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In dieser ersten Folge der Serie „Wachsen in Christus“ wird das Fundament für das Verständnis biblischer Lehren gelegt: der Große Kampf. Christopher Kramp erklärt, wie das Reich Gottes durch Wachstum symbolisiert wird und wie dieses Wachstum durch den Gegensatz von Gut und Böse, repräsentiert durch den großen Kampf, beeinflusst wird. Die Lektion beleuchtet die Ursprünge dieses Konflikts im Himmel, die Natur von Sünde und Gesetzlosigkeit sowie die gegensätzlichen Prinzipien von Selbsterhöhung und Selbsterniedrigung, die das Herzstück des Kampfes bilden.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2012 Q4: Wachsen in Christus

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Transkript

[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass du heute eingeschaltet hast auf www.joelmedia.de. Wir möchten dich begrüßen, sei es, dass du ganz neu zum ersten Mal heute hier dabei bist oder, dass du schon ein treuer Zuschauer der Cannstatt Study Hour bist, über die letzten Wochen und Monate gewesen bist. Heute beginnen wir ein neues Quartal, ein neues Thema. Für die nächsten drei Monate wollen wir uns die Grundlehren der Bibel anschauen und wenn du eingeladen worden bist, einfach das auch mit anzuschauen und einfach mal dir Gedanken zu machen, was eigentlich die Bibel so in ihrer Grundlage lehrt, sei du herzlich willkommen.

[1:56] Wir haben so ein Lektionsheft, auf das wir uns stützen, aber selbst wenn du das nicht hast, mach dir keine Sorgen, denn wir werden einfach von Bibelfers zu Bibelfers gehen. Alle Bibelferse, über die wir heute sprechen, sind auch in dem Sendemanuskript, das du unterhalb des Players findest, aufgeführt. Wir werden gleich mit unserem Thema beginnen. Wachsen in Christus, das ist unser Generalthema über die nächsten drei Monate. Wir werden in 13 Folgen sehen, wie wir in Christus wachsen können, indem wir die Grundlehren der Bibel, ihre verschiedenen Aspekte miteinander betrachten wollen. Und ganz egal, ob du ganz am Anfang stehst, deiner religiösen Erfahrung und erst die ersten Schritte machst, oder ob du schon sehr weit gekommen bist und sehr viel von der Bibel weißt. Die Grundlagen, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, führt dazu, dass wir unseren Glauben vertiefen und wachsen können. Wachsen können in unserer persönlichen Erfahrung, wachsen können im Miteinander und wachsen können natürlich vor allem hin zu Gott.

[2:49] Und wie der Titel schon sagt, in Christus heute, in dieser ersten Folge, die sozusagen das Fundament legen soll für alle anderen, ist das Thema der große Kampf die Grundlage. Wir wollen über ein Thema sprechen, ein Konzept, das alle biblischen Lehren, alle biblischen Konzepte hindurchdringt und eine Grundlage bildet für alles, was die Bibel lehrt. Das, was die Bibel den großen Kampf nennt. Und damit bereiten wir uns vor auf das Bibelgespräch, am 6. Oktober.

[3:19] Fangen wir einfach mal an mit einem Gleichnis von Jesu, das sehr einfach zu verstehen ist und uns einen Anhaltspunkt liefert, über das, was wir heute besprechen wollen. In Markus 4, und dort Vers 26 bis 29, dort sagt Jesus folgendes. Und er sprach, mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht Nacht und Tag und der Samen keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Denn die Erde trägt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da.

[4:02] Jesus beschreibt hier das Reich Gottes, seine Religion, die er sozusagen den Menschen nahe bringen wollte, das Wesen Gottes, beschreibt er mit Wachstum. So wie eine Pflanze wächst, so sollen auch wir wachsen. So wächst das Reich Gottes. Und das ist deswegen interessant, weil es in einem Wachstum verschiedene Stadien gibt und ganz egal, in welchem Stadium du dich vielleicht befinden möchtest oder gerade bist, ob du sozusagen im Stadium des Samens bist oder ob du schon eine religiös gesehen weit ausgereifte Pflanze bist. Wir haben immer noch den Bedarf, weiter zu wachsen und darum soll es in diesem Quartal, in diesen 13 Folgen gehen. Zu wachsen, den nächsten Schritt zu machen, mehr zu lernen oder das, was wir gelernt haben, zu vertiefen, weiterzugehen und nicht stehen zu bleiben.

[5:00] Ein Christentum, das mit sich selbst zufrieden ist, das stehen bleibt und einfach den Status Quo bewahrt, ist nicht die Religion Jesu. Jesus hat uns gelehrt, dass das Reich Gottes im Wachstum besteht und das soll das Fundament, der fundamentale Gedanke all unserer Überlegungen sein. Christentum heißt Wachstum. Die Bibel zu studieren, die Bibel anzunehmen, die Bibel zu leben bedeutet zu wachsen.

[5:24] Und wenn wir bei dieser Analogie zum Ackerbau und zur Pflanzenwelt bleiben, dann müssen wir feststellen aber, dass in unserem Lebensacker nicht nur Gutes wächst. Da wachsen auch manche Dornen, da wachsen manche Disteln und manches Unkraut. Und die Frage, die fast jeder als allererstes auf den Lippen hat, wenn er anfängt, sich mit der Bibel zu beschäftigen, wenn er anfängt, sich Gedanken zu machen über Gott ist, warum wachsen da auch andere Sachen, die gar nicht gut sind? Und Jesus geht auf diese Frage sehr präzise und sehr einfach zu verstehen ein.

[5:58] In Matthäus 13, in Vers 24, Matthäus 13, Vers 24 lesen wir. Ein anderes Gleichnis legte ihn vor und sprach, das Reich der Himmel gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Also ähnliches Bild wie in Markus 4. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. Vers 46 sagt, als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut. Und das ist das, was wir um uns herum sehen können. Wir sehen viel Unkraut im übertragenen Sinne.

[6:30] Und jetzt kommt diese Frage, die auch wir auf den Lippen haben, Vers 27. Und die Knechte des Hausherrn traten dazu und sprachen zu ihm, Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? Das ist genau die Frage, die Millionen von Menschen, wenn nicht Milliarden von Menschen haben. Gott, wenn du gut bist, wenn du möchtest, dass Gutes wächst, warum wächst dann hier so viel Schlechtes, so viel Unkraut, so viel Dornen und Disteln?

[6:56] Und die Antwort, die der Herr gibt, ist einfach und profund. In Vers 28 heißt es, er aber sprach zu ihnen, das hat der Feind getan. Manche Menschen glauben, das Böse ist einfach ein Konzept, das irgendwie gar nicht greifbar ist so wirklich. Aber die Bibel zeigt uns, es gibt einen Bösen, einen Feind. Denn jemand muss damit angefangen haben. Die Bibel macht ganz deutlich, Gott hat einen Feind. Das hebräische Wort für Feind, Schatan, wird dann in der Bibel verwendet, um diesen Feind zu beschreiben.

[7:39] Aber noch etwas können wir aus dieser Passage schließen. Wenn Gott einen Feind hat, dann ist er auch mitten in einem Krieg. Denn nur in einem Krieg hat man Feinde. Wenn da völliger Frieden ist im Universum, dann hätte man nur Freunde. Aber Gott hat offensichtlich einen Feind. Und weil er einen Feind hat, befindet sich Gott selbst im Krieg. Nun, das ist vielleicht ein überraschendes Konzept für manchen. Aber die Bibel sagt genau das.

[8:00] Und das ist das Thema, um das es heute gehen soll, in dieser ersten Kanzlerzeit zu diesem Quartal. Es soll um den großen Kampf, den großen Krieg, die große Auseinandersetzung oder Kontroverse gehen, die im Himmel begann. So sagt uns jedenfalls Offenbarung 12, ab Vers 7. Offenbarung 12, und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpfen. Es gab also zwei Parteien in diesem Kampf, der ausbrach, nicht auf der Erde, sondern im Himmel.

[8:35] Um also zu verstehen, was hier auf der Erde passiert, müssen wir verstehen, was zuvor im Himmel passiert ist. Zumindest dann, wenn wir die Bibel wirklich begreifen wollen. Und dieser Kampf zwischen Michael und seinen Engeln und dem Drachen und seinen Engeln wird hier beschrieben in Vers 8. Und sie, das heißt die Partei des Drachen, siegt nicht, und ihre Städte wurden nicht mehr im Himmel gefunden. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange genannt, der Teufel und der Satan, was auf Hebräisch heißt, wenn es hier griechisch geschrieben ist, aber es ist ein hebräisches Wort, das hier übernommen wird, Feind, der Feind, der den ganzen Erdkreis verführt. Da sehen wir also, wie dieser Kampf dann auf die Erde kam. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.

[9:20] Es gab einen Kampf. Interessanterweise nur nebenbei gesagt, das griechische Wort für Kampf hier in Vers 7, Polemia, bedeutet nicht unbedingt einen Schwertkampf oder physische Gewalt, obwohl die zu einem bestimmten Zeitpunkt vielleicht auch eine kleine Rolle gespielt haben könnte. Das Wort Polemia, das kennen wir aus dem deutschen Wort Polemik, und da geht es um einen Kampf, eine Auseinandersetzung von Ideen, von Gedanken und von Philosophien. Es gab also zwei konkurrierende Ideen, und die werden wir gleich im Weiteren studieren.

[9:52] Wir sehen also, die eine Partei, das war der Drache, auch Satan oder Schlange oder Teufel genannt, und der ist ja uns gut geläufig. Die andere Partei wurde angeführt von einem Michael. Nun, bevor wir weitergehen, wollen wir ganz kurz hier biblisch klären, wer ist dieser Michael? Dazu lade ich euch ein, mit mir drei Bibelfersen nacheinander aufzuschlagen.

[10:12] In Judas 9, das ist das kleine Buch direkt vor der Offenbarung, in Judas 9 lesen wir, der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästernes Urteil zu fällen, sondern sprach, der Herr strafe nicht. Diese Bibelstelle lehrt uns, dass Michael der Erzengel ist. Manche Menschen glauben, es gibt mehrere Erzengel. Die Bibel macht ganz deutlich, es gibt nur einen Erzengel. Das Wort Erzengel bedeutet, der, der über den Engeln steht, archangelos, der, der nicht nur ein Engel ist, sondern über den Engeln ist, der die Herrschaft über die Engel ausübt.

[10:42] Unser Name ist Michael. Wenn wir in 1. Thessalonicher 4, Vers 16 aufschlagen, das ist der zweite Vers, den wir hierzu heranziehen wollen, und wir haben in den letzten drei Monaten sehr ausführlich den Thessalonicher-Brief studiert. Wenn ihr es verpasst habt, seid ihr herzlich eingeladen, im Archiv euch alle 13 Folgen anzuschauen, zum 1. und 2. Thessalonicher-Brief. 1. Thessalonicher 4, Vers 16, denn der Herr selbst wird, wenn der Befehler geht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.

[11:15] Hier lesen wir, dass dieser Erzengel, von dem wir schon wissen, dass er Michael heißt, durch seine Stimme, das heißt ja, wenn die Stimme des Erzengels erschallt, durch seine Stimme die Toten in Christus auferstehen lässt. Nun werden wir dazu in der späteren Folge noch mehr zu sagen haben. Für jetzt einmal wollen wir nur feststellen, der Erzengel Michael weckt die Toten auf durch seine Stimme.

[11:36] Und wenn wir das vergleichen mit dem dritten Vers, in Johannes 5, Vers 25, Johannes 5, Vers 25, dort heißt es, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, Jesus spricht hier, die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden und die sie hören werden leben. Nun der Sohn Gottes in der ganzen Bibel ist das ein feststehender Begriff für Jesus natürlich. Und wir werden dazu in der nächsten Folge auch noch mehr sagen.

[12:06] Hier ist die einfache Logik, die man durch diese vier Bibelfersen sehen kann. Michael, auf Markus 12, Vers 7, ist der Erzengel, Judas 9 und weckt die Toten mit seiner Stimme auf, 1. Thessalonica 4, Vers 16 und deswegen ist er derselbe wie der Sohn Gottes, Johannes 5, Vers 25. Demzufolge haben wir gerade biblisch bewiesen, mit vier Versen, dass Michael ein anderer Name für Jesus ist. Jesus hat viele Namen in der Bibel, dazu mehr das nächste Mal. Aber alle seine Namen drücken bestimmte Eigenschaften aus, wie in der Bibel ganz oft Namen Charaktermerkmale und Identitäten sozusagen beschreiben sollen.

[12:47] Und der Name Michael hat eine besondere Bedeutung. Der Name Michael heißt, wer so ist wie Gott. Der Grund, warum die Bibel in Offenbarung 12, Vers 7, als dieser große Kampf beschrieben wird, Jesus nicht einfach Jesus nennt, sondern Michael, besteht wohl offensichtlich darin, dass der besondere Grund, warum Satan gegen Jesus gekämpft hat, darin bestand, dass er so war wie Gott. Und das führt uns zu einer sehr wichtigen und einfachen, aber sehr fundamentalen Frage.

[13:12] Wie ist Gott? Denn wenn Jesus oder Michael so ist wie Gott, dann müssen wir verstehen, um auch zu verstehen, wo gegen Satan eigentlich wirklich gekämpft hat, wie Gott wirklich ist. Und das wird schon das Fundament legen für unsere nächste Folge nächste Woche. Die Bibel macht eine sehr einfache Aussage, und die als Fundament uns dienen kann, um das zu verstehen. Gottes Charakter wird zusammengefasst in 1. Johannes 4, Vers 8.

[13:51] In 1. Johannes 4, Vers 8 lesen wir, wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Wie ist Gott? Gott ist Liebe. Also Jesus oder Michael ist Liebe. Und weil er so ist wie Gott, kämpft Satan gegen ihn. Das heißt, wir können annehmen, dass der Kampf im Himmel um den Charakter Gottes ging, der sich in seiner Liebe offenbart hat. Das heißt, Satan kämpft gegen die Liebe Gottes.

[14:28] Aber jetzt kommen wir zu der zweiten wichtigen Frage. Das ist diese. Was eigentlich ist Liebe? Heutzutage verstehen Menschen sehr viel unter Liebe, sehr viele verschiedene Dinge, die zum Teil kaum miteinander vereinbar sind. Was meint die Bibel, wenn sie von Liebe spricht? Meint sie so ein Schmetterlingsbauchgefühl? Oder meint sie irgendwelche Emotionen? Was meint die Bibel, wenn sie von Liebe spricht?

[14:52] Und auch dort finden wir einfache Definitionen im Wort Gottes. Das ist das Schöne an der Bibel. Wenn ihr zum ersten Mal die Bibel richtig studiert, werdet ihr jetzt feststellen, die Bibel erklärt sich immer selbst. Und das ist das Wunderbare daran. In Römer 13, Vers 10, und für alle, die das nochmal nachlesen wollen, wie gesagt, wir haben ein Sendemanuskript, wo alle Bibelferse in genau der gleichen Reihenfolge aufgeschrieben sind.

[15:17] In Römer 13, Vers 10, lesen wir, die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. Liebe, das ist ein sehr interessanter Gedanke, ist die Erfüllung des Gesetzes Gottes. Jesus hat an einer anderen Stelle mal gesagt, dass das Gesetz Gottes zusammengefasst wird mit den beiden Grundgesetzen oder den Grundideen Liebe Gott von deinem ganzen Herzen, von deiner ganzen Seele, von deinem ganzen Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst. Liebe ist das Wesen des Gesetzes und deswegen ist Liebe auch die Erfüllung des Gesetzes. Und wir werden eine ganze Folge haben hier in dieser kleinen Serie, Wachsenden Christus, wo wir über dieses Thema sprechen werden.

[16:05] Aber für jetzt wollen wir noch einmal kurz zusammenfassen, was wir gerade gelernt haben. Satan kämpft gegen Jesus im kosmischen, universalen Kampf und er kämpft gegen Jesus aus einem bestimmten Grund, weil Jesus so ist wie Gott, nämlich Michael. Aber wie ist Gott? Gott ist die Liebe. Und was ist Liebe? Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Demzufolge kämpft Satan gegen den Charakter Gottes, demzufolge kämpft er gegen die Liebe Gottes, demzufolge kämpft er gegen das Gesetz.

[16:27] Der Kampf im Himmel, die wahre Polemia, von der alle Schwierigkeiten, alle Konflikte, alle Auseinandersetzungen in dieser Welt ursprünglich herrschen, hängt damit zusammen, dass im Himmel ein Wesen begann, gegen Gottes Gesetz zu kämpfen und dagegen anzugehen und es in Misskredit zu bringen. Und das ist ein sehr, sehr wichtiger Gedanke. Wir müssen diesen fundamentalen Gedanken verstehen. Alles andere in der Bibel baut auf diesem Verständnis auf, dass es diesen Kampf gibt und dieser Kampf geht um das Gesetz Gottes, denn das Gesetz Gottes beschreibt den Charakter Gottes. Und je nachdem, wie wir uns zum Gesetz Gottes stellen, bestimmt auf welcher Seite wir stehen.

[17:28] Nun, warum ist das Gesetz eigentlich so wichtig oder so gut? Was ist die Aufgabe des Gesetzes? Wenn wir in 5. Mose 8 nachlesen, 5. Mose 8 Vers 1 und da reicht schon der erste Teil, stellen wir folgendes fest. 5. Mose 8 Vers 1. Das ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, so sagt Gott dem Volk Israel, sollt ihr bewahren, um es zu tun. Warum? Damit ihr lebt und euch mehrt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das der Herr euren Vätern zugeschworen hat.

[17:54] Gott sagte damals schon dem alten Volk Israel, dass das Tun des Gesetzes Leben sichert. Das Gesetz ist sozusagen wie eine Schutzmauer vor dem Verderben. Es ist wie eine Bewahrung, die das Leben definiert und das Leben bewahrt. Das Gesetz ist gegeben, um das Leben zu sichern. Wer das Gesetz hält, hat Leben. Das ist das, was die Bibel sagt. Das ist auch kein Wunder, denn das Gesetz, das ein Abdruck des Wesens Gottes ist, eine Beschreibung des Charakters Gottes, muss natürlich das Leben sichern, denn Gott ist ja das Leben in sich selbst. Er hat das Leben und deswegen beschreibt sein Charakter auch das Leben.

[18:47] Diese enge Verbindung von dem Charakter Gottes, der Tatsache, dass er der Lebensgeber ist, dazu mehr nächste Woche und seinem Gesetz. Diese drei Dinge müssen sehr eng miteinander verknüpft werden und deswegen ist das Gesetz so entscheidend.

[18:57] Nun, wie hat Satan versucht, dieses Gesetz zu bekämpfen? Schauen wir in 1. Johannes 3, und da schauen wir zwei sehr wichtige Verse an. In 1. Johannes 3, zunächst im Vers 8, 1. Johannes 3 und dort Vers 8, lesen wir, wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an, bis dahin. Der Satan erfand etwas im Himmel, das die Bibel Sünde nennt und wir wollen jetzt sehr genau verstehen, was Sünde ist. Denn die Bibel sagt, wer diese Sünde tut, wer teil daran hat, wer sich an ihr beteiligt, steht auf der Seite Satans.

[19:52] Und wir sehen im himmlischen Kampf gab es zwei Seiten, einmal Jesus, Michael und den Drachen. Und wer diese Sünde tut, der stellt sich auf die Seite Satans, denn der hat die Sünde erfunden. Und was ist Sünde? Und hier finden wir die Definition, die einzige.

[20:02] In 1. Johannes 3, Vers 4 steht, jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Andere Übersetzungen sagen auch die Übertretung des Gesetzes. Das heißt, jede Übertretung, jeder Bruch des Gesetzes ist Sünde. Denn die Bibel sagt an einer anderen Stelle, das werden wir dann im Laufe der Zeit noch kennenlernen, dass wer ein Gebot übertritt, ist am ganzen Gesetz schuldig. Man kann also nicht das Gesetz zu 90% halten, entweder man hält es ganz oder gar nicht. Das heißt, jede Übertretung des Gesetzes ist in der Bibel dann schon Gesetzlosigkeit.

[20:47] Sünde, das was Satan erfunden hat, war der Bruch mit dem Gesetz, die Übertretung des Gesetzes. Und wenn wir noch einmal uns erinnern, wozu das Gesetz gegeben war, nämlich um das Leben zu sichern, sozusagen wie eine Leitplanke an einer Straße, wo es viele, viele hunderte Meter nach unten geht, einem Canyon zum Beispiel, so wäre eine Leitplanke. Dann ist das Übertreten dieser Leitplanke, das drüber hinüberspringen sozusagen, mit einem sicheren Ereignis verbunden. So wie die Leitplanke das Leben schützt, so schützt das Gesetz Gottes das Leben. Und jede Übertretung, jedes bewusste sich darüber hinwegsetzen, hat eine einfache logische Schlussfolgerung.

[21:26] Und die hat damit zu tun, dass Jesaja 59 Vers 2 uns sagt, dass Sünde in jedem Fall immer uns von Gott trennt. Hier ist der Vers, der das belegt, Jesaja 59 Vers 2, sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört. Das heißt, Sünde ist die Übertretung des Gesetzes und führt zur Trennung von Gott.

[21:59] Als Satan also die Sünde erfand, hat er sich gegen das Gesetz gewandt und als Folge davon hat er sich von Gott getrennt. Und da Gott das Leben ist und da das Gesetz das Leben beschützt, folgt daraus ganz logisch, da muss man kein hoher Philosoph sein, eine Tatsache, die Paulus in Römer 6 Vers 23 so eindrücklich beschreibt.

[22:22] In Römer 6 Vers 23 lesen wir, ziemlich bekannter Vers übrigens, Römer 6 Vers 23, denn der Lohn oder der Sollte in manchen Versetzungen, denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Und das ist der Grund, warum die Bibel vor der Sünde so sehr warnt. Nicht weil das Beschreiben von Sünde oder das Warnen vor Sünde die Menschen gängeln soll oder sie einschränken soll. Nein, so wie die Leitplanke den Autofahrer warnt, fahre nicht zu weit nach rechts, ansonsten liegst du unten im Graben und bist tot. So warnt das Gesetz und sagt, bitte halte dich an diese Regeln, an diesen Charakter, an diesen Ausdruck des Wesens Gottes, damit du dich nicht von Gott trennst und damit sozusagen selbst den Stecker aus der Steckdose ziehst, der sozusagen die Elektrizität des Lebens, wenn man sozusagen diese Analogie verwenden möchte, in dich hineinbringt.

[23:27] Schlussendlich führt alle Sünde zum Tod und das ist ein sehr fundamentales, wichtiges Verständnis, um das biblische Weltbild oder die biblischen Lehren zu verstehen. Sünde führt zum Tod.

[23:43] Nun, wie kam Satan überhaupt auf diese, wie es jetzt nach diesem Studium scheinen möchte, ziemlich seltsame Idee, die Sünde zu erfinden und gegen das Gesetz zu gehen? Denn das ist doch eigentlich zu seinem Schaden. Welcher Gedankengang hat ihn zu dieser sinnlosen und selbstzerstörerischen Handlung geführt? Und jetzt wollen wir eine wichtige Lektion für uns lernen, damit wir vor diesem selben Schritt bewahrt werden.

[24:10] In Jesaja 14, und dort Vers 12 bis 14, das heißt es, wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte? Wie bist du zu Boden geschmettert, du überwältigende Nation? In diesem Kapitel 14 geht es eigentlich um den König von Babylon, aber in diesen Versen, die wir jetzt lesen, da wird hinter dem König von Babylon jemand gesehen, der in Wirklichkeit die Fäden in der Hand hält und der die vielen abgefallenen Könige der Erde beherrscht, nämlich jemand, der vom Himmel gefallen ist. Und wir wissen schon aus Offenbarung 12, wer vom Himmel gefallen ist, nämlich der Satan, der einstens einmal ein Glanzstern gewesen war, ein Sohn der Morgenröte. Hier an dieser Stelle steht in der lateinischen Vulgata das Wort Lucifer, daher bekommen wir den Namen Lucifer, der den Satan getragen hat, bevor er gefallen ist.

[25:04] Vers 13, und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen, ich will zum Himmel emporsteigen. Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten, mich gleich machen.

[25:33] Satans Agenda war einfach eine Kombination aus drei Buchstaben, die wir im Deutschen Ich nennen. Ich, ich, ich. Hinauf, erhöhen, größer machen, gottgleich werden. Wenn du in deinem Leben nach diesen Prinzipien lebst, der Selbsterhöhung auf Kosten von anderen, dann lebst du das gleiche Prinzip aus, dass dieses hohe Wesen im Himmel dazu brachte, sich von seinem eigenen Schöpfer zu trennen und in den Tod zu laufen.

[26:14] Übrigens, diese Agenda war eine Agenda, die in seinem Herzen begann, in seinem Herzen vorgenommen. Und das Herz ist der Sitz in der Bibel der Gedanken und Gesinnung. Wir können das kurz nachlesen in dem Hebräer 4, Vers 12. Lesen wir, denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Und es dringt durch, bis es scheidet, sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein. Und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Wenn also die Bibel von Herzen spricht, meint sie unsere Gedanken, unsere Entscheidung, unsere Motive, unsere Gesinnung.

[26:59] Und Satan begann oder Luzifer begann in seinem Denken, in seinen Entscheidungen, in seiner Gesinnung, sich zu sagen, ich, ich, ich. Das war die Agenda, das war die Polemie, die Polemik, die begann im Himmel. Aber dann heißt es ja auch, dass er sich über die Sterne Gottes erhöhen wollte. Nur ein ganz kurzer Gedanke dazu.

[27:13] In Offenbarung 1, Vers 20, Offenbarung 1, Vers 20, im zweiten Teil des Verses, im Teil B sozusagen, im zweiten Satz heißt es, die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden. In der biblischen Prophetie steht offensichtlich, stehen Sterne für Engel. Wenn also Jesaja 14 uns sagt, dass Satan sich über die Sterne Gottes erhöhen wollte, dann bedeutet das, dass er sich über die Engel Gottes erhöhen wollte. Und wisst ihr noch, wie man denjenigen nennt, der über den Engeln ist? Erzengel. Michael ist eigentlich der Erzengel. Satan, Luzifer und dann Satan, wollte seine Stellung einnehmen. Er wollte so sein wie Gott.

[28:04] Michael heißt ja, wer so ist wie Gott. Er wollte, aber nicht unbedingt diesen Charakter, sondern viel mehr. Die Macht, die Herrschaft, ich, Selbsterhöhung, das war das, was er gesucht hat. Das war seine Idee, seine Agenda, seine Philosophie in diesem Kampf, dieser Polemik und wir müssen das verstehen. Denn dann werden wir sehen, wie auch in unserem Leben dieser selbe große Kampf tobt. Dieses Thema ist kein abstraktes, theologisches Gebäude, das irgendwie die großen Fragen des Lebens einfach nur erklären kann, sondern es ist etwas, das ganz praktisch in unserem Leben, in unserem Denken, in unserer Gesinnung Tag für Tag erlebbar und realisierbar ist.

[28:41] Der große Kampf. Denn nicht nur gibt es die Gesinnung des Satan, es gibt natürlich in dieser Polemik auch die andere Seite, die Gesinnung oder die Agenda, die Philosophie Jesu. Und was ist die Gesinnung Jesu?

[28:55] In Philipper 2, und dort im Vers 5 finden wir genau das beschrieben. Und wir wollen einfach das jetzt vergleichen mit der Gesinnung Satans, die wir in Jesaja 14 gelesen haben. In Philipper 2 Vers 5 lesen wir, denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war. Hier geht es also um das Denken, die Gesinnung, das Wesen Jesu.

[29:26] Vers 6, der als er in der Gestalt Gottes war und es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein. Was es bedeutet ist, er war Gott gleich, aber er hat es nicht festgehalten, er hat es losgelassen. Während der eine, der nicht Gott gleich war, so sein wollte wie Gott, hat der, der tatsächlich von seinem Wesen, von seiner Natur und von seiner Kraft und von all dem anders, wenn wir nächste Woche mehr betrachten, tatsächlich so war wie Gott, war dieser bereit, es loszulassen.

[29:59] Vers 7, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Übrigens sagt die Bibel in Hebräer 2, dass die Menschen niedriger sind als die Engel. Während Satan sich erhöhen wollte über die Engel, hat Jesus sich, indem er Mensch wurde, sogar unter die Engel erniedrigt. Er wurde Mensch.

[30:19] Vers 8, und seine äußeren Erscheinungen als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod. Ja, bis zum Tod am Kreuz. Was, und das werden wir auch noch ausführlicher betrachten, die schändlichste Form des Todes war.

[30:41] Dort haben wir in Jesaja 14 einen, der sich erhöht und erhöht und erhöht und sich Rechte anmaßt, die ihm gar nicht zustehen. Und dort auf der anderen Seite haben wir jemanden, der auf seine eigenen Rechte verzichtet zugunsten von anderen. Und genau diese beiden Prinzipien, Selbsterhöhung auf Kosten von anderen oder Selbsterniedrigung zugunsten anderen, diese beiden Prinzipien kämpfen im Universum. Und sie kämpfen nicht nur im Universum, sie kämpfen auf dieser Welt. Ja, sie kämpfen in deinem Herzen, in deiner Familie, auf deinem Arbeitsplatz, in deiner Kirche, wo du auch bist. Diese beiden Prinzipien sind unvereinbar und machen das Wesen des großen Kampfes aus.

[31:26] Aber es sind nicht nur Prinzipien, sondern bei den Prinzipien werden klare Personen zugeordnet, die exemplarisch dafür stehen und Anhänger um sich scharen. So wie im Himmel beide Seiten Engel um sich scharen, so scharen auch heute beide Seiten Anhänger um sich. Die Frage wird sein, auf welcher Seite wirst du stehen?

[31:43] Und doch bleibt die Frage, wie kam der Satan auf diese seltsame Idee, sich selbst zu erhöhen, die ja dieses Wesen der Sünde der Gesetzesübertretung ist. In Hesekiel 28 Vers 17, da wird von einem, wird genau von ihm gesprochen. Wir sehen es in Vers 17, Hesekiel 28 Vers 17 und heißt es, dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit. Du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich vor den Königen zum Schauspiel gemacht. Hier haben wir diesen Engel, der aus dem Himmel geworfen wurde, der sich, auf Markus 12, der sich erhoben hat, Jesaja 14. Aber hier in Hesekiel 28 wird uns etwas gesagt, was die anderen Verse nicht sagen, nämlich wie er ursprünglich einmal wirklich gewesen ist.

[32:36] Dann hat Gott einen Teufel geschaffen, einen Feind? Ganz offensichtlich nicht. In Vers 12 heißt es über das gleiche Wesen und auch hier ist es wieder derjenige, der hinter dem König steht. Menschensohn, stimme ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm, so spricht Gott der Herr. O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. Wir lesen bis Vers 14. In Eden, im Garten Gottes warst du. Mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt. Mit Sardis, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tambourinen und Flöten waren bei dir. Am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet. Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mit nur den folgenden Steinen.

[33:28] Ganz offensichtlich geht es hier nicht mehr um den buchstäblichen König von Tyrus, denn er war weder ein Cherub, noch war er im Garten Eden, noch war er auf dem heiligen Berg Gottes unter den folgenden Steinen. Aber dieser Satan, der im Himmel begann mit einer Rebellion, wo er sich selbst erhöhen wollte, hat in der Folgezeit sich immer verstecken müssen, um seine Agenda durchzudrücken. Was für ein schizophrener Gedanke. Jemand, dessen ganzes Lebensziel dann besteht, sich selbst zu erhöhen, muss sich ständig verstecken hinter dem König von Babylon, hinter dem König von Tyrus, hinter der Schlange, wie wir noch gleich sehen werden. Das zeigt die Schizophrenie, die Krankheit dieses Gedankens der Sünde.

[34:04] Insbesondere interessant ist, dass er in seiner Zeit vor seinem Sündenfall, sozusagen bevor er die Sünde erfand, ein schirmender Cherub gewesen war. Und das bringt uns zu einer interessanten Frage. Was ist so ein schirmender Cherub? Ein Cherub ist eine Art von Engel. Es gibt in der Bibel verschiedene Arten von Engel. Am bekanntesten sind die Seraphim und die Cherubim. Und wenn wir wissen wollen, was ein schirmender Cherub ist, dann müssen wir in das Heiligtum, das heißt die Stiftshütte schauen, die Mose hat errichten lassen in der Wüste, auf dem Weg von Ägypten nach Israel, um sozusagen wie in einem kleinen Modell zu zeigen, was im Himmel eigentlich wirklich vor sich geht. So wie ein Eisenbahnmodell Bäume aus Pappmaché hat, die aber trotzdem auf echte Bäume verweisen, die es wirklich gibt. So waren dort auch im Heiligtum sozusagen auf kleiner Skala, in kleinem Durchmesser, kleinem Abschnitt, viele himmlische Realitäten abgebildet, sodass wir sie besser verstehen können.

[34:58] Und so finden wir in 2. Mose 25, ab Vers 18 bis 22, 2. Mose 25, 18 bis 22, folgende Beschreibung. Und du sollst zwei Cherubim aus Gold anfertigen, getriebene Arbeit sollst du sie machen, an beiden Enden des Sühnedeckels. Also zwei Cherubim aus Gold, Vers 19, sodass du den einen Cherub am einen Ende machst und den anderen Cherub am anderen Ende aus einem Stück mit den Sühnedeckeln sollt ihr die Cherubim machen an den beiden Enden. Und die Cherubim sollen ihre Flügel darüber ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Sühnedeckel beschirmen, ein schirmender Cherub. Und ihre Angesichter sollen einander zugewandt sein, die Angesichter der Cherubim sollen auf den Sühnedeckel sehen, also sie sollten auf der Bundeslade, um die es hier geht, im Allerheiligsten des Tempels, sollten sie sich gegenseitig anschauen und dann mit den ausgebreiteten Flügeln nach unten schauen.

[35:56] Interessanterweise diese Bundeslade war auch ein Symbol für den Thron Gottes. Das heißt, wir können jetzt schon lernen, dass Satan oder Luzifer vielmehr, bevor Satan wurde, ein Engel war, der direkt, ein geschaffenes Wesen, der direkt am Thron Gottes stand, näher als alle anderen Engel. Und ausgerechnet er wollte sich erhöhen.

[36:16] Weiter heißt es, Vers 21, und du sollst den Sühnedeckel oben über die Lade legen und das Zeugnis, das ich dir geben werde, in die Lade tun. Das reicht eigentlich bis hierhin, Vers 21. Das Zeugnis in 2. Mose bezieht sich auf die zehn Gebote, die Gott dem Mose gab, geschrieben von seinem eigenen Finger, die in der Bundeslade waren. Das Gesetz Gottes sozusagen als Fundament des Thrones Gottes. Die Bundeslade stellte sozusagen den Thron Gottes dar, denn über der Bundeslade hatte sich Gott da im Alten Testament in der Stiftshütte manifestiert. Und die beiden schirmenden Cherubinen aus Gold sollten auf die Bundeslade schauen, und zwar auf den Sühnedeckel nach unten. Und da befand sich das Gesetz.

[37:09] Mit anderen Worten, was ausgedrückt werden sollte, ein schirmender Cherub steht im Himmel direkt am Thron Gottes und schaut sozusagen Tag und Nacht auf das Gesetz Gottes, was das Fundament seiner Regierung ist. Das heißt, ausgerechnet der Engel, das geschaffene Wesen, das mit einer besonderen Verantwortung für das Gesetz Gottes betraut war, ausgerechnet dieses Wesen bricht das Gesetz und erfindet die Sünde, ausgerechnet der Engel, der die höchste Stellung, die man überhaupt haben kann im Universum, nämlich direkt am Thron Gottes, ausgerechnet dieser Engel begehrt noch mehr.

[37:42] Was war der Grund? In Hesekiel 28, oder Vers 15, da kommen wir letztendlich wieder auf diesen Gedanken des Ichs. In Vers 15 heißt es, du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde. Vers 17 sagt, dein Herz hat sich überhoben, wegen deiner Schönheit. Du hast deine Weisheit und deines Glanzes willen verderbt.

[38:16] Was muss passieren, damit ich erkenne, dass ich schön bin? Ich muss meine Augen vom Wort Gottes, vom Gesetz Gottes wegrichten, auf mich selbst. Weg vom Gesetz Gottes, hin auf mich selbst. Und da begann die Sünde, die Selbstüberhebung, der Gedanke, dass man das Gesetz Gottes gar nicht braucht. Und dieser Gedanke hat sich über viele, viele Zwischenformen und Varianten bis heute gehalten. Und bis heute kämpft er an, gegen das Wesen Gottes und gegen seine Regierung.

[39:05] Interessanterweise wird uns gesagt, wie wir schon gesagt haben, dass Satan nicht der Einzige war, der diesen Gedanken gehabt hat. Diese Verbreitung seines Gedankenguts. Und das ist so wichtig, dass wir verstehen, dass Sünde nicht einfach nur eine Tat ist. Sünde ist ein Gedankenkonzept. Und deswegen kann Gott Sünde auch nicht einfach schnell ausmerzen.

[39:23] In der Geschichte von Mose, die in 2. Mose 2 berichtet wird, wo er aus Gerechtigkeit einen Unterdrücker tötet, oder Gerechtigkeitssinn einen Unterdrücker tötet, beweist, ihr könnt das selbst nachlesen in 2. Mose 2, dass selbst wenn man jemanden, der Unruhe stiftet oder der Böses tut, einfach aus dem Verkehr zieht, dass damit das Böse, die Gedanken, die Gedankengänge noch nicht völlig vernichtet sind.

[40:02] Und so lesen wir in Offenbarung 12, Vers 4. Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich und warf sie auf die Erde. Der Drache hat ein Drittel der Sterne. Und wir haben schon gelernt, Sterne stehen für Engel. Ein Drittel aller Engel. Und die Engel waren alle vorher sündlos. Die waren alle heilig und hatten von Sünde nie was gehört. Aber ein Drittel aller Engel war bereit, jemandem zu vertrauen. Nämlich diesem Luzifer, diesem Satan. Warum?

[40:39] Die Bibel macht ganz deutlich, dass er sie mit seinem Schwanz mitgezogen hat. Und das stellt uns natürlich die Frage, was bedeutet der Schwanz in der biblischen Prophetie? Das ist ja ein Symbol. Was ist der Schwanz? Was möchte dieser Schwanz ausdrücken? Wie hat Satan es geschafft, jeden dritten Engel im Himmel auf seine Seite zu ziehen und sie damit vom Leben von Jesus, von Gott abzuziehen?

[40:58] Die Antwort findet sich in Jesaja 9, und dort Vers 14. Jesaja 9 und dort Vers 14. Wir lesen dort, der Älteste und Angesehene ist das Haupt. Und der Prophet, der Lügen lehrt, ist der Schwanz. Der Schwanz in der Bibel steht prophetisch für Lügenpropheten. Nicht nur für Lügner, sondern für Lügenpropheten. Ein Prophet in der Bibel ist jemand, der vorgibt, für Gott zu sprechen. Es gibt wahre Propheten und sie haben tatsächlich eine Botschaft von Gott bekommen und es gibt falsche Propheten.

[41:45] Der Gedanke hier ist ganz einfach und sehr wichtig. Satan gab vor, für Gott zu sprechen. Er gab vor, auf Gottes Seite zu stehen und gleichzeitig hat er Lügen erzählt. Er hat eine Verführung unter den Engeln begonnen, die dazu führte, dass immer mehr seine falsche Agenda aufnahm, wonach man das Gesetz Gottes gar nicht braucht. Und diese Lügen, dieser Zweifel, den hat er auch auf die Erde übertragen, nicht nur auf die Engel.

[42:09] 1. Mose 3, Vers 1 bis 6 lesen wir, aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott daher gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau, sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Der Sündenfall der Menschen begann wieder mit diesem Zweifel am Wort Gottes. Und wenn jemand dich dazu bringen möchte, am Wort Gottes zu zweifeln, dann wisse, dass egal wie christlich er sich stellt oder wie religiös oder wie aufgeklärt, er kommt von der einen Seite, die den Tod sich erwähnt.

[42:38] Vers 2, da sprach die Frau zur Schlange, von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen, aber von der Frucht des Baumes, die in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt, esst nicht davon, rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt. Vers 4, da sprach die Schlange zu der Frau, keineswegs werdet ihr sterben.

[43:01] Was Satan den Menschen sagte, du kannst sündigen und wirst nicht sterben. Es ist so, als wenn man jemandem sagt, du kannst mit deinem Auto über die Leitplanke hinüberfahren, du kannst einfach in den Abgrund hinabfahren und du wirst nicht fallen. Du wirst nicht sterben. Das ist eine Lüge. Es ist eine Lüge, wenn wir glauben, wir können gegen Gottes Gebote rebellieren und nehmen selbst keinen eigenen Schaden davon. Gott hat sich den Tod nicht ausgedacht als als bösartige Strafe, sondern er warnt uns davor, dass wenn wir uns von ihm entfernen, er der, der das Leben ist, dann gibt es keine Alternative zum Leben außer dem Tod.

[43:30] Deswegen hatte Gott ja dem Adam und der Eva eine Alternative gelassen. Er hatte ihnen die Möglichkeit gegeben, entweder das Leben zu wählen in Form des Baum des Lebens oder den Tod. Der hieß zwar Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, aber sie wussten genau, sie können wählen zwischen dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen oder zwischen dem Baum des Lebens. Und das Gegenteil vom Leben ist immer der Tod, auch wenn er noch so viel Erkenntnis verspricht.

[43:57] Und Gott gab ihnen ein Gesetz, ein Gebot und sagte, esst nicht von dem Baum. Warum? Um sie zu bestrafen. Nein, um sie zu beschützen, um sie am Leben zu erhalten. Denn das Gesetz Gottes hat immer diese eine Funktion zu sichern, dass wir leben und es uns gut geht. Und jede Übertretung des Gebotes führt zum Tod.

[44:17] In Vers 5 heißt es, sondern Gott weiß, an dem Tag, der ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott. Hören wir die Sprache von Jesaja 14? Und werdet erkennen, was Gut und Böse ist. Vers 6, und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, dass eine Lust für die Augen sah und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht.

[44:36] Übrigens haben wir in unserem Sendemanuskript zusätzliche Verse, die ihr nachlesen könnt, die zeigen, dass Eva verführt war und dass all das, was sie hier glaubt, von der neuen Frucht bekommen zu können, sie auch hätte haben können, hätte sie das genommen, was Gott bereits vorgesehen hatte. Die Sünde erweckt den Anschein, dass wir etwas bekommen könnten, was uns noch fehlt. In Wirklichkeit ist Sünde absolut nutzlos. Wir bekommen nichts, was uns gut tut, aber viel Schaden.

[45:01] Es heißt, und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davor noch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß. Das Wesen der Sünde ist wie ein Sauerteig. Es verbreitet sich wie ein Virus. Jeder, der Sünde tut, wird zu einem Missionar der Sünde, um auch andere dort hineinzubringen.

[45:20] Die Folgen der Sünde sind katastrophal. Wir haben nicht die Zeit, das alles zu lesen, aber ihr könnt in Vers 7 bis 13 lesen, dass sie drei hauptsächliche Folgen hat, nämlich Scham und Angst und gegenseitiges Beschuldigen. Sie erkennen, dass sie nackt sind. Sie verstecken sich vor dem Gott, den sie vorher geliebt haben, mit dem sie vorher so guten Kontakt gehabt haben, und sie beginnen, sich selbst gegenseitig auszuspielen. Sünde zerstört. Sünde macht uns beschämt. Sünde macht uns Angst, und Sünde zerstört unsere Beziehung, nicht nur zu Gott, sondern auch untereinander.

[46:00] Und vielleicht sagst du, na ja, was kann ich dafür, dass Adam gesündigt hat? Was kann ich dafür, dass Eva gesündigt hat? Das ist eine gute und wichtige Frage, denn die Bibel sagt uns in Römer 5, Vers 12 darum, gleich wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen gelangt ist, weil Adam gesündigt hat? Nein, weil sie alle gesündigt haben. Das Problem ist nicht die Tatsache, dass Adam gesündigt hat. Das Problem ist, dass ich gesündigt habe und dass du gesündigt hast.

[46:39] An einer anderen Stelle in Römer 3, Vers 9, das könnt ihr zuhause nachschlagen, sagt Paulus genau das Gleiche, dass wir alle gesündigt haben, egal ob wir religiös aufgewachsen sind oder völlig atheistisch. Wir alle sitzen im gleichen Boot. Wir alle haben uns für die Seite Satans entschieden, ausnahmslos. Mit einer Ausnahme, mit der wir in den nächsten Wochen sprechen werden natürlich.

[47:06] Und das hat eine Folge gehabt. Durch unsere Sünde haben wir das jetzt in unserem Herz, in unserem Denken, was die Bibel Fleisch nennt. Damit meint sie nicht das Fleisch, das hier unter unserer Haut ist, sondern sie meint eine Einstellung, eine Tendenz zum Bösen, eine Neigung zu dem, was schlecht ist, was gegen Gott ist, wie es beschrieben wird in Römer 8, Vers 6 bis 8, Römer 8, Vers 6 bis 8, denn das Trachten des Fleisches ist Tod. Das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist.

[47:47] Und das ist wieder der große Kampf. Der große Kampf findet statt in unserem Herzen, denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht und dem Fleisch können Gott nicht gefallen. Wir lernen durch die Sünde ist etwas in unserem Herzen entstanden, was die Bibel Fleisch nennt, etwas was gegen Gottes Geist kämpft, was sich dem Gesetz Gottes nicht unterwerfen will und was gegen Gott in Feindschaft agiert und damit auf der Seite Satans steht. Und die Bibel sagt, wenn wir erkennen, dass das der Fall ist, können wir uns nicht selbst wieder auf die andere Seite beamen, denn wir können nicht auf die andere Seite kommen. Wir sind hilflos.

[48:26] Was sollen wir tun, wenn man weiß, ich kämpfe gegen Gott und ich will das nicht, aber ich kann nicht anders. Gott selbst kam in den Garten Eden. Er stellte einige wesentliche Fragen. Er stellte die Frage, wo bist du Adam? Die Frage stellt er heute dir, wo bist du? Er stellt die Frage, was hast du getan? Auch die Frage stellt er dir heute, was hast du getan? Aber dann gibt er die Lösung. Er deutet die Lösung an und die nächsten zwölf Folgen werden diese Lösung immer weiter entfalten und jedes einzelne Teil deutlich machen.

[48:51] In der ersten Mose 3 Vers 15 sagte Gott schon Adam und Eva und ich, also Gott, will Feindschaft setzen zwischen dir, der Schlange und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er, der eine Same, über den wir noch sprechen werden, wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen. Gott sagt, ich weiß, ihr Menschen seid durch eure eigene Entscheidung auf die falsche Seite geraten. Ihr seid jetzt Freunde Satans, also Freunde des Feindes und damit meine Feinde, aber ich Gott selbst kann eine Feindschaft zwischen euch beide bringen, zwischen Satan und den Menschen, so dass ihr wieder Satans Feinde seid und damit meine Freunde.

[49:34] Der vorletzte Vers für heute in 1. Johannes 3 und dort Vers 8. 1. Johannes 3 und dort Vers 8 lesen wir, wir hatten schon am Anfang gelesen, wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an, aber jetzt kommt die Lösung. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Er ist der Same, der die Schlange zertreten soll, die Werke des Teufels zerstören. Das Werk des Teufels ist die Sünde. Der Jesus ist gekommen, um die Sünde zu zerstören, um den Satan zu zerstören. Er ist der Same, der verheißen ist.

[50:13] Und das bringt uns zu dem letzten und wichtigen Vers in 1. Korinther 4, Vers 9. Gott bietet eine Lösung an für jeden Einzelnen von uns und wir werden die nächsten Folgen übersprechen, wie wir diese Lösung in unserem Leben anwenden können, wie wir sie in Anspruch nehmen können und wie wir in dieser Lösung wachsen können. Wachsen in Christus. Aber heute wollen wir verstehen in 1. Korinther 4 und dort Vers 9, dass dieser große Kampf, der im Himmel begann und auf der ganzen Erde tobt und auch in unserem Herzen tobt, diese beiden Prinzipien, die da im Kampf miteinander sind und die Lösung, die Jesus jedem Einzelnen anbietet, auch dir, der du heute zuschaust, die wird beobachtet.

[50:57] In 1. Korinther 4, Vers 9b im zweiten Teil heißt es, denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als auch Menschen. Das ganze Universum, die ganze Welt schaut darauf, wie dieser große Kampf zwischen Christus und Satan zu Ende geht und jeder einzelne Mensch kann durch seine Entscheidung dazu beitragen, ob Gott verherrlicht wird oder Satan. Auf welcher Seite möchtest du stehen? Auf welcher Seite möchtest du verherrlichen? Unter welchem Banner möchtest du stehen, auch wenn du noch nicht viel weißt von der Bibel? Aber wenn du heute verstanden hast, was sind die beiden Prinzipien im Kampf? Wer sind die beiden Protagonisten? Wer kämpft mit welchen Waffen? Möchtest du auf der Seite Jesu stehen, der sich erniedrigt hat für dich? Oder möchtest du auf der Seite Satans stehen, der auf deine Kosten dich selbst erhöht? Ich möchte auf der Seite Jesu stehen. Ich möchte diese Lösung, die wir heute nur angedeutet haben, die in Jesus besteht, dessen Hauptzweck nicht war, einfach ein guter Lehrer zu sein oder einfach den Menschen ein bisschen Weisheit zu bringen, sondern sein Hauptzweck bestand darin, den Satan und sein Werk zu zerstören. Auf dessen Seite, der Seite Jesu, möchte ich stehen. Wie ist es mit dir?

[52:09] Nächste Woche werden wir lernen, wie wir Jesus kennenlernen können, wie Jesus und Gott im Allgemeinen sich offenbart haben im Wort Gottes in der Bibel. Was ist die Bibel? Wie sollten wir uns zur Bibel stellen? Wie kann man die Bibel lesen? Und was sagt die Bibel über das Wesen Gottes? Wer ist Gott? Wie ist Gott? Was sind seine Charaktereigenschaften? Vieles mehr werden wir studieren und ich hoffe, ihr seid dabei und sagt auch euren Freunden und Bekannten von dieser einzigartigen Möglichkeit, das Wort Gottes ganz systematisch, gründlich und verständlich kennenzulernen. Gott segne euch in eurem Studium und bis zur nächsten Woche. Amen.


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