Veröffentlicht am
2.216 Klicks

Manuskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2018 2nd Nr 11

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour mit Christopher Kramp wird das zentrale Thema des Siegels Gottes und des Malzeichens des Tieres beleuchtet. Es wird erklärt, wie das Siegel Gottes Schutz in der Endzeit bietet und wie es sich im Charakter Gottes und in der Einhaltung seiner Gebote widerspiegelt. Die Bedeutung des Heiligen Geistes bei der Versiegelung und die Rolle des Sabbats als äußeres Zeichen der Heiligung werden ebenfalls thematisiert. Abschließend wird die Gefahr des falschen Evangeliums und der damit verbundenen Verwirrung bezüglich des Gesetzes und der Anbetung erörtert.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q2: Vorbereitung auf die Endzeit

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.tv.de. Ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur 11. Folge unserer Serie Vorbereitung auf die Endzeit. Wir haben schon eine ganze Reihe von spannenden und aktuellen Themen miteinander hier studiert und heute steht ein echtes Highlight an, eines der wichtigsten Themen für unsere Zeit. Ein Thema, das so wichtig ist, dass jeder einzelne Gläubige auf dieser Welt es genau verstehen sollte. Und wir tun gut daran, heute die kommenden Minuten diesem Thema zu widmen. Es geht um Gottes Siegel oder das Malzeichen des Tieres. Wir wollen uns damit vorbereiten auf das Bibelgespräch am 16. Juni.

[1:11] Und bevor wir gleich anhand der Bibel erklären wollen, was ist das Siegel Gottes und was ist das Malzeichen, wollen wir gemeinsam ein Gebet sprechen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort studieren können, dass du uns in deinem Wort die Dinge zeigst, die für unsere Zeit ganz besonders wichtig sind. Hilf uns jetzt durch deinen Heiligen Geist, dass wir Klarheit bekommen und auch in die Lage versetzt werden, dieses wichtige Thema mit allen Menschen auf eine Art und Weise zu teilen, die dir Ehre gibt. All das bitten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[1:51] In Offenbarung 14, in der berühmten dreifachen Engelsbotschaft, finden wir ab Vers 9 die wahrscheinlich feierlichste Warnung in der ganzen Bibel. Die sogenannte dritte Engelsbotschaft, Offenbarung 14, ab Vers 9. Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes. Und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die, die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht. Und wer das Malzeichen seines Namens annimmt, wer das Malzeichen annimmt und trägt, hat sein ewiges Leben verwirkt.

[2:46] Das Thema vom Siegel und vom Malzeichen ist buchstäblich ein Thema auf Leben und Tod. Niemand auf dieser Welt und schon gar nicht jemand, der plant, im Himmel dabei zu sein und dann auf der neuen Erde, kann es sich leisten, über dieses Thema nichts wissen zu wollen oder es zu ignorieren. Jeder, der Jesus liebt, jeder, der einmal ewiges Leben haben möchte, sollte sich dafür interessieren, was die Bibel über das Malzeichen des Tieres und damit verbunden auch über das Siegel Gottes sagt. Wer das Malzeichen annimmt, der wird die Plagen und dann auch den zweiten Tod erleiden.

[3:26] Im Kontrast dazu, immer noch Teil der dritten Engelsbotschaft, finden wir in Vers 12 die Beschreibung einer Gruppe, die mitten in dieser letzten Zeit, wenn dieses Malzeichen eine Rolle spielt, treu zu Gott steht. In Vers 12 heißt es: Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Halten wir fest: die Kontrastgruppe, diejenigen, die nicht das Tier anbeten und nicht sein Bild anbeten und nicht das Malzeichen an Stirn oder Hand annehmen, sie haben Glauben und sie halten die Gebote Gottes. Glaubensgehorsam und zwar nicht nur momentan aus der Emotion heraus, sondern standhafter, beständiger, wartender Glaubensgehorsam ist das Kennzeichen der wahren Gläubigen in der Endzeit. Und alles in unserem Leben sollte darauf gerichtet sein, dass wir durch Jesu Heiligen Geist und sein Wirken diesen beständigen Glaubensgehorsam in unserem Leben erleben.

[4:26] Beginnen wir mit der Frage nach dem Siegel Gottes. Und dieses Thema wird in Offenbarung durch eine wirklich eindringliche Frage eingeleitet. In Offenbarung 6, Vers 17, nachdem die Ereignisse rund um die Wiederkunft geschildert werden, heißt es hier: Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen? Eine wirklich entscheidende Frage, die auch schon im Alten Testament an verschiedener Stelle, auch in Joel 2 zum Beispiel vorkommt, aber dafür ist jetzt nicht die Zeit. Die Frage wird nicht einfach nur rhetorisch in den Raum gestellt, sondern sie wird beantwortet in den nächsten Versen. Die Kapiteleinteilung auch in der Offenbarung natürlich erst sehr viel später hinzugekommen.

[5:07] Und so finden wir, dass die ersten vier Verse des siebten Kapitels in gewisser Weise die Antwort sind auf diese Frage: Wer kann bestehen, wenn alles zusammenbricht und wenn Jesus Christus wiederkommt? Ab Vers 1: Und danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind wehe über die Erde, noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum. Und ich sah einen anderen Engel, der von Sonnenaufgang heraufstieg, der das Siegel des lebendigen Gottes hatte. Und der rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen es gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen, und sprach: Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben. Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144.000 Versiegelte aus allen Stämmen der Kinder Israels.

[5:56] Und zunächst können wir etwas sehr Einfaches und Simples aus diesem Abschnitt entnehmen, nämlich, dass das Siegel Gottes ein Schutz ist. Es ist ein Schutz für die Trübsalszeit. Das sieht man sehr deutlich, dass die vier Engel, die die vier Winde noch halten, aufgefordert werden, sie noch nicht loszulassen, weil noch nicht alle Gläubigen versiegelt sind. Und erst wenn die Gläubigen versiegelt sind, dann können diese vier Engel die Winde loslassen, dann wird all der Schaden in besonderem Maß über die Erde gehen, und es wird den Gläubigen dann nichts anhaben. Aber das Siegel des lebendigen Gottes, wie es interessanterweise genannt wird, ist ein Schutz für die Endzeit. Und wenn unser Gesamtthema Vorbereitung auf die Endzeit ist, dann ist das eines der allerwichtigsten, zentralen Kernthemen. Wie können wir dieses Siegel erhalten? Und genau das soll heute auch im Mittelpunkt stehen.

[6:52] Zweitens halten wir fest, dass das Siegel Gottes Knechten gegeben wird. Knechte Gottes werden versiegelt. Nicht nur diejenigen, die glauben, dass Gott existiert, oder vielleicht sogar irgendwie einen guten Charakter hat, sondern diejenigen, die Gott dienen, werden das Siegel erhalten. Es wird an die Stirn platziert, und wir haben schon den ersten Hinweis auf etwas, was wir gleich noch ausführlicher studieren werden, nämlich, dass es mit unserem Denken etwas zu tun hat. Wer gerade aufgepasst hat, wird gemerkt haben, dass das Malzeichen nicht unbedingt an die Stirn platziert wird, sondern eventuell auch nur an die Hand, was schon darauf hindeutet, dass es bei dem Malzeichen um etwas geht, das allein, wenn es ausgeführt wird, selbst wenn man nicht dahinter so wirklich steht, das Malzeichen gegeben ist. Aber dazu gleich auch noch mehr. Und halten wir fest, dass das Siegel Gottes, das wird in der Endzeit von den sogenannten 144.000 getragen. Ob diese Zahl buchstäblich oder symbolisch ist, ist im Grunde genommen eigentlich für uns völlig irrelevant. Viel entscheidender ist die Frage, ob wir zu ihnen gehören.

[8:01] Es gibt allerdings auch sehr deutliche Hinweise, und das ist nur am Rande hier in der Bibel, dass das Siegel Gottes nicht nur eine Endzeitsache ist, sondern wir lesen auch später noch in Epheser 1, Vers 13, dass es den Prozess der Versiegelung so auch schon natürlich in allen Zeitaltern gegeben hat, und auch Offenbarung 9 berichtet von einer Zeit lange vor dem Ende der Zeit, wo Menschen das Siegel Gottes tragen.

[8:24] Nun, was hat es mit diesem Gedanken der Sicherheit auf sich? Schauen wir mal in Sprüche 18 und dort Vers 10. Sprüche, Kapitel 18 und dort Vers 10. Dort heißt es: Der Name des Herrn ist ein starker Turm, der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit. Wo sind die Gerechten, die Gläubigen, die durch Glaubensgehorsam auf Jesus warten? Wo sind sie in Sicherheit? Sie sind in einem imaginären, einem allegorischen Turm in Sicherheit, und dieser Turm ist der Name des Herrn. Gottes Name ist ja vielfach auch ein Symbol für seinen Charakter, für sein Wesen. Nicht umsonst ist ja auch Ich Bin, der Ich Bin letztlich der Name, mit dem er sich dem Mose am brennenden Dornbusch offenbart hat. Der Charakter Gottes soll eine Sicherheit bilden für die Gläubigen.

[9:23] Und zwar, interessanterweise heißt es hier, dass der Gerechte dorthin läuft. Er bewegt sich darauf zu, und diese Idee ist uns ja nicht fremd, dass wir uns im Laufe unseres christlichen Lebens durch das Wirken des Heiligen Geistes, durch die Nachfolge Jesu immer mehr diesem Charakter Jesu annähern, dass wir uns immer ihm ähnlicher werden. Nun, manch einer hat aber die Idee vielleicht, dass es etwas ist, was so ganz langsam vor sich geht und irgendwann vielleicht mal kommt man hoffentlich ans Ziel. Aber interessanterweise ist hier eine andere Dynamik angesprochen. Ja, es ist immer noch ein Schritt-für-Schritt-Prozess, aber die Frage ist, wie schnell sollen diese Schritte sein? Mit anderen Worten: Wie schnell bewegst du dich auf den Charakter Gottes zu in deinem Leben? Machst du einen gemütlichen Sonntagsspaziergang oder läufst du auf dieses Ziel zu? Genauso wie jemand, der sich in Sicherheit bringen möchte und in einen Turm läuft, auf einen Turm zuläuft, weil er vielleicht verfolgt wird. Das ist genau das Bild hier. Es soll uns zeigen, dass dieses Siegel nicht etwas ist, was wir ganz am Ende vielleicht irgendwann unseres Lebens in vielen Jahrzehnten erwarten sollten, sondern wo wir jetzt alle unsere Kraft und alle unsere Energie und unser Wollen hineinstecken sollten, um so schnell wie möglich dieses Ziel zu erreichen.

[10:39] Dass tatsächlich der Name Gottes eigentlich etwas mit dem Siegel zu tun hat, oder vielmehr das Siegel ist, das wird aus Offenbarung 14 sehr deutlich. Offenbarung 14, Vers 1: Wie wir gerade gesehen haben, das Siegel bringt Schutz in der Endzeit für die Gerechten. Sprüche 18 sagt, die Gerechten finden im Namen Gottes Schutz. Und in Offenbarung 14, Vers 1 lesen wir dann von den 144.000: Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144.000, die trugen, und jetzt kommt es, den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben. Und dort, wo das Siegel in Offenbarung 7 platziert wird, ist hier der Name Gottes geschrieben, der Sicherheit bringt für die Gerechten. Der Name Gottes ist das Siegel. Entgegen anders lautender Ideen, vielleicht meine ich mal hier und dort, im Kern, wir werden gleich noch mehr dazu sagen und noch mehr Schichten entdecken, aber im Kern ist das Siegel Gottes sein Charakter, sein Wesen, das in unsere, oder vielmehr hinter unsere Stirn, unser Denken eingeprägt werden soll.

[11:44] Viel entscheidender natürlich ist jetzt für uns die Frage: Wie kommen wir dahin? Wie sieht das praktisch aus? Wie kann man versiegelt werden? Und dazu wollen wir uns zwei Mechanismen anschauen, die mit der Versiegelung zusammenhängen. Der erste, den finden wir zunächst einmal in Judas 5. Und wir wollen einige neutestamentliche Sätze, neutestamentliche Verse anschauen. In Judas 5 heißt es: Ich will euch aber daran erinnern, obgleich ihr dies Jahr schon wisst. Und dann geht der Vers weiter und spricht über den Auszug aus Ägypten. Judas erinnert seine Hörer an etwas, was sie eigentlich schon wissen. Und das klingt erstmal merkwürdig: Warum soll man jemanden an etwas erinnern, was er eigentlich schon weiß? Vielleicht hat er es ja vergessen. Aber es steckt hier ein anderes Prinzip dahinter, wie man jetzt sehr deutlich auch aus dem Schrifttum von Paulus entnehmen kann.

[12:30] Denn Paulus hat dieselbe Idee noch etwas deutlicher formuliert. In 1. Korinther 15 und dort Vers 1 und 2. 1. Korinther 15 und dort Vers 1 und 2: Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, indem ihr auch feststeht. Durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet. Paulus sagt: Ich predige euch nicht neue Dinge, obwohl ihr schon viel wisst. Ich predige euch die alten Dinge, die ihr kennt, die ihr wisst, in denen ihr feststeht. Nicht, weil sie vielleicht wankelmütig geworden sind, muss ich das nochmal wiederholen. Sondern er wiederholt Dinge, die die Gläubigen in Korinth kennen, glauben und auch selbst weitergeben könnten. Und trotzdem wiederholt Paulus immer wieder dieselben alten, scheinbar einfachen Wahrheiten.

[13:19] Das ist heute etwas außer Mode gekommen, immer wieder über dasselbe, über das gleiche, das schon Bekannte zu reden. Wir suchen heute oft das Außergewöhnliche, das noch nicht Dagewesene, das, wonach uns die Ohren jucken. Ganz egal, ob man sich eher liberal oder konservativ einordnet. Jeder möchte gerne etwas Neues lernen, und wir haben da alle so ein bisschen das Athen-Syndrom, wo die Athener in der Bibel heißt, den ganzen Tag nichts anderes zu tun gehabt, als etwas Neues zu hören, etwas Neues zu sagen. Aber Paulus zeigt uns hier, dass es viel wichtiger ist, das, was wir wissen, immer wieder zu wiederholen.

[13:52] Und man kann das in einem Satz zusammenfassen, der vielleicht das auch uns praktisch vor Augen führt: Wahrheit verändert mich nur, wenn sie meine Aufmerksamkeit hat. Mit anderen Worten, um das mit einem Beispiel zu illustrieren: Wenn ich um 9 Uhr morgens gefragt werde, ob Jesus für mich gestorben ist und ich das glaube, dann sage ich natürlich ja. Wenn ich dann 10 Stunden lang Fernsehen oder im Internet mir irgendwelchen Schrott anschaue, einfach nur um mich zu unterhalten, und dann um 19 Uhr wieder gefragt werde, ob Jesus für mich gestorben ist, dann werde ich immer noch ja sagen. Aber diese Wahrheit, die ich bekenne, zu der ich stehe, an der sich auch nichts geändert hat, hat in diesen 10 Stunden mich überhaupt gar nicht verändert. Warum? Weil diese Wahrheit nicht meine Aufmerksamkeit hatte.

[14:51] Und viel zu viele von uns glauben, dass sie glauben, weil sie bestimmten Wahrheiten zustimmen und keinen Zweifel daran haben. Aber Wahrheit, die heilig macht, ist Wahrheit, über die wir konstant nachdenken, die uns deswegen prägen kann und dadurch unser Denken verändern kann. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Nicht nur Judas und Paulus sagen das, sondern auch Petrus.

[15:15] In 2. Petrus 1 und dort Vers 12 von 13, dort heißt es: Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. Und warum macht das Petrus? Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leibeszelt bin, euch aufzuwecken, indem ich euch erinnere. Die alten Wahrheiten immer und immer wieder zu predigen, sich immer wieder an die einfachen Dinge zu erinnern, die Gott in seinem Wort offenbart hat, führt zu echter Erweckung. So sagt es Petrus, und das wollen wir für uns mitnehmen und unbedingt in unserem Alltag auch praktizieren. Statt immer nach Neuem und Unerhörtem und noch nie Dagewesenem zu suchen, sollten wir die einfachen, klaren Wahrheiten, die wir oft so vernachlässigen, weil wir sie für selbstverständlich halten, über die sollten wir nachdenken. Denn dort ist die Kraft für die Veränderung unseres Charakters.

[16:07] Diese Idee kommt natürlich nicht erst im Neuen Testament vor, sondern ist schon im Alten Testament präsent in 5. Mose, Kapitel 6. Und dort ab Vers 6, da sagt Gott durch Mose: Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen. Das Herz ist natürlich in der Bibel der Sitz der Gedanken und Gesinnung. So finden wir es in Hebräer 4, so finden wir es in 1. Mose 6 und an vielen anderen Stellen. Du sollst sie auf dem Herzen tragen und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein. Über den Augen, das ist die Stirn. Hier soll ein Erinnerungszeichen sein. Das war natürlich symbolisch gemeint und nicht buchstäblich, wie es einige Juden dann bis heute noch auslegen. Vers 9: Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und unter deine Tore schreiben.

[16:59] Hier wird sehr deutlich, dass das, was eigentlich mit der Versiegelung gemeint ist, sich nicht allein auf die Stirn beschränkt, sondern natürlich auch die Hand involviert und sogar die Türpfosten, also das, was andere Menschen dann wahrnehmen, äußerlich, öffentlich. Es soll unser Denken, unser Handeln und unser öffentliches Zeugnis in der Gesellschaft prägen. Was soll geprägt oder was soll dadurch geprägt werden? Womit soll es geprägt werden? Es ist das ständige Nachdenken über diese Worte. Egal, wo wir sind, ob wir zu Hause oder auf Arbeit sind, ob wir ins Bett gehen oder aufstehen. Wir sollen über die Wahrheiten Gottes nachdenken.

[17:47] Und das ist nur unter einer Voraussetzung möglich, nämlich dann, wenn man Gott wirklich liebt. Jeder von uns, der schon mal verliebt gewesen ist, weiß, dass wenn man jemanden wirklich liebt, die Gedanken ganz automatisch in die Richtung dieser Person wandern. Man muss sich nicht anstrengen, man muss sich nicht einen Plan machen, an sie zu denken. Wer einen anderen liebt, denkt automatisch an ihn. Und deswegen beginnt dieser Abschnitt in Vers 4 und 5 mit dieser berühmten Passage: Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.

[18:25] Denn Gott weiß, und Mose wusste das auch, wenn man Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebt, dann ist das andere, was dann folgt, ab Vers 6, eine automatische Folge. Dann wird man selbstverständlich beim Einschlafen und beim Aufstehen, auf Arbeit und zu Hause immer gerne an Gott und an das, was er gesagt hat, denken. Übrigens, wenn es heißt in Vers 6: Diese Worte sollen auf deinem Herzen sein, dann ist natürlich gemeint, was direkt im Kapitel vorher noch einmal wiederholt worden ist. Es ist interessant, dass das Buch 5. Mose selbst ein Buch der Wiederholung ist. Fast alles in 5. Mose ist Wiederholung. Und das ist nicht ohne Grund so, dass Jesus in der Wüste, also gegen den Satan dann, die Versuchung besteht. In allen drei Fällen aus dem Buch 5. Mose studiert das Buch, das in einer besonderen Art und Weise Jesus geholfen hat, überwindend zu sein. Da könnte man noch mehr zu sagen, auch über die Bedeutung von 5. Mose im Neuen Testament wird immer wieder herangezogen, aber das vielleicht ein andermal.

[19:23] Aber dort in 5. Mose 5 wird etwas wiederholt, das dem ganzen Buch den Namen gegeben hat, nämlich das Gesetz, die zehn Gebote. Und das ist eigentlich letztendlich das, was mit diese Worte gemeint ist. Gott hat ja die zehn Gebote auf Steintafeln gegeben, weil das Volk nicht bereit war, ihm weiter zuzuhören erstmal. Aber Gottes Wunsch war immer, und das wird hier sehr deutlich auch in 5. Mose 6, dass die zehn Gebote nicht einfach nur Regeln sind auf Steintafeln oder auf Papieren einer Bibel, sondern dass sie im Denken verankert sind. Und das können sie nur, wenn man ständig über sie nachdenkt. Der David sagt ja: Ich sinne nach über dein Gesetz Tag und Nacht. Das ist letztendlich genau diese Idee, dessen, was Gott sich wünscht.

[20:04] Und dass das Gesetz tatsächlich etwas direkt mit der Versiegelung zu tun hat, wird auch in Jesaja 8, Vers 16 deutlich. In Jesaja, Kapitel 8, und dort Vers 16. Dort lesen wir in Jesaja 8, Vers 16: Binde das Zeugnis zusammen, versiegle das Gesetz in meinen Jüngern. Hier sehen wir also, dass das Gesetz selbst auch das Siegel ist und dass es in den Jüngern versiegelt werden soll. Wir haben in Offenbarung 7 schon gesehen, dass die Knechte Gottes versiegelt werden. Die Knechte sind diejenigen, die ihrem Meister dienen. Die Jünger sind diejenigen, die dem Meister folgen, wohin er auch geht. Also wer wird versiegelt? Diejenigen, die das tun, was der Herr und Meister ihnen sagt und die dorthin gehen, wo ihr Herr und Meister mit ihnen geht. Das ist auch die Idee in Offenbarung 14, wo es heißt: Sie folgen dem Lamm nach, wohin es auch geht.

[21:05] Also dieser erste Mechanismus der Versiegelung, der kann beschrieben werden mit dem beständig sich daran erinnern und daran denken, an das, was Gott in seinem Wort und insbesondere in seinem Gesetz beschrieben hat. Dass das Gesetz eine herausragende Rolle spielt, hängt allein schon damit zusammen, dass wir gesagt haben, das Siegel ist Gottes Charakter, und wir wissen, dass im Gesetz Gottes der Charakter Gottes gespiegelt wird, dass er dargestellt wird, sozusagen schriftlich fixiert wird, wie Gott eigentlich ist, dass Gott die Liebe ist in allem, was er tut. Das bezeugen alle 10 Gebote. Wer also die 10 Gebote im Herzen hat, der hat den Charakter Gottes im Herzen.

[21:44] Es gibt einen zweiten Mechanismus, der eng damit verknüpft ist und doch auch seinen eigenen Aspekt hat. In 2. Mose 28 finden wir die Kleidung der Hohenpriester, die eine gewisse allegorische, eine symbolische Bedeutung natürlich haben auch. Und in 2. Mose 28 und dort Vers 36 finden wir, was der Priester an der Stirn tragen sollte. Das ist ja genau das, wo es uns heute hier geht. 2. Mose 28 und dort Vers 36: Du sollst auch ein Stirnblatt aus reinem Gold, interessanterweise, anfertigen und in Siegelgravur eingravieren: Heilig dem Herrn.

[22:20] Also halten wir fest: Der Priester sollte etwas an der Stirn tragen. Das war zunächst mal aus einem interessanten Metall, nämlich aus reinem Gold. Und Gold wird erst dann rein, wenn es geläutert wird. Und Gold wird im Feuer geläutert. Man kann also von im Feuer geläuteten Gold sprechen, was interessanterweise natürlich uns auch gedanklich zur Offenbarung 3, Vers 18 führt, wo die Verbindung von Glaube und Liebe genau unter diesem Symbol dargestellt werden, die also unser Denken prägen soll. Glaube und Liebe.

[22:47] Und in diese Grundidee von Glaube und Liebe soll etwas hineingraviert werden, wie in Siegelgravur. Und übrigens, wer etwas eingraviert, weiß, dass man da immer wieder über dieselbe Stelle hinübergehen muss. Das ist so diese Idee des Eingravierens. Und die Idee, der Gedanke, der hier eingraviert werden soll, ist: Heilig dem Herrn. Das Wort heilig bedeutet abgesondert oder auch abgeschieden, abgetrennt. Und man kann sich natürlich die Frage stellen: Wenn man für den Herrn abgesondert ist und abgeschieden, dann ist man nicht von Gott abgeschieden und abgesondert, sondern von dem, was Gott entgegen ist. Wir wissen aus unserem Studium des Großen Kampfes, dass es in diesem Universum zwei Parteien gibt. Es gibt Gott und den Satan, es gibt das Licht und die Finsternis, die Gerechtigkeit und die Sünde. Und wer für den Herrn heilig ist, der ist abgesondert, abgeschieden von der Sünde, von der Unheiligkeit, von all dem, was von Gott trennt.

[23:46] Und das bringt uns jetzt zu diesem zweiten Mechanismus, dass wir uns gedanklich von all dem entfernen sollen, was uns von Gott trennt, dass wir uns absondern sollen von dem Unreinen und dem Unheiligen. Wenn wir beides zusammen nehmen, haben wir eine interessante und sehr nachvollziehbare Idee, nämlich, dass wenn wir in unserem Denken versiegelt werden wollen, wir zwei Dinge tun müssen. Wir sollten unser Denken füllen und füttern mit dem Wort Gottes, mit seinen Verheißungen, insbesondere mit seinem Gesetz, um seinen Charakter besser zu verstehen. Und zweitens sollten wir es nicht erlauben, dass Schrott und Unfug unser Denken prägt.

[24:24] Leider ist die christliche Erfahrung oft genau das Gegenteil. Leider bekennen wir, wie vorhin in dem Beispiel, das ich erwähnt hatte, bekennen wir oft den Namen Jesu, wir bekennen uns zum Christentum, aber wir denken kaum im Alltag über ihn nach, über einen längeren Zeitraum und füllen stattdessen unsere Gedanken mit allem möglichen Schrott, sei es, dass er von außen kommt, also durch Unterhaltung vielleicht, oder auch durch schlechte Gedanken, die wir zulassen und kultivieren und wachsen lassen. Und dann kann die Versiegelung, wie Gott sie für die Endzeit plant, nicht stattfinden. Und das ist sehr entscheidend.

[25:01] Die Versiegelung ist nicht einfach das Ergebnis einer Märchenfee, die uns plötzlich so aus dem Nichts heraus versiegelt und wir können dann nicht mehr sündigen. Die Versiegelung ist nicht einfach eine Käseglocke, die über uns rübergestülpt wird, weil Jesus einfach entschieden hat, er will jetzt wiederkommen. Nein, die Versiegelung hat etwas zu tun mit unserem praktischen Leben, mit dem, wie wir denken, und zwar nicht nur im Gottesdienst und nicht nur in der Sabbatschule oder wenn wir ein Video anschauen, sondern wie wir denken im Alltag, wenn wir aufstehen, wenn wir ins Bett gehen, wenn wir abwaschen, wenn wir uns unter der Dusche stehen, wenn wir unsere Hausarbeiten machen, wenn wir vielleicht im Studium sind, wenn wir auf Arbeit sind. Was wir dann denken, was unsere gewohnheitsmäßigen Gedanken sind, das zeigt die Tendenz, ob wir auf dem Weg zum Siegel Gottes sind oder eben nicht.

[25:47] Und an der Stelle müssen wir Gott bitten, dass er uns hilft, dass er uns diese Liebe in sein Herz schenkt, dass wir gerne über ihn nachdenken, dass unser Denken auch wirklich verändert werden kann. Nun, diese beiden Mechanismen, das Nachdenken über Wahrheit, das Erinnern, das immer wieder Erinnerung behalten von Wichtigem und Heiligem und das Heiligsein, das Abgesondertsein von anderen Dingen, das Heiligsein, diese beiden Mechanismen finden sich in den zehn Geboten. Und zwar in einem Gebot kombiniert, wo es heißt: Erinnere dich, gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.

[26:17] In 2. Mose 20, Vers 8-11 finden wir das Sabbatgebot, das nicht nur, und das ist schon ein interessanter und wichtiger Punkt, um das Siegel Gottes zu bestimmen, den Namen, Titel und Herrschaftsbereich Gottes trägt, sondern auch die beiden praktischen Mechanismen anspricht, nämlich das Erinnern, das Gedenken und das Heiligsein und damit zu einem äußeren Zeichen dessen wird, was im inneren Herzen passieren soll. Lesen wir noch 2. Mose 20, ab Vers 8: Gedenke an den Sabbattag und halte ihn heilig. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn sechs Tage hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist. Und er ruht am siebten Tag, darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

[27:22] Der Sabbat ist das äußere Zeichen unserer inneren Heiligung. Das äußere Zeichen dessen, was Gott in unserem Herzen neu geschaffen hat. Das äußere Zeichen dafür, dass wir eine Beziehung mit Gott haben, in der wir Zeit investieren. Und dass der Sabbat ein Zeichen unserer Heiligung ist, ergibt sich auch sehr deutlich aus Hesekiel. In Hesekiel 20 finden wir Texte wie zum Beispiel Vers 12 und Vers 20. Hesekiel 20 und dort Vers 12 und 20. Dort heißt es: Ich gab ihnen auch meine Sabbate, die ein Zeichen sein sollten zwischen mir und ihnen, dass sie erkennen sollten, dass ich der Herr es bin, der sie heiligt. Also der Sabbat ist nicht einfach das Siegel für sich, sondern der Sabbat, die Bewahrung und die Einhaltung des siebten Tages Sabbat, der Tagssabbat ist ein äußeres Zeichen für den eigentlichen Versiegelungsvorgang, nämlich, dass Gott uns heiligt. Und wie heiligt er uns? Indem er seinen Charakter in unser Denken schreibt, Stück für Stück.

[28:26] Vers 20: Und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der Herr euer Gott bin. Nun kommt dazu noch eine weitere Komponente, die manchmal übersehen wird. Epheser 1 und dort Vers 13 wird uns gesagt, dass auch der Heilige Geist eine entscheidende Rolle bei der Versiegelung zu spielen hatte. Epheser 1, Vers 13: In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung gehört habt, in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.

[29:02] Der Heilige Geist wirkt bei der Versiegelung mit. Das ist kein Wunder, denn der Heilige Geist hat eine interessante Bezeichnung in den Evangelien. Das wird deutlich, wenn man zwei Texte vergleicht, die beide von dem Wunderwirken Jesu sprechen und seiner Fähigkeit, Dämonen auszutreiben. Und in Matthäus 12, Vers 28 wird das so beschrieben: Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. Nun, dieser Vers hat erstmal nichts mit dem Siegel an sich zu tun, aber wir werden gleich sehen, wie das jetzt in unser Studium hineinpasst.

[29:37] Also, Jesus sagt, dass er die Dämonen durch den Geist Gottes austreibt. Und interessant ist jetzt, wie der Parallelbericht beim Evangelisten Lukas sich anhört. In Lukas 11 und dort Vers 20 haben wir den parallelen Bericht, fast dieselbe Wortwahl, aber mit einem signifikanten, bedeutsamen Unterschied. Lukas 11, Vers 20: Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. Wir sehen hier also, dass Jesus den Geist Gottes auch als den Finger Gottes bezeichnet hat. Und das ist jetzt für unser Thema ganz entscheidend, wenn wir sagen, dass der Geist Gottes an der Versiegelung beteiligt ist. Denn der Finger Gottes hat eine ganz besondere Funktion im Alten Testament gehabt, in einer besonderen Situation. Die Situation in 2. Mose 31 und dort Vers 18 lesen wir.

[30:54] Genauso formuliert es der Paulus in 2. Korinther 3, Vers 3. Dort sagt er nämlich in 2. Korinther 3, Vers 3: Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens. So wie der tatsächliche Finger Gottes auf steinerne Tafeln die Zehn Gebote geschrieben hat, so möchte der Heilige Geist auf unsere fleischerne Tafeln des Herzens, hier in der Stirn, im Frontallappen, in unserem Gehirn, in unseren Synapsen, die Prinzipien des Gesetzes Gottes hineinprogrammieren. Diese Idee von den Tafeln des Herzens findet sich übrigens auch in Sprüche 3.

[31:40] Nun, wie macht das der Heilige Geist ganz konkret? In Römer 5 und dort Vers 5 lesen wir: Die Hoffnung aber lässt nicht zu Schaden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Also, wenn wir um den Heiligen Geist bitten, dann bitten wir darum, dass der Heilige Geist Gottes Liebe, die ja das Fundament und die Essenz des Gesetzes Gottes ist, dass diese Liebe in unser Herz hineingegossen wird. Und diese Liebe, sagt derselbe Paulus im selben Römerbrief in Römer 13, Vers 10, diese Liebe, so heißt es hier, die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses, so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. Diese Liebe, und er zitiert vorher Vers 8 und 9 sogar einige der Zehn Gebote, diese Liebe, die der Heilige Geist in unser Herz bringt, wird dazu führen, dass unser Denken in Harmonie mit den Zehn Geboten ist.

[32:32] Genau darum geht es bei der Versiegelung. Es geht darum, dass durch den Heiligen Geist wir Gott so sehr lieben, dass sein Wesen, wie es in den Zehn Geboten sich ausdrückt, dass sein Gesetz, das die Grundlage seiner Regierung ist, dass seine Zehn Gebote zur Grundlage immer mehr unseres Denkens werden. Und das tut der Heilige Geist, indem er in unserem Herzen schreibt. Und dass tatsächlich hier diese Liebe eigentlich durch das Siegel ausgedrückt werden soll, wird auch sehr schön deutlich, wenn man Hohelied 8, Vers 6 noch hinzunimmt, wo auch dieses Bild des Siegels verwendet wird in Verbindung mit der Liebe.

[33:11] Hohelied ist natürlich das poetische Produkt des Salomo, um seine Sulamit zu preisen, aber gleichzeitig natürlich auch geistlich ein Bild zwischen Gott und seiner Gemeinde, zwischen Jesus und seiner Braut. Hohelied 8, Vers 6 heißt es: Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, auf die Stirn, wenn man das jetzt vom Alten Testament her auf unsere Anatomie überträgt, wie ein Siegel an deinen Armen, also das Denken und das Tun. Wir haben ja gesehen in 5. Mose das Erinnerungszeichen, dass man sich erinnern soll und über Gott nachdenken soll, dass das an der Stirn und an der Hand sein soll. Denn die Liebe ist stark wie der Tod und die Eifersucht unbezwinglich wie das Totenreich, ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn. Und natürlich ist auch der Heilige Geist oft mit den Symbolen des Feuers beschrieben, da könnte man noch viel weiter ausholen.

[34:00] Also hier sehen wir, dass die Versiegelung stattfindet, um eine Liebesbeziehung auszudrücken, die so fest ist, dass man natürlicherweise in allen Situationen zuerst an das denkt, was Gott gesagt hat und über Gottes Prinzipien nachdenkt. Und Hesekiel 36 macht dann sehr deutlich das, was Gott durch den Heiligen Geist in unserem Herzen tun möchte und wie er uns auch verändern möchte. Hesekiel 36 und dort Vers 25-27: Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein. Von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinende Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischendes Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmung befolgt und tut.

[34:53] In diesen ganzen Versen übrigens ist immer Gott derjenige, der handelt. Er tut es, er sprengt uns, er reinigt uns, er gießt Wasser über uns, er gibt uns ein neues Herz, er nimmt das steinende Herz weg, er gibt einen neuen Geist, er gibt das fleischende Herz, er legt seinen Geist in unser Inneres, er bewirkt, dass wir ihm gehorsam sind. Wir müssen mit ihm kooperieren, wir müssen die Tür aufmachen, wir müssen es ihm glauben und ihn lieben. Und dann kann er all das tun durch seinen Geist.

[35:21] Der Geist möchte unser Denken umprogrammieren und interessanterweise, und wir haben nicht die Zeit, das sehr ausführlich zu besprechen, aber Neurowissenschaftler stellen immer mehr fest, das ist mittlerweile auch relativ gut bekannt, dass unser Gehirn eben nicht fixiert ist, sondern durch das, was wir anschauen, durch das, was wir tun, was wir sagen, unsere Gewohnheiten, sehr wohl verformbar und formbar ist, dass es sich verändert, dass neue Bahnen geschaffen werden und Dinge, die wir oft tun, sich verstärken und dann fast zu Automatismen werden. All das ist letztendlich eigentlich mit dem Thema der Versiegelung ausgedrückt. Gott möchte, dass durch das Anschauen wir tatsächlich verändert werden, dass unsere Synapsen sich wirklich verändern und Gottes Geist in unserem Denken die Kontrolle dauerhaft haben kann. Nicht nur als plötzliche, momentane Gemütsregung, sondern als etwas Beständiges, etwas, das bleibt, das standhaft ausharrt.

[36:19] Und in diesem Sinne ist es interessant, was Gottes Wunsch eigentlich für uns ist. In 2. Mose 20 und dort Vers 20, da sagt Mose hier, aber Mose, was sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt. So auch in 1. Johannes 2, Vers 1, wo es heißt, dass Johannes das schreibt: Damit wir nicht sündigen, und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten.

[36:55] Was Gott sich wünscht, ist nicht, dass wir uns einfach anstrengen, sondern dass wir in unserem Herzen verändert werden durch den Heiligen Geist, sodass wir das Böse gar nicht mehr wünschen, gar nicht mehr wollen. So sagt es Sprüche 8 und dort Vers 13: Die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen. Stolz und Übermut, den Wirk des Bösen und einen verkehrten Mund hasse ich. Das ist genau das, was eigentlich Kern der 3. Engelsbotschaft ist: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Und wer so ein Herz hat, der wird dann über Sünde traurig sein.

[37:23] In Hesekiel 9, Vers 4 lesen wir, wie diejenigen, die versiegelt werden, trauern über die Missstände und die Sünden im Volk. Hesekiel 9, Vers 4: Und der Herr sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mach ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Gräuel, die in ihrer Mitte verübt werden. Wer versiegelt ist, der klagt nicht mehr über Sünder, sondern über Sünde und liebt nicht mehr die Sünde, sondern die Sünde.

[37:52] Nun, gegen dieses wunderbare Prinzip, dass Gott in unserem Herzen etwas tun kann, durch seinen Heiligen Geist, durch das Bewusstsein seiner Liebe, sodass wir Gottes Gebote gerne und aus freien Stücken aus Liebe halten, und zwar vollständig und zwar dauerhaft. Dagegen hat Satan eine meisterhafte Attacke über viele Jahrhunderte schon am Laufen. In Offenbarung 17, Vers 2 heißt es: Mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnen, trunken geworden sind. Satan versucht unser Denken zu beeinträchtigen. Denn wer betrunken ist, kann nicht mehr richtig denken, er kann nicht mehr klare Entscheidungen fällen.

[38:34] Jesaja 28, Vers 7 sagt das auch im übertragenen Sinne von den geistlichen Führern des Volkes Gottes. In Vers 7 heißt es: Aber auch diese taumeln vom Wein und schwanken vom Rauschtrank, Priester und Prophet, diejenigen, die geistlich führen sollten, sind vom Rauschtrank berauscht und vom Wein benebelt. Sie taumeln vom Rauschtrank, sie sehen nicht mehr klar, urteilen unsicher. Wer vom Wein Babylons betrunken gemacht worden ist, der kann nicht mehr klar, deutlich Lehre und auch geistliche Praxis beurteilen.

[39:06] Und wir wissen, dass unfermentierter Wein, Traubensaft, ein echter Segen ist. Jesaja 65, Vers 8 sagt: So spricht der Herr: Wie wenn sich noch ein Saft in einer Traube findet und man dann sagt: Verdirb sie nicht, es ist ein Segen in ihr, so will ich auch ich handeln um meiner Knechte willen, dass ich nicht das Ganze verderbe. Und Traubensaft steht, wenn man ihn symbolisch betrachtet, für den neuen Bund. Das ist genau das, was Jesus sagt in Matthäus 26 und dort Vers 27 bis 29. Und das reicht hier eigentlich, wenn wir Vers 27, 28 lesen: Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihm den selben und sprach: Trinkt alle daraus, denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

[39:54] Der Traubensaft, der unfermentierte Traubensaft steht für den wahren neuen Bund. Jesus ist am Kreuz von Golgatha für jeden Einzelnen gestorben, sodass jeder, der möchte und das in Glauben annimmt, etwas geschehen kann, was sowohl die Vergebung seiner Sünden bedeutet, als dann auch später die Tilgung seiner Sünden im himmlischen Heiligtum und die Veränderung seines Charakters durch das Anschauen von Jesus.

[40:21] In Hebräer 8 wird dieser neue Bund sehr deutlich beschrieben. Hebräer 8 und dort Vers 8 bis 10: Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde. Nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn, das werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen, denn ich werde gnädig sein gegen Ungerechtigkeiten und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.

[40:51] Gott vergibt meine Schuld, ich kann eine direkte Beziehung zu Gott haben, und er schreibt sein Gesetz in mein Herz, was letztendlich zur Versiegelung führen wird. Und genau diese drei Dinge werden von Satan durch den Wein Babylons attackiert: Ein falsches Verständnis von Sündenvergebung, ein falsches Verständnis der Beziehung zu Gott und ein falsches Verständnis vom Gesetz.

[41:16] Vom alkoholischen Wein heißt es in Sprüche 31 und dort Vers 4 und 5. 3. Mose 10 spricht nicht nur von Königen, sondern in dem Fall dann von Priestern. Wir alle sind ja durch das Blut Jesu zu Königen und Priestern gemacht worden, so sagt das jedenfalls die Offenbarung 1, Vers 4 bis 6. In 3. Mose 10 und dort Vers 9 und 10, da heißt es: Du und deine Söhne mit dir, Gott spricht ja zu Aaron, du und deine Söhne mit dir sollen weder Wein noch Berauschungsgetränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das sei eine ewige Ordnung für eure künftigen Geschlechter, damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und dem Reinen.

[42:19] Wer mit Alkohol benebelt ist, kann nicht mehr zwischen Rein und Unrein, zwischen Heilig und Unheilig unterscheiden. Beide Ideen zusammengenommen ist, der Wein Babylons sieht genauso rot aus wie der wahre Traubensaft, es wird genauso vom Blut Jesu gesprochen wie im wahren Evangelium, aber die Wirkung auf das Gehirn ist eine andere. Wer das falsche Evangelium Babylons, den falschen neuen Bund Babylons zu sich nimmt und akzeptiert, der wird verwirrt in Bezug auf das Gesetz, und der wird verwirrt in Bezug auf das, was heilig und unheilig ist. Und im Gesetz gibt es vor allem eine Sache, die heilig ist, die heilig genannt wird, und das ist der siebte Tag Sabbat.

[43:00] Ein falsches Evangelium führt zu einer Vernachlässigung des Gesetzes, zu der Überzeugung, dass man das Gesetz Gottes vielleicht gar nicht halten kann oder muss, oder auch, dass es ganz abgeschafft ist oder verändert ist, und das hat insbesondere auch Bedeutung für den Sabbat, der in allermeisten Fällen bei Christen in diesem falschen neuen Bund nachfolgen keine Rolle mehr spielt. Dass am Ende der Zeit tatsächlich viele Christen glauben, dass sie dabei sein werden auf der neuen Erde, aber eigentlich Gottes Gebot übertreten haben, wird aus Matthäus 7 sehr deutlich. Ihnen fehlt das Siegel Gottes sozusagen.

[43:31] Matthäus 7, ab Vers 21: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Reich, in den Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir, ihr Gesetzlosen.

[43:51] Jakobus sagt uns, und das wisst ihr vermutlich, dass wer eines der zehn Gebote wissentlich übertritt und sich weigert, es zu halten, der hat alle übertreten. Und so sind diejenigen, die sich weigern, das vierte Gebot zu halten, weil sie mit einem vermeintlichen neuen Bund, den sie falsch verstanden haben, argumentieren, der ist ein Übertreter des Gesetzes, der wird nicht versiegelt und kommt dann in diese Endzeit unvorbereitet.

[44:14] Hesekiel 8, Vers 16, im gleichen Kontext wie in Hesekiel 9, die Versiegelung wird auch beschrieben, wie im vorgeblichen Volk Gottes die Sonne angebetet wird. Hesekiel 8, Vers 16: Und er führte mich in den inneren Vorhof des Hauses des Herrn, und sie am Eingang zum Tempel des Herrn, zwischen der Halle und dem Altar, waren etwa 25 Männer, die kehrten dem Tempel den Herrn den Rücken. Ihr Angesicht aber nach Osten, und sie warfen sich nach Osten anbetend vor der Sonne nieder. Sie sind im Tempel, aber sie wenden den Rücken dem Gesetz und dem Allerheiligsten und dem Heiligtum zu, und sie wenden sich scheinbar zum Brandopferaltar, aber in Wirklichkeit zur Sonne. Und das ist schon eine interessante Analogie dann auch zum Ende, wo Menschen scheinbar das Kreuz betonen, das Gesetz vernachlässigen, aber letztendlich durch ihre Praxis des Sonntages der Sonne eine Verehrung geben, die nur Gott allein gebührt.

[45:08] Sonnenanbetung, das kann man hier ob 31 nachlesen, war ein strafwürdiges Vergehen. Und noch ein anderer interessanter Punkt mit der Stirn, da haben wir die Zeit nicht mehr das nachzulesen, wir können das im Sendemanuskript dann finden. Der rebellische König Usir, der wollte unbedingt als König, als Priester opfern oder räuchern, und hat damit Staat und Kirche auf eine unerlaubte Weise vermischt. Die Priester haben ihn noch gewarnt, er hat sich rebellisch dagegen widersetzt. Und in dem Moment, als er die Warnung in den Wind schlägt und in dem er weiß, was er tut, und trotzdem an dieser Vermischung von Kirche und Staat, die unerlaubt war, festhält, bekommt er einen Aussatz an der Stirn, später wird in Offenbarung 16 auch Aussatz beschrieben als eine Strafe für all diejenigen, die das Malzeichen angenommen haben. Also hier sieht man ganz deutlich, wie sehr das zusammenhängt.

[45:59] Und dann zum Schluss nur noch diese letzte Idee: Das Malzeichen des Tieres ist das Malzeichen des Tieres. Es ist nicht ein Barcode, denn der wurde von dem Tier nicht erfunden. Das Malzeichen des Tieres ist auch nicht der Fernseher, denn auch den hat das Tier nicht erfunden. Denn das Tier, das ist das Tier aus Offenbarung 13, Vers 1, und da haben wir hier schon Studium gehabt, das muss ich nicht wiederholen, das Tier aus Offenbarung 13, Vers 1 und den folgenden Versen ist ein, eindeutig das Papsttum, wie es sich über die Jahrhunderte entfaltet hat und entwickelt hat, noch heute wirksam ist. Und das Papsttum hat tatsächlich die Frage des Sonntags zu einer ganz entscheidenden Sache gemacht.

[46:40] Das Malzeichen des Tieres ist allerdings erst dann wirklich das Malzeichen, wenn die Bedingungen aus Offenbarung 13, Verse 15 bis 17 erfüllt sind. Das lesen wir ganz kurz noch. Dort heißt es: Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sogar redet und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

[47:11] Das Malzeichen ist dann relevant, wenn Gesetze erlassen werden, die in Amerika beginnen, das ist das Studium von Offenbarung 13 ab Vers 11, vor Amerika, und insbesondere auch der abgefallene Protestantismus in Amerika produziert werden. Es geht hier also nicht darum, dass ein Mensch in bestem Wissen und Gewissen den Sonntag hält, sondern wenn es eine religiöse Gesetzgebung gibt, die Anbetung verlangt, und die im Kontext dessen ist, was das Tier entwickelt hat, und diese Sonnenanbetung, wie wir sie aus der Bibel ableiten können, zur Zeit der Versiegelung, und diese Gesetzgebung dann, wenn sie angenommen wird, die stellt dann das Malzeichen dar.

[47:59] Es wird eine Zeit sein, in der wir uns entscheiden müssen, ob wir Gott mehr gehorchen als den Menschen, ob wir Gott mehr lieben als vielleicht unser eigenes Leben, denn wie wir gesehen haben, wird mithilfe der Wirtschaft und der Gesetzgebung Strafen erfunden, die sukzessive Menschen immer mehr an die Existenzbedrohung bringen. In dieser Zeit wird der Ruf des ersten Engels von großer Wichtigkeit sein. Offenbarung 14, Vers 6 und 7: Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hat ein ewiges Evangelium zu verkündigen den hier auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volk stammend, der sprach und jedem Volk, der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.

[48:43] Zitat aus dem vierten Gebot. Der Sabbat als Zeichen, als äußeres Zeichen für alle diejenigen, die tatsächlich in ihrem Herzen eine echte Bekehrung erlebt haben, die wirklich vom Heiligen Geist erfüllt sind, wo der Heilige Geist das Gesetz Gottes nach und nach schreiben kann, bis er es fertig geschrieben hat und dann es versiegeln kann, und wir dann aus Liebe und aus freien Stücken, aus echter Überzeugung Gottes Gesetz halten werden, durch den Glauben, durch den Heiligen Geist, durch Jesus Christus, und das vollständig und dauerhaft, durch die gesamte Zeit der Trübsalszeit hindurch, als wahrhaft Versiegelte.

[49:25] Wollen wir heute damit beginnen, uns auf diese Zeit vorzubereiten, indem wir heute uns vornehmen, uns wieder an die einfachen, klaren, offenbarten Wahrheiten des Wortes Gottes zu erinnern, über sie nachzudenken, denn nur dann, wenn sie unsere Aufmerksamkeit haben, können wir verändert werden. Und wenn wir uns heute vornehmen, unseren Kopf und unser Gehirn nicht mit Schrott zu füttern, sondern uns abzusondern von dem, was uns von Gott trennt, dann wird Gottes Geist in uns das wirken können, was wir alleine nie schaffen würden. Wenn wir mit ihm kooperieren, kann er das tun, was Gott allein tun kann, nämlich aus Sündern Menschen zu machen, von denen es heißt in Offenbarung 14, dass in ihrem Mund kein Falsch gefunden worden ist, weil sie dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, dabei sein? Gott segne dich in deiner Entscheidung. Nächste Woche werden wir hier weiter studieren und bis dahin wünsche ich Gottes reichen Segen. Amen.


Lizenz

Copyright ©2018 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.