übrigen verlassen sind von Gott. Wird es das sein, was sie rettet, dass sie wissen und gegen ihr Gefühl glauben, dass Gott das Beste für sie will.
[36:59] Gott hatte für alles gesorgt. Er hatte um Eva herum tausende Bäume, die alle schön aussahen, die alle gute Früchte hatten, die alle lecker schmeckten. Der Baum des Lebens war da. In Sprüche 3 wird der Baum des Lebens mit der Weisheit in Verbindung gebracht. Adam und Eva sollten ja nicht einfach so bleiben, wie sie waren. Sie wollten noch viel weiser werden, als sie am Anfang waren. Alles das, was Eva wollte von der Sünde, hätte Gott ohne Sünde ihr geben können.
[37:25] Aber Satan verkauft den Tod als Leben und durch den Zweifel am Wort Gottes gelang es ihm, Eva auf seine Seite zu ziehen. Und die Verführte wurde zur Verführerin. Satan benutzt immer wieder Menschen. Wir denken an den Petrus in Matthäus 16. Und deswegen ist es unsere einzige Sicherheit, allein auf Gott zu vertrauen.
[37:49] In der Endzeit wird Satan nicht immer nur selbst auftreten, er wird vielfach die Übrigen verführen durch verführte Menschen. Die auf irgendeine Art und Weise durch Familienbande, durch Freundschaften, durch Druck, durch Gesetze versuchen, auf die Treue und Wahrhaftigkeit der Gläubigen verderblichen Einfluss zu nehmen.
[38:10] Apostelgeschichte 5, Vers 29 bekommt in dem Zusammenhang eine hochbrisante aktuelle Bedeutung. Apostelgeschichte 5, Vers 29:
[38:19] Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
[38:25] Und das ist ein Grundprinzip, das uns auf die Endzeit vorbereitet. Wir werden in eine Zeit kommen, wo wir Gott mehr gehorchen müssen, wo das Gesetz Gottes und die Gesetze von Menschen gegeneinander stehen werden. Und wir müssen dann verstehen, dass manchmal Menschen, die uns vielleicht sogar sehr nah sind, uns verführen könnten und wir uns nicht auf sie verlassen können.
[38:47] Unsere einzige, hundertprozentige, nicht uns enttäuschende Stütze wird Gott sein in der Endzeit. Und so sündigen damals Adam und Eva, und das heißt in Kapitel 3, Vers 7:
[39:04] Darum wurden ihnen beiden die Augen geöffnet und sie erkannten, dass sie nackt waren und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze.
[39:11] Sie hatten geglaubt, dass sie etwas gewinnen. In Wirklichkeit hatten sie alles verloren. Das Leben, das ewige Leben und die Gerechtigkeit, die sie vor Gott hatten. Das Lichtkleid. Und die Bibelverse dafür sind hier angeführt im Sendemanuskript.
[39:24] Jesaja 59, Vers 2: Sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört. Wurde Realität. Aber Gott griff ein.
[39:37] Und ich will Feindschaft setzen, sagt Gott, zu der Schlange, zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen.
[39:47] Satan hatte eine Schlacht gewonnen, aber den Krieg, den hat er noch nicht gewonnen. Gott sagt: Ich werde eingreifen, ich werde etwas tun, ich werde eine Lösung bringen, einen Erlöser. Jemand, der den Menschen Hoffnung geben wird, der den Satan besiegen wird. Und zwar auch im Leben der Menschen selbst. Ein Kind der Frau wird dieser kommende Erlöser sein. Und alle, die darauf hoffen, die ihm glauben, die können gerettet werden.
[40:09] Wir haben also eine Schlange oder den Drachen, wir haben eine Frau, ein Symbol für alle Gläubigen. Und wir haben das Kind, den kommenden Erlöser. Und alle drei finden wir wieder in der Offenbarung, in Offenbarung 12. Und da wollen wir kurz hingehen und in aller Kürze dieses Kapitel kurz hier skizzieren.
[40:26] Vers 1:
[40:34] Es handelt sich hier also um die Gemeinde. Die Symbolik verweist auf den Traum, den Josef in 1. Mose 37 gehabt hat, als er die Familie Jakobs sah. Die Nachkommen Jakobs. Jakob war Israel. Das heißt, wir haben hier die Familie Israels. Jakob wurde zu Israel durch echte Bekehrung, als er am Jabbok gekämpft hat. Letztendlich ein Kampf mit sich selbst. Einen zu gestehen, dass er hilflos war, dass er Gott brauchte. Und im Eingeständnis seiner Hilflosigkeit, seiner Verzweiflung hat er, so sagt es die Bibel sehr deutlich, Gott besiegt. Der immer uns hilft, wenn wir ihm vertrauen und wenn wir unserer eigenen Bedürftigkeit uns bewusst sind.
[41:20] Und so finden wir also diese Frau hier eigentlich mit dem Namen Israel. Es ist Israel, und zwar Israel im geistlichen Sinne. Natürlich im Alten Testament auch im buchstäblichen Sinne. Israel sind die, die ein bekehrtes, ein reines Herz haben. So lesen wir es auch im Alten Testament, im Psalm an anderer Stelle.
[41:37] Vers 2: Kurz bevor Jesus kam, bevor der Erlöser kam, gab es eine ganze Reihe von Jahrhunderten, in denen Israel enorm unter Druck stand und bedrückt wurde. Wir haben die Babylonier, die Perser, die Griechen, vor allem die Diadochen. Erst die Ptolemäer, dann die Seleukiden in Palästina. Und dann haben wir die Römer. Das war eine enorm schwierige Zeit. Und wir sehen hier, wie die Weltgeschichte in ganz groben Zügen zusammengefasst wird, um zu zeigen, wie alles auf diesen kommenden Erlöser hinweist.
[42:12] Vers 3 und 4: Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel. Siehe, ein großer, feuerroter Drache. Der Satan hatte sieben Köpfe und zehn Hörner auf seinen Köpfen, sieben Kronen. Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich und warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn sie geboren hätte.
[42:28] Während also die Weltgeschichte voranschreitet, wartet der Satan genauso wie die Gläubigen auf den Messias, nur mit einem anderen Ziel. Die Gläubigen warten auf den Messias, dass endlich der Satan besiegt wird. Der Satan wartet auf ihn, um ihn vielleicht zuvor zu kommen und ihn zu besiegen und ihn zu töten.
[42:45] Vers 5: Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.
[42:52] Hier haben wir die Geburt von Jesus. Und der Hinweis, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird, ist eine Parallele dann auf Markus 19, Vers 15 und 16, wo Jesus als König der Könige wiederkommen wird. Jesus, so heißt es hier, fährt in den Himmel auf. Wir haben den Bericht in Apostelgeschichte, Kapitel 1, Vers 9 bis 11, um dort als Priester zu dienen für alle Gläubigen. Hebräer 1, Vers 3, 4, Vers 14, 8, 1, folgende sagt genau das.
[43:25] Und dann heißt es in Vers 6: Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1260 Tage lang ernähre. Das heißt, die Gemeinde hat jetzt eine Verfolgungszeit von 1260 Jahren, wenn man das Jahrtagprinzip aus Hesekiel 4, Vers 6 in Betracht zieht.
[43:48] Und jetzt haben wir also einen ganz, ganz grob skizzierten Überblick über die Weltgeschichte. Und das Ganze wird jetzt wiederholt in Vers 7 bis 17, nur ein bisschen ausführlicher, mit etwas anderen Akzenten. Man fängt noch früher an und hört dann etwas weiter später auf. Also in Vers 1 bis 6 so eine Grundstruktur. Und dann in Vers 7 bis 17 die gleiche Geschichte nochmal sehr viel ausführlicher. Diesmal geht es schon im Himmel los mit dem Vers, den wir schon studiert haben.
[44:09] Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften. Und dann wird geschrieben, wie der Satan verliert, aber sie siegt nicht und ihre Städte wurden nicht mehr im Himmel gefunden.
[44:24] Es wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange genannt, der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Und er wurde auf die Erde hinabgeworfen und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.
[44:38] Und das ist also eine Stelle, die jetzt zeigt, was noch vor der Entstehung Israels, vor der Entstehung überhaupt der Gemeinde oder des Erlösungsplanes passiert ist, nämlich im Himmel. Der Satan kommt auf die Erde, er verführt dort Adam und Eva und an der Stelle zwischen Vers 9 und 10 müsste man jetzt Vers 1 bis 5a einfügen. Nach der Verführung der Erde entsteht diese Verheißung, 1. Mose 3, Vers 15, die letztendlich die Grundlage des ganzen Gottvolkes ist.
[45:10] Und dann heißt es in Vers 10, nachdem jetzt also sozusagen chronologisch gesehen das Kind geboren ist, Vers 10: Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus. Denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte, Tag und Nacht.
[45:34] Hier haben wir das entscheidende Ereignis der Weltgeschichte, das Kreuz, an dem Jesus Christus im Jahre 31 auf Golgatha starb, als der entscheidende Wendepunkt. Jesus hatte deutlich gemacht in Johannes 12, Vers 31, dass mit dem Kreuz der Satan besiegt wird und hinabgeworfen wird.
[45:51] Am Kreuz zeigt sich die unveränderliche Liebe Gottes. Römer 5, Vers 8 sagt deutlich: Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus vor uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
[46:07] Das Kreuz ist sozusagen der Wendepunkt der Weltgeschichte. Gottes Herrschaft ist zweifelsfrei bestätigt, sein Wesen, sein Charakter, zumindest im Universum und dort wird Satans Anklage gar nicht mehr ernst genommen.
[46:21] In Vers 11 heißt es dann: Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod. Jesus ist das Lamm Gottes, so sagt es Johannes 1, Vers 29, und durch das Blut Jesu und das öffentliche Bekenntnis dazu können wir den Satan auch in unserem Leben besiegen, so sagt es Paulus in Römer 16, Vers 20, dass der Gott des Friedens den Satan unter unseren Füßen zertreten möchte. Und Paulus sagt, dass er sich nicht schämt, denn das Evangelium ist eine Kraft, die Kraft Gottes zur Rettung für jeden, der glaubt.
[46:59] Vers 12: Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die, die darin wohnen. Wehe denen, die auf der Erde wohnen, auf dem Meer, denn der Teufel ist solch herabgekommen und er hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat.
[47:12] Der Satan hat seine Sympathien im Universum verspielt, sein einziger Aktionsradius ist jetzt noch diese Welt seit dem Kreuz. Und so verfolgt er jetzt die Gemeinde, Vers 13: Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte.
[47:29] Er konnte Jesus nicht bekommen, also versucht er jetzt, Jesus zu schmerzen, indem er die Gemeinde verfolgt. Und das passiert zunächst einmal durch das imperiale Rom, das schon für die Kreuzigung verantwortlich war, das kaiserliche Rom, das jetzt die Christen verfolgt. Und dann kommt in Vers 14 wieder diese 1260 Jahre, diese lange Verfolgung in der Wüste, Vers 14: Und es wurden der Frau zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliegen kann, an ihren Ort, wo sie ernährt wird, eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit.
[48:00] Eine Parallele zu Daniel 7, Vers 25, wo wir von dem kleinen Horn lesen, das in Vers 8 dort aufkommt aus dem imperialen Rom, ein Symbol für das Papsttum, das jetzt das Werk Satans vorantreibt, indem es das Gesetz Gottes verändert, indem es Lehren über Gottes Charakter einführt, die Gottes Charakter anschmerzen, wie die ewig brennende Hölle, und dass er auch die wahren treuen Gläubigen, die am Evangelium festhalten, am Gesetz Gottes verfolgt.
[48:32] In diesen 1260 Jahren von 538 bis 1798, die Gemeinde flieht in die Wüste, an viele entlegene Orte, die man heute zum Teil noch besuchen kann, wo es über lange Zeit im Mittelalter gläubige Menschen gegeben hat, wie in den Waldenser Tälern, wie auf der Insel Iona, und an vielen anderen Orten.
[48:49] Vers 15: Und die Schlange schleuderte aus ihrem Maul der Frau Wasser nach, wie einen Strom, damit sie von dem Strom fortgerissen würde. Satan versucht durch die Völker, vor allem durch die Völker Europas, durch die Heere und die verschiedenen Mittel, diese Gläubigen zu vernichten.
[49:07] Aber Vers 16: Und die Erde half der Frau, und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul geschleudert hatte. In Offenbarung 13 dann, Vers 11 wird die Erde auch ein Symbol sein für Amerika. Und dort haben viele verfolgte Reformer und Gläubige Zuflucht gefunden, vor dem Zugriff der Staatskirchen. Und dort ist auch dann die Bewegung entstanden, die in Vers 17 präsentiert wird, nämlich diese Endzeitbewegung der Siebenten-Tags-Adventisten.
[49:36] Die Fackel übernehmen des Glaubens, den schon die Patriarchen und die Propheten im Alten Testament hatten. Das alte Israel, das übergegangen ist an die Übrigen, dann zur Zeit Jesu, die als Christen bekannt wurden, das Evangelium von Jesus weiter verbreiteten. Und die in einer Zeit allgemeinen Abfalls von der Bibel und einer Zeit allgemeinen Abfalls von den Wahrheiten, an die noch Abraham und alle anderen geglaubt haben, feststehen zu dem Gesetz Gottes und zu dem wahren Evangelium.
[50:03] Und deswegen sind sie das spezielle Angriffsziel Satans. Vorbereitung auf die Endzeit bedeutet auch zu wissen, dass der Satan ganz besonders gegen diese Übrigen kämpft und dass das einen Kontext hat in der prophetischen Weltgeschichte, wie sie in Offenbarung 12 und an anderen Stellen aufgespannt wird.
[50:21] Müssen wir nun Angst haben? Müssen wir uns fürchten, dass wir in eine besondere Zeit des Krieges kommen, wo der Satan alle seine letzte Kräfte mobilisieren wird, alle seine über Jahrtausende trainierten Methoden verfeinert anwenden wird, um uns möglichst alle zu verführen? Müssen wir vor Angst vergehen? Nun, wir sollten das ernst nehmen. Wir sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir sollten verstehen, dass wir alleine gegen ihn keine Chance haben. Und wenn wir aus eigener Kraft in diesen Kampf gehen, werden wir sicher, sicher, sicher verlieren und unterliegen.
[50:49] Aber Jesus hat verheißen, in Matthäus 28 und dort Vers 20, im berühmten Missionsbefehl: Und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen.
[51:02] Jesus, der den Satan besiegt hat, wie er verheißen hat, der den Satan im Himmel besiegt hat, der den Satan auf der Erde besiegt hat, in Golgatha, wie er verheißen hat, indem er alles auf sich genommen hat, und so dem Satan den Kopf zertreten hat, die ganze Idee des Satans vernichtet hat, weil deutlich war, dass Jesus unter allen Umständen, selbst unter den größten Gegensätzen, den größten Widrigkeiten, immer die Liebe ist.
[51:26] Dieseselbe Jesus, der den Satan im Himmel besiegt hat, der den Satan auf der Erde besiegt hat, wird den Satan auch in der Endzeit besiegen in unserem Leben, wenn wir ihm einfach glauben und auf ihn schauen und mit ihm leben und ihn zum Zentrum unseres Denkens machen.
[51:40] Jesus kann das tun, er wird das tun, und er hat uns verheißen, dass er uns nicht verlassen wird. Wenn wir nicht verlassen, er verlässt uns nicht. Und so haben wir den Auftrag, dieses Evangelium in die ganze Welt zu verkünden.
[51:50] Matthäus 24, Vers 14 sagt: Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker. Und dann wird das Ende kommen. Und das wird ein Thema sein. Die Endzeit hat vor allem damit zu tun, nicht nur, dass man defensiv die Angriffe Satans abwehrt, sondern dass man vor allem die Wahrheit Gottes, das Evangelium, die gute Nachricht, dass jeder Mensch gerettet werden kann, wenn er möchte, glaubt, dass Gott die Liebe ist und immer die Liebe ist und alles, was er tut, für uns zum Besten ist.
[52:23] Dann, diese Wahrheit muss in die ganze Welt gebracht werden, und dann, dann wird das Ende kommen. Das ist ein integraler, ein wichtiger, entscheidender Bestandteil der Endzeit. Dieses Evangelium wird ein Evangelium sein, wo das Gesetz Gottes eine entscheidende Rolle spielt. Nicht als eine Gesetzlichkeit, wo man Regeln befolgt, sondern weil man verstanden hat, dass es die unveränderliche Liebe Gottes ist.
[52:46] In Römer 5 und dort Vers 5 lesen wir, dass diese Liebe in unser Herz gegossen werden soll. Römer 5, Vers 5:
[52:53] Die Hoffnung aber lässt nicht zu schaden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen, durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
[53:00] Gott möchte in der Endzeit uns mit seinem Heiligen Geist in einem besonderen Maß erfüllen, um diese Liebe Gottes, unser Herz, zu schreiben. Und was wird das bewirken?
[53:07] Hesekiel 36 und dort Vers 26 und 27. Hesekiel 36, Vers 26 und 27:
[53:15] Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischendes Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen, also seine Liebe in uns hineinbringen.
[53:27] Was wird das bewirken? Und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmung befolgt und tut. Wenn durch den Heiligen Geist Gottes Liebe in unser Herz kommt, kommt durch den Heiligen Geist auch sein Gesetz in unser Herz. Gott wird das tun, so wie er gesagt hat: Ich werde Feindschaft setzen zwischen der Schlange und der Frau. Ich werde das tun, ich werde dich trennen von der Sünde. Ich werde mein Gesetz in dein Herz schreiben. Nicht dir einfach nur etwas vorschreiben und du versuchst es aus eigener Kraft zu halten. Nein, ich werde das tun.
[53:53] Und wenn wir verstehen, wie hilflos wir alleine sind und wenn wir zu Jesus kommen, dann verheißt er, dass er für die Endzeit uns füllen wird mit seinem Heiligen Geist. Dass wir ihm vertrauen können, dass wir keine Angst haben müssen vor den Verführungen aus Rom oder Washington oder sonst irgendwo. Dass wir keine Angst haben müssen vor den Schlingen des Satans, weil Jesus unserem Leben das bewirkt, was wir alleine nie tun könnten.
[54:12] Er wird uns diesen neuen Bund schenken, wie in Hebräer 8, Vers 10 bis 12 beschrieben wird, dass das Gesetz Gottes in unserem Herzen ist. Dass wir einen direkten Zugang haben zu Gott und dass er alle unsere Sünden tatsächlich vergibt. Und wir freudig und voller Erwartung und mit einem reinen Gewissen im Glauben an Jesus durch die Endzeit gehen dürfen und uns freuen können auf seine Wiederkunft.
[54:35] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du dich so vorbereiten auf die Endzeit? Dann sei dir gewiss, dass der Satan dich attackieren möchte, aber sei dir noch gewisser, dass Jesus stärker ist als der Satan. Und wenn du auf Jesus schaust, wenn du diese Einfachheit hast, wenn du dich nicht irritieren lässt durch Zweifel, wenn du nicht die Zweifel am Wort Gottes hegst, wenn du nicht den Verführungen und der Welt dein Ohr leihst, sondern wenn du auf Jesus schaust und ihm einfach glaubst, wird er dich hindurch tragen und du wirst nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben, so wie er es gesagt hat in Johannes 3, Vers 16. Und das wünsche ich dir, das wünsche ich mir.
[55:10] Lass uns dafür beten und Gott danken, dass er uns diese gute Nachricht gegeben hat. Es ist dein Wunsch, dich vorzubereiten auf diese Endzeit, indem du auf Jesus schaust und ihm dein ganzes Herz noch heute gibst. Gott segne deine Entscheidung.
[55:27] Nächste Woche werden wir uns hier sehen, um das nächste Thema anzuschauen in der Reihe Vorbereitung auf die Endzeit. Wir freuen uns, wenn ihr dann wieder einschaltet hier auf Joel Media.